make-o-ver (n.) – An overall treatment to improve something or make something more attractive or appealing.
TheFreeDictionary

Ich weiß nicht, warum ich angefangen habe den Beim Christoph Jahresrückblick mit einem Zitat aus dem TheFreeDictionary zu beginnen. Aber es steckt der Versuch dahinter das jeweilige Jahr quasi in einem Wort zusammenfassen. Heuer war das gar nicht so einfach. Mein erster Instinkt war zu „extreme“ zu greifen aber das spiegelte dann doch irgendwie nicht so ganz den Grad an Veränderungen in meinem Leben wider. Doch dazu dann am Ende des Jahresrückblicks mehr. Erst einmal widmen wir uns wie gewohnt der Webseite, wenngleich die Änderungen im normalen Leben auch massive Auswirkungen auf Beim Christoph hatten. Lasst uns also am besten ohne Umschweife loslegen.

Wie immer gilt: Die Werte in den Klammern sind die Vergleichszahlen aus 2014. Sie sowie alle dazugehörigen Tabellen sind auf dem Stand 31.12.2015. Und natürlich wieder einmal einen großen Dank an Rondrer, der die Statistikfunktion gebaut hat dank der ich den ganzen Krimskrams zusammenkratzen kann.

Einträge und Autoren

Technisch gesehen hätte es auch 2015 genauso wie 2014 exakt 107 Einträge geben müssen aber es sind nur 106 geworden. Ja, ein Donnerstagseintrag fehlt tatsächlich komplett und zwar der vom 08.01.2015.  Unfassbar, ich weiß. Seit der Umstellung auf zwei Einträge pro Woche hatte ich tatsächlich keinen einzigen Eintrag verpasst. Dieses Jahr habe ich mir nun völlig überraschend eine Pause gegönnt und diesen einen Donnerstag einfach mal geschwänzt. Doch auch die „106“ sind nicht ganz korrekt, denn dieser Eintrag hier ist quasi der einzige „richtige“ Donnerstagseintrag in diesem Jahr. Bei allen anderen Donnerstagsbeiträgen handelt es sich um das neu eingeführte „Diskussion“ bzw. ab Mitte des Jahres dann „Umfrage“-Format. Von den 106 Einträgen müsst ihr also technisch gesehen 49 abziehen, die in diese Kategorie fallen (habe mittlerweile auch eine entsprechende eingeführt) – mit den dazugehörigen Auswirkungen auf die absoluten Zahlen. Aber schauen wir uns erst einmal an, wie der aktuelle Stand bei den Autoren ist:

Eintragsautoren

Es hat sich, wie man sehen kann, quasi nichts getan. Nur 1 (3) neuen Gastbeitrag gab es und dann auch noch einer mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber dank dem Quasi-Wegfall der Donnerstagseinträge brauche ich diese Unterstützung auch gar nicht mehr. Freue mich aber natürlich weiterhin, wenn jemand etwas hier veröffentlichen möchte. Rondrer hat dadurch seine 15 einfach so vollgemacht im Gegensatz zu Azzkickr, den ich schon im letzten Jahresrückblick darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er doch die 25 dieses Jahr vollmachen könnte. Vielleicht 2016, Azz? :smile:

Keine Rekordlängen

Dass es dieses Jahr einen massiven Abfall geben wird in Sachen Eintragslänge ist nicht weiter überraschend. Die Umfrage-Einträge sind nun einmal nur ein paar Zeilen lang (sonst würde ich meinen Kommentar vorwegnehmen). Entsprechend konnte ich keine erneute Steigerung hinlegen und bin stattdessen nicht nur unter dem Gesamtdurchschnitt geblieben, sondern auch weit unter die Hochzeiten zurückgefallen:

Das ist ein Abfall um 45,83% im Vergleich zum Vorjahr (wo es eine Steigerung um 13% gab) oder in Zahlen ausgedrückt: Ganze 637 Wörter weniger zu 2014. Wäre der Jahresrückblick 2014 nicht nach 2015 gerutscht, sähe es vermutlich noch düsterer aus. Die Gründe habe ich ja schon erwähnt. Zum einen der Wegfall des Donnerstagseintrags und zum anderen definitiv auch ein Zeit- und Themenmangel aufgrund der einschneidenden Veränderungen in meinem Leben (siehe weiter unten). 2016 wird es hier garantiert keine Besserung geben. Aber ich gehe mal davon aus, dass ihr das auch soweit okay findet.

Rekordeinträge

Mangels großem Output hat sich auch die ewige Top 10 nur geringfügig verändert:

  1. Bagdadsoftware NOCAs 2013 – Die Nominierten (2013, 9367 Worte)
  2. Bagdadsoftware NOCAs 2012 – Die Nominierten (2012, 9016 Worte)
  3. Bagdadsoftware NOCAs 2014 – Die Nominierten (2014, 8892 Worte)
  4. Beim Christoph Jahresrückblick 2014 & Neujahrsgruß (2015, 5297 Worte)
  5. Bagdadsoftware NOCAs 2010 – Die Nominierten (2010, 4719 Worte)
  6. Bagdadsoftware Jahresrückblick 2011 (2011, 4646 Worte)
  7. Vier Wochen auf der Insel (2012, 4444 Worte)
  8. Bagdadsoftware NOCAs 2011 – Die Nominierten (2011, 4338 Worte)
  9. Beim Christoph Jahresrückblick 2013 (2013, 4206 Worte)
  10. Beim Christoph Jahresrückblick 2015 (2015, 4132 Worte)

Platz 4 und 10 sind neu hinzugekommen und dadurch logischerweise die bisherigen Plätze 9 und 10 rausgefallen. Wenn die Tendenz so weitergeht, dann besteht die Liste wohl bald nur noch aus Bagdadsoftware NOCAs und Jahresrückblick-Einträgen. Ist aber auch okay. 4000 Wörter sind nicht einfach mal so in ein paar Stunden auf das virtuelle Papier gepackt (auch dieser Eintrag hier entsteht in Etappen). Der erfolgreichste Eintrag aller Zeiten, was die Aufrufzahlen angeht, ist aber weiterhin mein Kur-Bericht. Er hat den zweiten Platz in der Übersicht nie verlassen und konnte 1.452 (894) Aufrufe für sich verzeichnen. Das sind immerhin 6,86% (5,11%) aller Seitenaufrufe! Auf Platz 1 ist, wie immer, die Startseite.

Nächstes Jahr feiern wir aber immerhin einen anderen Rekord: Mein Millionstes Wort in einem Eintrag. Aktuell umfassen die 1.296 Einträge seit 2001 993.198 Wörter. Angesichts der durchschnittlichen Eintragslänge würde ich sagen, dass es spätestens Ende Februar soweit sein sollte. Mitbekommen werde ich es aber vermutlich erst im Jahresrückblick 2016. Vorher ziehe ich die Auswertung vermutlich nicht neu.

