Drei Reviews sind besser als zwei! Deshalb gibt es, wie bereits im letzten Eintrag angedeutet, heute einen Test zu

Assassin’s Creed (Director’s Edition)

Sechs Monate vergnügen sich die PlayStation 3- und Xbox360-Besitzer bereits mit Altaďr. Nun steht die PC-Version von Assassin’s Creed als sogenannter „Director’s Cut“ im Laden. Hat sich das Warten gelohnt?

Hä? Wad wie?
Der Spieler schlüpft in die Haut von Desmond Miles, ein Barkeeper in der nahen Zukunft, der in seinen Genen die Erinnerungen von Altaďr gespeichert hat. An diese Erinnerungen möchte die moderne Templer-Organisation Abstergo Industries heran, um so die restlichen Edensplitter zu finden, die angeblich zur Massenhypnose verwendet werden können. So wird Desmond entführt und erlebt nun in einem Gerät namens Animus einen Teil der Geschichte seines Vorfahrens Altaďr nach. Dieser ist ein Assassine in der Bruderschaft während der Zeit des dritten Kreuzzugs (1191 n. Chr.). Die Assassinen möchten einen Krieg zwischen den einzelnen Gruppierungen verhindern und planen deswegen neun wichtige Personen zu töten, im Glauben, dass dies die Gegner aufhalten würde.

Korrekturleser waren freundlicherweise Daiah und JakillSlavik, der momentan mitten im Abi steckt. Wünscht ihm also Glück! Und da ja bekanntlich in der Kürze die Würze liegt, entlasse ich euch jetzt bis Donnerstag!

Sicarius

Kessy’s Revenge

Games, Gaming and the Gaming Industry – die letzten Monate geht es ganz schön rund bei Bagdadsoftware. Hier fehlt eindeutig mal wieder ein Beitrag von unserer Gastautorin Kessy „The Cool Cat“(tm).

Wer jetzt noch nicht schreiend auf die nächste P0rno-Seite verschwunden ist, darf beruhigt weiterlesen. Kessy hatte noch keine Zeit einen neuen Beitrag zu verfassen, weshalb es heute erst einmal wieder ein paar Kurzeindrücke gibt:

Assassin’s Creed (Director’s Cut Edition) – Der Kurzeindruck zu diesem Spiel war am Ende so lang, dass ich mich jetzt dazu entschieden habe ihn zu überarbeiten und gleich ein richtiges Review daraus zu machen.

Hired Guns – The Jagged Edge

Neun Jahre ist mittlerweile der Release des Klassikers Jagged Alliance 2 her und obwohl es einige Entwickler versucht haben, kam bislang keine Veröffentlichung an das Original heran. Nun ist Hired Guns – The Jagged Edge erschienen. Bevor sich die Entwickler von GFI Russia mit dem aktuellen Rechteinhaber zerstritten hatten, war es auch bekannt als Jagged Alliance 3D und somit ehemals als offizieller Nachfolger zu Jagged Alliance 2 konzipiert. Nun arbeitet Akella am offiziellen Jagged Alliance 3 und ich habe mir derweil den inoffiziellen Nachfolger geholt.

Wer Jagged Alliance 2 gespielt hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Zwar ist das Menü und die Sektorenkarte wesentlich komfortabler und übersichtlicher als das Klickfest von damals aber spätestens wenn man den Laptop aufmacht wird klar: Hier wird Jagged Alliance gespielt. Also Charakter generiert, auf der I.M.A.-Webseite (im Original A.I.M.) Söldner anheuern, in Dickie’s Shop Waffen und Ausrüstung kaufen, E-Mails lesen und natürlich den psychologischen Test machen. Alles wie gehabt und ohne wirkliche Neuerungen.

