Nica mag Regale

Nica mag Regale

Ja, das Wohnzimmer ist tatsächlich nun zu 99% fertig (noch einmal um die Fenster herum streichen) und die Möbel soweit eingeräumt (die neue Couch wird erst im Juli geliefert). Das war ja auch eine Vorbedingung für die Ankunft unserer zwei neuen Begleiter. Auch das Arbeitszimmer nähert sich seiner Fertigstellung und damit das Ende des Aufenthalts meines Hauptrechners unten im Keller. Aber das ist heute (noch) nicht unser Thema, denn mit der Fertigstellung des Wohnzimmers wurde (fast vollautomatisch) eine Amazon-Bestellung ausgelöst, die (unter anderem) einen neuen Fernseher und einen Blu-ray-Player beinhaltete. Und wie der Zufall so will, konnte ich beide am Wochenende erstmals in Betrieb nehmen.

Hintergrund

Ich selbst hatte nie einen eigenen Fernseher. Wenn ich das erwähnt habe, haben mich zwar immer die Leute etwas schief angeschaut, aber ich brauchte einfach keinen. Meine umfangreiche Sammlung an Filmen und Serien spricht zwar im ersten Moment dagegen. Mir reichte es aber schon immer aus auf meinem Computermonitor mir das Zeug anzuschauen, auch wenn mir natürlich der Unterschied zwischen (anfangs) 19″ und 40″ durchaus bewusst war und ist. Dafür hatte/habe ich am Rechner die besseren Boxen. Ja, Azz: Es kommt keine Heimkinoanlage ins Wohnzimmer. Die Lautsprecher am Fernseher reichen erst einmal aus. Und das normale Fernsehprogramm hat mich sowieso in den allermeisten Fällen nicht interessiert (für alles andere gibt es die Mediatheken). Dafür habe ich also auch kein TV-Gerät gebraucht.

Aber zu zweit vor dem Monitor sitzen ist da schon ein anderes Thema. Vor allem wenn dieser dann vergleichsweise klein ist. Das macht dann keinen so richtigen Spaß mehr 3-4m entfernt auf der Couch zu sitzen. Zwar besaß Lysanda ein 32″-Gerät (sechs Jahre alt), aber das konnte (oder wollte) mit keinem Blu-ray-Playern (auch nicht vom Laptop aus) umgehen. Und mit sowas kann isch einfach ned aweide! Es wurde also notgedrungen vor dem Umzug verscherbelt mit der Aussicht auf etwas Neues.

Fernseher

Jetzt haben schon Fernseher Day-1-Patches!

Jetzt haben schon Fernseher Day-1-Patches!

Nach Rücksprache mit unserem webseiteneigenen Hardwarexperten Azzkickr, fiel die Wahl auf ein Samsung-Gerät. Genauer gesagt auf den UE40J6250, also eine gute Mittelklasse mit allem was der normale User so braucht (und vielem mehr). Ja, als Konsole wird höchstens eine WiiU dazu gestellt. Alle anderen betreibe ich weiterhin am Computer. Und mit 40 Zoll ist er dominant genug, um den Platz zwischen den Regalen auszufüllen aber eben auch nicht den kompletten Raum für sich einzuvernehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass er mit 429 Euro auch preislich noch auf der vertretbaren Seite liegt.

Technisch gesehen hat das Gerät wie erwähnt so einiges zu bieten: LED-Blacklight-Display in FullHD (1920×1080) auf 101cm Diagonale mit 4xHDMI, 3xUSB, Optical Audio, CI+-Slot, LAN (und WLAN), Composite und was weiß ich noch alles für Anschlüssen. Außerdem einen integrierten Trible Tuner, der auch schon DVB-T2 unterstützt. DVB-T1 funktioniert in der Praxis aber leider nicht so ganz, wie wir uns das gedacht haben. Das liegt aber nur bedingt am Gerät: Es bekommt schlicht und ergreifend an der Stelle keinen Empfang. Es muss also aktuell trotzdem noch eine DVB-T-Antenne mit dran und diese an komische Stellen gepackt werden. Vermutlich werden wir deshalb langfristig auf Telekom Entertain umsteigen. Hilft ja auch unserem Arbeitgeber. Eine Netzwerkdose habe ich in weiser Voraussicht ins Wohnzimmer gesetzt. Wobei ich eine Drahtverbindung für den Fernseher selbst nicht brauche. Der läuft auch über WLAN soweit einwandfrei und überträgt auch so einige Internetsender bzw. Sachen wie YouTube ohne Probleme.

