se-cu-ri-ty (n.) – 3. Something that gives or assures safety, as: c. Measures adopted, as by a sbusiness or homeowner, to prevent a crime such as burglary or assault: Security was lax at the firm’s smaller plant.
TheFreeDictionary

Die letzten Stunden des Jahres 2018 sind angebrochen. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. Dieses Mal tatsächlich mit der Betonung auf „klein“, denn dank der ganzen DSGVO-Thematik habe ich keinerlei Besucherstatistiken mehr. Der heutige Eintrag wird also anders als die letztjährige Variante (Platz 5) nicht in die Top 10 der Rekordeinträge eingehen (dazu braucht es min. 4.500 Wörter – der hier hat „nur“ um die 2.100). Ja, ich weiß nun weder wie viele Leute Beim Christoph aufrufen noch die ganzen völlig überflüssigen Details dazu wie den genutzten Browser. Ich gehe einfach davon aus, dass diese Zeilen noch irgendjemand liest und schreibe vor mich hin :smile: . Und immerhin dazu habe ich noch jede Menge Statistiken. Also lasst uns wie immer damit loslegen. Die Zahlen in Klammern sind die Werte für 2017 und alles ist Stand 30.12.2018.

Einträge und Autoren

Mit 55 (56) Einträgen habe ich euch 2018 beglückt. Das zweite Jahr in Folge in dem es nur montags einen neuen Eintrag gibt.

Zwar ist Lysanda der Meinung, dass dieser feste Termin völlig Banane ist und ich einfach dann was veröffentlichen sollte, wenn ich was getippst habe – sprich wie ich anno 2006 nach der Umstellung der Seite angefangen hatte. Aber ich kenne mich: Ohne diesen festen Termin würde Beim Christoph vermutlich heutzutage ziemlich schnell ins Mittelalter (=Keine Lust-Einträge) zurückfallen. Und der Montag eignet sich einfach am besten, da ich unter der Woche keine Zeit habe am Rechner zu sitzen und der Sonntag normalerweise die 1-2 Stunden bereithält, die ich durchschnittlich fürs Tippen brauche. Ab und zu dauert es etwas länger, wenn das Thema entweder aufwendiger ist (vor allem bei den Gesundheitssachen) oder ich mir mal wieder etwas aus den Rippen saugen muss, also ich nicht so recht in den Schreibfluss komme. Aber so ist das nun einmal beim Schreiben vor allem wenn man zu wenig Erzählungswürdiges erlebt und stattdessen mittlerweile schon 58 Stunden in Kingdom Come: Deliverance versenkt hat.

Immerhin hat mir Lysanda 2018 tatsächlich etwas Arbeit abgenommen (wobei sie natürlich immer mal wieder drüber schaut und mithilft) und ihre ersten beiden eigenen Gasteinträge veröffentlicht. Ich hoffe, da kommt 2019 noch mehr. Also nicht, weil ich ein fauler Sack bin, sondern weil die weibliche Perspektive auf Beim Christoph sicherlich nicht verkehrt ist. Was nicht bedeutet, dass Azzkickr nicht auch endlich mal seinen 25. Eintrag raushauen könnte (ein Abriss über die PlayStation-4-Exklusivtitel vielleicht? Oder endlich seine Meinung zu VR? Oder warum David Cage der beste Spieleentwickler aller Zeiten ist?). Solange erhöhen halt weiter unsere Maskottchen ihren Einträgecount:

Die Inhalte

Inhaltlich hat sich ganz klar der Trend von 2017 fortgesetzt: Der Fokus liegt wieder mehr auf Spielen. Dieses Jahr hatten 23 (19) Eintrage einen entsprechenden Tag und 15 (14) davon waren in irgendeiner Form Berichte über von mir gespielte Titel. Gesundheitseinträge gab es mit 9 (10) hingegen einen weniger genauso wie Katzeneinträge mit 6 (7) Stück).

Aktuell sehe ich nicht, dass sich an dieser grundsätzlichen Verteilung in 2019 etwas ändern wird. Gesundheitsthemen gibt es zwar noch so einige auf unserer ewigen Liste (allein den Eintrag über Vitamin B schiebe ich jetzt schon länger vor mir her) und auch in Sachen Haus wird sicherlich noch das ein oder andere berichtenswerte passieren. Aber Videospiele und alles was dazugehört sind wieder mein Hauptthema – selbst wenn es dank des starken Ein-Spiel-Fokus oft in Bezug auf eigene Erfahrungen wochenlang nichts Neues zu berichten gibt (Kingdom Come: Deliverance wird micht noch seeeehr lange begleiten…). Ich habe allerdings geplant wieder ein paar Einträge mehr zum Thema Bücher, Filme & Musik zu veröffentlichen. Die kamen 2018 sehr kurz (von mir nur ein einziger). Dabei habe ich tatsächlich mal wieder das ein oder andere durchgelesen und in Sachen Soundtracks habe ich sowieso immer eine längere Liste an Empfehlungen, die ich unbedingt mal loswerden möchte. Schauen wir mal, was der kommende Montag bringt :smile: .

Unterm Strich bin ich mit den diesjährigen Einträgen auf jeden Fall zufrieden. Wie gesagt geht trotzdem nicht unbedingt jeder Eintrag beim Schreiben gut von der Hand – was sicherlich auch am Ergebnis bemerkbar ist – aber alles in allem war aus meiner Sicht nichts total Schwachsinniges/Uninteressantes dabei. Gegenteilige Meinungen gerne in die Kommentare packen :wink: . Anderweite Inhalte gab es hingegen keine. Okay, ein neues Video ist tatsächlich auf meinem YouTube-Kanal online gegangen. Aber das ist nicht gelistet, nur einer bestimmten Gruppe von Menschen zugänglich (nein, nicht der Familie) und entsprechend habe ich euch jetzt nur den Mund zu etwas wässrig gemacht, was ihr zumindest bis auf weiteres sowieso nicht sehen könnt :smile: .

Der Umfang

Kommen wir nun zu den Fakten, Fakten und Fakten: 1426,3 Wörter (1156,6) waren die Einträge durchschnittlich lang. Das ist nicht nur ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu 2017: Es ist auch ein neuer Gesamtrekord und übertrifft das bisher höchstes Ergebnis von 2014 (1.392,0). Wenn man sich die Tabelle anschaut, haben wir quasi unser Schreibvolumen (sind ja die Gastbeiträge mit eingerechnet) seit 2015 fast verdoppelt und sind trotz weniger Einträgen wieder auf dem alten Niveau angekommen:

Oder genauer gesagt: Vor allem ich labbere weiterhin viel. Betrachtet man hingegen die Gesamtzahl der geschriebenen Worte, wurden heuer mit 78.448 (64.772) mehr als halb so viel getippst wie in besagtem Rekordjahr 2014 (148.943). Nicht schlecht.

Damit sind wir nun bei insgesamt 1.208.922 Wörtern verteilt auf 1.484 Einträge und einem Gesamtdurchschnitt von 815 Wörtern pro Eintrag. Wenn ihr die aneinanderreihen würdet, dann könnte ich an dieser Stelle so einen dämlichen Vergleich bringen wie „wären das zwei Meter auf dem Äquator“ oder „ein achthunderstel Fußballfelder“ oder „die 200fache Entfernung zwischen Erde und Mond“. Gott, wie ich sowas hasse. Als könnte ich mir die Entfernung zwischen Erde und Mond besser vorstellen als eine Angabe wie „1 Milliarden Kilometer“.

Kein Kommentar

Und wie sieht der Output der anderen Seite aus? Nun, der Abwärtstrend setzt sich munter fort mit nur noch 44 (66) Kommentaren. Diese 44 Kommentare stammen von 11 verschiedenen Leuten – einer davon bin ich mit 15 (14) Stück. Platz 2 teilen sich Azz und Zille mit je 7 (7 bzw. 8 ) und auf Platz 3 kommt Rondrer mit 5 (5).

Im Ergebnis sind das magere 0,8 (1,2) Kommentare pro Eintrag.

Aber gut, die Gründe dafür hatten wir ja schon mehrfach erörtert (und das hatte ich genauso auch schon letztes Jahr geschrieben). Insofern lasse ich das einfach hier so stehen und sage an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich trotzdem die Zeit aus ihrem stressigen Alltag genommen haben und einen Kommentar mit durchschnittlich 92,5 (103,7) Wörtern hinterließen!

Die Gesamtzahl der Kommentare liegt nun bei 6.598 mit einer Länge von 501.842 Wörtern (ja, die halbe Million wurde geknackt!) und einem Gesamtdurchschnitt von 4,4 Kommentaren pro Eintrag bzw. 76,1 Wörtern pro Kommentar.

Ich werde weiter daran arbeiten euch mehr Gründe dafür zu geben euren Senf zu meinem Senf abzugeben – natürlich ohne allzu kontrovers zu werden (Politik, Religion und Konsolenhersteller sind also weiterhin tabu) und den wütenden Internetmob auf mich zu hetzen.

Fazit

Böse Leute könnten sagen, dass Beim Christoph so vor sich hin dümpelt. Sie ist halt da aber vermissen würde sie keiner, wenn sie es nicht mehr wäre. Und vermutlich stimmt das auch aber ich sehe das logischerweise nicht so :smile: . Im Gegenteil bin ich sogar weiterhin stolz auf das, was ich hier verzapfe. Die Seite gibt es nun schon bald 18 Jahre lang (über mein halbes Leben!). In der Zeit haben unzählige andere den Betrieb eingestellt oder sind dank der DSGVO nun sogar komplett verschwunden (dank des Broken Link Checkers habe ich es quasi live miterlebt). Ich habe hingegen heuer wegen der Verordnung mal wieder viel an der Seite gebastelt, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten und ich gebe mir weiterhin Mühe euch 52mal im Jahr mit neuen und interessanten Inhalten zu versorgen. Dass sie nicht immer für jeden nützlich sind war schon zu den reinen Spiele-Einträge-Zeiten so. Aber durch die neue Themenvielfalt dürfte jetzt eher noch was dabei sein als damals.

Ansonsten dient Beim Christoph mir weiterhin vor allem als Gedankenauslass (ich werde nie Social-Media-Fan werden) und Möglichkeit zumindest ein bisschen was längeres und zusammenhängendes zu schreiben, wenn ich schon sonst nicht dazu komme bzw. zu faul dazu bin (muss ja Kingdom Come: Deliverance spielen). Solange ihr es halbwegs gerne lest und vielleicht sogar den ein oder anderen Nutzen daraus zieht, dann bin ich glücklich und zufrieden. Deshalb wie immer an dieser Stelle:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Auch wenn ich eure genaue Anzahl nicht mehr kenne, motiviert mich vor allem eure Existenz zum Weitermachen!

Und weitermachen werde ich 2019 auf jeden Fall. Höchstwahrscheinlich mit der gleichen Themenvielfalt und ohne besondere Überraschungen. Aber wer weiß. 365 Tage sind lang und ab und zu juckt es mir schon in den Fingern mal wieder etwas Audiovisuelles oder zumindest für eure Ohren aufzuzeichnen. Lassen wir uns gemeinsam überraschen.

Aus dem Leben des Webmasters

Ist sie nicht hübsch, die Maya?

So viel zum Jahr 2018 aus Sicht von Beim Christoph. Bin ich gar nicht gewohnt, dass dieser Teil des Jahresrückblicks schon nach drei DINA4-Seiten beendet ist :smile: . Wie sah 2018 also aus meiner persönlichen Sicht aus? Nun, arbeitstechnisch ging es zwar etwas drunter und drüber wegen dem erwähnten Umbau der IT-Landschaft aber trotzdem soweit okay und Genaueres will/kann/darf ich euch nichts erzählen. 2019 wird’s nicht besser, denn dann wird eine Umstrukturierung (nein, werde nicht entlassen und kriege auch keine neue Tätigkeit – nur andere Chefs) sowie der Umzug in ein Großraumbüro im gleichen Gebäude mit Desk Sharing (=nicht jeder Mitarbeiter hat einen zugewiesenen Arbeitsplatz) umgesetzt. Das wird garantiert eine „lustige“ Sache. Ach und wir haben offiziell ab morgen nur noch eine 36-Stunden-Woche obwohl wir weiter 38 Stunden erbringen müssen (und 37 bezahlt bekommen – fragt nicht…). Aber man soll im Internet ja nicht schlecht über seinen Arbeitgeber reden. Deswegen beenden wir dieses Thema mit einer positiven Note: Meine Work-Life-Balance stimmt soweit und die Bezahlung ebenso.

