Der Webmaster zockt nix mehr und gibt die Schuld seiner Freundin, Azzkickr stürzt sich in Unkosten (=neuer Rechner) in der Hoffnung die Liebe für sein Hobby neu aufflammen zu lassen, Kessy hat noch nie so wirklich was mit Videospielen anfangen können und Rondrer…nun, je weniger wir über Rondrer sagen umso besser. Fakt ist: Wir sind alt…ach und das Team von Beim Christoph scheint irgendwie nicht mehr so wirklich zu den „Gamern“ zu gehören.

Wie schaut es bei euch aus? Wie präsent ist „Gaming“ noch in eurem Leben? Habt ihr noch Lust am Spielen und freut euch mal einen Abend ein paar Stunden in fremde Welten versinken zu können? Oder müsst ihr euch mittlerweile zwingen irgendetwas zu starten und länger als 10 Minuten durchzuhalten?

Batman: Arkham Knight (Herstellerbild)

Batman: Arkham Knight (Herstellerbild)

Was hat sich letzte Woche wieder das Internet aufgeregt. Ich dachte schon die Diskussion um The Witcher 3 wäre schlimm gewesen. Aber wie sich gefühlt jeder auf den offensichtlich absolut misslungenen PC-Port von Batman: Arkham Knight gestürzt hat war ganz schön extrem. Natürlich waren hier und da auch wieder die paar Hansel, die steif und fest behaupteten bei ihnen würde es einwandfrei funktionieren. Doch insgesamt schien sich die Gemeinschaft ziemlich einig. Vor allem diejenigen, die nicht einmal für fünf Euro das Spiel kaufen würden. Bevor ich mich jedoch schon wieder aufrege (ich sollte alle Deutschen auf Twitter entfolgen…), reden wir lieber über etwas anderes. Schlechte PC-Ports sind scheiße und sollten nicht passieren. Punkt.

Schaut euch stattdessen die Amerikaner an. Da geht`s wenigstens um etwas, wenn die das Diskutieren anfangen. Was da derzeit in den sozialen Netzwerken los ist seit am Freitag das höchste Gericht die Schwulen-Ehe in allen Staaten für legal erklärt hat und anschließend sogar das Weiße Haus in Regenbogenfarben leuchtete. Der Sturm, den Batman: Arkham Knight verursacht hat, ist da nur ein laues Lüftchen. Aber Politik- und Religionsdiskussionen wollen wir ja hier Beim Christoph nicht.

Vorbesteller-Gesellschaft

Okay, doch kein Schlussstrich also unter Batman: Arkham Knight. Das Gute an der Sache ist, dass jetzt wieder einmal die Diskussion über das Vorbestellen von Spielen geführt wird – und zumindest ein paar Magazine zumindest so tun, als würden sie ihre Testregeln für die Zukunft wieder verschärfen. Hält zwar meist nur bis zum nächsten Review an aber warum an solchen Details festhalten? Ich kann euch auf jeden Fall auch nur raten: Hört auf irgendwelche Spiele vorzubestellen. Es ist nur teuer, macht unnötig Ärger und die Extras sind es so gut wie nie wert. Um bei Batman: Arkham Knight zu bleiben: Die „Bonus-Kampagne“ mit Harley Quinn ist wohl nur ein 30 Minuten langes und völlig langweiliges Dauergekloppe und kein Vergleich zur Catwoman-Kampagne in Batman: Arkham City, die im Prinzip essentiell für die Geschichte war. Glaubt mir, ich habe da extrem viel Erfahrung mit *schaut hinter sich ins Regal gefüllt mit mindesten 90% Tag-1-Käufen*.

Fakt ist außerdem auch, dass diese Vorbestellkultur durchaus auch dazu beiträgt, dass gefühlt immer mehr Spiele in einem abartigen Zustand auf den Markt kommen. Die Publisher haben ja schließlich schon euer Geld sicher. Also warum die Veröffentlichung noch weiter verzögern, nur um noch ein paar „harmlose“ Bugs zu beheben. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Verschiebung ja auch den Hass des Internets nach sich zieht. Sieht man ja an „Ubidelay“. Ihr wisst schon: Die Zeit, in der Ubisoft gefühlt immer die PC-Version eines Titels um einen Monat oder mehr nach hinten verschoben hat.

