Sicarius

Geldmacherei

Obwohl sich zwei Themen geradezu in den Vordergrund gedrängt haben, gibt es doch heute erst einmal den Artikel. Gleichzeitig steht seit heute die neue GameStar im Handel und enthält einen Artikel mit dem Namen „Die Kostenlosen kommen“. Ich distanziere mich hiermit vollständig davon. Meine Idee zum heutigen Artikel hatte ich schon am im Zuge einer Diskussion über Hellgate London (Zeugen sind vorhanden!). Mit dem Schreiben habe ich dann am 25.10.2007 begonnen – zwei Tage bevor ich die neue GameStar in den Händen hielt. Gelesen habe ich ihn erst gestern, nachdem ich mit meiner Version fertig war! Soviel zur Distanzierung, auch wenn besagter GameStar-Artikel doch einen völlig anderen Schwerpunkt hat (geht mehr auf das ein, was ich unter „Premium“-Modell anschneide), wollte ich doch ein weiteres Mal klarstellen, dass ich kein Trittbrettfahrer bin sondern es sich wieder um einen dieser vielen Zufälle handelt bei denen offensichtlich ein Gedankenleser gegen mich eingesetzt wurde (nein, ich dulde keine Diskussion darüber, dass der Artikel am sowieso schon fertig und gedruckt war!)! Aber nun genug der langen und viel zu komplizierten Vorrede:

Multiplayer-Bezahlmodelle

Als Meridian ’59 und Ultima Online auf Tausenden von Computern ihren Platz fanden, zog auch gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell in die Videospielelandschaft ein. Fortan bezahlte man nicht mehr nur einmalig für das Spiel an sich, sondern musste zusätzlich auch noch monatlich einen festgelegten Betrag an den Betreiber überweisen.

Lektoren waren Rondrer (Inhalt) und Daiah (Rest). Unsere geliebte Talliah hatte leider keine Zeit dieses Mal.

Die Themen der nächsten zwei Einträge stehen derweil auch schon fest und werden ein weiteres Mal mehr oder weniger direkt mit Spielen zu tun haben. Schaltet also auch das nächste Mal wieder ein, wenn der RSS-Feed blinkt!

Sicarius

Plauderzeit

Gerade habe ich die neue Ausgabe der GameStar 12/2007 (ab Mittwoch am Kiosk – nein, für diese Werbung erhalte ich keine Provision) durchgeblättert und die wichtigsten Informationen für meine Klienten herausgefiltert. Dabei ist mir aufgefallen, dass schon wieder ein Magazin meine Idee geklaut hat. Ursprünglich sollte der entsprechende Artikel auch heute schon online gehen aber in einem Anflug von Faulheit habe ich ihn noch nicht fertiggestellt. Dementsprechend lasse ich mich dann über die GameStar im nächsten Eintrag aus, wenn der Artikel online geht. Worüber reden wir dann heute?

Gute Frage. Die Faulheit hat mich noch voll und ganz umschlossen und außerdem waren die letzten Wochen ja nur so gepflastert mit ernsthaften Themen (ja, auch die Wahl rechne ich dazu). Um genauer zu sein, war der letzte Smalltalk-Eintrag am 20.09.07. Seitdem sind zehn (diesen nicht mitgezählt) neue Einträge erschienen und acht davon haben sich mit dem Thema „Gaming“ beschäftigt.

Es stehen also alle Zeichen mal wieder für einen kleinen Non-Gaming-Eintrag und wie es der Zufall so will, lest ihr ihn gerade! Aber bevor wir uns Gott und der Welt widmen, noch eine Kleinigkeit in Bezug auf Bagdadsoftware:

Wer Dilbert kennt und liest (natürlich das englische Original nicht die furchtbare Übersetzung), weiß das alles was zentralisiert ist, dezentralisiert und alles was dezentralisiert ist, zentralisiert wird. Aus diesem Grunde habe ich nun die subjektiven Kurzeindrücke (auch die englischsprachigen) in die Games-Rubrik gesteckt. Dadurch wird nicht nur wieder die news.dat etwas entlastet (ganze 22 Kilobyte), sondern man findet die Sachen nun auch wesentlich einfacher. Allerdings werde ich die Eindrücke nicht sofort dahin verschieben. Ich werde weiterhin erst den normalen Eintrag verfassen und dann erst 1-2 Wochen danach die ganze Sache in die Kategorie verschieben. Sonst wird das etwas zu umständlich mit dem Kommentieren für euch (und ich kenne ja die Faulheit die hier herrscht wenn es mal ein Klick zu viel ist). Und damit wäre dazu schon alles gesagt, kommen wir also zu den anderen Sachen.