Und im privaten Bereich? Letztes Jahr hatte ich geschrieben, dass ich ein Jahr voll mit langweiligem, alltäglichem Kram erwarte und genau das ist auch eingetreten. Wir haben weiter am Haus gebastelt (Stichwort katzensicherer Garten und Kellerrenovierung), wir haben Maya neu in unsere Familie aufgenommen, ich habe fleißig an meiner CMD gearbeitet und wir haben uns alle gerngehabt. Okay, zeitweise hat Jules Balu nicht gern, weil er ihn durch das Haus jagt aber kleine Streitigkeiten gehören ja zu jeder Beziehung dazu :smile: .

Die Highlights?

Interessant war es unsere ersten Erfahrungen mit EMS-Training zu machen obwohl wir am Ende die Challenge nicht gewonnen haben. Leider – und das gebe ich offen zu – habe ich die Kilos schon wiedergefunden, die ich in der Zeit verloren hatte. Ich bin trotz Lysanda einfach immer noch nicht konsequent genug sowohl was den Sport als auch das Essen betrifft. Nein, ich nehme mir nicht für 2019 vor das zu ändern. Vorsätze funktionieren bekanntlich nicht. Ich muss es einfach zwingend besser machen. Vor allem, da wir den Vertrag mit dem Fitnessstudio gekündigt haben und wir uns entsprechend dann ab Mitte des Jahres noch stärker selbst drum kümmern müssen wann und wie wir Sport treiben. Deswegen wird der dritte Raum im Keller ein Freizeit- und Sportraum.

Der Crosstrainer steht schon (im Weg)

Ach und wir haben den monatlichen Katzenstammtisch Darmstadt gegründet (einfach mal bei Facebook schauen, wenn ihr in der Umgebung wohnt). Gut, „gegründet“ haben wir ihn technisch gesehen vermutlich nicht. Der erste Termin hatte jemand anderes angesetzt. Aber wir haben seitdem die Organisation übernommen und kommenden Samstag findet bereits unser siebtes Treffen statt (aktuell über 20 Anmeldungen). Die Idee dahinter ist eigentlich Katzensitter zu finden. Ist schließlich einfacher jemanden in die eigene Wohnung zu lassen, wenn man ihn schon persönlich etwas kennenlernen konnte. Aber es ist natürlich auch grundsätzlich praktisch sich in einer Runde Gleichgesinnter treffen und austauschen zu können. Da hat man wenigstens schon einmal ein Grundthema (Katzenfotos kann jeder zeigen) und kommt selbst als Introvertierter ins Gespräch.

Mein Bildungsurlaub war übrigens dann doch keine Schreibwerkstatt. Die Dozentin hat sich wohl mit dem Anbieter verkracht und entsprechend wurde der Kurs abgesagt. Ich hatte stattdessen einen zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)“ besucht. War auch sehr interessiert und lehrreich, ihr **********, ********* *******!

Epilog

Und ja, irgendwie gibt es zu 2018 von meiner Seite gar nicht mehr zu sagen. Das Leben ist nun einmal kein Actionfilm in dem jede Sekunde irgendwas Spannendes passiert. Im Gegenteil ist es ganz gut, wenn nicht alles Drunter und Drüber geht und man es auch einfach mal genießen kann. Wir sind eben mittlerweile eine spießige Mittelstandsfamilie: Arbeiten gehen, Hauskredit abbezahlen, am Haus werkeln, Katzen hüten, etc. pp. 2019 wird sich daran nach aktuellem Stand erneut nichts ändern. Zumindest in Sachen „Haus“ stehen die nächsten Projekte (Freizeitraum, Wasserenthärter) schon fest, eine sechste Katze soll eigentlich nicht dazu kommen und eine ersetzen müssen wir wahrscheinlich auch nicht (können ja jetzt nur noch vom Rasenmäher überfahren werden). Ansonsten werden wir es hoffentlich schaffen Sailor Moon fertig zu schauen (Folge 138/200) und ich werde weiter fleißig vor allem am Wochenende Spiele konsumieren (hab‘ beim Steam Winter Sale wieder gut zugeschlagen…). Same ol‘, same ol‘ quasi aber mir geht es damit grad wirklich gut damit.

Und jetzt raus mit der Sprache: Wie war euer Jahr 2018?

Bevor wir uns mit anderen Sachen beschäftigen, noch ein wenig „Housekeeping“ vorweg: Zum einen habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden Google Analytics doch schon jetzt von der Seite zu verbannen. Ich hatte mir den Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google durchgelesen, den ich hätte unterzeichnen sollen und ehrlich gesagt war mir das definitiv zu doof für alles und jeden Grade stehen zu müssen. Da ich faktisch die Informationen sowieso nur für den Jahressrückblick und meine persönliche Neugier verwendet habe hält sich der Verlust in Grenzen (der Jahresrückblick wird halt nun kürzer :wink: ). Dafür werden beim Aufruf der Seite nun gar keine Cookies mehr angelegt (der Hinweis bleibt aber sicherheitshalber erst einmal da) und die Third-Party-Requests beschränken sich auf Twitter wegen der Anzeige meiner Tweets. Damit ist auch der Seitenaufruf wieder um ein paar Millisekunden schneller geworden. Ganz ohne Zugriffsstatistiken bin ich dadurch übrigens nicht, denn der Server loggt zumindest diese Information in absoluter Reinform (keine Zusatzinfos jedweder Art) mit.

Krankheitsstatus

Lyssi umgeben von ihren Gefägniswärtern

Zum anderen wollt ihr sicherlich wissen, wie es Lyssi nach ihrem Klinikaufenthalt geht. Nun, sie ist seit Dienstagabend wieder bei uns. Sie musste eine Nacht länger bleiben (was die Kosten auf zwischen 1.100 und 1.300 Euro [Rechnung haben wir noch nicht] erhöht hat) für weitere Diagnosen aber am Ende haben sie quasi nichts gefunden, was in irgendeiner Art und Weise einer weiteren Behandlung bedurfte. Stattdessen muss sich die Katze nun selbst zu Ende heilen.

Sie hat dann noch drei Tage lang jeweils fünfmal ein wenig Katzen-Morphium von uns bekommen und muss noch mindestens eine weitere Woche Schmerzmittel einmal am Tag nehmen. Was aber schlimmer ist: Sie muss mindestens zwei Wochen (eher drei) ohne Freigang auskommen und darf weder spielen noch toben. Sprich wir waren am Dienstagabend mal kurz einkaufen, haben uns ein riesiges Hundezelt gekauft (siehe Bild) und da wohnt sie nun für die nächste Zeit drin. Passt ihr logischerweise so überhaupt nicht. Also wirklich überhaupt nicht. Es hilft aber nichts: Bei den wenigen Versuchen, die sie jetzt schon unternommen hat irgendwo hochzuspringen, ist sie schmerzlich gescheitert. Entsprechend muss sie da jetzt einfach durch. Genauso wie durch das Ziehen ihres kaputten Zahns, was dann Anfang Juni ansteht. Der Rest ist nämlich offen, weshalb Bakterien ins Zahnfleisch eindringen können und das ist nicht gut. Deshalb muss er komplett raus.

Das Hauptmenü

Kommen wir nun zu dem, über was ich eigentlich schon letzte Woche reden wollte: Uralte Spiele, die (zu Recht?) keine Sau mehr interessieren:

Cover

Conflict: Denied Ops (2008; PC, X360, PS3) – Der fünfte und bislang letzte Teil der durchgehend mittelmäßigen Conflict-Reihe von Pivotal Games (wurden ein halbes Jahr nach Release geschlossen). Die ursprünglichen Titel waren 3rd-Person-Taktikshooter in denen ihr ein Squad aus vier Mann befehligt habt bzw. im Mehrspielermodus dann jeder die Hälfte. Der fünfte Ableger hingegen beschränkt sich auf zwei Personen und die Ego-Shooter-Perspektive und war ursprünglich gar nicht als Teil der Conflict-Reihe geplant. Der Grundansatz ist aber gleich: Ihr sollt als Eliteteam 10 Spezialeinsätze überall auf der Welt durchführen und den Bösewicht fangen. Dazu könnt ihr im Solomodus entweder per Knopfdruck zwischen den Protagonisten Graves (Scharfschütze) und Lang (schweres Geschütz) wechseln bzw. im Coop-Modus übernimmt euer Freund jeweils den anderen. Wenn ihr nicht wechseln wollt, könnt ihr per Knopfdruck auf simple Befehle erteilen, welche mehr oder weniger gut befolgt werden.

Conflict: Denied Ops (Herstellerbild)

Wie es das Klischee so will, mögen sich Graves und Lang nicht so wirklich was zu – aus Entwicklersicht – amüsanten Dialogen während den Missionen führt. Die Realität sieht hingegen genauso trist und langweilig aus wie die Grafik und das Leveldesign an sich. Zwar mag das Spiel von 2008 gewesen sein, aber schon damals waren wir selbst auf den Konsolen schon wesentlich weiter (siehe Gears of War von 2006). Das Gameplay kann es leider auch nicht herausreißen. Die Partner-KI ist strunzdumm, die Gegnerverteilung ist gefühlt unfair (und sie treffen euch aus den größten Entfernungen haargenau), die Waffen ohne jedweden Rums und die Geschichte um irgendeinen Bösewicht, der mit Nuklearwaffen hantiert ist so 08/15, dass sie selbst chinesische Entwickler nicht mehr kopieren würden.

Beim Christoph meint: Die Metacritic-Wertungen liegen bei 51-58% und auch von mir bekommt der Schrott gnadenlose 1 von 5 Sics. Ich bezweifle, dass das Spiel selbst im Coop-Modus einen Funken mehr Spaß gemacht hat, selbst wenn man all die viel besseren Alternativen zu der Zeit nicht mitberücksichtigt. Ja, ich frage mich wirklich warum ich das Ding damals (zum Release versteht sich!) gekauft habe. Auch wenn ihr vermutlich nicht mehr auf die Idee kommen würdet: Finger weg von dem Ding. Dann lieber zu Clive Barker’s Jericho (2007) greifen. Das bietet auch die „frei zwischen den Charakteren wechseln“-Mechanik im Solomodus und ist in allen Belangen so viel besser. *macht in Winamp Cris Velsaco – Clive Barker’s Jericho – 12 – Final Confrontation an*

Cover

Serious Sam II (2005; PC, Xbox) – Grafisch auch heute noch absolut sehenswert. Zwar im Vergleich zu den Vorgängern extrem bunt und überdreht aber man kann definitiv nicht meckern. Leider sind die Zwischensequenzen vorgerendert und haben sich entsprechend weniger gut gehalten – was auch für die Witze gilt. Aber Humor ist ja bekanntlich subjektiv und sowas kann ich einem 13 Jahre alten Titel jetzt auch nicht unbedingt vorhalten. Ansonsten ist es Serious Sam nicht nur auf 180, sondern mindestens 1800 aufgedreht. Mehr Levels, mehr Umgebungen, mehr spielerische Abwechslung (z.B. durch Fahrzeuge), mehr Gegner, mehr Waffen, mehr Secrets und so weiter und so fort.

Serious Sam II (Herstellerbild)

Das ist aber auch das Problem von Serious Sam II: Man kann es eigentlich nicht am Stück spielen. Es ist einfach viel zu viel. Da denkt man, man ist durch die aktuelle Gegnerwelle durch, schon kommt die nächste. Das macht die eigentlich nett und abwechslungsreich gestalteten Levels vor allem zum Ende hin elendig lang, erschöpfend und damit auch nervtötend. Es ist ja schön, wenn beim großen Finale noch einmal alles ausgepackt wird, was einem in den letzten Spielstunden so vorgesetzt wurde. Aber müssen es jedes Mal gefühlt 100 Wellen sein? Hätten 2 oder 3 nicht ausgereicht? Keine Ahnung – ich war auf jeden Fall froh, als Mental endlich im Dreck lag und ich das Spiel deinstallieren konnte.

