Darth Bauer

So es ist mal wieder an der Zeit, dass ich euch Sachen erzähl‘, die euch nicht interessieren.

Lego Star Wars III: The Clone WarsLego Star Wars III: The Clone Wars

Schon wieder ein Lego Titel. Nachdem sich Traveller’s Tale mit ihren Lego Titeln quer durch die gesamte Kinolandschaft gearbeitet haben, kommen sie mit dem neusten Titel wieder zu den Ursprüngen der „Serie“ zurück: Star Wars.

Erst mal muss ich sagen, dass ich zwar Fan der Serie bin, aber die reine Anzahl der Titel für ziemlichen Overkill halte. Insbesondere, da sich die meisten Titel spielerisch nicht großartig unterschieden haben. Dementsprechend hab ich nicht alle Teile gespielt. Eigentlich waren es nur die beiden Star Wars Teile und Lego Indiana Jones: The Original Adventures. Das jetzt erschiene Lego Star Wars III: The Clone Wars hab ich mir auch nur gekauft, weil ich die neu hinzugekommenen Echtzeitstrategieelemente, die in einigen Leveln zum Einsatz kommen, sehr reizvoll fand, als ich sie bei (und zusammen mit) Christoph ausprobieren konnte. Ansonsten hat sich innerhalb der Missionen wenig getan. Man rennt immer noch mit zwei oder mehr Charakteren durch die Level, haut alles kaputt, was auch Legosteinen besteht, sammelt dabei so viele Studs (die Währung der Lego Spiele) wie möglich, zerstört alle auftauchenden Gegner und erledigt nebenbei auch noch die Missionsziele.

Bekannt sind die Lego Spiele unter anderem auch dafür, dass man nach dem Durchspielen aller Missionen im Story-Modus noch sehr, sehr viel mehr machen kann, um das Spiel zu „100%“ abzuschließen. Und Lego Star Wars III schießt dabei den Vogel ab. Nach dem Durchspielen der Story (nach ca. 10-11 Stunden Spielzeit) war ich bei 40% (und hatte da auch schon einiges an „Nebenaufgaben“ erfüllt). Nach weiteren 10h Spielzeit bin ich jetzt auch erst bei 70% (und mehr werden es wohl auch nicht werden, ich hab nur noch Dutzende stupide Aufgaben vor mir).

Was man unter anderem nach der Story noch machen kann: Zwei Missionen auf Seiten der Separatisten spielen, einige Kopfgeldjäger Missionen für Jabba the Hut durchführen, dutzende Charaktere und Fahrzeuge und Raumschiffe sammeln, Weltraummissionen erfüllen, in allen Missionen 10 versteckte „Minikits“ und eine gewisse Anzahl an Studs sammeln, sowohl auf der Seite der Republik als auch der Separatisten alle Planeten, die in der Story vorkommen mittels der RTS-Schlachten für die jeweilige Seite erobern etc. etc.

Wie man sieht, gibt es viele Möglichkeiten, wobei das Meiste aber nach kurzer Zeit langweilig wird. Die RTS-Schlachten sind immer ähnlich, die Weltraummissionen total langweilig und auch die anderen Aufgaben werden schnell eintönig. Die Storymissionen hingegen fand ich abwechslungsreich und gut designt. Dass das ganze Spiel, wie immer, relativ einfach ist, muss ich dabei wahrscheinlich nicht mehr erwähnen.

Was mich nur mittlerweile stark nervt und ich hab das Gefühl, dass das im Laufe der Lego Spiele immer schlimmer wurde, ist die Suche nach den (versteckten) Minikits in den Leveln. Diese sind fast alle nur mit Spezialfähigkeiten verschiedener Charaktere zu bekommen, die einem beim Durchspielen im Story-Modus nicht zur Verfügung stehen. Deswegen hab ich da immer nur 1-2 Minikits (wenn überhaupt) einsammeln können. Nur im freien Spiel sind diese zu erreichen. Und von diesen Spezialfähigkeiten gibt es in Lego Star Wars 3 extrem viele. Es gibt „Jedi-Macht“, „Sith-Macht“, explosive Waffe, schnell feuernde Waffen, Enterhaken, kleine Charaktere etc. . Teilweise sind diese auch komplett einfallslos. So gibt es mindestens 5 verschiedene „Terminals“ die jeweils nur von bestimmten Charakteren benutzt werden können. Die einen nur von Droiden wie R2-D2, andere nur von Protokolldroiden wie C3P0, oder nur von Kopfgeldjägern, oder nur von Klonkriegern usw.

