Mein neuer Arbeitsplatz

Mein neuer Arbeitsplatz

„Nur“ 85 Updates erwarteten mich auf Steam als ich erstmals wieder mit dem Hauptrechner online ging. Bei immerhin über 400 installierten Spielen und 174 Tagen (fast ein halbes Jahr) Abwesenheit gar nicht mal so viel. Aber ja: Wie erwartet, konnte ich am Samstag endlich nach dem Putzen der Fenster (zum 1. Mal in diesem Haus) alles in Sachen Hardware und Elektronik aus dem Keller holen, saubermachen, aufbauen und anschalten.

Und was soll ich sagen? Ausnahmsweise funktionierte alles auf Anhieb – auch der Subwoofer hat den Umzug erfolgreich überlebt. So sollte das ja normalerweise sein. Leider ist das anscheinend bei mir so eine Sache mit dem „normal“. Gut, zwei Probleme sind dann doch noch aufgetaucht: Die Box hinten rechts hat etwas gekratzt aber das lag (zum Glück) nicht an ihr, sondern am Kabel/der Verbindung.

Außerdem hat es kurz den Anschein gemacht, als hätte ich zum ersten Mal in gut zehn Jahren wieder das Buch Bagdadsoftware and the Curse oft he Hard Disk Drive aus dem Schrank holen müssen. Aber am Ende half es sie einmal abzustecken und ohne zu booten. Anschließend wurde sie wieder korrekt erkannt. Was Anderes will ich auch nicht hoffen, schließlich war es die Western Digital mit 4TB, die noch relativ frisch ist. Vermutlich hat sie sich aber nur durch die ganzen Updates verschluckt. Vor allem Steam und World of Tanks haben die etwas unschöne Angewohnheit jedes bisschen Festplattenleistung beim Aktualisieren für sich in Anspruch zu nehmen.

Wie denn das?!

Und wie ist sonst so die Bilanz des Umzugs? Nun bei den Filmen und Serien fehlen weiterhin nur die, die schon in Eckental nicht mehr vorhanden waren (genauer gesagt nur Oktober – der Rest ist noch bei diversen Leuten im „Verleih“). Bei den Spielen gab es hingegen zusätzliche Verluste, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich hoffe entsprechend, dass in irgendeinem Karton doch noch Limbo, Metal Gear Solid 4 und StarCraft II: Legacy of the Void auftauchen. Macht einfach keinen Sinn, dass die plötzlich verschwunden sind (die Sammlung war komplett beim Einräumen in Klein-Gerau). Zum einen habe ich niemanden Spiele ausgeliehen während meiner Zeit in Klein-Gerau und zum anderen habe ich die Kartons alphabetisch befüllt. Sehr, sehr komisch. Die fünf Spiele, die mir schon in Eckental plötzlich gefehlt haben, habe ich hingegen endlich mal nachgeordert, damit die Sammlung wieder komplett ist.

Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass auch die CD- und Papierhüllen auch noch soweit vollständig sind. Die stehen aktuell noch im Keller, sollen aber auch endlich seit meinem Wegzug aus Gunzemich wieder ausgepackt werden. Dann wäre erstmals seit 2013 alles sicht- und greifbar – falls ich spontan das Bedürfnis habe Magic Carpet 2: The Netherworlds zu spielen. Habe ich schon erwähnt, dass ich viel zu viel Geld für Unterhaltungsmedien ausgegeben habe? Bitte? Könnte mich ja jetzt davon trennen? Hab‘ ich doch schon getan! So einige Serien sind bei eBay gelandet! Was? Videospiele verkaufen? Ich glaub‘ du hast sie nicht mehr alle, doofer Besucher! Meine geliebten Videospiele verkaufen…wo leben wir denn? Ich dachte, ich hätte ein Haus gekauft, um endlich genug Platz dafür zu haben. Also komm mir nicht mit so blöden Ideen!

Und sonst?