Beim Christoph meint: Von mir gibt es 3 von 5 Sics. Serious Sam II ist besser als Serious Sam III aber an die beiden Vorgänger kommt es für mich nicht dran. Das liegt zum einen daran, dass ich die Duke-Witze lustiger fand und zum anderen eben daran, dass der Titel seine Willkommenszeit weit überschreitet. Ja, man kriegt viel Spiel für sein Geld (scheint ja heute wie damals ein wichtiger Faktor für so manche zu sein) aber zumindest ich kann nur eine gewisse Menge an sinnlosem Geballere ertragen – so viel Spaß es auch grundsätzlich macht. Vermutlich auch der Grund, warum ich 13 Jahre gebraucht habe bis ich es endlich durchgespielt hatte. Ach und weil es auf meinem damaligen Rechner häufig abgestürzt ist :smile: . Insofern: Wenn ihr es irgendwo auf dem Grabbeltisch seht (auf Steam kostet es zum Verfassungszeitpunkt ganze 2 Euro), ihr Serious Sam mögt und grade nichts Besseres zu tun habt könnt ihr aber definitiv zugreifen. Es hat sich sehr gut gehalten (was sicherlich auch an der hervorragenden Engine liegt) und macht in kleinen Dosen immer noch Spaß.

 

Und damit haben wir genug über uraltes Zeug geblubbert. Bis Montag!

P.S.: Backer Build One von Phoenix Point (der inoffizielle X-COM-Nachfolger vom Schöpfer von X-COM: Ufo Defense) steht für die Backer zum Testen bereiten. Mein erster Eindruck: Es orientiert sich bei den Grundlagen sehr stark an XCOM: Enemy Unkown (2012) – was erst einmal nicht schlecht ist -, versucht aber taktisch anspruchsvoller zu sein (bspw. Rückkehr zu Aktionspunkten). Wenn ich mehr Zeit hatte mit der Build zu verbringen, werde ich vielleicht mal einen Eintrag dazu machen (oder sogar ein Video?). Sollte man auf jeden Fall im Auge behalten den Titel.

Hach, wie naiv ich doch war als ich im vorletzten Eintrag schrieb Und damit wäre zu dem Thema alles gesagt und getan. Es war leider bei Weitem noch nicht alles getan, um komplett DSGVO-Konform zu sein, wie ich bei weiterer Recherche festgestellt habe. Zum Glück gibt es Blogs, die sich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt haben wie z.B. Reisen Fotografie oder Der Internetcoach wo man sich weitere Inspiration holen kann, wo es vielleicht noch Knackpunkte gibt.

Und das habe ich in meiner ersten (von nur zwei) Urlaubswochen gemacht. So gut wie nichts gespielt (noch eine Mission in Conflict: Denied Ops) und stattdessen fleißig an Beim Christoph gewerkelt. Nicht nur aber hauptsächlich für die DSGVO und dieses Mal auch dankenswerterweise mit Unterstützung von Rondrer bei ein paar Knackpunkten.

Noch sicherere Verbindung

Höchstnoten im SSL-Report!

Letztes Mal hatte ich dank eines SSL-Zertifikats https aktiviert. Das ist schon Sicher, aber es geht noch eine Stufe besser und zwar dank HSTS (HTTP Strict Transport Security). Grob zusammengefasst (die Details könnt ihr auf Wikipedia lesen), zwingt das euren Browser ausschließlich verschlüsselte Informationen von der Domain zu akzeptieren. Würdet ihr quasi auf https://www.beimchristoph.de unterwegs sein und ich hätte bspw. noch ein Bild von http://www.beimchristoph.de eingebunden, dann würde es nicht angezeigt werden.

Das kostet technisch gesehen wieder ein paar Millisekunden mehr beim Seitenaufruf aber Sicherheit ist ja nie verkehrt. Um diesen Zeitverlust aber ein wenig zu negieren, bietet Chrome eine Preload-Liste, die auch von der Konkurrenz (Firefox & Co.) benutzt wird. Erfüllt die Seite die Anforderungen, wird sie dort aufgenommen und der Browser nutzt automatisch HSTS ohne erst auf die Informationen vom Server zu warten. Beim Christoph gehört nun zu diesen Seiten dazu *yay*.

Weiterer Vorteil von HSTS: Ich habe jetzt beim SSL-Report mit A+ die höchste Wertung (letztes Mal war es nur A).

Weiterleitung

Das aktuelle Ergebnis für die Startseite

Die Aktivierung von HSTS hatte aber jetzt nichts mit der Datenschutzgrundverordnung zu tun – das habe ich einfach nur gemacht, weil es Sinn macht und kein großer Aufwand war. Das große Thema waren stattdessen Inhalte, die von extern eingebunden waren bzw. ohne eure Genehmigung nach Hause funken und Daten speichern (Cookies). Dazu musste ich natürlich erst einmal herausfinden, wer das eigentlich ist und da hilft der Web Security Check der schwedischen Firma Dataskydd. Der ruft die Seite auf wie ein normaler Nutzer und zwar ohne irgendwelche „Do Not Track“-Settings oder Ad-Blocker und spuckt eine Vielzahl an nützlichen Informationen aus. Durch die Seite bin ich übrigens auf das Thema HSTS gestoßen (prüft er mit).

Zuerst hat er das Thema „Referrers“ bemängelt. Kurz zusammengefasst: Klickt ihr einen Link, der zu einer anderen Webseite führt, wird im Normalfall die Information der ursprünglichen Webseite mit übertragen. Sprich die empfangende Webseite weiß, dass ihr von der sendenden Webseite kommt und bekommt mitunter sogar gleich noch den Cookie von der anderen Seite mitgeliefert. Ist nützlich für die Statistik (so kann ich bspw. nachvollziehen, wer zu mir verlinkt) aber für den Datenschutz eine absolute Katastrophe. Zumal das ebenso beim einfachen Laden von Bildern passiert, wenn sie von extern eingebunden sind. Um das zu beeinflussen gibt es den META-Tag „referrer“ mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten. Die härteste und auch die, die nun bei Beim Christoph aktiv ist, ist „no-referrer“. Sprich egal welchen Link ihr auf dieser Seite anklickt oder wie ich meine Daten eingebunden habe, der Ursprung wird nie mit übertragen.

Und da ich sowieso gerade im Code unterwegs war, habe ich den Internet-Explorer-Check ausgebaut. Der prüfte ob ihr mit einem Internet Explorer unter Version 7 die Webseite aufruft und blendete dann statt der Seite eine Warnmeldung ein, dass ihr doch bitte euren Browser aktualisieren sollt. Da aber zum einen die Wahrscheinlichkeit extrem klein ist (unter 0,5%), dass überhaupt noch einer Beim Christoph mit so einem alten Schinken besucht und selbst Microsoft mittlerweile seine IE6-Countdown-Seite nicht mehr aktualisiert (wurde auf der Fehlerseite verlinkt), habe ich die Prüfung entfernt.

Externe Quellen – Der Rest

Als nächstes ging es den externen Quellen an die Gurgel, was mitunter gar nicht so einfach war. Glücklicherweise habe ich z.B. diese Liste bei Blogmojo gefunden mit den WordPress-Plugins, die nicht DSGVo-Konform sind. Das Endergebnis ist, dass beim Aufruf der Startseite nur noch von Google Analytics Cookies (Beim Christoph verwendet nur für die Autoren welche, wenn sie sich eingeloggt haben) erzeugt werden aber genau dafür habe ich ja den blauen Banner eingebunden. Wobei es da ggf. 2019 mit der ePrivacy-Verordnung nochmal Änderungen geben kann. Die findet „Opt-Out“ nämlich nicht mehr ausreichend und möchte explizites „Opt-In“. Ganz ehrlich: Wenn das wirklich so kommt, werde ich Google Analytics vermutlich einfach abschalten. Die Zahlen sind dann sowieso nicht mehr wirklich aussagekräftig und bevor ich euch mit noch mehr Checkboxen quäle (kommen wir weiter unten noch dazu)…

Auch die Anfragen an andere Webseiten wurden auf nur noch zwei eingedampft. Zum einen ist es wieder Google Analytics, weil er den Tracker laden muss. Zum anderen mein Twitter-Feed auf der rechten Seite, weil er dort die Useravatare anzeigt und die im Tweet enthaltenen Bilder vorlädt. Beides liegt logischerweise nicht auf meinem Server. Das lässt sich (aktuell) nicht verhindern ohne die Tweet-Anzeige komplett abzuschalten. Es sollte aber erst einmal unkritisch sein im Sinne des DSGVO. Zum einen weise ich darauf in meiner Datenschutzerklärung hin und zum anderen fällt es aus meiner naiven Sicht unter die Klausel „wenn es notwendig für die Funktion der Seite ist, ist es okay“.

Update (09.05.2018): Ich habe Google Analytics komplett rausgeschmissen. Die Daten habe ich sowieso hauptsächlich Jahr nur für den Jahresrückblick genutzt (und Befriedigung meiner Neugier).

Externe Quellen – Die Gefallenen

die neuen Share Buttons

Die externen Zugriffe wurden also radikal zusammengestrichen aber den einen oder anderen interessiert sicher, was ich dafür genau alles getan habe. Nun, fangen wir mit den Social-Media-Buttons an. Die wurden bislang vom (WordPress-)Plugin Simple Share Buttons zur Verfügung gestellt. Problem: Sobald ihr die Seite aufgerufen habt, haben sie nach Hause gefunkt. Nicht nur, um die Buttons zu laden, sondern auch gleich noch mehr Infos an Facebook & Co. zu schicken. Das ging natürlich gar nicht, also habe ich das Plugin komplett entfernt und stattdessen c’t Shariff eingebaut, das (wie der Name schon sagt) von Heise entwickelt wurde. Das sorgt dafür, dass zum einen die Buttons nicht von extern geladen werden und zum anderen werden erst Daten übertragen, sobald ihr tatsächlich aktiv auf den Button drückt (und damit eure Absicht bekundet den Eintrag zu teilen). Weiterer positiver Nebeneffekt: Ihr müsst nun nicht mehr in den Eintrag springen, um explizit den Eintrag zu teilen. Bei Simple Share Buttons ist irgendwie ein Bug drin, der dazu führt, dass ihr dann immer die Hauptseite geteilt habt statt den eigentlichen Eintrag.

Das 2. Opfer auf der Startseite war das Amazon-Banner mit dem Partnerlink. Auch das wurde von Amazon ausgeliefert und lag nicht auf meinem Server. Entsprechend habe ich es komplett entfernt und der Partnerlink ist nun oben im Reiter „Über uns“ zu finden. Ehrlich gesagt gefiel mir das da auf der rechten Seite sowieso nie richtig und draufgeklickt habt ihr genauso wenig. Entsprechend kein großer Verlust. Im Gegensatz vermutlich zum nächsten Thema:

Avatarbeispiel

Gravatar ist tot. Ward ihr bei Gravatar registriert und habt in den Kommentaren eure E-Mail-Adresse eingetragen, wurde anschließend euer Avatar sichtbar. Das ist zwar praktisch aber es werden halt auch immer Daten gesendet, was nicht im Sinne der DSGVO ist. Jetzt hätte ich natürlich die Avatare ganz deaktivieren können aber das sah doof und etwas unübersichtlich aus. Deswegen habe ich das sowieso schon immer installierte Plugin WP User Avatar etwas anders konfiguriert. Das Ergebnis, dass jeder Kommentar erst einmal Pauschal die Silhouette meines Kopfs als Avatar hat. Nur bei den registrierten Autoren wird weiterhin (wenn sie ihren Namen und E-Mailadresse eintragen) ihr eigener Avatar dargestellt. Ist nicht die beste Lösung, weil sich der normale User natürlich nicht registrieren kann, um einen eigenen Avatar hochzuladen (beides möchte ich explizit nicht). Aber immer noch besser als kein Bild aus meiner Sicht.

