Sicarius

Beim Christoph Jahresrückblick 2014 & Neujahrsgruß

Vor einer Minute war noch 2014 und jetzt ist plötzlich 2015. Wie schnell das doch immer geht. Entsprechend bleibt mir an dieser Stelle nur zu sagen:

Das Team von Beim Christoph wünscht euch allen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2015!

Vergesst wie immer das Sauerkraut nicht, damit das Geld auch dieses Jahr nicht ausgeht!

Wir sind allerdings noch nicht fertig für heute. Noch lange nicht. Denn auch wenn wir uns hier im ersten Eintrag des neuen Jahres befinden, gibt es doch noch eine Sache aus dem vergangenen Jahr, die wir erledigen müssen. Und die heißt:

Beim Christoph Jahresrückblick 2014

evolution (n.) – 1. a. A gradual process in which something changes into a different and usually more complex or better form.
TheFreeDictionary

Genau ein Jahr ist es nun her, dass wir Bagdadsoftware endgültig (abseits der NOCAs und, sollte es ihn jemals wieder geben, den Podcast) den Rücken gekehrt haben und inklusive eines neuen Gewands zu Beim Christoph wurden. Und unterm Strich bin ich immer noch froh, dass dieser (lange überfällige) Wechsel endlich stattgefunden hat. WordPress hat zwar weiterhin so seine Problemchen („Leerzeilen? Für was brauchst du so einen Scheiß? Ach und Bilder verwendest du auch? Kennsch ned, willsch ned!“) aber abseits davon ist die Seite optisch wie technisch auch in der Praxis definitiv um Längen besser als das, was wir früher hatten. So soll’s sein und ich hoffe, ihr seht das zumindest ähnlich wenn nicht genauso.

Widmen wir uns aber nun erst einmal den nackten Zahlen (die Kleider sind gerade in der Reinigung). Wichtig: Die Zahlen in den Klammern sind die Werte aus 2013 und alle Zahlen und Tabellen sind Stand 30.12.2014. Mit „letztes Jahr“ ist außerdem 2013 gemeint und „dieses Jahr“ ist logischerweise 2014. Nur weil da oben schon 2015 steht, fange ich jetzt nicht an komplizierte Satzstrukturen zu kreieren, nur um den einen Tag irgendwie zu rechtfertigen.

Außerdem vorab mal wieder ein Dankeschön an Rondrer, der die ganzen Statistikfunktionen für mich gebaut und sogar erweitert hat im Vergleich zur alten Variante.

Einträge und Autoren

107 (107) Einträge durftet ihr 2014 lesen und damit wurde zum mittlerweile achten Jahr in Folge der Veröffentlichungsrhythmus von einem Eintrag jeweils am Montag und Donnerstag um Mitternacht erfolgreich eingehalten (plus die paar Einträge zu besonderen Anlässen). Gastbeiträge gab es dieses Jahr nur drei Stück und alle drei stammten Azzkickr von Azzkickr, der damit in der Statistik unsere liebe Kessy überholt hat, wie auch das folgende Bild zeigt:

Einträge pro Autor

Da ist unsere Göttin der Knuddeleinheiten sicherlich nicht wirklich begeistert. Wie im letzten Jahr gilt, dass ich vor allem dank der Videos keinen großartigen Bedarf an Gastbeiträgen hatte. Tatsächlich hat Azz sogar nur einen der drei im Auftrag verfasst gehabt. Die anderen hat er von sich aus getipps0rt (also hoffe ich zumindest :smile: ). An dieser Stelle selbstverständlich auch noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür! 2015 machst du aber dann zumindest die 25 voll, okay? Okay.

Rekordlängen

Die Anzahl der Einträge hat sich also im Vergleich zu 2013 nicht reduziert. Aber wie sieht es mit der Länge aus? Da hatten wir ja einen kleinen Abfall im Vergleich zu 2012. Nun, ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1.000 Worte, auch wenn ich sie mehr als offensichtlich trotzdem schreibe:

Durchschnitt Wörter pro Eintrag

Ihr seht richtig: Ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Scheinbar hat mich der 2013-Abfall so geschockt, dass ich dieses Jahr massiv nachgelegt habe. Der Anstieg ist zwar nicht ganz so hoch im Vergleich zu 2012 (88 weniger Wörter in 2013 zu 72 mehr Wörter in 2014) oder der Anstieg zwischen 2011 und 2012 (262 zu 160). Können sich aber selbstverständlich trotzdem sehen lassen diese 13% im Vergleich zum Vorjahr.

Lustigerweise sah es Anfang Dezember definitiv nicht so aus, als würde ich das schaffen. Also 2013 hatte ich zu dem Zeitpunkt zwar schon überboten. Aber ich dachte nicht, dass ich an 2012 rankommen würde. Das Endergebnis hat mich definitiv eines Besseren belehrt. Vermutlich kein Wunder, schließlich machen allein die neun Dezembereinträge wohl gut 25.000 Wörter und damit rund 16,67% des Gesamtvolumens aus (hab’s nicht genau nachgezählt). Das liegt übrigens bei 148.712 Wörter (131.636), nur falls ihr das nicht selbst ausrechnen wollt. Sollte vielleicht doch mal wieder versuchen beim National Novel Writing Month (ein Roman mit 50.000 Wörter in einem Monat) mitzumachen. Wobei diese Art von 50.000 Wörter freilich wesentlich anstregender sind.

Interessanterweise hatte ich letztes Jahr den Rückgang in der Länge der Einträge mit den Videos begründet. Wenn ich mir jedoch die dazugehörigen Einträge im Jahr 2014 anschaue muss ich eindeutig feststellen, dass ich mich auch da mittlerweile nicht mehr wirklich kurz fasse obwohl ich trotzdem noch einiges an Information weglasse. Ihr sollt ja schließlich auch das Video anschauen! Aber zu der Statistik kommen wir weiter unten. Mein Mitteilungsbedarf ist auf jeden Fall sehr stark.

Rekordeinträge

Trotz der massiven Output-Erhöhung hat es tatsächlich nur ein neuer Eintrag in die ewige Top 10 geschafft (weil dieser Jahresrückblick schon zu 2015 zählt, sonst wären es zwei), die nun so aussieht:

  1. Bagdadsoftware NOCAs 2013 – Die Nominierten (2013, 9367 Worte)
  2. Bagdadsoftware NOCAs 2012 – Die Nominierten (2012, 9016 Worte)
  3. Bagdadsoftware NOCAs 2014 – Die Nominierten (2014, 8892 Worte)
  4. Bagdadsoftware NOCAs 2010 – Die Nominierten (2010, 4719 Worte)
  5. Bagdadsoftware Jahresrückblick 2011 (2011, 4646 Worte)
  6. Vier Wochen auf der Insel (2012, 4444 Worte)
  7. Bagdadsoftware NOCAs 2011 – Die Nominierten (2011, 4338 Worte)
  8. Beim Christoph Jahresrückblick 2013 (2013, 4206 Worte)
  9. No bullshit – just Games (JakillSlavik, 2012, 3893 Worte)
  10. Hellgate Global II: im Hochofen (JakillSlavik, 2011, 3766 Worte)

Diese Version von Hellgate, über die Jakill damals referierte, gibt’s übrigens anscheinend immer noch. Hätte ich nicht gedacht. Mein Eintrag über die Kur ist hingegen ganz klar der am meisten angeschaute Eintrag aller Zeiten. Genaue Zahlen habe ich zwar nicht (aufgrund der URL-Änderung kann Google Analytics keinen Zusammenhang herstellen). Aber er hat das ganze Jahr über nicht Platz 2 in der 30-Tage-Statistik verlassen und konnte 890 Aufrufe für sich verbuchen. Höchstwahrscheinlich 99% davon über Google-Suchen. Muss also wohl doch so langsam mal eine Art Lifestyle/Beratungsblog machen. Das scheint besser anzukommen. Und falls ihr fragt, wer auf Platz 1 ist: Die Startseite natürlich und logischerweise.

Die Kategorien

Bevor wir nun zu eurem Beitrag an der Seite kommen, noch ein kurzer Überblick über die Themen, die uns 2014 beschäftigt haben. Wenig verwunderlich, wurden 65 (71) von den 107 Einträgen mit der Kategorie Spiele versehen. Dann gab es noch 11 (13) über Bücher, Filme und mehr und immerhin 7 (8) über Hard- und Software. Somit hält der Trend zum reinen Spielemagazin (Beim Christoph weigert sich bekanntlich weiterhin ein Blog zu sein) trotz des ein oder anderen Statusberichts auch 2014 an. Womit wir nun bei insgesamt 487 Einträgen sind, die der Kategorie „Spiele“ zugewiesen sind während, weit abgeschlagen, auf Platz 2 die Kategorie „Seitennews“ mit 299 Einträgen folgt.

Spannendes Detail an dieser Stelle: Es gibt nun mehr Einträge mit beziehungsweise über die Videos (55) als zu den Podcasts (54)! 2015 werden dann vermutlich meine Bildchen (60) überholt. Doch auch dazu mehr weiter unten bei der Produktion.

Die Kommentare

Kommen wir stattdessen nun zu eurem Output. Und da muss ich leider auch in diesem Jahr ganz klar sagen: Ich bin absolut enttäuscht von euch. Hatten wir schon zwischen 2012 (685) und 2013 (464) einen massiven Abfall, haben wir 2014 nun den aktuellen Tiefpunkt der neueren Geschichte der Seite erreicht (2001-2005 zählt in der Hinsicht nicht so wirklich aufgrund des Forums). Hier die Übersicht:

Anzahl der Kommentare

Der Durchschnitt pro Eintrag ist somit auf 3,0 (4,3) Kommentare gesunken und liegt erneut unter dem Gesamtwert von 5,0 (5,1). Alter Schwede. Wenn das so weiter geht, dann kehren wir demnächst wieder zurück zu den unrühmlichen Anfangszeiten – allerdings ohne Forum als Ersatz. Nicht schön. Nur weil wir mit Zille und Kirika endlich mal ein paar neue, regelmäßige Kommentatoren angelockt haben (Hallo, ihr beiden und danke, dass ihr so fleißig tipps0rt!), heißt das doch nicht, dass die Veteranen jetzt weniger schreiben sollen! Und da nichts besser funktioniert, um Jemanden auf Trab zu bringenm als öffentliches Bloßstellen, hier mal die Kommentare pro User für 2013 und 2014 im Vergleich:

(2013 und 2014)

(2013 und 2014)

Ja, das sind die 11 User, die in diesen beiden Jahren das lobenswerte Bedürfnis hatten ihre fundierte Meinung zu äußern. Ich habe nur ein paar Namen zusammengefasst (icezolation und jesters.ice, Rondrer und Ron, Christoph „Sicarius“ Hofmann und Sicarius), um es übersichtlicher zu gestalten. Da muss auf jeden Fall auch noch ein wenig Zuwachs her. Gibt’s nicht noch ein paar Partner, die ihr herlocken könnt? :smile:

Update: Wie sich herausgestellt hat, umfasst die Statistik NICHT alle User, die in den letzten Jahren kommentiert haben. Stattdessen werden nur die Top-20-Kommentierer seit Anbeginn der Seite in Betracht gezogen. Es sind also doch ein paar mehr als nur 11 User (unter anderem v138 und John of Gaunt fehlen im Diagramm).

