Sicarius

Zwölf für die Einkaufsliste — 2. Quartal 2013

Im März wurden wir dieses Jahr regelrecht von Spielen erschlagen. Es schien fast so, als hätten die Publisher die traditionell eher schwachen Monate Januar und Februar auf Biegen und Brechen irgendwie ausgleichen müssen. Im April war es bislang glücklicherweise etwas ruhiger, wenngleich uns bis zum Ende des Monats durchaus noch ein paar interessante Titel erwarten. Es ist also mal wieder an der Zeit für eine neue Ausgabe der Eintragsserie „Zwölf für die Einkaufsliste“. Heute im Fokus: Das 2. Quartal 2013. Wie immer führen die meisten Links zu Amazon und es werden keine Titel noch einmal aufgeührt, die bereits in einer vorherigen Ausgabe erwähnt wurden (darunter Dead Island: Riptide [26.04.2013], Star Trek [26.4.2013], GRID 2 [28.05.2013] und Remember Me [07.06.2013]), aber immer noch nicht veröffentlicht wurden. Das verkleinert zwar die sowieso schon eher übersichtliche Auswahl der nächsten drei Monate noch weiter, aber Regel ist Regel :smile: .

Herstellerbild zu Dragon's Dogma: Dark ArisenDragon’s Dogma: Dark Arisen (26. April 2013 – X360, PS3) – Weder Sequel noch Addon, handelt es sich um Dark Arisen schlicht um eine Art Director’s Cut oder besser noch Enhanced Edition vom letztjährigen Überraschungserfolg. Das bedeutet neben spielerischen Verbesserungen wie einem einfacheren Reise- und Menüsystem gibt es auch mehr Skills, mehr Gegenstände, mehr Charakterverbesserungen (inklusive weiteren Individualisierungsoptionen) sowie ein komplett neues Gebiet inklusive mehr als zwei Dutzend neuer Gegner, welches die sowieso schon durchaus beachtlich (oder ermüdend) hohe Spielzeit des anspruchsvollen Action-Rollenspiels noch weiter verlängert. Wer es nicht kennt: Im Prinzip ist es ein Dark Souls nur mit wesentlich mehr klassischen Rollenspielelementen (inklusive einer Art Party) und einem nicht ganz so extremen Schwierigkeitsgrad. Definitiv ein empfehlenswerter Titel für Genrefans. Besitzer der Originalversion erhalten beim Kauf hingegen diverse Boni, können aber keine Savegames übernehmen und müssen wieder von vorne anfangen. Das ist entsprechend eine äußerst spaßige Angelegenheit, wenn man schon 50+ Stunden ins Original versenkt hat.

Zeno Clash 2 (30. April 2013 – PC, X360, PS3) – Der erste Teil wurde viel für sein gelungenes Nahkampfsystem aus der Ego-Perspektive gelobt. Mir blieb der Titel aber vor allem wegen seiner Schrägheit in Erinnerung und damit meine ich nicht den Humor, sondern die Welt mit ihren äußerst ungewöhnlichen Charaktere und dem dazugehörigen ungewöhnlichen Stil. ACE Team hat damit etwas erschaffen, was erfreulicherweise stark von der Norm abweicht und mich als Spieler durchaus erst einmal verwirrt zurücklässt („Vater-Mutter“? Wad willst du von mir?!), aber gleichzeitig auch sehr fasziniert. Entsprechend gespannt bin ich auf Teil 2. Jetzt wo zumindest ungefähr weiß wie die surreale Fantasywelt Zenozoik funktioniert, bin ich bereit weitere Abenteuer in ihr zu erleben und noch mehr über ihre Bewohner zu erfahren. Und auch die Entwickler hatten dieses Mal etwas mehr Geld zur Verfügung, was hoffentlich bedeutet, dass das Spiel zumindest etwas länger ist als der Vorgänger.