Und teilweise glaub ich wirklich, dass die Entwickler einen nur ärgern wollen. So muss man in einer Mission, um ein Minikit zu erhalten, 5 goldene Roboter zusammenbauen, die in Einzelteilen im Level zu finden sind. Die ersten 4 können dabei von Jedi-Charakteren per Macht zusammengebaut werden (mit einem Jedi spielt man die Mission im Story Modus). Den Letzten kann man aber nur mit einem Sith-Charakter per Macht zusammenbauen, welchen man in der Story natürlich nicht zur Verfügung hat. So was find ich einfach nur sinnlos und unnötig. Und solche Sachen gibt es des Öfteren.

Das ganze Spiel ist, wie immer, auch im Koop zu zweit an einem PC spielbar und macht dann direkt noch mehr Laune.

Am Ende kann ich als Empfehlung zu Lego Star Wars III: The Clone Wars nur das sagen, was man zu all den Titeln sagen kann: Wem die Lego Spiele gefallen, kann zugreifen, der Rest lässt die Finger davon.

2424 (Season 1-3)

Und jetzt noch ein Beitrag aus der Reihe „der letzte Mensch der Welt“. Heute: Der letzte Mensch der Welt, der zumindest eine Staffel 24 geschaut hat. Ich hab die Serie bisher immer komplett ignoriert. Schon seit ganz am Anfang der Echtzeit-Aspekt beworben wurde, war mir dieses ziemlich suspekt und ich konnte mir nicht vorstellen, dass das funktioniert (und ich war offensichtlich so überzeugt davon, dass ich nicht mal versucht hab mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen). Die Zuschauer sahen das wohl anders, ansonsten wären wohl kaum 8 Staffeln produziert worden.

Da die Serie mittlerweile zu Ende gegangen ist, hab ich das vor ein paar Monaten zum Anlass genommen meine Vorurteile über Bord zu werfen und in 24 doch mal hineinzuschauen. Ich hab mir also die ersten DVDs der ersten Staffel von ner Online-Videothek kommen lassen. Da ich den Anfang nicht schlecht fand und das Ausleihen der einzelnen DVDs verhältnismäßig teuer ist (bei 6 DVDs pro Staffel, die man einzeln ausleihen muss; insbesondere beim Vergleich zu Film-DVDs ist das bei Online-Videotheken wirklich Wucher), hab ich mich dann dazu entschlossen die 24-Komplettbox zu kaufen. Mit allen 8 Staffeln und dem Fernsehfilm 24:Redemption.

Ich hab mittlerweile die ersten 3 Staffeln gesehen. Es fällt mir allerdings schwer viel zur Serie zu sagen ohne zu Spoilern. Und das werde ich selbstverständlich unterlassen, da ich ja vielleicht nur der vorletzte Mensch auf der Welt bin, der die ersten Staffeln von 24 noch nicht gesehen hat …

Um es mal vorwegzunehmen: In meinen Augen ist das Echtzeit-„Experiment“ für eine TV-Serie mehr oder weniger gescheitert. Ich finde es einfach nicht glaubhaft, dass das Zeug in Echtzeit passieren soll. Die verschiedenen parallelen Handlungen finden einfach nicht parallel statt (mir ist klar, dass es dann nicht möglich wäre, diese zu zeigen, aber das war auch von Anfang an mein Vorbehalt gegen den Echtzeit-Gedanken).

Abgesehen davon frag ich mich, wie viel in 24h passieren kann. Laut den Autoren der Serien eine Menge. Jede Staffel ist in mehrere Handlungsblöcke aufgebrochen, die nacheinander stattfinden. Innerhalb dieser Blöcke finden dann parallel 2 oder mehr Handlungsstränge, die mehr oder weniger unabhängig voneinander sind. Und das macht das Ganze für mich (schon wieder) unglaubwürdig. Ständig passieren irgendwelche „überraschenden“ Handlungswendungen (die nicht mehr sehr überraschend sind, wenn ähnliche Wendungen ständig passieren.) nur um diese Handlungsstränge irgendwie am Leben zu erhalten.

