Ein kurzer Ausflug in die digitale Bildbearbeitung

Der Prolog im Vorwort

„Die Bürger der führenden Nationen sind zurzeit durch Anpassung in der nun wohl bekannten Welt des Wandels angelangt. Einer Welt beherrscht von Kommunikation und Information. Sie sehen sich einem Sog an Medienpolitik ausgesetzt, welcher es erfordert den eigenen Sinn der Existenz im Hinblick auf die Sicht für das Wesentliche zu hinterfragen.“ – Aus einer Rede zum Auftakt des Europäischen Tages an den bayerischen Förderschulen. (Mai 2009)

Einen Teil dieser Zeilen kennt der aufmerksame Bundesbürger. Es gibt da das Internet mit der schier unfassbaren Menge an Daten und Informationen. Handys, die mittlerweile kaum noch dem Zweck der mobilen Kommunikation dienen, Autos, die mit eigenen Bordcomputern bestückt eine Vielzahl an fahrerischen Aufgaben übernehmen können. Die nennenswerten Beispiele könnten nicht abreißen. Alles wurde revolutioniert, bestenfalls vereinfacht, andere Vorgänge aber auch viel komplizierter. Natürlich sind dies keine Neuentdeckungen meinerseits, sondern seit den letzten zehn Jahren unser gegenwärtiger Alltag. Im Einklang mit dem Wandel schwingt aber auch die gesteigerte Wahrnehmung der Umwelt mit. Die Qualität aktueller ‚Ausdünstungen‘ des öffentlichen Interesses im Bezug auf TV und Co., die sogenannten ‚Trends‘, mag ebenso umstritten sein, wie die Einflussnahme der vierten Gewalt auf dieses Interesse, aber die steigende Zahl an – teils auch durch die Presse begünstigte – Affronts symbolisiert auch die angesprochene Intensivierung. Ich bezeichne dieses wachsende Augenmerk gar als Sensibilisierung im Vordergrund auf Äußerlichkeiten; Dieses Wort ist jedoch hier nur im positiven Sinne zu verstehen. Der Mensch in seiner Suche nach sich selbst, sucht sich die für sich wichtigen Informationen und nutzt auch lediglich die Technik, welche für ihn von persönlichen Interesse oder als Mittel zum Zweck notwendig ist. Ästhetik – ist hier das Zauberwort.

In Zeiten aufwendig entworfener Werbespots mit Computeranimationen, kinoreifen Spezialeffekten, Werbeplakaten, die mit etwas Charme meist schon ebenso kunstvoll gestaltet sind wie neuartige Collagen aktueller Kunstausstellungen und TV-Programmen deren Titelbildern ohne weiteres mit Mode-und Photographiezeitschriften konkurrieren können, bekommt der Durchschnittsbürger einen Blick für die wahre Schönheit des Konsums. Aber in Wirklichkeit eher für die wahre Schönheit der Bildbearbeitung, der Photomanipulation und der Animation. Der Schein obsiegt. Nicht unbegründet floriert mittlerweile in den letzten Jahren das Geschäft. Die steigende Zahl an Zeitschriften zum Erlernen dieser Fähigkeit, was der Gegenstand der nun folgenden Eintragsserie ist, ist unumstößlicher Beweis hierfür. Die Auflagen an Hilfslektüre mit Photoshop angelehnten Inhalten, hat sich im Vergleich der späten 90er Jahre im Zeitraum bis 2008 vervierfacht, wobei fairerweise eingeräumt werden muss, dass professionelle Photographie Ratgeber bei dieser Zählung mit einbezogen wurde. In den folgenden Wochen möchte ich versuchen in einzelnen zusammenhängenden Artikeln einen Überblick über aktuelle Print-Magazine und einen Vergleich in der Herangehensweise an das Thema „Bildbearbeitung und Co.“ zu geben. Mein persönliches Ziel ist es, meinen Einstieg in dieses breite Feld zu dokumentieren.