Die Kategorien

Bei den Kategorien gab es dieses Jahr tatsächlich einiges an Zuwachs. So sind Geschaut, Gehört, Gelesen, Immobilien, Anime & Manga sowie Umfrage neu dazugekommen. Gleichzeitig ist bereits jetzt eine leichte Verschiebung des Themenschwerpunkts von Beim Christoph zu spüren, denn es gab dieses Jahr „nur“ 53 (65) Einträge aus der Kategorie Spiele. Gleichzeitig wurden mehr der Kateogrie  Bücher, Filme & Musik zugewiesen, die dadurch heuer auf 32 (11) Einträge kam. Allerdings müsst ihr auch hier beachten: Die Umfrage-Einträge sind natürlich auch jeweils einer Kategorie zugewiesen!

Beim Christoph ist also technisch gesehen immer noch stark ein Spielemagazin (das Wort „Blog“ mag ich weiterhin nicht). Aber es findet langsam aber sicher ein Paradigmenwechsel statt. Was ich allein zum Hausthema noch alles zu erzählen habe wird noch so einige Einträge füllen. Die Gesamtübersicht sieht aktuell jedoch noch so aus:

Anzahl Einträge pro Kategorie 2015

Die Kommentare

Der Hauptgrund den Donnerstagseintrag wegfallen zu lassen war ganz klar, dass ich die Zeit gut gebrauchen kann, die ich ansonsten in einen oftmals eher mittelmäßigen Eintrag stecken würde. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Hoffnung euch damit wieder etwas mehr zum Kommentieren zu bewegen. Und ich denke, das hat auch ganz gut geklappt. Zwar haben sich keine großartigen Diskussionen entwickelt aber ihr hattet dennoch endlich mal wieder einen Grund etwas öfters vorbeizuschauen. Das Ergebnis ist ein Anstieg auf 443 (325) Kommentare und damit wieder ein halbwegs guter Wert nach dem massiven Abfall im letzten Jahr. Danke dafür! Hier die Übersicht:

Pro Eintrag sind das 4,2 (3,0) Kommentare. Damit liegen wir zwar immer noch unter dem Gesamtwert von 4,9, aber eben nicht mehr so extrem tief wie 2014. Ist also völlig okay. Gleichzeitig ist zwar die Durchschnittslänge pro Kommentar auf 101,0 (137,0) eingebrochen. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben. Mir persönlich ist es definitiv wichtiger, dass ihr öfters mal kurz kommentiert statt nur hin und wieder eine meterlange Textwand hinzuklatschen. Danke entsprechend dafür und natürlich bitte im neuen Jahr genauso weitermachen!

Insgesamt sind wir nun bei 6.339 (5.896) Kommentaren mit einer Gesamtlänge von 483.072 (438.311) Wörtern. Ihr schwafelt also nur rund halb so viel wie ich :smile: . Die Top 3 der Kommentierer im Jahr 2015 sieht übrigens so aus:

  1. Kirika mit 72 (16) Kommentaren
  2. v138 mit 55 (1) Kommentaren
  3. Azzkickr mit 46 (15) Kommentaren

Gut, technisch gesehen bin ich auf Platz 1 mit 118 Kommentaren. Aber das lassen wir mal dezent unter den Tisch fallen. Ich habe schließlich eine ganz andere Motivation einen Kommentar zu hinterlassen.

Die Produktion

Abseits der Einträge ist in diesem Jahr quasi gar nichts passiert. Magere 3 (19) Folgen von Christoph spielt habe ich geschafft in den ersten Monaten zu veröffentlichen. Danach kam die faktische Einstellung meines Spielekonsums (in beiderlei Hinsicht) sowie eine gewisse Lysanda. War also ein extrem kurzes Vergnügen die Sache mit den Videos, denn auch 2016 sehe ich absolut nicht, dass sich an dieser Situation etwas ändern wird. Ist ein Stück weit natürlich schade. Aber am Ende des Tages müssen Prioritäten gesetzt werden. Dass die bei mir nun woanders liegen, kann sicherlich jeder ohne Probleme nachvollziehen. Und so richtig geschaut wurden die Videos sowieso nicht. Von daher auch in dieser Hinsicht kein großer Verlust. Vielleicht mache ich irgendwann mal wieder was oder zumindest wenn sich gerade was ergibt. Aber aktuell kann man ganz klar sagen, dass das Thema schon nach zwei Jahren wieder eingestellt wurde. Wie immer etwas schade. Andererseits vertrete ich ja bekanntlich die Ansicht, dass man entweder etwas richtig macht oder gar nicht. Entsprechend ist es nur konsequent.

In Sachen Garry’s Mod und Signaturen gibt es hingegen absolut nichts Neues zu berichten. In beiden Kategorien gab es dieses Jahr keinerlei Zuwachs. Ich habe zwar bei deviantART tatsächlich ein paar Bilder hochgeladen. Aber das war zum größten Teil altes Zeug und nichts aus den beiden Kategorien. Auch diese Zeit ist wohl bei mir einfach mittlerweile vorbei. Vielleicht wenn Garry’s Mod 2 kommt wieder.

Besucherspionage – Anzahl

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

So viel zu den Inhalten hier Beim Christoph. Aber es ist natürlich auch interessant wer die ganzen Sachen überhaupt sieht. Dafür habe ich im Hintergrund, wie in der Datenschutzerklärung vermerkt, Google Analytics am laufen. Der eine oder andere von euch blockt zwar das dazugehörige Script. Aber wir können natürlich trotzdem den traditionellen Blick auf die dort enthaltenen Daten werfen. Schauen wir uns also mal die Zahlen für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2015 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr an.

Die erste und wichtigste Erkenntnis: Die Besucherzahlen sind erneut angestiegen und zwar auf 13.229 (9.766). Das sind satte 35,46% mehr und entspricht umgerechnet 36,24 (26,76) Besuchern pro Tag. Eine immer noch ganz gute Zahl für so eine kleine Seite wie ich finde. Zugegeben: In diesem Jahr dürften auch ein paar Spambots mit enthalten sein, die Google nicht erfolgreich rausrechnet. Aber wir tun einfach mal so als wäre das nicht so :smile: . Mit einer gestiegenen Besucherzahl einher geht natürlich auch ein Anstieg der Seitenaufrufe um 20,90% auf 21.167 (17.508). Allerdings ruft jeder Besucher immer weniger Seiten bei seinem Besuch auf. Und zwar sind es nur noch durchschnittlich 1,60 (1,79) Seiten pro Sitzung. Ein Abfall um 10,75%. Aufgrund einer höheren Anzahl an Kommentaren hatte ich eigentlich erwartet, dass der Wert wieder näher an die „2“ geht (Startseite aufrufen – Kommentare aufrufen). Vielleicht versaut mir das coole Abo-Feature (ihr kriegt automatisch eine Mail mit den neuen Kommentaren) aber auch die Statistik. Sollte der Wert mal unter „1“ fallen, dann sollte ich allerdings die Auswertung in Frage stellen. Immerhin: 2 Minuten und 30 Sekunden (2:09) hat es jeder Besucher durchschnittlich auf der Seite ausgehalten. Eine Steigerung um immerhin 16,71%! Ist ja auch mal was nachdem wir in den letzten Jahren mit eher sinkenden Zahlen zu tun hatten.

