move-ment (n.) – 1. a. The act or an instance of moving; a change in place or position.
TheFreeDictionary

Bagdadsoftware Jahresrückblick 2011
(Danke an JakillSlavik für das Banner)

Es ist mal wieder die Zeit des Jahres. Die zwei Wochen, die offiziell als „Zwischen den Jahren“ bezeichnet wird. Mittlerweile weiß ich sogar den Grund dafür. Und zwar hat sich das eingebürgert, weil vor allem früher das Neujahrsfest an unterschiedlichen Tagen in diesem Zeitraum war. Selbst die katholische Kirche hat erst spät den 1. Januar als Start des neuen Jahres akzeptiert, früher war es der 6. Januar. Als „Entschädigung“ ist ihr Name für diesen Übergang international in den Sprachgebrauch übergegangen: Silvester, benannt nach dem Heiligen Silvester, der angeblich am 31. Dezember 335 gestorben ist. Warum er heiliggesprochen wurde? Weil er einen toten Stier wieder zum Leben erweckt haben soll. Ein alter Nekromant, der Bischof Silvester :smile: .

Aber gut, ich glaube nicht, dass ihr deswegen heute hier seid. Zu Recht, denn dies ist der letzte Eintrag des Jahres 2011 und wie es die Tradition verlangt, werfen wir heute einen Blick zurück auf das vergangene Jahr. Wie immer zuerst aus Sicht von Bagdadsoftware, am Schluss aber auch noch aus meiner eigenen. Und da dieser Eintrag der drittlängste in der Geschichte von Bagdadsoftware ist, will ich euch nicht weiter mit der Einleitung nerven.

Grundlegende Statistiken

Vorweg: Wenn nicht anders angegeben, sind die Zahlen in den Klammern die Werte aus 2010.

111 Einträge (107) wurden in diesem Jahr veröffentlicht. Warum plötzlich vier Stück mehr? Nun, das liegt vor allem an unserer Jubiläumswoche anlässlich des 10. Geburtstags der Seite im März. Da gab es statt nur zwei Einträgen gleich fünf. Wo allerdings der vierte zusätzliche Eintrag herkommt, das kann ich euch nicht sagen, denn abseits dieser einen Woche gab es wie gewohnt immer nur zwei Stück.

18,03% aller Einträge stammten in diesem Jahr nicht von mir, sondern wurden von „meinen“ Autoren verfasst. Das entspricht einem Rückgang von 14% oder 4 Einträgen im Vergleich zum Vorjahr. Was nicht bedeutet, dass die Jungs faul geworden sind. Ich brauchte nur dieses Mal nicht ganz so oft eine Vertretung. Interessant: War JakillSlavik im letzten Jahr mit 15 Einträgen noch der Aushilfsschreiber vom Dienst, muss er sich heuer den ersten Platz mit Azzkickr teilen, der genauso acht Einträge verfasst hat. 2010 waren es bei ihm „nur“ vier Stück. Rondrer bleibt die Nr. 3, konnte sich jedoch um einen Eintrag auf insgesamt vier steigern.

Wie immer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die drei. Ohne sie, gäbe es viel zu oft einen inhaltlich weniger gehaltvollen Eintrag. Wobei es jetzt bestimmt Leute gibt, die behaupten, dass es etwas anderes auf Bagdadsoftware sowieso nicht gibt. Aber die ignorieren wir wie immer :smile: .

Coole Tabelle

Ihre Einträge halfen auch dabei mit den Jahresschnitt massiv nach oben zu drücken. Dank Rondrers Script, das er anlässlich seines 10-Jahre-Jubieintrags gebastelt hat, einer der Werte, die ich nun endlich ohne Aufwand erfassen kann. Und zwar sieht die Tabelle inklusive dieses Eintrags so aus (Stand 31.12.2011):

 Durchschnitt Wörter pro Eintrag

Schon beeindruckend, diese Steigerung von 2010 auf 2011. Da es zudem überdurchschnittlich viele Einträge in diesem Jahr gab, lässt sich diese Steigerung nicht einfach nur durch die langen Jubiläumstexte erklären. Nein, auf Bagdadsoftware sind die Texte eindeutig insgesamt länger geworden — auch die der drei Autoren. Ob sich das 2012 noch einmal steigern lässt? Ich glaube es fast nicht. Aber warten wir einfach mal ab.

Akute Kommentitis

Aber nicht nur die obige Tabelle ist sehr interessant. Auch diese hier macht einiges her (Stand 31.12.2011):

Durchschnitt Wörter pro Kommentar

Um es in einen Kontext zu bringen: In diesem Jahr wurden unter die 111 Einträge insgesamt 816 Kommentare (537) gepackt. Das macht 7,4 (5,0) pro Eintrag. Übrigens der zweithöchste Wert in der Geschichte von Bagdadsoftware. Nur 2008 gab es mit 13,8 Kommentaren pro Eintrag einen höheren Wert. Aber ich gehe mal stark davon aus, dass in den sieben Kommentaren mehr Niveau steckt als in den 14 damals :smile: . Wie immer spare ich mir es die Kommentar-Autoren zu zählen, schätze aber, dass JakillSlavik auch in diesem Jahr seinen ersten Platz deutlich verteidigen konnte.

Auch ein Novum: Es gibt nur vier Einträge ohne einen einzigen Kommentar. 2010 waren es noch ganze 17 Stück. Schade nur, dass zwei davon Podcast-Ankündigungen sind (Weibliche Gamer und Minecraft). Warum es dieses Jahr nur so wenige Einträge ohne Kommentare gab? Vermutlich, weil die Einträge in 2011 mehr als in den vergangen Jahren sehr konzentriert waren auf die Kernkompetenzen Bagdadsoftware: Videospiele, Computer und was dazugehört. Aber dazu gleich mehr. Lasst uns erst einmal die harten Zahlen fertig durcharbeiten.

Besucherspionage, Teil 1

Google Analytics Es sollte eigentlich jedem bekannt sein, dass im Hintergrund der Seite Google Analytics läuft. Zumindest habe ich meine gesetzlichen Pflichten erfüllt und nicht nur eine entsprechende Datenschutzerklärung am Ende jeder Seite hinterlegt, sondern auch das System so eingestellt, dass es wirklich nur die wichtigsten Daten sammelt. Eure komplette IP zum Beispiel, was ja auch in diesem Jahr groß durch die Medien ging, wird nicht an Google übermittelt. Aber natürlich steht es euch frei den Dienst dennoch zu blocken, wie es zum Beispiel auch Rondrer tut. Ich bin euch da nicht böse, obwohl die Daten für mich sehr interessant und hilfreich sind. Und zumindest einmal im Jahr lasse ich euch ja daran Teil haben. Entsprechend nun hier die Werte aus dem Zeitraum 01.01. bis 30.12.2011:

Die Besucherzahlen sind in diesem angenehm gestiegen. Und zwar um satte 61,88% auf 14.286 (8.825). Das entspricht 39 Besuchern pro Tag (24). Mit dieser Steigerung einher geht auch eine Erhöhung der Seitenaufrufe insgesamt von 18.096 auf 31.115. Durchschnittlich hat ein Besucher in diesem Jahr also 2,18 Seiten (2,05) aufgerufen, wobei sich an seinem Verhalten wenig verändert hat. Immer noch setzt sich dieser Wert vornehmlich aus zwei Aktionen zusammen: Aufruf der Seite und Klick auf die neusten Kommentare. Nicht weiter verwunderlich oder gar verwerflich. Der Anstieg um 6,22% zeigt mir allerdings auch, dass die neuen Besucher trotzdem ein wenig auf der Seite gestöbert haben.

Diese Aussage wird zusätzlich unterstützt durch die durchschnittliche Besuchszeit von sehr guten 3 Minuten und 37 Sekunden. Mehr als eine halbe Minute, 25,02% um genau zu sein, mehr als im vergangenen Jahr, wo es noch 2 Minuten 54 Sekunden waren. Außerdem gibt es noch die Absprungrate. Also der prozentuale Anteil an Zugriffen, bei denen der Besucher die Webseite direkt auf der Einstiegsseite wieder verlässt. Der Wert liegt in diesem Jahr um 7,12% niedriger bei 60,53%. Bei einer Seite, bei der das meiste auf der Einstiegsseite (=Startseite) abläuft, gar kein schlechter Wert. Das sind Zahlen, die mich wirklich zufrieden stimmen.

Besucherspionage, Teil 2

Was gibt es noch interessantes? Nun, da wäre natürlich noch die Antwort auf die Frage „Wie kommen die Leute eigentlich hierher?“: Direkt die URL in ihren Browser eingetippt haben 37,48% aller Besucher. Etwas weniger als letztes Jahr. Da lag der Wert noch bei 40,96%. Die Situation hat sich stattdessen umgekehrt, denn die verweisenden Webseiten, sprich Links zu Bagdadsoftware auf GamersGlobal und Co., machten nun 40,77% der Besucher aus. Da waren es 2010 noch 36,11%. Bei den Suchmaschinen hat sich hingegen nur wenig getan. Mit 21,76% zu 22,92% (2010) ist der Unterschied vernachlässigbar. Apropos Suchmaschinen: Der am häufigsten genutzte Suchbegriff ist immer noch (!!) „Christina Stürmer nackt“ sowie auf Platz 5 „Christina Stürmer nude“. Platz 2-4: Bagdadsoftware, Portal 2 und Borderlands

Was sicherlich auch noch interessant ist: Der Anteil der Internet-Explorer-Nutzer ist im Vergleich zu 2010 massiv gesunken. Nur noch 6,06% (18,87%) aller Besucher sind damit unterwegs. Die Tabelle sah 2011 so aus:

1. Firefox mit 54,28% (58,16%)
2. Chrome mit 16,67% (3,33%)
3. Opera mit 13,06% (14,71%)
4. Safari mit 7,06% (3,30%)
5. Internet Explorer mit 6,06% (18,87%)

Meiner Meinung nach ist da keine weiter verwunderliche Entwicklung dabei. Seit Maxthon standardmäßig die Webkit-Engine (meldet sich als Chrome) benutzt, bin selbst ich nicht mehr mit einem IE-Merkmal unterwegs. Und dank des Erfolgs von iPhone & Co. hat Safari eine wesentlich weitere Verbreitung erfahren. Entsprechend wichtig ist es mir auch, dass die Seite jederzeit auf einem Mobiltelefon angenehm nutzbar ist.

Gründe

Im letzten Jahr hatte ich an dieser Stelle gesagt, dass der Hauptgrund für den damaligen Anstieg die News zur Veröffentlichung eines neuen Podcasts drüben bei GamersGlobal waren. Die Steigerung bei den Verweiswebseiten scheint dies in diesem Jahr erneut zu bestätigen. Doch meine täglichen Statistiken sprechen tatsächlich eine durchaus andere Sprache. Keine Frage: Wenn ein neuer Podcast erscheint, dann gehen die Zugriffszahlen für 1-2 Tage massiv nach oben. Aber viel wichtiger ist die Zeit dazwischen und im Vergleich zum Vorjahr waren an jedem Tag die Besucherzahlen so gut wie immer höher. Das zeigt mir, dass wir trotz wenigen neuen Kommentatoren doch so einige neue Leser dazugewonnen haben. Mein Engagement auf Twitter wird da sicherlich mittlerweile auch einen Anteil daran haben, obwohl ich im Jahresrückblick 2010 noch gegenteiliges behauptet hatte.

Ein Faktor, der dort mit reinspielt, ist aber sicherlich auch in der erhöhten Kommentarmenge zu finden. Wo mehr kommentiert wird, schauen auch mehr Leute rein. Womit wir zurück bei der eigentlichen Frage sind: Warum wurde in diesem Jahr mehr (und länger) kommentiert? Meine Antwort, wie weiter oben schon gesagt ist, dass es 2011 nur sehr wenige Ausreißer-Themen gab. Ein sehr großer Teil der 111 Einträge drehte sich um Videospiele und die Spielebranche oder zumindest um Hardware und Filme, also die Sachen, zu denen die Bagdadsoftware Zielgruppe (also ihr) eigentlich immer etwas zu sagen hat. Die etwas abseitigeren Einträge, ja dazu zählen auch Kessy-Einträge, waren schon immer etwas weniger frequentiert. Das bedeutet für 2012? Versuchen weiter die Games-Schiene zu fahren!

