Der damalige Blick in die Glaskugel. (Bild von Lysanda)

Bagdadsoftware existiert noch? Check, auch wenn es mittlerweile Beim Christoph heißt. Es gibt regelmäßig neue Inhalte? Check. Die Inhalte drehen sich immer noch um Videospiele, Katzen und anderen Nerdkram? Nicht mehr ausschließlich, aber ja: Die Themen werden ebenfalls ausgiebig behandelt. Wir können also zusammenfassen: Meine vor zehn Jahren ausgesprochene Hoffnung hat sich vollumfänglich erfüllt. Glück gehabt. War aber zugebenermaßen auch nicht all zu schwer. Und damit ein herzliches Willkommen zum 1.644 Beitrag auf dieser Seite. Völlig außerhalb des Rhythmus, denn es gibt etwas zu feiern: Den 20. Geburtstag von Beim Christoph. Die Seite, die anfangs Killer’s World und danach Bagdadsoftware hieß, bevor der Webmaster endlich erwachsen wurde und einen halbwegs anständigen Namen wählte.

Ja, es sind tatsächlich schon wieder 10 Jahre vergangen und wir alle entsprechend älter geworden. Und obwohl es einem manchmal vorkommt als wäre alles erst gestern passiert: In den zehn Jahren hat sich einiges getan. Nicht nur an und auf der Seite, sondern auch im Leben des Webmasters. Zu merken war damals am 9. März 2011 davon aber nichts. Zwei Einträge die Woche hauptsächlich über Videospiele waren noch die Regel mit vergleichsweise vielen Kommentaren (816 in 2011) sowie so einigen Gastbeiträge der alten Garde namens Azzkickr, Rondrer und JakillSlavik, die euch vor allem 2012 während meines Rehaaufenthalts (der erfolgreichste Eintrag in der Geschichte der Seite) netterweise mit Inhalten versorgte. Aber die erste große Veränderung sollte tatsächlich noch 2011 stattfinden:

Im Herbst beendete ich nach etwas mehr als 2 1/2 Jahren meine redaktionelle Mitarbeit bei GamersGlobal. Völlig überraschend für die Leser (gab‘ auch nie eine Abschiedsnews) aber selbst im Nachhinein betrachtet immer noch die richtige Entscheidung – mal abgesehen davon, dass mittlerweile ein Großteil der dortigen redaktionellen Inhalte nur noch aus Videos bestehen und darauf hätte ich sowieso keinen Bock gehabt. Ich hab‘ unter anderem deshalb Jörgs Angebot ausgeschlagen eine Vorschau zu DOOM (2016) zu machen. Ich weiß, der id-Fanboy lässt sich die Chance entgehen ein Meisterwerk vorab zu spielen. Aber die Prioritäten hatten sich bei mir halt zu dem Zeitpunkt bereits grundlegend geändert. Doch erstmal zurück zu 2011:

Zu viel zu tun

Und nein, es waren nicht nur die Anonymen…

Wie ich in meinem dazugehörigen Eintrag schrieb: Am Ende des Tages hatte ich einfach zu viel Zeit für GamersGlobal geopfert, dafür keinen anständigen Lohn erhalten und eine Perspektive, dass sich das mittelfristig ändern würde gab‘ es ebenfalls nicht (Stichwort „gut bezahlte Festanstellung“). Das hat dann doch langsam aber sicher die (vielen) guten Seiten dieser Tätigkeit aufgefressen. Die vier Wochen im Mai/Juni 2011 mit dem Dreiergespann BRINK (es ist und bleibt ein genialer Mehrspieler-Shooter!), Red Faction: Armageddon (ich hatte Spaß damit) und Duke Nukem Forever (mittlerweile schon dreimal durchgespielt) und den dutzenden dazugehörigen „Hat dir jemand ins Gehirn geschissen?!“-Kommentaren (freie Interpretation von mir) gaben mir dann endgültig den Rest. Das konnte so nicht weitergehen.

Vor allem, weil auf der Arbeit der FTTH-Ausbau von Aschaffenburg an Fahrt aufnahm und ich dort dann zwei Jahre lang stellvertretender Projektleiter, Projektbüro und Mädchen für alles gleichzeitig sein durfte – mit entsprechend vielen Überstunden. Ein paar Artikel sollten 2012 zwar noch von mir bei GamersGlobal erscheinen aber rein formal war am 30.09.2011 Schluss. Das galt auch irgendwie für den Bagdadsoftware Podcast. Bis Februar 2012 erschienen weiter die monatlichen Folgen aber die Wahrheit ist, dass er bereits Ende 2011 im Sterben lag. Ich weiß bis heute nicht so richtig was ich falsch gemacht habe (abseits des Namens) oder ob mit dem Wegfall von GamersGlobal einfach nur die Mitarbeit von fremden Gästen bei mir uninteressant wurde. Vermutlich war ich einfach nur ausgelaugt und mit der Arbeit zu sehr beschäftigt, um mich anständig zu kümmern. Fakt ist: Keine neuen Gäste und nur mit meinem Freundeskreis wollte ich nicht jeden Monat eind Folge aufzeichnen. Ende 2012 war dann entsprechend ebenfalls offiziell Ende Gelände damit. Und nein: Obwohl der Podcast überraschenderweise viele Fans hatte (danke euch!), ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr dieses Formats so ziemlich bei null. Was nicht heißt, dass es nie wieder einen Podcast von mir geben könnte. Lysanda und ich haben durchaus Ideen (nur zu wenig Zeit). Aber einen über Spiele und die Spieleindustrie – höchst unwahrscheinlich.

Die nächste Phase

Bei schlechter Belichtung Packungen in die Kamera halten ftw.!

Ansonsten gibt es erstaunlich wenig zu 2012 zu sagen. Das große Highlight war die Reha Anfang des Jahres. Anschließend versank ich wieder in Arbeit aber Beim Christoph wurde weiterhin wie gewohnt zwei Mal pro Woche mit Inhalten versorgt mit Kessy als unsere Göttin der Knuddeleinheiten. Anfang 2013 kam ich (und das restliche Dorf) hingegen endlich im digitalen Zeitalter an als VDSL50 freigeschaltet wurde – und begann prompt mit Christoph spielt eine Videoserie zu produzieren. Bitte? Das würde im kompletten Widerspruch zu meinen obigen GamersGlobal-Aussagen stehen? Ja, tut es. Und das Ergebnis war entsprechend nur mäßig gut. Die Idee dahinter, Spielevideos mit etwas Mehrwert, war sicherlich ehrenhaft. Und den Unboxing-Teil finde ich weiterhin gut. Doch wir sind uns vermutlich einig (zumindest sagen es die Zuschauerzahlen), dass die Stunde Gameplay nur in den wenigsten Fällen wirklich zu gebrauchen war. Statt es richtig anzugehen hatte ich mal wieder die faule Route (=so wenig wie möglich Schneiden müssen) gewählt in dem Glauben damit dem Zuschauer etwas Gutes zu tun. Fehlanzeige. Es hätte vielleicht funktioniert, wenn ich mehr den Mund aufbekommen hätte. Aber mit Schweigen im Walde hält man nicht viele bei der Stange.

Zwei Jahre lang habe ich es am Ende zwar durchgezogen aber der Verlust hält sich aus meiner Sicht in Grenzen. Würde ich heute nicht mehr so machen und ganz anders angehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich bereue es gemacht zu haben. Es war wie immer eine lehrreiche Zeit und gerade Beim Christoph erlaubt es mir ja auch mal ein bisschen zu experimentieren und meine Erfahrungen zu machen. Außerdem waren die Videos bei allem Aufwand durchaus praktisch. Ich hatte mein Eintragsthema und konnte sogar auf Vorrat produzieren. So musste ich nicht meine Autoren belästigen und hatte trotzdem ein paar Verschnaufspausen während es im realen Leben so richtig anfing drunter und drüber zu gehen.

Altes hinter sich lassen

Der FTTH Ausbau in Aschaffenburg war zwar rein formal Ende 2012 abgeschlossen (und der Betriebsrat zwang den Projektleiter und mich die angesammelten Überstunden endlich abzufeiern), die Nacharbeiten beschäftigen uns aber weiter. Hinzukam, dass ich für die interne Talentförderung ausgewählt worden war und im April 2013 dann als „Belohnung“ für ein halbes Jahr zusätzlich noch in unserer Zentrale in Bonn arbeitete. Sprich nach der doppelten Belastung 2012 mit FTTH-Ausbau Aschaffenburg und FTTC-Ausbau in meiner alten Heimat“stadt“ Gunzenbach, nun die Doppelbelastung FTTH-Ausbau Aschaffenburg und Projekt in einem englischsprachigen Team in der Zentrale. Und dann kam auch noch völlig überraschend der Umzug nach Nürnberg dazu. Es sollte der Beginn des größten Umbruchs in meinem Leben sein. Ich blieb zwar nicht einmal ein komplettes Jahr dort (zum Unmut der Vermieterin…) aber endlich hatte ich mich vom Nabel meines Elternhauses losgelöst und war auf mich allein gestellt. Der Sicarius wurde endlich erwachsen – und kaufte sich prompt eine PlayStation 3 sowie einen Esstisch voller Spiele, um das zu feiern (oder weil aufgrund des PlayStation-4-Releases nun alle ihre Konsolen verscherbelten). Und nein, er hat bislang nur einen Bruchteil davon auch nur angespielt. Wir kennen doch unseren Webmaster.

Ihr dachtet ich scherze, oder? :tongue:

Doch nicht nur im Privaten bahnte sich eine neue Zeit an. Am 26. September 2013 wurde zudem Bagdadsoftware zu Grabe getragen und stattdessen Beim Christoph ins Leben gerufen. Für die Nutzer hatte diese Änderung erstmal noch keine Auswirkungen. Im Hintergrund war ich zu diesem Zeitpunkt aber schon mit Rondrer und jesters.ice fleißg am Werkeln. Das Ergebnis wurde pünktlich zum Jahreswechsel enthüllt und gefällt mir immer noch sehr gut. Und das nicht nur optisch, sondern auch wegen dem zukunftsfähigen, technischen Unterbau auf Basis von WordPress und einer MySQL-Datenbank. Ich bleibe dadurch immer auf dem aktuellsten Stand und habe gleichzeitig (fast) unendliche Möglichkeiten die Seite nach meinen Wünschen mi t Hilfe von Plugins anzupassen ohne unbedingt Rondrer belästigen zu müssen. Das ist auch deshalb von Vorteil, weil er nach eigenen Aussagen mittlerweile keinen Schimmer mehr von PHP hat und mir sowieso nicht helfen kann :smile: .

Das letzte große Designupdate davor fand übrigens am 4. August 2008 anlässlich des 500. Eintrags statt. Wäre also theoretisch mal wieder Zeit für etwas Neues. Aber ich sehe absolut keinen Grund dafür. Die Optik finde ich weiterhin absolut Zeitlos und die Technik wird wie gesagt quasi von alleine aktualisiert.

Die Schleusen sind geöffnet

Abseits des neuen Designs blieb inhaltlich 2014 noch alles beim Alten inkl. den Videos. Es sollte aber das letzte Jahr sein in dem euch zwei Einträge pro Woche, ein fast kompletter Fokus auf Videospiele und die Bagdadsoftware NOCAs am Jahresende erwarteten. Ich hatte zwar Anfang des Jahres endlich mein langgehegtes Vorhaben in die Tat umgesetzt meine Spieleeinkäufe etwas zu reduzieren. Aber die Day-1-Käufe kamen trotzdem noch zahlreich ins Haus. Sonst hätte ich ja nichts für Christoph spielt gehabt. Bitte? Die Aussage ist völliger Quatsch? Ja, da habt ihr recht. Ich hätte selbst heute immer noch mehr als genug Material für diese Serie. Aber irgendwie muss ich mir doch meine Ausgaben schön reden :tongue: .

Die Mühlen im realen Leben drehten sich jedoch unerbittlich weiter. Schon im März war klar, dass ich Nürnberg schon wieder verlassen und es mich ins feindliche Ausland namens Hessen ziehen würde. Nur das genaue Wohin war noch offen. Mitte des Jahres stand dann fest: Im Herbst geht’s nach Darmstadt. Historiker werden in den Geschichtsbüchern zu diesem Tag festhalten: Das war der Anfang vom Ende des Webmasters und damit vom bisherigen Beim Christoph. 2015 sollte nämlich alles in sich zusammenfallen.

Radikalkur

Ja, 2015 war einiges los. Erst fiel der Donnerstageintrag weg und wurde in einem verzweifelten Versuch ihn doch noch irgendwie zu retten für Diskussionsthemen und Umfragen genutzt. Das Ergebnis war eigentlich schon im Vorfeld klar: Auf der einen Seite war die Kommentarbereitschaft aus diversen Gründen sowieso schon auf dem absteigenden Ast. Auf der anderen waren meine Vorlagen nicht wirklich geeignet, um eine tolle und ausschweifende Diskussion anzuregen. Insofern ist es schon eher verwunderlich, dass ich erst anderthalb Jahre später die ganze Sache wieder eingestellt habe. Hätte ich schon viel früher machen sollen. Vermisst werden sie bestimmt nicht. Stattdessen gab es ab Mitte 2016 erst einmal gar keinen Donnerstageintrag mehr.

Ein Selbstportrait von Lysanda

Videos produzierte ich 2015 hingegen noch drei Stück, bevor ich das Thema ebenfalls heimlich, still und leise beendete. Das hatte mehrere Gründe. Da war z.B. mein Blick aufs Konto, das durch die Umzüge, die Werkstattrechnungen (ich hätte meinen Peugeot 307 viel früher verscherbeln sollen) und den Single-Haushalt (da merkt man erstmal, was man am Elternhaus hat) zu der Zeit zugebenermaßen etwas belastet war. Ich hatte aber auch irgendwie grundsätzlich plötzlich keinen Bock mehr auf Videospiele. Als Konsequenz hatte ich tatsächlich für einige Zeit komplett aufgehört mir welche zu kaufen (abseits des einen oder anderen Kickstarters). Selbst heute schlage ich erst lange nach dem Release zu. Vorbei die Zeit der dicken Collector’s Editionen direkt zum Release.

Gleichzeitig passierte diese eine andere total unwichtige Sache, die mein Leben endgültig und vollumfänglich auf den Kopf stellen sollte und vermutlich mit zu meiner damaligen Spiele-Unlust beitrug: Lysanda. Ihr könnt hoffentlich nachvollziehen, dass ich meine Zeit lieber mit ihr verbrachte (und verbringe) als mit Videospielen. Wann und wie genau es mit uns anfing verrate ich euch weiterhin nicht. Aber kennengelernt haben wir uns, das ist kein großes Geheimnis, an meinem neuen Arbeitsplatz. Da sie zu der Zeit an der Bürotür saß, war es faktisch unmöglich die einzige Dame in ungefähr meinem Alter im Team zu übersehen :wink: . Als dann auch noch recht zügig Mitte 2015 das Thema Wohneigentum auf den Tisch kam, war es unwiederbringlich vorbei mit dem Beim Christoph wie es die Leser seit der Umstellung anno 2006 kannten.

