Sicarius

Die alten Rollen verbunden

Gleich vorweg: Morgen ist bekanntlich der 1. April. Während jedoch der Rest des Internets wieder einmal eine Ansammlung mehr oder weniger lustiger Scherze veröffentlicht, werdet ihr hier beim Christoph auch in diesem Jahr wieder keinen vorfinden. Zwar hatte ich die ein oder andere Idee (Beim Christoph Kickstarter zum Beispiel) aber am Ende des Tages waren das alles Sachen, die andere Seiten auch und vermutlich in Besser bringen werden. Die Inside-Jokes (Bagdadsoftware, Chicks, etc.) habe ich hingegen schon alle soweit abgefrühstückt. Deswegen eben heuer abermals kein Aprilscherz. Vielleicht nächstes Jahr wieder (Christoph spielt mit Hello Kitty Online? Ja, das Spiel gibt es immer noch!).

Apropos Hello Kitty Online: Nach sieben Jahren Entwicklungszeit (2007-2014, Ankündigung 2012) startet am Freitag wie erwähnt The Elder Scrolls Online, das Erstlingswerk der ZeniMax Online Studios. Doch wie heutzutage üblich, dürfen ein paar (tausend) Spieler schon früher loslegen. Seit gestern um 13 Uhr läuft der Headstart für die Vorbesteller der Imperial Edition beziehungsweise Käufer über den Bethesda-Store. Morgen beginnt dann der Headstart für alle, die nur die normale Version irgendwo vorbestellt haben. Ich gehöre bekanntlich zur ersten Kategorie und habe entsprechend zum Verfassungszeitpunkt schon einmal gut zwei bis drei Stunden auf dem EU-Server reingeschaut. Es gibt übrigens derzeit nur zwei Server auf denen sich alle tummeln: einen für Europa und einen für Nordamerika. Entweder glauben die Entwickler, dass ihre Welt groß genug ist oder sie erwarten nicht den großen Ansturm. Letzteres halte ich für das Wahrscheinlichste nachdem der kommende Release des Titels wohl nicht allzu vielen Spielern wirklich bekannt ist (die Werbekampagne war bislang äußerst zurückhaltenden soweit ich das sehe).

Einstieg: Meh.

Der verrückte Cadwell (gesprochen von John Cleese)

Der verrückte Cadwell (gesprochen von John Cleese)

Als Charakter habe ich mich für eine Hochelfenzauberin (eine von vier Klassen) des Daggerfall Covenant (eine von drei Gruppierungen) entschieden. Anhänger dieser Fraktion starten im Gebiet von Hammerfell. Das war die Region, in der 1996 The Elder Scrolls: Daggerfall spielte. Das Tutorial findet jedoch für alle, wie soll es in einem The Elder Scrolls-Titel auch anders sein, in einer Art Gefängnis statt wo ihr mal wieder erfahrt, dass nur IHR die Welt retten könnt und so. Wie gesagt: Nicht wirklich einfallsreich und auch kein Einstieg, der mich wirklich umhaut. The Elder Scrolls: Oblivion hatte zumindest Sir Patrick Stewart. Hier begrüßt mich stattdessen FemShep Jennifer Hale, was mich etwas irritiert hat. Genauso übrigens wie der Cameo-Auftritt von John Clesse ein paar Minuten später.

Natürlich: Beide machen ihren Job gewohnt gut. Aber vor allem Clesses Charakter ist so eindeutig auf ihn zugeschnitten, dass es einfach keinen Spaß macht. Stattdessen denke ich sofort „Okay, Fanservice/Monty Python-Hommage“ und werde gleicher wieder aus dem Spiel gerissen obwohl ich noch nicht einmal richtig die Chance hatte mich einzufinden. Das Intro durfte ich nämlich gar nicht sehen, weil The Elder Scrolls Online wieder einmal eines dieser Spiele ist, das Videosequenzen sofort abbricht wenn IRGENDEINE Taste auf dem Keyboard gedrückt wird. Dabei wollte ich nur die Lautstärke anpassen. Es ist aber auf jeden Fall ein Prequel zu The Elder Scrolls III: Morrowind (800 Jahre vorher, um genau zu sein).

Standartkost

Die lebende Statue

Die lebende Statue

Nach dem Tutoriallevel ging es dann endlich los in Hammerfall. Hunderte Spieler sammelten sich am Startpunkt, viele holten ihre Pferde ab (ein Bonus der Imperial Edition) und alle machten sich dran die ersten linearen Storyquests zu erledigen. Dabei kam es zu einer lustigen Situation bei der sich mehrere Dutzend Charaktere ineinander verhedderten nachdem sie automatisch vom Spiel an einen anderen Punkt teleportiert wurden. Glücklicherweise gab es einen Trick sich aus der lebenden Statue zu befreien. Ansonsten lief aber alles soweit okay. Auch der Lag hielt sich in Grenzen und nach den ersten 4-5 Quests verteilte sich die Masse zum Glück so langsam und es wurde ruhiger. In die Quere kommt man aber auch sonst nie so wirklich. Zum einen setzt The Elder Scrolls Online extrem stark auf Phasing, zum anderen reicht es wenn ihr mithelft den Gegner zu töten, um das gewünschte Item looten zu dürfen. Ihr müsst ihn weder reservieren oder in derselben Gruppe sein noch den finalen Schlag ausführen. Phasing bedeutet hingegen, dass praktisch sehr schnell kein Spieler das Gleiche sieht wie der andere weil die Welt je nach dem individuellen Questfortschritt angepasst wird. Für Spieler Xyz steht der eine NPC also am Kiosk während für Spieler Zxy dieser schon am Eingang der Ruinen zu finden ist, weil er den ersten Teil der Aufgabe bereits abgeschlossen hat. Immer sehr praktisch.

Aber bevor wir weiter auf die Spielmechanik eingehen, erst einmal ein Wort zum „Look and Feel“ des Spiels. Als erstes fällt auf, dass ihr in der Egoansicht unterwegs seid und nicht viele Interface-Elemente sichtbar sind (Chat, Kompass und eine Skillleiste). Zwar könnt ihr wie in den Soloabenteuern auch in die dritte Person wechseln beziehungsweise tut es automatisch wenn ihr beispielsweise auf ein Pferd reitet. Aber es ist definitiv äußerst ungewohnt im Genre der MMORPGs. Funktioniert allerdings ganz gut vor allem weil auch die Kämpfe wie in der Hauptserie ablaufen. Dazu aber gleich mehr.

Ivashana Sicarius beim Kochen

Ivashana Sicarius beim Kochen

Grafisch befindet es sich ganz klar auf dem Niveau von The Elder Scrolls IV: Oblivion und kann mit The Elder Scrolls V: Skyrim absolut nicht mithalten. Wer also ein Skyrim Online erwartet hat, wird hier bereits die erste Enttäuschung erleben. Gleichzeitig fühle ich mich, zumindest was mein Startgebiet angeht, sehr stark an Vanguard: Saga of Heroes erinnert. Alles ist (wie ihr auch auf den Screenshots sehen könnt) sehr braun in braun gehalten und die Spielwelt erscheint äußerst leer (auch was die Gegnerdichte angeht). Das kann und wird sich hoffentlich in den restlichen Gebieten ändern. Und auch die Charaktere erinnern stark an die Sony-Konkurrenten Everquest & Co. was aber durchaus einfach mit dem realistischeren Stil zu tun haben kann. Lustig finde ich die (vermutlich unfreiwilligen) Grimassen, die meine Dame hin und wieder macht wenn ich irgendetwas herstelle (Kochen, Holzwirtschaft, Schmieden und Alchemie habe ich bislang als Berufe gesehen). Dennoch sind die Charaktere bislang ganz klar die grafischen Highlights.

