F.3.A.R. (Herstellerbild)

F.3.A.R. (Herstellerbild)

Woran merkt ein Spieler, dass er Alt wird? Unter anderem daran, dass er für einen Titel mit maximal 4-5 Stunden Spielzeit mehrere Anläufe braucht. Oder der Ego-Shooter F.3.A.R. (2011) ist einfach kein wirklich gutes Spiel. Kann genausogut der Grund dafür sein. Von mir kriegt es auf jeden Fall 3 von 5 Sics und das auch hauptsächlich nur deshalb, weil ich den Titel von 2011 mit Azzkickr in zwei Sitzungen im Koop durchgespielt habe und dadurch in die Rolle von Paxton Fettel (der Bösewicht aus F.E.A.R.) schlüpfen durfte.

Kurze Erwähnung am Rande: Ich habe in 7 der 8 Level dominiert (in einem waren wir Punktgleich) und entsprechend das “böse” Ende herbeigeführt! Zur Erklärung: Das gesamte Spiel ist eine reine Punktejagd inklusive dazugehörigen Challenges wie “Töte 25 Gegner mit der SMG” oder “Töte 10 Feinde, die von Fettel hochgehalten wurden”, die ihr innerhalb eines Levels erledigen müsst (im nächsten fangt ihr wieder bei “0″ an).

Das Spiel

F.3.A.R. (Herstellerbild)

F.3.A.R. (Herstellerbild)

Anders als Point Man (Held der gesamten Serie und Fettels Bruder), der sich erneut mit einem relativ übersichtlichen Waffenarsenal nur durch die (angeblich wieder total intelligenten) Gegnerhorden durchschießt, kann Fettel immerhin auf ein bisschen interessanteres Material zurückgreifen. Er darf Gegner übernehmen, sie für Point Man in die Luft halten oder Point Man für wenige Sekunden unverwundbar machen. Speziell das Übernehmen von Feinden macht natürlich Laune und bringt gleichzeitig wesentlich mehr Action in die Sache rein, denn getötete Feinde lassen ihre Seelen für Fettel fallen und wenn er diese aufsammelt, kann er ein paar Sekunden länger in seiner aktuellen Hülle bleiben. Führt allerdings logischerweise auch dazu, dass ich hier und da vielleicht etwas unnötig und völlig außer Reichweite von Azzkickr gestorben bin (= Zurück zum letzten Checkpoint). Aber hey: Da musste er durch :smile: .

Aber abgesehen von Fettels Sicht der Dinge, ist das gesamte Spiel irgendwie ziemlich uninspiriert. Man hastet von Schauplatz zu Schauplatz ohne überhaupt genau zu wissen wieso und inklusive einiger komischer Sprünge (eben waren wir noch auf einer Brücke, sind ins Wasser gefallen und jetzt stehen wir an einem Flughafen?!), kämpft periodisch gegen ein paar Gegner und erlebt ein paar Horrormoment. Zugegeben: F.E.A.R. und F.E.A.R. 2: Project Origin waren was die Geschichte betrifft auch nicht gerade die logischsten und durchsichtigsten Kandidaten. Aber F.3.A.R. als derzeitiger Abschluss der Serie ist einfach nur ein absolutes Chaos, das einzig allein durch das übergeordnete Thema “Die Geburt von Almas dritten Kind steht bevor” etwas zusammengehalten wird aber im Gegensatz zu F.E.A.R.: Perseus Mandate (die Nicht-Kanon-Fortsetzung von Teil 1) zu keinem befriedigenden Ende der Reihe führt. Das Spiel hätte genauso gut ein wesentlich kürzerer DLC für Teil 2 sein können. Wäre dann vielleicht sogar besser gewesen.

Fazit

Was bleibt ist ein vergesslicher Ego-Shooter, der zwar funktioniert und (wie so oft) im Koop etwas mehr Spaß macht als alleine, den ich aber selbst Fans des F.E.A.R.-Universums (gibt es die überhaupt?) absolut nicht ans Herz legen kann. F.E.A.R. 2: Project Origin war ja schon nicht mehr ganz so gut. Aber F.3.A.R. schießt meiner Meinung nach definitiv den Vogel ab. Azzkickr sieht das meines Wissens allerdings etwas anders und wird euch sicherlich in den Kommentaren aufklären.

Und sonst?

So viel also zu F.3.A.R.. Ich habe es jedoch tatsächlich geschafft auch noch ein paar andere Sachen mit Azzkickr zu zocken. Allerdings nicht fernmündlich, sondern Live und in Farbe in seinem trautem Heim. Hier die dazugehörigen (Kurz-)Eindrücke:

Road Redemption Logo

Road Redemption Logo

Road Redemption - Diesen geistigen Nachfolgerhatte zu Road Rash hatte ich euch bereits im April anhand der allerallerersten Alpha-Version im Video vorgestellt. Letzte Woche ist es nun auf Steam Early Access in einer extrem stark erweiterten Version veröffentlicht worden – inklusive dem Splitscreen-Modus. Und was soll ich sagen? Meine Hoffnungen von damals waren absolut nicht unbegründet.

