Sicarius

Umfrage: Bezahlter Handwerker oder DIY?

„Es gibt immer was zu tun“ ist einer der vielen Slogans der Baumarktkette Hornbach und wo sie Recht haben, haben sie Recht. Doch auch wenn einem die Baumärkte immer versuchen einzutrichtern, dass es toll ist etwas selbst zu machen und, dass man stolz drauf sein soll: Nicht jeder ist der begabteste Handwerker. Ja, auch in Zeiten des Internets! Ich weiß, völlig unverständlich angesichts von gefühlt Millionen Do-It-Yourself-Seiten und -Videos. Nein, der klassische Meisterhandwerker ist noch lange nicht ausgestorben und ist für viele weiterhin ihr Geld wert. Wie sieht es bei euch aus? Würdet ihr einen Handwerker rufen oder es lieber selbst machen? Und in welchem Fall wäre es anders (ich gehe zum Beispiel davon aus, dass keiner von euch jemanden rufen würde zum Zusammenbau des eigenen Rechners)?

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4 Kommentare

Hm ist fallabhängig würde ich sagen.. bin handwerklich eher unbegabt :D Streichen oder sowas kriege ich aber schon noch hin. Da ich aber auch in einer Mietwohnung wohne, wird das meiste eh dann von der Hausverwaltung gemacht, was so handwerklich ansteht. PC Zusammenbau mache ich entweder selbst oder wenn ich mir das nicht zutraue mit einem Freund zusammen. Möbelaufbau machen wir auch immer selbst.. in Zeiten von Ikea ja auch nicht so schwer :P

Also beim PC is die Sache klar: da mach ich alles selbst. Das beherrsche ich aus dem FF und kann entsprechend fast blind neue Rechner zusammenbauen.

Leider hört es da aber auch schon auf. Mangels Lerngelegenheiten in meiner Kindheit und Jugend (meine Eltern hielten mich – warum auch immer – von Anfang an für handwerklich unbegabt und gaben wir entsprechend auch nur wenige Möglichkeiten, selbst was zu machen und daraus zu lernen) kann ich heute leider fast nix. Selbst an Sachen wie Tapezieren oder Streichen würde ich mich nicht wirklich rantrauen. Bislang half der Vater immer aus, wenn es nötig war (ist auch die gerechte Strafe, immerhin hat er es mir nie beigebracht! :)). Aber das geht sicher auch nicht ewig so weiter. Entsprechend wird also irgendwann der Moment kommen, wo der Geldbeutel gezückt werden muss.

Da ich mir aber im Leben nie ein eigenes Haus leisten können werde, ist das halb so schlimm :smile:

Ich bilde mir ein ganz gut in solchen Dingen zu sein. Streichen, tapezieren, Laminat verlegen etc. alles kein Problem. Hab sogar mein Bett komplett selber gebaut. Und obwohl ichs noch nicht selber gemacht habe, würde ich mir auch Fließenlegen oder Verputzen zutrauen (vielleicht erstmal im Keller, wo man es nicht so sieht :) ).
Alles natürlich nur in einer Qualität die für meine Ansprüche ausreichend ist, Profis können das natürlich besser (was allerdings auch nicht immer gegeben ist…).
Also wenn ich jetzt eine Wohnung oder ein Haus renovieren würde, denke ich, dass ich den Innenausbau weitestgehend selbst machen könnte. Abgesehen von Elektro- und Gas-Wasser-Installation, die man vielleicht auch nicht unbedingt selber machen sollte (ist schon ein Unterscheid ob die Tapete krumm oder der Laminat schief ist, oder ob die ganze Bude unter Wasser steht ;) ).
Aber ob ich es dann auch wirklich machen würde ist eine ganz andere Frage. Wenn ich es mir leisten kann, wahrscheinlich nicht, da bin ich ganz ehrlich, das wäre mir zu anstrengend. Mal ein Wochenende durchrenovieren ist die eine Sache, aber Wochen oder gar Monatelang rummachen, nebenbei wahrscheinlich noch normal arbeiten usw. wäre mir zu viel. Da ist meine Arbeitsmoral einfach zu schlecht :sad:

Bevor die Sache mit dem Haus angefangen hat, habe ich mir definitiv das Meiste nicht zugetraut (abseits von Netzwerk- und Telefonkabel ordnungsgemäß verlegen – das habe ich ja gelernt :smile: ). Jetzt geht das mit dem Verputzen, Streichen, Laminat verlegen, Kork kleben und sogar Abwasser verlegen ganz gut und es wird nun über die Zeit garantiert noch mehr dazu kommen (Lysanda ist definitiv DIY so viel es geht), was ich mir aneigenen (muss).

Aber wie Ron schon sagt: Ich merke auch wie massiv ich mittlerweile nach 5 Wochen Dauerrenovieren auf dem Zahnfleisch gehe. Entsprechend bevorzuge ich, wenn das Geld da ist, ganz klar den Profi bei umfangreicheren Sachen. Außerdem hat mir der Zustand des Hauses auch gezeigt, was unter Umständen bei so einem DIY-Haus für Scheißdreck rauskommt. Und so viel Vertrauen ich auch darin habe, dass ich das nun alles halbwegs richtig mache: Ich kann nicht ausschließen, dass ein eventueller Nachbesitzer genauso über meine Arbeit schimpft wie ich jetzt :smile: .

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