So viel verschwendetes Geld...

So viel verschwendetes Geld…

„Hach, endlich mal wieder frische Luft!“ sagt die Battlestar Galactica-Komplettbox zur Band of Brothers-Metallkiste und atmet tief ein. „Ja, in den scheiß Umzugskarton will ich nicht wieder rein. Kein Licht, schlechte Luft und auch sonst sehr klaustrophobische Verhältnisse. Hier im Regal ist es zwar auch eng aber immerhin kriegen wir was von der Action mit!“ ertönt es als Antwort. „Du hast gut reden! Du stehst ja auch vorne! *hmpf*“ rufen die 24-Staffelboxen von hinten unisono.

Ja, 6 1/2 Monate nach dem Umzug sind endlich alle Bücher, Filme, Serien und sonstige Fernsehunterhaltung aus den Kartons in die Regale gewandert. Hat sogar alles gepasst wie geplant. Vor allem für die Serien und die sonstigen Kategorien endet damit eine Gefangenschaft, die nun fast drei Jahre gedauert hat. Weder in Eckental noch in Klein-Gerau hatte ich sie aus Platzgründen ausgepackt. Auch meine zahlreichen Figuren stehen schon an ihrem vorgesehenen Platz. Die Videospiele sind hingegen bislang nur in alphabetischer Reihenfolge im Arbeitszimmer verteilt. Der letzte Schritt – sie ins Regal packen – wird aber diese Woche passieren. Und dann, ja dann darf ENDLICH der Hauptrechner wieder die süße Elektrizität durch seine Leiterbahnen fließen spüren. Hoffentlich geht noch alles. Vor allem beim Subwoofer bin ich nach zwei Umzügen und zwei Mal zur Reparatur einschicken etwas nervös. Aber wie heißt es so schön: Aller guten Dinge sind drei.

Wohnzimmer?

Für uns?!

Für uns?!

Am Donnerstag haben wir noch das Wohnzimmer gegen ein Couchzimmer getauscht. Wie angekündigt kamen die Jungs von Segmüller und haben in Windeseile unsere neue und durchaus den gesamten Raum dominierende (226x321x172cm) Sitzgelegenheit „Polstergarnitur Linus“ aufgebaut. Das war aber logischerweise genauso gedacht obwohl ich durchaus ein paar Bedenken hatte, ob sie wirklich reinpasst. Doch vor allem Lysanda hat den Tag der hohen Lehnen herbeigesehnt, da ihr bei meiner alten Couch immer der Nacken wehtat. Haben denke ich auch ein ganz gutes Schnäppchen gemacht als wir sie Ende April geordert haben. Dabei war es wirklich nur Zufall, dass wir uns mal im Segmüller umgeschaut hatten und direkt am Eingang das Schmuckstück im Angebot für 600 Euro (ohne irgendwelche Extras) gesehen hatten. Als wir vor kurzem mal wieder da waren, hat sie wieder gut ein Viertel mehr gekostet als wir mit allem Drum und Dran (integriertem Bett, Schublade, zwei Lehnen zum Umklappen, Anlieferung) bezahlt haben (ca. 1.000 Euro). So muss das sein.

Nica und Balu haben sich selbstverständlich auch gleich draufgestürzt und vor allem Nica scheint sie bereits ins Herz geschlossen zu haben. Allerdings nicht nur als Liegeplatz, sondern auch als Sprungbrett auf die Regale. Für was wir extra eine Katzentreppe links an die „Medienwand“ gebaut haben? Keine Ahnung. Aber immerhin nutzt sie jetzt endlich mal die Möglichkeit sich da oben in Ruhe ins Körbchen zu legen. Balu hingegen ist das weiterhin nicht so wirklich geheuer.

Katzen!

Und wenn wir schon beim Thema sind: Nica und Balu geht es weiterhin ganz gut bei uns. Vor allem unser Energiebündel ist immer noch für viele Überraschungen gut, die wir eher Balu zugetraut hätten. So hatten wir schon mindestens drei Wühlmäuse und einen Vogel im Haus (alle tot), die Nica erfolgreich erlegt und durch die Katzenklappe geschleppt hat. Sie ist sogar so gerne draußen unterwegs (zum Glück mittlerweile ohne sich einsperren zu lassen), dass sie zumindest morgens gar nicht pünktlich zum Essen da ist.

Pünktlich zum Essen? Wie soll man denn das verstehen? Nun, wir haben uns tatsächlich einen Futterautomat gekauft. Damit wir nicht für jede Tagung an der wir mal zwei Tage weg sind gleich einen Katzensitter suchen müssen bzw. in eventuellen Urlaubssituationen (es steht schon sehr bald eine gewisse Hochzeitsreise an [nein, noch habt ihr nichts verpasst] und zumindest mein Kur-Antrag wurde genehmigt [ja, wieder nach Utersum!]). Und zwar den Trixie Futterautomat TX6.

Der TX6

Immer diese Anstandsreste...

