Bevor wir uns mit anderen Sachen beschäftigen, noch ein wenig „Housekeeping“ vorweg: Zum einen habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden Google Analytics doch schon jetzt von der Seite zu verbannen. Ich hatte mir den Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google durchgelesen, den ich hätte unterzeichnen sollen und ehrlich gesagt war mir das definitiv zu doof für alles und jeden Grade stehen zu müssen. Da ich faktisch die Informationen sowieso nur für den Jahressrückblick und meine persönliche Neugier verwendet habe hält sich der Verlust in Grenzen (der Jahresrückblick wird halt nun kürzer :wink: ). Dafür werden beim Aufruf der Seite nun gar keine Cookies mehr angelegt (der Hinweis bleibt aber sicherheitshalber erst einmal da) und die Third-Party-Requests beschränken sich auf Twitter wegen der Anzeige meiner Tweets. Damit ist auch der Seitenaufruf wieder um ein paar Millisekunden schneller geworden. Ganz ohne Zugriffsstatistiken bin ich dadurch übrigens nicht, denn der Server loggt zumindest diese Information in absoluter Reinform (keine Zusatzinfos jedweder Art) mit.

Krankheitsstatus

Lyssi umgeben von ihren Gefägniswärtern

Zum anderen wollt ihr sicherlich wissen, wie es Lyssi nach ihrem Klinikaufenthalt geht. Nun, sie ist seit Dienstagabend wieder bei uns. Sie musste eine Nacht länger bleiben (was die Kosten auf zwischen 1.100 und 1.300 Euro [Rechnung haben wir noch nicht] erhöht hat) für weitere Diagnosen aber am Ende haben sie quasi nichts gefunden, was in irgendeiner Art und Weise einer weiteren Behandlung bedurfte. Stattdessen muss sich die Katze nun selbst zu Ende heilen.

Sie hat dann noch drei Tage lang jeweils fünfmal ein wenig Katzen-Morphium von uns bekommen und muss noch mindestens eine weitere Woche Schmerzmittel einmal am Tag nehmen. Was aber schlimmer ist: Sie muss mindestens zwei Wochen (eher drei) ohne Freigang auskommen und darf weder spielen noch toben. Sprich wir waren am Dienstagabend mal kurz einkaufen, haben uns ein riesiges Hundezelt gekauft (siehe Bild) und da wohnt sie nun für die nächste Zeit drin. Passt ihr logischerweise so überhaupt nicht. Also wirklich überhaupt nicht. Es hilft aber nichts: Bei den wenigen Versuchen, die sie jetzt schon unternommen hat irgendwo hochzuspringen, ist sie schmerzlich gescheitert. Entsprechend muss sie da jetzt einfach durch. Genauso wie durch das Ziehen ihres kaputten Zahns, was dann Anfang Juni ansteht. Der Rest ist nämlich offen, weshalb Bakterien ins Zahnfleisch eindringen können und das ist nicht gut. Deshalb muss er komplett raus.

Das Hauptmenü

Kommen wir nun zu dem, über was ich eigentlich schon letzte Woche reden wollte: Uralte Spiele, die (zu Recht?) keine Sau mehr interessieren:

Cover

Conflict: Denied Ops (2008; PC, X360, PS3) – Der fünfte und bislang letzte Teil der durchgehend mittelmäßigen Conflict-Reihe von Pivotal Games (wurden ein halbes Jahr nach Release geschlossen). Die ursprünglichen Titel waren 3rd-Person-Taktikshooter in denen ihr ein Squad aus vier Mann befehligt habt bzw. im Mehrspielermodus dann jeder die Hälfte. Der fünfte Ableger hingegen beschränkt sich auf zwei Personen und die Ego-Shooter-Perspektive und war ursprünglich gar nicht als Teil der Conflict-Reihe geplant. Der Grundansatz ist aber gleich: Ihr sollt als Eliteteam 10 Spezialeinsätze überall auf der Welt durchführen und den Bösewicht fangen. Dazu könnt ihr im Solomodus entweder per Knopfdruck zwischen den Protagonisten Graves (Scharfschütze) und Lang (schweres Geschütz) wechseln bzw. im Coop-Modus übernimmt euer Freund jeweils den anderen. Wenn ihr nicht wechseln wollt, könnt ihr per Knopfdruck auf simple Befehle erteilen, welche mehr oder weniger gut befolgt werden.

Conflict: Denied Ops (Herstellerbild)

Wie es das Klischee so will, mögen sich Graves und Lang nicht so wirklich was zu – aus Entwicklersicht – amüsanten Dialogen während den Missionen führt. Die Realität sieht hingegen genauso trist und langweilig aus wie die Grafik und das Leveldesign an sich. Zwar mag das Spiel von 2008 gewesen sein, aber schon damals waren wir selbst auf den Konsolen schon wesentlich weiter (siehe Gears of War von 2006). Das Gameplay kann es leider auch nicht herausreißen. Die Partner-KI ist strunzdumm, die Gegnerverteilung ist gefühlt unfair (und sie treffen euch aus den größten Entfernungen haargenau), die Waffen ohne jedweden Rums und die Geschichte um irgendeinen Bösewicht, der mit Nuklearwaffen hantiert ist so 08/15, dass sie selbst chinesische Entwickler nicht mehr kopieren würden.

Beim Christoph meint: Die Metacritic-Wertungen liegen bei 51-58% und auch von mir bekommt der Schrott gnadenlose 1 von 5 Sics. Ich bezweifle, dass das Spiel selbst im Coop-Modus einen Funken mehr Spaß gemacht hat, selbst wenn man all die viel besseren Alternativen zu der Zeit nicht mitberücksichtigt. Ja, ich frage mich wirklich warum ich das Ding damals (zum Release versteht sich!) gekauft habe. Auch wenn ihr vermutlich nicht mehr auf die Idee kommen würdet: Finger weg von dem Ding. Dann lieber zu Clive Barker’s Jericho (2007) greifen. Das bietet auch die „frei zwischen den Charakteren wechseln“-Mechanik im Solomodus und ist in allen Belangen so viel besser. *macht in Winamp Cris Velsaco – Clive Barker’s Jericho – 12 – Final Confrontation an*

Cover

Serious Sam II (2005; PC, Xbox) – Grafisch auch heute noch absolut sehenswert. Zwar im Vergleich zu den Vorgängern extrem bunt und überdreht aber man kann definitiv nicht meckern. Leider sind die Zwischensequenzen vorgerendert und haben sich entsprechend weniger gut gehalten – was auch für die Witze gilt. Aber Humor ist ja bekanntlich subjektiv und sowas kann ich einem 13 Jahre alten Titel jetzt auch nicht unbedingt vorhalten. Ansonsten ist es Serious Sam nicht nur auf 180, sondern mindestens 1800 aufgedreht. Mehr Levels, mehr Umgebungen, mehr spielerische Abwechslung (z.B. durch Fahrzeuge), mehr Gegner, mehr Waffen, mehr Secrets und so weiter und so fort.