Road Redemption (Herstellerbild)

Road Redemption (Herstellerbild)

Das Spiel machte im April schon Spaß und tut es jetzt noch wesentlich mehr. Zum einen aufgrund der coolen Ideen, welche mittlerweile eingebaut wurden, um das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Bei Road Rash galt es ja immer nur als erster das Ziel zu erreichen. Hier gilt es nun über Häuserdächer zu fahren (mit einer Art eingebautem Jetpack und unter Umständen auch mit Gegenverkehr!), Rennen gegen Autos und Motorräder zu bestreiten oder gegnerische Gangs im Zeitlimit besiegen und derlei Sachen. Wird definitiv schon jetzt nicht langweilig. Zum anderen aber natürlich auch weil ich mit jemandem auf der Couch gesessen habe, dem ich gerade den Baseballschläger im Spiel über die Rübe gezogen habe :smile: . Die Entwickler haben zwar immer noch extrem viel Arbeit vor sich (die Kamera ist noch suboptimal, das Zielen mit den Schusswaffen ist unmöglich, der Greifhaken ist quasi unbenutzbar und die Performance lässt zu wünschen übrig), aber das wird 2015 ganz klar ein absolutes Rennspielhighlight, das ihr nicht nur im Auge behalten solltet, sondern MÜSST!

NHL 14 Cover

NHL 14 Cover

NHL 14 - 2:1 hat mich Azzkickr abgezogen mit seinen Boston Bruins. Aber es waren keine einfachen drei Matches für ihn (2:1; 0:1 und 1:0). Die letzten beiden waren sogar extrem knapp, nachdem wir uns so langsam wieder an die Steuerung gewöhnt hatten. Beide Tore fielen jeweils gegen Ende des letzten Drittels (wir rechneten fest mit Überzeit). Ansonsten lässt sich nur festhalten, dass der letztjährige Vertreter noch überraschend gut aussieht, sich weiterhin hervorragend spielt und gegen menschliche Gegner nicht nur extrem stressig ist, sondern auch einen Heidenspaß macht. Wer Eishockey mag, kommt weiterhin nicht um EA herum. Übrigens seit NHL 09 wieder mal ein NHL-Titel, den ich mir gekauft hatte. Dazwischen habe ich mal demonstrativ ausgesetzt (eigentlich hätte ich mir schon NHL 09 nicht holen dürfen) und die diesjährige Version werde ich mir auch nicht holen. Soll wohl extrem schlecht sein, was ich so gehört habe.

Earth Defense Force 2025 - Auch dieses Spiel, hatte ich euch bereits Anfang des Jahres ausführlich im Video vorgestellt. Meine Meinung hat sich seitdem nicht geändert. Finde, dass es weiterhin ein lustiger Zeitvertreib ist. Aber zum einen hatte ich es seitdem noch nicht im Koop gespielt und zum anderen ist es ganz klar eine Art von Titel, die man sicherlich erst einmal selbst erlebt haben muss, um wirklich seinen Reiz zu verstehen und den potentiellen Spaßfaktor zu sehen. Da konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen mal Azzkickr etwas direkter drauf zu stoßen.

Stuntman: Ignition Cover

Stuntman: Ignition Cover

Stuntman: Ignition - Von diesem Rennspiel aus dem Jahre 2007 haben vermutlich nur die wenigsten gehört. Es hat auch nur mittelmäßige Wertungen (Metacritic ist bei 76%) erhalten und wurde speziell für sein “Trial and Error”-Spielprinzip gescholten. Dabei ist die Grundidee richtig cool und hat definitiv was von FlatOut meets Driver beziehungsweise genauer gesagt geht es sogar mehr in Richtung Split/Second: Velocity. Und zwar seid ihr, wie der Name schon andeutet, ein Stuntman. Statt über abgesteckte Strecken oder auslaufende Landstraßen fahrt ihr in Hollywood-Sets (gibt leider nur 6 Stück) herum und müsst dort den Angaben des Regisseurs Folge leisten. Sprich an der Stelle einen Drift ausführen oder an der anderen den Kameraauslöser drücken. Zwischendrin gilt es schlicht durch Stunts (unterm LKW durchfahren) und Zerstörung (Kameras? Braucht man nicht.) zu beeindrucken, die eigene Kombo in die Höhe zu jagen und am Ende natürlich die Highscore zu kriegen.

Stuntman: Ignition (Herstellerbild)

Stuntman: Ignition (Herstellerbild)

Die ganze Sache ist im ersten Moment etwas komplizierter und undurchsichtiger wenn man das Tutorial nicht gespielt hat oder, wie ich, es schon lange nicht mehr in der Hand hatte. Entsprechend waren unsere vor allem unsere ersten Versuche im Multiplayer-Modus mehr durch “Warum ist das jetzt gerade passiert?” und “Warum hab‘ ich jetzt gewonnen?” geprägt. Aber auch jetzt bin ich mir immer noch nicht 100% sicher, was eigentlich genau passiert ist und warum ich am Ende von sechs Rennen ganz oben auf dem Treppchen stand. Im Prinzip haben wir deshalb auch mehr mit uns selbst als gegeneinander gekämpft. Sehr schade. Zudem geht dem Spiel sehr schnell die Luft aus, eben weil es nur sechs sehr übersichtliche Strecken gibt (12, wenn ihr die Spiegelfassung dazuzählt). Von daher ganz klar nicht der Party-Kracher wie FlatOut 2 aber die Solo-Kampagne finde ich trotzdem einen Blick wert.

