Azzkickr

Ratschläge

KAUFT KEINE SPIELE MEHR!

…zumindest nicht in den ersten drei bis sechs Monaten nach Erscheinen. Mal ehrlich: was hat man davon, das Doppelte bis teilweise Vierfache für ein Spiel auszugeben, welches ein viertel Jahr nach Erscheinen objektiv betrachtet immer noch genauso gut (=genauso viel wert) ist? Hinzu kommt, dass viele Spiele nach diesem Zeitraum sogar noch besser, weil fehlerbereinigt und/oder erweitert, also sogar noch „wertvoller“ sind. Ist es wirklich so viel toller, ein Spiel zu Beginn seiner Lebenszeit zu erwerben und dafür einen ungleich höheren finanziellen Betrag zu investieren? Bei MMOs mag ich das noch nachvollziehen können, da dies Spiele sind, welche von ihrer Spielergemeinschaft leben und die Spielwelt zudem kontinuierlich erweitert wird (neuerdings evtl. sogar dynamisch). Da ist es natürlich nur ratsam, das Spiel zu erwerben, wenn noch Leute unterwegs sind. Aber wie sieht es denn mit all den anderen Spielen aus? Insbesondere, wenn man kein exzessiver Mehrspieler-Spieler ist? Strategie, Sport, Action, Rollenspiel, (Wirtschafts-)Simulationen: all diese Spiele kann man getrost auch noch ein halbes Jahr nach Erscheinen spielen. Mit derselben Freude, mit weniger Ärger über Programmierfehler und dem guten Gefühl, den Geldbeutel geschont zu haben.

Ich möchte sogar noch einen drauf setzen:

KAUFT GENERELL KEINE SPIELE MEHR!

…leiht sie euch! In Ordnung, auch hier müssen wiederum die MMOs sowie andere epische Spiele, welche über eine exorbitant lange Spielzeit verfügen, ausgeschlossen werden. Und natürlich sinkt die Anzahl der Spiele, welche über ein Verleihrecht verfügen kontinuierlich. Hat hier jemand STEAM gerufen? Oder Online-Aktivierung? :smile: Aber Fakt ist, dass es noch genug andere, sehr hochwertige und durchaus hochaktuelle Spiele gibt, welche man, im direkten Vergleich, beinahe schon nachgeworfen bekommt. Man muss nur wissen, wo und wann man suchen muss.

Und jetzt kommt dann auch der kommerzielle Teil meines Artikels. Wenn der Webmaster mich schon nicht für meine Mühen entlohnt, dann brauche ich halt Unternehmen, die mir im Gegenzug für Werbung einen Geldbetrag rüberschicken :smile: . Aber Spaß bei Seite: der „Verleihshop.de“, welcher damals von der Gamestar propagiert wurde, erweist sich für mich zunehmend zu einer Schnäppchengrube. Sind bereits die normalen Preise halbwegs in Ordnung (PC Spiele 2,50 – 4,90 pro Woche, Konsolenspiele 2,50 – 5,90 pro Woche), werden im Schnitt alle 3 Monate die Preise auf Grund einer Aktion halbiert, oder die Ausleihdauer verdoppelt.

So habe ich mir nun folgende Spiele vorgemerkt:

Red Dead Redemption für 1,75 Euro
Killzone 2 für 1,75 Euro
Gears of War (PC) für 1,75 Euro

Und da man recht häufig Gutscheine erhält, oder sonstige “Dankeschön-Geschenke“, ist mein effektiver Rechnungsbetrag inkl. 2,90 Euro Versand und abzgl. 3,50 Euro Gutschein: 4,65 Euro. Also nicht mal fünf Euro für drei hochkarätige Spiele, eines davon sehr aktuell und alle drei ungeschnitten. Im Falle von Gears of War sogar indiziert. Billiger geht’s nicht, will ich meinen. Und sollte man die Spiele länger behalten wollen: pro Tag gibt’s 50 Cent Aufschlag. Das hält sich also auch sehr im Rahmen.