Das Spielprinzip

Ich hatte ja schon erwähnt, dass sich die Kämpfe so anfühlen wie in der Hauptserie. Sprich sie laufen in Echtzeit ab, ihr könnt ausweichen (sogar eine Ausweichrolle gibt es) und so Treffer vermeiden. Es ist allerdings dann doch nicht so extrem wie in Age of Conan: Hyborian Adventures, dass ja wirklich eine komplette Simulation bietet. Nein, zielsuchende Zaubersprüche gibt es auch in The Elder Scrolls Online. Aber nichts desto trotz funktioniert das System bislang ganz gut und macht Laune.

Reisen in der Ego-Perspektive

Reisen in der Ego-Perspektive

Aber nicht nur das Kampfsystem wurde übernommen, auch das Skill- und Levelsystem entspricht in den Grundzügen bekannten. Das bedeutet prinzipiell, dass ihr eure Talente und Skills durch schlichtes Benutzen auflevelt. Soweit ich das sehe gibt es nicht einmal Erfahrungspunkte für das Töten von Gegnern, sondern nur für das Abschließen von Quests (wie man aus Dungeons & Dragons kennt). Allerdings könnt ihr jetzt nicht hergehen und einfach nur 10.000 Mal in der Stadt einfach vor euch herzaubern. Nein, es gibt jeweils ein bestimmtes Maximum für jedes Talent. Habt ihr dieses erreicht, habt ihr die Option das Talent zu transformieren was nichts anderes bedeutet als eine noch stärkere Version freizuschalten, die ihr dann wieder hochlevelt und so weiter und so fort. Das Transformieren kostet jedoch genauso wie das grundlegende Verfügbar machen eines Talents einen Skillpunkt. Und Skillpunkte gibt es nur, wenn ihr auflevelt, durch Questbelohnungen oder wenn ihr jeweils drei in der Spielwelt verteilte Skyshards findet. Davon gibt eine feste Anzahl an vorgegeben Punkten. Habt ihr einen eingesammelt, dann könnt ihr nicht nochmal einsammeln. Letzteres ist wirklich nett, weil es euch zum Erkunden der Gegend einlädt. Damit ihr aber nicht ganz im Dunkeln steht, werden unter „Achievements“ mehr oder weniger kryptische Texte angezeigt, die euch Tipps für die einzelnen Orte der Skyshards geben.

Das alles hebt The Elder Scrolls Online tatsächlich etwas von der Konkurrenz ab, wenn schon die Quests bislang 08/15-Zeugs ist in Levels in denen ihr euch nicht einmal verlaufen könntet, wenn ihr es aktiv versuchen würdet (zumal es wie in der Hauptserie sowohl eine Karte als auch einen Questmarker gibt). Wobei diese Aussage nicht ganz stimmt. Tatsächlich bin ich relativ früh auf eine Questreihe gestoßen, die mir ein Spielfeature gezeigt hat, dass ich so noch nicht von der Online-Konkurrenz kenne (offline gab es das zum Beispiel in Fallout: New Vegas): Manche menschliche Gegner lassen Kleidung fallen. Diese könnt ihr anziehen und dann ungestört im feindlichen Lager umhergehen. Nur bestimmte Gegnertypen werden dann noch auf euch aufmerksam, wenn ihr Ihnen zu nahe kommt. Das ist sehr cool, vereinfacht bestimmte Aufgaben (wie gesagt bringt das Töten von Gegnern abseits von Gegenständen nicht viel – eure Fähigkeiten werden auch durch Erfahrungspunkten ein Stück weit automatisch gesteigert) und ich hoffe inständig, dass dieses Feature auch im PvP irgendwie zum Einsatz kommt. Ich weiß zwar nicht so wirklich, wie das genau funktionieren soll (vielleicht wie der Spion in Team Fortress 2), aber wie cool wäre es denn wenn ich auch als Magier mich unter die Feinde mischen könnte.

Erstes Fazit

Ivashana Sicarius als Pirat verkleidet

Ivashana Sicarius als Pirat verkleidet

Natürlich lässt sich nach der kurzen Spielzeit, mein Charakter ist erst Level 6 von 50, noch kein endgültiges Fazit ziehen und schon gar keine Empfehlung aussprechen. Ich sehe mich allerdings nicht wirklich sehr viel Zeit in das Spiel investieren. Das liegt zum einen am Setting, wie schon mehrfach erwähnt mag ich die The Elder Scrolls-Serie und die dazugehörige Welt nicht besonders. Zum anderen an meiner relativen Lustlosigkeit was generell MMOs betrifft (ich habe World of WarCraft vor fast genau fünf Jahren das letzte Mal gestartet!). Ich schau zwar überall mal kurz rein, aber bei der Stange konnte mich bislang keines mehr halten. Entsprechend hätte mich The Elder Scrolls Online schon jetzt wie damals Tabula Rasa (die Arbeiten an einem Serveremulator gehen zwar schleppend voran, aber es wird tatsächlich unter dem Namen InfiniteRasa wieder dran gearbeitet!) absolut überraschen müssen, um meine Einstellung zu ändern. Das hat es aber trotz der paar netten Ideen (Kampfsystem, Skillsystem, Tarnung) und meinem schicken Raptor-Begleiter bislang einfach nicht.

Wie gesagt, der Einstieg ist absolut langweilig, die bisherigen Quests nichts was man nicht schon gesehen hätte, die Klassen nix Neues und das Startgebiet grafisch wie Atmosphärisch schlicht langweilig. Es ist also absolut das Gleiche was ich auch schon in gefühlt 2000 anderen MMOs seit World of WarCraft gemacht habe mit wenigen interessanten Ideen, die mich zumindest etwas bei der Stange halten wie zum Beispiel RIFT. Aber selbst das spiele ich schon lange nicht mehr. Vermutlich werden totale Fans der The Elder Scrolls-Serie noch am meisten mit dem Titel anfangen können weil sie nun komplett Cyrodiil in einigermaßen aktueller Grafik bereisen können. Wenn selbst die EDGE in ihrer aktuellen Vorschau zu The Elder Scrolls Online äußerst negativ klingt, dann ist das selten was Gutes. Alle anderen warten entsprechend eher auf WildStar (3. Juni 2014). Aber was ich davon bislang gesehen und gelesen habe ist in der finalen Version auch weit entfernt von den „bahnbrechenden“ Neuerungen, die Anfangs angekündigt wurden.

Bis Donnerstag!