Das neue Semester hat nun begonnen und eine weitere Person (Rondrer Rondrov) ist in den Kreis der deutschen Elite (genannt Studenten) aufgestiegen und Azzkickr beendet sein Studium sogar nächstes Jahr schon. Da kommt man sich als Nichtstudent schon etwas klein und unbedeutend vor. Aber zum Glück reicht ein Blick auf meine Gehaltsabrechnung und ich weiß wieder warum ich die letzten sechs Jahre die Entscheidung nicht bereut habe ins Berufsleben einzusteigen statt weiter die Schulbank zu drücken. Natürlich werde ich vermutlich über kurz oder lang nicht darum herumkommen die Abendschule zu besuchen, wenn nicht bald eine Trainee-Bewerbung erfolgreich verläuft aber es geht hier ja nicht um meine Bildung.

Das Augenmerk liegt viel mehr auf der vergangenen Zeit und der Zukunft. Ich mag erst 23 sein aber dennoch schleichen sich schon so langsam Gedanken in den Kopf, die man eigentlich nicht unbedingt vor 50 erwarten würde. Andererseits ist dies natürlich gut wenn man schon so früh ernsthaft über sein Leben nachdenkt, denn noch lässt sich vieles verändern und man hat den größten Teil noch selbst in der Hand.

Nein, ich bin kein Philosoph und will auch keiner werden. Ich bin auch kein höheres Wesen, das mehr Ahnung hat als alle anderen, um gleich den sinnlosen Kommentaren wieder zuvorzukommen. Damit dieses Gerede aber einfach als Schwachsinn abzutun und den Autor (in diesem Falle mich) als kleinen Kiffer abzutun, halte ich für äußerst kurzsichtig. Wenn man, wie viele meiner Altersgenossen, als einziges Ziel im Leben nur das nächste Koma saufen oder den nächsten (Exklusiv für Google) Fick hat, dann würde ich ernsthaft an mir zweifeln.

Ich hatte dazu vor sehr langer Zeit mal ein interessantes Gespräch mit einem ehemaligen WG-Mitbewohner von Don Quichotte, dass vielleicht jetzt erst so richtig seine Wirkung zeigt. Genau kann ich das Gespräch nicht mehr rekonstruieren da dies alles noch zu ICQ2003b-Zeiten war und mir dementsprechend die Log-Dateien mittlerweile fehlen. Aber auch er war der Ansicht, dass es wichtig ist, sich schon früh im Leben Gedanken über seine Ziele zu machen. Zwar bezog er das mehr auf eben höhere und weniger weltliche Ziele aber ich denke es ist einem selbst überlassen welche Ziele man zu erreichen sucht. Der Grundgedanke ist, dass man sich darüber Gedanken macht und es versucht zu tut.

Ja, man weiß nicht was in 10 Jahren ist, denn man weiß ja nicht einmal was morgen ist. Dennoch, wenn man kein langfristiges Ziel hat und nur so von Tag zu Tag stolpert, mag man zwar ein Überlebenskünstler sein aber ein Leben sehe ich darin nicht wirklich. Selbstverständlich ist dies, wie alles, eine reine Ansichtssache. Wichtig ist, was man selbst möchte.

Gut, ich habe absolut keinen Schimmer wohin ich mit der ganzen Sache überhaupt wollte und/oder ob ich vielleicht noch mehr im Kopf hatte aber ihr habt ja nicht umsonst Bagadadsoftware aufgerufen. Wer Sinnlosigkeit wählt, bekommt auch welche! In diesem Sinne: Noch ein angenehmes Wochenende und von mir aus könnt ihr euch ins Koma saufen aber bitte lasst die Finger vom Autoschlüssel okay? Das Argument „Ich spiel doch nur mit meinem eigenen Leben.“ stimmt in diesem Fall genauso wenig wie bei der Raucherdebatte…