Aber ich kann den Autoren dabei auch keinen großen Vorwurf machen, es ist eine ziemlich heftige Aufgabe eine Rahmenhandlung, die in nem Kinofilm in zwei Stunden ausführlich abgehandelt werden würde, auf 24 40-Minuten-Episoden auswalzen zu müssen. Ohne dass es dabei zu langweilig wird (was es imho aber trotzdem teilweise ist). Deswegen bin ich auch gespannt auf Redemption, ich glaube in nem Film kann das Echtzeit-Format wesentlich besser funktionieren.

Was mir auch negativ aufgefallen ist, ist das sehr vorhersehbare und/oder (immer wieder dieses Wort …) unglaubwürdige Charakterdesign. Es ist mir sehr oft passiert, dass ich einen Charakter von Anfang an sehr unsympathisch fand und genau dieser sich dann als ein „Böser“ herausstellt. Oder im umgekehrten Fall, dass sympathisch wirkende Charaktere das auch bis zum Ende hin bleiben. Dass sich Charaktere großartig weiterentwickelt hätten oder ich mich in einem sehr stark getäuscht hab ist nur sehr selten vorgekommen. Jack Bauer als Charakter ist dann noch mal ein ganz anderer Fall. Mir ist klar, dass er den absoluten Badass darstellen soll, für den „der Zweck heiligt die Mittel“ das Lebensmotto darstellt, aber wie schnell selbst der immer wieder zu Mitteln wie Folter und kaltblütigem Mord greift ist doch jedes Mal aufs Neue überraschend. Das hat für mich auch nicht wirklich was mit gutem Charakterdesign zu tun, teilweise wünsch ich mir eher, dass er für immer weggesperrt wird, als dass er mal wieder die Welt rettet. Ich hänge wohl einfach zu sehr an rechtsstaatlichen Prinzipien für so eine Serie.

Wer mich kennt, wird wissen, dass ich mich vornehmlich (egal um was es geht) auf die negativen Punkte stürze, daher soll hier angemerkt werden, dass mein abschließendes Urteil bei Weitem nicht soo negativ ist, wie es bis jetzt vielleicht klingen mag.

Letztendlich ist es (wenn man, wie ich mittlerweile, den Echtzeitaspekt einfach ignoriert) eine solide und in weiten Teilen spannende Action/Agenten Serie. Ob ich die Serie nach der 2. oder 3. Staffel noch weitergeschaut hätte, wenn ich nicht die Komplettbox besitzen würde, ist aber doch eher zweifelhaft.

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8 Kommentare

Wie du oben bei Clone Wars schreibst, ist es bei mir auch: Die alten Macken (Stichwort Kamera und das unnötige Gesamm'le), aber das Echtzeit- Zeugs macht Spaß. Da hab ich Sic auch gleich drum gebeten 'noch eine Runde' zu spielen. =D

24 – Naja ohne groß Spoilern zu wollen, kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass die Echtzeit-Erwartung, die du an den Film hast, einfach nicht erfüllt werden kann. Bei der Serie muss ich sagen, dass ich die größtenteils ausblende. Das ist einfach nur ein nettes Gimmick und der Counter existiert bei mir nur durch das Geräusch… die Auswirkungen sind mir relativ egal. Außerdem sehe ich den sowieso nur als Vorwand um den Splitscreen wirklich dauerhaft in der Serie mit einzubinden. In normalen Serien hätten viele schon längst darüber geschimpft… "Warum brauch ich bei Überleitungen zwischen den wichtigen Figuren immer diese Splitscreens mimimi" ~ Nettes Feature, ja, aber ich für mich persönlich war Beides, das eine bedingt durch das andere, noch nie ein Grund für die Serie.

Im Grunde kann ich dir also beipflichten von wegen "Echtzeitaspekt gescheitert". Das hier verwundert mich dann aber:

"Was mir auch negativ aufgefallen ist, ist das sehr vorhersehbare und/oder) unglaubwürdige Charakterdesign."

