Sicarius

Freiberuflich in der Spielebranche

Bereits 10.000mal hier und dort angekündigt, ist es endlich soweit. Pünktlich vor Weihnachten gibt es ein letztes Mal in diesem Jahr was für die Ohren:

Das zentrale Thema der 29. Folge ist der Trend zum freiberuflichen Mitarbeiter, der nicht nur in der Spielebranche vermehrt Einzug hält. Auch in allen anderen journalistischen Bereichen schrumpfen schon seit Jahren mehr oder weniger die Redaktionen zusammen und die Verlage kaufen vermehrt ihre Artikel extern ein. Eine Entwicklung, die von allen Beteiligten mit Ausnahme der Verleger selbst eher negativ gesehen wird. Auch im Gespräch mit Harald Fränkel ziehen wir ein äußerst ernüchterndes Fazit für alle unter euch, die den Traum hegen in nächster Zeit Spieleredakteur zu werden.

Da das Thema ziemlich breit gefächert ist, kommen im Verlauf der gut 42 Minuten natürlich auch noch andere Dinge zur Sprache. So schneiden wir kurz die Problematik der Onlinemagazine an, die ich mit meinem derzeitigen Chefredakteur Jörg Langer bereits in Folge 6 ausführlich behandelt hatte und kommen auch auf die Entwicklung der PC Action selbst zu sprechen. Damit die Folge nicht durchweg so negativ rüberkommt, erfahrt ihr außerdem den Grund, warum Harald noch nie ein Adventure getestet hat und es auch nie tun wird und dürft miterleben, wie er mich (zu Recht natürlich) als kleines, fieses Schweinchen bezeichnet :smile: .

Wer ist Harald Fränkel?

Für diejenigen unter euch, die Harald Fränkel tatsächlich nicht kennen: Er war 12 Jahre bei der PC Action (Computec Media AG) beschäftigt und ist den Lesern der Zeitschrift am besten bekannt für seine Rolle als hinreißender und liebenswerter Leserbriefonkel mit dem besten Haarschnitt, den man(n) haben kann. Seine offizielle Stellenbezeichnung war zuletzt „Leitender Redakteur“. Ende 2008 wurde er zusammen mit Joachim Hesse vom Verlag überraschend freigestellt und ist seit Anfang 2009 freiberuflich tätig. Seine Texte findet ihr unter anderem auch bei GamersGlobal. Dort veröffentlicht er außerdem seine wöchentliche Serie Haralds Wochenrückblick für Lesefaule.

Wundert euch übrigens nicht über meine Stimme. Ich war zu Beginn noch höllisch nervös. Zwar ist Harald mittlerweile quasi einer meiner Kollegen – in seinem letzten GG-Report habe ich gar das berühmte IKEA-Regal versteckt -, aber als langjähriger PC-Action-Leser (1997-2009) ist er für mich natürlich auch einer der Helden meiner Jugendzeit. Da darf ich auch ein wenig Lampenfieber haben :smile: .

Und damit ist schon alles gesagt, was es zur neuen Folge zu Sagen gibt. Wie immer erhaltet ihr sie auch über iTunes. Und wer immer rechtzeitig über eine neue Folge informiert werden möchte ohne ein Apple-Gerät zu besitzen, der sollte einfach einen der vielen Bagdadsoftware-Feeds abonnieren – dafür sind sie schließlich da. Wer hingegen zum ersten Mal hier ist und nach weiteren Folgen sucht, dem empfehle ich einfach die neue Übersicht zu verwenden. Und zum Abschluss des heutigen Eintrags wie immer noch die Details zur Folge in der Übersicht:

Die Folge im Detail

Zu Wort kommen: Christoph „Sicarius“ Hofmann, Harald Fränkel

Technische Daten: 42:09 min lang; 96kbit Qualität (Mono); 28,9 MB groß; Aufnahme mit Skype und Pamela for Skype; Editierung mit Adobe Soundbooth CS4

