Herstellerbilder zu Metal Gear Rising: RevengeanceVergangenen Donnerstag war ich also in Offenbach am Main. Hasst ihr übrigens auch diese Einleitungen, die einen Rückbezug zu einem Nebensatz aus dem vorherigen Eintrag herstellen? Nein? Gut. Ich hab‘ also mein Einreisevisum für Hessen abgestaubt und bin zum Mainloft gefahren. Nachdem ich einmal um den Block gefahren bin und den PR-Manager angerufen hatte, hatte ich das kleine Stübchen dann auch im hintersten Hinterhof gefunden. Dort hatte sich Konami für den Tag eingemietet, um einem Teil der deutschsprachigen Onlinepresse Metal Gear Rising: Revengeance zu zeigen. Nein, ich verrate nicht wer noch da war. Und da ich ja vor kurzem erst etwas von wegen „Journalisten-Ethik“ geblubbert hatte, nachfolgend eine „kleine“ Erläuterung zum Event:

Abhängen im Mainloft

Im Hauptraum des Mainloft waren zehn Fernseher zusammen mit jeweils einem PS3-Devkit mit dem Spiel drauf Rücken an Rücken auf einem Tisch aufgereiht. Bevor wir losspielen durften, erklärte uns der PR-Manager noch kurz anhand einer kleine Präsentation, was uns erwartet und über was wir etwas berichten dürfen, danach ging es aber direkt an die Gamepads. Dabei gab es keinerlei Einschränkungen oder gar Vorgaben abseits von „Bitte nicht weiter als Kapitel 3 spielen“. Auf einer Anrichte standen gleichzeitig Getränke und Häppchen bereit. Ich hab‘ ein Glas Cola Zero getrunken, weil mir die Bedienung falsch eingeschenkt hatte.

Nach gut zwei Stunden wurde vom Chefkoch des Etablissements dann das Mittagessen aufgetischt. Es gab ein Menü aus drei Gängen mit Vorspeisensalat, Hauptspeise und Nachtisch. Wer meine Essgewohnheiten kennt, der wird mir glauben, dass ich definitiv nur das Hauptgericht gegessen habe und zur Verwunderung/Erheiterung der anwesenden Kollege (und dem Unmut des Kochs) sowohl Vor- und Nachspeise dankend abgelehnt habe. Vom Fleisch habe ich allerdings gleich zwei „Portionen“ gegessen. In Anführungszeichen deshalb, weil das dort wohl eine gehobene (moderne) Küche ist und da ist ja bekanntlich nicht immer so viel auf den Tellern drauf. Dazu wurde Wein (rot und weiß) gereicht, aber ich habe nur zwei Gläser Wasser getrunken, da ich es mit Alkohol nicht so habe.

Im Anschluss an das Essen wurde dann fleißig weitergezockt. Es war zwar ein offizielles Ende angesetzt, aber man wurde jetzt nicht rausgeschmissen. Als ich nach gut fünf Stunden Anwesenheit den Abflug gemacht habe, waren auch noch ein paar Kollegen da. Die Atmosphäre war den ganzen Tag durch locker und es konnte sich jeder voll auf das Spiel konzentrieren. Zum Abschied gab es eine Stoffhängetasche sowie ein Metal-Gear-Notizbuch. In der Hängetasche befanden sich ein T-Shirt, zwei Aufkleber sowie eine CD mit Assets und ein Booklet mit weiteren Infos zum Spiel. Das T-Shirt befindet sich in der Waschmaschine, das Notizbuch in meiner Schreibtischschublade und der Rest ist von mir bereits entsorgt worden, nachdem ich den Artikel fertig hatte und die Materialen nicht mehr brauchte. Das Embargo endete für die Vorschau am Freitag um 16 Uhr, mein Text ging aber erst Samstagnacht online. Ich war zwar rechtzeitig inklusive Layout fertig, aber es stand vorher niemand zum Redigieren zur Verfügung.

Und jetzt wisst ihr mehr zu dem Thema, als ihr vermutlich jemals wissen wolltet :smile: . Kommen wir deshalb endlich mal zum eigentlichen Thema:

Metal Gear Rising: RevengeanceAngetestet zu Metal Gear Rising: Revengeance – Das Metal-Gear-Universum ist wie das von Final Fantasy: Beide finde ich durchaus sehr interessant, aber wirklich gespielt habe noch keinen einzigen Titel aus diesen Serien. Warum? Keine Ahnung. Hat mich einfach nie wirklich gereizt die nötige Zeit zu investieren. Selbst jetzt mit dem Release der HD Collection und den 3DS-Titeln, womit der Punkt „mangels Hardware“ wegfällt, konnte ich mich noch nicht wirklich dazu hinreißen so richtig loszulegen. Vermutlich weil mich die umfassende Hintergrundgeschichte dann plötzlich abschreckt :smile: .

Mit Metal Gear Rising: Revengeance sind die Chancen zumindest etwas höher, dass ich mich auch tatsächlich hinsetze und es durchhaue. Trotz all der Story ist und bleibt es ein Actiontitel und die sind prinzipiell doch einfacher zu verdauen. Aber wie ich auch im Fazit schreibe: Mir waren die vier Stunden erst einmal genug. Am Stück kann ich so etwas einfach nicht so lange spielen. War aber auch beispielsweise bei Warhammer 40.000: Space Marine schon so. Da musste ich auch zwischendrin immer mal wieder aufhören. Es ist also ein Kritikpunkt, keine Frage, aber man darf ihn vielleicht nicht ganz so überbewerten. Die echten Hardcore-Jungs prügeln das Spiel so oder so in ein paar Stunden am Releasetag durch.