Wie damals hat jeder Söldner verschiedene Charakterwerte und eine eigene Persönlichkeit womit ein klein wenig Rollenspiel mit ins Taktikgeplänkel einkehrt. Es will eben nicht jeder mit jedem arbeiten und manche Söldner halten sich für so toll, dass sie mit einem Neuling wie dem Spieler erst einmal gar nichts zu tun haben wollen. Sind die Truppen dann endlich bereit, geht es ab in den ersten Sektor um ein wenig die Waffen sprechen zu lassen.

Auch hier bietet sich dem Veteranen ein gewohntes Bild. Zwar ist die Grafik jetzt in schönem 3D und sieht ganz ordentlich aus, aber viel wichtiger sind weiterhin die Multiple-Choice-Gespräche mit den Personen auf der Karte und natürlich die Kämpfe mit den verschiedenen Fraktionen wie Banditen oder Regierungstreuen. Wie im Original läuft alles in Echtzeit ab bis ein Kampf stattfindet. Dann übernehmen Aktionspunkte die Herrschaft und das Taktieren geht los. Es gilt alle möglichen Faktoren zu beachten wie Einzelschuss oder gezielter Schuss. Schleichen oder Rennen, Kopf oder Rumpf anvisieren und so weiter. Die taktische Tiefe ist einfach vorhanden. Allerdings fallen hier dann doch einige Ungereimtheiten auf.

Zum einen gibt es nun keine Anzeige der Trefferwahrscheinlichkeit mehr. Zielt man auf einen Gegner, bekommt man nur noch die Kosten an Aktionspunkten angezeigt. Das macht den Titel noch einen Tick schwieriger als es selbst auf Leicht sowieso schon ist. Auch sind ab und zu die Sichtlinien nicht wirklich klar. Wenn ein Söldner hinter einem niedrigen Stein kniet und offensichtlich darüber hinwegschaut, ist der Spieler eigentlich der Meinung, dass er auch darüber hinweg schießen kann. Dem ist allerdings oft nicht so. Auch offensichtliche Lücken zwischen zwei Steinen werden in manchen Situationen unverständlicherweise als unpassierbar markiert.

Ein weiteres Problem ist ein Bug, der es dem Computer verhindert von der Karte zu fliehen. Dieser flüchtet dann in den vollkommen schwarzen Randbereich des Sektors und der Spieler muss dann Millimeter für Millimeter absuchen bis er den Gegner wieder gefunden hat und ihn töten kann. Generell ist die KI ab und zu nicht gerade brillant. Oft rennt sie vollkommen ziellos durch die Gegend um im nächsten Moment dann einen perfekten Treffer auf eine wahnwitzige Entfernung zu landen. Besonders Granaten sind der Söldnerfeind Nr. 1. Es ist also wichtig sehr oft zu speichern.

Der dritte große Punkt ist die Kamera. Diese erlaubt zwar stufenloses Zoomen und Drehen und kann sogar begrenzt gekippt werden aber sie ist einfach zu nah am Geschehen dran. Selbst wenn sich die Parteien ziemlich nah gegenüber stehen, fehlt es einfach an Übersicht.

Der, selbst auf Einfach, unmenschlich hohen Schwierigkeitsgrad zerrt aber am meisten an meinen Nerven. Wenn ich mit viel Mühe und Not endlich einen Sektor eingenommen habe und mich etwas ausruhen möchte um meine Wunden zu lecken, kommt sofort die gegnerische Kavallerie und die Sache geht wieder von vorne los. Und das Ende vom Lied ist dann, dass einem schon in der ersten Woche das Geld ausgeht und damit das Spiel praktisch vorbei ist. Zusätzlich vermisse ich kleinere Dinge wie zum Beispiel die Möglichkeit Ausrüstung aus dem Lager zu verkaufen. Und ein weiterer Bug scheint den Spielfortschritt zu verhindern (Quests werden nicht ausgelöst, wichtige NPCs reden nicht und so weiter), wenn ein anderer Schwierigkeitsgrad als Mittel gewählt wurde. Ein Patch soll aber bereits in Arbeit sein.