Betrachtet man sich die Spieldauer vieler moderner Spiele, so rechnet sich das Verleihgeschäft gleich doppelt. In meinem Beispiel: Gears of War und Killzone 2 sind jeweils in weniger als zehn Stunden durchgespielt -> absolut schaffbar in einer Woche. Ganz ohne Stress.

Jetzt wird der Webmaster an dieser Stelle – nicht unberechtigt – einwerfen wollen: aber dann hat man ja nichts im Regal stehen. Nun ja, das stimmt selbstverständlich. Und keiner kann diese emotionale Bindung an seine „Schätze“ besser nachvollziehen als ich, habe ich doch selbst eine sehr anständige Filmsammlung. Aber dennoch sollte doch irgendwann die Einsicht eintreffen, dass a) der Platz ausgeht (gell, Sic :smile:) und b) das viele Geld womöglich nicht anderswo besser aufgehoben ist. Zumal man ja nicht auf die Spiele an sich, im Sinne des Spielgeschehns, sondern lediglich auf deren ständigem Aufenthalt im Schrank verzichten muss. Geld sparen -> mehr Platz im Zimmer -> mehr Geld in der Tasche. Und irgendwann überwiegt auch die Freude über das gesparte Geld den Schmerz über die aufgegebene Sammelleidenschaft.

Ich rede hier im Übrigen nicht über dich, Sic. Sondern viel mehr über mich persönlich. Ich bin zum absoluten Budget-Käufer (zuletzt Split/Second: Veloctiy und Batman: Arkham Asylum), respektive Spiele-Ausleiher geworden. Und hey, ich lebe noch :smile: .

Zum Abschluss dieses Artikels, in dem ich ursprünglich über Split/Second: Veloctiy und Batman: Arkham Asylum reden und diese bis zum Firmament hochjubeln wollte, sei ergänzend noch erwähnt, dass man natürlich auf Filme leihen kann – und sollte. Über den Amazon Filmverleih (Lovefilm) zahlt man – je nach Tarif – auch lediglich ca. 1,75 Euro pro Blu-Ray oder DVD. Einfach herrlich!

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11 Kommentare

Zu dem Thema "Ausleihen", sage ich mal nichts zu. Ich glaube, ich habe in meinem Leben genug von Sic geliehen.

Insgesamt kaufe ich – wenn überhaupt – nur noch sehr vereinzelt irgendwelche Spieletitel. Als Letztes sind hier Transformers und der gute Sam Fischer hinzugestoßen, das war es aber auch. Letzterer auch nur wegen des DRMs (!).

Deine Begründung teile ich zu 100%, Azz, aber die Reaktion nicht. Ich leihe mir keine Spiele mit Leihgebühr aus. Ich kann auch Verzichten. Ich denke gerade Sic kann bestätigen, dass mein Bedarf auch arg zurückgegangen ist und seien wir einmal ehrlich: Wenn es um "Ablenkung" geht oder sogar Spielspaß, gibt es "da draußen in den großen weiten des Internets" mittlerweile mehr als genug Beschäftigung und mehr als genug genauso hochwertige AAA-Titel, als F2P. Ein kleiner Rat also: Lass andere deine unbegrenzte Leihgebühr für deine Spiele zahlen, denn etwas anderes ist F2P nicht, wenn du selbst kein Geld investierst.

:wink:

Achja… ich bin über die Google Bildersuche heute auf den Eintrag gestoßen, weil ein Bild von Clever und Smart mit dem Schriftzug Bagdadsoftware in der Google Bildersuche auf Seite 3 war… Stichwort: Clever ~

Die Argumente sind absolut korrekt und nachvollziehbar. Und klar ist jeder persönlich besser dran, wenn er nur noch Budget oder gebraucht kaufen oder leihen würde.

