Ich hatte gehofft, dass es etwas länger dauern würde, bis ich meinem nächsten geliebten Haustier „Tschüss!“ sagen muss. Leider hilft der Glaube allein nicht immer. Stattdessen bekam ich heute am frühen Nachmittag einen Anruf von TASSO e.V. mit der schlechten Nachricht:

Nica (20.02.2012 – 05.07.2017)

Jemand hatte sie heute Morgen tot am Straßenrand gefunden und zu einem Tierarzt gebracht. Sie wurde wohl beim Überqueren der Landstraße angefahren (wo sie natürlich überhaupt nichts zu suchen hatte) und starb. Dabei haben wir noch am Montag erst ihre Zähne ziehen lassen (sie hatte die Zahnkrankheit Forl) :-(  .

Damit hat es die liebe Nica leider nur rund 14 Monate in unserem Hause ausgehalten. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es ihr in dieser Zeit so gut gegangen ist wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Viel besser als irgendwo in Rumänen auf der Straße herumzulungern oder irgendwo hier in Deutschland in irgendeinem Tierheim auf Abholung zu warten. Ja, sie lag meistens irgendwo in irgendeiner Kiste herum und schlief oder war draußen unterwegs auf Jagd. Sie konnte aber auch anders, denn tief in ihrem Herzen war sie eine total knuddelsüchtige Katze, die schon auf drei Meter Entfernung mit dem Schnurren anfing. Nur Lyssi mochte sie irgendwie überhaupt nicht :smile: .

Ich werden dich vermissen – genauso wie ich Flecki, Felix und Kessy vermisse. Ich werde dich nie vergessen und die Erinnerung an dich in meinem Herzen tragen, Nica. Auch Lysanda, Balu, Pichu und sogar Lyssi (sie wird es nur vermutlich nie zugeben) wirst du fehlen, du flauschiges Fellknäul.

Danke, dass wir dich ein Stück auf deinem Lebensweg begleiten durften! Egal, wo du jetzt bist, ich wünsche dir alles Gute. Hoffentlich findest du dort die ideale Kiste, die du bei uns immer gesucht hast.

In tiefster Trauer

Dein Christoph

 

Freund, bitte trauere nicht um mich,
ich bin immer noch hier, auch wenn du mich nicht siehst.
Ich bin Tag und Nacht an deiner Seite,
und werde für immer in deinem Herzen bleiben.

Mein Körper ist vergangen, aber ich bin immer noch nah,
ich bin alle was du fühlst, siehst und hörst.
Meine Seele ist frei, aber ich werde dich nie verlassen,
solange du mich in deinem Herzen lebendig hältst.

Ich werde niemals aus deiner Sicht verschwinden,
ich bin der hellste Stern in der Sommernacht.
Ich werde niemals außerhalb deiner Reichweite sein,
ich bin der warme, weiche Sand, wenn du am Strand bist.

Ich bin die bunten Blätter, wenn der Herbst kommt,
der reine weiße Schnee, der den Boden bedeckt.
Ich bin die wundervollen Blumen, an denen du dich so erfreust,
das klare, kühle Wasser in einem stillen See.

Ich bin die erste bunte Blüte, die du im Frühling siehst,
der erste warme Regentropfen, den der April bringt.
Ich bin der erste Lichtstrahl, wenn die Sonne zu scheinen beginnt,
und du wirst sehen, dass das Gesicht im Mond meines ist.

Wenn du beginnst zu denken, dass dich niemand liebt,
kannst du durch den Herrn über dir zu mir sprechen.
Ich werde meine Antwort durch die Blätter der Bäume flüstern,
und du wirst meine Anwesenheit in der warmen Sommerbriese fühlen.

Ich bin die heißen, salzigen Tränen, die fließen, wenn du weinst,
und die schönen Träume, die kommen, wenn du schläfst.
Ich bin das Lächeln, das du auf dem Gesicht eines Babys siehst.
Such nur nach mir, Freund, ich bin überall.

Autor unbekannt

Nica

Beobachtungsbericht

Möwe in der Mittagspause

Ministerrat der rumänischen Katzendiktatur
Ministerium für Katzensicherheit

Hauptabteilung: Internationale Spionage
Unterabteilung: Langzeitobservation
Telefon: Schnurr-Knatsch-Quietsch

Betrifft: Balu und Lyssi
Wohnhaft: Casa Lysanda
Decknamen: Taube und Papagei

Für die Zeit vom 28.11.2016 bis 05.03.2017

Status: Gegen Ende des Jahres 2016 habe ich, Agent Möwe, erfolgreich meinen Beobachtungsposten „Viel zu kleine Kiste auf der Kommode“ eingenommen. Ich habe ihn bis Februar immer nur kurzzeitig für meine Pausen (Toilette, Futter, Erholung im Arbeitszimmer) sowie diverse Haus- und Umgebungserkundungen verlassen, um einen möglichst detaillierten Bericht über das Werken der beiden potentiellen Rebellenführer Taube und Papagei abliefern zu können. Meine Tarnung als Geliebte von Observationsobjekt Taube ist weiterhin voll intakt. Er ist unverändert gerne in meiner Nähe, putzt mich fleißig und informiert mich über wichtige Vorkommnisse sowohl in der Casa Lysanda als auch in der näheren Gegend. Ab und zu versucht er zwar mit mir zu spielen, diese Avancen muss ich jedoch aus professionellen Gründen immer ablehnen und weiße ihn entsprechend mit einem deutlichen Fauchen zurecht.