Sailor Moon (Screencap)

Sailor Moon (Screencap)

Nein, gespielt habe ich am Hauptrechner trotzdem noch nichts. Lysanda und ich sind aktuell zu sehr damit beschäftigt meine Wissenslücke namens Sailor Moon zu schließen. Ja, wir haben tatsächlich angefangen alle 200 Folgen von Sailor Moon – Das Mädchen mit den Zauberkräften. Sind allerdings noch nicht sehr weit (Folge 13 steht an), weshalb ich mir einen ausführlichen Erfahrungsbericht an dieser Stelle (noch) spare. Das hebe ich mir für später auf. Aber ich muss trotzdem folgende Punkte auf Basis der bisherigen Folgen loswerden:

  • Usagi „Bunny“ Tsukino ist eine unerträgliche Heulsuse
  • Es wird ganz schön extremes Szenenrecycling gemacht auch abseits der Verwandlungsanimationen der Kriegerinnen
  • Superman hatte immerhin eine Brille auf wenn er „privat“ unterwegs war – wieso niemand die Sailor-Kriegerinnen erkennt ist so total unlogischer…
  • Das „Monster der Woche“-Format wirkt sehr gezwungen zumal es der immer gleiche Folgenablauf ist
  • Tuxedo Mask ist sowas von eingebildet, dass gibt’s nicht!
  • Luna und Sailor Mars sind meine derzeitigen Lieblingscharaktere weil vor allem letztere der absolute Kontrast zur Sailor Moon darstellt
  • Die deutsche Übersetzung wirkt öfters mal unvollständig/komisch zum Beispiel, wenn sie ihr Diadem wirft und gefühlt 20 Minuten Pause ist bevor „Mondschein flieg und sieg“ aus den Boxen kommt

Mehr dazu wie gesagt, sobald ich mehr davon gesehen habe. Die meisten Serien fangen ja eher schwach an (ja, auch Staffel 1 von Star Trek: The Next Generation ist nicht der Brüller). Deswegen werfe ich noch lange nicht die Flinte ins Korn. Aber das ist mir bislang besonders aufgefallen.

Und damit gebe ich ab bis Montag!

So viel verschwendetes Geld...

So viel verschwendetes Geld…

„Hach, endlich mal wieder frische Luft!“ sagt die Battlestar Galactica-Komplettbox zur Band of Brothers-Metallkiste und atmet tief ein. „Ja, in den scheiß Umzugskarton will ich nicht wieder rein. Kein Licht, schlechte Luft und auch sonst sehr klaustrophobische Verhältnisse. Hier im Regal ist es zwar auch eng aber immerhin kriegen wir was von der Action mit!“ ertönt es als Antwort. „Du hast gut reden! Du stehst ja auch vorne! *hmpf*“ rufen die 24-Staffelboxen von hinten unisono.

Ja, 6 1/2 Monate nach dem Umzug sind endlich alle Bücher, Filme, Serien und sonstige Fernsehunterhaltung aus den Kartons in die Regale gewandert. Hat sogar alles gepasst wie geplant. Vor allem für die Serien und die sonstigen Kategorien endet damit eine Gefangenschaft, die nun fast drei Jahre gedauert hat. Weder in Eckental noch in Klein-Gerau hatte ich sie aus Platzgründen ausgepackt. Auch meine zahlreichen Figuren stehen schon an ihrem vorgesehenen Platz. Die Videospiele sind hingegen bislang nur in alphabetischer Reihenfolge im Arbeitszimmer verteilt. Der letzte Schritt – sie ins Regal packen – wird aber diese Woche passieren. Und dann, ja dann darf ENDLICH der Hauptrechner wieder die süße Elektrizität durch seine Leiterbahnen fließen spüren. Hoffentlich geht noch alles. Vor allem beim Subwoofer bin ich nach zwei Umzügen und zwei Mal zur Reparatur einschicken etwas nervös. Aber wie heißt es so schön: Aller guten Dinge sind drei.

Wohnzimmer?

Für uns?!

Für uns?!

Am Donnerstag haben wir noch das Wohnzimmer gegen ein Couchzimmer getauscht. Wie angekündigt kamen die Jungs von Segmüller und haben in Windeseile unsere neue und durchaus den gesamten Raum dominierende (226x321x172cm) Sitzgelegenheit „Polstergarnitur Linus“ aufgebaut. Das war aber logischerweise genauso gedacht obwohl ich durchaus ein paar Bedenken hatte, ob sie wirklich reinpasst. Doch vor allem Lysanda hat den Tag der hohen Lehnen herbeigesehnt, da ihr bei meiner alten Couch immer der Nacken wehtat. Haben denke ich auch ein ganz gutes Schnäppchen gemacht als wir sie Ende April geordert haben. Dabei war es wirklich nur Zufall, dass wir uns mal im Segmüller umgeschaut hatten und direkt am Eingang das Schmuckstück im Angebot für 600 Euro (ohne irgendwelche Extras) gesehen hatten. Als wir vor kurzem mal wieder da waren, hat sie wieder gut ein Viertel mehr gekostet als wir mit allem Drum und Dran (integriertem Bett, Schublade, zwei Lehnen zum Umklappen, Anlieferung) bezahlt haben (ca. 1.000 Euro). So muss das sein.