Besucherspionage – Herkunft und Hardware

Jetzt wissen wir also, wie viele Leute sich auf die Webseite verirrt…äh…sie zielstrebig angesteuert haben. Aber woher kommen eigentlich die ganzen Leute? Ganz einfach: 45,99% (48,13%) rufen die Seite direkt auf. Das sind, wer nicht nachrechnen möchte, 6.084 (4.700) einzigartige Besucher. Prozentual gesehen also ein paar weniger als 2014. Der zweite große Batzen macht weiterhin Google aus mit zusammengerechnet 4.674 (4.017) also 35,33% (41,13%) an Weiterleitungen. Abseits von diesen zwei Quellen sind noch die 87 Besucher nennenswert, die über einen Link im GameStar-Forum hier gelandet sind. Fragt mich aber nicht in welchem Thread ich erwähnt wurde. Ich konnte es nie herausfinden da Google nicht den gesamten Link ausspuckt und die Suchfunktion im GS-Forum unter aller Sau ist. Auf jeden Fall hat jemand wohl Folge 33 des Bagdadsoftware Podcasts für empfehlenswert gehalten. Thema? Weibliche Gamer.

Die Zugriffe aus den sozialen Netzwerken sind hingegen massiv eingebrochen. Auch wenig verwunderlich: Ich bin nicht mehr auf YouTube aktiv und auf Twitter habe ich quasi auch komplett aufgehört den Montagseintrag zu bewerben. Entsprechend waren es im gesamten Jahr nur 71 (176) Besuche. Ein Einbruch von satten 59,66%. Ist halt so muss sagen. Sparen wir uns entsprechend den Blick auf die Top 5 und wenden wir uns lieber anderen, interessanteren Fragen zu. Wie zum Beispiel die mit welchem Gerät die Leute hier so landen:

  1. Desktoprechner mit 9.116 (7.813) Zugriffen
  2. Smartphones mit 3.537 (1.415) Zugriffen
  3. Tablets mit 576 (538) Zugriffen

Ja, der klassische Desktoprechner dominiert immer noch. Aber seine Vorherrschaft nimmt ab und ist dieses Jahr auf 68,91% (80,00%) gesunken. Wohin die Prozente verschwunden sind, ist klar: 26,74% (14,49%) von euch nutzen ein Smartphone um die Seite zu betrachten. Ich hoffe, dass ihr damit auch keine nennenswerten Probleme habt. Tablets können sich hingegen bei den Nutzern von Beim Christoph weiterhin nicht so richtig durchsetzen. Dabei habe ich letztes Jahr noch den Anstieg gelobt. War wohl etwas voreilig :smile: . Aber schauen wir uns doch mal die Top 5 der Geräte an, die sich hinter den mobilen Zugriffen verstecken:

  1. Apple iPhone mit einer soliden Steigerung (unverändert Platz 1) von 146,83% auf 1012 Zugriffe
  2. Google Nexus 4 mit einer massiven Steigerung (unverändert Platz 2) von 343,96% auf 919 Zugriffe
  3. Samsung SM-G920F Galaxy S6 als Neueinsteiger in die Top 5 mit 421 Zugriffen
  4. Apple iPad mit einem leichten Verlust (alt Platz 3) von 27,38% auf 244 Zugriffe
  5. Samsung SM-G900F Galaxy S5 als Neueinsteiger in die Top 5 mit einer saftigen Steigerung von 1.123,08% auf 159 Zugriffe

Es ist weiterhin schade, dass Google nicht in der Lage ist die iPhones auseinander zu halten. Aber immerhin scheinen die Nutzer des Nexus 4 weiterhin begeistert von ihrem Gerät zu sein während Samsung-Jünger gefühlt jeden Tag ihr Handy wechseln. Scheint wohl nicht so toll zu sein, so ein Android-Gerät :wink: .

Besucherspionage – Anbieter und Software

Und wenn wir schon bei Marken sind: Als weiterhin überzeugter (und gut bezahlter) Mitarbeiter beim Magenta T interessiert mich natürlich auch in diesem Jahr wieder brennend wer euch die Möglichkeit gibt ins World Wide Web einzusteigen. Die Antwort gibt diese Top 5:

  1. Deutsche Telekom AG mit einem leichten Verlust (unverändert Platz 1) von 17,34% auf 2.607 Zugriffe
  2. Vodafone mit einer starken Steigerung (alt Platz 4) um 274,16% auf 1.231 Zugriffe
  3. Kabel Deutschland mit einer starken Steigerung (alt Platz 3) von 1.454,72% auf 824 Zugriffe
  4. Arcor AG mit einem kleinen Verlust (alt Platz 2) um 16,08% auf 402 Zugriffe
  5. Telefonica O2 Germany als kompletter Neueinsteiger in die Top 5 einer Steigerung um 179,57% auf 260 Zugriffe

Gut, technisch gesehen ist es nicht ganz die Top 5. Aber da sind ein paar Sachen dazwischen, die wir einfach mal ausblenden (Spambot-Locations und Kabel Deutschland tauchen mehrfach auf). Konzentrieren wir uns lieber auf die Tatsache, dass das „Network of Ariva“ nicht mehr auftaucht. Ich hoffe doch mal nicht, dass der dortige Mitarbeiter entlassen wurde – oder schlimmer noch: Ein Internetverbot bekommen hat! Wäre schade. Es handelt sich jedoch um eine Frage, die nur eine Person beantworten kann. Entsprechend schauen wir lieber, welchen Browser ihr so verwendet:

  1. Chrome mit einer guten Steigerung (unverändert Platz 1) um 67,50% auf 6.467 Zugriffe
  2. Firefox mit einem vernachlässigbaren Verlust (unverändert Platz 2) um 2,17% auf 2.879 Zugriffe
  3. Safari mit einer soliden Steigerung (alt Platz 3) um 65,08% auf 1.352 Zugriffe
  4. Opera mit einem Verlust (alt Platz 3) um 19,06%% auf 692 Zugriffe
  5. Internet Explorer als Neueinsteiger in der Top 5 mit einer Steigerung von 23,00% auf 476 Zugriffe
Maxthon während ich diesen Eintrag schreibe

Maxthon während ich diesen Eintrag schreibe

Und was sagt uns die Statistik? Nun zum einen, dass unser Azzkickr wohl Opera wieder hinter sich gelassen hat nach dem überraschenden Anstieg im letzten Jahr. Er dürfte ziemlich der Einzige gewesen sein, der den noch benutzt :smile: . Dass es hingegen der Internet Explorer in die Top 5 geschafft hat (verdrängte den Android Browser) sehe ich durchaus kritisch. Ja, die Zeiten von Version 6 sind zumindest in Europa vorbei. Aber als gut und sicher würde ich das Ding trotzdem immer noch nicht bezeichnen. Aber ich glaube meine Meinung zählt sowieso nicht. Ich benutze ja schließlich mit Maxthon (Chrome-Core) den absoluten Exoten. Der auch noch aus China kommt. Dem Land, in dem das Internet so total frei ist.