Taube in meiner Kiste

Meine Beziehung zu den Dosenöffnern, Deckname Knuddelriese und Futterlady, ist ebenso in einem hervorragenden Zustand. Zwar nehmen sie mich ab und zu hart ran und tropfen mir Drogen in die Augen – ich vermute, um mich gefügiger zu machen – bislang zeigen diese jedoch glücklicherweise keine Wirkung. Der Catnip-Ball ist da ein ganz anderes Thema aber ich benutze ihn selbstverständlich nur während meiner offiziellen Pausen! Ich erhalte außerdem regelmäßig ausreichend Nahrung (zweimal am Tag), bekomme ab und zu ein paar Leckerlis direkt an meinen Observationspunkt geliefert (aufstehen dafür liegt nicht in meiner Befugnis) und werde vor allem vom Knuddelriesen oft gut durchgeknuddelt. Meine Tarnung ist also auch hier vollkommen in Takt.

Observationen über Taube: Objekt Taube (so bezeichnet wegen den gurrenden Geräuschen, die er von sich gibt) ist weiterhin sehr auf Dosenöffner Knuddelriese bezogen. Als Knuddelriese im November für drei Wochen nicht im Haus war, konnte man ihm die Trauer sehr stark ansehen. Selbst bei einer eintägigen Abwesenheit vermisst er den warmen und vor allem großen Schoß des männlichen Dosenöffners. Für mich total unverständlich, da Knuddelriese es gar nicht so angenehm zu finden scheint, dass Taube auf ihm draufliegt. Zumindest hält er es auf der Couch nicht allzu lange aus und verscheucht Taube dann wieder. Taube entscheidet sich danach auf dem Ottomanen sitzen zu bleiben und sich Schlafen zu legen. Im Bett legt er sich hingegen immer außer Reichweite der Dosenöffner ans Fußende.

Abseits zu seiner innigen, wenngleich nicht wirklich in gleichem Maße erwiderten Beziehung zu Knuddelriese, ist er ein begeisterter Esser. Es ist zwar dank des hochwertigen Futters, das wir nun bekommen, nicht mehr ganz so schlimm und er geht nicht mehr so massiv in die Breite. Aber wenn auch nur die Chance besteht, dass es etwas zu futtern gibt, dann ist er gleich zur Stelle. Dabei geht er durchaus intelligent vor. So macht Dosenöffner Futterlady aktuell Experimente namens „Clickertraining“ mit ihm, bei denen er sich äußerst schlau anstellt und ziemlich schnell weiß, welches Verhalten Futterlady von ihm erwartet. Und er war schon immer absoluter Meister in der Katzenkönigsdisziplin „Süß und Knuddelig-Aussehen“.

Taubes Verhältnis zu Papagei lässt sich hingegen als „Vorsichtig“ zusammenfassen. Man merkt ihm an, dass er gerne mehr mit ihr machen möchte (vor allem balgen). Der große Gentleman ist aber sehr schüchtern und traut sich nicht so richtig an sie ran. Es ist zwar schon besser geworden über die letzten Monate und es gibt entsprechend mittlerweile hin und wieder Momente, in denen sie sich durch das Haus jagen. Aber so richtig viel Zeit möchte Taube weiterhin nicht mit Papagei verbringen. Verlassen die Dosenöffner das Haus, lässt auch er Papagei ganz alleine zurück.

Papagei mag Schuhe

Observationen über Papagei: Objekt Papagei (so bezeichnet wegen ihrer Vorliebe bei Dosenöffner Katzenlady im Bett auf der Schulter zu sitzen und ihrem hohen Mitteilungsbedarf) möchte endlich nach draußen. Nicht nur langweilt sie sich die meiste Zeit, da Objekt Taube nur selten mit ihr spielt. Sie hat natürlich auch mitbekommen, dass es da draußen vor den Türen und Fenstern etwas Interessantes gibt. Wenn Taube die Casa Lysanda durch die Katzenklappe betritt, wartet sie schon ganz hibbelig davor und springt Taube an. Warum die Dosenöffner sie immer noch nicht rauslassen, ist mir derzeit nicht bekannt. Ich habe sie nur von einer vierten Katze namens Pichu reden hören. Ich vermute hier einen direkten Zusammenhang, der sich aber noch erhärten muss. Weitere Berichte folgen.