Nica und Balu haben sich selbstverständlich auch gleich draufgestürzt und vor allem Nica scheint sie bereits ins Herz geschlossen zu haben. Allerdings nicht nur als Liegeplatz, sondern auch als Sprungbrett auf die Regale. Für was wir extra eine Katzentreppe links an die „Medienwand“ gebaut haben? Keine Ahnung. Aber immerhin nutzt sie jetzt endlich mal die Möglichkeit sich da oben in Ruhe ins Körbchen zu legen. Balu hingegen ist das weiterhin nicht so wirklich geheuer.

Katzen!

Und wenn wir schon beim Thema sind: Nica und Balu geht es weiterhin ganz gut bei uns. Vor allem unser Energiebündel ist immer noch für viele Überraschungen gut, die wir eher Balu zugetraut hätten. So hatten wir schon mindestens drei Wühlmäuse und einen Vogel im Haus (alle tot), die Nica erfolgreich erlegt und durch die Katzenklappe geschleppt hat. Sie ist sogar so gerne draußen unterwegs (zum Glück mittlerweile ohne sich einsperren zu lassen), dass sie zumindest morgens gar nicht pünktlich zum Essen da ist.

Pünktlich zum Essen? Wie soll man denn das verstehen? Nun, wir haben uns tatsächlich einen Futterautomat gekauft. Damit wir nicht für jede Tagung an der wir mal zwei Tage weg sind gleich einen Katzensitter suchen müssen bzw. in eventuellen Urlaubssituationen (es steht schon sehr bald eine gewisse Hochzeitsreise an [nein, noch habt ihr nichts verpasst] und zumindest mein Kur-Antrag wurde genehmigt [ja, wieder nach Utersum!]). Und zwar den Trixie Futterautomat TX6.

Der TX6

Immer diese Anstandsreste...

Immer diese Anstandsreste…

Wie der Name schon sagt, passen da sechs Mahlzeiten rein. Da das Ding allerdings nicht Luftdicht ist, ist es beim aktuellen Wetter nur bedingt zu empfehlen so viel auf einmal reinzupacken. Zumindest wir haben die Erfahrung gemacht, dass ab dem vierten Fach die Katzen das enthaltene Nassfutter (ginge natürlich auch Trockenfutter) nicht mehr ganz so bereitwillig bzw. gar nicht mehr fressen wollen. Bei zwei Mahlzeiten pro Tag reicht es also auf jeden Fall zwei Tage lang. Auf Wunsch kann aber auch noch eine dritte Mahlzeit einprogrammiert werden. Standardmäßig macht er um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr das jeweils nächste Fach auf. Kann aber natürlich individuell eingestellt werden, wenn man möchte. Wir haben hingegen nur die Mittagsmahlzeit einfach ausgeschaltet.

Nica und Balu haben das auch ziemlich schnell kapiert – mit der Ausnahme, dass Nica irgendwie um 6 Uhr morgens noch nicht wieder im Haus ist. Zum Vorteil von Balu, der dann endlich mal in Ruhe futtern kann (meist alles leer…). Können das Ding entsprechend bislang uneingeschränkt empfehlen. Für den Preis definitiv okay. Nur Wasser verträgt er nicht ganz so gut. Hatte beim Saubermachen irgendwie zu viel abbekommen und musste dann erst einmal ein paar Tage trocknen, bevor die Elektronik sich wieder gefangen hatte. Geht aber nun wieder ohne Einschränkungen.

Es gibt zwar auch Hightech-Lösungen, die dicht sind und sogar mit Chip funktionieren. Aber die sind entweder sündhaft teuer oder fassen nur eine Mahlzeit. Und speziell letzteres ist logischerweise nicht ganz Sinn der Sache – zumindest bei uns. Gibt natürlich Situationen wo zum Beispiel eine Katze Spezialfutter bekommen muss, dann braucht man sowas.

Und damit gebe ich ab bis Montag!

Och wie süüüüüüüüßß!

Och wie süüüüüüüüßß!

