Sicarius

Diskussion: Die Schwierigkeit von Spielen

Gestern ist Bloodborne (PS4) erschienen, der geistige Nachfolger von Dark Souls und quasi dritte Teil der Souls-Trilogie. Ein oder vielleicht sogar DAS Aushängemerkmal der Serie ist der hohe Schwierigkeitsgrad, der mindestens auf der Stufe der knüppelharten Ninja Gaiden-Reihe liegt – wenn nicht sogar drüber. Den einen gefällt das, den anderen nicht. Die einen wollen die Herausforderung, wollen sich wochenlang die Zähne ausbeißen. Anderen ist beispielsweise ihre Zeit nach Feierabend zu kostbar, um wenig bis gar keinen Fortschritt zu machen. Deshalb heute die simple Frage an euch:

Wie haltet ihr es mit dem Schwierigkeitsgrad? Zockt ihr nur auf „einfach“ oder ist „hart“ noch nicht hart genug für euch? Bis wohin macht es Spaß und ab wann ist es nur noch Frust?

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4 Kommentare

Ich spiele meistens auf „Normal“. Nur bei den Hidden Object Games spiele ich direkt auf „schwer“, da ich sonst viel zu schnell durch das Spiel durch bin :D
Der Schwierigkeitsgrad an sich sollte für mich zuerst seicht sein und darf während des Spiels gerne etwas ansteigen.
Gefrustet bin ich teilweise trotzdem von Spielen, sodass diese dann ne Weile liegenbleiben und später dann erneut angegangen werden. Momentanes Beispiel: One Piece – Pirate Warriors 1 (PS3). Da bekomm ich einen Levelendgegner momentan einfach nicht tot. Ich weiß wie es in der Theorie funktioniert bekomme es aber einfach nicht hin :( Ich habe bei dem Spiel zwar die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad runter zu drehen, bin da aber dann auch wieder zu stolz und will das blöde Vieh auf Normal schaffen!

Bevorzuge auch normalerweise „normal“. Situationen, in denen ich höher gehe:

– Es ist ein Konsolentitel und es gibt ein Achievement/Trophäe dafür (ja, ich weiß…Achievementwhore). Auch wenn ich es meistens bereue mich dann deswegen gequält zu haben.

– Ego-Shooter. Ich bin ja schließlich der Quake-Gott auf Erden (Quelle: http://www.beimchristoph.de/2012/01/auf-dem-schlachtfeld-in-schlechter-gesellschaft/

– Nachfolgerspiele aus Serien, die ich sehr gut kenne und entsprechend halbwegs einschätzen kann (Mass Effect, XCOM, sowas).

Grundsätzlich erwarte ich natürlich auch, dass es nicht unbedingt gleich mit einer Wand losgeht (darf mich aber durchaus gleich fordern) und im Laufe des Spiels mit meinem gesteigerten Können es noch anspruchsvoller wird. Gibt nix Schlimmeres als RPGs, wo ich am Ende ein laufender Gott bin und den Bossgegner schon beim ersten Anblick zu Staub zerfällt. Warum baut ihr auch so viele Sidequests ein, wenn ihr nicht wollt, dass der Spieler sie tatsächlich alle erledigt?!

Puh, das lässt sich natürlich garnicht pauschal beantworten. Aus zwei Gründen versuche ich jedoch, seit einiger Zeit stets auf „hart“ zu spielen bzw. falls es mehr als drei Stufen gibt, auf dem jeweils zweithöchsten.

Einerseits, weil Spiele in den letzten Jahres durchaus leichter geworden sind und mehr darauf abzielen, den Spieler möglichst ohne Unterbrechung (Tode) durch das Spielgeschehen zu führen. Andererseits, weil ich nicht das Gefühl habe, ein Spiel wirklich durchgespielt zu haben, wenn ich es nur auf dem normalen Level getan habe.

Kurz: auf „normal“ oder einem mittleren Schwierigkeitsgrad habe ich in der Vergangenheit zu oft das Gefühl gehabt, unterfordert gewesen zu sein, oder das Spiel nicht in Gänze erfahren zu haben.

Da Zeit mittlerweile ein knappes Gut geworden ist, ist auch ein mehrmaliges Spielen für mich in der Regel tabu. Daher gilt: lieber auf „schwer“ starten und nach 1h merken, dass das nix wird, als 15h ohne Anspruch durch ein Spiel zu rushen und danach kein befriedigendes Gefühl zu haben.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: für Darks Souls bin ich viel zu ungeduldig und wohl auch zu schlecht :smile:

Ich spiele zu 99 % auf Normal, das reicht mir dann auch. Ich kriege zuviel, wenn ich eine Szene 1000-mal machen muss, um weiterzukommen (wobei das meistens weniger an meiner Unfähigkeit als an miesem Spieldesign liegen könnte). Ein Grund, warum mir Dark Souls wahrscheinlich keinen Spaß machen würde, hab’s aber noch nicht ausprobiert. Hab bei Lords of the Fallen z. b. sehr schnell das Handtuch geworfen. Also: ich spiele lieber etwas schneller ein Spiel durch und spiele dann noch ein zweites, als mir sinnlos irgendwo die Zähne auszubeißen.

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