Produktionsstatistik

Kommen wir mal auf Bagdadsoftware direkt zu sprechen. Da wäre beispielsweise die Gespielt-Sektion, die heuer einen Zuwachs von 63 Zeilen erfahren konnte — ohne die 42 Ultrakurzeindrücke aus den NOCAs. Leider bin ich derzeit noch dabei die Tabelle auf den neusten Stand zu bringen, entsprechend fehlt der direkte Vergleich zu 2010 noch. Aber wenn ich mir die drei wichtigsten Themenbereiche rauspicke, die auch vollständig hinterlegt sind, dann gibt es folgende Erkenntnisse: Nicht nur erst seit meinem (temporären) Ausstieg bei GamersGlobal hat sich das Verhältnis zwischen Berichten hier und dort relativ angeglichen. So habe ich in diesem Jahr 24 (3) Angespielt- und Durchgespieltberichte getippst und gleichzeitig auch noch 8 (13) Tests sowie 19 (15) Vorschauen veröffentlicht. Letztere beiden aber natürlich nur bei GamersGlobal. Irgendwie hatte ich in diesem Jahr wirklich ein wahnsinnig hohes Mitteilungsbedürfnis was Spiele betrifft :smile: .

Die Artikel-Sektion ignorieren wir in diesem Jahr, da auch sie noch mitten in der Überarbeitung ist. Da die Suche auf der Seite nicht das Wahre ist, versuche ich immer mehr Einträge auch in die beiden Sektionen „Artikel“ und „Gespielt“ zu bringen — natürlich nur, wenn es wirklich passt — und entsprechend ändern sich die Jahreswerte derzeit massiv.

Bleiben noch die Garry’s Mod-Bilder sowie die Signaturen. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur wenig getan. 2011 habe ich es 6mal geschafft Garry’s Mod zu starten. Im letzten Jahr war es nur eines mehr. Signaturen habe ich hingegen 7 statt 9 Stück produziert. Ich glaube auch nicht, dass diese Werte ansteigen werden. Einträge mit der Vorstellung neuer Bilder gehören für mich eher in die Kategorie „Filler“, auch wenn der zeitliche Aufwand meist höher ist, als wenn ich einen „richtigen“ Text geschrieben hätte. Ab und zu ist es aber auch mal schön etwas Visuelles zu produzieren. Außerdem lerne ich so auch immer wieder ein bisschen mehr Adobe Photoshop zu bedienen.

Der Podcast

Podcast Banner

Und dann wäre da noch der Podcast. Gewohnte 12 Ausgaben gab es und nur zwei kamen ein paar Tage zu spät. Fünf davon hatten außerdem „nur“ einen Experten als Gast. Die restlichen mindestens zwei. In Sachen Aufrufzahlen lag Folge 32 „Retro“ mit sanifox und Scorp.ius weit vorne. Meine persönliche(n) Lieblingsausgabe(n) ist jedoch die zum Thema Battlefield vs. Call of Duty, einfach weil mir die Sache selbst sehr am Herzen lag und ich die Diskussion entsprechend sehr interessant fand. Was aber natürlich nicht heißt, dass die restlichen Folgen nicht weniger gut waren. Im Gegenteil bin ich sowohl technisch als auch inhaltlich sehr zufrieden mit den Ergebnissen, was natürlich nicht zuletzt an den guten Gästen lag. Und auch wenn ich keine genauen Zahlen habe, vermute ich doch, dass die Hörerzahlen in diesem Jahr genauso wie die Besucherzahlen angestiegen sind. Ich freue mich definitiv auf 2012 und hoffe, dass ich wieder viele tolle Themen und Gäste an Land ziehen kann.

An dieser Stelle wie immer ein dickes Dankeschön an alle Besucher und natürlich auch Hörer, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Bagdadsoftware eure Startseite ist. Ohne euch würde es einfach keinen Spaß machen!

Stöbern im Archiv

Bevor wir nun zu meinem persönlichen Jahresrückblick kommen, verlangt es die Tradition, dass ich ein paar Einträge von 2011 noch einmal gesondert hervorhebe. Ich weiß zwar nicht, ob ihr tatsächlich diese Links anklickt, aber jetzt mache ich es schon so viele Jahre, da werde ich es selbstverständlich auch heuer tun :smile: . Also, was ist findet sich denn so auf den letzten 22 Seiten (á fünf Einträge)?

Da wäre natürlich zu allererst das imaginäre Gespräch mit einem Besucher der Webseite zu erwähnen. Ihr müsst wissen, dass ich Anfang des Jahres zwei Wochen so richtig extrem krank war. Und wenn man so im Bett liegt, kommen einem eben auch so komische Ideen. Ende Januar hat sich dann ausnahmsweise Mal JakillSlavik tiefere Gedanken über sein (Gamer-)Leben gemacht. Mein erster, tiefsinniger Eintrag des Jahres erblickte erst Ende März das Licht der Welt. Mitte Februar durfte dann endlich auch mal Kessy ran. Sie kam übers Jahr hinweg überraschend wenig zum Wort, nämlich nur insgesamt drei Mal. Dafür hat sie nun ihren eigenen Twitter-Account — das ist doch auch was. Außerdem interessant im Februar: der erste Eintrag über Comics. Wenn ich schon so viele lese, dann muss ich euch doch schließlich dran teilhaben lassen. Wobei der zweite Eintrag einer der vier ohne einen einzigen Kommentar ist. Waren wohl zu Indie :smile: .

Im März ging es dann los mit der Jubiläumswoche anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Bagdadsoftware. Ganze fünf Einträge, von jedem Autor einer, gab es in dieser Woche. Einer rührender als der andere — bis auf den von Kessy, die irgendwie keine Lust hat, dieses faule Stück Fell! Außerdem war der März der Monat der komischen, „verchlüsselten“ Einträge, die bei den meisten Besuchern wohl nicht ganz so gut ankamen. Ihr Banausen! Den Aprilscherz fanden aber glaube ich dann wieder alle gut.

Während ich im April dann ziemlich ausgelastet war mit GamersGlobal, machte JakillSlavik nicht nur Werbung für den, mittlerweile verlassenen Bagdadsoftware Minecraft-Server. Azzkickr startete auch in seine mehrwöchige Serie über seine neue Daddelkiste, die er nur zum Spielen von Farmville gebaut hat — zumindest habe ich es so in Erinnerung :wink: . Ich habe mich dann Mitte Mai, nach der Veröffentlichung meines Tests zu BRINK, mal so richtig ausgeheult. Wenn ich damals gewusst hätte, dass da noch so ein kontroverser Test kommen würde…

Bevor ich mich dann im Juni als Xbox-Spiele-Käufer geoutet habe, hat JakillSlavik noch „kurz“ über Hellgate: Global berichtet. Ein Titel, um den es sehr schnell wieder sehr still wurde. Auch von Jakill habe ich seitdem nichts mehr zu diesem Thema gehört. Also doch nicht so ein gutes Spiel? Er wird uns sicherlich gleich in den Kommentaren aufklären :smile: . Das nächste große Thema war dann Azzkickrs Eintrag über L.A. Noire, der sich eigentlich weniger um das Spiel drehte, als vielmehr um das Thema „Offene Welt – Fluch, Segen, Fiktion?“. Eine Sache, die sicherlich noch nicht ausdiskutiert ist und vielleicht auch mal mündlich besprochen wird — wer weiß *winkt mit dem Zaunpfahl*.

 Nintendo 3DS Ich habe stattdessen einen Quasi-Nachfolgeeintrag zum berühmtberüchtigten SDKI-Report getippt und mir überraschend einen Nintendo 3DS gekauft. Eine Entscheidung, die ich definitiv nicht bereut habe, auch wenn mittlerweile Might & Magic: Clash of Heroes auch für PC erschienen ist. Apropos „Erscheinen“: Dieser Eintrag mit der Vorschau auf die kommenden Spiele war ursprünglich nur als Füller geplant und sollte nicht einmal ansatzweise so lang werden. Aber irgendwie hatte ich dieses Jahr eine absolute Schreibwut. Sieht man auch an diesem Jahresrückblick. Ich schiele schon ständig auf die Uhr, weil ich immer noch nicht fertig bin, obwohl ich bereits auf Seite 7 in Microsoft Word bin.

Aber ich muss natürlich auch noch den Eintrag mit den Soundtrack-Tipps erwähnen, der überraschend gut angekommen ist und Jakill sogar dazu veranlasste sich Bastion zu kaufen und ihm einen eigenen Eintrag zu widmen. Das war einer dieser Momente, die mich immer wieder Stolz machen. Es gibt nichts schöneres, wenn mir jemand nach einem Eintrag sagt: „Hey, ich habe mir übrigens jetzt das und jenes geholt“. Da weiß ich noch mehr als bei einem GamersGlobal-Text, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Rondrer konnte sich aber zumindest einmal revanchieren. Sein Eintrag ist nämlich schuld daran, dass ich mir World of Tanks geholt habe, der Drecksack.

Und dann war da ja auch noch der eine Eintrag, der in einer komischen Sprache verfasst wurde, die nur ein kleiner Teil der Menschheit spricht.

Nun aber genug Gestöber. Wie immer empfehle ich euch einfach mal selbst die tolle Funktion am Ende dieser Seite zu nutzen, die sich „Seite vor“ und „Seite zurück“ nennt. Auch die alten Einträge freuen sich schließlich über neue Kommentare. Kommen wir stattdessen nun zum letzten Tagesordnungspunkt:

Persönliches

Anders als im letzten Jahr, sollte dieser Abschnitt eigentlich ein wenig kürzer werden (ist er nicht), denn das Wichtigste hatte ich bereits im November niedergeschrieben. Damals, als ich endlich öffentlich machte, dass ich für GamersGlobal erst einmal nichts mehr mache. Gut, hin und wieder konnte ein aufmerksamer Besucher doch meinen Namen lesen. So habe ich natürlich auch ein bisschen bei den Top 10 mitgemacht (die derzeit noch nicht online ist). Ich musste schließlich sicherstellen, dass Saints Row: The Third in der Liste landet. Und auch hinter den Kulissen habe ich hier und da doch Jörg auf seine liebe Bitten geholfen. Aber das waren wirklich sehr wenige Ausnahmen. Unterm Strich waren meine Gedanken GamersGlobal-frei und das hat mir definitiv gut getan.

Das wird auch dadurch deutlich, dass sich das meiste aus persönlicher Sicht mehr in den letzten drei Monaten des Jahres abgespielt hat, während vorher alles beim Alten blieb und ich vor allem mit GamersGlobal beschäftigt war. Nein, eine Freundin gibt es immer noch nicht. Das ist ein ganz anderes Thema. Und ja, ich bin jetzt tatsächlich Mitglied einer Partei geworden, aber das spielt für Bagdadsoftware keine Rolle. Ich habe nicht vor hier plötzlich politisch zu werden. Ich sehe mich sowieso mehr als stiller Unterstützer. Was ich meine ist eher, dass ich mir in letzter Zeit noch mehr Gedanken gemacht habe (und auch immer noch mache) und momentan sehr damit beschäftigt bin mein Leben wirklich komplett zu überdenken und neu zu ordnen.

Das geht tatsächlich soweit, dass ich in diesem Jahr nicht mehr explizit meinen Standardspruch bringen kann von wegen „Eines ist sicher: Zweimal pro Woche wird es hier auf Bagdadsoftware einen neuen Eintrag geben, am Ende jeden Monats geht eine neue Folge des Podcasts online“. Das ist ein Versprechen, bei dem ich momentan schlicht nicht weiß, ob ich es tatsächlich halten kann. Es fängt schon damit an, dass ich voraussichtlich im Februar seit langem Mal wieder auf Kur gehe (Fett und Asthma). Ob es da einen Podcast geben wird, steht derzeit noch in den Sternen und ob meine Autoren aufgrund des Prüfungsstress es schaffen werden die zwei Einträge abzuliefern, ist auch noch nicht endgültig geklärt.