Immerhin gibt es einen kleinen Lichtblick: Wenn ihr euch doch mal zu einem Kommentar hinreißen habt lassen, dann war er immerhin etwas länger, wie ihr hier sehen könnt:

Durchschnitt Wörter pro Kommentar

Wir erkennen nicht nur einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 25,69%. Es sind auch immerhin 15 Wörter mehr als im bisherigen Rekordjahr 2012. Das hilft der Gesamtzahl auf die Sprünge von 66 auf 74 Wörter pro Kommentar über alle 5.896 Kommentare hinweg. Für 2015 wünsche ich mir aber dann doch mal wieder etwas mehr Beteiligung, meine Damen und Herren! Wie soll ich schließlich ohne ein „Dein Gelaber interessiert mich einen Scheißdreck, du unwissender Vollidiot!“ wissen, was ihr wollt und was nicht? Eben. Also bitte wieder etwas mehr Mitteilungsfreudigkeit, liebe Veteranen! Sonst fang ich vielleicht noch an über Magic the Gathering zu schreiben!

Die Produktion

Stellt sich nun noch die Frage, was so abseits der Einträge passiert ist. Erst einmal nicht viel. So gab es nur ein einziges Garry’s Mod-Bild (2) und das wurde technisch gesehen schon 2013 erstellt (es war der Neujahrsgruß). Ich glaube, ich hatte das Programm 2014 sogar kein einziges Mal an. Gleichzeitig gab es keine einzige neue Signatur (1). Ja, man könnte definitiv sagen, dass meine künstlerische Ader irgendwie versiegt ist. Oder es kam mir schlicht nie wirklich in den Sinn etwas in der Richtung zu erstellen statt einen der vielleicht eher mittelmäßigen (also im Vergleich zu der natürlich sowieso schon grundsätzlich unterirdisch schlechten Qualität der Einträge) rauszuhauen. Als „normales“ Filler-Material brauche ich sie offensichtlich nicht mehr. Dafür habe ich ganz klar die Videos.

YouTube Videomanager (Screenshot)

YouTube Videomanager (Screenshot)

Nachdem ich da 2013 schon ganz gut gestartet bin, habe ich trotz einer 2-3 Monate andauernden Zwangspause mitten im heißen Herbst auch 2014 wieder einiges an Material in der Hinsicht rausgehauen. Wobei das auch ganz gut passt, schließlich haben wir 2013 erst im März mit der Produktion begonnen. Genauer gesagt sind dieses Jahr 19 Folgen von Christoph spielt (19) und 7 (3) Folgen von Christoph stellt vor erschienen. Eine Folge Christoph zeigt gab es überraschenderweise nicht (6). Hat sich wohl einfach nicht ergeben. Macht trotzdem 26 (28) Videos, die ich euch vor die Nase gesetzt habe.

Videostatistik

Aber natürlich ist nicht nur die Produktionsmenge bei den Videos interessant, sondern auch wie viele Leute sich den Quatsch eigentlich und vor allem wie lange angeschaut haben. Netterweise läuft Google Analytics auch hier im Hintergrund ständig mit. Somit kann ich euch ganz hochoffiziell sagen, dass alle Videos in diesem Jahr 5.565 (4.885) Aufrufe verzeichnen konnten (sprich gut halb so viele wie Webseitenbesucher!). Also nicht nur alle Videos aus diesem Jahr, sondern insgesamt. 27.609 (25.023) Minuten Lebenszeit wurden dabei verschwendet. Klingt im ersten Moment sicherlich nach viel. Die Realität ist allerdings, dass die durchschnittliche Wiedergabedauer bei 4:57 (5:07) liegt. Das sind logischerweise Minuten und nicht Stunden. Angesichts von Videos, welche zum Großteil 75-90 Minuten lang sind natürlich extrem wenig (7,8%, um genau zu sein). Ich tröste mich aber jetzt einfach mal mit dem Gedanken, dass das bestimmt auch bei anderen so ist. Die Aufmerksamkeitsspanne des Internets ist bekanntlich eher kurz :smile: .

Basierend auf diesen Daten sieht die Top 5 der in diesem Jahr am meisten angeschauten Videos (es werden nur die Abrufe aus 2014 betrachtet!) so aus:

  1. Another World (2013, mein bislang erfolgreichstes Video überhaupt)
  2. Receiver (2013)
  3. Drifter (2014)
  4. Star Trek (2013)
  5. War for the Overworld (2014)

Bei der Liste wird sichtbar, was ich mittlerweile auch bemerkt hatte: Videos brauchen Zeit zum reifen. In der Releasewoche habe ich so 15-20 Zugriffe. Aber über die Zeit hinweg werden sie tatsächlich auch über die YouTube-Suche und andere Orte gefunden. Nicht alle gleichmässig natürlich. Das hängt wiederrum ein wenig davon ab, wie groß die Alternativen sind (tauche in den Suchlisten bei einem Call of Duty: Advanced Warfare nun doch nicht so weit oben auf). Aber es ist definitiv größtenteils eine Bewegung in Sicht. So muss das sein. In 2124 feiere ich dann meinen Millionsten Videoaufruf oder so.

Ach und natürlich sehen wir anhand dieser Top-Liste, dass a) lange Videos keine Sau interessieren und b) Retro weiterhin „in“ ist. Erwartet also für 2015 entsprechend meine neue Serie Retro Christoph zu Nintendo-Klassikern in denen ich mangels Hard- und Software nur einen Ausdruck vom Cover in die Kamera halte und fünf Minuten lang immer und immer wieder den Namen des Spiels wiederhole. YouTube Rewind ich komme!

Besucherspionage – Anzahl

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

Aber nicht nur auf YouTube läuft Google Analytics im Hintergrund mit. Auch hier beim Christoph werdet ihr bekanntlich gnadenlos nach allen (legalen) Regeln der Kunst überwacht. Also zumindest wenn ihr es nicht blockiert. Steht euch natürlich frei. So genial ich auch die Informationen finde, die Google für mich ausspuckt: Ich kann gerade deshalb ganz gut verstehen, warum man nicht erfasst werden möchte. Aber zum Ausgleich gebe ich euch jedes Jahr zumindest einmal einen Einblick in die Daten. Schauen wir uns diese also mal für den Zeitraum 01.01. bis 30.12. im Vergleich zum Vorjahr an.

Die Besucherzahlen haben sich in diesem Jahr etwas stabilisiert nach dem Absturz in den vergangenen Jahren. Sie liegen bei 9.711 (8.843) und damit um 9,82% höher als 2013. Das macht 26,75 (24,38) Besucher pro Tag. Die Seitenaufrufe sind entsprechend auch um 4,88% auf 17.386 (16.577) angestiegen. Mangels einer hohen Menge an Kommentare, ist die Anzahl der Seiten pro Sitzung allerdings erneut gesunken und zwar auf 1,79 (1,87). Immerhin „nur“ 4,49% wenngleich wir lange Zeit Jahre hatten, wo wir über den 2 Seiten (Startseite + neuste Kommentare) lagen. Die durchschnittliche Besuchsdauer ist im Vergleich mit 21,06% schon stärker gesunken. 2 Minuten und 9 Sekunden (02:43) waren es in diesem Jahr nur noch. Und das, obwohl ich wie weiter oben erwähnt, noch längere Texte verfasst habe. Oder gerade deshalb? Mmmh. Macht auf jeden Fall den Eindruck, als würde nicht jeder den kompletten Text lesen. Schämt euch! :smile:

Besucherspionage – Herkunft

Als nächstes stellt sich die Frage, woher eigentlich die ganzen Besucher kommen. Und selbstverständlich hat Google auch dazu eine Antwort: 4.676 (4.343) oder 48,15% (49,11%) von euch kamen direkt über www.beimchristoph.de hier her. Von Google sind insgesamt 3.991 (3.084) beziehungsweise 41,1% (34,88%) der Leute gekommen. Also ein massiver Anstieg. Woher der kommt? Offensichtlich von den sozialen Netzwerken, die im Gegenzug stark eingebrochen sind. Waren es 2013 noch 454 Zugriffe, sind es heuer nur noch 177 also 61,01% weniger gewesen. Dabei ist die Menge an Links, die ich zumindest auf Twitter und YouTube verteile definitiv nicht zurückgegangen. Es scheint stattdessen genau zum Gegenteil geführt und Leute verprellt zu haben. Schade. Die Top 5 sehen entsprechend so aus:

  1. Twitter mit 143 (337) Zugriffen
  2. Google+ mit 26 (0) Zugriffen
  3. YoutTube mit 5 (87) Zugriffen
  4. deviantART mit 2 (2) Zugriffen
  5. Facebook mit 23 (1) Zugriffen

Und von wo greifen die Besucher auf die Seite zu? Ganz einfach: Der klassische Desktoprechner befindet sich weiter im freien Fall. Mit 80,01% (86,23%) waren es nur noch 7.770 (7.625) Besuche mit einem solchen Gerät. Zuwachs gab es stattdessen bei den Smartphone mit heuer 14,49% (11,48%) beziehungsweise 1.407 (1.015) Besuchern sowie bei den Tablets. Die konnten sich auf immerhin 5,50% (2,30%) steigern. Sprich 534 (203) Besucher. Wenn man bedenkt, dass diese 2012 nur 0,68% ausmachten, scheinen die kleinen Dinger rasant bei der breiten Masse anzukommen. Mal schauen ob sie 2015 die 10% knacken werden. Aber schauen wir uns doch mal ganz genau an, was für Geräte dahinter stecken. Hier die Top 5:

  1. Apple iPhone mit einer leichten Verringerung (unverändert Platz 1) von 0,24% auf 409
  2. Apple iPad mit einer saftigen Steigerung (alt Platz 3) von 111,39% auf 334
  3. Google Nexus 4 mit einer nicht weniger starken Verbesserung (alt Platz 4) von 101,96% auf 206
  4. Samsung GT-I9505 Galaxy S IV als Neueinsteiger in die Top 5 mit einer Steigerung von 750% auf 85
  5. Samsung GT-I9300 Galaxy S III als Neueinsteiger in die Top 5 mit einer Steigerung von 811,11% auf 82

Samsungs Galaxy-Smartphones sind definitiv sehr begehrt (das S III Mini ist auf Platz 7 und das S II auf Platz 9) – und werden anscheinend genauso oft neu aufgelegt wie das iPhone (was Google anscheinend nicht in die einzelnen Versionen unterteilen kann). Aber da kenne ich mich nicht aus. iOS for life! Also zumindest so lange wir uns nicht in einer Utopie befinden, in der jede Android- und iOS-Software plattformunabhängig ist und theoretisch auf jedem Gerät unabhängig vom Betriebssystem läuft.

