Ich seh‘ schon: Beim Christoph wird über lang oder kurz doch zu einem Life-Blog. Geahnt hatte ich es schon anno 2011, als damals Bagdadsoftware seinen 10. Geburtstag feierte und ich als Blick auf das Jahr 2021 schrieb:

Ob sich diese Inhalte dann immer noch um Videospiele, Katzen und anderen Nerdkram drehen werden oder durch alltäglicheres ersetzt wurden — das steht auf einem anderen Blatt.

Das alte Lied

Mein Bunker nach der Pest

Mein Bunker nach der Pest

Die Situation mit dem Spielen wird nämlich gefühlt nur schlimmer. Wie soll es auch anders sein, wenn ich meine eigene Wohnung letzte Woche praktisch gar nicht gesehen habe (weder von innen noch von außen). Dabei hatte ich Anfang des Monats sogar mal wieder ein paar Spiele gekauft (Mortal Kombat X, Dying Light und Resident Evil: Revelations 2) gehabt in einem Anfall geistiger Umnachtung. Glaub‘ in Dying Light habe ich es immerhin bislang geschafft knapp zwei Stunden zu investieren trotz der Hitze. Macht im ersten Moment auch gefühlt etwas mehr Spaß als die Dead Island-Titel. Hauptgrund ist, dass es nicht ganz so ziellos und unzusammenhängend wirkt. Die Hauptgeschichte ist zwar weiterhin auf einem extrem niedrigen Niveau aber dafür haben die Nebenquests wesentlich mehr Biss. Außerdem funktioniert das Parkour überraschend gut (wenn auch nicht ganz so perfekt wie man es sich wünschen würde) und speziell nachts habe ich wesentlich mehr Respekt vor den Zombies (auch wenn die Mechanik „Zombies mit Sichtradius“ ein wenig deplatziert daherkommt). Ist ja sonst eher so, dass bis auf ein paar Bosse die alle relativ witzlos sind. Das stört mich zum Beispiel ein wenig an den Dead Rising-Titeln (neben dem ganzen Gehetze wegen des Zeitlimits). Hier ist das nur Tagsüber so. Aber da beides bekanntlich indiziert ist, halte ich jetzt wieder meinen Mund.

Kommen wir stattdessen zu einem anderen Titel mit dem ich mich wesentlich mehr beschäftigt habe: Fallout Shelter. Zur Erinnerung: Das ist das Spin-Off für Smartphones (die Android-Fassung kommt Mitte August), in dem ihr einen Fallout-Bunker aufbaut und die Bewohner darin hegen und pflegen müsst. Leider ist da vermutlich jetzt auch die Luft raus. Da ich mal einen Tag keinen Bock hatte ständig Ressourcen zu sammeln (das übliche Farmville-Gameplay), waren meine Bewohner aufgrund von Essensmangel sehr Angeschlagen in Sachen Lebensenergie. Normalerweise erst einmal kein Problem. Ein paar Stimpaks und eine halbe Stunde lang fleißig Ressourcen sammeln und alles ist wieder gut. Leider wurde mein Bunker gleichzeitig von einer Kakerlaken-Plage buchstäblich überzogen. Was am Ende übrig blieb waren haufenweise Leichen in allen Räumen (mindestens 50 von 96) und nicht einmal ansatzweise genug Geld, um alle Bewohner wiederzubeleben. Aber auch nicht genug Leute, um den Betrieb halbwegs aufrecht zu halten. Von daher werde ich, so wie ich mich kenne, das Ding jetzt auch schon wieder zur Seite legen und mich anderen Gefilden zuwenden. Wobei das auch nicht weiter schlimm ist, da ich sowieso bis auf einen Raum schon alles freigeschaltet hatte und das Spielprinzip auf Dauer doch extrem öde ist. Dann doch lieber einen KairoSoft-Titel, wie ich finde.

Das neue Lied

Was treibe ich also die ganze Zeit? Nun, ich hatte logischerweise lange gewartet, bevor ich euch von meiner geänderten Lebenssituation erzählt hatte. Wusste ja auch nicht, ob das überhaupt was wird und es die ersten Wochen überlebt. Da die Zeichen aber nun ganz gut aussehen (der Urlaub war im Prinzip die letzte Vorprüfung ob wir uns wirklich volle 24 Stunden aushalten), waren die letzten Wochen und werden damit auch die kommenden durch das Thema „Zusammenziehen“ bestimmt. Warum das alles so viel Zeit in Anspruch nimmt? Meine Wohnung ist ja schließlich groß genug für zwei. Entsprechend dürfte das doch gar nicht viel Aufwand sein. Umziehen, Ummelden, Vermieter Bescheid sagen und ein paar Versicherungen/Verträge kündigen. Fertig. Das ist eine Sache von nicht einmal einer Woche, würde jetzt unser Muster-Besucher sagen.

