JakillSlavik

Goldstatus, was nun?

Das folgende Kapitel liegt mir besonders am Herzen, denn mit zunehmendem körperlichen Verfall seit Anfang zwanzig (frei nach der Theorie vom bekannten Evolutionsbiologen Dieter Nuhr) ist in der logischen Konsequenz die Torschlusspanik bereits mit Mitte zwanzig erreicht. Verschärfend kommt dazu die Überlegung, dass vor ein wenig mehr als tausend Jahren die maximale Lebenserwartung eines Menschen gerade mal 24 Jahre betrug. Und da waren überfüllte Bachelor Studiengänge und volle Wartezimmer beim Hausarzt leider noch gar nicht mit eingerechnet. Die größte Sorge meinerseits ist es also etwas Essentielles zu verpassen und demnach ist es mein erklärtes Bestreben möglichst viel von den Dingen mitzunehmen, die mir wirklich Freude bereiten. Neben meinem Wissensdurst im Bereich der Spielentwicklung liegen mir aber nach wie vor Spiele selbst am Herzen. Ja, es ist tatsächlich paradox im Vergleich zu meinen monumentalen Kritikreden, wie jüngst bei der NOCA Verleihung 2011 geschehen und ich Spiele zerpflücke, die den Massenmarkt befriedigen. Doch wenn es darum geht etwas abgeschlossen zu sehen, dann erliege ich dem gleichen Drang nach Zufriedenstellung. Das ist viel zu oft auch noch unabhängig davon, dass ich ein Spiel wirklich abgeschlossen habe und noch Potential sehe. Denn dann wünsche ich mir von persönlich als hervorragend eingestuften Spielen, dass sie mich auch noch nach dem offiziellen Release weiter beglücken können.

Es ist unbestreitbar, dass mein Wunsch ein Spiele möge doch bitte auch noch nach dem Release weiterentwickelt werden, niemals bei jedem Spiel realisiert werden kann. Allein schon beim Hinblick auf die Genres ist das schwierig. So kann ein Jump’n’Run oder ein Adventure nach dem Abschluss des Goldstatus kaum weiter entwickeln werden, geschweige denn kann man es von einem Entwicklerstudio überhaupt erwarten so ein Konzept vorzubereiten, will man keinen Episodentitel. Außerdem: Was soll schon Großartiges passieren, nach dem der fleischklumpige Mario das Chick der Begierde gerettet hat? Sobald der notwendige Teil für den Vertrieb erfüllt ist, ist solch ein Titel in sich geschlossen. Lediglich Schmankerl, wie Zusatzinhalte in Form von Kostümen, Features oder kleinen Kampagnen darf man erwarten, wenn überhaupt. Und das auch nur, wenn das Spiel von einer breiten Masse konstant geliebt wird. Einen solch größeren Glücksgriff konnte meines Erachtens abseits des großen Markts gerade mal Plants versus Zombies erreichen.

Minecraft

Nun ist Minecraft für mich das traurigste Beispiel, wie Potential verschenkt wird. Im Bagdadsoftware Podcast mit Maximilian ‚Rikum‘ John, Sebastian ‚Malyce‘ Conrad und meiner Wenigkeit spekulierten wir gegen Ende des Gesprächs noch ein wenig über die Zukunft, die Minecraft zu Teil werden könnte. Immer mehr zeichnet sich jedoch nun einige Zeit nach dem Release gegen Ende 2011 ab, dass die Entwicklung von Minecraft auf der Stelle steht. Viele Nutzer verbinden die Stagnation des Indietitels mit dem Weggang von Markus Alexej Persson aus dem MC-Entwicklungsteam. Fakt ist jedoch, dass Persson, vielen hier eher unter seinem Nicknamen notch bekannt, schon eine ganze Weile stückweise die Entwicklung für das Spiel an sein Team und zudem persönlich an Jens ‚Jeb_‘ Bergensten abgegeben hat. In der Vergangenheit stammten schon viele Ideen, darunter Pistons oder die treuen Begleiter-Wölfe, von Jeb.

Das größte Problem an Minecraft sind die vielen Versprechen, die gegeben, aber letzten Endes doch immer abgewandelt oder zurückgenommen wurden. So sollte die ‚Sky Dimension‘ eine weitere Ebene der Welt bilden, in der schwebende Inseln auftauchen. Dieser Gedanke wurde jedoch verworfen und durch ‚The End‘ ersetzt, eine Art Dungeon, die ein Spieler nur mit einem speziellen Portal erreichen kann, um dort einen Enderdrachen zum Kampf heraus zu fordern. Dies sollte das Spiel in sich abschließen, da bis zu diesem Zeitpunkt einiges an Überlebenswillen notwendig ist. Als ich jedoch den Abspann von Minecraft sah, dessen Zeilen ein wenig an meine Botschaft aus der Einleitung erinnern, war ich irgendwie befremdet, da ich es kaum in Einklang mit dem Survival-Modus selbst bringen konnte. Ich glaube, dass es auch anderen Spielern so ergangen sein muss, denn ein geradliniges Spiel, wie ein Jump’n’Run ist es nie gewesen, sondern viel mehr eine Art Abenteuerwelt mit Gottkomplex. Viele Spieler wünschten sich deswegen mehr Rollenspiel-Aspekte, was durch Levelaufstiege und Fertigkeiten zumindest schon einmal in Angriff genommen wurde. Darüber hinaus bekommt das Spiel durch Waffenverzauberungen und Tränke brauen indirekt mehr Features, doch auf das normale Bauen hat das nur wenig Einfluss. Obwohl die Bandbreite an Änderungen mit den letzten Updates für so ein Spiel immer noch beachtlich ist, möchte man sich doch fragen, ob das nicht nur alles nur kleine Schritte sind, die irgendwann ganz ausbleiben. Die Entwicklung der NPC-Dörfer, um die Welt lebendiger zu machen, löst bei mir mittlerweile eher ein Déjà vu an nicht erfüllte Versprechen hervor, als an frohlockende Innovation.

BattleForge

Auch bei BattleForge warte ich seit Langem vergeblich auf Innovation. Wie im zugehörigen Podcast mit Sokailu, waechter und mir bereits zu hören ist, sind die Aussichten auf ein weiteres Kartenpaket recht düster. Auf Christophs Frage bezüglich der Zukunft von BattleForge lege ich dar, dass das aktuelle Live-Team, das weiterhin das Spiel betreut von den Kapazitäten her zu klein gehalten ist, weswegen es nur mit sehr viel Zeitaufwand möglich wäre ein neues Karten-Theme zu entwickeln. In der Vergangenheit wurden bei vermutlich größerer Teammitgliederzahl für die weiteren Kapitel nur die alten ‚Skins‘ der vorhandenen Einheiten modifiziert, da eigenes Modellieren für das immer noch optisch sehr schöne Spiel ebenfalls sehr aufwändig ist.