Ich glaube, dass es mir mit Außnahme von BSG noch nirgends so oft ergangen ist, dass ich Personen falsch eingeschätzt habe. Normalerweise wird mir eine relativ gute Menschenkenntnis nachgesagt ~ aber in der Serie werde ich nicht nur an der Nase herum geführt, sondern die Handlung ad absurdum geführt. Ohne auch hier wieder spoilern zu wollen, werden viele Terroristen, die dann so semi-"gut" sein wollen, pltzl ganz anders dargestellt und dann ist man doch wieder traurig, wenn sie entweder sterben, einen doch nur hereingelegt haben oder in Wirklichkeit für die 'bösen' Guten arbeiten. Vor allem der Charakter 'Chloe' den du vmtl noch nicht kennst, ist mir sehr suspekt. Und die Elisha Cutbert wird einem auch in einem Wechselbad regelmäßig symphatisch oder unsymphatisch ~ finde ich jetzt. Je weiter die Serie sich fortsetzt desto mehr Doppel-Doppel-Doppel-Doppel-Agenten gibt es. Besonders auffällig ist das – da wird mir Sic zustimmen – bei Tony. Warum? Das dauert noch einige Folgen, bis du das auch sehen wirst (prophezeie ich jetzt mal). Die gesamte Charakterführung und -Entwicklung ist so absurd, dass du dir wirklich wünschen wirst, dass ein Charakter mal wirklich stinknormal bleibt. Da sowieso ab der Hälfte der Staffeln der Staff regelmäßig komplett ausgeknippst wird (meistens innerhalb von 3 Folgen 300 Leute ~) ist auch sehr befremdlich teils. Das sehe ich nicht als Spoiler an, der die Besetzung sowieso wechselt und in Einträgen von mir und Sic auf die 'schwächeren' Einblicke schon eingegangen sind.

Mir graut es momentan die letzte Staffel zu guggen…wenn Sic mir schon so davon abrät = /

Achja ganz vergessen: Und die Enden waren immer… außnahmslos… SCHWACH!

Genauso wie die Erklärungen in der darauffolgenden Staffel… da dachte ich schon vier mal PLOT-HOLE !

Aber ansonsten mag ich die Serie eigentlich… wenn ich no-brain mäßig Jack zusehen kann, wie er am Stück 200 Leute umnietet und dann im McGyver Style seine wenigen Verletzungen behandelt, während er gleichzeitig vergiftet, herzkrank, auf entzug, verstrahlt, neuro-geschädigt, angeschossen und stark blutend am Ende immer überlebt… ~

Ja, ohne Kiefer wär die Serie nur halb so witzig =D

Hm naja… z.B. bei Chloe wars von Anfang an so, dass ich sie einfach nicht einschätzen konnte, daher würde mich ein Wendung bei ihr egal in welcher Richtung nicht wundern ;)

Aber dass es mich wirklich wirklich überrascht hat, dass eine Person in Wirklichkeit für die andere Seite arbeitet, war in den ersten 3 Staffeln nur einmal der Fall. (und das bei ner Ganzen Menge von Doppelagenten ;) ) Den Namen kann ich aber natürlich nicht nennen ohne fett zu spoilern ^^

Und wenn einfach nur jeder jeden betrügt, und jeder Doppel-Doppel-Doppel-Agent ist, und niemand mehr niemandem Vertrauen kann find ich das auch kein tolles Charakterdesign ;) Mal schaun wie sich das noch entwickelt.

Ich find auch irgendwie haben sie ihr Pulver schon ziemlich früh verschossen… Die Terroristen können doch von der Gefährlichkeit nach Staffel 2+3 quasi nur noch zurückgehen…

Und der Bodycount ist echt heftig ;) Will garnicht wissen wo das CTU und die Terroristen die ganzen Leute ständig herholen…

Ok, jetzt bin ich also der letzte mensch, der 24 noch nicht gesehen hat – noch keine einzigste Folge :) Und deine Rezension macht dies jetzt auch eher unwahrscheinlich :)

Auch wenn ich für die letztgesehene Staffel ein bisschen geschwärmt habe, stimme ich Ron zu. Für mich bilden außerdem die ersten 3 Staffeln schon alles, was es braucht.

Lego Star Wars III: Stimme ich Rondrer voll und ganz zu. Es ist definitiv besser als alles was seit Lego Indiana Jones kam, kommt aber trotzdem an den Vorgänger nicht ran. Vor allem der Punkt mit den Bonussachen nervt mich immens. Es kann einfach nicht sein, dass ich beim normalen spielen maximal 1-2 Minikits finde. Das ist doch kompletter Blödsinn…

24: Ich klinke mich in den allgemeinen Tenor ein, dass man nach ein paar Staffeln schon alles gesehen hat. Vor allem war von allen Präsidenten David Palmer einfach der beste. Mit jeder Staffel wiederholt sich auch immer mehr die Story (auch wenn anderst verpackt)…

Ja und Staffel 8…immer noch nicht über DVD2 hinausgekommen, weil ich es einfach nur richtig schlecht finde. Vor allem einer der B-Plots geht mir dermaßen auf den Kecks, ich möchte am liebsten jedes Mal vorspulen.