Doch es geht noch viel weiter — und ab hier wird es wirklich intim, aber ich habe auf Bagdadsoftware ja noch nie davor zurückgescheut meine Gedanken mit euch zu teilen. Schon alleine deshalb, weil die Seite nun einmal mein persönlicher Auslass ist und für mich das Niederschreiben solcher Gedanken Teil der Therapie ist. Wenn euch aber das alles nicht interessiert, dann könnt ihr direkt zum Absatz „Abschluss“ springen.

Die grundlegenden Gedankengänge

Ich erwähne ja schon immer so scherzhaft nebenbei die „Freundin“-Sache. Auch in diesem Jahresrückblick steht es wieder. Aber natürlich macht es mir genauso wenig Spaß alleine durch das Leben zu gehen, wie jedem anderen. Doch dieses Thema ist im Prinzip nur der Überbegriff für das grundlegende Problem mit dem ich schon immer zu kämpfen habe: meine krankhafte Introvertiertheit. Viele verstehen gar nicht, was sich hinter diesem Begriff wirklich verbirgt. Vor allem deshalb, weil die Gesellschaft über die Zeit einiges an Vorurteile dazu in die Hirne gebrannt hat. Ich empfehle euch dazu einen sehr guten, deutschsprachigen Artikel auf Neuropool.com. Dort erfahrt ihr auch noch einmal, dass ein introvertierter Mensch nicht zwangsweise Krank ist. Nur die Extremfälle, wie ich, werden wirklich diagnostiziert. Aber um zu verstehen, muss ich es genauer erklären.

Es hat schon seinen Grund, warum ich so viel und auch gerne schreibe. Ich fühle mich in Gesellschaft schlicht nicht wohl. Allerdings mit der Einschränkung, dass dies nur Events mit persönlicher Ebene betrifft. Fachlich habe ich mittlerweile keine Probleme mehr. Das hat sich über die Jahre massiv gebessert dank der Arbeit, Bagdadsoftware, Mobygames und so weiter. Übrigens ein Grund, warum ich früher auch die ein oder andere LAN- oder Geburtstagsparty habe sausen lassen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten.

Hintergründe

Auf Events mit persönlicherem Charakter fühle ich mich hingegen immer massiv deplatziert und strahle vermutlich auch eine entsprechend Aura der Unnahbarkeit aus. Jeder kennt ja den einen Typen, der immer nur alleine in der Ecke sitzt. Ich habe nun einmal komische, ziemlich eng gefasste Interessen. Schon allein dadurch, dass ich nicht fern sehe, mich Fußball nicht tangiert und ich auch handwerklich nicht wirklich an vorderster Front dabei bin, fällt es mir extrem schwer Smalltalk zu machen. Und wenn ich doch einmal etwas sage, schwirrt mir immer der Gedanke im Kopf herum: „Komm Christoph, dass interessiert den doch gar nicht. Hör auf die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und lasse lieber ihn wieder reden.“ Deswegen bin ich übrigens auch lieber Moderator eines Podcasts als ein Gast.

Aber das geht schon vorher los: Bis ich überhaupt einem Event zusage, mache ich mir unendlich viele Gedanken, spiele (oft abstruse) Szenarios durch und so weiter. Habe ich mich dann überwunden und zugesagt, wird es bis zum Tag X nur noch schlimmer im Kopf. Und selbst danach braucht es noch ein paar Tage voller „Du Idiot, warum hast du nicht das und das gemacht“-Schelten. Sprich, anders als in fachlich geprägten Situationen, in denen ich weiß, was ich kann, fehlt mir auf persönlicher Ebene quasi komplett das Selbstbewusstsein und das macht mich fertig. Ich brauche auch extrem lange, um generell Vertrauen zu einer Person zu fassen und anzufangen mich halbwegs normal mit ihr zu unterhalten. Entsprechend ist auch mein Freundeskreis äußerst überschaubar, dafür aber auch ausschließlich mit Leuten besetzt, mit denen ich jederzeit durch Dick und Dünn gehen würde. Ob sie das genauso sehen, ist allerdings eine andere Frage :smile: .

Die Lösungsansätze

Das ist also die Situation, in der ich mich befinde — und zwar schon seit Jahren. Als ich beim Magenta T angefangen habe, konnte ich nicht einmal telefonieren. Aber ich bin mir dieses Problems bewusst und ich versuche auch schon immer mich zu bessern. Zum Teil hat es ja bereits geklappt, eben mit der fachlichen Seite. Ich versuche nun aber natürlich auch aktiv auf persönlicher Ebene besser zu werden. Der Eintritt in den Bogenschützenverein und die Partei sind zwei Maßnahmen mit denen ich mich quasi zwinge öfters aus dem Haus zu gehen und Leute zu treffen. Aber auch sonst versuche ich mehr soziale Termine wie Weihnachtsfeiern wahrzunehmen. Oft mache ich es zwar dann doch nicht, aber ein Termin zu dem ich gehe ist schon mehr als keiner. Und selbst der Podcast ist Teil der Selbsttherapie, obwohl er sich eher auf fachlicher Ebene bewegt.

Nun habe ich mir neue Ziele in meinem Leben gesteckt. Ich träume zwar immer noch davon vielleicht eines Tages als Journalist mein Geld zu verdienen, aber es ist jetzt nicht etwas, worauf ich all meine Energie verwende. Stattdessen konzentriere ich mich nun voll auf meine bestehende berufliche Karriere. Ich will aber gleichzeitig gesellschaftlicher werden und mal rauskommen — natürlich auch mit dem Ziel vielleicht doch endlich mal einen Partner zu finden. Einen ersten Schritt habe ich in den letzten Monaten schon getan. Ich reduziere bewusst meine Zeit am Rechner. Klar, gehe ich trotzdem noch nicht aus dem Haus. Dafür bin ich länger auf der Arbeit und wenn ich heimkomme, lege ich mich lieber ins Bett und lese.

Weitere Schritte

OkaySoft LogoDer nächste Schritt ist, dass ich meinen Spielekonsum herunterschrauben möchte. Versuchen, nicht wieder das ganze Jahr über einfach alles zu kaufen und dann doch nur ein Viertel davon wirklich zu spielen. Das hat auch den Vorteil, dass es sehr gut für meinen Geldbeutel ist. Ihr wollt gar nicht wissen wie viel tausend Euro ich dieses 2011 wieder bei OkaySoft gelassen habe. Ob ich es wirklich schaffe, muss ich sehen. Es ist im Großen und Ganzen jetzt auch erst einmal nicht der wichtigste der Schritte.

Wichtiger ist die Kur. Zum einen 3-4 Wochen wirklich weg vom Fenster — auch vom Internet (zwangsweise, da es wohl nur einen zentralen Rechner gibt, und der viel Geld kostet). Zum anderen möchte ich aktiv daran arbeiten, dass ich durch die Anwendungen vor Ort aufwache und dann im Anschluss wieder mehr für meinen Körper tue. Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der ich regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen bin. Seitdem habe ich die 100kg überschritten und musste mich zwangsweise von allen Süßigkeiten absetzen, damit es nicht noch mehr überhandnimmt. Denn nur wenn man sich in seinem Körper selbst wohl fühlt, wirkt man auch nach außen nahbarer. Der Gang in den Bogenschützenverein war ein erster Schritt, aber ich muss schlicht mehr tun, vor allem um meine Ausdauer von -235 hochzubringen.

Und dann möchte ich auch noch eine Sache angehen, die mir schon lange im Kopf rumschwirrt, vor der ich aber wesentlich mehr Angst habe als vor dem Besuch einer Weihnachtsfeier. Ich möchte mich tatsächlich in Therapie begeben. Ich glaube, dass es mir massiv helfen würde, wenn ich mich von einem Psychologen beraten lassen könnte. Ich schaue mich auch immer wieder nach Adressen in der Umgebung um. Zum letzten Schritt habe ich mich bislang aber noch nicht durchringen können. Das liegt allerdings nicht nur an meinem grundlegenden Problem, sondern auch an einer unangenehmen Kindheitserfahrung im Zusammenhang mit dieser Berufsgruppe. Ich werde aber dennoch versuchen, dass ich diesen Ball genauso auf der Kur ins Rollen bringen kann. Ist nur die Frage, ob ich als Asthmatiker die persönliche Betreuung überhaupt kriege.

Auswirkungen

Das alles sage ich aber jetzt nicht nur so daher und sitze 2012 dann doch wieder nur vor der Kiste. Ihr wisst denke ich, dass ich nicht diese Art von Typ bin. Die letzten zehn Jahre haben das ja bestens gezeigt. Ich bin mehr als nur bereit mir über mich selbst Gedanken zu machen und auch aktiv an meinen Schwächen zu arbeiten. Es geht halt nur nicht von heute auf morgen.

Jetzt bleibt aber immer noch die Frage: Was hat das alles mit Bagdadsoftware zu tun? Nun, Bagdadsoftware verschlingt viel Zeit (an diesem Eintrag sitze ich bereits gut 6 Stunden) und zwingt mich gleichzeitig auch dazu den Rechner anzumachen und zu spielen. Deshalb überlege ich sehr laut, ob ich im Laufe des Jahres nicht doch auf nur einen Eintrag pro Woche heruntergehe. Das wollte ich schon damals machen, als GamersGlobal gestartet ist, dann sind aber freundlicherweise meine drei Autoren eingesprungen. Ich weiß aber gleichzeitig, was das regelmässige Schreiben für Bagdadsoftware nicht nur an Zeit, sondern auch an Disziplin erfordert. Und ich will deshalb niemanden dazu verpflichten jede Woche einen Donnerstagseintrag zu verfassen. Das wäre nicht fair demjenigen gegenüber und würde auch ganz sicher nicht funktionieren. Bagdadsoftware ist nun einmal mein Kind, weshalb ich auch bereitwillig so viel Zeit investiere. Aber für die anderen ist es vermutlich nicht mehr als ein netter Zeitvertreib — was ich selbstverständlich absolut verstehe.

Außerdem, da bin ich ganz ehrlich, sehe ich den Podcast mittlerweile schon fast als wichtiger an als die Einträge. Ich glaube zwar nicht, dass er in nächster Zeit zweimal im Monat erscheinen wird. Aber es ist auch so eine Sache, die mir im Hinterkopf herumschwirrt.

Und bevor ihr jetzt die letzten Absätze falsch versteht: Zum einen macht mir das Schreiben immer noch großen Spaß und ich brauche auch definitiv einen Platz, wo ich mich auslassen kann und ich habe auch nicht die Lust am Spielen plötzlich verloren. Zum anderen bleibt derzeit noch alles beim Alten. Wenn sich etwas ändert, dann werdet ihr es in einem entsprechenden Eintrag erfahren. Ich wollte euch nur schon einmal darauf vorbereiten und meine Gründe darlegen. Dafür sind diese Jahresrückblicke ja da, auch wenn die persönliche Seite heuer wieder mehr ein Jahresausblick war.

Abschluss

Nun aber genug von mir und meinen trüben Gedanken! Wir lesen uns am 1. Januar pünktlich ab Mitternacht wieder. Bis dahin bleibt mir nur noch zu sagen:

Das Team von Bagdadsoftware wünscht allen Besuchern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich übergebe an euch: Wie war euer Jahr 2011?

Wisst ihr, was mich aufregt? Diese ganzen Blogposts nach Ostern und Weihnachten, in denen die Autoren immer jammern von wegen „Boah, was hab’ ich viel gegessen.“ und „Jetzt muss ich erst einmal dringend abnehmen“. Das ist einmal vielleicht ganz nett und unter Umständen auch lustig, aber jedes Jahr und in schöner Regelmässigkeit der selbe Mist? Muss das wirklich sein? Nein, muss es nicht, denn es interessiert schlichtweg kein Schwein. Also hört bitte auf damit! Danke. So, wo waren wir? Ach genau:

Bagdadsoftware NOCAs 2011
(Danke an JakillSlavik für das Banner)

Ich bin ganz schön vorhersehbar geworden, muss ich sagen. Wenn ich mir die Kommentare unter dem Nominierungseintrag so anschaue, habt ihr doch erschreckend oft richtig gelegen. Wobei ein paar Kategorien schon äußerst eindeutig waren. Wie Rondrer schon korrekt erkannt hatte: Alice: Madness Returns musste einen NOCA kriegen, Saints Row: The Third konnte nicht weniger als das Spiel des Jahres 2011 werden und dass TRON: Evolution meine persönliche Enttäuschung des Jahres werden würde, war auch mehr als offensichtlich. Aber auch JakillSlavik hatte übers Jahr hinweg offensichtlich aufgepasst, obwohl seine Begründungen nicht zwingend mit den meinigen übereinstimmen. Außerdem ein Kudos an Azzkickr, der — ohne, dass er mir auf Twitter folgt — mein Jump ’n‘ Run des Jahres richtig getippt hat, während Ron und Jackie voll in meine Falle getappt sind. Ihr habt doch nicht etwa gedacht, dass der Eintrag über die 3DS-Spiele ohne Hintergedanken zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht wurde, oder? :smile: .