 

Jetzt wisst ihr also mal wieder Bescheid (und ich habe ein paar Spiele gespielt). Ich denke mal, dass Azzkickr auch zu diesen vier Titeln noch seine Meinung in die Kommentare packen wird. Ich verabschiede mich hingegen bis Donnerstag!

Anfang der Woche meinte Azzkickr zu mir “das werden harte drei Monate” als ich ihm von meinem neuen Internetanschluss erzählt habe. Wo er Recht hat, hat er Recht:

Sica’s Bandbreite
Von “Faster than 89% of DE” runter auf “Slower than 73% of DE”. Ganz schön heftig und jetzt wird euch denke ich auch anschaulicher, warum ich vorerst wohl auf eine neue Folge von Christoph spielt verzichten werde obwohl ja jetzt die heiße Jahreszeit losgeht. Aber mit dem Uploadspeed bräuchte ich wohl gut einen Tag, um das Video online zu bringen im Vergleich zu den maximal 2 Stunden, die es mit VDSL50 dauerte.

Wobei ich auch mit der Downloadbandbreite definitiv meinen Spaß habe, wie Azz schon richtig erkannt hat. Erstmal keine Twitch-Streams mehr auf “Source”-Qualität schauen geschweige denn YouTube-Videos mit mehr als 480p sowie grundsätzlich wieder Downloads anhalten wenn ich ein Video schauen will und die Spieleupdates durchpriorisieren (zum Verfassungszeitpunkt habe ich noch 16 GiB von Star Citizen vor mir – 13 Stunden!). Absolute Steinzeit quasi für jemanden wie mich, der zwar sogar bis Anfang 2013 nur mit 2 Mbit/s auskommen musste aber sich seitdem selbstverständlich an den Luxus gewöhnt hat.

Aber ich wusste natürlich auf was ich mich einlasse und weiß entsprechend auch, dass definitiv Besserung in Sicht ist. Die Gehäuse stehen schon, die Löcher sind auch schon wieder zu. Es sieht also definitiv so aus, als würde dem Vermarktungsstart im November nichts im Wege stehen. Mit etwas Glück habe ich somit spätestens im Laufe des Dezembers wieder Zugriff auf meine 35-45 Mbit/s und nächstes Jahr vielleicht dann sogar VVDSL100 (Vectoring mit 100 Mbit/s). Aber ich will mir da mal nicht zu viele Hoffnungen machen. Einen Schritt nach dem anderen heißt es ja immer :smile: .

Die Wohnung

Die Bandbreite ist aber nicht das einzige Thema, bei dem ich mit offenen Augen in etwas “Ungünstiges” hineingerannt bin. Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich nämlich unterm Dach und das, obwohl ich mir geschworen hatte NIE unters Dach zu ziehen. Die Gründe sind naheliegend: Die Temperaturen in diesem Zimmer sind im Sommer (also auch jetzt noch) definitiv etwas höher. Der Rechner tut sein übriges dazu, den Raum weiter aufzuheizen. Um erneut Azzkickr zu zitieren: “Ich besuch‘ dich ab sofort nur noch im Spätherbst/Winter”.

Unten im 2. Obergeschoss, dem “Hauptwohnbereich”, ist es hingegen angenehm kühl. Man muss fast Angst haben eine Erkältung vom Temperaturunterschied auf der Treppe zu bekommen. Ja, es handelt sich hier um eine sogenannte “Maisonetten”-Wohnung. Unterm Dach (natürlich passenderweise auf der Südseite…) ist ein “Studio”, unten sind hingegen Schlafzimmer, Bad, Küche, Wohnzimmer und Balkon (alles Ostseite). Quadratmetermäßig ist diese Drei-Zimmer-Wohnung auf dem Papier dabei genauso groß wie die mit zwei Zimmern in Eckental. In der Realität ist sie aber etwas größer, weil der Balkon wesentlich kleiner ist (halbe Terrasse zählt zur Mietfläche dazu).

Und dann gibt es auch noch den Frankfurter Flughafen. Ja, Klein-Gerau liegt voll in der Abflugschneise. In Gunzemich haben wir zwar mit dem Bau der zusätzlichen Landebahn Nord-West auch mehr Verkehr bekommen gehabt. Aber so tief wie sie hier über die Köpfe hinwegmachen – das ist definitiv was anderes. Stelle ich mich also jetzt jeden Samstag zur Demo am Flughafen dazu? Quark. Zum einen bin ich freiwillig hierhergezogen und wusste was mich erwartet, zum anderen habe ich 29 Jahre keine 50 Meter von einem Kirchturm entfernt gewohnt. Da stören mich die paar Flieger definitiv eher weniger. Zumal die Wohnung auch gerade deshalb sehr gut gedämmt ist (vor allem das Schlafzimmer). Ich hoffe nur, dass sie beim Aufzeichnen eines Videos nicht so stark zu hören sind. Glockenläuten gab es ja hin und wieder :smile: .