Die Einrichtung ging auch überraschend schmerzfrei vonstatten. Das, was am längsten gedauert hat, war das Softwareupdate auf die aktuelle Firmware (mindestens 30 Minuten). Das bin ich sonst nur von der PlayStation 3 gewohnt. Aber ich gehe auch mal davon aus, dass das bei einem Fernseher jetzt nicht so häufig vorkommt. Oder doch? Egal.

Fernseher – Erste Erfahrungen

Stellt sich nun die Frage, ob er auch was taugt. Optisch sieht er auf jeden Fall schick aus, auch wenn ich den Amazon-Rezensionen zustimme, dass der Standfuß etwas sehr dünn zu sein scheint für so ein großes, schweres und verdammt teures Gerät. Aber solange keine Katzen oder Kinder sich daran hochziehen dürfte es passen. Aufbau und Einrichtung ging wie erwähnt absolut ohne Probleme vonstatten und auch das Anschließen der Zusatzgeräte (Antenne und Blu-ray-Player) war dank entsprechendem Diagramm kein Hexenwerk.

Softwaretechnisch ist mir erst einmal der vergleichsweise geringe Speicherplatz (nur 1 GB intern, davon auch nur 460 MB frei nach der Ersteinrichtung) aufgefallen. Das ist nicht gerade viel, vor allem da das Gerät SmartTV-fähig ist und man entsprechend viele Apps und sogar Spiele installieren kann. Da muss vielleicht langfristig eine Erweiterungskarte rein. Ein weiterer Negativpunkt ist eine leichte Verzögerung bei Eingaben. Damit sind nicht Standardsachen wie „Lautstärke“ gemeint, sondern die Bewegung in den Menüs oder im SmartHub. Das ist definitiv spürbar und könnte, sollte ich es wirklich viel nutzen, langfristig ein wenig Nerven. Immerhin findet man sich ziemlich schnell ganz gut zu Recht.

Kein Negativpunkt ist für mich hingegen das Bild. Da wird bei Amazon viel gejammert und Beweisfotos vom Fernseher mit weißem Standbild gezeigt. Und ja, da sieht man natürlich dann an den Rändern das Backlight ins Bild fließen. Bei normaler Nutzung merke ich davon aber überhaupt nichts. Stattdessen erlebe ich bei HD-Bildern eine gestochen scharfe und farblich aus meiner Sicht korrekte Wiedergabe. Bei SD-Sendern kann man die Pixel natürlich einzeln zählen, aber das ist bei Upscaling ja normal.

Als Lysanda mich also nach dem ersten Test fragte, ob wir den Samsung UE40J6250 behalten wollte, konnte ich ohne groß zu zögern „Ja“ sagen. Und ich denke, ich kann ihn auch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Blu-ray-Player

Eine magische schwarze Kiste

Eine magische schwarze Kiste

Auch beim Blu-ray-Player bin ich der Firma Samsung treu geblieben. Mit denen habe ich ja schon im Computer sehr gute Erfahrungen was Laufwerke angeht (sowohl optisch als auch Festplatten). Es fiel die Wahl auf den BD-H6500, der genauso wie der Fernseher keine Wünsche offen lässt: 3D-fähig (wenn auch für uns nicht relevant). UltraHD-Upscaling, SmartTV (wenn auch bei uns doppelt gemoppelt) und auch wieder WLAN-fähig. Außerdem – und das finde ich sowas von extrem praktisch – eine Fernbedienung, die auch Tasten für den Samsung TV integriert hat. Ist natürlich für Besitzer von anderen Fernsehern doof, aber ich finde es ist wahnsinnig genial nicht auf zwei Dingern rumhantieren zu müssen, sondern ganz bequem nur mit einer z.B. die Lautstärke verändern zu können.