Falsche Lehren

Damit haben sich die Franzosen auch viel Hohn und Spott eingefangen (auch von mir!). Wobei die Konkurrenz daraus mal wieder die falschen Schlüsse gezogen hat meiner Meinung nach. Das Problem war nicht unbedingt, dass Ubisoft die PC-Version verschoben hat. Ich persönlich habe lieber ein Spiel, das funktioniert (und vielleicht sogar ein paar PC-exklusive Features hat) und warte gerne noch etwas länger darauf. Eine Einstellung, die bestimmt so einige im Internet teilen (nach einem kurzen Aufreger über die Verschiebung).

GTA V (PC, Herstellerbild)

GTA V (PC, Herstellerbild)

Nein, das Problem war wie es Ubisoft gemacht hat. Am Anfang groß verkünden, dass die PC-Version am gleichen Tag erscheint, anschließend weiter steif und fest behaupten (selbst auf direkte Nachfrage und Verweis auf die Erfahrungen aus der Vergangenheit!), dass sich daran nichts verändert und dann einen Monat vor der geplanten Veröffentlichung plötzlich sagen: „Haha, verarscht! Die PC-Spieler müssen doch waren.“. Da wundert es nicht, wenn man plötzlich anfängt Ubisoft unlautere Absichten zu unterstellen. Es hat nicht lang gedauert bis die Theorie im Raum stand, dass der Publisher dadurch die Konsolenverkäufe ankurbeln beziehungsweise den Raubkopiermarkt eindämmen wollte. Schließlich interessiert sich ja einen Monat später kein Schwein mehr für den jeweiligen Titel. Alle Diskussionen sind schon auf Basis der Konsolenfassung gelaufen und alle Spieler sind zum nächsten Titel übergesiedelt. Und nein, das meine ich nur im Ansatz überspitzt. Die Realität ist tatsächlich nicht weit davon entfernt. Insofern wäre es sicherlich ein Stück weit tatsächlich eine valide Strategie für Publisher es so zu machen.

Rein Verschwörungstheorie

Ich persönlich halte es allerdings für absoluten Blödsinn im Falle eines AAA-Publishers, dass er deshalb die PC-Version nach hinten packt. Warum sollte ich etwas verschieben und nochmal gezwungen werden zusätzliches Marketing zu machen (=Geld ausgeben), wenn ich auch einfach alles auf einmal raushauen kann und damit die volle Wirkung erziele, Zumal der PC-Markt, auch wenn es das Internet nicht gerne hört, im Großen und Ganzen weiterhin die dritte Geige spielt und nur in wenigen Ausnahmefällen stärker ist als sein Konsolenpendant (XCOM: Enemy Unknown war so ein Fall). Das ist doch den ganzen Aufwand nicht wert – genauso wie die zusätzliche Quality Assurance, wie Batman: Arkham Knight zeigt. Womit wir den Kreis geschlossen haben.

Um es also noch einmal Zusammenzufassen: Hört auf Spiele vorzubestellen egal wie toll ein bestimmtes Extra klingt (Stichwort Pipboy-Edition von Fallout 4, die innerhalb von Sekunden ausverkauft war), achtet darauf welche Versionen ein Multiplattform-Magazin in seinen Tests erwähnt (und nicht erwähnt) und bleibt verdammt nochmal ein wenig auf dem Boden. Wir reden hier immer noch von einem Unterhaltungsmedium. Da braucht man sich wahrlich nicht tagelang drüber aufzuregen. Außer natürlich man will damit Aufmerksamkeit erhaschen. Aufreger-Tweets werden ja gerne geteilt. Das ist mir selbstverständlich auch klar. Man fühlt sich ja sonst so einsam, wenn man keine Retweets bekommt.

Gott, jetzt rege ich mich doch schon wieder auf. Ich sollte wirklich diesen Leuten aufhören diesen aggressiven Schreihälsen ohne Ahnung zu folgen. Besser wir beenden die Sache endlich.

Letzte Woche fand mal wieder in Los Angeles die Electronic Entertainment Expo statt, besser bekannt als E3. Trotz des Erfolgs der gamescom immer noch DIE internationale Spielemesse auf der die Post abgeht. Und wie in diesem Jahr die Post abging! Was allein Sony auf seiner Pressekonferenz für Kracher gezündet hat (Shenmue 3, The Last Guardian, Final Fantasy VII Remake), war der absolute Wahnsinn – oder doch nicht?