Immer diese Anstandsreste…

Wie der Name schon sagt, passen da sechs Mahlzeiten rein. Da das Ding allerdings nicht Luftdicht ist, ist es beim aktuellen Wetter nur bedingt zu empfehlen so viel auf einmal reinzupacken. Zumindest wir haben die Erfahrung gemacht, dass ab dem vierten Fach die Katzen das enthaltene Nassfutter (ginge natürlich auch Trockenfutter) nicht mehr ganz so bereitwillig bzw. gar nicht mehr fressen wollen. Bei zwei Mahlzeiten pro Tag reicht es also auf jeden Fall zwei Tage lang. Auf Wunsch kann aber auch noch eine dritte Mahlzeit einprogrammiert werden. Standardmäßig macht er um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr das jeweils nächste Fach auf. Kann aber natürlich individuell eingestellt werden, wenn man möchte. Wir haben hingegen nur die Mittagsmahlzeit einfach ausgeschaltet.

Nica und Balu haben das auch ziemlich schnell kapiert – mit der Ausnahme, dass Nica irgendwie um 6 Uhr morgens noch nicht wieder im Haus ist. Zum Vorteil von Balu, der dann endlich mal in Ruhe futtern kann (meist alles leer…). Können das Ding entsprechend bislang uneingeschränkt empfehlen. Für den Preis definitiv okay. Nur Wasser verträgt er nicht ganz so gut. Hatte beim Saubermachen irgendwie zu viel abbekommen und musste dann erst einmal ein paar Tage trocknen, bevor die Elektronik sich wieder gefangen hatte. Geht aber nun wieder ohne Einschränkungen.

Es gibt zwar auch Hightech-Lösungen, die dicht sind und sogar mit Chip funktionieren. Aber die sind entweder sündhaft teuer oder fassen nur eine Mahlzeit. Und speziell letzteres ist logischerweise nicht ganz Sinn der Sache – zumindest bei uns. Gibt natürlich Situationen wo zum Beispiel eine Katze Spezialfutter bekommen muss, dann braucht man sowas.

Und damit gebe ich ab bis Montag!

Och wie süüüüüüüüßß!

Och wie süüüüüüüüßß!

Gespräch beim Lungenarzt: „Sie hatten das letzte Mal gesagt, dass Sie sich Katzen holen wollen. Sind Sie sich da sicher?“ „Ja, bin ich!“ sagte der Patient, ging nach Hause und ein paar Tage später ging dieser Eintrag online. Anschließend ging es dem Webmaster (=mir) irgendwie immer schlechter. Die Nase lief ständig, das Auge juckte, die Lunge zog sich zu – Katzenallergie. Ja, das längst vergessene Übel war plötzlich wieder da. Dabei glaubte ich sie schon vor Jahren überwunden zu haben. Schließlich habe ich fast mein ganzes Leben mit einer Katze im Haus verbracht (Flecki, Felix, Kessy). Aber irgendwas war an Balu und Nica, was meinem Körper so ganz und gar nicht gefallen hat.

Also was tun? Die Katzen wieder weggeben war keine Lösung für mich. Hypersensibilisierung ist für mich als Asthmatiker auch nur in absoluten Extremfällen empfehlenswert, da es dadurch wieder schlechter werden kann. Und mein Leben lang irgendwelche Nasensprays nutzen und Pillen schlucken? Hatte ich auch irgendwie keine Lust drauf. Erste Maßnahmen waren auf jeden Fall mich Zuhause im Wohnzimmer nur mit Atemschutzmaske aufzuhalten und einen Luftwäscher (von Venta) aufzustellen sowie rigoroses Händewaschen sofort nach dem Streicheln (meine Allergien schlagen fast ausschließlich auf meine Atemwege und nicht irgendwelche Pusteln auf der Haut). Aber das konnte selbstverständlich keine Dauerlösung sein.

Die Erlösung

Wie habe ich das Problem also in den Griff bekommen? Nun, wir hatten zufällig zu dieser Zeit ein paar Termine bei einem Privatarzt wegen Gesundheitscheck (dazu in einem anderen Eintrag mehr). Als wir gerade mal wieder am Gehen waren musste ich nießen und der Doktor fragte etwas keck „Na, Heuschnupfen? Wenn Sie was dagegen machen wollen, dann sagen Sie einfach Bescheid“. Darauf meinte ich erst einmal „Auch aber aktuell mehr Katzenallergie aber Hypersensibilisierung ist nicht so gut bei mir wegen Asthma“. „Sowas machen wir hier auch nicht. Bioresonanz ist das Sichtwort. Können wir auch bei Ihnen machen“ meinte der Doktor dann. Wir haben diese Information erst einmal nur mitgenommen und eine Runde gegoogelt.

Katzenhaare - vermutlich von Balu?

Katzenhaare – vermutlich von Balu?

Ich hatte es zwar dann immer noch nicht ganz verstanden aber am nächsten Morgen gleich einen Termin dafür ausgemacht. Dann ein paar Katzenhaare eingesammelt und siehe da: Schon nach der ersten von insgesamt drei Sitzungen war die Allergie so gut wie weg. Das nächste Mal kam noch ein bisschen Speichel von Nica und Balu dazu und seitdem bin ich vollkommen Beschwerdefrei. Besser noch: Wir hatten zufälligerweise einen Allergietest beim HNO angesetzt vor kurzem und da gab es für Katze nicht auch nur einen kleinen Ausschlag. Genial!

