Sicarius

Minecraft

Podcast Banner

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist die Oktober-Ausgabe des Podcast!

Ursprünglich hatte ich ja mal wieder einen Blick hinter die Kulissen angekündigt. Dann wurde jedoch ein anderes Spiel verschoben und meine gesamte Planung wurde plötzlich hinfällig, da meine Gäste nicht planmäßig die Crunchphase hinter sich lassen konnten und somit keine Zeit hatten. So blieb mir nichts anderes übrig als kurzfristig Ersatz zu suchen. Aber keine Angst: Im Januar werdet ihr voraussichtlich wieder mehr über die Entwicklung eines Videospiels erfahren.

Nun aber zurück zur Oktoberfolge: Minecraft bot sich als Thema nicht nur an, weil ich mit JakillSlavik, Rikum und Malyce drei erfahrene Spieler sofort griffbereit hatte. Sondern auch, weil bekanntlich am 18.11. mit Version 1.9 das Spiel offiziell die Betaphase verlässt. Was ist da passender als mal zu schauen, wie sich mein Spiel des Jahres 2010 so entwickelt hat. Wir werfen aber in den 42 Minuten natürlich auch einen Blick in die Zukunft und, fast noch wichtiger, versuchen in der ersten viertel Stunde den Nicht-Spielern zu verdeutlichen, warum Minecraft eigentlich so viel Spaß macht. Es soll ja noch Leute geben, die verstehen nicht, warum man sich freiwillig die vermeintlich hässliche 8bit-Grafik und -Musik antut.

Die technische Seite

Während ich inhaltlich zufrieden bin mit dem Ergebnis, auch wenn ich Rondrers kritische Stimme etwas vermisst habe, könnte die Folge technisch etwas besser sein. Mittelschweres Rauschen, ein etwas leiser Gast und ein Mitbewohner, der unbedingt nebenbei Dungeon Defenders spielen musste, dominierten die Aufnahme. Wundert euch also nicht über das Mausklicken im Hintergrund, wenn JakillSlavik gerade spricht. Wie so oft, gelang es mir nicht alles während dem Schneiden zu beheben. Das soll euch aber natürlich nicht vom Anhören abhalten. Ihr wisst doch: Ein Künstler hat immer etwas an seinem Werk auszusetzen, egal wie gut es ist :smile: . Also nicht länger zögern und den Audioplayer eurer Wahl starten!

Wie immer, freuen wir uns über euer Feedback zur Folge und eure Sicht der Dinge zum Thema auf allen Kanälen. Und wenn ihr uns über iTunes hört, wäre ich außerdem für eine Bewertung dankbar. Ich finde es ein wenig schade, dass es dort immer noch so leer ist. Seid der oder die erste, um diese Situation zu ändern!

Podcast Nr. 39 im Detail

Zu Wort kommen: Christoph „Sicarius“ Hofmann, Daniel „JakillSlavik“ H., Maximilian „Rikum“ J., Sebastian „Malyce“ C.

Technische Daten: 41:57min lang; 96kbit Qualität (Mono); 28,8 MB groß; Aufnahme mit Skype und Pamela for Skype; Editierung mit Adobe Soundbooth CS5

Musikcredits:
Intro: Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 47 (Komplett)
Trenner: Brian Conrad, Sue Kasper, Justin McCormick – SimCity 2000 – Track 31 (Auszug)
Outro: Frank Klepacki – The Legend of Kyrandia – Pool Of Sorrow (Komplett)

Weiterführende Links:
Daniel Hentschel: ambitious deviant artist – JakillSlaviks Artportfolio
Maximilian John – Rikums Userprofil auf GamersGlobal
Sebastian Conrad – Malyce’ Userprofil bei GamersGlobal
Minecraft – Offizielle Homepage des Spiels
Offizieller GamersGlobal-Minecraft-Server – Infothread bei GamersGlobal (enthält auch die Serveradresse)
The Word of Notch – Persönlicher Blog des Minecraft-Entwicklers Markus „Notch“ Persson
Minecraft Wiki – Wichtige und ständig aktualisierte Anlaufstelle voller Informationen für alle Spieler, ob alt oder neu