Der Eintragsserie erster Teil

Den Anfang mache ich mit einem kurzen Überblick über die derzeitige Marktlage: Alle getesteten Zeitschriften sind größtenteils fast nur in Bahnhofszeitungsläden erhältlich, also bei eher größeren Händlern.Ansonsten kommt für den regelmäßigen Bezug ein Abonnement in Frage, um an die Magazine zu bekommen, da die Nachfrage für Photoshopzeitschriften zwar mehr als ausreichend, aber die Sortimentsbestellung insgesamt für kleinere Geschäfte nicht rentabel ist und man selten direkt am Frankfurter Hauptbahnhof wohnt. Grund hierfür ist der hohe Preis, der bei allen, in diesem Artikel begutachteten, Printmedien bei etwa zehn Euro liegt. Manche Vertreter werden mit Datenträger ausgeliefert und alle sind übergreifend mit viel Werbung und Probeabonnements gespickt. Auf den ersten Blick quasi vergleichbar mit Spielezeitschriften, die groben äußeren Unterschiede sind eben nur der deutlich höhere Preis und eine variable Seitenzahl.

Meine eigene Vorgeschichte, warum ich mich so ausführlich in dem letzten halben Jahr mit dieser Magazinsparte beschäftigt habe, ist schnell beschrieben: Mein Anliegen ist es Mediengestalter für Digital- und Printmedien zu werden, bestenfalls im Fachbereich Gestaltung. Ich selbst habe mir einige – meiner Meinung nach – überschaubare Kenntnisse in gängigen Programmen wie Photoshop CS3 (~CS4), Corel Graphics Suite X4, Paint Shop Pro und gimp angeeignet. Aufgrund meines gesteigerten Interesses meine Adobe Photoshop Fähigkeiten zu steigern, beschloss ich mir ‚Tipps&Tricks‘ in den angepriesenen ‚Workshops‘ abzuschauen, da sich alle Zeitschriften ausschließlich auf Adobes Produkt spezialisieren. (Anmerkung: Nicht einmal Werbung für Corel oder andere Marken habe ich entdecken können, was die Marktdominanz des Photoshops unterstreicht. ‚Vorsprung durch Technik‘ würde es bei BMW lauten, ironischerweise ist es in Wirklichkeit jedoch so, dass bei meiner Jobrecherche viele Unternehmen Corel Photopaint dem Photoshop der Professionalität wegen vorziehen. Dieser Artikel soll nun aber kein Ausgangspunkt für diese leidige Diskussion sein. MSPaint > all.)

Die Magazine, die ich mir für diese Serie rausgesucht habe,sind unterschiedlich vom Anspruch, der Präsentation und der Vorgehensweise den Leser zu beraten. Allesamt stehen sie nichtsdestotrotz in direkter Konkurrenz zueinander, da sie alle für sich beanspruchen besonders einsteigerfreundlich und professionell zu sein. Sie sind im Folgenden mitsamt dem Beititel, beziehungsweise der hauseigenen Beschreibung, alphabetisch aufgelistet:

Advanced Photoshop – Das Magazin für den professionellen Photoshop-Anwender
DigitalPHOTO – Photoshop
DOCMA – Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung
.psd – Photoshop Solutions for Designers

Sicarius

Spielebewertungen

Vier Wochen sind vorüber, der nächste Monat neigt sich dem Ende zu und mir fallen bald keine Einleitungen mehr ein. Aber ihr wisst ja worauf ich hinaus will:

Ja, schon wieder eine Sondersendung anstatt einer richtigen Folge. Aber wie ich im Podcast auch sage, hatte ich wieder keinen Gast zur Hand. So blieb mir die Wahl euch sinnlos mit Ersteindrücken zu mehr oder weniger aktuellen Spielen vollzulabern, oder ein weiteres Mal die Laberecke 2.0 aus der Schublade zu holen. Und natürlich bekam letztere den Zuschlag in Form des 30minütigen Ausschnitts über Spielebewertungen.

Was bin ich froh, dass wir vor zwei Jahren so viel geredet haben. Leider ist nach dem heutigen Podcast nur noch ein Thema übrig, dass ich euch noch als halbwegs aktuelle Sondersendung andrehen könnte. Danach muss ich mir was Neues ausdenken oder den Podcast endlich so stark etabliert haben, dass ich mich vor Gästen nicht mehr retten kann :).

Bevor ich euch aber nun mit den technischen Details entlasse (achtet auf die Musikcredits!), noch der Hinweis auf GamersGlobal:

Volker Wertich im Gespräch – Geführt hat das Interview Jörg Langer, aber ich habe es transkribiert und war für das Layout verantwortlich.