Serious Sam II (Herstellerbild)

Das ist aber auch das Problem von Serious Sam II: Man kann es eigentlich nicht am Stück spielen. Es ist einfach viel zu viel. Da denkt man, man ist durch die aktuelle Gegnerwelle durch, schon kommt die nächste. Das macht die eigentlich nett und abwechslungsreich gestalteten Levels vor allem zum Ende hin elendig lang, erschöpfend und damit auch nervtötend. Es ist ja schön, wenn beim großen Finale noch einmal alles ausgepackt wird, was einem in den letzten Spielstunden so vorgesetzt wurde. Aber müssen es jedes Mal gefühlt 100 Wellen sein? Hätten 2 oder 3 nicht ausgereicht? Keine Ahnung – ich war auf jeden Fall froh, als Mental endlich im Dreck lag und ich das Spiel deinstallieren konnte.

Beim Christoph meint: Von mir gibt es 3 von 5 Sics. Serious Sam II ist besser als Serious Sam III aber an die beiden Vorgänger kommt es für mich nicht dran. Das liegt zum einen daran, dass ich die Duke-Witze lustiger fand und zum anderen eben daran, dass der Titel seine Willkommenszeit weit überschreitet. Ja, man kriegt viel Spiel für sein Geld (scheint ja heute wie damals ein wichtiger Faktor für so manche zu sein) aber zumindest ich kann nur eine gewisse Menge an sinnlosem Geballere ertragen – so viel Spaß es auch grundsätzlich macht. Vermutlich auch der Grund, warum ich 13 Jahre gebraucht habe bis ich es endlich durchgespielt hatte. Ach und weil es auf meinem damaligen Rechner häufig abgestürzt ist :smile: . Insofern: Wenn ihr es irgendwo auf dem Grabbeltisch seht (auf Steam kostet es zum Verfassungszeitpunkt ganze 2 Euro), ihr Serious Sam mögt und grade nichts Besseres zu tun habt könnt ihr aber definitiv zugreifen. Es hat sich sehr gut gehalten (was sicherlich auch an der hervorragenden Engine liegt) und macht in kleinen Dosen immer noch Spaß.

 

Und damit haben wir genug über uraltes Zeug geblubbert. Bis Montag!

P.S.: Backer Build One von Phoenix Point (der inoffizielle X-COM-Nachfolger vom Schöpfer von X-COM: Ufo Defense) steht für die Backer zum Testen bereiten. Mein erster Eindruck: Es orientiert sich bei den Grundlagen sehr stark an XCOM: Enemy Unkown (2012) – was erst einmal nicht schlecht ist -, versucht aber taktisch anspruchsvoller zu sein (bspw. Rückkehr zu Aktionspunkten). Wenn ich mehr Zeit hatte mit der Build zu verbringen, werde ich vielleicht mal einen Eintrag dazu machen (oder sogar ein Video?). Sollte man auf jeden Fall im Auge behalten den Titel.

Hach, wie naiv ich doch war als ich im vorletzten Eintrag schrieb Und damit wäre zu dem Thema alles gesagt und getan. Es war leider bei Weitem noch nicht alles getan, um komplett DSGVO-Konform zu sein, wie ich bei weiterer Recherche festgestellt habe. Zum Glück gibt es Blogs, die sich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt haben wie z.B. Reisen Fotografie oder Der Internetcoach wo man sich weitere Inspiration holen kann, wo es vielleicht noch Knackpunkte gibt.

Und das habe ich in meiner ersten (von nur zwei) Urlaubswochen gemacht. So gut wie nichts gespielt (noch eine Mission in Conflict: Denied Ops) und stattdessen fleißig an Beim Christoph gewerkelt. Nicht nur aber hauptsächlich für die DSGVO und dieses Mal auch dankenswerterweise mit Unterstützung von Rondrer bei ein paar Knackpunkten.

Noch sicherere Verbindung

Höchstnoten im SSL-Report!

Letztes Mal hatte ich dank eines SSL-Zertifikats https aktiviert. Das ist schon Sicher, aber es geht noch eine Stufe besser und zwar dank HSTS (HTTP Strict Transport Security). Grob zusammengefasst (die Details könnt ihr auf Wikipedia lesen), zwingt das euren Browser ausschließlich verschlüsselte Informationen von der Domain zu akzeptieren. Würdet ihr quasi auf https://www.beimchristoph.de unterwegs sein und ich hätte bspw. noch ein Bild von http://www.beimchristoph.de eingebunden, dann würde es nicht angezeigt werden.

Das kostet technisch gesehen wieder ein paar Millisekunden mehr beim Seitenaufruf aber Sicherheit ist ja nie verkehrt. Um diesen Zeitverlust aber ein wenig zu negieren, bietet Chrome eine Preload-Liste, die auch von der Konkurrenz (Firefox & Co.) benutzt wird. Erfüllt die Seite die Anforderungen, wird sie dort aufgenommen und der Browser nutzt automatisch HSTS ohne erst auf die Informationen vom Server zu warten. Beim Christoph gehört nun zu diesen Seiten dazu *yay*.

Weiterer Vorteil von HSTS: Ich habe jetzt beim SSL-Report mit A+ die höchste Wertung (letztes Mal war es nur A).

Weiterleitung

Das aktuelle Ergebnis für die Startseite

Die Aktivierung von HSTS hatte aber jetzt nichts mit der Datenschutzgrundverordnung zu tun – das habe ich einfach nur gemacht, weil es Sinn macht und kein großer Aufwand war. Das große Thema waren stattdessen Inhalte, die von extern eingebunden waren bzw. ohne eure Genehmigung nach Hause funken und Daten speichern (Cookies). Dazu musste ich natürlich erst einmal herausfinden, wer das eigentlich ist und da hilft der Web Security Check der schwedischen Firma Dataskydd. Der ruft die Seite auf wie ein normaler Nutzer und zwar ohne irgendwelche „Do Not Track“-Settings oder Ad-Blocker und spuckt eine Vielzahl an nützlichen Informationen aus. Durch die Seite bin ich übrigens auf das Thema HSTS gestoßen (prüft er mit).

