Sicarius

Das Ende von M:I

In 18 Stunden bekommt Kessy endlich ihren Verband abgenommen. Dann ist der Beinbruch hoffentlich erledigt und die Knuddelgöttin wieder fröhlicher. Sorgen macht mir allerdings, dass sie auf das Bein seit ein paar Tagen nicht mehr auftritt. Hoffentlich hat sie sich nicht schon wieder was zugezogen…

Bei MobyGames geht es derzeit gut voran. Mittlerweile ist meine To-Do-Liste auf sieben Spiele geschrumpft und es werden fast täglich weniger. Ich muss allerdings gestehen, dass ich gerade keine Lust habe euch zumindest mit Ultra-Kurz-Eindrücken zu beglücken. Das meiste ist sowieso schon wieder zwei Monate alt und gilt bereits als hoffnungslos veraltet.

Gleichzeitig lief gestern die letzte Folge der siebten und finalen Staffel von Mission: Impossible (Kobra, übernehmen Sie!) über meinen Bildschirm. Wie von den vorherigen Staffeln gewohnt, war die Folge nichts besonders und lief genauso ab wie 95% aller Folgen der Serie. Wer eine übergeordnete, folgen- oder gar staffelumspannende Geschichte erwartet ist hier also falsch. Selbst Doppelfolgen müsst ihr mit der Lupe suchen. Und der Ablauf der Folgen ist auch immer der gleiche: Im ersten Akt werden die Bösen Buben vorgestellt, das IMF-Team erhält seinen Auftrag und der rudimentäre Ablauf wird abgesprochen. Akt 2 ist die Ausführung des Plans, wobei eigentlich immer ein Faktor hinzukommt, der vorher nicht geplant war. Und in Akt 3 folgt logischerweise die erfolgreiche Erfüllung der Mission trotz aller Widrigkeiten. Auch inhaltlich gleicht sich vieles. Kaum eine Folge in der nicht jemand stimmlich oder per Maske imitiert wird – natürlich hat das Team dafür immer jemanden dabei, der innerhalb von Sekunden die Stimme von jemanden lernen und quasi perfekt nachsprechen kann und/oder nach dem Aufsetzen der Maske eine perfekte 1:1 Kopie darstellt. Ja, die Wunder der Technik :smile: .

Und die Charaktere selbst? Nur zwei Stück sind überhaupt in allen sieben Staffeln mit dabei, weiterentwickelt werden aber auch sie nicht. Wer nur eine Folge schaut weiß genauso viel über sie, wie jemand der die gesamte Serie verfolgt. Was die Jungs privat machen, ob sie für den Job überhaupt bezahlt werden oder warum sie ihn überhaupt ausüben? Fragen, auf die ihr garantiert keine Antwort erhalten werdet.

Warum ich euch die Serie dennoch bereits dreimal wärmstens empfohlen habe und es hiermit zum vierten Mal tue? Nun, wie ich im allerersten Eintrag bereits geschrieben hatte:

Wer Ocean’s Eleven, oder jeden anderen Film in dem die Ausführung eines Bankraubs im Mittelpunkt steht, kennt, der weiß welche Faszination und Spannung allein das Mitfiebern und die Frage was den schief gehen wird erzeugt – auch wenn am Ende natürlich immer das Team gewinnt.

Und so wenig man über die Charaktere erfährt, so sehr wachsen einem die großen Drei (Jim, Barney und Willy) trotzdem irgendwie ans Herz. Es ist echt Schade, dass Peter Graves (Jim Phelps) seit dem 14. März diesen Jahres nicht mehr unter uns weilt. Sein letztes Werk ist allerdings bislang noch nicht veröffentlicht. Das hört auf den Namen DARKSTAR und ist, was unseren Azzkickr sich freuen wird, tatsächlich ein waschechter, interaktiver Film vom bislang unbekannten Entwickler Parallax Studio.

Wie man beim Titel schon vermuten kann, ist es im SciFi-Genre angesiedelt und scheint ähnlich kitschig zu werden wie Andromeda, Farscape oder wie auch immer die ganzen neumodischen und quietschbunten SciFi-Serien alle heißen. Angeblich enthält das „Spiel“ über vier Stunden an Realfilmsequenzen, was selbst den bis heute klaren König in dieser Disziplin, Wing Commander IV – The Price of Freedom, um einiges übertreffen würde. Als Release ist derzeit Sommer 2010 für den PC angepeilt. Wer tatsächlich mehr erfahren möchte, darf sich die offizielle Webseite zu Gemüte führen. Ich für meinen Teil werde vermutlich gleich wieder vergessen, dass es dieses Spiel überhaupt gibt. Allerdings habe ich, pflichtbewusst wie ich bin, natürlich einen Steckbrief bei GamersGlobal angelegt. Wer weiß – vielleicht werde ich es am Ende also doch mal genauer begutachten.

Und mit dieser Erkenntnis entlasse ich euch bis Donnerstag – dann vielleicht wieder mit ein paar Angespielt-Berichten.

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3 Kommentare

Ich hoffe ernsthaft, dass Kessy nicht noch was Schlimmeres hat, aber ich denke mir, dass nach solanger Zeit des Verbandtragens das Bein einfach wund ist und das Tier nicht versteht, was dieses Ding macht. Deswegen nimmt sie jetzt vermutlich eine Schonhaltung ein. *daumen drücks*

Verband ist ab – übern Berg ist sie aber noch nicht ganz. Der Fuß sieht logischerweise jetzt aus wien abgemagertes Fischstäbchen und zu allem Überfluß hat sie sich das Fell am Gelenk abgeschabt (Haut ist zum Glück noch okay). Das darf sich jetzt natürlich nicht entzünden, muss gut zuheilen und die Muskeln zurückkehren.

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