Habe jetzt "the final Season" zu Ende geschaut und das auch wieder mehr oder weniger am Stück – vorgestern angefangen und jetzt wieder ein wenig verwirrter nach dem Abschluss. Das Ende ist im Prinzip in der Form, wie es jetzt geschah schon einmal verwendet worden, nicht dass hier jemand enttäuscht sein wird. Unterschied ist nur, dass es eben diesmal eine andere Fraktion ist, was man sich aber sowieso schon nach ein paar Folgen denken kann, wenn man bedenkt, welche Länder in der Serie beteiligt sind. Ich will sie jetzt nicht so unterirdisch schlecht darstellen, wie Sicarius es schon tut und wie man anhand dessen sieht, wie er sich bei 'the final Season' quält/gequält hat. Mir hat nämlich zwischen dem zweiten und letzten Drittel die Serie auch wieder richtig Spaß beim Zusehen gemacht hat und sie doch mal wieder ein wenig anders war als sonst. Vor allem die 22. und 23. Episode waren für 24-Verhältnisse untypisch. Da muss ich eindeutig sagen, dass schon wesentlich schwächere Teile zu sehen waren, allein schon die erste Staffel, die ich jetzt gar nicht so gut fand, wie überall jetzt getan wird.

Obwohl die Staffel den Titel hat, den sie hat, hätte es jetzt gerade wieder weiter gehen können, wenn auch mit ähnlichen Einschränkungen wie zu Beginn von den Staffeln 5 und 6. Ein schöner Abschluss des Ganzen ist es weiß Gott nicht und wie immer ist das Ende nicht zufriedenstellend. Meiner Meinung nach, liegt diese Eigenheit aber eindeutig immer am Echtzeit-Konzept und dem unbedingten Willen der Macher der Serie mit dem Counter auf der 24-Stunden Marke den Vorhang runter zu lassen. Das ist meiner Ansicht nach jedes Mal die größte Fehlentscheidung, die sie machen konnten. Da war die Idee mit Redemption als Vorspann doch schon pfiffiger, wenngleich es auch nicht so zum Tragen kam, wie in Staffel 7 erhofft. Oder wie bei den längeren Trailern zu Beginn von der 5 Staffel. Man hätte also den Beispielen folgend hier bloß noch 5 Minuten an den Schluss hängen müssen, um der Serie ein würdiges Ende zu bieten. Aber neeeein.

Außerdem bleiben die Charaktere wieder relativ eindimensional. Und jeder halbwegs interessante Nebencharakter wird umgemeuchelt, sodass am Ende – wie könnte es auch anders sein – natürlich nur eines passieren kann. Nur um Rondrers Einschätzung oben mal wieder zu unterstreichen. Überrascht wird man auch wieder nicht. Außer vielleicht noch einmal kurz vor Schluss.

An die Zukunft denkend glaube ich zwar nicht, dass FOX noch einmal versuchen wird die Serie zu verlängern, wieder zu beleben oder neu besetzt zu vertreiben, aber man weiß ja mittlerweile, dass das immer anders kommt als man denkt. Am Ende vermischen sie noch das Bourne-Universum mit hinein, nehmen Jeremy Renner, sowie Edward Norton und lassen dann einfach die Uhr laufen… nur mit ein paar weniger Programmier-Pillen und die Welt ist für FOX im Lot.
Als Kinoformat könnte ich es mir allerdings vorstellen, dass sie eine ähnliche Konstellation nachsetzen und dann auch wirklich Kiefer Sutherland und die letzte Besetzung ins Boot holen. Genug 'Platz' haben sie dafür mit der 8. Staffel ja eingeräumt und auf Kinolänge betrachtet wäre das auch nicht so teuer und würde ähnlich viel Einbringen. Unter Umständen vielleicht ja mit bis zu 3-4 Stunden Länge, eine schöne Spekulation und so abwegig, dass ich mir vorstellen könnte, dass das passiert. Ich glaube ja sowieso, dass in der Serie 'touch' Kiefer Sutherland wieder elendig verhungern wird und allein aufgrund seiner Prägung durch 24 ist es sowieso schwer noch andere Rollen in ihm zu sehen. Der hätte sicherlich auch ein reges Interesse daran, denn nicht zuletzt kränkelt 'touch' ja auch mit einer zweiten Staffel bereits, die ja auch von diesen Monat bis ins nächste Jahr hinein verschoben wurde. Mystery halt.

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