Zuerst hat er das Thema „Referrers“ bemängelt. Kurz zusammengefasst: Klickt ihr einen Link, der zu einer anderen Webseite führt, wird im Normalfall die Information der ursprünglichen Webseite mit übertragen. Sprich die empfangende Webseite weiß, dass ihr von der sendenden Webseite kommt und bekommt mitunter sogar gleich noch den Cookie von der anderen Seite mitgeliefert. Ist nützlich für die Statistik (so kann ich bspw. nachvollziehen, wer zu mir verlinkt) aber für den Datenschutz eine absolute Katastrophe. Zumal das ebenso beim einfachen Laden von Bildern passiert, wenn sie von extern eingebunden sind. Um das zu beeinflussen gibt es den META-Tag „referrer“ mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten. Die härteste und auch die, die nun bei Beim Christoph aktiv ist, ist „no-referrer“. Sprich egal welchen Link ihr auf dieser Seite anklickt oder wie ich meine Daten eingebunden habe, der Ursprung wird nie mit übertragen.

Und da ich sowieso gerade im Code unterwegs war, habe ich den Internet-Explorer-Check ausgebaut. Der prüfte ob ihr mit einem Internet Explorer unter Version 7 die Webseite aufruft und blendete dann statt der Seite eine Warnmeldung ein, dass ihr doch bitte euren Browser aktualisieren sollt. Da aber zum einen die Wahrscheinlichkeit extrem klein ist (unter 0,5%), dass überhaupt noch einer Beim Christoph mit so einem alten Schinken besucht und selbst Microsoft mittlerweile seine IE6-Countdown-Seite nicht mehr aktualisiert (wurde auf der Fehlerseite verlinkt), habe ich die Prüfung entfernt.

Externe Quellen – Der Rest

Als nächstes ging es den externen Quellen an die Gurgel, was mitunter gar nicht so einfach war. Glücklicherweise habe ich z.B. diese Liste bei Blogmojo gefunden mit den WordPress-Plugins, die nicht DSGVo-Konform sind. Das Endergebnis ist, dass beim Aufruf der Startseite nur noch von Google Analytics Cookies (Beim Christoph verwendet nur für die Autoren welche, wenn sie sich eingeloggt haben) erzeugt werden aber genau dafür habe ich ja den blauen Banner eingebunden. Wobei es da ggf. 2019 mit der ePrivacy-Verordnung nochmal Änderungen geben kann. Die findet „Opt-Out“ nämlich nicht mehr ausreichend und möchte explizites „Opt-In“. Ganz ehrlich: Wenn das wirklich so kommt, werde ich Google Analytics vermutlich einfach abschalten. Die Zahlen sind dann sowieso nicht mehr wirklich aussagekräftig und bevor ich euch mit noch mehr Checkboxen quäle (kommen wir weiter unten noch dazu)…

Auch die Anfragen an andere Webseiten wurden auf nur noch zwei eingedampft. Zum einen ist es wieder Google Analytics, weil er den Tracker laden muss. Zum anderen mein Twitter-Feed auf der rechten Seite, weil er dort die Useravatare anzeigt und die im Tweet enthaltenen Bilder vorlädt. Beides liegt logischerweise nicht auf meinem Server. Das lässt sich (aktuell) nicht verhindern ohne die Tweet-Anzeige komplett abzuschalten. Es sollte aber erst einmal unkritisch sein im Sinne des DSGVO. Zum einen weise ich darauf in meiner Datenschutzerklärung hin und zum anderen fällt es aus meiner naiven Sicht unter die Klausel „wenn es notwendig für die Funktion der Seite ist, ist es okay“.

Update (09.05.2018): Ich habe Google Analytics komplett rausgeschmissen. Die Daten habe ich sowieso hauptsächlich Jahr nur für den Jahresrückblick genutzt (und Befriedigung meiner Neugier).

Externe Quellen – Die Gefallenen

die neuen Share Buttons

Die externen Zugriffe wurden also radikal zusammengestrichen aber den einen oder anderen interessiert sicher, was ich dafür genau alles getan habe. Nun, fangen wir mit den Social-Media-Buttons an. Die wurden bislang vom (WordPress-)Plugin Simple Share Buttons zur Verfügung gestellt. Problem: Sobald ihr die Seite aufgerufen habt, haben sie nach Hause gefunkt. Nicht nur, um die Buttons zu laden, sondern auch gleich noch mehr Infos an Facebook & Co. zu schicken. Das ging natürlich gar nicht, also habe ich das Plugin komplett entfernt und stattdessen c’t Shariff eingebaut, das (wie der Name schon sagt) von Heise entwickelt wurde. Das sorgt dafür, dass zum einen die Buttons nicht von extern geladen werden und zum anderen werden erst Daten übertragen, sobald ihr tatsächlich aktiv auf den Button drückt (und damit eure Absicht bekundet den Eintrag zu teilen). Weiterer positiver Nebeneffekt: Ihr müsst nun nicht mehr in den Eintrag springen, um explizit den Eintrag zu teilen. Bei Simple Share Buttons ist irgendwie ein Bug drin, der dazu führt, dass ihr dann immer die Hauptseite geteilt habt statt den eigentlichen Eintrag.

Das 2. Opfer auf der Startseite war das Amazon-Banner mit dem Partnerlink. Auch das wurde von Amazon ausgeliefert und lag nicht auf meinem Server. Entsprechend habe ich es komplett entfernt und der Partnerlink ist nun oben im Reiter „Über uns“ zu finden. Ehrlich gesagt gefiel mir das da auf der rechten Seite sowieso nie richtig und draufgeklickt habt ihr genauso wenig. Entsprechend kein großer Verlust. Im Gegensatz vermutlich zum nächsten Thema:

Avatarbeispiel

Gravatar ist tot. Ward ihr bei Gravatar registriert und habt in den Kommentaren eure E-Mail-Adresse eingetragen, wurde anschließend euer Avatar sichtbar. Das ist zwar praktisch aber es werden halt auch immer Daten gesendet, was nicht im Sinne der DSGVO ist. Jetzt hätte ich natürlich die Avatare ganz deaktivieren können aber das sah doof und etwas unübersichtlich aus. Deswegen habe ich das sowieso schon immer installierte Plugin WP User Avatar etwas anders konfiguriert. Das Ergebnis, dass jeder Kommentar erst einmal Pauschal die Silhouette meines Kopfs als Avatar hat. Nur bei den registrierten Autoren wird weiterhin (wenn sie ihren Namen und E-Mailadresse eintragen) ihr eigener Avatar dargestellt. Ist nicht die beste Lösung, weil sich der normale User natürlich nicht registrieren kann, um einen eigenen Avatar hochzuladen (beides möchte ich explizit nicht). Aber immer noch besser als kein Bild aus meiner Sicht.