Zu den sonstigen Neuerungen bei den Kommentaren kommen wir gleich noch. Noch sind wir aber nicht mit den externen Inhalten durch. Als nächstes hat es das Plugin Print, PDF & Email by Printfriendly erwischt – und zwar ersatzlos. Zwar konnte ich die Bilder auf meinen Server holen aber für das eigentliche Skript hat er trotzdem immer Kontakt zu einem CDN (Content Delivery Network) aufgenommen. Ob das wirklich schlimm ist, konnte ich bei meinen Recherchen nicht wirklich rausfinden aber aktuell gehe ich halt lieber auf Nummer sicher. Ich hab‘ dann zwar versucht ein anderes Plugin mit der gleichen Funktionalität zu finden aber die ließen sich irgendwie alle nicht anständig einbinden. Am Ende habe ich mir die Frage gestellt, ob sich überhaupt so viele Besucher die Einträge ausdrucken und bin zum Ergebnis gekommen, dass für die paar Mal die Druckfunktion des jeweiligen Browsers ausreicht.

Externe Quellen – Die eigenen Inhalte

Abseits der Plugins habe ich natürlich auch noch eigene Inhalte auf externen Servern liegen, die ich dann bei mir einbinde (statt nur dahin zu verlinken). Das war zum einen der Podcast, der bislang immer noch auf den Servern der European Codebase (Ultimate Cheatz Forum) lag. Hat mich ehrlich gesagt schon gewundert, dass das noch keinen weiter gestört hat (die Seite ist seit Jahren tot) aber hey: Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Aber mit der DSGVO ist das freililch nicht ganz so gut – zumal es eine http-Adressse ist. Also habe ich kurzerhand die Podcasts auf meinen Server umgezogen und die URLs in den Einträgen angepasst. Das war durch die integrierte „Suchen und Ersetzen“-Funktion des Plugins Blueberry Powerpress (das liefert den Play-Button in den Einträgen) tatsächlich eine Sache von zwei Sekunden – also nachdem Rondrer mich darauf hingewiesen hat, dass das Plugin diese Funktion hat :smile: .

So sieht der YT-Player jetzt aus

Zum anderen sind es die YouTube-Videos. Die konnte ich logischerweise nicht einfach mal so umziehen. Die müssen bei YouTube bleiben. Aber schon beim Aufruf einer Seite mit dem Player werden Daten an YouTube gesendet. Eine Variante wäre nun gewesen sie nicht mehr einzubinden und nur noch zu verlinken, aber das ist aus Benutzersicht natürlich extrem doof. Erneut half mir hier ein Blogpost bei Blogmojo weiter, der genau auf das Thema eingeht und entsprechende Plugins nennt, um das Einbinden von YouTube-Videos DSGVO-konform zu machen.

Ich hatte mich für die voll umfängliche Lösung mit Embed videos and respect privacy entschieden. Das zeigt euch statt des YouTube-Players einen Hinweis an, dass das Video von YouTube eingebettet ist und erst wenn ihr daraufklickt, werden tatsächlich Daten an und von YouTube übertragen – vorher nicht. Leider hat es zuerst überhaupt nicht funktioniert. Das Plugin ist zwar simpel, aber anscheinend zu simpel, denn es wollte partout die YouTube-Links nicht erkennen. Warum? Weil es eine Leerzeile im Code vor und nach dem YouTube-Link erwartet, sonst erkennt er ihn nicht. Okay, denkt man sich: Dann halt überall eine Leerzeile rein. Tja, das ist mit WordPress nicht so einfach, weil es den Code beim speichern automatisch optimiert und dabei auch aus seiner Sicht überflüssige Leerzeilen entfernt. Lange Rede, kurzer Sinn: Rondrer musste im CSS ergänzen, dass der YouTube-Player automatisch zentriert dargestellt wird und ich musste anschließend alle Einträge mit Videos einzeln bearbeiten. Zum einen, um den alten iFrame-Code zu entfernen und zum anderen, um quasi manuell vor und nach dem YouTube-Link die Leerzeilen einzufügen. Außerdem musste ich hinter die Überschrift (z.B. Christoph spielt #2: SimCity) eine Leerzeile (das nbsp) erzwingen sonst hätte WordPress die Leerzeile vor dem Link wieder entfernt beim Speichern. Total doof. Aber immerhin funktioniert es jetzt.

Zu guter Letzt musste ich beim Plugin Antispam Bee (verhindert Spamkommentare) die Konfiguration ändern. Bislang prüfte es aus welchem Herkunftsland der Kommentar kam (viele Spamkommentare kommen von ausländischen IP-Adressen). Dazu muss aber freilich die IP-Adresse an einen anderen Server schicken. Das darf neu nicht mehr sein, also wurde diese Prüfung deaktiviert. Hatte bislang aber noch keine negativen Auswirkungen auf das Spamvorkommen – was allerdings auch mit den anderen Änderungen im Bereich der Kommentare zusammenhängen dürfte.

Datenspeicherung

Hier stand auch mal die IP-Adresse

Die IP-Adresse ist ein gutes Stichwort, für den nächsten Punkt: Bislang wurde die bei den Kommentaren immer mitgespeichert. Nicht nur wegen Spam, sondern auch aus rechtlichen Gründen. Ohne IP-Adresse kann der Autor eines bösen Kommentars logischerweise nicht zurückverfolgt werden. Aber da IP-Adressen in der DSGVO explizit als persönliche Daten deklariert sind, ist aktuell die Diskussion, ob das tatsächlich noch zulässig ist. Andererseits muss ich den bösen Kommentar sowieso sofort nach Kenntnisnahme löschen und wenn ich Daten zur Strafverfolgung nicht habe, habe ich sie einfach nicht. Bislang gibt es keinen Zwang sie zu sammeln – nur sie herauszugeben. Entsprechend werden nicht nur ab sofort bei der Abgabe eines Kommentars keine IP-Adressen mehr gespeichert – ich habe sie gleichzeitig aus allen alten Kommentaren restlos entfernt.

Außerdem ist sowohl die Angabe eines Namens als auch die einer E-Mailadresse ab sofort optional. Gebt ihr keinen Namen an, werdet ihr zum „Anonymous“ und ohne E-Mailadresse ist es logischerweise nicht möglich den Eintrag zu abonnieren (ihr bekommt allerdings keine Fehlermeldung angezeigt, wenn ihr trotzdem ohne E-Mail-Adresse abonnieren wollt – auch wieder Absicht). Für die registrieren Autoren gilt logischerweise: Wenn ihr keinen Namen und keine E-Mailadresse eintragt, erkennt euch das System nicht und euer Avatar wird nicht dargestellt.

Damit speichert Beim Christoph nur noch eure E-Mailadresse, wenn ihr sie tatsächlich beim Schreiben eines Kommentars hinterlegt sowie logischerweise den Inhalt besagten Kommentars. Ansonsten habe ich nichts mehr auf dem Server liegen, was euch eindeutig identifizieren kann (an Google Analytics wird nur eine anonymisierte IP-Adresse gesendet). Wenn das nicht DSGVO-konform ist, dann weiß ich auch nicht. Freilich werden trotzdem Daten von meinem Webhoster und eben Google verarbeitet, weshalb ich mit denen jeweils sicherheitshalber einen Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen habe.

Update (09.05.18): Der Vertrag mit Google war mir zu suspekt, deswegen habe ich ihn doch nicht abgeschlossen und Google Analytics wie oben erwähnt komplett entfernt.

Sonstige DSGVO-Sachen

Der Reiter „Über uns“

Was gibt es noch? Nur noch ein paar Kleinigkeiten. So müsst ihr bevor ihr einen Kommentar hinterlassen könnt, nun erst eine Checkbox anklicken. Damit stimmt ihr zu, dass ich die Daten verarbeiten und speichern darf. Ohne könnt ihr ab sofort keinen Kommentar hinterlassen. Und auch beim Abonnieren gibt es nun ein Double-Opt-In. Ihr müsst also nicht nur das Häkchen setzen, sondern erhaltet zusätzlich eine Bestätigungsmail mit einem Link, den ihr klicken müsst. Vorher ist euer Abo nicht aktiv.

Ansonsten musste ich das Impressum noch auf der Loginseite mit einbinden. Die kennt ihr aber im Normalfall sowieso nicht und wenn könnt ihr dort nichts tun. Insofern erwähne ich das jetzt nur der Vollständigkeit halber. Und ich habe unter „Über uns“ auch noch einen Link zur Datenschutzerklärung ergänzt (obwohl es das gleiche Ziel ist wie das Impressum). Damit müsste Beim Christoph nun wirklich komplett DSGVO-konform sein. Zumindest fällt mir absolut nichts mehr ein und in den diversen Themensammlungen auf anderen Seiten konnte ich auch nichts mehr finden. Damit setze ich erst einmal einen Haken an das Thema und hoffe damit bis zur Umsetzung der ePrivacy-Verordnung nichts mehr zu tun zu haben (und vielleicht darüber hinaus).

DSGVO-unabhängig

Endlich wieder Text!

Abseits der DSGVO-Themen habe ich aber auch noch so ein bisschen an der Webseite gebastelt. Wenn ihr beispielsweise in einem Eintrag auf ein Bild klickt, sind zum einen alle dort dargestellten Texte endlich auf Deutsch und zum anderen wird nicht mehr der Eintragstitel unter dem Bild angezeigt, sondern tatsächlich die Bildunterschrift. Macht schließlich mehr Sinn. In den Untersektionen Garry’s Mod und Signaturen wird hingegen nun der Titel des Bilds direkt unter dem Thumbnail angezeigt und wenn ihr draufklickt, kommt ihr endlich auf die Seite mit den detaillierten Beschreibungen dazu. Die waren seit der Umstellung auf das neue Design nicht mehr sichtbar (nur bei deviantArt), was mir massiv auf den Sack ging. Aber die Lösung habe ich halt erst jetzt gefunden (waren tatsächlich nur paar zusätzliche Häkchen im Plugin Lightbox Plus Colorbox sowie eine Ergänzung im CSS-Template, damit die Darstellung stimmt).

Das alte Logo

Außerdem habe ich das Logo von Beim Christoph oben rechts aktualisiert. Ich bin zwar immer noch etwas fetter als ich sein möchte aber so fett wie auf dem alten Bild schon lange nicht mehr. Also habe ich eine aktualisierte Silhouette gebastelt. Und ja, die habe ich tatsächlich komplett selbst gemacht – nur mit ein bisschen Hilfe von einem YouTube-Tutorial! Auf der bin ich auch jetzt aufrecht und nicht so gekrümmt wie auf dem alten Bild. Und mit dem neuen Logo gibt es logischerweise ein neues Favicon. Das alte Plugin, All in One Favicon, habe ich dabei komplett entfernt und stattdessen den Realfavicon Generator installiert. Der erzeugt nicht nur ein Favicon aus einem Foto, sondern gleich für alle möglichen Formate eins (Android, iOS, Windows 8, etc.). Zwar fehlen die Highres-Bilder (das ursprüngliche Foto hat keine 225×225) aber die Darstellung sollte jetzt dennoch unter fast allen Umständen besser sein. Hier könnt ihr euch anschauen, was ich meine.

Zu guter Letzt habe ich fleißig Links korrigiert und bin nun Stand jetzt bei 86 kaputten und 117 mit Umleitungen (wovon technisch gesehen auch so einige eigentlich kaputt sind). Die meisten davon gehen aber zu externen Quellen und zu vielen gibt es halt einfach keinen Ersatz (z.B. für Rondrers Schlafblog). Bei den verbliebenen internen Links (z.B. in die schon lange nicht mehr existierende Fun-Sektion) habe ich lange darüber nachgedacht, was ich mache. Entweder ich bearbeite jeden Eintrag und ergänze einen Hinweis „existiert nicht mehr“ oder ich lasse es so wie es ist oder ich leite die Links auf eine Art 404-Seite um mit dem Text „Dieser Link funktioniert nicht mehr, weil die Sektionen vor Jahren abgeschafft wurden“. Ich habe mich tatsächlich jetzt für letzteres entschieden. Das hat zwar zur Folge, dass ich unter Umständen nie wieder richtig nachvollziehen kann, wohin der Link ursprünglich mal hingehen sollte. Andererseits betrifft es wirklich nur Sachen, die sowieso nicht mehr zurück kommen (Fun-Sektion, Garfield-Strips, Regalfotos, etc.). Insofern ist das aus heutiger Sicht eine vertretbare Entscheidung.

