„Katzen und Gesundheit. Gibt es denn nichts interessanters über das der Webmaster zu berichten weiß?“ jammert Besucher A. „Doch!“, antwortet der Webmaster ihm freudestrahlend, „Über (vermutlich?) mittelmäßige Anime, die kein Schwein kennt und auch nie anschauen wird! So wie die folgenden zwei Serien:“

Cover

Wish Upon the Pleiades (2015, Anime-Serie mit 12 Episoden, DV) – Mädchen, die offensichtlich von Sailor Moon inspiriert sind aber statt das Böse zu besiegen auf Autobesen durch den Weltraum fliegen, um Motorfragmente zu sammeln. Klingt komisch? Ist es irgendwie auch. Unser Hauptcharakter ist Subaru, die in der Schule auf vier Mädchen mit magischen Kräften sowie einem komischen blauen Ballknuddeldingsbums namens Pleiadian trifft. Dabei stellt sich zum einen heraus, dass eines der Mädchen ihre alte Kinderfreundin Aoi ist, die sie schon ewig nicht mehr gesehen hat. Und zum anderen, dass auch Subaru magische Kräfte hat und dazu bestimmt ist der Gruppe beizutreten, um die Aufgabe zu erfüllen:

Wish Upon the Pleiades (Gainax-Promobild)

Es fliegt unsichtbar um die Erde herum das Raumschiff von Pleiadian, weil der Antrieb sich in 12 Teile (später 13) aufgespalten hat. Ohne Antrieb, läuft das Raumschiff nicht nur Gefahr irgendwann auf die Erde zu fallen – Pleiadian kommt auch nicht mehr in sein eigenes Sternensystem Plejaden (deswegen der Name) zurück. Und nur die Mädchen mit ihren Motorbesen und ihren magischen Kräften können sie einsammeln. Blöd nur, dass auch ein komischer Junge, der scheinbar auf dem Mond lebt (?) sie auch haben will. Was folgt sind 12 Episoden voller (akkurater) astronomischer Informationen, fünf Mädchen die nicht nur zueinander, sondern auch sich selbst und eben komische Hexenbesen, die wie Autos klingen und an der Front Kühlergrills haben. Ach und gleichzeitig gründen sie an ihrer Schule zur Tarnung eine Arbeitsgruppe namens „Cosplay und Astronomie“. Ihr wisst schon: Weil sie durchs Weltraum reißen und sich (Sailor Moon-ähnlich) vor dem Losfliegen verwandeln.

Beim Christoph: Von mir bekommt die Serie solide 3 von 5 Sics. Sie macht nicht viel falsch, ist insgesamt kurzweilig gehalten und gibt trotz der kürze (12 Episoden mit 20 Minuten Laufzeit) allen Charakteren ausreichend Zeit sich weiter zu entwickeln. Sie ist zwar, was ihre moralischen Ansprüche geht teilweise etwas zu sehr auf die Nase („Wir alle verändern uns, dürfen aber keine Angst davor haben und sind trotzdem immer noch die alten“ – oder so ähnlich), was vermutlich an der Zielgruppe liegt (ist halt doch eher an Kinder gerichtet) und die Autohexenbesen haben mich massiv irritiert (schaut euch unbedingt mal auf YouTube einen Clip an oder so). Aber unterm Strich nette und vor allem auch informative Unterhaltung.

Cover

Jormungand (2012, Anime-Serie mit 24 Episoden [2 Staffeln], DV) – Nach dem ganzen Mädchenkram, wollte ich im Anschluss mal was actionreicheres haben. Und das habe ich mit Jormungand eindeutig bekommen. Der Titel der Serie basiert auf dem altnordischen „Jörmundgandr“, hat aber aus meiner Sicht (trotz dem Zitat am Anfang) inhaltlich gar nichts mit der dazugehörigen germanischen Mythologie zu tun. Kann natürlich nicht ausschließen, dass ich etwas übersehen habe…egal.

In der Serie (und im Manga logischerweise) geht es um den Kindersoldaten Jonathan „Jona“ Mar, der extrem schlechte Erfahrungen bei einem Bürgerkrieg in seinem Heimatland gemacht hat und deswegen Waffen im Allgemeinen und Waffenhändler im Speziellen absolut nicht ausstehen kann. Ironischerweise wird er von Koko Hekmatyar als Bodyguard angeheuert – einer der erfolgreichsten Waffenhändlerin der HCLI in Europa und Afrika und muss, um sie zu beschützen, genau: Waffen benutzen – und er weiß auch sehr gut, wie man damit umgeht. Klingt absurd, funktioniert aber sehr gut. Wie sagt einer der Charaktere? Jona ist Kokos Gewissen. Entsprechend interessant ist vor allem Jonas Konflikt mit sich selbst, mit Koko (die ihn liebevoll wie einen kleinen Bruder behandelt) und der ganzen absurden Situation an sich.