Musikcredits (Reihenfolge wie im Podcast):
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 47 (Komplett)
Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 31 (Auszug)
Frank Klepacki – The Legend of Kyrandia – Pool Of Sorrow (Komplett)

Weiterführende Links:
Texteschmie.de – Haralds Homepage
Haralds Twitter-Account
Haralds Facebook-Seite
Haralds GamersGlobal-Userprofil
Der „Fränkel & Hesse“ –Gedenkthread im PCAction.de-Forum
The Hulk – Mehr Infos zum Spiel
iFiction – Game – Questprobe #1: The Hulk – Die grafiklose Fassung von The Hulk spielbar im Browser

Folge 30 erscheint Ende Januar 2011. Über Thema oder Gäste habe ich mir aber noch überhaupt keine Gedanken gemacht.

PS: Wenn alles klappt, werden am Donnerstag die Nominierungen für die diesjährigen Bagdadsoftware NOCAs bekanntgegeben.

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19 Kommentare

Bei ca. 13:40 – sag ich auch immer. Ich hab den Absprung in Richtung E-Commerce gerade so geschafft. Aber meine 15 Jahre Branche jagen mich auch immer noch. Zumindest hab ich so das Gefühl. Man muss also am besten in der Branche bleiben. Das sehe ich aber so wie beim Fußball: können ja nicht von jeder Mannschaft alle 11 (bis 20) Spieler irgendwann mal Trainer werden.

Man sollte nicht zwischen zwei Dingen noch eine dritte Sache anfangen: soll also heißen: wenn alle Spieler Trainer werden, das geht nicht. Und auch in der Gamesbranche / Redaktionsbranche ist halt nach oben nicht endlos Platz. Chefredakteur und Redaktions Direktor KANN UND DARF ES NUR EINEN GEBEN, wie wir wissen (oder Harald?) und auch bei Publishern ist nach oben – also in sichere und gut bezahlte Jobs nicht endlos Platz.

Bei ca. 18:10: als ich zuletzt bei HSE24 war, hatten wir 5 externe Redakteure, die auch eher normal bezahlt wurden. Und selbst die sollten durch eine Textagentur ersetzt werden. Hier vor allem, weil man sich nicht mit 5 Leuten, sondern nur mit einer Person rumschlagen will.

ca. 24:00: sicher ist es auch das Geld, aber es ist auch der Erscheinungsturnus. Monatlich ist mit einem Konkurrenten, der minütlich News bringt, ganz einfach zu wenig. Eine Erhöhung der Frequenz könnte aus meiner Sicht auch etwas bringen.

PC PowerPlay hatte damals ca. 120.000 als Break Even und auch so 200.000 als Endsieg angepeilt. Das konnten wir uns aber dann auch schnell abschminken.

Sehr netter Podcast ;)

Harald Fränkel klingt viel sympathischer, als ich gedacht hab (no offence, wenn er das liest ;) ) Liegt aber bestimmt auch am frängischn Dialegt, der bringt eh Sympathiepunkte ohne Ende…

@Ron:

Genau das dachte ich auch, und habe wohl daher den Podcast auch direkt 2mal durchgehört. Allerdings – es mag vielleicht an Skype gelegen haben – hatte ich seine Stimme tiefer erwartet… aber vielleicht weckte bei mir auch nur sein äußeres Erscheinungsbild den Eindruck.

Was ich vorher schon viel geschaut habe, war ebenfalls der Gedenkthread, allerdings erst seit Harald auf GG aktiv ist. Das hier fand ich sehr knuffig:
http://www.pcaction.de/content/contentgfx/20 09-02/comic31.jpg

Und außerdem hatte ich zwar nicht Texteschmie.de geschaut, aber auf XING und bin da bei "Ford Mustang" hellhörig geworden… Welcher Mustang? Wirklich im Besitz oder einfach nur gerne Mustang fahren? ^^ Name, Chassis, Zwischenhändler? Ich mag auch! :crying:

(Auf Xing bin ich über Nintendo gestoßen, als die eine Stellenausschreibung für GameTester hatten und in den Querlinks plötzlich Harald Stand oO)

@Michael – ich halte es für unwahrscheinlich, dass es einer beispielsweise wöchentlich erscheinenden Zeitschrift so viel besser gehen würde. Sie ist immer noch beim Erscheinen veraltet. Das Heil von Print kann, meiner Meinung nach, nur in einer Änderung des grundlegenden Konzepts liegen.