Ansonsten lässt sich zu dem Gerät gar nicht viel sagen. Es spielt halt DVDs, Blu-rays und Blu-ray 3D ab, hat einen USB-Eingang und auch hier gingen Anschluss und Einrichtung ohne Probleme von der Hand (Softwareupdate mit 15 Minuten Dauer). Nur eines habe ich sowohl hier als auch beim Fernseher vermisst: Keiner hat ein HDMI-Kabel dabei. Finde ich schon ein wenig lachhaft. Zumal die Dinger heutzutage auch nicht mehr wirklich was kosten. Aber ist ja nichts Neues, dass die Hersteller bei Kabeln sparen (immer diese blöden 1m-Längen!). Auf jeden Fall macht der Blu-ray-Player für seine 90 Euro was er soll und das auch noch schön leise. So muss das sein. Auch hier eine klare Kaufempfehlung.

PS: Diese Webseite ist auch auf im Webbrowser des Fernsehers und Blu-ray-Players einwandfrei nutzbar. Aber das ist ja kein Wunder: Sie läuft ja sogar auf Lynx!

In einem Punkt ist die Konsolengeneration klar im Vorteil: Hat sie sich einmal für einen Hersteller entschieden, bleibt nicht mehr viel zu tun als auf die nächste Generation zu warten. Ja, nach einiger Zeit kommt ein leicht überarbeitetes Modell und ersetzt das Alte komplett aber die Unterschiede sind selten mehr als Optimierungen im Detail. Bei PC-Spielen sieht die Sache schon etwas komplizierter aus. Fängt es an nicht mehr ganz so flüssig zu laufen bleibt eine Vielzahl an Optionen: Mit dem unspielbaren Geruckel leben, die Details runterregeln, einzelne Hardware auswechseln (die Maus bringt min. 0,32fps!), eine Jungfrau an Cthulhu opfern oder den alten Rechner komplett in Rente schicken und was Neues zusammenschrauben. Deshalb heute die simple Frage an euch: Was ist für euch der Ausschlag mal wieder in neue Hardware zu investieren? Und bevorzugt ihr einen kompletten Tausch oder lieber nur immer einzelne Teile?

Die Xbox One steht vermutlich schon in mindestens 18 Millionen Haushalten, die PlayStation 4 sogar in mindestens 36 Millionen. Stellt sich die ganz einfache Frage: Seid ihr schon Teil dieser Statistik? Oder nutzt ihr weiterhin nur Xbox 360 bzw. PlayStation 3? Wenn ja: Ist ein Umstieg in 2016 geplant oder nicht?

Ich hatte in den Kommentaren zum Eintrag Umfrage: AMD oder nVidia? schon mal kurz erwähnt, dass es bei mir in Sachen Grafikkarte zu einer Neuanschaffung kam. Hier will ich darlegen was dazu geführt hat und was am Ende dabei herausgekommen ist. Ein bisschen Frust von der Seele schreiben ist sicher auch dabei  :wink: .

Disclaimer: Ich will hier niemanden Diskreditieren, daher werde ich Händlernamen usw. nicht nennen.

Voraussetzungen

Im November 2013 habe ich mir einen neuen Rechner zusammengestellt. Grobe Specs: Intel Xeon E3-1230 v3, Gigabyte GA-H87-D3H, Crucial Ballistix Sport 16GB DDR3 Kit, Samsung SSD 840 EVO Series 250GB und, darauf kommt es heute besonders an, eine MSI GTX 760 Twin Frozr 2GB. Ich habe alles, zusammen mit einem anderen Modell der GTX760, bei Händler A gekauft. Da die Karte (mit dem Referenzdesign) dann aber viel zu laut war, habe ich sie zurückgeschickt und dafür bei Händler B die MSI bestellt (weil sie bei A nicht lieferbar war, oder so).

