Sicarius

Schnarchsack

Schlafen gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben eines Menschen. Mindestens 6-8 Stunden sollte man pro Tag die Augen schließen heißt es. Ich hatte heute Nacht mehr. Nein, ich lag nicht vollkommen besoffen irgendwo aufner Parkbank. Eigentlich sollte ich auf eine LAN gehen aber es kam alles anders (warum sonst schreibe ich diesen Eintrag…).

Erst meint Don Quichotte er müsste wieder einfach verschwinden, was mich automatisch zum Ladendienst verdonnerte (vergesst diesen Satz gleich wieder, verstehen nur Insider), weshalb ich frühestens um halb 7 hätte gehen können. Kurz vor 18:30 fing aber ein großer Krach an. Nennt sich umgangssprachlich glaub ich Donner & Blitz oder Gewitter. Gabs zwar viele in den letzten Tagen aber bei diesem kam tatsächlich einiges an Regen runter. Und da sich Regen & Elektronik ja bekanntlich nicht verträgt, habe ich mich ins Bett gelegt und Die Rache der Zwerge – der letzte Teil der Zwergen-Trilogie – weitergelesen. Als dann noch Felix, seines Zeichens 100 Euro-Kater (ausm Tierheim), vorbei kam und sich dazulegte, war es um mich geschehen. Gegen halb 10 kam dann Maverick vorbei (er hatte Games ausgeliehen die ich auf der LAN brauchen wollte) und weckte mich auf. Als wir dann gegen 22:15 fertig waren mit dem Austauschen von Informationen (Tratschen :P), hatte ich auch keine Lust mehr meinen ganzen Krempel noch zusammenzupacken und wegzuschaffen. Somit bin ich dahin zurück wo ich herkam und habe somit gut 12 Stunden Schlaf erhalten.

Werden sicher auch trotz oder vielleicht sogar wegen meines Fehlen ;) Spaß auf der LAN gehabt haben. Natürlich schon blöd wenn man irgendwo zusagt und dann doch nicht kommt aber das war höhere Gewalt, würde ich sagen.

Sicarius

Gegenwart

Jetzt sind wir endlich in der Gegenwart angekommen! Alles was ich in der letzten Woche nur für euch getippt habe, ist nun online. Es fehlt was? Seid ihr euch da sicher? GANZ sicher? Okay, es fehlt natürlich noch die Auflösung des Rätsel aus dem vorherigen Eintrag. Der geheimnisvolle Aritkel war das Review zum Budget-Titel:

X-Com: Enforcer

X-Com oder Ufo: Enemy Unknown wie der erste Teil der Serie noch hieß, galt als Garant für anspruchsvolle Rundentaktik alla Jagged Alliance. Aber wie es bei jeder erfolgreichen Spieleserie ist, versucht man auch durch Verwurstung in anderen Genre noch, den ein oder anderen Dollar zu machen. Dass diese Spiele dann nicht unbedingt mehr viel mit dem Original gemeinsam haben, dürfte bekannt sein. Sie müssen deshalb aber auch nicht immer gleich schlecht sein. X-Com Enforcer ist eines dieser positiven Beispiele.

Ich nutze hiermit auch die Geglegenheit meinen Lektoren zu danken: Rondrer für die Korrektur von Micro Machines V4 und Die Siedler II: Die nächste Generation und Don Quichotte für die Korrektur von FlatOut 2 und X-Com: Enforcer. Bis zum nächsten Artikel, Sklaven :P.

Ansonsten soll es das für heute von mir gewesen sein. Ab diesem Eintrag ist erst einmal wieder alles frisch & neu, was ich auf die Page bringe. Ehrlich!

Sicarius

Abschied

(Ursprünglich am 20.07.2006 um 19:00 verfasst.)

