Sicarius

Heimkino

Am Dienstag um 12 Uhr ging also mit dem Interview zweier Admins der Webseite Speed Demos Archive mein umfangreiches Artikelspecial zu Ende. Dementsprechend können wir uns heute mal wieder den wichtigen Dingen im Leben widmen:

Wie angekündigt, gab sich zum zweiten Mal Timo die Ehre, der vor kurzem nach langem hin und her endlich sein Heimkino fertiggestellt hat. Was ist also naheliegender, als ihn darüber auszufragen? Ein Bild muss er zwar noch nachreichen, aber der Podcast sollte eigentlich einen guten Eindruck davon vermitteln, wie es bei ihm Zuhause aussieht. Viel wichtiger ist jedoch, dass euch Timo auch den einen oder anderen Tipp für euer eigenes Heimkino gibt. Deshalb halte ich euch nicht länger auf, wünsche euch viel Spaß beim Anhören und entlasse euch wie immer noch mit den genauen Details zur Folge:

Zu Wort kommen: Christoph „Sicarius“ Hofmann und Timo „Azzkickr“ P.

Technische Daten: 27:33 min lang; 96kbit Qualität; 18,93 MB groß; Aufnahme mit Skype; Editierung mit Adobe Soundbooth CS4

Musikcredits nach Reihenfolge:
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 47 (Komplett)
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 31 (Auszug)
Frank Klepacki – The Legend of Kyrandia – Pool Of Sorrow (Komplett)

Dazugehörige Links:
HiFI-Forum
Geizhals
PiPro
Alternate
Amazon

Die nächste Folge gibt es voraussichtlich Ende August und nicht vergessen: Wenn ihr nun euer Heimkino zusammenbaut und wie Timo ganz viel bei Amazon bestellen wollt, kauft über den Bagdadsoftware-Link. Kessy will ihr teures Katzenfutter finanziert haben!

Sicarius

Run, Forest, Run!

Die Katze ist aus dem Sack! Zwar sollte es wegen unseres Tests zu Divinity 2 – Ego Draconis doch noch bis Samstagmittag dauern, aber man soll ja nicht kleinlich sein. Von was ich Rede? Na von meinem siebenteiligen Artikel-Special zum Thema „Speedruns“ bei GamersGlobal. Die Teile 1-4 sind bereits online:

Teil 1: Die andere Art des Spielens – Dieser Report ist natürlich der Kern der ganzen Angelegenheit und ist wesentlich umfangreicher und informativer als mein, im Vergleich billiger, Text von Januar 2007. Im Nachhinein habe ich natürlich wieder die Hälfte vergessen (z.B. die Adventure-Speedruns, die ihre eigenen Seiten haben), aber irgendwann muss ja auch mal Schluss sein. In seiner jetzigen Form deckt er auch die wichtigsten Bereiche ab und gibt denke ich einen sehr guten Einblick in die Welt der Speedruns.

Teil 2: Top 10 der Speedruns – Nachdem ich die letzten vier Wochen mehr Speedruns geschaut habe als alle Jahre zuvor zusammengenommen, musste ich das natürlich irgendwo unterbringen – und was ist für so etwas besser geeignet wenn nicht eine Top10-Liste? Mehr gibt es dazu auch eigentlich nicht zu sagen, außer dass es gar nicht so einfach ist zehn Beschreibungen zu tippen, die im Prinzip alle das gleiche aussagen nämlich: „Guggt’s eusch o!“

Während meiner Recherche habe ich mich außerdem mit einigen Speedrunnern unterhalten. Herausgekommen sind sechs Interviews, von denen zwei bereits veröffentlicht wurden:

Teil 3: Speedrun: Deus Ex – Karol Urbanski heißt der Speedrunner und sein Nick ist „dex“. Ist es da so unnatürlich zuerst anzunehmen, dass er eine Frau ist? Eigentlich nicht, oder? Naja, auf jeden Fall hat sich schnell herausgestellt, dass „Karol“ wohl in Polen ein Männername ist. Das war mir dann verständlicherweise schon etwas peinlich. Nichtsdestotrotz hat er Ahnung von seiner Sache und seinen Speedrun zu Deus Ex habe ich seit seinem Release schon mindestens ein oder gar zwei Dutzend Mal gesehen. Die letzten Tage in Vorbereitung des Artikels logischerweise auch noch ein paar Male. Und ich kann euch gar nicht erzählen wie sehr ich jetzt am liebsten die Spiel-CD einlegen und es ein zweites Mal durchspielen würde. Aber für solche Späße habe ich leider gerade keine Zeit. Hatte noch nicht einmal die Gelegenheit bis jetzt Divinity 2 – Ego Draconis und Bionic Commando anzuspielen – geschweige denn die Titel bei MobyGames zu adden *sniff*.

