In der englischen Ausgabe der Retro Gamer wird dank der 8. Konsolengeneration in den Leserbriefen derzeit eine heftige Diskussion darüber geführt, was eigentlich als “Retro” gilt. Gehören Xbox (2001), Dreamcast (1998), GameCube (2001) und PlayStation 2 (2000) nun dazu oder hört es weiterhin mit der Generation N64 auf? Die Lager sind stark gespalten. Während die einen (vermutlich die jüngeren) ihre erste Spieleerfahrungen vor 15 Jahren mit Xbox & Co. gemacht haben und sie entsprechend schon als Retro einstufen, pochen die anderen (vermutlich älteren) darauf, dass nur 8bit oder nur 16bit tatsächlich “Retro” ist. Das Magazin selbst bleibt übrigens aktuell dominant Pre-PlayStation-2, streut aber ab und zu einen Artikel über die 6. Generation ein. Speziell das Halo-Special hat der Diskussion aber auch gleich wieder extrem viel Zunder gegeben (viele Retro-Fans scheinen die Serie absolut zu verabscheuen).

Wie seht ihr das? Was ist für euch Retro? Macht ihr es daran fest, wie lange es schon her ist? Richtet ihr euch nach eurem eigenen Alter? Am Grafikstil der Spiele? Oder betrachtet ihr grundsätzlich alles, was gestern und nicht heute auf den Markt gekommen ist als Retro?

Nach dem wahllosen Spielegeblubber der letzten Woche, fahren wir heute zum Ausgleich das absolute Gegenprogramm auf und unterhalten uns gezielt über ein paar Titel, die mich in der letzten Woche so beschäftigt haben. Lasst uns also gar nicht so viel mehr Zeit mit der Einleitung verschwenden und stattdessen loslegen:

Cover

Section 8 (Cover)

Section 8 (2009; PC, X360, PS3) – Das Spiel hat die fragwürdige Ehre das erst zweite Spiel in der Geschichte von Bagdadsoftware/Beim Christoph zu sein, dem ich eine Wertung von 1 von 5 Sics zu erhalten (Nummer 1 war AirStrike II: Gulf Thunder). Zugegeben: Ich konnte nur den Einzelspielermodus (Kampagne sowie Multiplayer mit Bots) spielen weil die Server mit dem Untergang der TimeGate Studios anno 2013 abgeschaltet wurden. Ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es Online wirklich so viel mehr Laune gemacht hat.

Spaßlos auf fremden Planeten

Grafisch hat es nur ab und zu seine Momente

Grafisch hat es nur ab und zu seine Momente

Zwar gibt es ein paar nette Ideen, die erst später ihren Weg in andere AAA-Titel gefunden haben wie beispielsweise die Möglichkeit aus dem Orbit auf das Schlachtfeld zu “droppen” (Titanfall) oder im Conquest-Modus nicht nur einfach Basen zu erobern und zu halten, sondern durch Abschüsse und das Erfüllen von (dynamischen) Missionen (“Beschütze den VIP” oder “Sammele die Wrackteile auf”) Geld zu verdienen und Verteidigungstürme oder Versorgungsstationen zu bauen. Gleichzeitig dürft ihr euren Charakter sehr stark individualisieren (geht ihr mehr auf Schnelligkeit oder doch lieber auf mehr Panzerung und sowas). Und die Bots machen im Mehrspieler auch einen halbwegs guten Job. Aber es macht einfach überhaupt keinen Spaß. Und zwar aus einem ganz wichtigen Grund:

Die Waffen sind alle absoluter Scheißdreck. Da sind die Plastikknarren eines Half-Life 2 im Vergleich das Non-Plus-Ultra und ihr wisst ja, wie sehr ich die hasse. Teilweise mehrere Magazine müsst ihr in eure Gegner entleeren, um sie zur Strecke zu bringen während die Bots (vor allem in der Kampagne) umgekehrt euch mit 3-4 Treffern über den Jordan schicken. Wenn ich Gegner lieber umgehe, als mich auf einen Kampf mit ihnen einzulassen, dann läuft in einem Shooter definitiv irgendetwas falsch. Hinzu kommt das höchstens mittelmäßige und grafisch langweilige Leveldesign, dass schon vier Jahre zuvor in Battlefield 2 besser gemacht wurde (und dort waren gefühlt die Karten auch noch einmal ein gutes Stück größer).