Nun aber genug des einleitenden Geblubbers. Hier ist sie, die Liste der Gewinner der Bagdadsoftware NOCAs 2011 (die Links führen wie im Nominierungseintrag vor allem zu Amazon):

Beste Ablenkung für Zwischendurch: The Binding of Isaac
Bestes Action-Adventure: Alice: Madness Returns
Bester Action-Titel: Saints Row: The Third
Bestes Jump ’n‘ Run: Rayman Origins
Bestes Adventure: The Book of Unwritten Tales: Die Vieh-Chroniken
Bestes Koop-Spiel: Portal 2
Bestes Rennspiel: Shift 2: Unleashed
Bestes Rollenspiel: Deus Ex: Human Revolution
Bester Shooter: RAGE
Bestes Strategiespiel: Warhammer 40.000: Dawn of War II – Retribution
Bester Spielesoundtrack (Original) : Bastion
Visuell ungewöhnlichstes Spiel: Alice: Madness Returns
Enttäuschung des Jahres: TRON: Evolution
Überraschung des Jahres: Duke Nukem Forever
Spiel des Jahres 2011: Saints Row: The Third

Die Begründungen sowie die Reihenfolge der Plätze 2 und 3 findet ihr wie immer zur besseren Archivierung im separaten Artikel:

Bagdadsoftware NOCAs 2011

Und damit wäre das Thema für mich auch schon wieder erledigt für dieses Jahr. Jetzt will ich aber natürlich auch noch eure Sicht der Dinge erfahren. Nicht nur was die Wahl der Sieger angeht. Ich will auch wissen, wie eure persönliche Top3, Top10, Top15 des Jahres aussieht!

Zum Abschluss gratuliere ich im Namen von Bagdadsoftware noch einmal allen Gewinnern und wünsche den Entwicklern, egal ob sie gewonnen haben oder nicht, viel Erfolg im nächsten Jahr, wenn es wieder einmal nicht heißt: „Nominiert für einen Bagdadsoftware No-One-Cares-Award ist…“!

Doch das Jahr 2011 insgesamt ist auf Bagdadsoftware noch nicht zu Ende. Einen Donnerstag gibt es noch und da erwartet euch der traditionelle Bagdadsoftware Jahresrückblick, wo ich nicht nur einen Blick auf 2011 aus Sicht von Bagdadsoftware werfe, sondern auch ganz persönlich ein Fazit ziehe. Wie immer seid auch ihr eingeladen in den Kommentaren mit zurückzublicken. Also denkt schon einmal über euer 2011 nach!

War 2010 die Christmette überraschendweise bereits um 18 Uhr, ging es dieses Jahr wieder zu einer normalen Uhrzeit in das als „Kirche“ definierte Gebäude direkt vor unserer Haustür. So muss das sein! Kommen wir aber nun zu den wichtigen Bestandteilteilen des heutigen, außerplanmäßigen Eintrags. Da wäre natürlich zuerst einmal dieser eine Satz:

Das gesamte Team von Bagdadsoftware wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

Und dann hat sich auch in diesem Jahr wieder unser geliebtes Fotomodel und Seiten-Maskottchen Kessy nur für euch in Schale geworfen und von mir ablichten lassen:

“Eine

Wie, ihr nehmt mir nicht ab, dass ich Kessy eine Perücke und eine Krone aufgesetzt und ein paar Flügel angeschnallt habe? Schade. Ein Versuch war’s wert. Sieht trotzdem gut aus :smile: .

Jetzt will ich euch aber nicht länger vom Auspacken der Geschenke abhalten. Ich wünsche angenehme Feiertage und wir lesen uns dann am Montag wieder zur langerwarteten Bekanntgabe der Gewinner der Bagdadsoftware NOCAs 2011. Schauen wir mal, ob nicht doch die ein oder andere Überraschung dabei ist.

PS: Der Titel dieses Eintrags ist „Frohe Weihnachten!“ auf Manx. Das ist eine keltische Sprache, die früher auf der Isle of Man als Muttersprache fungierte.
PPS: Kessy ist jetzt auch auf Twitter zu finden. Folgt ihren Eskapden unter @BS_Kessy.

Achtung: Euch steht wieder einmal ein Mo-moo-monster-Eintrag bevor! Schlimmer noch: Es ist der bislang längste Eintrag in der Geschichte von Bagdadsoftware. Ein vorauseilender Toilettengang, zusätzliche Versorgung mit Essen und Trinken sowie das Einschalten von sphärischer Musikuntermalung werden im Vorfeld des Konsums empfohlen.

Bagdadsoftware NOCAs 2011
(Danke an JakillSlavik für das Banner)

Kessy, Göttin der Knuddeleinheiten: Guten Abend, meine Damen und Herren! Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit über die wichtigen Dinge des Lebens zu reden. Da wir jedoch nicht bei den öffentlich-rechtlichen sind und stattdessen unsere Werbekunden zufriedenstellen müssen, bestimmen alleine wir, was tatsächlich wichtig ist. Und was ist heute wichtig? Selbstverständlich die Bekanntgabe der Nominierungen für die etablierten Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards!

Heuer feiern wir bereits das 5. Jubiläum der NOCA-Verleihung. Erstmalig 2007 verliehen, hat sich die Zeremonie über die Jahre zu einem der (un)wichtigsten Wegweiser für die gesamte Spieleindustrie entwickelt. Gab es anfangs nur die Bekanntgabe der Gewinner, wurde daraus inzwischen ein mehrtägiges Spektakel mit Einträgen, die mit so mancher FAZ-Ausgabe konkurrieren können — also zumindest in Sachen Quantität. Alle Welt (mit Ausnahme von denen, die kein Deutsch verstehen, etwas Besseres zu tun haben oder Bagdadsoftware nicht kennen) wartet wieder gespannt darauf, was die Jury in diesem Jahr verbrochen hat.

Wie gewohnt wurden in jahrelangen Sitzungen bei offenen Fenstern mit gefühlt 42,68% Objektivität, einer Bestechlichkeitsquote von 99,98% und einer eindeutigen Vorbelastung durch Werbegeschenke über die Nominierungen entschieden. Es haben schließlich nur die Besten, der Besten eine Chance am Ende einen NOCA mit nach Hause zu nehmen. Doch halt: In den fünf Jahren NOCAs hat sich bereits die ein oder andere Tradition entwickelt und eine davon ist, dass die Gewinner erst am kommenden Montag (26.12.11) bekanntgegeben werden! Mehr als genug Zeit für euch, um über die Titelauswahl zu diskutieren und auch bereits eine eigene Liste für die Veröffentlichung an besagtem Montag anzufertigen.

Jetzt ist es aber erst einmal genug von mir. Ich muss mich noch für meinen großen Auftritt gleich umziehen. Als (ungeeigneter) Ersatz darf ich ihn nun endlich Begrüßen, den Imperator dieses Teils des Internets, den Anführer von Bagdadsoftware, die schizophrene Ein-Mann-Jury, der langweiligste Typ auf Erden: den Webmaster!

Der Webmaster: Gude Middach! Findsch voll doll von ihne, des sie heit vorbeigeguggt hon. Wos? Si fostehe mich so schlechd? DÄCHNIG! [Ein Techniker kommt auf die Bühne und wurschtelt am Universalübersetzer herum.] Ja, das ist doch schon viel besser. Also noch einmal von vorne:

Auch von mir ein herzliches Willkommen bei Bagdadsoftware an diesem lauen Donnerstag. Es ist mir eine Ehre sie bereits zum fünften Mal begrüßen zu dürfen! Ich verspreche ihnen, sie werden es nicht bereuen. Sex, Gags, Explosionen — das alles und mehr werden sie heute nicht auf diesem Sender vorfinden. Stattdessen erwarten sie die gleichen schlechten Witze wie schon im vergangenen Jahr, schließlich müssen wir die Tradition wahren. Kennen sie zum Beispiel den?

Gehen zwei Typen durch die Wüste. Fragt der eine: „Warum trägst du eigentlich ständig eine Autotür mit dir rum?“. Antwortet der andere: „Wenn es mir zu warm wird, kurbele ich das Fenster runter.“

Und wissen sie eigentlich warum Wasser im Rhein ist? Natürlich damit die Schiffe nicht stauben, ist doch klar! Und sie da, ja sie in der hinteren Reihe. Gleich kommt der große Monolog. Passen sie auf, dass er sich nicht vor sie setzt! Den neusten Statistikerwitz kennen sie aber wahrscheinlich schon, deswegen kommen wir nun endlich zur Hauptattraktion des heutigen Abends: den Nominierungen für die Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards 2011.

Die Spielregeln haben sich in diesem Jahr nur marginal verändert: fünfzehn (statt vierzehn) Kategorien, drei Kandidaten und nur einer kann gewinnen! Um herauszufinden, wer Chancen auf den Sieg hat, habe ich in diesem Jahr noch mehr Zeit als sonst geopfert und gespielt was das Zeug hält, denn wie immer gilt: Nur die Spiele kommen in Frage, die ich auch tatsächlich selbst in ausreichendem Maße erlebt habe! Tut mir leid, Uncharted 3: Drake’s Deception, du und deine anderen PlayStation-3-exklusiven Titel seid wieder genauso außen vor wie diese blöden PSP- und Wii-Spiele. Aber trotzdem ist die Bandbreite der berücksichtigten Plattformen in diesem Jahr so groß wie noch nie. Neben dem PC, der immer noch die Hauptplattform ist, gehören dazu iOS, Xbox 360, NDS und 3DS. Letztere ist sogar Hauptverantwortlich für die zweite Neuerung anlässlich der fünften Verleihung der NOCAs: Wurden die Jump ’n‘ Run-Spiele bislang noch als Action-Titel angesehen und hatten entsprechend nur marginale Chancen gegen die richtigen Blockbustertitel, haben sie dank einem entsprechenden Überangebot an gespielten Titeln nun ihre eigene Kategorie erhalten!

Aber keine Angst: Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr bleibt selbstverständlich bestehen, denn die restlichen 14 Kategorien sind unverändert.

Nun wisst ihr also, um was es geht und wir können loslegen. Meine Damen und Herren, es erfüllt mich mit großer Freude ihnen nach einer kurzen Werbepause die jeweils drei Anwärter auf die Bagdadsoftware NOCAs 2011 vorzustellen. Und damit wir die Veranstaltung finanzieren können (und wegen der GameFly-Sache), führen alle Links dieses Jahr nicht zu MobyGames, sondern zu unserem (inoffiziellen) Sponsor Amazon (oder iTunes und Steam, falls es keine Retailversion gibt). Ich gebe nun ab in die Werbezentrale.

Werbung Anfang

< Dramatische Orchestermusik setzt ein. Aus dem Nichts erscheint ein Schriftzug. >

Ein Mann

< Der Schriftzug verschwindet und eine kurze Filmsequenz spielt ab. Sie zeigt einen Mann, der vor seinem Computer sitzt und wie wild tippt. Ein weiterer Schriftzug poppt auf. >

Eine Webseite

< Erneut ist eine kurze Sequenz zu sehen. Sie zeigt die Startseite von Bagdadsoftware, die gerade herunterscrollt. Wieder erscheint danach ein Schriftzug. >

Eine Mission

< Eine dritte Sequenz wird eingeblendet. Es sind mehrere Menschen zu sehen, die alle die Hand vor ihr Gesicht halten und mit dem Kopf schütteln. Die Musik erreicht ihren dramatischen Höhepunkt während ein letzter Schriftzug erscheint. >

Bagdadsoftware

Sehenswert, sinnlos und verdammt viel zu lesen!