Jormungand (White Fox-Promobild)

Die erste Staffel besteht hauptsächlich aus dem Kennenlernen der Charaktere (Koko hat einen Bruder und noch viele weitere Bodyguards) sowie dem zeigen, was Koko und ihre Leute so im Waffenhändlergeschäft erleben (mit vereinzelten Doppelfolgen) und natürlich was Jona darüber denkt. Erst in Staffel 2, Untertitel Perfect Order, geht es ausschließlich um das namensgebende Jormungand und damit die übergeordnete Geschichte. Dabei wird sehr viel geschossen, viele Leute sterben (mehr oder weniger detailliert) und grundsätzlich allerlei Kriegsgerät stark zelebriert (am Ende wisst ihr fast mehr über Waffen als ein CoD-Spieler). Es gibt aber auch den ein oder anderen lustigen Moment, nur falls ihr gerade total abgeschreckt seid :smile: .

Beim Christoph: Von mir gibt es 4 von 5 Sics, auch wenn mich Lysanda deswegen etwas komisch anschauen wird :smile: . Mich hat die Serie nicht nur gut unterhalten, sie hat auch definitiv meine Erwartungen übertroffen. Die Gewalt ist zwar hier und da etwas unnötig detailliert und so manches hochtrabende Zitat der Charaktere wirkt deplatziert (wieder die Sache mit Moral), Koko und Jona habe ich trotzdem ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Koko, weil trotz ihrer Arbeit und ihrer klar psychopatischen Tendenzen hinter der grinsenden Fassade ein Mensch mit Herz steckt. Und Jona wegen seinem inneren Konflikt. Sein Ringen mit der Situation, sein widersprüchliches Verhalten (er hasst Waffen und benutzt sie doch – und das auch noch extrem gut) – das ist alles sehr gut herausgearbeitet und führt vor allem in der zweiten Staffel zu einer herzzerreißenden Szene.

 

Und damit gebe ich ab bis Montag!

Es kann mir doch keiner erzählen, dass er tatsächlich bei der Menge an Serien, die mittlerweile jedes Frühjahr und jeden Herbst veröffentlicht werden noch mithalten kann. Binge-Watching sowie Staffeln mit „nur“ 6-12 Folgen (dafür zusammenhängend und 45-60min lang) hin oder her: Das ist selbst für Singles doch schon lange nicht mehr machbar. Da kann die Qualität noch so gut sein – ich werde nie im Leben die Zeit haben das meiste davon anzuschauen. Ja, 24 Staffel 8 habe ich auch immer noch nicht erledigt :smile: . Und wenn selbst für die bahnbrechenden Shows keine Zeit mehr bleibt, ist für die Geheimtipps erst recht keine Luft vorhanden. Ich weiß: Luxusprobleme und so. Schade ist es trotzdem.

Reden wir also heute mal über (aus meiner Sicht) so einen Serien-Geheimtipp, den ich nur dank Lysanda kennengelernt habe und den wir nun endlich zu Ende geschaut haben:

Box-Cover

Warehouse 13 (2009-2014; 64 Episoden [5 Staffeln], EV) – Die Prämisse ist, wie so oft, ziemlich simpel: In South Dakota steht ein riesiges, sich automatisch endlos erweiterndes Lagerhaus. Darin werden Artefakte mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten gesammelt. Meistens sind diese Fähigkeiten zwar auf den ersten Blick toll – wer will etwa nicht fliegen können -, haben aber eigentlich immer auch irgendwelche Nachteile und/oder können für böse Zwecke missbraucht werden (beispielsweise eine Schallplatte, die alle Zuhörer ins Koma versetzt). Wenn ihr also mal eine Legende, Mythos oder fantastische Geschichte gehört habt, in der ein Gegenstand von Relevanz war, dann könnt ihr stark davon ausgehen, dass es keine Geschichte war, sondern Realität und sich dieser Gegenstand nun im Lagerhaus befindet. Zum Beispiel der namensgebende Spiegel aus Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln oder Pandoras Box.

Das erste Lagerhaus wurde übrigens von Alexander dem Großen gegründet, um die Artefakte zu sammeln, die er auf seinen Eroberungsstreifzügen gefunden hat. Seitdem wurde das Lagerhaus immer wieder dorthin verlagert, wo derzeit die stärkste Macht herrscht (= größtmöglicher Schutz). Im aktuellen Fall (Lagerhaus Nr. 13) eben die USA (es ist halt eine amerikanische Serie, was will man machen :smile: ). Gesammelt und bewacht werden diese Artefakte von Geheimagenten, von denen aber offiziell niemand etwas weiß und auch nichts wissen darf.