The Incredible Adventures of Van Helsing II (Herstellerbild)

The Incredible Adventures of Van Helsing II (Herstellerbild)

„Besser spät als nie“ heißt ein bekanntes Sprichwort. Aber wenn ich erst Aufmerksamkeit erhalte, wenn ich auf Twitter meinen Frust rauslasse (allerdings direkt an den Entwickler und nicht in der normalen Timeline), dann ist das trotzdem kein wirklich guter Kundenservice. Immerhin war mein Problem mit der Vorbestellung von The Incredible Adventures of Van Helsing II dann tatsächlich in weniger als 24 Stunden gelöst. Und das nachdem ich schon zwei Wochen lang vergeblich versucht hatte per Mail (die angeblich nie ankamen) mit Neocore Games zu kommunizieren und bereits bei PayPal den Käuferschutz und damit die Rückgängigmachung der Transaktion beauftragt hatte.

Hintergrund: Ich hatte am selben Tag vorbestellt, wo die Ankündigung dazu kam. Aber da war anscheinend das Shop-System von Neocore im Eimer. Zwar ging die PayPal-Transaktion durch, aber die Zurückleitung zum Händler funktionierte nicht. Entsprechend gab es auch keine Bestätigung über den Kauf (und kein Beta-Key). Also schrieb ich den Van Helsing-Support an. Der konnte mir aber nur das Problem schildern, mir aber nicht weiterhelfen und verwies mich an eine zweite E-Mail-Adresse bei der nun eben zwei Wochen lang meine Mails anscheinend nicht ankamen. Wenn ich mir so das offizielle Forum anschaue, bin ich mit dem Problem aber auch ganz klar nicht der einzige. Doof.

Themawechsel

Microsoft Word for Windows 1.1a (Herstellerbild)

Microsoft Word for Windows 1.1a (Herstellerbild)

Doch genug von meinen privaten Problemen. Beschäftigen wir uns lieber mit DER Nachricht des gestrigen Tages: Microsoft hat den Source Code für MS-DOS 1.1 (1982), MS-DOS 2.0 (1983) und Word for Windows 1.1a (1989) veröffentlicht! Wahnsinn. Historisch natürlich definitiv eine bedeutende Sache und eine feine Sache für alle, die so etwas interessiert. Aber als ich nach dem Aufstehen auf dem Smartphone in die Mailbox schaute klang das alles wesentlich spektakulärer. Zugegeben: The Register ist mehr die BILD unter den Computerwebseiten. Aber wenn ich die Überschrift „It’s True! Microsoft releases OS-Source-Code.“ im Header des Newsletters lese, dann erwarte ich durchaus etwas anderes als 30 Jahre altes Zeug ohne große aktuelle Bedeutung. Die tatsächliche Artikelüberschrift „As WinXP death looms, Microsoft releases ist operating system SOURCE CODE for free“ ist auch nicht viel besser und schürt erneut Erwartungen, welche die Fakten nicht erfüllen können. Wenn da so etwas steht, dann sollte dahinter mindestens Windows 2000 oder so versteckt sein aber doch nicht die erste und zweite Version von MS-DOS. Nene du, man kann sich auf das Internet einfach nicht mehr verlassen.

Bitte? Das war gar nicht die große Nachricht des gestrigen Tages? Wenn nicht das, was denn sonst? Ach die Sache mit Facebook. Die haben für krasse 2,3 Milliarden US-Dollar (400 Millionen in bar, 1,6 Milliarden für Aktien und 300 Millionen als Belohnung für Meilensteine) Oculus gekauft. Ihr wisst schon, John Carmack und die anderen Jungs und Mädels, die gerade an der Oculus Rift basteln. Dabei hat Facebook doch erst vor einem Monat 16 Milliarden US-Dollar für das mobile n00b-ICQ WhatsApp ausgegeben. Andererseits: Die 16 Milliarden hatten sie ja Mitte 2012 schon am Tag des Börsengangs von daher sind das für das 104 Milliarden US-Dollar schwere Unternehmen (Jahresumsatz 2013: 7,87 Milliarden davon 523 Millionen US-Dollar Gewinn) alles Peanuts.

Auswirkungen?

Oculus Rift (Herstellerkonzept)

Oculus Rift (Herstellerkonzept)

Selbstverständlich ist es noch viel zu früh, um konkrete Aussagen darüber treffen zu können was nun aus der Rift wird. Zumal die Entwicklung im Gaming-Bereich schon zu weit fortgeschritten ist, als dass Facebook da groß was kaputt machen könnte. Im Gegenteil könnte die massive Geldspritze da sogar massiv von Vorteil sein. Entsprechendes schreibt auch Zuckerberg selbst in seinem Kommentar zur Ankündigung. Und ich bin mir auch sicher, dass er es prinzipiell auch ehrlich meint, wenn er sagt, dass er sich die Rift als Plattform für völlig neue Arten von Erfahrungen vorstellt. Das Endziel von Virtual Reality ist schon immer das Holodeck und seine Ideen für die Rift gehen in diese Richtung.

Leider reden wir bei all der Tagträumerei immer noch von Herrn Zuckerberg und Facebook. Einem Unternehmen, das es noch weniger als Google mit der Privatsphäre der Nutzer so genau nimmt und ja sogar am meisten verdient, wenn es diese missachtet und stattdessen vom gemeinsamen Kollektiv träumt in dem alle ihr Leben vollständig mit jedem anderen teilen und Facebook diese Infos dann gezielt vermarkten kann. Darum geht es schließlich am Ende des Tages: Profitmaximierung unter allen Umständen. Das war schon vor dem Börsengang so und ist nun, wo tausende kurzfristig denkende Anleger ihre jährliche Dividende haben wollen nur noch schlimmer geworden. Entsprechend ist Skepsis definitiv angebracht, wenngleich Notchs Reaktion (kein Minecraft für Oculus Rift mehr) vielleicht etwas überzogen war. Ich hätte mich trotzdem wohler gefühlt wenn die Nachricht gelautet hätte „PornHub kauft Oculus“. Da wüsste ich wenigstens was uns erwartet :smile: .

Epilog

Aktuell ist das aber natürlich trotzdem erst einmal nur Schwarzmalerei. Wir wissen nicht was Facebook genau vorhat und wann sie ihren Plan in die Tat umsetzen. Veränderungen brauchen bekanntlich Zeit und sind auch nicht sofort erkennbar. Die Auswirkungen des Aufkaufs durch Bethesda wurden bei id Software für uns außenstehende ja auch erst ein paar Jahre später wirklich sichtbar. Entsprechend kommt auch einfach die Frage dazu, wie die Welt von morgen tatsächlich aussehen wird. Die Jugend von heute kennt es schließlich gar nicht anders. Seit sie ein Smartphone im Alter von 3 Jahren von ihren Eltern gekauft bekommen haben, schreien sie ja schon ihr gesamtes Leben in die weite Welt hinaus (leichte Übertreibung). Von daher wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn es in 30 Jahren tatsächlich keine Hemmungen mehr gibt und nur noch wir alten Säcke im Hover-Schaukelstuhl auf unserer virtuellen Terrasse im Altersheim sitzen und was von „früher war alles besser“ jammern während alle anderen fröhlich in der Matrix miteinander kommunizieren und sich gegenseitig die neusten Fotos von ihrem Proteinshake schicken.

Hach ja…in Star Trek sah die Zukunft doch irgendwie ansprechender aus.

Der März neigt sich langsam aber sicher schon wieder seinem Ende zu und damit endet auch, wer hätte es gedacht, das 1. Quartal 2014. Wahnsinn, welche Zufälle es immer gibt. Am Dienstag kommen mit Diablo III: Reaper of Souls und Dark Souls II die letzten beiden großen Titel der ersten drei Monate des Jahres 2014, danach heißt es Platz machen für die nächste Runde. Und die enthält die nachfolgenden Titel. Wie immer führen die meisten Links zu Amazon.