Werbung Ende


Der Webmaster: Ich liebe Werbung. Da erfährt man immer, was es tolles neues gibt und kann immer kostenlose Sachen abstauben — und das ist doch immer super, findet ihr nicht? Nun aber endlich genug der Vorrede. Hier sind sie endlich. Vorhang auf für 42 Nominierten! Kessy, übernehmen sie.

01. Beste Ablenkung für Zwischendurch des Jahres 2011

Auch wenn der Webmaster ein Fan von umfangreichen Welten ist, weiß er doch auch die simplen Freuden des Spielerlebens zu schätzen. Ab und zu will selbst er sich nicht erst wieder in eine tiefgründige Hintergrundgeschichte oder eine komplizierte Steuerung hineinfinden oder überhaupt so viel Denken müssen. Und hier kommen die folgenden Kandidaten ins Bild, mit denen der Webmaster sich immer wieder gerne Zwischendurch die Zeit vertrieben hat:

    The Binding of Isaac

  • Temple Run (iOS) – Mit Canabalt, das damals die sogenannten Endlessrunner — ihr rennt solange durch einen dynamisch generierten Level, bis ihr sterbt — salonfähig gemacht hat, konnte der Webmaster nicht so viel anfangen. Temple Run bietet jedoch nicht nur dank der schicken 3D-Grafik eine viel spannendere Perspektive (Canabalt war ein Sidescroller), sondern auch noch abseits der Highscore zusätzliche Langzeitmotivatoren wie Achievements, freischaltbare Charaktere und Powerups sowie in sich abwechslungsreichere Levels.
  • The Binding of Isaac (PC) – Es ist schwer und (absichtlich) inhaltlich abstoßend, aber doch treibt es den Webmaster immer und immer wieder in die zufallsgenerierten Levels, um ein weiteres Mal Mutter zu töten. Irgendwie fasziniert dieser, ja im Prinzip ist es ein Top-Down-Shooter und die Herausforderungen die er bietet. Obwohl nicht nur die Levels, sondern auch die Power-ups und Gegner vom Zufall abhängen. Da kann es auch schon einmal passieren, dass man in einem Run keine gescheiten Gegenstände findet und sich nur so von Raum zu Raum hangelt, in der Hoffnung doch noch etwas nützliches zu finden und so ein Level tiefer zu kommen.
  • Tiny Tower (iOS) – Objektiv betrachtet dürfte dieses „Spiel” eigentlich keine lange Zeit Spaß machen. Doch irgendwie schafft es dieser simple Farmville-Klon den Webmaster immer wieder in seinen Bann zu ziehen. Mindestens einmal täglich, meist noch öfters, wird der Warenbestand kontrolliert, neue Produktionen in Auftrag gegeben, Arbeiter umverteilt oder das komplette Hochaus einfach mal renoviert, nur um am nächsten Tag wieder exakt das Gleiche zu machen.

02. Bestes Action-Adventure des Jahres 2011

Jaja, das Genre der Action-Adventure. Jedes Jahr muss der Webmaster aufs neue überlegen, welche Spiele tatsächlich unter diese Definition fallen, da die Hersteller mittlerweile gefühlt jedes Spiel in diese Kategorie einordnen. Aber wir bei Bagdadsoftware sind da knallhart und richten uns penibel nach der schwammigen Wikipedia-Erläuterung: „Das Action-Adventure ist ein Computerspiel-Genre, das Elemente des Adventures mit Elementen des Actionspiels kombiniert, also sowohl das Lösen von Rätseln als auch Geschick erfordert“. In diesem Jahr sind die folgenden Titel durch dieses enge Raster auf das Treppchen gefallen:

    Alice: Madness Returns

  • Alice: Madness Returns (PC, Xbox 360, PS3) – Die langerwartete Rückkehr von Alice mag nicht ganz an den grandiosen ersten Teil herankommen, doch den erneuten Besuch in American McGees verworrenen Vision des Wunderlands bereut der Webmaster auf keinen Fall. Angefangen von der sehr langen Spielzeit, während er es niemals langweilig wird, über die schrägen Charaktere und das nicht weniger abstruse Leveldesign bis hin zu den später durchaus sehr anspruchsvollen Sprung- und Rätseleinlagen und die gelungenen Kämpfen mit dem interessanten Waffenarsenal weiß auch Teil 2 durchweg zu gefallen und zu unterhalten.
  • Assassin’s Creed: Brotherhood (PC, Xbox 360, PS3) – Teil 2 war der perfekte Mix aus Komplexität und Unterhaltung. Da kann Teil 3 nicht ganz mithalten, da die Entwickler unbedingt noch mehr Features einbauen mussten. Doch Spaß macht das Klettern und lautlose Morden dank der flüssigen Animationen und sonst sehr guten Grafik immer noch. Auch deshalb, weil der Schwierigkeitsgrad beim Klettern stark angehoben wurde. Es gibt so manch einen Turm in Rom, bei dem weiß der Webmaster selbst heute noch nicht, wie er da eigentlich hochkommt.
  • Cave Story 3D (3DS) – Der 3D-Effekt ist nutzlos, die Kamera viel zu weit vom Geschehen entfernt und die Geschichte zu Beginn verwirrend. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Nominierung. Wie gut, dass der Titel spielerisch so einiges drauf hat. Das Erkunden der unterirdischen Höhlen, das Kampfsystem und auch der etwas gehobenere Schwierigkeitsgrad bei den Sprungeinlagen lassen den Webmaster die Negativpunkt schnell wieder vergessen.

03. Bester Action-Titel des Jahres 2011

Böse Leute behaupten, dass unter dem Begriff „Action-Titel” einfach alles reinkommt, was keiner eindeutigen Kategorie zugeordnet werden kann — und sie haben tatsächlich ein Stück weit recht. Doch ganz so freizügig ist die Kategorie dann doch nicht, denn wie der Name schon sagt, macht einen Action-Titel vor allem eines aus: Er bietet sehr viel Action. Und die nachfolgenden drei Titel erfüllen diese Anforderung außerordentlich gut:

    Ace Combat: Assault Horizon

  • Ace Combat: Assault Horizon (Xbox 360, PS3) – Wer eine anspruchsvolle Flugsimulation erwartet, der ist hier falsch. Action, Action und noch mehr Action ist die Devise. Nicht umsonst wird der Titel als das Call of Duty der Flugsimulationen bezeichnet. Was im Normalfall kein Kompliment wäre, funktioniert hier erstaunlich gut. Schnelle und dank des neuen Dogfight-Modus äußerst intensive Luftkämpfe unterlegt mit einem wahrlich adrenalin-fördernden Soundtrack wechseln sich ab mit etwas gemütlicheren, aber nicht weniger spannenden Hubschrauber- und Bomberabschnitten. Und alles ist verpackt in eine, zwar nicht unbedingt gehobene, aber doch motivierende Hintergrundgeschichte.
  • Batman: Arkham City (PC, Xbox 360, PS3) – Größer ist nicht gleich besser — auch im Sequel zum erfolgreichsten Batman-Spiel aller Zeiten ist dies zu spüren. Aber obwohl sich über die offene Spielwelt streiten lässt, trumpft auch Teil 2 auch wieder dort auf, wo es zählt: Bei den intensiven und äußerst flüssigen Kämpfen sowie den teilweise mächtig anstrengenden Riddler-Rätseln. Dass der Webmaster nun auch mit Catwoman spielen darf, finde ich hingegen persönlich nicht so toll. Da schlage ich ihm dann immer meine Krallen in die Waden.
  • Saints Row: The Third (PC, Xbox 360, PS3) – Manchmal braucht man gar keinen Grund irgendwas zu tun. Dann zum Beispiel, wenn man mit dem Penetrator bewaffnet nackt durch die Straßen von Steelport läuft und ahnungslose Passanten eins auf die Mütze gibt. Oder man einfach nur so zum Spaß ein paar Gegner mit einem riesigen Staubsauger einsaugt und gegen das nächste Verkehrsschild schleudert. Moralisch verwerflich? Vielleicht. Spaßig? Auf jeden Fall!

04. Bestes Jump ’n‘ Run des Jahres 2011

Das Genre der Jump ‘n’ Run-Titel feiert in diesem Jahr sein Debüt bei den Bagdadsoftware NOCAs. Kein Wunder, ist das Angebot doch in diesem Jahr geradezu übermäßig groß — nicht nur auf Handhelds. Eine Chance auf eine Nominierung hatten alle Plattformer, also Spiele, in denen das geschickte Hüpfen und Springen anders als beim Action-Adventure den hauptsächlichen Spielinhalt ausmacht. Auf dem Treppchen stehen entsprechend:

    Rayman Origins

  • Rayman Origins (Xbox 360, PS3) – Um die französische Antwort auf Mario stand es lange Zeit nicht gut, hatten ihn doch die Raving Rabbids aus dem Rampenlicht gestoßen. Mit dem neusten Teil der Serie feiert der kleine Kerl aber nun seine fulminante Rückkehr. Der Schritt zurück zu 2D und kunterbunter Grafik hat Rayman richtig gut getan. Zusammen mit dem spaßigen Soundtrack und den anspruchsvollem Plattformer-Gameplay erwartet nicht nur Serienfans ein rundum gelungenes Gesamtpaket.
  • Super Mario 3D Land (3DS) – „Das beste Super Mario aller Zeiten!“ — Zumindest wenn es nach dem Webmaster geht, der bislang nur einen Bruchteil der veröffentlichten Mario-Titel tatsächlich gespielt hat. Aber auch bei etwas objektiverer Betrachtung wird schnell deutlich, dass es sich hier um ein sehr gutes Spiel handelt. Die Entwickler haben das Kunststück geschafft das gelungene Spielgefühl eines 2D-Mario in eine 3D-Welt zu verpacken und mit so viel Abwechslung zu versehen, dass trotz der sehr langen Spielzeit keine Langeweile aufkommt.
  • Sonic Generations (PC, Xbox 360, PS3, 3DS) – Es ist das erste echte Sonic-Spiel, das der Webmaster jemals gespielt hat. Glück für ihn, dass es seit Jahren wieder ein richtig guter Vertreter der Serie ist, der gekonnt die Stärken des 2D-Originals mit denen der 3D-Generation vermischt. Sich mit Höchstgeschwindigkeit durch die Levels zu bewegen, immer in der Angst, dass sich am Bildschirmrand plötzlich ein Abgrund oder andere Gemeinheit auftut, hat schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht.

05. Bestes Adventure des Jahres 2011

Adventure-Fans konnten sich in diesem Jahr absolut nicht über einen Mangel an qualitativ hochwertigem Nachschub beschweren — nicht nur in Europa. Es ist allerdings nicht zu leugnen, dass es vor allem die Indieentwickler sind, die die Genrefahne in Übersee weiter hochhalten. Aber das macht die Spiele selbstverständlich nicht schlechter. Im Gegenteil kommen immer mehr wirklich erstklassige Titel aus dieser Richtung, wie ihr auch an der Auswahl der drei Nominierten erkennen könnt:

    Gemini Rue: Verschwörung auf Barracus

  • Gemini Rue: Verschwörung auf Barracus (PC) – Hat man sich erst einmal an die Retro-Grafik gewöhnt, erwartet einen ein erstklassiges Adventure. Die ansprechende Geschichte rund um Ariel Odin und Delta-Six regt angenehm zum Nachdenken an und ist auch spielerisch überzeugend. Vor allem die stark unterschiedlichen Spielweisen, je nachdem mit welchem Charakter ihr unterwegs seid, wissen zu gefallen und stellen euch immer wieder vor neue Herausforderung.
  • Harveys neue Augen (PC) – Bitterböse und teilweise äußerst makaber ist der geistige Nachfolger zu Edna bricht aus, das 2008 den NOCA für das beste Adventure des Jahres einheimsen konnte. Lilli, die neue Protagonistin, ist allerdings bei genauerer Betrachtung nichts anderes als ein perfider Serienmörder, der die Fassade eines unschuldigen, psychisch gestörten Mädchens dazu nutzt, um seinem Tagewerk nachzugehen. Nicht unbedingt die schillerndste Hauptfigur für ein Comic-Adventure. Wer schwarzen Humor nicht mag, der ist hier entsprechend absolut falsch. Alle anderen erwartet gewohnt hohe Daedalic-Adventure-Qualität.
  • The Book of Unwritten Tales: Die Vieh-Chroniken (PC) – Noch ein Nachfolger, dessen Vorgänger bereits bei den NOCAs abgeräumt hat und zwar 2009. Eigentlich sollte Teil 2 auch schon längst draußen sein, aber mehrere Publisherinsolvenzen haben den Release immer wieder verzögert. Haben die Verschiebungen dem Titel geschadet? Ein bisschen, wenn man den direkten Vergleich mit dem Vorgänger zieht. Ein erstklassiges Adventure mit viel Humor und gelungenen Rätseln ist es am Ende aber trotzdem geworden.