Ein Witz

Die größte Frechheit ist aber definitiv die Kampagne mit ihren acht “Missionen” (ich habe auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt wegen dem GfWL-Achievement). Sie als Tutorial für den Mehrspielermodus zu bezeichnen ist noch freundlich ausgedrückt. Es sind nicht anderes als Botmatches mit schlechter KI und einer Prise Hintergrundgeschichte. Das wäre in sich sicherlich okay, wenn ich tatsächlich wüsste um was es geht. Aber ihr werdet einfach reingeworfen, bekommt gesagt “das ist der Bösewicht”, den ihr am Ende besiegen müsst und das war es. Ich glaub‘ ich war am Ende nach maximal 2 Stunden (netto) durch und extrem froh drüber. Am längsten Zeit hat mich die 4. Mission gekostet, in der ihr einen Convoy über eine Brücke eskortieren müsst. Hier kommt dann alles zusammen: Gegner, die einfach nicht tot umfallen wollen und Bots, die aktiv Selbstmord begehen.

Das meine ich absolut ernst. Alle vier Fahrzeuge sind mit Area-of-Effect-Waffen ausgestattet, um sich zu verteidigen. Und was machen sie? Sie schießen so nah vor sich damit, dass sie zum einen mich töten und zum anderen sich selbst. Der erste Panzer ist schon kaputt, da hattet ihr noch gar keinen richtigen Feindkontakt! Und natürlich hält der Conboy nicht an und gar nix, sondern fährt stur im zügigen Tempo zum Ziel bevor ihr die nächste Gegnerwelle ausschalten konntet. Das führt dazu, dass eure Teammitglieder noch am Anfang des Levels stehen und sich bekriegen während ihr alleine vorne seid und ums Überleben kämpft (in zweierlei Hinsicht) während ALLE und zwar ausnahmslos ALLE Gegner nur auf euch schießen, sobald ihr auf sie zielt. Somit ist die Lösung, um diesen Level zu bewältigen relativ simpel: Lenkt das gesamte Feuer auf euch in der Hoffnung, dass ihr lang genug überlebt, bis zumindest ein Transporter die Ziellinie erreicht. Was hat mich diese Mission an Nerven gekostet. Und sie ist auch der größte Grund für die vernichtende Wertung.

Ein zweiter Witz

Ein Orbital Drop

Ein Orbital Drop

Hinzukommt in der Kampagne die Tatsache, dass euer Ableben keinerlei Konsequenzen hat. Abseits der Zerstörung aller Fahrzeuge im Convoy in der erwähnten Mission, gibt es keinen richtigen “Verloren”-Status. Sterbt ihr, droppt ihr einfach 10 Sekunden später wieder und versucht erneut euer Ziel zu erreichen. Das macht besonders das “große Finale” witzlos. Zwar teilt der Boss mächtig aus, aber ihr bekommt immer 2-3 Raketen abgefeuert, bevor ihr sterbt. Und Lebensenergie regeneriert er nicht. Wie ich ihn besiegt habe, könnt ihr euch denken.

Das “Konsequenzen-frei Sterben” hat sogar für euch als Spiel einen massiven Vorteil: Euer Drop beginnt zwar immer an einem festen Spawnpunkt, ab einer bestimmten Höhe über den Boden könnt ihr jedoch den Fall steuern. Wenn wir jetzt also davon ausgehen, dass euer nächstes Missionsziel 500m vom derzeitigen Spawnpoint entfernt ist, könnt ihr direkt dort landen und es erfüllen, ohne auch nur einen einzigen Gegner ermorden zu müssen (die hängen ja bei euren Teammitgliedern rum). Wie war das? Spiele bieten heutzutage keine Herausforderung mehr? Volle Zustimmung! Das ist übrigens auch der Grund, warum ich so schnell mit der Kampagne fertig war. Wobei die durchschnittliche Spiellänge laut HowLongToBeat jetzt auch nur bei 3-4 Stunden liegt.