Das Spiel

Grundsätzlich macht der Titel aber schon einen guten Eindruck. Er ist wirklich flott, die Steuerung geht die meiste Zeit gut von der Hand (mal abgesehen von den Kameraproblemen) und die Herausforderung in den Kämpfen scheint dem Standard für solche Actiontitel zu entsprechen. Also durchaus etwas härter, aber nicht gleich so extrem wie ein Dark Souls oder Ninja Gaiden 2. Auch der Klingenmodus gefällt mir, wenngleich im Hinterkopf immer wieder eine Stimme rief „mit einer Maus würde das so viel besser und intuitiver funktionieren“. Dann wäre es vermutlich sogar möglich den Charakter zu bewegen. Auf der Konsole werde ich hingegen zu einem verletzbaren Baum und muss etwas Glück haben, um meine Gegner in 150+ Einzelteile zerlegen zu können. Und nein, ich übertreibe nicht. Bei so manchem Roboter geht das tatsächlich. Aber leider wird es eine PC-Version (vorerst) nicht geben. Dabei könnte das Spiel auch noch so viel besser aussehen.

Und sonst gibt es eigentlich nicht viel mehr dazu zu sagen, was ihr nicht auch aus der Vorschau erfahren könnt. Meine persönliche Einschätzung ist, dass sich der Titel irgendwo zwischen Vanquish und Bayonetta einordnen wird. Vielleicht mit ein paar Prozentpunkten mehr, weil es die tiefergehende Hintergrundgeschichte hat. Wer also entweder Metal-Gear-Fan ist oder dieses Genre mag, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit Metal Gear Rising: Revengeance seinen Spaß haben. Am besten einfach mal die Demo ausprobieren, wenn sie im Laufe der Woche dann erscheint.

Ich widme mich nun wieder meinem Plätzchenteig und verabschiede mich bis Donnerstag!

Jetzt habe ich so oft drauf hingewiesen, da werde ich euch heute nicht noch mit einer Einleitung langweilen. Lasst uns stattdessen direkt zu meinen letzten beiden gamescom-Berichten auf GamersGlobal kommen:

Dead Island: RiptideDead Island Riptide – Zum Vorgänger darf ich an dieser Stelle ja leider keine großen Worte verlieren. Belassen wir es deshalb schlicht bei der Aussage, dass ich auf Dead Island: Riptide durchaus gespannt bin. Klar, der ein oder andere empfindet es derzeit noch als Frechheit sfür das Stand-Alone-Addon den Vollpreis zu verlangen. Aber in Anbetracht des angekündigten Umfangs (laut den Entwicklern wieder zwischen 20 und 30 Stunden) finde ich das durchaus vertretbar. Zumal der Titel wieder reichlich Spaß verspricht.

Die Neuerungen scheinen abseits der Belagerungskämpfe auf den ersten Blick zwar überschaubar und das übliche „Mehr vom Gleichen“ zu sein, doch sie reichen meiner Meinung nach völlig aus und ergänzen das Spiel sinnvoll. So grundlegend das Spielprinzip „Metzle Zomibes“ auch ist, so überraschend gut funktioniert es auch immer noch. Da brauchen die Entwickler nicht wirklich viel dran zu drehen. Interessant wird natürlich zu sehen, was sie an kleinen Dingen aus Teil 1 gelernt haben. Ich habe nicht ohne Grund in der Mitte einfach mal ein paar Wochen Pause gemacht. Aber um das zu beurteilen, war die 30-Minuten-Demo zum einen zu kurz und zum anderen aus mehreren Abschnitten zusammengestückelt. Sie machte auf jeden Fall Lust auf mehr, auch wenn es mehr die Tatsache ist, dass ich mein altes Savegame importieren darf, die in mir die Freude auf das Spiel weckt. Das motiviert mich nicht erst seit Mass Effect wesentlich mehr zum Spielen. Abseits davon ist schon jetzt klar: Wer Teil 1 mochte, der wird um Dead Island: Riptide nicht herumkommen. Punkt.

Sacred 3Sacred 3 – Darf man einen Nachfolger dafür verurteilen, dass er das komplette Spielprinzip der Vorgänger über den Haufen schmeißt? Nein — zumindest nicht in einer halbwegs professionellen Vorschau und schon gar nicht im dazugehörigen Test. Man muss natürlich darauf hinweisen, dass sich etwas geändert hat. Aber nicht nur meiner Meinung nach muss ein Spiel vor allem erst einmal für sich und im Vergleich zu seinen jetzigen Genrekollegen betrachtet werden. Ich hab‘ Red Faction: Armageddon ja auch nicht dafür abgewatscht, dass es kein Red Faction: Guerilla 2 geworden ist, obwohl ich es mich persönlich glücklicher gemacht hätte.