PS: Ich merk grad, dass ich im Hintergrund schon längere Zeit Donna Lewis laufen hab (ihr wisst schon: Die, die euch immer für immer lieben wird). Dies erklärt vielleicht diesen etwas anderen Eintrag :).
PPS: Im Rahmen der Qualitätsoffensive habe ich auch mal einen grundsätzlichen Fehler in allen betreffenden Einträgen korrigiert, in denen ich ihn gemacht habe. Von welchem Fehler ich spreche? Von „P.S.:“ und „P.S.S.:“ natürlich. Es ist echt schlimm, dass unseren anwesenden Lateinern diese Sache noch nicht aufgefallen ist. Aber nun ist es ja korrigiert und ich habe auch gleichzeitig wieder was gelernt.

Sicarius

Quality Assurance

Ich bin mir gar nicht sicher ob ich es schon einmal erwähnt hatte aber vor einiger Zeit hatte ich festgestellt, dass der Artikel „Patches am Releasetag“ von den Schafen überrollt wurde (hatte den Artikel mit dem über Schafe überschrieben). Alle Rettungsversuche waren leider erfolglos weshalb der Artikel seine, vermutlich verdiente, Ruhe im digitalen Nirvana gefunden hat.

Das Thema ist allerdings aktueller denn je, weshalb ich nun einen neuen Artikel dazu verfasst habe. Der zentrale Fokus liegt vermutlich etwas anders als damals aber es kann sich wahrscheinlich sowieso niemand mehr daran erinnern (falls ihn überhaupt jemand außer Talliah gelesen hatte), deshalb:

Quality Assurance oder wie Spieler lernten Firmen für einen Patch am Releasetag zu loben.

Wenn es einen Aspekt der Konsolen gab, auf den wir PC-Spieler neidisch blicken konnten, dann war es das vollständige Fehlen von Patches. Als Konsolen noch keinen Internetanschluss und noch keine Festplatten hatten, war es für die Entwickler unmöglich irgendetwas an ihren Spielen nachzubessern. Dadurch musste entsprechend viel wert darauf gelegt werden, dass ein Titel zum Release bestmöglich bugfrei und einwandfrei spielbar war.

Da Talliah das Original gelesen und umfangreich kommentiert hatte, hab ich ihn mal über den Text vorab lesen lassen. Sprich er war wieder einmal der Lektor.

Das soll es auch schon wieder für heute gewesen sein. Read you in three to five days :)!

Sicarius

Portal

Mit etwas Verspätung ist auch bei mir endlich vergangen Donnerstag The Orange Box eingetroffen. Während mich Team Fortress 2 eher kalt lässt (wobei ich sicher meinen Spaß damit haben werde) und ich Episode Two mehr spielen werde um mehr von der Story zu erfahren, war schon von Anfang an mein persönliches Highlight dieser Box mit sechs Spielen…

„Stop! Sechs? *nachzähl* Half-Life 2, Episode One, Episode Two, Team Fortress 2 und Portal. Das sind nur fünf! Hast du in Mathe nicht aufgepasst oder ist ein IQ wirklich so niedrig?“

Die Frage werde ich nicht direkt beantworten, sondern einfach sagen, dass zumindest in der US Version auch in der normalen Verkaufsfassung noch Peggle Extreme enthalten ist. Aber Peggle ist nicht unser Thema, auch wenn es auch ein Süchtigmacher ist.

Mein Highlight der Box war schon von Anfang an Portal. Dementsprechend habe ich mich auch gleich draufgestürzt und schon den ersten Durchlauf beendet. Anders als BioShock, dass von Kritikern und Spielern gleichermaßen positiv aufgenommen wurde, wissen viele Käufer gar nicht was für eine Perle sie da gekauft haben und spielen lieber Team Fortress 2 und Episode Two. Was bedeutet dies also? Genau: Reviewzeit!

Portal

Als ein paar Studenten als Uni-Abschlussprojekt das Spiel Narbacular Drop entwickelten, hatten sie sicher nicht damit gerechnet von der Valve Corporation eingestellt zu werden. Mit dem Release der Orange Box ist nun der geistige Nachfolger des Abschlussprojekts mit dem Namen Portal erhältlich.