Theodor-Heuss-Brücke (Mainz–Wiesbaden) Quelle Wikipedia / JosePian unter CC BY-SA 3.0

Theodor-Heuss-Brücke (Mainz–Wiesbaden)
Quelle: Wikipedia; Autor: JosePian;
Verwendung gemäß CC BY-SA 3.0

Ganz einfach: Weil ich tatsächlich unter die Bauherren gehe. Und bevor jetzt sofort wieder alle die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Es wird so finanziert, dass es einer von uns alleine tragen kann im Fall der Fälle ohne es gleich abstoßen/Zwangsversteigern zu müssen. Wir haben darüber definitiv sehr lange und sehr intensiv nachgedacht/diskutiert und jedes mögliche Horrorszenario durchgespielt (inklusive im absoluten Streit und voller bösem Willen auseinander gehen) und treffen entsprechende Vorabmaßnahmen (inklusive Privatvertrag). Ich renne da nicht mit offenen Augen ins Verderben. Liebe hin oder her: Wer weiß was morgen ist und unter der Brücke will ich garantiert nicht enden. Schon allein, weil die Brücken hier in Darmstadt nicht gerade gut für Obdachlose geeignet sind :smile:.

Perfekte Zeiten

Aber Scherz beiseite: Das Risiko 100% ausschließen lässt sich zwar nie (eine Kündigung beispielsweise), dass nicht doch noch was in die Hose geht. Aber es ist sehr viel Denkkapazität in das grundlegende Vorhaben geflossen bevor auch nur groß die Sucherei anfing. Gleichzeitig ist die aktuelle Situation quasi perfekt: Die Zinsen sind im Keller (1,8%!), wir im besten Alter, haben einen sicheren Job und verdienen gut und ob ich jetzt monatlich einen Haufen Geld einem Vermieter in den Rachen werfe oder mir zum gleichen Preis etwas handfestes Kapital schaffe – die Wahl dürfte eindeutig sein. Eine Eigentumswohnung stand natürlich auch im Raum aber wenn man die Preise hier im Darmstädter Gebiet vergleicht, ist ein kleines Reihenhäuschen in einem Neubaugebiet/Wohnpark eindeutig die bessere Wahl.

Somit haben wir die Tage viel Zeit damit verbracht Musterhäuser (und auch Bestandshäuser – stand auch als Option natürlich offen) zu besichtigen. Mittlerweile dürfte der Auswahlhammer aber ziemlich gefallen sein. Jetzt heißt es die Finanzierung im Detail planen und in trockene Tücher bringen. Wenn das alles soweit passt und nicht doch noch etwas Unvorhergesehenes passiert, beginnt anschließend das Bauen (bzw. technisch gesehen steht das Fundament sogar schon – die Firma ist sich wohl ziemlich sicher alle Häuser verkauft zu bekommen) und Anfang 2016 steht der Einzug ins traute Eigenheim bevor. Hätte ich selbst nie gedacht, dass mir das mal passieren würde. Doch ich habe mich durchaus recht schnell mit dem Gedanken angefreundet muss ich sagen. Wie gesagt passt einfach grad alles irgendwie, um so was anzugehen.

Die Zukunft

Die Folgen für Beim Christoph dürften klar sein: Es wird vermutlich bald eine neue Kategorie „Hausherr“ oder so ähnlich geben. Schließlich will ich euch ja an den Erfahrungen (Positiv wie Negativ) teilhaben lassen, die mit der ganzen Chose verbunden sind. Natürlich wie immer unter der Prämisse, dass ich nicht alles ins Internet hinausposaunen werde und zwischen Realität und Niederschrift durchaus auch mal ein paar Wochen ins Land ziehen lasse. Ist aber garantiert auch für euch ganz interessant zu wissen das Ganze. Die Älteren unter den Besuchern, die schon im trauten Eigenheim sitzen, dürfen sich dann jedes Mal ins Fäustchen lachen, wenn ich von den gleichen Fehlern schreibe, die sie schon vor Jahren gemacht haben :smile: .

Wünscht mir also Glück (oder von mir aus auch die Pest – mir wurscht) und wir lesen uns am Montag wieder!

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr es noch nicht gemerkt habt: Der Sommer ist da. Die Temperaturen in den letzten Wochen haben oft die 30°C überschritten und die Sonne ist ein Dauergast am Firmament. Oder anders ausgedrückt: Es ist scheiß‘ warm und zwar nicht nur draußen, sondern auch drinnen!

Da stellt sich natürlich die Frage, wie ihr es bei den Temperaturen mit dem Spielen haltet. Setzt ihr euch mit dem Laptop/Tablet/Smartphone in den Park? Haltet ihr es tapfer im Ledersessel im stickigen Arbeitszimmer aus? Oder verzichtet ihr ganz darauf, während euer Gehirn verpruzelt und macht etwas anderes?

