Sicarius

Wahlloses Spielegeblubber

Resistance 2 (Herstellerbild)

Resistance 2 (Herstellerbild)

So, wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, ich hatte gesagt, dass ich mich derzeit mal wieder ein wenig in einer Übergangsphase befinde, was Spiele angeht. Also relativ wahllos von Spiel zu Spiel springe aber mich nicht so richtig auf eines festlege und es durchziehe. Wobei ich letzte Woche Resistance 2 endlich beendet habe. Anschließend auch Teil 3 angefangen – dieses Mal aber auf „Normal“. Was habe ich mich bei Teil 2 auf „Hart“ gequält und dann gab es nicht einmal eine Trophäe dafür. Am Wochenende bin ich dann auf Wolfenstein umgestiegen und auch schon gut bei der Hälfte angekommen (Zur Erinnerung, mein Gedicht von damals). Könnte also was werden mit dem „Durchspielen“. Scheint entsprechend doch ein gewisses „Commitment“ vorhanden zu sein – zumindest was relativ kurze Spiele betrifft.

Erneute Abschweifung

Von Resistance werde ich allerdings erst ausführlich im Rahmen eines Late to the PS3-Party-Eintrags erzählen, sobald ich Teil 3 und vielleicht Burning Skies (PSV) durch habe. Dann kann ich euch wie bei Uncharted gleich den Gesamtüberblick geben (wobei da mangels Hardware noch Uncharted: Golden Abyss fehlte). Also vermutlich dann so 2016, wenn ich mir mein aktuelles Tempo anschaue. Wobei ich Resistance 3 tatsächlich derzeit nicht so wirklich spielen kann. Und zwar hat Insomniac Games mal wieder das gemacht, was ich bei Serien auch nur bedingt gut finde: Die Steuerung fast komplett über den Haufen geworfen. Als ich direkt nach Teil 2 mit Teil 3 losgelegt hatte, habe ich dadurch so einige Granaten vor meine Füße geworfen, die da eigentlich nicht hin sollten. Sprich ich muss jetzt erst einmal die alte Steuerung vergessen, bevor ich anständig weiterspielen kann.

Wobei das in diesem Fall kein Vorwurf an die Entwickler ist. Es lagen schließlich drei Jahre zwischen beiden Titeln und in der Zeit ändern sich halt Sachen beziehungsweise es stellt sich heraus, dass es anders vielleicht ergonomischer/sinnvoller ist. Können die ja nichts für, dass ich nun die gesamte Trilogie relativ zeitnah hintereinander durchjage. Ist aber definitiv der Grund, warum ich Teil 3 jetzt doch erst einmal wieder nebenhin gelegt habe und zu Wolfenstein gewechselt bin, um meine Ballerseele zu befriedigen. Die Gefechte machen dort auch definitiv mehr Spaß. Ihr wisst schon: Maus, Tastatur, id Tech 4, Raven Software – Perfekte Kombination. Schade nur, dass – wie im Gedicht erwähnt – so viel unnützer Firlefanz dabei ist (Stichworte „Quests“, „offene Stadt“, „Upgradesystem“, „Superkräfte“), den kein Schwein braucht.

Rückkehr zum Thema

Sonic Unleashed (Herstellerbild)

Sonic Unleashed (Herstellerbild)

Auffällig ist, dass sich meine „Wechselei“ stark auf die PlayStation 3 konzentrierte bislang. So habe ich mit Ratchet & Clank HD (abwechslungsreicher aber heutzutage doch etwas zu langer PS2-Action-Adventure/Plattformer von 2002; auch von Insomniac Games) angefangen (würde ich so auf Hälfte durchgespielt schätzen), hab‘ etwas Tokyo Jungle (schräge Endzeit-Tierüberlebenssimulation) eingeschoben nachdem ich endlich eine europäische Retailversion gefunden hatte und habe mich etwas länger mit Sonic Unleashed (war eins der Spiele, das bei der Konsole mit dabei war) auseinander gesetzt, bevor ich es wieder zurück ins Regal gestellt habe.

Warum ich es wieder ins Regal verbannt habe? Weil es unspielbar ist. Mich verwundert es nicht mehr, dass die PS3-Version auf Metacritic auf 54% steht während alle anderen immerhin bei 60-66% hängen. Ich finde das sogar noch viel zu hoch! Ich bin jetzt zwar nicht der erfahrenste Sonic-Plattform-Spieler, Sonic Generations war 2011 meine erste längere Erfahrung mit Segas Maskottchen in seiner natürlichen Umgebung, aber selbst ich merke spätestens nach dem zweiten Level (ich glaube ich habe insgesamt vier gespielt), dass sich „Schnelligkeit“ mit „unübersichtlicher Kamera“ sowie „unterirdischer Framerate“ nicht vertragen. Die klassischen „Rennlevels“ verkommen dadurch zu absolutem Trial & Error wo ich zu keinem Zeitpunkt wirklich weiß was ich eigentlich tue. Und die „mega-innovativen“ God of War-Werehog-Prügellevels machen auch keinen Spaß mehr, wenn bei mehr als fünf Gegnern plötzlich in Zeitlupe gekämpft werden muss. Dass ich in den Plattform-Einlagen nie so recht sehe, wo ich eigentlich hinspringe, ist da dann noch das kleinste Problem.

Das ist mal wieder so ein Fall, wo ich mich Frage: Wie verzweifelt war SEGA, um das Spiel in dem Zustand auf den Markt zu werfen? Keiner kann mir erzählen, dass das nicht während der QA aufgefallen ist, so extrem wie die Framerateneinbrüche den Spielfluss beeinflussen (und ich habe ja schon eine PS3 der 2. Generation!). Mal ganz abgesehen davon, dass ein Sonic-Spiel mit NPCs, Missionen und einem komischen Hub (ihr bewegt euch zwischen den Levels lahmarschig durch verschiedene, fiktive Städte) mal so überhaupt nicht funktioniert. Also Finger davon! Sonic Generations ist eindeutig das bessere und spaßigere Sonic-Spielchen.

Bis Montag!

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