Alles in allem ist Hired Guns: The Jagged Edge ein gelungeneres Remake des Originals und wesentlich besser als Titel wie Brigade E5: New Jagged Union. In einigen Bereichen fehlt aber noch der Feinschliff und besonders der knüppelharte Schwierigkeitsgrad wird viele Käufer verschrecken.

So Blonde (Screenshots)

Was passiert wenn eine absolut verwöhnte, 17-jährige Göre und Tochter von reichen Eltern, im Bermuda-Dreieck vom Traumschiff fällt und an einer verschollenen Insel strandet?

Diese Frage versucht So Blonde zu beantworten und steckt den Spieler unter anderem in die Rolle von Sunny Blonde (später im Spiel darf man auch noch zwei andere Charaktere steuern). Und von der ersten Sekunde an möchte man dem Mädel einfach nur eine runterhauen. Auf den ersten Blick mag hier Wizarbox (Arx Fatalis) mit gängigen Blondinnenklischees spielen aber wer auch nur aus dem Augenwinkel das Leben von einer gewissen Frau P. Hilton beobachtet, kann sich durchaus vorstellen, dass dies auch die Realität sein kann. Die Dame hat so viel Hirn wie eine Scheibe Weißbrot und ihre Stimme, aus dem Mund von Gabrielle Pietermann (Hermine aus Harry Potter), ist beinahe unerträglich schrill.

Aber natürlich lebt das Spiel auch davon und im späteren Spielverlauf wird Sunny (hoffentlich) auch noch schlauer und fragt nicht zum 20. Mal nach ob es hier ein Telefon gibt. Schließlich gilt es die Insel von einem Fluch zu befreien und einen bösen Kapitän in seine Schranken zu verweisen – Monkey Island lässt grüßen.

Das Spiel gibt sich dabei als traditionelles Point & Click-Adventure mit detailliert gezeichneten 2D-Hintergründen und 3D-Charakteren. Die Animationen sind allerdings teilweise nicht ganz so gelungen. Es nervt schnell das Sunny immer wieder die langsam die Hand ausstreckt nur um dann zu sagen „Geht nicht!“, wenn man Gegenstände kombinieren möchte. Auch scheinen die generell Charaktere nicht sehr viele unterschiedliche Animationen zu besitzen.

Dafür ist die Synchronisation gut gelungen und wenn das Spiel mal den Pfad des „Dummchen“ verlässt, hat es auch durchaus einige witzige Momente. Wenn Sunny zum Beispiel zu Beginn ihren tierischen Freund, dem sie einem Rätsel zuvor ihre Handtasche entrissen hat, als Enterhaken missbraucht, huscht durchaus ein Lächeln über die Lippen des Spielers.

Zu den Rätseln möchte ich noch kein abschließendes Urteil fällen, da ich noch nicht ganz so tief im Spiel drin bin. Bislang war aber eigentlich alles relativ logisch und vom Schwierigkeitsgrad angenehm und nicht so leicht wie die Sam & Max-Episoden. Da sich der Spieler durch den Druck der Leertaste auch alle Hotspots in einer Szene anzeigen lassen kann, entfällt zusätzlich die ewige Absucherei des Bildschirms. Ganz nett ist auch, dass der Spielfluss ab und zu durch (überspringbare) Minispiele unterbrochen wird.

Vorläufig ist also festzuhalten, dass die Geschichte durchaus interessant ist – auch wenn man sich erst einmal an die Hauptperson gewöhnen muss. Technisch kann es nicht ganz mit Spielen wie Jack Keane mithalten, aber es ist ein solides und lustiges Adventure.

TrackMania United Forever

Über ein Jahr hat sich NADEO für den neusten Coup Zeit gelassen aber die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt. Ihrer Tradition folgenden, gibt es für alle Besitzer von TrackMania United das umfangreiche Forever-Paket auch kostenlos als Update (900 MB). So muss das sein liebe Publisher und Entwickler!