Paradebeispiel ist für mich nicht die GEE, sondern die EDGE (UK). Umfangreiche Hintergrundberichte, höchst interessante und tiefgründige Kolumnen, detaillierte Ausarbeitungen über Spiele und vor allem Tests, die nicht von einer Note bestimmt werden auf einer konstant hohen Seitenzahl und hochwertigen Papier. Reißerisches Cover? Fehlanzeige. Eine vollkommen nutzlose DVD, die von vielen nur wegen den Vollversionen eingelegt wird? Fehlt komplett. Worüber man sich streiten kann ist der fast vollständige Verzicht auf eine sichtbare Redaktion, aber auch das hat seine positiven Auswirkungen.

Das ist mittlerweile die einzige Zeitschrift, von einstmals gut einem Dutzend, die ich a) noch abonniert habe und b) tatsächlich noch von vorne bis hinten konsumiere. Für alles andere? Gibt es das Internet – dank iPhone/iPod mittlerweile auch bequem vom Klo aus.

@Michael Erlwein

Zu deinem Zitat "wenn alle Spieler Trainer werden, das geht nicht. Und auch in der Gamesbranche / Redaktionsbranche ist halt nach oben nicht endlos Platz."

Grundsätzlich stimmt das. Wenn du’s aber auf meine Situation beziehst damals, muss ich klar sagen, dass mir nie der Sinn nach einem Posten ganz oben stand. Dazu schreibe ich viel zu gern und gehe zu ungern in Meetings ;) Enttäuschend war, dass man mich überhaupt angesprochen und z.B. wegen eines Gehaltsverzichts o.ä. gefragt hat, sondern ich von einem auf den anderen Tag vor die Tür befördert wurde, und zwar wortwörtlich. Trotzdem hege ich keinen Groll auf Computec. Mir ist klar, das solche Entscheidungen Entscheidungen einzelner sind – wie ich im Podcast erklärt habe. Solche Menschen find ich doof, die anderen aber nicht. Also passt das schon so. ;)

@Ron
Du Schwein! Nein, ernsthaft: Ich nehm das als Kompliment, danke!

@Jakill
Vielleicht klingt die Stimme nicht so tief, weil ich vorher Kreide gefressen hab, hehe ;) Wegen des Autos: Ich fahre einen 2007er Mustang GT.

Super Podcast, Sic. Nur habt ihr zwei schon frühzeitig die Quintessenz des Podcasts herausgearbeitet. Man hat richtig gemerkt, dass du bemüht warst, Harald noch möglichst lange bei der Stange zu halten ^^.

Ich freu mich riesig, dass du es immer wieder schaffst, solche "großen Fische" an Land zu ziehen. Wer soll denn jetzt noch kommen nach Jörg und Harald?! Danke natürlich auch an Harald, für seine wertvollen Informationen. Richtig sympathischer Kerl, dieser Harald :wink:

Zum eigentlichen Podcast möchte ich noch sagen, dass du, Christoph, vielleicht am Anfang etwas aufgeregt geklungen hast (kleine Verhaspeler / schnelles Sprechen), aber das Interview nach zirka der Hälfte der Laufzeit sich zu einem echten Gespräch entwickelt hat. Die Tonqualität fand ich diesmal sehr gut. Bei Harald habe ich vorab mehrfach gelesen – ich glaube in Form von Tweets – dass er sich laut eigenen Angaben um Kopf und Kragen geredet habe. Das kann ich nur im Bezug auf die dicke Katze bestätigen. Die wird wohl Schadensersatz verlangen oder sich sonstwie bemerkbar machen. Naja, das bisschen Abschweifen passt schon irgendwie. Ich glaube, ich bin da schlimmer…^^

@Harald Fränkel:
Man sehe den Neid meinem Smiley an -> :angry: aber nicht im Bezug auf die Kreide. :laughing:

@Azz – Rondrer hatte John Carmack erwähnt :smile: .