Positiv ist nur zu vermerken, dass der Preis für die ingame-Währung Battleforge-Points (BFP) von 20 Euro für 2.250 Punkte auf circa 16 € für stolze 12.500 Punkte im offiziellen EA-Shop gesenkt wurde. Diese Änderung trat zusammen mit dem neuen Patch vom 25. Januar diesen Jahres auf den Plan. Doch auch hier gab es inhaltlich trotz der Notwendigkeit diesen Patch manuell runterzuladen kaum nennenswerte Veränderungen. Aus technischen Gründen konnten die Änderungen im Interface vom intelligenten Patcher von Battleforge nicht geladen werden, doch als Veteran, der mit der manuellen Suche nach Updates vertraut ist, war es verschmerzbar sich diese neue Version selbst beschaffen zu müssen. Mit den Änderungen ist es nun auch endlich möglich zu erkennen, welche ingame-Nachrichten vom offiziellen EA Support-Team kommen. Somit sind Scams wesentlich leichter zu identifizieren, denn vor allem gefälschte Nachrichten haben in der Vergangenheit scheinbar schon hunderten Spielern den Account gekostet. Außerdem ist es jetzt möglich sich BFP auch selbst zu verdienen, damit auch Spieler mit kleinem Geldbeutel eine größere Chance haben Konkurrenz fähig zu bleiben und im Auktionshaus mitbieten zu können. Neben dem jahrelangen regelmäßigen Balancing also vor allem für die bestehende Community eine weitere Besserung und Pflege des Spiels.

BattleForge hätte aber noch so viel Potential, wenn man nur den Umfang vergrößern würde. Mit mehr Karten, einem vernünftigen Marketing und einer Integration einer Reconnect-Funktion nach Verbindungsabbrüchen, könnte man mit diesem Spiel noch einigen Spaß haben. Allein das dürftige Kartenmaterial und die kurzen Kampagnen sind doch sehr beengend, wenn sich nach nur einem Tag Spielzeit das Spielverhalten zu repetitiven Grinden wandelt, um sein eigenes Kartendeck aufzuwerten. Verschweigen möchte ich aber auch nicht, dass aufgrund der hohen Einstiegshürden Battleforge, um einigermaßen wieder auf die Beine zu kommen, dringend (!) an der Begleitung neuer Spieler arbeiten müsste. Zusatzprogramme, wie Build-Generatoren zu Guild Wars in Form von Deck- und Kartensammelanwendungen mit Beschreibungen bei Battleforge würden zumindest in sich eine sehr hilfreiche FAQ für Anfänger und Fortgeschrittene ergeben und besser zum Spiel hinführen.

Guild Wars

Und damit wären wir bei Guild Wars, dem Paradebeispiel um zu Zeigen, dass es auch anders geht. Bevor ihr jedoch direkt Reißaus nehmt, sei soviel versprochen: Ich werde mich auf das Nötige beschränken und Lobreden nach Möglichkeit vermeiden, denn dafür hatte mir Christoph vor mittlerweile bald drei Jahren schon einen eigenen Guild Wars – Podcast eingeräumt.

Allgemein zum Spiel gibt es folgende Abgrenzungen: Guild Wars ist unterteilt in drei Kapitel namens Prophecies, Factions und Nightfall. Jede Kampagne kann autark gesehen werden und inhaltlich sind die Geschichtsstränge nahezu unabhängig. Bei Besitz aller Kampagnen kann man mit seinem Spielecharakter freizügig zwischen den Welten hin und her reisen und somit die Hauptstory und Nebenquests der anderen Kapitel ebenfalls erledigen. Natürlich gibt es ein paar Überschneidungen was Hintergrundgeschichten angeht, die vor allem Besitzer aller Teile erfreuen, wenn man sie erlebt. 2007 kam zur Spieleserie das Add-on Guild Wars: Eye of the North (kurz: GW:EN) hinzu, dass erstmalig mindestens den Besitz eines der drei Kapitel voraussetzte und an die Geschichte aller drei Titel anknüpfte und seitdem als Bindeglied zwischen Guild Wars 1 und dem lange angekündigten zweiten Teil fungiert. Stammleser dürften diesen Ausdruck bereits einige Male gehört oder gelesen haben.

Hintergrund von Eye of the North aus entwicklungstechnischer Hinsicht war das Bestreben von Entwickler ArenaNet den Fans ein Dankeschön für ihre Treue zu präsentieren, dass nicht aus nur einem weiteren Kapitel bestehen sollte. In der Konsequenz wurde ein Nachfolger mit neuer Engine und deutlich mehr Möglichkeiten angekündigt, ohne dass auch nur mehr als ein Logo, dass später wieder zurück genommen wurde, existierte. Die Story war bereits in den Köpfen der Autoren und die Geschichte in sich geschlossen, weswegen zumindest hier keine Logiklücken zu erwarten waren. Das Entwicklerstudio betonte in der Vergangenheit immer wieder die enge Community, die sich um das Spiel gebildet hat, weswegen alles so kam, wie es kam. Doch kaum jemand konnte ahnen, dass es erst 2012 werden musste, bevor das Spiel auch nur einen genäherten Release-Termin bekommt. Aktuell ist der 30. Juni auf Amazon.DE eingetragen, der langjährige Suchtknecht, der ich bin bleibt jedoch skeptisch.

In der Zwischenzeit hat sich Guild Wars allerdings auch gemausert und besitzt neben der Halle der Monumente, in der sämtliche Errungenschaften gespeichert und an die Spielefiguren in Teil 2 vererbt werden, drei kostenlose Erweiterungen und zahlreiche Updates. Hinter den drei neuen Passagen verbergen sich drei Handlungsstränge, die zwar die alten Spielegebiete nutzen, aber sehr wichtige Geschichten erzählen, die großen Einfluss auf die Zukunft haben. All diese Pfade werden unter dem Begriff Guild Wars Beyond zusammen gefasst und beim Durchspielen der harten Herausforderungen mit seltenen Gegenständen belohnt. Von der Handlung her wird beispielsweise mit Hearts of the North die Begegnung zwischen Gwen, einer sehr wichtigen Person aus Prophecies und Keiran Thackeray vertieft. Ihr späterer Nachkomme, Logan Thackeray, gehört zu den berühmten Helden der Klinge des Schicksals. Alle Mitglieder dieser Gruppe sind später wichtige Protagonisten in Guild Wars 2, deren eigene Geschichte stark mit dem Kampf gegen Drachen verwoben sein wird. Wie wichtig dieser Grundstein, der in dieser – ich betone es erneut – kostenlosen (!) Missionssammlung enthalten ist, werden wir wohl erst ermessen können, wenn der Nachfolger endlich erschienen ist. Um jedoch den Einfluss vorab abschätzen zu können, empfehle ich das offizielle Buch zur Schicksalsklinge zu lesen: Edge of Destiny.

Die weiteren Erzählungen in Beyond namens Krieg in Kryta und Wind des Wandels sind auch sehr empfehlenswert und werden ähnlich epische Auswirkungen haben, genauso wie die vielzähligen Balancing-Updates des Guild Wars Live Teams, dass teilweise alte Konzepte total über den Haufen geworfen und einige Charakterklassen vollkommen revolutioniert hat. Auf jeden Fall ist nahezu alles, was während der Entwicklungszeit des Nachfolgers in Guild Wars 1 investiert wurde, im Nachhinein als sehr positiv zu bewerten. Doppelt positiv möchte ich es hervorheben, für ein Online-Rollenspiel ohne monatliche Gebühren und Cash-items. Wer endlich mal vernünftige Geschichtserzählung erleben möchte und noch kein Guild Wars gespielt hat, dem möchte ich das Spiel ans Herzen legen.