Darf man persönlich darüber enttäuscht sein, dass Sacred 3 abseits der Hintergrundgeschichte nicht mehr viel mit Sacred 2: Fallen Angelgemeinsam hat? Aber hallo! Und wie enttäuscht ich bin. Für mich war Sacred zu Diablo, was Gothic zu The Elder Scrolls ist: Das wesentlich bessere Spiel. Das sehe ich derzeit bei Teil 3 nicht so. Für mich ist durch die Umstellung auf action-lastiges Koop-Gemetzel die Seele des Spiels verloren gegangen. Für mich stand Sacred für eine atmosphärische und mit Liebe zum Detail gestaltete Spielwelt, in der ich eben nicht nur sinnlos von Gegnergruppe zu Gegnergruppe gelatscht bin, damit mein Erfahrungsbalken sich füllt oder ich den nächsten guten Gegenstand erhalte wie es auch in Diablo III wieder der Fall ist. Sacred und Sacred 2: Fall Angel legten ganz klar den Fokus stärker auf das „Rollenspiel“ im „Action-Rollenspiel“ und das hob sie angenehm von der Konkurrenz ab. Dass der starke Koop-Fokus oder die übersichtlichere Spielwelt kein Grund dafür ist, das alles über den Haufen zu werfen, zeigt schon jetzt eindrucksvoll Divinity: Original Sin.

Aber gut. Mal schauen was aus Sacred 3 am Ende wird. Für ein Zwischendurch-Spiel sieht es ja ganz lustig aus. Und wer weiß: Vielleicht hat es doch noch die ein oder andere Überraschung in Peto. Kaufen und Spielen werde ich es bekanntlich so oder so, von daher stellt sich die Frage bei mir nicht :smile: . Und für Koop-Fans ist es sicherlich auch ein interessantes Projekt. Wobei es momentan so aussieht, als würde 2013 der Markt in der Hinsicht absolut übersättigt sein — zusammen mit Spielen voller Zombies.

Überleitung

Damit wäre also endlich meine Berichterstattung zur gamescom 2012 abgeschlossen. Zeit, die Augen mal wieder von der Zukunft abzuwenden und uns der Gegenwart und der Vergangenheit zu widmen. Die Weihnachtszeit hat im Spielegeschäft ja bereits begonnen, da darf ich nicht ins Hintertreffen geraten. Aber da ich bekanntlich ein Langweiler bin, habe ich seit dem Ende der Messe keinen der Blockbuster wie Darksiders II oder Guild Wars 2 gespielt. Nein, ich habe mein Zeit mal wieder an einen Titel verloren, der bei Metacritic gerademal so die 70% erreicht hat. Ihr habt doch sicherlich noch nicht meinen Eintrag von Mitte August Das Gute im Schlechten vergessen, oder? :smile: .

The Amazing Spider-ManThe Amazing Spider-Man (PC, X360, PS3) – Ich bin zwar noch nicht ganz durch (eine Mission fehlt noch), weil ich versuche 100% zu erreichen, aber an der Wertung von 4 von 5 Sics wird das auch nichts mehr ändern.

Das Spiel setzt nach dem gleichnamigen Film an, den ich bislang aber noch nicht gesehen habe. Ich hatte ehrlich gesagt auch überhaupt nicht vor ihn mir zu holen. Aber jetzt werde ich denke ich doch mal reinschauen, um etwas mehr Kontext für das Spiel zu kriegen. Zwar ist die Hintergrundgeschichte jetzt nicht so tiefgängig, dass man nichts versteht, wenn man den Film nicht kennt. Aber es hilft doch zu wissen, wer eigentlich Gwen ist, was alle mit Curt Connors für Probleme hatten und dergleichen. Im Spiel bricht dann die Seuche aus (in einer verbesserten Version) und neue Kreaturen entstehen und bedrohen die Stadt. Und natürlich muss mal wieder de Schpeidämän ran und die Sache regeln.

Offene Spielwelt

Das Spiel findet, wo auch sonst, auf der Insel Manhattan statt. Diese ist zwar von Anfang an frei begehbar, aber die einzelnen Nebenmissionen müsst ihr erst im Laufe des Spiels freischalten. Darunter ist jetzt nichts weltbewegendes, zum Beispiel sollt ihr infizierte Zivilisten in Camps bringen, Verbrecher verprügeln, Checkpointrennen (mit Bruce Campbell!) absolvieren, ein paar Fotos für eine Reporterin machen oder mal ein geheimes Labor zerstören. Aber sie sind eine nette Abwechslung, sind in sich sehr unterschiedlich gestaltet und Dauern auch jeweils nicht zu lang. Die Suche nach den satten 700 Comicseiten, die in der Stadt versteckt sind, dauert da schon etwas länger. Keine Angst: Das klingt schlimmer, als es tatsächlich ist. Am Anfang stoßt ihr ständig auf eine Seite, die selbst aus großer Entfernung sehr deutlich leuchten und habt ihr einmal 500 beisammen, werden sie ab sofort auf der Minimap angezeigt. Auch für das andere Sammelobjekt, die entflohenen aus der Irrenanstalt, könnt ihr gegen Ende ein Upgrade kaufen und euch die Sucherei ersparen. Als Belohnung für die Erledigung gibt es Erfahrungspunkte, die zu Levelaufstiegen und neuen Fähigkeiten und Upgrades von bestehenden führen, sowie Concept Art und, sehr cool, ganze Ausgaben des realen Comichefts zum Lesen.