Warehouse 13 (SyFy-Promobild)

Warehouse 13 beginnt mit der Rekrutierung von zwei solcher Agenten (Myka Bering und Pete Lattimer). Beide sind ehemalige CIA-Agenten mit speziellen Fähigkeiten. Myka hat eine hohe, logische Auffassungsgabe und Pete ein starkes Bauchgefühl. Mit ihnen taucht ihr als Zuschauer nun fünf Staffeln lang ab in eine „Welt voller endloser Wunder“, in der wie immer nicht immer alles ganz so rund läuft man aber das Beste daraus macht, um die Welt zu schützen. Artie (quasi Hausmeister des Warehouse), Leena (spirituelle Logistikern) und Mrs. Frederic (Chefin) sind die erfahrenen Warehouse-Mitglieder, die sie auf ihrem Weg begleiten. Außerdem kommen im Laufe der Staffeln noch drei weitere Agenten (und ein Hund) dazu.

Aufbau

Der grundlegende Aufbau der Serie ist das „Artefakt der Woche“-Prinzip. Artie hat mal wieder irgendwo einen Ping von irgendwoher bekommen, wo komische Sachen passieren und natürlich steckt irgendein Artefakt (meist von einer berühmten Persönlichkeit produziert) dahinter. Aber wie es sich heutzutage gehört, gibt es auch jeweils eine staffelübergreifende Geschichte und viel Charakterentwicklung (wesentlich mehr als beispielsweise in NCIS). Ein wirklich guter Mix, der super funktioniert und mich definitiv bei Laune gehalten hat. Man ist als Zuschauer quasi erst Neugierig darüber was heute das Artefakt so ist, bleibt weil einem die Charaktere ans Herz wachsen und möchte dann unbedingt wissen was das große Böse im Hintergrund ist. Es hilft, dass sich weder die Charaktere noch die Serie insgesamt total bierernst nehmen. Es ist ernst und spannend (inkl. viel Action), wenn es sein muss aber es gibt auch die lockeren Momente, in denen rumgealbert wird (sowie komische Weihnachtsfolgen). Und auch wenn die fünfte Staffel nur sechs Folgen hat: Die Serie wird tatsächlich soweit abgeschlossen. Also keine Angst, dass es mal wieder so ein Geheimtipp ist, der mittendrin einfach aufhört.

Warehouse 13 (SyFy-Promobild)

Gestört hat mich persönlich an der Serie nur die Qualität der CG-Effekte. Ja, es ist eine TV-Serie und damit das Budget eher übersichtlich (vor allem wenn man wegen den Artefakten so viele Effekte braucht). Aber wenn schon ein digitales Objekt die zentrale Hauptrolle spielt (besagtes Lagerhaus), dann sollte man doch zumindest da ein paar Euro mehr investieren. Und auch sonst gab es so einige Szenen, die etwas komisch aussahen. Klar: Das ist nichts Kriegsentscheidendes und die meisten werden es nicht einmal so stark bemerken wie ich. Ein bisschen hat es meinen Genuss aber dann doch gestört. Gebe ich offen zu. Immerhin gab es als Ausgleich haufenweise Gastauftritte von bekannten Star Trek-Gesichtern (Brent Spiner, Jeri Ryan, Kate Mulgrew, Rene Auberjonois, etc.). Muss wohl einfach so sein bei SciFi-Serien :smile: .

Beim Christoph meint: Mir hat die Serie sehr, sehr gut gefallen. Entsprechend gibt es trotz mittelmäßiger Computergrafiken und der extremen Honda-Werbung in den letzten Staffeln (Claudia fährt einen Toyota Prius und man erfährt öfters, dass dieser Bing als Suchmaschine im OSD benutzt) die vollen 5 von 5 Sics. Ich hätte sehr gerne noch 2-3 Staffeln mit Myka, Claudia, Artie & Co. geschaut. Material hätte es auch noch genug gegeben, um es weiter spannend zu machen (das ist der Vorteil von Artefakten). Der Vergleich mit Akte X und Indiana Jones passt da wirklich sehr gut auch was den Mix aus Bierernst und Lustig angeht. Außerdem lernt man auch gleich noch ein wenig was über diverse reale Geschichte, Legenden und Mythen. Quasi auch noch lehrreich das Ganze :smile: .

Solltet ihr also mal zwischen Game of Thrones und den gefühlt 10.000 Marvel-Netflix-Serien mal 2.688 Minuten Zeit haben, dann schaut euch unbedingt mal Warehouse 13 an. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wer einen kostenlosen Einblick haben möchte, der kann sich Warehouse 13: Grand Designs anschauen. Das ist quasi eine von Toyota gesponserte Folge, die als Webserie veröffentlicht wurde, technisch gesehen wohl irgendwo in Staffel 4 angesiedelt ist aber abseits der enthaltenen Charaktere keine Spoiler enthält oder Auswirkungen auf die Hauptserie hat.