Welche Spiele haben euch nach dem Abschluss richtig überzeugt? Was wolltet ihr unbedingt weiter spielen und zwar nicht in Form eines Nachfolgers, sondern im vorhanden Spielstand mit gleichem Szenario?

Kleine Information am Rande: Diese News wurde ‚postponed‘ für den 30. Februar 2012. Schön zu sehen, dass heute mit dem 1. März auch der Februar endlich abgeschlossen ist.

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22 Kommentare

Zu Minecraft gibt es nur noch zu sagen, dass der Multiplayer ab jetzt vom Bukkit Team betreut wird. Schöne Nachrichten.

Hmm, Spiele, die mich nach dem Abschluss richtig überzeugt haben, gibts einige (Heavy Rain, Uncharted 1+2 etc. Ich zähle auch mal die Mass Effect-Reihe hierzu). Spiele, die ich unbedingt weiter spielen wollte – nicht in Form eines Nachfolgers – gibts aber spontan keine. Entweder isses meinem Gedächtnis geschuldet (gut möglich), oder einfach der Tatsache, dass das Gros der Spiele entweder abgeschlossen ist (siehe oben) oder über eine schlechte Story verfügen (CoD etc.) oder aus anderen Gründen schlecht sind (dutzende Beispiele). Wie auch immer: der Umstand, dass mir anscheinend nix im Gedächtnis hängen geblieben ist, spricht nicht nur gegen mein Gedächtnis sondern eben auch gegen die Qualität (aller?) Spieler bzgl. Story, Langzeitmotivation etc.

Es kommt aber auch hier wieder der Faktor "Übersättigung" dazu. Dadurch, dass es so dermaßen viele Spiele gibt, die man unbedingt spielen möchte (sei es auch nur "angespielt"), kann man es sich ja kaum noch leisten, "mehr als unbedingt nötig" an einem Spiel dran zu bleiben. Du schreibst da in deiner Einleitung exakt (!) das, was ich auch empfinde. Hätten wir dieses Überangebot nicht, sondern stünden noch auf dem Vielfaltsniveau der späten 80er und frühen 90er, so hätte ich definitiv mehr Zeit mit weniger Spielen verbracht. Und zwar nicht aus der Not heraus, weils ja keine Alternativen gäbe, sondern einfach, weil es die Spiele wert wären. Da gibts etliche Beispiele: von einem Orcs Must Die, über etwaige Echtzeit-Strategie- und Aufbauspiele (Anno, C&C) etc., hin zu Wirtschaftssimulation (FM etc.).

Das schlimme an "unserer Zeit" ist aber – für mich zumindest – nicht nur, dass man ob der großen Vielfalt und hohen Anzahl von Spielen nicht nur weniger Zeit (als nötig!) pro Spiel investieren kann, sondern, dass man dermaßen "gelähmt" wird, dass man ganz generell nicht mehr viel spielt. Ich weiss nicht, inwiefern das auch auf euch zutrifft, aber bei mir ist – neben meinem Alter und dem Aussterben meiner Lieblingsgenres – dieses Überangebot zweifellos dafür verantwortlich, dass ich tendenziell "garnix" mehr spiele, als (immerhin) "ein wenig". Wie gesagt: bei mir herrscht in gewisser Weise ein Lähmungseffekt.

Zu den von dir aufgeführten Beispielen kann ich leider nix qualifiziertes sagen, da ich keines davon selbst gespielt habe. Was ich aber loswerden muss: nach allen Videos die ich bislang gesehen habe, erscheint mir Guild Wars 2 tatsächlich als das erste interessante Online-MMO. Wobei es eben damit zu kämpfen hat, dass es viel zu viel Zeit benötigen würde. Zeit, die ich – neben den oben genannten Argumenten – spätestens in einigen Monaten nicht mehr haben werde :(

PS was mir aber bei GW2, so wie bei allen Online-MMOs, auf den Sack geht, sind die total absurden Maßstabsverhältnisse. Die Räume/Landschaften, in denen man unterwegs ist, sind einfach vieeeeeel zu groß in Relation zum eigenen Charakter. SW:TOR is da genauso schlimm mit seinen ewig großen Hallen. Das mag der hohen Spielerzahl geschuldet sein, zerstört für mich aber einen Großteil der Atmosphäre und Glaubwürdigkeit der Spielwelt :(

@Azz:
Ja, mir geht es auch so, dass ich mich auch ein wenig gelähmt fühle. Um nicht so wie ihr mit voller Steam-Liste zu enden, hole ich mir nur die Titel, die mir auch definitiv etwas bringen. Doch ich kann mich nur langsam von meinen Spielchen losreißen, die mich immer wieder weiter faszinieren.

wg. GW2:
Ja, es kommt für mich immer darauf an… wenn die normale Stadt schon für 200.000 Menschen angelegt ist, wirkt das schon sehr verschroben, aber wenn ich Löwenstein oder die Schwarze Zitadelle in den Videos zu GW2 sehe, dann bin ich doch ein wenig beruhigt. Richtige Ballungsgebiete werden sich da auftun.

Mir gehts da wie Azz. Soviele Spiele, die ich besitze und nicht dazu komme sie durchzuspielen und dementsprechend auch garkeine Lust drauf hab. Daher bin ich Fan von kurzen Spielen, die man schnell weglegen kann, nachdem man sie durch hat.
Grad Dantes Inferno beendet. Laut Savegame 9h Spielzeit, in der Realität noch bisschen mehr wegen zahlreicher Tode. Das war mir fast schon zuviel, länger müssen Spiele für mich auf keinen Fall mehr sein. Und zusatzcontent wie irgendwelche Challenges, höherer Schwierigkeitsgrad oder finden aller Secrets brauch ich auch nicht mehr. Und das nicht, weil das Spiel schlecht gewesen wäre, ganz im Gegenteil.

Fazit: Ne, ich brauch keine weiterentwicklung nachdem Spiele fertig sind.

Dir geht es wie Azz? Er stimmt mir doch zu. Dann geht's dir ja wie mir, aber ich glaube, das wolltest du nicht ausdrücken. :D

"Und zusatzcontent wie irgendwelche Challenges, höherer Schwierigkeitsgrad oder finden aller Secrets brauch ich auch nicht mehr."

Solch einen "Popelkram" will ich auch nicht, sondern vernünftige Erweiterungen, die wirklich etwas bieten und umfangreich sind, sofern es nützlich ist. Wie im Eintrag steht, passt es ja auch nicht zu jedem Spiel. Ich meine, Dantes Inferno ist ja auch nicht wirklich ein Spiel, dass irgendwann vom Gameplay her etwas völlig anderes bieten kann. Es bleibt ein Action-Game mit Combo-Buttonsgedrücke.

Objektiv betrachtet: Hat Minecraft ein vom Entwickler festgelegtes Ende? Nein, man hört aber dann auf zu Spielen, wenn man sich satt gesehen hat (nichts mehr bauen / erforschen / craften will). Die Lust ist einfach weg, bis sie wieder kommt oder eben nicht. Für dein Fazit müsstest du also mit etwas kommen, wie deine Civ-Teile (Erweiterungen? Content-patches) oder WoW, mit der Überlegung dann, dass sie dir so zuviel Zeit nehmen um auch nebenbei mal ein Dantes Inferno erleben zu können.