Die Gründe

Warum habe ich mich also für eine Wohnung mit Dachgeschoß (und dazugehörigen Schrägen), schlechter Bandbreite, haufenweise Fliegern und ohne Hausmeisterservice (DAS werde ich am meisten vermissen) entschieden? Nun zum einen natürlich, weil die restliche Auswahl nicht wirklich berauschend besser war (eher wesentlich schlechter). Man müsste doch eigentlich meinen, dass im Einzugsgebiet einer Universitätsstadt (Darmstadt) nur WG-Wohnungen heiß begehrt sind und die Mittelklasse dafür weit offen ist. Aber dem ist offensichtlich nicht so.

Zum anderen weil es einfach eine schöne, helle, geräumige und ansprechende Wohnung in guter Lage ist. 15 Kilometer von Darmstadt und der Arbeit (ab 1.10. geht’s los) entfernt, umgeben von Äckern in einem sicherlich etwas verschlafeneren Dorf (99% Wohnhäuser, so gut wie keine Geschäfte) als ich es in Gunzenbach gewohnt war und trotzdem alles nicht weit weg. So muss das sein. Ach und das “Studio” ist trotz der erhöhten Temperaturen einfach nur genial. Endlich mal RICHTIG Platz für die “wichtigen” Dinge im Leben (und dadurch gleichzeitig auch Platz in den anderen Räumen für das andere, angeblich lebensrelevante Zeugs):

Der Arbeitsplatz des Webmasters

Der Arbeitsplatz des Webmasters

Der Arbeitsplatz des Webmasters

Der Arbeitsplatz des Webmasters

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hinteren Boxen werden logischerweise noch korrekt aufgestellt und bleiben nicht auf dem Schreibtisch. Die Zeiten sind vorbei! Hinter mir stehen nur derzeit noch haufenweise Umzugskisten voller Spiele und Bücher. Da geht das noch nicht. Und die Kabel unterm Tisch werde ich auch noch etwas besser sortieren.
Hier zum Vergleich mein Setup (noch ohne PlayStation 3) in Eckental, das auch schon eine große Verbesserung im Vergleich zu meinem Kinderschreibtisch bei meinen Eltern darstellte:

Der bisherige Arbeitsplatz des Webmasters

Der bisherige Arbeitsplatz des Webmasters

Ja, ich kann den uralten iiyama 21,3″ Bildschirm jetzt auch im normalen Modus betreiben. Genial! Ich weiß gar nicht, was ich mit all dem zusätzlichen Bildschirmplatz anfangen soll (meine Taskleiste ist dank Steam mittlerweile auch stark zusammengeschrumpft!).
Beim Aufbauen des neuen Setups musste ich aber mal wieder fluchend feststellen, dass die Hersteller bei Kabeln extrem geizig sind. Was hilft einem der größte Schreibtisch der Welt, wenn ich nur einen Meter zur Verfügung habe, um meinen Monitor an den Rechner anzuschließen. Deswegen steht das Monstrum auch so komisch schräg unter dem Tisch. Anders hätte es absolut nicht hingehauen ohne eine Verlängerung zu kaufen. Den Scanner und die Webcam musste ich trotzdem an meinen USB-Hub hängen. Echt ärgerlich. Nur weil sie dadurch einen Euro oder so sparen. Echt schlimm.

Epilog

Soviel also erst einmal zu meiner neuen Bleibe. Ich hoffe stark, dass ich in 10 Monaten nicht schon wieder hier sitze und einen Eintrag zu meinem Umzug nach Bonn oder so schreibe und stattdessen dieses Mal etwas länger an einem Ort verweile. Geht ja auch ins Geld der ganze Mist obwohl ich viel von der Firma bezahlt bekomme. Aber auch damit endlich mal wieder eine Laberecke stattfinden kann (vielleicht nächstes Jahr im Frühjahr statt im Herbst?). Da habe ich schon endlich eine eigene Bude und trotzdem habe ich es bislang noch nicht geschafft die Stammleser einzuladen und mal zu zeigen, dass nicht nur Frau Mama die Gäste bewirtschaften kann.

Schauen wir also mal, was die nächsten Monate bringen. Jetzt muss ich erst einmal so langsam wieder irgendwas “richtig” spielen. War in den letzten Wochen aus naheliegenden Gründen doch eher weniger Zeit dafür. Bis Montag!

Mittlerweile bin ich also in meiner neuen Wohnung westlich von Darmstadt angekommen und bin seit Freitag auch offiziell zu einem hessischen Staatsbürger geworden. Ja, ich weiß, Landesverrat und so. Ich wäre ja auch lieber Bayer geblieben. Schon allein wegen den Feiertagen. Aber das Gesetz (und der Rundfunkbeitragsservice) verlangen leider, dass ich mich ummelde. Ich hoffe, ihr verzeiht mir diese Schandtat und lasst mich trotzdem hin und wieder zurück ins Königreich. Bitte?! *Bambiblick*

Aber wenn wir schon beim Thema “unterdrückte Bevölkerung” sind: Im heutigen und letzten Video aus dem aktuellen Aufnahmemarathon verschlängt es uns in die Zukunft und in die Stadt Harbor Prime wo auch nicht wirklich alles Sonnenschein ist.