Gespräch beim Lungenarzt: „Sie hatten das letzte Mal gesagt, dass Sie sich Katzen holen wollen. Sind Sie sich da sicher?“ „Ja, bin ich!“ sagte der Patient, ging nach Hause und ein paar Tage später ging dieser Eintrag online. Anschließend ging es dem Webmaster (=mir) irgendwie immer schlechter. Die Nase lief ständig, das Auge juckte, die Lunge zog sich zu – Katzenallergie. Ja, das längst vergessene Übel war plötzlich wieder da. Dabei glaubte ich sie schon vor Jahren überwunden zu haben. Schließlich habe ich fast mein ganzes Leben mit einer Katze im Haus verbracht (Flecki, Felix, Kessy). Aber irgendwas war an Balu und Nica, was meinem Körper so ganz und gar nicht gefallen hat.

Also was tun? Die Katzen wieder weggeben war keine Lösung für mich. Hypersensibilisierung ist für mich als Asthmatiker auch nur in absoluten Extremfällen empfehlenswert, da es dadurch wieder schlechter werden kann. Und mein Leben lang irgendwelche Nasensprays nutzen und Pillen schlucken? Hatte ich auch irgendwie keine Lust drauf. Erste Maßnahmen waren auf jeden Fall mich Zuhause im Wohnzimmer nur mit Atemschutzmaske aufzuhalten und einen Luftwäscher (von Venta) aufzustellen sowie rigoroses Händewaschen sofort nach dem Streicheln (meine Allergien schlagen fast ausschließlich auf meine Atemwege und nicht irgendwelche Pusteln auf der Haut). Aber das konnte selbstverständlich keine Dauerlösung sein.

Die Erlösung

Wie habe ich das Problem also in den Griff bekommen? Nun, wir hatten zufällig zu dieser Zeit ein paar Termine bei einem Privatarzt wegen Gesundheitscheck (dazu in einem anderen Eintrag mehr). Als wir gerade mal wieder am Gehen waren musste ich nießen und der Doktor fragte etwas keck „Na, Heuschnupfen? Wenn Sie was dagegen machen wollen, dann sagen Sie einfach Bescheid“. Darauf meinte ich erst einmal „Auch aber aktuell mehr Katzenallergie aber Hypersensibilisierung ist nicht so gut bei mir wegen Asthma“. „Sowas machen wir hier auch nicht. Bioresonanz ist das Sichtwort. Können wir auch bei Ihnen machen“ meinte der Doktor dann. Wir haben diese Information erst einmal nur mitgenommen und eine Runde gegoogelt.

Katzenhaare - vermutlich von Balu?

Katzenhaare – vermutlich von Balu?

Ich hatte es zwar dann immer noch nicht ganz verstanden aber am nächsten Morgen gleich einen Termin dafür ausgemacht. Dann ein paar Katzenhaare eingesammelt und siehe da: Schon nach der ersten von insgesamt drei Sitzungen war die Allergie so gut wie weg. Das nächste Mal kam noch ein bisschen Speichel von Nica und Balu dazu und seitdem bin ich vollkommen Beschwerdefrei. Besser noch: Wir hatten zufälligerweise einen Allergietest beim HNO angesetzt vor kurzem und da gab es für Katze nicht auch nur einen kleinen Ausschlag. Genial!

Funktionsweise

Wie gesagt: So ganz verstanden habe ich es auch noch nicht. Es hat ein wenig was von „New Age“-Medizin. Im Prinzip geht es darum die Schwingungen der Allergie aus dem Körper zu löschen. Ähnlich wie ein Störgeräusch in der Telefonleitung. In der ersten Sitzung wurde zu allererst meine eigene Frequenz analysiert und „korrigiert“. Sprich meine negativen Schwingungen wurden von der Maschine auf Basis von etwas Spucke in positive umgewandelt und wieder an mich zurückgeschickt. Dazu musste ich mich hinlegen und zwei Messingkugeln in die Hand nehmen, die mit dem komischen medizinischen Gerät verbunden waren und dann 10 Minuten einfach warten. Anschließend (und auch bei den beiden anderen Sitzungen) wurden die Katzenhaare bzw. später auch noch die Katzenspucke dazugetan und wieder 20 Minuten die Messingkugeln in den Händen gehalten. Sonst nix.

Das Ganze ist (bislang) kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren (ist ja klar, es geht schließlich um „Schwingungen“). Aber mit hat es eindeutig und nachweisbar geholfen. Könnte ich auch mit meinem Heuschnupfen versuchen. Müsste dazu einfach nur ein Tuch mitbringen mit dem ich über die Fensterbank gewischt habe (da setzen sich ja auch viele der Polen ab). Aber die hält sich aktuell tatsächlich in Grenzen. Wird halt leider nicht von der Krankenkasse bezahlt weil keine offizielle Behandlungsmethode. Doch die 40 Euro pro Sitzung habe ich gerne in die Hoffnung investiert, dass sich das Problem damit lösen lässt. Glücklicherweise ist auch genau das passiert. Entsprechend von mir der Tipp: Wenn ihr unter einer bestimmten Allergie leidet, sucht doch mal einen Arzt, der Bioresonanztherapie anbietet. Vielleicht hilft es.

