Sicarius

Back alive!

Am Samstag kam also endlich mein Mainboard wieder von K&M Elektronik zurück – inkl. einer Rechnung über 8 Euro Porto (3 Euro Nachnahmegebühr), diese Drecksäcke. An der Funktionsfähigkeit hatte ich meine Zweifel, denn ich hatte ja bereits vergangenen Donnerstag angerufen und mitgeteilt bekommen, dass von Gigabyte das Board als „Nicht defekt“ eingestuft worden war. Zu meiner Überraschung haben die Techniker von Gigabyte allerdings doch etwas am Mutterbrett gemacht: Das Masterbios aufgespielt – und genau das war alles was es gebraucht hat. Zwar musste ich wegen meiner CPU gleich wieder das BIOS updaten, aber das hat dieses Mal ohne Probleme funktioniert und seit Samstagnachmittag bin ich nach ungefähr drei Wochen Abstinenz endlich wieder voll funktionsfähig. Soviel also zu „4 bis 6 Wochen“.

Entzugserscheinungen hatte ich während der drei Wochen allerdings nicht wirklich. Das einzige was ich bedauere ist, dass ich meinen Laptop so „zumüllen“ musste. Ursprünglich habe ich ihn mir ja nur als reines Schreib- und Recherchegerät angeschafft gehabt und aus gutem Grund keine Spiele installiert. Aber dafür habe ich nun zwei ältere Titel endlich mal durchgespielt und konnte zum ersten Mal erfahren, was ich sowieso schon lange wusste: Mobility Grafikchips mit Shared Memory sind einfach „fürn Arsch“. Wenn es eine Mobility Radeon 7500 nicht einmal schafft einen acht Jahre alten Titel durchgehend flüssig darzustellen, dann gibt mir das schon zu denken.

Okay, ein- oder zweimal hatte ich vergessen die Stromversorgung anzuschließen. Da taktet er den Grafikchip automatisch runter, aber besonders der Nebel in Rune macht ihm, unverständlicherweise, wahnsinnig zu schaffen.

Gespielt habe ich natürlich mit angeschlossener Maus. Ohne externe Maus irgendetwas zu zocken, habe ich einmal auf einer von Jackies LANs gemacht und in Counter-Strike fühlte sich das an, als würde ich mit einem Gamepad spielen – genauso viel habe ich auch getroffen.

Als letztes auf dem Laptop angefangen hatte ich Aliens vs. Predator 2: Primal Hunt und ich muss sagen, dass ich mittlerweile verstehe warum es, im Gegensatz zum Hauptspiel (Metascore 85), unterirdisch schlechte Wertungen erhalten hat (Metascore: 55). Schon die erste Kampagne, in der man eine dumme und absolut stereotypische Russentussy steuert, ist einfach nur erschreckend schlecht. Nicht nur das Third Law Interactive vollkommen auf Spannung oder Horror verzichtet und stattdessen vollkommen sichtbar haufenweise Gegner in den Level teleportiert, der Spieler bekommt sie auch gleichzeitig noch schön in den Rücken gesetzt. Das Ergebnis ist ein nerviger Prozess aus ständigem Laden und Speichern, bei dem man jeden Millimeter des Levels auswendig lernen muss um zu überleben. Das hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Spaß zu tun…

Ich beiß mich allerdings in der Hoffnung durch, dass die Predator- und Predalienkampagnen vielleicht doch etwas besser gelungen sind.

Auf meinem Hauptrechner habe ich natürlich gleich Devil May Cry 4 installiert. Ein detaillierter „Angespielt“-Bericht wird dazu vermutlich noch folgen, sobald ich mehr Stunden investieren konnte, aber die erste Spielstunde (bis zur Besiegung des ersten Endgegners) war einfach nur genial. Nicht nur die fantastische und trotzdem hardwareschonende DX10-Grafik – ja, sie haben aus Lost Planet tatsächlich gelernt – ist zum niederknien schön. Auch Nero mit seinem Dämonenarm spielt sich erfrischend anders als Dante im dritten Teil – obwohl er nicht ganz so cool und überheblich auftritt. Außerdem ist es einfach mal wieder äußerst angenehm einen Prügler am PC zu spielen (mit Gamepad versteht sich). Ich hoffe deshalb, dass Capcom seinen Kurs in dieser Hinsicht beibehält und uns auch in Zukunft immer mit einer Portierung ihrer Spiele beglückt. Und vielleicht folgen ja auch noch andere Publisher diesem Beispiel (Soul Calibur? Dead or Alive? Rumble Roses? *bambiblick*).

Und damit gebe ich ab bis Donnerstag. Es gibt schließlich einiges auf- und nachzuholen. Unter anderem die Aufnahme der zweiten Folge des Podcasts vorbereiten!

9 Kommentare

Da war er noch nicht mal im Bett…

Najo, Soul Calibur auf dem PC wird bestimmt schön auch wenn der vierte Titel meines Erachtens nicht so gut werden wird, wie viele hoffen.

DMC4 wird sehr umschwingen, wenn man statt als Nero plötzlich wieder als Dante spielt. Dämonenarm und Akimbo/Schwert ist doch schon unterschiedlich. Die Grafik gugg ich mir trotzdem gerne auf dem PC an. :D

Streetfighter IV !!! ^^

@ Ron: ich geh morgens um 6 ins bett… frag nich warum. das weiss weder ich noch irgendeiner der ärzte bei denen ich war…

Die Sache war so:

Ich hatte heut Schulung, ergo hatte ich keinen Computerzugriff und konnte demnach von der Arbeit den Eintrag nicht hochladen. Und da ich wusste, dass ich erst um 17 Uhr oder später heimkomm, wollt ich den Eintrag noch frühs online bringen. Da ich eine Stunde später erst weg musste und mein Wecker trotzdem bereits um 5:50 geklingelt hätte, hatte ich bereits alles vorbereitet und den Laptop im Standby nebens Bett gelegt.

Tja in der Nacht bin ich aber dann aufgewacht und musste dringend dem Ruf der Natur folgen (also aufstehen). Da hab ich mir gedacht, sparste den Strom, passt schnell die Uhrzeit an, drückst hinzufügen und fährst die Kiste dann runter. So ist die Postingzeit entstanden :).

um mal auf den Eintrag einzugehen:
Das is etwas worum ich die Konsoleros ech beneide: richtig gute Fighting-Games (hab früher fälschlicherweise gedacht das wären Beat ‚em ups, aber da gibts wohl en paar Unterschiede ;) )
letztens mal Soul Calibur auf der PS2 gezockt und ich muss sagen, dass macht schon gut spaß :D

Als Beat’em Up werden Spiele bezeichnet in deneneiner gegen mehrere kämpft bzw. halt generell Titel in denen es gilt im Nahkampf prügelnd durch Levels zu ziehen – DMC4 ist ein Beat’em Up. Ein Fighting Game ist hingegen nur ein 1vs1 in einem begrenzten Bereich – Street Fighter & Co. eben. Ist doch gar nicht so schwer ;).

Jetzt wo unser Strategiespiele auf die Konsole abwandern, wird es aber auch wirklich mal Zeit, dass ein Urkonsolengenre mal zu uns rüberwandert.

Und genau deshalb MUSS jeder die PC-Version von Street Fighter IV kaufen – egal ob es ihn interessiert oder nicht! Wir Spieler müssen da den anderen Publishern ein Zeichen setzen!

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