Die neue Welt

Gesundheit, Katzen, Haus sowie ein gewisser Meilenstein waren 2015/2016 stattdessen nicht nur unsere Themen im echten Leben, sondern entsprechend auch hier auf der Seite. „Schreib‘ über das, was du weißt“ ist schließlich die Devise. Selbst die Bagdadsoftware NOCAs fielen der ganzen Sache zum Opfer, da ich selbst heutzutage nicht einmal mehr annähernd so viele verschiedene Spiele zocke, um die Kategorien gefüllt zu bekommen. Mal abgesehen davon, dass ich 2015 dank der ganzen Renovierungsarbeiten eh keine Zeit für einen mörderlangen Eintrag gehabt hätte.

Überschattet wurde der steile Aufstieg des Webmasters vom Kellerkind (das fast 30 Jahre im 1. Stock mit Balkon gewohnt hat) zum „vollwertigen“ Erwachsenen nur durch den viel zu frühen Tod unserer Göttin der Knuddeleinheiten am 8. Februar 2016. Völlig überraschend musste sie mit 13 Jahren wegen eines Magentumors eingeschläfert werden. Das war extrem traurig auch, weil ich aufgrund meines Wegzugs nicht mehr so viel für sie da war die letzten beiden Jahre ihres Lebens. Aber gut: Ganz gleich wo sie jetzt ist, ich bin mir sicher ihr geht es dort ebenfalls gut. Selbstverständlich ist Kessy unersetzlich aber zu sehen, dass statt ihrer mittlerweile fünf Vierbeiner mir Gesellschaft leisten, macht sie bestimmt ebenfalls glücklich.

Hier sind wir und bleiben wir – erstmal

War 2015 noch ziemlich chaotisch, hat sich Beim Christoph seit 2016 trotz oder gerade wegen diesem damaligen Chaos in einer Art Status Quo eingependelt – eben wie mein reales Leben. Und beides ist aus meiner Sicht absolut nicht schlimm. Im Gegenteil finde ich es auch mal gut die Errungenschaften genießen zu können und einfach mal nur zu leben. Der einzige Aufreger war 2017 erneut der Tod eines Vierbeiners als nach nur einem Jahr in unserem Haus Nica verstarb. Sie wurde einen Tag nach ihrer Zahn-OP (Forl) von einem Auto angefahren… 2018 wurden die Grundfeste der Seite hingegen nochmal kurz durchgerüttelt als das Thema DSVGO plötzlich auf dem Plan stand – mit entsprechenden Auswirkungen u.a. auch auf den Beim Christoph Jahresrückblick, da die Google-Besucherspionage weggefallen ist. Anders als viele andere Bligs, die einfach dicht machten, nutzte ich die Gelegenheit mal ein bisschen aufzuräumen, die Seite zu entschlacken und sie tatsächlich sicherer zu machen. Insofern hat es zu der Zeit zwar ein bisschen genervt, aber das Ergebnis ist aus meiner Sicht definitiv positiv und hat der Seite insgesamt gutgetan.

Sie war schon was besonderes, die Nica.

Abseits davon gibt es aber tatsächlich aus meiner Sicht in den letzten vier Jahre nichts Weltbewegendes hervorzuheben. Es hat sich schließlich nichts großartig verändert. Der Montagseintrag war und ist die neue Regel. Ja, Videospiele nehmen darin mittlerweile wieder etwas mehr Raum ein, die Inhalte sind jedoch weiterhin wesentlich diverser als früher. Und sie bestehen häufiger aus Erfahrungsberichten in Bezug auf Produkte, Dienstleistungen und das Leben im Allgemeinen ohne, dass Beim Christoph aus meiner Sicht zu einem langweiligen „Lifestyle“-Blog geworden wäre. Man mag aufgrund meiner teils ewig langen Einleitungen einen anderen Eindruck haben aber ja: Ich labbere entsprechend weniger sinnlos als früher :wink: .

Informieren (und mir einen Auslass geben) war schon immer mein Anliegen mit der Webseite (und Lysanda findet das ebenfalls praktisch) aber zumindest derzeit ist der Fokus tatsächlich vollständig darauf ausgerichtet. Liegt sicherlich unter anderem daran, dass es eben „nur“ noch montags einen vollwertigen Eintrag (mit mindestens 900 Wörtern) gibt und da will ich logischerweise möglichst immer für zumindest eine meiner Zielgruppen einen Mehrwert bieten. Der Donnerstagseintrag wurde hingegen wie erwähnt vollständig abgeschafft, da ich einfach keine Zeit mehr dafür hatte. Erst mit Einführung der Katzenmomente Mitte 2020 habe ich für den dank Lysanda einen wirklich sinnvollen Ersatz gefunden. Katzenfotos sind schließlich immer super. Wagt es nicht mir zu Widersprechen!

Zusammenfassung

Und damit ist unser kleiner Ausflug in die Vergangenheit vorbei. Es ist schon Wahnsinn, wenn ich daran denke, dass die Seite bereits 55,56% meines Lebens existiert. Ja, die ersten fünf war bekanntlich abseits des Forums nicht viel los. Aber auch diese Erinnerungen gehören selbstverständlich dazu, denn Beim Christoph begleitet mich eben nicht nur, sondern ist ein Teil von mir. Ich habe es vor zehn Jahren gesagt aber es hat sich in der Zwischenzeit nicht geändert: Die Seite spiegelt meine Interessen und Bedürfnisse wider und ist erst einmal nur mein egoistischer Gedankenablageplatz. Wenn ich euch gleichzeitig etwas bieten kann, dann freut mich das selbstverständlich.

Ich möchte aber nicht verheimlichen, dass es auch negative Punkte in den letzten zehn Jahren gab. In Bezug auf Beim Christoph gibt es weniger Inhalte als früher und es sind uns in der Zeit so einige langjährige Autoren, Kommentatoren und Leser abhandengekommen. Das hatte seine Gründe, ist aber trotzdem schade. Genauso wie ich mittlerweile hauptsächlich nur noch in den Äther hineinspreche aber nicht mehr viel zurückkommt. Aber wenn ich und damit die Seite sich verändert, warum sollte ich dann verlangen, dass bei euch – den Lesern – alles gleichbleibt? Eben. Stattdessen trotze ich den schnippischen Bemerkungen von Lysanda („Na, was ist denn das Thema heute?“) und schreibe weiterhin jeden Sonntag meinen Eintrag. Manchmal fließt er schneller aus den Fingern, manchmal geht es etwas zäher. Ist halt so. Niemand zwingt mich dazu und ich könnte es auch einfach sein lassen oder zumindest die Regelmäßigkeit rausnehmen. Ich kenne mich jedoch viel zu gut und weiß ganz genau, dass bei aller Liebe zum Schreiben genau das hinten runterfallen würde, wenn ich keinen Termindruck hätte. Und das möchte ich einfach nicht. Dafür bedeutet mir die Seite viel zu viel.

Reminiszenz

…aber bis 2031 wird noch viel Wasser den Bach runterfließen.

Ich stöbere ja grundsätzlich gerne im Archiv aber speziell im Vorfeld zu diesem Eintrag bin ich die kompletten zehn Jahre nochmal durchgegangen und habe so quasi meine eigene Entwicklung noch einmal nacherlebt. Dass ich das kann, finde ich absolut genial. Zumal es echt eine krasse Zeit war in der schon fast mehr lebensverändernde Sachen passiert sind als die zwanzig davor. Ein Tagebuch würde freilich denselben Zweck erfüllen. Aber für mich alleine denke ich als introvertierter Mensch sowieso schon genug…

Gleichzeitig bin ich logischerweise extrem stolz darauf, dass ich das nun schon zwanzig Jahre durchziehe. In der Zeit sind tausende von erfolgreichen Blogs den Bach runtergegangen und existieren, wenn überhaupt nur noch als Datenleiche im Internet. Beim Christoph ist hingegen weiterhin die Konstante. Der Fels in der Brandung, den zwar viele ignorieren, der aber trotzdem selbst Jahrhunderte später noch fest an seinem Platz steht (nur ein bisschen glatt poliert). Entsprechend ist mein Wunsch für 2031 erneut ziemlich einfach: Ich hoffe, dass es die Seite weiterhin gibt und ich sie immer noch regelmäßig mit informativen Inhalten befülle, die euch halbwegs interessieren. Bitte? Lysanda meint Weihnachten wäre auch regelmäßig. Dann halt regelmäßig und in zeitlich überschaubaren Abständen… Über welche Themen ich dann schreibe ist mir dabei schon fast egal. Videospiele und Katzen wären zwar netT aber hauptsache ich kann mein sinnloses Rumgesabbel und Gelabbere irgendwo ordentlich sortiert abladen :smile: .

Zum Abschluss möchte ich mich mal wieder bei dir bedanken, liebe Leserin und lieber Leser. Egal ob du schon seit zwanzig Jahren oder erst seit zwanzig Tagen mitliest: Danke, dass es dich gibt! Bei allem hochtrabendem Gefasel von wegen „persönlicher Auslass“, „Tagebuch im Internet“ und „meine eigene Lernplattform“, den ich seit buchstäblich Jahrzehnten immer von mir gebe: Ohne dich wäre meine Motivation meine Sonntage mit Tippen zu verbringen garantiert mittlerweile nicht mehr ganz so hoch. Ich hoffe, du bleibst Beim Christoph auch die nächsten zehn Jahre noch erhalten!

Und damit bleibt nur noch eins zu sagen: Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag Beim Christoph und viel Glück für die nächsten 10 Jahre!

suc-cess-ful – 1. Having a favorable outcome
TheFreeDictionary

Zu Beginn des Jahresrückblick 2019 hatte ich festgestellt, dass ich mich an das vergangene Jahr irgendwie nicht wirklich erinnern kann. Heuer ist das definitiv anders. War doch einiges los nicht nur auf der Welt, sondern auch auf der Arbeit und in/vor der Casa Lysanda. Und zumindest was Lysanda und mich betrifft: Wir können uns über das Jahr 2020 absolut nicht beschweren. Im Gegenteil dürfte es eines unser…mmh, was ist das richtige Wort? Erfolgreichsten? Ne. Ereignisreichsten? Auch nicht. Ach, nehmen wir einfach…Positivsten gewesen sein. Trotz oder teilweise sogar wegen der Pandemie. Doch dazu dann in der zweiten Hälfte des Eintrags mehr.

Kommen wir stattdessen wie gewohnt zuerst zu unserer geliebten Webseite namens Beim Christoph. Alle Zahlen in Klammern sind die jeweiligen Werte des Vorjahres (sprich 2019) und alles ist auf dem Stand 27.12.2020. Technisch gesehen also kein komplett volles Jahr, aber das hat auf die Statistiken nur geringen Einfluss.

Einträge und Autoren

Die erste Überraschung ist die Anzahl der Einträge. Nach drei stabilen Jahren liegt diese mit 84 (55) Stück heuer irgendwie in einem komischen Bereich. Die Lösung ist simpel: Ich habe heimlich, still und leise Mitte des Jahres wieder eine Art Donnerstagseintrag eingeführt in Form der Katzenmomente. Sie versauen mir zwar die Schreibstatistik (enthalten ja nur eine Bildunterschrift), haben aber gleichzeitig viele Vorteile:

Es sind Inhalte, die Lysanda und ich gemeinsam erstellen können (ein wichtiges Kriterium) und das in extrem kurzer Zeit (zehn Stück in ca. einer Stunde). Außerdem erfüllen sie unser natürliches Bedürfnis anderen unsere Katzen zu zeigen (Eltern verstehen, was wir meinen) und bei fünf Katzen fallen da logischerweise automatisch so viele Fotos an, dass wir bereits jetzt für die nächsten Jahre ausgesorgt haben was Nachschub für die Katzenmomente betrifft :wink: . Aus Besuchersicht sind es hingegen mehr Inhalte pro Woche für die es sich (hoffentlich) lohnt kurz vorbeizuschauen (Kommentare sind ja kein Zugpferd mehr) und vor allem welche, die ggf. einer anderen Zielgruppe gefallen als der jeweilige Montagseintrag. Die wenigsten von unserem Katzenstammtisch haben schließlich irgendetwas mit Videospielen am Hut.

Anzahl der Einträge

„Echte“ Gastbeiträge gab es hingegen heuer keine (6). Zwar liest Lysanda mittlerweile über das meiste Geschreibsel von mir nochmal drüber und redigiert/erweitert. Außerdem hilft sie beim Themen-Brainstorming, wenn ich grad mal auf dem Schlauch stehe. Aber selbst sie hat keinen eigenen in diesem Jahr verfasst. Andererseits war es auch nicht notwendig. Es gab zwar wie immer vereinzelte Einträge, die mir nicht so gut aus den Fingern flossen. Aber am Ende des Tages habe ich oft mehr geschrieben als ursprünglich geplant und habe sogar Themen weggekürzt, um nicht noch bis spätabends dazu sitzen.

Einzig Maya durfte einmal ran und konnte endlich ihr Autorendebüt feiern. Bitte? Die Einträge der Katzen stammen auch aus meiner Feder? FAKE NEWS! Die Schreiben die selbstverständlich komplett alleine und ohne jedwede Unterstützung irgendwelcher Dosenöffner. Immer diese Unterstellungen… Wo waren wir? Ach ja, die „Rangliste“ der Autoren erspare ich euch entsprechend. Meine Linie ist sowieso mittlerweile viel zu lang, um das noch anständig darzustellen. Lysanda hatte die Idee statt eines Balkendiagramms eine Kuchendarstellung zu verwenden aber da fiel die Hälfte hinten runter (weil <10 Einträge). Insofern lassen wir das einfach in diesem Jahr. „Mut zur Veränderung!“ heißt es schließlich immer und nur, weil ich bald 10 Jahre lang diesen Rückblick nach Schema F gestaltet habe, muss ich damit ja nicht ewig weitermachen nur der Tradition willen. Bitte? Nein, ich habe noch ein paar Jahre bis zur „Midlife-Crisis“. Das hat damit also nichts zu tun :smile: .

Externe Beteiligung

Eine weitere Statistik, auf die ich in diesem Eintrag verzichte ist die zu den Kommentaren. Mein Geschreibsel erfordert/erlaubt scheinbar nur in den wenigsten Fällen noch eine Reaktion. Das ist verständlich – was will man auch unter einem Erfahrungsbericht zu einem uralten Spiel großartig sagen -, nicht weiter schlimm und haben wir bereits gemeinsam reichlich unter älteren Jahresrückblicken diskutiert. Brauchen wir also an dieser Stelle nicht erneut ausbreiten und ist definitiv kein Vorwurf an euch, meine lieben und netten Leser.