Besucherspionage – Anbieter

Ariva.de (Screenshot)

Ariva.de (Screenshot)

Als nächstes auf der Liste steht die Frage welchem Internetprovider die Besucher ihre Seele versprochen haben. Interessiert mich als Mitarbeiter beim Magenta T natürlich ganz besonders. Und die Top 5 sieht so aus:

  1. Deutsche Telekom AG mit einer leichten Steigerung (unverändert Platz 1) um 7,23% auf 3.144
  2. Arcor AG mit einer leichten Steigerung (alt Platz 3) um 1,28% auf 476
  3. Kabel Deutschland mit einer starken Steigerung (alt Platz 2) von 161,72% auf 335
  4. Vodafone mit einer kleinen Steigerung (alt Platz 4) um 0,92% auf 328
  5. Network of Ariva als kompletter Neueinsteiger mit 212

Die Unset-Kategorie, also Besucher, welche die Anbieterinformation verschleiern, würde wieder auf Platz 2 liegen mit einem Zuwachs von 61,09% auf 1.271 aber die aufzuführen ist doof. Schließlich könnten wir dann nicht über das geheimnisvolle Network of Ariva diskutieren. Was ist das? Was oder wer verbirgt sich dahinter? Gute Frage, auf die ich keine wirkliche Antwort habe. Ariva selbst ist eine Finanzseite mit Börsenkursen und dergleichen. Auch die offizielle Seite der Börse Frankfurt wird von denen gehostet. Ist einer von uns also heimlich in die Aktienbranche eingestiegen und zum Investmentbanker geworden und verbringt seine Arbeitszeit damit hier heimlich vorbeizusurfen statt uns zu Multimillionären zu machen? Wir werden es wohl nie erfahren. Gehen wir also stattdessen weiter zu den Browsern:

  1. Chrome mit einer leichten Verringerung (unverändert Platz 1) um 0,88% auf 3.831
  2. Firefox mit einer leichten Steigerung (unverändert Platz 2) um 5,76% auf 2,936
  3. Opera mit einer saftigen Steigerung (alt Platz 5) um 119,79% auf 844
  4. Safari mit einer starken Steigerung (unverändert Platz 4) um 73,46% auf 817
  5. Android Browser mit einer starken Steigerung (Neueinsteiger) um 80,59% auf 428

Opera hat es nach seinem Absturz im letzten Jahr also wieder etwas nach oben geschafft. Ist unser lieber Azzkickr etwa zurückgewechselt? Wäre schade. Der Aufstieg des Android Browsers deckt sich hingegen ganz klar mit der Entwicklung im Smartphone- und Tabletbereich und ist entsprechend nicht weiter verwunderlich. Im Gegenteil stehen die Chancen durchaus gut, dass er nächstes Jahr Safari in seine Schranken verweist.

Besucherspionage – Demographie

Eine etwas neuere Funktion von Google Analytics ist die demografische Auswertung über die Besucher. Wer wissen will, woher Google diese Informationen bekommt, der findet mehr Infos dazu hier. Die Hauptquelle dürfte allerdings klar sein: Soziale Netzwerke, in denen ihr euer Alter und Geschlecht angebt. Google zieht sich das dann in seinen Cookie rüber und Schwupps weiß es mehr über euch. Eine weitere Quelle für solche Informationen sind die Apps, die ihr so auf eurem Smartphone installiert habt. Also nicht, weil ihr dort euer Alter hinterlegt, sondern weil Google soweit ich das verstehe, davon ausgeht, dass diese und jene Apps vor allem für diese und jene Altersgruppe beziehungsweise dieses und jenes Geschlecht am meisten interessant ist.

Bei all der, durchaus erschreckenden, Sammelei muss man aber trotzdem ganz klar die Zahlen mit Vorsicht genießen. Zumindest behaupte ich mal, dass Google mit diesen Methoden nur einen Bruchteil der Besucher erfolgreich zuordnen kann. Aber nichtsdestotrotz ist es natürlich trotzdem spannend zu erfahren, dass beispielsweise 45,85% unserer Besucher weiblich sind. Bei der Altersstruktur gibt es aus meiner Sicht hingegen wenige Überraschungen:

  • 18 bis 24 mit 27,50%
  • 25 bis 34 mit 33,50%
  • 35 bis 44 mit 15,50%
  • 45 bis 54 mit 12,50%
  • 55 bis 64 mit 5,50%
  • Über 65 mit 5,50%

Da müsste aber vielleicht Azzkickr mal einen genaueren Blick drauf werfen, ob er da irgendwas weltbewegendes rauslesen kann :smile: . Ich kann als Fazit auf jeden Fall nur ziehen, dass meine Inhalte sich wohl definitiv an die richtige Zielgruppe zu wenden scheinen.

Gesamtfazit

Fassen wir also die ganzen Zahlen mal in wenigen Worten zusammen (sind ja schließlich schon auf Seite 8): Die Seite ist weiterhin von den Podcast-bedingten Hochzeiten entfernt, hat sich aber endlich auf einem Niveau stabilisiert, mit dem ich leben kann (und vor den GamersGlobal-Boom-Jahren 2009-2012 schon lebte) – also mit Ausnahme der weiter sinkenden Bereitschaft einen Kommentar zu hinterlassen. Hier wäre es definitiv zu wünschen, wenn ihr vielleicht mal kurz in den Kommentaren schreibt, woran das liegt. Vielleicht ist ja etwas dabei, was ich von meiner Seite aus ändern kann (uninteressante Themen, radikale Meinungen, etc.). Abgesehen davon bin ich natürlich weiter stetig dabei Werbung zu machen und zu versuchen neue Gesichter an den Haaren herbeizuschleifen…äh…mit den Vorzügen der Seite bekannt zu machen.

Die grundsätzliche Ausrichtung der Seite halte ich aktuell allerdings weiterhin für richtig. Die Videospielebranche ist trotz meines Konsumrückgangs immer noch mein Ding in dem ich mich abseits von arbeitstechnischen Themen am besten auskenne. Kann natürlich sein, dass der ein oder andere Eintrag in diesem Jahr für den ein oder anderen dann doch zu sehr Hintergrundlastig und/oder gleichzeitig nicht tiefgründig genug war. Ich bin auch selbst definitiv mit dem ein oder anderen mit heißten Fingern getippten Eintrag nicht ganz so glücklich (einige davon habe ich deshalb auch nicht auf Twitter gepostet). Das ist halt so das Problem, wenn man die aktuellsten Titel nicht selbst gespielt hat und so nur peripher mitreden kann. Vielleicht auch mit ein Grund, warum die Einträge länger geworden sind. Unter Umständen will ich damit diese (meist Donnerstags erscheinenden) Texte etwas ausgleichen. Aber zu dem Thema kommen wir am Ende des Eintrags nochmal kurz. An dieser Stelle muss ich hingegen wie immer erst einmal etwas loswerden:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher und Zuschauer, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!
So viel also zum Jahr 2014 aus Sicht von Beim Christoph. Werfen wir jetzt noch einen kleinen Blick auf mein eigenes Leben. Bagdadsoftware/Beim Christoph waren ja schließlich schon immer vor allem meine persönlichen Auslassmöglichkeiten. Wobei ich euch in diesem Jahr doch halbwegs regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten habe mit der nun offiziellen Serie Aus dem Leben des Webmasters. Man könnte es vielleicht auch als die neue Art von Filler-Einträgen bezeichnen :smile: . Aber gut: Wie war 2014 aus meiner Sicht?

Auf der Arbeit, Teil 1

Der Ausblick des Webmasters

Der Ausblick des Webmasters

Der Wechsel meines Arbeitsortes im November 2013 hatte eindeutig (und wie erwartet) massive Auswirkungen auf mein Leben, die sich auch schnell bemerkbar machten. Entsprechend hatte ich schon im letzten Jahresrückblick ein bisschen was dazu getippt. Aber da waren ja erst zwei Monate vergangen. 2014 setzte sich die Sache dann fort. Es war wie ein Befreiungsschlag endlich aus dem gewohnten Trott in Aschaffenburg auszubrechen, mich neuen Herausforderungen stellen und neuen Leuten beweisen zu können. Gut, die neuen Herausforderungen waren jetzt (wie erwartet) nicht ganz so extrem. Schließlich kannte ich mich in diesem Bereich bereits sehr gut aus. Aber die Motivation auf die Arbeit zu gehen erreichte trotzdem wieder neue Höhen.

Und auch die zusätzliche Aufgabe als Vertreter des Teamleiters hatte überraschenderweise seinen Reiz. Führungskraft will ich zwar immer noch nicht werden, schließlich hab‘ ich es ja nicht so mit Menschen. Aber es ist dennoch ganz spannend an vorderster Front mitwirken zu können, Dinge zu erfahren, die einem sonst nicht erzählt werden und über substantielle Sachen mit diskutieren zu können (und dabei gehört zu werden!). Wobei ich einschränken muss, dass mir die vielen Meetings durchaus auch mal auf den Keks gingen. Da sieht man am Ende des Tages irgendwie nicht, dass man was gearbeitet hat.

Auf der Arbeit, Teil 2

Gleichzeitig wurde doch relativ schnell klar, dass dieser Zustand in Nürnberg nicht lange anhalten würde, denn bereits im März kamen gleich zwei Stellenangebote auf mich zu. Ja, ich meine es, wie ich es sage. Von beiden Stellen habe ich nicht durch unsere Jobbörse oder derlei Angebote erfahren. Bei der einen (nicht Darmstadt) ging der frisch beförderte Teamleiter auf mich zu und fragte ob ich nicht Lust hätte bei ihm mitzumischen. Und die andere hat mir mein alter Teamleiter vermittelt gehabt. Ihr seht also mal wieder: Man sollte alte Brücken nicht gleich abbrennen. Man weiß nie, ob nicht doch noch jemand drüber laufen will.

Unter diesen Voraussetzungen dürfte klar sein, warum ich ziemlich zuversichtlich war Nürnberg schon wieder hinter mir zu lassen. Wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Zumal mich speziell die Stelle in Darmstadt schon seit 2005 reizte. Damals bin ich in den Innendienst gewechselt und hatte erstmals mit der betroffenen IV-Anwendung Kontakt über die ich nun „mitherrsche“. Es gab zwar die klitzekleine Option, dass ich bei einem entsprechenden Gegenangebot aus Nürnberg doch nicht zusagen würde. Aber wie das ausgegangen ist, seht ihr ja. Im Mai kam die finale Zusage und seit 1. Oktober bin ich in Darmstadt tätig. Dieses Mal tatsächlich mit vielen komplett neuen Herausforderungen aber gleichzeitig nicht minder motiviert – auch wenn ich jetzt erst einmal vier Wochen Urlaub hatte (Montag geht es wieder los). Das hatte jedoch nichts mit der Arbeit zu tun, sondern damit, dass ich bis Jahresende meine große Anzahl an Überstunden abbauen musste (wie gesagt: Ich war 2014 sehr motiviert!).