Allgemein finanzierte Behandlung

Tolles Symbolbild einer Nase

Tolles Symbolbild einer Nase

Doch nicht nur meinen Geldbeutel habe ich in den vergangenen Wochen mit Arztbesuchen belastet: Auch die gesetzliche Krankenkasse musste etwas tiefer in die Tasche greifen, um mich von meinen Leiden zu erlösen. Darunter, ich hatte es schon erwähnt, das Thema Schnarchen (und generell Luft durch die Nase kriegen). Im Gegensatz zum vorherigen HNO ist die neue auch voll hinterher und hat mich vollständig durchleuchtet. Sogar ein CRT von den Nasennebenhöhlen ließ sie anfertigen. Außerdem mal die Ohren durchgepustet (höre noch einwandfrei) und besagter Allergietest (weiterhin Gräser und Haselbäume).

Am Ende blieben zwei Erkenntnisse: Oben in der Nase ist die Scheidewand etwas schief. Das lässt sich aber nur durch eine richtige Operation beheben. Außerdem waren vor allem im rechten Nasenflügel die Schleimhäute massiv angeschwollen. Dafür gab es dann die Laserbehandlung. Ging extrem fix, roch etwas unangenehm (Nase wird natürlich vorher durch in Betäubungsmittel getränkte Tupfer betäubt) und die Pflege danach (buchstäblich regelmäßig Ölen) ist wichtig. Aber auch hier ist das Ergebnis eindeutig positiv: Das Schnarchen ist weniger und vor allem leiser geworden. Vollständig weg ist es zwar nicht, aber das liegt vermutlich an besagter Nasenscheidewand. Natürlich wachsen die Schleimhäute über die Jahre wieder nach (je besser man die Nase pflegt, desto langsamer). Doch die Behandlung kann man dann wiederholen. Perfekt. Und das wie gesagt auch noch von der Krankenkasse bezahlt (weil medizinisch notwendig), wenn der HNO kein Arschloch ist – um es mal deutlich auszudrücken. Wenn ihr in der Hinsicht also Probleme habt: Es hilft.

Und nun mache ich mal mit dem Einsortieren der Filme weiter (# und A stehen schon im Regal). Die Bücher haben schon ihren Platz gefunden und nach den Filmen sind endlich auch die Videospiele dran.

Garte? Blumenwiese!

Garte? Blumenwiese!

Es ist schon ein wenig doof, dass man als arbeitender Mensch effektiv nur am Wochenende dazu kommt irgendwas am Haus zu machen. Fitnessstudio (jetzt tatsächlich mit Vertrag), Chor (ja, der Webmaster singt mittlerweile mal testweise ein wenig), Baumarktbesuche und was weiß ich noch alles verschlingen so viel Zeit und Lust, dass man nach dem späten Heimkommen nicht auch noch was daheim machen will. Immerhin sind die Arztbesuche nun fast rum. Zu denen aber in einem anderen Eintrag etwas mehr Details, die ihr gar nicht wissen wollt :smile: . Und dann regnete es vergangenen Samstag auch noch, weshalb der Tagesordnungspunkt „Rasen mähen“ erneut verschoben werden musste. Dabei ist da draußen mittlerweile kein Rasen, sondern eher eine Blumenwiese. Sieht im Ansatz zwar nicht ganz so schlecht aus aber was sollen denn die Nachbarn denken?!

Aber natürlich würde ich diese Zeilen nicht schreiben, um eine Runde zu jammern. Oder doch? Mmmh…ich kann es tatsächlich nicht ganz ausschließen. Heute allerdings nicht, denn wir haben am Wochenende tatsächlich die letzten Bretter dahin geschraubt, wo wir sie haben wollen. Sobald ich diese Zeilen geschrieben habe, werden wir somit endlich die ersten Umzugskartons mit Spielen/Filmen/Büchern aus dem Keller holen und mit dem Auspacken beginnen (wird auch noch einmal eine Herausforderung). Am 14. Juli wird außerdem die neue Couch geliefert und die Gardinen dürften demnächst ebenfalls eintreffen.