Der Schluss

Und damit wären wir am Ende des heutigen Monstereintrags (fast 3.000 Wörter) angelangt. So viel wie in den letzten Wochen habe ich definitiv an Beim Christoph schon sehr lange nicht mehr gewerkelt. Ich kann zwar nicht leugnen, dass es auch Spaß gemacht hat es mal wieder zu tun. Aber jetzt bin ich doch ganz froh erst einmal durch zu sein. Aber wie immer gilt: Wenn euch noch etwas auffällt oder ihr weitere Verbesserungsvorschläge habt, dann einfach in die Kommentare packen. Bis Montag!

Sicarius

Schutz für alle!

Hässliche Banner

Viel zu tun hatte ich mit der eigentlichen Webseite letztes Jahr nicht. Hier und da mal einen externen Link repariert, der in der Zwischenzeit gestorben ist (vor allem YouTube-Links sind absolut unzuverlässig…) und in der ein oder anderen Sektion mal einen Link ergänzt. Aber im Großen und Ganzen war mein „Doing“ im Hintergrund darauf beschränkt einen neuen Eintrag einzustellen. Das war in den letzten Wochen anders, wie ihr vielleicht beim Aufruf bemerkt habt. Erst kam das Cookie-Bestätigungs-Banner, dann das Google-Analytics-Opt-Out-Banner und jetzt ist neben der URL auch noch ein (hoffentlich) grünes Vorhängeschloss zu sehen. Was ist da nur los?

Ganz einfach: Am 25. Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend. Die soll grob zusammengefasst nicht nur verhindern, dass eure Daten missbraucht werden. Sie soll euch zudem die Mittel in die Hand geben darüber Informationen zu erhalten, wer welche Infos sammelt und wie er diese verwendet. Wer die Verordnung nicht beachtet, kann mit einem verdammt hohen Geldbetrag belangt werden (anders interessiert es Leute wie Facebook oder Google ja nicht). Das ist selbstverständlich erst einmal eine gute Sache und entsprechend rödelt gerade alles und jeder rum, um die Vorgaben zu erfüllen – darunter aber auch ich. Zwar heißt es bei Wikipedia „Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen„. Aber für die Abmahnindustrie ist der Unterschied zwischen „Privater Blog mit etwas Amazon-Werbung“ und „Privatunternehmer“ leider nicht sehr groß. Deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Wenn ich im Abmahnsektor beruflich unterwegs wäre, hätte ich mir sogar mittlerweile einen Crawler geschrieben, der ab 25. Mai automatisch alle *.de-Domänen abgrast und einfach nur schaut, ob die Datenschutzhinweise vorhanden sind. Ich hoffe ja nicht, dass es so ist. Aber gefühlt machen die Verbände und Anwälte in Deutschland nichts anderes als vor allem die „kleinen“ abzuzocken, die sich ihrerseits keinen Rechtsbeistand leisten können. Dabei ist der eigentliche Sinn der Funktion „Abmahnung“ eine ganz andere (Stichwort unlauterer Wettbewerb). Aber in unserem Land darf man eben allem und jedem eine Abmahnung schicken, dafür schon Geld verlangen (was bereits mehrere hundert Euro sein können) und auch noch eine gepfefferte Unterlassungserklärung unterzeichnen lassen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Eintrag. Schauen wir uns stattdessen an, was ich so alles gemacht habe.

Plugins ftw!

So viele nützliche Plugins!

Die einfachste Sache war meine Datenschutzerklärung aufzumotzen, die gefühlt jetzt länger ist als mein Westwood-Artikel. Netterweise gibt es Anwälte wie der Hr. Christian Solmecke, die dafür kostenfreie Generatoren anbieten. Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob mir jemand einen Strick draus drehen kann, dass ich Impressum und Datenschutzerklärung auf der gleichen Seite (aber aus meiner Sicht klar getrennt) darstelle. Aber damit lebe ich jetzt erst einmal.

Für die nächsten Schritte war ich unglaublich dankbar dafür, dass Rondrer sich damals (auch schon wieder vier Jahre her!) für WordPress als Content Management System entschieden hat. Da gibt es quasi für alles und jeden ein Plugin – darunter eines zur Erfüllung der europäischen Cookie Richtlinie (der schwarze Balken) und den Opt-Out-Banner für Google Analytics. Installieren, ein bisschen Konfigurieren und schon war die Sache erledigt.

Ohne die Plugins hätte ich Rondrer sehr viel belästigen müssen. Zwar habe ich das trotzdem, weil hier und da irgendwas nicht funktionierte aber bis er diese Textwände gelesen hatte, hatte ich das Problem doch schon behoben :smile: . Ich habe übrigens versucht die Banner so wenig nervig zu gestalten wie möglich aber drum herum kommt Beim Christoph wie gesagt nicht mehr. Immerhin: Eure Eingaben werden einige Zeit gespeichert. Ihr müsst also nicht bei jedem Seitenaufruf am selben Tag den Kram erneut anklicken.

Verschlüsselung

Ein grünes Schloß!

Eine etwas größere Sache war die Anforderung, dass ab sofort alle Übertragungen verschlüsselt stattfinden müssen. „https“ ist hier das Stichwort. Doch um das „s“ in die Adressleiste zu bekommen, ist etwas mehr Arbeit notwendig. Zuballerst braucht man ein gültiges SSL-Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Quelle ausgestellt wird. Da gibt es durchaus einige und sogar welche, die seriös sind und trotzdem kostenlos angeboten werden wie beispielsweise das von der Linux Foundation geförderte Let’s Encrypt. Leider unterstützt nicht jeder Webhoster auch das Hochladen eigener SSL-Zertifikate. Domainfactory.eu ist einer davon. Entsprechend musste ich mir über die eines von AlphaSSL holen. Das billigste enthält keine Inhaberinformationen und ist nur für eine einzige Subdomain gültig aber dafür im ersten Jahr kostenlos. Ab dem 2. Jahr kostest es 1,99 Euro pro Monat (23,88 Euro). Also nicht so ganz ohne so ein SSL-Zertifikat für einen privaten Blog ohne echte Einnahmequelle (bitte mehr über meinen Amazon-Partner-Link bestellen, danke!) aber was tue ich nicht alles für euch :smile: .

Note A *yay*

Einziger Vorteil, dass ich das SSL-Zertifikat über meinen Webhoster bezogen habe war, dass ich es nicht selbst installieren musste. Keine 5 Minuten später war es aktiv und https://www.beimchristoph.de in Betrieb – allerdings noch ohne grünes Vorhängeschloss. Ein SSL-Zertifikat ist nämlich nur die halbe Miete. Wenn trotzdem Inhalte noch über unverschlüsselte (also nicht-https) Verbindungen bezogen werden, dann ist die gesamte Seite immer noch gefährdet. Wird auch als „Mixed Content“ bezeichnet. Also musste ich bei allen internen Links auf der Seite das http:// in https:// ändern. Hier kam mir beim Hauptteil erneut ein Plugin zu Hilfe: Velvet Blues Update URLs. Quasi Suchen und Ersetzen für große Webseiten. Hat auf einen Schlag um die 11.000 Links angepasst. Blieben nur noch ein paar Kleinigkeiten, die Rondrer fest ins WordPress-Theme gepackt hat (wie der besagte Link zum Impressum unten auf der Seite). Aber dank der Entwickler-Tools in Google Chrome, wo „Mixed Content“ auch explizit ausgewiesen wird, konnte ich die relativ zügig identifizieren und ausmerzen. Seitdem gibt es von den Browsern das Prädikat „Sicher“ (und von Qualys SSL Labs die Note A).

Aber damit war ich immer noch nicht ganz fertig, denn viele von euch werden in den Favoriten sicherlich https://www.beimchristoph.de/ abgespeichert haben und Google kennt aktuell ebenso nur Links mit http://. Also musste ich noch eine automatische Weiterleitung von https://www.beimchristoph.de/ auf https://www.beimchristoph.de einrichten. Das passiert über einen zusätzlichen Befehl in der .htaccess, der quasi mit einer Art „Suchen und Ersetzen“ die Anfrage eueres Browsers automatisch überschreibt.

Vor- und Nachteile

Es macht aber trotzdem Sinn eurer Lesezeichen anzupassen, denn die Weiterleitung kostet logischerweise ein paar Millisekunden Zeit. Und auch die Verschlüsselung an sich drückt ein wenig auf die Performance. Solltet ihr im Normalfall nicht wirklich merken aber ich wollte es erwähnt haben. Vorteil des SSL-Zertifikats ist zum einen natürlich, dass eure Verbindung je nach Browser mit bis zu 256 Bit verschlüsselt ist. Und zum anderen kriege ich nun ein besseres Google Ranking, weil Google sowas auch in die Bewertung mit einfließen lässt *yay*.

Aktueller Stand des Link-Checkers

Und damit wäre zu dem Thema alles gesagt und getan. Der 25. Mai kann aus Sicht von Beim Christoph kommen. Ich habe jetzt nur noch im Hintergrund einige kaputte Links und Umleitungen (der verwendete Link führt auf eine andere Seite, funktioniert aber prinzipiell), die entweder repariert oder übernommen werden müssen. Hier hilft mir das Plugin Broken Link Checker. Beide Listen hatte ich zwar schon einmal ziemlich weit bereinigt, aber durch die Umstellung ist jetzt doch noch einmal ein bisschen was vor allem aus der Zeit vor 2014 aufgetaucht was ins Leere führt und sowieso mal bereinigt gehört. Da aber leider die wenigsten von euch im Archiv stöbern, fällt das sowieso keinem auf… :(

Unabhängig davon: Wenn ihr irgendetwas finden solltet, was nicht wie gewünscht funktioniert, dann bitte einfach einen Hinweis in die Kommentare packen und ich kümmere mich drum!

PS: Ach und die Übersicht über die Spiele, die ich besitze, ist jetzt zu Google Doc ausgelagert worden. War mir zu blöd immer zwei Listen zu pflegen (meine eigene mit allen Infos und die gekürzte für Beim Christoph), deswegen habt ihr nun einfach lesenden Zugriff auf die Gesamtliste. Hat auch den Vorteil, dass die immer aktuell ist – mit einer Einschränkung: Meine rein digitalen Einkäufe sind immer noch nicht alle drin (da bin ich nicht so hinterher wie bei den Retailboxen).

Alle paar Jahre fällt der 1. Januar auf einen Montag. Bevor wir also zum heutigen Thema kommen:

Das Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2018!

Möge 2018 für euch genauso oder besser sein als 2017 (je nachdem)! Und jetzt wünsche ich viel Spaß mit dem Beim Christoph Jahresrückblick 2017:

re-duc-tion (n.) – 2. The result of reducing: a reduction in absenteeism.
TheFreeDictionary

Ich hatte kurz überlegt „downfall“ als das zusammenfassende Wort des Jahres zu wählen. Das war mir aber dann doch etwas zu extrem und vor allem viel zu negativ besetzt. Zwar war 2017 für Beim Christoph nicht unbedingt das beste Jahre. Aber zum einen gab es schon schlechtere (Pre-2006) und zum anderen sehe ich es ganz klar als „Gesundschrumpfen“ an. Lassen wir an diesem verschlafenen Neujahrstag also mal eine Runde lang das vergangene Jahr Revue passieren und schauen was so aus Sicht von Beim Christoph los war und was ich persönlich alles getrieben habe.

Es gilt auch heuer wieder: Wenn ich von „dieses Jahr“ rede, ist 2017 gemeint und mit „nächstes Jahr“ 2018. Alles andere würde die Sache viel zu kompliziert machen. Und wie immer gilt: Die Werte in den Klammern sind die Vergleichszahlen aus 2016. Sie sowie alle dazugehörigen Tabellen sind auf dem Stand 31.12.2017. Außerdem ein Dank an Rondrer, der die Statistikauswertung anno 2012 dankenswerterweise kreiert hat.