Wie habt ihr die E3 erlebt? Habt ihr sie mit Spannung verfolgt oder völlig ignoriert? Und wie schaut’s mit den Ankündigungen aus? Alles alter Käse, den keine Sau interessiert (euch am allerwenigsten) oder wird 2016 das beste Spielejahr ev4r?

Es ist schon wieder einige Zeit her, wo ich euch auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht habe. Gut, der Jahresrückblick 2014 war natürlich auch noch dazwischen. Aber ich denke es ist trotzdem mal wieder ein kleines Update fällig. Schon allein für mich selbst, um vielleicht das erste halbe Jahr 2015 ein wenig Revue passieren zu lassen. Es hat sich schließlich so einiges getan – zu meiner ganz eigenen Überraschung, wie ich euch versichern kann. Hat vielleicht sogar der ein oder andere schon gemerkt, dass da was im Busch ist angesichts der vielen Einträge in den letzten Woche, die sich nur mit einem Thema beschäftigen und gerade so die Mindestlänge erfüllen (eine DINA4-Seite).

Der Elefant im Raum

Eine faule Kessy

Eine faule Kessy

Kommen wir am besten gleich zum dicksten Ding…äh…der größten Veränderung, damit wir die aus dem Weg haben: Ich laufe tatsächlich jetzt schon längere Zeit nicht mehr alleine durch die Straßen von Darmstadt. Nein, ich habe mir keine Konkurrenz für Kessy angeschafft. Also bitte. Was denkt ihr immer nur? Würde ich doch nie tun! Und schon gar nicht kurz vor ihrem 13. Geburtstag (17.7.). Bitte? Einen Hund? Jetzt wirste aber frech, lieber Besucher. Ich zeig‘ dir gleich die Tür! Welche Tür? Na die Tür zum Internet durch die ich dich rausschmeißen werde. Als würde ich mir einen Hund anschaffen! Pfff. Dann lieber einen Hamster oder etwas Ähnliches. Wobei auf dem Gelände meines Arbeitgebers schon genug Kaninchen rumlaufen. Da brauche ich nicht auch noch welche daheim.

Nein, ich meine damit, dass es das nichtsnutzige Kellerkind geschafft hat sich jemanden vom anderen Geschlecht anzulachen! Oder um es auf die Nase auszudrücken: Ich habe erstmals in meinem Leben eine Freundin. Hat vermutlich keiner mit gerechnet. Ich am allerwenigsten. Bitte? Mit was ich sie eingefangen habe? Nun, es begann mit einer Einladung zu einem Sinfoniekonzert des Orchesters von Darmstadt. Alles Weitere brauchen die Weiten des Internets nicht zu wissen. Entsprechend soll es das an dieser Stelle auch schon gewesen sein zu dem Thema. Unter anderem auch weil ich bekanntlich mal wieder der Letzte bin, der nun endlich diese Erfahrung macht und garantiert nichts Neues zum Thema beitragen könnte.

Aber auch weil es mich zu einem Hypokriten machen würde. Schließlich rege ich mich ja auch immer (leise) darüber auf, wenn jemand einen Partner gefunden hat und dann beispielsweise auf Twitter nur noch Beziehungsmist postet und einem dauernd vor die Nase hält wie verliebt er doch ist und wie genial das doch alles ist und so. Bäh. Ja, ich habe schon Leute deswegen entfolgt. Wie heißt es so schön? Der Gentlemen schweigt und genießt. Ist ein ganz guter Ratschlag, wie ich finde. Entsprechend werdet ihr von mir da wenig zu lesen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Dame hier auch mitliest. Und ich will ja nicht in Teufels Küche kommen :smile: .

Auswirkungen und Nebenwirkungen

Die Konsequenzen aus dieser doch durchaus einschneidenden Veränderung dürften durchaus klar sein: Viel Online war ich die letzten Monate nicht und gespielt habe ich auch recht wenig. Wobei sich Letzteres unter Umständen so oder so eingestellt hätte. Ich muss nämlich ehrlich sagen, dass ich in letzter Zeit doch eher weniger Lust aufs Zocken hatte (abseits von Smartphone-Ablenkungsdingern) – auch schon davor. Stattdessen habe ich mich mehr mit Videopodcasts und Twitch-Streams beschäftigt. Die de facto Einstellung meines Spielekonsums (wobei ich mir tatsächlich letzte Woche Cities: Skylines gegönnt habe) zeigt quasi seine (gewünschten und erwarteten) Auswirkungen. Von daher passt das für mich persönlich schon. Ein bisschen Spielen tue ich ja trotzdem noch (aktuell Assassin’s Creed III und Asura’s Wrath – wobei man bei letzterem nicht so wirklich von Spielen sprechen kann bislang. Das ist mehr ein völlig überdrehter Film mit extrem wenigen QTE-Unterbrechungen). Dennoch macht sich das natürlich auch hier Beim Christoph bemerkbar.