Würde mich aber tatsächlich mal reizen eine englischsprachige Folge zu versuchen. Da versteht man mich dann vermutlich vor lauter Akzent und Genuschel gar nicht :tongue:

vermutlich passt das Buch "PAyback" von Frank Schirrmacher gut zum Thema: Der Darwinismus der Informationen. Die Printmedien werden wohl nur auf einigen Inseln überleben. Marxismus in Form der kostenlosen Informationen, aber auch Selbstausbeutung der Arbeitenden. Taylerismus: möglichst effizient und schnell.

@Harald: war bei mir doch nicht anders die Kündigung. Früh noch nett gegrinst und nachmittag ging mein PC schon nicht mehr während ich zeitgleich die Kündigung erhalten habe. Geltenpoth hat das damals aber wenigstens noch ganz gut bezahlt ohne großen Stress. Macht es nicht viel besser…

Das mit den Trainern bezog ich auch mehr darauf, dass die Chefs halt billig und wohl auch jung haben wollen, die Alten hinten wegpurzeln und nirgendwo hin können. Wie beim Fussball dacht ich mir. Bei Siemens kannst wenigstens auch mit 50 oder 60 noch rumsitzen. Games ist einfach keine gute Branche für alte Männer ;-)

@Sicairus: prima, wenn Du die abonniert hast, dann ist das sicher automatisch die einzige Lösung für den Zeitschriftenmarkt. Nicht böse nehmen, aber was macht Dich da so sicher? Nur weil DU das findest? Denn gleichzeitig fordert so eine Edge ja auch, dass man mehr liest und sich für diese Berichte interessiert. Und das wäre nun ganz und gar nicht das, was ich von Gamern erwarten würde. Und ich bin selbst einer. Die Edge in Deutschland ist wohl recht schnell eingestellt worden (hab keinen Überblick, ist sie doch oder?) und die englische Edge hat auch nur so ca. 30.000 wenn ich mich nicht irre. Zumindest kein Massenprodukt = fettes Geld = offensichtlich das, was die Leute da draußen wollen. Und leider sellt halt Sex mehr als Rollkragen, auch wenn es intellektuell anspruchsvoller ist. Edge erscheint mir also das falsche Konzept – mindestens in Deutschland – und wurde ja bereits bewiesen.

Ja, die dt. Übersetzung der Edge wurde schnell wieder eingestellt. Worüber ich auch nicht wirklich traurig war, weil die Qualität weit hinter der des Originals lag.

Gut, die EDGE ist zu Spezial. Kann ich aktzeptieren das Argument. Wenn du ein Massenprodukt suchst scheidet auch ein Magazin wie die Buffed aus. Was bleibt also dann noch? Mit was würdest du denn deine wöchentliche Zeitschrift füllen wollen, dass sie Leute anzieht?

Die erfolgreichste Zeitschrift auf dem Markt ist immer noch die Computer BILD Spiele und die verkauft sich doch, und das ist nur meine persönliche Sicht der Dinge, auch nur so gut a) weil sie gute Vollversionen bietet (ein Trend, der Branche so richtig kaputt gemacht hat aus meiner Sicht), b) auf den kleinsten gemeinsamen Nenner setzt und c) vermutlich auch einfach dank des Springer-Vertriebsnetz einem überall ins Auge sticht – sprich eher eine Mitnahme- als eine Abozeitschrift ist.

Aber ist das wirklich die Zukunft so von wegen "Die, die Ahnung haben suchen sich ihr Zeug sowieso im Netz, also gehen wir wie Nintendo die an, die noch unbedarft sind"?

Ich seh‘ schon – im neuen Jahr muss ich mir unbedingt einen Verleger zu einem Podcast einladen :smile: .