Funktionsweise

Wie gesagt: So ganz verstanden habe ich es auch noch nicht. Es hat ein wenig was von „New Age“-Medizin. Im Prinzip geht es darum die Schwingungen der Allergie aus dem Körper zu löschen. Ähnlich wie ein Störgeräusch in der Telefonleitung. In der ersten Sitzung wurde zu allererst meine eigene Frequenz analysiert und „korrigiert“. Sprich meine negativen Schwingungen wurden von der Maschine auf Basis von etwas Spucke in positive umgewandelt und wieder an mich zurückgeschickt. Dazu musste ich mich hinlegen und zwei Messingkugeln in die Hand nehmen, die mit dem komischen medizinischen Gerät verbunden waren und dann 10 Minuten einfach warten. Anschließend (und auch bei den beiden anderen Sitzungen) wurden die Katzenhaare bzw. später auch noch die Katzenspucke dazugetan und wieder 20 Minuten die Messingkugeln in den Händen gehalten. Sonst nix.

Das Ganze ist (bislang) kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren (ist ja klar, es geht schließlich um „Schwingungen“). Aber mit hat es eindeutig und nachweisbar geholfen. Könnte ich auch mit meinem Heuschnupfen versuchen. Müsste dazu einfach nur ein Tuch mitbringen mit dem ich über die Fensterbank gewischt habe (da setzen sich ja auch viele der Polen ab). Aber die hält sich aktuell tatsächlich in Grenzen. Wird halt leider nicht von der Krankenkasse bezahlt weil keine offizielle Behandlungsmethode. Doch die 40 Euro pro Sitzung habe ich gerne in die Hoffnung investiert, dass sich das Problem damit lösen lässt. Glücklicherweise ist auch genau das passiert. Entsprechend von mir der Tipp: Wenn ihr unter einer bestimmten Allergie leidet, sucht doch mal einen Arzt, der Bioresonanztherapie anbietet. Vielleicht hilft es.

Allgemein finanzierte Behandlung

Tolles Symbolbild einer Nase

Tolles Symbolbild einer Nase

Doch nicht nur meinen Geldbeutel habe ich in den vergangenen Wochen mit Arztbesuchen belastet: Auch die gesetzliche Krankenkasse musste etwas tiefer in die Tasche greifen, um mich von meinen Leiden zu erlösen. Darunter, ich hatte es schon erwähnt, das Thema Schnarchen (und generell Luft durch die Nase kriegen). Im Gegensatz zum vorherigen HNO ist die neue auch voll hinterher und hat mich vollständig durchleuchtet. Sogar ein CRT von den Nasennebenhöhlen ließ sie anfertigen. Außerdem mal die Ohren durchgepustet (höre noch einwandfrei) und besagter Allergietest (weiterhin Gräser und Haselbäume).

Am Ende blieben zwei Erkenntnisse: Oben in der Nase ist die Scheidewand etwas schief. Das lässt sich aber nur durch eine richtige Operation beheben. Außerdem waren vor allem im rechten Nasenflügel die Schleimhäute massiv angeschwollen. Dafür gab es dann die Laserbehandlung. Ging extrem fix, roch etwas unangenehm (Nase wird natürlich vorher durch in Betäubungsmittel getränkte Tupfer betäubt) und die Pflege danach (buchstäblich regelmäßig Ölen) ist wichtig. Aber auch hier ist das Ergebnis eindeutig positiv: Das Schnarchen ist weniger und vor allem leiser geworden. Vollständig weg ist es zwar nicht, aber das liegt vermutlich an besagter Nasenscheidewand. Natürlich wachsen die Schleimhäute über die Jahre wieder nach (je besser man die Nase pflegt, desto langsamer). Doch die Behandlung kann man dann wiederholen. Perfekt. Und das wie gesagt auch noch von der Krankenkasse bezahlt (weil medizinisch notwendig), wenn der HNO kein Arschloch ist – um es mal deutlich auszudrücken. Wenn ihr in der Hinsicht also Probleme habt: Es hilft.

Und nun mache ich mal mit dem Einsortieren der Filme weiter (# und A stehen schon im Regal). Die Bücher haben schon ihren Platz gefunden und nach den Filmen sind endlich auch die Videospiele dran.

Garte? Blumenwiese!

Garte? Blumenwiese!

Es ist schon ein wenig doof, dass man als arbeitender Mensch effektiv nur am Wochenende dazu kommt irgendwas am Haus zu machen. Fitnessstudio (jetzt tatsächlich mit Vertrag), Chor (ja, der Webmaster singt mittlerweile mal testweise ein wenig), Baumarktbesuche und was weiß ich noch alles verschlingen so viel Zeit und Lust, dass man nach dem späten Heimkommen nicht auch noch was daheim machen will. Immerhin sind die Arztbesuche nun fast rum. Zu denen aber in einem anderen Eintrag etwas mehr Details, die ihr gar nicht wissen wollt :smile: . Und dann regnete es vergangenen Samstag auch noch, weshalb der Tagesordnungspunkt „Rasen mähen“ erneut verschoben werden musste. Dabei ist da draußen mittlerweile kein Rasen, sondern eher eine Blumenwiese. Sieht im Ansatz zwar nicht ganz so schlecht aus aber was sollen denn die Nachbarn denken?!