Langsam aber stetig sammelt der Webmaster immer mehr Erfahrung im Bereich Anime & Manga. Bei den Mangas zwar langsamer als bei den Animes – dauert halt länger mehrere Bände zu lesen als einfach nur im besten Fall 1 1/2 Stunden vor dem Fernseher zu sitzen. Aber es wird. Immerhin hat er sich alle Bände des The Legend of Zelda-Mangas geholt. Aber nein, Studio Ghibli-Filme waren flatterten noch keine über den Bildschirm. Dafür aber unter anderem diese zwei Werke:

Tari Tari (Cover)

Tari Tari (2012, Anime-Serie mit 13 Episoden, DV) – Dass es nicht immer nur brutale Action sein muss, habe ich ja schon durch Hikari – Die kleinen Superstars gemerkt, auch wenn diese Serie zum Ende hin dann doch etwas hektisch und oberflächlich wurde (die letzte Folge ist sehr unbefriedigend). In Tari Tari geht es im Kern das Gleiche: Die Oberschülerin Konatsu Miyamoto möchte der Welt zeigen, dass sie es draufhat. Dieses Mal dreht sich allerdings alles um das Thema Gesang. Nachdem Konatsu bei einem Konzert im Vorjahr vor Nervösität aus der Reihe tanzte, wurde sie von der Leiterin des Schulchors zur „Seitenumblätterin“ degradiert (für die Klavierspielerin) obwohl sie doch so gerne singt. Nach einer Auseinandersetzung mit besagter Leiterin wird sie dann auch noch komplett aus dem Chor geworfen.

Statt die Niederlage auf sich sitzen zu lassen, fasst sie den Entschluss einen eigenen Schulchor zu gründen und damit beim großen Fest am Ende des Schuljahres richtig groß rauszukommen. In 13 Folgen wird nun der Weg dahin gezeigt (mit dem finalen Konzert als Höhepunkt und Abschluss), der logischerweise nicht wirklich gerade aus verläuft, sondern voll von Hindernissen und Rückschlägen ist. Schon die Gründung des Clubs stellt sich als große Herausforderung heraus, da dafür mindestens fünf Mitglieder benötigt werden und Konatsu erst einmal die anderen Hauptcharaktere zusammenbringen muss.

Tari Tari (P.A. Works-Promobild)

Trotz nur 13 Episoden mit einer Länge von je 20 Minuten machen auch alle eine sichtbare Entwicklung durch (Wakana wird offener, Taichi gewinnt an Selbstvertrauen, etc.) und erhalten jeweils ausreichend Zeit sich zu entfalten, um mehr über sie und ihre Hintergrundgeschichte zu erfahren. Da ist die eher dünne Gesamtgeschichte quasi von Vorteil. Insgesamt also zwar eher leichte, familienfreundliche Kost (und passend dazu ziemlich bunt gehalten und mit einer großen Brise Humor versehen) ohne die ganz großen Überraschungen aber doch fiebert man mit den Jungs und Mädchen irgendwie mit.

Beim Christoph meint: Ich hab‘ einfach mal reingeschaut ohne großartig zu wissen, was mich erwartet (weiß ja aktuell noch nicht was jetzt wirklich richtig gut oder schlecht ist in Sachen Anime) und dann ziemlich schnell vor allem die Mädels der Gruppe ins Herz geschlossen (ob ich insgeheim parallelen zu meinem Schul-Ich gesehen habe?). Obwohl mir von Anfang an klar war, dass es ein Happy End geben wird, wollte ich doch unbedingt am Ende jeder Folge sofort wissen wie es weitergeht. Das i-Tüpfelchen war aber die gelungene Musik, von der es trotz des Themas meiner Meinung nach viel zu wenig gab. Selbst das große Finale ist viel zu schnell vorbei.

Ja, für viele wird Tari Tari vermutlich todlangweilig und nichts großartig Erwähnenswertes sein (auch Lysanda war nicht der ganz große Fan) aber von mir kriegt die Serie 3 von 5 Sics3 von 5 Sics. Ich fand sie sehr schön gemacht, angenehm anzusehen (mal keine total komplizierte Geschichte, die ich anschließend auf Wikipedia nachlesen muss) und trotzdem auf ihre eigene Art und Weise mitreißend. Für Kinder sicherlich eine uneingeschränkte Empfehlung und für alle anderen…die kennen sich besser aus als ich :smile: .

Sword of the Stranger
(Cover)

Sword of the Stranger (2007, Anime, DV) – Der Kaiser von China lässt in Japan einen riesigen Tempel errichten. Warum? Nun, das erfährt man erst später aber es hat mit dem Jungen Kotarō zu tun. Hinter dem sind aber nicht nur die Chinesen her, sondern auch die Japaner wollen das Kind für sich haben (nicht, weil sie wissen was die Chinesen damit vorhaben, sondern mehr, weil sie ihnen überhaupt nicht über den Weg trauen). Kotarō selbst ist ein vorlauter Bengel, der eigentlich nur zu seinem Hund Tobimaru wirklich nett ist und um den er sich auch liebevoll kümmert. Nach einem Angriff auf das Kloster, in dem er bislang lebte, macht er sich auf den Weg in die nächste Stadt, um in einem anderen Tempel unterflucht zu suchen. Aber auf sich alleine gestellt ist er dann doch relativ hilflos – vor allem wenn fremde Soldaten gezielt jagt auf ihn machen.