Far Cry 3: Blood Dragon (1. Mai 2013 – PC, X360, PS3) – Als Ubisoft am 1. April dieses Spin-off zu Far Cry 3 ankündigte, dachte zuerst jeder an einen Aprilscherz. Zu krank und gleichzeitig genial erschien die Idee einer Hommage an die SciFi-B-Movies der 80iger. Statt Tiger jagt ihr Echsen, die Laser verschießen, alles ist in Neonfarben eingetaucht, die Synchronisation ist extrem übertrieben (schlecht) und auch die Hintergrundgeschichte ist vollkommen abgedreht. Es hieß sogar in den Entwicklerinterviews, dass sie sich beim Modellieren ein Limit von 150 Dollar pro Charakter auferlegt hätten. Sprich die Ausstattung jedes NPCs im Spiel dürfte real maximal so viel Kosten. Eben Budgetbegrenzungen wie in einem echten B- oder C-Movie. Als eine der Hauptinspirationsquellen wurde Robocop 3 genannt. Ein Film, der definitiv als grottig bezeichnet werden darf (3,7 von 10 Sternen auf IMDb). Das klang alles viel zu abgedreht. Doch siehe da: Es war kein Aprilscherz. Es versteckt sich tatsächlich ein Spiel dahinter und es macht einen richtig, richtig geilen Eindruck.

Mars: War Logs (3. Mai 2013 – PC, X360, PS3) – Der Hauptcharakter des Spiels hört auf den Namen Roy Temperance und das Setting des Cyberpunk-Titels ist Shadowlair, eine Stadt auf dem Mars. Es lässt sich entsprechend schon einmal festhalten, dass der Autor hinter dem Spiel nicht unbedingt zu den Genies seines Fachs gehört. Und auch sonst erwarte ich definitiv keinen Blockbuster (das Spiel wird aber auch nur 15 Euro kosten). Doch Publisher Focus Home Entertainment hat in der Vergangenheit immer mal wieder mit interessanten Geheimtipps überrascht und auch das Action-Rollenspiel Mars: War Logs hat wieder gute Chancen einer zu werden. Vieles erinnert dabei, auch weil Entwickler Spiders Unterstützung von Cyanide Studios bekam, an das interessante Action-Rollenspiel Of Orcs and Men. Statt in einem Fantasy-Setting und in der Haut eines Orks beziehungsweise eines Goblins seid ihr hier als Mensch auf dem Mars in einem Endzeitszenario unterwegs. Außerdem verspricht das Kampfsystem actionbetonter zu werden als im Vergleichstitel. Definitiv ein Titel, den man mal im Auge behalten sollte.

Herstellerbild zu Metro: Last LightMetro: Last Light (17. Mai 2013 – PC, X360, PS3) – Ich habe Metro 2033 immer noch nicht durch. Das liegt zum einen an technischen Problemen — ich kann das Spiel mittlerweile nicht einmal mehr starten trotz einer vollständigen Neuinstallation (Absturz direkt nach dem Splash Screen) –, zum anderen bin ich doch irgendwie zu stark Anhänger des S.T.A.L.K.E.R.-Lagers.

Wir erinnern uns: Das Team hinter den Metro-Spielen ist eine Splittergruppe von GSC Gameworld, den Machern der S.T.A.L.K.E.R., die während der Entwicklung von Shadows of Chernobyl verärgert das Unternehmen verlassen haben. Was ich von Metro 2033 gespielt habe, sah zwar genial aus (es war einer der ersten richtigen DirectX 11-Titel) und hatte durchaus eine gute (Horror-)Atmosphäre, die auch stark an die Konkurrenz erinnerte. Und es passte sicherlich alles gut zu den Büchern, die ich nicht kenne. Aber mir war es einfach zu linear, spielerisch ein zu 08/15-Shooter und die Geschichte zog mich irgendwie nicht in ihren Bann. Deshalb hatte ich relativ bald mit dem Spielen wieder aufgehört, obwohl der Titel nicht gerade lang ist. Meine Erwartungshaltung an den Nachfolger ist entsprechend eher niedrig. Aber da S.T.A.L.K.E.R. 2 leider noch sehr lange auf sich warten lässt, bin ich dennoch durchaus bereit mich wieder in einem russischen Endzeitszenario zu verlieren — zumindest wenn ich es irgendwie doch noch schaffe Teil 1 durchzuspielen. Schließlich setzt Teil 2 auf Metro 2033 auf.