Sicarius

Melancholie des Winters

Hier stehe ich nun. Hoch oben von auf einem Baumstamm, der in das Tal hineinragt, blicke ich in die Ferne. Es ist ein schöner Tag. Nur wenige Wolken ziehen am tiefblauen Himmel vorüber. Obwohl ich ein kurzärmeliges Hemd trage, friert es mich in der wolligen Umarmung der Sonne nicht, deren Strahlen das verschneite Tal unter mir erhellen. Dank des klaren Wetters erkenne ich gar das Meer am Horizont und ergötze mich an der Schönheit des verschneiten Waldes auf dem braunen Berg mir gegenüber. Völlige Stille umgibt mich hier oben. Nur vereinzelt ist das Wehen des Windes zu höre, der meiner platten Frisur jedoch nichts anhaben kann.

Nach langen Minuten wende ich meine Aufmerksamkeit dem Treiben im Tal zu. Wie eine hellbraune Schlange windet sich die einzige Straße den Berg hinauf. Autos, so klein wie Ameisen fahren auf ihr hin und her. Es herrscht ein geschäftiges Treiben. Am Fuße des anderen Bergs thront hoch über dem zugefrorenen See ein schmuckloses Kraftwerk aus Sowjetzeiten. Ein funktionaler Betonklotz, der wie ein grauer Fleck auf einem weißen Kleid die Umgebung verschandelt. Rohre und Stromkabel führen willkürlich in alle Richtung davon weg. Und auf der anderen Seite des Tals steht ein riesiger, rot-weißer Empfangsmast. Er ragt so weit in den Himmel hinauf, dass seine Spitze selbst mich hier oben überragt. Vier faustdicken Stahlseilen führen von oben bis hinunter ins Tal und halten ihn aufrecht. An seinem Fuß befindet sich eine Militärbasis.

Es ist ein hässlicher Anblick.

Wut steigt in mir auf. Wut auf die Verantwortlichen, die so etwas zu lassen. Aber auch Wut auf mich selbst, der jahrelang Teil dieser Maschinerie war und als Konsument mit Schuld daran trägt, dass diese schöne Landschaft nun mit Industrie zugepflastert und ihr Anblick verschandelt wird.

Nicht zum ersten Mal springt mir die zentrale Frage in den Kopf: Wie konnte ich es nur dazu kommen lassen? Wie konnte ich jahrelang zusehen, wie die da oben einfach tun und lassen was sie wollen? Wie konnte ich nur so geblendet sein vom banalen Luxus in meinen vier Wänden, während dort draußen blühende Wälder abgeholzt wurden und dem hektargroßen Parkplatz eines Supermarkts weichen mussten? Wie konnte ich nur so blind sein?

Während ich so in Gedanken versunken dastehe, formen sich meine Hände zu Fäusten. Tief graben sich meine Fingernägel in meine Handflächen, so angespannt bin ich. Erst als ich bemerke, wie sanft warmes Blut über meine Finger fließt, erwache ich aus meinen Gedanken und löse die Verkrampfung.

Es ist Zeit etwas zu ändern.

Mit meiner linken Hand ziehe ich einen Gegenstand aus meiner Hosentasche. Ein kleines, unscheinbares Gerät. Ich richte meine gesamte Aufmerksamkeit darauf und verinnerliche seine simple Schönheit. Eine ausklappbare Antenne, eine längliche, rote Abdeckung — aus viel mehr besteht der handgroße, graue Plastikapparat nicht und doch ist er das Mittel zum Zweck mit dem sich die Welt verändern lässt. Mit der rechten Hand klappe ich langsam die Antenne aus. Ein Schnipp mit dem linken Daumen, die Abdeckung springt nach oben und offenbart den darunterliegenden Schalter.