PS: Nein, ich schaue mir die Fragen nicht von GamersGlobal ab. Ich seh‘ das immer erst Montags, dass dort drüben Sonntags quasi schon die gleiche Frage gestellt wurde und reg‘ mich drüber auf. *grml*

Kessy

Ein tierischer Statusbericht

Kessy auf einem ihrer Lieblingsplätze

Einer meiner Lieblingsliegeplätze

Hält sich ja sehr in Grenzen die Begeisterung über meinen 13. Geburtstag hier Beim Christoph. Und dann wird auch noch das „100% Frauen“-Klischee erfüllt. Natürlich habe ich nicht erwartet von Azzkickr gratuliert zu bekommen – aber gar keiner der männlichen Besucher? Schwach! Oder hat das nur etwas mit Aberglauben zu tun? Also, dass es Unglück bringt jemanden zu seinem 13. Geburtstag zu beglückwünschen? Wäre natürlich kein Grund eurer Knuddelgöttin nicht zu huldigen!

Vernachlässigt!

Aber ich bin es ja leider mittlerweile gewohnt nur noch die zweite Geige überall zu spielen. Nicht nur, dass ich den doofen Webmaster nun nicht einmal mehr alle vier Wochen sehe und er mich dann auch weiterhin fast immer zum Frisör schleift. Seit neustem bringt er auch noch so eine kleine Dame mit, der er irgendwie wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenkt als mir. Völlig unverständlich. Als gäbe es eine wichtigere Person als mich! Wie kann jemand, der nur ein paar Haare auf dem Kopf hat eine bessere Gesellschaft sein als ich?! Da macht das Streicheln doch gar keinen Spaß.

Einen Lichtblick gibt es bei der Sache allerdings dann doch: Die junge Dame versteht definitiv ihr Knuddelhandwerk. So gut durchgeknuddelt bin ich schon lange nicht mehr geworden. Das ist jedes Mal ein so dermaßen geniales Gefühl, das lässt sich gar nicht so richtig in Worte fassen. Wenn sie mich mit beiden Händen sanft aber bestimmt hinter den Ohren krault und mir gleichzeitig den Kopf massiert, dann fühle ich mich als wäre ich im siebten Katzenhimmel. Allein wenn ich schon wieder dran denke, kommt in mir das Bedürfnis hoch das Schnurren anzufangen. Mmmmmh.

Aufregung pur!

Andere pflanzen Pflanzen, wieder andere Katzen.

Andere pflanzen Pflanzen, wieder andere Katzen.

Abseits von dieser Neuerung gibt es gar nicht mal so viel zu berichten aus meinem Katzenleben. Es ist die meiste Zeit doch der alte, liebgewonnen Trott bestehend aus Essen, Schlafen, Putzen, Schlafen, Essen, Schlafen, Putzen, Schlafen, Schlafen, etc. Über zwei Sachen kann ich aber auf jeden Fall berichten. Da wäre zum Beispiel die Wiese gegenüber der Kirche, die es jetzt leider nicht mehr gibt. Irgendein Vollidiot – ja, man muss es so krass ausdrücken! – hat da nun ein total hässliches, kleines Haus draufgestellt. Könnt ihr euch das überhaupt vorstellen?! Auf meinen Mäusejagdgrund einfach ein Gebäude gestellt! Eine absolute Sauerei!

Muss ich jetzt etwas Zuhause in der Scheune jagen gehen, oder was?! Da ist mir doch viel zu kalt und dunkel drin! Außerdem kann man sich im Stroh einfach nicht so gut wie ein cooler Löwe in der Savanne fühlen. Ihr wisst schon: Langsam und gebückt durch das saftig grüne Gras auf die Beute zu schleichen, dann mit einem riesigen Satz den Feind erlegen und genüsslich im Schutz der Halme verspeisen. Herrlich. Bitte? In der Savanne gibt es nicht so grünes Gras wie bei uns? Ach halt doch einfach die Klappe, du vorlauter Besucher! Du verstehst das doch sowieso nicht. Du mit deinen zwei Beinen. Du könntest dich noch so tief ins Gras legen und wärst trotzdem meilenweit sichtbar. Außerdem habt ihr Nacktaffen viel zu wenig Fell, um für einen Löwen durchzugehen.

Veränderungen!

Doch nicht nur auf der Wiese wird kräftig gebaut. Auch Zuhause ist irgendwie seit ein paar Monaten mächtig viel Aktivität ausgebrochen. Vor allem die kleine Chefin und ihr männlicher Begleiter sind mittlerweile sehr oft in meinem Revier anzutreffen und machen dann zusammen mit dem Chef in irgendeiner Ecke viel Krach und Dreck. Mir scheint, als wollten sie hier renovieren. Aber da gebe ich ihnen! Die sollen es bloß nicht wagen mich in irgendeiner Weise in meiner täglichen Routine dauerhaft zu stören! Meine Liegeplätze müssen unter allen Umständen da bleiben wo sie sind. Ich merke es sofort, wenn sie auch nur einen Millimeter versetzt wurden und dann gibt es Ärger, das sage ich! Da ist nichts mehr sicher! Und wenn denen dann auch noch einfällt irgendwelche Türen ständig zuzumachen, dann wird es mächtig Action geben im Haus.