Um meine Tarnung als fürsorgliche Mutter aufrecht zu erhalten, bringe ich ihr hin und wieder sowohl lebende als auch tote Mäuse mit. Sie hat das Konzept des Tötens zwar offensichtlich noch nicht verstanden aber immerhin ist sie dann einige Stunden beschäftigt und die Maus an einem Herzinfarkt gestorben. Sowie mag sie alle Arten von Tieren und sitzt immer sehr gespannt vor dem Fernseher, wenn gerade eine Tiersendung läuft.

Ansonsten ist sie sehr massiv auf Dosenöffner Futterlady bezogen und traut Knuddelriese nicht wirklich über den Weg. Morgens, wenn die Türen geöffnet werden, sprintet sie sofort zu ihr ins Bett. Und kaum sitzt Futterlady irgendwo, ist Objekt Papagei sofort wieder auf ihrem Schoss. Weiter ist festzuhalten, dass die kleine Scheißbratze (ich toleriere sie zwar aber mag sie überhaupt nicht – und lasse sie das auch immer wissen!) vor Wasser keinen Respekt hat, ähnlich wie Kessy mit Schuhen spielt und von der Toilette sehr fasziniert ist. Wenn einer der Dosenöffner sein Geschäft verrichtet, ist sie immer zur Stelle und schaut genau hin. Ich vermute eine massive Verhaltensstörung, die ebenso dafür verantwortlich ist, dass sie sich eher springend („Parkour“) und mit einem rasend hohen Tempo durch das Haus bewegt. Von geruhsamen Gehen hat sie wohl bislang noch nichts gehört.

Fazit: Die aktuellen Beobachtungen legen nahe, dass derzeit von Taube und Papagei keine Gefahr für unsere glorreiche Katzendiktatur ausgeht. Sie sind beide zu sehr mit sich selbst beschäftigt und alles andere als verbrüderte Rebellen. Ich empfehle dennoch die Fortsetzung der Langzeitbeobachtungen. Vor allem die bereits erwähnten, äußerst mysteriösen Entwicklungen rund um diesen ominösen „Pichu“ sollten weiter im Auge behalten werden. Dadurch könnte sich die gesamte Situation noch einmal verändern.

Gezeichnet

Agent Möwe

Was gibt's?

Was gibt’s? Ich bin der Balu.

Ich muss hier glaube ich so langsam mal was klar stellen. Kann ja nicht angehen, dass die beiden Mädels ständig nur über mich lästern und so tun als wären sie hier die Chefs im Haus (auch wenn ich bislang die meisten Einträge geschrieben habe…). Nein, dass ich ihnen beim Essen den Vortritt lasse hat damit ÜBERHAUPT nichts zu tun! Das macht man als Gentleman so und ich bin definitiv ein gut erzogener, wenn auch etwas schüchterner Kerl. Wobei ich mich eher als „besonnen“ bezeichnen würde – zumindest so lange die Chefin nicht mit Käse, Fisch oder Hähnchenfleisch hantiert. Dann werde ich, das gebe ich offen zu, etwas hibbelig. Aber kann ich was dafür, dass der Kram so gut schmeckt? Da muss ich doch sicherstellen, dass ich definitiv was davon ab kriege und nicht nur meine Konkurrenz namens Nica und Lyssi. Dass es dabei Kollateralschäden geben kann (Aua an diversen Körperstellen der Chefin) tut mir ja durchaus leid aber hey: ESSEN!

Mehr Essen!

Essen kriege ich in diesem Haushalt sowieso viel zu wenig. Die Chefin hat mich nämlich dreist auf Diät gesetzt. Als wären 7,2kg für einen ausgewachsenen Kater zu viel (Anm. d. Red.: Ja, sind es!). Bitte? Ich hätte Ende August nur 5,8kg gewogen? Das stimmt aber jetzt wiege ich doch wieder 6,15kg. Also kann ich bitteschön wieder mehr Essen haben, oder nicht?! Ich wiederhole noch einmal: Das Essen der Chefin schmeckt mittlerweile richtig, richtig gut. Aktuell gibt es nämlich nur noch hochwertiges nasses Katzenfutter (kein zuckerhaltiges Felix mehr!) bzw. „echtes“ Fleisch sowie als Leckerli vor allem getrocknetes Fleisch (aus der Hundeabteilung) oder Fische statt ungesundem (=fett machendem) Trockenfutter und anderem Kram. Ach und eben ab und zu mal ein Stück Käse oder Hähnchenreste. Da muss man doch einfach drauflosschlemmen, oder seht ihr das etwa anders?

Vor allem wenn sie dann auch noch so gemein ist und Nica und Lyssi auf dem Regal mit einer vollen Dose füttert. Da konnte ich bislang immer nur neidisch unten sitzen und zuschauen nachdem mein eigener Napf viel zu schnell leer war. Mittlerweile sind diese Zeiten aber endlich vorbei. Es hat viel Mut gekostet aber ich habe mich endlich getraut mal da hoch zu springen (Lyssi fliegt eher halsbrecherisch durch die Gegend – das hat mit „Springen“ nicht viel zu tun) und siehe da: Gar nicht so schlimm und endlich Zugang zu noch mehr Essen (Anm. d. Red.: Durch das hochwertige Essen und dem damit verbundenen schneller herbeigeführten Völlegefühl dürfte sich sein Gewicht jetzt automatisch einpegeln)! Lyssi passt es zwar nicht, dass wir deswegen nun alle wieder auf dem Boden essen. Aber die Dame muss auch endlich mal lernen, dass die Welt sich eben nicht nur um sie dreht.