So, der letzte Tag draußen ist rum. Morgen noch ~2h Geplapper und dann geht’s wieder heimwärts. Draußen braut sich ein deftiges Gewitter zusammen – jetzt wo wir abreisen wird’s kälter, als hätte selbst der da oben etwas gegen uns. – während ich heute ausnahmsweise auf dem Bett liege und diese Zeilen tippse. Morgen Nachmittag sitz ich dann wieder Zuhause und ihr werdet endlich das ganze Geschreibsel lesen können. Zwar hat mir Don Quichotte mitgeteilt, das er wohl nicht da ist aber es gibt ja noch Daiah, Talliah und Ronder.

Für heute Abend habe ich mir ein Review und eine Kurzgeschichte bereitgelegt. Beide habe ich schon lange angefangen und zumindest eines von beiden will ich auch heute noch fertig stellen. Wie ihr bemerkt habt, habe ich keine Namen genannt. Das war natürlich volle Absicht damit ich mich später nicht rausreden muss :P.

Aber jetzt sitz ich ja noch an diesem Eintrag und dieser umfasst erst 143 Wörter, also viel zu wenig um zumindest mich zufrieden zu stellen. So lasset uns wieder über ein Thema sinnieren. Eben hatte ich kurz die Idee auf das Thema „Hardcore Gamer != Freak“ zurückzukommen aber obwohl ich den Eintrag (dank der ewig langen Kommentare dazu) finden konnte, ist er hier ein Krampf zu lesen, womit ich viel zuviel Zeit investieren müsste um wieder die Grundlagen inne zu haben und Rondrer kontern zu können. Ihr müsst euch also doch noch ein wenig gedulden.

So abgeschieden aufm Land – ja ich weiß. Ich wohn auch aufm Dorf aber da hab ich nun mal Internetzugang. – merkt man so richtig wie aufgeschmissen man heutzutage ohne Google & Co. ist. Wie vollkommen Out-of-Date man schon nach 24h ist, in denen man nicht bestimmte Webseiten besucht hat. Nicht nur für einen Hardcore-Gamer ist dies ziemlich frustrierend und es geht hier nicht um irgendwelche Entzugserscheinungen. Ihr wisst genauso gut wie ich, das ich schon es öfters erfolgreiche mehrere Monate vom Internet getrennt war :). Aber auch wenn der Zugang möglich ist, weiß ich den Wert eines guten Buches zu schätzen. Es geht hier aber nicht darum mich für irgendwas zu rechtfertigen. Damit würde ich ja eingestehen, dass ich ohne nicht Leben kann.

HILFE! Holt mich hier raus! Ich werde hier vom Nötigsten abgeschnitten. Gebt mir zumindest ein 14.4k Modem! BITTE! Ich brauch es ganz dringend. Lasst es mich wenigstens berühren.

Äh…ja…ne…wo waren wir? Ach Genau. Wenn man quasi so von allem abgeschnitten ist, merkt man erst so richtig wie abhängig die Gesellschaft vom Internet geworden ist. Klar es gibt immer noch die Tageszeitung und so aber kann sie unseren erhöhten Wissensdurst befriedigen? Bei diesem Stück Papier kann man nicht einfach einen Artikel lesen und dann auf einen Link unter „Mehr zum Thema“ klicken und tiefere Informationen erhalten. Selbst bei B5 Aktuell muss bis :20 oder :40 gewartet werden, um Hintergrundinfos zu einem aktuellen Thema zu bekommen. Ob sie aber wirklich zu dem Thema sind, das einem aus den Nachrichten jetzt am meisten interessiert hat, ist nicht wirklich sicher. Die Tageszeitung hat allerdings auch heute noch bestimmte Vorteile. Mit einem Laptop z.B. auf der Toilette zu sitzen, wird auch heute noch eher als komisch angesehen – und ist auch nicht gerade bequem. Da sammelt die Tageszeitung selbstverständlich eine Menge Pluspunkte. Außerdem ist, egal wie hochwertig heutzutage Bildschirme sind, das längere Lesen an selbigem immer noch kein Vergnügen. Ich zumindest ziehe Buchstaben auf gedrucktem Papier immer noch vor. Hört sich natürlich wie ein Widerspruch an, schreibe ich doch seitenlange Texte am Computer. Würdet ihr aber meine Handschrift kennen, würdet ihr auch dafür stimmen, dass ich mein Zeug lieber am Rechner tippe. Schreibmaschine wäre Rohstoff- und Zeitverschwendung. Die habe ich letztens aber tatsächlich mal wieder gebraucht.