Ein weiterer meiner Lieblingsplätze

Ein weiterer meiner Lieblingsliege- und Sitzplätze

Aber es kommt noch schlimmer: Ich habe gehört, der kleine Chef hätte auch noch eine eigene Katze, die dann natürlich mit Umziehen müsste. Und soweit ich weiß ist das so eine billige 08/15-Hauskatze. Das geht ja mal so überhaupt nicht. Mit einer norwegischen Waldkatze, einer Perser oder auch mit einer anderen Maine Coon könnte ich ja noch leben. Die sind wenigstens auf meinem Niveau. Aber eine stupide Wald- und Wiesenkatze? Wenn die in mein Territorium einziehen soll, dann gibt’s mächtig Ärger. Da werde ich dem Drecksvieh sofort klar machen, wo sein Platz ist. Ich Diva kann mich doch nicht im gleichen Haus wie so eine niedere Kreatur aufhalten. Völlig undenkbar!

Ein positiver Ausgang für so eine Aktion wäre vermutlich nur zu erwarten, wenn sich das Vieh noch als Sklave abrichten ließe. Ich glaube der Kater (macht es noch schlimmer!) ist noch keine fünf Jahre alt. Da könnte das noch klappen und er wäre immerhin ein wenig nützlich für mich. So als Leckerli-Apportierer oder Mäuseloch-Beobachter vielleicht. Aber nur als mitfressender Störenfried, der in MEINE Blumentöpfe kackt? Niemals!

Epilog

Doch genug aufgeregt. Jetzt habt ihr mal wieder einen kleinen Überblick darüber, wie es mir im Hutzelgrund so ergeht. Technisch gesehen natürlich nichts überwältigendes Neues dabei, aber was erwartet ihr auch bei einer alten Dame? Ich habe meine Routine mittlerweile drin und die ziehe ich nun bis zum Lebensende durch. Auf Neuerungen kann ich in meinem Alter eindeutig verzichten. Das regt nur unnötig auf, artet somit in Stress aus und lässt das Fell ausfallen. Und das wollen wir natürlich nicht. Ich möchte meine Pracht schließlich bis zum Ende behalten, egal wie sehr der Frisör versucht daran etwas zu ändern indem er immer gefühlt eine zweite Katze aus mir rauskämmt, der Drecksack. Das sind meine Notreserven! Echt schlimm.

Aber gut. Ich gehe mal stark davon aus, dass wir uns erst im nächsten Jahr wieder lesen werden. Wie gesagt: Ich spiele ja nur noch die zweite Geige. Von daher gehe ich jetzt wieder Leckerli futtern und meinen Schönheitsschlaf halten.

Da bin ich wieder! An dieser Stelle bitte die üblichen Kalauer von wegen „Haben sie ihn wieder über die Grenze gelassen“ einfügen. Danke! Wie erwähnt war es mein erster „richtiger“ Urlaub (meine Urlaube bestanden bislang hauptsächlich aus „daheim vor dem PC sitzen“) seit einer sehr langen Zeit und dann auch noch Zusammen mit einer im Vergleich zu meiner Verwandtschaft noch relativ unbekannten Person. Stellt sich entsprechend die Frage: Wie war’s denn so in dem winzig kleinen Land namens Luxemburg?

Nun grundsätzlich lässt sich erst einmal festhalten, dass es dort zum einen viele Burgen gibt (in mehr oder weniger weit fortgeschrittenem Verfallsstadium) bzw. Häuser, die einen Turm integriert haben (ich dachte die Engländer hätten das Sprichwort „My home is my castle“) und zum anderen extrem viel Wald. Hätte ich nicht gedacht, dass hier alles so grün ist. Dann sind mir noch die Straßenschilder aufgefallen, auf denen genau steht wie viele Zebrastreifen jetzt gleich kommen oder wie oft man Vorfahrt hat. Sehr komisch. Zählt da wirklich einer mit (außer Touris wie uns)? Und zu guter Letzt natürlich auch noch die Lebensmittelpreise, die trotz niedrigeren Steuern wesentlich höher sind als bei uns. Aber gehen wir doch mal ins Detail. Was haben meine Begleiterin und ich denn so in der Woche alles gemacht? Ja, ich weiß was ihr jetzt denkt, ihr Ferkel! Der Teil des Urlaubs geht euch aber mal so gar nichts an!