Und nun die Details zum Podcast in der Übersicht:

Zu Wort kommen: Christoph „Sicarius“ Hofmann, Timo „Azzkickr“ P., Tobias „Rondrer“ R. und Daniel „JakillSlavik“ H.

Technische Daten: 32:23min lang; 96kbit Qualität (Diktiergerätaufnahme 88kbit); 22,20MB groß; Aufnahme mit dem Olympus VN-2100PC; Weitere Aufnahmen und Editierung mit Adobe Soundbooth CS4

Musikcredits nach Reihenfolge:
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 47 (Komplett)
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 31 (Auszug)
Frank Klepacki – The Legend of Kyrandia – Pool Of Sorrow (Komplett)

Die nächste Folge gibt es selbstverständlich Ende Juni (vermutlich 29.06.2009). Wenn jemand von euch etwas Interessantes zu erzählen hat, dass irgendetwas mit Computern und/oder Spielen zu tun hat, darf er mich gerne anmailen. Bin über jeden Themenvorschlag und vor allem Gast dankbar!

Sicarius

Der Pate 2

GamersGlobal hat mich fest in Griff, aber ein Ersatzmann für den Donnerstag ist leider immer noch nicht gefunden. Aus diesem Grund heute wieder einmal ein Füller. Zuerst jedoch noch ein Link zu meinem neusten Artikel:

Test zu Der Pate 2 – Die Bagdadsoftware-Wertung dafür liegt bei wahnsinnigen 2 von 5 Sics. Ja, Der Pate 2 ist ein schlechtes Spiel. Aber ich glaube, mein Test macht dies schon deutlich genug – da brauch ich mich hier nicht noch einmal wiederholen :).

Und nun zum Abschluss das obligatorische Katzenbild:

Feigling auf einem Stuhl

Richtig erkannt: Es ist dieses Mal kein Foto von Kessy, sondern von Feigling. Ihres Zeichens JakillSlaviks Katze, die vor bald einem Jahr nach einem erfüllten Leben von uns gegangen ist. Da mir ein normales Foto aber dann doch zu langweilig war, habe ich ein bisschen mit Adobe Photoshop CS4 gespielt und dabei unter „Filter“ den Punkt „Liquify“ gefunden. Dabei entstanden dann zwar ein paar weiße Flächen, aber wie bei Jackie gelernt, habe ich sie einfach mit satten Farben ausgefüllt für den finalen, künstlerischen „Touch“. Außerdem: Grün und Blau schmückt die Sau, gell Moni?!

Sicarius

GamersGlobal

GamersGlobal

Am Freitag kurz vor 12 Uhr Mittag war es endlich soweit: die Vorschalteseite ist verschwunden und GamersGlobal.de öffnete seine Pforten – zumindest mit dem Untertitel „Final Beta“. Nur wenige Sekunden davor waren wir in der internen Redaktion noch alle damit beschäftigt die fertigen Artikel live zu schalten und die entsprechenden Änderungen an den Steckbriefen vorzunehmen. Aber auch was danach folgte waren einige stressige Stunden so groß war der Ansturm. Zeitweise 200 gleichzeitige Besucher bombardierten uns mit News die redigiert und live geschaltet werden wollten. Wobei ich am meisten damit beschäftigt war die unzähligen fehlenden Steckbriefe zu den News zu erstellen. Und mittlerweile habe ich auch schon einen Backlog an rund 50 Titeln, die ich auf Wunsch der User noch einbringen muss – die Liste wird sicher auch noch länger. Dennoch: Ich empfinde ganz klar eine gewisse Genugtuung seitdem.

Vorsicht: Emotionales Geschwätz voraus!

Ich werde zwar immer noch nicht für mein Schaffen vergütet und darf dementsprechend weiterhin keinen offiziellen Presseausweis beantragen, aber es ist ein riesiger Schritt vorwärts für mich. Angefangen von der produktiven Zusammenarbeit mit Jörg Langer die ich ja schon im letzten Eintrag gelobt habe, über die bislang positiven Kommentare der Besucher zu meinen Artikeln bis hin zum wichtigsten Punkt: dass mein Name und mein Gesicht nun über Nacht doch bekannter geworden sind – und das ist neben Jörgs Namen auf dem Lebenslauf ein nicht zu verachtender Punkt bei zukünftigen Bewerbungen. Den unschätzbaren Erfahrungsgewinn mal ganz außen vor gelassen.