Ich hatte stattdessen sogar überlegt, ob ich die Kommentarfunktion nicht abschalte und/oder komplett entferne (inkl. allen alten Kommentaren). Ich habe mich aber aktuell noch dagegen entschieden. Ab und zu kommt ja doch was und speziell von den Leuten, die über Google & Co. hierher finden, erlaubt sie ihre Fragen direkt los zu werden statt zu versuchen meine (eigentlich ziemlich einfache) E-Mail-Adresse herauszufinden. Insofern: Danke an alle, die einen Kommentar hinterlassen haben und damit weiter zum nächsten Thema:

Umfang

Anfang des Jahres sah es noch so aus als könnte ich in Sachen Eintragsumfang das Niveau von 2019 halten bzw. sogar noch einen drauflegen. Dann hatte Lysanda die Idee mit besagten Katzenmomenten und schon war meine Statistik im Eimer… Mein Jahresschnitt ist dadurch auf 1102,9 (1454,1) Wörter pro Eintrag abgefallen und wird sich 2021 vermutlich auf dem Niveau von 2015/2016 einpendeln. Ihr wisst schon: Damals hatte ich im ersten Anlauf die Donnerstagseinträge zu „Umfragen“ umstrukturiert bevor ich sie ganz gestrichen hatte.

Durchschnitt Wörter pro Eintrag

Wie viel ich tatsächlich getippt habe, sieht man entsprechend wesentlich besser am folgenden Bild:

Gesamtanzahl Wörter pro Jahr

Ich habe quasi die meisten Wörter in einem Jahr aufs digitale Papier gebracht seit der Abschaffung des Donnerstagseintrags. Ob die 100.000 irgendwann drin sind? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Beeindruckend ist es auf jeden Fall (finde ich). Zum Vergleich: Der Durchschnitt bei Romanen liegt zwischen 70.000 und 150.000 (110.000 Wörter sind ca. 300 Buchseiten). Ich glaube allerdings nicht, dass jemand ein Buch mit den Einträgen von Beim Christoph kaufen würde. Also zumindest nicht mit allen. Unter Umständen mache ich irgendwann mal ein eBook mit denen zum Haus oder zu den Katzen – nach starker Überarbeitung :smile: .

Mein Minimum-Ziel ist auf jeden Fall unverändert euch jeden Montag mit mindestens 900 Wörtern zu beglücken (also 46.800 im Jahr). Da rüttele ich nicht dran und wenn ich dafür noch ein zweites Thema anfangen muss, dann ist das halt so. Tatsächlich sind es aber eh meistens schon 1.200 oder je nach Thema sogar noch wesentlich mehr. Es ist wie oben erwähnt also eher der Fall, dass ich etwas Geplantes weg lasse und auf einen anderen Eintrag verschiebe. Speziell meine eigentlich nur für die Einleitung vorgesehenen Sachen haben irgendwie die Tendenz völlig aus dem Ruder zu laufen. Da ist die DINA4-Seite schon voll, bevor ich überhaupt zum eigentlichen Eintragsthema gekommen bin. Luxusprobleme, ich weiß. Was sagt ihr? Ich würde einfach nur zu viel sinnlos Rumschwafeln statt zum Punkt zu kommen? Das vielleicht auch… Die 1.000 Wörter-Grenze haben wir lt. Microsoft Word für diesen Eintrag übrigens gerade überschritten. Nur, damit ihr mal ein Gefühl dafür bekommt. Technisch gesehen gar nicht so viel, wenn man so liest. Wenn nur das Schreiben ebenfalls nur so wenig Zeit in Anspruch nehmen würde (dieser Jahresrückblick entsteht im Laufe von drei Tagen) :wink: .

Inhalt

Stellt sich nun noch die Frage, worüber ich denn im Jahr 2020 so geschrieben habe. Die Antwort verbirgt sich hinter…nein, in diesem Bild:

Anzahl Einträge pro Kategorie (2020)

Auch hier „verfälschen“ die Katzenmomente ein wenig die Sache und blähen die Katzen-Kategorie ein wenig auf. Aber natürlich geht es technisch gesehen – sagt ja schon der Name – darin um Katzen und ich „tagge“ die auf den Foto sichtbaren Katzen entsprechend. Schon allein, damit ich einfacher die jeweiligen Fotos wiederfinde… Ignorieren wir die Vierbeiner, überwiegten heuer erneut die Einträge über Spiele mit 21 (21) Stück. Bei 20 (15) davon handelte es sich sogar um Gespielt-Berichte. Und ja, ich weiß: Die Unterseiten sind absolut nicht auf dem aktuellen Stand. Vielleicht im Laufe der Woche. Es hat mich aber auch irgendwie so überhaupt kein Aufreger-Thema aus der Spieleindustrie interessiert. Gefühlt ist es sowieso immer und immer wieder das Gleiche worüber sich das Internet echauffiert und viele „Journalisten“ kennen ebenfalls nur ihre eine Sicht mit der sie die Welt sehen. Keine Ahnung wo das noch hinführen soll aber zum Mitreden lädt der ganze Kram zumindest mich so nicht ein.

Aber ich schweife ab: In die Kategorie Hard- und Software packe ich gemeinerweise nicht nur Computerzeugs, sondern alle Arten von Anschaffungen abseits von Unterhaltungsmedien. Passt technisch gesehen nicht zur Definition im Duden. Die spricht nämlich von physikalischen Teilen einer Datenverarbeitungsanlage aber hier Beim Christoph waren wir ja schon immer Rebellen, die gegen den Strom (=Sinn und Verstand) geschwommen sind. Das Ergebnis ist, dass es aufgrund unserer doch irgendwie zahlreichen Neuanschaffungen 11 (9) Einträge zum Thema gab. Zum Thema Bücher, Filme & Musik hingegen 2020 nur 6 (11) Stück. Liegt vermutlich auch daran, dass ich mir weiterhin etwas schwer tue über diese Sachen zu schreiben. So haben wir natürlich einige Filme übers Jahr geschaut (WALL-E, Das perfekte Geheimnis, usw.) aber irgendwie habe ich keine Motivation euch darüber zu berichten. Hauptgrund dürfte wie bei der Musik sein, dass ich das Gefühl habe nicht wirklich etwas Sinnvolles sagen zu können abseits von „das war die Geschichte und sie hat mich (nicht) unterhalten“ :smile: . Bei Videospielen ist das logischerweise anders. Aber ich versuche es natürlich trotzdem hin und wieder.

Zu guter Letzt sticht noch die Immobilie-Kategorie mit 8 (5) hervor aufgrund unserer riesigen Baumaßnahme Anfang des Jahres. Doch dazu dann im privaten Teil des Jahresrückblicks mehr. Schauen wir stattdessen nun noch kurz auf die Gesamtübersicht:

Anzahl Einträge pro Kategorie (Gesamt)

Ja, Beim Christoph ist weiterhin immer noch hauptsächlich eine Webseite über Spiele. Ging ja faktisch jahrelang um nichts anderes. Die Führung bröckelt jedoch und das Angebot wird eindeutig differenzierter. Innerhalb der Unterhaltungsmedien schreibe ich trotz der obigen Einschränkungen definitiv mehr als früher über Bücher, Filme & Co. Und darüber hinaus sind „normalere“ Themen aus dem Alltag dazu gekommen wie Gesundheit, Haushalt und Katzen. Finde ich persönlich weiterhin eine gute Sache. Schon allein, weil ich schlicht nicht mehr genug Zeit zum zocken habe, um jede Woche über einen anderen Titel zu schreiben. Und ich vermute mal, dass zum Beispiel keiner vier Montage lang Einträge über meine langweiligen Abenteuer in World of WarCraft lesen wollte, oder? Zumindest wüsste ich nicht, wie ich da jeweils 900 Wörter voll bekommen hätte. „Liebes Tagebuch, ich bin heute alleine durch Dungeon X,Y gerannt. War keine Herausforderung, weil ich viel zu hoch im Level war. Loot gab es entsprechend auch keinen sinnvollen. Wollte nur die Story und die Achievements mitnehmen“.

Google

Die größere Themenvielfalt hat natürlich noch einen weiteren Vorteil: Google. Während ich bei Videospielen vermutlich nicht einmal in den Top 300 Suchergebnissen auftauche, sieht das bei den anderen Sachen definitiv anders aus – zumindest lt. der dazugehörigen, DSGVO-konformen Statistik, die mir (und allen Webseitenbesitzern) das amerikanische Unternehmen zur Verfügung stellt. Also lasst uns wie immer kurz einen Blick auf diese Ergebnisse werfen.

Vier Kategorien kennt Google in dieser Hinsicht mittlerweile: Web, Bild, Video und News. Da ich keine News produziere, werde ich in dieser Kategorie logischerweise auch nicht gefunden.

Google Video-Suche

Fangen wir mit der Kategorie an, in der am wenigsten passiert. Hier habe ich leider keine Vergleichswerte zum Vorjahr, da ich die nicht im Eintrag erwähnt hatte und Google nur 1 1/2 Jahre zurückblicken lässt. Aber gut, ich produziere ja eh schon seit Jahren keine Videos mehr – und selbst die wurden nicht sehr häufig angeschaut. Und doch gab es dieses Jahr überraschend viel Aktivität in dieser Kategorie.

Gesehen wurde Beim Christoph in der Video-Ergebnisliste 3.589 mal und anschließend immerhin 10 mal angeklickt *yay*. Durchschnittlich tauche ich auf Position 41,7 auf. Und was ist dran schuld? Der Eintrag über unser Katzenlaufrad in dem ich das Pichu-Ausbrechervideo hinterlegt habe. Die Top-Suchbegriffe waren entsprechend „katzenrad“ mit 86 Impressionen, „katzenlaufrad“ mit 40 und – warum auch immer – „katzenakne“ mit 32.

Google Web-Suche

Google Web-Suche 2020

Bei der normalen Websuche hat Google die Seite 240.879 (221.485) mal angezeigt. Eine leichte Steigerung zum Vorjahr. Und die Anzahl der Leute, die tatsächlich den jeweiligen Link angeklickt haben, ist ebenfalls angewachsen: 4.267 (2.668). Macht eine Conversion-Rate von 1,8% (1,2). Und dass, obwohl ich durchschnittlich erst auf Platz 30,2 (31,7) zu finden bin – also Seite 3 der Suchergebnisse. Frag mich immer, wie schlecht die anderen sein müssen, dass man am Ende auf eine Seite klickt, die Beim Christoph heißt? Egal. Mit christina stürmer nackt haben immerhin nur noch 768 (2.730) mich gesehen und 22 (37) angeklickt. Der neue Spitzenreiter ist stattdessen wasserstoffperoxid nasenspray mit 147 (46) bei 2.305 (1.049) Impressionen, gefolgt von „aqua spin erfahrungen“ mit 64 Klicks bei nur 234 Impressionen. Übrigens der Begriff mit der besten Conversionrate von sagenhaften 27,35%. Auf Platz 3 liegt kesselers cathweels mit 53 Klicks bei 1.231 Impressionen.

Die Top-3-Einträge stimmen damit allerdings nicht ganz überein:

  1. Körpertuning: Wasserstoffperoxid mit 1.334 (430) Klicks bei 24.693 (12.416) Impressionen
  2. Körpertuning: Jod mit 281 Klicks bei 4.416 Impressionen
  3. Tagebuch eines angehenden Hausherrn #2 mit 143 Klicks bei 1.149 Impressionen

Ja, dass ich in dem Eintrag damals die Deutsche Reihenhaus AG erwähnt hatte, scheint echt gut für die SEO gewesen zu sein. Aber ich vermute, dass 2021 jemand anderes auf Platz 3 stehen wird. Der Eintrag über unseren Katzenzaun hat nämlich dieses Jahr warum auch immer massiv an Fahrt aufgenommen mit dem Ergebnis von 124 Klicks bei 3.681 Impressionen. Vermutlich, weil es mittlerweile doch die eine oder andere Verlinkung darauf gibt und nicht mehr nur alle unseren Text zum mit 250€ prämierten Kundenprojekt des Monats bei Plattenzuschnitt24 finden.

Bitte? Ich hab‘ was vergessen? Nein, natürlich habe ich nichts vergessen. Mein mittlerweile acht Jahre alter Reha-Bericht ist zwar nicht mehr ganz vorne mit dabei. Aber mit 87 (210) Klicks bei 6.051 (13.477) Impressionen gehört er definitiv weiterhin zu den Top-Besuchermagneten hier auf der Seite. Das zeigt auch der Blick auf die nächste Kategorie:

Google Bild-Suche

Google Bild-Suche 2020

1.309 (776) Klicks gab es bei 646.016 Impressionen. Macht eine unveränderte Conversion-Rate von 0,2%. Gar nicht so schlecht dafür, dass ich durchschnittlich erst auf Platz 73,1 (87.8) gefunden werde. Die Top-Suchbegriffe sind jedoch weiterhin sehr einseitig: „garten katzensicher“ (22 Klicks bei 619 Impressionen), „garten katzensicher machen“ (19 Klicks bei 1.879 Impressionen) und „wasserstoffperoxid“ (17 Klicks bei 10.573 Impressionen). Müssen wohl doch endlich mal eine Baufirma aufmachen, die sich auf katzensichere Gärten spezialisiert. Wir stehen allerdings schon jetzt für Beratertätigkeiten zur Verfügung. Unsere Honorarhöhe ist wettbewerbsfähig – also einfach anfragen. Und ja: Das ist durchaus ernst gemeint und sicherlich irgendwie mit Lysandas Nebengewerbe vereinbar im Sinne von „passt zur Beschreibung des Gewerbeinhalts auf dem Gewerbeschein“ :smile: . Hier aber nun die Top-3-Einträge, die über die Bildersuche bei Google gefunden und angeklickt werden:

  1. Tagebuch eines Hausherrn #23 mit 238 (92) Klicks bei 22.896 (9.444) Impressionen
  2. Körpertuning: Wasserstoffperoxid mit 66 Klicks bei 24.965 Impressionen
  3. Vier Wochen auf der Insel bzw. Nochmal drei Wochen auf der Insel mit jeweils 63 (68 bzw. 58) Klicks bei 9.264 (9.576) bzw. 7.945 (7.538) Impressionen

Der Spitzenreiter ist im Vergleich zum letzten Jahr unverändert und sogar noch erstarkt, was die Klickzahlen angeht. Ich sagte ja schon: Katzensichere Gärten sind „in“ und ich behaupte, dass unserer mit zu den besten Lösungen für sowas zählt. Der WPO-Eintrag hat sich hingegen frech nach vorne gearbeitet. Aber: Meine Reha-Einträge (letztes Jahr auf den Plätzen 2 und 3) sind trotzdem nicht tot zu kriegen. Warum auch nicht? Es gibt weiterhin sehr wenig Konkurrenz und schon gar nicht mit dieser Informationsfülle. Allerdings lustig, dass sie fast genau so häufig angezeigt wurden wie 2019 – inkl. einer ähnlichen Conversion-Rate.