Blood Knights (17. Mai 2013 – PC, X360, PS3) – Hach ja, die Jungs von Deck13. Mit der gelungenen Adventure-Trilogie Ankh und zumindest dem ersten Jack Keane hatten sie durchaus einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Und selbst Venetica war bei aller berechtigter Kritik (der Patch 1.02 hat aber vieles signifikant verbessert) ein nettes und typisch deutsches Rollenspiel. Aber ihr Output seitdem war eher schlecht als recht. Entsprechend skeptisch sehe ich der Veröffentlichung ihres neusten Werks entgegen, das zudem bereits mehrfach verschoben worden ist. Dieses Mal handelt es sich um ein eher lineares Action-Rollenspiel mit Koop-Fokus (kommen dieses Jahr so einige davon…), und das ist durchaus mal wieder was angenehm anderes, angesiedelt in einem Vampir-Fantasysetting. Der Preis von nur 20 Euro tut sein Übriges dazu meine Erwartungen eher nach unten zu schrauben. Aber wer weiß: Vielleicht haben sich die Frankfurter wieder gefangen und liefern mit Blood Knights mal wieder einen netten Geheimtipp ab. Ich würde mich freuen.

Donkey Kong Country Returns 3D (24. Mai 2013 – 3DS) – FUCK YEAH! Ich kann mit Mario an sich nur wenig anfangen. Klar, ich spiele seine Spiele mittlerweile auch und sie sind qualitativ definitiv hochwertige Jump ’n‘ Runs. Aber die Welt und ihre Charaktere mag ich nicht wirklich. Bei Donkey Kong Country sieht die Sache schon anders aus und das, obwohl ich die Serie nur im Rahmen von ausführlichen Koop-Sessions mit JakillSlavik kenne. Die Kong-Familie, allen voran natürlich Diddy und Dixie Kong, ist einfach zu cool, die Welt angenehm abgedreht und Rare als Entwickler selbst mir PCler eine bekannte und für gute Spiele stehende Größe. Entsprechend genial finde ich es, dass ich nach dem durchweg gefeierten Wii-Release vor 2 1/2 Jahren nun endlich auch in den Genuss des langerwarteten vierten Teils der Serie komme. Inhaltlich erwarte ich ein erstklassiges Jump ’n‘ Run mit dem gewohnten Humor der Serie und ich gehe stark davon aus, dass es das auch auf dem Nintendo-Handheld der Fall sein wird.

Herstellerbild zu Resident Evil: RevelationsResident Evil: Revelations (24. Mai 2013 – PC, X360, PS3, WiiU) – Die 3DS-Version des Spiels habe ich leider noch nicht durch (bin derzeit nicht sehr konsequent was Handheld-Titel angeht), aber was ich bereits gespielt habe, hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Es ist vor allem schick, dass nach den doch eher action-geladenen Teilen 5 und 6 es sich wieder mehr am sehr guten vierten Teil orientiert. Levelerkunden, Munitionskonservierung und Rätsel lösen sind das Stichwort. Das macht das Spiel wieder mehr zu einem richtigen Survival-Horror-Titel und das tut der Serie definitiv sehr gut. Ich freue mich entsprechend darauf das Ganze nun auch auf dem großen Bildschirm erleben zu können. Bei aller „Liebe“ zum 3DS: Ich finde es selbst mit dem Circle Pad Pro ist es einfach nicht ganz so optimal zu spielen. Vor allem nicht über einen längeren Zeitraum.

The Last of Us (14. Juni 2013 – PS3) – Ich hoffe inständig, dass die Sache mit den Exklusivtiteln mit der nächsten Generation etwas abnimmt, jetzt wo die PlayStation 4 nicht mehr ganz so exotisch ist was die Hardware betrifft. Mich nervt es nämlich durchaus, dass ich Titel wie The Last of Us nicht spielen kann. Aber noch übertrifft der Nervfaktor nicht die Hemmungen gegenüber dem Anschaffungspreis und dem Platzproblem (wo soll ich das Ding denn noch hinstellen?) einer PS3.

Zum eigentlichen Spiel: Es ist der neue Titel von Naughty Dog (Uncharted-Serie) und ist mal wieder eine ewig lange Eskortmission (siehe ICO oder BioShock Infinite). Dieses Mal ist das Setting ein Endzeitszenario (inklusive Zombies, auch wenn sie nicht so genannt werden) und was bislang so gezeigt wurde, scheint der Fokus erfreulicherweise vor allem auf echtem Survival Horror zu liegen. Kämpfe sollen eher die Ausnahme zu sein und stattdessen Schleichen im Vordergrund zu stehen. Dass The Last of Us gut werden wird, steht aber vermutlich außer Frage. Das Ding hat im Vorfeld schon so viele Awards abgesahnt und ich glaube nicht, dass Naughty Dog jetzt plötzlich ins Fettnäpfchen tritt nachdem es seit 18 Jahren extrem gut läuft (kein Spiel unter 80% Metacritic).