Das letzte Video ist beispielsweise schon wieder eeeeeeeeeeeeewwwwwwwwwwiiiiiiiiiiiiiiiiigggggggggg her und es sieht auch definitiv nicht so aus, als würde sich das demnächst ändern (meine Vorbestellung von Batman: Arkham Knight habe ich beispielsweise vor kurzem storniert – habe ja noch nicht einmal die Vorgänger ansatzweise durch). Und das sich der Fokus etwas mehr in Richtung Filme und Bücher verschiebt, darauf hatte ich ja schon vor einiger Zeit hingewiesen.

Was treibt er so?

Großes Haus des Staatstheaters Darmstadt

Großes Haus des Staatstheaters Darmstadt

Speziell in Sachen Filmen bin ich so aktuell wie schon seit Jahren nicht mehr. Das liegt zum einen an der Meetup-Gruppe, die ich jetzt schon einige Male erwähnt hatte und mit der ich jetzt halbwegs regelmäßig in englischsprachiges Kino gehe (Darmstädter sind herzlich dazu eingeladen vorbeizuschauen!). Zum anderen an der besagten neuen Person an meiner Seite, die viele Klassiker nicht kennt und die ich entsprechend nun durch meine komplette Filmsammlung hindurchführe (mit Ausnahme der Stummfilme – will sie ja nicht ganz verschrecken). Ja, das meine ich ernst. Das Urteil von Nürnberg oder beispielsweise Die 12 Geschworenen (übrigens ein minimalistischer [er spielt in einem einzigen Raum] aber extrem guter Film mit viel Aktualität) hat sie schon tapfer ertragen (und angeblich für gut befunden). Zwar derzeit ausschließlich auf Deutsch, aber gut: Für meinen Englischfix habe ich ja nun eine andere Quelle.

Und abseits vom Filme guggen geht es vor allem viel ins Staatstheater Darmstadt zu den vielen Konzerten, die es da gibt. Zwar wäre ich wie schon in Nürnberg auch alleine hin und wieder hin. Aber zu zweit macht das natürlich noch mehr Spaß. Davon kann ich euch aber herzlich wenig erzählen. Nicht, weil der Wille nicht da ist, sondern weil ich mir ja schon bei den Spielesoundtracks schwer tue die zu beschreiben. Bei echten Klassikkonzerten bin ich da dann vollkommen verloren. Beethoven und Mozart kann ich ja noch halbwegs unterscheiden (ersterer ist „epischer“ als letzterer und setzt mehr auf Trommeln und Blech statt auf Geigen). Aber schon bei Brahms hört es auf – von dem ganzen modernen Zeug brauchen wir gar nicht erst anfangen. Da habe ich absolut keine Ahnung von abseits eines simplen „klingt gut oder klingt nicht gut“. Von daher braucht ihr keine Angst zu haben, dass ich zu einem hochnäsigen Möchtegern-Elite-Feuilletonleser geworden bin. Mir gefällt es einfach nur. Mehr nicht :smile: .

Und sonst?

Was fehlt noch? Wir haben die Freundin, die mir die Zeit und das Geld klaut und mit der ich logischerweise öfters auf Achse bin. Wir haben die Meetup-Gruppe, die mein Englisch fit hält (in der Gruppe wird nur Englisch gesprochen). Und wir haben den reduzierten Spielekonsum, der mir offensichtlich die Lust am Spielen geraubt hat (auf den aktuellen Stand halte ich mich aber natürlich weiterhin fleißig). Ach genau: Auf der Arbeit ist alles beim Alten. Bin gut angekommen und aufgenommen worden, es macht weiterhin die meiste Zeit Spaß und ich kann mich gut entfalten bzw. aktiv etwas bewirken. Und dann wäre da natürlich noch die nicht ganz unwichtige Tatsache, dass ich mittlerweile seit Januar gut 18 Kilo runterhabe (bekam sogar im Aqua-Jogging-Kurs Komplimente!). Noch vier Kilo bis zum Normalgewicht. Noch acht bis zum Zielgewicht. Tendenz: Könnte endlich hinhauen! Spätestens dann muss ich aber dringend mal Zeit in Muskelaufbautraining stecken.