Zu den sonstigen Neuerungen bei den Kommentaren kommen wir gleich noch. Noch sind wir aber nicht mit den externen Inhalten durch. Als nächstes hat es das Plugin Print, PDF & Email by Printfriendly erwischt – und zwar ersatzlos. Zwar konnte ich die Bilder auf meinen Server holen aber für das eigentliche Skript hat er trotzdem immer Kontakt zu einem CDN (Content Delivery Network) aufgenommen. Ob das wirklich schlimm ist, konnte ich bei meinen Recherchen nicht wirklich rausfinden aber aktuell gehe ich halt lieber auf Nummer sicher. Ich hab‘ dann zwar versucht ein anderes Plugin mit der gleichen Funktionalität zu finden aber die ließen sich irgendwie alle nicht anständig einbinden. Am Ende habe ich mir die Frage gestellt, ob sich überhaupt so viele Besucher die Einträge ausdrucken und bin zum Ergebnis gekommen, dass für die paar Mal die Druckfunktion des jeweiligen Browsers ausreicht.

Externe Quellen – Die eigenen Inhalte

Abseits der Plugins habe ich natürlich auch noch eigene Inhalte auf externen Servern liegen, die ich dann bei mir einbinde (statt nur dahin zu verlinken). Das war zum einen der Podcast, der bislang immer noch auf den Servern der European Codebase (Ultimate Cheatz Forum) lag. Hat mich ehrlich gesagt schon gewundert, dass das noch keinen weiter gestört hat (die Seite ist seit Jahren tot) aber hey: Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Aber mit der DSGVO ist das freililch nicht ganz so gut – zumal es eine http-Adressse ist. Also habe ich kurzerhand die Podcasts auf meinen Server umgezogen und die URLs in den Einträgen angepasst. Das war durch die integrierte „Suchen und Ersetzen“-Funktion des Plugins Blueberry Powerpress (das liefert den Play-Button in den Einträgen) tatsächlich eine Sache von zwei Sekunden – also nachdem Rondrer mich darauf hingewiesen hat, dass das Plugin diese Funktion hat :smile: .

So sieht der YT-Player jetzt aus

Zum anderen sind es die YouTube-Videos. Die konnte ich logischerweise nicht einfach mal so umziehen. Die müssen bei YouTube bleiben. Aber schon beim Aufruf einer Seite mit dem Player werden Daten an YouTube gesendet. Eine Variante wäre nun gewesen sie nicht mehr einzubinden und nur noch zu verlinken, aber das ist aus Benutzersicht natürlich extrem doof. Erneut half mir hier ein Blogpost bei Blogmojo weiter, der genau auf das Thema eingeht und entsprechende Plugins nennt, um das Einbinden von YouTube-Videos DSGVO-konform zu machen.

Ich hatte mich für die voll umfängliche Lösung mit Embed videos and respect privacy entschieden. Das zeigt euch statt des YouTube-Players einen Hinweis an, dass das Video von YouTube eingebettet ist und erst wenn ihr daraufklickt, werden tatsächlich Daten an und von YouTube übertragen – vorher nicht. Leider hat es zuerst überhaupt nicht funktioniert. Das Plugin ist zwar simpel, aber anscheinend zu simpel, denn es wollte partout die YouTube-Links nicht erkennen. Warum? Weil es eine Leerzeile im Code vor und nach dem YouTube-Link erwartet, sonst erkennt er ihn nicht. Okay, denkt man sich: Dann halt überall eine Leerzeile rein. Tja, das ist mit WordPress nicht so einfach, weil es den Code beim speichern automatisch optimiert und dabei auch aus seiner Sicht überflüssige Leerzeilen entfernt. Lange Rede, kurzer Sinn: Rondrer musste im CSS ergänzen, dass der YouTube-Player automatisch zentriert dargestellt wird und ich musste anschließend alle Einträge mit Videos einzeln bearbeiten. Zum einen, um den alten iFrame-Code zu entfernen und zum anderen, um quasi manuell vor und nach dem YouTube-Link die Leerzeilen einzufügen. Außerdem musste ich hinter die Überschrift (z.B. Christoph spielt #2: SimCity) eine Leerzeile (das nbsp) erzwingen sonst hätte WordPress die Leerzeile vor dem Link wieder entfernt beim Speichern. Total doof. Aber immerhin funktioniert es jetzt.

Zu guter Letzt musste ich beim Plugin Antispam Bee (verhindert Spamkommentare) die Konfiguration ändern. Bislang prüfte es aus welchem Herkunftsland der Kommentar kam (viele Spamkommentare kommen von ausländischen IP-Adressen). Dazu muss aber freilich die IP-Adresse an einen anderen Server schicken. Das darf neu nicht mehr sein, also wurde diese Prüfung deaktiviert. Hatte bislang aber noch keine negativen Auswirkungen auf das Spamvorkommen – was allerdings auch mit den anderen Änderungen im Bereich der Kommentare zusammenhängen dürfte.

Datenspeicherung

Hier stand auch mal die IP-Adresse

Die IP-Adresse ist ein gutes Stichwort, für den nächsten Punkt: Bislang wurde die bei den Kommentaren immer mitgespeichert. Nicht nur wegen Spam, sondern auch aus rechtlichen Gründen. Ohne IP-Adresse kann der Autor eines bösen Kommentars logischerweise nicht zurückverfolgt werden. Aber da IP-Adressen in der DSGVO explizit als persönliche Daten deklariert sind, ist aktuell die Diskussion, ob das tatsächlich noch zulässig ist. Andererseits muss ich den bösen Kommentar sowieso sofort nach Kenntnisnahme löschen und wenn ich Daten zur Strafverfolgung nicht habe, habe ich sie einfach nicht. Bislang gibt es keinen Zwang sie zu sammeln – nur sie herauszugeben. Entsprechend werden nicht nur ab sofort bei der Abgabe eines Kommentars keine IP-Adressen mehr gespeichert – ich habe sie gleichzeitig aus allen alten Kommentaren restlos entfernt.

Außerdem ist sowohl die Angabe eines Namens als auch die einer E-Mailadresse ab sofort optional. Gebt ihr keinen Namen an, werdet ihr zum „Anonymous“ und ohne E-Mailadresse ist es logischerweise nicht möglich den Eintrag zu abonnieren (ihr bekommt allerdings keine Fehlermeldung angezeigt, wenn ihr trotzdem ohne E-Mail-Adresse abonnieren wollt – auch wieder Absicht). Für die registrieren Autoren gilt logischerweise: Wenn ihr keinen Namen und keine E-Mailadresse eintragt, erkennt euch das System nicht und euer Avatar wird nicht dargestellt.

Damit speichert Beim Christoph nur noch eure E-Mailadresse, wenn ihr sie tatsächlich beim Schreiben eines Kommentars hinterlegt sowie logischerweise den Inhalt besagten Kommentars. Ansonsten habe ich nichts mehr auf dem Server liegen, was euch eindeutig identifizieren kann (an Google Analytics wird nur eine anonymisierte IP-Adresse gesendet). Wenn das nicht DSGVO-konform ist, dann weiß ich auch nicht. Freilich werden trotzdem Daten von meinem Webhoster und eben Google verarbeitet, weshalb ich mit denen jeweils sicherheitshalber einen Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen habe.