Die Zukunft und wie sie aussieht ist mir an sich wurscht, solange das Geld reinkommt. Da mache ich lieber eine Computer Bild als eine Edge ehrlich gesagt. Zudem hab ich nicht gesagt, dass ich "die die Ahnung haben" (wer soll das sein?) nicht bedienen will. Und der Content bei einer Games-Zeitschrift dürfte wohl weiterhin Games sein. Aber 8 oder mehr Seiten für einen Titel (also vermeintlicher Tiefgang) halte ich z. B. für völlig sinnlos. Das überfordert doch jeden. Und wann Peter Molyneux sich dazu entschieden hat zu entwickeln und wie es damals bei Populous so war, das halt ich auch für Crap. Zumindest sollte man damit nicht ein ganzes Heft füllen sondern sorgsam damit umgehen. Was interessiert einen denn an Games? Was gibt es Neues? Was taugt ein Spiel? Geile Bilder dazu? Fertig! Tipps & Tricks sind auch Mist, Leserbriefe wozu? Etc. etc.! An sich aber auch egal, weil ich mich damit zum Glück nicht abquälen muss. Tatsache dürfte aber bleiben, dass sich mit einem Massenprodukt im Regelfall mehr Geld verdienen lässt und die Masse in den seltensten Fällen auf Qualität wert legt.

PS: wie bekommt man eigentlich mit, wenn es was Neues in dem Thread gibt? Normal gar nicht oder? Man muss die Webseite selbst checken? Dann kannst mich gerne direkt anmailen, aber ich werde hier sicher nicht oft vorbeischauen, ob es was Neues gibt. So long und Gutes Neues noch!

Danke für das interessante Thema! Ich bin erst jetzt drauf gestoßen.
Im Grunde fehlt aus meiner individuellen Sicht den Printmagazinen die (Mit-)Entwicklung. D.h. es gibt so wie mich sicher nicht wenige Leute, die lange aus der Schule heraus sind, aber über ihr Hobby nicht mehr in derselben Form denken. Da muss ich dann auch keine Girls mehr auf Covers haben. Ich brauche auch keine Hypethemen mehr, die schon Monate vorher das Heft füllen. Ich möchte eben über mein Hobby lesen, als ob es für mich geschrieben wäre. Ich könnte – und würde – dafür bezahlen. Wenn aber dem Strategieexperten in seinem Test kein Platz für ein "die KI ist wieder mal bescheiden, also könnt ihr getrost weiter zu XYZ greifen (außer Grafik nix neues)" einfällt, warum soll ich das dann noch lesen? Es steht einfach nichts mehr drin, was für mich einen Nährwert bietet.

Mir ist auch klar, dass es davon nicht 5 Zeitschriften mit Auflagen > 100.000 geben kann. Aber ich würde es kaufen und es ist nicht da. Also bekommt Herr Langer einen (kleinen) Obulus von mir, weil er aus meiner Sicht eher Dinge schreibt, die mich interessieren. Edge oder GEE sind mir übrigens zu speziell unspeziell. Ich habe nur den PC und kein Interesse an Konsolen und Handhelds. Ich möchte eigentlich auch nur Zeitschriften mit meinem Schwerpunkt lesen. Auch sehe ich es ähnlich wie Herr Erlwein. Philosophisch oder tiefgründig muss es nicht sein. Aber eine Betrachtung der Spiele im Gesamtkontext der massenweise verfügbaren, heute spielbaren und teilweise deutlich billigeren Spiele sollte es immer geben. Wir sind in einem Zeitalter angekommen, wo es so unglaublich viele Spiele gibt, die für ein paar Cent zu bekommen sind. Augenkrebs ist in dem Segment kein Argument mehr. Es gibt Indie-Titel, die einfach gut sein. Wenn ein RPG oder Strategiespiel eben nur gut ist und man es nicht wirklich braucht, dann sollte es auch im Hinblick auf verfügbare Vergleiche besprochen werden.

Es ist mir aber klar, dass so ein Konzept nicht die Masse interessieren würde. Es ist nur meine Lesersicht.

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