06. Bestes Koop-Spiel des Jahres 2011

Gemeinsam statt einsam. Selbst ein Einzelspielerfanatiker wie der Webmaster ist mitunter nicht gerne alleine, wenn er gegen Drachen, Roboter oder gemeingefährliche Zivilisten in die Schlacht zieht und freut sich über die Gesellschaft eines anderen menschlichen Wesens. Da ist es natürlich super, dass das Angebot an guten Koop-Titel in diesem Jahr so groß war wie schon lange nicht mehr. Doch auf dem Treppchen ist leider nur Platz für die folgenden drei:

    Portal 2

  • Portal 2 (PC, Xbox 360, PS3) – Die Einzelspielerkampagne ließ den Webmaster überraschend kalt. So kalt sogar, dass er sie bis heute nicht durch hat. Die Koop-Kampagne hat er hingegen mit Rondrer fast am Stück hinter sich gebracht. Es gibt eben doch nichts Schöneres als sich gemeinsam den Kopf über ein Rätsel zu zerbrechen und nebenbei allerlei Schabernack zu treiben. Und dazu gibt euch dieses Spiel mehr als genug Gelegenheiten.
  • Saints Row: The Third (PC, Xbox 360, PS3) – Apropos Schabernack treiben: Wem es um nichts anderes geht, der kommt um den dritten Teil der Saints Row-Serie nicht herum. Der Story werden hier nur die wenigsten im Koop-Modus folgen, stattdessen gilt es Steelport unsicher zu machen. Keine Idee ist dazu verrückt genug. Passanten vom Hochhaus werfen und schauen, ob man ein Auto trifft? Die Polizei in einen perfekt gelegten Hinterhalt locken? Sich gegenseitig mit dem Penetrator eins auf die Mütze geben? Eure Vorstellungskraft ist der einzige Spielspaßbegrenzer.
  • Trine 2 (PC) – Teil 2 ist erneut ein Fall von „Mehr vom Gleichen — nur etwas schöner“. Statt unnötig zusätzliche Features einzubauen, wird nur marginal an der Technik gefeilt, ein Onlinemodus eingebaut und stattdessen alle Energie in die Rätsel gesteckt, die es mit bis zu drei Leuten zu lösen gilt. Anders als bei Portal 2, führen hier jedoch auch verrücktere Ideen zum Ziel. Den einen, vom Entwickler vorgegeben, Lösungsweg gibt es nicht. Den Partner einfach auf einer Kiste schwebend ans Ziel befördern ist genauso kein Problem wie unendlich komplizierte und timing-abhängige Sprungeinlagen zu versuchen. Beides führt eventuell zum Erfolg.

07. Bestes Rennspiel des Jahres 2011

Wie, kein Codemasters-Titel dieses Jahr im Rennen um den ersten Platz? Und das obwohl mit F1 2011 und DiRT 3 gleich zwei Titel der Rennspielschmiede in den Handel gekommen sind? Ja, 2011 war ein sehr gutes Jahr für Rennspielfans und die Konkurrenz entsprechend sehr groß — zu groß für Codemasters. Die Gunst des Webmasters konnten stattdessen die drei folgenden Titel für sich gewinnen:

    Driver: San Francisco

  • Driver: San Francisco (PC, Xbox 360, PS3) – Mit seiner gelungenen Hintergrundgeschichte, dem Missionsdesign und dem nahtlosen geshifte zwischen den verschiedenen Autos muss sich der Titel — wie auch schon die Vorgänger –, durchaus die Frage gefallen lassen, ob er eigentlich noch zur Kategorie der Rennspiele zählt oder nicht schon eher ein GTA mit beschränkter Bewegungsfreiheit ist. Hat man dann aber die erste Verfolgungsjagd mit der Polizei hinter sich, wird klar: Das war ein viel spannenderes Erlebnis, als es ein GTA mit seiner fragwürdigen Fahrphysik jemals auf den Bildschirm hätte zaubern können.
  • Shift 2: Unleashed (PC, Xbox 360, PS3) – Fantastische Grafik? Check. Hochgezüchtete Rennwagen? Check. Realistisches Fahrgefühl? Check. Geniale Nachtrennen? Check. Auf cool getrimmte Menüs? Check. Während die eigentliche Need-for-Speed-Reihe mittlerweile in eine Sackgasse gefahren ist, hat das Spin-off dank der Rennspielerfahrenen Slightly Mad Studios mit Teil 2 nun endgültig abgehoben.
  • Test Drive Unlimited 2 (PC, Xbox 360, PS3) – Es ist technisch nicht auf der Höhe der Zeit. Wenn der Webmaster mit dem Lenkrad bewaffnet über die Straßen von Hawaii düst vergisst er diesen Punkt aber gleich wieder. Zu gut ist das eigentliche Fahrgefühl — entsprechende Hardware vorausgesetzt –, um sich über solche Kleinigkeiten aufzuregen. Stattdessen genießt er die realistisch ausgearbeiteten Normalo- und Luxuskarossen, den glaubwürdigen Verkehr und hält auch ab und zu selbst an einer roten Ampel, bevor er bei Grün mit quietschenden Reifen Richtung Sonnenuntergang fährt.

Der Webmaster: Ganz schön viel, was wir euch heute wieder am Stück zumuten. Da kann ein bisschen Erholung nicht schaden, oder? Wie gut, dass es Werbeunterbrechungen gibt. Aber halt! Nicht nur die Spieleentwickler können am heutigen Abend etwas gewinnen. Auch ihr habt die Chance etwas abzustauben. Ruft dafür einfach bei der 0199 66 66 66 (300 Euro/sec aus dem deutschen Festznetz) an und beantwortet folgende Frage:

    Wie hieß Bagdadsoftware früher?

  • Kessy’s Welt
  • Killer’s World
  • The Webmaster in Copyright Infringment

Die Lösung erfahrt ihr direkt nach der folgenden Werbeunterbrechung!

Werbung Anfang

< Ein Mann mittleren Alters in einem schwarzen Nadelstreifenanzug kommt ins Bild, rückt sich die Krawatte zurecht und schaut dann in die Kamera. >

Sie mögen es gerne seriös?

Sie wollen respektiert werden?

Sie wollen fundierte Informationen?

Sie sind Teil der 1%?

Dann gehen sie am besten nicht auf Bagdadsoftware.

< Der Bildschirm wird schwarz und folgender Schriftzug erscheint. >

Bagdadsoftware – War, ist und wird immer Teil der 0% sein!

Werbung Ende


Der Webmaster: Und da sind wir auch schon wieder zurück bei den Nominierungen für die Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards 2011. Doch bevor wir uns den Kategorien 8 bis 15 widmen, hier noch die Auflösung des Gewinnspiels. Die richtige Lösung war natürlich „Killer’s World“ und gewonnen hat:

Unsere Produktionsfirma, die sich an euren Anrufen dumm und dämlich verdient hat!

Nun aber zurück an Kessy:

08. Bestes Rollenspiel des Jahres 2011

Rollenspiele sind so in wie seit langem nicht mehr. Kaum hat der Webmaster eines beendet, schon wartet das nächste gelungene Stück Unterhaltung auf ihn. Und obwohl auch in diesem Jahr hauptsächlich Nachfolger erfolgreicher Serien veröffentlicht wurden, hat sich doch auch die eine oder andere neue IP auf die Festplatten der Spieler geschmuggelt. Da fällt es schwer die Besten der Besten zu wählen — mal abgesehen davon, dass The Elder Scrolls V: Skyrim zu keiner Zeit eine Chance auf eine Nominierung hatte. Das Ergebnis dieser langen und harten Überlegungen ist wie folgt:

    Deus Ex: Human Revolution

  • Deus Ex: Human Revolution (PC, Xbox 360, PS3) – Elf Jahre mussten die Fans auf einen würdigen Nachfolger eines der besten Spiele aller Zeiten warten — und es hat sich gelohnt. Abseits der misslungenen Bosskämpfe und dem idiotischen Multiple-Choice-Ende fängt Human Revolution perfekt die Atmosphäre und das Spielgefühl des ersten Teils ein und macht die Spielwelt bereit für eine neue Generation von Spielern. Schon lange war reines Schleichen nicht mehr so ein Spaß.
  • RIFT (PC) – Trion Worlds hat sich die besten Elemente von World of WarCraft geschnappt, sie in eine wesentlich hübschere Grafik verpackt und zum Abschluss noch 2-3 sehr gute eigene Ideen eingeflochten (Stichwort „Risse“). Das Ergebnis ist ein äußerst gelungenes und auch durchweg solofähiges MMORPG, das sowohl inhaltlich als auch optisch überzeugen kann. Zudem ruhen sich die Entwickler nicht auf ihrem Erfolg aus, sondern haben seit Release bereits sehr viele umfangreiche Patches mit vielen neuen Inhalten und Features nachgeliefert – kostenfrei! So muss das sein.
  • The Witcher 2: Assassins of Kings (PC) – Größer und schöner — auch der Nachfolger des erfolgreichen The Witcher entkommt nicht dem Schicksal der meisten Serien und muss wie Batman auch ein Stück weit darunter leiden. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass auch Teil 2 nicht nur ein richtig gut aussehendes (auch abseits der nackten Frauen), sondern gleichzeitig ein spielerisch tiefgründiges und forderndes Rollenspiel für Erwachsene ist.

09. Bester Shooter des Jahres 2011

So lang war die Liste der potentiellen Kandidaten schon lange nicht mehr. Vor allem die Ego-Shooter sind mittlerweile wieder ganz klar die dominante Kraft im Genre. Da verwundert es nicht, dass der Ego-Shooter-vorbelastete-Webmaster in diesem Jahr keinen Third-Person-Titel aufs Treppchen gehoben hat und stattdessen den folgenden Spiele die Chance auf einen NOCA einräumt:

    Bulletstorm

  • Bulletstorm (PC, Xbox 360, PS3) – Dem Webmaster ist der geistige Nachfolger zu Painkiller ein Stück weit zu Ernst geraten und er vermisst die Stakegun. Aber auch er weiß den Spaß zu schätzen, den man dank der mehreren Dutzend Skillshots und dem dazugehörigen, abwechslungsreichen Waffenarsenal in diesem Titel haben kann. Schon alleine deshalb, weil es grafisch eine echte Augenweide ist und die entsprechenden Kills schick in Szene gesetzt sind.
  • Duke Nukem Forever (PC, Xbox 360, PS3) – Der neue Duke hat vieles, was der Webmaster heutzutage im Großteil der modernen Shooter vermisst. Statt nur stupide Ballernd von Script zu Script zu laufen bis die nächste Zwischensequenz kommt, erwartet den Spielern Abwechslung an jeder Ecke, auch wenn es vielleicht nur ein Einarmiger Bandit ist, der euch fünf Minuten eurer Zeit stiehlt. Zusammen mit den coolen Sprüchen und dem absolut politisch inkorrekten Humor, ist Duke Nukem Forever erfrischend anders als die anderen. Eben genauso, wie es damals Duke Nukem 3D war.
  • RAGE (PC, Xbox 360, PS3) – Eine richtige Hintergrundgeschichte, NPCs, verbesserbare Waffen mit unterschiedlichen Munitionstypen, Buggy-Rennen — man könnte fast meinen, dass id Software versucht hat so viele Neuerungen (im Vergleich zu ihren bisherigen Werken) in ihre neue IP einzubauen wie nur möglich. Und auch wenn es am Ende doch kein Meilenstein wie DOOM oder Quake geworden ist: Ein richtig guter und abwechslungsreicher Shooter erwartet einen trotzdem, von dessen Spielgefühl sich selbst so mancher Blockbuster durchaus noch eine Scheibe abschneiden kann.