Ja, ich bin gerade mächtig stolz auf mich und habe gut an Selbstbewusstsein gewonnen. Aber trotz aller Euphorie: noch ist das Endziel nicht erreicht – im Gegenteil geht es jetzt tatsächlich erst richtig los was vor mittlerweile acht Jahren bei MikeMTH mit einer harmlosen Anfrage nach einem Posten als Forumsmoderator begonnen hat. Und da man nicht oft genug Danke sagen kann:

Danke an alle die mich auf dem bisherigen Weg begleitet und unterstützt haben. Ich hoffe ihr seid auch in Zukunft mit dabei!

Emotionales Geschwätz zu Ende

Genug aber davon, kommen wir jetzt zum Wichtigsten: Wo ist denn nun mein Geschreibsel? Zum einen führen in den üblichen Untersektionen die entsprechenden Links ab sofort zu GamersGlobal und zum anderen hier eine Liste der Sachen, die von mir geschrieben wurden und bereits online sind:

Test zu BattleForge – Als Bagdadsoftware-Wertung habe ich 5 von 5 vergeben und kann es wirklich nur jedem empfehlen. Derzeit gibt es leider noch keine Demo, aber es soll ein Freeclient kommen. Mit dem kann man sich dann Einloggen und hat eine Art Starterdeck zum Herumspielen zur Verfügung. Einen Termin gibt es aber leider noch nicht.
Test zu Cryostasis – Als Bagdadsoftware-Wertung habe ich 4 von 5 vergeben. Es hat mir schon sehr weh getan bei GamersGlobal nur eine 6.5/10 aushändigen zu dürfen. Die Atmosphäre, die Hintergrundgeschichte und die Flashbacks sind super gelungen und machen daraus einen fantastischen Horrortrip. Das er dann durch grobe Designschnitzer kaputt gemacht wird ist so wahnsinnig ärgerlich, dass kann ich keinem erzählen. Bitte schaut euch also unbedingt die Demo an und macht euch selbst ein Bild!
Test zu Burnout Paradise: The Ultimate Box – Den Test hatte ich ursprünglich hier auf Bagdadsoftware veröffentlicht. Die Fassung bei GamersGlobal ist aber nicht nur mit Screenshots versehen, sondern auch sprachlich und inhaltlich teils stark verändert. Wen das Spiel also wirklich interessiert, der sollte ihn noch einmal durchlesen.
Test zu Dawn of War 2 – Auch diesen Test habt ihr schon einmal hier gesehen. Aber hier hab ich gelernt, dass man sich mit Jörg nicht anlegen darf, wenn es um Spiele auf Basis einer Tapletop-Lizenz geht. Er hat in der Thematik doch einiges an Erfahrung mehr als ich :smile: . Die Version die jetzt online ist, erkenne deshalb selbst ich stellenweise nicht wieder. Andererseits war es dafür bislang der Text mit dem größten Lerneffekt.
Der unscheinbare Weltenerschaffer – Und dieses Porträt über Will Wright kennen die Stammbesucher natürlich auch schon. Anders als bei den Tests hat sich hat sich daran aber nicht wirklich viel getan. Ich habe nur, um den Text wieder aktuell zu machen, einen Absatz über den Stupid Fun Club ergänzt und natürlich nette Bilder eingebaut.

Und von den Texten die derzeit online sind, war ich zusätzlich noch beim Interview mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer alleine für das Layout verantwortlich – falls euch so etwas interessiert.

Soweit also das. Auf Korrektur warten von mir immer noch zwei Tests, eine Vorschau und ein Interview das Jörg Langer geführt hat und ich transkribieren durfte, aber das wird die nächsten Tage sicher alles noch online gehen. Dann heißt es wieder neues Material herstellen und Zwischendrin ein Auge auf die Spielesteckbrief-Datenbank haben. Sie ist nämlich der Hauptgrund warum ich überhaupt bei GamersGlobal gelandet bin und heute darf ich euch endlich die absolut langweilige Geschichte erzählen!

Vorsicht: Langweilige Geschichte voraus!