Man könnte vielleicht meinen, der Unterschied zwischen uns ist sei der, dass ich nicht mal eben 9h "opfern" nur um Dantes Inferno auch erlebt zu haben, aber das stimmt nicht ganz. Die Lähmungserscheinung habe ich trotz meiner massiven Begrenzung auch, weil ich nicht bedacht habe, dass mich einerseits die alten Titel wieder einholen, andererseits Mass Effect wirklich wie Kaugummi am Schuh klebt und mich überhaupt nicht in die Gänge bringt. Brr :(

"Dir geht es wie Azz? Er stimmt mir doch zu. Dann geht's dir ja wie mir"

lol. Ich würd sagen, uns gehts allen irgendwie sehr ähnlich ^^

Ich möchte aber nochmal betonen, dass ich schon wirklich sehr gerne spielen möchte. Die Leidenschaft ist schon noch vorhanden. Nur kann ich diese aus den verschiedensten Gründen – u.a. eben Überwältigung durch die Vielfalt – nichtmal mehr im Ansatz ausleben. Und wenn ich dann doch mal was spiele, dann nicht annährend so intensiv (im Sinne von "sich auf die Welt einlassen") wie nötig. Nur absolute Ausnahmespiele (Heavy Rain, Uncharted, Mass Effect) können mich noch "erreichen".

Von daher stimme ich Ron zu: insofern es sich eben nicht um solche sehr seltenen Ausnahmespiele handelt, bevorzuge ich auch (nur noch?) Spiele, die deutlich weniger als 10h dauern.

Das ist schon äußerst traurig. Weil man damit Produkte wie CoD oder Homefront sogar noch unterstützt. Noch trauriger wirds, wenn man sich die philosophisch-gesellschaftlichen (u.a. z.B. Kapitalismus im negativen Sinne, schneller, oberflächlicher Konsum und dann weiter zum nächsten Produkt) Hintergründe betrachtet… herrje, was is das für ne Zeit, in der wir nur Leben…

"Für dein Fazit müsstest du also mit etwas kommen, wie deine Civ-Teile (Erweiterungen? Content-patches) oder WoW"
Nunja, hab ich beides jetzt schon länger nicht gespielt. Civ5, obwohl ichs im Gegensatz zu vielen anderen mag, hab ich extrem wenig gespielt.
Aber auch bei den alten Teilen hab ich nie großartig neuen Content gebraucht. Ich habe immer nur das normale SPiel gespielt, obwohl es dutzende von Szenarien gab, die das Spiel leicht verändert haben und vielleicht sogar ein bisschen Hintergrundgeschichte hineingebracht hätten. Von Mods will ich garnicht erst anfangen. Hat mich alles irgendwie wenig interessiert.
Minecraft ist natürlich ein Sonderfall, das hab ich als work-in-progress gekauft und auch immer so betrachtet. Aber selbst wenn ich es (ok sehr selten, aber kommt vor) heute starte mach ich eigentlich nichts anderes wie damals als ichs bekommen hab. Das ganze neue Geraffel ignorier ich größtenteils.

WoW ist schonwieder ein Sonderfall aber in anderer Hinsicht. Da Zahl ich konstant Geld dafür um es zu spielen, da verlangt man einfach neuen Content. Und der ist auch bitter nötig, wenn man da soviel Zeit verbrät ;) Aber das ist eh ein Thema was sich für mich größtenteils erledigt hat. Es hat immer noch seinen Reiz, aber wenn überhaupt würd ich das eh nurnoch als Singleplayerspiel in einer belebten Welt spielen, was irgendwie am Sinn vorbei geht ;)

Allgemein ist das schon so, dass MMOs und F2P Spiele davon leben immer mit neuem Content versorgt zu werden. Aber das geht ja auch fast ein bisschen an der Frage vorbei, denn "durchspielen" kann man die in klassischer Form ja eh nicht ;).
"Welche Spiele haben euch nach dem Abschluss richtig überzeugt?"
Deswegen hab ich ja auch ein Spiel als Beispiel gewählt, dass definitiv nen Abschluss hat. :wink:

Ich brauche in den meisten Fällen definitiv ein Ende, wobei die Definition etwas dehnbar ist, weil ich ganz gut darin bin mir selbst ein Ziel vorzugeben (level 60 in WoW erreicht -> schwups war ich ein paar Monate komplett weg). Deswegen gehen mir auch DLC so ganz besonders auf den Geist. Wenn Zusatzcontent, dann bitte nur en halbes oder en Jahr später als dickes Addon mit anständig Spielzeit — wie früher halt. Aber nicht dieses Häppchenweise wo ich schon vorher keine Lust mehr habe zu spielen, weil ich dauernd denke "warte doch bis der DLC kommt, dann kannste das Zeug gleich benutzen". Mit auch ein Grund, warum ich mich DLCs immer noch soweit möglich komplett verweigere und sie ignoriere. Und ja, Saints Row 3 ist sowohl die Ausnahme von der Regel als vermutlich auch die ganz aktuelle Antwort auf beide Fragen im Eintrag :smile: .

Das absolute Extrem derzeit ist Team Fortress 2. Jede Woche mindestens ein Update. Da habe ich absolut keine Lust es noch einmal zu starten (und habe ich auch schon ewig nicht mehr), weil es sich nur noch wie Arbeit anfühlt, egal wie gut das Spiel eigentlich ist. Aber auch sonst habe ich einfach irgendwann (zumindest erst einmal) keine Lust mehr zu spielen. Deswegen liegen ja so viele angefangene Titel auf meiner Platte. Irgendwann kommt sie aber (zumindest kurzzeitig) wieder und dann spiele ich weiter.

Wobei Mass Effect, Dragon Age, Eye of the Beholder, Baldur's Gate etc. meine bevorzugteren Varianten sind was "vorhandener Spielstand, gleiches Szenario" angeht. Auf der einen Seite habe ich hier mein klares Ende und doch spiele ich später im gleichen Szenario mit meinen Charakteren weiter.

Zu den Themen "Übersättigung", "Spiellänge" etc. werde ich mich glaube ich enthalten. Ich bin da einfach ein zu spezielles Extrem, sowohl was mein Kaufverhalten vor allem aber was mein generelles Verhalten (angefangene Spiele jahrelang auf der Festplatte liegen lassen, schneller Wechsel zwischen den Titeln, "Stimmungsschwankungen" zwischen extrem viel Lesen, Spielen und Filme/Serien schauen etc.) angeht :smile: .