Update (09.05.18): Der Vertrag mit Google war mir zu suspekt, deswegen habe ich ihn doch nicht abgeschlossen udn Google Analytics wie oben erwähnt komplett entfernt.

Sonstige DSGVO-Sachen

Der Reiter „Über uns“

Was gibt es noch? Nur noch ein paar Kleinigkeiten. So müsst ihr bevor ihr einen Kommentar hinterlassen könnt, nun erst eine Checkbox anklicken. Damit stimmt ihr zu, dass ich die Daten verarbeiten und speichern darf. Ohne könnt ihr ab sofort keinen Kommentar hinterlassen. Und auch beim Abonnieren gibt es nun ein Double-Opt-In. Ihr müsst also nicht nur das Häkchen setzen, sondern erhaltet zusätzlich eine Bestätigungsmail mit einem Link, den ihr klicken müsst. Vorher ist euer Abo nicht aktiv.

Ansonsten musste ich das Impressum noch auf der Loginseite mit einbinden. Die kennt ihr aber im Normalfall sowieso nicht und wenn könnt ihr dort nichts tun. Insofern erwähne ich das jetzt nur der Vollständigkeit halber. Und ich habe unter „Über uns“ auch noch einen Link zur Datenschutzerklärung ergänzt (obwohl es das gleiche Ziel ist wie das Impressum). Damit müsste Beim Christoph nun wirklich komplett DSGVO-konform sein. Zumindest fällt mir absolut nichts mehr ein und in den diversen Themensammlungen auf anderen Seiten konnte ich auch nichts mehr finden. Damit setze ich erst einmal einen Haken an das Thema und hoffe damit bis zur Umsetzung der ePrivacy-Verordnung nichts mehr zu tun zu haben (und vielleicht darüber hinaus).

DSGVO-unabhängig

Endlich wieder Text!

Abseits der DSGVO-Themen habe ich aber auch noch so ein bisschen an der Webseite gebastelt. Wenn ihr beispielsweise in einem Eintrag auf ein Bild klickt, sind zum einen alle dort dargestellten Texte endlich auf Deutsch und zum anderen wird nicht mehr der Eintragstitel unter dem Bild angezeigt, sondern tatsächlich die Bildunterschrift. Macht schließlich mehr Sinn. In den Untersektionen Garry’s Mod und Signaturen wird hingegen nun der Titel des Bilds direkt unter dem Thumbnail angezeigt und wenn ihr draufklickt, kommt ihr endlich auf die Seite mit den detaillierten Beschreibungen dazu. Die waren seit der Umstellung auf das neue Design nicht mehr sichtbar (nur bei deviantArt), was mir massiv auf den Sack ging. Aber die Lösung habe ich halt erst jetzt gefunden (waren tatsächlich nur paar zusätzliche Häkchen im Plugin Lightbox Plus Colorbox sowie eine Ergänzung im CSS-Template, damit die Darstellung stimmt).

Das alte Logo

Außerdem habe ich das Logo von Beim Christoph oben rechts aktualisiert. Ich bin zwar immer noch etwas fetter als ich sein möchte aber so fett wie auf dem alten Bild schon lange nicht mehr. Also habe ich eine aktualisierte Silhouette gebastelt. Und ja, die habe ich tatsächlich komplett selbst gemacht – nur mit ein bisschen Hilfe von einem YouTube-Tutorial! Auf der bin ich auch jetzt aufrecht und nicht so gekrümmt wie auf dem alten Bild. Und mit dem neuen Logo gibt es logischerweise ein neues Favicon. Das alte Plugin, All in One Favicon, habe ich dabei komplett entfernt und stattdessen den Realfavicon Generator installiert. Der erzeugt nicht nur ein Favicon aus einem Foto, sondern gleich für alle möglichen Formate eins (Android, iOS, Windows 8, etc.). Zwar fehlen die Highres-Bilder (das ursprüngliche Foto hat keine 225×225) aber die Darstellung sollte jetzt dennoch unter fast allen Umständen besser sein. Hier könnt ihr euch anschauen, was ich meine.

Zu guter Letzt habe ich fleißig Links korrigiert und bin nun Stand jetzt bei 86 kaputten und 117 mit Umleitungen (wovon technisch gesehen auch so einige eigentlich kaputt sind). Die meisten davon gehen aber zu externen Quellen und zu vielen gibt es halt einfach keinen Ersatz (z.B. für Rondrers Schlafblog). Bei den verbliebenen internen Links (z.B. in die schon lange nicht mehr existierende Fun-Sektion) habe ich lange darüber nachgedacht, was ich mache. Entweder ich bearbeite jeden Eintrag und ergänze einen Hinweis „existiert nicht mehr“ oder ich lasse es so wie es ist oder ich leite die Links auf eine Art 404-Seite um mit dem Text „Dieser Link funktioniert nicht mehr, weil die Sektionen vor Jahren abgeschafft wurden“. Ich habe mich tatsächlich jetzt für letzteres entschieden. Das hat zwar zur Folge, dass ich unter Umständen nie wieder richtig nachvollziehen kann, wohin der Link ursprünglich mal hingehen sollte. Andererseits betrifft es wirklich nur Sachen, die sowieso nicht mehr zurück kommen (Fun-Sektion, Garfield-Strips, Regalfotos, etc.). Insofern ist das aus heutiger Sicht eine vertretbare Entscheidung.

Der Schluss

Und damit wären wir am Ende des heutigen Monstereintrags (fast 3.000 Wörter) angelangt. So viel wie in den letzten Wochen habe ich definitiv an Beim Christoph schon sehr lange nicht mehr gewerkelt. Ich kann zwar nicht leugnen, dass es auch Spaß gemacht hat es mal wieder zu tun. Aber jetzt bin ich doch ganz froh erst einmal durch zu sein. Aber wie immer gilt: Wenn euch noch etwas auffällt oder ihr weitere Verbesserungsvorschläge habt, dann einfach in die Kommentare packen. Bis Montag!

Sicarius

Schutz für alle!

Hässliche Banner

Viel zu tun hatte ich mit der eigentlichen Webseite letztes Jahr nicht. Hier und da mal einen externen Link repariert, der in der Zwischenzeit gestorben ist (vor allem YouTube-Links sind absolut unzuverlässig…) und in der ein oder anderen Sektion mal einen Link ergänzt. Aber im Großen und Ganzen war mein „Doing“ im Hintergrund darauf beschränkt einen neuen Eintrag einzustellen. Das war in den letzten Wochen anders, wie ihr vielleicht beim Aufruf bemerkt habt. Erst kam das Cookie-Bestätigungs-Banner, dann das Google-Analytics-Opt-Out-Banner und jetzt ist neben der URL auch noch ein (hoffentlich) grünes Vorhängeschloss zu sehen. Was ist da nur los?