The Elder Scrolls Online (Herstellerbild)

The Elder Scrolls Online (Herstellerbild)

The Elder Scrolls Online (4. April 2014 – PC) – MMOs begeistern mich jetzt schon eine ganze Weile überhaupt nicht mehr. Richtig gespielt habe ich auch schon ewig keines mehr. Das ist quasi schon das erste Problem was ich mit The Elder Scrolls: Online habe. Das zweite ist, dass „The Elder Scrolls“ draufsteht. Wie „gut“ ich diese Spieleserie finde ist Stammlesern auch bekannt. Und der dritte Punkt ist, dass sich das Spiel wohl ziemlich genau an die von World of WarCraft eingeführten Genre-Konventionen hält also nicht einmal wie beispielsweise WildStar versucht irgendwas wirklich Neues zu tun. Stattdessen ist es wohl tatsächlich einfach das, was draufsteht: The Elder Scrolls nur online. Wahnsinn. Kaufen tue ich es entsprechend nur wegen der (hoffentlich) schicken Statue in der Spezialedition.

LEGO: Der Hobbit (11. April 2014 – PC, PS3, PS4, PSV, WiiU, 3DS, X360, XONE) – Ich bin weit hintendran was die LEGO-Spiele von TT Games betrifft. Die letzten paar Titel habe ich teilweise nicht einmal angespielt bislang (LEGO: The Lord of the Rings zum Beispiel). Ich bin definitiv etwas übersättigt was die Serie angeht. Zwar kommt in jedem Spiel was Neues dazu und die Titel sehen grafisch immer besser aus. Aber im Grund macht man halt seit Lego Star Wars: The Game (2005) doch immer wieder das Gleiche. Da kann die Parodie noch so gut sein, es hat sich definitiv ein Gefühl der Langweile eingestellt. Und dann kommen jetzt auch noch zwei LEGO-Spiele zur selben Zeit raus (The Lego Movie Videogame und LEGO: Der Hobbit). Ne du, da streiche ich tatsächlich die Segel, auch wenn es sicherlich grundsätzlich wieder viel Spaß machen, vor allem im Koop launig sein und ansprechend die Vorlage durch den Kakao ziehen wird.

Eterium (Herstellerbild)

Eterium (Herstellerbild)

Eterium (15. April 2014 – PC) – Während Elite: Dangerous noch ein paar Wochen und Star Citizen sogar noch ein paar Monate auf sich warten lässt, kommt mit Eterium der erste der vielen Weltraumspiel-Kickstarter auf den Markt. Und was soll ich sagen? Spielerisch wie optisch könnte auch genauso gut Wing Commander draufstehen. Es fehlen nur die aufwendigen Zwischensequenzen und die hardwareschmelzenden Systemanforderungen. Ach und die Spielzeit ist vergleichsweise übersichtlich und die Kampagne wesentlich linearer als damals bei der Konkurrenz. Aber wir reden ja auch von einem Titel, der nur $25.000 haben wollte. Von daher verzeihe ich ihm das und freue mich stattdessen über zünftige Dogfights im Weltraum mit dem Joystick in der Hand. Die Alpha- und Betaversionen machten in dieser Hinsicht auch bereits einen guten Eindruck. Solltet ihr also definitiv im Auge behalten! Oder besser noch: Schaut euch die Demo an!

Trials Fusion (17. April 2014 – PC, PS4, X360, XONE) – Ich bin zu blöd für die Trials-Serie. Sobald es anfängt kompliziert zu werden, schaffe ich vielleicht grad noch so die Bronze-Medaille wenn überhaupt. Entsprechend habe ich schon in Trials HD und Trials Evolution nur einen Bruchteil der teilweise echt anspruchsvollen Strecken gesehen. Dabei macht das geschickte Durchlaufen der Kurse mit all ihren Hindernissen und Gemeinheiten richtig Spaß. Daran wird sich sicherlich auch in Trials Fusion nichts ändern. Evolution statt Revolution ist die Devise. Ausgelegt auf die neuen Konsolen, gibt es nicht nur eine komplett neue und in den Trailern sehr schicke Grafikengine, auch das Physiksystem wurde ausgetauscht. Dazu neben Motor- und Fahrrädern noch Quad Bikes und fertig ist das der neuste Vertreter der äußerst erfolgreichen Spielereihe.

The Incredible Adventures of Van Helsing 2 (17. April 2014 – PC, Mac) – Der erste Teil war vergangenes Jahr eine absolute Überraschung und wurde von mir für einen Rollenspiel-NOCA nominiert. Das lag vor allem am unverbrauchten Gothic-Setting des Action-Rollenspiels, das ansonsten eher gewohnte Genrekost bot. Vom Nachfolger erwarte ich entsprechend einfach nur das Übliche: Mehr vom Gleichen. Wieder eine starke Geschichte, viel (trockener) Humor und solides Gameplay mit dem gewohnten „nur noch ein Level“-Suchtfaktor.

Blackwell Epiphany (Herstellerbild)

Blackwell Epiphany (Herstellerbild)

Blackwell Epiphany (24. April 2014 – PC) – 2006 erschien der erste Teil der Blackwell-Adventure-Reihe des Indie-Studios Wadjet Eye Games in dem ihr die Kontrolle über ein Medium in New York und ihren geisterhaften Begleiter Joey übernehmt und anderen Geistern dabei helft ihren Tod zu akzeptieren und in die nächste Welt hinüberzutreten. Mit jeweils rund zwei-drei Stunden Spielzeit gehörten die bislang vier Titel nicht unbedingt zu den längsten Vertretern des 2D-Point & Click-Adventure-Genres. Aber was ihnen an Spielzeit fehlte, machten sie in Sachen Geschichte, Charakter- und Rätseldesign locker wieder wett. Definitiv ausnahmslos eine Kaufempfehlung. Blackwell Epiphany soll nun das Finale der Serie werden (und angeblich das bislang längste Spiel der Reihe) und die Geschichte rund um Rose und Joey zu einem würdigen Abschluss bringen. Ich freue mich wirklich drauf zu sehen ob der Geist nach all den Jahrzehnten endlich auch ins Licht übertreten darf.

Child of Light (30. April 2014 – PC, PS3, PS4, WiiU, X360, XONE) – Es ist etwas komisch, dass es bislang nur vier Spiele mit dem Ubi Art Framework gibt. Rayman Origins, Rayman Legends, Valiant Hearts: The Great War (kommt in der zweiten Jahreshälfte) und eben Child of Light. Dabei zaubert diese Engine fantastische Welten auf den Bildschirm und wird von den Ubisoft-Entwicklern offensichtlich nicht nur begeistert aufgenommen, sondern auch für ungewöhnlichere Konzepte hergenommen. So eben auch Child of Light, eine Art spielbares Aquarell wenn man sich so die Screenshots anschaut. Spielerisch soll es wohl ein Mix aus Japano-Rollenspiel und Limbo-artigem Plattformer sein. Ich bin wirklich gespannt zu sehen was da rauskommt. Klar ist aber schon jetzt: Optisch macht es richtig was her. Ein möglicher NOCA-Kandidat also? Wer weiß :smile: .