Tag -2: Idar-Oberstein

Die Felsenkirche in Idar-Oberstein

Die Felsenkirche in Idar-Oberstein

Auf dem Weg nach Luxemburg haben wir ein paar Zwischenstopps eingelegt. Einer davon war in Idar-Oberstein. Diese Ortschaft im beschaulichen Rheinland-Pfalz ist bekannt für zwei Dinge: Edelsteine (inklusive der angeblich einzigen für Besucher zugänglichen Edelsteinmine Deutschlands) und eine Felsenkirche. Letztere ist, wie der Name schon sagt, eine Kirche, die in eine Steilwand gebaut wurde und entsprechend eher klein und flach ist. Der Legende nach hat ein Typ seinen Bruder von oben auf dem Berg in den Tod geschubst und wurde dann im Beichtstuhl dazu verdonnert zur Sühne diese Kirche zu bauen. Das fand wohl auch Gott ganz dufte, denn als er fertig war entsprang in der Kirche eine Quelle quasi als Zeichen der Dankbarkeit oder so. Das übliche Blablabla halt. Fakt ist: Von außen sieht das Ding beeindruckender aus als es von innen ist. Natürlich: Coole Aussicht von da oben und so. Aber Idar-Oberstein ist jetzt keine wirklich schöne und auch irgendwie vom Aussehen her keine wirklich alte Stadt wie ich finde. Von daher hielt sich der Nutzen der Aussichtsplattform eher in Grenzen.

Die Tour durch die Edelsteinmine war da schon interessanter auch wenn der Student (ich unterstelle das jetzt einfach mal) gefühlt nur einen auswendig gelernten Text aufgesagt hat und auf Nachfragen keine so richtigen Antworten hatte. Jetzt weiß ich aber trotzdem mehr über das Schürfen als ich jemals Wissen wollte. Zum Beispiel den Unterschied zwischen Mandeln (die Edelsteine im Inneren der Gasblase sind komplett bis in die Mitte gewachsen und somit das ganze Ding geschlossen) und Drusen (die Edelsteine sind nur am Rand). Oder, dass Carneole so aussehen wie rohes Fleisch. Und, dass die Minenarbeiter zum Schürfen nach Brasilien ausgewandert sind und von dort den Spießbraten nach Idar-Oberstein gebracht haben, der in jedem Restaurant angeboten und noch „Original“ über Holzfeuer gebraten wird. Ja, ihr lest richtig: Es gab tatsächlich eine Werbeunterbrechung in der Tour. Extrem surreal.

Abseits der eigentlichen Mine gibt es auf dem Weg dorthin auch einen „Lehrpfad“. Da allerdings grad keine Führung stattfand, haben wir nur Bahnhof verstanden was uns die Steine sagen sollten, die da so rumlagen. Der größte Vorteil des Besucherstollens war allerdings ganz klar die Temperatur da drin. Gott war es an dem Tag heiß. Da macht es so richtig Spaß ewig lange Treppen hochzulaufen. War aber dennoch ein schöner Urlaubsbeginn.

Tag -1: Traben-Trarbach und Larochette

Nach der Hitze am Samstag brauchten wir dringend eine Abkühlung. Wer allerdings jetzt „Freibad“ schreit, ist entweder lebensmüde oder war schon lange nicht mehr an einem heißen Tag in einem Schwimmbad. Da ist es voller als in einer Tokioer U-Bahn. Deswegen haben wir die weise Entscheidung getroffen und sind in die Moseltherme in Traben-Trabach: Ein Hallenbad mit einem kleinen Freigeheg…äh…Außenbecken. Wer jetzt allerdings – wie wir – sich unter einer „Therme“ eine große Anlage vorstellt, wird hier enttäuscht werden. Drei Becken (nur eins davon ein Schwimmer und auch das einzige ohne Blubberaction), ein Whirlpool und ein Kinderknast (eine Wasserpfütze in der Ecke für die Kleinen). War dennoch ganz nett und, wie erwartet, angenehm leer. Wir haben uns von kalt (Schwimmerbecken) nach warm vorgearbeitet (Außenbecken) und können speziell den Whirlpool nur wärmstens (HA, Wortspiel!) empfehlen. Mit sechs Euro für einen halben Tag auch preislich ganz gut.

Im Anschluss an die Abkühlung in der Moseltherme machten wir uns endlich auf zu unserem Hotel in Luxemburg. Genauer gesagt in der kleinen Stadt (zwei Straßen im Prinzip) Larochette oder auch Fiels oder Fels genannt (im Land werden bekanntlich drei Sprachen gesprochen: Französisch, Luxemburgerisch und Deutsch) und dort ins Hotel de la Poste. Das ist auch soweit zu empfehlen sowohl was die Preise angeht als auch die Zimmer (65 Euro), das Frühstückbuffet (10 Euro pro Nase und Tag) und das nette und zuvorkommende Personal. Die Dame des Hauses spricht auch hervorragend Deutsch,. Müsst also nicht Französisch können, was in manchen Restaurants durchaus ein Problem ist. Definitiv nicht glauben, nur weil draußen Deutsch draufsteht es jemand drinnen einer spricht. Aber die Kommunikation mit Händen und Füßen hat wunderbar funktioniert. Also keine falsche Scheu.