@Ron:

WoW ist auch kein richtiger Ausnahmefall, da es vom Genre her GW nicht unähnlich ist. Natürlich ist der Druck des Entwicklers größer neue Inhalte zu liefern, als beim gebührenfreien CORPG, weil die Leute ja für Spielzeit bezahlen, aber das möchte ich gerne abfedern: Die Kapitel sind natürlich nicht solche Erweiterungen ~ mir ging es eher um solche Neuerungen wie das Auktionshaus mit kleinen Nebenangeboten vor einigen Jahren und den Inhalten die unabhängig vom Hauptthema der Erweiterung (Nicht PQ!) mit hinein kamen.
Und darüber hinaus natürlich das von Christoph angesprochene Problem wo genau das Ende ist. Für Solisten mehr oder minder, wenn man alle regulären Ziele der Erweiterung, sowie das maximal Level mit akzeptierter Ausrüstung erreicht hat … oder für Raid Content (etc.) bezwungen. Und dann gibt's aber immer noch die Leute dazwischen. Ein eigenes Thema, aber ja: WoW passt trotzdem noch mit ins Build, sonst dürfte ich GW von der oberen Liste streichen und dann stellt sich die Frage, welche Spiele außer F2Ps überhaupt noch (ohne Download-Content) weitergehen.

Die Versionsnummer bei Minecraft sehe ich – wie du – als relativ austauschbar. Der Sprung zwischen Alpha und Beta, sowie der Gold-Status sind absolut ohne jede Bedeutung. Schön wäre es aber, wenn das Spiel doch deutlich mehr gepflegt würde. Gerade gestern erschien ja 1.2, aber umgehauen, wie oben steht, hat mich da nix umgehauen. Vor allem aus dem Bestreben heraus größere Päckchen mit Inhalten gewinnbringend zu produzieren, sollte doch im Interesse von Mojang sein… Das jedoch, ist wieder ein Denken, dass ein Indie-Entwickler im Normalfall nicht hat. Gut, dass sie sich selbst nicht mehr als solcher bezeichnen würden.

@Christoph:
Ja, das mit TF2 ist mir auch aufgefallen. Dungeon Defenders geht da meines Erachtens aber noch krasser, was ich aber bereits schon zur Weihnachtszeit gelobt habe. Vor allem mit den kostenlosen 'themed' DLCs zu Valentin und zu den Präsidentschaftsvorwahlen. Hat aber alles nichts geholfen, da mich das Spiel momentan nicht anspricht und ich ein ähnliches Gefühl von: "Ohje, soviel aufzu'arbeiten' hinterlässt."

Gerade beim Schreiben des Artikels habe ich damit gerechnet, dass zumindest Azz Mass Effect und vergleichbare Spiele mit einbringt und ich wurde wieder stark beruhigt, als er da nicht drauf angesprungen ist. Im Grunde aber: Ja. Ja, könnte man die Spiele als einen Teil sehen und auch wenn man ja weiterspielen will (und es darauf angelegt wird, dem Spieler zu vermitteln, dass er wissen will, wie's weiter geht), ist es ja quasi eine Fortführen im gleichen Szenario. Wobei es mir jedoch schwächelt sind eben solche DLCs die einen ähnlich starken zweiten Standfuss bringen. Das mag bei Mass Effect durch die Zusatzscheibchen ja noch einigermaßen funktionieren, aber ist es wirklich eine zusätzliche Verbesserungen? Wurde in den Zusatzinhalten ein neues Waffensystem, Kampfsystem oder gar Spielsystem an sich eingespielt? Wurde das Alte zumindest versucht zu verbessern oder gar ein ganzer eigener Ark geschaffen? Das kann ich schlecht abschätzen, da ich mich immer noch mit dem ersten Teil herum quäle. Nur allein von der Überlegung her, fühle ich mich nur noch bei wenigen Spielen saturiert.

Erinnert ihr euch noch, wenn früher mit großen wie kleinen Patches immer Änderungen kamen, die an einem Spiel soviel verändert haben? Coop-Modus für Battlefield 2. Eigene Abschnitte und Tree-Verbesserungen bei "Rollenspielchen", wie Sacred.

Wir beschweren uns, wenn sich die Verkaufsversion als finale deklarierte Version unvollständig (Mafia 2?) oder grob verbuggt anfühlt. Dass zum Ausgleich dieser Schwächen aber Spiele nur so auf den Punkt entwickelt werden, ohne im Nachhinein noch Pflege von den richtigen Entwicklern zu erhalten, ist die Kehrseite der Medaille. Ein Live-Support Team wird abgestellt, um das Nötigste abzudecken, dass nicht zu viele Fehler aus der Entwicklung fortbestehen. Mehr nicht. Ich denke die Preispolitik in Kombination mit den rasch sinkenden Preisen für die meisten Spiele (natürlich nicht alle), dörrt jedes Konzept, welches in diese Richtung gehen würde auch nur im Ansatz aus.
Ich wünsche mir des Öfteren einfach nochmal bei einem lediglich 1-2 Jahre alten Spiel, es kaufen zu können, ein Problem zu entdecken und mich nicht direkt vollständig allein gelassen zu fühlen … oder wissen, dass ich nach dem Abschluss mit bestimmten Dingen, wie New Game + oder alternativen Enden mein Spielerlebnis noch weiterführen zu können, wenn es mir besonders gut gefällt.

Die Zeit hat man heute aber nicht, wie ihr mir suggeriert und ich mir selbst ehrlich eingestehen musste (siehe Einleitung). Dennoch werde ich versuchen lieber 20 Stunden mehr in ein geliebtes Spiel reinzustecken, anstatt meine Liste nur grob abzuarbeiten, um so viele Spielerlebnisse mitzunehmen. Ich hoffe dann einfach, dass das was ich verpasse, mit dem Spielspaß, des erweiterten Spiels aufzuwischen und wett zu machen. Wäre ich Sammler, wäre ich wohl dank Steam und Co. nie saturiert.

Es passt nicht ganz genau zu dem Thema hier, aber ich muss es einfach erwähnen. Die neuste Ausgabe der Kolumne von Jörg Langer ("Langer lästert") ist – wie auch alle vorher – absolut mit ein Grund für meine "lähmenden" Emotionen gegenüber Spielen. In diesem Fall: Spiele als eine, auf eine "nicht-erwachsene" Zielgruppe ausgerichtete (Massen-)ware. Deshalb: einfach ma lesen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich manch einer von euch darin ebenfalls wiederfindet :)

Ja, das stimmt, die Überlegung aus dem Eintrag fand ich auch ganz interessant. Was mich nur ein wenig stört ist wie kurz bei "catherine" gegriffen wird. Immer wieder wird von den großen Themen Erwachsener geredet und wie Jörg meint auf die Probleme dieses Mid-Twenty verwiesen, was man schon als außergewöhnlich erwachsen empfinden soll. Doch viele der Sorgen, die man in der späteren Lebensphase hat, wie sie der Hauptdarsteller erlebt, gründen sich auf doch sehr kindliche Verlustängste oder der Angst vorm Scheitern an sich, wodurch man vor Verantwortung lieber davon laufen möchte. Das Problem an dem Text ist meines Erachtens also der Glaube "erwachsen" und "jugendlich" oder "end-Teen" sauber unterscheiden zu können. Viele Probleme hat man erst mit fortgeschrittenem Alter, die Ursache kommt, wie bereits erwähnt, aber aus früheren Lebensabschnitten oder Erfahrungen. Heißt unterm Strich, dass ich der interessanten Handlung an sich schon überhaupt die Zielgruppe "höherer" Themen abspreche, denn das Erlebte waren eher Dinge, die mich an ein Lebensalter zwischen 16 und 18 erinnerten.