Teil 4: Speedrun: Metroid Prime 2 – Echoes – Alastair Campbell ist ein erstklassiger Interviewpartner wenn ich das mal so sagen darf. Er hat nicht nur Ahnung von der Materie, er ist auch mir nicht unähnlich und schreibt selbst auf kleine Fragen sehr lange Antworten. Perfekt um daraus Zitate und schöne Interviews zu stricken. Außerdem ist sein Speedrun zu Metroid Prime 2 – Echoes sehr unterhaltsam. Da ist es etwas schade, dass ich nur einen sehr kleinen Teil davon im Artikel zeigen konnte. Ein zusammenhängendes Video des Runs existiert leider nicht.

Heute um Punkt Zwölf folgt dann noch Speedrun: Super Mario Bros. und um 18 Uhr Speedrun: Legend of Mana (Dragon’s Quest), die auch wieder Interviews mit den Machern dieser beiden Speedruns sind. Klingt vielleicht etwas langweilig, aber dem aufmerksamen Leser sollte aufgefallen sein, dass ich vier verschiedene Plattformen und vier verschiedene Genre abdecke. Es ist also doch nicht alles das gleiche. Den Abschluss der Serie bildet dann am Dienstagmittag ein Kombiinterview noch einmal mit Karol Urbanski und Alastair Campbell. Während Karol derzeit noch Admin beim Speed Demos Archive ist, war Alastair Campbell mit einer der ersten zusätzlichen Admins, die das damalige Team bestehend aus den Gründern der Seite in ihre Reihen aufgenommen hat. Sehr interessanter Stoff, den ich nur ansatzweise im Report verwenden konnte und ihn deshalb doch noch als eigenen Artikel durchgedrückt habe ;).

Bei alledem darf ich aber natürlich nicht vergessen auch noch einmal auf diesem Wege unserem JakillSlavik zu danken. Er hat für die Teile 1-5 ein paar richtig coole Teaserbilder gebastelt. Bei deviantART hat er leider noch nicht alle hochgeladen, aber ihr seht logischerweise alle am Anfang der Artikel. Alastairs Bild ist meiner Meinung nach das genialste Bild von allen. Alastair findet es auch gut und hat im offiziellen SDA-Forum entsprechend „Haha, that’s an amazing picture. :)“ gepostet.

Jetzt wisst ihr also womit ich die letzten vier Wochen den größten Teil meiner Zeit verbracht habe, anstatt ordentlich zu zocken. Am Donnerstag folgt, mit etwas Verspätung, voraussichtlich die 12. Folge des Bagdadsoftware Podcast mit dem Thema „Heimkino“ und zum zweiten Mal mit unseren Hardwareguru Azzkickr als Gast. Sollte also eine informative Sendung werden. Und sagt mir eure Meinung zum Speedrun-Special!

Sicarius

St. Georg

Nope, heute kann ich euch auf gar keinen Fall einen hochwertiger Eintrag liefern. Bin sowieso schon mit meiner Arbeit hinterher. Richtet euren Blick stattdessen ab morgen Abend auf GamersGlobal. Dort wird es dann den ersten Teil meiner Artikelserie zu lesen geben, die mich die letzten Wochen beschäftigt hat. Die nächste Podcastfolge verschiebt sich deshalb auch ein bisschen nach hinten. Damit ihr aber nicht ganz umsonst hergekommen seid, noch ein wenig Bildung:

St. Georg und der Drache

Ein Bild von der Statue, um die es hier geht, gibt es vielleicht mal in einem anderen Fillereintrag :smile: .

