Sicarius

Puck-Man is back!

Herstellerbild zu PAC-MAN Championship Edition DX+Da da da da da da da da da da da da da Pac-Man! Ja, der gelbe Typ lebt immer noch. Warum auch nicht? Er ist neben Mario und den Space Invaders vermutlich der bekannteste „Spieleheld“ aller Zeiten. Da wäre Namco doch dumm, wenn sie nicht weiterhin Kapital aus ihm schlagen würden. Oder um es klarer auszudrücken: Am 25. September 2013 ist auf Steam PAC-MAN Championship Edition DX+ gelandet. Die Championship-Edition an sich ist bereits 2007 als Xbox Live Arcade-Titel veröffentlicht worden. Die DX-Version kam 2010 auf den Markt. Beide von Kritikern und Spielern hochgelobt. Und nun eben noch die DX+-Fassung, die Besitzer von DX als kostenlosen Download kriegen — was jedoch nur teilweise stimmt. Die vier neuen Kurse, drei neuen Skins und zwei neuen Musikstücke gibt es nur als kostenpflichten DLC – was auch für PC-Nutzer gilt soweit ich das sehen kann. Als Vorbesteller waren die für mich wohl alle dabei, jetzt sind sie aber nur kostenpflichtig im Steamstore zu finden.

Das Spiel

Jetzt stellt sich natürlich erst einmal die Frage, was denn überhaupt diese Championship Edition ist. PAC-MAN ist schließlich eines der simpelsten Spiele der Welt und funktioniert gerade deswegen so gut. Ein Typ, der gelbe Dinger aufsammelt, ein paar Geister die ihn dabei jagen und das alles in einem Labyrinth. Fertig. Mehr braucht es doch gar nicht oder würde die Sache sogar unnötig kompliziert machen. Glücklicherweise hat Namco das anders gesehen und mit der Championship Edition zwar das grundlegende Spielprinzip beibehalten, aber um interessante Mechaniken ergänzt.

Da wäre allen voran das neue Labyrinth beziehungsweise mit der DX und DX+-Variante, die neueN LabyrinthE. Aber bleiben wir bei dem Hauptspielfeld, um es nicht ganz so kompliziert zu machen. Das Ding ist in zwei Hälfen aufgeteilt mit dem Witz, dass wenn ihr eine Seite leergefressen habt, die bekannte Frucht erscheint und nach dem Aufsammeln der selbigen dann die andere Seite mit Punkten gefüllt wird. Die Folge ist ein wesentlich strukturierteres und durchaus auch planbareres Spiel. In der DX-Variante dieses Hauptfelds sind die Punkte sogar so angelegt, dass sie euch den optimalsten Weg bereits vorgeben (wenn ihr ihm richtig folgt). Stichwort „Leuchtpfad“ in Fable III.

LANGWEILIG!

Das klingt im ersten Moment entsprechend nicht unbedingt nach Spaß, aber es ist natürlich die einzige Neuerung. Der neue PAC-MAN ist auch wesentlich mehr auf Geschwindigkeit getrimmt. Je mehr Punkte ihr erhaltet, desto schneller wird das Spiel. Sterbt ihr, wird es wieder etwas langsamer. Und auch wenn ihr im Power-Up-Modus einen Geist fresst, geht es fixer. Hier greift dann auch die nächste neue Spielmechanik: Schlafende Geister. Waren es früher nur die vier Jungs und Mädels, die euch gnadenlos durch das Labyrinth gejagt haben, können es jetzt 100+ sein, wenn ihr richtig gut seid.

Und das funktioniert so: Die bekannten vier jagen euch wie gehabt. Aber im Labyrinth verteilt sind nun weitere Geister, die erst mit der Jagd beginnen, wenn ihr an ihnen vorbeisaust. Danach folgen sie euch in einer geraden Linie auf Schritt und Tritt. Sobald dann das nächste Power-Up erscheint, heißt es: Schlachtfest! Und damit euch die Unverwundbarkeit nicht ausgeht, halten einige Geister zusätzliche Pillen in den Händen, die euch wieder frische Energie geben. Mein Rekord liegt derzeit übrigens bei 77 Stück. Damit befinde ich mich unter 1.000 besten Spielern weltweit. Es ist also noch Luft nach oben. Aber natürlich kann euch die Schlange aus Geistern auch zum Verhängnis werden. Vor allem wenn ihr darin nicht einen der vier unabhängigen erblickt, die sich dann plötzlich aus dem Dickicht auf euch stürzen. Glücklicherweise könnt ihr Bomben aufsammeln, die alle Geister in ihr Haus in der Mitte des Spielfelds zurückschicken (dafür die Spielgeschwindigkeit reduzieren und euren Punktemultiplikator) – zumindest kurzzeitig. Nach wenigen Sekunden kommen sie wieder alle raus und beginnen erneut mit der Jagd. Außerdem gibt es noch einen Zeitlupeeffekt. Um euch bei dem hohen Tempo eine Chance zu geben, verlangsamt sich das Spiel wenn ihr einem Geist zu nahe kommt. Das lässt euch einen Moment Zeit doch noch schnell zu reagieren und ist speziell spät im Spiel (Spieltempo 40+) lebensrettend.