MSI GTX760 (Herstellerbild)

MSI GTX760 (Herstellerbild)

Bis zu diesem Sommer lief der Rechner auch perfekt und dabei wunderbar leise. Hab‘ zwischenzeitlich dann auch noch mein magnetisches Datengrab gegen eine Samsung 850 Evo ausgetauscht. Im August hat dann der Lüfter der Grafikkarte das Rattern angefangen. Im Idle deutlich hörbar und störend und unter Last wurde es richtig schlimm. Klare Sache: Die Karte muss ausgetauscht oder repariert werden. Glück im Unglück: Die 2 Jahre Gewährleistungsfrist ging noch bis Anfang November. Also erst einmal den MSI Support kontaktiert. Die haben freundlich geantwortet, dass die Karte oder zumindest der Lüfter ausgetauscht werden muss und sie das nicht direkt machen, sondern es über den Händler laufen muss.

Das war insofern doof, als dass Händler B seit meinem Kauf Insolvenz angemeldet hatte. Der Insolvenzverwalter hat aber dafür gesorgt, dass der Betrieb aufrechterhalten werden kann. Ein bisschen schlechtes Gefühl hatte ich dabei zwar schon, habe das Paket aber trotzdem abgeschickt, da ich ja kein Geld oder so vom Händler wollte, sondern er einfach nur gegenüber dem Hersteller die Herstellergarantie einfordern musste. Als ich dann nach mehr als 2 Wochen noch nichts gehört hatte (noch nicht mal ne Eingangsbestätigung oder so) und auch auf meine Anfrage nicht geantwortet wurde, verließ mich dann ziemlich der Mut. Habe dann auch noch in Foren und auf Bewertungsportalen diverse Horror-Stories gelesen (z.B., dass in einem ähnlichen Fall der Hersteller einen Wertgutschein für die reklamierte Ware ausgestellt hätte, Händler B den aber wiederum nicht an den Kunden rausgeben hätte dürfen und stattdessen in die Insolvenzmasse eingegangen wäre oder so). Dabei auch noch bisschen was übers Insolvenzrecht gelernt z.B., dass man als Kunde der vor dem Stellen des Insolvenzantrages gekauft hat, quasi gar keine Rechte gegenüber dem Unternehmen mehr hat, sondern nur noch Forderungen über den Insolvenzverwalter stellen kann. Und ob (und vor allem wie viel) man da dann bekommt ist erstens fraglich und zweitens dauert es auch Monate wenn nicht gar Jahre.

Zu dem Zeitpunkt habe ich dann nicht mehr damit gerechnet, dass das gut für mich ausgeht. Ich habe mit 2 Möglichkeiten gerechnet: Ich bekomme  entweder meine Grafikkarte irgendwann im kaputten Zustand zurück und dann will ich sie auch nicht wieder in den Rechner bauen, weil sie mir zu laut ist oder ich bekomme gar nichts mehr zurück und kann selber sehen wie ich an die Karte oder Geld oder sonst was komme. Da ich auch keine Lust hatte weiter ohne vernünftige Grafikkarte da zu sitzen, habe ich mich dazu Entschlossen für Ersatz zu sorgen. Wenn ich dann doch noch die reparierte Karte zurückbekommen hätte, hätte ich sie auf eBay verkauft, die erzielen sogar noch ganz gute Preise.