Die Frage nach dem Betriebssystem ist hingegen nicht ganz so aussagekräftig und ergibt sich quasi aus den Zugriffsquellen. So führt Windows mit 56,96% (76,11%) weiter klar, musste aber einen Teil an Andorid abgeben. Das konnte sich mit 141,17% auf 2.800 und damit einem Anteil von 21,17% (11,89%) verbessern. Platz 3 hat iOS mit 1.264 (756) Zugriffen inne während auf Platz 4 der Macintosh mit 704 (229) und Platz 5 Linux mit 121 (135) Zugriffen zu finden sind. Da finde ich folgende Auswertung schon interessanter:

  1. 1920×1080 benutzen 15,33% (22,18%) aller Besucher
  2. 1366×768 benutzen 11,87% (8,84%) aller Besucher
  3. 360×640 benutzen 7,87% (2,58%) aller Besucher
  4. 1920×1200 benutzen 7,78% (2,46%) aller Besucher
  5. 384×640 benutzen 6,93% (1,17%) aller Besucher

Es geht um die Bildschirmauflösung, falls ihr es tatsächlich nicht entschlüsselt haben solltet. Wenn ich die Entwicklung richtig deute, dann wechseln immer mehr Leute zu einem 16:10-Bildschirm (gute Entscheidung!) und gleichzeitig greifen wohl viele mit dem Laptop auf die Seite zu. Gut zu wissen.

Gesamtfazit

Was lässt sich also aus dem ganzen Zahlenwirrwarr der letzten DINA4-Seiten herauslesen? Nun ich würde sagen, dass es der Seite trotz der durchaus gravierenden Veränderungen am Jahresanfang ganz gut geht. Zwar tue ich mir logischerweise immer schwerer neue Fragen für die Umfragen zu finden (werden vermutlich in Zukunft deswegen noch allgemeiner werden). Aber ihr scheint diese Art des Donnerstagseintrags zumindest gut aufgenommen zu haben und als willkommene Möglichkeit zu sehen eure Meinung wiederzugeben. Gleichzeitig ist über das Jahr deutlich geworden, dass der Wegfall des traditionellen Donnerstagseintrags nicht die einzige Veränderung ist. Es gibt nicht nur eindeutig die Tendenz weg von Videospielen hin zu anderen Unterhaltungsmedien, sondern auch eine allgemeine Verbreiterung des Themenspektrums. Ob das langfristig gut oder schlecht ist, muss die Zeit zeigen. Aber Beim Christoph ist auch immer ein Spiegel meiner selbst und 2015 habe ich mich definitiv sehr stark verändert. Da ist es nur konsequent, dass ihr auch hier entsprechende Auswirkungen spürt. Ein Zurück zur guten alten Zeit wird es auf jeden Fall vorerst nicht geben. Deswegen an dieser Stelle:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher und Zuschauer, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!

Ich hoffe, ihr haltet der Seite auch 2016 die Treue, wenn es noch mehr um lebensnahe aber total langweilige Themen geht und die Videospiele noch weiter in den Hintergrund rücken. Andererseits: Ihr werdet ja auch nicht jünger. Vielleicht treffe ich also jetzt wieder mehr eure Interessen :smile: .

Das soll es aber nun wirklich gewesen sein mit unserem Blick zurück auf das Jahr 2015 aus Sicht von Beim Christoph. Stellt sich wie immer noch die Frage: Wie sah 2015 mein persönliches Leben so aus? Ja, natürlich habe ich euch dank der offiziellen Eintragsserie Aus dem Leben des Webmasters immer halbwegs auf dem Laufenden gehalten. Aber so ein zusammenfassender Rückblick ist doch immer ganz gut. Also, was ist mir 2015 so widerfahren? Nun, eine ganze Menge würde ich sagen!

Arbeit

Nein, dieses Jahr habe ich nicht schon wieder den Arbeitsplatz gewechselt. Ich habe es tatsächlich ein volles Jahr hier in Darmstadt ausgehalten. Und ich bin auch definitiv weiterhin glücklich und zufrieden mit der Stelle. Wie ich im letzten Jahressrückblick schon geschrieben hatte, war es in gewisser Hinsicht mein Traum mal hier zu landen. Jetzt wo ich hier bin und mich denke ich auch ganz gut eingelebt habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen: Ja, hier bin ich richtig und fühle ich mich wohl. Hier kann ich meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und zumindest gefühlt „Gutes tun“, wie es so schön heißt. Natürlich lässt sich noch nicht sagen, ob ich wirklich die nächsten 35 Jahre bis zur Rente hier verbringe (vermutlich nicht) oder ich mich nicht doch noch weiterentwickele. Aber aktuelle bin ich motiviert bei der Sache und gehe jeden Tag wieder gerne hin.

Gleichzeitig glaube ich auch eine gewisse Balance aus „Freizeit“ und „Arbeitswut“ gefunden zu haben. Zwar bin ich noch immer nicht ganz so weit, dass ich wirklich an allen Tagen voll abschalten kann nach Feierabend oder im Urlaub. Dazu liegt mir dann doch noch zu viel daran, dass auch in meiner Abwesenheit alles funktioniert. Natürlich würde es das trotzdem, schließlich reden wir hier von einem großen Konzern. Aber entsprechend kümmere ich mich dann doch wieder etwas mehr als ich müsste. Wobei ich Diensthandy und -Laptop definitiv nur in absoluten Ausnahmefällen mit nach Hause nehme und dort anmache. Vor allem im Urlaub versuche ich es absolut zu vermeiden (bislang mit Erfolg bis auf eine Ausnahme). Sowas darf man gar nicht erst anfangen. Das weckt nur Begehrlichkeiten.

Privat

Dass es mir auf der Arbeit wieder sehr gut geht, ist zumindest seit Nürnberg keine großartige Neuigkeit mehr. Viel interessanter ist selbstverständlich was sich in der Freizeit so getan hat. Zumal das Jahr doch relativ harmlos angefangen hat. Zwar begann die Lust am Spielen bereits zu schwinden und die Erkenntnis, dass ich unter diesen Umständen vielleicht endlich auch mal den Spielekonsum nach unten schrauben sollte, fruchtete endlich. Aber stattdessen habe ich halt Streams, Videopodcasts oder Filme geschaut. Also faktisch doch immer noch viel Zeit vor dem Rechner gehockt. „Same ol‘, same ol‘“ wie man so schön sagt. Vielleicht wäre unter diesen Umständen die Spielelust auch irgendwann wieder aufgeflammt, wer weiß. Aber dabei ist es bekanntlich nicht geblieben. Stattdessen meinte eine gewisse Lysanda in mein Leben treten zu müssen und dieses mal ganz gewaltig über den Haufen zu schmeißen (umgekehrt natürlich auch).