Bound by Flame (Herstellerbild)

Bound by Flame (Herstellerbild)

Bound by Flame (9. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360) – Letztes Jahr hatte ich euch Mars: War Logs im Video vorgestellt. Ein Cyberpunkt-Rollenspiel des französischen Studios Spiders. Und jetzt ratet mal, was sich hinter Bound by Flame versteckt. Genau! Das nächste Spiders-Spiel. Erneut ein Rollenspiel, allerdings dieses Mal mit einem Fantasy-Setting. Der Twist? Eure Spielfigur ist von einem Flammendämonen besessen und es liegt an euch seine Fähigkeiten für eure Zwecke zu nutzen oder sie zu unterdrücken und stattdessen zu einem ganz normalen Helden zu werden. Klingt wie immer sehr interessant und in Sachen Geschichte mache ich mir auch gar keine Gedanken. Auch die Kämpfe werden vermutlich wieder gut von der Hand gehen und die ein oder andere nette Idee bieten. Ein Geheimtipp wird also denke ich auf jeden Fall wieder werden. Ich wünsche mir allerdings schon auch mal einen Blockbuster von den Jungs und ihren Kollegen bei Cyanide Studios. Ob es Bound by Flame werden wird scheint nach dem Betrachten der Videos und Screenshots allerdings unwahrscheinlich.

Kirby: Trible Deluxe (16. Mai 2014 – 3DS) – Kirby ist wohl der letzte bekannte Nintendo-Charakter dessen Spiele ich immer noch nicht wirklich gespielt habe. Ich besitze zwar Kirby Mass Attack, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Titel nicht so richtig verstehe deswegen konnte ich mich bislang noch nicht dazu bringen es über die ersten fünf Minuten hinaus zu spielen. Allerdings war der Titel ja auch ein indirekter Plattformer, sprich ihr steuert Kirby nicht selbst, sondern gebt ihm mit dem Stylus alles vor. Von daher könnte Kirby: Trible Deluxe vielleicht endlich mein erster Kirby-Titel werden. Wie mittlerweile Super Mario und Donkey Kong, ist auch der neuste Kirby ein 2.5D-Plattformer in dem ihr euch auf einer 2D-Ebene bewegt aber hin und wieder in den Hintergrund springen könnt inklusive den dazugehörigen Puzzle und Plattformeinlagen. Ob Kirby dann auch Elemente aus der jeweiligen Ebene von der anderen ansaugen können wird? Schauen wir mal.

Wolfenstein: The New Order (23. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Wolfenstein war Mist. Da brauchen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Ich war wirklich äußerst enttäuscht von Raven Software. So extrem sogar, dass ich damals ein Gedicht zum Spiel schrieb! Der Trailer zum neusten Teil, nun aus der Feder von den Schweden bei MachineGames (ein Großteil der ursprünglichen Starbreeze Studios-Belegschaft), macht jedoch Hoffnung, dass es wieder zurück zum Niveau von Return to Castle Wolfenstein geht. Sprich eher überdrehte und knallharte Action ohne viele Schnörkel. Allerdings nicht ganz so extrem abgefahren wie in einem Rise of the Triad und mit einer Engine von id Software (id Tech 5). Außerdem: Eure Lebensenergie wird sich nicht komplett von selbst regenerieren! Endlich wieder Lebensenergiepakete suchen!

Watch Dogs (Herstellerbild)

Watch Dogs (Herstellerbild)

WATCH_DOGS (27. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Endlich ist es soweit: Die Hypetrain fährt in den Bahnhof ein. Ich weiß, wie bei Thief, immer noch nicht so richtig was ich von dem Titel halten soll. Die grundlegende Idee mit der offenen und „frei“ hackbaren Welt wo selbst Ampeln zu tödlichen Waffen werden, klingt genial und könnte theoretisch viel Laune machen. Aber wie so oft ist zum einen die Frage wie viel am Ende tatsächlich geht und zum anderen ob es auch wirklich einen echten Nutzen hat oder man doch wieder schnell nur dem roten Faden nachgeht weil das Herumspielen langfristig nur langweilig ist. Und dann auch noch der geteilte Fokus durch die Inklusion eines Mehrspielermodus, den wahrscheinlich am Ende wieder kein Schwein spielt. Das könnte echt in die Hose gehen. Allerdings muss man auch klar sagen, dass wir hier von Ubisoft Montreal reden. Die haben durchaus so einige richtig gute Spiele produziert seit ihrer Gründung 1997. Von daher sage ich tatsächlich: Wenn nicht die, wer dann?

Sniper Elite 3 (27. Juni 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Die PC-version wird nur digital erhältlich sein? Was soll der Mist?! Ich kauf mir doch kein Spiel bei dem ich Präzision brauche für Konsole! Grml. Und auch der noch stärkere Fokus auf die Killcam (jetzt auch mit Muskeln und Zirkulationssystem) gefällt mir nicht so wirklich. Ich zocke die Serie nicht, weil ich Blut spritzen und Gedärme fliegen sehen will, sondern weil ich einen Scharfschützen spielen möchte, der in Ruinen (dieses Mal in Afrika) rumschleicht, immer auf der Suche nach dem perfekten Winkel und dann auf größtmögliche Entfernung genau ins Ziel trifft. Da ist die Killcam hin und wieder ganz nett (so als Belohnung für einen richtig guten Treffer), aber definitiv nicht das Hauptspielelement. Hoffentlich entpuppt sich das Ganze am Ende einfach nur als Marketingstrategie und das Spiel selbst kann wieder überzeugen.

 

Jetzt stellt sich der ein oder andere natürlich noch die Frage, wie die Liste im Zusammenhang mit meinem neuen Vorsatz zu sehen ist. Also wie viele davon habe ich noch auf der Vorbestellliste (früher wäre die Antwort „alle“ gewesen)? Nun es sind aktuell fünf Stück beziehungsweise es werden vermutlich sogar sechs. Drei davon wegen der dicken Spezialeditionen (The Elder Scrolls: Online, Watch Dogs, The Incredible Adventures of Van Helsing 2), Eterium hatte ich den Kickstarter unterstützt und Wolfenstein: The New Order interessiert mich von allen genannten Titeln tatsächlich am meisten. Dazu kommt dann vermutlich noch Blackwell Epiphany. Bin zwar enttäuscht, dass es keine Box dieses Mal geben wird. Aber ich will natürlich wissen wie die Serie ausgeht und es gibt für Vorbesteller ein paar interessante Boni.

Noch Fragen? Nein? Dann bis Donnerstag!

Erst der Goat Simulator (Release am 1. April 2014 für $9,99) und jetzt auch noch der Bear Simulator. Ich seh‘ schon den nächsten Trend auf uns zukommen: Tiersimulationen. Egal ob Hühner, Kühe (beide sehr gut als Spin-off zum Landwirtschaftssimulator geeignet), Fische, Hirsche, Hasen oder was auch immer. Ganz klar: Stapler-, Traktor- und LKW-Fahren ist passé! Und das natürlich dann alles stilecht nur aus Hause des absolut unterirdischen Billigheimer-Publisherhaus UIG Entertainment, die nicht einmal ein gutes Spiel auf den Markt bringen könnten, wenn man es ihnen fix und fertig vor die Tür legen würde. Ich werde nie verstehen wie sich solche Drecksfirmen am Markt halten können. Egal: Der Bear Simulator also! Solltet ihr euch definitiv mal bei Kickstarter anschauen. Der Entwickler nimmt sich nicht ganz so ernst :smile: .