Die Modi

Herstellerbild zu PAC-MAN Championship Edition DX+Gespielt wird PAC-MAN Championship Edition DX+ in drei Varianten:

  • Score Attack — Wie hoch ist eure Highscore nach 5 oder 10 Minuten Spielzeit?
  • Time Attack — Sammelt in einer vorgebenen Zeit eine bestimmte Anzahl an Früchten.
  • Ghost Combo — Wie viele Geister könnt ihr hintereinander auffressen (siehe meine 77 oben)? Ihr habt 10 Minuten es auszuprobieren.

Eure Bestleistung wird automatisch in die globalen Leaderboards eingetragen und ihr seht auch in allen Menüs welchen globalen Rang ihr derzeit innehabt. Im Hauptmenü sind sogar automatisch eure Freunde und ihre Bestleistungen im Vergleich zu euren sichtbar. Ja, der Name „Championship Edition“ kommt definitiv nicht von ungefähr.

Austoben könnt ihr in 13 unterschiedlichen Labyrinthen (inkl. denen aus dem DLC), die ihr dank den unzähligen Skins in den unterschiedlichsten Varianten erleben könnt. Ja, auch die Original-PAC-MAN-Variante lässt sich freischalten. Das geht sogar so weit, dass mit dem Dig Dug-Design nicht nur der Hintergrund ausgetauscht wird, sondern ihr tatsächlich auch als Dig dug unterwegs seid und die Gegenstände und Monster bekämpft, wie im Vorbild. Anfangs ist das etwas irritierend. Lockert aber natürlich das Spielgeschehen ungemein auf.

Fazit

Dass PAC-MAN Championship Edition DX+ Spaß macht, sollte nicht überraschen. Das Original kann man auch heutzutage ohne Probleme noch ein wenig zocken — mit der Betonung auf „ein wenig“. Auf Dauer wird es einfach zu langweilig trotz des sich ständig erhöhenden Schwierigkeitsgrades. Und genau hier setzt Namco an. Es macht das Spiel schneller, setzt zeitliche Limits, bietet viel spielerische wie optische Abwechslung und gestaltet, das ist schon fast das Wichtigste, die Highscore-Jagd dank der nahtlos integrierten Leaderboards äußerst motivierend. Wenn mir überall angezeigt wird, wo ich derzeit stehe und auch deutlich darauf hingewiesen wird, dass ich gerade wieder aufgestiegen (oder irgendwo abgestiegen) bin, dann starte ich doch immer wieder gerne eine weitere Runde, um vielleicht die nächste Highscore zu erreichen.

Natürlich reden wir dennoch nicht von einem Spiel, das ihr fünf Stunden am Stück zockt. Aber eine halbe Stunde geht überraschend schnell vorbei. Wer also PAC-MAN gegenüber nicht abgeneigt ist, der kriegt auf dem PC für seine 10 Euro ein sehr gutes und auch umfangreiches Arcade-Spielchen. Jedoch nicht ganz bugfrei. Es gibt diverse Kurse, die stürzen beispielsweise sehr gerne ab. Außerdem hatte ich schon Fälle, in denen der Sound plötzlich einfach weg war (Neustart des Spiels half nicht) und irgendwann einfach wiederkam. Sehr komisch und es braucht ganz klar noch einen Patch, um wirklich 100% rund zu laufen. Ich für meinen Teil habe aber dennoch ganz klar Spaß damit und kann entsprechend den Kauf (mit Einschränkung in Hinsicht auf die technischen Probleme) auch ohne DLCs nur empfehlen. Auch, weil ich unbedingt ein paar „reale“ Gegner brauche :smile: .

Sicarius

Beim Christoph ist es toll

Die Mehrheit hat entschieden oder besser gesagt, da von euch keine weiteren brauchbaren Vorschläge kamen, habe ich diese Woche endlich Nägel mit Köpfen gemacht und mir www.beimchristoph.de gesichert. Erwartet aber noch keine große Überraschung, wenn ihr dort draufklickt. Derzeit leitet die Domain schlicht auf Bagdadsoftware.de um. Von Bonn aus ist mir der Datentransfer und das Reskinning zu umständlich. Das mache ich dann relativ zügig, wenn ich wieder Zuhause am Desktop sitze.

www.Bagdadsoftware.de wird dann auf www.beimchristoph.de umleiten. Der Twitter-Account von @Bagdadsoftware in @BeimChristoph umbenannt, die E-Mail-Adresse webmaster@bagdadsoftware.de bleibt zwar erhalten (viel zu viel Zeugs damit registriert als, dass ich die über Nacht abschalten könnte :smile:), es kommt aber logischerweise webmaster@beimchristoph.de dazu. Kessy@beimchristoph.de und Christoph@beimchristoph.de werde ich auch erstellen und wenn die anderen Teammitglieder so eine tolle Mailaddy haben möchten, dann lässt sich das sicher einrichten. Werden aber alles dann nur Weiterleitungsdinger sein. Fällt mir zugebenermaßen aber jetzt erst auf, wie gut die Domain da passt. Und weil Jakill auf Twitter fragte: Nein, derzeit wird es weiterhin keine Facebook-Seite geben. Google+ sowieso schon einmal aus Prinzip nicht. Aber das erzähle ich euch dann alles nochmal, wenn es tatsächlich passiert ist. Solltet ihr Bagdadsoftware.de in euren Favoriten haben, könnt ihr aber auf jeden Fall schon einmal BeimChristoph.de reinpacken. Da macht ihr nichts verkehrt.