Herstellerbild zu The Amazing Spider-ManEs macht auch definitiv sehr viel Spaß sich durch die Stadt zu schwingen — selbst mit Tastatur und Maus. Und das, obwohl ich keine 30fps dabei habe. Die PC-Version des Spiels ist zumindest auf meinem System ein Krampf und ich gehe sehr stark davon aus, dass es mal wieder an Crossfire liegt. Egal ob ich mit den höchsten oder niedrigsten Einstellungen unterwegs bin, die Performance wird absolut nicht besser. Dabei ist die Grafik zwar okay, inklusive einer angenehm hohen Weitsicht, lässt aber im Vergleich zu einem Batman: Arkham City dann doch einiges zu wünschen übrig. Dazu kommen noch regelmäßige Abstürze, meist während der Ladebildschirme und schon könnte einem echt die Lust vergehen. Zumal die schlechte Performance sich auch auf die Steuerung auswirkt. Zwar hat sie auch so hin und wieder Aussetzer und Spidy macht einfach mal was er will, aber bei niedrigen Frameraten ist es natürlich noch schlechter. Die Missionen selbst finden hingegen ausschließlich in Innenräumen statt und hier ist dann bis auf 1-2 Ausnahmen alles im grünen Bereich.

Hüpfen, Schwingen, Prügeln

Natürlich schwingt und hüpft ihr nicht so zum Spaß durch Manhattan (geht aber auch), sondern müsst auch gegen allerlei Bösewichte verteidigen. Menschen, Maschinen und Monster heißt das Motto und alle kommen in verschiedenen Stärkestufen und haben ihre Eigenarten. Gegen sie tretet ihr ausschließlich mit euren Fäusten und euren Spinnenfäden an. Das Kampfsystem erinnert dabei stark an Batman: Arkham City, kann aber nicht ganz an dessen Finesse herankommen. Dafür kann Spider-Man an der Decke herumkriechen und aus dem Hinterhalt die Leute einwickeln. Gibt auch mit die meisten Erfahrungspunkte. Eine echte Herausforderung sind sie aber meistens nicht. Ich bin eher aus Unachtsamkeit oder weil die Steuerung gerade rummachte (auf den Dächern von Wolkenkratzern will er öfters mal schwingen statt Fäden zu verschießen…) gestorben.

Die Bosskämpfe, die euch am Ende jeder der Hauptmissionen erwarten, sind da schon interessanter. Diese sind alle beeindruckend (vor allem die Hochhaushohen Roboter) und jeder Boss will natürlich mit einer etwas anderen Taktik besiegt werden. Am Ende des Tages liegt es aber mal wieder an euch, wie viel Spaß ihr an den Kämpfen habt. Nutzt ihr wirklich das zur Verfügung stehende Repertoire an Kombos und Spezialmanövern, wird es selten langweilig. Macht ihr hingegen einfach nur einen auf Haudrauf, was in den meisten Fällen auch klappt, ist es natürlich schnell eintönig.

Bagdadsoftware meint: Keine Frage: Batman: Arkham City ist, was die Einzelteile angeht, das klar bessere Spiel. Doch als Gesamtpaket gefällt mir The Amazing Spider-Man tatsächlich besser. Das liegt vor allem daran, dass die offene Welt zu Spider-Man einfach besser passt, im Vergleich übersichtlicher ist und das dazugehörige Herumschwingen angenehm flott und flüssig von der Hand geht. Die Entwickler haben glücklicherweise auch darauf geachtet, dass genau dieses Spielelement in 90% der Fälle zum Einsatz kommt. Egal ob ihr drinnen oder draußen unterwegs seid, eure Spinnenfäden sind eure mächtigste und spielerisch interessanteste Waffe. Dass ihr euch zudem in allen Dimensionen des Raumes bewegen könnt, macht es noch interessanter sich vor den Kämpfen genau zu überlegen, wie ihr diese Situation im Gegensatz zur letzten angeht.

Spider-Man-Fans können bedenkenlos zugreifen, aber auch wer Batman: Arkham City mochte beziehungsweise generell etwas mit Superheldenspielen anfangen kann, macht hier meiner Meinung nach trotz aller Schwächen absolut nichts verkehrt. Dass zumindest die PC-Version bereits zum Budget-Preis erhältlich ist, hilft sicherlich bei der Kaufentscheidung.

Wie JakillSlavik zumindest mir gegenüber bereits prophezeit hatte, dauerte es bis Dienstagabend um 22 Uhr, bevor Michael Shapcott seine Vision von Kessy veröffentlichte. Hat sich das Warten (und vor allem die $125) gelohnt? Urteilt selbst:

Porträt von Kessy

Ob die Zeichnung jetzt tatsächlich das Geld wert war, wird zwar nur JakillSlavik beurteilen können. Mir persönlich gefällt das Ergebnis aber wirklich ausgesprochen gut und das ist ja erst einmal das Wichtigste :smile: . Ich finde Michael hat nicht nur Kessys Äußeres, sondern auch ihre Persönlichkeit sehr gut eingefangen. Dieser ernste beziehungsweise eher entschlossene Gesichtsausdruck und der dazugehörige Blick in die Ferne zeigen mir eine Katze, die ganz genau weiß, was sie will. Sehr cool. Und anders als die Katzen auf meinem Maine-Coone-Kalender, wo Frau Mama jeden Monat behauptet „die sieht doch aus wie Kessy“, für mich auf den ersten Blick auch wirklich „meine“ Kessy. Freue mich definitiv auf die Ankunft des Originals. Wird einen Ehrenplatz an der Wand erhalten. Außerdem kann ich dann den mittlerweile zweiten Kickstarter als erledigt abhaken. Fehlen nur noch gefühlt 2 Milliaren Stück :smile: .