Der sanfte Riese

Groß genug für zwei!

Groß genug für zwei!

Abseits der ganzen Essensthematik (man muss ja schließlich sehen wo man bleibt!) bin ich aber definitiv ein ganz lieber und seelenruhiger Kerl, der am liebsten in Gesellschaft ist. Deshalb warte ich immer vorbildlich auf der Terrasse bis Chef und Chefin nach Hause kommen (zumindest bis zu einer gewissen Uhrzeit) und wenn sie dann mal daheim sind, verbringe ich sehr viel Zeit mit ihnen oder zumindest in ihrer Nähe. Zugegeben: Manchmal ruft die Natur und ich muss kurz durch dieses komische Ding namens Katzenklappe, das immer so ewig braucht bis es „klack“ macht (Anm. d. Red.: Der Chip sitzt halt nun einmal nicht in der Pfote, sondern im Hals…) und mich rauslässt (passe jetzt aber wieder etwas besser durch – frage mich nur warum?) und meine Tätigkeit im Garten erledigen. Aber anschließend bin ich sofort zurück an Ort und Stelle. Am schönsten ist es vermutlich, wenn die gesamte Mannschaft auf der Couch sitzt. Dann lege ich mich gerne zufrieden auf dem Ottomanen dazu oder setze mich beim Chef auf den Schoß und lasse mich kraulen. Wenn er nur nicht so unruhig wäre der Typ…immer macht er irgendwas mit Händen oder Füßen. Hat der nie stilles Sitzen gelernt?!

Den Chef mag ich sowieso irgendwie am liebsten. Wenn er da ist, stupse ich ihn gerne an und fordere ihn auf zum Streicheln. Vor allem wenn er sich rüber ins Arbeitszimmer an den Computer begibt. Das finde ich wahnsinnig toll. Da komme ich dann immer gleich mit, springe auf den Schreibtisch und lege mich am liebsten auf sein kuscheliges Mousepad. Ab und zu zwickt und zieht da zwar etwas komisch an meinem Bauch (Anm. d. Red.: Das Mauskabel auf dem er drauf liegt) aber unterm Strich ein total angenehmer Ort an dem ich mich immer gerne aufhalte – also zumindest so lange der Computer an ist und der Chef davor sitzt. Bin im Herzen halt doch ein kleiner Schmusekater. Tut er das nicht, dann ist mein nächster Lieblingsort die Bettdecke der Chefin im Schlafzimmer. Wenn sie drin liegt, dann mag ich das zwar nicht so sehr und lege mich auf die andere Bettseite (Thema „Unruhe“) aber wenn die Hütte leer ist, dann verziehe ich mich schon sehr gerne an diesen sicheren und kuschelig warmen Ort während andere Vertreter meiner Art in diesem Haushalt vor allem Kisten zu bevorzugen scheinen.

Der schlafende Bär

Nica auf einem "fliegenden Teppich"

Nica auf einem „fliegenden Teppich“

Mit den „anderen Vertretern“ meine ich natürlich zu aller erst Nica, meine liebe, wenn auch etwas begriffsstutzige Freundin (liegt vielleicht an der Sprachbarriere – mein rumänisches ist immer noch nicht so gut). Sie versteht zwar weiterhin nicht, dass ich ab und zu schon gerne mit ihr spielen möchte und geht dann einfach weg. Aber deswegen lasse ich sie die meiste Zeit einfach in Ruhe und behandele sie mit liebevollem Respekt. Ich lecke ihr beispielsweise gerne das Fell wenn sie das möchte (stupst mich dann an), sitze/liege still in ihrer Nähe und leiste ihr Gesellschaft, teile mir mit ihr ein Körbchen und gebe ihr Bescheid, wenn es etwas Relevantes zu beachten gibt (Essen). Wir sind quasi mittlerweile ein eingespieltes Team bzw. mit der Ankunft von Lyssi vielleicht sogar eher wie ein altes Ehepaar. Sie fängt die Mäuse und ich ignoriere sie weil ich besseres Futter von der Chefin bekomme :smile: . Und im Gegensatz zu mir will sie irgendwie dauernd in den Keller. Sobald nur einer unserer Dosenöffner sich auf den Weg macht, springt sie auf und hinterher. Verstehe ich einfach nicht. Hat sie denn nichts aus dem Ich war drei Tage im Kohlenkeller eingesperrt-Fiasko gelernt?