Manchmal (oder meistens?) passiert so etwas halt doch ganz schön überraschend und unverhofft. In Gedanken hatte ich eindeutig schon mit dem Thema abgeschlossen und zumindest oberflächlich Friede mit der Erkenntnis geschlossen, dass ich noch lange alleine durchs Leben gehen werde. Unterschwellig hat mich diese Einsicht aber durchaus fertiggemacht (das bekannte Problem bei mir), das sage ich ganz ehrlich. Zumindest die Erfahrung – egal ob am Ende positiv oder negativ – wollte ich schließlich mal machen. Und jetzt sitzt da tatsächlich eine weibliche Person (ja, habe es mehrfach überprüft!) keine 5 Meter von mir entfernt an ihrem Rechner während ich diese Zeilen schreibe. Immer noch ein Stück weit unfassbar obwohl wir nun schon so einige Monate zusammen sind und sehr viel gemeinsam erlebt haben.

Extreme

Mich hat diese Zeit ganz klar verändert – und dass meine ich eindeutig positiv! Klar, Videospiele sind dafür jetzt fast komplett ins Hintertreffen geraten. Aber nur mit der rosaroten Nostalgiebrille halte ich das aktuell für etwas Schlechtes bis ich mich wieder daran erinnere, dass ich mehr als mein halbes Leben vor dem PC verbracht habe. Hatte zwar auch ein paar positive Seiten (GamersGlobal zum Beispiel) aber ein Stück weit hatte und habe ich dennoch das Gefühl deswegen etwas verpasst zu haben. Entsprechend groß ist selbstverständlich auch meine Bereitschaft mich zu verändern. Lysanda war da ein sehr willkommener Anlass endlich „alles“ in die Tat umzusetzen und es mir nicht nur vorzustellen wie es sein würde. Von der immensen Horizonterweiterung ganz abgesehen.

Meine Weihnachtsarbeit

Meine Weihnachtsarbeit im zukünftigen Schlafzimmer

Nun sitze ich hier mit 25kg weniger auf den Rippen (seit Dezember 2014), einer neu entdeckten Freude an Gemüse (warum hat mir keiner gesagt, dass Spinat auch richtig genial schmecken kann?!), einem extrem praktischen Kontaktgrill (ernsthaft: Wer braucht da noch Pfannen?!), viel weniger nutzlosem Zeugs im Schrank dank eBay, einem brennenden Interesse an Animes und Mangas sowie den schönen Erinnerungen an den ersten richtigen Urlaub im Kopf, plane schon wieder den nächsten Umzug und renoviere tagsüber meine eigene Immobilie, in der ich zusammen mit Lysanda und mindestens zwei Katzen (nein, Kessy bleibt weiterhin in Gunzenbach) zumindest einen signifikanten Teil meines weiteren Daseins verbringen möchte. Ach und natürlich mit der neuen Erfahrung wie es ist jemanden an seiner Seite zu haben, den dazugehörigen neuen Gefühlen und – ganz wichtig – dem Bewusstsein, dass das Leben doch nicht nur aus Arbeit (egal ob beim Magenta T oder Zuhause am PC) besteht.

Weiterentwicklung

Vor allem aber helfen mir diese Veränderungen dabei meine Gedanken ein wenig zu sortieren und endlich mein „wahres Ich“ zu entdecken. Stellt sich heraus, dass ich doch nicht so ein unbrauchbares Kellerkind bin wie ich dachte. Ich habe zwar aus meiner Sicht immer noch einen weiten Weg vor mir was meine psychischen Probleme (vor allem viel Angst) angeht. Aber seit da jemand anderes mit in meinem Bett liegt, schlafe ich tatsächlich besser. Und für den Rest habe ich mich, dank der Mithilfe von Lysanda, endlich dazu durchringen können den letzten Schritt zu gehen und tatsächlich bei einer Psychologin eine analytische (Gesprächs-)Therapie zu beginnen.

Die ersten paar äußerst anstrengenden Stunden habe ich auch schon hinter mir (jede Woche einmal). Es ist eindeutig nicht leicht für mich die Schutzmauer durchbrechen, die ich in 30 Jahren um mein Inneres herum aufgebaut habe. Das wird ein langer und schwieriger Prozess. Die Angst vor dem, was mich am Ende erwartet, hilft da logischerweise nicht gerade weiter. Doch ich fühle mich in guten Händen und bin der Überzeugung, dass es langfristig das Richtige ist. Ja, es mag jetzt weh tun. Es ist aber endlich wieder Bewegung in der Sache nach dem Stillstand all die Jahre.

Ausblick

2015 war ein Wahnsinnsjahr für mich. So viele (positive) Veränderungen wie dieses Jahr hatte ich vermutlich in meinem restlichen Leben zusammengenommen nicht. Und das fühlt sich gut an, wenn ich das mal so ganz egoistisch sagen darf. Daran dürfte sich auch 2016 erst einmal nichts ändern. Das Haus muss bis Ende Januar fertig renoviert werden (ich wohne schon fast im Baumarkt), dann kommt der Einzug, dann das Einleben in der neuen Umgebung, daneben vermutlich eine kleine Nasen-Operation (Nasengewebe weglasern wegen Schnarchen), später die zusätzliche Gesellschaft durch Katzen, Mitte des Jahres hoffentlich die nächste Kur (ja, die vier Jahre sind im März schon wieder um) und wer weiß noch alles. Oder in kurz: Es tut sich weiterhin viel in meinem Leben. Viele neue Herausforderungen inklusive den dazugehörigen gute wie schlechte Erfahrungen wollen gemeistert werden und ich fühle mich tatsächlich bereit dafür. Ja, man könnte mich vielleicht sogar aktuell als ganz glücklich und zufrieden bezeichnen. Ich weiß, total ekelhaft. Aber so ist das halt hin und wieder.

Jetzt habe ich aber eindeutig genug gelabert. Ihr wisst nun wieder mehr über mich als ihr vermutlich wissen wolltet. Pech gehabt. Deswegen überlasse ich euch nun das Ruder. Nur weil ich jetzt einen Partner habe und zum Psychologen gehe, bin ich schließlich nicht plötzlich Extrovertiert. Also raus mit der Sprache: Wie war euer Jahr 2015?

Wie angekündigt, gibt es dieses Jahr leider keine Verleihung der Bagdadsoftware No-One-Cares-Awards. Wenn, dann hätte diese euch sowieso schon letzte Woche erwartet. Ich habe dafür 2015 nicht nur viel zu wenig gespielt, ich habe faktisch auch seit März nur sehr, sehr wenige neue Spiele gekauft.