Sicarius

Gidda Hiero

Zwischen Artikelvorbereitung und anderen Arbeiten blieb auch dieses Wochenende nicht viel Zeit für andere Sachen – darunter einen anständigen Eintrag. Aber eines musste zwischendurch doch sein:

Guitar Hero: World Tour abrocken

Yep, Guitar Hero: World Tour ist klamm und heimlich endlich auch für PC und Mac erschienen. Da die neue Klampfe neue Features wie das Slidepad oder den Starpower-Button bietet und zugleich auch noch schnurlos ist, habe ich zum entsprechenden Bundle gegriffen. Und es rockt auch wieder. Zu Beginn war die Liedauswahl zwar nicht ganz so berauschend, aber auch nicht ganz schlecht (außer das eine Rap-Lied). Gut, Tokio Hotel musste ich noch nicht ertrage. Da geht dann vielleicht die Motivation den Berg runter. Aber dafür konnte ich unter anderem bereits den Tool-Gig (Parabola, Schism und Vicarious – insgesamt rund 20 Minuten) freischalten. Danach tut mir zwar die linke Hand sowas von weh, aber es ist einfach nur geil. Gibt aber auch ein paar andere Klassiker, die ich mir schon lange gewünscht habe wie „Sweet Home Alabama“ in einer Live-Fassung von Lynyrd Skynyrd, den Klassiker „Eye of the Tiger“ von Survivor oder „About a Girl“ in der Unplugged-Version von Nirvana. Und kein einziges Cover dabei! Alles Master Tracks. Das trötest mich dann doch wieder darüber hinweg, dass es weder Guitar Hero: Metallica noch Guitar Hero: Van Halen jemals für den PC geben wird – geschweige denn irgendwelchen Downloadcontent.

Aber der Umfang ist bereits von Haus aus groß und dank Slidepad warten auch vollkommen neue Herausforderungen darauf gemeistert zu werden. Trotzdem bleibt das Spiel abwärtskompatibel zur Xplorer-Gitarre. Finde ich auch ganz praktisch, denn ich kämpfe schon so genug noch auf Hart – da heb‘ ich mir das Sliden für später auf. Außerdem darf man nun auch Solo als Bass-Spieler dran. Allerdings bislang eher langweilig. Gibt halt doch nicht so viele anspruchsvolle Bass-Tracks. Singen und Schlagzeug gibt es natürlich auch, aber das ist mir dann doch zu viel an Peripherie im Zimmer. Was mir gegenüber Guitar Hero III: Legends of Rock noch positiv aufgefallen ist: Man muss nun nicht mehr für jeden Schwierigkeitsgrad einzeln alle Gigs freispielen. Einmal freigeschaltet hat man immer auf alle Zugriff. Ganz praktisch weil ich eben wie gesagt auf Hart doch noch so meine Probleme habe stellenweise. Außerdem: Endlich sehen die Bandmitglieder auf der Bühne wie ihre echten Vorbilder aus – klar in Comicform gepresst, aber definitiv erkennbar.

Das Warten hat sich also definitiv gelohnt und ich kann es wieder für alle empfehlen, die keine Konsole und damit Zugriff auf Rock Band 2 haben. Und, es lohnt sich es zweimal zu erwähnen, ihr braucht nicht unbedingt eine neue Gitarre dafür. Wenn ihr nur die neuen Tracks wollt und ihr mit der Xplorer zufrieden seid, reicht die Retailversion vollkommen aus. Soviel also erst einmal dazu – nun muss ich aber wirklich zurück zu meinen Artikeln. Zum Abschluss noch zur Erinnerung das alte Bild zu Guitar Hero III: Legends of Rock:

Guitar Hero III: Legends of Rock abrocken

Sicarius

Donnersdach

Kann ich das überhaupt noch? Also ich meine einen Donnerstags-Eintrag verfassen. Ach bestimmt. Sowas verlernt man nicht. Das ist wie Fahrrad fahren. Aber über was referieren? Gespielt habe ich derzeit hauptsächlich SimCity 2000 (im Hotel auf’m Laptop) und Warcraft III. Während ich Reign of Chaos endlich zum ersten Mal durchhabe (nur auf „normal“), befinde ich mich derzeit kurz vor dem Abschluss von Kapitel 5 (von 6) der Allianz-Kampagne von The Frozen Throne. Das Hauptspiel war okay. Das Ende fand ich allerdings äußerst schwach (Vorsicht Spoiler – falls es neben mir tatsächlich noch jemand geben sollte, der es noch nicht gespielt hat). Archimonde der sich am Weltenbaum festhält und in einer Druckwelle vergeht war jetzt nicht die beste Rendersequenz des Spiels. Auch die dazugehörige Mission mit 45 Minuten den Vorstoß des Kerls verhindern war nicht das einfallsreichste. Zumindest war es tatsächlich eine der schwersten Missionen und eine der wenigen, die ich zweimal starten musste (beim ersten Mal hat er mich acht Minuten vor Schluss überrannt).