Zum Glück steht ihm schon bald mehr oder weniger Freiwillig der Samurai Nanashi zur Seite über den nur wenig bekannt ist und der eine dunkle Vergangenheit hat, die ihn dazu gebracht hat zu schwören niemals wieder sein Schwert zu ziehen. Aber auch so ist er extrem gefährlich und macht mit den Soldaten überall kurzen Prozess. 103 Minuten lang begleitet man Kotarō, Tobimaru und Nanashi auf ihrer Reise/Flucht/brutalem Rachefeldzug. Und brutal ist der Anime definitiv. Keiner der Kämpfe verläuft zimperlich und ohne Blutverlust ab so wie auch die restliche Inszenierung äußerst düster gehalten ist und wenig Platz für fröhliche Momente lässt (Tobimaru ist der einzige Lichtblick im ganzen Werk). Kein Wunder, dass ein „FSK 16″ auf der Packung prangt.

Sword of the Stranger (Bones-Promobild)

Beim Christoph meint: Von mir bekommt Sword of the Stranger nur 2 von 5 Sics2 von 5 Sics. Ich habe mich während dem Anschauen tatsächlich gelangweilt. Zum einen, weil es irgendwie keinen einzigen Charakter gab, der mich wirklich interessierte oder mit dem ich mitgefühlt habe (höchstens noch Hund Tobimaru). Wie so oft mit Kindern in Filmen, ging mir Kotarō mit seiner nervigen Art sogar massiv auf den Geist. Zum anderen weil die Geschichte völlig belanglos und auch der Weg zum Finale nur bedingt mit spannenden Momenten gepflastert ist.

Da habe ich allein schon im Italo-Western-Genre (wovon der Anime sich aus meiner Sicht stark inspirieren hat lassen) schon bessere Filme mit einem vergleichbaren Thema (gebrochener Held setzt sich für Gerechtigkeit ein) gesehen. Ich kann also die hohen Bewertungen für das Werk abseits der hochwertigen Animationen, detaillierten Zeichenstil und dem guten Soundtrack nur bedingt nachvollziehen.

 

So viel also zu diesen zwei Werken. Ich nehme übrigens weiterhin gerne Anima und Manga-Empfehlungen von euch entgegen auch wenn meine To-Do-Liste jetzt schon bis ins Jahr 2.343.234 reicht. Einfach ab in die Kommentare damit!

Man glaubt gar nicht wie schwierig es in der heutigen Zeit geworden ist, es sich einfach mal auf der Couch bequem zu machen und zum Beispiel einen Film zu schauen. Schließlich gibt es immer irgendetwas in irgendeiner Art und Weise zu tun – und wenn es nur das nächste Event in Magic: The Gathering – Puzzle Quest ist. Echt schlimm, diese Smartphonetitel! Aber Lysanda und ich haben es tatsächlich mal wieder geschafft zwei Werken unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu schenken:

ToV: TFS (Cover)

Tales of Vesperia: The First Strike (2009, Anima, DV) – Fans von JRPGs sollte die erfolgreiche Tales-Reihe durchaus ein Begriff sein, schließlich erschien mit Tales of Phantasia (SNES) bereits 1995 der erste Teil. Mittlerweile sind wir mit Tales of Berseria (2016; PS3, PS4, PC) schon beim 16. Titel der Hauptserie angekommen. Am bekanntesten sind aber wohl Tales of Symphonia (2003; PS2, NGC) sowie Tales of Versperia (2008; X360, PS3) – und um letzteres geht es heute. Genauer gesagt, um den dazugehörigen Anime Tales of Versperia: The First Strike.

Dieser erzählt die Vorgeschichte zu Tales of Vesperia, ist also ein perfekter Einstieg in die Spielereihe (habe selbst bis heute keinen der Haupttitel durchgespielt) weil kein Vorwissen notwendig ist. Im Film geht es, wie im Spiel, um Yuri Lowell. Ein junger, emotionaler Typ, der aus der unteren Klasse der Kaiserstadt Zaphias stammt und aktuell zusammen mit seinem Freund Flynn Scifo bei der imperialen Garde in der Stadt Shizontania Dienst tut. Gefällt ihm eigentlich gar nicht so, da er im Gegensatz zu seinem Freund eher der antiautoritäre Typus ist und gegen alles und jeden ankämpft. Aber tief im Inneren ist er dann doch ein guter Kerl und hilft denjenigen, die in Not sind ohne auch nur darüber nachzudenken.