Ich lasse die Hand wieder an meine Seite sinken, den Apparat fest umschlossen und werfe noch einmal einen Blick ins Tal. Nichts hat sich verändert an der Szenerie. Noch immer fahren die Autos vorbei an den Wachtürmen den Berg hinauf und hinab. Ignorant ihrer Umgebung gegenüber verfolgen die Fahrer ihr egoistisches Leben, immer auf den eigenen Vorteil bedacht.

Es ist Zeit sie aus ihrer Komfortzone herauszuholen.

Just Cause 2Kopfschüttelnd drehe ich mich auf dem Baumstamm um und kehre dem Tal den Rücken zu. Langsam verlasse ich meinen Aussichtspunkt. Auf halbem Weg schnippe ich erneut mit dem linken Daumen und mit einem leisen „klack“ ändert der Schalter seine Position.

Einen Sekundenbruchteil später ertönt hinter mir ein Stakkato von Explosionen. Ich spüre einen plötzlichen Hitzeschub aus dem Tal aufsteigen und um mich herum versinkt erneut alles in eine tiefe Stille. Doch der Moment der Ruhe hält nicht lange an. Metall beginnt erst zu knarzen, dann zu brechen. Der Sendemast stürzt zu Boden. Ein poppendes Geräusch pflanzt sich in meine Richtung fort. Die Ölpipeline explodiert. Segment für Segment geht in Flammen auf. Dann dringt das Geräusch zusammenstürzender Betonbauten zu mir herauf. Das Kraftwerk fällt in sich zusammen. Riesige Teile fliegen den Berg hinab und durchbrechen das Eis des Sees. Dumpfe Schreie mischen sich in die Geräuschekulisse der Zerstörung bevor schrille Alarmsirenen ertönen und die Musik der totalen Vernichtung übertönen. Doch das Orchester lässt sich nicht stoppen. Der alles entscheidende Krieg hat begonnen.

Ohne einen Blick zurückzuwerfen, stecke ich den Fernzünder zurück in die Hosentasche und laufe langsam über den Berg der Sonne entgegen. Der Anfang ist gemacht, doch der Sieg liegt noch in weiter Ferne und der Weg dorthin ist beschwerlich und voller Leid. Und doch beschreite ich ihn mit stolz geschwellter Brust, denn zum ersten Mal in meinem Leben vollbringe ich Gutes.

Ich bin Rico Rodriguez. Dies ist meine Geschichte. Just Cause 2.

Sicarius

BlizzCon 2011

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der BlizzCon 2011 und damit den drei großen Themen World of WarCraft: Mists of Pandaria, Diablo III und StarCraft II: Heart of the Swarm. Ein klein wenig vom kostenfreien Blizzard DOTA war zwar auch dabei, aber wer braucht schon NOCH ein DotA-Spiel. Das ist meiner Meinung nach noch sinnloser als das 500000. Free2Play-MMO mit Fantasysetting.

Egal ob League of Legends, Heroes of Newerth oder Dota 2 — abseits des Grafikstils und andersklingenden Heldennamen unterscheiden sich die Spiele noch weniger als FIFA 12 von FIFA 11. Zwei Teams mit normalerweise je fünf Helden, die sich über eine Karte mit drei Lanes (oben, mitte, unten) vollgestopft mit Verteidigungstürmen zum Gegner auf der anderen Seite vorarbeiten müssen, um die Basis zu zerstören. Es versteckt sich hinter allen bisherigen Vertretern das exakt gleiche Spiel mit nur minimalen Änderungen an zwei, drei Variablen. Und dann kloppen sich natürlich die einzelnen Spieler immer kräftig und verteidigen „ihren“ Titel als das eigentlich wahre DotA. Da würde ich am liebsten jedes Mal schreien: „Geht doch einfach alle wieder das Original spielen!“ — Wobei ich dann als Gegenfrage zu hören kriege „Das ursprüngliche Original aus StarCraft oder das kopierte Original aus WarCraft III: Reign of Chaos?“. Oh Mann, da lege ich mich lieber mit Star Wars-Fans an.

