Sicarius

Studienberatung

Da der bayrische Landtag ja heute die Studiengebühren genehmigt hat und auch viele niveaulose Fernsehsender (also eigentlich fast alle) über Studien berichten, wollte ich Euch heute über eine Studie informieren die von den unwissenden Medien momentan auch etwas breitgetreten wird.

Wie eigentlich allen bekannt sein dürfte, hat es sich Electronic Arts zur Aufgabe gemacht etwas Licht ins Dunkel der Spieler zu bringen. Und zwar ein objektiveres Licht als es die BILD (NEIN, ich verlinke NICHT zur BILD!), RTL II (und auch nicht zu RTL…) oder ein Herr Beckstein mit ihrer völligen Ignoranz der Masse vermitteln wollen. Dazu hat EA eine eigene Webseite ins Leben gerufen auf der man Zentral viele Essays, Studien und sogar ein eigenes Magazin findet die sich mit dem Thema Spiele auseinandersetzen. Da natürlich die Studien über einen längeren Zeitraum stattfinden, sind dort erst zwei vorhanden. Die neuste davon ist gestern erschienen und dreht sich um das Freizeit- und Konsumverhalten von Computer- und Videospieler in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle etwas näher auf die Studie eingehen und einzelne Aspekte näher analysieren. Aber da ich nach gut 30 Minuten tippen festgestellt hab das es

1. zu lang wird (selbst für meine Verhältnisse)
2. es für jedes meiner Argumente durchaus ein oder mehere Gegenargumente gibt auf die ich auch hätte eingehen müssen (womit wieder Punkt 1 in Kraft tritt),

habe ich mich dazu entschlossen es (vorerst) nicht zu tun und Euch nur zu empfehlen die Studie zumindest mal zu überfliegen.

Auf der einen Seite stellen sich zwar viele Fragen zum Testumfeld aber auf der anderen Seite ist die Studie Spielern gegenüber sehr positiv womit ich als eine der Zielscheiben der normalen Medien natürlich diese Aspekte nicht durch meine (natürlich völlig berechtigten) Einwände vernichten möchte. Ein Stereotyp der uns Gamern nachgesagt wird ist ja auch das wir andauernd nur meckern :). Somit schließe ich mit einer Definition eines Gamers aus Sicht der Medien:

The „gamer“ is a computer fanatic who will do (and spend) anything to have the latest cutting-edge hardware, and is absolutely single-minded in that rabid pursuit of the „best hardware money can buy“. The „gamer“ will do whatever it takes to get that extra 2 frames-per-second in the latest shooter game, just to have the slightest edge over his opponents (human or virtual). Words like „reason“, „depreciation“, and „obsolescence“ aren’t even in the gamer’s vocabulary. In fact, after blowing his entire checking account on state-of-the-art hardware, it’s a miracle he has any money left to actually buy games.

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2 Kommentare

Da ich ja immer an allem rummeckern muss, tu ichs natürlich hier auch ;) (Das ich damit in den Stereotyp des Gamers falle war in keinster Weise beabsichtigt ;) )

Ich halte von solchen Studien (und Studien allgemein) rein gar nichts. Da kommt NIE irgendwas objektives raus sondern IMMER nur das, was der, der die Studie bezahlt, hören will.
Diese Studie wurde von EA in Auftrag gegeben und NATÜRLICH kommt da raus, dass Spieler besser/toller wasweißichwasnoch sind.
Und natürlich kommen Studien, die von irgendwelchen Elternvereinigungen oder der CSU oder sonstwem in Auftrag gegeben worden sind zu genau dem GEGENTEILIGEN Ergebnis.

So genug gemeckert für heute… Muss ja an den nächsten Meldungen auch noch was auszusetzen haben ;)

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