Tag 1: Larochette, Stolzembourg und Diekirch

Burg Fels

Burg Fels

An unserem ersten kompletten Tag in Luxemburg hatten wir uns ein steifes Laufprogramm vorgenommen. Morgens stiegen wir die 150 Meter (500 Meter Fußweg) zur Ruine von Burg Fels hoch. Für eure drei Euro Eintritt dürft ihr euch dort entsprechend vor allem eines Anschauen: Überreste von Mauern ohne jedwede Erklärung (es gibt am Empfang nur einen Prospekt mit sehr groben Informationen). Aber immerhin bekommt ihr eine durchaus geniale Aussicht geboten und im Schloss selbst waren bei unserem Besuch einige Bilder von unterschiedlichen Fotografen/Künstlern ausgestellt. Ganz besonders gefallen haben mir hochaufgelöste Fotos von Füchsen. Das Prädikat „Faule Sau“ erhält hingegen der Typ, der einfach nur Kürbisse von oben aufgenommen und dann einen Photoshop-Filter drübergelegt hat. DAS hätte ich definitiv auch hinbekommen… Unterm Strich war die Burg jetzt abseits der Aussicht aber nicht der große Brüller. Da gibt es wesentlich interessante (und vollständigere) Burgen wie zum Beispiel die in Vianden, die wir uns aber dann doch nicht von Innen angeschaut haben.

Im Anschluss an die Burg von Larochette (und dem dazugehörigen Abstieg) ging es nach Stolzembourg. Dort gibt es eine Kupfergrube, in die wir mangels Führungen (genau in dieser Woche waren keine) zwar nicht rein konnten. Aber wir sind natürlich trotzdem den 1,5km langen Lehrpfad entlang gelaufen (es hängen 10 Schilder an bestimmten Punkten mit mehr oder weniger interessanten Informationen auch auf Deutsch) und haben uns das Ganze zumindest von außen angeschaut. War eine ganz angenehme Strecke, da sie größtenteils durch den Wald führt und entsprechend schattig und kühl ist. Kann ich also durchaus empfehlen – am besten aber mit Führung. Außerdem gibt es in Stolzembourg eine Brücke rüber nach Deutschland (an dem Ort fließt die Our vorbei und die eine Seite ist Deutschland, die andere Luxemburg). Eignet sich also besonders für Leute mit Heimweh :smile: .

Den Tag haben wir dann in Diekirch ausklingen lassen. Das ist wohl eine der wenigen größeren Städte nach Luxemburg selbst, die es im Land gibt. Abseits der Fußgängerzone und einem kleinen Park am Fluss „Sauer“ (und hinter einem Altenheim) haben wir da aber nicht viel gesehen. Das asiatische Restaurant direkt am Park, dessen Namen mir nicht mehr einfällt, sowie die Eisdiele in der Fußgängerzone (auch deren Namen habe ich mir nicht gemerkt) waren aber vorzügliche Anlaufstellen. Speziell der Asiate hatte es uns angetan, weil dort eine sehr zutrauliche Katze herumlief. Und ihr wisst ja alle, wie massiv ich mittlerweile auf Entzug bin (sehe Kessy tatsächlich erst Anfang August wieder!). Von daher hat sie an dem Abend vermutlich so viele Streicheleinheiten wie schon lange nicht mehr bekommen.

Tag 2: Luxemburg Stadt

Alte Vermittlungstechnik im Postmuseum in Luxemburg

Alte Vermittlungstechnik im Postmuseum in Luxemburg

Laufen war auch am zweiten Tag ein gutes Stichwort. Erst vom Park+Ride gut 2 1/2 Kilometer in die Innenstadt (Busfahren ist für Anfänger!) und dann dort bestimmt nochmal rund zwei Kilometer durch das Postmuseum und die Kunstgalerie „Am Tunnel“. Übrigens ein total irreführender Name, denn die befindet sich nicht an einem Tunnel, sondern IN einem Tunnel. Und zwar in der unterirdischen Verbindung von zwei Gebäuden der Sparkasse (Spuerkees, wie sie hier heißt). Dort unten waren bei unserem Besuch Bilder von Schülern aus der hiesigen Kunstschule ausgestellt. Waren durchaus ein paar coole Sachen dabei. Ach und angenehm kalt war es da unten auch wieder. Von daher eine empfehlenswerte Station auf dem Reiseplan.

Das klare Highlight des Tages war aber für mich als Mitarbeiter eines großen deutschen Telekommunikationsunternehmens selbstverständlich der Besuch im Postmuseum (direkt am Hauptbahnhof im Keller der Postfiliale). Dabei bitte nicht vom Namen irritieren lassen: Im Gegensatz zu Deutschland ist in Luxemburg die Post noch Staatlich und wie damals die Deutsche Bundespost für alles zuständig. Also Briefe und Telefon. Die hatten nicht nur viele coole alte Sachen, die ich zum Teil nur vom Hörensagen kenne. Ein großer Teil davon war sogar angeschlossen und konnte benutzt werden! Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten. Einen Wählsternschalter Live und in Farbe bei der Arbeit beobachten, dass kann nur ein Telekommunikationsmitarbeiter geil finden, aber zum Glück bin ich ja einer. Wäre im Anschluss die Welt untergegangen, ich wäre glücklich gestorben :smile: .