Also ging die Suche nach einer neuen Karte los. Ich hatte eine GTX760, daher wäre die aktuelle Alternative eine GTX960 gewesen. Da war mir aber gleich klar, dass mir der Leistungssprung einfach nicht groß genug ist, wenn ich schon 200€ investiere. Der nächste logische Schritt und auch meine präferierte Karte wäre die GTX970 gewesen, aber diese „Schummelkarte“ mit ihren 3,5 + 0,5GB VRAM wollte ich dann doch nicht kaufen. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ich nie etwas davon gemerkt hätte, wollte ich das Vorgehen seitens nVidia einfach nicht unterstützen. Das heißt nicht, dass ich nVidia insgesamt meiden will, aber die spezielle Karte muss einfach nicht sein. Daher bin ich dann bei der Radeon R9 390 gelandet, da sie u.a. auch bei Computerbase was Preis/Leistung angeht knapp vor der GTX970 angesiedelt war. Als Modell hab ich mich für die PowerColor Radeon R9 390 PCS+ entschieden, da sie laut des CB Tests das beste Kühlsystem hat. Der hohe Leistungsverbrauch war mir zwar durchaus bewusst und ein Dorn im Auge, habe mir aber nicht viel dabei gedacht, da die Karte zum einen im Idle den Lüfter komplett abstellt (machen glaube ich mittlerweile fast alle aktuellen Karten), also ist das Lautstärketechnisch kein Thema und zum anderen läuft der Rechner nicht soooo viel, von den Stromkosten her war es mir also schlicht egal.

Also bei Händler A bestellt, schnell eingebaut (ok, so schnell gings nicht, da sie zu lang war und ich erst die Seitenwand des einen Festplattenkäfigs entfernen musste) und der erste Eindruck war durchaus positiv: Leistung satt, keinerlei Probleme mit den Treibern und bei ausgeschalteten Lüfter logischerweise tatsächlich lautlos. Spulenfiepen, was einige bemängeln, kann ich auch nicht ausmachen. Habe mit der Karte Middle Earth: Shadow of Mordor auf Ultra mit den offiziellen HD-Texturen (muss man separat herunterladen) fast komplett durchgezockt und war was das angeht begeistert. Schaut genial aus und lief absolut Butterweich.

Allerdings hat das mit der Lüfterabschaltung im Idle mal so gar nicht funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Man muss wissen, dass die R9 390 im Leerlauf mit zwei angeschlossenen Monitoren mal eben 60-70W (laut CB Test) mehr verbraucht als mit nur einem Monitor. Das habe ich im Vorfeld zwar gelesen und wahrgenommen, die Auswirkungen habe ich mir aber einfach nicht bewusst gemacht. Der immense Leistungsverbrauch führt logischerweise dazu, dass man die Karte eben nicht Lüfterlos betreiben kann. Bei mir war es so, dass die Karte dann im Idle in festen Intervallen (vielleicht jede Minute oder so) doch den Lüfter anmachen musste. Und auch auf der geringsten Lüfterstufe ist die Karte dann doch relativ laut. Und das ständige an- und ausgehen macht es nicht weniger nervig. Anfangs hab ich noch gedacht, dass das schon ok ist, aber mit der Zeit hatte ich da definitiv keine Lust mehr. Und der Stromverbrauch ist dann doch nicht mehr zu vernachlässigen.

Irgendwann erhielt ich dann tatsächlich die Mail, dass meine GTX760 fertig repariert wäre (da waren seit dem Einschicken sechs Wochen vergangen). Musste allerdings nochmal 5€ für den Versand überweisen (wieder Insolvenzrecht, dürfen sie nicht übernehmen usw.), nachdem ich das Porto für das hinsenden auch schon gezahlt hatte. Aber gut, was will man machen. Bis sie dann letztendlich versendet wurde und ich sie in Empfang nehmen konnte (wurde dummerweise an die Adresse meiner Eltern versendet, da hab ich nicht aufgepasst) vergingen dann nochmal 2 1/2 Wochen.

Bild das urpsrünglich für die eBay Auktion gedacht war. Jetzt verwende ich es halt hier

Bild das urpsrünglich für die eBay Auktion gedacht war.