Aber Nica ist definitiv schon etwas Besonderes. Derzeit befindet sie sich ein wenig im Winterschlaf und verbringt die meiste Zeit irgendwo im absoluten Ruhemodus. „Irgendwo“ ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen. Zwar hat sie wie wir alle bestimmte Lieblingsorte (mit Pullis ausgelegte Kiste auf der Kommode im Wohnzimmer, grundsätzlich Kisten aller Art sowie offene Schränke und Schubladen und die Couch-Ecke). Aber sie ist eindeutig offen für Neues. Egal ob auf Fensterbänken, in der Katzenhöhle, auf den Regalen, in den Regalen oder auf fliegenden Mappen (siehe Bild) – es gibt nichts wo sie sich nicht hinlegen und schlafen würde. Okay, das stimmt nicht ganz: Bei der Chefin auf den Schoß geht sie nur mit Widerwillen. Passt ihr gar nicht, wenn vor allem der Chef sie morgens ins Schlafzimmer holt und sie dann „Zwangsgestreichelt“ wird. Verstehe ich gar nicht. Da ist unser Springbock eindeutig ein anderes Kaliber.

Der aufgedrehte Springbock

"Wad upp Lyss'sis?!"

„Jo! We cool, sis!“ – „So cool, bro!“ – „Word!“

Jaja, die Lyssi. Hoffentlich wird die Kleine mit der Zeit noch ruhiger und vielleicht sogar etwas weniger anhänglich. Kaum sitzt oder liegtdie Chefin irgendwo, ist Lyssi auf ihrem Schoss und will die volle Aufmerksamkeit. Sie kann deshalb mittlerweile morgens schon gar nicht mehr aufstehen weil da immer so eine langgezogene Katze ihr fast im Gesicht liegt. Ansonsten wird durch das Haus gerannt und alles unsicher gemacht, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sie hat sogar aus Langeweile schon den Kalender angefressen. Einen Kalender! Wie kommt auf so eine Idee?! Ich kann sogar nicht mehr durch die Katzenklappe rein, weil sie mich dann immer sofort anspringt! Müsst ihr euch mal vorstellen: Ich muss Angst haben ins Haus zu gehen. Aber sie ist noch lernfähig mit ihren sieben Monaten, keine Frage. Letzte Woche hat sie beispielsweise ihre erste Maus gefangen, die Nica für sie lebend mitgebracht hat. Sind wir als ihre Ersatz-Eltern natürlich sehr stolz darauf! Das wird noch was mit ihr, wenn sie dann endlich mit uns raus darf.

Für sie bin ich wohl auch das große Vorbild – mit allen Vor- und Nachteilen. Zum Beispiel ist es nicht ganz so gut, dass sie beim Futter genauso wie ich ganz vorne mit dabei sein will. Und ihr wisst was das bedeutet: Ich könnte weniger kriegen! Und das sehe ich mal so gar nicht ein! Natürlich schimpfe ich nicht mir ihr aber ich drängele mich dann durchaus etwas härter vor oder schnappe ihr das Leckerli unter den Pfoten weg. Sie soll schließlich lernen wer hier der Herr im Haus ist – nach Nica zumindest. Aber gut, das sind Details. Ansonsten werden wir definitiv warm miteinander vor allem seit sie mal eine Woche lang so ein komisches blaues Ding anhatte nach einem Tierarztbesuch (Anm. d. Red.: Kastration). Ich lasse sie jetzt näher ran an mich und jage sie auch mal voller Freude durchs Haus. Natürlich nur alles gespielt aber deswegen ist es ja so spaßig. Dass sich dadurch die Situation mit der Katzenklappe ergeben hat muss ich wohl für das erste aktzeptieren. Trotzdem schön, dass wir uns so langsam verstehen und sie ihre Angst vor mir verliert (im gleichen Napf mitessen mag sie trotzdem noch nicht). Ja, ich habe sie am Anfang vielleicht etwas zu aggressiv angegangen. Aber das war nicht so ernst gemeint wie sie es anscheinend interpretiert hat. Es ist deshalb schön zu sehen, dass sich das nun zu ändern scheint und sie versteht, dass ich sie nicht auffressen werde – zumindest solange ich noch anderes Futter bekomme…

Katzenspedition

Auch Lyssis Verhältnis zu meiner Nica scheint sich etwas zu lockern. Zwar ruft sie Nica weiterhin gerne mal mit einem Knurren zur Ordnung (natürlich zu recht). Aber wie es sich für Tratschtanten gehört, unterhalten sie sich gerne und viel miteinander (wobei Lyssi eher „gurrt“) und wie erwähnt hat Nica ihr sogar schon eine Maus mitgebracht. Ist halt doch unser Mädchen, die Lyssi. Leider hat Nica letzte Woche nicht nur Mäuse ins Wohnzimmer geholt, es waren zusätzlich noch illegale Einwanderer mit dabei: Flöhe! Dank meinem dicken Fell merke ich ja nichts von und Nica scheint sich ebenso wenig dran zu stören. Und vielleicht würde ich noch schneller abnehmen dank der kleinen Springteufel. Aber besonders mögen tue ich die trotzdem nicht und bin froh, dass sich unsere Chefin aktuell drum kümmert sie zu beseitigen (Anm. d. Red.: Mit Advantage für Katzen).