Einträge und Autoren

2017 war das erste Jahr mit nur noch 56 (78) Einträgen (52 Montagseinträge, 3 Feiertagsgrüße und ein Sondereintrag). Dafür waren es 56 echte und (zumindest aus meiner Sicht :smile: ) hochwertige Einträge ohne irgendwelche Filler. Dass bei dieser übersichtlichen Anzahl kein einziger Gastbeitrag dabei ist, dürfte wenig verwunderlich sein. Obwohl die Einladung natürlich weiterhin an alle offen ist. Azzkickr kann mir jederzeit sein 25. Werk schicken (vielleicht über seine aktuellen Gedanken zu Virtual Reality?) und ich werde es liebend gerne veröffentlichen. Lysanda konnte immerhin 5 (6) Co-Autor-Erwähnungen für sich verbuchen. Irgendwann werde ich sie bestimmt mal dazu bringen können auch mal einen kompletten Eintrag selbst zu schreiben statt die Hauptarbeit immer mir zu überlassen :wink: .

Nica konnte heuer leider nur einen Eintrag auf das digitale Papier bringen bevor sie viel zu früh von uns gegangen ist. Immerhin zog schon bald danach das Knuddeltier Jules bei uns ein. Ganz abgesehen von Pichu, der schon seit März seine Runden im Haus dreht. Damit sind mittlerweile 4 (3) Katzen als Autoren Beim Christoph tätig. Müssen wir uns wohl doch mal in Kessys Welt umbenennen und endlich die Internetkatzendollars einsammeln?

Die Inhalte

Nein, von Kessys Welt sind wir doch noch ein bisschen entfernt trotz 7 (10) Katzen-Einträgen in diesem Jahr. Man mag es nämlich kaum glauben aber 2017 wurde Beim Christoph tatsächlich mal wieder vom Thema Spiele dominiert. Mit 19 (12) Einträgen (davon 14 [4] mit der Zusatzkategorie Gespielt) zum Thema lag diese Kategorie sogar mit etwas Abstand vor der Gesundheit mit 10 (11) Einträgen. Hier die Übersicht darüber, welche Kategorien in diesem Jahr wie oft mit einem Eintrag verknüpft wurden:

Man kann erkennen, dass Beim Christoph zwar nicht zu den Hochzeiten der Spieleberichterstattung zurückkehrt ist. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass es stattdessen eben nicht nur um komischen Gesundheitskram und/oder Katzen geht wie es vielleicht den Anschein hat. Beim Christoph ist schlicht im (vom Webmaster verhassten) „Blog“-Stadium angekommen und es geht mehr oder weniger gleichwertig um alles, was mich im täglichen Leben so beschäftigt. Das scheint, wie wir weiter unten noch sehen werden, zwar weniger Leute zu interessieren als die reine Spielethematik. Aber wie heißt es so schön? Man sollte über das schreiben, was man kennt. Und das ist aufgrund der Reduktion des Spielekonsums nun eine etwas differenzierte Angelegenheit als früher. Insofern kann man es auch wieder positiv sehen. Erwachsen werden, Weltblick erweitern und so.

Dass es abseits der Einträge wieder keine neuen Inhalte wie Podcasts oder Videos gab erwähne ich an dieser Stelle einfach mal so nebenbei. 2018 wird es voraussichtlich nicht viel anderes werden, auch wenn Lysanda vor allem im Gesundheits- und Katzenbereich so einige Ideen hat, die ggf. über die Textform hinausgehen. Mal schauen ob sich daraus irgendetwas entwickelt.

Der Umfang

Beim Thema der Länge der einzelnen Einträge, geht die Kurve aus nachvollziehbaren Gründen wieder nach oben mit nun durchschnittlich 1155,3 (834,8) Wörter pro Eintrag. Schließlich haben die Donnerstags-Umfragen mit ihren nur 3-4 Zeilen Text den Wert ganz schön in den Keller gebracht. Rechnet man entsprechend aus 2015 und 2016 die Umfragen heraus, ist die durchschnittliche Wortanzahl je Eintrag zwar trotzdem seit dem Höhepunkt anno 2014 mit sagenhaften 1389,8 Wörtern etwas abgesunken aber immer noch über dem Niveau von 2011.

Insgesamt gibt es nun 1.429 Einträge hier auf der Seite mit einer Gesamtlänge von 1.107.381 (1.042.682) Wörtern. Wenn ihr das Archiv von Anfang bis Ende durchlest, habt ihr also den Inhalt von mindestens 15 Romanen verschlungen. Ob ihr in der Zeit nicht besser besagte Romane gelesen hättet…darauf gehen wir an dieser Stelle lieber nicht weiter ein :smile: . Lustigerweise habe ich mit 64.699 Wörtern dieses Jahr fast genauso viele wie 2016 getippt (64.277). Und liege damit aber immer noch unter dem Wert von 2008, wie die Übersicht zeigt:

Irgendwie fällt mir jedes Jahr ein neuer Wert ein, zu dem ich eine Statistik machen kann. Mal schauen was es nächstes Jahr sein wird :smile: .

Immer noch kein Kommentar

Jetzt aber genug zu meinem Geschreibsel. Schauen wir uns stattdessen mal an, was ihr so 2017 getrieben habt. Die Antwort: Mit 66 (149) Kommentaren leider nicht viel. Am häufigsten haben neben meiner einer mit 14 (31) noch Kirika mit 10 (39), v138 mit 10 (19) und Zille mit 8 (10) Kommentaren ihre Meinung unter einem Eintrag geäußert. Sehr, sehr wenig wenn man sich die Übersicht anschaut:

Umgerechnet macht das schlappe 1,2 (1,9) Kommentare pro Eintrag und ist der schlechteste Wert in der neueren Geschichte der Seite (die beginnt ab 2006). Wenn es noch weiter sinkt, muss ich wohl doch wieder ein Forum eröffnen :wink: .

Immerhin: Wenn mal ein Kommentar da war, dann hatte er einen gewissen Umfang mit durchschnittlich 103,7 Wörter pro Kommentar. Also fast einer Verdoppelung im Vergleich zu 2016 mit 52,9 Wörtern.

Damit kommen wir insgesamt auf 6.554 (6.488) Kommentare mit einer Gesamtlänge von 497.832 Wörtern. Die halbe Million wurde also leider nicht geknackt. Nächstes Jahr sollte das aber bei gleichbleibender Beteiligung klappen, oder nicht?

Persönlich finde ich es wie immer schade, dass nicht so viel kommentiert wird. Aber die Gründe hatten wir ja schon mehrfach erörtert und sind für mich auch absolut nachvollziehbar. Durch die weitere Reduktion der Einträge, die erweiterte Themenvielfalt sowie der damit verbundene stärkere Blogcharakter ist der Mitredebedarf einfach nicht mehr ganz so groß. Was will man schließlich unter einem Katzeneintrag viel mehr schreiben als „Doofes Vieh!“ oder „Haha, wie süß!“? Eben. Von daher zwar schade aber ist halt so. Solange ihr mein Geschreibsel zumindest noch lest und halbwegs interessant findet (bzw. es vielleicht sogar weiterhilft), können ich und somit Beim Christoph damit leben. Zumal ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass ich zumindest ab und zu einen Eintrag raushaue, wo es euch dann doch mal in den Fingern juckt (wie vermutlich der heutige :smile: ).

Besucherspionage – Anzahl

Die Übersicht von Google Analytics

So viel also zu den Inhalten von Beim Christoph. Dieses Jahr gefühlt etwas kürzer aber ehrlich gesagt wüsste ich nicht worüber ich noch groß referieren könnte. Vorschläge gerne in die Kommentare :tongue: . Kommen wir stattdessen zur anderen Seite der Medaille, die direkt durch die Inhalte beeinflusst wird: Den harten Fakten. Zur Erinnerung: Gemäß meiner Datenschutzerklärung läuft im Hintergrund der Seite Google Analytics mit und erzählt mir alles von euch. Von der Größe eurer Unterhose bis zum Inhalt eures Schweizer Kontos – nichts bleibt mir verborgen! Zumindest solange ihr nicht das Script bspw. mit dem offiziellen Browser-Plugin blockt, wie es selbstverständlich euer gutes Recht ist. Verstehe zwar nicht warum ihr das tun wolltet, schließlich sind die Daten doch immer hochinteressant für mich. Aber vielleicht habt ihr ja doch was zu verbergen?! Es soll wohl niemand von eurer Teddybärensammlung erfahren…ich verstehe schon :wink: . Schauen wir doch mal, was für Daten uns diejenigen unter euch ohne Blocker im Zeitraum 01.01. bis 27.12.2017 so hinterlassen haben. Die Zahlen von 2016 stehen erneut in den Klammern.

Wie aufgrund der reduzierten Anzahl an Einträgen und den wenigen Kommentaren erwartet sind die Besucherzahlen massiv eingebrochen. Genauer gesagt um satte 52,26% auf nur noch 4.741 (9.931). Das macht 13,13 (25,94) Besucher pro Tag. Davon sind 3.290 (6.262) sogenannte Uniques mit 8.037 (16.841) Seitenaufrufen. Also auch hier jeweils ein Einbruch um die 50%. Die Dauer der einzelnen Sitzungen ist ebenso um 18,29% auf nur noch 1 Minute und 41 Sekunden gesunken. Gleich geblieben ist ausschließlich mit 1,70 (1,70) die Anzahl an aufgerufenen Seiten pro Sitzung. Ich hoffe, dass dieser Trend 2018 nicht weiter anhält, sonst muss ich mir doch 2019 schwer überlegen ob Beim Christoph in dieser Form tatsächlich noch Sinn macht.

Ich weiß: Ich behaupte immer es wäre mir egal ob es viele oder nur einer liest. Und das stimmt natürlich. Hauptsache ich schreibe überhaupt. Aber wenn es tatsächlich keinen mehr interessiert, dann wäre bspw. eine vollständige Rückkehr zum Tagebuchmodus zu Beginn der Neuzeit denkbar (Einträge ohne Mindestlänge und ohne festen Zeitplan). Oder wirklich eine radikale Konzeptänderung mit bspw. einer neuen Fokussierung auf ein völlig anderes Themengebiet. Mal schauen. Noch ist es zu früh Beim Christoph komplett abzuschreiben. Ich wollte damit nur sagen, dass ich mir freilich wie immer meine Gedanken mache, wie ich die Seite am besten auf meine neue Lebenssituation umstellen kann ohne euch noch weiter vor den Kopf zu stoßen.

Um diesen Absatz aber auf einer positiven Note enden zu lassen: Google Analytics trackt mittlerweile auch die Tageszeit, zu der die jeweilige Seite besucht wird. Hier das dazugehörige Bild:

Die Erkenntnis ist wenig überraschend: Die meisten Besucher waren im letzten Jahr Sonntags, Montags und Dienstags nachmittags unterwegs. Der Anstieg Dienstagnachts um 23 Uhr schiebe ich auf irgendwelche Spambots, die Google nicht rausfiltern kann. Oder ist hier tatsächlich jemand, der explizit immer um diese Uhrzeit vorbeischaut :smile: ?

Besucherspionage – Herkunft

Zu wissen wie viele Leute da waren ist schön und gut. Wichtiger und interessanter sind natürlich die Daten, die sie mitbringen. Zum Beispiel, dass heuer 51,4% (35,3% direkt www.beimchristoph.de in den Browser eingetippt oder zumindest ein entsprechendes Lesezeichen angeklickt haben. 32,1% kamen über eine Google-Suche hierher, was in Sachen Anteil an den Gesamtusern tatsächlich 10,7% mehr sind als letztes Jahr. Dafür fanden nur noch 15,1% (32%) ihren Weg über irgendwelche Verweise auf anderen Webseiten hierher. Am meisten abgesackt sind aber die Zugriffe über die sogenannten Sozialen Netzwerken mit nur noch 1,4% (11,3%). Das entspricht einem Rückgang von satten 93,95% auf nur noch 68 (1.124) Zugriffe.