Angriff der Dämonen

Tales of Vesperia: The First Strike (Namco-Bandai-Promobild)

In The First Strike erfährt man nur relativ wenig vom Großen und Ganzen der Tales-Reihe. Es gibt zwar ein paar Andeutungen auf die Spiele und die Welt außerhalb von Shizontania. Aber sie ziehen für meinen Geschmack den Film nur unnötig in die Länge und haben keinerlei Mehrwert für den eigentlichen Film (für das Spiel natürlich dann schon). Allein den kompletten Abschnitt mit Flynns Reise in die Kaiserstadt hätte man sich vollständig sparen können. Die einzige relevante Information davon ist, dass der Imperator nicht rechtzeitig Verstärkung schicken wird im Kampf gegen die Dämonen und der Hauptmann der Stadt Shizontania somit vor eine schwierige Entscheidung gestellt wird. Der Rest mit den Hinweisen auf das ominöse Ritual, dem Treffen zwischen Flynn und der Königin Raven (kennen sich aus der Jugend) und dem grundsätzlichen Kennenlernen des Imperators – nett für Kenner von Tales of Versperia, Zeitverschwendung hingegen und vor allem auch noch sehr verwirrend für den Zuschauer.

Der Rest der Geschichte ist dafür zu sehr in sich abgeschlossen. Die Stadt wird von einer erhöhten Konzentration von Aer bedroht, die dafür sorgt, dass die Tiere in der Umgebung zu Dämonen werden. Zwar wird die Stadt noch durch ein Blastia-Schild geschützt (Blastia sind grob gesagt Geräte, in denen Aer in konzentrierter Form gesammelt und halbwegs kontrolliert als Energiequelle genutzt wird) aber wie lang kann dieses den anrückenden Feinden noch standhalten? Unsere Protagonisten müssen also gegen die Feinde ankämpfen, die Quelle des Bösen finden (inkl. Bossfight versteht sich) und sie versiegen lassen. Das Übliche halt. Dazwischen ein paar (CGI-unterstützte) Actionsequenzen und mehr als genug Zeit vor allem Yuri kennen zu lernen. Zwar gibt es auch noch andere Charaktere wie den Hauptmann oder die Zwillinge Hisca und Chastel. Aber vor allem letztere sind gefühlt nur am Rumheulen (Mädchenklischee halt).

Beim Christoph meint: Von mir bekommt Tales of Vesperia: The First Strike solide 3 von 5 Sics. Mein Hauptkritikpunkt ist, dass er mit 110 Minuten einfach viel zu lang war. 90 Minuten hätten es auch getan. Die Geschichte ist prinzipiell gut gemacht (die übliche Fantasy-Heldenschnulze halt), die Hauptcharaktere machen über die Laufzeit hinweg eine sichtbare Entwicklung durch und der Animations- und Zeichenstil ist insgesamt gut gelungen (die CGI-Elemente stechen etwas stärker heraus aber ansonsten erkennt man sofort alle Charaktere aus dem Spiel wieder [ist im gleichen Stil gehalten]). Vor allem natürlich die Actionsequenzen machen Laune und sind gut gemacht sowohl was das Pacing als auch die Anzahl angeht. Nur dazwischen sind eben viel zu lange Trockenphasen in denen quasi nichts für die aktuelle Handlung Signifikantes passiert. Fans des Spiels entdecken zwar wie gesagt vor allem in diesen Phasen viel Interessantes. Aber mich als Zuschauer hat es nur gelangweilt, weil der Zusammenhang fehlte. Unterm Strich also für Fans der Serie ein Muss, für Anime-Fans hingegen vermutlich nur ein netter aber gelungener Snack.

Ewige Jugend (Cover)

Ewige Jugend (Youth, 2015, DV) – Manchmal stellt Lysanda durchaus in Frage welche Filme ich ihr so zumute. Und ja, Ewige Jugend ist eindeutig ein Werk der etwas anderen, gemächlicheren Variante. Die Geschichte ist schnell erzählt, weil so dünn wie ein Blatt Papier: Fred Ballinger (Michael Caine) und Mick Boyle (Harvey Keitel) verbringen seit eh und je ihre Ferien in einem eleganten Kurhotel in den Schweizer Alpen. Mittlerweile hat beide jedoch durchaus das Alter eingeholt. Während der Komponist Fred dadurch eher der lethargische „Ach lasst mir doch meine Ruhe“-Typ geworden ist, dem es auf den Geist geht, dass er nur für seine „Simple Songs“ verehrt wird (selbst die Queen möchte nichts Anderes hören), strebt Filmemacher Mick weiterhin nach den Erfolgen seiner Jugend und versucht im Hotel zusammen mit seinem Team seinen nächsten Film zu schreiben („Es fehlt nur noch das Ende!“).