10. Bestes Strategiespiel des Jahres 2011

2011 war kein gutes Jahr für Strategiespieler. Abseits eines Shogun 2: Total War oder ANNO 2070 kamen keine wirklichen Blockbuster auf den Markt. Entsprechend wenige Titel hat der Strategienoob namens Webmaster überhaupt gespielt. Am Ende hat es aber doch noch gereicht, um die Nominierungsplätze mit würdigen Titeln füllen zu können:

    Tropico 4

  • Tropico 4 (PC, Xbox 360) – Teil 3 war „nur“ ein optisch aufgebohrtes Remake von Teil 1. Mit Teil 4 haben sich die Entwickler nun etwas weiter aus dem Fenster gelehnt und das bekannte Spielprinzip dieser anspruchsvollen Wirtschaftssimulation um größtenteils sinnvolle Features erweitert. Speziell die zufälligen Aufgaben bringen sehr viel Abwechslung in das doch eher langatmige Spielgeschehen. Ach und der nervige DJ wurde ausgewechselt. Alleine dafür verdient der Titel schon eine Nominierung!
  • Warhammer 40.000: Dawn of War II – Retribution (PC) – „Space Marines, immer nur Space Marines. Warum dürfen wir nicht auch mal die Geschichte einer anderen Rasse erleben? “ So dachten bislang viele Fans der Dawn of War-Serie — auch der Webmaster. Mit dem Standalone-Addon hat Relic Entertainment nun endlich die Rufe erhört und gleich sechs Einzelspielerkampagnen eingebaut (für jede spielbare Rasse eine). Zwar folgt jede Kampagne im Prinzip der gleichen Geschichte, spielerisch unterscheiden sie sich jedoch massiv, was einen hohen Wiederspielwert garantiert.
  • Wildlife Park 3 (PC) – Es hat seine massiven, vor allem technischen Probleme (selbst Highend-Rechner brechen zusammen). Unterm Strich lässt sich die langerwartete Rückkehr, Teil 2 erschien 2006, einer der besten deutschen Wirtschaftssimulationen jedoch als Erfolg bezeichnen. Das komplexe Management eines Tierparks ist erneut sehr fordernd und geht dennoch sehr gut von der Hand. Und spätestens wenn die ersten süß animierten Tigerbabies freudig den bereitgestellten Kratzbaum hochklettern, sind dem Spiel alle Fehler verziehen.

11. Bester Spielesoundtrack (Original) des Jahres 2011

Der Webmaster hat einen Knall. Sagen wir es wie es ist. Egal wo er ist, ständig hört er nur dieses Gedudel aus Spielen. Schlimmer noch: Oft ist es sogar 8bit-Gedudel aus Spielen! Das kann doch keiner auf Dauer aushalten, der normal im Kopf ist. Und dann besteht er auch immer drauf, dass doch bitte ein Komponist den Soundtrack speziell für den jeweiligen Titel komponiert und die Firma nicht einfach nur die aktuellsten Popsongs lizenziert hat. Aber gut, so ist er eben. Und ab und an, sind ja auch Alben dabei, die selbst für Normalsterbliche einen guten Hörgenuss bieten. Darunter diese hier:

  • Ace Combat: Assault Horizon (Xbox 360, PS3) – Wie das Spiel an sich, ist auch der dazugehörige Soundtrack vor allem eines: hart, schnell und spannungsgeladen. Und doch schafft es der Mix aus klassischen Instrumenten, E-Gitarre und -Geigen sowie generell viel elektronischer Musik irgendwie in eurem Kopf das Bild von grazilen und spannungsgeladenen Gefechten am Himmel zu erschaffen. Speziell das immer wieder auftauchende Leitmotiv, eingespielt von einem Pärchen E-Geigen, gibt euch das Gefühl euch hoch oben über den Wolken zu befinden.
  • Bastion (PC) – Der Score ist ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Stilen, die durch das perfekte Arrangement des Albums am Ende doch irgendwie wie aus einem Guss wirken. Kein Stück wirkt deplaziert. Selbst die Sprachsamples fügen sich perfekt ins große Ganze ein und helfen dabei mit die rührende Geschichte zu transportieren, die der Soundtrack ganz unabhängig vom eigentlichen Spiel in eurem Kopf erzählt.
  • The Tiny Bang Story (PC) – Normalerweise steht der Webmaster ja eher auf geballte Action. Dieser äußerst ruhige und besinnliche Soundtrack hat aber auch ihn in seinen Bann gezogen. Es ist Musik, bei der man einfach mal die Augen schließt, die Welt um sich vergisst und 23 Minuten lang den sanften Mix aus Klavier, Elektronik und Flöte auf sich einwirken lässt.

12. Visuell ungewöhnlichstes Spiel des Jahres 2011

Graubraun, rotbraun und goldbraun — das sind immer noch die dominantesten Farben in heutigen Spielen. Grund genug für den Webmaster, diejenigen Titel hervorzuheben, die anders sind als die anderen. Spiele, die nicht unbedingt die höchste Zahl an Polygonen bieten, aber dafür stilistisch ihren ganz eigenen Weg gehen und dadurch die Blicke auf sich ziehen. 2011 haben den Webmaster in dieser Hinsicht vor allem diese drei beeindruckt:

    BRINK

  • Alice: Madness Returns (PC, Xbox 360, PS3) – Das traurig-braune London im Spiel ist ein einzigartiger Blickfang, der einen in tiefe Depressionen stürzt, wenn man ihn zu lange hinschaut. Wie gut, dass es einen schnell wieder in das Wunderland zieht. Einem völlig verdrehten Ort, in dem man sich nie sicher sein kann wo eigentlich oben und unten ist. Egal ob es das noch relativ freundliche grüne Tal der Tränen, das gold-braune Zuhause des verrückten Hutmachers, das Kartenhaus in den Wolken oder der heruntergekommene Palast der Herzkönigin ist: Jedes Gebiet hat seinen völlig eigenen Stil und ist auf seine ganz eigene Art anders und abstrus. Dass die Gesetze der Physik im Wunderland offensichtlich keine Rolle spielen, trägt zusätzlich zum komischen Eindruck bei.
  • BRINK (PC, Xbox 360, PS3) – Auf den ersten Blick scheint es sich um den gleichen Grau/Braunen-Grafikstil aller modernen Shooter zu handeln. Irgendwie fühlt sich aber alles so falsch und doch wieder richtig an. Nicht nur die extrem kantigen Proportionen der Charaktere. Auch die Welt an sich mit ihrer ungewohnten Farbgebung irgendwo zwischen Realismus und Comic, der schrägen Flächen in der Levelarchitektur und den bekannten, aber doch irgendwie verfremdeten Alltagsobjekten, die überall zu sehen sind. Als Zuschauer sucht man ständig die dicke schwarze Umrandung, um das Geschehen irgendwie in die Cel-Shading-Ecke schieben zu können — ohne Erfolg.
  • The Tiny Bang Story (PC) – Die handgezeichneten und wenig animierten 2D-Hintergründen sind gleichermaßen detailliert und doch simpel genug gehalten, um nicht überladen zu wirken. Auch die Farben wirken kräftig ohne aber gleich kunterbunt zu sein. Stattdessen bewegt sich der, meist leicht abstrakte Stil der Bilder irgendwo in der Mitte zwischen Realität und Comic. Beim Zuschauer überkommt den Spieler ein angenehm beruhigendes Gefühl, geradeso als würde man Landschaftsbilder im Museum betrachten, was der ebenfalls sanfte Soundtrack entsprechend unterstützt.

13. Enttäuschung des Jahres 2011

Jeder von uns kennt das: Erst freut man sich riesig auf etwas, aber sobald man es in der Hand hat, macht sich schnell Ernüchterung breit. Oder schlimmer noch: Am Anfang macht es tatsächlich noch Spaß, fällt dann aber plötzlich und massiv ab und man regt sich über das verschenkte Potential auf. So erging es auch dem Webmaster in diesem Jahr öfters als ihm lieb war. Am meisten enttäuscht haben ihn allerdings die folgenden Titel:

    Mount & Blade: With Fire and Sword

  • Mount & Blade: With Fire and Sword (PC) – Dass es kein Mount & Blade 3 werden würde, war von Anfang an klar. Und die Schießgewehre und der etwas zielgerichtetere Spielablauf können auch durchaus überzeugen. Aber das viele Features und Komfortfunktionen aus Mount & Blade: Warband rausgestrichen wurden, ist für so einen Titel einfach unverzeihlich. Eine zusammengeschrumpfte Charakterentwicklung, nur wenige Schaupätze und vor allem viel Leerlauf weil es nicht mehr so viel zu tun gibt, sind da nur die größten Macken dieses Machwerks. Als Mod (war es anfangs auch nur) wäre es sicherlich okay gewesen, aber sowas als vollwertiges Spiel verkaufen? Schweinerei!
  • TRON: Evolution (PC, Xbox 360, PS3) – Klarer Fall von gewollt und aus irgendwelchen Gründen nicht gekonnt. Am meisten stößt dem Webmaster als TRON-Fanboy die undurchsichtige und teils unzusammenhängende Hintergrundgeschichte auf, die mehr Fragen auswirft als sie beantwortet. Aber auch spielerisch bleibt der Titel oft weit hinter seinem Potential zurück. Nur vereinzelt funktionieren die, von Prince of Persia-inspirierten Klettereinlagen und machen wirklich Spaß. Auch die Kämpfe sind im Ansatz gut gelungen, werden aber spätestens gegen Ende zu einer einzigen Tortur. Und dann gibt es nicht einmal Lichtradrennen…
  • Warhammer 40.000: Space Marine (PC, Xbox 360, PS3) – Die Atmosphäre dieses Titels ist fantastisch und versetzt einen sofort tief in die Welt von Warhammer 40.000. Blöd nur, dass es in dieser genial in Szene gesetzten Welt nicht viel zu tun gibt. Stattdessen erwartet euch der immer gleiche Spielablauf: In einen Raum laufen, ein Dutzend Gegner mit den immer gleichen Kampfmanövern aus dem Weg räumen, durch einen leeren Raum laufen, und dann der ganze Spaß grad wieder von vorne. Abwechslung müsst ihr mit der Lupe suchen. Da kann selbst der etwas bessere Multiplayermodus nicht mehr viel rausreißen.

14. Überraschung des Jahres 2011

Es gibt kein schöneres Gefühl, als wenn die eigenen Erwartungen übertroffen werden. Egal ob es ein Spiel ist, das man vorher gar nicht im Blickfeld hatte und überraschend viel Spaß macht oder ein langerwarteter Blockbuster, der völlig unerwartet doch noch mehr bietet, als man gedacht hatte — beide Kategorien von Spielen haben Chancen auf einen NOCA und der Webmaster hat auch entsprechende Titel nominiert:

    Duke Nukem Forever

  • Duke Nukem Forever (PC, Xbox 360, PS3) – Anders als Maverick, der nie den Glauben an den Duke verlor, rechnete der Webmaster nach 14 Jahren nicht mehr mit einem guten Spiel. Schlimmer noch: Er ging sogar stark davon aus, dass es überhaupt nicht mehr kommen würde. Und dann erscheint es nicht nur, sondern er vergibt doch glatt eine 8,5/10 drüben bei GamersGlobal und 4 von 5 Sics hier. Da müssen wir nicht weiter ausführen, warum der Duke für diese Kategorie nominiert wurde.
  • Earth Defense Force: Insect Armageddon (Xbox 360, PS3) – Der Webmaster schreibt es in letzter Zeit sehr oft, aber es ist nun einmal so, dass er mangels Hardware viele gute Spiele während seiner Laufbahn einfach verpasst hat. Darunter fällt auch der Vorgänger Earth Defense Force 2017. Entsprechend unbedarft, aber auch vorsichtig ging er an den, schlechter bewerteten, Nachfolger heran und zögerte lange mit dem Kauf – völlig unbegründet, stellte es sich doch als astreiner Geheimtipp heraus. Das Spielprinzip mag auf den ersten Blick nur daraus zu bestehen buchstäblich Millionen von Alien-Insektoiden aus der Verfolgerperspektive zu plätten, doch es steckt tatsächlich einiges an Anspruch unter der Haube — und seien wir doch ehrlich: Sinnloses Gemetzel macht immer Spaß.
  • Rayman Origins (Xbox 360, PS3, Wii, 3DS) – Um den kleinen Rayman war es seit seinem Abenteuer Rayman 3: Hoodlum Havoc (2003) sehr still geworden, sieht man mal von seinem GBA-Ausflug Hoodlums‘ Revenge 2005 ab. Und spätestens nachdem ihm die Rabbids in Rayman Raving Rabbids 2006 die Show stahlen, hatte keiner mehr ernsthaft mit einem neuen anständigen Jump ’n‘ Run-Rayman gerechnet — schon gar nicht in 2D. Doch wie so oft kommt es erstens anders und zweiten als man denkt.