Ganz einfach: Am 25. Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend. Die soll grob zusammengefasst nicht nur verhindern, dass eure Daten missbraucht werden. Sie soll euch zudem die Mittel in die Hand geben darüber Informationen zu erhalten, wer welche Infos sammelt und wie er diese verwendet. Wer die Verordnung nicht beachtet, kann mit einem verdammt hohen Geldbetrag belangt werden (anders interessiert es Leute wie Facebook oder Google ja nicht). Das ist selbstverständlich erst einmal eine gute Sache und entsprechend rödelt gerade alles und jeder rum, um die Vorgaben zu erfüllen – darunter aber auch ich. Zwar heißt es bei Wikipedia „Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen„. Aber für die Abmahnindustrie ist der Unterschied zwischen „Privater Blog mit etwas Amazon-Werbung“ und „Privatunternehmer“ leider nicht sehr groß. Deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Wenn ich im Abmahnsektor beruflich unterwegs wäre, hätte ich mir sogar mittlerweile einen Crawler geschrieben, der ab 25. Mai automatisch alle *.de-Domänen abgrast und einfach nur schaut, ob die Datenschutzhinweise vorhanden sind. Ich hoffe ja nicht, dass es so ist. Aber gefühlt machen die Verbände und Anwälte in Deutschland nichts anderes als vor allem die „kleinen“ abzuzocken, die sich ihrerseits keinen Rechtsbeistand leisten können. Dabei ist der eigentliche Sinn der Funktion „Abmahnung“ eine ganz andere (Stichwort unlauterer Wettbewerb). Aber in unserem Land darf man eben allem und jedem eine Abmahnung schicken, dafür schon Geld verlangen (was bereits mehrere hundert Euro sein können) und auch noch eine gepfefferte Unterlassungserklärung unterzeichnen lassen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Eintrag. Schauen wir uns stattdessen an, was ich so alles gemacht habe.

Plugins ftw!

So viele nützliche Plugins!

Die einfachste Sache war meine Datenschutzerklärung aufzumotzen, die gefühlt jetzt länger ist als mein Westwood-Artikel. Netterweise gibt es Anwälte wie der Hr. Christian Solmecke, die dafür kostenfreie Generatoren anbieten. Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob mir jemand einen Strick draus drehen kann, dass ich Impressum und Datenschutzerklärung auf der gleichen Seite (aber aus meiner Sicht klar getrennt) darstelle. Aber damit lebe ich jetzt erst einmal.

Für die nächsten Schritte war ich unglaublich dankbar dafür, dass Rondrer sich damals (auch schon wieder vier Jahre her!) für WordPress als Content Management System entschieden hat. Da gibt es quasi für alles und jeden ein Plugin – darunter eines zur Erfüllung der europäischen Cookie Richtlinie (der schwarze Balken) und den Opt-Out-Banner für Google Analytics. Installieren, ein bisschen Konfigurieren und schon war die Sache erledigt.

Ohne die Plugins hätte ich Rondrer sehr viel belästigen müssen. Zwar habe ich das trotzdem, weil hier und da irgendwas nicht funktionierte aber bis er diese Textwände gelesen hatte, hatte ich das Problem doch schon behoben :smile: . Ich habe übrigens versucht die Banner so wenig nervig zu gestalten wie möglich aber drum herum kommt Beim Christoph wie gesagt nicht mehr. Immerhin: Eure Eingaben werden einige Zeit gespeichert. Ihr müsst also nicht bei jedem Seitenaufruf am selben Tag den Kram erneut anklicken.

Verschlüsselung

Ein grünes Schloß!

Eine etwas größere Sache war die Anforderung, dass ab sofort alle Übertragungen verschlüsselt stattfinden müssen. „https“ ist hier das Stichwort. Doch um das „s“ in die Adressleiste zu bekommen, ist etwas mehr Arbeit notwendig. Zuballerst braucht man ein gültiges SSL-Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Quelle ausgestellt wird. Da gibt es durchaus einige und sogar welche, die seriös sind und trotzdem kostenlos angeboten werden wie beispielsweise das von der Linux Foundation geförderte Let’s Encrypt. Leider unterstützt nicht jeder Webhoster auch das Hochladen eigener SSL-Zertifikate. Domainfactory.eu ist einer davon. Entsprechend musste ich mir über die eines von AlphaSSL holen. Das billigste enthält keine Inhaberinformationen und ist nur für eine einzige Subdomain gültig aber dafür im ersten Jahr kostenlos. Ab dem 2. Jahr kostest es 1,99 Euro pro Monat (23,88 Euro). Also nicht so ganz ohne so ein SSL-Zertifikat für einen privaten Blog ohne echte Einnahmequelle (bitte mehr über meinen Amazon-Partner-Link bestellen, danke!) aber was tue ich nicht alles für euch :smile: .

Note A *yay*

Einziger Vorteil, dass ich das SSL-Zertifikat über meinen Webhoster bezogen habe war, dass ich es nicht selbst installieren musste. Keine 5 Minuten später war es aktiv und https://www.beimchristoph.de in Betrieb – allerdings noch ohne grünes Vorhängeschloss. Ein SSL-Zertifikat ist nämlich nur die halbe Miete. Wenn trotzdem Inhalte noch über unverschlüsselte (also nicht-https) Verbindungen bezogen werden, dann ist die gesamte Seite immer noch gefährdet. Wird auch als „Mixed Content“ bezeichnet. Also musste ich bei allen internen Links auf der Seite das http:// in https:// ändern. Hier kam mir beim Hauptteil erneut ein Plugin zu Hilfe: Velvet Blues Update URLs. Quasi Suchen und Ersetzen für große Webseiten. Hat auf einen Schlag um die 11.000 Links angepasst. Blieben nur noch ein paar Kleinigkeiten, die Rondrer fest ins WordPress-Theme gepackt hat (wie der besagte Link zum Impressum unten auf der Seite). Aber dank der Entwickler-Tools in Google Chrome, wo „Mixed Content“ auch explizit ausgewiesen wird, konnte ich die relativ zügig identifizieren und ausmerzen. Seitdem gibt es von den Browsern das Prädikat „Sicher“ (und von Qualys SSL Labs die Note A).

Aber damit war ich immer noch nicht ganz fertig, denn viele von euch werden in den Favoriten sicherlich https://www.beimchristoph.de/ abgespeichert haben und Google kennt aktuell ebenso nur Links mit http://. Also musste ich noch eine automatische Weiterleitung von https://www.beimchristoph.de/ auf https://www.beimchristoph.de einrichten. Das passiert über einen zusätzlichen Befehl in der .htaccess, der quasi mit einer Art „Suchen und Ersetzen“ die Anfrage eueres Browsers automatisch überschreibt.