Arbeitszimmer – Spieleregal

Im Arbeitszimmer galt es zuerst die Regale zu erweitern, die wir beim Hauskauf mit übernommen hatten. Da dort meine gesamte Spielesammlung rein soll (plus etwas Platz für kommende Zugänge), kam die Idee auf die Fächer auf etwas mehr als DVD-Hüllenhöhe zu verkleinern und dann logischerweise stattdessen ein paar mehr zur Verfügung zu haben. Herausforderung Nummer 1 dabei: Fleißig rechnen wie viel Material man überhaupt dazu braucht. Anschließend im Baumarkt in die Restekiste geschaut und sechs halbwegs gut aussehende Bretter ausgesucht. Passen zwar farblich nicht zum Rest aber das war mir in dem Fall tatsächlich egal.

Zugeschnitten wurden sie direkt im Baumarkt (kostet zwar en Euro aber da passt es wenigstens) und dann ging der Spaß los, denn natürlich ist es eines dieser Regale, die nicht von oben bis unten schon vorgebohrt sind. Und vermutlich hätte es selbst dann nicht genau gepasst. Also Bretter raus und jedes einzelne Loch für die Haltestifte ausgemessen und gebohrt (dabei nur jeweils einmal pro Regal zu tief – also durch die Regalwand). Ging auch halbwegs gut. Halbwegs, weil die neuen Bretter aufliegen, während in den bestehenden die Stifte versenkt sind. Entsprechend hatten wir dann doch noch ein paar Probleme mit unseren Maßen. Ist also nicht ganz so gleichmäßig geworden wie gedacht (und deshalb der Unterschied zwischen beiden Regalen). Und das mit den Nägeln wieder in die Rückwand machen ist ebenfalls so eine Sache. Man kann so viel messen und anzeichnen wie man will: Es geht immer erst einmal meilenweit vorbei. Jetzt hoffe ich nur, dass auch wirklich alle Spielehüllen reinpassen. Ist ja immer so eine Sache vor allem mit Special Edition, wo dann mitunter auch die DVD-Hülle ein komisches Format hat.

Arbeitszimmer – Figuren- und Hardwareregal

Mein zukünftiger Arbeitsplatz

Mein zukünftiger Arbeitsplatz

Aufgabe Nummer Zwei im Arbeitszimmer war das neue Regalsystem neben meinem Schreibtisch. Zwar hatte ich schon seit Eckental zwei Bretter auf die ich meine Figuren und bestimmte externe Hardware wie das Lenkrad abgelegt hatte. Da mir aber nun der Tisch fehlt, musste auch noch Platz für die Konsolen sowie Drucker (und vielleicht Scanner) her. Die Entscheidung fiel hier auf diese relativ simplen Regalleisten, die an die Wand geschraubt werden und in die man Aufhänger reinsteckt, also theoretisch sehr hohe Flexibilität hat. Hatte ich bereits alt für die zwei Bretter. Da wir die Sache aber nun auf fünf erweitern wollten, mussten wir zusätzliches Material beschaffen.

Auch hier erst einmal eine Runde ausmessen, dann im Baumarkt alles einkaufen, Löcher in die Wand bohren (vorher nach Kabeln prüfen logischerweise) und am Ende feststellen, dass die Aufhänger wegen den Schraubenköpfen nicht reinpassen. Also wieder in den Baumarkt, andere Schrauben geholt. Geht immer noch nicht. Zum dritten Mal in den Baumarkt, geschaut ob es andere Aufhänger gibt, dann endlich mal jemanden gefragt und siehe da: Schrauben bekommen mit denen es endlich funktioniert. Was für ein Aufwand für ein theoretisch so simples System.

Ach und logischerweise irgendwann noch Bretter gekauft, zuschneiden lassen und siehe da: Fünf Bretter für allerlei Zeugs an der Wand. Ja, wir haben bei dem einen Baumarktbesuch so einige Euro für Bretter ausgegeben. Auto war danach ziemlich voll. Aber so ist das halt, wenn man nicht auf fertige Regale setzen kann (haben an dem Tag auch noch eines fürs Wohnzimmer mitgekauft – so ist es nicht).

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer war die Aufgabe aus drei Regalen quasi eine „Fernsehwand“ zu bauen, auf die unsere Katzen auch noch draufklettern könnten wenn sie die Lust dazu hätten (Stand: bislang kein Interesse). Dafür haben wir auf der linken Seite vier kurze Brettchen etwas versetzt mit Winkeln am Regal befestigt. Soll quasi eine Art Katzenleiter sein. Außerdem sind die Regale ganz oben mit einem eigentlich als Handlauf gedachten Stück Holz verbunden. So können sie, würden sie sich trauen, zwischen den Regalen hin und herlaufen.