Langweilige Infos

Für alle, die das interessiert: Das Hosting läuft in Zukunft über Domainfactory und die Erstbestellung hat mich knapp 11,98 Euro gekostet. Das setzt sich zusammen aus der Einrichtungsgebühr von 4,95 Euro, den 5,88 Euro für 1 Jahr Domain (0,49 Euro pro Monat, anschließend 0,59 pro Monat) sowie 1,19 Euro pro Monat für das MyHomePlus-Leistungspaket. Das umfasst 5 GB Webspace (Bagdadsoftware belegt derzeit ungefähr 55 MB), 5 GB Mailspace, eine MySQL-Datenbank, unbegrenzter Mail- und Webseitentraffic (ohne Download vermutlich) und die heutzutage üblichen Standardfeatures wie PHP und Pearl. Nach sechs Monaten kommen allerdings für die interaktiven Inhalte (MySQL, PHP, Pearl) 3 Euro pro Monat dazu.

Ist definitiv ein gutes Angebot, wenngleich es natürlich wesentlich mehr ist als das, was ich bislang bezahlt habe, nämlich gar nix. Aber ich glaube nicht, dass ich dadurch plötzlich am Hungertuch nage. Wichtiger ist es, dass ich nun endlich etwas habe womit Rondrer anständig arbeiten kann. Da bin ich entsprechend gerne dazu bereit Opfer zu erbringen. Ich werde hingegen vermutlich in Zukunft dann nur noch Bahnhof verstehen :smile: . Meine HTML/PHP/CSS-Kenntnisse würde ich schon nicht als überragend bezeichnen und mit MySQL beziehungsweise Datenbanken generell habe ich noch nie gearbeitet. Das Thema kam im Informatik-Kurs in der Berufsschule erst im letzten Halbjahr der Ausbildung dran und als Verkürzer war ich da logischerweise nicht mehr dort.

Themawechsel

Wenn wir sowieso schon dabei sind nicht über Entertainment-Dinge zu reden, dann kann ich auch an dieser Stelle noch ein kleines Update persönlicher Art einbringen. So ist morgen mein letzter Tag hier in Bonn. Nach sechs Monaten (am 8. April 2013 ging es los), zwei davon Vollzeit vor Ort, ist nämlich mein Projekt im Rahmen der Talentförderung nun abgeschlossen. Vergangenen Freitag war ich in der Geschäftsleitung und habe (ziemlich nervös und wie gewohnt auf Englisch) das Resultat vorgestellt (es ging darum einen neuen Prozessablauf für das Team zu entwickeln) und gestern dann die Sache an die zuständigen Kollegen zur Implementierung übergeben. Zusammengefasst habe ich gute Arbeit geleistet und auch einen guten Eindruck hinterlassen, was wie immer schön zu hören ist. Und auch sonst hat es mir hier in Bonn sehr gut gefallen. Es ist eben doch ein Unterschied ob man in der Zentrale und damit am Puls des Unternehmens sitzt oder irgendwo auf dem Land weit weg von den Augen der Führung. Außerdem konnte ich so einem gewissen iCe ein paar Besuche abstatten, was auch ganz nett war. Den obligatorischen Einkauf beim Fabrikverkauf von Haribo habe ich am Montag erledigt. So viele Süßigkeiten!

In Sachen Wohnung steht hingegen am 13. Oktober die Schlüsselübergabe an. Bin auch schon fleißig dabei mein Hab und Gut in Umzugskartons zu verfrachten. Meine Mad Max-DVDs habe ich dabei leider erneut nicht gefunden (irgendeiner hat die sich somit ausgeliehen und nie wieder zurückgebracht!), was doof ist, weil es die Filme derzeit nicht mehr zu kaufen gibt (und die Erstauflage, die ich hatte, nun für einen Haufen Geld über die Ladentheke geht). Aber ich kann euch nun zumindest mitteilen, dass man alleine für meine Film-/Seriensammlung circa 12 Umzugskarton (Standardgröße) benötigt. Bei den Spielen wird es vermutlich das Doppelte. Alter Schwede, sage ich da nur. Hoffentlich kriege ich das in Nürnberg auch wirklich alles unter :smile: . Meine Möbel habe ich hingegen spontan bei einer Einkaufstour am Wochenende (fast) alle besorgt. Man mag es gar nicht glauben wie viel so ein bisschen zusammengeklebte Spannplatte kostet. Und trotzdem verdienen die Schreiner vermutlich nicht viel an ihrem Werk.