Christoph stellt vor #9: Dex

System Shock (Quelle: MobyGames)

System Shock (Quelle: MobyGames)

Cyberpunk ist ein Untergenre der Science-Fiction, das sich wohl am besten als Film noir (ihr wisst schon: Humphrey Bogart als Detektiv) in der Zukunft beschreiben lässt. Die Charaktere leben in einer dystopischen und von Technologie bestimmten Welt, in die sie entweder nicht so richtig reinpassen und/oder in der etwas nicht zu stimmen scheint (das klassische Außenseitermotiv also). Interessanter- oder paradoxerweise ist das Genre seit seiner “Erfindung” und seiner anschließenden Hochzeit in den 80igern und 90igern aber irgendwie dem technischen Fortschritt zum Opfer gefallen ist.

Dabei sind die Themen, die hier normalerweise behandelt werden so modern wie eh und je. Klar: Heute lockt man keinen Spieler mehr mit System Shocks-Voxel-Cyberspace vorm Ofen hervor. Aber weder geht es darum, noch ist das der Hauptgrund, warum der Titel zum Genre gehört. Stattdessen ist es der klassische Kampf des kleinen Mannes (der Hacker) gegen die/den böse(n) Maschine/Staat (Shodan). In einer Zeit, wo Roboter, künstliche Intelligenzen und Automatismen immer prävalenter werden, müsste die Angst vor diesem Szenario eigentlich größer sein als jemals zuvor. Stattdessen freuen wir uns darüber, dass wir uns mit Siri unterhalten können und erwarten Freudig die Ankunft von Googles Self-Driving Car. Und entsprechend hat auch das Cyberpunk-Genre anscheinend keine richtige Daseinsberechtigung mehr gehabt.

Gleichzeitig ist es natürlich auch ein Genre, das mich als Computer-affiner Mensch extrem anmacht. Vernetzt – Johnny Mnemonic ist bekanntlich in der Top 10 meiner Lieblingsfilme, auch wenn es viele nicht nachvollziehen können :smile: . Und Syndicate, System Shock, Deus Ex, Uplink sind im Bereich der Videospiele auch extrem weit oben anzutreffen und zwar nicht unbedingt, weil sie spielerisch so überragend sind. Sondern wegen der Welt und Konzepte, die sie auf den Bildschirm zaubern sowohl visuell (der “verdrecktes Neon”-Look, um es flapsig auszudrücken) als auch inhaltlich. Deus Ex: Invisible War wird gerne als der schlechteste Teil der Serie angesehen aber JCs Rede für seine Seite der Medaille ist mir genauso wie die Enthüllung von Shodan fest ins Hirn eingebrannt.

Das Spiel

Dex (Herstellerbild)

Dex (Herstellerbild)

Was hat das nun alles mit Dex zu tun? Nun ich freue mich drauf endlich mal wieder mehr Cyberpunkt-Nachschub zu bekommen. Remember Me und natürlich Shadowrun Returns waren letztes Jahr seit langem mal wieder würdige Vertreter des Genres (im Prinzip ist seit Uplink anno 2001 nicht mehr viel nennenswertes, “echtes” Cyberpunk-Material erschienen). Und mit Dex, Sattelite Reign und selbstverständlich auch CD Projekts Cyberpunkt 2077 sieht es definitiv so aus, als würde es wieder aufwärts gehen – und zwar in völlig unterschiedlichen Formen.

Dex wird CD Projekt keine Konkurrenz machen, da bin ich mir sicher, auch wenn auf beiden erst einmal “Rollenspiel” draufsteht. Dafür fühlt es sich doch wesentlich mehr an wie ein Metroidvania/Castlevania-2D-Sidescrollers. Nicht nur wegen der Perspektive, sondern auch wie es sich tatsächlich spielt sprich die offene Welt und das dazugehörige nicht-lineare Gameplay. Das dürft ihr aber jetzt nicht falsch verstehen. Schon jetzt geht es dann doch wesentlich mehr in die Rollenspiel-Ecke als jede Iteration von Samus Arans “Ich muss das nächste Power-up suchen”-Ausflügen und die Entwickler versprechen in der Hinsicht noch so einiges.

Ich muss aber auch ganz klar zugeben, dass was mir aktuell am besten gefällt am Spiel und was mich überhaupt erst zum Kickstarter hingezogen hat, ist ganz klar der Look des Titels. Er erinnert wirklich frappierend an den Prototypen der Cyberpunk-Videospiele namens Shadowrun (auch wenn es davor bereits andere Cyberpunk-Titel gab) und davon kann ich schlicht nicht genug kriegen. Wenn ich an Cyberpunk denke, dann denke ich erst einmal an solche Umgebungen, bei denen die Film noir-Einflüsse extrem deutlich sichtbar werden (der Detektiv mit Trenchcoat, der im Regen in einer dunklen und heruntergekommenen Gasse steht) und eher weniger an den Hochglanz-Stil eines Deus Ex: Human Revolution.