Fernsehwand Marke DIY

Fernsehwand Marke DIY

Unten zwischen den Regalen haben wir hingegen drei Bretter montiert. Davor aber noch in zwei jeweils zwei Löcher gebohrt zur Kabelführung (ja, ab und zu denkt der Webmaster tatsächlich mit). Hat sich zwar herausgestellt, dass der Fuß des Fernsehers eines davon überdeckt. Passt schon. Wir haben ja auch während der Montage nicht dran gedacht, dass wir die Steckerleiste auf das mittlere Brett stellen wollten. Durch das Loch haben wir sie zwar bekommen doch aufgrund der Länge nicht mehr gedreht. „Aber Sicarius, dann zieh doch einfach das Regal nochmal vor und steck den Stecker durch“ wird der eine oder andere vielleicht sagen. Darauf antworte ich: Geht nicht mehr. Warum? Zumindest das obere Brett ist an der Wand fest. Zum einen, damit es nicht durchbricht (der Fernseher ist ja nicht gerade leicht und das Brett hat seine 1,6m) und zum anderen, um die Regale an sich noch weiter zu stabilisieren. Sollen ja schließlich Katzen drauf rumlaufen können (Nica wiegt alleine schon 4,5kg). Ursprünglich wollten wir sogar alle drei Bretter an die Wand machen, aber die Prüfung mit dem Kabelsuchgerät hat ergeben, dass das keine so gute Idee gewesen wäre. Sollte allerdings nicht weiter problematisch sein. Ist wie gesagt nur ganz oben wegen dem Fernseher wirklich wichtig.

Fazit

Alles in allem also zumindest in der Theorie nichts weltbewegendes seit dem letzten Statusupdate passiert. In der Praxis war es aber tatsächlich mehr Aufwand als wir gedacht hatten aufgrund der notwendigen, spontanen Neuplanungsphasen und dadurch mitunter zusätzlichen Einkäufen. Und das alles nur, damit es halbwegs gut aussieht. Nene. Egal: Wir sind endlich fertig und das ist alles, was zählt. Nächste Aufgabe nach dem Einräumen? Flur und Bad fertigstellen!

Balu

Wo ist Nica?

Auf der Couch liegen!

Auf der Couch liegen!

Wir schreiben Woche 7 meines Aufenthalts in der Casa Lysanda. Der Hausarrest wurde gelüftet und sowohl mir als auch Nica ist freier Ein- und Ausgang durch die Katzenklappe erlaubt (Anm. d. Red.: Wir haben beim SureFlap-Support angerufen und die konnten uns helfen die Klappe so zu konfigurieren, dass auch Balus Chip erkannt wird, wenn er frontal drauf zugeht). Wenn ich die Wahl habe, gehe ich aber dann doch lieber durch die Terrassentür. Da hängt zwar ein komischer Vorhang (soll angeblich „Viecher“ abhalten), dessen Bedienung ich noch nicht ganz verstanden habe, aber irgendwie kriege ich das schon hin. Man könnte also meinen, dass es mir endlich so richtig gut geht. Aber Pustekuchen!

Da wäre zum Beispiel die Sache mit dem Futter. Als es noch die „Felix-Reste“ von Kessy gab, war ja alles okay. Doch was die uns aktuell so auftischen? Denken die wirklich, wir lassen uns mit dem billigsten Mist ab frühstücken (im wahrsten Sinne des Wortes)? Nene, den Dosenöffnern müssen wir definitiv noch genauer beibringen was wir so an Nass- und Trockenfutter mögen (Anm. d. Red.: Aktuelle Tendenz ist das Nassfutter von Lidl [auch von Stiftung Warentest gut bewertet] mit der Seelachsvariante speziell als Favorit bei Balu und Trockenfutter vermutlich das von Whiskas [auch gute Bewertung in den Tests] – Felix ist in den Tests in beiden Fällen tatsächlich sehr schlecht weggekommen). Und dann wäre da noch die Sache mit Nica, die sich vor kurzem zugetragen hat.

Verschwunden

Katze? Öltanker!

Katze? Öltanker!