Freizeit

Von Eckental habe ich 2014, das gebe ich offen zu, nicht viel gesehen. Also nicht, weil ich abseits der Arbeit keine Freizeit gehabt hätte. Nein, ich bin einfach nicht viel raus abseits der Konzerte der Staatsphilharmonie Nürnberg – Das vermisse ich hier in Darmstadt auch ein wenig. Das Angebot des Staatstheaters hier ist einfach kein Vergleich. – und meinen Aqua-Jogging-Kursen. Die soziale Komponente quasi wieder einmal. Selbst von den acht Nachbarn im Haus kannte ich keinen einzigen so wirklich. Ich weiß: Armselig. Und ihr könnt euch auch sicher sein, dass ich darüber genauso wenig glücklich war wie ihr. Im Gegenteil behaupte ich sogar, dass ich mir darüber noch wesentlich mehr Gedanken mache als viele anderen über diese Situation. Immerhin bin ich weder Verhungert noch war die Wohnung ein Dreckloch (und ich habe entsprechend nicht aus dem letzten Loch gestunken). Der immerhin der wichtigsten Teil von „endlich alleine leben“ quasi erfolgreich überstanden.

War natürlich trotzdem doof so zügig schon wieder umziehen zu müssen. Aber da ich wie erwähnt bereits im Mai wusste, dass ich ab Oktober nach Darmstadt muss, gestalteten sich die Wohnungssuche und der Umzug doch ziemlich schmerzfrei. So stand die Wohnung im Prinzip Ende Juni schon fest (Vertrag dann Anfang August unterzeichnet) und den Umzug selbst habe ich dieses Mal von einer Spedition durchführen lassen. Das Nervige waren entsprechend nur die Verhandlungen mit der alten Vermieterin, der es logischerweise gar nicht so wirklich passte, dass ich nach nicht einmal einem Jahr schon wieder verschwinde. Echt schlimm solche Leute. Verkauf‘ doch die Wohnung, wenn sie dir so viel Arbeit macht! Für alles andere hatte ich ausreichend Zeit und konnte mich entsprechend in Ruhe vorbereiten.

Das Arbeitszimmer des Webmasters

Das Arbeitszimmer des Webmasters

Und ich kann sagen, dass es mir selbst nach 3 1/2 Monaten immer noch hier gefällt (trotz fehlendem Hausmeisterservice und dem damit verbundenen Schnee schippen diese Woche). Allein schon das separate Arbeits-/Wohnzimmer möchte ich absolut nicht mehr missen. Endlich richtig Platz! Auch Klein-Gerau, obwohl es wesentlich verschlafener ist und Flugzeuge niedrig drüber fliegen als Gunzenbach, ist super. Schon allein weil ich nun in 10 Minuten auf der Arbeit bin (könnte theoretisch sogar mit dem Fahrrad fahren) und entsprechend sehr, sehr viel weniger Sprit brauche. Anders als in Eckental kenne ich außerdem die Nachbarn mittlerweile alle. Den ein oder anderen natürlich besser als den anderen. Aber immerhin ein erster Fortschritt!

Ausblick

Wie geht es also weiter mit mir? Nun, auf arbeitstechnischer Seite logischerweise zügig in die neue Tätigkeit und das dazugehörige Team einfinden und auch hier einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Da mache ich mir aber nicht allzu viele Gedanken. Die ersten zwei Monate liefen bereits äußerst gut und ich bin auch schon mittendrin angekommen denke ich. Auf privater Seite sind hingegen die altbekannten Probleme weiter vorhanden, an denen ich arbeiten muss. Die Neurosen verringern, mehr Mut zum raus gehen entwickeln, Leute kennenlernen und der ganze Kladderadatsch. In Eckental konnte ich mich ja (leider) relativ schnell damit rausreden, dass ich ja eh nicht mehr lange da bin. Aber aus Darmstadt will ich eigentlich jetzt nicht schon wieder wegziehen (nächste Station ist Bonn), von daher sollte ich – nein, muss ich mir hier schon mal einen Freundeskreis aufbauen, um nicht vielleicht doch am Ende noch zu vereinsamen. Das darf schon allein deshalb nicht passieren, weil Frau Mama sonst recht gehabt hätte! Aber das wird schon. Wie ich immer sage: Bei mir dauern die Dinge halt einfach ein bisschen länger. Frustriert mich zwar hin und wieder extrem. Am Ende des Tages bin aber alleine ich derjenige, der etwas an der Situation ändern kann. Egal wie viel Hilfe von außen auch bereitsteht. Von daher: Ran ans Werk!

Zu dieser Thematik gehört auch, dass ich meinen Spielekonsum noch weiter einschränken möchte. 2014 kam zwar definitiv weniger rein als 2013, aber doch weiterhin zu viel. Vor allem die ganzen Spezialfassungen, die ich am Ende nicht für eine Folge Christoph spielt verwertet habe, will ich langsam aber sich noch weiter reduzieren wenn nicht wirklich was drin ist, was ich haben möchte (Season Pass, Soundtrack, Figur). Wir sind uns denke ich alle einig, dass das Geld an anderer Stelle dann doch sinnvoller eingesetzt werden kann. Mein Peugeot hat beispielsweise auch schon 12 Jahre auf dem Buckel obwohl er sich noch ganz gut hält. Wer weiß, wann da plötzlich eine größere Investition fällig wird.

Auswirkungen auf die Seite

In Zusammenhang mit der weiteren Reduzierung meines Konsums überlege ich auch tatsächlich eine kleine aber fundamentale Änderung an Beim Christoph vorzunehmen. Nein, die Videos werden nicht schon wieder eingestellt. Höchstens öfters die normale Fassung in die Kamera gehalten statt der dicken Box.

Nein: Ich möchte gerne den 2007 eingeführten Rhythmus aufsprengen. Ich weiß, Blasphemie und so. So lange durchgehalten und jetzt plötzlich mit der Tradition brechen. Die Realität ist jedoch, dass speziell der Donnerstagseintrag mir immer mehr ein Dorn im Auge ist. Wenn ich nicht schon ein Thema bereitliegen habe, dann ist es mittwochs nach der Arbeit immer mehr ein unglaublicher Krampf einen Eintrag zustande zu bringen. Entsprechend ist, wie oben erwähnt, die Qualität dieser Werke. Von daher habe ich mir überlegt, ob ich nicht vielleicht an dieser Schraube drehe. Meine Ideen sind die folgenden (Montagseintrag bleibt auf jeden Fall erhalten):

  1. Donnerstagseintrag fällt komplett weg.
  2. Donnerstagseintrag erscheint nur noch unregelmäßig bzw. bei Bedarf
  3. Donnerstagseintrag erscheint nur noch alle zwei Wochen mit zusätzlichen Einträgen bei Bedarf

„Bei Bedarf“ bezieht sich vor allem darauf, wenn ich mal wieder mehrere Videos auf einmal aufgenommen habe. Die will ich ungern noch weiter auseinander ziehen als ich es jetzt schon tue. Da würde ich dann entsprechend einen außerplanmäßigen Donnerstagseintrag bringen. Außerdem hätte ich dann ja schon ein Thema und entsprechend fix ginge das Schreiben. Ich persönlich tendiere aktuell zur 3. Variante. Quasi als der derzeit kleinste Kompromiss natürlich mit der Option, dann doch noch weiter zu reduzieren oder das Konzept ganz umzuschmeißen.

Gastbeiträge halte ich hingegen weiterhin für keine gute Alternative. Wie ich schon mehrfach gesagt habe, ist Beim Christoph mein Baby und ich will niemanden dazu zwingen monatelang eine Deadline einzuhalten. Ich weiß schließlich am besten, wie anstrengend das ist. Es reicht, wenn ich meine Autoren hin und wieder kurzfristig belästige. Und quasi von anderen welche zu organisieren wäre schon wieder zu viel Arbeit (mal abgesehen davon, dass die möglichen Kandidaten ja auch ihre eigene Seite haben). Da könnte ich dann auch einfach den Podcast reaktiveren. Es wäre natürlich eine Option zu sagen, dass „bei Bedarf“ auch ein Platz für regelmäßige Gastbeiträge sein könnte. Aber die Entscheidung liegt logischerweise nicht bei mir, sondern bei JakillSlavik, Azzkickr und Rondrer. Die Option würde ich euch selbstverständlich offen lassen.

Aber auch Grundsätzlich: Bevor ich irgendetwas mache, möchte ich natürlich eure Meinung wissen. Wie seht ihr das? Welche der drei Varianten würde euch am besten gefallen? Oder habt ihr gar eine andere, bessere Alternative parat? Ab in die Kommentare und her damit! Es geht ja schließlich auch um eure Unterhaltung.

Abschluss

Und damit sind wir am Ende des heutigen Eintrags angekommen. Ist wieder länger geworden als geplant, aber es gab ja auch einiges zu sagen. Am Montag erwartet euch vermutlich ein Eintrag über Filme. Entweder True Grit: Der Marshal vs. True Grit oder Die Unfassbaren – Now you See Me und The Raid. Mal schauen.

Bis dahin wäre es super, wenn ihr in die Kommentare springt und nicht nur eure Meinung zu meinem Geblubber abgebt, sondern uns wie gewohnt vielleicht auch einen Einblick in euer Jahr 2014 gebt. Ich bin introvertiert. Ich will nicht immer nur im Mittelpunkt stehen :smile: .

Also raus damit: Wie war euer Jahr 2014?

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14 Kommentare

Bin gerade zu müde und bei dem Anbieter-Unterpunkt ausgestiegen, aber ich feiere gerade dort einfach Platz#5 „Network of Ariva“ :tongue: :tongue: :tongue: so lustig. Und dann der Absatz dazu — göttlich. :wink: Wenn spätestens übernächstes Jahr das BKU dasteht, lache ich mich richtig weg. :D

Nagut, habe jetzt doch bis zu Ende gelesen. Die weiteren Zeilen verstehe ich und ich für meinen Teil denke, dass es nicht so schwer ist, neue Kontakte zu knüpfen. Wichtiger sind dann wirklich die beständigen Kontakte und die suchst du… und die sind für jedermann schwierig zu finden. Aber ich habe leicht reden: Egal, wo ich hingezogen bin (mit Ausnahme von KO), überall hatte ich vor Ort Leute, mit denen ich vorher schon zu tun hatte und über die bin ich dann an Kontakte gekommen. Ich kann mich also nicht beschweren. Ändert aber nichts daran, dass der kleine mir am Herzen liegende Teil an Personen überschaubar ist. Auch das ist aber vollkommen normal. Ich würde mit der Haltung hingehen, selbst wenn das ziemlich negativ klingen mag, überhaupt nichts zu erwarten und vor allem von dir selbst nicht zu glauben, dass das dein Auftreten ist.