Technisch gesehen stellt die Google Search Console noch ein paar weitere Informationen wie Herkunftsland und genutztes Gerät bereit. Aber die interessieren schon mich persönlich nicht sonderlich, warum soll ich also euch damit belästigen? Beenden wir stattdessen die ganze Zahlenspielereien und ziehen stattdessen ein

Fazit

2020 war ein „normales“ Jahr für Beim Christoph würde ich sagen. Spiele blieben grundsätzlich das Hauptthema vor allem gegen Ende. Gleichzeitig stand heuer definitiv mehr „Meine/Unsere Erfahrungen mit Produkt/Dienstleistung Y,X“ im Fokus. Aber es ist einfach das, was mich derzeit persönlich am meisten interessiert aufs Blatt zu bringen (und scheinbar auch Google). Kann 2021 schon wieder anders sein.

Und ihr wisst ja: Am Ende des Tages schreibe ich die Einträge, weil ich schreiben möchte. Zwar mit dem Ansatz auch einen Mehrwert für jemand anderen zu liefern aber erst einmal ausschließlich für mich. Lysanda wird an dieser Stelle vermutlich einwerfen, dass sie gerade deshalb nicht versteht, warum ich mir diesen wöchentlichen Drill auferlege und nicht wie früher (2006) einfach dann schreibe, wenn ich was habe und das ungeachtet der Länge – quasi tatsächlich voll im Blogdasein aufgehen. Aber so kannsch ned awaide! :smile: . Außerdem ist Beständigkeit gut für die SEO. Insofern:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag und Donnerstag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Danke, dass es euch gibt!
Und damit wären wir am Ende des Jahresrückblicks für Beim Christoph angekommen. Für 2021 erwarte ich keinerlei Überraschungen in Bezug auf die Webseite trotz ihres 20. Geburtstags. Aber man darf ja niemals „nie“ sagen. Klar ist derzeit: Die nächsten zehn Katzenmomente sind schon im System vorgeplant und der nächste Eintrag wird garantiert kommenden Montag veröffentlicht. Kommen wir nun also wie jedes Jahr noch „kurz“ zum privaten Teil des Rückblicks:

Aus dem Leben des Webmasters

In der Einleitung hatte ich es ja schon erwähnt: Für uns war 2020 unterm Strich ein tolles Jahr und zwar in jeder Hinsicht. Also sowohl was das Materielle angeht als auch z.B. die eigene, persönliche Entwicklung. Einiges davon kann/will ich euch nicht erzählen, dennoch gibt es natürlich trotzdem Dinge, auf die ich öffentlich zurückblicken möchte:

Die Katzen

Jules ist auch mit weniger Zähnen zufrieden.

Fangen wir mit unseren Vierbeinern an. Die haben uns rund 1.000€ gekostet dank dreier Zahnarztbesuche (2x Jules und 1x Pichu). Ja, so eine Zahnreinigung mit Dentalröntgen kostet 200-250€ – wenn auch noch welche gezogen werden müssen, kann sich das schnell mal verdoppeln. Und bei Jules kam einiges raus, da er ebenfalls Forl hat. Aber anders als Maya gab es noch keinen Kahlschlag. Steht dann vermutlich nächstes Jahr an. Ansonsten ging und geht es unseren Vierbeinern super. Balu sogar zu gut, denn er hat jetzt im Winter die 8kg überschritten. So viel hatte er in unserem Hause noch nicht. Passt schon so langsam nicht mehr durch die Katzenklappe. Wir hoffen, dass sich das im Frühjahr wieder einpegelt. Ansonsten müssen wir wohl doch mal ein Katzengeschirr kaufen und mit ihm spazieren gehen. Ja, das ist nicht optimalste, aber wenn die eigene Bewegung im Haus/Garten offensichtlich nicht ausreicht, bleibt nur die Katze anders in Bewegung zu bringen. Mit einer Diät kommen wir bei Balu auf jeden Fall nicht weiter. Das haben wir bekanntlich anfangs probiert und es hat sowas von überhaupt nicht funktioniert…

Maya hingegen rotzt immer noch fleißig wegen ihrem Calicivirus herum – je nach Temperatur mal mehr oder weniger. Sagen wir’s wie es ist: Wir haben uns damit abgefunden, dass das bis zu ihrem Lebensende so bleiben wird. Sie hat sich aber dennoch sehr stark weiterentwickelt. So redet der kleine, kuschelbedürftige Wirbelwind mittlerweile viel (mit einem zaghaften Stimmchen) und fährt total auf Leckerli ab – allerdings nur auf erhöhten Plätzen. Auf dem Boden, wie das restliche „gemeine“ Volk, will sie nur ungern. Vielleicht ist der Fußboden auch Lava, keine Ahnung. Sie dürfte außerdem die Katze sein, die am häufigsten und ohne Anlass ins Katzenrad steigt und dann völlig abgeht. Die ist da teilweise so ungestüm unterwegs, dass man schon Angst haben muss, dass sie sich doch irgendwann mal wehtut.

Pichu haben wir dafür endlich erfolgreich eingesperrt. Es scheint keine Lücke mehr im Garten zu geben. Dafür versucht er es hin und wieder an der Haustür. Keine Ahnung wie er das macht, aber er scheint es definitiv zu riechen, wenn wir uns zum Gehen fertig machen. Dann steht er teilweise schon bereit. Aber selbst, wenn er mal rausschlüpft: Er kommt nicht weit. Er ist einfach zu freundlich und von den Sinneseindrücken begeistert, dass er einfach bei meinem Rufen stehen bleibt, zurückmaunzt und sich einsammeln lässt.

Und Lyssi? Nun, die ist so putzmunter wie eh und je. Ihr müsstet mal das Abendritual von ihr und Lysanda sehen. Sie passt ganz genau auf, dass meine Ehefrau rechtzeitig ins Bett geht, ausreichend ihre Zähne putzt und schnellstmöglich unter der Bettdecke liegt, damit Madame Lyssi auf ihr pföteln kann. Und wenn ihr es zu langsam geht, dann wird das lautstark zum Ausdruck gebracht. Ja, die Glückskatze sagt definitiv deutlich was sie von uns will und setzt dabei dank ihres fehlenden Eckzahns gerne ein Piratengesicht auf.

Arbeit

Nur 12 (23) mal getankt.

Auf der Arbeit hatte sich das mit dem Desksharing für uns schon wieder erledigt. Zum einen wegen Corona, schließlich hocken wir faktisch seit März (freiwillig) im Home Office. Nur vereinzelt sind wir mal nach Darmstadt. Meistens, weil wir noch andere Termine in der Nähe hatten. Warum auch? Ist ja sonst keiner da und wir sparen uns nicht nur die Fahrt-, sondern zusätzlich die Vorbereitungszeit (Mittagessen einpacken und so). Natürlich sind unsere Schreibtische auf der Arbeit besser ausgestattet und man hat durch die Fahrt eine klare Trennung zwischen Arbeit und Zuhause. Aber unterm Strich definitiv eine super Sache. Mal schauen, wie sich das 2021 entwickelt und wie oft wir dann tatsächlich wieder ins Büro fahren, wenn sich die Welt normalisieren sollte.

Zum anderen fand wie erwartet der nächste Umzug statt. Schließlich saßen aufgrund der Umstrukturierung ja nun Leute zusammen, die nicht mehr im selben Team sind. Das musste selbstverständlich konsolidiert werden. Und dabei konnten wir zumindest ein Dreier-Büro für unser kleines Team (wir sind in Darmstadt nur vier Personen) herausschlagen. Sehr schick. Ist einfach schöner zu arbeiten, wenn man für sich ist und seine Ruhe vor den anderen hat bzw. die vor uns – wir sind doch eher laute Telefonierer :wink: .

Abseits von Umzug und Corona war hingegen nichts Besonderes los. Wie immer mal stressig, mal nervig, mal ruhig und Mitte des Monats das nicht gerade kleine Gehalt auf dem Konto. Kann zumindest ich mich nicht beschweren. Trotz aller Widrigkeiten, die es vermutlich in jedem großen Konzern gibt, geht es uns gut.

Die Freizeit

Privat stand logischerweise Anfang des Jahres alles unter dem Zeichen der großen Baumaßnahme. War grad so der richtige Zeitpunkt. Ein paar Wochen später und wir hätten vermutlich wegen Corona alles abblasen müssen. So waren wir schon mit fast allem durch bis die Pandemie richtig losging. Bin auch immer noch froh darüber, es gemacht zu haben. Ja, es war keine billige Angelegenheit mit einem mittleren fünfstelligen Betrag, der von unserem Konto am Ende abging. Aber endlich mit allem unabhängig von der Nachbarschaft an der richtigen Straße angeschlossen zu sein und den Öltank aus dem Haus zu haben lässt mich definitiv ein bisschen besser schlafen :smile: .

Die alte Ölheizung ist nicht mehr.

Den Rest des Jahres haben wir dann etwas ruhiger angehen lassen nicht nur was das Handwerkern anging. Ja, die Tapeten sind im Kellerflur immer noch nicht zu 100% runter und der Öltankraum ebenfalls im unveränderten Status. Ich weiß, ich bin eine faule Sau. Dafür war immerhin die ganze Sache mit den Fliegengittern. Davon werden wir im Frühjahr vermutlich nochmal eins oder sogar zwei zusätzlich verbauen. Dann wären aber wirklich alle Fenster damit versorgt. Es waren halt andere Dinge wichtiger. Für Lysanda z.B. der weitere Aufbau ihres oben erwähnten Nebengewerbes. Da werde ich euch nächstes Jahr dann auch die (WordPress-basierte) Webseite dazu zeigen können – vermutlich sogar mit einem „Facereveal“ meiner Angebeteten. Bislang halte ich sie ja bewusst vor euch geheim. Nicht, weil ich mich schäme, sondern weil es bislang einfach keinen Grund dafür gab. Nicht alles muss man unbedingt im Internet veröffentlichen. Und nein, sie ist auch keine schwedische Freundin. Sie existiert tatsächlich. Das kann ich euch versichern :tongue: .

Ich hingegen habe bekanntlich einen Teil meiner Freizeit für Co-Optimus geopfert. Macht weiterhin Laune da mit zu machen obwohl ich dort alleine (oder vielleicht gerade deshalb?) an der Datenbank herumwerkele. Nach der anstrengenden Anfangsphase ist es immerhin etwas ruhiger geworden. Jetzt, wo der Backlog etwas abgearbeitet ist und ich mich hauptsächlich „nur“ noch um die Neuveröffentlichungen und Pflege kümmern muss (=nur noch 100 neue Einträge statt 600+ pro Monat). „Nur“, weil es doch irgendwie mehr echte Co-op-Titel auf den Markt kommen als ich dachte. Vor allem die Nintendo Switch ist – nachvollziehbar – eine wahre Goldgrube in der Hinsicht. Aber auch auf den anderen Plattformen steht genug Abwechslung bereit, um mit Familie oder Freunden eine tolle Zeit zu verbringen.

Epilog

Und damit ist glaube ich alles gesagt, was ich so zu sagen hätte zum Jahr 2020. Auf die Sache mit der persönlichen Entwicklung bin ich zwar nicht so wirklich eingegangen. Aber das lässt sich auch schwer erklären. Ich glaube einfach, dass ich dieses Jahr etwas zufriedener mit mir selbst geworden bin. Ich bin zwar immer noch zu fett und trage das ein oder andere Traumata mit mir herum. Es fühlt sich für mich trotzdem so an, als hätte ich 2020 einen großen Schritt nach vorne gemacht. Und das freut mich. Auch meine Beziehung mit Lysanda ist weiterhin perfekt und dank des Home Office aus meiner Sicht sogar noch besser geworden. Wir sitzen zwar schon immer zusammen im gleichen Büro aber irgendwie ist es in den eigenen vier Wänden doch nochmal ein Stück anders. Und nein, das liegt nicht daran, dass man in der Mittagspause mal kurz zusammen eine Runde Lesen kann. Warum denkt ihr immer so unanständige Sachen?!

Ja, man könnte sagen, dass ich 2020 das erste Mal in meinem Leben längere Zeit richtig glücklich und zufrieden war. Klingt sicherlich schnulzig und komisch – ist mir aber egal. Schließlich geht es um mein Leben und nicht eures :tongue: . Wenn 2021 auch nur halb so gut wird, dann freue ich mich drauf.

In diesem Sinne: Wir lesen uns auf der anderen Seite!

mem-o-ry – 2. The act or an instance of remembering; recollection
TheFreeDictionary

Wie? 2019 ist auch schon fast vorbei? Irgendwie kann ich das nicht so recht glauben. War gefühlt ein sehr komisches Jahr. Ich musste sogar Lysanda fragen, was wir heuer überhaupt so gemacht haben, weil mir irgendwie nur der Freizeitraum einfiel. Waren wir etwa faul? Oder was war los? Vielleicht gibt ja der heutige Beim Christoph Jahresrückblick 2019 Auskunft darauf. Er ist schließlich dafür da noch einmal auf das jeweilige Jahr zurückzublicken. Bevor wir aber zu meinem persönlichen 2019 kommen, wie immer erst der Blick zurück auf das Jahr für Beim Christoph. Die nachfolgenden Zahlen in Klammern sind wie gewohnt die Werte des Vorjahres (also 2018) und alles ist Stand 29.12.2019.

Einträge und Autoren

55 (55) Einträge haben euch 2019 größtenteils an einem Montag erwartet (die anderen waren die Oster-, Weihnachts- und Neujahrsgrüße). Es gab‘ also glücklicherweise keine Überraschungen, schließlich deuten Sondereinträge ja meist auf einen Haustier-Todesfall hin und das wollen wir ja nicht.

Doch diese Zahl alleine spricht natürlich nicht die ganze Wahrheit, denn 6 (2) dieser Einträge tragen die Kategorie Gastbeiträge. Zwei davon stammen zwar auch aus diesem Haushalt und wurden technisch gesehen trotzdem von mir in den Computer gehackt, da sie mir Lysanda mehr oder weniger diktiert hat. Aber die restlichen vier sind tatsächlich seit langem mal wieder Inhalte von anderen Menschen außerhalb der Casa Lysanda. Oder genauer gesagt: Azzkickr ist „endlich“ eingeknickt und hat nicht nur seinen 25., sondern sogar gleich Gastbeitrag 25 bis 28 verfasst. Genial und erneut vielen herzlichen Dank dafür! Ich weiß, dass es dir dann doch schwerer gefallen ist als du es dir gedacht hast. War aber nicht nur nett mal wieder was von unseren Hardwareexperten zu hören – ich hatte dadurch seit langem auch mal wieder eine nette Verschnaufpause.