Aber ich sehe da auch schlicht das \"Huhn oder Ei?\"-Problem. Wenn sich ein Spiel nicht innerhalb der ersten Wochen so und so viel Mal zum Vollpreis verkauft, wird es höchstwahrscheinlich keinen Nachfolger erhalten und schlimmstenfalls die Schließung des Studios nach sich ziehen. Und was dann nicht mehr entwickelt wird, kann man auch nicht für wenig Geld ausleihen.

Und wer das jetzt als unrealistisch abtut: Erst diese Woche wurden Bizarre Creations und Budcat Creations geschlossen. Ersteres \"nur\" weil sich Blur und 007 Blood Stone nicht so gut verkauft haben. Kein Geometry Wars mehr, kein Project Gotham Racing mehr und noch ein paar andere Titel, von ihnen, die vermutlich nur ich gespielt habe :smile: .

\"Na und, es gibt doch noch so viel andere Spiele da draußen!\" – Noch. Wie gesagt, ich gehe hier von der Extremsituation aus, wenn jeder wirklich Azzkickrs Rat folgen würde. Und bei aller Liebe für Indie-Titel: Wenn ich die Wahl zwischen (übertriebene Darstellung) einem Nethack und einem Mass Effect 3 habe — dann nehm ich doch lieber letzteres…

Außerdem bemerken wir ja bereits die ersten Auswirkungen der verstärkten Nutzung der von Azz genannten Alternativen woran die Publisher zumindest noch ein bisschen was verdienen, sowie dem nicht erwähnten dritten Punkt Second-Hand-Markt wo gar kein Geld mehr zurückfließt: Online-Pass, (Day-0-)DLC, Aktivierungszwang etc. Viele Titel die ich gerne Mav oder Jackie geben würde, um eine weitere Verbreitung zu gewährleisten kann ich ihnen deshalb schon nicht mehr ausleihen…

Ich sage selbstverständlich nicht, dass ihr jetzt alle in den Laden rennen und 60 Euro für ein Call of Duty bezahlen sollt. Zumal es bei solchen Top-Titeln einen immer stärkeren Preiskampf gibt (ich erinnere an die Starcraft-2-Sache dieses Jahr). Aber so einfach wie es Azz darstellt ist die Sache dann doch nicht.

Und was mich persönlich angeht: Ich werde an meinem Kaufverhalten in naher Zukunft nichts ändern. Egal wieviel Geld — und bei mir wäre es verdammt viel Kohle — ich dadurch sparen könnte. Allerdings vermutlich weniger aus Solidarität zu den Entwickler-Studios (abseits einiger Ausnahmefälle), sondern schlicht weil ich so veranlagt bin :smile: .

Zum Thema Gebrauchtspielemarkt, der wohl gar nicht so groß ist, wie uns die laute Internetgemeinde glauben machen möchte, hat Harald Fränkel übrigens einen Report geschrieben. Der geht vermutlich morgen bei GamersGlobal online. Da ich ihn layouten durfte, habe ich den unfairen Vorteil ihn schon zu kennen :wink: . Passt also grad ganz gut das Thema wie ich finde :smile: .

Naja, hier bei „Huhn oder Ei“ muss ich dann doch einhaken:
Die Zeit, dass man wirklich irgendwelche Independant Entwicklern oder kleine Studios mit Käufen gerettet oder zumindest ihre Existenz hat, ist de facto vorbei. Das "natürliche" Aus-sieben, wie es die Wirtschaft gerne nennt, ist einfach jetzt mit einem Paukenschlag in die Spielindustrie eingetreten oder auch mehr vor die Augen der Kunden getreten. Klar, es gibt noch die Darwinia-Macher, dann diesen oder jenen Menschen, der einen Glücksgriff mit Legokästchen im Doom I Stil gemacht hat, aber irgendwie werden