Über das Ergebnis berichte ich euch allerdings ein andermal. Meine Pfoten tun von dem ganzen Tippen schon weh und ich brauche so langsam mal wieder was zu essen! *pruuh*

Coole Rennstreifen

Coole Rennstreifen

Der Flur (und Abstellkammer) wartet immer noch auf seine Renovierung (Tapeten runter, Putz und schicke Farbe drauf). Stattdessen beschäftigen wir uns derzeit hauptsächlich mit dem Auspacken der restlichen Kisten, die noch im Keller warten und so langsam auch mal damit die Deko in den einzelnen Räumen verteilen. Aber ganz ehrlich: Wir lassen es jetzt mal wieder etwas lockerer angehen. Der Flur rennt schließlich nicht weg (hoffe ich zumindest?) und es stehen schlicht wichtigere Dinge an :wink: .

Zumal vergangene Woche endlich unsere eigens angefertigten Gardienen (und ein Vorhang) eingetroffen sind. Damit sieht es hier endlich so richtig aus – sowohl von außen als auch von Innen (ein Bauarbeiter von gegenüber hatte mal überrascht gefragt „Ach, hier wohnt jemand?“ als wir morgens aus dem Haus sind). Zwar mussten wir uns ein wenig dran gewöhnen, dass die Zimmer nun einen Tick dunkler sind. Aber zum Ausgleich sind die Gardinen sehr hübsch geworden, wie ich finde. Hatte natürlich seinen mittleren, dreistelligen Preis sie passend schneidern zu lassen statt einfach im Baumarkt ein paar 08/15-Dinger mitzunehmen. Aber wenn ich jetzt schon seit fast zwei Jahren so gut wie keine Spiele mehr kaufe (Kairosoft springt mittlerweile immer mehr auf den Free-2-Play-Zug auf), dann kann ich mir auch anständige Fensterverdeckung leisten!

Aber ja, jetzt kann ich tatsächlich so langsam mit gutem Gewissen mit einem „Ja“ auf die Frage „Na, habt ihr euch schon eingelebt?“ antworten. Wenn man das Haus betritt, sieht es zwar immer noch aus wie Baustelle. Doch in den eigentlichen „Lebensräumen“ ist der „temporäre“ Anstrich, wie ich ihn im April genannt hatte, verschwunden. Dass ich endlich wieder im gemeinsamen Bett schlafen darf, hilft natürlich ebenso ein wenig mich wohler zu fühlen. Nein, ganz weg ist das Schnarchen wie erwähnt nicht. Aber dank den extra für 104 Euro bei KIND angefertigten Silikon-Ohrstöpseln KINDsilence kann Lysanda auch mit mir neben dran wieder ruhig schlafen.

Ärzte en mass

InBody 770 (Herstellerbild)

InBody 770 (Herstellerbild)

Die Arztbesuche sind hingegen zwar weniger geworden aber noch nicht komplett vorbei. Zum einen steht noch der Schlafapnoe-Test (Atemstillstand während dem Schlafen) aus. Dazu kriege ich Ende des Monats ein Gerät mit nach Hause, dass das entsprechend misst. Bei negativem Ergebnis geht es dann ins Schlaflabor. Zum anderen wurde jetzt der Orthopädie sowie eine Neurologin aktiviert. Unter anderem weil mein linker Fuß kürzer ist als mein rechter (circa 0,7cm – deshalb jetzt eine 5mm hohe Einlage im Schuh) und ich mehrere taube Stellen am Körper habe (linkes Knie, rechter Daumen, rechter großer Zeh – wenn ihr das Bedürfnis habt mich zu schlagen dann also bitte da!). Sind natürlich alles keine neuen Sachen aber ich habe mich in der Vergangenheit (wie bei so vielem) einfach nicht drum gekümmert. Und wer weiß wie viel Schlimmer das alles noch werden kann, wenn ich es nicht zumindest jetzt mal so langsam behandeln lasse.

Man könnte echt meinen, ich wäre schon 60 Jahre alt, so kaputt wie ich anscheinend bin. Wobei: Von meiner InBody-Messung war ich tatsächlich positiv überrascht, denn ich habe an allen Stellen (Arme, Rumpf und Beine) im Körper Muskeln im Normalbereich. Ich bin „nur“ rund 12kg zu fett. Genug Muskeln sind schon da (mehr geht freilich immer). Ach und mein linker Arm ist eine Lusche im Vergleich zum rechten. Aber das trainiere ich jetzt logischerweise explizit weg. Nein, nicht durch Masturbieren (daher könnte eher das Problem herrühren :wink: ). Was ihr immer denkt…echt schlimm. Für irgendwas muss doch schließlich so eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gut sein.