Realisierung

Ich fahre allerdings schon am 1. Oktober mal wieder nach Nürnberg, um mich erstmals mit meinem zukünftigen Teamleiter zu treffen. Mein aktualisierter Arbeitsvertrag war letzte Woche gekommen, somit ist die Sache nun offiziell (inklusive meiner Gehaltserhöhung :smile:) und es geht auch hier entsprechend endlich voran. Es wird also ernst. In nur einem Monat sitze ich nicht mehr in Bonn im Hotel und schreibe einen Donnerstageintrag, sondern bin meiner ersten eigenen Wohnung in Eckenthal-Eschenau an einem anständig großen Schreibtisch. Und auch beim Thema „neuer Rechner“ ist Bewegung reingekommen. Am Samstag treffe ich mich virtuell mit Azz und Dod, um zu erfahren, was ich mir denn genau kaufen werde und dann wird das nach dem Umzug auch ziemlich fix über die Bühne gehen. Ich bin den beiden übrigens wirklich dankbar, dass ich mir da mittlerweile selbst keine großen Gedanken mehr machen muss, sondern auf ihren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann!

Ich verabschiede mich bis Montag! Dann vermutlich wieder mit Spielen (Saints Row IV ftw!), Filmen (Star Trek Into Darkness ist einfach nur schlecht) oder Büchern (Das Licht von Atlantis von Marion Zimmer Bradley das erste Prequel in ihrer gelungenen Avalon-Saga kann ich wie den gesamten Zyklus [8 Bücher] nur empfehlen) oder gar einem neuen Video (Christoph spielt GAT V?).

Sicarius

Der große Autoklau Fau

Herstellerbild zu GTA VGrand Theft Auto V ist seit fast einer Woche draußen. Take 2 hat damit 800 Millionen US-Dollar am ersten Verkaufstag eingenommen und war nach nur drei Tagen das zweite Spiel, dass eine Milliarde US-Dollar eingebracht hat (Nr. 1 war Call of Duty: Black Ops II, brauchte dafür aber länger als jetzt GTA V). Und das bei nicht weniger imposanten 265 Millionen US-Dollar (mit Marketing eingerechnet).

Blabla Finanzen blabla

Der Aktienkurs von Take-Two Interactive Software hat sich dennoch etwas komisch verhalten. Zum 17.9. hin ging er nach oben, am 17. selbst ist er dann „eingebrochen“ (wir sprechen hier von einem Dollar pro Aktie), erreichte am 19.9. nach Verkündung der Zahlen einen neuen Höchststand und ist am gleichen Tag aber wieder komplett abgesackt. Da waren wohl ein paar kurzfristige Spekulanten unterwegs. Oder hattet ihr etwa nicht in das Unternehmen investiert?

Spätestens nachdem klar war, dass alleine das Pre-Order-Volumen alles bisherige übersteigen würde, musste man doch unbedingt zuschlagen. Also zumindest aus Sicht eines Stammtischs. Trotz einer Steigerung von 3 Euro (Juni bis September) muss man da glaube ich schon eine gewisse Menge gehabt haben, um tatsächlich einen Gewinn rauszuholen abzüglich von Steuern, Gebühren und all dem Kram. Lassen wir das also :smile: . Ich bin aber tatsächlich gespannt wie sich die Kurve jetzt weiterentwickelt nachdem jetzt anscheinend viele ihre Gewinne mitgenommen haben. Geht er wieder auf die 11 Euro runter? Oder normalisiert er sich doch etwas höher. Wäre GTA V scheiße geworden, bin ich mir auf jeden Fall sicher, dass Take-Two hätte dichtmachen können schon allein wegen dem massiven Werteeinbruch an der Börse. Kennen wir ja von den Börsianern, dass die einen Hang zum panischen haben.

Blabla Technik blabla

Aber GTA V hat nicht nur finanzielle Rekorde aufgestellt. Es ist auch, da sind sich im Prinzip alle einig, der letzte große Release für die alte Konsolengeneration. Da wundert es mich entsprechend nicht jetzt von diversen Problemen zu hören: Alte Xbox 360-Konsolen stürzen beim Spielen ab und selbst auf neueren gibt es öfters mal Framerateeinbrüche und aufpoppende Texturen sind wohl an der Tagesordnung. Nichtsdestotrotz ist es definitiv wieder technisch imposant, was Rockstar da abgeliefert hat. Vor allem die Liebe zum Detail wird überall gelobt.

Damit ist jedoch jetzt weniger die Auflösungen von Texturen gemeint, sondern die vorhandenen Assets und deren Verteilung in der Welt. Selbst eigentlich unbedeutende Gässchen wären liebevoll ausgestaltet. Natürlich können PC-Nutzer trotzdem wieder losmeckern von wegen, dass sähe immer noch schlechter aus als Crysis. Aber man darf nun einmal nicht vergessen, dass es sich hier um eine frei befahre und riesige Spielwelt handelt, die im Hintergrund ständig in den Speicher gestreamt wird und nicht nur um einen popeligen Level, den man einmal am Anfang lädt. Ein Vergleich zu RAGE wäre da schon passender. Aber selbst die Spielwelt ist sowohl in Sachen Größe als auch Detailfülle im Vergleich zu Rockstars Werk nicht der Rede wert.