Aber natürlich würde ich diese Zeilen nicht schreiben, um eine Runde zu jammern. Oder doch? Mmmh…ich kann es tatsächlich nicht ganz ausschließen. Heute allerdings nicht, denn wir haben am Wochenende tatsächlich die letzten Bretter dahin geschraubt, wo wir sie haben wollen. Sobald ich diese Zeilen geschrieben habe, werden wir somit endlich die ersten Umzugskartons mit Spielen/Filmen/Büchern aus dem Keller holen und mit dem Auspacken beginnen (wird auch noch einmal eine Herausforderung). Am 14. Juli wird außerdem die neue Couch geliefert und die Gardinen dürften demnächst ebenfalls eintreffen.

Arbeitszimmer – Spieleregal

Im Arbeitszimmer galt es zuerst die Regale zu erweitern, die wir beim Hauskauf mit übernommen hatten. Da dort meine gesamte Spielesammlung rein soll (plus etwas Platz für kommende Zugänge), kam die Idee auf die Fächer auf etwas mehr als DVD-Hüllenhöhe zu verkleinern und dann logischerweise stattdessen ein paar mehr zur Verfügung zu haben. Herausforderung Nummer 1 dabei: Fleißig rechnen wie viel Material man überhaupt dazu braucht. Anschließend im Baumarkt in die Restekiste geschaut und sechs halbwegs gut aussehende Bretter ausgesucht. Passen zwar farblich nicht zum Rest aber das war mir in dem Fall tatsächlich egal.

Zugeschnitten wurden sie direkt im Baumarkt (kostet zwar en Euro aber da passt es wenigstens) und dann ging der Spaß los, denn natürlich ist es eines dieser Regale, die nicht von oben bis unten schon vorgebohrt sind. Und vermutlich hätte es selbst dann nicht genau gepasst. Also Bretter raus und jedes einzelne Loch für die Haltestifte ausgemessen und gebohrt (dabei nur jeweils einmal pro Regal zu tief – also durch die Regalwand). Ging auch halbwegs gut. Halbwegs, weil die neuen Bretter aufliegen, während in den bestehenden die Stifte versenkt sind. Entsprechend hatten wir dann doch noch ein paar Probleme mit unseren Maßen. Ist also nicht ganz so gleichmäßig geworden wie gedacht (und deshalb der Unterschied zwischen beiden Regalen). Und das mit den Nägeln wieder in die Rückwand machen ist ebenfalls so eine Sache. Man kann so viel messen und anzeichnen wie man will: Es geht immer erst einmal meilenweit vorbei. Jetzt hoffe ich nur, dass auch wirklich alle Spielehüllen reinpassen. Ist ja immer so eine Sache vor allem mit Special Edition, wo dann mitunter auch die DVD-Hülle ein komisches Format hat.

Arbeitszimmer – Figuren- und Hardwareregal

Mein zukünftiger Arbeitsplatz

Mein zukünftiger Arbeitsplatz

Aufgabe Nummer Zwei im Arbeitszimmer war das neue Regalsystem neben meinem Schreibtisch. Zwar hatte ich schon seit Eckental zwei Bretter auf die ich meine Figuren und bestimmte externe Hardware wie das Lenkrad abgelegt hatte. Da mir aber nun der Tisch fehlt, musste auch noch Platz für die Konsolen sowie Drucker (und vielleicht Scanner) her. Die Entscheidung fiel hier auf diese relativ simplen Regalleisten, die an die Wand geschraubt werden und in die man Aufhänger reinsteckt, also theoretisch sehr hohe Flexibilität hat. Hatte ich bereits alt für die zwei Bretter. Da wir die Sache aber nun auf fünf erweitern wollten, mussten wir zusätzliches Material beschaffen.

Auch hier erst einmal eine Runde ausmessen, dann im Baumarkt alles einkaufen, Löcher in die Wand bohren (vorher nach Kabeln prüfen logischerweise) und am Ende feststellen, dass die Aufhänger wegen den Schraubenköpfen nicht reinpassen. Also wieder in den Baumarkt, andere Schrauben geholt. Geht immer noch nicht. Zum dritten Mal in den Baumarkt, geschaut ob es andere Aufhänger gibt, dann endlich mal jemanden gefragt und siehe da: Schrauben bekommen mit denen es endlich funktioniert. Was für ein Aufwand für ein theoretisch so simples System.

Ach und logischerweise irgendwann noch Bretter gekauft, zuschneiden lassen und siehe da: Fünf Bretter für allerlei Zeugs an der Wand. Ja, wir haben bei dem einen Baumarktbesuch so einige Euro für Bretter ausgegeben. Auto war danach ziemlich voll. Aber so ist das halt, wenn man nicht auf fertige Regale setzen kann (haben an dem Tag auch noch eines fürs Wohnzimmer mitgekauft – so ist es nicht).