Die lieben Vierbeiner

Ein Balu auf der Couch

Ein Balu auf der Couch

Nica und Balu geht es auch immer noch blendend obwohl sich herausgestellt hat, dass wir sie anfangs komplett falsch eingeschätzt hatten. So sollte eigentlich Balu der scheue Einzel- und Freigänger sein, den wir den ganzen Tag nicht sehen würden, weil er dauernd draußen auf der Jagd ist. Tatsächlich ist er jedoch der anhänglichste von Beiden. Sind wir da, ist Balu da – und zwar immer direkt an unserer Seite. Da wagt man sich gar nicht vom Stuhl aufzustehen, weil er sofort draufstitzt. Nica hingegen? Die hat ihre Plätzchen (auf der Couch, im Karton, etc.) wo sie friedlich schläft und sie sagt nicht nein, wenn man sie knuddelt. Doch sie tendiert sehr stark zum Rausgehen. Pünktlich 21 Uhr abends geht es raus. Essen dauert zu lange? Sie geht raus. Essen passt ihr nicht? Sie geht raus. Wir knuddeln sie zu viel? Sie geht raus. Zwar kommt sie irgendwann immer wieder, war also bislang nicht noch einmal in irgendeinem Keller gefangen. Aber sie ist definitiv nicht die verschmuste Wohnzimmerkatze, die wir erwartet hatten. Im Gegenteil dürfte sie es sein, die uns gefühlt jeden Tag 1-3 Mäuse ins Wohnzimmer legt (immerhin nicht auf den Teppich, sondern nur auf die Fliesen!).

Was nicht heißt, dass Balu 24 Stunden nur im Haus verbringt. Sind wir nicht da, ist er nicht da. So geht er abends sobald wir ins Bett gehen durchaus sofort raus und verteidigt anschließend sein Territorium (=unser Haus) gegen die fiese Katze von der wir nicht wissen, zu welchem Nachbarn sie gehört. Scheinen sich auch absolut nicht zu vertragen die Zwei. Hat ganz schöne Kratzspuren an der Nase, der Arme. Und vor kurzem war über seinem Auge eine dicke Beule (ging zum Glück von alleine weg). Was er da wohl getrieben hat, um sich die zu holen? Wir wissen es nicht. Aber sorgen machen wir uns noch keine. Er ist ein großer, starker Kater und er hat ja als Schrebergarten-Streuner durchaus seine Erfahrungen mit der ganzen Sache.

Man könnte also durchaus sagen, dass die zwei die ureigene Katzen-Aufgabenverteilung haben. Die Frauen holen das Essen, die Männer verteidigen es. Wir wissen allerdings nicht, wer von beiden dann immer die Schlachtfelder im Wohnzimmer hinterlässt (oftmals sind die Mäuse fast vollständig aufgefressen). Ist auch egal. Wichtig ist, dass sie sich bei uns wohl fühlen und auch miteinander klarkommen. Und vor allem letzteres tun sie definitiv. So viel wie die beiden schmusen können die sich nicht hassen.

Und mit diesem Status gebe ich ab bis Montag!

Sicarius

Regale und Katzen

So viel verschwendetes Geld...

So viel verschwendetes Geld…

„Hach, endlich mal wieder frische Luft!“ sagt die Battlestar Galactica-Komplettbox zur Band of Brothers-Metallkiste und atmet tief ein. „Ja, in den scheiß Umzugskarton will ich nicht wieder rein. Kein Licht, schlechte Luft und auch sonst sehr klaustrophobische Verhältnisse. Hier im Regal ist es zwar auch eng aber immerhin kriegen wir was von der Action mit!“ ertönt es als Antwort. „Du hast gut reden! Du stehst ja auch vorne! *hmpf*“ rufen die 24-Staffelboxen von hinten unisono.

Ja, 6 1/2 Monate nach dem Umzug sind endlich alle Bücher, Filme, Serien und sonstige Fernsehunterhaltung aus den Kartons in die Regale gewandert. Hat sogar alles gepasst wie geplant. Vor allem für die Serien und die sonstigen Kategorien endet damit eine Gefangenschaft, die nun fast drei Jahre gedauert hat. Weder in Eckental noch in Klein-Gerau hatte ich sie aus Platzgründen ausgepackt. Auch meine zahlreichen Figuren stehen schon an ihrem vorgesehenen Platz. Die Videospiele sind hingegen bislang nur in alphabetischer Reihenfolge im Arbeitszimmer verteilt. Der letzte Schritt – sie ins Regal packen – wird aber diese Woche passieren. Und dann, ja dann darf ENDLICH der Hauptrechner wieder die süße Elektrizität durch seine Leiterbahnen fließen spüren. Hoffentlich geht noch alles. Vor allem beim Subwoofer bin ich nach zwei Umzügen und zwei Mal zur Reparatur einschicken etwas nervös. Aber wie heißt es so schön: Aller guten Dinge sind drei.

Wohnzimmer?

Für uns?!

Für uns?!