Donnerstagseintrag… naja schwer zu sagen was ich will. Ich will das alles beim alten bleibt, aber wenn ich die ganzen Optionen habe, dann sag ich: ganz wegfallen lassen, fertig.
Podcast wäre mir am Liebsten, aber ich falle raus, weil hier direkt hinter mir zwei Vöglein sitzen, die direkt losquietschen, wenn ich zu sprechen anfange und die hört man egal wo ich mich in der Wohnung aufhalte…

Gastbeiträge… schon weiter oben wollte ich Protest einlegen, weil du des Öfteren dieses Jahr Vorschläge für Einträge von mir abgelehnt hast, weil die nicht „zur Zielgruppe“ gehören, während du meiner Ansicht nach dieses Jahr eher einen erweiteten Blickwinkel bei deinen Einträgen verwendet hast. Ich weiß nicht, man könnte die Kommentare da ja bemühen… Das sind dann grundsätzlich andere Ansichten, aber da das dein Baby ist und ich auch nicht mehr die Zeit habe (mit meinem alten Kommentar hänge ich ja schon wieder zurück), werde ich wohl auch nur noch sehr begrenzt Kommentare anbieten können oder wollen.

Auch habe ich oft den Eindruck, dass ich, obwohl ich in Diskussionen oft die Opposition bilde, es wie immer zu selten klar rüber kommt, dass es nicht mein eigener Standpunkt ist. Nur wie man an der Kommentarzahl ja sieht bringt das ja auch nichts „zu polarisieren“. Da verliere ich dann auch das Interesse, zumal ich mir weiterhin – man mag es nicht glauben – immer sehr viel mit dem Antworten Mühe gebe. (Mir fehlt in der Statistik die Erfassung der durchschnittlichen Wörterzahl pro Kommentar pro Person, auch wenn ich mir denken kann, was da rauskommt.)

Ich denke also, dass auch von mir wahrscheinlich die Anzahl an Kommentaren zurückgehen wird, wenn ich nicht gerade Doppel-Postings mache, wie hier jetzt. (im alten BS-Format konnte ich wenigstens regelmäßig meine Rechtschreibfehler selbst korrigieren und meine Kommentare, wenn mir noch etwas einfiel, zusammenfassen… das vermisse ich hier oder weiß nicht wie, oder bin zu faul das zu machen. Tutorial wäre ganz nett *Zaunpfahl winkt*…) Aus all den vielen Gründen: Zeit, Lust, vor allem aber Motivation und Themen, die mich wirklich interessieren, wird die Zahl der Kommentare und deren Umfang zurückgehen, schätze ich. Aber vielleicht vertue ich mich da auch. Häufig stöbere ich eher in älteren Beiträgen, wie in der vergangen Zeit aufgefallen sein dürfte. Ob und wie viel ich über was schreibe, weiß ich nicht, ob das interessiert. Einfach mal abwarten was an weiteren Antworten kommt. :)

Prost Neijohr !

Wie immer ein sehr interessanter Überblick. Freu mich da jedes Jahr drauf :smile: Und jawoll: endlich hab ich das dumme Katzenvieh überholt :tongue:

Da ich den Artikel gestern Nacht schon gelesen habe, aber erst jetzt den Kommentar schreibe, werf ich ggf. in der Reihenfolge einiges durcheinander. Nichtsdestotrotz hier meine ersten, spontanen Gedanken:

a) Google Nexus 4: da bin mit Sicherheit ich für einen großen Teil verantwortlich. Auf jeden Fall habe ich erst in 2014 damit begonnen überhaupt mobil ins Internet zu gehen (hatte vorher nie eine Flatrate). Und natürlich wird deine Seite angesurft.

b) Browser: nein, ich bin nach wie vor bei Chrome. Und habe auch nicht vor, dies in absehbarer Zeit wieder zu ändern. Hinter dem Anwachsen von Opera steckt also ein anderer. Freut mich aber für Opera. Immer noch ein sympathischer Browser.

c) zur Kommentarproblematik: ich kann hier natürlich nur für mich sprechen. Bei mir ist es einfach so, dass ich seit 2013 einen Job habe und schlicht und einfach abends nicht mehr die Energie und Lust habe, Kommentare zu schreiben. Klar: die Tatsache, dass eh selten jemand antwortet bzw. es mangels Teilnehmer nur selten zu Diskussionen kommt, verschärft die Situation. Ist also bisschen ein Teufelskreis. Aber wie gesagt: Hauptursache sind Energie und Zeit. ABER: gelesen habe ich natürlich alle Beiträge (bis auf die vom Katzenviech). Ich werde versuchen, wieder etwas aktiver zu werden, kann aber nicht versprechen, ob ich das auch durchziehe.

d) zu den Videos: ich habe ja schon öfter erwähnt, dass ich der Meinung bin, dass deine Videos maximal 60 Minuten dauern sollten (inkl. unboxing und Fazit). Und selbst das ist für meinen Geschmack einfach zu lang. Auch hier ist wieder das Zeit/Energie-Problem die Ursache. Mir ist natürlich bewusst, dass es schier unmöglich ist, in weniger Zeit das Informationsniveau beizubehalten. Und ich habe spontan keine Lösung parat. Ich würde dir nur vorerst empfehlen, deine Energie auf mehrere, kurze Videos zu konzentrieren, statt auf wenige umfangreiche, die sich offensichtlich sowieso niemand in voller Länge anschaut.

e) Ich komme nach wie vor über http://www.bagdadsoftware.de auf deine Seite ^^. Offensichtlich zählt das in der Statistik aber zur http://www.beimchristoph.de, oder? Ich hätte nämlich erwartet, dass ich da ansonsten auffalle :smile:

f) Weitere Entwicklung: wie wärs mit einem Artikel (Mo.) und einem (kürzeren) Video (Do.) pro Woche? Ist das umsetzbar? Ansonsten: lass den Donnerstag ganz weg bzw. halte ihn nur für Sonderartikel frei.

g) spätestens wenn ich mir Ende 2015 meinen neuen PC kaufe, gibts wieder mind. einen Gastbeitrag von mir :wink:

h) wie schon persönlich mitgeteilt: deine berufliche Entwicklung freut mich sehr und ich ziehe hier auch gerne meinen imaginären Hut vor dir. Einen Job zu haben, der einem Spaß macht, in dem man angesehen ist und in dem man im Idealfall noch gut verdient ist sehr selten.

i) mein Jahr 2014 in zwei Worten:
– pessimistisch formuliert: „Stagnation“
– optimistisch formuliert: „Stabilisierung“

„Google Nexus 4: da bin mit Sicherheit ich für einen großen Teil verantwortlich.“
Ich glaube die 206 Besuche können dann ziemlich auf uns 2 aufgeteilt werden :)

Zum Browser: Bin mittlerweile (seit ca. nem Monat oder so) auch auf Chrome umgestiegen. Finde den Feuerfuchs auch weiterhin sehr sympatisch und es gibt immer noch einige Dinge die ich in Chrome nicht so toll finde wie bei ihm (besonders was addons angeht), aber die Performance von Chrome ist der Hammer, das will ich nicht mehr missen. Bin selbst nach dem Monat jedesmal überrascht, wie schnell der startet und bereitsteht(ohne jegliche erkennbare Verzögerung).
Insgesamt verzerre ich die GA Statistiken jetzt aber sowieso, da ich mit dem FF ziemlich sicher nicht erfasst wurde, mit Chrome aber (derzeit) schon.

Zur Kommentarproblematik: Also bei mir ist es ganz einfach so, dass ich zwar alles Lese, aber mir in den allermeisten Fällen die Relevanz fehlt. Das fängt bei den Videos an, wo ich sagen muss, dass sie mich leider auch weiterhin nicht interessieren und ich da schon mal gleich gar nichts zu kommentieren habe. Aber auch sonst geht sehr vieles, sehr weit an meinen Interessen vorbei. Du diversifizierst viel, was ja eigentlich eine gute Sache ist, aber mit PS3, 3DS, Vita aber auch eSport und meistens auch Film Einträge kann man bei mir nicht Punkten (und dann auch erst recht nicht Diskutieren). Aber selbst wenn es um aktuelle PC Titel geht ist da einfach nicht mehr so das Interesse da. Dass ich das aktuelle Zeug nicht spiele (oder allgemein sehr wenig spiele) ist ja schon seit einigen Jahren nichts neues. Aber zumindest war ich da dann trotzdem noch sehr dran interessiert. Das ging aber auch deutlich zurück. Ich lese überhaupt keine Game-News Seiten mehr. Das einzige was ich noch mitbekomme ist das, was ich hier lese, was auf allgemeinen Tech-Seiten (heise etc.) so durchkommt und was im RT-Podcast bzw. dem „Patch“ erwähnt wird.

Was den Donnerstag Eintrag angeht fände ich Variante 2 am besten. Einfach komplett optional, wie es gerade passt. Ist dann egal ob es 6 Wochen lang mal keinen Donnerstag Eintrag gibt und dann aber vielleicht auch mal ein paar Wochen am Stück wieder einen oder wie auch immer. Könnte man dann auch, finde ich, die Gastbeiträge mit rein nehmen. Gastbeiträge nach festem Rhytmus würde ich niemals zustimmen, aber hin und wieder an nem Donnerstag was zu liefern, wenn was ansteht wie neue Hardware oder ne tolle neue Spielentdeckung, warum nicht?

Persönlich war 2014 für mich natürlich sehr spannend: Neue Stadt (Ingolstadt) neuer und vorallem erster „richtiger“ (also Vollzeit und dauerhafter) Job und alles was dazu gehört.
Das erste mal finanzielle Unabhängigkeit genießen zu dürfen und nicht von 600€ leben zu müssen ist natürlich ein riesen Fortschritt. Wovon ich viel direkt wieder in Unterhaltungselektronik reinvestiert habe :) Dazu habe ich auf der Platte auch noch nen halb fertigen Gastbeitrag rumliegen, den ich auch irgendwann mal fertig schreiben will….

Ich bekenne mich schuldig :sad:
Die ARIVA Einträge kommen von mir, da ich dort arbeite :D Interessant, dass die erst seit diesem Jahr getrackt werden und noch interessanter, dass dort ARIVA als Anbieter steht, da unser Internet hier eigentlich über die Telekom läuft. (wer weiß was unsere Technik hier umgestellt hat :D)
Ich schau von der Arbeit aus, halt jeden Tag einmal rein, ob es neue Kommentare gibt und lese fleißig Montags/Donnerstags deinen Eintrag :D (man muss ja auch mal Pause machen)

Kommentare:
Ich schreibe nur dort Kommentare, wo ich auch was zu beitragen kann. Da ich leider nicht so der „aktuellste“ Spieler und Filmeseher bin, kann ich dort meistens nicht so mitreden :(

Videos:
Bei den Videos ist es bei mir von mehreren Faktoren abhängig: Zeit, Lust und Interesse.
Einige Titel interessieren mich schlichtweg einfach nicht (z.B. die meisten Shooter, ist einfach nicht so mein Genre), bei einem Teil der Titel möchte ich auch einfach nicht gespoilert werden (auch wenn sich das gespoilerte natürlich stark in Grenzen hält), da ich diese Titel dann selber erkunden möchte. Dafür schaue ich mir in solchen Fällen deine Videos dann zu gegebener Zeit an :)

Donnerstagseintrag:
Da würde ich mich Azz anschließen, sofern das umsetzbar ist. Ansonsten würde ich auch eher zu Option 2 tendieren.