Wie auch schon bei TrackMania Sunrise eXtreme und TrackMania Original fügt das Add-on unter anderem den Stunts-Modus mitsamt dutzender Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade in das Hauptspiel ein. Aber die Hauptänderung ist die Integration des kostenlosen TrackMania Nations. Das bedeutet noch einmal eine wahnsinnige Menge an neuen Strecken. Außerdem ist es nun möglich gegen Besitzer von TrackMania Nations Forever im Multiplayer anzutreten. Und natürlich gibt es auch für die anderen Modi Rennen, Plattform und Puzzle neue Strecken. Zwar sind dafür ein paar alte rausgeflogen, insgesamt sind es dennoch mehr geworden. Auch das Menü wurde überarbeitet und ist nun etwas übersichtlicher gestaltet. Besonders gut ist dabei, dass die Strecken jetzt der Schwierigkeit nach einfach und verständlich in Kategorien eingeteilt sind.

Der Rest des Spiels ist hingegen gleich geblieben und nur kleinere Detailänderungen, wie das Einfügen eines „Zurückgelegte Wegstrecke“-Counters, wurden vorgenommen. Es gilt also weiterhin, vorzugweise mit einem Gamepad, mit sieben unterschiedlichen Wagentypen auf den hunderten von Strecken Online und Offline um die Bestzeit, Skillpunkte oder wenigsten Fehler zu fahren. Dabei lebt das Spiel besonders vom Wettkampfaspekt, der mit dem Update auch noch einmal ausgebaut wurde.

Neben den bereits bekannten Leaderboards die sich bis hinunter auf die wichtigsten deutschen Städte und die eigene Gruppe brechen lassen, bekommt der Spieler nun auch eine Anzeige wie gut er generell weltweit steht – nach Offline und Online-Modus getrennt – bei momentan gut 65.000 Spielern ein nicht zu verachtender Motivationsfaktor. Aber leider existiert als Bremse auch immer noch das virtuelle Zahlungsmittel „Coppers“. So kostet fast jede Onlineaktion virtuelles Geld. Ein Replay herunterladen? 5 Coppers bitte! Eine Strecke herunterladen? Wir buchen den Betrag von ihrem Konto ab! Besonders nervig ist das System allerdings wenn man offizielle Zeiten aufstellen möchte (um in die Ranklisten zu kommen). Während der erste Versuch kostenlos ist, kosten alle weiteren immer 10 Coppers. Und wer solche Spiele kennt, der weiß, dass es mitunter sehr viele Versuche braucht und mit diesem System gehen einem nicht nur schnell die Coppers aus. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass man die neue, phänomenale Bestzeit im Offlinemodus gefahren ist und man das dann im Onlinemodus nicht mehr schafft zu wiederholen.

Zwar gibt es für jede gewonnene Medaille ein paar Coppers und NADEO spendiert den Spielern auch für jeden Tag, an dem sie einmal eingeloggt waren, 50 Coppers (75 für Besitzer von TrackMania und TrackMania Sunrise), aber das Konto ist dennoch viel zu schnell wieder leer. Der Zwang dann aufhören und etwas anderes machen zu müssen, oder gar nur noch Offline oder auf den Multiplayerservern (die wieder ihre eigenen Ranklisten haben) fahren zu können, trübt das ansonsten erstklassige Gesamtbild. Zusätzlich ist die Performance auf den Stadionstrecken teilweise unter aller Sau – trotz ausreichend starker Maschine. Hier muss NADEO dringend noch einmal nacharbeiten.