Tag 3: Larochette

Am fünften Tag unseres Urlaubs waren wir von der ganzen Lauferei der Vortage so geschafft (siehe auch die Blasen an den Füßen [Anm. d. Autors: Hier bitte beim Layouten explizite Bilder einfügen]), dass wir uns dazu entschieden das Bett nicht übermäßig zu verlassen. Das passte zwar der Putzfrau nicht ganz, aber wir waren ja schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht. Da kann man sich auch mal einen Tag Auszeit gönnen egal wie viele jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und was von wegen „Wie könnt ihr nur den ganzen Tag im Hotel sitzen?!“ jammern. Außerdem gab es mir die Gelegenheit schon einmal ein paar Zeilen dieses Eintrags auf das virtuelle Papier zu bringen. Abends ging es dann noch in den Asiaten gegenüber. Ergebnis: Gute Preise, gutes Essen und wir waren dann freitags gleich nochmal dort.

Tag 4: Bettemburg

Lemur im Tierpark in Bettemburg

Lemur im Tierpark in Bettemburg

Kiddiefreizeit könnte man sagen stand auf dem Donnerstagsprogramm. Es ging in den Tier- und Märchenpark „Parc Merveilleux“ in Bettemburg. Viele Tiere aus den unterschiedlichsten Ecken der Erde (Amerika, Asien, Afrika sowie unter und über Wasser) gibt es dort zu sehen. Außerdem den üblichen Streichelzoo mit Ziegen (wie putzig die Kleinen waren). Für die lieben Kleinen gibt es auch gefühlt extrem viele Abenteuerspielplätze auf denen sie sich so richtig austoben und am Ende des Tages dann hoffentlich völlig erschöpft ins Bett fallen können. Das „Märchen“ in der Park-Bezeichnung bezieht sich hingegen auf ein gut Dutzend Häuschen gefüllt mit extrem unnatürlich anmutenden und nur dezent animierten Puppen, die hauptsächlich zu Szenen aus Grimm-Märchen aufgebaut waren. Auf Knopfdruck wurde das jeweilige Märchen unter anderem auf Deutsch in einer stark gekürzten Fassung erzählt. Uns hat das Ganze nicht so wirklich gefallen. Es wirkte doch sehr billig und lieblos hingeklatscht.

Zum Glück war der Park wie erwähnt gut gefüllt mit allerlei interessanten Tieren. Zwar sicherlich nicht unbedingt viel exklusives, also vieles davon hat man sicherlich auch schon einmal in einem deutschen Zoo gesehen. Aber das ist ja nicht ganz so wichtig. Wir haben uns die gut vier Stunden, die wir zum gemütlichen Durchlaufen gebraucht haben, auf jeden Fall nicht gelangweilt und haben entsprechend die Investition von neun Euro pro Person nicht bereut. Die Lemuren haben das vermutlich etwas anders gesehen. Aber man kann es ja nicht allen recht machen.

Warum speziell die Lemuren von uns nicht begeistert waren? Nun meine Begleiterin hat von einem Parkmitarbeiter eine Pfauenfeder geschenkt bekommen (lagen haufenweise im Gehege der Stachelschweine) und hat dann damit die süßen Äffchen geärgert. Wobei das mit dem Ärgern auch die Tiere unter sich ganz gut drauf haben: Direkt am Anfang des Parks ist ein kleines Kaninchengehege. Dort haben die kleinen Hasen gerade gemütlich an Karotten geknabbert. Gleichzeitig stand ein, wohl schon etwas älterer, Pfau drin und hat sie mit vollem Federkleid angefaucht. Hat die Kaninchen zwar nicht die Bohne interessiert, sah aber lustig aus :smile: .

Tag 5, Teil 1: Grevenmacher

Ninjaturtle im Schmetterlingsgarten in Grevenmacher

Eine Ninja-Turtle im Schmetterlingsgarten in Grevenmacher

Auch an unserem letzten Tag im Ausland haben wir unsere Aufmerksamkeit ganz vielen Tieren gewidmet. Unsere erste Station war der Schmetterlingsgarten in Grevenmacher. Wie der Name schon sagt, ist das ein Garten in einem hermetisch abgeriegelten Gewächshaus voller Schmetterlinge. Gut: Ein paar Zwergwachteln sind auch noch auf dem Boden umhergezwitschert und ein paar Spatzen haben ihre Kreise gezogen (sie dienen beide dazu das Ungeziefer zu fressen). Aber die Hauptattraktion waren ganz klar die vielen unterschiedlichen Arten von fliegenden Insekten mit ihren bunt gemusterten Flügeln. Wobei die mit den schönsten Flügeln, Azurblau mit schwarzem Rand, diese beim Hinsetzen sofort zusammengeklappt haben. Entsprechend konnten wir genau von denen kein Foto machen. Aber es ist eh viel cooler mittendrin zu stehen und zu spüren wie sie um einen Herumflattern als sie dann anschließend als Stillleben auf einem Foto zu erleben.