Selbst die absoluten Blockbuster des Jahres wie The Witcher III: Wild Hunt oder Fallout 4 habe ich bislang komplett im Händlerregal stehen gelassen. Ich hätte sie sowieso nicht wirklich gezockt. Die Gründe dafür sind vielfältig aber auch da bin ich schon öfters drauf eingegangen. Heute stellt sich hingegen die Frage, was wir stattdessen machen. Ein bisschen will ich mein Spielejahr ja schon Revue passieren lassen und vor allem auch euch die Gelegenheit geben mal einen Blick zurückzuwerfen und zu schauen, was euch so 2015 altes wie neues beschäftigt hat.

Der Rückblick

Stellt sich also die Frage, was mich 2015 in Sachen Spielen am meisten beschäftigt hat. Eine Frage, deren Beantwortung gar nicht so einfach ist. Ich weiß größtenteils nicht einmal mehr, was ich tatsächlich gezockt habe. Speziell auf dem iPhone vermisse ich eine Übersicht ähnlich wie beim Nintendo 3DS in welche Apps man wie viel Zeit gesteckt hat. Aber schauen wir dennoch einmal, ob ich eine Top 5 der Titel zusammenbekomme, die ich trotz allem viel gezockt habe. Gleich vorweg: Es ist bei der Liste nicht relevant ob das Spiel erst dieses Jahr veröffentlicht wurde oder schon älter ist.

Talisman: Digital Edition (Herstellerbild)

Talisman: Digital Edition (Herstellerbild)

1. Talisman: Digital Edition (2013; PC, MAC, iOS, Android) – Talisman – Die magische Suche ist ein Brettspiel aus dem Jahre 1983 von Games Workshop und Fantasy Flight Games. Darin wählt ihr Rollenspieltypisch aus einer der unzähligen Klassen eine aus und versucht mit eurer Spielfigur in die Mitte des Bretts zu kommen. Den Weg dahin erschweren euch eure drei anderen Mitspieler, das Spielbrett selbst (es ist in Zonen unterteilt, die immer schwieriger werden) und haufenweise Zufallsevents wie die üblichen Monster, die ihr besiegen müsst. Auch Gegenstände und Weggefährten sammelt ihr im Laufe des Spiels au, die euch mehr oder weniger weiterhelfen.

Es dürfte das Monopoly der Fantasy-Brettspiele sein insofern, dass es ewig dauert (die durchschnittliche Spielzeit wird mit vier Stunden angeben), komplett vom Zufall abhängig ist (Würfelglück und welche Karten ihr zieht) und jeder schon lange vor dem Ende irgendwie keine Lust mehr hat. Und trotzdem habe ich das Spiel verdammt oft gezockt. Zwar fast ausschließlich gegen Computergegner (da kann man das Spiel auch speichern und später fortsetzen) aber das hat dem Spielspaß offensichtlich keinen Abbruch getan. Dabei macht ihr echt nichts Anderes als zu würfeln, eine Karte zu ziehen, eine Entscheidung zu treffen und dann darauf zu warten, dass ihr wieder dran seid. Langweiliger geht es eigentlich gar nicht. Verrückt.

2. Biz Builder Delux (2015; iOS, Android) – Kairosoft hat dieses Jahr tatsächlich „nur“ vier neue Spiele für iOS veröffentlicht. Etwas ungewohnt. Von den vier Stück hat mir aber der Biz BUilder Delux definitiv am besten gefallen. Die Thematik ist zwar nicht neu, ihr müsst Einzelhandelsgeschäfte managen, aber wie schon bei Pocket Clothier treffen die Japaner da bei mir offensichtlich einen Nerv. Dass ihr hier auch noch mehrere unterschiedliche Geschäfte gleichzeitig betreiben müsst, verstärkt nicht nur den Nervenkitzel, sondern auch den Spielspaß. Aber von diesem Spiel habe ich euch tatsächlich dieses Jahr ausführlich berichtet. Entsprechend verweise ich an dieser Stelle noch einmal auf diesen Eintrag und spreche erneut eine klare Kaufempfehlung aus – solltet ihr nicht schon grundsätzlich von Kairosoft-Titeln die Nase voll haben.

Quake Live (Herstellerbild)

Quake Live (Herstellerbild)

3. Quake Live (2010; PC) – Quake geht immer. Dieses Motto galt auch dieses Jahr wieder obwohl id Software die absolut bekloppte Idee hatte die Statistiken und Freundeslisten ALLER Spieler zu löschen. Mit welcher Begründung fragt ihr? Weil das Spiel nun auf Steam und damit volle Steam-Integration umgestellt wurde und da sie entweder nicht in der Lage oder nicht gewillt waren eine Verbindung zwischen altem Account und Steamaccount herzustellen (obwohl es bereits möglich war selbstständig ihn zu verknüpfen!), wurde kurzerhand alles zurückgesetzt. Ihr glaubt gar nicht wie mich das immer noch ärgert. Ich hatte mehrere Tage Nettospielzeit auf meinem Konto und damit eine umfangreiche Statistik. Und jetzt musste ich wieder bei null anfangen. Da vergeht einem schon ein Stück weit der Spaß, muss ich ganz klar sagen.

Und auch viele der restlichen „Neuerungen“ mit der vollständigen Umstellung auf Steam sind äußerst fragwürdig. Zum Beispiel die Möglichkeit mit der Railgun oder der Lightning Gun das Match zu starten, auch wenn sie nur wenig Munition hat. Oder die neue Stimme des Announcers. Alles nur in der Hoffnung neue Spieler anzulocken. Ob es geholfen hat, wage ich ein Stück weit zu bezweifeln. Und doch: Ich habe schon wieder viel zu viele Stunden in das Spiel investiert. Das pure, skillbasierte Spielerlebnis macht auch 16 Jahre nach Quake III Arena und trotz allen Versuchen der Entwickler es kaputtzumachen immer noch extrem viel Spaß.

4. New Star Soccer (2012; iOS, Android, Windows Phone) – Ich habe den Fehler gemacht selbstständig den Verein zu wechseln. Dabei ging es mir bei Werder Bremen so unglaublich gut und es lief auch alles perfekt. Jetzt finde ich irgendwie in keinem Verein mehr eine richtige Heimat. Das mindert den Spielspaß etwas. Zumal sich dadurch stärker bemerkbar macht, dass ihr am Ende des Tages doch irgendwie immer das Gleiche macht. Aber ich bin ja auch schon in meiner 18. Saison. Der Ruhestand ruft also sowieso so langsam. 735 Einsätze und 369 Tore (8 Hattricks) gehen auf das Konto von Ivashana Sicarius. Und dabei mag ich Fußball nicht einmal so wirklich. Doch auch hierzu habe ich es tatsächlich geschafft einen Eintrag zu schreiben. Entsprechend verweise ich euch auch an dieser Stelle darauf und spreche nochmals eine klare Downloadempfehlung aus. Kostet auch erst einmal nichts. Und soweit ich gehört habe, stimmt mir Azzkickr auch zu.