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Schon um 17 Uhr ging am Dienstag meine Vorschau zu Divinity: Original Sin online. Ich kann vermutlich nicht behaupten, dass man dem Text nicht meine Begeisterung für das Spiel anmerkt. Wie ich im Fazit schreibe, hätte ich zwar auch Spiel ähnlich Divinity 2: Ego Draconis cool gefunden, aber was Larian Studios stattdessen abzuliefern scheint, ist definitiv nicht weniger gut und gefällt mir tatsächlich noch besser als Divinity: Dragon Commander. Morgen um 17 Uhr gehen dann die letzten beiden Texte basierend auf meinem gamescom-Besuch online und zwar die Berichte zu Sacred 3 und Dead Island: Riptide. Da erfahrt ihr dann auch, welches Spiel ich im Podcast gemeint hatte, als ich sagte, dass ich über eines meiner Lowlights der Messe noch nichts sagen darf. Doch dazu dann am Montag mehr. Kommen wir stattdessen noch zu einem zweiten Bild:

Sicarius mit Brille

„Wie? Macht der Webmaster jetzt einen auf coole Sau? Dann ist ihm das aber absolut misslungen!“ – Stimmt, lieber Besucher, auch wenn dich keiner gefragt hat. Modisch ist sicherlich etwas anders, oder so behaupten es zumindest immer bestimmte Leute. Aber das ist ja auch keine Brille, mit der ich draußen rumlaufe. Nein, es handelt sich hier um die Gunnar Optiks e11ven (Onyx) aus der Office-Collection für vermutlich nicht gerade billige 59 Öcken (zumal es sich schon um ein Auslaufmodell handelt).

Von diesen Brillen erfahren habe ich zum ersten Mal beim Schauen der von EA-gesponserten Reality-Serie The Controller – Battlefield 3 (und darauf bin ich durch FPS Russia gestoßen, der wohl bei der Aufzeichnung der 2. Staffel mit dabei war). Dort trug Kelly „MrsViolence“ Kelley eine solche Brille beim Spielen und mich hat natürlich interessiert, für was das gut ist. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir mal eine zum Testen geholt. Dank zwei Wochen Widerrufsrecht ist das ja kein großes Problem.

Sinn und Zweck

Aber was bringen diese Brillen denn? Nun, ich sitze fast täglich mindestens 10 Stunden, meist noch mehr, vor einem Rechner. Das ist bekanntlich nicht wirklich gut für die Augen und führt zum Computer Vision Syndrom (brennende Augen, Kopf- und Nackenschmerzen, allgemeine Müdigkeit und derlei Kram). Auch ich bemerke das leider immer wieder. Und wer kennt das nicht: Das Zimmer ist dunkel und man macht ein Word-Dokument auf oder beim Spielen eines Assassin’s Creed blendet einen das grelle Weiß. Genau hier setzen die Brillen von Gunnar Optiks an. Es gibt zwar auch noch andere Hersteller, aber Marktführer ist derzeit wohl tatsächlich Gunnar Optiks.

Die nutzen die hauseigene i-AMP Technologie. Damit sind logischerweise die Brillengläser gemeint. Diese sind gelb getönt und besitzen eine Stärke von +0,2 Dioptrin. Das ist angeblich schwächer als die schwächste erhältliche Lesebrille. Die gelbe Tönung filtert die Blautöne aus der Szene heraus und soll so irgendwie für ein schärferes Bild sorgen (ganz verstanden habe ich das alles nicht, muss ich zugeben :smile:). Zudem dringt dadurch weniger Licht zu den Augen, was wiederum zu einem dunkleren Bild führt und Überstrahlen verhindert. Sprich das grelle Weiß brennt nicht mehr so in den Augen. Unter Windows beziehungsweise beim normalen Arbeiten macht sich allerdings ein starker Gelbstich bemerkbar. Ich habe mich mittlerweile allerdings schon dran gewöhnt. Zumal das auch zu einem stärkeren Kontrast führt. Es ist echt ein himmelweiter Unterschied mit und ohne Brille Texte zu lesen. Dazu tragen auch die +0,02 Dioptrin bei. Die sorgen nicht nur für eine Vergrößerung des Sichtfelds, das Bild wird also etwas vergrößert, sondern machen es auch noch schärfer (die auch? Wie gesagt, ich kapier da auch nur die Hälfte).

Beim Spielen

Das wiederum hat einen Vorteil beim Spielen, wo auch der Gelbstich nicht mehr wirklich auffällt. Speziell in einem schnellen oder effektreichen Shooter wie Quake Live oder Battlefield 3 habe ich nicht nur das Gefühl besser die Details erkennen zu können, sondern merke definitiv auch, dass sich meine Augen nicht mehr ganz so stark beansprucht werden. Vor allem in Battlefield 3 blitzt ja ständig irgendwas auf dem Bildschirm auf.

Überraschenderweise kann ich mich als Nichtbrillenträger über den Tragekomfort nicht beschweren. Selbst mit Headset drückt da nichts. Ich merke zwar natürlich, dass ich etwas auf meiner Nase sitzen habe. Aber ich vermute, dass geht mit der Zeit auch weg. Habe die Brille ja erst seit ein paar Tagen.