Um noch ein paar Sachen von den Anderen aufzugreifen:

„PS3, 3DS, Vita aber auch eSport“ sind auch nicht mehr so meine Themen, weil ich einfach zu viele Spiele habe. Angefangen vom PC und dann stehen hier zig Konsolen rum, auf denen gute Titel sind und so weiter. Die Lebenszeit, um die Spiele alle so zu würdigen, wie ich das sonst bei einem guten Spielen tue, wird keiner von mehr haben, weil es einfach zu viele sind (ja, das Steamgauge sagt was Anderes, aber man muss ja auch noch Arbeiten…).
Von den genannten Themen interessiert mich eSport noch am Meisten, aber nicht so überdurchschnittlich. Wettmafia, DDos und andere Dinge sind zwar ganz nett zu wissen, aber bereichern meine Gespräche, selbst mit Nerds, kaum. (*möchte anmerken, dass dieses Wort viel zu verschwenderisch gebraucht wird* „Danke, Pro7“)

Videos scheine ich als Einziger halbwegs regelmäßig zu schauen. Wenn ich mich morgens für die Arbeit fertig mache, Tasche packe und mache ich die Netflix, Watchever oder Youtube App an und wähle blind was aus den Empfehlungen aus und das schaue ich dann morgens oder im Laufe des Tages fertig. Bei einer langweiligen Tätigkeit, bei der man sonst seinen Kopf abschaltet, halte ich das für die beste Möglichkeit etwas verlorene Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich muss ja immer mindestens 2 Sachen parallel tun und wenn man sowieso mit etwas nicht so Spannenden, aber Notwendigen zu tun hat, gerät man nicht so schnell in den Alltagstrott.

Zur Länge her kann ich also sagen, dass die mir grundsätzlich egal ist. Problem ist nur eben, dass längere Videos eine geringere Chance von mir haben angeklickt zu werden. Aber auch sonst setze ich mich nur selten abends hin und denke mir: „Oh, jetzt muss ich dieses 30min+ / 60min+ Video noch schauen!“ – außer ich will das Spiel jetzt unbedingt kennen lernen oder warte schon ewig darauf.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Warum sind diese typischen Gaming-Video-Reviews von vor zehn Jahren eigentlich tot? Deswegen habe ich beispielsweise die Gamestar gemocht, denn die halfen mir am Besten einzuschätzen, was ich mir hole: Joint Ops oder doch auf BF2 warten? 7 Minuten Video – BÄM. Entscheidung. Tot, sind sie zwar nicht wirklich, es gibt noch so einige Menschlein, die hier natürlich die Sparte bedienen, aber ich finde die immer zum Fremdschämen oder nicht gut umgesetzt oder Beides.

Die frühen GS-Videos, für diejenigen, die sie nicht kannten, waren dann richtig böse in Sparten geteilt… Grafik, Story blah – so wie man das mit der nebulösen Tabellenwertung kennt. Das Ergebnis mag zwar fragwürdig sein, aber so sah man in den einzelnen Bereichen gut, worauf man sich einlässt, wobei das Thema Grafik & Performance heutzutage vom Tisch ist und meistens kennt doch jemand der sich entschließt genauer in das Spiel einzusteigen, sowieso das geschichtliche Drumherum, zumal das Meiste auch Fortsetzungen sind.

Fazit:
Ein Christoph-Zeigt-Video gestrafft, ohne einen kommentarlosen mehr-minütigen Vorspann (DuckTales) kommt meinem Optimum persönlich am Nächsten. Wie ich schon einmal schrieb, kommt es auch mir auf persönlicher Ebene dem Gefühl am Nächsten: „Mal rüber gehen zum Christoph, der zeigt mir das Spiel.“ Nicht von Anfang an, aber so den Anfang vom mittleren Drittel meistens. Das war wie gesagt immer cool.

Ganz einfache Lösung: Von Donnerstag bis Sonntag machen wir das hier zu Kessys Welt und die Spiele in den Videos werden in Zukunft durch mich ersetzt. Wenn Stubsnasen-Katze Maru Zehntausende von Hits bekommt, nur weil sie in einem Karton sitzt (https://www.youtube.com/watch?v=gqY-t0la2q4), wer weiß wie viele Millionen ich dann bekomme, wenn ich schlafend auf meinem Stuhl liege!

Problem gelöst. Diskussion beendet!

@Kessy

Ruhe im Karton…äh auf dem Stuhl!

@Azz

c) War ja nur ein „Katzenviech“-Eintrag dieses Jahr.
e) Ja, wird gezählt. BS.de leitet einfach stupide weiter.
f) Videos will ich auf gar keinen Fall mit einer Deadline versehen. Zum einen sind die dann doch mehr Aufwand (und Stress) als 1-2 DINA4-Seiten zum anderen habe ich dafür gar nicht das Material, das wirklich durchzuziehen.

@Ron

Joa, an den Themen wird sich allerdings wohl nicht viel ändern. Weder kenne ich mich sonst irgendwie in Sachen aus, die euch interessieren (beziehungsweise über die ich was erzählen darf außerhalb der Arbeit). Es hat schon seinen Grund, warum ich Diskussionen über Religion und Politik beispielsweise komplett meide. Noch ist mein Leben besonders spannend. Aber immerhin bekommste durch mich ein wenig was aus der Games-Welt mit.

@Kirika

Meine Erklärung gefiel mir besser :wink: .

@Jakill

Zum Thema Freundschaften: Ich kenne niemanden außerhalb der Arbeit. Nada. Nix. Null. Ich bin in der Hinsicht einfach nicht wie du, der durch Foren und Clans haufenweise Leute kennt (was natürlich super für dich ist!) Von daher ist mir es im Moment ziemlich egal wie tief das Endergebnis ist. Ich muss überhaupt erstmal eine Gruppe haben mit der ich mich unterhalten/treffen kann. Und nein, mit den Damen beim Aqua Jogging geht das nicht so gut :smile: .

Zu den GS-artigen Videos: Das Problem ist, dass diese Art von Video extrem viel Aufwand macht. Brauchst ja nicht nur Gameplay am Stück, sondern aus vielen Stellen im Spiel. Entsprechend lang spielen und dabei dann entweder rechtzeitig Aufnahme drücken oder Sachen reproduzieren und dergleichen. Das macht nicht viel Spaß. Das ist der Hauptgrund, warum das die YouTube-Persönlichkeiten von heute nicht machen (und ich auch nicht). Neben der fehlenden Bandbreite mit ein Grund, warum ich für GG damals nur wenige Videos aufgenommen habe (C&C4 Test [inkl. Kommentar von mir], Brink Test, Battlefield 3 Vorschau [Text für Jörg geschrieben] – mehr fallen mir gar nicht ein). Es hat schon seinen Grund warum Seiten wie Gametrailers Leute beschäftigen, die ausschließlich damit beschäftigt sind.

Das BF3-Video war dabei noch das einfachste weil es einfach nur zwei Matches waren, aus denen ich große Teile einfach rausgeschnibbelt habe (nicht einmal die Reihenfolge verändert) und mit meinem endlosen Sterben quasi einen roten Faden schaffte. War natürlich doof, dass vorher Dark Souls aktuell war und entsprechend es vielleicht für den ein oder anderen so aussah, als würde ich das davon kopieren…aber gut.

Zu deinen Gastbeiträgen: Ich weiß nicht mehr worum es konkret ging (glaub um Bücher, oder?), Steam hat ja leider immer noch keine Historie, und vielleicht hätte das am Ende doch gepasst/sinnvoll gewesen. Aber ich wollte es halt an der Stelle nicht haben. Wie du auch sagst, ist es am Ende des Tages mein Baby und meine Entscheidung auch wenn ich selbstverständlich über jeden Gastbeitrag dankbar bin.

Zu deinen Kommentaren/Kommentarkultur: Ja, deine Kommentare sind die längsten (hab‘ aber noch keine konkrete Statistik dafür). Es gibt allerdings zwei Problem, und da bin ich jetzt mal ganz ehrlich zu dir, auch wenn ich mich garantiert in Teufels Küche begebe: Zum einen sind die Textwüsten teilweise sehr schwer zu durchdringen (das Thema hatten wir vor einigen Jahren schon einmal in einem Kommentarthread) zum anderen, und das ist für mich der wichtigere Punkt, bist du nicht wirklich Diskussionsfreudig wenngleich du das sicherlich völlig anders siehst.

Bei jedem Wort, dass ich dir schreibe (ich schwitze jetzt schon wieder…und das ist keine Übertreibung) muss ich im Vorfeld ganz genau überlegen, ob auch nur der Hauch einer Chance besteht, dass du es falsch/extrem auffasst und/oder nur auf dich beziehst (wobei du in der Vergangenheit sogar Sätze aus Einträgen auf dich bezogen hast, die überhaupt nichts mit dir zu tun hatten). Entsprechend weiß man nie, wie aggressiv/beleidigt dann deine Reaktion ausfällt und lässt es im Zweifel lieber bleiben.

Dazu kommt noch, das habe ich jetzt wieder bei unserem kurzen Magic-Gespräch bemerkt, dass du gefühlt die andere Meinung ersticken/deine Sicht der Dinge für die einzig richtige hälst. Dazu führst du dann gerne teils uralte Gespräche ins Feld an die sich kein Schwein mehr erinnern kann („vor 20 Jahren hast du aber was anderes gesagt!“ – leichte Übertreibung), was extrem nervt (Menschen und Meinung ändern sich!) und/oder verweist auf gefühlt 10.000 Bekannte, die angeblich mehr Erfahrung haben und deiner Meinung sind. Dabei bestreite ich nicht, dass du wirklich so viele Leute in allen Bereichen des Lebens kennst. Aber du musst dich auch mal in unsere Schuhe versetzen, wie viel Spaß es mit jemanden macht zu reden, der immer nur draufdrückt. Natürlich besteht eine Diskussion aus zwei Seiten. Aber wenn eine davon immer nur erstickt wird, hat man auch nichts davon. Zumal du auch nicht Allwissend bist egal wie viel du schon gemacht hast oder wie viele Leute du kennst.