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer war die Aufgabe aus drei Regalen quasi eine „Fernsehwand“ zu bauen, auf die unsere Katzen auch noch draufklettern könnten wenn sie die Lust dazu hätten (Stand: bislang kein Interesse). Dafür haben wir auf der linken Seite vier kurze Brettchen etwas versetzt mit Winkeln am Regal befestigt. Soll quasi eine Art Katzenleiter sein. Außerdem sind die Regale ganz oben mit einem eigentlich als Handlauf gedachten Stück Holz verbunden. So können sie, würden sie sich trauen, zwischen den Regalen hin und herlaufen.

Fernsehwand Marke DIY

Fernsehwand Marke DIY

Unten zwischen den Regalen haben wir hingegen drei Bretter montiert. Davor aber noch in zwei jeweils zwei Löcher gebohrt zur Kabelführung (ja, ab und zu denkt der Webmaster tatsächlich mit). Hat sich zwar herausgestellt, dass der Fuß des Fernsehers eines davon überdeckt. Passt schon. Wir haben ja auch während der Montage nicht dran gedacht, dass wir die Steckerleiste auf das mittlere Brett stellen wollten. Durch das Loch haben wir sie zwar bekommen doch aufgrund der Länge nicht mehr gedreht. „Aber Sicarius, dann zieh doch einfach das Regal nochmal vor und steck den Stecker durch“ wird der eine oder andere vielleicht sagen. Darauf antworte ich: Geht nicht mehr. Warum? Zumindest das obere Brett ist an der Wand fest. Zum einen, damit es nicht durchbricht (der Fernseher ist ja nicht gerade leicht und das Brett hat seine 1,6m) und zum anderen, um die Regale an sich noch weiter zu stabilisieren. Sollen ja schließlich Katzen drauf rumlaufen können (Nica wiegt alleine schon 4,5kg). Ursprünglich wollten wir sogar alle drei Bretter an die Wand machen, aber die Prüfung mit dem Kabelsuchgerät hat ergeben, dass das keine so gute Idee gewesen wäre. Sollte allerdings nicht weiter problematisch sein. Ist wie gesagt nur ganz oben wegen dem Fernseher wirklich wichtig.

Fazit

Alles in allem also zumindest in der Theorie nichts weltbewegendes seit dem letzten Statusupdate passiert. In der Praxis war es aber tatsächlich mehr Aufwand als wir gedacht hatten aufgrund der notwendigen, spontanen Neuplanungsphasen und dadurch mitunter zusätzlichen Einkäufen. Und das alles nur, damit es halbwegs gut aussieht. Nene. Egal: Wir sind endlich fertig und das ist alles, was zählt. Nächste Aufgabe nach dem Einräumen? Flur und Bad fertigstellen!

Balu

Wo ist Nica?

Auf der Couch liegen!

Auf der Couch liegen!

Wir schreiben Woche 7 meines Aufenthalts in der Casa Lysanda. Der Hausarrest wurde gelüftet und sowohl mir als auch Nica ist freier Ein- und Ausgang durch die Katzenklappe erlaubt (Anm. d. Red.: Wir haben beim SureFlap-Support angerufen und die konnten uns helfen die Klappe so zu konfigurieren, dass auch Balus Chip erkannt wird, wenn er frontal drauf zugeht). Wenn ich die Wahl habe, gehe ich aber dann doch lieber durch die Terrassentür. Da hängt zwar ein komischer Vorhang (soll angeblich „Viecher“ abhalten), dessen Bedienung ich noch nicht ganz verstanden habe, aber irgendwie kriege ich das schon hin. Man könnte also meinen, dass es mir endlich so richtig gut geht. Aber Pustekuchen!

Da wäre zum Beispiel die Sache mit dem Futter. Als es noch die „Felix-Reste“ von Kessy gab, war ja alles okay. Doch was die uns aktuell so auftischen? Denken die wirklich, wir lassen uns mit dem billigsten Mist ab frühstücken (im wahrsten Sinne des Wortes)? Nene, den Dosenöffnern müssen wir definitiv noch genauer beibringen was wir so an Nass- und Trockenfutter mögen (Anm. d. Red.: Aktuelle Tendenz ist das Nassfutter von Lidl [auch von Stiftung Warentest gut bewertet] mit der Seelachsvariante speziell als Favorit bei Balu und Trockenfutter vermutlich das von Whiskas [auch gute Bewertung in den Tests] – Felix ist in den Tests in beiden Fällen tatsächlich sehr schlecht weggekommen). Und dann wäre da noch die Sache mit Nica, die sich vor kurzem zugetragen hat.

Verschwunden

Katze? Öltanker!

Katze? Öltanker!