Jetzt hatte ich natürlich die Situation, dass ich zwei prinzipiell funktionierende und gute Karten da hatte. Nachdem ich mit der Leistung der GTX760 nie unzufrieden war und sie im reparierten Zustand auch wieder flüsterleise ist, hab ich mich entschiedene sie in den Rechner zu bauen und die R9 390 irgendwie wieder los zu werden. Das ist auch wieder nicht so einfach: Die Wiederrufsfrist war längst abgelaufen (waren 4-5 Wochen seit Kauf) und einen Mangel hat sich ja an sich nicht, dass sie imho unbrauchbar wäre. Ist ja nur eine Produkteigenschaft. Habe natürlich trotzdem mal bei Händler A angefragt, ob er sie noch zurück nimmt. Die Antwort war zwar „ja, nehmen wir auf Kulanz zurück“, es gab allerdings ein paar dicke „Aber“: 30€ werden vom Wert abgezogen (finde ich noch ok, ist ja schließlich jetzt gebraucht und alles), bei „schlechtem“ Zustand entsprechend noch mehr, Versand muss ich selber zahlen UND ich bekomme das Geld nicht bar sondern nur als Guthaben beim Shop. Daher wollte ich sie dann doch lieber bei eBay verscherbeln. Bis ich gesehen habe, dass die mittlerweile fest 10% vom Verkaufspreis als Gebühr verlangen. Hätte ich also noch 300€ für die Karte bekommen (was schon ein sehr optimistischer Wert ist, ich persönlich würde für ne gebrauchte Karte niemals so viel zahlen, realistischer sind vielleicht 250€?), hätte ich 30€ Gebühren plus evtl. PayPal Gebühren zahlen dürfen. Dazu die Unsicherheit welcher Preis am Ende herauskommt und es dann evtl. Probleme mit dem Käufer geben könnte. Da hab ich mich doch ganz schnell wieder umentschieden und das Paket an den Händler fertig gemacht. Mal sehen was ich mit dem Guthaben dann kaufe. Ewig lang rumliegen lassen (bis evtl. tatsächlich ne neue Grafikkarte fällig wird und dazu ein netter 4k Monitor) will ich es nicht, am Ende gehen die auch Pleite oder sonst was unvorhergesehenes passiert… Bin für Vorschläge offen :)

Fazit

Nach drei Monaten seit den ersten Problemen mit der GTX760 habe ich es „geschafft“ den Status Quo wieder herzustellen. Und es hat mich „nur“ ~50€, eine Menge Nerven und die Verpflichtung in nicht allzufernen Zukunft Hardware im Wert von mindestens knapp 300€ zu kaufen. Toll.

Mir bleibt dann nur zu sagen, dass AMD dringenst das Problem der hohen Leistungsaufnahme gerade im Idle mit mehreren Monitoren in den Griff bekommen muss. Das kann einfach nicht ihr ernst sein, ein imho untragbarer Zustand. Ach AMD, warum machst du es einem denn so schwer? Niemand kann ernsthaft ein Monopol von Intel und nVidia wollen, aber wenn willigen Kunden solche Steine in den Weg geworfen werden, wie soll sich an der jetztigen Situation etwas ändern?

In den Kommentaren dürft ihr jetzt gerne ausdiskutieren, an welcher Stelle ich den größten Fehler gemacht habe :smile: .

Smartphones sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie es immer so schön heißt. Selbst Lysanda musste mittlerweile in den sauren Apfel beißen und auf so ein hypermodernes Gerät und den damit verbundenen Gefahren (Spielesucht!) umsteigen. Aber Smartphone ist bekanntlich nicht gleich Smartphone und damit ist nicht nur die Featureliste gemeint (wobei sowieso kein Schwein den Unterschied zwischen einer 100 Megapixel-Kamera und einer 1000 Megapixelkamera sieht…). Entsprechend heute die ganz einfache und simple Frage: Welches Betriebssystem läuft auf eurem Smartphone? Oder gehört ihr tatsächlich noch zu den wenigen, die nur einen „alten Klotz“ besitzen, der außer Snake und telefonieren nichts kann?

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