Falls tatsächlich eine PC-Version kommen sollte, befürchte ich jedoch, dass das technisch wieder in die Hose gehen wird. Vor allem wenn sie wieder Rockstar New England (ehemals Mad Doc Software) und Rockstar Toronto da dransetzen. Nix gegen Mad Doc, die haben in der Vergangenheit durchaus einige nette Sachen produziert (Star Trek: Armada II oder Empire Earth II zum Beispiel). Aber das Vorzeigeunternehmen war sie noch nie und alle bisherigen PC-Umsetzungen von denen hatten teils mit massiven Problemen zu kämpfen. Siehe Bully: Sholarship Edition, GTA IV und L.A. Noire. Oder Rockstar Canada hat ihnen immer dazwischengefunkt. Das kann natürlich auch sein :smile: . Aber warten wir es mal ab. Mein Standpunkt ist zwar, dass es lieber Rockstar North endlich wieder selbst machen sollte. Doch erst muss überhaupt mal eine solche Fassung angekündigt werden, bevor wir überhaupt über die Qualität diskutieren können.

Blabla Spiel blabla

Herstellerbild zu GTA VZum spielerischen Teil von GTA V kann ich freilich noch nichts sagen. Bei all den Videos, die ich mittlerweile dazu gesehen habe, ist mir aber immer nur ein Gedanke hängengeblieben: Das ist einfach viel zu viel auf einmal. Damit meine ich zum einen, das es extrem viel zu tun gibt und damit auch viel zu viel zu verpassen (eine ständige Angst, die ich auch bei einem Rollenspiel wie The Elder Scrolls V: Skyrim habe). Zwar lassen sich die Missionen wiederholen. Aber was ist mit den Zufallsaufgaben am Wegesrand, für die es wohl sogar mitunter zwei verschiedene Arten der Erledigung gibt. Von den wahrscheinlich unterschiedlichen Gesprächen je nachdem welchen Charakter ihr benutzt brauchen wir erst gar nicht anzufangen. Ich hab bis heute in GTA IV weder im Internet gesurft noch Fernsehen geschaut obwohl ich mir sicher bin, dass da richtig geiles Zeugs dabei ist! Aber irgendwo hört es doch einfach mal auf.

Zum anderen erscheint mir die Spielwelt an sich auch einfach viel zu groß. Ein Grund (neben dem Setting), warum ich GTA: San Andreas bis heute nicht durchgespielt habe, war die riesige Karte mit ihren extrem vielen freien Flächen zwischen den Stadtgebieten. Ja, GTA IV war vermutlich nicht kleiner oder sogar noch größer. Aber wenn ihr in einer Stadt unterwegs seid, dann fällt das einfach nicht so stark auf. Und wenn ich nun bei GTA V vor allem die nördliche Karte sehe, in der wieder haufenweise freie Fläche ist ohne genaue Anhaltspunkte (aber vermutlich extrem viele Easter Eggs und versteckte ToDos), dann vergeht mir schon beim Anschauen wieder die Lust. GUN (2005) kann Red Dead Redemption nicht das Wasser reichen. Aber weil es kompakter war, habe ich es doch lieber gespielt als Rockstars Werk (das ich bis heute auch nicht beendet habe im Gegensatz zum Konkurrenzprodukt!). Und ja, es ist auch ein weiterer Pluspunkt für die Saints Row-Serie. Vor allem jetzt in Teil 4, wo ich dank der Superkräfte im Nuh von einer Seite der Stadt zur anderen gelange.

Epilog

Im Endeffekt laufen beide Punkte schlicht auf das Gefühl hinaus, dass das Ganze kein Spaß, sondern schlicht Arbeit ist. Und ich gehöre einfach nicht (mehr?) zu der Sorte von Spielern, die so viel Zeit in einen einzigen Titel stecken (schon gar nicht am Stück). Aber gut, das Thema hatten wir ja schon öfters. Fakt ist, dass ich mir natürlich bei einem eventuellen PC-Release GTA V holen und es auch ein paar Stündchen spielen werde. Zumindest bis dann Saints Row V erscheint. Wenn ich alleine an das Satire-Potential bei der Namensgebung denke, wird es mir schon ganz warm ums Herz :smile: .