Es war ein Abend wie jeder andere. Die Dosenöffner saßen faul vor dem Fernseher und ich lag schlummernd daneben. Plötzlich ertönte das laute „Klack“ der Katzenklappe. Ein Chip in der Nähe hatte sie entriegelt. Interessiert schauten sich die Dosenöffner um: Es war Nica, die davor saß und herumhantierte. Logisch: Schließlich lag ich ja noch auf der Couch. Trotzdem war es erst einmal kein ungewöhnlicher Anblick. Davor gesessen und dumm durchgeguggt hat sie schon immer. Aber selbstständig durchgegangen? Bis jetzt noch nicht. Aber da der Chef das Katzenklo nach draußen gestellt hatte (ich nutzte es sowieso nur noch an Schlechtwettertagen aus Faulheit – gebe ich ganz offen zu) und auch Nica nicht ganz so glücklich damit war in eins der noch leeren Zimmer geschissen und in die Badewanne gepinkelt zu haben, schien ihre Motivation groß zu sein endlich ohne Hilfe rauszugehen. Und siehe da: Etwas umständlich (ich bin da selbstverständlich viel graziöser unterwegs) schaffte sie es tatsächlich das Türchen zu öffnen und in die weite Welt zu gehen.

Leider ward sie dann nicht mehr gesehen. All mein Rufen und Warten half nichts. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. 24, 48, 72 Stunden vergingen und die Dosenöffner wurden immer verzweifelter (und ich einsamer). Sie riefen am Ende sogar bei TASSO an, um Nica vermisst zu melden und druckten Suchplakete aus, die sie in der näheren Umgebung verteilten. Mit Erfolg vermute ich. Zumindest kam dann in derselben Nacht irgendein komisches Viech durch die Katzenklappe rein. Dabei dachte ich, die würde sich nur für Nica und mich öffnen. Was da reinkam roch auf jeden Fall weder wie Nica (eher nach einem Öltanker) noch sah es so aus (schwarz-grau statt schwarz-weiß).

Komisches Vieh

Völlig verwuselte Nica

Völlig verwuselte Nica

Obwohl es eindeutig nicht Nica war, die da zu später Stunde reinkommen war, freuten sich die Dosenöffner plötzlich wie verrückt (und das um 4 Uhr nachts!). Habe ich absolut nicht verstanden und stattdessen dieses Biest erst einmal kräftig angefaucht. Erst nachdem am Morgen viele verzweifelte Katzenlaute aus dem Badzimmer drangen (gerade so, als würde sich jemand lauthals über etwas beschweren), kam dort etwas heraus, was ungefähr wie Nica aussah: Wieder schwarz-weiß, wenn auch irgendwie stark verwuselt und feucht. Aber nach Nica roch das Dinger immer noch nicht. Nun zwar eher nach Zitrone als nach Öltanker aber immer noch nicht nach Nica – ich blieb also skeptisch. Man weiß ja nie was die Dosenöffner für Sachen machen. Ich kann schließlich nicht ausschließen, dass sie mir einen Nica-ähnlichen Ersatz unterschmuggeln wollen! Dem scheint aber tatsächlich nicht so zu sein. Zumindest riecht sie mittlerweile wieder wie früher nach Sonne, Naivität und Neugier. Letzteres scheint auch der Grund für ihre Abwesenheit gewesen sein. Sie hatte es anscheinend geschafft sich in einen Keller zu schmuggeln und erst als die Dosenöffner die Nachbarn auf die verschwundene Katze aufmerksam gemacht hatten, wurde sie aus ihrer Einzelhaft entlassen.

Ob sie daraus gelernt hat? Sie scheint auf jeden Fall aktuell immer noch sehr anhänglich zu sein. Klar: Viel geknuddelt hat sie schon immer. Aber das ist ein völlig neuer Level. Sie geht sogar zur Chefin mit ins Bett obwohl selbst ich da nur ungern mit hin gehe (wer so viel Käse isst, der braucht sich nicht zu wundern, dass seine Füße auch nach Käse riechen!). Zum Verfassungszeitpunkt liegt sie auf ihrem Lieblingsplatz (unter dem Dachfenster im Obergeschoss) und sonnt sich mal wieder den Bauch. Es scheint ihr also wieder ganz gut zu gehen, der armen Katze. Und wenn es ihr gut geht, dann geht es auch mir gut! Mal abgesehen von der Futtersache und der Tatsache, dass die Katzenklappe komisch ist (vom Vorhang ganz abgesehen) natürlich. Wie gesagt: Die Erziehung unserer Dosenöffner ist definitiv noch nicht abgeschlossen. Heute gab es immerhin schon Nassfutter mit Seelachs, welches halbwegs nach etwas geschmeckt hat.

Alle Jahre wieder kommt das Christkind…ach ne, die Electronic Entertainment Expo in Los Angeles. Gefühlt immer noch die wichtigste Spielemesse der Welt trotz extremer Konkurrenz durch gefühlt 10.000 verschiedene Penny Arcade Expos und die Gamescom, luden wieder so einige Industriegrößen letzte Woche ein. Und auch, wenn die Überraschungen nicht ganz so dicht gepackt waren wie letztes Jahr (wir erinnern uns an die Sony-PK mit The Last Guardian, Shenmue III und Final Fantasy VII Remake): Ein bisschen was Interessantes war schon dabei.