Von diesen 68 Zugriffen kommen exakt 100% von Facebook – vermutlich aufgrund von Verlinkungen von Lysanda. Von allen anderen Netzwerken kam dieses Jahr niemand hierher. Wenig verwunderlich, da ich auf Twitter dieses Jahr erneut keinen einzigen Link gepostet habe (sollte ich wirklich mal wieder tun) und auf deviantART scheinbar auch keiner einen Grund hatte die dortigen Links anzuklicken. Neben meinen Dauerbrennern (die beiden Kur-Einträge), die vor allem bei Google sehr weit oben zu finden sind und den Körpertuning-Artikeln, war übrigens mein Podcast mit Harald Fränkel heuer wieder ein großer Besuchermagnet. Ist ja auch ein absolut zeitloses Werk *ist stolz auf sich*.

Besucherspionage – Hardware

Mein heimischer Arbeitsplatz (Katze im Preis inbegriffen)

Was steht als nächstes auf der Liste? Ach ja: Wie kommen die lieben Besucher eigentlich auf die Webseite. Nun, damit:

  1. Desktoprechner wurden bei 2.821 (5.904) Zugriffen verwendet was 59,50% (59,45%) entspricht
  2. Smartphones wurden bei 1.587 (3.500) Zugriffen verwendet was 33,47% (35,24%) entspricht
  3. Tablets wurden bei 333 (527) Zugriffen verwendet was 7,02% (5,31%) entspricht

Es hat sich also dieses Jahr so gut wie gar nichts getan wenn man sich die Aufteilung des Kuchens anschaut. Ein paar Zugriffe haben sich vom Smartphone aufs Tablet verschoben aber insgesamt ist das Bild unverändert. Die allermeisten unter euch nutzen immer noch den klassischen Desktop (oder Laptop), um im Internet zu surfen. Vermutlich ein Großteil davon von der Arbeit aus – böse, böse. Wie gut, dass Google Analytics sowas noch nicht trackt :smile: . Hätte tatsächlich erwartet, dass der Smartphone-Anteil weiter zu Lasten des Desktops ansteigt.

Als nächstes gibt es die Antwort auf die Frage, was für Smartphones aktuell bei unseren Besuchern so „in“ sind. Das Ergebnis:

  1. Apple iPhone mit 746 (1.447) Zugriffen unverändert auf Platz 1
  2. Apple iPad mit unverändert 213 Zugriffen (alt Platz 3)
  3. Samsung SM-G920F Galaxy S6 mit 97 (588) Zugriffen (alt Platz 2)
  4. Samsung SM-G930F Galaxy S7 mit 60 (93) Zugriffen (alt Platz 5)
  5. BQ BQS-5065 Aquaris X5 Plus als Neueinsteiger mit 43 Zugriffen

Das Samsung Galaxy S5 ist aus den Top 5 komplett rausgefallen. Im Laufe des Jahres haben also zumindest einige Besucher auf ein anderes Modell gewechselt. Von dem Android-Telefon von BQ habe ich bislang noch nie etwas gehört. Andererseits bin ich im Smartphone-Markt nicht unbedingt so tief drin. Schließlich bin ich fest in Apples Hand (auch wenn ich weiterhin mein iPhone 6+ in Betrieb behalte statt auf etwas Neueres zu wechseln). Keine Ahnung ob der Unterschied bei den Android-Sachen abseits des Supports wirklich so groß ist zwischen den Herstellern. Ich würde zwar auch eher zu einem Samsung-Gerät greifen. Aber das liegt schlicht und einfach daran, dass ich die Marke kenne und weiß, dass sie mir in der Hose explodieren kann :smile: . Ungeachtet dessen finde ich es natürlich immer toll, wenn der Markt nicht nur von zwei Firmen dominiert wird, sondern offensichtlich mal jemand anderes was interessantes rausbringt.

Besucherspionage – Anbieter

So (oder besser) muss das aussehen

Die Hardware ist die eine Sache. Für mich als Mitarbeiter eines gewissen deutschen Telekommunikationsunternehmens interessiert mich aber selbstverständlich viel mehr mit welchem Anbieter ihr im Internet unterwegs seid. Ja, die allermeisten teilen es Google tatsächlich nicht mit (auf Platz 1 ist „not set“) aber wir können eben nur die Daten nehmen, die mir zur Verfügung stehen. Leider muss ich da auch wieder ausfiltern. Habe ich schon erwähnt, dass Google bis heute nicht gescheit mit Spam richtig umgehen kann? Naja, die bereinigte Liste müsste aus meiner Sicht so aussehen:

  1. Deutsche Telekom AG mit 869 (1.383) Zugriffen
  2. OVH Hosting Inc. als Neueinsteiger mit 221 Zugriffen
  3. Vodafone GmbH mit unverändert 156 Zugriffen (alt Platz 4)
  4. Arcor AG mit immer noch 135 Zugriffen (alt Platz 5)
  5. Berolina Klink GmbH & Co. KG als Neueinsteiger mit 103 Zugriffen

Gut, dass mein Arbeitgeber immer noch Platz 1 ist, ist schön. Der letztjährige 3. Platz, Telefonica O2 Germany, ist komplett aus der Top 10 verschwunden während Kabel Deutschland (alt Platz 2) überhaupt nicht mehr auftaucht in der Statistik?! Wenn stattdessen der Vodafone-Anteil gestiegen wäre, könnte ich es ja noch nachvollziehen, aber einfach so komplett weg? Komisch. Vielleicht hat ja einer in den Kommentaren eine Idee, was ich hier übersehe.

Die Neueinsteiger kapiere ich allerdings genauso wenig. OVH Hosting ist, wie der Name schon sagt, eigentlich erst einmal ein Hosting-Anbieter und kein Provider. Und die Berolina Klink ist eine Reha-Klinik irgendwo bei Hannover. Ich kann mir es nur erklären, dass es sich bei beiden um ein firmeninternes Netzwerk handelt, dass sich im Netz so meldet. Ähnlich wie wir es vor ein paar Jahren schon mit dem „Network of Ariva“ hatten. Aber egal was am Ende dahintersteckt: Solange ihr keine Spambots seid, finde ich es toll, dass ihr vorbeischaut!

Besucherspionage – Browser

Ich benutze weiterhin Maxthon (der als Chrome erkannt wird)

Kommen wir als nächstes zur verwendeten Software, auch wenn es da in diesem Jahr zumindest in Sachen Browser absolut keine Veränderungen in der Rangliste gab:

  1. Chrome mit 2.075 (4.767) Zugriffen
  2. Firefox mit 1.086 (2.231) Zugriffen
  3. Safari mit 1.051 (1.753) Zugriffen
  4. Opera mit 166 (332) Zugriffen
  5. Internet Explorer mit 155 (326) Zugriffen

Erst auf Platz 6 kommt mit 54 (97) Zugriffen Microsofts Edge-Browser. Warum auch immer ist der Internet Explorer quasi weiterhin häufiger im Einsatz. Liegt vielleicht wieder an diversen Arbeitsrechnern, die ja meist ältere Software nutzen und man keine Dritt-Browser installieren darf. Wobei letzteres vermutlich gar nicht mehr so ganz stimmen dürfte. Ich gehe stark davon aus, dass viele Firmen mittlerweile erkannt haben, dass es selbst im Intranet nicht so gut ist mit einer riesigen Sicherheitslücke unterwegs zu sein und es zumindest dem Arbeitnehmer freistellen welchen Browser er nutzt. Natürlich sind dann trotzdem viele interne Seiten weiterhin nur auf den IE ausgelegt – aber ein Schritt nach dem anderen. Bitte? Ich klinge, als würde ich aus Erfahrung sprechen? Wer kommt denn auf sowas…

Wechseln wir lieber zur nächsten Übersicht: Auf welchem Betriebssystem der jeweilige Browser installiert ist. Hier gab es immerhin eine kleine Veränderung:

  1. Windows mit 2.628 (4.878) Zugriffen (unverändert Platz 1)
  2. Android mit 990 (1.822) Zugriffen (alt Platz 3)
  3. iOS mit 903 (2.155) Zugriffen (alt Platz 2)
  4. Macintosh mit 121 (789) Zugriffen (unverändert Platz 4)
  5. Linux mit 79 (181) Zugriffen (unverändert Platz 5)

iOS und Mac waren quasi die großen Verlierer durch den massiven Einbruch der Besucherzahlen. Deckt sich zwar irgendwie nicht ganz mit der Gerätestatistik, da dort Android einen stärkeren Verlust hinlegen musste. Aber hey: Bei sich so stark veränderten Grundzahlen ist eine korrekte Einschätzung durchaus schwierig (weshalb ich auch auf die Prozentangaben in diesem Jahr verzichten habe). Immerhin: Windows Phone, BlackBerry und sogar die Nintendo Wii tauchen 2017 erneut in der Top 10 auf.

Besucherspionage – Der Rest

Ich bin immer aktuell!

Google wertet auch eure Adobe Flash Player-Version aus. Aber da allein in diesem Jahr vier Versionssprünge stattgefunden haben, ist die Übersicht aus meiner Sicht nicht wirklich brauchbar ohne sie zeitlich weiter einzugrenzen. Schließlich liegt Version 24 schon allein deswegen auf Platz 1, weil sie seit November 2016 verfügbar ist und Version 28 erst seit Dezember. Immerhin: Von Version 21 (April 2016) haben die meisten auf etwas Aktuelleres gewechselt. Schließlich gehört der Flash Player heutzutage zu einer der größten Sicherheitsrisiken im World Wide Web.

Dann gibt Google noch Auskunft darüber, ob ihr Java aktiviert habt: Bei 3.965 (7.024) Zugriffen war die Java-Unterstützung nicht aktiv und nur bei 776 (2.907) war sie an. Keine Ahnung ob das tatsächlich großartige Auswirkungen auf die Nutzung von Beim Christoph hat. Das müsste uns Rondrer verraten.

Interessanter ist da schon die Statistik über die Bildschirmfarben, die mich jedes Jahr wieder mit einem Fragezeichen zurücklässt:

  1. 24-bit nutzten 2.991 (6.294) Zugriffe
  2. 32-bit nutzten 1.698 (2.988) Zugriffe
  3. 16-bit nutzten 15 (24) Zugriffe

Hier bin ich erneut auf die Analyse unserer Computerexperten angewiesen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass mittlerweile alle Geräte (sowohl Desktops als auch Smartphones) mit 32-bit Farbtiefe unterwegs sind. Dem scheint aber nicht so zu sein. Sind es immer noch die Smartphones – ggf., weil sie komisches Zeugs melden (siehe Thema Auflösung)? Oder woher könnte dieser Wert stammen? Bitte um Unterstützung in den Kommentaren! Ich finde unter Windows 10 nicht einmal mehr die Möglichkeit die Farbtiefe anzupassen…

Bei den Auflösungen hat sich allerdings tatsächlich was getan. Letztes Jahr hatte Rondrer ja festgestellt, dass sich sein Android-Handy mit „360×640“ meldet. Das scheint heuer weniger oft vorgekommen zu sein, wie die Top 5 zeigt:

  1. 1920×1080 verwenden 728 (1.300) Besucher (alt Platz 3)
  2. 1366×768 verwenden 593 (1.654) Besucher (alt Platz 1)
  3. 2560×1440 verwenden 592 (322) Besucher (Neueinsteiger)
  4. 360×640 verwenden 567 (1.519) Besucher (alt Platz 2)
  5. 1024×768 verwenden 302 (118) Besucher (Neueinsteiger)

Die Auflösungen 1680×1050 und 1920×1200 sind komplett aus der Top 10 rausgefallen. Es haben also zum einen einige unter euch tatsächlich den Monitor gewechselt. Und zum anderen scheinen einige Handys nun eine andere Auflösung zu melden (oder Google sie richtig zu interpretieren). Immer gut. Und nein, auch in diesem Jahr ist die Palit GeForce GTX 1070 Super Jetstream nicht in meinen Rechner gewandert. Ich glaube mittlerweile wäre wahrscheinlich einfach mal wieder ein Gesamtupgrade (Mainboard, RAM, CPU, SSDs, etc.) sinnvoller statt nur ein GPU-Update. Aber nächstes Jahr steht erst einmal ein Network Attached Storage (NAS) auf meiner Einkaufsliste (vermutlich von Synology mit zwei Bays, jeweils mindestens 4 TB und die dann im RAID). Aber ich halte euch natürlich wie immer auf dem Laufenden was meine Hardwarekäufe angeht :smile: .