Btw.: Ich hatte mich vor längerer Zeit mit Ron darüber ausgetauscht, dass ich von der Geschichte von Mass Effect sehr enttäuscht bin. Nun gut, in diesem Zusammenhang vielleicht nicht ganz fair, da ich durch Leute wie Azzkickr dem Schrecklichen, meine Erwartungen endlos geschürt habe … aber schön, dass Hr.Langer mich da ein wenig beruhigt, wenn ich für ein Sci-Fi Genre doch mehr erwartet habe. Vielleicht ist das auch mit der Grund, warum das Spiel auch bei Menschen ankommt, die normalerweise nichts mit diesen Zukunftsgespinsten anfangen können. Wer weiß?

Zu den Kolumnen an sich:
Ich lese seine Kolumnen auch immer (unerwartet) gerne, finde es aber sehr selbst-ironisch, dass er jetzt dieses Thema wählt. Gerade GG lobt doch in letzter Zeit Weichspülspiele wie CoD und SW:ToR in den Himmel und im Wertungskasten wird eifrig genug redirigiert, bis man nur noch wenig Zusammenhang zwischen Text und Fazit lesen kann, während Spiele, die auch nur ein bisschen was wagen (subjektiv gute wie schlechte Titel) gnadenlos abgestraft werden, wenn die Aufmerksamkeitsspanne mal nicht langert.
Wenn ich an zwei Beiträge weiter vorher denke, wie er seine Privatfehden mit anderen Redakteuren in die Öffentlichkeit zerrt, was auch eher als kindisch einzustufen ist, frage ich mich, ob ich wirklich sein Verständnis von "Erwachsenenspielen" spielen will. Souveränität gehört meines Erachtens zum Älterwerden dazu. Mit mehr Erfahrung wird man zwangsläufig abgeklärter und muss keine Schlammschlacht mehr mit Menschen, die zu verbalen Entgleisungen neigen (Stichwort: F*U Langer), führen.

Apropos Wortspielchen ~ von vielen Redakteuren als Stilmittel verkauft: Ich bin Alliterationen leid. Überall liest man sie. Langer lästert, Fränkel frotzelt usw. Natürlich ist GG hier als Letztes auf den gegen die Wand fahrenden Zug aufgestiegen. (Gut, FF ist kein GG-Projekt) Jeder noch so kleine Blog muss sich so etwas heutzutage leisten. Schlimmer noch: Wenn sich "Redakteure" auf Anaphern berufen, quasi Sätze oder Teilsätze mit den gleichen Worten, Wortlauten anfangen. Da sowieso schon freimütig die Voraussetzung '(Teil-)Sätze' ignoriert wird und Worte/Silben stattdessen verwendet werden, könnte man auch gleich eine doppelt unechte Ephipher daraus machen. Das wäre doch mal was Neues: Langer prangert …

Ich hatte glaub ich schonmal geschrieben (oder es war evtl. in dem angesprochenen Gespräch bzgl. Mass Effect), dass eine tolle Story in Spielen für mich ziemlich unwichtig ist. Das Setting muss stimmen und es sollte nach Möglichkeit ne Athomsphäre aufkommen, aber ne wirklich gute Story brauch ich nicht. Wenn ich das will, kann ich en Buch lesen oder nen Film schauen. Wobei ich einem entsprechenden Spiel natürlich auch nicht abgeneigt wäre, aber wenn das auf nen interaktiven Film hinausläuft oder ein Spiel, dass zu 3/4 aus Zwischensequenzen besteht kann ich drauf verzichten.

Was die Kolumne angeht, muss ich Jakill recht geben. Ich finde Jörg Langer ist ein Heuchler. Man kann nicht Spiele mit Niveau fordern aber im gleichen Atemzug jedem Niveaulosen Actionspektakel Traumwertungen hinterherwerfen. Und die Spiele, die vielleicht doch zumindest ein bisschen Niveau zeigen, für irgendwelche Spitzfindigkeiten oder technische Mängel als unteres Mittelmaß verdammen.
Die Spielepresse kann sich da doch nicht rausreden, sind sind doch an dem Problem mit schuld! Sie haben durch entsprechende Wertungen doch die Käuferschaft und auch die Publisher genau in diese Situation hin-erzogen. Man könnte jetzt einwerfen, dass die Spielepresse längst nicht mehr den Einfluss hat wie früher, und dem würde ich uneingeschränkt zustimmen, aber das kann ja wohl kaum das Selbstverständnis der Redakteure widerspiegeln. Da könnten sie es dann auch gleich lassen ;)

Und GERADE bei Gamersglobal, wo man nicht müde wird herauszustellen wie alt und erwachsen die Leserschaft doch sei, könnte Impulse in die Richtung geben. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall und da darf sich Herr Langer dann auch nicht beschweren.

Aber die Ironie in der Sache ist schon wirklich witzig. Christian Schmidt wurde von der Gamersglobal Elite geradezu zerrissen, hauptsächlich mit dem Argument, er hätte es bei der Gamestar ja besser machen können, hat das aber nicht getan und jetzt kritisiert er von "außen" herum. GENAU das kann man Jörg Langer auch vorwerfen. Nur macht er es nicht von außen, er trennt da nach persönlicher und professioneller Meinung.

@ Jackie

Das "herausragende" an ME war für mich nicht die Story, sondern das überaus stimmige Gesamtpaket, besonders bzgl. Atmosphäre, Interaktivität und Inszenierung. Es ist eines der sehr wenigen Spiele, denen man wenigstens im Ansatz sowas wie Immersion nachsagen kann.

Zum Thema Jörg Langer:

Das is natürlich schwierig. Ich bin auch beileibe kein Fan von ihm. Im Gegenteil: ich hab schon desöfteren in Gesprächen mit Sic mich über seine (aus meiner Sicht, soweit von mir beurteilbar) Arroganz und Dominanz aufgeregt. Dass er nicht auf den Kopf gefallen ist, sollte überdies klar sein. Wie (gute?) Politiker, hat er natürich ein Gespür für das, was seinen Kunden auf dem Herz liegt. Und man könnte ihm vorwerfen, dass er dieses Wissen populistisch ausnutzt, ohne dabei etwas abseits seiner Seitenaufrufe und persönlichen Profilierung zu bezwecken. Er ist halt auch Geschäftsmann.

Mir gings auch nicht darum, die Person Jörg Langer auf Charaktereigenschaften wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit etc. zu überprüfen und seine Texte in Bezug auf seine Person zu analysieren, sondern schlicht und einfach den Inhalt der Kolumnen isoliert zu betrachten. Und da muss ich dann sagen, hat er immer den Nagel auf den Kopf getroffen. Aus welchen Gründen er diese Kolumnen schreibt, is ne andre Geschichte, die aber zudem ziemlich egal ist. Was würds uns effektiv bringen, wenn wir wüssten WIE er dahinter steht? Auch nicht mehr als die Unwissenheit darüber :)

Zumal ihr beide – das fällt mir grad so auf – gerade doch etwas unfair gegenüber JL geworden seid :) Wie der Großteil der Menschen (evtl. auch alle Menschen ^^) selektiert man bewusst oder unbewusst einzelne – teils aus dem Kontext gerissesne – Facetten des Themas (hier: des Artikels) und nutzt sie für eine Gegenargumentation, mit dem einzigen Ziel, die eigene Meinung zu festigen/zu verteidigen, anstatt auf ein möglichst objektives "Ergebnis" zu kommen. Auch hier ist die Politik, der ständige Kampf zwischen Koaliation und Oppostion (und unter regelmäßigem Ausklammern der Bevölkerungsmeinung), wieder ein negatives Paradebeispiel :)

Streng genommen tut a) die Person JL mal garnix zum Thema. Der Inhalt zählt.