Aber trotz der Negativpunkte führt kein Weg an TrackMania United Forever vorbei. Wer TrackMania United bereits besitzt, hat sowieso keinen Grund es sich nicht zu holen. Wer aber das Spiel noch nicht hat und solche Spiele mag, muss jetzt einfach zuschlagen, wenn Anfang Mai die Box für weniger als 30 Euro in den Handel kommt. TrackMania United Forever ist der momentan beste Arcade-Racer den es auf dem Spielemarkt gibt. Er bietet haufenweise Abwechslung durch die vollkommen unterschiedlichen Spielmodi und Autotypen, einen fast perfekten Multiplayermodus und beschäftigt allein durch seinen Umfang selbst reine Offlinespieler für Monate. Und ist immer noch PC-exklusiv!

Epilog

Bei MobyGames gibt es leider bislang nur zu So Blonde und Hired Guns: The Jagged Edge weitere Informationen und Screenshots. TMUF ist noch in Arbeit.

Damit wünsche ich ein angenehmes Wochenende. Bis Montag – gleiche Zeit (vielleicht), gleicher Ort!

Sicarius

Overlord: Raising Hell

Ein Review kommt selten allein heißt es. Dementsprechend gibt es heute wieder eins. Da mein Test zu AMD PingPong allerdings solche Wellen in den Kommentaren geschlagen hat, ist es etwas Traditionelleres. Ich möchte schließlich nicht, dass meine Stammposter an zu hohem Blutdruck leiden ;). Aber bevor wir zum heutigen Review kommen, muss ich den Eintrag hier noch etwas in die Länge ziehen. Azzkickr soll ja nicht wieder den Eindruck bekommen, ich würde mir keine Mühe geben nur weil der Eintrag mal keine 10.000 Anschläge groß ist. Reden wir also noch kurz über etwas anderes:

JoWooD hat am 14.04.08, einen Monat nach der öffentlichen Versöhnung mit Piranha Bytes, ein Add-on für Gothic 3 angekündigt. Nein, dass ist kein verspäteter Aprilscherz. Unter dem Namen Forsaken Gods soll im Herbst dieses Jahres tatsächlich noch ein Add-on erscheinen. Die Informationen sind dazu jedoch noch sehr spärlich. Bislang ist nur bekannt, dass es sich nicht wie das Gothic 2-Add-on Nacht des Raben in das Hauptspiel integriert. Viel mehr soll es am Ende des Hauptspiels ansetzen und eine Brücke bilden zu Gothic 4: Genesis. Wer es entwickelt ist auch noch nicht bekannt, es wird nur gesagt das die Entwickler täglich in den Foren von World of Gothic und JoWooD unterwegs wären „um so viele Wünsche und Ideen in das Produkt einbauen zu können, wie nur möglich.“

Ich würde lügen, wenn diese Meldung nicht vollkommen überraschend gekommen wäre. Ich wusste, dass JoWooD irgendetwas in Bezug auf die Gothic-Serie im April bekanntgeben würde, aber ich hatte eigentlich nur mit erstem Bildmaterial und Details zu Gothic 4: Genesis gerechnet. Und dann kommt aus heiterem Himmel solch eine Ankündigung. Da erscheint es plötzlich richtig sinnvoll, dass ich gerade mit dem Community-Patch 1.6 meinen ersten richtigen Playthrough von Gothic 3 mache (ein Kurzeindruck wird dazu auch noch folgen).

Insgesamt weiß ich, und anscheinend auch der Großteil der Community, allerdings nicht so ganz, was ich davon halten soll. Natürlich ist es klasse, dass ein Add-on kommt aber hinter der Qualität steht natürlich ein riesiges Fragezeichen. Und so gut das Hauptspiel mittlerweile auch von der Community gefixt wurde, wäre ein Add-on das sich in die Hauptwelt integriert und diese erweitert, aus meiner Sicht doch die bessere Wahl gewesen. Aber da noch nicht einmal klar ist wer das Add-on macht (nur, dass es wohl nicht Piranha Bytes ist), heißt es jetzt einfach erst einmal abwarten und Kaffee saufen.