Einen dicken Negativpunkt gibt es allerdings dann doch: Die Gläser sind nicht entspiegelt. Je dunkler es im Zimmer wird, desto deutlicher bemerke ich tatsächlich ein leichtes bläuliches Schimmern auf beiden Augen. Quasi wie so ein undeutliches Bild-im-Bild. Bislang hat es mich noch nicht massiv gestört. Aber es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Und irgendwie scheint mein Kopf ziemlich fettig zu sein. Bin ständig nur am Putzen der Innenseite. Hier wäre mal ein Bericht von erfahrenen Brillenträgern interessant, für die es übrigens auch eine verschreibungspflichtige Variante der Gunnar-Gläser gibt. Setze ich die Brille vielleicht zu weit hinten auf?

Bagdadsoftware meint: Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich die Brille tatsächlich behalte. Dazu muss ich sie erst noch ein paar Tage testen. Aber meine ersten Erfahrungen damit sind überraschend positiv. Hätte wirklich nicht gedacht, dass das so ein Unterschied ist, sondern es (wie vermutlich jeder) mehr für ein Gimmick gehalten. Speziell beim ganz normalen Arbeiten, und damit verbringe ich ja 90% meiner Zeit vor dem Rechner, empfinde ich die Brille bislang als klare Verbesserung.

Natürlich sind 60 bis 100 Euro nicht gerade billig für so etwas. Andererseits stimme ich den anderen Testern im Internet zu, die argumentieren, dass der Preis für die langfristige Gesundheit der eigenen Augen sogar ziemlich günstig ist. Meine Empfehlung deshalb: Wenn ihr viel vor dem Rechner sitzt, dann solltet ihr sie definitiv mal ausprobieren. Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

Sicarius

Gejammere, die 300.

Dienstagnacht war es endlich soweit: Mit der Vorschau zu Divinity: Dragon Commander ging mein erster richtiger Artikel seit dem Test zu Warhammer 40.000: Space Marine vor fast einem Jahr bei GamersGlobal online. Wer es noch nicht getan hat, dem empfehle ich den Artikel unbedingt zu lesen. Definitiv ein sehr cooles Spiel, das die Belgier da derzeit in Entwicklung haben. Ich befürchte allerdings, dass unabhängig von der fertigen Qualität, der Titel eher ein Geheimtipp sein wird. Zwar schreien immer alle nach Innovationen, aber wenn dann wirklich mal ein cooler Genre-Mix kommt, dann trauen sich nur wenige ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Selbst bei den Indie-Spielen holen sich doch die meisten nur die Bundles.

Logo von Sacred 3Werde ich jetzt also wieder mehr für GamersGlobal schreiben? Nein. Zum Fall des Embargos am 31.8. kommen noch die Angespielt-News zu Dead Island Riptide (schon geschrieben), Sacred 3 (derzeit am Tippen) und wie ich am Montag schon erwähnt hatte, will ich unbedingt noch eine Vorschau zum zweiten Larian-Titel, Divinity: Original Sin, verfassen. Danach ist aber definitiv erst einmal wieder Schicht im Schacht. So schön es auch war/ist mal wieder für ein wesentlich größeres Publikum zu schreiben, so stark musste ich am Montag für die eine Woche Urlaub bluten. Es nimmt einem ja keiner die Arbeit ab, wenn man mal nicht da ist. Mehr als eine Woche Abwesenheit und du bist im Prinzip komplett draußen, weil in der Zwischenzeit sich das Rad so viel weitergedreht hat. Klingt sicherlich extrem. Ich bezweifle aber, dass es in anderen Firmen tatsächlich so viel anders ist.

Der egoistische Webmaster

Bereue ich es also QuakeCon und gamescom auch in diesem Jahr wieder mitgemacht zu haben? Selbstverständlich nicht! Zum einen brauche auch ich ab und zu mal Erholung und so stressig beide Veranstaltungen auch sind: Es macht einfach Spaß und lenkt super von der täglichen Arbeit ab. Zum anderen hätte ich einen Großteil der QuakeCon so oder so verfolgt und dann zumindest hier ausführlich berichtet. Mit auf die gamescom bin ich hingegen nur aus völlig egoistischen Gründen, wie man auch anhand meines Terminplans sehen konnte.

Nein, ich habe mir nicht nur die Rosinen herausgepickt. Die großen Blockbustertitel können ruhig die anderen übernehmen. Ich machte meine Planung tatsächlich vor allem abhängig von der Firma beziehungsweise den Leuten, die dort arbeiten, um mal wieder die Gelegenheit zu haben mich persönlich mit meinen jeweiligen Kontakten dort zu unterhalten. Dass ich mir dabei dann auch noch ein paar interessante Spiele anschauen kann, ist mehr ein Bonus :smile: . Was aber nicht bedeutet, dass deswegen dann meine Vorschauartikel extra positiv sind. Im Gegensatz zu manch anderen Pressevertretern, bin ich durchaus (noch) in der Lage beides komplett getrennt zu betrachten.

Nette Gespräche

Jetzt wird das schon wieder so ein Ich-bezogener Eintrag. Dabei mag ich die doch gar nicht. Das war wirklich nicht so geplant, ich schwöre es! Aber ich kann natürlich nur die Sicht der Dinge aus meiner Perspektive wiedergeben. Und mir ist es eben wichtig, dass ich a) einen guten Eindruck hinterlasse, dadurch b) GamersGlobal in einem guten Licht erstrahlen lasse und sich c) die Leute sich positiv an mich erinnern — und das auch dann, wenn mein Artikel im Nachgang vielleicht nicht so positiv sind.