Am Donnerstag haben wir noch das Wohnzimmer gegen ein Couchzimmer getauscht. Wie angekündigt kamen die Jungs von Segmüller und haben in Windeseile unsere neue und durchaus den gesamten Raum dominierende (226x321x172cm) Sitzgelegenheit „Polstergarnitur Linus“ aufgebaut. Das war aber logischerweise genauso gedacht obwohl ich durchaus ein paar Bedenken hatte, ob sie wirklich reinpasst. Doch vor allem Lysanda hat den Tag der hohen Lehnen herbeigesehnt, da ihr bei meiner alten Couch immer der Nacken wehtat. Haben denke ich auch ein ganz gutes Schnäppchen gemacht als wir sie Ende April geordert haben. Dabei war es wirklich nur Zufall, dass wir uns mal im Segmüller umgeschaut hatten und direkt am Eingang das Schmuckstück im Angebot für 600 Euro (ohne irgendwelche Extras) gesehen hatten. Als wir vor kurzem mal wieder da waren, hat sie wieder gut ein Viertel mehr gekostet als wir mit allem Drum und Dran (integriertem Bett, Schublade, zwei Lehnen zum Umklappen, Anlieferung) bezahlt haben (ca. 1.000 Euro). So muss das sein.

Nica und Balu haben sich selbstverständlich auch gleich draufgestürzt und vor allem Nica scheint sie bereits ins Herz geschlossen zu haben. Allerdings nicht nur als Liegeplatz, sondern auch als Sprungbrett auf die Regale. Für was wir extra eine Katzentreppe links an die „Medienwand“ gebaut haben? Keine Ahnung. Aber immerhin nutzt sie jetzt endlich mal die Möglichkeit sich da oben in Ruhe ins Körbchen zu legen. Balu hingegen ist das weiterhin nicht so wirklich geheuer.

Katzen!

Und wenn wir schon beim Thema sind: Nica und Balu geht es weiterhin ganz gut bei uns. Vor allem unser Energiebündel ist immer noch für viele Überraschungen gut, die wir eher Balu zugetraut hätten. So hatten wir schon mindestens drei Wühlmäuse und einen Vogel im Haus (alle tot), die Nica erfolgreich erlegt und durch die Katzenklappe geschleppt hat. Sie ist sogar so gerne draußen unterwegs (zum Glück mittlerweile ohne sich einsperren zu lassen), dass sie zumindest morgens gar nicht pünktlich zum Essen da ist.

Pünktlich zum Essen? Wie soll man denn das verstehen? Nun, wir haben uns tatsächlich einen Futterautomat gekauft. Damit wir nicht für jede Tagung an der wir mal zwei Tage weg sind gleich einen Katzensitter suchen müssen bzw. in eventuellen Urlaubssituationen (es steht schon sehr bald eine gewisse Hochzeitsreise an [nein, noch habt ihr nichts verpasst] und zumindest mein Kur-Antrag wurde genehmigt [ja, wieder nach Utersum!]). Und zwar den Trixie Futterautomat TX6.

Der TX6

Immer diese Anstandsreste...

Immer diese Anstandsreste…

Wie der Name schon sagt, passen da sechs Mahlzeiten rein. Da das Ding allerdings nicht Luftdicht ist, ist es beim aktuellen Wetter nur bedingt zu empfehlen so viel auf einmal reinzupacken. Zumindest wir haben die Erfahrung gemacht, dass ab dem vierten Fach die Katzen das enthaltene Nassfutter (ginge natürlich auch Trockenfutter) nicht mehr ganz so bereitwillig bzw. gar nicht mehr fressen wollen. Bei zwei Mahlzeiten pro Tag reicht es also auf jeden Fall zwei Tage lang. Auf Wunsch kann aber auch noch eine dritte Mahlzeit einprogrammiert werden. Standardmäßig macht er um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr das jeweils nächste Fach auf. Kann aber natürlich individuell eingestellt werden, wenn man möchte. Wir haben hingegen nur die Mittagsmahlzeit einfach ausgeschaltet.

Nica und Balu haben das auch ziemlich schnell kapiert – mit der Ausnahme, dass Nica irgendwie um 6 Uhr morgens noch nicht wieder im Haus ist. Zum Vorteil von Balu, der dann endlich mal in Ruhe futtern kann (meist alles leer…). Können das Ding entsprechend bislang uneingeschränkt empfehlen. Für den Preis definitiv okay. Nur Wasser verträgt er nicht ganz so gut. Hatte beim Saubermachen irgendwie zu viel abbekommen und musste dann erst einmal ein paar Tage trocknen, bevor die Elektronik sich wieder gefangen hatte. Geht aber nun wieder ohne Einschränkungen.

Es gibt zwar auch Hightech-Lösungen, die dicht sind und sogar mit Chip funktionieren. Aber die sind entweder sündhaft teuer oder fassen nur eine Mahlzeit. Und speziell letzteres ist logischerweise nicht ganz Sinn der Sache – zumindest bei uns. Gibt natürlich Situationen wo zum Beispiel eine Katze Spezialfutter bekommen muss, dann braucht man sowas.

Und damit gebe ich ab bis Montag!

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