Es war ein Abend wie jeder andere. Die Dosenöffner saßen faul vor dem Fernseher und ich lag schlummernd daneben. Plötzlich ertönte das laute „Klack“ der Katzenklappe. Ein Chip in der Nähe hatte sie entriegelt. Interessiert schauten sich die Dosenöffner um: Es war Nica, die davor saß und herumhantierte. Logisch: Schließlich lag ich ja noch auf der Couch. Trotzdem war es erst einmal kein ungewöhnlicher Anblick. Davor gesessen und dumm durchgeguggt hat sie schon immer. Aber selbstständig durchgegangen? Bis jetzt noch nicht. Aber da der Chef das Katzenklo nach draußen gestellt hatte (ich nutzte es sowieso nur noch an Schlechtwettertagen aus Faulheit – gebe ich ganz offen zu) und auch Nica nicht ganz so glücklich damit war in eins der noch leeren Zimmer geschissen und in die Badewanne gepinkelt zu haben, schien ihre Motivation groß zu sein endlich ohne Hilfe rauszugehen. Und siehe da: Etwas umständlich (ich bin da selbstverständlich viel graziöser unterwegs) schaffte sie es tatsächlich das Türchen zu öffnen und in die weite Welt zu gehen.

Leider ward sie dann nicht mehr gesehen. All mein Rufen und Warten half nichts. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. 24, 48, 72 Stunden vergingen und die Dosenöffner wurden immer verzweifelter (und ich einsamer). Sie riefen am Ende sogar bei TASSO an, um Nica vermisst zu melden und druckten Suchplakete aus, die sie in der näheren Umgebung verteilten. Mit Erfolg vermute ich. Zumindest kam dann in derselben Nacht irgendein komisches Viech durch die Katzenklappe rein. Dabei dachte ich, die würde sich nur für Nica und mich öffnen. Was da reinkam roch auf jeden Fall weder wie Nica (eher nach einem Öltanker) noch sah es so aus (schwarz-grau statt schwarz-weiß).

Komisches Vieh

Völlig verwuselte Nica

Völlig verwuselte Nica

Obwohl es eindeutig nicht Nica war, die da zu später Stunde reinkommen war, freuten sich die Dosenöffner plötzlich wie verrückt (und das um 4 Uhr nachts!). Habe ich absolut nicht verstanden und stattdessen dieses Biest erst einmal kräftig angefaucht. Erst nachdem am Morgen viele verzweifelte Katzenlaute aus dem Badzimmer drangen (gerade so, als würde sich jemand lauthals über etwas beschweren), kam dort etwas heraus, was ungefähr wie Nica aussah: Wieder schwarz-weiß, wenn auch irgendwie stark verwuselt und feucht. Aber nach Nica roch das Dinger immer noch nicht. Nun zwar eher nach Zitrone als nach Öltanker aber immer noch nicht nach Nica – ich blieb also skeptisch. Man weiß ja nie was die Dosenöffner für Sachen machen. Ich kann schließlich nicht ausschließen, dass sie mir einen Nica-ähnlichen Ersatz unterschmuggeln wollen! Dem scheint aber tatsächlich nicht so zu sein. Zumindest riecht sie mittlerweile wieder wie früher nach Sonne, Naivität und Neugier. Letzteres scheint auch der Grund für ihre Abwesenheit gewesen sein. Sie hatte es anscheinend geschafft sich in einen Keller zu schmuggeln und erst als die Dosenöffner die Nachbarn auf die verschwundene Katze aufmerksam gemacht hatten, wurde sie aus ihrer Einzelhaft entlassen.

Ob sie daraus gelernt hat? Sie scheint auf jeden Fall aktuell immer noch sehr anhänglich zu sein. Klar: Viel geknuddelt hat sie schon immer. Aber das ist ein völlig neuer Level. Sie geht sogar zur Chefin mit ins Bett obwohl selbst ich da nur ungern mit hin gehe (wer so viel Käse isst, der braucht sich nicht zu wundern, dass seine Füße auch nach Käse riechen!). Zum Verfassungszeitpunkt liegt sie auf ihrem Lieblingsplatz (unter dem Dachfenster im Obergeschoss) und sonnt sich mal wieder den Bauch. Es scheint ihr also wieder ganz gut zu gehen, der armen Katze. Und wenn es ihr gut geht, dann geht es auch mir gut! Mal abgesehen von der Futtersache und der Tatsache, dass die Katzenklappe komisch ist (vom Vorhang ganz abgesehen) natürlich. Wie gesagt: Die Erziehung unserer Dosenöffner ist definitiv noch nicht abgeschlossen. Heute gab es immerhin schon Nassfutter mit Seelachs, welches halbwegs nach etwas geschmeckt hat.

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