Magrunner – Dark Pulse (21. Juni 2013 – PC, X360, PS3) – Mich wundert es immer wieder, dass nach dem immensen Erfolg von Portal der Markt weiterhin nicht von Physik-Puzzlespielen geradezu überschwemmt wird. Entsprechend erfrischend ist der Release von Magrunner – Dark Pulse nachdem Q.U.B.E. und Quantum Conundrum auch schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel haben. Dieses Mal geht es darum Gegenstände positiv oder negativer Aufzuladen und sie sich so gegenseitig anziehen oder abstoßen zu lassen. Der Anfang der Geschichte ist ganz klar von Portal inspiriert (Entkomme aus einer Hightech-Anlage), aber danach scheint es in eine furchterregende Außenwelt zu gehen, die von Monstern bevölkert wird. Das verspricht durchaus interessant zu werden und die Screenshots/Videos machen auch grafisch einen netten Eindruck. Am Ende wird aber natürlich schlicht die Frage sein, ob die Rätsel gut designt sind und die Spielmechanik bei der Stange hält. Übrigens auch wieder ein Titel, der zum Release nur 20 Euro kosten wird. Die Mitte des Jahres scheint wohl für solche Spiele reserviert zu sein :smile: .

Herstellerbild zu Company of Heroes 2Company of Heroes 2 (25. Juni 2013 – PC) – Wir hatten schon lange kein Spiel mehr, welches im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Aber mittlerweile ist mir alles lieber solange es nicht Zombies sind. Wobei ich natürlich ein Warhammer 40.000: Dawn of War III lieber gehabt hätte. Egal. Mir liegen Relics Strategiespiele, egal was das Szenario ist und daran wird offensichtlich auch Company of Heroes 2 nichts ändern. Schöner, besser, größer ist hier definitiv das Motto. Am interessanten wird sein zu sehen, ob und wie sich tatsächlich das Wetter auf das Spiel auswirkt. Ist ja immer so eine Sache mit solchen Versprechungen. Einen See im Match zufrieren zu lassen ist ja jetzt nichts Neues (hat meines Wissens sowohl die Die Siedler– als auch die Command & Conquer-Serie schon gemacht). Aber schlechte Sicht bei Regen/Nebel oder die Sache mit dem Erfrieren der Soldaten ist normalerweise eher den Hardcore-Strategietiteln vorbehalten. Wäre also wünschenswert, wenn das nun auch mal in einem AAA-Titel ansprechend umgesetzt wird. Aber nach Release dann bitte wieder mit der Warhammer-Lizenz arbeiten, okay? :smile: .

Deadpool (28. Juni 2013 – PC, X360, PS3) – Normalerweise würde ich an dieser Stelle sagen, dass ich die Vorlage nicht kenne. Aber dank der Marvel-ComiXology-Aktion (700 kostenlose Comics) zur South by Southwest im März stimmt das nicht mehr. Ich habe tatsächlich mittlerweile ein paar verschiedene Ausgaben von Deadpool gelesen. Mein bisheriges Fazit lässt sich im Prinzip so zusammenfassen: Wie wäre es, wenn The Punisher Pillen nehmen würde anstatt den ganzen Tag depressiv durch die Gegend zustapfen und Superkräfte hätte. Deadpool sieht die Welt eher locker, auch wenn er gerne zur Flasche greift, hat sichtlich Spaß bei der Arbeit und ist definitiv eher sadistisch veranlagt. Bei manchen Heften habe ich mir schon gedacht, warum der Typ eigentlich noch zu den Guten unter den Superhelden gezählt wird, aber am Ende hat er doch unter all den Machosprüchen ein gutes Herz.

Nun kommt also sein erster Auftritt in einem Videospiel. Entwickelt wird das von den High Moon Studios. Die haben zuletzt mit Transformers: Untergang von Cybertron gezeigt, dass sie durchaus was drauf haben. Und da das Spiel auch nicht zum Start irgendeines Films erscheint, also der Druck sich in Grenzen hielt, sind meine Erwartungen an den Third-Person-Actiontitel durchaus hoch. Ich erwarte wie im Comic viele überdrehte und brutale Kämpfe, absolut dämliche Sprüche und eine starke Interaktion mit mir dem Spieler (Deadpool bricht gerne die berühmte vierte Wand). Im Prinzip also das komplette Gegenprogramm zu einem bierernsten Batman: Arkham City. Es wird außerdem interessant sein zu sehen, ob die USK den Titel ungeschnitten ab 18 freigibt oder er gar nicht erst bei uns erscheint. Stichwort „Abtrennbare Gliedmaßen“. Ich freu mich drauf.

