Sicarius

Christoph spielt #17: Contrast

Ihr seid euch hoffentlich im Klaren darüber, dass ich euch nun mit Videos erschlage, oder? Muss schließlich die Durststrecke seit Ende August irgendwie ausgleichen. Mein Urlaub ist zwar schon wieder rum, aber die letzte Woche habe ich selbstverständlich ausgiebig genutzt, auch wenn die Folgen 18 und 19 von Christoph spielt anfangs nicht in dieser Planung vorgesehen waren und spontan entstanden sind. Aber so weit sind wir noch nicht. Heute gibt es erst einmal:

Christoph spielt #17: Contrast


Das ist das zweite und vorerst letzte Video, das ich mit nVidia Shadowplay aufgezeichnet habe. Alle weiteren sind dann wieder mit Fraps und dann sogar in einer Auflösung von 2560×1440. Anders als bei X Rebirth, hätte ich bei Contrast vielleicht sogar die Aufnahme verwenden können. Das Spiel ist in Sachen Hardware nicht wirklich anspruchsvoll, entsprechend hatte ich bei der Aufzeichnung durchgängig 60 Frames pro Sekunde und damit vermutlich auch das Video eine konstante Framerate. Ich habe es aber erst gar nicht ausprobiert, sondern bin auch hier sofort hergegangen und habe es umkonvertiert. War mir doch sicherer als dann beim Schneiden plötzlich irgendwo in der Mitte des Videos festzustellen „Mist, jetzt läuft es doch asynchron“ und die Arbeit plötzlich umsonst gemacht zu haben.

Das Spiel

„Es könnte so viel besser sein“ ist der zentrale Satz, der mir beim Spielen immer mal wieder in den Kopf gesprungen ist. Natürlich ist diese Aussage nicht wirklich brauchbar, es könnte schließlich IMMER alles besser sein. Aber wir wollen hier jetzt keine Semantik-Diskussion führen. Stattdessen will ich euch damit sagen, wie schade es ist, dass das Spiel so viele kleine Fehlerchen und Probleme hat. Die Spielmechanik ist interessant, es gibt einige richtig gute Puzzle, der Grafikstil ist gelungen und das Leveldesign größtenteils gut gemacht. Auch die Geschichte und die Art, wie sie erzählt wird, zieht mich schnell in den Bann und motiviert mich zum Weiterspielen. Wie ich auch im Video erwähne, schwirren mir schnell so einige Fragen im Kopf auf die ich natürlich eine Antwort wissen möchte.

Und dann werde ich mit Animationsaussetzer konfrontiert, muss mich mit einer störrischen Kamera herumärgern und stoße zudem auf inkonsequentes Game Design (die Sache mit dem an Vorsprüngen hochziehen). Auch die Qualität der Rätsel an sich schwankt. Es gibt ein paar richtig richtig gute Kopfnüsse, gleichzeitig aber zu viel Anspruchsloses. Das erwarte ich in einem Spiel, das künstlich die Spielzeit strecken will. Aber Contrast ist mit seinen 3-4 Spielstunden schon kein wirklich langes Erlebnis. Da wäre es definitiv besser gewesen einen Knaller nach dem anderen auszupacken.

Noch mehr Kritik

Ein weiterer Kritikpunkt ist die leblose Spielwelt. Natürlich: Es scheint sich hier nicht wirklich um die Realität zu handeln. Dennoch ist es schade, dass Dawn und Didi ganz alleine unterwegs sind. Keine NPCs, die einfach nur in der Umgebung rumstehen und sie etwas weniger kühl und künstlich wirken lässt. Man hätte vielleicht sogar an der Stelle mit dem Schatten-Thema noch ein bisschen mehr spielen können. Statt 3D-NPCs eben 2D-NPCs, die eben nicht nur dazu dienen irgendeinen Bereich zu erreichen, sondern einfach nur Leben in die Welt einhauchen.

An dieser Stelle kommt jedoch nun das „Aber“, denn am Ende des Tages reden wir von einem kleinen Indie-Titel, der euch nur 15 Euro kostet und nicht von einem Vollpreistitel wie Call of Duty: Ghosts. Entsprechend ist Contrast aus meiner Sicht trotz seiner Probleme und verpassten Chancen immer noch ein empfehlenswerter Titel. Die Schattenmechanik ist gut umgesetzt, das Noir-Art-Deco-Design ist stimmig und die Geschichte motiviert. Das reicht zwar (Vorsicht: Spoiler!) nicht für eine NOCA-Nominierung, aber es reicht, um mit dem Spiel seinen Spaß zu haben. Und das ist ja am Ende des Tages irgendwie doch das Wichtigste.

Bis Donnerstag!

Die Details zur Folge

Thema: Contrast

Länge: 01:07:54

Timestamps:
Einleitung (00:00:10)
Unboxing (00:02:50)
Beginn der Spielstunde (00:05:43)
Abschließendes Fazit (01:04:37)

Aufgezeichnet mit Logitech HD WebCam 510 (720p), nVidia Shadowplay (1920×1080, 60fps) und Adobe Audition CC
Format: H.264, 1920×1080, 30fps, 11-13 MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio
Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CC

Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners

Auflösung: 2560×1440 bei 60hz und adaptiven V-Sync

Graphics Quality: high

Die Aufzeichnung mit nVidia Shadowplay hatte keinen Einfluss auf meine Framerate im Spiel.

Vorschau: Am Donnerstag erwartet euch Folge 18 von Christoph spielt mit dem Rennspiel Need For Speed: Rivals als Thema und am Montag dann Folge 19 mit Assassin’s Creed IV: Black Flag.

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