Ja, natürlich mache ich mir den Druck mit „Montags immer einen Eintrag“ komplett selbst und nicht jeder Eintrag fließt deshalb einfach so aus den Fingern. Aber ich kann nur erneut wiederholen (hatten wir tatsächlich letztes Jahr an gleicher Stelle schon): Zum einen ist aus meiner Sicht Regelmäßigkeit wichtig, um die Leserschaft nicht zu verprellen. Zum anderen möchte ich ja in der Schreibübung bleiben und ich befürchte durchaus, dass ohne diesen festen Termin mein innerer Schweinhund dann doch die meiste Zeit die Oberhand gewinnt. Es gibt schließlich immer etwas anderes zu tun wie z.B. FarCry Primal weiterspielen.

Doch ich schweife schon wieder ab. Die Rangliste der Autoren sieht nun so aus:

Azzkickr könnte sich nun für 2020 vornehmen die 30 voll zu machen. Warte immer noch auf seine Meinung zum Thema „VR“ und/oder eine Abhandlung über die Spiele von David Cage. Oder irgendetwas anderes, was nicht mit Religion oder Politik zu tun hat. Beim Christoph hat sein Themenspektrum ja bekanntlich in den letzten vier Jahren stark erweitert :smile: . Rondrer könnte beispielsweise nun ohne Probleme über seine Erfahrungen zum Thema „Eigentumswohnung“ berichten. Und alle anderen sind selbstverständlich ebenfalls eingeladen mir einen Text zum Veröffentlichen anzubieten, wenn ihnen etwas unter den Fingernägeln brennt und es aus ihrer Sicht interessant für die Zielgruppe ist. Ich verlange nur eine Mindestlänge (um die 900 Wörter) :smile: . Nein, die nutzlosen Marketingdeppen, die mich dauernd per Mail anschreiben und eine Kooperation wollen sind davon explizit ausgenommen. Ich veröffentliche keine Werbetexte! Wenn der ein oder andere Eintrag von mir etwas zu enthusiastisch erscheint, dann liegt das ganz alleine an mir und nicht, weil ich dafür bezahlt wurde oder er von einer Agentur verfasst wurde.

Die Inhalte

Stellt sich als nächstes die Frage, was denn so die Inhalte dieser ganzen Einträge war. Gefühlt dominierten Berichte über irgendwelche Hardware. Gleichzeitig habe ich bewusst die Anzahl der Gesundheits-Texte heuer etwas reduziert. Nicht, weil ich nicht noch genug Themen auf meiner Liste hätte. Mehr, um euch nicht zu nerven und gleichzeitig noch etwas mehr Erfahrung zu sammeln mit dem ein oder anderen Nahrungsergänzungsmittel und so. Wird also vielleicht 2020 wieder etwas mehr werden :wink: . Aber warum im Dunkeln stochern, wenn Rondrers tolle Statistik (die er ebenfalls nach dem PHP-Versionswechsel reparieren musste) direkt die Antwort ausspuckt, welche Kategorie wie oft einem Eintrag zugewiesen wurde:

Auf dem oberen Platz hat sich im Vergleich zu 2018 nur wenig getan. 21 (23) Einträge gehörten in die Kategorie Spiele und 15 (15) Stück davon enthielten irgendeine Art von Erfahrungsbericht. Trotz aller Ablenkung bleiben wir hier bei Beim Christoph also weiterhin unserem Kernthema treu (zum Leidwesen der Katzen- und Gesundheitfans :smile: ). Gut zugelegt haben hingegen die Berichte über Bücher, Filme & Musik mit 11 (3) Zugängen sowie wie erwartet Hard- und Software mit 9 (3) Einsätzen. Katzen mit 4 (6) sowie das Thema Gesundheit mit 4 (9) standen hingegen nicht so sehr im Vordergrund. Dabei hatten wir dank gleich drei Zahn-OPs und mehrere explodierende Katzenfutterdosen durchaus etwas Action in diesem Bereich.

Bleibt noch die eine Kategorie zu erwähnen, die erstmals seit 2012 einen Zuwachs verzeichnen konnte: GamersGlobal! Ja, die Seite gibt es immer noch und hat 2019 ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Da durfte ich natürlich ein bisschen mitmachen. War auch ganz nett mal wieder eine etwas größere Reichweite zu haben aber der Fokus der dortigen Berichterstattung ist halt leider mittlerweile fast zu 100% Videocontent, was ich persönlich sehr schade finde und mich überhaupt nicht anmacht. Andererseits war schon zu meiner aktiven Zeit klar, dass man mit den ausführlichen Texten zwar als Redakteur seine Befriedigung findet aber sie die aller wenigsten Leute tatsächlich komplett lesen. Wenn Videos also nun die bessere Alternative sind (kosten ja auch viel Zeit), dann ist das so.

Zwischenfazit

Aber zurück zu Beim Christoph: Unterm Strich bin ich mit meinem Output absolut zufrieden. Es gibt weiterhin eine gewisse Themenvielfalt, die es mir erlaubt Tagesformabhängig zu Tippen und eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Gleichzeitig schreibe ich im Bereich der Unterhaltungsmedien eher über alte Schinken (Spiele, Filme, Serien) oder obskurere Sachen (englischsprachige Videospielebücher). Das interessiert wahrscheinlich noch weniger Leute als es solche Erfahrungsberichte sowieso schon tun. Bei unseren Backlogs ist schließlich klar, dass ein Titel von 2014 wenig Chancen hat rausgeholt zu werden egal wie viel ich ihn über den Klee lobe. Aber am Ende des Tages muss es ja vor allem mir Spaß machen darüber zu schreiben und das tut es speziell beim Thema Videospiele einfach immer noch sehr. Da ist es mir egal wie alt das jeweilige Spiel ist. Und speziell bei den Büchern gibt es selbst im englischsprachigen Raum viel zu wenige Berichte dazu. In diesem Sinne sehe ich aktuell keine Notwendigkeit daran irgendetwas zu ändern.

Bitte? Was mit Videos, Podcasts, Garry’s Mod und Signaturen wäre? Keine Ahnung. Diese Worte sagen mir nichts. Ist das was Esoterisches? Wird das von der Krankenkasse bezahlt? Egal, damit hab‘ ich nichts am Hut. Manchmal kommt ihr auf echt komische Gedanken, liebe Besucher.

Der Umfang

Viel wichtiger als der eigentliche Inhalt, sind aber für mich natürlich die harten Zahlen, die damit am Ende verbunden sind. Nein, dieser Satz war nicht ganz ernst gemeint. Aber die oben beschriebene Mindestlänge für die Montagseinträge ist nicht nur eine Konsequenz aus den Anfangsjahren dieser Webseite, sondern soll außerdem sicherstellen, dass jeden Besucher pro Woche ein Mindestmaß an Inhalten erwartet und ich nicht einfach irgendetwas hinrotzen kann. Schließlich gibt es ja nur noch diesen einen Eintrag. Normalerweise klappt das auch, wenn einem nicht gerade eine Hand fehlt. Und – das ist der Fluch von Rondrers Statistikfunktion – es ist definitiv ein Ansporn für mich immer zumindest das Niveau des Vorjahres zu halten. Was mir heuer offensichtlich gelungen ist, denn es waren durchschnittlich 1.453,0 (1.430,8) Wörter pro Eintrag. Damit habe ich nicht nur das Niveau von 2018 gehalten, sondern sogar übertroffen und gleichzeitig erneut einen neuen Rekord aufgestellt. Wahnsinn!

An diesem Wert waren selbstverständlich auch die Gastbeiträge von Azzkickr beteiligt, der gefühlt ein wenig Angst hatte überhaupt eine DIN-A4-Seite voll zu bekommen – und dann werden daraus gleich vier Einträge mit durchschnittlich 1584,3 Wörtern. Superb!

Insgesamt stecken in den 55 Einträgen 79.913 Wörter (78.694). Quasi wieder ein ganzer Roman und über dem Durchschnitt von 73.643,6 (72.076,25) der letzten Jahre seit der Umstellung von zwei richtigen Einträgen auf einen pro Woche.

Bin gespannt, ob 2020 die Zahl ähnlich ausfallen wird. Gefühlt entwickelt sich das durchaus zu meinem aktuellen Output-Niveau. Und das finde ich gut so. Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten 52 Wochen lang über 1.400 halbwegs sinnvolle Wörter aufs (digitale) Papier zu bringen :smile: . Das sind immerhin rund 1 1/2 DIN A4-Seiten in Word. Die hab‘ selbst ich nicht immer so schnell zusammen. Übrigens sind wir damit nun bei 1.290.379 Wörtern verteilt auf 1.539 Einträge. Macht 838 (815) Wörter pro Eintrag. Mal schauen wie viele Jahre es noch dauert, bis dieser Wert bei 900 liegt.

Überschaubare Beteiligung

Bleibt zu guter Letzt noch das Thema Community-Beteiligung. Die lag mit 71 (46) Kommentaren erfreulicherweise etwas höher als in den beiden vergangenen Jahre (Danke dafür!) und entspricht damit einem Durchschnitt von 1,3 (0,8) pro Eintrag. In der Realität sind aber nur unter 19 (21) der 55 Einträge tatsächlich welche zu finden. Allein 16 Stück davon unter den vier Texten von Azzkickr. Mit 7 (13) Stück die meisten Kommentare in diesem Jahr gab es hingegen unter diesem Eintrag. Die hatten jedoch – wie in guten, alten Zeiten – größtenteils nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun :smile: .

Sonderlich lang waren diese Kommentare mit 70,3 (93,3) Wörtern aber heuer nicht. Damit liegt 2019 sogar unter dem Gesamtdurschnitt über alle derzeit 6.671 Kommentare auf Beim Christoph von 76,0 Wörter. Alle Kommentare zusammen ergeben übrigens 507.153 Wörter.

Mit 27 (11) stammen wie immer die meisten davon von mir. Möchte ja die Diskussion am Laufen halten. Vielleicht würge ich sie damit auch nur ab – keine Ahnung :wink: . Insgesamt haben 9 (10) verschiedene Personen unter 11 (12) Namen (speziell Rondrer wechselt gerne zwischen „Rondrer“ und „Ron“) etwas gesagt. Neben mir am mitteilsamsten waren die üblichen Verdächtigen: Azzkickr mit 12 (9), Ronder mit 8 (5) und ein gewisser DQ mit 5 (2).

Google

Bevor wir nun Beim Christoph hinter uns lassen, möchte ich euch eine weitere Statistik natürlich nicht vorenthalten. So habe ich Google Analytics zwar rausgeworfen aber ganz aus den Fängen von Google entkommen ist die Seite trotzdem nicht. Und zwar trackt Google natürlich weiterhin alles rund um das Thema Suchanfragen. Das ist für Beim Christoph komplett DSGVO-konform, da die Seite damit nichts direkt zu tun hat. Wie heißt es so schön? „Der Suchprozess ist eine Sache zwischen dem Benutzer und Google“. Ich kriege am Ende nur ein gesammeltes und völlig anonymisiertes Ergebnis angezeigt. Dieses ist in drei Kategorien unterteilt: Web-Suche, Bild-Suche und Video-Suche. Da ich aber in letzterem nur äußerst selten gefunden werde, lassen wir das mal unter den Tisch fallen.

Google Web-Suche

Auszug aus der Google Search Console

Insgesamt wurde Beim Christoph 221.485 mal Personen in der Google-Suche angezeigt und dann 2.668 mal tatsächlich angeklickt. Macht eine sogenannte Conversion-Rate von 1,2%. Und durchschnittlich steht Beim Christoph auf Platz 31,7 der Suchergebnisse.

Am häufigsten zu sehen ist die Seite lustigerweise immer noch beim Begriff „christina stürmer nackt“ mit 2.730 Impressionen und immerhin 37 Klicks. Ja, ihr lest richtig: Das schon 2006 völlig veraltete „Meme“ (gab’s den Begriff damals überhaupt schon?) Ist immer noch hochaktuell. Weniger Impressionen aber dafür mit 69 die meisten Klicks bei nur 337 Impressionen in der Web-Suche hat der Begriff „deutsche reihenhaus blog“. Fragt mich nicht, warum Google das so hoch priorisiert. Ich habe dieses Unternehmen nur ein einziges Mal erwähnt. Aber vermutlich weil es ein Link ist und der Anwender am Ende des Tages tatsächlich dort landet, wo er hin will? Auf Platz 2 liegt hingegen der Begriff „wasserstoffperoxid nasenspray“ mit 46 Klicks bei 1.049 Impressionen. Was eine wunderbare Überleitung zu den Top-3-Einträgen aus Sicht von Google ist:

  1. Köpertuning: Wasserstoffperoxid mit 430 Klicks bei 12.416 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 210 Klicks bei 13.477 Impressionen
  3. Körpertuning: Trinkwasser mit 127 Klicks bei 2.080 Impressionen

Man sieht: Wenn es um die SEO geht, dann kommt man um Gesundheitsthemen einfach herum. Einträge mit oder über Spiele sind in den Top 10 tatsächlich überhaupt nicht enthalten.

Google Bild-Suche

Beim Christoph wird in der Bild-Suche zwar mit 473.176 Impressionen mehr als doppelt so häufig angezeigt wie in der Web-Suche. Die Conversation-Rate dieser Impressionen liegt aber bei mageren 0,2% also 776 Klicks. Und auch die Position ist mit 87,8 ziemlich weit hinten in der Liste. Die Top-3-Begriffe sind zudem sehr einseitig, denn sie sind alle eine Kombination aus „garten“, „zaun“ und „katzensicher“. Gefolgt von „reha-zentrum utersum auf föhr“. Entsprechend ist die Liste der Top-3-Einträge wenig überraschend folgende:

  1. Tagebuch eines Hausherrn #23 mit 92 Klicks bei 9.444 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 68 Klicks bei 9.576 Impressionen
  3. Nochmal drei Wochen auf der Insel mit 58 Klicks bei 7.538 Impressionen

Wenn ich mich intensiver mit dem Thema Search Engine Optimization beschäftigen würde, könnte ich mit den ganzen Informationen sicherlich was Tolles anfangen. Aber so ist es immerhin ganz nett zu wissen, dass zumindest ein paar Einträge aus Sicht von Google einen Mehrwert haben :smile: .

Fazit

Und damit sind wir am Ende der Statistiken angekommen. Unterm Strich gab‘ es abseits der überraschenden Gastbeiträge von Azzkickr keine wirklichen Besonderheiten aus meiner Sicht. Ihr habt wie immer pünktlich an jedem Montag in diesem Jahr um Mitternacht einen neuen Eintrag vorgefunden und die Themenvielfalt war zwar prinzipiell wie gewohnt Spielelastig aber eben nicht nur ausschließlich. Stattdessen war 2019 erneut für jeden etwas dabei (auch für die Damen vom Katzenstammtisch :wink: ). Gleichzeitig habe ich mich über jede E-Mail gefreut, die mich über einen neuen Kommentar informierte – okay, fast jede. 2-3 Spambots haben es doch durchgeschafft… Und im Hintergrund habe ich selbstständig hier und da an ein paar Schrauben gedreht, um die Seite weiterhin möglichst zeitlos aber modern zu halten ohne Rondrer zu sehr belästigen zu müssen. Was will man als Webmaster mehr? Bitte? Mehr Besucher und mehr Kommentare? Ja, natürlich aber passt schon. Ich bin grundsätzlich weiterhin zufrieden mit meiner kleinen Ecke des Internets, die tatsächlich bald ihren 20. Geburtstag feiert (2021). Und obwohl ich immer behaupte, dass ich das alles hauptsächlich für mich tue:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Danke, dass es euch gibt und ich euch einen Mehrwert biete, für den es sich lohnt regelmäßig vorbeizuschauen!