Das sind beides Dinge, die mich explizit davon nicht nur auf deine Kommentare zu antworten, sondern sogar überhaupt tiefere Gespräche mit dir zu führen (die Magic-Sache habe ich sofort bereut). Das ist extrem schade aber speziell nach der einen Aktion vor einigen Jahren (glaub, da warst du noch mit einer anderen Dame zusammen), lebe ich lieber mit diesem Status Quo als dich komplett zu verlieren. Natürlich bin auch ich mal stur/intolerant/ein Arschloch, wir sind schließlich alles Menschen (außer Kessy), aber mit dir ist es aus meiner Sicht besonders schwierig.

Zum Thema Kommentare bearbeiten: Du bist ganz normal als Autor angelegt. Du müsstest also eigentlich die Rechte haben sobald du dich einloggst auch Kommentare zu bearbeiten. Kann natürlich sein, dass du dann nur die Kommentare bearbeiten kannst, die du auch im eingeloggten Zustand verfasst hast. Müsste man mal probieren.

@Allgemein

Zum Donnerstagseintrag: Wird dann wohl auf Nr. 2 rauslaufen. Werde ich aber am Montag dann konkret verkünden.

Zum Thema Videos: Die Problematik ist logischerweise auch mir bewusst (und wir haben ja schon öfters drüber diskutiert). Wobei es mich bei Christoph spielt gar nicht mal so wirklich stört, dass nur wenige sie ganz kucken. Der größte Aufwand ist eh der Unboxing-Teil. Dafür ist zum einen die Dreiersplittung da und zum anderen, dass ich doch relativ wenig dabei sage (abhängig davon wie gut ich mich auskenne). Man schaut den Anfang, skimmt dann durchs Gameplay und schaut das Fazit.

Ein Ansatz wäre das Gameplay zu straffen also rigoroser einfach Sachen wie Menüs lesen oder Leerlauf (Ladebildschirme, ein paar Zwischensequenzen, sinnloses rumlaufen) rausschmeißen, um am Ende vielleicht die Videos auf 60 Minuten zu drücken (abhängig von der Länge des Unboxing natürlich). Sprich weiterhin nur Aufnahmen aus der ersten Stunde aber eben geschnippselt. Kann es ja das nächste Mal mal testen. Aufsplitten von Unboxing/Gameplay in eigene Videos bin ich auf jeden Fall weiterhin kein Fan von.

Ich will aber natürlich, vor allem in Hinblick auf meinen Vorsatz noch weniger Spezialeditionen zu kaufen, auch wieder mehr Christoph zeigt und Christoph stellt vor Videos machen. Allerdings mit noch ein wenig mehr Vorbereitung speziell bei den Christoph stellt vor. Kalt ins Spiel ohne es vorab mal zumindest 15-30 Minuten gespielt zu haben ist ganz klar der falsche Weg.

@Christoph:
Ehrlich gesagt bin ich mir dessen bewusst und kaum woanders als hier oder mit dir schreibe ich absichtlich so hart. Mir ist klar, dass das seit zu langer Zeit für Spannungen sorgt. Dies resultierte dann Eurerseits vielseitig in Überforderung, Schweigen oder mich zu Ignorieren. Auch vollkommen verständlich. Für mein Verhalten habe ich meinerseits Gründe, was natürlich Nichts rechtfertigen oder entschuldigen soll. Die Notwendigkeit das im Einzelnen auszubreiten oder zu entschuldigen, habe ich überwunden (Warum, liest man in Absatz 2). Hervorheben will ich nur, dass ich nicht willkürlich oder unkontrolliert handle. Es scheint mir wichtig das zu erwähnen, da niemals jemand deswegen auf mich zu kam. Keine Aus_Sprache_. Ich wollte kein unübersichtliches Geschreibsel unter der BS/BC Kommentar-Sektion oder Textchats in immer anderen Programmen. Wenn jemand das Bestreben oder den Mut gehabt hätte sich diesbezüglich auszutauschen, hätte man Wege gefunden. Doch soetwas mache scheinbar nur ich für Andere. Niemand für mich und das vermutlich selbstverschuldet. Ich weiß natürlich, dass Manchen diese Form der Kommunikation nicht liegt. Wenn mir jemand unerwartet einen Spruch drückt, dann bin auch ich sprachlich und rhetorisch (wie immer) ganz schwach. Und vergesslich werde ich mit der Zeit auch, was für mein Alter unüblich stark zunimmt. Daher sind Erwähnungen „Früher war das soundso“ nur noch selten von mir zu vernehmen, denn dafür ist alles viel zu schemenhaft geworden und somit nicht mehr tauglich für Diskussionen. Aus der Situation will ich aber auch keinen Bumerang machen. Ohne mich hätten hier alle deutlich mehr Spaß gehabt, dessen bin ich mir ebenso bewusst.

Wichtig hervorzuheben ist mir auch, dass ich kein Choleriker bin, der seine Meinung als ein Allheilmittel ansieht und direkt austickt. Aber ich bin besonders gut darin dieses Vorurteil zu bestätigen, wenn mir diese Rolle von vielen Seiten über Jahre hinweg zugeschustert wird oder ich schon diese vorsichtigen Schritte im Steam lese. (Ab hier bitte mit einem sarkastischen Tonfall lesen:) Wie ich vermehrt lesen durfte, bin ich ja besonders leicht zu analysieren und zu demontieren. Vor allem aber widerspreche ich mir selbst allein genug, weswegen es nicht für notwendig befunden wurde, ein vernünftiges Gespräch zu suchen. Kommunizieren kann ich ja auch total schlecht. (Ende des Tonfalls und Bezug zu Absatz 1.)

Lange Zeit dachte ich, dass nur wir Beiden keine Informationsebene beim Austausch hinbekommen, Christoph. Als weitere Schwierigkeiten auftraten, kam ich zum dem Schluss, dass nur ich mich nicht richtig oder nur umständlich ausdrücken kann. „Mit Niemanden!“ vermutete ich, doch das änderte sich ein kleines Bisschen vor bald zwei Jahren. Mit kleinen Schritten habe ich mich weiterentwickeln müssen, als man mir meine Zukunft verbaut, mein Zuhause genommen und mich allein gelassen hatte. Das war auch im Nachhinein der Grund, warum ich in meinem Jahresrückblicken für mich unerklärlich glücklich war. Endlich angekommen in der Arbeitswelt wird meine Art Texte zu schreiben als „fachlich korrekt“, „auf den Punkt“ oder „akademisch“ bezeichnet. Das freut mich und verwirrt mich gleichermaßen. Ich will nicht verschweigen, dass ich im Alltagsgespräch mit meiner Satzstruktur immer noch anecke. Vor allem Menschen mit niedriger Aufmerksamkeitsspanne fällt es schwer jemandem zuzuhören, der so spricht, wie er schreibt. Aber immer wenn sich jemand – unabhängig des Bildungsstands – die Zeit genommen und ein Gespräch mit mir geführt hat, kamen vernünftige, friedliche (!) Debatten über allerlei Themen zu Stande. Auch heikle Dinge, wie Religion oder Politik.

Auf der Diskussionsebene hingegen haue ich selten drauf. Hier, ja. Als hauseigener BS/BC-Troll sozusagen. Sonst bin ich eher zurückhaltend skeptisch und möchte mich meistens nicht festlegen. Vor allem aber, da ich zumeist nicht den Zugang zu dem Wissen erhalten habe, um alles korrekt abzuhandeln. Je mehr Wissen man sich erarbeitet, desto mehr stellt man fest, dass man zu den „großen Themen“ egal wie belesen man ist, eigentlich niemals eine stabile Meinung vertreten kann, da die Weitsicht fehlt. In diesem Sinne bin ich oftmals sehr dankbar, dass diverse Menschen, die diese Weitsicht besitzen auch die Verantwortung tragen. Akut widersprechen tue ich wirklich nur, wenn ich ebenso akuten Unfug höre, aber das passiert selten, seit ich nicht mehr mit der geistigen Unterschicht Deutschlands zusammen arbeiten muss. Das war eine schwere Zeit, da ich dann immer den Drang habe diese Dummheit richtig zu stellen. Das ist aber selten eine gute Idee.

Exkurs weg vom Thema:
Dein Ansprechen von Magic ist das absolute Gegenbeispiel zu meiner Aussage hier und wird mich wahrscheinlich wieder genau auf den Punkt festnageln, von dem ich weg will. Das muss ich aber in Kauf nehmen, weil ich das richtig stellen möchte. Ich sage dir ganz eindeutig, warum ich da so reagiere: Das Ganze war zwar regelrecht aufbrausend, aber diente in erster Linie mich davor zu Bewahren mir auch MTGO zuzulegen, um nicht noch mehr Geld zu Verschleudern. Zum Anderen (auch wieder für mich wichtig) will ich nicht schon wieder enttäuscht zu werden, da ich mir ständig COOP Spiele dem Zwecke des Bewahrens vor Peinlichkeiten hole. Zum Dritten möchte ich nicht erneut von der minderwertigen Oberfläche von MTGO enttäuscht werden. An 4. Stelle kommt dann endlich ein Grund der dich betrifft:. Innerhalb der normalen Community artikulieren Menschen sich so nicht. Das sind wieder für Spieleübertragungen erdachte Fachausdrücke, fast schon ein eigenes Vokabular, was sich dann hinten herum in der Community etabliert hat. Das Spiel ist leider viel zu vielseitig, als dass es im semiprofessionellen Rahmen genau jene Kombinationen gibt, wie man sie im Internet verkörpert sieht. Die Lore oder die Clans interessieren Spieler kaum, auch nicht als Farbanzeiger, da aktuell mit 2015 sowieso der ganze Deckbau wieder auf den Kopf gestellt wird. Richtige Turnierspieler verhalten sich schon gar nicht so, wie gezeigt. Ich gebe dir da also derart heftig Contra, weil dir jeder halbwegs erfahrenere Spieler, der regelmäßig FridayNights oder mit Freunden spielt den Wind Segeln nehmen wird. Da ich hier sowieso Derjenige bin, der hier immer austickt, hielt ich es für sinnvoll dann auch direkt der Spielverderber zu sein, bevor es jemand Anderes ist. Die meisten barschen Töne, auch wenn sie in unserem Gespräch fielen, betrafen unser eigentliches Gespräch also überhaupt nicht. Ich wollte diese MTGO Diskussionen auch gar nicht führen, wollte aber auch nicht direkt das Gespräch abhaken, indem ich sage: „Mir egal.“ Letzteres wäre im Endeffekt zwar ehrlicher, aber nicht unbedingt hilfreich für die Pflege des Kontakts gewesen. Damit muss ich leben, trotzdem möchte ich mich für diesen Teil zumindest entschuldigen, auch wenn das erreichte Ziel, das Thema abzubrechen erreicht wurde. Trotzdem kannst du mir trotzdem weiter von deinen Erlebnissen mit MTGO berichten, wenn dir danach ist.