Ich hoffe, dass war jetzt genug Material um Azzkickr zufrieden zu stellen ;). Hier also nun endlich das Review zu

Overlord: Raising Hell

Das Spiel Overlord war Mitte 2007 ein kleiner Überraschungshit. Grund genug für Triumph Studios mit einem kleinen Add-on nachzulegen und die Geschichte rund um den dunklen Herrscher weiterzuführen.
Verraten und Vergessen

Am Ende des Hauptspiels war die Welt in Ordnung. Unter der Führung des Spielers konnte der Overlord sein ursprüngliches Reich zurück unter seine Herrschaft bringen und seine Widersacher auslöschen – zumindest glaubte er dies. Eine kleine Sequenz nach den Credits deutete bereits an, dass eine bestimmte Person nicht ganz so glücklich mit der aktuellen Situation war.

Die Korrektur hat freundlicherweise JakillSlavik übernommen und damit entlasse ich euch bis Donnerstag – dann mit ein paar Kurzeindrücken zu sehr aktuellen Titeln.

PS: Als ich gestern mal wieder ne Runde DVDs und Spiele in die Regale einsortierte, habe ich auch mal wieder Bilder gemacht und dementsprechend das Lager und die (Online-)Spieleliste aktualisiert. Wie immer habe ich mir sehr viel Mühe bei den Bildern gemacht, weshalb einige wieder angenehm schief und krumm sind. Dafür habe ich aber vor dem IKEA-Regal dieses Mal die Boxen weggetan bevor ich das Foto gemacht habe! :)

Sicarius

AMD PingPong

Ursprünglich wollte ich heute eine Runde Kurzeindrücke veröffentlichen und hatte dies auch überall schon vollmundig angekündigt. Dann ist mir aber eingefallen, dass der letzte Spieletest schon wieder über einen Monat her ist. Das darf natürlich nicht sein, deshalb gibt es heute ein Review von

AMD PingPong

Technologiedemonstrationen sind meist nur Videos. Sie sehen zwar toll aus und werden in Echtzeit gerendert, aber wirklich viel beschäftigen kann sich der geneigte Spieler damit nicht. Mit AMD PingPong ist nun eine DirectX 10.1 TechDemo erschienen, die auch ein kleines Spiel enthält.

Die Korrektur hat freundlicherweise Daiah übernommen und das war es dann auch schon wieder für heute. Bis Montag!

Sicarius

Spielemusik – Teil 2

Heute gibt es, wie versprochen, den zweiten Teil der Liste, der meiner Meinung nach empfehlenswertesten Spiele-Soundtracks. Also reden wir nicht lange um den heißen Brei herum, sondern kommen gleich zur Sache:

Spielemusik

Der zweite Teil der Liste beginnt beim Buchstaben „L“ und umfasst die folgenden Titel:

Lands of Lore – The Throne of Chaos
Outcast
Psychonauts
Quake II
Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific
Spellforce 2 – Shadow Wars
The Operative: No One Lives Forever
Universe at War
Vanguard – Saga of Heroes

Wer Hörproben zu den genannten Alben sucht, wird in den meisten Fällen auf der Homepage des Komponisten fündig. Ein guter Anlaufpunkt ist auch die offizielle Homepage des Spiels oder, wenn eine CD verkauft wird, Amazon.

Wie immer hoffe ich natürlich, dass dieser kleine Ausflug einen bleibenden Eindruck hinterlässt und ihr euch nun auch mal die eine oder andere Gamesoundtrack-CD kauft. Nur wenn mehr Leute diese erstehen, wird es auch mehr davon geben. Zumindest solltet ihr aber in Zukunft einen genaueren Blick auf die Special/Limited/Whatever-Editionen werfen anstatt immer nur blind nach der normalen DVD-Box zu greifen. In vielen Fällen ist der Soundtrack alleine schon den Aufpreis wert.

Ansonsten diskutiert weiter fröhlich über meine Auswahl und sagt mir auch eure ganz persönlichen Lieblingsalben oder -lieder!

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