Beim Christoph meint: Ich glaube zwar nicht, dass ihr noch vorhattet diesen Titel zu ertragen geschweige denn zu kaufen, aber sicherheitshalber: Lasst einfach die Finger davon. Ihr habt überhaupt nichts verpasst, wenn ihr Section 8 nicht gespielt habt. Und wie gesagt sind auch keine Onlineserver mehr verfügbar.

Mich wundert es nach dem Spielen ernsthaft, dass der Titel zum einen noch eine Wertung im niedrigen 70iger erhalten hat und zum anderen sich anscheinend so gut verkauft hat, dass ein Nachfolger als wirtschaftlich eingestuft wurde. Selbst grafisch (Unreal Engine 3) ist der Titel aus meiner Sicht nicht der beste Vertreter seiner Generation (siehe optisch langweilige weil einseitige und leere Levels).

 

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Section 8: Prejudice
(Cover)

Section 8: Prejudice (2011; PC, PS3, X360) – Und da haben wir auch schon diesen besagten Nachfolger, der nur rein digital veröffentlicht wurde und bei dem ebenso keine Onlineserver mehr zur Verfügung stehen (obwohl er noch verkauft wird!). Den habe ich zwar noch nicht durch (erst gut zwei Stunden gespielt sowohl Offline-Multiplayer als auch Kampagne) aber ich kann schon jetzt sagen: Section 8: Prejudice ist um Welten besser als sein Vorgänger und zwar in allen Belangen.

Es fängt schon beim Thema “Waffen” an, was mich neben der Eskort-Mission im Vorgänger am meisten störte: Sie tun jetzt tatsächlich was! Vorbei die Zeiten wo das Magazin plötzlich leer war und nicht einmal das Schild durchdrungen war. Jetzt fühlt es sich tatsächlich wie ein halbwegs anständiger Shooter an. Die zusätzliche Auswahl begrüße ich ebenso. Also technisch gesehen ist das Waffenarsenal nicht allzu viel größer geworden. Aber für alle Waffen stehen nun verschiedene Konfigurationen Bereich – logischerweise mit ihren Vor- und Nachteilen. Soll es das Maschinengewehr mit dem Zielfernrohr sein, das auch auf längeren Entfernungen noch was taugt aber dafür nicht ganz so stark reinhaut oder doch eher die Variante mit PP-Muntion? Schick.

Völlig anderes Spielgefühl

Section 8: Prejudice (Herstellerbild)

Section 8: Prejudice (Herstellerbild)

Die Kampagne wurde genauso vollständig überarbeitet. Zum einen sind es jetzt nicht einfach mehr nur die Mehrspielerkarten, sondern tatsächlich größtenteils eigene Levels mit entsprechend besser spürbarer Progression. Zum anderen hat euer Tot jetzt Konsequenzen. Welche das sind? Nun, die Mission gilt automatisch als gescheitert und ihr müsst vom letzten Checkpoint beginnen. Perfekt. Nimmt zwar das ganze “Oribal Drop”-Thema etwas aus der Kampagne heraus. Aber darauf kann ich locker verzichten, wenn dafür die Sache etwas zusammenhängender ist. Gilt übrigens auch für die Geschichte. Die setzt zwar direkt an das (unzufriedene) Ende des 1. Teils an, hat aber einen natürlicheren Flow, der klarer macht, worum es überhaupt geht.

Die paar Runden Mehrspielermodus, die ich bislang gespielt habe, machten auch wesentlich mehr Laune. Ich kann nicht oft genug betonen, welchen massiven Unterschied es macht, wenn ich etwas in der Hand halte was sich nicht anfühlt wie eine Wasserspritzpistole. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die KI auf beiden Seiten etwas intelligenter geworden ist und nicht mehr nur drauf setzt, euch mit einem Schuss über den Jordan zu schicken (das machen jetzt nur noch Scharfschützen). Der Conquest-Modus kehrt zurück und unter anderem neu dazu gibt es einen Horde-Modus, in dem ihr für 15 Minuten einen Außenposten gegen Gegnerwellen verteidigen müsst.