Aber zurück zum Hauptthema. Trotz des Internets hat die Tageszeitung weiterhin eine Bestandsberechtigung. Wie es in 20 Jahren aussieht, kann natürlich noch keiner sagen aber wenn man sich anschaut, das die Jugend heutzutage schon gar kein Festnetztelefon mehr anmeldet sondern nur noch mit Handy telefoniert, dann kann es nur noch bergab gehen. Ich selbst bin übrigens zwar auch im Besitz eines Handys (sogar mittlerweile wieder eines, das funktioniert) aber es gibt nur sehr wenige Leute, die die Nummer kennen. Auch dann bin ich allerdings sehr selten zu erreichen. Ich schalte das Ding nur nach vorheriger Absprache oder wenn ich selbst wo anrufen will (was selten vorkommt), an. Den ganzen Kinderkram wie Kamera, SMS etc. brauch ich sowieso nicht. Und „Simsen“ ist nur für Idioten und Kontrollfreaks wie ich finde. Die gute alte E-Mail oder ICQ/IRC sind neben dem normalen Festnetztelefon immer noch die besten Möglichkeiten jemanden zu erreichen, der auch wirklich erreicht werden will. Wie sagt man so schön? „Wenn’s wichtig war, ruft er zurück“ und nicht „Ich hab’ ihre Nummer auf meinem Display gesehen.“.

Hui. Grad ist die Feuerwehrsirene hier im Ort angegangen. Und dabei hat es doch noch gar nicht geregnet, geschweige den richtig gedonnert/geblitzt. Na da muss ich doch mal gaffen gehen. Also Schluss für heute. Unsere Feuerwehr braucht ~3min bis sie ausrückt. Mal schaun ob die hier schneller sind. Also bis morgen back @home.

Sicarius

*schwitz*

(Ursprünglich am 19.07.2006 um 18:30 verfasst.)

Echte Temperatur: unbekannt; Gefühlte Temperatur: 35° (Schatten) 20000° (Sonne)

…oder einfach ausgedrückt: Alter Schwede, es ist verdammt heiß. Hab’ mir auch schon an ein paar Stellen, trotz Sonnencreme, en schönen Brand geholt aber dank Fenistil, ist das ja alles kein Problem :P. Eigentlich wollte ich heute Abend einen weiteren Punkt auf meiner Themenliste abarbeiten aber ich musste feststellen, dass ich den Vermerk schlecht gewählt hatte, denn ich finde den Bezugspunkt nicht mehr. Zumindest hier mit dem Laptop habe wohl auch keine Chance ihn zu wieder zu finden, zumindest bei vertretbarem Aufwand. Das lässt mich hier natürlich mit einem Problem zurück. So völlig abgeschnitten von der Außenwelt (ich werd’n Teufel tun und den Fernseher einschalten…), kann ich nicht einfach mal irgendwo was herzaubern. Im Hintergrund wartet auch noch, die bislang völlig weiße Seite des FlatOut 2 Reviews auf mich.

In der Beziehung, da muss ich mich selbst loben, habe ich bislang alles gemacht was ich machen wollte. Mit FlatOut 2 werde ich heute meinen 3. Spieleartikel fertig stellen und habe damit meine grundlegenden Pflichten, die ich mir auferlegt hatte, erfüllt. Natürlich werde ich mich dann nicht auf die faule Haut legen. Entweder wird euch morgen ein weiteres Review erwarten oder ich werde eine der beiden Kurzgeschichten fertig stellen. Aber lasst uns abwarten, was der Tag bringen wird. Ich habe ja das FlatOut 2 Review, wie erwähnt, bislang noch nicht mal richtig angefangen, da sollte ich nicht schon das nächste planen. Mir erschien es aber jetzt wichtiger, euch mit einem weiteren Eintrag zu beglücken. Außerdem flutscht so was verständlicherweise schneller aus den Fingern als ein Pre- oder Review – bei gleicher Qualität, versteht sich.