2020 wird es vermutlich keine Überraschungen geben aber man soll ja niemals nie sagen. Außerdem ist etwas Beständigkeit in der heutigen, doch sehr turbulenten Zeit sicherlich ganz nett.

Aus dem Leben des Webmasters

Nach dem eher von Fakten dominierten Rückblick auf die Webseite, kommen wir wie immer noch zum persönlichen Teil des Jahresrückblicks. Ich halte euch zwar sowieso schon über das Jahr hinweg zumindest über die großen Sachen auf dem Laufenden. Es ist aber auch für mich praktisch die wichtigsten Highlights an einer Stelle nachlesen zu können. Außerdem muss ich noch ein bisschen was schreiben, um einen neuen Rekord bei der Anzahl der durchschnittlichen Wörter pro Eintrag aufzustellen. Wenn ich das nicht tue, muss ich oben den kompletten Abschnitt umschreiben und das wollen wir doch nicht, oder? :smile:

Die liebe Arbeit

Motivation (Symbolbild)

Wie oben geschrieben hat das Jahr irgendwie für mich nicht so recht stattgefunden. Dabei ist es nicht so, dass wir heuer nur auf der faulen Haut gelegen und die meiste Zeit nur Katzen gestreichelt haben. Das fing schon mit der Arbeit an, wo es echt drunter und drüber ging (und immer noch geht). Erst war da vor Ostern der Zwangsumzug (ja, ich bezeichne es bewusst so) in ein lautes Großraumbüro mit Desksharing. Desksharing bedeutet, dass nicht jeder einen festen Arbeitsplatz hat und sich theoretisch jeden Tag einen neuen suchen muss. Obwohl wir gar nicht so weit pendeln (13km pro Strecke) müssen und unsere Arbeitsplätze zu Hause auch dank der Katzen nicht ganz optimal sind, machen wir deshalb jetzt mehr Home Office. Der Unterschied zu einem echten Heimatsarbeitsplatz ist, dass der Arbeitgeber dafür nicht bezahlen muss – quasi eine Win-Win-Situation für ihn. Er muss weniger Arbeitsplätze im Büro bereitstellen und trotzdem keine in der Wohnung des Mitarbeiters bezahlen. Aber wenn mehrere Leute gleichzeitig telefonieren und schlimmstenfalls zusätzlich Leute laut quatschend über den Gang laufen ist das einfach kein gutes Arbeitsklima. Versteh‘ echt nicht, warum sowas in Unternehmen immer noch gemacht wird. Wem gesunder Menschenverstand nicht reicht, der hat mittlerweile Zugriff auf haufenweise Studien, die zeigen, dass Großraumbüro für die Produktivität und die Mitarbeitermoral total beschissen sind…

Und dann kam die angekündigte Umstrukturierung. Die hatte zur Folge, dass wir erst einige Monate faktisch gar keinen Vorgesetzten hatten und jetzt seit Mitte des Jahres Teil eines anderen Teams mit anderen Regeln und anderen Erwartungen/Herausforderungen sind. Immerhin kannten wir die Truppe vorher schon und haben mit ihnen zusammengearbeitet. Und wir haben unsere alten Themen mitgenommen im Gegensatz zu manch‘ anderem Kollegen. Im Zuge dessen haben wir vor kurzem auch unseren ersten Onlinevortrag live vor 90 Teilnehmern gehalten. Wie bei jeder Umstrukturierung ist das größere Problem, dass alte Kommunikationswege nicht mehr vorhanden sind (gefühlt ist das ihr einziger Zweck!) und die Neuen erst noch gefunden werden müssen. Echt blöd, wenn man seine Arbeit nicht anständig erledigen kann nur, weil sich keiner mehr zuständig fühlt. Da sinkt selbst bei mir etwas die Motivation. Aber wie heißt es so schön? Auch dafür werden wir Mitte des Monats bezahlt und aus meiner Sicht bin ich weiterhin an der für mich (und die Firma) richtigen Stelle im Unternehmen. Insofern: Bei allem Gemecker geht es mir immer noch gut auf der Arbeit.

Die liebe Freizeit

Die fertige Chill- und Leseecke

Und Zuhause? Da waren wir irgendwie fast ausschließlich mit dem Freizeitraum beschäftigt, der jetzt über Weihnachten tatsächlich endgültig fertig geworden ist (die Regale sind schon mit Büchern gefüllt). Hat sich etwas hingezogen, da wir halt nicht jedes Wochenende dran gearbeitet haben. Und die letzten Regale sind uns auch erst vor kurzem zugeflogen (fünf Regale auf einen Schlag kostenlos bekommen!). Aber unser Haus, unser Tempo :smile: . Priorität hatte sowieso nur die Hälfte mit den Fitnessgeräten, weil unser Vertrag mit dem Fitnessstudio ausgelaufen ist und die hatten wir rechtzeitig fertig. Nutzen das Angebot selbstverständlich fleißig, obwohl die Kilos trotzdem irgendwie nicht schwinden wollen. Irgendwas läuft da aktuell verkehrt. Egal. Thema für 2020. Fakt ist: Der Raum ist fertig, sieht schick aus und erfüllt unsere Anforderungen. Die offizielle Einweihung ist dann morgen Abend, wenn wir uns dort mit den Katzen die Zeit vertreiben, um dem Feuerwerk zu entgehen (Balu kriegt da echt massiv Panik!).

Parallel habe ich die ganzen Vorbereitungen für den Tiefbau für Zuwasser, Abwasser und Gas getroffen. Wir hatten uns zwar gewünscht, dass das dieses Jahr noch klappt. Aber Handwerker sind bekanntlich komplett ausgebucht derzeit. Derzeit hoffen wir, dass es im Februar im Außenbereich soweit sein wird und wir dann von März bis Mai die Innenarbeiten (Austausch der Heizung, Umbau der Abwasserverteilung, Rückbau des Öltanks) durchführen können. Die zweite Jahreshälfte wird dann vermutlich durch die Renovierung des Kellerflurs dominiert. Das machte dieses Jahr noch keinen Sinn aufgrund der geplanten Arbeiten. Mal abgesehen davon, dass diese doofen Raufasertapeten einfach nicht von der Wand runterwollen. Aber jetzt bin ich schon in die Vorschau abgedriftet. Es soll doch ein Rückblick sein und ihr werdet zu dem Thema noch mehr als genug von mir Lesen. :smile: .

Die lieben Viecher

Im Dezember hatten wir dann nochmal mit dem katzensicheren Garten zu tun. Unsere Nachbarn haben nämlich gepetzt, dass der Drecksack Pichu doch wieder eine Lücke gefunden hat. Und angeblich wäre sogar Maya mal im Sommer draußen gewesen. Der ist aktuell aber zu kalt draußen, entsprechend werden wir das Loch wohl erst flicken, wenn es wieder wärmer ist. Pichus Ausgang mussten wir hingegen direkt beheben. Wir wussten auch ungefähr, wo er rausgeht und haben als erste Maßnahme das dortige Katzennetz durch eine Plexiglasplatte ersetzt. Das reichte aber nicht, wie wir dank unserer Katzenkameras (mehr dazu in einem der kommenden Einträge) feststellen mussten. Er sprang tatsächlich nicht direkt auf das Dach des kleinen Außenschuppens, sondern nutzte die Wand als Sprungbrett. Also haben wir dort ebenfalls noch eine Plexiglas-Platte hingemacht. Ja, wir sind das Plexiglas-Haus. Egal ob drinnen oder draußen, irgendwie haben wir überall einen Einsatzfall dafür, um die lieben Katzen vor sich selbst zu schützen.

Drei zufriedene Katzen

Die haben uns 2019 sowieso wieder viel Geld gekostet. Und damit meine ich nicht das Katzenfutter, sondern die besagten drei Zahn-OPs von Balu und Maya. Aber man muss ganz klar sagen: Bei Maya hätten wir das schon viel früher machen sollen. Seit die Zähne raus sind, geht es ihr so viel besser, dass ist der Wahnsinn. Sie hat deutlich zugenommen, muss nur noch hin und wieder mal nießen und ist noch munterer als sie es sowieso schon war. Entsprechend nerviger ist der kleine Wirbelwind geworden. Wir nennen sie jetzt liebevoll Tacker, weil sie ja nur noch vier Zähne hat und fleißig beim Spielen versucht irgendwo reinzubeißen. Wie gesagt: Nervig aber echt schön zu sehen, wie gut sie aufgeblüht ist. Zum Glück geht sie nicht nur uns, sondern auch ihren Mitbewohner auf den Geist. Da werden entsprechend hoffentlich 2020 ein paar neue Freundschaften entstehen. Und den anderen vier? Denen geht es auch prächtig.

Epilog

Damit wäre tatsächlich schon alles gesagt. Das Jahr ging wahnsinnig schnell rum und wir haben einiges erledigt, auch wenn nicht alles berichtenswert oder so einschneidend :wink: war wie meine Handverletzung. Wir können uns also definitiv nichts vorwerfen, höchstens, dass wir Sailor Moon immer noch nicht fertig haben (sind bei Folge 173 von 200 – 35 Folgen in 2019 geschafft quasi). Die Serie ist echt anstrengend. Im Kern leben wir aber einfach weiterhin unser Leben, haben uns immer noch lieb, arbeiten am Haus, kümmern uns um unsere Gesundheit, pflegen unsere Vierbeiner, gehen fleißig Geld verdienen und ich zocke am Wochenende ein paar Stunden. Quasi genau der gleiche Epilog, wie ich ihn im letzten Jahr verfasst habe :smile: . Aber zumindest ich persönlich finde das wirklich nicht schlimm, wie ich nochmal betonen möchte. Ich weiß, dass es Leute gibt die müssen immer auf Jück sein. Die müssen jedes Wochenende irgendwo hinfahren, freitags immer Party machen und jedes Jahr mindestens zwei Wochen irgendwo ihren Urlaub verbringen. Für Lysanda und mich wäre das nur anstrengend. Wir sind lieber in unserem schönen Zuhause bei den Katzen und machen unser Ding. Das ist für uns Entspannung.

Nun zu euch: Wie war euer Jahr 2019?

Crysis

Crysis sieht auch heute noch super aus! (Herstellerbild)

Schafft Azzkickr mit Hilfe seiner neusten Daddelkiste endlich konstante 30fps in Crysis oder muss er eine weitere Hardware-Generation warten, bevor er Cryteks FPS-Meisterwerk in aller Pracht ruckelfrei genießen kann? All das und noch viel weniger werdet ihr heute nicht erfahren, denn den vierten Eintrag u.a. mit der Enthüllung seiner Grafikkarte und den dazugehörigen Benchmarks gibt es erst frühestens kommende Woche. Und selbst dann ist es vermutlich unwahrscheinlich, dass er sich getraut hat Crysis zu testen :smile: .

Kommen wir stattdessen heute erneut zu mir. Was habe ich denn so die letzten Wochen getrieben – also außer ChuChu bei der Arbeit zuzuschauen? Nun, unter anderem habe ich ein paar Bugs auf der Webseite gefixt. Das Update auf die PHP-Version 7.73 hat BeimChristoph irgendwie nur sehr schlecht vertragen. Nein, Rondrer war daran aus meiner Sicht nicht schuld. Sein Code für das zugrundeliegende WordPress-Theme besteht größtenteils nur aus dem Aufrufen von an anderer Stelle definierten Variablen an der richtigen Stelle. Ist nicht negativ gemeint, aber dadurch kann da nicht wirklich viel kaputt gehen. Stattdessen war sowohl WordPress selbst als auch ein paar meiner Plugins die Übeltäter. Das ist halt der Nachteil, wenn man fremden Code einbindet.

Plugin-Ärger

Ein Großteil hat sich durch Updates automatisch ausgeregelt aber ein Plugin blieb übrig, das weiter fleißig PHP-Errors ausspuckte: Lightbox Plus Colorbox. Das macht u.a. die tollen Vergrößerungen, sobald ihr z.B. ein Bild in einem Eintrag anklickt. Warum auch immer wird die Lightbox Plus Colorbox in der offiziellen WordPress-Plugin-Datenbank nicht mehr geführt. Es gab‘ entsprechend seit mittlerweile über vier Jahren kein automatisches Update mehr. Auf der offiziellen Homepage des Plugins gibt es immerhin eine neuere Version 2.8 von 2016. Ebenfalls nicht taufrisch aber immerhin etwas. Also hab‘ ich mir die geholt und installiert. Problem gelöst? Nein, nicht ganz. Zum einen war PHP immer noch nicht ganz glücklich. Und zum anderen hatte der Autor mit dieser Version eine Verbindung zu einem Content Delivery Network eingebaut, um aktuelle jQuery-Bibliotheken zu ziehen. Das ist aber dank der DSGVO für mich nicht mehr vertretbar.

Lightbox Plus Colorbox

Codeauszug aus besagtem Plugin

Ich hatte also die Wahl entweder mir ein Ersatzplugin zu suchen (was extrem schwierig ist bei sowas…) oder, was man normalerweise nicht tun sollte, selbst Hand anzulegen. Grund ist ganz einfach, dass beim nächsten Update die eigenen Änderungen überschrieben werden. Da das Plugin aber scheinbar eh keinen offiziellen Support mehr erhält, habe ich mich für letztes entschieden. Und da ich niemanden Dumm sterben lassen will: In der Datei action.class.php sind die URLs zum CDN. Die habe ich einfach alle auf meinen Server abgeändert. Die angeforderten Dateien liegen eh im Plugin-Ordner bereit, falls vom CDN ein Timeout kommt. Ist vermutlich in Sachen Performance nicht die optimalste Lösung aber zum kompletten Umprogrammieren der Funktion bin ich dann doch (noch) zu blöd. Die PHP-Fehler versteckten sich hingegen in der Datei Minifier.php. Ich glaub‘ es war ein simples „Habe x erwartet, aber y bekommen“, wo ich als Lösung nur einen Begriff durch einen anderen ersetzen musste.

Update: Das Plugin ist aufgrund der Probleme mit dem €-Zeichen jetzt doch rausgeflogen. Stattdessen bin ich jetzt mal testweise auf Simple Lightbox umgestiegen.