Zurück zur Auslese:
Ich beziehe mich hier nicht auf den eventuell falsch zitierten Bobby Kotick, sondern es ist einfach Fakt, dass du heutzutage nicht mehr so wie früher, ein dickes Blizzard-Studio zu Diablo II Zeiten mit Mitarbeitern füttern kannst. Das kannst du allein daran festmachen, dass in der letzten Zeit viele Studios nach und nach zugemacht wurden, obwohl ihr Absatz mehr als passabel war. Für den Erhalt der damaligen Produktionsketten sind 'sie' nun – natürlicherweise – zu sehr auf Profit getrimmt. Verständlich. Ich gehe also schlichtweg nicht davon aus, dass viele kleine Firmen in der nahen Zukunft weiter herum wuseln werden, sondern so, wie damals Electronic Arts den Weg eingeschlagen hat und Activision-Blizzard es derzeit tut, viele Studios entweder verschlungen oder sonst irgendwie in die Pflicht genommen. Ohne eine Vertriebsplattform, wie Steam und eine damit verbundene Abhängigkeit wären auch Titel wie Darwinia nicht in der Lage gewesen sich zu halten.

Abgesehen davon, dass Bizarre Creations bzw. der harte Kern, der BC ausgemacht hat, übernommen werden soll, muss man auch sagen: Blur hat sich nicht so schlecht verkauft. Schuld waren von außen betrachtet einfach der Kostenfaktor, zusammen mit den vielen lizenzierten Fahrzeugen, der die Erwartungsschraube nach oben gedreht hat, genauso wie der direkt Konkurrent Split Second.

Ja, ich habe auch gelesen, dass du Mass Effect 3 einem Indie-Titel bevorzugen würdest, würde ich auch, aber ich denke auch, so wird es enden: 2001 gab es an Schwergewichten lange Zeit auch „nur“ EA, Ubisoft und vielleicht LucasArts, einzig die Wirtschaftslage haben das geändert und einzig, dass sich die Namen etwas drehen, werden wir auf jeden Fall weniger als zehn dicke Publisher mit eigenen Studios haben, bzw. Studios, die keinen Publisher brauchen und Schluss. Die güldenen Jährchen für Programmierer, Game Designer etc. sind vorbei, ich wurde wohl am Schlimmsten entzaubert. Jedem, der quasi nicht seine gesamte Lebenszeit in die Entwicklung steckt und dies nicht aus Euphorie, sondern aus Angst um seinen Arbeitsplatz tut, bekommt seinen Stuhl noch früh genug angesägt.

„Zum Thema Gebrauchtspielemarkt, der wohl gar nicht so groß ist, wie uns die laute Internetgemeinde glauben machen möchte, …“ […]

Diesen Teil möchte ich hervorheben. Allein schon für Konsolen, bei denen es sich ja anbietet gebrauchte Spiele, Konsolen und Peripherie zu verkaufen, ist der Markt nicht mehr so umfassend, wie er es damals noch mit den Super Nintendos und alten Playstations auf den Flohmärkten der Fall war. Ich sehe für mich eben nicht mal beim Verleih oder Seiten wie konsolenkost.de das Angebot und habe das beim PC erst Recht nicht, durch die beschränkenden Maßnahmen, wie DRM, Steamkontenbindung […], die sich leider häufen. Stille Zustimmung, obgleich der Abgrenzung wegen weniger PC-Nutzung, bzw. Zocken von aktuellen Titeln, also zu dem Part:

„Viele Titel die ich gerne Mav oder Jackie geben würde, um eine weitere Verbreitung zu gewährleisten kann ich ihnen deshalb schon nicht mehr ausleihen…“

Und für dich persönlich – auch wenn wir das Thema schon hatten – wird es ja auch nicht immer so sein, dass du dir das leisten kannst. Spätestens wenn der erste eigene Haushalt (vielleicht sogar in München) unterhalten werden muss. Aber wie gesagt – hatten wir schon. ^^

nur erstma ganz kurz.

@ jackie:

dir wären 1,75 für ein Red Dead Redemption (Gow, KZ2) zu viel? Und du meinst allen ernstes, dass es F2P-Spiele mit derselben (cineastischen, grafischen, akustischen, epischen) Qualität gibt?!