Vor- und Nachteile

Es macht aber trotzdem Sinn eurer Lesezeichen anzupassen, denn die Weiterleitung kostet logischerweise ein paar Millisekunden Zeit. Und auch die Verschlüsselung an sich drückt ein wenig auf die Performance. Solltet ihr im Normalfall nicht wirklich merken aber ich wollte es erwähnt haben. Vorteil des SSL-Zertifikats ist zum einen natürlich, dass eure Verbindung je nach Browser mit bis zu 256 Bit verschlüsselt ist. Und zum anderen kriege ich nun ein besseres Google Ranking, weil Google sowas auch in die Bewertung mit einfließen lässt *yay*.

Aktueller Stand des Link-Checkers

Und damit wäre zu dem Thema alles gesagt und getan. Der 25. Mai kann aus Sicht von Beim Christoph kommen. Ich habe jetzt nur noch im Hintergrund einige kaputte Links und Umleitungen (der verwendete Link führt auf eine andere Seite, funktioniert aber prinzipiell), die entweder repariert oder übernommen werden müssen. Hier hilft mir das Plugin Broken Link Checker. Beide Listen hatte ich zwar schon einmal ziemlich weit bereinigt, aber durch die Umstellung ist jetzt doch noch einmal ein bisschen was vor allem aus der Zeit vor 2014 aufgetaucht was ins Leere führt und sowieso mal bereinigt gehört. Da aber leider die wenigsten von euch im Archiv stöbern, fällt das sowieso keinem auf… :(

Unabhängig davon: Wenn ihr irgendetwas finden solltet, was nicht wie gewünscht funktioniert, dann bitte einfach einen Hinweis in die Kommentare packen und ich kümmere mich drum!

PS: Ach und die Übersicht über die Spiele, die ich besitze, ist jetzt zu Google Doc ausgelagert worden. War mir zu blöd immer zwei Listen zu pflegen (meine eigene mit allen Infos und die gekürzte für Beim Christoph), deswegen habt ihr nun einfach lesenden Zugriff auf die Gesamtliste. Hat auch den Vorteil, dass die immer aktuell ist – mit einer Einschränkung: Meine rein digitalen Einkäufe sind immer noch nicht alle drin (da bin ich nicht so hinterher wie bei den Retailboxen).

Alle paar Jahre fällt der 1. Januar auf einen Montag. Bevor wir also zum heutigen Thema kommen:

Das Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2018!

Möge 2018 für euch genauso oder besser sein als 2017 (je nachdem)! Und jetzt wünsche ich viel Spaß mit dem Beim Christoph Jahresrückblick 2017:

re-duc-tion (n.) – 2. The result of reducing: a reduction in absenteeism.
TheFreeDictionary

Ich hatte kurz überlegt „downfall“ als das zusammenfassende Wort des Jahres zu wählen. Das war mir aber dann doch etwas zu extrem und vor allem viel zu negativ besetzt. Zwar war 2017 für Beim Christoph nicht unbedingt das beste Jahre. Aber zum einen gab es schon schlechtere (Pre-2006) und zum anderen sehe ich es ganz klar als „Gesundschrumpfen“ an. Lassen wir an diesem verschlafenen Neujahrstag also mal eine Runde lang das vergangene Jahr Revue passieren und schauen was so aus Sicht von Beim Christoph los war und was ich persönlich alles getrieben habe.

Es gilt auch heuer wieder: Wenn ich von „dieses Jahr“ rede, ist 2017 gemeint und mit „nächstes Jahr“ 2018. Alles andere würde die Sache viel zu kompliziert machen. Und wie immer gilt: Die Werte in den Klammern sind die Vergleichszahlen aus 2016. Sie sowie alle dazugehörigen Tabellen sind auf dem Stand 31.12.2017. Außerdem ein Dank an Rondrer, der die Statistikauswertung anno 2012 dankenswerterweise kreiert hat.

Einträge und Autoren

2017 war das erste Jahr mit nur noch 56 (78) Einträgen (52 Montagseinträge, 3 Feiertagsgrüße und ein Sondereintrag). Dafür waren es 56 echte und (zumindest aus meiner Sicht :smile: ) hochwertige Einträge ohne irgendwelche Filler. Dass bei dieser übersichtlichen Anzahl kein einziger Gastbeitrag dabei ist, dürfte wenig verwunderlich sein. Obwohl die Einladung natürlich weiterhin an alle offen ist. Azzkickr kann mir jederzeit sein 25. Werk schicken (vielleicht über seine aktuellen Gedanken zu Virtual Reality?) und ich werde es liebend gerne veröffentlichen. Lysanda konnte immerhin 5 (6) Co-Autor-Erwähnungen für sich verbuchen. Irgendwann werde ich sie bestimmt mal dazu bringen können auch mal einen kompletten Eintrag selbst zu schreiben statt die Hauptarbeit immer mir zu überlassen :wink: .

Nica konnte heuer leider nur einen Eintrag auf das digitale Papier bringen bevor sie viel zu früh von uns gegangen ist. Immerhin zog schon bald danach das Knuddeltier Jules bei uns ein. Ganz abgesehen von Pichu, der schon seit März seine Runden im Haus dreht. Damit sind mittlerweile 4 (3) Katzen als Autoren Beim Christoph tätig. Müssen wir uns wohl doch mal in Kessys Welt umbenennen und endlich die Internetkatzendollars einsammeln?

Die Inhalte

Nein, von Kessys Welt sind wir doch noch ein bisschen entfernt trotz 7 (10) Katzen-Einträgen in diesem Jahr. Man mag es nämlich kaum glauben aber 2017 wurde Beim Christoph tatsächlich mal wieder vom Thema Spiele dominiert. Mit 19 (12) Einträgen (davon 14 [4] mit der Zusatzkategorie Gespielt) zum Thema lag diese Kategorie sogar mit etwas Abstand vor der Gesundheit mit 10 (11) Einträgen. Hier die Übersicht darüber, welche Kategorien in diesem Jahr wie oft mit einem Eintrag verknüpft wurden:

Man kann erkennen, dass Beim Christoph zwar nicht zu den Hochzeiten der Spieleberichterstattung zurückkehrt ist. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass es stattdessen eben nicht nur um komischen Gesundheitskram und/oder Katzen geht wie es vielleicht den Anschein hat. Beim Christoph ist schlicht im (vom Webmaster verhassten) „Blog“-Stadium angekommen und es geht mehr oder weniger gleichwertig um alles, was mich im täglichen Leben so beschäftigt. Das scheint, wie wir weiter unten noch sehen werden, zwar weniger Leute zu interessieren als die reine Spielethematik. Aber wie heißt es so schön? Man sollte über das schreiben, was man kennt. Und das ist aufgrund der Reduktion des Spielekonsums nun eine etwas differenzierte Angelegenheit als früher. Insofern kann man es auch wieder positiv sehen. Erwachsen werden, Weltblick erweitern und so.