Daneben gibt es noch Freds Tochter Lena, die Micks Sohn geheiratet hatte, der aber nun Fremd geht („weil sie besser im Bett ist“ – wenigstens ist er ehrlich) und Lena damit in eine Sinnkrise stürzt. Sowie den Schauspieler Jimmy Tree (Ähnlichkeiten zu Jonny Depp sind wahrscheinlich nur rein zufällig), der in gewisser Art und Weise auch in einer Sinnkrise ist, weil er nur für eine Rolle in einem Kinderfilm bekannt ist statt für etwas „Richtiges“. Im Hotel versucht er sich auf seine nächste Rolle vorzubereiten.

Ewige Jugend (Fox-Promobild)

Und das war‘s. Einen wirklichen roten Faden gibt es hier nicht. Es ist einfach die Geschichte zweier, alter Säcke, die langsam aber sicher den Tod auf sich zukommen sehen. Fortschritte sind zwar im Laufe des Films bei den Charakteren vorhanden, werden aber nur im Kleinen gemacht. Stattdessen wird vor allem viel geredet und die Monotonie des Ablaufs im Hotel dargestellt. Der Film lebt, wie so oft bei solchen Produktionen, vor allem von seinen Schauspielern und den dazugehörigen Bildern (inkl. so einigen gutaussehenden, nackten Damen) und weniger von dem was er tatsächlich sagt.

Beim Christoph meint: Ich glaube Lysanda und ich sind noch nicht die Zielgruppe dieses Films. Vor allem sie würde dem Film gerne eine Negativ-Bewertung geben so sehr hat sie sich gelangweilt. Ich sehe die Sache zwar durchaus etwas differenzierter und weiß zumindest die schauspielerische Leistung von Caine und Kartel sowie die grundlegende Bildgewalt des Werks zu schätzen (er ist wirklich sehr schön und tiefsinnig inszeniert). Aber mehr als 2 von 5 Sics kann auch ich dem Werk nicht mit gutem Gewissen abringen. Wie gesagt: Es liegt vermutlich daran, dass die Message meinem jugendlichen Leichtsinn noch vorbeigeht. Aber auch wenn er ein paar nette und amüsante Momente hat: Es ist unterm Strich einfach ein äußerst langweiliger, langatmiger und flacher Film. Ich werde ihn mir mal auf Wiedervorlage in 20-30 Jahren legen. Vielleicht weiß ich ihn dann mehr zu schätzen :smile: .

Das Set von Cosi fan tutte

Nachdem wir uns in der letzten Saison hauptsächlich Sinfonie- und Kammerkonzerte im Staatstheater Darmstadt angeschaut haben, haben wir unsere Abo-Karten dieses Jahr mehr für Theatervorstellungen und Opern genutzt – mit bislang durchaus positivem Ergebnis. Wir müssen nächstes Jahr nur genauer darauf achten, ob in der Beschreibung etwas Anderes als „in deutscher Sprache“ steht. Es gibt zwar bei den fremdsprachlichen Sachen immer Übertitel. Doch wie der Name schon sagt, hängen die ÜBER der Bühne. Da wir uns aber (aus den Erfahrungen mit den Konzerten) ziemlich weit vorne im Saal befanden, waren diese für uns nur mit großer Anstrengung (ständig nach oben schauen) lesbar. Nächste Saison also mehr im hinteren Bereich einen Platz kaufen.

In der aktuellen Saison gesehen haben wir bislang die Mozart-Oper Così fan tutte, ossia La scuola degli amanti, Carmen (Oper von Georges Bizet), Evita (Musical von Andrew Lloyd Webbers) und Das Abschiedsdinner (Kammerspiel von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellìere). Und da uns vor allem die letzten beiden richtig gut gefallen haben, will ich euch darüber etwas mehr erzählen:

 

Das Abschiedsdinner – Die Prämisse ist simpel: Pierre und Clotilde stellen fest, dass sie irgendwie viel zu wenig Zeit haben und warum? Weil sie zu viele Freunde haben, mit denen sich treffen. Dabei mögen sie viele dieser Freunde eigentlich gar nicht so wirklich. Die meisten haben irgendwelche nervigen Marotten, die ihnen mittlerweile nur noch auf den Geist gehen. Glücklicherweise hat Pierre mal von etwas gehört, dass sich „Abschiedsdinner“ nennt. Man lädt die Freunde, die man loswerden möchte, zum schönsten Abend ihres Lebens ein (spielt ihre Lieblingsmusik, gibt Wein aus ihrem Geburtsjahr, macht ihr Lieblingsessen, etc.) und meidet sie danach für immer und ewig. Klingt absurd und ist es auch.