Fazit

Dex (Herstellerbild)

Dex (Herstellerbild)

Dass ich mich auf Dex freue sollte nach dem ganzen Blabla keine Überraschung sein. Aber euch empfehle ich erneut das Spiel im Blick zu behalten. Aber während ich bei Dead State und War for the Overworld zu dieser Aussage noch so einige Einschränkungen gepackt habe, ist Dex aus meiner Sicht zum einen nicht nur schon in der aktuellen Fassung überraschend weit und damit die Hoffnung auf einen wirklich guten Titel auch mit Tatsachen untermauert.

Zum anderen sind Cyberpunk-Rollenspiele aus meiner Sicht einfacher zu verdauen als der xte-Mittelalter-Fantasy-Titel oder das nächste Zombie-Gemetzel. Nicht unbedingt weil es ein so unverbrauchtes Setting ist, sondern weil wie anfangs erwähnt dieses Genre noch mehr als die klassische Science-Fiction am Puls unserer Zeit ist. Es bietet Charaktere mit denen man sich ziemlich einfach identifizieren kann (wer kann sich schon wirklich mit einem Zauberer vergleichen?) und behandelt normalerweise Ängste/Probleme auf eine interessante Art und Weise (die ganze Sache mit dem Cyberspace zum Beispiel), die im jeweiligen Titel zwar noch 40-50 Jahre in der Zukunft liegen aber in der Realität vielleicht schon wesentlich früher relevant werden könnten (siehe die Erfindung des Internets).
Bis Donnerstag! Dann mal wieder ohne Video.

Die Details zur Folge

Thema: Dex

Länge: 00:19:46

Timestamps:
Einleitung (00:00:10)
Abschließendes Fazit (16:50)

Aufgezeichnet mit Fraps 3.5.99 (30fps, Full Video, Multichannel) und Adobe Audition CC 2014
Format: H.264, 1920×1080, 30fps, 11-13 MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio
Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CC 2014

Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners

Auflösung: 2560×1440 (Vollbild) bei 60hz und adaptiven V-Sync

Keine Einstellungsmöglichkeiten verfügbar

Die Aufzeichnung mit Fraps hatte keinen Einfluss auf meine Framerate im Spiel.

Vorschau: Derzeit sind keine Planungen für die nächste Folge vorhanden.

Das heutige Spiel wollte ich euch schon länger mal anhand von bewegten Bildern vorstellen. Aber obwohl der dazugehörige Kickstarter schon im Januar 2013 erfolgreich abgeschlossen wurde und der Titel technisch gesehen sogar bereits seit 2009 in Entwicklung ist, empfand ich den Zustand der Beta bislang noch zu extrem rudimentär was die Inhalte anbelangt (ich habe meine Lektion aus Drifter gelernt), um damit 15 Minuten füllen zu können. Das ist mittlerweile etwas besser geworden, wie ihr unschwer am folgenden Video erkennen könnt:

Christoph stellt vor #8: War for the Overworld (Bedrock Beta-Version)

Dungeon Keeper 2 (Herstellerbild)

Dungeon Keeper 2 (Herstellerbild)

Bevor ihr nun in die Kommentare springt und mir sagt wie unfair es doch ist die Grafik mit der des 15 Jahre alten Dungeon Keeper 2 zu vergleichen: Schaut euch mal den Screenshot auf der rechten Seite an. So sah der Bullfrog-Titel damals aus und War for the Overworld ist davon definitiv nicht sehr weiter entfernt abseits verbesserter Lichteffekte. Stilistisch ist das super. Als Veteran fühle ich mich definitiv auf der Stelle wieder Zuhause und suche den lieben Horny. Zudem passt dieser Stil auch heute noch sehr gut zum Genre. Wenn ich “Dungeon Management Simulator” höre, dann denke ich an Dungeon Keeper. Und wenn ich an Dungeon Keeper denke, dann denke ich an geordnete Unordnung mit schrägen Wänden.

Gleichzeitig schreiben wir aber auch das Jahr 2014. Da erwarte ich dann doch schönere Texturen und bessere Charaktermodelle. Ich glaube auch nicht, dass sich da bis zum Release noch viel tun wird. Subterranean Games hat offensichtlich schon massiv damit zu kämpfen die Spielinhalte reinzubringen. Zur Erinnerung: Der Kickstarter war Anfang Januar 2013 fertig und die Bedrock Beta ist trotzdem immer noch extrem rudimentär. Wobei das nächste große Update 0.5 mit einem ganzen Schwung an Neuerungen, das muss ich fairerweise erwähnen, angeblich noch im September erscheinen soll. Mal schauen.