Sinnloser Einschub

Apropos: In der Blu-ray-Fassung von Star Wars – Episode IV: A New Hope schießt Han Solo zwar immer noch nicht wieder zuerst, aber man kann sich die Szene zumindest endlich wieder anschauen. Auf der DVD verkam das Ganze durch die damaligen Anpassungen zu einem bescheuerten Standbild. Jetzt wurden allerdings 10 Frames entfernt und es ist wieder annehmbar. Also zumindest für jemanden, dem die „Han shot first“-Debatte völlig egal ist.

Sexy Kerrigan

StarCraft II: Heart of the SwarmAber kommen wir wieder zurück zur BlizzCon. Der neue Trailer zu StarCraft II: Heart of the Swarm ist ganz nett, aber von allen aktuellen Blizzard-Titeln interessiert mich das noch am wenigsten. Entsprechend hing ich nicht vor dem Monitor und habe Frame für Frame angeschaut welche neuen Einheiten sich im Trailer versteckt haben. Ich freue mich „nur“ auf die Einzelspielerkampagne beziehungsweise darauf zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Sie mag zwar nicht äußerst tiefgründig sein, aber die Inszenierung ist eben Blizzard-typisch das, was mich an der Sache so am meisten anmacht.

Genauso wie bei Diablo III. Das Render-Intro ist wieder richtig cool geworden, auch wenn es wie immer viel zu kurz ist. Ich will endlich mal etwas Längeres aus dem Hause Blizzard *snüff*. Die Collector’s Edition wird definitiv bestellt. Da könnte man Blizzard übrigens ein wenig Einfallslosigkeit vorwerfen, schließlich sind diese Editionen seit dem Release von World of WarCraft quasi identisch. Es ist immer ein großes Hardcover-Artbook drin. Es ist immer eine Making-of-DVD dabei. Es ist immer der Soundtrack mit in der Schachtel. Es gibt immer Novelty-Ingame-Items für’s Spiel. Der einzige Unterschied ist eigentlich nur noch, welches das letzte Gimmick ist, in diesem Fall der Diablo-Schädel, in dem ihr den beiliegenden USB-Stick versenken kann. Saucool! Andererseits: Was will man auch sonst noch reinpacken? Für den Preis ist alles drin und dran, was ich mir als Käufer wünschen könnte. Und so soll es sein!

Diablo Meh

Begeisterung über das Spiel selbst hat sich bei mir jedoch immer noch nicht entfacht. Die Infos von der BlizzCon bewirken sogar eher das Gegenteil. Das klingt alles wie ein World of WarCraft nur in klein und damit nicht mehr nach Spaß, sondern nach langwieriger Arbeit. Ja, vermutlich braucht mich das meiste davon nicht einmal im Ansatz zu kümmern. Ich habe ja auch bei World of WarCraft sehr, sehr vieles einfach links liegen gelassen. Doch das Gefühl etwas zu verpassen bleibt natürlich, vor allem weil jemand wie ich niemals alles sehen könnte, selbst wenn er wollte. Und Diablo III macht auf mich eben den Eindruck, als würde es auch wieder zu einem solchen Endlosspiel werden. Mittlerweile würde es mich nicht wundern, wenn das Spiel nächstes Jahr bei mir ankommt und ich es nach dem Installieren nicht einmal starten würde. Wäre nicht das erste Mal.