Sicarius

3…2…1…geschlossen

Screenshot vom Diablo III AuktionshausBlizzard wird zum 18. März 2014 das Auktionshaus (Ingame- als auch Echt-Geld-Währung) von Diablo III abschalten. Das ist mal ein Wort. Nicht, dass ich es je benutzt hätte. Als ich mit dem Spielen wieder aufgehört habe, war das Auktionshaus noch nicht einmal aktiv. Das zeigt euch wie wenig Zeit ich mit dem Titel verbracht habe. Doch die Probleme und Proteste blieben mir natürlich nicht verborgen. Zumal viele genau das bereits im Vorfeld vorhergesagt hatten. Wobei das gar keine große Kunst war, denn die drei wichtigsten Punkte waren und sind auch immer noch:

    1. Der Spieler geht immer den Weg des geringsten Widerstands. Warum auf einen bestimmten Drop hoffen, wenn ich mir Flux im Auktionshaus alles zusammenkaufen kann?

    Das mag im ersten Moment sogar im Sinne von Blizzard gewesen sein, schließlich verdienten sie an jedem Verkauf kräftig mit. Doch der negative Effekt ist, dass der Spielspaß sehr schnell nachlässt und bei denen, die länger durchhalten, die Herausforderung ausbleibt. Ich komme an diesem Gegner beim ersten Versuch nicht vorbei? Warum es noch einmal anders probieren oder vielleicht erst einmal woanders hingehen, wenn das Auktionshaus nur einen Klick entfernt ist? Irgendwann wird das einem aber auch zu blöd und man hört auf zu spielen. Und ich glaube nicht, dass das im Sinne des Entwicklers ist, selbst wenn wir mal die potentiellen monetären Verluste außen vor lassen.

    2. Das Spiel ist speziell auf höheren Schwierigkeitsgraden trotz mehrfacher Anpassung schlicht unfair was den Loot-Drop betrifft. Wer weiterspielen will, braucht zwingend das Auktionshaus.

    Wenn ein Spiel mich an eine Wand rennen lässt und mir keine Möglichkeit gibt diese mit der Spielmechanik (Levelaufstieg, bessere Ausrüstung finden, etc.) in angemessener Zeit zu durchbrechen, dann ist das zum einen absolut schlechtes Game Design und erinnert zum anderen an die verhassten Mikrotransaktionen der skrupellosesten/hinterhältigsten Free-2-Play-Titel. Zwar gibt es in dem Bereich auch einige Vollidioten, die immer steif und fest behaupten es ginge auch ohne und sich dann als bestes Beispiel zeigen. Aber das ist definitiv die absolute Minderheit. Und ich glaube selbst die existierte anfangs in Diablo III nicht, weil die Monster wirklich gar nichts Gescheites fallen ließen.

    3. Der Fokus des gesamten Spiels liegt fast ausschließlich auf dem Finden von immer besserer Ausrüstung.

    Die Diablo-Serie beziehungsweise Action-Rollenspiele im Allgemeinen sind sehr auf das Aufleveln und Aufrüsten des eigenen Charakters ausgelegt. Mehr und bessere Gegenstände immer und zu jeder Zeit ist das Motto. Diablo III hat das Thema jedoch zu einer neuen Spitze getrieben indem das gesamte Spiel sich fast ausschließlich um Loot dreht. Der Skilltree ist ein linearer Witz und reduziert so das eigentlich geniale Gefühl einen weiteren Level aufgestiegen zu sein und nun noch mehr Macht zu besitzen faktisch auf null. Der eigene Charakter sind stattdessen die Gegenstände, die er trägt.

Sicherlich war Blizzard in dem Glauben, dass das alles nicht passieren würde. Dass sie das Allheilmittel gefunden hätten. Die Realität sieht bekanntlich aus und nun ziehen sie den Stecker. Damit lass ich Blizzard allerdings nicht vom Hacken. Im Gegenteil bin ich erneut sehr enttäuscht von der erfolgreichen Spieleschmiede. Warum? Weil sie wieder den Weg des geringsten Widerstands geht. Sicherlich haben sich viele im Vorfeld der Entscheidung Gedanken darüber gemacht, was man tun könnte. Aber so viele Genies auf einem Haufen und keiner hat eine bessere Idee als das Feature einfach zu streichen und damit dem illegalen Goldhandel wieder Tür und Tor zu öffnen?

Da war doch was

Herstellerbild zu Europa Universalis IVDas erinnert mich stark an World of WarCraft. Ihr glaubt gar nicht wie schockiert ich war, als ich vor kurzem erfuhr, dass die Skillbäume faktisch komplett gestrichen wurden mit der Veröffentlichung von World of WarCraft: Mists of Pandaria. Stattdessen auch hier mittlerweile nur noch eine lineare Charakterentwicklung mit wenigen Freiheiten, die weiter dazu beiträgt, dass sich die sowieso über die Jahre eingeschlichene Austauschbarkeit der Klassen weiter verstärkt hat. Ja, das Balancen ist ein Haufen Arbeit und man wird es zum einen niemals perfekt hinbekommen und zum anderen niemals allen Recht machen. Aber deswegen einfach die Segel streichen und unter dem Vorwand der besseren Zugänglichkeit eines der wichtigsten Features eines solchen Titels entfernen? Holla, die Waldfee. Da vergeht mir jede Lust wieder reinzuschauen und meine Waldelfen-Druidin aus ihrem Schlaf zu erwecken.