Das Spiel zählt

Dennoch muss ich aber auch ganz klar sagen: Die Grafik ist mir hier ziemlich egal. Dungeons von Kalypso Media sah vor drei Jahren zwar super aus, war spielerisch aber ein ziemlicher Reinfall. Ein Verkaufserfolg (aus Sicht des Publishers) wurde es zwar trotzdem weil wir Dungeon Keeper-Fans uns aus Mangel an Alternativen gefühlt mittlerweile auf alles stürzen was auch nur “Dungeon Management Simulator” auf der Packung stehen hat. In War for the Overworld habe ich in der Hinsicht jedoch wesentlich mehr Vertrauen. Hier sind ganz klar Fans des Originals am Werk, die selbst zu viel Angst haben Mist zu bauen. Das Ergebnis stellt derzeit dadurch zwar mehr eine kleine Evolution als eine echte Revolution dar. Ich sag` aber ganz ehrlich: Mir reicht ein Dungeon Keeper 2 mit modernem Komfort derzeit völlig aus. Erst bei War for the Overworld 2 würde ich mir dann Mut zur Veränderung wünschen.

War for the Overworld (Herstellerbild)

War for the Overworld (Herstellerbild)

Es stellt sich dadurch aber natürlich auch die Frage, ob Subterranean Games mit diesem Ansatz tatsächlich auch Erfolg außerhalb der ursprünglichen Kickstarter-Zielgruppe (Bullfrog-Fans) Erfolg haben werden. Ich befürchte, dass es ein Geheimtipp bleiben wird selbst wenn uns am Ende ein inhaltlich erstklassiger Titel erwarten wird. Wäre wie immer schade. Schon allein deshalb, weil EA dadurch in ihrem Verhalten (“die Welt hat kein Interesse an einem “echten” Dungeon Keeper!”) bestätigt werden würde. Aber lasst uns mal nicht den Horny an die Höhlenwand malen bevor er überhaupt aus seinem tiefen Schlummer erwacht ist.

Fazit

So langsam die Entwicklung auch vorangeht und so rudimentär die aktuelle Beta-Version noch ist: Aus meiner Sicht solltet ihr das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten. Veteranen zwar mehr als jemand, der damals einen Genre-definierenden Klassiker verpasst hat. Aber beobachten kostet ja nichts. Von daher :smile: .

Am Montag führe euch hingegen nicht nur wieder zurück zur Oberfläche, sondern auch vom Fantasy-Setting zum Cyberpunk. Und zwar stelle ich euch das 2D-Action-Rollenspiel Dex vor.

Die Details zur Folge

Thema: War for the Overworld

Länge: 00:20:15

Timestamps:
Einleitung (00:00:10)
Abschließendes Fazit (19:25)

Aufgezeichnet mit Fraps 3.5.99 (30fps, Full Video, Multichannel) und Adobe Audition CC 2014
Format: H.264, 1920×1080, 30fps, 11-13 MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio
Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CC 2014

Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners

Auflösung: 2560×1440 (Vollbild) bei 60hz und adaptiven V-Sync

Graphics quality: Fantastic

Die Aufzeichnung mit Fraps hatte keinen Einfluss auf meine Framerate im Spiel.

Vorschau: Am Montag erscheint 9 von Christoph stellt vor. Darin zeige ich euch das Cyberpunk-Action-Rollenspiel Dex vor.

Saints Row IV: Gat Out of Hell (Herstellerbild)

Saints Row IV: Gat Out of Hell (Herstellerbild)

Während ihr diese Zeilen lest bin ich mal wieder in Bonn unterwegs und war gleichzeitig das Wochenende damit beschäftigt meine zukünftige Wohnung auf Vordermann zu bringen (Fotos nach dem Einzug), damit alles bereit ist für den Umzug am Donnerstag. Deswegen gibt es nun doch keine Folge Christoph spielt zu Die Sims 4 (liegt während ich diese Zeilen schreibe im Hermes-Paketshop zur Abholung bereit).

Sowieso wird es erst einmal etwas schwieriger werden in Sachen neue Videos, da ich aktuell nur DSL6000 RAM in der neuen Wohnung haben werde. Und ich glaube nicht, dass ich damit Bock habe eine 7-8 GB große Folge Christoph spielt hochzuladen. Christoph zeigt und Christoph stellt vor vielleicht (so 1,5 bis 2 GB) doch auch das muss ich erst einmal austesten. Aber keine Angst: Der Breitbandausbau im Ort läuft bereits und ab November kriege ich dann hoffentlich wieder VDSL50. Sonst hätte ich die Wohnung auch definitiv nicht genommen. Schnelles Internet ist mir einfach zu Wichtig. Mutter würde mich jetzt sicherlich wieder als süchtig bezeichnen. Doch ihr wisst es besser…hoffe ich zumindest :smile: . Ihr wollt doch schließlich auch, dass ich euch im Januar dann Saints Row IV: Gat out of Hell ausführlich vorstelle (Spiel des Jahres 2015!).