Bei World of WarCraft: Mists of Pandaria ist das beispielsweise schon eine sichere Sache. World of WarCraft: Cataclysm habe ich bis heute nicht gespielt. Und auch beim nächsten Addon motiviert mich ausschließlich die Collector’s Edition zum Kauf. Natürlich wird auch World of WarCraft: Mists of Pandaria wieder ein paar coole Ideen mitbringen. Allen voran die Einführung der knuddeligen Panda-Rasse und für die neuen Quests hat sich Blizzard sicherlich auch wieder tolle neue Mechaniken einfallen lassen. Ich bin aber irgendwie nicht mehr die Zielgruppe. Weder von World of WarCraft noch von anderen MMOs. Ja, selbst von einem RIFT nicht. Mir fehlt mittlerweile schlicht die Bereitschaft mich noch einmal vollständig auf solch‘ ein Spiel einzulassen, obwohl sie so Einzelspielerfreundlich sind wie noch nie. Wenn ich das aber nicht mache, dann geht der Spielspaß ratzfatz runter und es fühlt sich an wie Arbeit. Hach, wie schön wäre es, wenn es Richard Garriott’s Tabula Rasa noch geben würde. Damals hatte ich noch die Lust.

Keine Analyse

Zu diesem ganzen Thema muss ich mal eigenen Eintrag verfassen. Ich finde es schon eine, vielleicht nicht erschreckende, aber zumindest komische Entwicklung bei mir. Und ich würde schon gerne einmal länger drüber nachdenken und versuchen die Gründe dafür zu finden, warum mich nach meiner MMO-Hochzeit 2005-2009 (World of WarCraft bis Star Wars: Galaxies) diese Spiele mittlerweile so absolut kalt lassen. Nein, dass ich nicht normal bin reicht nicht als Begründung aus. Außerdem ist das ja keine neue Erkenntnis :wink: .

Zum Abschluss dieses, doch eher negativ belasteten, Eintrags noch die Frage an euch: Wie fandet ihr die Neuigkeiten von der BlizzCon 2011?

PS: Gute Neuigkeiten zum Abschluss -> Die Themen, Gäste und Termine für die restlichen drei Folgen des Bagdadsoftware Podcasts in diesem Jahr stehen fest! Den Anfang macht kommenden Montag, wenn nichts dazwischen kommt, wieder mal ein Blick hinter die Kulissen.

Sicarius

…and you can quote me on that!

It’s a Me, Mario!(1) Welcome to my world, insect.(2) Nothing more than a little shrimp-like animal, standing on its head in a limestone house and kicking food into its mouth.(3) Tell me what you eat, and I shall tell you what you are.(4) To be, or not to be.(5) Everything that has a beginning has an end.(6) Perhaps if we saw what was ahead of us, and glimpsed the crimes, follies, and misfortunes that would befall us later on, we would all stay in our mother’s wombs, and there would be nobody in the world but a great number of very fat, very irritated women.(7) We can pick the game, Niko Bellic, but we cannot change the rules.(8) Evil always finds a way.(9) But I don’t want to walk among mad people.(10) Madness…? This is Sparta!(11) We met a long time ago in Sparta. Before the war.(12) War. War never changes.(13) The more things change, the more they are the same.(14) Any intelligent fool can make things bigger and more complex… It takes a touch of genius – and a lot of courage to move in the opposite direction.(15) Power, sex. Sex, Power. They both come down to one thing – fucking others.(16) Sex is not the answer. Sex is the question. „Yes“ is the answer.(17) Noooooo.(18) Can’t you do better than that! I’ve seen worms move faster. (19) In a perfect world you should already be dead!(20) A man chooses, a slave obeys.(21) The moment the slave resolves that he will no longer be a slave, his fetters fall. Freedom and slavery are mental states.(22) Freedom’s just another word for people finding out you’re useless.(23) Computers are useless. They can only give you answers.(24) I think it’s fair to say that personal computers have become the most empowering tool we’ve ever created. They’re tools of communication, they’re tools of creativity, and they can be shaped by their user.(25) I fight for the users.(26) Too Bad! You are gonna die!(27) Give me names, I’ll give you blood.(28) 50.000 people used to live here… Now it’s a ghost town.(29) I’ll be back.(30) Don’t make a girl a promise if you know you can’t keep it.(31) The Enrichment Center promises to always provide a safe testing environment. In dangerous testing environments, the Enrichment Center promises to always provide useful advice. For instance: the floor here will kill you. Try to avoid it.(32) Yeah, it’s all fun and games until someone loses an eye.(33) Among the blind, the squinter rules.(34) And now, the end is here.(35)