Außerdem haben wir im Schmetterlingsgarten auch noch eine Ninja-Turtle getroffen. Diese Wasserschildkröte schwamm im Teich in der Mitte des Gartens umher und war ganz interessiert an uns. Sie hat uns die ganze Zeit mit hoch erhobenen Kopf angeschaut während wir auf der Brücke standen und ist langsam näher gekommen, um anschließend unter der Brücke durch zu tauchen und auf der anderen Seite wieder hervorzukommen und uns anzuschauen. Die wollte uns bestimmt Fressen, da sind wir uns relativ sicher.

Tag 5, Teil 2: Wasserbillig

Nach den Schmetterlingen ging es nach Wasserbillig. Dort gibt es ein (sehr) kleines Aquarium. Es hat zwei Räume und vielleicht ein Dutzend Tanks gefüllt mit einer großen Zahl unterschiedlicher Fischarten. Praktischerweise fiel unser Besuch auch gleich mit der Fütterungszeit zusammen (jeden Tag 15 Uhr). Das hat speziell im Goldfischbecken für viel Aufregung gesorgt. Definitiv interessant, auch wenn wir einige Arten bereits am Vortag im Tierpark gesehen hatten.

Ein völlig fertiger Sicarius im Aquarium von Wasserbillig

Ein völlig fertiger Sicarius im Aquarium von Wasserbillig

Besonders Hervorheben möchte ich zum Aquarium aber noch den Kassierer. So der typische pensionierte Lehrer in Sachen Aussehen, hatte er ganz klar Spaß an seiner Arbeit. Voller Elan hat er uns davon erzählt, wie die Fische mit ihm interagieren und auf ihn reagieren (er ist wohl hauptsächlich der Fütterer) sowie ausführlich darüber referiert, wie die Fische untereinander auskommen. Zum Beispiel die Muräne, die quasi zu blöd zum Essen ist. Da müssen die anderen Fische im Tank erst auf die andere Seite gelockt werden und anschließend quasi das Futter direkt in den Mund der Muräne gestopft werden. Beißt sie nicht gleich zu, kommt sonst der dicke Kugelfisch und oder die komisch aussehenden „Maskenfische“ (genauer Name ist uns entfallen) daher und klauen ihr das Essen. Ohne den Kassierer wären wir vermutlich schon nach 15 Minuten wieder rausgewesen. So wurde es am Ende eine gute Stunde.

Übrigens ein Insidertipp, den wir leider erst später erfahren haben: Es gibt für den Schmetterlingsgarten und das Aquarium eine Kombikarte. Die kostet 8 Euro pro Person und erlaubt, wie der Name schon sagt, den Eintritt in beides. Dadurch spart ihr euch zwei Euro. Müsst ihr allerdings explizit danach fragen (deswegen haben wir es verpasst). Von sich aus weisen zumindest die Angestellten im Schmetterlingsgarten nicht darauf hin.

Tag 6: Heimreise und Fazit

Und da war der Urlaub auch schon wieder rum. Samstags stand nach dem Auschecken nur noch die Heimreise an. Natürlich noch kurz vor der Grenze eine Runde getankt (1,30 Euro) aber dann hieß es Luxemburg verlassen und in den Alltag zurück zu kehren.

Aus meiner Sicht war es trotz der Hitze an den ersten Tagen ein schöner Urlaub. Das Hotel hat gepasst, die Atmosphäre war zu keinem Zeitpunkt stressig (haben uns auch nicht zu 100% an unseren vorher aufgestellten Reiseplan gehalten) und Luxemburg ist durchaus ein schön anzusehendes Land (wie gesagt: Sehr viel Grün). Wer es mit dem Laufen allerdings nicht so wirklich hat, der sollte sich vermutlich ein anderes Urlaubsziel suchen.

Gekostet hat uns der Spaß am Ende knapp 900 Euro (alle acht Tage inkl. Tanken). Wobei abseits der Hotelkosten (510 Euro) der größte Anteil an den Ausgaben das tägliche Abendessen hatte. Es gab zwar einen Kühlschrank auf dem Zimmer, aber ich faule Sau wollte lieber Auswärts futtern. Wer das nicht macht (und sich vielleicht sogar das Frühstück im Hotel schenkt), kommt natürlich noch einmal entsprechend billiger davon.

Zum Abschluss bleibt also nur noch festzuhalten: An das Konzept „Urlaub“ kann ich mich durchaus gewöhnen.

Nächste Seite »