Wie ihr alle wisst hatte ich mit Jörg Langer bereits dreimal zuvor Kontakt. Einmal während der Games Convention 2007 als GC Reporter für JörgSpielt.de, dann das gleiche noch einmal bei der GC2008. Und dann natürlich als ich ihn in Folge 6 des Bagdadsoftware-Podcasts missbra…interviewt habe. Danach war eigentlich Funkstille. Ich hatte ihm nur noch eine Mail geschickt als ich die Podcastfolge überarbeitet hatte und dabei natürlich auch gleich Werbung für den berühmten Westwood-Artikel geschaltet. Was er davon hält habe ich erst bei unserem ersten Treffen in München erfahren. Kurz: Er fand ihn gut und auch von der Länge absolut okay. Letzteres fand sogar ich überraschend.

Erst im Januar kam dann eine mysteriöse Mail mit der Frage ob ich bei seinem neuen Projekt mitmachen wolle (natürlich noch ohne genauere Details). Er hat vor dafür eine kleine Spieledatenbank aufzubauen (eben die Steckbriefe) und hat bei der Suche nach Inspiration gesehen was für eine tolle Arbeit ich bei MobyGames mache. Ja, über MobyGames hat er mich gefunden! Was haben einige Leute gewitzelt und mich für einen Idioten gehalten seit ich 2006 dort angefangen habe. Wer lacht jetzt? Na, wer? Jaja, ich weiß darauf bekomme ich keine Antwort.

Von da ging eigentlich alles recht schnell. Ich habe ihm meine Bedingungen genannt („Keine Konkurrenz zu MobyGames!“) und nach einem Telefonat tags darauf stand auch schon der Termin fürs erste Meeting in München im Februar. Und seitdem bin ich dabei. Erst wollten Excel-Listen gefüllt werden, dann begann der geschlossene Betatest und die Seite selbst rückte in den Vordergrund. Ich hatte selbstverständlich auch meinen Anteil daran die Seite so zu formen wie sie derzeit ist und in Zukunft aussehen wird. Und es war auch von Anfang an klar, dass ich mich nicht nur um die Datenbank kümmern werde, sondern auch Artikel und News verfasse. Das war überhaupt einer der Hauptgründe warum ich mitmachen wollte. Wer lässt sich schließlich so eine Chance entgehen? Und, um noch etwas Eigenlob unterzubringen, Jörg ist auch sehr zufrieden mit meiner Arbeit wie er mir im Laufe der letzten Monate schon öfters mitgeteilt hat. Kann natürlich sein, dass er das nur sagt um mich bei Stange zu halten, aber im Zweifel für den Angeklagten :smile: . Jetzt heißt es nach vorne schauen und mithelfen die Seite nicht nur am Leben zu erhalten, sondern auch weiter zu bringen.

Langweilige Geschichte zu Ende

Jetzt habt ihr aber genug gelesen. Geht zu GamersGlobal und helft mit die Seite zu formen. Egal ob ihr News schreibt oder nur im Forum unterwegs seid – jeder ist ein wichtiger Bestandteil unserer Community! Achtung: Gebt beim registrieren meinen Vor- und Nachnamen als Werber ein. Wenn ihr Rang 5 erreicht habt, erhalte ich dann bei 25 solcher Anmeldungen eine Medaille (die ich mir dank meines Status zwar auch jetzt schon selbst geben könnte – aber wir cheaten doch nicht!).

Ach und ich bin natürlich auch dankbar über Feedback zu meinen Artikeln. Nicht nur in Sachen Inhalt, sondern auch vom visuellen Aufbau her. Schreibt einfach einen Kommentar hier unter dem Eintrag oder bei GamersGlobal im entsprechenden Text. Danke!

Sicarius

Es geht los!

Morgen um 12 Uhr geht es los. Was bin ich gespannt. Dank der Vorschaltseite gab es zwar schon die ersten Reaktionen, aber der wirkliche Test steht noch bevor. Da ist es kein Wunder, dass wir in der Redaktion alle schwer am rotieren sind. Am Montag habe ich noch ein umfangreiches HowTo zum Thema „Steckbriefe“ verfasst, das aber leider derzeit noch bei Jörg zur Genehmigung und Korrektur liegt. Und seit Dienstag bin ich eigentlich nur damit beschäftigt Artikel zu layouten und auf die Seite zu bringen. Darunter auch meine Tests zu BattleForge und Cryostasis und eine erweiterte Version von meinem Will Wright Porträt „Der unscheinbare Weltenerschaffer“. Zum Verfassungszeitpunkt dieses Eintrags benötigten alle Texte noch einiges an Arbeit. Bei Cryostasis und BattleForge stehe ich noch ganz am Anfang der Layoutphase und muss in letzterem auch noch einen Absatz über die abwechslungsreichen Missionen ergänzen. Beim Porträt hingegen fehlen noch ein paar Screenshots und eine zweite Seite über Will Wrights Abgang von EA. Dennoch bin ich guter Dinge, dass bis morgen auch diese zwei Artikel für euch zugänglich sind. Genaue Details und dann auch Links gibt es auf jeden Fall am Montag im „GamersGlobal“-Eintrag – Werbung muss schließlich sein.