Ihr erstes Abschiedsdinner wollen die beiden mit Bea und Antoine machen, denn vor allem Antoine nervt mit seinen ewigen langen Geschichten, seinem fragwürdigen Musikgeschmack und nervigem Gelächter. Leider kommt Antoine nicht nur alleine, sondern er merkt auch relativ schnell, dass er sich auf einem Abschiedsdinner befindet. Was folgt ist eine absurde Eskalation der Ereignisse (unter anderem verlangt Antoine ein psychologisches Rollenspiel mit Rollentausch), denn Antoine will nicht so einfach das Freundschaftsverhältnis aufgeben und verstehen, warum es so weit kommen konnte.

Das Kammerspiel findet auf einem einzigen Set (ein Raum voller Stühle mit Namen der Freunde von Pierre und Clotilde) mit nur drei Schauspielern statt und enthält überraschenderweise mehr nackte Haut (vor allem männlicher Art) als ich bislang von meinen Theaterbesuchen gewohnt war :smile: .

Beim Christoph meint: Nur 75 Minuten dauert die ganze Angelegenheit. Aber 75 Minuten in denen einem definitiv nicht langweilig werden, sondern die sehr lustig und unterhaltsam daherkommen. Schon die Idee hinter dem Abschiedsdinner ist völlig bekloppt. Aber mit Antoine kommt dann ein so überdrehter und überzogener Charakter auf die Bühne, dass er das Publikum sofort vollständig in seinen Bann zieht. Man kann sofort mit Pierre mitfühlen, dem es anfangs sichtlich schwer fällt gute Miene zu Antoines Eskapaden zu machen. Und doch entwickelt sich am Ende alles etwas anders, als man erwarten würde. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sics. Klare Empfehlung, wenn das Stück auch bei euch gespielt wird!

 

Evita – Wer hat nicht schon einmal von diesem Musical gehört? Spätestens als 1996 der gleichnamige Film wie eine Bombe einschlug, war es in aller Munde. Selbst ich, der bis vor kurzem weder das Musical noch den Film gesehen hatte, erkannte im Theater die Melodie zu „Don’t Cry for me Argentina“ schon an den ersten Takten. Aber worum geht es überhaupt? Nun, es erzählt die reale Geschichte von Eva Perón, die 1919 in einem Dorf in Agentinnen aufwuchs und es bis zur Präsidentengattin schaffte („hochgeschlafen“ ist hier tatsächlich der korrekte Ausdruck), bevor sie 1952 an Krebs starb. Eine äußerst einflussreiche Frau (obwohl ohne formale Macht), die nicht nur viel in Sachen Frauenbewegung für Argentinien getan hat, sondern bis heute eine Nationalheldin ist.

Ist aber natürlich nicht ohne Kritik, die Frau. Und das Musical geht da einen, finde ich zumindest, interessanten Weg. Es beginnt nämlich mit der Beerdigung von Evita. Der argentinische Student Che ist nicht so sehr darüber begeistert, wie sehr sein Volk dieser Dame nachweint und erzählt nun die Geschichte von Eva Perón – immer mittendrin Che, der wieder und wieder in den Ablauf eingreift und seine (kritischere) Sicht der Dinge abgibt. So bekommt man auf der einen Seite eine halbwegs akkurate Biographie von Eva Perón und gleichzeitig aber auch eine etwas neutralere Einordnung ihrer Taten. Das ändert zwar nichts daran, dass man mit Evita eifrig mitfiebert. Aber es ist ein schöner Kontrast – wenn man ihn bei dem hohen Tempo überhaupt mitbekommt :smile: .

Es ist zwar erst das zweite Musical, dass ich jemals gesehen habe (Nr. 1 war We Will Rock You in Stuttgart) aber es war definitiv äußerst imposant. Vor allem das riesige Set, das sich fließend mit der fetzigen Musik mehrfach verwandelte (ich wusste bislang gar nicht, dass die Bühne des Staatstheaters so viel Hohlraum bietet). Leider konnte ich keine Fotos machen. Gefühlt war immer irgendetwas in Bewegung. Ob es die teilweise dutzenden Statisten waren, die Hauptdarsteller oder eben die Sets, die von den Helfern gedreht, durch die Gegend geschoben oder aus dem Nichts auftauchten. Sehr cool gemacht.

Beim Christoph meint: Ich habe wie gesagt noch nicht die ganz große Musical-Erfahrung aber Evita hat mich definitiv umgehauen. Die Lieder waren größtenteils super (vor allem natürlich die Klassiker auch wenn ich sie bislang noch nie auf Deutsch gehört hatte), das Setdesign großartig und beeindruckend und die Schauspieler haben durchweg gute Arbeit geleistet (Che fand ich persönlich sogar besser als Evita). Vor allem aber hat mir das hohe Tempo wirklich sehr gut gefallen. Ich habe nur daran gemerkt wie schnell die Zeit vorbeigeht, dass mir so langsam der Hintern weh tat (Theatersitze sind einfach Mist). Von mir gibt es hierfür also auch ganz klar 5 von 5 Sics. Als nächstes muss ich mir jetzt unbedingt mal den Film anschauen.

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