15. Spiel des Jahres 2011

Bestechungsgelder? Verkaufszahlen? Technische Qualität? Das alles spielt bei der Wahl zum Spiel des Jahres überhaupt keine Rolle. Ein Call of Duty: Modern Warfare 3 kann noch so viele Milliarden eingenommen, ein The Elder Scrolls V: Skyrim noch so hohe Wertung erhalten haben — Bagdadsoftware ist das völlig egal. Den endgültigen Sieg kann am Ende des Tages nur ein einziger Titel feiern und zwar derjenige, der dem Webmaster in diesem Jahr am meisten Spaß bereitet hat.

Wer der glückliche Gewinner ist und welche Kandidaten auf den Plätzen 2 und 3 gelandet sind? Die Antwort auf diese Frage gibt es heute noch nicht. Erst am Montag werdet ihr erfahren, wem der unvergleichliche Webmaster die ultimative Trophäe zuerkannt und wer zumindest in den Einzelkategorien die Nase vorne hat.

Damit euch das Warten aber nicht zu langweilig wird, wie immer die Frage an euch: Welchem Titel wird der Webmaster eurer Meinung nach ganz oben aufs Treppchen stellen? Tipp: Es ist eines der 42 oben genannten Spiele und auch gleichzeitig der Gewinner mindestens einer Kategorie. Und wer wird in den einzelnen Kategorien vorne sein? Fiebert in den Kommentaren mit und gebt auch gerne bereits erste Hinweise auf EURE Toptitel des Jahres 2011. Wartet aber bitte bis Montag, bevor ihr eure Liste veröffentlicht! Wir wollen schließlich alle Gewinner gemeinsam küren und die Diskussion nicht unnötig aufteilen. Ich gebe nun zurück ins Funkhaus.

Der Webmaster: Vielen Dank an Kessy.

Kessy, Göttin der Knuddeleinheiten: Von deinem Dank kann ich mir nichts kaufen. Ich will Leckerli und zwar SOFORT!

Der Webmaster: Jetzt lass‘ mich doch erst noch die Besucher verabschieden, dann kriegst du deine blöden Leckerli, du Erpresserin! Äh ja, also damit sind wir nun endlich am Ende des heutigen Mo-moo-moonster-Eintrag angelangt. Samstagnacht um 23 Uhr erwartet euch an dieser Stelle der übliche Gruß und am Montag ist es dann endlich soweit und wir geben die Gewinner der Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards 2011 bekannt. Bleibt also dran!

Ich wünsche noch einen schönen Tag!

< Die Credits laufen an. Am unteren Bildschirmrand erscheint ein Banner mit einem Bild von Kessy und dem Text "Bagdadsoftware’s Next Knuddelgöttin by Kessy. Jetzt gleich!" daneben>

Stimme aus dem Off: Gleich auf Bagdadsoftware: Wird Bubbles nach ihrem Ausraster auf der Bühne doch noch Runde 3 erreichen? Kratzt die arrogante Nelly der schüchternen Xenia die Augen aus, oder wird es hinter der Kulissen eine Versöhnung mit reichlich Leckerli geben? Und was macht eigentlich Kater Lauser da vor laufender Kamera mit der schönen Ulla? All das und mehr gleich nur bei Bagdadsoftware’s Next Knuddelgöttin.

< Der Bildschirm wird schwarz. >

Podcast Banner

Es ist mal wieder soweit! Zum letzten Mal in diesem Jahr heißt es Vorhang auf für die neuste Ausgabe des Podcasts:

Es hat ein Jahr gedauert, aber endlich habe ich es geschafft die beiden Hardwareexperten Azzkickr (Bagdadsoftware) und Dod (GamersGlobal) gleichzeitig ins virtuelle Studio zu locken und aufeinander loszulassen. Blöd nur, zumindest für mich, dass sie sich überraschend einig waren :smile: . Andererseits, und das wird auch beim Hören denke ich sehr deutlich, sind die Führenden in Sachen PC-Hardware in diesem und wohl auch noch im nächsten Jahr in den zentralen Bereichen Grafikkarten und CPU so eindeutig festgelegt wie schon lange nicht mehr.

Dazu kommt, dass derzeit in der Branche der Fokus ganz klar auf Evolution statt Revolution liegt und es entsprechend keine bahnbrechenden Entwicklungen gibt, die euch zum sofortigen Aufrüsten zwingen. Die möglichen Gründe dafür werden auch immer wieder in der Folge angesprochen und analysiert. Neben Grafikkarten und CPUs, gehen wir in den 50 Minuten auch noch auf Mainboards, Arbeitsspeicher und Festplatten ein und beleuchten die allgemeinen Hardwaretrends der näheren und teilweise auch weiter entfernten Zukunft. Aber keine Angst: Wir nennen natürlich trotzdem genug Sachen, für die ihr auch jetzt mit ruhigem Gewissen viel Geld ausgeben könnt. Und wenn ihr es nur Dod nachmacht und mit Arbeitsspeicher euer Zimmer tapeziert.

Technik FAIL

Inhaltlich bin ich, trotz der Einigkeit zwischen den Gästen, sehr zufrieden. Man merkt einfach, dass beide tatsächlich sehr viel Ahnung von dem haben, über was sie erzählen. Nur bei der Technik, da ist dieses Mal leider etwas schief gelaufen. Und das Schlimme ist: Ich bin daran schuld. Und zwar hatte ich meinen Rechner vor kurzem formatiert und danach natürlich alle Programme wieder frisch installiert. Blöd nur, dass Pamela for Skype standardmäßig MP3s mit 32kbit aufzeichnet und ich vorher nicht dran gedacht habe. Und diese extrem starke Komprimierung ist leider auch zu hören.

Das soll euch aber natürlich nicht vom Anhören abhalten. Von der technisch sehr mäßigen Qualität der gamescom 2010-Folge ist auch die heutige Ausgabe schließlich immer noch weit entfernt. Also überlegt nicht länger und holt sie euch über die gewohnten Kanäle auf das Wiedergabegerät eurer Wahl.

Bagdadsoftware-Vorschau

Bevor ich euch aber nun mit den Details zur Folge in die Arbeits- oder Ferienwoche entlasse, muss ich doch noch einmal darauf hinweisen, was euch bis zum Jahresende noch auf Bagdadsoftware erwartet: Bereits am kommenden Donnerstag erfahrt ihr, nur hier bei uns, welche 42 Spiele die Chance auf einen der äußerst begehrten Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards haben. Wie es die Tradition will, wird dieser Eintrag sehr, sehr lang, aber gleichzeitig auch sehr interessant sein. Ich arbeite tatsächlich bereits seit mehreren Wochen daran und bin zum Verfassungszeitpunkt immer noch weit davon entfernt fertig zu sein.

Am Samstag um circa 23 Uhr erwartet euch an dieser Stelle dann der offizielle Bagdadsoftware-Weihnachtsgruß, für den sich Kessy wieder extra nur für euch in Schale geschmissen hat, bevor am Montag dann endlich die NOCA-Gewinner in den 15 Kategorien (inkl. Spiel des Jahres) gekürt werden. Am 29.12. erwartet euch hingegen als krönender Abschluss des Jahres 2011 der traditionelle, auch wieder überlange und sehr persönliche Jahresrückblick, bevor euch das System am 1. Januar 2012 pünktlich um Mitternacht vollautomatisch mit einem neuen Garry’s Mod-Bild im neuen Jahr begrüßt.

Schaut also die nächsten zwei Wochen regelmäßig vorbei. Es lohnt sich wirklich!

Podcast Nr. 41 im Detail

Zu Wort kommen: Christoph „Sicarius“ Hofmann, Timo „Azzkickr“ P., Dennis „Dod“ Ziesecke

Zeitleiste:

  • 00:00 – Einleitung
  • 01:11 – Grafikkarten 2011
  • 03:06 – nVidia führt…
  • 03:40 – …zumindest solange man nur einen Monitor hat
  • 05:06 – Aktuelle Highend-Kaufempfehlung und Christoph-bashing
  • 06:12 – Kaufempfehlungen bis maximal 200 Euro
  • 07:24 – Blick in die allgemeine Grafikkartenzukunft
  • 09:00 – Grafikkarten 2012
  • 10:31 – Gefühlter Entwicklungsstillstand – Ein Nervfaktor?
  • 12:30 – CPUs 2011
  • 15:26 – Ivy-Bridge, Teil 1
  • 16:02 – Der CPU-Grafikchip
  • 17:04 – Zwei oder vier Kerne?
  • 17:48 – Ivy-Bridge, Teil 2
  • 19:53 – Und was macht AMD?
  • 21:13 – CPU-Kaufempfehlung
  • 22:22 – Ultrabooks – Die Hardwarehoffnung 2012?
  • 24:15 – Zurück zu den CPUs und weiter zur Mainboard-Entwicklung 2011
  • 27:55 – Christoph zeigt seine Ahnungslosigkeit
  • 28:30 – SSD-Festplatten – Das heimliche Highlight von 2011
  • 29:58 – Lebensdauer von SSD-Festplatten
  • 32:31 – Preis/Leistungsempfehlung für SSD-Festplatten
  • 34:36 – Geschickte Überleitung zum Thema „Arbeitsspeicher“
  • 37:20 – Christoph ist hörbar unzufrieden mit den aktuellen Hardware-Trends
  • 39:54 – In der Hardwarentwicklung fehlt der treibende Motor meint Timo
  • 40:46 – Für Christoph ist klar: Die Softwareentwickler sind schuld.
  • 41:37 – Dennis stimmt ihm zu.
  • 42:30 – Christoph stellt eine gewagte These auf
  • 44:57 – Ist vielleicht 3D das große Ding der nächsten Konsolengeneration?
  • 45:05 – Dennis glaubt nicht dran.
  • 45:51 – Ist der PC, wie wir ihn kennen, Geschichte?
  • 47:24 – One Box for all – Realistisch oder Utopie?
  • 49:07 – Verabschiedung
  • 49:57 – Ende

Technische Daten: 49:52min lang; 96kbit Qualität (Mono); 34,2 MB groß; Aufnahme mit Skype und Pamela for Skype; Editierung mit Adobe Soundbooth CS5

Musikcredits:
Intro: Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 47 (Komplett)
Trenner: Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 31 (Auszug)
Outro: Frank Klepacki – The Legend of Kyrandia – Pool Of Sorrow (Komplett)

Weiterführende Links:
Azzkickr – Timos GamersGlobal-Userprofil
Zur visuellen Entwicklung von Computerspielen – Timos Blick in die Hardware-Zukunft aus dem Jahr 2008
Es lebe die Revolution – Timos Lobeshymne zum Thema „SSD-Festplatten“ von 2009
Dennis Ziesecke – Dennis‘ Userprofil bei GamersGlobal
Hardware-News – Dennis‘ wöchentliche News-Serie bei GamersGlobal
Kaufratgeber Spiele-Hardware – Dennis‘ aktueller Report zum Thema bei GamersGlobal

Vorabankündigung
Folge 42 ist derzeit noch in der Planungsphase, wird jedoch spätestens am 30. Januar 2012 erscheinen.

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