In Punkto Abwechslung hat Blizzard im Add-on hingegen mächtig zugelegt. Besonders die Allianz-Kampagne hat es mir angetan, in der es fast immer um mehr geht als nur alle Gegner auszulöschen. Der geheime Level (nach Kapitel 3) hat aber auch viel dazu beigetragen. Die Mission musste ich zwar mehrere Male neu starten, aber „Tower Defense“ wird einfach nie alt. Am Ende habe ich gerade so gewonnen (3% noch am Portal). Ein Gegner mehr und ich hätte ein weiteres Mal neu starten dürfen, schließlich wollte ich den Pandaren-Helden haben. Zwar gab es auch im Hauptspiel die netten „Mit ein paar Mann einen Dungeon erkunden“-Missionen, aber die meiste Zeit ging es doch nur um eigene Basis beschützen und die gegnerische plätten. Natürlich verpackt in eine gute Story, aber dennoch etwas schwach. Wobei das Add-on, speziell in der Allianz-Kampagne, mächtig zulegt und einige lange Gespräche stattfinden um die Geschichte voranzutreiben. Zu schade, dass es im Gegenzug nur ein (fantastisch) gerendertes Intro und eine der ikonischsten Endsequenzen gibt. „Woher willst du das den wissen? Du hast es doch noch nie durchgespielt!“ Stimmt, aber die gerenderten Videos habe ich mir trotzdem schon alle teils mehrfach angeschaut. Und Arthas‘ Gang hinauf zum gefrorenen Thron ist schon mächtig cool. Freu mich schon drauf nun endlich auch den Weg dafür zu bereiten.

Ein Grund, warum ich die „normalen“ Echtzeitstrategiemissionen nicht mag, ist aber auch ganz einfach weil ich zu schlecht bin. Da bin ich ganz ehrlich. Gegen die KI funktioniert meine Schildkrötentaktik zwar gut, aber im Multiplayer würde ich so vermutlich kein Land sehen. Was anderes kann ich allerdings schlichtweg einfach nicht. Ich bin schon Vollendes damit beschäftigt die Fähigkeiten meiner Helden halbwegs anständig einzusetzen. Meinen Truppen gleichzeitig Spezialbefehle zu erteilen verkommt für mich schon stark zur Arbeit. Und dann auch noch zwei oder mehr Basen gleichzeitig verwalten? Da will ich erst gar keine superschlaue KI. Klar, die Hotkeys benutze ich – aber ohne sinnvolle Vergabe der Befehle bringt das auch nichts. Deswegen mag ich den Trend zu wenigen, aber starken Einheiten wie es in Dawn of War II oder Company of Heroes bereits gelungen umgesetzt wurde. Da habe ich schon genug taktische Herausforderung, muss mir aber keine Sorgen machen, dass ich in den ersten paar Minuten gleich überrannt werde. Oder am besten einfach Koop – mit Jakill an meiner Seite fiel es bei unserem Red Alert 3-Playthrough nicht so stark auf, dass ich keinen Plan habe :). „Ja, warum kaufst du dann überhaupt Echtzeitstrategiespiele?“ Weil sie schon cool sind und sehr oft auch eine interessante Geschichte mit netten Zwischensequenzen bieten. Und gegen eine durchschnittliche KI reicht es ja wie gesagt gerade noch so, auch wenn ich manche Missionen mehrfach starten muss. Wenn also Command & Conquer 4 vor der Tür steht und ich es testen soll, dann mach ich das auch mehr als nur zufriedenstellend. Da gebe ich euch die offizielle Bagdadsoftware-Qualitäts-Garantie drauf ;).

Aber bis es soweit ist, fließt noch sehr viel dreckiges Wasser den Main hinab. Derzeit arbeite ich hingegen an einer umfangreichen Artikelserie mit voraussichtlich zwei Reports und zwei Interviews. Das sollte dafür entschädigen, dass es ansonsten nicht einmal von mir gelayoutete Artikel zu lesen gibt. Die Seminare und damit meine hauptberufliche Tätigkeit gehen eben doch immer noch vor. Eine neue Signatur und ein neues Garry’s Mod-Bild sind auch schon wieder längst überfällig. Gibt es Wünsche, Anträge oder Ideen von euch in dieser Hinsicht? Wenn nicht, lesen wir uns am Montag wieder. Vielleicht ist mir bis dahin selbst irgendetwas Nettes eingefallen.

PS: Bei MobyGames habe ich die 40.000 Contribution Points und damit den nächsten Meilenstein überschritten! *woohoo* :)

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