Stattdessen wissen die Verantwortlichen, dass ich ihrem Spiel gegenüber fair bin und nicht einfach irgendwelche Geheimnisse ausplaudere. So habe ich mir seit 2009 eine entsprechende (positive) Reputation aufgebaut, die sehr viel Wert ist. Die Leute bei meinen „Lieblingsfirmen“ kennen mich, freuen sich, wenn sie mich sehen und geben mir natürlich auch bereitwilliger Auskunft beziehungsweise Zugang zu anderem Material als so manch anderem. Und Jörg hört hinter meinem Rücken definitiv nur Lob über mich, das ist natürlich auch nicht schlecht :smile: .

Wenn ich mir da so manchen „Kollegen“ im Gegensatz dazu anschaue, kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Klar, auch mich interessiert nicht jedes Spiel oder ich weiß schon im Vorfeld, dass ich über einen Titel garantiert nix schreiben werde. Aber dennoch setze ich mich hin, schreibe mir wie gewohnt meine Notizen auf (man weiß ja nie), stelle Fragen und zeige mich generell einfach interessiert am jeweiligen Produkt. Viele halten es aber nicht einmal für nötig ein wenig Interesse vorzutäuschen und sitzen einfach nur gelangweilt ihre 30 Minuten ab.

Wenig professionell

Das sind dann auch meistens die, die sich wie bekloppt auf das Merchandise stürzen und sogar teilweise so frech sind und noch ein zweites Paket haben wollen „für einen Kollegen“ — is klar. Neidisch? Definitiv nicht. Höchstens auf die Leute, die heuer bei CD Projekt einen Termin hatten. Da gab‘s nämlich ein The Witcher-Hardcoverartbook. Das hätte ich schon gerne gehabt :smile: . Aber sonst bin ich mittlerweile echt aus dem Alter raus, dass ich mich um ein T-Shirt schlage. Den meisten Krempel will ich eh nicht mit mir rumschleppen. Da werde ich ganz sicher kein Kiddie-Will-Haben-Getue machen, wenn ich nichts kriege. Und die wirklich coolen Sachen, wie das Divine Divinity-T-Shirt von Larian, werden mir einfach so angeboten. Da war ich schon halb aus dem Stand draußen. Daher kommt dann vermutlich auch bei vielen Publishern und Entwicklern der Eindruck, dass Spielejournalisten unbedingt mit großen Events mit umfangreicher Bewirtung beeindruckt werden müssen, damit sie überhaupt erscheinen. Ich für meinen Teil bin definitiv zufriedener, wenn ich mich einfach an die Konsole oder den Rechner mit dem jeweiligen Spiel setzen und das Spiel spielen kann. Darum bin ich schließlich da.

Ganz schlimm finde ich übrigens die Sorte von Journalisten, die in kurzen Hosen und Spielshirts über die Messe latschen. Das macht immer so ein höllisch professionelles Bild. Vielleicht bin ich da etwas von der Arbeit geschädigt (und Jörgs Vorgaben), aber mich stört so was wirklich. Man ist schließlich als Mitglied der Presse ein Fachbesucher und sollte sich auch ein Stück weit entsprechend kleiden und verhalten. Nein, auf keinen Fall einen Anzug tragen. Aber eben auch nicht so völlig abgesifft daherkommen und am besten noch das T-Shirt mit dem Schriftzug der Konkurrenz tragen. Das kommt bei den PR-Managern immer fantastisch an.

Epilog

Was will ich also mit dem heutigen Eintrag sagen? Ganz einfach: „Networking“ ist immens wichtig, egal wo ihr arbeitet. Um dabei jedoch erfolgreich zu sein, gilt es einen guten Eindruck zu hinterlassen und auch regelmäßig die geknüpften Kontakte zu pflegen. Wenn ihr euch erst einmal eine positive Reputation erarbeitet habt, kann euch diese so schnell keiner mehr nehmen. Der Rest ergibt sich dann oft schon von alleine. Und deswegen war es für mich wichtig trotz Zeitmangel auch in diesem Jahr die gamescom besucht zu haben. Zumal das auch eine Umgebung ist, in der ich tatsächlich keine Berührungsängste habe. Warum auch? In Sachen Spiele kenne ich mich schließlich aus. Mal schauen wie es demnächst auf der Arbeit wird. Meine Bewerbung in eine europaweite Projektgruppe war erfolgreich und da geht es natürlich auch vornehmlich darum neue Kontakte zu knüpfen (und das eigene Englisch zu polieren). Bin ich sehr gespannt drauf.

Logo der gamescomNach der QuakeCon kommt die gamescom — auch in diesem Jahr ist das so. Und ja: Auch ich bin wieder vor Ort und werde von Dienstag bis Freitag fleißig das Business-Center unsicher machen und für GamersGlobal berichten. Man muss seine Kontakte zumindest einmal im Jahr pflegen, sonst sterben sie ab. Ne Runde bei Headup Games sitzen und mit den Leuten plaudern, mich bei Larian Studios einschleimen und derlei Kram.