Streng genommen ist b) die Argumentation, GG würde, von JL in der Kolumne kritisierte Spiele, in den offiziellen Tests (hoch-)jubeln, wenn nicht sogar ganz falsch, dann zumindest zu einseitig. Dass CoD etc. trotz allem sehr gute Spiele sind, steht (leider?) ausser Frage. Oder soll man Spiele für "pubiertierende" Jugendliche anders bewerten wie "potentielle Erwachsenenspiele"? Wie sollte das aussehen? Man müsste quasi mehrere Wertungen für verschiedene Zielgruppen abgeben. Und wer definiert die Zielgruppen?…

Ihr ignoriert beide ein zentrales Argument seiner Kolumne: die Fixierung von Spielen auf den Spiel(charakter), was typisch für die Weltwahrnehmung von Kindern ist. Ich wäre äußerst froh, wenn es mal Spiele gäbe, in denen man (zumindest anfangs) nicht der Held ist (gibts teilweise schon), nicht die Hauptfigur ist (gibts quasi garnicht*), nicht alles auf einen selbst gerichtet ist (gibts auch nicht*).

* soweit ich informiert bin

Also erstmal finde ich, dass du dir widersprichst. Wer einen Text geschrieben hat und wo er veröffentlicht wurde gehört nunmal zum Kontext. Das in irgendeiner weise auszubelnden halte ich für falsch und führt genauso dazu Sachen aus dem Kontext zu reißen.
"Wie sollte das aussehen? Man müsste quasi mehrere Wertungen für verschiedene Zielgruppen abgeben."
Man sollte einfach keine Wertungen mehr vergeben, aber diese Diskussion will ich hier definitiv nicht (wieder) vom Zaun brechen ;)

"nicht die Hauptfigur ist (gibts quasi garnicht*), nicht alles auf einen selbst gerichtet ist (gibts auch nicht*)"
Will man das denn? Ich weiß nicht ob ich das will. Das ist doch auch in Filmen und Büchern so, dass die Handlung auf eine oder mehrere Hauptpersonen ausgerichtet ist. Da fällt mir jetzt spontan auch kein Gegenbeispiel ein. Klar dass das alles in größere Zusammenhänge eingebettet ist und viel mehr Themen behandelt werden könnten, da stimme ich zu.

Kommt darauf an, wie du es siehst. Dass du als Spieler in einem Spiel aus deiner Sicht eine Hauptfigur spielst, lässt sich schließlich nicht vermeiden und ist wie Ron schon sagt ganz normal. Aber ganz aktuell fallen mir mit Rage und Dragon Age 2 gleich zwei Beispiele ein, wo du als Spieler unterm Strich weder der Held noch die eigentliche Hauptfigur bist, was das große Ganze betrifft.

Dragon Age 2: Dir als Hawke geht es nicht darum die Welt zu retten, sondern nur deine Familie zuerst in Sicherheit und dann an ihren rechtmässigen Platz in der Ellite der Stadt zu bringen. Du bist eigentlich nur ein unwichtiges Rädchen in der Stadt Kirkwall. Und die paar großen Heldentaten (vertreibung der gehörnten Fuzzies, die "Rettung" von Kirkwall), die du dabei angeblich vollbringst? Wegen deinen Handlungen ist das ganze überhaupt erst eskaliert! Du behebst also nur das, was du selbst verbockt hast. Das würde ich nicht gerade als Heldentat bezeichnen. Das ist sogar eine der Stärken des Spiels, dass es sich eben nicht schon wieder um die Rettung des Universums geht, sondern nur um die Familie Hawke!

Rage: Ja, am Ende zerstörst du die Station und die Rebellen haben angeblich gewonnen (oder so ähnlich ;) ). Aber wenn du dir mal Gedanken darüber machst, was die Auftraggeber so zu dir die ganze Zeit sagen, wie sie dich behandeln und was sie dir für Aufträge geben, fällt dir da nicht auf, dass du eigentlich total entbehrlich bist? Du bist schließlich nicht der erste und auch nicht der letzte, der aus einer der Archen rauskommt. Das macht dir dein Begleiter schon in den ersten Spielminuten deutlich. Es liegt dir in der Welt keiner zu Füßen, stattdessen machst du Botengänge und Selbstmordmissionen, die jeder andere auch erledigen könnte. Auch hier stelle ich mir einen Helden anders vor und entscheidende Hauptfigur sowieso.

In beiden Fällen wirkt es erst einmal nur anders, weil man natürlich aus der Sicht von sich selbst (aus Spielfigursicht gesprochen) an die Sache herangeht und da ist natürlich alles was man macht lebenswichtig und so. Im Fall von Rage würde ich sogar soweit gehen und behaupten, dass genau diese naive Haltung die NPCs ausnutzen, um dich für ihre Sache zu gewinnen! Und wenn jetzt einer sagt: "So tiefgründig haben die Autoren bestimmt nicht gedacht", dann tut er den Schreiberlingen meiner Meinung nach Unrecht.

Außerdem sind diese Gedankengänge nicht alleine auf meinem Mist gewachsen. Das haben sich nach den jeweiligen Tests schon einige Redakteure detaillierter und ausführlicher zusammengereimt. Ich weiß nur leider nicht mehr wo das war. Vermutlich Gamasutra, sicher bin ich mir aber nicht

@Azz:
Ich habe extra versucht die Thematik JL und den Inhalt seiner Kolumne nicht zu vermischen, wofür einzelne Absätze eigentlich stehen sollten. Für mich habe ich eine bewusste Trennung da gezogen und gesehen.
[i]"selektiert man bewusst oder unbewusst einzelne – teils aus dem Kontext gerissesne – Facetten des Themas"[/i]
Was JL dazu ohne Anstandsregeln salopp sagen würde wäre wohl: "Blödsinn."
Ich habe bei meinem Kommentar direkt vorweg genommen, dass ich überraschter Weise sehr oft seiner Meinung bin. Ansonsten hätte ich wohl nicht im vorletzten Gastbeitrag schon dazu verlinkt und hier nochmal sein Statement unterstrichen. Wahrscheinlich aber nicht deutlich genug ~ [i]"Ich lese seine Kolumnen auch immer (unerwartet) gerne, […]"[/i]
Gleichzeitig wollte ich aber genau auf das eingehen was du schreibst: Als Geschäftsmännchen muss er natürlich die Masse auch bedienen (vielleicht im Falle der Zielgruppe dieses Eintrags wurde ich sogar mit bedient, wer kann das schon so genau abgrenzen). Aber wenn man ganz ehrlich ist, ist das was GG noch von anderen Seiten unterscheidet viel mehr der Community-Teil und damit meine ich nicht die Events, sondern das System. Und ich finde gerade dieses System wird seit Langem mit Füßen getreten, aber das ist wieder was anderes Thema. Unterstreichen will ich jedoch ausdrücklich, dass sich dein Eindruck, dass ich den Eintrag aufgrund von charakterlichen Mängeln, die ich JL anlaste, zerpflücken würde, als falsch darstellt. Denn ich lese seine Kolumnen gerne. Entweder weil mich seine Meinungskundgebungen bestärken oder mich auf neue Ideen bringen. Letzteres stimmt mich weit positiver in meiner Laune.