Filmtrend des Jahres 2013

Nun aber genug davon. Im heutigen Eintrag soll es schließlich um bär…äh…bierenste Sachen gehen und zwar beschäftigen wir uns heute mit dem Weißen Haus. Ihr wisst schon, das komische Gebäude in Washington D.C. bei dem gefühlt jeder Amerikaner schon die Brust vor Stolz platzt, wenn er nur dran denkt. Das ist beim deutschen Bundestag vermutlich nicht so wirklich der Fall. Und gerade weil das Weiße Haus so super duber toll ist, ist es natürlich immer wieder ein gern gesehener Gast in Action-Filmen. Da kann man es so schön kaputt machen. 2013 sind dann auch gleich passend dazu zwei Filme mit der gleichen grundlegenden Frage erschienen: Was passiert, wenn das Weiße Haus von Terroristen angegriffen und der Präsident der Vereinigten Staaten als Geisel genommen wird? Ich habe mir am Wochenende mal beide gegeben.

Olympus Has Fallen (Cover)

Olympus Has Fallen (Cover)

Olympus Has Fallen: Die Welt in Gefahr (2013) – Stirb Langsam im Weißen Haus. So lässt sich die Idee hinter Antoine Fuqas (Training Day) Werk zusammenfassen. Und die Action funktioniert prinzipiell auch weil der Regisseur jetzt zwar nicht zu den Besten seiner Zunft gehört aber er weiß immerhin wie man die Scharmützel zwischen Mike Banning (Gerard Butler) und seinen Widersachern einfängt.

Olympus Has Fallen (Promobild)

Olympus Has Fallen (Promobild)

Das sind Nordkoreaner, welche zum einen wollen, dass Amerika seine Truppen abzieht und zum anderen die Zugangscodes für „Cerberus“. Das ist ein Sicherheitssystem, welches jede amerikanische Nuklearrakete zerstört wenn dem mindestens drei Code-Besitzer zustimmen. Und wer hat Codes? Natürlich der Präsident und ein paar Kabinettsmitglieder. Und wer ist der einzige, der alle retten kann? Selbstverständlich Banning, der früher zum Personenschutz des Präsidenten gehörte, dann nach dem Tod der First Lady in Ungnade gefallen ist und ganz zufällig während des Strumangriffs der Koreaner ihnen in den Rücken fällt und sich ins Weiße Haus vorarbeitet und nun der einzige ist, der Ahnung hat und mit ernstem Gesichtsausdruck den Terroristen Paroli bietet während dem bösen Militär nix anderes einfällt als Truppen zu verheizen obwohl Banning natürlich dagegen ist. Ach und Morgan Freeman spielt auch im Film mit. Er spielt aber absolut überhaupt keine Rolle und es ist stattdessen mal wieder schade mit ansehen zu müssen wie ein Schauspieler seines Kalibers für so einen Film verheizt wird.

Beim Christoph meint: 3 von 5 Sics gibt es von mir. Das Werk kommt zwar weder an den ersten noch den dritten Stirb Langsam-Film ran. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass die zwei Stunden überraschend schnell vergangen sind. Ja, die CGI-Effekte sind unter aller Sau (wie kann so etwas heutzutage noch ins Kino kommen?) aber zum einen habe ich ja schon anfangs erwähnt, dass Fugas definitiv Ahnung davon hat wie man Action gut in Szene setzt. Und zum anderen ist der Film erfreulich schnörkelfrei. So gibt es zwar wie in White House Down auch hier ein Kind. Aber das spielt keine so große Rolle und verschwindet sogar nach gut der Hälfte der Spielzeit komplett. Von daher kann sich der Film wirklich komplett auf Banning und seine Jagd auf jeden einzelnen Terroristen im Gebäude. Das ist auf gar keinen Fall anspruchsvoll und am Ende auch absolut vergesslich. Aber es hat mich unterhalten, was ich definitiv nicht erwartet hatte. Wenn ich mir so das Einspielergebnis von 161 Millionen Dollar anschaue bei einem Budget von 70 Millionen, dann bin ich da wohl auch nicht alleine. Es ist entsprechend nicht weiter verwunderlich, dass bereits mit London Has Fallen ein Nachfolger in Produktion ist.

 

White House Down (Cover)

White House Down (Cover)

White House Down (2013) – Dass auf diesem Film der Name „Roland Emmerich“ steht würde man gar nicht so erwarten. Der Deutsche ist ja eher für visuell bombastische Werke wie Godzilla, The Day After Tomorrow, The Patriot, 10.000 BC oder Independence Day (ja, der Film wird auch in White House Down erwähnt) bekannt. Zumal er in letzterem ja bereits das Weiße Haus in die Luft gesprengt hatte. Warum also jetzt plötzlich einen ganzen Film darin drehen? Wahrscheinlich hat ihm das vor Patriotismus nur so triefende Drehbuch so gut gefallen.

Waren es in Olympus Has Fallen noch Koreaner, kommt die Gefahr dieses Mal aus dem Inneren. Es ist schließlich nichts so erschreckend und fürchterlich für Amerikaner wie der Verräter in den eigenen Reihen. Den gab es zwar bei der Konkurrenz auch. Aber hier ist es der kurz vor der Rente stehende Sicherheitschef des Weißen Hauses und somit einer der engsten Vertrauten des Präsidenten, der nicht damit einverstanden ist, dass dieser alle Truppen aus dem Mittleren Osten abziehen möchte. Also schleust er kurzerhand ein paar Söldner ein, erschießt einen Großteil seiner eigenen Männer und möchte den Präsidenten dazu bringen den nuklearen Fußball zu aktivieren, damit er ganz viele Raketen verschießen kann.

White House Down (Promobild)

White House Down (Promobild)

Blöd nur, dass REIN ZUFÄLLIG John Cale mit seiner Tochter im Weißen Haus rumstapft. Ein gescheiterter Soldat, der irgendwo als Wachmann nachts Wachdienst schiebt, von der Aufnahme im Secret Service träumt aber aufgrund seiner schlechten Bewertung just fünf Minuten vor dem Angriff abgelehnt wurde. Das ist natürlich DIE Chance für ihn sich zu beweisen wobei er vordergründig nur seine nervige Tochter retten will, eine YouTuberin, die alles und jeden filmt und – ihr habt es erraten – gegen Ende selbstverständlich von den Bösen als Druckmittel missbraucht wird. Anders als in Olympus Has Fallen macht sich Cale jetzt aber nicht alleine auf, die Terroristen zu besiegen. Nein, er befreit den Präsidenten (gespielt von Jamie Foxx) und hat ihn ab dann fast durchgehend bis zum Ende des Films an der Backe. Der Großteil des Films ist quasi eine Art Buddy-Cop-Movie mit dem Präsidenten als der unerfahrene Sidekick und entsprechende Comic-Relief und Cale als der harte Typ mit dem sanften Herz, der nur seine Tochter retten will. Ist auf jeden Fall mal ein etwas anderer Ansatz.