Die Wahrheit ist: Ich habe keine Ahnung von MTG. Ich kann mich noch Jahre damit beschäftigen und werde immer noch nicht die Raffinesse haben, wie Andere sie haben. Was mich an dem Spiel interessiert, ist das Sammeln deutscher Karten (vorwiegend ab Edition 2014), die Spielserie DotP und Küchentisch-Magic. Ich spiele in der Echtwelt am Liebsten Standard und den THG-Modus. Alles Andere ist mir egal. Englische Bezeichnungen sind mir egal, weil ich deutsche Karten sammle. Ich kenne die deutschen Bezeichnungen, aber verwehre mich dagegen. Wenn ich eine Karte mit deutschem Text auf den Küchentisch lege, will ich den deutschen Namen und die richtigen Schlüsselworter haben und sonst Nichts. Warum? Weil Magic komplexer ist und weil Magic-Karten im Gegensatz zu Pokémon oder Yugi-Oh ihren Wert danach bemessen, wer mal damit gewonnen hat. (Das finde ich viel besser als nach bestimmten Editionen, Foils oder Fehldrucken Ausschau zu halten.) Als ich meine Pokémon-Karten verkaufen wollte, war es eine unheimliche Arbeit, weil ich alle möglichen Sprachen dabei hatte. Das hat den Wert verändert. Vorausschauend beschränke ich mich mich beim Magickartenkauf auch darauf nur deutsche Karten zu haben und für ein klares Anwenden der Regeln auch deutsche Bezeichnungen zu verwenden. Die Übersetzung ist überdurchschnittlich gut und es ist eher von Vorteil bei einem Spiel, bei dem man sowieso um zig Ecken denken muss, die Muttersprache zu verwenden, um es dem Gegenüber zu erleichtern, was man ausdrücken will. Ich werde nie so gut spielen, dass ich gegen Fremde beim FridayNights bestehe und ich will das auch gar nicht. Ich will aber nicht mitten im Spiel durch einen Denkfehler einen sicheren Sieg an die Wand fahren, nur weil ich die Bezeichnung einer Karte auf Englisch nicht verstehe. Auch im Internet hat sich mein Magic-Hype schon wieder beruhigt. Ab und zu mal Spellslinger oder LRR und gut ist. Für die Unterhaltung ist das gut, aber besser Spielen kann ich dadurch auch nicht. Das ist auch gar nicht der Anspruch der Unterhaltungsbeiträge. Das Einzige was ich Anderen voraus habe, sind erfahrene Freunde, die mir das Spiel richtig gut beibringen. Ich erhebe diese Menschen nicht zur Unfehlbarkeit, aber ein Turnier-Schiedsrichter kennt die Regeln nun einmal besser als Unsereiner und der hat auch Erfahrungen, was die wirklichen MTG-Spieler spielen und welche Decks sie bauen. Nur glaube ich, dass du nicht weniger als ich von solchen Sachen beeinflusst wirst. Die erwähnten Videos, die du dir reinziehst: „Soundso wurde das im Video/Turnier/von einem Kommentator gesagt und so muss es sein.“ Selbst wenn du das Alles hier anzweifelst und weiterhin der Ansicht bist, dass ich immer auf meinen Standpunkt verharre, habe ich den Eindruck, dass du _bei_diesem_einen_Thema_ nicht viel anders bist. Als Autodidakt, hast du dir das meiste deines Magic-Wissens über das ganze Material reingeholt und nun deine Begegnung mit „richtigem“ Magic. (Ich schreibe „richtiges“ Magic, weil ich ja nur meine Art zu spielen kenne und die ist extrem beschränkt. Das weiß ich. Darauf beschränkt, wie ich damit Spaß habe, weil ich jetzt nicht wirklich viele Leute habe, um das zu spielen.) Und jetzt stellst du fest, dass es nicht ganz so „wie man das aus dem Fernsehen kennt“. Wahrscheinlich spielst du zu Beginn an direkt besser als die Meisten, schließlich gewinnst du ja offensichtlich ziemlich viel. Auf der Grundlage allein schon glaube ich, dass völlig unabhängig von meinem Verhalten, eine vernünftige Diskussion über MTGO schon nicht möglich wäre, dafür glaubst du selbst schon viel zu sehr zu wissen, was „richtig“ und „falsch“ im Spiel ist.

Mein erster Gedanke beim Lesen deiner Antwort war „endlich“, da ich erwartete wesentlich früher von dir oder jemand Anderes des fiktiven Staffs diese Zeilen zu lesen. Wer was nach welcher Zeit geschrieben hat, spricht ja dann auch für sich (…). Du musst dich also gar nicht schlecht fühlen, schwitzen oder was auch immer du gerade durchmachst. Es ist alles in Ordnung. (Vermutlich hätte ich das an den Anfang des Textes schreiben sollen…) Keinesfalls möchte ich geheimnisvoll klingen, wenn ich schreibe, dass ich Gründe habe, ohne diese zu benennen. Man kann sie erfragen oder eben nicht, doch da das die letzten Jahre nicht geschehen ist, bezweifle ich, dass es jemanden interessiert. Wären sie von Relevanz oder würden sie mich besser dastehen lassen, kann ich versichern, dass ich sie nicht unerwähnt gelassen hätte.

Mein Kommentar zur meinen Kommentaren war nichts Anderes als zuzugeben, dass sogar ich selbst die Situation Leid bin. Die Grundbotschaft soll euch also Erleichterung liefern. Denn ich denke, dass Menschen eher erleichtert sind Weniger vom mir zu lesen, als Mehr. Eine weitere Wahrheit ist aber, dass mir andere Dinge wichtiger geworden sind, als der sowieso nicht-gewünschte Versuch hier noch einen Beitrag zu leisten. Ich bin froh, dass wenigstens dieses Vorgehen von mir funktioniert und dich endlich dazu provoziert hat zu antworten. Und nein, ich will auch keinen „Verlust“ suggerieren, den die Seite durch geringere Aktivität meinerseits hätte, denn wenn wir ehrlich sind: Ich bin kein Verlust und einen Gegenwert zur Spannung habe ich lange Zeit nicht geliefert. Die Zeit, die ich dieser Community, begründet durch unsere Nachbarschaft, gewidmet habe, habe ich überstrapaziert. Ich denke, dass ich zu diesem um dich herum gebildeten Haufen nie gepasst habe. Ich bin also nichts anderes als ein geduldeter Gast, der länger geblieben ist, als er willkommen war. Und wie eingangs erwähnt, war mir das bewusst.

Mein Text hier ist auch schon wieder viel länger als geplant, obwohl ich eigentlich angefangen hatte ihn drastisch zusammen zu kürzen. Du hast mich mit dem Ausdruck „Textwüste“ auf jeden Fall dazu gebracht etwas ausführlicher als geplant zu werden. Und trotzdem ist er immer noch ziemlich kurz im Vergleich zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte. Bis auf den Abschnitt mit Magic dachte ich jedoch: Lass es gut sein und gib zumindest diesen Teil bei. Da mich sowieso jeder so gut zu kennen glaubt, wird es niemanden überraschen. Vereinzelt möchte ich noch unter bestimmte Themen schreiben, warum ich gewisse Ansichten derart drastisch vertreten habe, die tatsächlich nicht provokant gemeint waren. Nach außen hin macht das für Andere keinen Unterschied, aber für mich schon. Denn die eine Art zu schreiben ist wie ich bin und die Andere, wie mir nachgesagt wird zu sein.

Übrigens: Steam hat einen Verlauf, aber nur in der Steam-App. Da bei aktivem Login auf dem Smartphone alles synchronisiert wird, kann man da auch nochmal lesen, was irgendwann mal vom PC aus geschrieben wurde. Man darf logischerweise nur nicht auf Chat-Protokoll löschen drücken.

Ui, was ist denn hier los? Da war mir auf Arbeit grad mal langweilig (ja, auch die Arbeit bei ner Versicherung ist nicht unbedingt „superspannend“) und wollte mal schauen, was neu ist und dann erwarten einen hier Monstertexte. Wow.

Mir persönlich ist es egal, wann ein Text erscheint, da braucht es keinen bestimmten Tag. Daher wäre bei Bedarf völlig ok. Ist auch doof, dann immer im Zwang zu stehen, zum Tag X was produzieren zu müssen. Wie man das jahrelang durchhält, ist schon aller Ehren wert.

Da gibt es oben eine Kommentarstatistik. Ich habs jetzt nicht 1000%-ig auf dem Schirm, aber den einen oder anderen Kommentar habe ich doch auch hinterlassen. Müsste ich dann nicht auch da irgendwie auftauchen? (Nicht, dass es wichtig wäre, nur Neugier).

Auch von mir dann noch ein frohes neues Jahr! :smile:

Die Monstertexte sind im Dezember mittlerweile nix Neues mehr :smile: .

Und jetzt wo du es sagst: Du tauchst in der Übersicht tatsächlich nicht auf. Ich glaub‘ die Statistik zeigt nur die Allzeit-Top-20-Kommentatoren an. Hab‘ ich nicht bedacht. Da fehlt dann auch noch ein John of Gaunt beispielsweise. Eieiei. Da zerfällt der halbe Absatz in sich zusammen. Kann man nichtmal mehr Statistiken vertrauen, die man selbst gefälscht hat. Echt schlimm :smile: .Rondrer ist aber natürlich schuld. Ganz klar. Da muss für nächstes Jahr nachgebessert werden!

Pack heut Nachmittag ein kleines Update oben rein, um auf den Umstand hinzuweisen.

Also wenn du in die Version 3.54.3 der Spezifikationen „Beim Christoph Statistikfunktion“ vom 24. Dezember 2034 in Kapitel 10 „Kommentare“ Unterpunkt 3 „Userkommentare“ Abschnitt 10 „Userkommentare unter Einträgen“ schaust, dann steht da ganz klar: „Kommentare pro User pro Jahr“ ausgeben und nicht „Kommentare pro User in den Top 20 pro Jahr“ ausgeben.

Kann sein, dass in Version 3.54.2 noch was anderes stand. Aber ich erwarte selbstverständlich, dass du bei der Umsetzung auf die jeweils aktuellste Version zugrückgreifst! Immer diese Programmierer… :tongue:

So, jetzt bin ich mit „etwas“ Verspätung auch zum Lesen des Eintrags gekommen – und dann werde ich sogar noch namentlich erwähnt… :wink:

Ich würde für Option 1 plädieren – einen Zusatzbeitrag musst du ja nicht am Donnerstag online stellen. Durch die Länge deiner Beiträge werde ich sie sowieso meist erst mit zeitlicher Verzögerung lesen. Die Videos gehen leider komplett an mir vorbei, weil ich zu wenig Zeit für so etwas habe. Die Podcasts vermisse ich schon, allerdings gibt es momentan auch ein wirklich groooßes Angebot an gaming-Podcasts.

Für die neue Arbeitsstelle wünsche ich Dir natürlich viel Erfolg. Ich schreibe das übrigens gerade nach dem Abschluß eines Teilprojekts für deinen Arbeitgeber hier in Darmstadt. :smile:

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