Assassin's Creed: Revelations (Herstellerbild)

Assassin’s Creed: Revelations (Herstellerbild)

5. Assassin’s Creed: Revelations (2011; PC, PS3, X360) – In Sachen Assassin’s Creed habe ich immer noch viel nachzuholen. Bin mittlerweile nur bis Teil 3 vorgestoßen. Allerdings habe ich tatsächlich etwas neue Motivation gefunden und zwar ist Lysanda an der Serie interessiert. Also nicht sie selbst zu spielen aber am Universum und der dazugehörigen Geschichte. Sie schaut mir entsprechend gerne über die Schulter und hat sogar die Enzyklopädie gelesen, was selbst ich bis heute noch nicht gemacht habe (obwohl sie schon ewig im Regal steht). Und natürlich machte das Herumklettern und Leute ermorden auch in Assassin’s Creed: Revelations wieder viel Spaß. Dank des Hookblades und dem Fokus auf eine einzige Stadt (Konstantinopel) sogar mehr als in Assassin’s Creed: Brotherhood, weil dadurch zum einen ein besserer Flow zustande kam und zum anderen man nicht ganz so erschlagen wurde vor Möglichkeiten bzw. Sachen, die es zu erledigen gilt. Entsprechend war ich doch überrascht wie schnell ich die rund 20 Stunden hinter mich gebracht habe. Das hat beim Vorgänger eindeutig länger gedauert und war eine größere Qual. Und auch für Teil 3 werde ich vermutlich genau deswegen wieder etwas länger brauchen.

 

So viel also erst einmal zu mir. Muss sowieso endlich mit dem Renovieren des Hauses weitermachen (ist noch einiges zu tun) und der Beim Christoph Jahresrückblick 2015 schreibt sich auch nicht von alleine (leider). Der wird auch seine traditionelle Länge haben. Und nicht nur das: Er erscheint auch schon am Donnerstag und wird nicht mehrere Tage ins neue Jahr verschoben! Freut euch also schon einmal darauf.

Bis dahin springt ruhig in die Kommentare und erzählt allen, was euch 2015 in Sachen Spielen so beschäftigt hat!

Sicarius

Craciun fericit!

Es ist schon wieder soweit! Ja, ihr braucht gar nicht so ungläubig auf den Kalender zu schauen. Und nein, es hilft auch nicht diesen wieder auf Januar zurückzublättern. Man kann es drehen und wenden wie man will, es lässt sich einfach nicht vermeiden, dass schon wieder Ostern ist. Bitte? Es ist gar nicht Ostern?! Erzähl‘ doch keinen Mist! Es war doch vorgestern erst Weihnachten. Du willst mir doch nicht erzählen, dass 2015 so schnell rumgegangen ist, dass schon wieder das Christkind vor der Tür steht? Außerdem liegt doch gar kein Schnee draußen und die Temperaturen passen definitiv mehr zum Frühling als zum Winter. Du willst mich also doch eindeutig verarschen. Und seh‘ ich wie jemand aus, der sich verarschen lässt?!

Dieses Bild benötigt keine Bildunterschrift.

Eine total seriöse Person

Na gut, ich gebe mich geschlagen. Es ist also tatsächlich schon wieder Weihnachten und entsprechend Zeit für folgenden Satz:

Beim Christoph wünscht allen Besuchern und Lesern ein angenehmes Fest!

Wie immer gilt: Feiert in Ruhe und ohne großen Stress! Lasst euch nicht von euren Verwandten unterkriegen, futtert euch nicht zu voll und denkt an diesem Tag bitte auch an eure treuen Haustiere, die euch tagtäglich ihre uneingeschränkte Liebe schenken.

Und jetzt hop, hop Geschenke auspacken – zumindest wenn ihr einer Religion oder einer Familie angehört, die den 24.12/25.12. so zelebriert. Alle anderen machen halt was sie sonst so an diesen Tagen machen.

PS: Der Titel dieses Eintrags lautet, wie soll es auch anders sein, „Frohe Weihnachten!“. Allerdings logischerweise nicht auf Deutsch oder Hutzelgründisch, sondern auf Rumänisch.

In einer perfekten Welt könnte jeder einfach mögen, was er toll findet und gleichzeitig akzeptieren, dass andere es vielleicht nicht so gut finden. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt. Deswegen können zwei zumindest ansatzweise ähnliche Sachen nicht einfach in Frieden nebeneinander existieren. Egal ob es Quake vs. Unreal Tournament, Xbox vs. PlayStation, Oculus Rift vs. HTC Hive, nVidia vs. AMD oder Birkenstock vs. Schuhe, in denen man tatsächlich laufen kann ist: Überall spalten sich die Fangemeinden und führen ewige Kreuzzüge gegen den jeweils anderen. Und anlässlich des Kinostarts von Star Wars: Episode VII – The Force Awakens gilt es heute für euch eine Seite in diesem klassischen Konflikt zu wählen: Star Wars oder Star Trek?

PS: Wer Babylon 5 oder Firefly sagt, der wird automatisch disqualifiziert!

Eine alte Signatur des Webmasters

Wer es tatsächlich nicht mitbekommen hat: Letzte Woche ist Star Wars: Das Erwachen der Macht in den Kinos gestartet. Der erste neue Star Wars-Film seit 2005 die von den lautstarken Fans verhasste Prequel-Trilogie abgeschlossen wurde und der erste unter der neuen Schirmherrschaft von Disney. Der Hype war groß mit diesem Machwerk und es hat entweder schon (Vorverkaufsrekord mit 57 Millionen Dollar und die ersten zwei Tage mit 250 Millionen Dollar) oder wird noch alle Rekorde brechen (vermutlich erfolgreichster Film aller Zeiten). Gleichzeitig ist schon lange klar, dass es nicht der einzige neue Star Wars-Film bleiben wird. Stattdessen macht Disney einen auf Marvel und hat jetzt schon eine Roadmap, die gefühlt bis 2127 geht und jedes Jahr mindestens einen neuen Film in diesem Franchise verspricht. Hollywood hat sie echt nicht mehr alle. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Grundlage

Bevor wir aber nun zu meiner Meinung von Teil 7 kommen, kurz mein Hintergrund: Ich habe nur mal anno 1997 Star Wars: Episode IV: Eine neue Hoffnung in der Special Edition im Kino gesehen und Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung anno 1999 in einer extrem schlechten „im-Kino-abgefilmt“-Qualität auf VHS (wobei diese Fassung, weil extrem dunkel, im Nachhinein betrachtet tatsächlich etwas besser war als das kunterbunte Original). Der Kinogang am Samstagabend war also mein erstes „Live mit dabei“-Erlebnis in Bezug auf Star Wars.