(01) Mario in Super Mario 64
(02) SHODAN in System Shock 2
(03) Jean Louis Rodolphe Agassiz
(04) Jean Anthelme Brillat-Savarin in his book Physiologie du Gout
(05) Hamlet in William Shakespear’s Hamlet
(06) The Oracle in The Matrix Revolutions
(07) Lemony Sniecket in his novel A Series of Unfortunate Events – Book 13: The End
(08) Dimitri Rascalov in Grand Theft Auto IV
(09) Gnarl in Overlord II
(10) Alice in Lewis Caroll’s Alice’s Adventures in Wonderland
(11) King Leonidas in 300
(12) Xena in Xena: Warrior Princess (Season 1, Episode 12)
(13) Ron Perlman in Fallout
(14) Alphonse Karr in Aristophanes‘ The Wasps
(15) Albert Einstein
(16) Geralt in The Witcher
(17) Swami X
(18) Darth Vader in Star Wars Episode III: Revenge of the Sith and Star Wars Episode VI: Return of the Jedi
(19) Farmer in Outlaws
(20) Duke Nukem in Duke Nukem 3D
(21) Andrew Ryan in BioShock
(22) Mahatma Ghandi
(23) Dilbert in Freedom’s Just Another Word for People Finding Out You’re Useless
(24) Pablo Picasso
(25) Bill Gates
(26) Tron in TRON: Legacy
(27) Gabriel in Swordfish
(28) Altaïr Ibn-La’Ahad in Assassin’s Creed
(29) Ramirez in Call of Duty 4: Modern Warfare
(30) The Terminator in The Terminator
(31) Cortana in Halo 2
(32) GLaDOS in Portal
(33) Sam in Serious Sam: The Second Encounter
(34) Gerard Didier Erasmus
(35) Frank Sinatra in his song My Way

Spielesoundtracks von asiatischen Komponisten sind so eine Sache für sich. Damit meine ich jetzt nicht den teilweise gewöhnungsbedürftigen Stil. Ich habe mich überraschend schnell dran gewöhnt, dass sie einen extremen Hang zur Kakophonie und E-Gitarren haben (meist beides gleichzeitig), auch wenn ich trotzdem immer noch hier und da zusammenzucke, wenn es besonders extrem wird. Nein, mir geht es um das Arrangement der Alben, das im fernen Osten durchaus anders gehandhabt wird als bei uns im Westen.

Bayonetta SoundtrackAuf den ersten Blick ist man durchaus beeindruckt davon, dass der Score zu Devil May Cry 4 ganze drei, der von Ace Combat 5: The Unsung War satte vier und der zu Bayonetta gleich wahnsinnige fünf prallvolle CDs umfasst. Da macht schon das Auspacken richtig Laune. Und für die Hardcore-Komplettisten ist es das Beste, was passieren kann. Es kommt selten vor, dass es dann noch irgendwo ein fitzelchen Musik im Spiel gibt, das nicht auch im offiziellen Soundtrack zu finden ist. Doch Quantität führt nicht gleichzeitig zu einem herausragenden Hörgenuss.

Des Webmasters komische Hörgewohnheiten

Es fängt schon mit einem grundlegenden Problem an: Es ist faktisch unmöglich die mehr als fünf Stunden Musik von Bayonetta aufmerksam am Stück zu hören. Sich einfach mal hinzusetzen, die Lieder abzuspielen und sich berieseln zu lassen geht einfach nicht. Doch das ist, aus meiner Sicht, ein wichtiger Faktor nicht nur bei einem Soundtrack, sondern generell bei einem Musikalbum.