Lektor war JakillSlavik. Eine Sig werde ich zu diesem Titel vielleicht auch noch machen aber das dauert dann noch, denn ich will Clive Barker’s Undying ja nicht die verdiente Aufmerksamkeit nehmen. Wer übrigens keine Lust auf Steam und/oder die Orange Box hat, dem sei Portal: The Flash Version empfohlen. Das ist eine 2D-Version von Portal mit 40 Leveln. Wer in einem Level nicht weiterkommt, der findet bei YouTube Walkthroughvideos. Ich bin momentan in Level 32. In diesem Sinne:

This was a triumph
I’m making a note here
HUGE SUCCESS
It’s hard to overstate
my satisfaction
Aperture Science
We do what we must
because we can
For the good of all of us
Except the ones who are dead
[…]

Sicarius

Ein Herz für Spiele

Nach diesen absolut motivierenden und inhaltlich wertvollen Kommentaren (wer denkt, dass ich das ernst meine, fange mit dem Lesen bitte noch einmal von vorne an) unter dem letzten Eintrag, sollte ich eigentlich aufhören mich zu wundern, dass sonst keiner seine Meinung hinterlässt. Wenn selbst Azzkickr sich weigert was zu schreiben merkt man deutlich welch abschreckenden Eindruck die restlichen Stammposter ab und zu hinterlassen (und sich dabei auch noch witzig vorkommen).

So, nachdem ich den Fokus der Kommentare zu diesem Eintrag damit wohl festgelegt habe und ich mich schon einmal auf eine Schelte von Herrn JkS vorbereiten kann, kommen wir nun zum „uninteressanten“ Abschnitt:

Auch heute widmen wir uns natürlich wieder, vermutlich zum Bedauern einiger Besucher, dem Bereich der Computerspiele. Es ist aber momentan nun einmal die Hauptgeschäftszeit (bleibt es auch noch mindestens einen Monat lang) und dementsprechend gibt es auch viel zu berichten. Aber ich rede schon wieder viel zu viel um den heißen Brei herum. Lasst uns einfach mit der heutigen Runde der „kurzen und rein subjektiven Ersteindrücke“ beginnen – obwohl der Begriff „Ersteindruck“ wohl nicht ganz korrekt ist. Alternativvorschläge für den Titel dieser Eintragsreihe bitte in die Kommentare (wird zwar nicht passieren aber man darf die Hoffnung ja nicht aufgeben…). Nun aber los:

John Woo presents Stranglehold (Screenshots)

 Das Gameplay von Max Payne und die Coolness eines John Woo-Films verbunden mit der Unreal Engine 3. Klingt nicht nur spaßig sondern ist es auch. Die Hintergrundgeschichte basiert zwar auf dem Hard Boiled-Universum aber wer Woo kennt, weiß das man hier nicht allzu viel zu erwarten hat und die Sache eher Mittel zum Zweck ist. Das ist auch nicht weiter schlimm, da man sich so mehr auf die kompromisslose Action konzentrieren kann. Die sehr großzügig zerstörbare Umgebung ist ein sehr großer Pluspunkt und ist nicht nur kosmetischer Natur. So lassen sich Schilder und Holzbögen ganz wunderbar als „Death from Above“ einsetzen. Aber auch sonst ist in den Levels genug Material verteilt mit dem man seine Stylepoints nach oben bringen kann. Geländer hinauf rennen und dabei Gegner aufs Korn nehmen, ist da noch Tequilas billigster Trick.

Die internationale Version ist übrigens indiziert, obwohl auch die geschnittene deutsche Version erst ab 18 freigegeben ist. Der Grund darin dürfte vor allem im Präzisionsschuß zu finden sein. Dieser erlaubt einem bestimmte Körperteile anzuvisieren und dann in Zeitlupe (wie in Max Payne) die Kugel und den Einschlag zu verfolgen. Außer einer hübschen Todesanimation und etwas Blut passiert allerdings nicht viel mehr. Soldier of Fortune bleibt also immer noch das Vorbild für richtig morbide Szenen. Viel Gameplay darf man aber auch nicht erwarten, denn das Schema ist über große Teile des Spiels das gleiche: Tequila kommt irgendwo hin, Gegner erscheinen in einer Zwischensequenz, man erledigt die Gegner und geht dann weiter. Unterbrochen wird die Routine nur regelmäßig durch Mexican Standoffs. Ganz hört die Kritik aber auch hier nicht auf, denn speziell der zweite Level ist richtig grottig, wie Jakill sicher auch bestätigen kann. Dies fängt beim Bitmap-Hintergrund an und erreicht spätestens bei der dämlichen Helikopter-Moorhuhn-Jagd seinen Höhepunkt. Die besten Momente hat Stranglehold definitiv in engen Gassen oder abgeschlossenen Räumen. Dort glänzt das Spiel aber auch richtig. Alles in allem ist es aber absolut nicht zu verachten wie viel Spaß es macht möglichst hohe Style-Bewertungen zu erhalten (das Devil May Cry-Phänomen) und immer neue Wege zu finden die Umgebung zu benutzen.