In den letzten Jahren habe ich ja nie vorab verraten, was ich so sehen werde. Gut, hin- und wieder weiß selbst ich nicht, wie zum Beispiel bei Gameloft. Und ja, das ein oder andere derzeit noch geheime Produkt ist auch dabei (auf das eine bin ich sogar sehr gespannt!). Aber ein bisschen Transparenz kann ich natürlich trotzdem reinbringen. Glaube nicht, dass unsere Konkurrenz da große Vorteile davon hat, wenn sie wissen, was ich sehe.

DoA 5 & Larian

Ich schaue mir dieses Jahr zum Beispiel Dead or Alive 5 an. Ihr wisst schon: Das Prügelspiel mit den hüpfenden Brüsten. Glaub es war Dead or Alive: Xtreme 2, wo ich und entweder Rondrer oder JakillSlavik damals auf der Games Convention beim Spielen gefilmt worden sind. Was ich von Dead or Alive 5 erwarte? Natürlich nichts! Kann doch nicht mit einer bestimmten Erwartungshaltung da hingegen. Das würde nur die Berichterstattung beeinflussen. Aber wenn ich nicht hingegen würde, dann würde ich ein gutes und gut aussehendes Kampfspiel mit bescheuerter Physikengine erwarten.

Dann werde ich noch Dragon Commander und Divinity: Original Sin sehen beziehungsweise spielen. Das sind definitiv jetzt schon meine zwei Highlights auf der Messe. Ja, Larian-Fanboy und so, ich weiß :smile: . Aber auch wenn dem ein oder anderen das oldschoolige Original Sin vielleicht nicht so zusagt: An Drachen mit Jetpacks kann bestimmt jeder seine Freude haben. Bin sehr gespannt wie die neue Engine in der Realität wirkt und natürlich darauf erstmals selbst Hand anlegen zu dürfen.

Headup & Wargaming

Bei Headup Games sehe ich gleich drei Spiele: Holy Avatar vs. Maidens of the Dead, The Inner World und Lilly Looking Through. Letzteres interessiert mich besonders. Den Kickstarter hatte ich damals zwar beobachtet, aber nicht unterstützt. Warum? Weil es keine Boxed Copy als Reward gab. Ihr kennt ja meine Einstellung dazu. Aber auch was Silent Dreams‘ Spin-Off zu Grotesque Tactics so ausmacht, interessiert mich brennend. Zumal Holy Avatar vs. Maidens of the Dead bereits in einem Monat erscheinen soll und erst vor kurzem angekündigt wurde. Das ist nicht unbedingt immer ein gutes Zeichen ist.

Ich werde außerdem bei Wargaming.net vorbeischauen, den Machern von World of Tanks, World of Warplanes und World of Warships (ja, World of Battleships wurde umbenannt). Ich spiele World of Tanks zwar aus Zeitgründen nicht ganz so viel wie Rondrer, aber lustig ist es schon. Und eine halbwegs gute Flugsimulation im zweiten Weltkrieg wäre auch so langsam mal wieder fällig. Am meisten interessiert mich aber natürlich, wie sie die drei Spiele dann am Ende in einen Titel zusammenführen wollen. Das hat bislang meines Wissens nur Ubisoft mal mit Destroyer Command und Silent Hunter II probiert. Das Ergebnis war jedoch nicht mehr als ein Proof of Concept und machte nicht wirklich Spaß.

Epilog

Und das sind im Prinzip schon alle Titel, die ich euch „verraten“ kann (und möchte). Klar, bei Electronic Arts werde ich sicherlich einen Blick auf Need for Speed: Most Wanted werfen können. Dem Spiel, das mehr ein Burnout sein möchte als tatsächlich ein würdiges Remake des gleichnamigen und genialen Need-for-Speed-Titels von 2005. Dabei mochte ich Burnout Paradise gar nicht so wirklich. Gleichzeitig gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass am EA-Stand auch SimCity zu sehen sein wird. Und wer weiß, was sie während der Pressekonferenz am Dienstag noch ankündigen (vermutlich nichts wirklich Wichtiges). Aber EA rückt traditionell nicht groß mit Informationen im Vorfeld raus, was in den vielen Hüttchen auf ihrem Stand zu sehen sein wird, entsprechend kann ich dazu schlicht nichts sagen.

Unterm Strich habe ich aber auch schlicht weniger Termine als im vergangenen Jahr ausgemacht. Da ich nur in der Woche etwas tippen kann (am Samstag habe ich schon keine Zeit mehr, weil ich einem gewissen Don Quichotte beim Umzug helfen muss), bringt es ja nix, wenn ich zwar viele Spiele sehe, aber dann nicht die Zeit habe was drüber zu schreiben. Nach der gamescom wird meine Arbeit für GamersGlobal nämlich erst einmal wieder komplett ruhen. Habe aber auch so nichts dagegen, wenn ich etwas ruhiger durch das Business Center laufen kann (in den anderen Messehallen werdet ihr mich nicht sehen). Will ja auch ein bisschen was von meinem Urlaub haben :smile: .

Und da ich euch schon lange nichts mehr gefragt habe, hier ein paar Fragen:

    a) Werdet ihr die gamescom besuchen, oder ist euch das mittlerweile zu blöd? (siehe auch Podcast #37)
    b) Welche Ankündigungen würdet ihr euch auf der Messe wünschen?
    c) Welche bereits bekannten Spiele sind die für euch interessantesten auf der Messe?

PS: Kommenden Donnerstag wird entsprechend Rondrer sich an dieser Stelle zu Wort melden. Sein Thema? Keinen Schimmer :smile: .

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