Beim Christoph: So muss ein Sequel aussehen. Also genauer gesagt, hätte so schon der erste Teil aussehen sollen. Aber ich will ja nicht kleinlich sein. Das Fehlen von Onlineservern macht eine Kaufempfehlung natürlich ziemlich unmöglich. Dennoch: Sollte es tatsächlich mal für den ganz kleinen Preis auf Steam sein (äußerst unwahrscheinlich wegen der Rechtesituation), dann kann man mal zuschlagen solange GfWL noch online ist und eine Handvoll Stunden Spaß damit haben. Es steht aber außer Frage, dass es auch für Teil 2 ziemlich viele bessere Alternativen gibt. Heute noch mehr als damals.

Gestern ist Bloodborne (PS4) erschienen, der geistige Nachfolger von Dark Souls und quasi dritte Teil der Souls-Trilogie. Ein oder vielleicht sogar DAS Aushängemerkmal der Serie ist der hohe Schwierigkeitsgrad, der mindestens auf der Stufe der knüppelharten Ninja Gaiden-Reihe liegt – wenn nicht sogar drüber. Den einen gefällt das, den anderen nicht. Die einen wollen die Herausforderung, wollen sich wochenlang die Zähne ausbeißen. Anderen ist beispielsweise ihre Zeit nach Feierabend zu kostbar, um wenig bis gar keinen Fortschritt zu machen. Deshalb heute die simple Frage an euch:

Wie haltet ihr es mit dem Schwierigkeitsgrad? Zockt ihr nur auf “einfach” oder ist “hart” noch nicht hart genug für euch? Bis wohin macht es Spaß und ab wann ist es nur noch Frust?

Resistance 2 (Herstellerbild)

Resistance 2 (Herstellerbild)

So, wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, ich hatte gesagt, dass ich mich derzeit mal wieder ein wenig in einer Übergangsphase befinde, was Spiele angeht. Also relativ wahllos von Spiel zu Spiel springe aber mich nicht so richtig auf eines festlege und es durchziehe. Wobei ich letzte Woche Resistance 2 endlich beendet habe. Anschließend auch Teil 3 angefangen – dieses Mal aber auf “Normal”. Was habe ich mich bei Teil 2 auf “Hart” gequält und dann gab es nicht einmal eine Trophäe dafür. Am Wochenende bin ich dann auf Wolfenstein umgestiegen und auch schon gut bei der Hälfte angekommen (Zur Erinnerung, mein Gedicht von damals). Könnte also was werden mit dem “Durchspielen”. Scheint entsprechend doch ein gewisses “Commitment” vorhanden zu sein – zumindest was relativ kurze Spiele betrifft.

Erneute Abschweifung

Von Resistance werde ich allerdings erst ausführlich im Rahmen eines Late to the PS3-Party-Eintrags erzählen, sobald ich Teil 3 und vielleicht Burning Skies (PSV) durch habe. Dann kann ich euch wie bei Uncharted gleich den Gesamtüberblick geben (wobei da mangels Hardware noch Uncharted: Golden Abyss fehlte). Also vermutlich dann so 2016, wenn ich mir mein aktuelles Tempo anschaue. Wobei ich Resistance 3 tatsächlich derzeit nicht so wirklich spielen kann. Und zwar hat Insomniac Games mal wieder das gemacht, was ich bei Serien auch nur bedingt gut finde: Die Steuerung fast komplett über den Haufen geworfen. Als ich direkt nach Teil 2 mit Teil 3 losgelegt hatte, habe ich dadurch so einige Granaten vor meine Füße geworfen, die da eigentlich nicht hin sollten. Sprich ich muss jetzt erst einmal die alte Steuerung vergessen, bevor ich anständig weiterspielen kann.

Wobei das in diesem Fall kein Vorwurf an die Entwickler ist. Es lagen schließlich drei Jahre zwischen beiden Titeln und in der Zeit ändern sich halt Sachen beziehungsweise es stellt sich heraus, dass es anders vielleicht ergonomischer/sinnvoller ist. Können die ja nichts für, dass ich nun die gesamte Trilogie relativ zeitnah hintereinander durchjage. Ist aber definitiv der Grund, warum ich Teil 3 jetzt doch erst einmal wieder nebenhin gelegt habe und zu Wolfenstein gewechselt bin, um meine Ballerseele zu befriedigen. Die Gefechte machen dort auch definitiv mehr Spaß. Ihr wisst schon: Maus, Tastatur, id Tech 4, Raven Software – Perfekte Kombination. Schade nur, dass – wie im Gedicht erwähnt – so viel unnützer Firlefanz dabei ist (Stichworte “Quests”, “offene Stadt”, “Upgradesystem”, “Superkräfte”), den kein Schwein braucht.