Gesamtfazit

Und damit ist mal wieder auf einem großen Haufen DINA4-Seiten alles gesagt, was es auf Basis der zur Verfügung stehenden Statistiken zu sagen gibt. Die herausstechenden Punkte sind natürlich die endgültige Halbierung der Einträge sowie der eindeutig damit verbundene massive Rückgang der Besucher- und Kommentarzahlen. Zwar gab es heuer wieder mehr Einträge, in denen es zumindest zum Teil um Videospiele ging. Aber einen Grund darüber großartig zu diskutieren gab es trotzdem nicht. Ich kann entsprechend nur noch einmal hoffen, dass ihr mein Geschreibsel trotzdem halbwegs gerne lest und hier und da euren Nutzen daraus zieht. Auf jeden Fall gilt:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!

Was 2018 bringen wird, ist wie oben angedeutet noch nicht ganz klar. Einen Eintrag jeden Montag wird es aber auf absehbare Zeit weiterhin geben inklusive der Themenvielfalt aus Katzen, Unterhaltungsmedien, Haushalt und Gesundheit. Wie ich aber auch im letzten Jahresrückblick schon geschrieben habe: Ich bin immer offen für Themenvorschläge. Wenn es etwas gibt, was euch interessiert und wo ihr denkt, dass ich was zu sagen hätte, dann immer her damit. Und nein: Religion und Politik gehören definitiv weiterhin nicht dazu.

Aus dem Leben des Webmasters

Das war also 2017 aus Sicht von Beim Christoph. Was fehlt jetzt noch? Mal überlegen…mmmh…ist immer so kompliziert sich den Aufbau von diesen „Traditions“-Einträgen zu merken. Bitte? Die Überschrift sagt es doch schon? Ach Mist, erwischt. Natürlich fehlt jetzt noch ein Blick auf mein eigenes Leben. Wie ist es mir heuer ergangen und wie denke ich geht es 2018 weiter?

In Hinsicht auf meine Arbeit könnte ich im Prinzip grad den Text von letztem Jahr wieder hier reinkopieren. Ich mache weiterhin die Tätigkeit, die ich seit dem Wechsel nach Darmstadt mache (mittlerweile schon wieder drei Jahr her) und ich fühle mich auch prinzipiell weiter wohl dort. Gegen Ende des Jahres ist es etwas stressig geworden (wird sich im neuen Jahr sicherlich fortsetzen) weil es plötzlich in unserer IT-Landschaft eine große Bewegung gibt. Aber ich werde immer noch gut genug für die Tätigkeit bezahlt (nächste Gehaltserhöhung ist ab heute gültig) und in Sachen Work-Life-Balance kann ich mich ebenfalls absolut nicht beschweren (Gleitzeit und Home-Office-Möglichkeiten sei Dank). 2018 erwarte ich auf der Arbeit auch keine großen Überraschungen oder einschneidende Veränderungen und ganz ehrlich: Das ist völlig okay. Mir reichten die Abwechslung und die Herausforderungen, die ich jetzt schon habe. Meine Freizeit ist mir einfach mittlerweile wichtiger geworden. So mache ich zwar mit dem Japanisch nächstes Jahr nicht direkt weiter, bin aber froh es endlich zumindest mal tatsächlich angefangen zu haben es zu lernen. Darüber reden tue ich ja schon länger. Der erste Brief mit vielen japanischen Wörtern ist schon vor Weihnachten Richtung Japan ausgelaufen. Mal schauen was sie darüber denkt :smile: .

Privat – Leben

Sieht doch nett aus!

Zuhause haben wir es mittlerweile geschafft die 1. Etage komplett zu renovieren wie wir sie aktuell haben wollen. Natürlich haben gewisse Katzen schon wieder hier und da ein paar Kratzer in die Wand reingemacht, weshalb ich schon wieder zur Farbe greifen müsste. Aber die Reste von 2016 (Flur, Bad, Kabuff) wurden heuer alle von uns erfolgreich abgearbeitet. Auch im Garten sind wir einen großen Schritt weiter. Lysanda hat im Beet die ersten Eigenanbauversuche hinter sich gebracht und ansonsten haben wir überall Pflanzenkübel, Bäume, Sträucher und so weiter nach unseren Vorstellungen verteilt. Hier und da fehlt noch ein bisschen Erde (vor allem in der Einfahrt durch die Notfallgrabung) und an der Terrasse müsste ein bisschen was gemacht werden. Doch wie heißt es so schön? Eins nach dem anderen! Aktuell ist weiterhin erst einmal der Keller dran.

Erwähnenswerte Höhepunkte gab es heuer ansonsten aus meiner Sicht nicht so wirklich. Finde ich allerdings gut (und hatte ich mir letztes Jahr genau so gewünscht). Lysanda und ich leben unser neues Leben als Familie, uns geht es gut, das Geld ging auch nicht aus, ich konnte mal wieder ein bisschen zocken und wir haben uns immer noch gern und so weiter und so fort. Wie gesagt: 2017 war für mich vergleichsweise langweilig aber im positiven Sinne. Ja, wie oben schon erwähnt ist Nica viel zu früh von uns gegangen. Immerhin haben wir nicht wochenlang vergeblich auf sie gewartet. Sie war einfach morgens nicht da und nachmittags hat Tasso angerufen. Hätte den Umständen entsprechend echt nicht besser passieren sollen. Deswegen auch an dieser Stelle noch einmal mein Appell: Wenn ihr eine Katze auf der Straße liegen seht und ungefährlich anhalten könnt, dann legt sie zumindest an den Straßenrand (damit sie nicht völlig zu matsch gefahren wird). Bestenfalls nehmt ihr sie mit und bringt sie zum nächsten Tierarzt. Der Besitzer wird es euch unendlich danken!

Immerhin war 2017 in Sachen Katzen nicht nur traurig, denn Pichu und Jules sind eingezogen. Außerdem haben sich Balu und Lyssi weiter eingelebt und wollen – zumindest sieht es so aus – definitiv nicht mehr weg.

Privat – Gesundheit

In Sachen Gesundheit war 2017 etwas gemischt aber mit Tendenz zum Positiven. Wieder so einige Ärzte besucht und die Waage zeigt leider aktuell wieder etwas mehr an (die Kleidergröße halte ich aber zum Glück grade noch so). Dafür würde ich sagen, dass ich meine Psyche sehr gut in den Griff bekommen habe durch diverse Maßnahmen (Hypnose, NEMs, EFT, Reiki). Nein, eine neue „klassische“ Psychotherapie habe ich nicht gemacht. Das sehe ich mittlerweile aus diversen Gründen als reichlich sinnlos an (das gilt nur in Bezug auf mich! Das ist keine Verallgemeinerung!). Freilich habe ich wie jeder Mensch auch mal meine schlechten Tage. Aber die sind bei weitem nicht mehr so schlimm und vor allem häufig wie noch 2016. Insgesamt fühle ich mich mittlerweile also tatsächlich halbwegs wohl in meiner Haut, obwohl es weiterhin Luft nach oben gibt vor allem was so die Standardsachen betrifft (bspw. das Liebe Selbstwertgefühl). Vielleicht ist 2018 dann mal die Zeit gekommen einen entsprechenden Eintrag zu tippsen – mal schauen.

Eine zufriedene Katze (Jules-Symbolfoto)

Außerdem habe ich 2017 bekanntlich meine Nase richten lassen. Lysanda schläft zwar immer noch mit Ohrstöpseln, weil mein Schnarchen nicht zu 100% aufgehört hat. Aber es ist definitiv um einiges besser (und leiser) geworden und, was noch wichtiger ist, ich kann spürbar besser atmen. Hatte gleichzeitig überraschend wenig mit meinen Allergien zu kämpfen in diesem Jahr und mein Asthma habe ich weiterhin sehr gut im Griff (meine Lungenwerte sind so gut wie vor zwei Jahren – bei weniger Medikamenten!) mit klarer Tendenz nach oben. Ungeplant war ich nur mal zu Ostern krank, weil ich es mit dem Entgiften ein wenig übertrieben habe. Ansonsten keinen großartigen Schnupfen oder sonst irgendwelche Volks-Wehwehchen gehabt. Da sag‘ noch einer NEMs und Alternativmedizin würden nicht helfen!

Ansonsten habe ich weiter fleißig das Fitnessstudio und meine Kurse besucht (Rückenfitness, Reha-Kurs und Aqua Fitness). Dass mein Bauch sich immer noch nach vorne wölbt ist also ganz eindeutig ein Ernährungsthema. Warum müssen Süßigkeiten und Kohlenhydrate auch so gut schmecken?!

Privat – Zähne

Ein großes Thema waren auch meine Rückschmerzen wo uns erst gegen Ende des Jahres ein richtiger Durchbruch gelang mit dem großen Thema „CMD“. Das ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber meine Rückenschmerzen sind definitiv schon wesentlich weniger geworden durch die dazugehörige Physiotherapie und den Spezialübungen, die ich machen soll. Ich wache dadurch nicht mehr jeden morgen damit auf, sondern nur noch ab und zu. Ich hoffe, die Schiene hält was sie verspricht und ist nicht einfach nur ein verdammt teurer Spaß (~2.000 Euro).

Wegen meiner Zahnzusatzversicherung kann ich die erst im Januar einbauen lassen (hatte Anfang 2017 gerade gewechselt…). Dieses Jahr musste die erst einmal meine Ersatzfüllungen und Implantantkrone bezahlen. Die waren nicht gut gemacht, weshalb sie mein CMD-Zahnarzt ausgetauscht hat. Wenn der Biss nicht in Ordnung ist, hilft nämlich auch die Schiene nichts. Aus meiner Sicht war es aber das Geld wert. Vor allem die Implantatkrone ist eine riesige Erleichterung. War bislang immer ein totaler Entzündungsherd aber keiner meiner bisherigen Zahnärzte hat da außer ein bisschen Salbe drauf schmieren etwas gemacht. Dabei war schlicht das Problem, dass die Krone nicht richtig an den Zwischenraum angepasst war und auf das Zahnfleisch drückte. Das sollte doch eigentlich jedem Zahnarzt auffallen…

Privat – Ausblick

Meine Japanisch-Mappe

Auch heuer muss ich für vieles aus den vorherigen Absätzen ein großes Dankeschön an Lysanda richten. Sie ist weiterhin eine unschätzbare Motivationsquelle und Unterstützung nicht nur aber vor allem was meine Gesundheit angeht. Wenn sie sich nicht in die Themen einlesen und mich anstupsen würde, würde ich immer noch in meinem Kellerloch vor mich hin weinen. Klingt hart aber was meinen Körper angeht bin ich einfach eine total faule Sau, die lieber in Selbstmitleid versinkt statt den ersten Schritt zu gehen. Doofe Angewohnheit. Solltet ihr absolut nicht nachmachen!

Und wie geht es 2018 weiter? Nun, prinzipiell hoffentlich erst einmal einfach wie dieses Jahr. Weiterhin fleißig Sport machen, Lysanda und die Katzen gernhaben, ein bisschen am Haus weitermachen und derlei völlig langweiliger, alltäglicher Kram. Ansonsten eindeutig wieder mehr für die Waage tun und schauen wie die Schiene mir weiterhilft. Auf der Arbeit erwarte ich zwar keine großen Überraschungen, bin aber natürlich trotzdem gespannt wie es weitergeht und was ggf. Neues dazu kommt. Vermutlich auch privat das eine oder andere Neue versuchen (ggf. mit Auswirkungen auf Beim Christoph – bspw. wird mein Bildungsurlaub 2018 eine Schreibwerkstatt sein) aber insgesamt trotzdem nichts überstürzen und vor allem Leben.

Epilog

Ich würde sagen, dass ist eine gute Stelle, um aufzuhören. Nach fast einer Woche Schreibarbeit und vermutlich dem 6. Platz auf der Rangliste der längsten Einträge auf der Webseite, ist es aber auch definitiv genug von mir für heute. Ich hoffe, ihr hattet Spaß am Lesen und wie es die Tradition verlangt, übergebe ich den Stab nun an euch: Wie war euer Jahr 2017?

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