EA

Mass Effect: Andromeda (Herstellerbild)

Mass Effect: Andromeda (Herstellerbild)

Ja, der Trailer zu FIFA 17 mit seiner Solokampagne hat auch mich aufhorchen lassen und hätte vor zwei Jahren sicherlich das Spiel auf meine Vorbestellliste gehoben. Aber ansonsten gab es doch überraschend wenig Überraschendes von Electronic Arts irgendwie. Vor allem, dass von Mass Effect Andromeda nicht mehr kam, macht mich durchaus stutzig. Der Titel soll schließlich m 1. Quartal 2017 auf den Markt kommen. Da müsste doch die Marketingkampagne so langsam losgehen? Naja, was es zu sehen gab, machte immerhin Lust auf mehr. Das gilt auch für die Schnippsel aus den noch unangekündigten Star Wars-Titel von Respawn, Visceral und DICE/Motive. EA lässt die Lizenz definitiv nicht im Archiv schlummern und bislang, das muss man ganz klar sagen, kam da durchaus gutes dabei raus. Ja, auch der Free-2-Play-Mobiletitel Star Wars: Galaxy of Heroes ist qualitativ hochwertig!

Und Titanfall 2? Nun, ich bin zum einen wirklich glücklich, dass EA der Serie noch eine zweite Chance gibt. Teil 1 versank ja leider sehr schnell in der Versenkung (auf dem PC noch schneller als auf der Konsole). Dass es dieses Mal eine richtige Einzelspielerkampagne geben wird, stimmt mich zusätzlich froh. Das Gezeigte machte entsprechend viel Laune auf mehr.

EA Originals (Unterstützung von Indie-Entwicklern) bin ich auch positiv gegenüber eingestellt obwohl sich das halbe Internet gerade wieder auskotzt. Zur Erinnerung: Ein Entwickler von Rocket League meinte auf die Pressemitteilung „EA sucht das nächste Rocket League„, dass sie dem Publisher das Spiel anno 2011 angeboten hätten, er es damals aber nicht gewollt hätte. In welchem Zustand der Titel damals war (es hatte eine sehr lange Testphase mit viel Feintuning) und, dass der Vorgänger sich überhaupt nicht gut verkauft hat, lässt der Designer natürlich offen. Von daher – finde zumindest ich – kann man EA hier erst einmal keinen Vorwurf machen. Höchstens, dass sie vielleicht ihre Pressemitteilung etwas anders hätten formulieren sollen. Unabhängig davon bin ich auf jeden Fall gespannt, was da langfristig nun rauskommt.

Bethesda

Quake Champions (Trailer Screencap)

Quake Champions (Trailer Screencap)

Bethesda ließ sofort den großen Knaller los – also zumindest für mich. Alle anderen haben sich vermutlich mehr bei The Elder Scrolls V: Skyrim – Special Edition in die Hose gemacht. Immerhin gibt es die für alle kostenlos, die das alte Hauptspiel mit allen DLCs schon haben. Nein, mir liegt natürlich mehr id Software am Herzen und entsprechend klopfte mir schon das Herz als er in den DOS-Prompt „Quake“ eintippte.

Und was soll ich sagen? Quake Champions ist zwar ein dämlicher Name (wie ist dann der Titel des Champions des Spiels?) und die Aussage, dass es unterschiedliche Klassen geben wird lässt mich auch etwas vorsichtig sein. Aber unterm Strich bin ich sowas von angefixt. Quake III Arena und mittlerweile Quake Live sind bekanntlich absolute Dauerbrenner bei mir. Entsprechend viele Hoffnungen setze ich in den neusten Teil. Ja, er wird sicherlich etwas anders werden, aber trotzdem erwarte in der Essenz einen erstklassigen, skill-basierten Arena-Shooter. Zur QuakeCon 2016 werden wir mehr erfahren. Übrigens: Dass passenderweise parallel auch Unreal Tournament in Entwicklung ist, versetzt mich sofort wieder ins Jahr 1999. QUAKE FOR LIVE!!.

Von Prey bin ich hingegen ganz klar enttäuscht. Was damals als Prey 2 angekündigt worden war, passte zwar auch nicht so recht ins Bild eines Nachfolgers, klang aber zumindest hoch interessant. Die neue Fassung interessiert mich hingegen nur, weil sie von den Arkane Studios kommt (wenn auch „nur“ von der amerikanischen Niederlassung). Das liegt aber definitiv ausschließlich am Namen. Jeder andere und ich würde hier andere Worte verwenden. Ist ja nicht so, als würde mich nach diesem komischen Trailer nicht auch interessieren was es mit dem ständigen Neustart dieses einen Tages auf sich hat.