Rückkehr zum Thema

Sonic Unleashed (Herstellerbild)

Sonic Unleashed (Herstellerbild)

Auffällig ist, dass sich meine “Wechselei” stark auf die PlayStation 3 konzentrierte bislang. So habe ich mit Ratchet & Clank HD (abwechslungsreicher aber heutzutage doch etwas zu langer PS2-Action-Adventure/Plattformer von 2002; auch von Insomniac Games) angefangen (würde ich so auf Hälfte durchgespielt schätzen), hab‘ etwas Tokyo Jungle (schräge Endzeit-Tierüberlebenssimulation) eingeschoben nachdem ich endlich eine europäische Retailversion gefunden hatte und habe mich etwas länger mit Sonic Unleashed (war eins der Spiele, das bei der Konsole mit dabei war) auseinander gesetzt, bevor ich es wieder zurück ins Regal gestellt habe.

Warum ich es wieder ins Regal verbannt habe? Weil es unspielbar ist. Mich verwundert es nicht mehr, dass die PS3-Version auf Metacritic auf 54% steht während alle anderen immerhin bei 60-66% hängen. Ich finde das sogar noch viel zu hoch! Ich bin jetzt zwar nicht der erfahrenste Sonic-Plattform-Spieler, Sonic Generations war 2011 meine erste längere Erfahrung mit Segas Maskottchen in seiner natürlichen Umgebung, aber selbst ich merke spätestens nach dem zweiten Level (ich glaube ich habe insgesamt vier gespielt), dass sich “Schnelligkeit” mit “unübersichtlicher Kamera” sowie “unterirdischer Framerate” nicht vertragen. Die klassischen “Rennlevels” verkommen dadurch zu absolutem Trial & Error wo ich zu keinem Zeitpunkt wirklich weiß was ich eigentlich tue. Und die “mega-innovativen” God of War-Werehog-Prügellevels machen auch keinen Spaß mehr, wenn bei mehr als fünf Gegnern plötzlich in Zeitlupe gekämpft werden muss. Dass ich in den Plattform-Einlagen nie so recht sehe, wo ich eigentlich hinspringe, ist da dann noch das kleinste Problem.

Das ist mal wieder so ein Fall, wo ich mich Frage: Wie verzweifelt war SEGA, um das Spiel in dem Zustand auf den Markt zu werfen? Keiner kann mir erzählen, dass das nicht während der QA aufgefallen ist, so extrem wie die Framerateneinbrüche den Spielfluss beeinflussen (und ich habe ja schon eine PS3 der 2. Generation!). Mal ganz abgesehen davon, dass ein Sonic-Spiel mit NPCs, Missionen und einem komischen Hub (ihr bewegt euch zwischen den Levels lahmarschig durch verschiedene, fiktive Städte) mal so überhaupt nicht funktioniert. Also Finger davon! Sonic Generations ist eindeutig das bessere und spaßigere Sonic-Spielchen.

Bis Montag!

In der Dezember-Ausgabe der EDGE wurden auf 11 Seiten Bücher vorgestellt, die Videospiele als Thema haben. Darunter waren Titel, die sich mit der Spielekultur beschäftigen (Killing Is Harmless) oder die Historie beleuchten (Jacked) aber auch schlicht Romane, die spielerelevante Themen als Grundlage nutzen (You) oder gar ihre Protagonisten in ein (fiktives) Spiel entführen (Bedlam) oder Bücher, die quasi in Richtung Kunstbuch gehen und einfach nur den Anspruch haben auf dem Kaffeetisch Hübsch auszusehen (The Eyes of Bayonetta).

Entsprechend ist die heutige Frage an euch: Lest ihr solche Bücher? Wenn ja: Was reizt euch daran und welche könnt ihr anderen empfehlen? Wenn nein: Warum interessiert euch so etwas nicht?

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