Ich sage euch da nichts Neues, aber ich muss es wohl doch noch öfters wiederholen: Es ist eine Sache Dinge für die breite Masse zugänglich zu machen, das heißt aber nicht, dass daraus ein Titel für Volltrottel werden muss. Komfort ist nicht gleichbedeutend mit fehlender Komplexität! Das hat auch ein Studio wie Paradox Interactive mit ihren ganzen Globalstrategietiteln noch nicht wirklich verstanden. Ihre Titel sind voller Textwüsten, ewig verschachtelten Menüs und unbrauchbaren Tutorials (die zudem mittlerweile oft von Spielern verfasst werden!). Schaut euch im Gegensatz mal Civilization V oder ganz aktuell Total War: Rome II an. Keiner wird ernsthaft behaupten, dass es beiden Titeln an Tiefgang fehlen würde. Und dennoch komme ich in diese Titel besser rein als in ein Europa Universalis IV oder Hearts of Iron III und entsprechend erfolgreicher ist Konkurrenz.

Epilog

Doch ich schweife ab. Um wieder den Weg zurück zu Blizzard zu schlagen: Ich finde es gut, dass sie eingesehen haben, dass das mit dem Auktionshaus keine ausgereifte Idee war. Und es ist schön zu sehen, dass sie das auch offen zugeben. Aber den Stecker ziehen ist aus meiner Sicht nicht die Lösung. Die Jungs und Mädels aus Irvine sind zwar dafür bekannt, dass sie lieber kopieren und verbessern statt eigene Innovationen zu bringen. Es zeigt aber dennoch, dass alles Geld der Welt (of WarCraft) wohl nicht in der Lage ist Leute ins Unternehmen zu holen, die sich solchen Herausforderungen stellen können oder wollen. Das ist nicht nur traurig, es sagt auch mehr über die dortige Unternehmenskultur aus, als Blizzard je öffentlich zugeben würde.

Ich gehe stark davon aus, dass die Sache mit dem Auktionshaus damit auf unbestimmte Zeit erledigt ist und auch die Idee vom Tisch ist das bei World of WarCraft einzuführen. Dort ist stattdessen mittlerweile das Thema der Mikrotransaktionen ganz heiß. Kein Wunder, wenn sie schon jetzt was weiß ich wie viele tausende Euro nur allein durch den Verkauf eines exklusiven Pferds verdienen können. Das Echt-Geld-Auktionshaus wird stattdessen ein anderer Entwickler in sein Spiel einbauen, damit dann Erfolg haben und anschließend kommt Blizzard wieder daher und „leiht“ sich die Idee aus. So sind sie halt, die Kalifornier.

Sicarius

10 Jahre alter Dampf

Das alte SteamVergangenen Freitag, den 13. September 2013 war es soweit: Das am meisten gehasste und verabscheute DRM-System aller Zeiten wurde 10 Jahre alt. Bitte? Die Leute mögen mittlerweile Steam und haben ihren Hass zu Origin verlagert?! Ja, wie ist denn das passiert? Ich erinnere mich noch ganz genau, dass das Geschrei zu Anfang groß war (ich bin seit 19. November 2003 dabei, vermutlich dank Counter-Strike 1.6) und jeder nur über diesen Scheißdreck schimpfte, den Valve da verzapft hat (oder wie ein gewisser Bender amüsante Comics darüber machte).

Vor allem als am 16. November 2004 Half-Life 2 auf den Markt kam, Steam zwingend voraussetze und erst einmal GAR NIX ging. Wer Glück hatte konnte es aktivieren, aber der Download der Security Files oder was auch immer Valve zur Sicherheit nicht auf die DVD gepackt hatte, ging bei vielen erst Tage später, als sich die Situation halbwegs normalisiert hatte. Mir blieb der Release dieses Titels hingegen vor allem wegen dem Beschiss namens „Collector’s Edition“ in Erinnerung. Die Inhalte der Tinbox? Counter-Strike: Source, das schlechte Half-Life: Source, ein T-Shirt und — das größte Ärgernis — ein AUSZUG aus dem offiziellen Strategiebuch von Prima. Vorher wurde der Eindruck erweckt, dass es das komplette Heft ist. Bis heute eine der wenigen Spezialeditionen deren Kauf ich tatsächlich bereue. Aber gut, ich schweife ab.

Valve-Vertriebsplattform

Nicht nur funktionierte lange bei Steam gar nichts und das bei einem Offline-Titel (welch ein Skandal!). Es hatte auch dieses potthässliche, dunkelgrüne Design. Das sah aus wie von einem Praktikanten erstellt! Glücklicherweise brauchte man es bis 2005 nur für Valve-Spiele und die waren damals bekanntlich nicht wirklich zahlreich. Die Half-Life-Spiele mit Addons sowie die populärsten Mods in ihren diversen Inkernationen wie Counter-Strike, Deathmatch Classic, Day of Defeat oder Richochet. Jaja, lacht ihr nur! Richochet war super und ich hatte (überraschend) viel und lange Spaß damit (gibt sogar heute noch ein paar aktive Spieler). Ich würde mir entsprechend tatsächlich einen Nachfolger wünschen statt das Wort Richochet 2 als dämliches „witziges“ Codewort für einen anderen Valve-Titel zu missbrauchen.