Ansonsten finde ich das Setting grundsätzlich ganz cool. Speziell natürlich die Lichtschwertkämpfe, Darth Vader, AT-ATs und die TIE Fighter (Star Wars: TIE Fighter ist bekanntlich mein absolutes Lieblingsweltraumspiel) bzw. grundsätzlich das Imperium und die dunkle Seite der Macht. Die Rebellen sind hingegen doof und die helle Seite der Macht langweilig. Entsprechendes Material (Bücher und Videospiele) konsumiere ich auch gerne. Die Filme an sich haben mich aber nie so intensiv mitgerissen wie sie es anscheinend bei anderen getan haben. Sie sind ganz nett und unterhaltsam aber nichts, was mich massiv aus dem Stuhl haut oder an dem ich extrem hänge. Da bin ich bei Star Trek eindeutig tiefer drin.

Wie hat mir also unter diesen Voraussetzungen das aktuelle Machwerk gefallen? Nun, so:

Achtung: Der folgende Text ist höchstwahrscheinlich voller Spoiler! Ich nehme da absolut keine Rüchsicht! Also wenn ihr nichts erfahren wollt, dann sofort den Browser schließen und erst am Donnerstag wiederkommen.

Cover

Cover

Star Wars: Das Erwachen der Macht (Star Wars: The Force Awakens, 2015, SciFi-Action, OV in 3D) – Von mir kriegt dieser Film 4von 5 Sics. Ja, ich stimme nicht ganz in die Lobeshymnen ein, die überall sonst so erklingen. Zusammengefasst war mir der Film ein zu großes Déjà Vu und zu viel Fanservice und ein zu kleiner Schritt nach vorne. Das wird sich wohl erst mit Episode VIII ändern, jetzt wo die neuen Charaktere eingeführt und die alten langsam aber sicher ausgemustert werden (zumindest einer bereits permanent). Im Prinzip ist Star Wars: Das Erwachen der Macht eine Neuauflage von Star Wars: Eine neue Hoffnung (selbst das Intro ist ähnlich!). Das ist erst einmal natürlich nicht schlimm aber es ist irgendwie dann doch nicht ganz so cool.

So ist Kylo Ren einfach kein Darth Vader. Und das nicht nur, weil er kein anständiges Lichtschwert besitzt. Auch sein Stimmmodulator ist gefühlt schlimmer als Bane und Batman zusammen. Und seine Ausstrahlung ist so dermaßen uncool. Das geht mehr in Richtung eines Jammerlappens wie Anakin Skywalkers als eines Darth Vaders. Und kommt mir jetzt bitte nicht damit, dass das ja Sinn der Sache ist und er ja das Niveau seines Großvaters erst noch erreichen muss. Es macht ihn trotzdem nicht zu einem guten Bösewicht. Genausowenig wie die neue Superwaffe wirklich interessant ist. Sie ist zwar mächtiger als der Todesstern (kann mehrere Planeten gleichzeitig zerstören), aber doch irgendwie wieder das Gleiche und auch The First Order unterscheidet sich nur im Namen vom Imperium. Das gilt natürlich auch für die Rebellen, die jetzt Widerstand heißen. Finn ist als ehemaliger Stormtrooper mit Gewissen ein interessanter Ansatz aber er kommt meiner Meinung nach nicht so wirklich zur Geltung. Und Rey ist ein Stück weit Luke in Besser weil sie nicht groß rum heult (erst gegen Ende, wenn es um Gefühle geht), sondern von Anfang an was draufhat. Oder um es vielleicht besser auszudrücken: Es ist zwar alles da, was Star Wars zu Star Wars macht aber es sind wenige neue Ansätze mit drin. Man kann so viel über George Lucas jammern – das hat er zumindest mit der Prequel-Trilogie versucht.

Gleichzeitig hat es mich tatsächlich ein Stück weit auch genervt, dass der Film mal wieder so ausgelegt ist, dass man zwingend den Rest der Trilogie auch schauen muss. Ja, Star Wars: Das Imperium schlägt zurück endete auch auf einer offenen Note. Aber hier sind so viele Fäden offen, dass es schon fast keinen Spaß mehr macht.

Die guten Seiten

Star Wars: Das Erwachen der Macht (Promobild von LucasFilm)

Star Wars: Das Erwachen der Macht (LucasFilm-Promobild)

Aber ich will natürlich nicht nur meckern. Es ist ja nicht so, als hätte ich mich die 135 Minuten gelangweilt. Es waren durchaus zwei unterhaltsame und vor allem actionreiche Stunden mit nur ein paar Stellen, wo ich mich wirklich etwas gelangweilt habe oder etwas total doof fand (deswegen der eine Sic Abzug). Speziell der neue Roboterkumpane BB-8 ist genial und gefällt mir viel besser als R2-D2. Gut, BB-8 kann sich auch aufgrund seiner Bauform (ein Fußball mit Kopf) wesentlich mehr bewegen als unser alter Freund. Das hilft ihm sich auch ohne Übersetzung durch Menschen in der Nähe auszudrücken und Sympathien mit dem Publikum aufzubauen. Aber es hat halt ganz gut funktioniert und auch der Humor hat gestimmt.

Außerdem ist der Film visuell eine Augenweide und zwar eine Augenweide, die SciFi-untypisch eben nicht auf Hochglanz getrimmt ist. Stattdessen kommt sofort Star Wars-Feeling auf, egal ob es die tiefschwarzen TIE Fighter oder die verdreckten X-Wing sind. Vom zerstörten Star Destroyer in der Wüste gar nicht erst zu reden. Zwar wirkten die Kampfszenen mitunter schon etwas wie direkte Aufnahmen aus Star Wars: Battlefront (von der Machart, nicht von der CGI-Qualität – wobei die mittlerweile gar nicht mehr weit auseinanderliegt). Aber es hat trotzdem Spaß gemacht und auch der Ansatz, dass quasi fast gar nicht im Weltraum, sondern vor allem auf normaler Flughöhe gekämpft wird, ist ein erfrischend anders und macht Laune. Die 1-2 Lichtschwertkämpfe waren, thematisch bedingt (Luke ist weiterhin der letzte Jedi), nicht ganz so beeindruckend. Aber das ist tatsächlich okay, weil es passte. Es ging trotz all der Action (der Film ist durchaus zügig unterwegs) halt doch vor allem um die Charaktere – egal ob alt oder neu – und weniger um das ganze Drumherum. Und das hat trotz allem Fanservice (Han Solo spielt selbstverständlich eine große Rolle) halbwegs gut funktioniert alles.

Beim Christoph meint: Star Wars-Fans werden einen Nerdgasmus haben und den Film mindestens 200mal anschauen oder so bzw. haben es vermutlich schon. Er ist definitiv das, was sie haben wollten würde ich sagen. Und auch allen anderen kann ich bei grundsätzlichem Interesse an der Serie oder dem Genre das Anschauen empfehlen, da es unter Strich ein guter Actionfilm ist. Den immens hohen Erwartungen wird er zwar meiner Meinung nach nicht gerecht, weil er sich aus Angst dann doch zu sehr nur in der Sicherheitszone bewegt. Aber J. J. Abrams hat hier definitiv etwas weit Besseres abgeliefert als beim Reboot von Star Trek und ich bin tatsächlich darauf gespannt wie es nun weitergeht.

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