MotoGP ’07 (Screenshots)

 Nein, unter Vista geht leider immer noch kein einziges Gamepad aber dennoch kann ich mich irgendwie nicht richtig von diesem Spiel losreißen obwohl ich es nur mit Tastatur spielen kann. Okay, der Mangel an Alternativen für den PC spielt da natürlich auch eine Rolle aber auch trotz der eher bescheidenen Grafik (nur die Fahrer und Motorräder sehen sehr gut aus) macht es einfach unbeschreiblich Laune sich in die Kurven zu legen und noch das letzte Hundertstel herauszukitzeln. Spielerisch ist es nämlich allen Zweifeln erhaben und bietet sowohl für Simulationsfanatiker als auch eher gemäßigten (oder wegen fehlender Gamepadunterstützung gehandicapten) Spielern eine Herausforderung.

Volle Lizenzausstattung (Fahrer, Motorräder und Strecken), Karrieremodus und eine Art Fantasy-Modus namens „Extreme“ mit unrealistisch schnellen Motorrädern sind nur ein kleiner Teil der vorbildlichen Ausstattung des Spiels die eine entsprechende Langzeitmotivation garantiert. Ich hoffe inständig, dass noch ein Patch mit Gamepadsupport für Vista kommt, denn um das ganze noch zu Toppen bietet das Spiel auch noch einen 4-Spieler-Splitscreenmodus. Solange muss ich eben gegen eine heruntergeregelte KI fahren und eben damit leben, dass ich so manche Challenge einfach nicht schaffbar ist. Sehr viel Spaß macht es schließlich trotzdem.

Clive Barker’s Undying (Screenshots)

 Ein ganz schön langes Spiel im Vergleich zu der heutigen Durchschnittslänge vieler Titel. Läuft unter Vista zwar nicht vollkommen perfekt und hat ein paar spielerische Macken (ich sag nur „respawnende Skelette“) aber die Story und die Atmosphäre reißen wirklich alles raus. Die Geschichte der Familie Covenant wird schon sehr umfangreich im Handbuch erzählt und dann über die Bücher die man im Spiel selbst finden kann noch viel tiefgreifender. Man kann zwar auch so der Hintergrundgeschichte folgen aber wie so oft zieht es einen doch viel mehr in das Spiel hinein, wenn man die Situation besser versteht und/oder noch mehr erfahren möchte.

Obwohl es spielerisch durch und durch ein Shooter ist, bietet es durch die Möglichkeit die meisten Waffen und Zauber gleichzeitig zu benutzen äußerst interessante Kombinationsmöglichkeiten (obwohl die Sense doch etwas zu stark ist im Vergleich zu allem anderen). Es ist wirklich schade, dass es wohl keinen zweiten Teil geben wird trotz des absolut offensichtlichen Cliffhangers am Ende. Da ich es durch habe, bin ich mal so frei und vergebe auch ohne umfangreiches Review eine Wertung: 5/5 Punkte

Passend dazu habe ich auch eine neue Signatur angefertigt:

Clive Barker's Undying

Mehr Infos gibt es wie immer auf der entsprechenden Unterseite. Ansonsten ziehe ich jetzt hier mal den Schlussstrich, obwohl ich eigentlich noch Richard Gariott’s Tabula Rasa und Enemy Territory: QUAKE Wars auf der Liste stehen hatte. Der Eintrag ist lang genug und man muss es ja nicht übertreiben :). Ich rede über diese Titel einfach das nächste Mal.

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