Es gab zwar einen Steam-Prototypen von Impossible Creatures (ein Echtzeitstrategie-Geheimtipp von Relic Entertainment aus dem Jahre 2002), lustigerweise wird aber genau dieser Titel bis heute nicht über Valves Plattform vertrieben. Stattdessen hatte Introversion Software mit Darwinia und die Qi Studios mit ihrem ungewöhnlichen Rag Doll Kung Fu die Ehre zusammen mit ein paar vernachlässigbaren Spielen vom kanadischen Publisher Strategy First Ende 2005 die ersten Third-Party-Titel auf der Plattform zu sein. So langsam fasste Valve also Fuß auf den Rechnern der Spieler.

Der Aufstieg

Richtig los ging es aber erst ab 2007, als dann die ersten großen Schwergewichte wie Eidos Interactive, id Software oder Capcom sich für Steam entschieden. Laut Valve gab es Ende Mai 130 Millionen aktive Steamaccounts (was auch immer das bedeutet) bei 150 Spiele, welche die Plattform nutzten beziehungsweise über sie erhältlich waren. Ich alleine habe aktuell fast das Dreifache davon in meiner Steam-Bibliothek! Mittlerweile sind es 2069 Spiele (Stand gestern), mehr als 54 Millionen User (Stand Ende Dezember) und zu Bestzeiten sind über 6,5 Millionen Spieler gleichzeitig online. Holla die Waldfee. Für Statistik-Fans empfehle ich in der Hinsicht übrigens Valves eigene Trackingseite. Vor allem die Übersicht über den Traffic ist krass. 1.174 Gigabit pro Sekunde wurden zur Hochzeit ausgeliefert! Google hat zwar sicherlich immer noch einen höheren Traffic (genaue Zahlen habe ich leider nicht gefunden). Ich bin mir aber sicher, dass Valve mit Steam mittlerweile mit zu den verkehrsstärksten Anbietern im Netz gehört.

Und ganz ehrlich? Völlig zu Recht! Ja, das Programm war anfangs nur auf dem Papier wirklich gut. Aber wie es sich gehört, hat Valve über die letzten Jahre die Software nicht nur extrem verbessert, sondern auch sinnvoll und vor allem innovativ erweitert. Ganz aktuell wäre da beispielsweise das Family Sharing zu nennen. Ihr wisst schon, dass was Microsoft mit der Xbox One auch anbieten wollte, aber dann rausflog weil ein paar lautstarke Volltrottel über das Always-On-Gedöhns gejammert haben. Wisst ihr was? Wir machen das bei Steam seit 10 Jahren mit und hat es uns geschadet? Nein! Also zumindest noch nicht. Siehe meinen Eintrag namens Für die Ewigkeit vom 5. September 2013.

Interessant!

Wie genau das Family Sharing auf Steam funktionieren wird, habe ich allerdings noch nicht ganz verstanden. Die Angaben sind je nach Quelle etwas widersprüchlich. Aber es sieht wohl so aus, als könnte man eine Handvoll Rechner autorisieren auf die komplette, eigene Bibliothek zuzugreifen mit der Einschränkung, dass logischerweise nicht der Besitzer und ein weiterer Nutzer gleichzeitig das gleiche Spiel zocken können. In dem Fall hat dann der Eigentümer Priorität (sehr gut mitgedacht, Valve!) und der andere wird automatisch rausgeschmissen. Eine weitere Einschränkung ist, dass Titel aus anderen Regionen nicht zur Verfügung stehen. Meine Uncut-Versionen von diversen Spielen werde ich also nicht zur Verfügung stellen können. Aber mal schauen wie es am Ende wirklich aussieht und wie die weiteren Bedingungen aussehen. Ich werde auf jeden Fall bei der Beta mitmachen und je nachdem sicherlich dem einen oder anderen Freund meine riesige Sammlung zugänglich machen.

Doch so gut Steam auch mittlerweile ist und wie intensiv ich es auch nutze: Perfekt ist es noch lange nicht. Die Sache mit der Cloud ist leider immer noch weit von der Perfektion entfernt, obwohl es das Feature bereits seit 2009 gibt. So gibt es weiterhin viel zu viele Spiele, die Cloud Saves entweder gar nicht benutzen oder bei denen sie nicht richtig funktionieren. Außerdem wird bei uns in Deutschland (und in Australien) das Thema mit dem Jugendschutz weiterhin von Valve komplett ignoriert. Wo bleibt der „ab 18“-Bereich, für den ich mich zum Beispiel mit meinem Personalausweis autorisieren kann und dann Zugriff auf die ungeschnittenen Titel mit DLC erhalte? Das ist mittlerweile absolut lächerlich. Von daher: Herzlichen Glückwunsch an Valve zu 10 Jahre Steam! Aber jetzt husch husch wieder zurück an die Arbeit!

Nächste Seite »