@ Sic

Dass das Argument mit den insolventen Spielestudios aufkommt, war natürlich absehbar. Habe es trotzdem bewusst nicht im eigentlichen Artikel behandelt – sollte ja was zum Diskutieren geben ^^ Dennoch finde ich es falsch, die Schuld bei den Spielern zu suchen. Ganz im Gegenteil: ich wäre absolut bereit, 40-50 Euro für ein Spiel auszugeben (was ich ja auch jahrelang getan habe), sofern es sich denn lohnt. Und gerade hier ist die Fehlentwicklung für mich zu sehen. Nehmen wir Gears of War. Du weisst ja, wie sehr ich mich über Bugs, KI und Balance schon aufgeregt habe – ich bin heilfroh, dass ich nur 1,75 dafür bezahlt habe. Ok, 15 Euro wären es natürlich auch wert gewesen. Aber de facto will ich nicht mehr für ein Spiel ausgeben, welches:

a) sehr kurz ist (<10h)
b) sehr instabil ist (ein Absturz pro Stunde…)
c) sehr einseitig ist (Moorhuhn in episch und schön)

Und das trifft eben auf sehr viele heutige Spiele zu. Ein weiterer Punkt is wohl auch der, dass Gewinn bei den Publishern nicht bei +1Euro beginnt, sondern eher bei +10Mio Euro. Studios werden also auch dann geschlossen, wenn sie objektiv betrachtet Gewinn erwirtschaftet haben – nur eben nicht genug für die maximal-ökonomisch orientierten, börsennotierten Publisher. Aber das ist ne andere Geschichte.

Ein weiteres Hauptargument, weshalb ich Budgetkäufer (oder Spiele-Leiher) bin, ist einfach jener, dass ich mit dem Spielen nicht hinterherkomme! Ich hätte zweifelsfrei für ein Mass Effect 2 die vollen 40 Euro gezahlt (das ist lang, fehlerfrei und abwechslungsreich, siehe Kriterien von oben). Aber bis ich meine "to-do-Liste" abge"arbeitet" hatte, gabs das Spiel nunmal schon für 20 Euro. Und das bringt mich ja dann auch wieder zu dir :) Ich habe ja vollstes Verständnis, wenn man sich Vollpreisspiele kauft. Aber das macht doch nur dann Sinn, wenn man sie auch direkt anfängt DURCHzuspielen, oder? 1000 Spiele im Regal zu haben, von denen ich 800 nicht durchgespielt, 600 bestimmt nur kurz angespielt habe, würde mich eher "nervös" machen, als "glücklich" :).

@Azz:

Ja, für die Titel wäre es mir das. Im Vergleich zum Nulltarif (!) wäre mir das zu viel. Und/oder der von dir genannten Titel selbst wegen, weil sie mich einfach nicht reizen. Und ja, diese Spiele mit gleicher Qualität gibt es, fange doch nur mal bei den MMOs an. Oder beim alaplaya Portfolio größtenteils. Ja, ich weiß, du bist nicht der MMO Spieler und die Starter Games vom alaplaya Line-Up sehen aus wie Apfelmus, aber wenn du nur einmal derem Bandbreite entlang gehst, ist geht die Rechnung „F2P ungleich Qualität“ schon seit dem neuen Jahrtausend nicht auf. Muss ich ehrlich Battleforge sagen, bevor du einknickst? Das zuerst kostenpflichtige Spiel, was nun mit den kostenlosen Basiskarten und Freispielcontent en masse lockt und als Erstes mit vernünftigem DX11 lief? Episch?

Ich meine also nicht nur, dass F2P mittlerweile die gleiche Qualität erreicht, ich weiß es. Denn sonst würde ich diese Titel nicht spielen oder gespielt haben. Ein Dementi hierzu käme also einer Unterstellung gleich, dass meine Ansprüche zu niedrig seien, was sie – wie du weißt – nicht sind. Sonst würde ich ja auch (übertrieben gesprochen) im Minecraft Dreck rumbuddeln. Sorry, aber ein drittes deutliches: Ja! Ja, zur cineastischen, ja zur grafischen, ja zur akustischen und ja zur epischen Qualität.