Sony

God of War (Herstellerbild)

God of War (Herstellerbild)

Wenn sie jetzt bei jedem Themenwechsel anfangen wieder die Zahl weg zu lassen, dann werde ich ganz schön stinksauer. Abseits des Titels, macht God of War aber einen sehr guten Ersteindruck. Zum einen weil mir das Setting einfach viel mehr zusagt (nordische Götter) und zum anderen weil die Essenz (action-geladene Kämpfe gegen riesige Bossgegner) offensichtlich erhalten geblieben ist. Gut, die Sache mit dem Sohn wird sich zeigen, ob das wirklich so gut funktioniert und nicht den Spielfluss unterbricht. Ich bin aber durchaus zuversichtlich.
Crash Bandicoot Remastered klingt auch äußerst interessant. Nicht nur, weil ich das Original nie gespielt habe. Nein, auch weil Ratchet & Clank (2016) ein richtig gutes Remake geworden ist. Wenn Crash Bandicoot die gleiche Sorgfalt erhält, dann steht uns ein weiteres Plattformer-Highlight ins Haus. Aber bitte gleichzeitig auch die Originalspiele endlich mal auf neueren Konsolen zur Verfügung stellen, okay?

Ansonsten hat mich tatsächlich nicht allzu viel von Sony interessiert. Ja, bei der Ankündigung von Death Stranding haben sich wieder alle in die Hose gemacht. Aber Hideo Kojima muss durchaus noch zeigen, dass er mit seiner neu gewonnen Freiheit auch richtig umgehen kann. Außerdem kann ich mit Norman Reedus relativ wenig anfangen. Im Gegenteil nervt mich seine Fratze aktuell, weil sie ständig in der Werbung von diversen Handy-Survival-Spielen vorkommt. Resident Evil 7 hingegen ist halt Resident Evil 7. Da die Demo ziemlich nichtssagend ist und Teil 6 ein absoluter Reinfall war, bin ich auch hier mehr im „Abwarten“-Modus. Über Resident Evil: Revelations 3 wäre ich begeisterter gewesen.

Microsoft

Forza Horizon 3 (Herstellerbild)

Forza Horizon 3 (Herstellerbild)

Nicht nur mehr Spiele für Windows 10, sondern auch noch Cross-Plattform-Buy (kauft es auf der einen, habt es automatisch auf der anderen)? Man könnte fast meinen, Microsoft meint es dieses Mal tatsächlich ernst mit dem Thema „Unified Gaming Plattform“. Am Ende des Tages reden wir aber natürlich immer noch von Microsoft. Dem Betrieb, der jahrelang faktisch dem PC den Rücken zugekehrt hat. Da müssen den großspurigen Worten erst noch so einige großspurige Taten folgen, bevor Games for Windows Live aus dem Gedächtnis der Spieler getilgt ist.

Und sonst? Forza Horizon 3 sieht selbstverständlich wieder genial aus auch wenn dieses ganze „Jetzt hast du die Kontrolle über das Festival“ im ersten Moment vom eigentlichen abzulenken scheint (dem in coolen Karren durch schicke Grafik fahren). Die Ankündigung von Dead Rising 4 hat mich ebenso sehr erfreut, obwohl ich ja laut Serienfans einer dieser „Casual-Volltrottel“ bin weil ich Teil 3 bislang am besten fand. Ich hab’s halt nicht so mit Zeitlimits. Von daher wird Spannend sein zu sehen, welche Gruppe von Fans die Entwickler dieses Mal ansprechen wollen. Vermutlich mehr die des ersten Teils aufgrund der Rückkehr des alten Hauptcharakters. Aber wer weiß.

Ansonsten ließen mich auf der Microsoft-PK noch Scalebound von Platinum Games und State of Decay 2 etwas aufhorchen. Letzteres hauptsächlich, weil Teil 1 ganz nett war. Wobei zwischenzeitlich natürlich der Markt mit Zombie-Survival-Spielen massiv überschwemmt ist. Ersteres hingegen nicht nur, weil ein Drache eine wichtige Rolle spiel, sondern auch weil das Konzept wohl schon seit der Studiogründung vor 10 Jahren in der Schublade liegt. Da könnte also viel Hirnschmalz drinstecken. Ach und bislang haben die Jungs und Mädels sehr viele coole Action-Titel abgeliefert. Entsprechend viel Vertrauen habe ich in sie.

Fazit

Und damit hätten wir die wichtigsten Punkte abgehandelt. Ja, Ubisoft und Nintendo habe ich ausgelassen. Beide hatten zwar durchaus interessante Spiele zu bieten aber die Informationsdichte hielt sich für meinen Geschmack doch arg in Grenzen. Alles in allem war ich in diesem Jahr aber tatsächlich wieder etwas interessierter an der E3 (dank den Ereignissen bei der 2015er Ausgabe) und wurde unterm Strich denke ich nicht enttäuscht.

Mein einziger Negativpunkt ist der starke VR-Fokus gewesen (vor allem bei Sony). Gefühlt überall und von allen möglichen IPs kommen jetzt VR-Ableger, die aber bislang nur viel Spektakel aber wenig Inhalt zu bieten scheinen. Ich weiß: Das mit dem Herumlaufen ist noch so eine Sache, deshalb lieber den Spieler festnageln. Das macht kurzzeitig sicherlich Laune aber ein substantielles Spielerlebnis scheint das für mich nicht zu sein. Bin aber selbstverständlich gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

Stellt sich abschließend natürlich wie immer noch die Frage, wie ihr das seht. Wie habt ihr die E3 2016 erlebt und was waren eure Highlights?

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