Beim Christoph meint: Auch dieses Werk kriegt von mir am Ende 3 von 5 Sics. Ganz ehrlich? In einem Roland Emmerich-Film erwarte ich wesentlich bessere CGI-Effekte als das was hier geboten wird. Viel zu vielen Szenen merkt man deutlich an, dass diese vor einem Greenscreen gedreht wurden und die ganzen Helikopterszenen sind zwar ein bisschen besser als bei der Konkurrenz, fallen aber trotzdem immer noch stark aus dem Rahmen. Außerdem spricht gegen den Film Cales Tochter. Ich hasse kleine Kinder besonders in Actionfilmen. Entsprechend froh war ich in Olympus Has Fallen, dass das dort nur eine klitzekleine Nebenrolle hatte. Im Zentrum steht stattdessen wie in Stirb Langsam Bannings Guerilla-Kampf. Aber hier? Den ganzen Film durch das Geheule und Gejammere. Das nervt und hat die erneut rund 2 Stunden Spielzeit nicht ganz so schnell vergehen lassen. Dafür ist der Film in anderen Bereichen besser.

So macht Emmerich natürlich trotz der begrenzten Location wieder seinem Namen alle Ehre und lässt es nicht nur zünftig und ständig krachen (will an dieser Stelle natürlich nicht die großen Explosionen spoilern), sondern bietet auch sonst sehr viel Action. Sogar eine Verfolgungsjagd mit der Präsidentenlimousine im Vorgarten gibt es! Außerdem funktioniert Jamie Foxx als lockerer, schwarzer Präsident überraschend gut eben weil das Ergebnis dann zwar immer noch bierernst ist, aber eben doch hier und da etwas Humor bietet. Von daher wird auch in diesem Film unterm Strich gute, wenn gleich erneut schnell vergessliche Unterhaltung geboten. Lustigerweise kam der Film im Box Office zwar besser an als Olympus Has Fallen (205 Millionen Dollar) aber da die Produktionskosten doppelt so hoch waren wie bei der Konkurrenz, ist er am Ende im Vergleich tatsächlich der Verlierer im Kampf der „Terroristen greifen das Weiße Haus“-Filme.

Gesamtfazit

Zusammengefasst lässt sich also festhalten, dass beide Filme trotz gleichem Setting und teilweise sogar gleichen Szenen (beide haben beispielsweise einen Helikopterangriff auf das Weiße Haus) überraschend unterschiedlich sind und sich gleichzeitig gar nicht so viel geben. Beide halte ich für absolut vergesslich und austauschbar und höchstens für seichte Unterhaltung. Das geht sogar soweit, dass ich für diesen Eintrag Wikipedia aufmachen musste, um sicherzustellen, dass ich nicht Elemente der jeweiligen Geschichte vertausche. Von daher macht ihr nix falsch, wenn ihr keinen von beiden jemals anschaut.

Wenn ihr dennoch eine Empfehlung haben wollt, dann würde ich tatsächlich eher zu White House Down raten. Wie jetzt schon mehrfach erwähnt, ist die Idee eines lockeren Präsidenten, der sich auch mal die Hände schmutzig macht definitiv mal was anderes und erfrischendes als der neuste 08/15-Ein-Mann-Rambo-Flick. Da sieht man auch über den aus allen Poren triefenden Patriotismus hinweg (natürlich tut es der Verräter nur zum Wohle des Landes, was sonst?). Es ist aber ganz klar nicht der beste und schon garnicht der beeindruckenste Film Emmerichs.

Bis Montag!

Es gibt einen Punkt, an dem fängt selbst der intelligenteste Mensch an den Überblick zu verlieren. Vor allem, wenn die bereitgestellte Projektseite dafür nur eine rudimentäre Übersicht bietet. Deswegen gibt es seit gestern eine weitere Unterseite hier beim Christoph. Diese findet ihr unter dem Menüpunkt „Christophs Ecke“ und nennt sich einfach und simpel Kickstarter. Dahinter versteckt sich, wie der Name vermutlich schon andeutet, eine Übersicht über alle Kickstarter-Projekte inklusive Links zu den Projektseiten, die ich unterstütze/unterstützt habe.

Die Infos

GhostControl Inc. (Herstellerbild)

GhostControl Inc. (Herstellerbild)

Aktuell sind dort 105 Projekte zu finden von denen 83 auch wirklich ihr Geldziel erreicht hatten und tatsächlich abgeschlossen sind davon derzeit erst 21 (plus immerhin 22 Stück mehr oder weniger stark spielbare). Es ist also einiges was ich so im Auge behalten muss, deswegen ist die Liste tatsächlich erst einmal vor allem für mich, um einfach und schnell einen Überblick zu bekommen und die Frage beantworten zu können „Muss ich mir so langsam Gedanken machen, oder läuft die Sache halbwegs?“. Ich habe schließlich schon lange aufgehört wirklich jede Benachrichtigungsmail wirklich komplett zu lesen beziehungsweise gar in den Foren und auf den Blogs der Entwickler mitzumachen. Da wäre ich mit nichts anderem mehr beschäftigt. Ich muss allerdings sagen, dass bei 83 finanzierten Projekten nur ein wirklicher Rohrkrepierer dabei (High Score – 3rd Edition) bei dem ich nicht glaube, dass überhaupt noch irgendwas rauskommen wird. Bei allen anderen war ich vielleicht nicht mit dem Ergebnis wirklich glücklich (Ouya, GhostControl Inc.) und frage mich warum ich es überhaupt unterstützt habe oder das Handling lässt etwas zu Wünschen übrig. Aber es tut/tat sich zumindest was und es scheiterte nicht schon direkt nachdem das Geld auf das Konto des Projektinitiators gewandert ist.

Für euch ist hingegen vielleicht interessant zu sehen welche Art von Projekten ich so unterstütze (natürlich größtenteils Spiele) und die zeitlichen Zusammenhänge auf einen Blick zu haben (es ist beispielsweise schon ein wenig krass wie viele 2012er Projekte immer noch nicht fertig sind). Außerdem liefere ich euch als zusätzliche Information bei abgeschlossenen Projekten eine Wertung im bekannten Sics-Format. Diese ist eine Kombination aus Produktbewertung und Kickstarterhandling also wie ist das Backermanagement während der Entwicklung gelaufen und wie gut ist das Endprodukt. Vielleicht muss ich das aber am Ende doch noch splitten. Da warte ich jedoch erst einmal eure Rückmeldung ab. Als kleine Hilfestellung zur Deutung der Wertung dient allerdings auch der Bemerkungstext, wo ich dann auch noch einmal kurz ein bisschen auf die Wertung eingehe. Bei allen anderen findet ihr hier vor allem weitere Erläuterungen dazu worum es sich überhaupt bei dem Ding handelt.

Diese Unterseite ist vermutlich auch die bessere Lösung als mein letztjähriger Versuch mit der Kickstarter-Nachlese. Da war die Resonanz von euch ja eher verhalten :smile: . Meinungen dazu aber wie immer in die Kommentare.