Gleichzeitig habe ich das Plugin Lightbox Gallery deinstalliert, weil ich feststellen musste, dass sich die beiden beißen. Ich dachte bislang man benötigt beide, um die gewünschten Funktionen zu haben bzw. das eine für die Vorschauen, das andere für meine beiden Bildergalerien. Das war aber ein Irrglaube. Stattdessen führte es dazu, dass in der Großansicht der Text überlappend dargestellt wurde (passiert immer noch, wenn das Bild nicht breit genug ist, aber das lässt sich nicht ändern) und nach dem Update die Galerien wieder nicht so funktionierten, wie ich das wollte. Jetzt sollte es aber passen.

WordPress-Ärger

WordPress hat hingegen nach dem zum PHP-Update gehörenden Switch auf Version 5.3 plötzlich haufenweise „?“ in meine Einträge eingebaut. Der Fehler war schnell identifiziert: Anders als scheinbar jeder andere Blogger – zumindest ist der neue Gutenberg-Block-Editor absolut nicht darauf ausgelegt, weshalb ich weiter den Classic Editor nutze -, schreibe ich meine Einträge (wie jetzt gerade im Moment) in Microsoft Word und kopiere sie erst am Ende ins System. Leider hat Word hier und da seine eigene Interpretation was Zeichen angeht. Das ist prinzipiell für mich nichts Neues, weshalb ich schon vorher immer den Umweg über Notepad gegangen bin und z.B. die „…“ im Nachgang manuell ersetzt habe. Scheinbar ist jedoch diese Toleranz gegenüber Word-„Symbole“ ganz entfernt worden. Aber gut: Kein unlösbares Problem, weshalb auch bislang unkritische Zeichen plötzlich zum Fragezeichen wurden. Mit dem Plugin Better Search Replace konnte ich in der Datenbank aber nach und nach alle entsprechenden „?“ finden und durch das korrekte, HTML-gültige Zeichen ersetzen. Und seitdem achte ich eben noch stärker darauf in Notepad auch wirklich alle Zeichen zu korrigieren.

Blieb nur eine Sache übrig, die mir schon ewig auf den Zeiger geht, für die ich aber bislang keine Lösung gefunden hatte. Es ist nämlich durchaus keine Absicht von mir gewesen statt „€“ immer „Euro“ zu schreiben. Es hat nur schlichtweg nicht funktioniert. Also im WordPress-Editor schon aber auf der Webseite wurde daraus ein „?“. Also habe ich mich jetzt ebenfalls mal hingesetzt und geschaut woran es liegt. Zuerst hatte ich die im Verdacht, dass die Datenbank mit dem falschen Zeichensatz definiert ist. Aber dort ist das „€“ korrekt sichtbar. War also nicht der Verursacher. Am Ende meiner irgendwie doch sehr langen Recherche bin ich dann auf die Lösung gestoßen: WordPress war schuld.

Datenbankscreenshot

Auszug aus der MySQL-Datenbank

Und zwar wird der Zeichensatz beim erstmaligen Anlegen einer Datenbank durch WordPress in der wp-config.php definiert. Da stand auch „utf8“ drin (und in dem Modus sind die Datenbank), so ist es nicht. Wobei heutzutage wohl „utf8mb4“ richtiger wäre, wie ich jetzt gelernt habe. Aber ich habe mich ehrlich gesagt nicht getraut die Datenbanken zu switchen. Scheint viel zu viel schief gehen zu können dabei. Der Übeltäter war hingegen der „collate type“, bei dem so schön als Kommentar dransteht „sollte nicht geändert werden“. Die Definition war aber leer. Also habe ich spaßeshalber mal „utf8mb4_general_ci“ eingetragen (obwohl die mySQL-Datenbank technisch gesehen auf „utf8_general_ci“ sitzt) und siehe da: €s soweit das Auge reicht :smile: . Perfekt.

Update: Stellte sich heraus, dass das Problem scheinbar nicht die WordPress-Einstellungen war, sondern tatsächlich das Lightbox Plus Colorbox-Plugin. Ich versteh’s ned… :smile:

Und was hat sich sonst an der Seite getan, wenn wir schon dabei sind? Nun, oben unter „Serien“ habe ich mal Links zu den Serien-Einträgen zu den Themen Körpertuning, Tagebuch eines Hausherrn und Aus dem Leben des Webmasters ergänzt. Und vor längerer Zeit habe ich das Twitter-Plugin ausgewechselt, weil das alte ebenfalls keinen Support mehr hatte und nicht mehr funktionierte. Mal schauen wie lange das überhaupt noch existiert (meine Twitter-Nutzung ist massiv im Keller). Und zu guter Letzt habe ich tatsächlich Antispam Bee zumindest deaktiviert. Ich habe schon seit längerem bemerkt, dass seit meinen Änderungen für die DSGVO das Spamvolumen von teilweise 200 und mehr Kommentaren pro Tag auf faktisch „0“ gesunken ist. Also brauche ich auch derzeit das Plugin nicht. Hatte seit der Deaktivierung nur einen einzigen Spamkommentar. Mal schauen ob das so bleibt, oder ob das irgendwann wieder schlagartig ansteigt und ich das Plugin doch wieder brauche.

Und das war’s in Bezug auf die Änderungen an BeimChristoph. Nichts weltbewegendes und wenig, was für euch tatsächlich sicht- oder spürbar ist. Aber ab und zu ein bisschen Staubwischen und Putzen ist nie verkehrt :smile: .

Themawechsel

iPhone 11

Da ist ein Balu auf meinem Handy!

Kommen wir jetzt mal zu was anderem, denn ob ihr es glaubt oder nicht: Ich hatte ursprünglich nicht geplant so lange über die PHP-Umstellung zu referieren. Stattdessen standen drei andere Stichworte auf meiner Liste. Kommen wir also zumindest noch zu einem davon (die anderen sind durchgespielte Spiele): Ich habe mir ein neues Smartphone gegönnt. Der Hauptgrund ist so dämlich wie banal: Magic: The Gathering – Puzzle Quest kam mit meinem iPhone 6 Plus nicht mehr klar. Mit Version 3 fing das Spiel an immer häufiger abzustürzen und mit jedem Update wurde es schlimmer bis hin zur vollständigen Unspielbarkeit. Die Vermutung in den Foren ist (die Entwickler haben sich bis heute nicht dazu geäußert), dass schlicht die 1 GB Arbeitsspeicher nicht mehr ausgereicht haben, um alle Daten vorzuhalten.

Ein normaler Mensch hätte jetzt vermutlich einfach aufgehört das Spiel zu spielen (was ich auch einige Monate getan habe) und sich anderen Titeln gewidmet – z.B. den jeweils neusten Werken von Kairosoft (ich komm‘ schon gar nicht mehr hinterher!). Aber nach fünf Jahren, ebenso vielen übersprungenen iPhone-Generationen, dem nun erreichten Support-Ende für besagtes iPhone 6 Plus sowie tatsächlich besseren Tarifkonditionen bei einem Wechsel (zumindest für mich als Mitarbeiter) habe ich mir gedacht: Komm, hol‘ dir mal wieder was Neues.

Was es geworden ist? Ein iPhone 11 mit 128GB. Ja, ohne Zusatz. Kein Pro oder gar Pro Max. Ein Goldesel bin ich dann doch nicht und mit dem niedrigsten Tarif (mehr brauche ich nicht) hätten die Dinger immer noch extrem viel gekostet. Und ein Android ist es erneut nicht geworden, weil zum einen Lysanda gefühlt dauernd nur am Fluchen ist (hat ein Samsung Galaxy Xcover 4) und zum anderen, weil ich mir weiterhin einbilde in der iOS-Umwelt „gefangen“ zu sein. Zumindest müsste ich z.B. die Kairosoft-Spiele alle wieder neu kaufen. Und mein Spielstand lässt sich ohne Facebook-Account (ja, ich habe immer noch keinen!) bei Magic: The Gathering – Puzzle Quest sicherlich ebenfalls nicht einfach migrieren. Also bin ich Apple nicht nur erneut treu geblieben, sondern habe auch gleichzeitig noch die schlechteste Variante aus der aktuellen iPhone-Generation erstanden. Was bin ich nur für ein Versager :wink: .

Das Gerät

Und ja, auf den ersten Blick erscheint es wie ein Rückschritt: Das iPhone 6 Plus hat damals schon 1080p bei 401ppi geschafft während das iPhone 11 nur 1792×828 bei 326ppi bringt. Sprich nicht einmal 1080p trotz größerer Bildschirmdiagonale (6,1″ zu 5,5″) und hat gleichzeitig eine Art „Einkerbung“ am oberen Rand mit Lautsprecher und Frontkamera, die in das Display hineinragt, was die Auflösung einiger Apps reduziert und damit zu ungenutztem Raum oder zu Falschdarstellungen in nicht optimierten Apps führt. Und obwohl es kleiner ist (150,9×75,7×8,3 zu 158,1×77,8×7,1mm), wiegt es etwas mehr (194g zu 172g). Den Vergleich zum iPhone 11 Pro Max u.a. mit seinem OLED-Display braucht man da erst gar nicht zu versuchen.

Doch die Realität ist natürlich eine ganz andere. In fünf Gerätegenerationen hat sich einiges getan. Ja, es mag das schlechteste iPhone dieser Generation sein. Mit dem iPhone 6 Plus wischt es trotzdem den Boden auf. Das merke selbst ich als nicht wirklicher Hardcore-Nutzer. So bin ich z.B. beeindruckt wie gut Face ID funktioniert, die verbesserte Kamera (12 MP Zweifach-Kamera) mit ihren neuen Funktionen ist eine coole Sache und natürlich merke ich auch die Power des A13-Bionic-Chips im Vergleich zum alten A8. Magic: The Gathering – Puzzle Quest lädt z.B. deutlich spürbar schneller. Gleichzeitig hält zumindest aktuell noch der Akku angenehm lange.

Umgewöhnung

Magic: The Gathering - Puzzle Quest

Mein Suchtspiel

Der Wechsel ging soweit gut über die Bühne. Dank iCloud-Backup und drahtloser Übertragung vom alten auf das neue Smartphone ist das zwischen zwei iPhone ja tatsächlich nur eine Frage der Zeit. Sogar die Savegames besagter Kairosoft-Titel haben es rübergeschafft (hatte hier mit Verlusten gerechnet – Kairosoft ist in der Hinsicht ein echt unfähiger Verein). Der größte Aufwand war das Umziehen des Google Authenticators, den ich für einen Großteil meiner Zwei-Faktor-Authentifizierungen nutze. Da muss man leider in jedes einzelne Konto reingehen und mit mehr oder weniger Aufwand das alte Gerät entfernen und das neue registrieren. Dank der neuen Bankenrichtlinie PSD2 musste ich das dieses Mal zusätzlich auch noch für die diversen Zwei-Faktor-Systeme meiner Bankkonten tun. Ja, PSD2 mag gut gemeint gewesen sein aber die Umsetzung der Richtlinie ist bei manchen Banken echt total Banane.

Die größte Umstellung für mich als alter iPhone-Nutzer war logischerweise der Wegfall des Home-Buttons (inkl. Fingerabdrucksensor) sowie einer unter anderen damit verbundenen Änderung an den Funktionen der Seitentasten. Letzteres ist echt nervig für jemanden, der kein Siri benutzt. Jetzt muss ich zum Aus- und Einschalten des Smartphones zwei Tasten drücken. Und ja: Ich musste das tatsächlich googlen. Warum das nicht konfigurierbar ist, weiß vermutlich nicht einmal Apple. Ansonsten ist es eine Umgewöhnung z.B. beim Kauf im App Store doppelt auf die Seitentaste zu drücken oder die offenen Apps per Schieben von unten nach oben anzeigen zu lassen. Und bei Apps, die kein Face ID unterstützen jetzt wieder ein Passwort eingeben zu müssen ist natürlich auch eine kleine Umgewöhnung. Grundsätzlich habe ich den Home-Button aber schon nach ein paar Stunden nicht mehr vermisst. Und auch besagte „Einkerbung“ oben am Display stört mich im normalen Alltag nicht. Nur, dass irgendwie Uhrzeit, Empfang und Akkustand in vielen Ansichten nicht mehr angezeigt werden ist doof.  Das dürfte aber eher ein iOS 13-„Feature“ sein als ein iPhone 11-Problem.

Fazit

Ich bereue den Wechsel auf das iPhone 11 also absolut nicht und kann das Gerät erneut nur empfehlen – zumindest, wenn man mehrere Generationen überspringt. Hätte die Investition zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden müssen? Natürlich nicht. Das iPhone 6 Plus hätte trotz fehlender iOS-Updates sicherlich noch 1-2 Jahre durchgehalten. Und ja, auch ohne Magic: The Gathering – Puzzle Quest wäre das Leben irgendwie weitergegangen :wink: . Aber ich vermisse meinen alten Klumpen nicht. Und wenn der eBay-Käufer tatsächlich bezahlt hätte, hätte ich dafür mittlerweile abzüglich Gebühren rund 150 Euro auf dem Konto. So werde ich es wohl nach Abschluss des Kaufabbruchs nochmal neu einstellen müssen. Habe ich schonmal erwähnt, dass eBay gefühlt mittlerweile für Privatverkäufer total scheiße ist? Überall nur noch Scammer und Abmahner unterwegs…

Bis Montag! Dann vermutlich mit dem letzten Teil von Azzkickrs Bericht zu seiner neuen Daddelkiste. Alternativ gibt’s die beiden Durchgespieltberichte.

se-cu-ri-ty (n.) – 3. Something that gives or assures safety, as: c. Measures adopted, as by a sbusiness or homeowner, to prevent a crime such as burglary or assault: Security was lax at the firm’s smaller plant.
TheFreeDictionary

Die letzten Stunden des Jahres 2018 sind angebrochen. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. Dieses Mal tatsächlich mit der Betonung auf „klein“, denn dank der ganzen DSGVO-Thematik habe ich keinerlei Besucherstatistiken mehr. Der heutige Eintrag wird also anders als die letztjährige Variante (Platz 5) nicht in die Top 10 der Rekordeinträge eingehen (dazu braucht es min. 4.500 Wörter – der hier hat „nur“ um die 2.100). Ja, ich weiß nun weder wie viele Leute Beim Christoph aufrufen noch die ganzen völlig überflüssigen Details dazu wie den genutzten Browser. Ich gehe einfach davon aus, dass diese Zeilen noch irgendjemand liest und schreibe vor mich hin :smile: . Und immerhin dazu habe ich noch jede Menge Statistiken. Also lasst uns wie immer damit loslegen. Die Zahlen in Klammern sind die Werte für 2017 und alles ist Stand 30.12.2018.

Einträge und Autoren

Mit 55 (56) Einträgen habe ich euch 2018 beglückt. Das zweite Jahr in Folge in dem es nur montags einen neuen Eintrag gibt.