:wink:

Deinen 3. Absatz habe ich auch so in meinem 2. Kommentar komplett mit abgearbeitet. ^^“

Bestimmt weil es keinen Basisbau hat, gell? :smile:

Abgesehen davon bleibe ich bei meiner Aussage: Wenn jeder nur noch später kaufen oder leihen würde — und zu nichts anderem rufst du ja in diesem Eintrag auf — würde am Ende keiner davon profitieren.

Ich betone noch einmal, dass ich mit jetzt niemand dazu zwinge Day0 zu kaufen. Schließlich hast du aus Konsumentensicht in allen Punkten ausnahmslos Recht, da braucht man nicht drüber zu diskutieren. Es ist sinnvoller später zu kaufen, vor allem wenn das Spiel anfangs gut verbuggt ist. Es ist sinnvoller nur in Maßen zu kaufen, wenn man nicht so verrückt ist wie ein gewisser Webmaster. Und wenn es ein Spiel eben nicht wert ist für 60 Euro gekauft zu werden, dann ist es auch gut wenn es keiner macht, weil sich dadurch vielleicht doch etwas ändert. — wenn ich mir die 5 Millionen verkauften Exemplare von Black Ops, dass ja sogar für den PC teurer ist anschaue, ist das aber wohl noch nicht bei der Masse angekommen — doch ganz ohne die Verrückten, die um Mitternacht in der Schlange vor Gamestop stehen, geht es aber in der Spielebranche nicht. Es ist bei uns schließlich nicht so wie in der Filmindustrie, die nach dem Kino mit Zweivermarktung DVD/Bluray/Fernsehlizenzen noch einmal gewaltig abstauben kann. Sind sechs, eher sogar drei Monate nach dem Release eines Spiels vergangen, ist es im Prinzip vorbei mit der großen Kohle.

Ja zum verspäteten Kauf. Nein zum leihen. Ich kaufe nur, was ich auch wirklich haben will und dann kann ich selbst entscheiden, wann ich Zeit dafür aufbringen möchte. Verlängerte Ausleihzeiten und Aktionspreise hin oder her.

Mittlerweile gehören DLCs ja zum "guten" Ton, weshalb es für mich noch weniger nachvollziehbar ist, weshalb man ein Spiel zum Releasetag erwerben sollte. In Zeiten, wo sich die ganz großen Klopper erlauben können, nach Kauf erstmal eh unspielbar zu sein (*hust* bLAG Ops *hust*) sowieso nicht. Ich war nie gerne Versuchskaninchen aka Betatester und gebe dafür auch noch Geld aus.

Für den Fall, dass ich doch einen asap-Kauf tätige, sind bestimmte Faktoren für mich bereits einige Zeit vor Release nötig. Dazu gehört u.a., dass ich von einem Vorgänger der Spielschmiede nur gutes in Erfahrung (=gespielt). Aber das sind wahre Ausnahmefälle.

So… wo bleibt mein Deus Ex Human Revolution?? :tongue:

"ich konnte mich mit battleforge niemals anfreunden :)"

Dennoch bist du im Rest widerlegt. :tongue: Und @Sic: Der fehlende Basisbau ist auch der Grund, warum SELBST ICH als non-Stratigo das Spiel nur gelegentlich spiele.

Sehe das wie Ice: Spätkauf Okay, Leihen nein. Das liegt aber bei mir auch daran, dass ich – ähnlich wie Sic, wenn auch nicht im Ansatz zu krank – Jäger und Sammler bin. Nur wenige Titel kaufe ich mir direkt am Releasetag. Zuletzt war es halt Black Ops. Selbst bei Mass Effect 2 habe ich mir ein bisschen Zeit gelassen. Und das wirklich tolle Dragon Age habe ich immer noch nicht original. Aber hier werde ich fürs Warten auch belohnt: Eine Complete-Edition mit allem drum und dran zum Preis, den ich damals nur für das Hauptspiel selber bezahlt hätte.

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