Also worüber könnte ich mich jetzt noch auslassen? In der aktuellen Ausgabe der deutschen Edge sind einige interessante Artikel aber ohne Google kann ich hier nicht tief genug einsteigen, als das es für euch von Interesse wäre. Zu Spielen kann ich von hier aus auch nichts sagen. Don Quichotte hat schließlich nicht mal Solitär auf dieser Klapperkiste drauf. Bleibt nicht viel übrig, über das ich in meinem Themenbereich reden könnte. Eine Beschreibung der Gutaussehenden, weiblichen Bedienungen wäre, denke ich, auch völlig unangebracht. Außerdem ist so was kein Ersatz dafür, die Sache Live und in Bewegung zu sehen :P.

Wisst ihr was? Ich mach einfach hier Schluss und widme mich ganz FlatOut 2. In spätestens 45min muss ich mich eh an die örtliche Stromversorgung anschließen. So sage ich tschüß bis morgen Abend. Ich werd an euch denken wenn wir in ~1 1/2h den Grill anwerfen :).

Okay, ich geb’s zu. Das mit dem „an euch denken“ war gelogen.

Nachtrag: Der Artikel ist jetzt online ->

FlatOut 2

Schon als kleines Kind hat man gerne Sachen kaputt gemacht. Egal ob es die Sandburg des Bruders war (wenn man einen hatte) oder das Lieblingswerkzeug des Vaters. Da man heutzutage aber schlauer ist, macht man das natürlich nicht mehr und muss sich daher andere Mittel suchen, um seine Zerstörungswut zu befriedigen. FlatOut 2 ist so ein Mittel.

Sicarius

Analyse

(Ursprünglich am 18.07.2006 um 19:45 verfasst.)

Und wieder sitz ich hier vor dem Hotel und tippe. Allerdings muss ich mich beeilen, denn um 20:00 jippts Essen (heute „Halbes Hähnchen mit Pommes Frites“). Im Hintergrund habe ich den Ersteindruck (ab sofort nenn ich das wieder Preview. Klingt ja schrecklich dieses Wort) zu Die Siedler II: Die nächste Generation geöffnet. Ist gar nicht so einfach zu einem Spiel etwas zu schreiben, das man so verinnerlicht hat. Vor allem muss ich ja darauf achten, das selbst die n00bs eine Ahnung davon haben, wie das Spiel funktioniert. Aber ich werde das schon hinbekommen. Im Notfall erwartet euch eben das längste Preview aller Zeiten :P aber es kann danach auf jeden Fall keiner behaupten, er wüsste nicht ganz genau, wie das Spiel funktioniert.

Analyse

Es gibt wenige Spiele, dich so verinnerlicht habe wie Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici. Spontan fallen mir da jetzt noch Sam & Max: Hit the Road, Day of the Tentacle und Lands Of Lore: The Throne of Chaos. Gibt natürlich doch noch wesentlich mehr aber das interessiert ja wieder keinen. Diese Spiele haben alles eines gemeinsam: Ich kann sie mit geschlossenen Augen spielen, so gut kenne ich sie. Klar bei Adventuren ist das weniger ein Problem. Wenn man sie oft genug zockt, weiß selbst der dümmste noch nach einiger Zeit wie die Rätsel funktionierten aber dennoch ist es auch dort ein komisches Phänomen.

Nachtrag: Das Preview ist nun online ->

Die Siedler II: Die nächste Generation

Es gibt Spiele, die sind noch heute nahezu perfekt, dass man immer noch einen Haufen Spaß dran hat. Die jüngere Generation unter uns kann dies mitunter allerdings nicht nachvollziehen. Schreckt sie doch vor allem vor der Grafik zurück. Eines dieser Spiele ist Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici. Es gibt nur sehr wenige Fans der Serie, die nicht mit mir übereinstimmen, wenn ich behaupte, dies wäre immer noch der beste Teil der mittlerweile 5teiligen Serie.

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