Zwar ist Lysanda der Meinung, dass dieser feste Termin völlig Banane ist und ich einfach dann was veröffentlichen sollte, wenn ich was getippst habe – sprich wie ich anno 2006 nach der Umstellung der Seite angefangen hatte. Aber ich kenne mich: Ohne diesen festen Termin würde Beim Christoph vermutlich heutzutage ziemlich schnell ins Mittelalter (=Keine Lust-Einträge) zurückfallen. Und der Montag eignet sich einfach am besten, da ich unter der Woche keine Zeit habe am Rechner zu sitzen und der Sonntag normalerweise die 1-2 Stunden bereithält, die ich durchschnittlich fürs Tippen brauche. Ab und zu dauert es etwas länger, wenn das Thema entweder aufwendiger ist (vor allem bei den Gesundheitssachen) oder ich mir mal wieder etwas aus den Rippen saugen muss, also ich nicht so recht in den Schreibfluss komme. Aber so ist das nun einmal beim Schreiben vor allem wenn man zu wenig Erzählungswürdiges erlebt und stattdessen mittlerweile schon 58 Stunden in Kingdom Come: Deliverance versenkt hat.

Immerhin hat mir Lysanda 2018 tatsächlich etwas Arbeit abgenommen (wobei sie natürlich immer mal wieder drüber schaut und mithilft) und ihre ersten beiden eigenen Gasteinträge veröffentlicht. Ich hoffe, da kommt 2019 noch mehr. Also nicht, weil ich ein fauler Sack bin, sondern weil die weibliche Perspektive auf Beim Christoph sicherlich nicht verkehrt ist. Was nicht bedeutet, dass Azzkickr nicht auch endlich mal seinen 25. Eintrag raushauen könnte (ein Abriss über die PlayStation-4-Exklusivtitel vielleicht? Oder endlich seine Meinung zu VR? Oder warum David Cage der beste Spieleentwickler aller Zeiten ist?). Solange erhöhen halt weiter unsere Maskottchen ihren Einträgecount:

Die Inhalte

Inhaltlich hat sich ganz klar der Trend von 2017 fortgesetzt: Der Fokus liegt wieder mehr auf Spielen. Dieses Jahr hatten 23 (19) Eintrage einen entsprechenden Tag und 15 (14) davon waren in irgendeiner Form Berichte über von mir gespielte Titel. Gesundheitseinträge gab es mit 9 (10) hingegen einen weniger genauso wie Katzeneinträge mit 6 (7) Stück).

Aktuell sehe ich nicht, dass sich an dieser grundsätzlichen Verteilung in 2019 etwas ändern wird. Gesundheitsthemen gibt es zwar noch so einige auf unserer ewigen Liste (allein den Eintrag über Vitamin B schiebe ich jetzt schon länger vor mir her) und auch in Sachen Haus wird sicherlich noch das ein oder andere berichtenswerte passieren. Aber Videospiele und alles was dazugehört sind wieder mein Hauptthema – selbst wenn es dank des starken Ein-Spiel-Fokus oft in Bezug auf eigene Erfahrungen wochenlang nichts Neues zu berichten gibt (Kingdom Come: Deliverance wird micht noch seeeehr lange begleiten…). Ich habe allerdings geplant wieder ein paar Einträge mehr zum Thema Bücher, Filme & Musik zu veröffentlichen. Die kamen 2018 sehr kurz (von mir nur ein einziger). Dabei habe ich tatsächlich mal wieder das ein oder andere durchgelesen und in Sachen Soundtracks habe ich sowieso immer eine längere Liste an Empfehlungen, die ich unbedingt mal loswerden möchte. Schauen wir mal, was der kommende Montag bringt :smile: .

Unterm Strich bin ich mit den diesjährigen Einträgen auf jeden Fall zufrieden. Wie gesagt geht trotzdem nicht unbedingt jeder Eintrag beim Schreiben gut von der Hand – was sicherlich auch am Ergebnis bemerkbar ist – aber alles in allem war aus meiner Sicht nichts total Schwachsinniges/Uninteressantes dabei. Gegenteilige Meinungen gerne in die Kommentare packen :wink: . Anderweite Inhalte gab es hingegen keine. Okay, ein neues Video ist tatsächlich auf meinem YouTube-Kanal online gegangen. Aber das ist nicht gelistet, nur einer bestimmten Gruppe von Menschen zugänglich (nein, nicht der Familie) und entsprechend habe ich euch jetzt nur den Mund zu etwas wässrig gemacht, was ihr zumindest bis auf weiteres sowieso nicht sehen könnt :smile: .

Der Umfang

Kommen wir nun zu den Fakten, Fakten und Fakten: 1426,3 Wörter (1156,6) waren die Einträge durchschnittlich lang. Das ist nicht nur ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu 2017: Es ist auch ein neuer Gesamtrekord und übertrifft das bisher höchstes Ergebnis von 2014 (1.392,0). Wenn man sich die Tabelle anschaut, haben wir quasi unser Schreibvolumen (sind ja die Gastbeiträge mit eingerechnet) seit 2015 fast verdoppelt und sind trotz weniger Einträgen wieder auf dem alten Niveau angekommen:

Oder genauer gesagt: Vor allem ich labbere weiterhin viel. Betrachtet man hingegen die Gesamtzahl der geschriebenen Worte, wurden heuer mit 78.448 (64.772) mehr als halb so viel getippst wie in besagtem Rekordjahr 2014 (148.943). Nicht schlecht.

Damit sind wir nun bei insgesamt 1.208.922 Wörtern verteilt auf 1.484 Einträge und einem Gesamtdurchschnitt von 815 Wörtern pro Eintrag. Wenn ihr die aneinanderreihen würdet, dann könnte ich an dieser Stelle so einen dämlichen Vergleich bringen wie „wären das zwei Meter auf dem Äquator“ oder „ein achthunderstel Fußballfelder“ oder „die 200fache Entfernung zwischen Erde und Mond“. Gott, wie ich sowas hasse. Als könnte ich mir die Entfernung zwischen Erde und Mond besser vorstellen als eine Angabe wie „1 Milliarden Kilometer“.

Kein Kommentar

Und wie sieht der Output der anderen Seite aus? Nun, der Abwärtstrend setzt sich munter fort mit nur noch 44 (66) Kommentaren. Diese 44 Kommentare stammen von 11 verschiedenen Leuten – einer davon bin ich mit 15 (14) Stück. Platz 2 teilen sich Azz und Zille mit je 7 (7 bzw. 8 ) und auf Platz 3 kommt Rondrer mit 5 (5).

Im Ergebnis sind das magere 0,8 (1,2) Kommentare pro Eintrag.

Aber gut, die Gründe dafür hatten wir ja schon mehrfach erörtert (und das hatte ich genauso auch schon letztes Jahr geschrieben). Insofern lasse ich das einfach hier so stehen und sage an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich trotzdem die Zeit aus ihrem stressigen Alltag genommen haben und einen Kommentar mit durchschnittlich 92,5 (103,7) Wörtern hinterließen!

Die Gesamtzahl der Kommentare liegt nun bei 6.598 mit einer Länge von 501.842 Wörtern (ja, die halbe Million wurde geknackt!) und einem Gesamtdurchschnitt von 4,4 Kommentaren pro Eintrag bzw. 76,1 Wörtern pro Kommentar.

Ich werde weiter daran arbeiten euch mehr Gründe dafür zu geben euren Senf zu meinem Senf abzugeben – natürlich ohne allzu kontrovers zu werden (Politik, Religion und Konsolenhersteller sind also weiterhin tabu) und den wütenden Internetmob auf mich zu hetzen.

Fazit

Böse Leute könnten sagen, dass Beim Christoph so vor sich hin dümpelt. Sie ist halt da aber vermissen würde sie keiner, wenn sie es nicht mehr wäre. Und vermutlich stimmt das auch aber ich sehe das logischerweise nicht so :smile: . Im Gegenteil bin ich sogar weiterhin stolz auf das, was ich hier verzapfe. Die Seite gibt es nun schon bald 18 Jahre lang (über mein halbes Leben!). In der Zeit haben unzählige andere den Betrieb eingestellt oder sind dank der DSGVO nun sogar komplett verschwunden (dank des Broken Link Checkers habe ich es quasi live miterlebt). Ich habe hingegen heuer wegen der Verordnung mal wieder viel an der Seite gebastelt, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten und ich gebe mir weiterhin Mühe euch 52mal im Jahr mit neuen und interessanten Inhalten zu versorgen. Dass sie nicht immer für jeden nützlich sind war schon zu den reinen Spiele-Einträge-Zeiten so. Aber durch die neue Themenvielfalt dürfte jetzt eher noch was dabei sein als damals.

Ansonsten dient Beim Christoph mir weiterhin vor allem als Gedankenauslass (ich werde nie Social-Media-Fan werden) und Möglichkeit zumindest ein bisschen was längeres und zusammenhängendes zu schreiben, wenn ich schon sonst nicht dazu komme bzw. zu faul dazu bin (muss ja Kingdom Come: Deliverance spielen). Solange ihr es halbwegs gerne lest und vielleicht sogar den ein oder anderen Nutzen daraus zieht, dann bin ich glücklich und zufrieden. Deshalb wie immer an dieser Stelle:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Auch wenn ich eure genaue Anzahl nicht mehr kenne, motiviert mich vor allem eure Existenz zum Weitermachen!

Und weitermachen werde ich 2019 auf jeden Fall. Höchstwahrscheinlich mit der gleichen Themenvielfalt und ohne besondere Überraschungen. Aber wer weiß. 365 Tage sind lang und ab und zu juckt es mir schon in den Fingern mal wieder etwas Audiovisuelles oder zumindest für eure Ohren aufzuzeichnen. Lassen wir uns gemeinsam überraschen.

Aus dem Leben des Webmasters

Ist sie nicht hübsch, die Maya?

So viel zum Jahr 2018 aus Sicht von Beim Christoph. Bin ich gar nicht gewohnt, dass dieser Teil des Jahresrückblicks schon nach drei DINA4-Seiten beendet ist :smile: . Wie sah 2018 also aus meiner persönlichen Sicht aus? Nun, arbeitstechnisch ging es zwar etwas drunter und drüber wegen dem erwähnten Umbau der IT-Landschaft aber trotzdem soweit okay und Genaueres will/kann/darf ich euch nichts erzählen. 2019 wird’s nicht besser, denn dann wird eine Umstrukturierung (nein, werde nicht entlassen und kriege auch keine neue Tätigkeit – nur andere Chefs) sowie der Umzug in ein Großraumbüro im gleichen Gebäude mit Desk Sharing (=nicht jeder Mitarbeiter hat einen zugewiesenen Arbeitsplatz) umgesetzt. Das wird garantiert eine „lustige“ Sache. Ach und wir haben offiziell ab morgen nur noch eine 36-Stunden-Woche obwohl wir weiter 38 Stunden erbringen müssen (und 37 bezahlt bekommen – fragt nicht…). Aber man soll im Internet ja nicht schlecht über seinen Arbeitgeber reden. Deswegen beenden wir dieses Thema mit einer positiven Note: Meine Work-Life-Balance stimmt soweit und die Bezahlung ebenso.

Und im privaten Bereich? Letztes Jahr hatte ich geschrieben, dass ich ein Jahr voll mit langweiligem, alltäglichem Kram erwarte und genau das ist auch eingetreten. Wir haben weiter am Haus gebastelt (Stichwort katzensicherer Garten und Kellerrenovierung), wir haben Maya neu in unsere Familie aufgenommen, ich habe fleißig an meiner CMD gearbeitet und wir haben uns alle gerngehabt. Okay, zeitweise hat Jules Balu nicht gern, weil er ihn durch das Haus jagt aber kleine Streitigkeiten gehören ja zu jeder Beziehung dazu :smile: .

Die Highlights?

Interessant war es unsere ersten Erfahrungen mit EMS-Training zu machen obwohl wir am Ende die Challenge nicht gewonnen haben. Leider – und das gebe ich offen zu – habe ich die Kilos schon wiedergefunden, die ich in der Zeit verloren hatte. Ich bin trotz Lysanda einfach immer noch nicht konsequent genug sowohl was den Sport als auch das Essen betrifft. Nein, ich nehme mir nicht für 2019 vor das zu ändern. Vorsätze funktionieren bekanntlich nicht. Ich muss es einfach zwingend besser machen. Vor allem, da wir den Vertrag mit dem Fitnessstudio gekündigt haben und wir uns entsprechend dann ab Mitte des Jahres noch stärker selbst drum kümmern müssen wann und wie wir Sport treiben. Deswegen wird der dritte Raum im Keller ein Freizeit- und Sportraum.

Der Crosstrainer steht schon (im Weg)

Ach und wir haben den monatlichen Katzenstammtisch Darmstadt gegründet (einfach mal bei Facebook schauen, wenn ihr in der Umgebung wohnt). Gut, „gegründet“ haben wir ihn technisch gesehen vermutlich nicht. Den ersten Termin hatte jemand anderes angesetzt. Aber wir haben seitdem die Organisation übernommen und kommenden Samstag findet bereits unser siebtes Treffen statt (aktuell über 20 Anmeldungen). Die Idee dahinter ist eigentlich Katzensitter zu finden. Ist schließlich einfacher jemanden in die eigene Wohnung zu lassen, wenn man ihn schon persönlich etwas kennenlernen konnte. Aber es ist natürlich auch grundsätzlich praktisch sich in einer Runde Gleichgesinnter treffen und austauschen zu können. Da hat man wenigstens schon einmal ein Grundthema (Katzenfotos kann jeder zeigen) und kommt selbst als Introvertierter ins Gespräch.

Mein Bildungsurlaub war übrigens dann doch keine Schreibwerkstatt. Die Dozentin hat sich wohl mit dem Anbieter verkracht und entsprechend wurde der Kurs abgesagt. Ich hatte stattdessen einen zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)“ besucht. War auch sehr interessiert und lehrreich, ihr **********, ********* *******!

Epilog

Und ja, irgendwie gibt es zu 2018 von meiner Seite gar nicht mehr zu sagen. Das Leben ist nun einmal kein Actionfilm in dem jede Sekunde irgendwas Spannendes passiert. Im Gegenteil ist es ganz gut, wenn nicht alles Drunter und Drüber geht und man es auch einfach mal genießen kann. Wir sind eben mittlerweile eine spießige Mittelstandsfamilie: Arbeiten gehen, Hauskredit abbezahlen, am Haus werkeln, Katzen hüten, etc. pp. 2019 wird sich daran nach aktuellem Stand erneut nichts ändern. Zumindest in Sachen „Haus“ stehen die nächsten Projekte (Freizeitraum, Wasserenthärter) schon fest, eine sechste Katze soll eigentlich nicht dazu kommen und eine ersetzen müssen wir wahrscheinlich auch nicht (können ja jetzt nur noch vom Rasenmäher überfahren werden). Ansonsten werden wir es hoffentlich schaffen Sailor Moon fertig zu schauen (Folge 138/200) und ich werde weiter fleißig vor allem am Wochenende Spiele konsumieren (hab‘ beim Steam Winter Sale wieder gut zugeschlagen…). Same ol‘, same ol‘ quasi aber mir geht es damit grad wirklich gut damit.

Und jetzt raus mit der Sprache: Wie war euer Jahr 2018?

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