Das ist jetzt vielleicht für den ein oder anderen nicht ganz nachvollziehbar. Aber lasst mich versuchen es erklären: Da wäre zum einen, dass sich der Künstler beziehungsweise der Arrangierer normalerweise etwas dabei gedacht in welcher Reihenfolge die Lieder auf der CD erklingen. Es gibt natürlich einige Ausnahmen wie zum Beispiel der Score zu Civilization V, bei dem einfach nur alles auf die CD geklatscht wurde, aber er taucht auch nicht ohne Grund äußerst selten in irgendwelchen „Die besten Soundtrack aller Zeiten“-Listen auf. Zwar haben es Film- und Spielesoundtracks da einfacher, schließlich ist der Spannungsbogen bereits durch das eigentliche Medium vorgegeben. Dennoch gibt es selbst hier nicht ohne Grund viele Komponisten, die ihren ganz eigenen Weg gehen. Wenn ich also mittendrin das Hören unterbreche, ist es so, als würde ich das Spiel oder den Film mittendrin einfach abschalten.

Aufbauend darauf, muss Musik auf einen einwirken können. Klar lausche auch ich die meiste Zeit während ich mich nebenbei auf anderes konzentriere. Doch wie oft ist dann das Album plötzlich vorbei und man fragt sich „Was habe ich da eigentlich gerade gehört?“. Außer einigen Bruchstücken bleibt meist nichts in Erinnerung und das ist sehr schade. Natürlich wird es dadurch kompensiert, dass man dann gleich noch einmal von vorne anfängt und so nach und nach die Feinheiten raushört. Es geht aber trotzdem nichts darüber sich die Zeit zu nehmen eine frische CD einzulegen und nur mal Zuzuhören und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Leider schaffe auch ich das weniger oft, als ich gerne möchte — und bei einem Monstersoundtrack wie der zu Bayonetta schon mal gar nicht.

Viel Mist

Homefront SoundtrackDas viel größere Problem bei solch einer Menge Musik ist jedoch die Qualität der einzelnen Stücke. Es ist völlig normal, dass selbst bei einem Spiel wie Homefront, das bereits nach drei bis vier Stunden vorüber ist, mehr im Spiel zu Hören ist als auf die Soundtrack-CD passt. Entsprechend muss sich der Komponist genau Gedanken darüber machen, was er nimmt, was er weglässt und was er unter Umständen sogar vorher neu arrangiert. Die Chance, dass dabei nur die tatsächlich guten und erinnerungswürdigen Stücke zu hören sind, ist hier groß. Bei Ace Combat 5: The Unsung War hingegen? Nun, 90% der Stücke sind aus meiner Sicht einfach nur Durchschnitt oder sogar der letzte Müll, der sicherlich zwar im Spiel funktioniert, aber den ich nicht separat hören möchte. Die restlichen, eigentlich guten Lieder gehen da völlig unter. Ich könnte euch auf Anhieb entsprechend kein einziges nennen, dass es sich lohnt anzuhören.

Die Ace Combat-Reihe ist in der Hinsicht übrigens ein Serientäter. Bis vor kurzem gab es keinen Serienteil, der nicht mindestens zwei Stunden Material auskam. Nur beim neusten Titel, Ace Combat: Assault Horizon, da ist es nur eine CD und siehe da: Obwohl die gleichen Komponisten dafür verantwortlich sind, gefällt mir das actiongeladene Album ausgesprochen gut (mit Ausnahme des Popsongs „Gotta Stay Fly“) und bekommt von mir sogar eine Kaufempfehlung. Ganz im Gegensatz zum Großteil der vorherigen.

Thesis proofed, case closed :smile: .

PS: Für den Fall, dass jetzt einer Universe at War mit seinen drei CDs als Gegenbeispiel anbringt: Zum einen bestätigt der OST die Regel und zum anderen sind es eigentlich drei Soundtracks in einem :tongue: .

Nächste Seite »