So sieht also das 2. Quartal 2013 in Sachen Spiele aus. Einige der genannten Titel werden sicherlich auch ihren Weg in eine Folge von Christoph spielt finden (vor allem die Geheimtipps habe ich im Auge). Und natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass vom 11. bis 13. Juni mal wieder die E3 stattfindet, die dieses Jahr ganz eindeutig im Zeichen der zwei großen neuen Konsolen von Microsoft und Sony stehen wird. Die Zeit zum Erholen ist entsprechend nicht gerade lang.

Zum Abschluss wie immer noch die Frage von euch: Welche Spiele, die im 2. Quartal 2013 erscheinen sollen, interessieren euch?

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5 Kommentare

Zeno Clash (2): Ich muss gestehen, dass ich das Teil irgendwann einfach links liegen gelassen hab. Das außergewöhnliche Setting war auch der Grund, warum ich dem Spiel Beachtung geschenkt habe. Die Umsetzung von Prügel in Egomanier hat mir auch sehr gut gefallen, aber dann kommen nur noch die abgefahrenen Charaktere dazu und der Rest des Spiels ist sehr steril. Ebenso war es mir eine gehörige Portion zu linear. Nicht falsch verstehen: Ich erwarte da keine Spielmechanik, die mir Entscheidungen anbietet, sondern ein besseres Gefühl vermittelt mich frei in der Welt bewegen zu können. Trotz der interessanten Gegenden kam ich mir vor wie in einem zu klein geratenen Karton mit Modellbauteilen. Da steckte viel Potential drin, aber an allen Stellen hängt dieses imaginäre Schild "Da lang und sonst nirgends".

The Last of Us: Kauf es dir, komm vorbei – dann kannst du's spielen ;)

Deadpool: Interessante Sache. Obwohl ich es überhaupt nicht mit Comics habe, gehört Deadpool zu den Charakteren, die ich sympathisch finde und neugierig aufs Spiel bin. Das mit der fourth wall ist schon ein immenses Alleinstellungsmerkmal, was in Form eines Videospiels toll angewendet werden kann.

Ich habe leider keinen großen Überblick über kommende Titel. Das liegt wohl immer noch daran, dass mein Backlog noch gut gefüllt ist und ich mich grundsätzlich nicht für frische Erscheinungen (=AAA zum Vollpreis) interessiere. Diverse Maßnahmen von Publishern machen es mir da außerdem abermals leichter, komplett auf bestimmte Spiele zu verzichten.

Und YouTube Videos wollte ich ja auch machen.

So viel zu tun, so wenig Zeit :crying:

Nachtrag: Gerade gemerkt, dass die Registrierung hier nicht nach der Email Adresse, sondern dem Nutzernamen greift. Nur zur Info, der Kommentar oben ist von mir – ja :wink:

Ich muss gerade mal eingrätschen wegen Metro 2033: Ich habe beide Bücher gelesen. Mehrfach. Und werde sie in gewissen Abständen auch immer wieder aufs neue Lesen weil die Geschichte einfach toll geschrieben ist und einen mitreißt. ABER: Das Spiel nimmt sich gegenüber der Buchvorlage einige Freiheiten. Freiheiten, die mir beim Spielen schon bitter aufgestoßen sind. Ich würde die Bücher dem Spiel jederzeit vorziehen. (Und ja, die Abweichungen sind auch ein Grund, warum ich Metro 2033 nie durchgespielt habe und lieber im S.T.A.L.K.E.R. Lager verbleibe)

@Malle: Metro 2033 habe ich immer wieder mal angeworfen, aber für mich ist's mit den Shootereinlagen durchgefallen. Ich kann's nicht genau bestimmen, aber die Schießmechanik in dem Spiel passt einfach nicht, fühlt sich mehr als schwammig an und ging mir irgendwann so sehr auf den Keks, dass ich keinen Kopf mehr für die Story hatte (die ich ausreichend interessant fand). Hab die Bücher ja nicht gelesen.

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