Klassische Musik

Meistersingerhalle  Nürnberg

Meistersingerhalle Nürnberg

Da die Seite jetzt schon fast voll ist, nutze ich mal die Gelegenheit wieder ein bisschen über alles Mögliche zu Blubbern. So war ich beispielsweise am Freitag zum zweiten Mal im großen Saal der Meistersingerhalle und habe der Staatsphilharmonie Nürnberg gelauscht. Letztes Mal gab es die Sinfonien Nr. 4 und 8 vom Tschechen Antonín Dvořák unterbrochen von Gustav Mahlers (Österreicher) „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Letzteres hat mir allerdings überhaupt nicht gefallen, was am Tenorgesang lag. Nichts gegen den männlichen Sänger. Der hat bestimmt seine Sache super gut gemacht. Aber die dazugehörigen Texte sind meiner Meinung nach flacher als der schlechteste Schlagerausstoß und die werden nicht dadurch besser, dass man sie auf höchster Lautstärke (man muss ja die Musik übertönen) in den Saal „schreit“. Da war ich wirklich froh, als wieder Dvořák mit seiner von Ungarn inspirierten Musik drankam. Ja, ich weiß: Ich bin ein Kunstbanause :smile: .

Am Freitag stand nun die Frage „Typisch Deutsch?“ im Raum mit Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 und Paul Hindemiths Sinfonie „Mathis der Maler“. Der Pianist im Klavierkonzert war definitiv sehr intensiv bei der Sache. Noch intensiver als ich wenn ich voll am Zocken bin (Stichwort Froschmund). Am Anfang ging das sogar soweit, dass deutlich komische Geräusche aus seinem Mund hörbar waren. Das legte sich aber zum Glück schnell wieder. Glaube nämlich nicht, dass die Brahms vorgesehen hatte. War entsprechend etwas unfreiwillig komisch, lenkte aber am Ende nicht vom gelungenen Hörerlebnis ab. Auch Hindemiths Werk war schön anzuhören (ohne Klavier) und man konnte tatsächlich die unterschiedlichen religiösen Motive (es geht um drei Bilder auf dem berühmten Isenheimer Altar, der heute in einem Museum im elsässischen Colmar steht) sehr gut raushören. Definitiv nette zwei Stunden voller klassischer Musik. Und ja: Ich gehe selbstverständig im Anzug dahin im Gegensatz zu manch anderem!

Ende April findet nun das nächste Konzert statt unter anderem mit einem Werk von Richard Strauss und einer Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester“ (sehr sperriger Titel). Die 100 Euro (die teuersten Plätze ausgewählt :smile: ) für vier Konzerte habe ich nach der Halbzeit auf jeden Fall noch nicht bereut und kann die Sache nur empfehlen.

Spiele

Abseits meiner Versuche mich Intellektuell zu geben, beschäftigen mich derzeit aber natürlich auch weiterhin so einige Videospiele. Ja, ich weiß: „Spiel doch eins am Stück durch statt zwanzig gleichzeitig“. Ich brauche halt ab und zu etwas Abwechslung entsprechend sieht mein Programm derzeit so aus:

Darksiders (Herstellerbild)

Darksiders (Herstellerbild)

Darksiders: Ja, ich habe Teil 1 (und auch Teil 2) bis heute nicht durch. Und das, obwohl Teil 1 2010 für einen NOCA nominiert war (aber gegen Prince of Persia: Die vergessene Zeit verlor) und Teil 2 diesen 2012 dann endlich gewann (die Konkurrenz war aber auch schwach in dem Jahr). So wusste ich bislang tatsächlich nicht, dass sich Darksiders im letzten Drittel bei Portal bedient und euch eine entsprechende Fähigkeit gibt. Sehr interessant. Aber auch der Rest des Spiels hat sich immer noch gut gehalten (abseits der weiterhin bestehenden Achievementprobleme und einer Begrenzung der Auflösung auf 1920×1080, wenn man nicht auf einen Hexeditor zurückgreift). Allerdings verstehe ich aktuell noch nicht die Spielzeitangaben von rund 22-25 Stunden. Ich bin jetzt in Kapitel 5 von 6 und Steam zeigt erst 11 Stunden an. Glaube also nicht, dass ich die 20 überschreiten oder überhaupt annähernd erreichen werde. Schon ein wenig komisch, aber auch nichts großartig Neues. Ich spiel ja auch ein Dragon Age II in 35 Stunden durch während andere 80 brauchen :smile: .

Battlefield 4: Nachdem mich Teil 3 vor allem aufgrund technischer Probleme (es stürzte immer ab) nicht begeistern konnte, hat mich Teil 4 tatsächlich wieder für die Serie begeistern können. Es sieht fantastisch aus, ja eigentlich sogar zu gut weil man Gegner teilweise echt schwer sieht und die Zerstörung des Schlachtfelds macht Laune und hat echte Auswirkungen auf das Spiel und in meiner Rolle als Assault-Medic, der dort hilft wo Not am Mann ist, fühle ich mich genauso wie zu besten Battlefield 2-Zeiten richtig wohl. Dass man alles erst freischalten muss ist anfangs etwas nervig, aber man findet doch recht schnell seine Lieblingswaffe (SAR-21 ftw!) und dann kümmert einen der Rest sowieso nicht mehr. Die Einzelspielerkampagne habe ich hingegen noch nicht angefasst. Da fehlt mir noch die von Teil 3.

Gears of War 3: Das Hauptspiel habe ich mittlerweile durch aber den Story-DLC (spielt kurz vor Teil 1 und lässt euch sogar in die Rolle der Bösen schlüpfen) erst angefangen und bevor ich den nicht durch habe werde ich selbstverständlich nicht mit Gears of War: Judgement durchstarten und das Gears of War-Kapitel vorerst abschließen. Abgesehen davon finde ich den dritten Teil einen durchaus gelungenen Abschluss der Trilogie in allen Belangen. Technisch, spielerisch und auch in Sachen Geschichte ist es eindeutig besser als die Vorgänger und definitiv einer der besten Cover-based Third-Person-Shooter der Xbox-360-Ära.

Minecraft-Kartenausschnitt

Minecraft-Kartenausschnitt

Minecraft: Ja, das Spiel gibt es immer noch und ja, ich schaue immer noch hin und wieder rein und grabe und baue auf unserem kleinen Server ein bisschen auch wenn Rondrer aktuell die Segel gestrichen hat :smile: . Es ist natürlich schade, dass die bahnbrechenden Biome-Änderungen durch Version 1.7 uns im Hauptgebiet nicht zu Gute kommen. Da gibt es einige lustige Sachen. Neuerungen gibt es aber dennoch genug (Pferde!) und Spaß macht es entsprechend trotzdem immer noch.

Und das sind so die vier uralten Schinken mit denen ich aktuell die meiste Zeit verbringe statt brandheißen Kram zu zocken nur unterbrochen durch hin und wieder mal eine Session Quake Live oder Counter-Strike: Global Offensive. Die PlayStation 3 sowie der Nintendo 3DS ruhen derzeit sogar komplett. Erstere weil Resistance: Fall of Men ein echt mittelmäßiger Ego-Shooter mit noch schlechterer Grafik als Haze ist (grau in grau in grau) durch den ich mich ein Stück weit durchquälen muss. Und zweiteres im Prinzip einfach nur weil ich im Bett lieber lese statt endlich mal The Legend of Zelda: A Link Between Worlds zu beenden.

Wie sieht es mit euch aus (auch wenn ich die Antwort teilweise schon kenne)? Was hält euch aktuell so bei Laune?

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