Die Vögel mögen den Peugeot nicht

Die Vögel mögen den Peugeot nicht

Leider ist nicht alles eitel Sonnenschein in meinem Leben: Mein geliebter Peugeot 307, den ich euch vor mittlerweile mehr als neun Jahren vorgestellt hatte, mag nicht mehr. Er hat zwar erst 13 Jahre und 180.000km auf dem Buckel. Aber das ändert nichts daran, dass der Werkstattmeister mich höchstpersönlich vor zwei Wochen nach der Wartung zur Seite genommen (schlechtes Zeichen!) und mir einen Kostenvoranschlag über 1.200+ Euro in die Hand gedrückt hat (SEHR schlechtes Zeichen!). Da ich für die Karre im Neuzustand nur noch mit etwas Glück überhaupt so viel Geld kriegen würde, sind die Tage des kleinen Silbernen damit gezählt (nach den ganzen Rechnungen im vergangenen Jahr eigentlich schon überfällig). Ich fahre ihn jetzt noch runter (ich hoffe er hält bis Ende des Jahres, TÜV wäre im Februar 2016) und schaue mich derweil schon einmal nach einem Nachfolger um. Ist zwar etwas schade um das Auto – ich dachte eigentlich, er wäre noch besser in Schuss. Aber irgendwann muss man dem hinkenden Pferd halt den Gnadenschuss geben. Da hilft alles nichts. *sniff*

Fazit

Abseits der Probleme mit dem Auto würde ich sagen, dass es mir aktuell in allen Belangen ganz gut geht. Seit meinem Auszug aus dem Elternhaus vor mittlerweile fast zwei Jahren hat sich mein Leben definitiv steil weiterentwickelt (was nicht schwer ist, da ja zuvor ziemlicher Stillstand herrschte) sowohl im Kleinen als auch im Großen. Und ganz ehrlich? Was will man mehr? Natürlich gibt es Rückschläge und es wird auch nicht ewig nur nach oben weitergehen. Aber die gehören dazu. Wichtig ist, dass ich die Erfahrungen sammele, daraus lerne und am Ende des Tages doch mehr aus mir mache als nur das Kellerkind mit dem umfangreichen Videospielefachwissen und dem Drang zum Schreiben.

Ich hoffe mal, dass das auch in eurem Sinne ist, selbst wenn dadurch der Fokus von Beim Christoph sich seit langem Mal wieder in eine andere Richtung verschiebt. Sollte nun jemand das Gegenteil behaupten: Ich habe ja schon weiter oben die Tür erwähnt :smile: . Und damit seid ihr mal wieder auf dem aktuellen Stand.

Bis Montag – dann vermutlich mit einer Runde „Zwölf für die Einkaufsliste“!

In der vorletzten Ausgabe der Retro Gamer (UK #141) fand sich ein ein ausführlicher Artikel über die Entwicklung im Bereich der Lizenzspiele. Von ihren Anfängen anno 1976 mit Death Race (passend zum Film Death Race 2000) bis hin zur heutigen Zeit wo Telltale Games gefühlt jeden Tag eine andere Fernsehserie in ihr Adventure-Episoden-Format presst. Was dabei jedoch viele zu vergessen scheinen: Es gab lange Jahre ohne echte Lichtblicke. Jahre, bevor mit Batman: Arkham Asylum die (angeblich) ultimative Lizenzumsetzung das Licht der Händlerregale erblickte und stattdessen schnelle und extrem schlechte Cash-ins die Budgetecke dominierte.

Aber ist diese Zeit wirklich vorbei? Habt ihr wieder Vertrauen in Lizenztitel? Vor allem wenn sie zumindest im gleichen Jahr wie beispielsweise der dazugehörige Film erscheinen (wie beispielsweise heuer Mad Max)? Oder fasst ihr die Dinger immer noch nur mit einer Kneifzange an, sollten sie nicht von einem renommierten Entwickler wie Telltale Games stammen?

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