Mein Respekt für den Job eines Layouters ist im Laufe dieser Woche auf jeden Fall gewaltig gestiegen. Was man alles achten muss. So habe ich bislang eigentlich gedacht dank MobyGames zumindest halbwegs zu wissen wie ein guter Screenshot aussehen muss – klare Fehlanzeige. Was habe ich beim Burnout Paradise: The Ultimate Box und Dawn of War 2-Test mit Jörg gekämpft bis er mir endlich ein Einstiegsbild genehmigt hatte. Kein Wunder also, dass ich jetzt beim Spielen nicht nur genauer drauf achte wann ich den Auslöser drücke – ich tue es mittlerweile auch viel viel öfters. Aussortieren kann man immer noch, aber die Gefahr einen coolen Shot zu verpassen nur weil ich zu faul war Fraps zu starten – nie mehr! Und genau solche Lerneffekte sind der Hauptgrund der mich jeden Tag wieder an GamersGlobal arbeiten lässt. Nichts gegen die guten Korrekturen meiner Texte von Rondrer, JakillSlavik, Daiah und Azzkickr, aber Jörg spielt einfach in einer ganz anderen Liga.

Aber ich kämpfe nicht nur mit meinem Chefredakteur – es ist auch einfach ein Krampf trotz halbwegs anständigem Editor mit HTML Screenshots und Kästen anzuordnen. Zum Teil wusste ich das zwar schon vorher, aber nie habe ich mir so sehr gewünscht einen zweiten Monitor zu haben als derzeit (wenn ich wüsste, dass der Platz auf meinem Schreibtisch reicht…). Da bin ich sehr froh, dass Maxthon eine Splitscreenfunktion besitzt mit der ich zumindest den Browser aufteilen kann und so links den Editor und rechts gleichzeitig das Ergebnis sehen kann. Dafür sehen die fertigen Artikel meiner Meinung nach wirklich super aus. Man sieht vor allem auf den ersten Blick was auf den Screenshots los ist. Wenn ich mir im Vergleich die Artikel bei GameStar.de anschaue mit ihren kleinen Thumbnails auf die man erst Klicken muss um irgendetwas zu erkennen – „Nee, so nicht“ würde Jörg jetzt sagen.

Da die Seite immer noch nicht voll ist und ich weiter layouten muss, sei noch erwähnt, dass ich JakillSlavik für eine kleine Serie an Gastbeiträgen gewinnen konnte. Diese sollen meinen Donnerstag-Eintrag ersetzen und hoffentlich bald (vielleicht schon nächste Woche? *zu Jakill schau*) anfangen zu erscheinen. Ich bin aber trotzdem immer noch offen für eine feste Besetzung des Postens, denn den Updaterythmus kann ich auf keinen Fall mehr richtig einhalten. Ich komme derzeit nicht einmal mehr meinen MobyGames Aufgaben nach. Die Datenbankeinträge zu The Book of Unwritten Tales und The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena warten schon fast zwei Wochen auf den letzten Schliff in Form von Screenshots und einer Beschreibung. Aber obwohl ich beide Titel schon ein wenig angezockt habe, bin ich bei erstem noch nicht einmal über den Prolog hinaus und bei letzterem habe ich erst einmal nur in Escape from Butcher Bay reingeschaut. Das sieht aber tatsächlich dank der neuen umfangreichen Beleuchtung besser aus als anno 2004 (ja, ist wirklich schon so lange her) und die ultracoolen One-Liner von Vin Diesel sind sowieso immer noch genial.

In diesem Sinne lesen wir uns ab morgen 12:00 Uhr bei GamersGlobal.de und am Montag wieder hier!

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