Als Anmerkung: Vermutlich würde er dir aber wieder einen Strick aus der Situation drehen und dir mangelnde Lesekompetenz vorwerfen, aber ich mache das nicht … da hier mal wieder meine Kommunikation schuld war. Wie so oft.

@topic:
Und zu dem von Ron angesprochenen Punkt wollte ich wegen meines Kommentars, der 4 verschiedene Themen anschneidet nicht auch noch kommen. Es langt wenn meine Kommentare länger als einen Absatz sind und außerdem ist es mir äußerst unangenehm, dass viele Diskussionen immer irgendwann einfach nur mit meinem Kommentar aufhören, weil das Interesse weg ist. Immer das letzte Wort zu bekommen, wenn man es nicht haben will ist doof. Ich bekomme dafür oft zu hören, dass ich Themen einfach tot quatschen würde. Da wird schon etwas Wahres dran sein, daher freut mich dein/euer Einwand. ^^"

Aber wenn der Fisch schon mal auf dem Tisch liegt… nur ganz kurz zum Punkt Hauptfigur:
[i]"Will man das denn? Ich weiß nicht ob ich das will."[/i] – ich weiß eben auch nicht, ob ich das so konsequent will. Mir persönlich – im Bewusstsein über Erzählungen, die eher das große Ganze betrachten – ist es immer so ergangen, von jung auf, dass ich mit den Erziehungs- und Kinderfilmen vollgestopft bin. Ich bin so verkorkst mit Disney-Moral und Helden-Erzählstil, Happy Endings etc., dass ich dadurch immer eine zentrale Figur brauche. Ob als Held oder Antiheld oder sonst etwas, sei mal dahin gestellt. Mit ein Grund, warum mir Geschichten mit durch und durch Guten, wie Bösen keinen Spaß machen und Enden nicht einfach Super-duper ausfallen sollen, sondern lieber ausgeglichen. Die adaptierten Gedankengänge von Christoph zu Rage und Dragon Age 2 finde ich so ansprechend, dass ich dem eigentlich früher als erwartet nachgehen möchte. (Nach meinem 'Anspielen' von Rage, habe ich den Titel auf meiner ToPlay Liste sehr weit nach hinten verschoben.) Die Sichtweise im Spiel selbst bleibt jedoch trotzdem Ich-Bezogen, somit ist das also ein guter (und doppelter) Kompromiss.

Springen wir wieder zum eigentlichen Aufhänger, der angemessenen Thematik für "ältere" Spieler. Wenn wir mal die schwammige Umschreibung einer Definition von "Spiel für Erwachsene mit Erwachseneninhalten" aus dem Eintrag rausfiltern, ist das also kein erwachsenes Bestreben, was ich mir da von einer Story wünsche. In dem Fall bin ich dann wohl Kind wenn ich mir so etwas wünsche. Messen wir die Definition aber am Anspruch, könnte aus der kindlichen Erzählung eine erwachsene Handlung geboren werden.

So oder so betrachtet, man kommt mit dieser Herangehensweise auf keinen grünen Zweig, wenn wir nicht vorher das Grundsätzliche diskutieren, was diese erwachsene Handlung ausmacht. Seht ihr euch da als reif und erfahren genug, um das eindeutig eingrenzen zu können? Ich ehrlich gesagt nicht. Seht ihr euch als erwachsen? Ich mich mit Sicherheit nicht. Mitunter, weil ich das auch noch gar nicht sein will. Jeder kommuniziert also bislang nur das, was man persönlich als anspruchsvoller betrachtet und assoziiert dann frei, wie Großgewachsen das dann sein mag. Nehme ich die Erkenntnis nun für meine Kritik am Eintrag selbst, darf ich aber jetzt auf die Person selbst zurückfallen und sagen: Das ist aber auch keine besonders erwachsene Haltung, Herr Chefredakteur. :laughing:

Na, um zu verhindern, dass du "mal wieder" das letzte Wort hast, will ich halt doch nochmal was schreiben ^^

Genrell glaub ich übrigens nicht, dass es dran liegt, dass du "ein Theme totquatschst", sondern dass bis dahin halt schon der nächste neue Artikel hier online ist ^^. Ich glaube, gerade das hier besprochene Thema hätte sogar noch mehr Aufmerksamkeit verdient, wird diese aber nicht bekommen, weil wie alle andere, wichtigere Dinge zu tun haben und unser Zeitbudget begrenzt ist :( Letztlich können wir ja au nix bewirken oder "der Wahrheit" nahe kommen, weil wir viel zu wenig Einblick haben und letztlich alles auf Vermutungen basiert. Stammtischgerede eben :).

Deswegen meinte ich auch, dass es egal ist, ob ein JL oder ein andrer Mensch den Text verfasst hat, weil die Frage nach der Aufrichtigkeit und den Intentionen des Autors, wenngleich interessant, doch vom eigentlichen Thema ablenkt. Ob JL seine Kolumne aus rein populistischen Gründen verfasst, oder ob er wirklich dahinter steht (bei allen Widersprüchen), spielt dabei doch keine Rolle. Bzw. es MUSS dabei keine Rolle spielen.

Dass ich denke, dass du seine Kolumne zerpflückst wegen der Person JL, hab ich nirgends geschrieben, Jackie :) Mir ist eben nur aufgefallen, dass sowohl du als auch Ron sich auf die Frage gestürzt habt, ob JL nicht selbst noch kindisch ist, weil er XYZ etc.. Du sprichst von "Selbst-Ironie" und "GG lobt Weichspülspiele", Ron ganz direkt von JL als "Heuchler".

Wie gesagt: das mag alles stimmen. Nur war ich eben – anders als Ron – der Meinung, dass man dies nicht berücksichtigen muss, will man das Thema seiner Kolumne besprechen. Man kann natürlich, aber dann gehts in ne ganz andere Richtugn und endet zwangsläufig weit abseits des Themas seiner Kolumne, sondern bei seiner Person selbst. Das meinte ich :)

Schön zu lesen. Aber sobald ich mehr Luft habe, will ich unbedingt Rons Thema im Bezug auf "Genre-formende Spiele" weiter aufgreifen … denn daraus lässt sich noch so Einiges machen …

Letztes Wort. Ach Mist, das waren ja zwei Wörter. Jetzt sinds schon neun. Dreizehn. Vierzehn. Ach verdammt!

(Inspirert von einem Gag im The Order of the Stick Comic)

Lol… das is jetz allerdings ne "problematische Lage", in die er sich da reinmanövriert hat ^^ Interessant.

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