Ist natürlich ungünstig angesichts der Tatsache, dass die heißeste Phase des Jahres losgeht und auch ich wieder ein paar Spiele mehr geliefert bekomme. Da müsst ihr jedoch nun durch und stattdessen wieder ein bisschen mehr lesen. Allerdings nicht diese Woche. Wie gesagt ist diese sehr vollgepackt. Deswegen habe ich mich mal wieder hingesetzt und drei Videos aus einer anderen Serie quasi “auf Vorrat” produziert. Hier ist Nummer 1:

Christoph stellt vor #7: Dead State (Beta-Version)
Das Spiel kommt vielleicht zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt, wenn man bedenkt, dass Zombies im Allgemeinen und Survival-Spiele im Speziellen aktuell den Markt massiv überschwemmen (und die meisten über Steam Early Access) und bei vielen bereits eine Übersättigung eintritt. Gleichzeitig beginnt eine Rollenspiel-Welle über uns hereinzubrechen, die noch mindestens bis Mitte/Ende des nächsten Jahres anhalten wird – wenn nicht sogar noch länger.

Wobei ich Dead State gar nicht mal so sehr in die Rollenspiel-Ecke schieben würde. Ja, es gibt tonnenweise Multiple-Choice-Dialoge, ihr könnt euren Charakter hochleveln und ausrüsten, ihr seid in einer Gruppe unterwegs, die Kämpfe finden rundenbasiert statt und dergleichen. Aber vom Spielgefühl her ist es definitiv wesentlich näher an einem Jagged Alliance 2 dran als an Wasteland 2. Zumal der Fokus definitiv nicht darauf liegt jeden Zombie in einem Sektor/Level umzulegen, sondern wirklich der “Survival”-Aspekt mehr im Vordergrund steht. Im Video seht ihr davon natürlich noch nicht viel. Die paar Zombies haben wir schließlich ohne Probleme platt gemacht. Aber ich denke ihr könnt euch trotzdem schon vorstellen, wie wichtig vor allem das Thema Lautstärke noch werden wird. Das hat definitiv was von Trapped Dead (Headup Games, 2010).

Andere Erwartungen

Dead State (Herstellerbild)

Dead State (Herstellerbild)

Ich glaube entsprechend, wenn man an den Titel mit den Vorstellungen eines Jagged Alliance meets State of Decay rangeht, dann trifft es das Ergebnis wesentlich und macht das Spiel auch schlagartig besser. Zwar haben die Entwickler trotzdem noch bis zum Release extrem viel zu tun (vor allem in technischer Hinsicht). Aber die Ansätze sind vorhanden, funktionieren halbwegs und machen einen spannenden Eindruck. Jeden Tag nur ein paar Stunden Zeit zu haben, um Ressourcen und weitere Überlebende zu sammeln, dabei es mit Zombies, Plünderern und militanten Gruppen zu tun bekommen und daheim dann auch noch das übliche Drama mit den Charakteren (“Lisa mag Helmut nicht und weil wir Helmut mögen, mag uns Lisa auch nicht”) inklusive etwas Basismanagement zu haben – klingt super. Dazu kommt, dass ihr angeblich mit anderen Gruppen verhandeln könnt beziehungsweise eure Basis gegen sie verteidigen müsst (oder selbst angreift). Und all das macht ihr nicht, um eine Insel von einem bösen Diktator zu befreien oder die Welt zu retten, sondern einfach nur selbst über die Runden zu kommen. Alles nichts extrem Neues aber in der Form zusammengemixt hatten wir das definitiv noch nicht.

Von daher definitiv ein Titel, der zwar wohl nicht AAA-Qualität erreichen wird, den man aber dennoch im Auge behalten sollte. Und zwar nicht nur aber vor allem auch wenn man unbedingt mal wieder Jagged Alliance-ähnlichen Nachschub braucht (wobei Jagged Alliance: Flashback am 21. Oktober erscheinen soll – auch ein absolut ungünstiger Zeitpunkt). Man sollte aber natürlich noch nicht die Schnauze voll von Zombies haben. Das ist klar. Gleichzeitig muss ich etwas meiner Aussage im Video widersprechen und für Rollenspieler doch keine klare Empfehlung geben würde. Wie gesagt halte ich die Einsortierung in dieses Genre mittlerweile als nicht mehr ganz so korrekt. Da ist Wasteland 2 vielleicht doch der bessere Kandidat, wenn es um die Post-Apokalypse geht.
Ich wünsche eine angenehme Woche! Am Donnerstag gibt es wieder ein Video.

Die Details zur Folge

Thema: Dead State

Länge: 00:25:28

Timestamps:
Einleitung (00:00:10)
Abschließendes Fazit (22:45)

Aufgezeichnet mit Fraps 3.5.99 (30fps, Full Video, Multichannel) und Adobe Audition CC 2014
Format: H.264, 1920×1080, 30fps, 11-13 MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio
Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CC 2014

Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners

Auflösung: 2560×1440 (Vollbild) bei 60hz und adaptiven V-Sync

SSAO: On
HDR: On
Anti-aliasing: 4x
Anisotropic Filtering: 16x
Mesh Quality: Highest
Lightning Quality: High
Texture Quality: High
Shader Quality: High

Die Aufzeichnung mit Fraps hatte keinen Einfluss auf meine Framerate im Spiel.

Vorschau: Am Donnerstag erwartet euch an dieser Stelle Folge 8 von Christoph stellt vor mit War for the Overworld als Thema. In einer Woche gibt es dann Folge 9 in der ich euch das Cyberpunk-Action-Rollenspiel Dex zeige.

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