Dass es abseits der Einträge wieder keine neuen Inhalte wie Podcasts oder Videos gab erwähne ich an dieser Stelle einfach mal so nebenbei. 2018 wird es voraussichtlich nicht viel anderes werden, auch wenn Lysanda vor allem im Gesundheits- und Katzenbereich so einige Ideen hat, die ggf. über die Textform hinausgehen. Mal schauen ob sich daraus irgendetwas entwickelt.

Der Umfang

Beim Thema der Länge der einzelnen Einträge, geht die Kurve aus nachvollziehbaren Gründen wieder nach oben mit nun durchschnittlich 1155,3 (834,8) Wörter pro Eintrag. Schließlich haben die Donnerstags-Umfragen mit ihren nur 3-4 Zeilen Text den Wert ganz schön in den Keller gebracht. Rechnet man entsprechend aus 2015 und 2016 die Umfragen heraus, ist die durchschnittliche Wortanzahl je Eintrag zwar trotzdem seit dem Höhepunkt anno 2014 mit sagenhaften 1389,8 Wörtern etwas abgesunken aber immer noch über dem Niveau von 2011.

Insgesamt gibt es nun 1.429 Einträge hier auf der Seite mit einer Gesamtlänge von 1.107.381 (1.042.682) Wörtern. Wenn ihr das Archiv von Anfang bis Ende durchlest, habt ihr also den Inhalt von mindestens 15 Romanen verschlungen. Ob ihr in der Zeit nicht besser besagte Romane gelesen hättet…darauf gehen wir an dieser Stelle lieber nicht weiter ein :smile: . Lustigerweise habe ich mit 64.699 Wörtern dieses Jahr fast genauso viele wie 2016 getippt (64.277). Und liege damit aber immer noch unter dem Wert von 2008, wie die Übersicht zeigt:

Irgendwie fällt mir jedes Jahr ein neuer Wert ein, zu dem ich eine Statistik machen kann. Mal schauen was es nächstes Jahr sein wird :smile: .

Immer noch kein Kommentar

Jetzt aber genug zu meinem Geschreibsel. Schauen wir uns stattdessen mal an, was ihr so 2017 getrieben habt. Die Antwort: Mit 66 (149) Kommentaren leider nicht viel. Am häufigsten haben neben meiner einer mit 14 (31) noch Kirika mit 10 (39), v138 mit 10 (19) und Zille mit 8 (10) Kommentaren ihre Meinung unter einem Eintrag geäußert. Sehr, sehr wenig wenn man sich die Übersicht anschaut:

Umgerechnet macht das schlappe 1,2 (1,9) Kommentare pro Eintrag und ist der schlechteste Wert in der neueren Geschichte der Seite (die beginnt ab 2006). Wenn es noch weiter sinkt, muss ich wohl doch wieder ein Forum eröffnen :wink: .

Immerhin: Wenn mal ein Kommentar da war, dann hatte er einen gewissen Umfang mit durchschnittlich 103,7 Wörter pro Kommentar. Also fast einer Verdoppelung im Vergleich zu 2016 mit 52,9 Wörtern.

Damit kommen wir insgesamt auf 6.554 (6.488) Kommentare mit einer Gesamtlänge von 497.832 Wörtern. Die halbe Million wurde also leider nicht geknackt. Nächstes Jahr sollte das aber bei gleichbleibender Beteiligung klappen, oder nicht?

Persönlich finde ich es wie immer schade, dass nicht so viel kommentiert wird. Aber die Gründe hatten wir ja schon mehrfach erörtert und sind für mich auch absolut nachvollziehbar. Durch die weitere Reduktion der Einträge, die erweiterte Themenvielfalt sowie der damit verbundene stärkere Blogcharakter ist der Mitredebedarf einfach nicht mehr ganz so groß. Was will man schließlich unter einem Katzeneintrag viel mehr schreiben als „Doofes Vieh!“ oder „Haha, wie süß!“? Eben. Von daher zwar schade aber ist halt so. Solange ihr mein Geschreibsel zumindest noch lest und halbwegs interessant findet (bzw. es vielleicht sogar weiterhilft), können ich und somit Beim Christoph damit leben. Zumal ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass ich zumindest ab und zu einen Eintrag raushaue, wo es euch dann doch mal in den Fingern juckt (wie vermutlich der heutige :smile: ).

Besucherspionage – Anzahl

Die Übersicht von Google Analytics

So viel also zu den Inhalten von Beim Christoph. Dieses Jahr gefühlt etwas kürzer aber ehrlich gesagt wüsste ich nicht worüber ich noch groß referieren könnte. Vorschläge gerne in die Kommentare :tongue: . Kommen wir stattdessen zur anderen Seite der Medaille, die direkt durch die Inhalte beeinflusst wird: Den harten Fakten. Zur Erinnerung: Gemäß meiner Datenschutzerklärung läuft im Hintergrund der Seite Google Analytics mit und erzählt mir alles von euch. Von der Größe eurer Unterhose bis zum Inhalt eures Schweizer Kontos – nichts bleibt mir verborgen! Zumindest solange ihr nicht das Script bspw. mit dem offiziellen Browser-Plugin blockt, wie es selbstverständlich euer gutes Recht ist. Verstehe zwar nicht warum ihr das tun wolltet, schließlich sind die Daten doch immer hochinteressant für mich. Aber vielleicht habt ihr ja doch was zu verbergen?! Es soll wohl niemand von eurer Teddybärensammlung erfahren…ich verstehe schon :wink: . Schauen wir doch mal, was für Daten uns diejenigen unter euch ohne Blocker im Zeitraum 01.01. bis 27.12.2017 so hinterlassen haben. Die Zahlen von 2016 stehen erneut in den Klammern.

Wie aufgrund der reduzierten Anzahl an Einträgen und den wenigen Kommentaren erwartet sind die Besucherzahlen massiv eingebrochen. Genauer gesagt um satte 52,26% auf nur noch 4.741 (9.931). Das macht 13,13 (25,94) Besucher pro Tag. Davon sind 3.290 (6.262) sogenannte Uniques mit 8.037 (16.841) Seitenaufrufen. Also auch hier jeweils ein Einbruch um die 50%. Die Dauer der einzelnen Sitzungen ist ebenso um 18,29% auf nur noch 1 Minute und 41 Sekunden gesunken. Gleich geblieben ist ausschließlich mit 1,70 (1,70) die Anzahl an aufgerufenen Seiten pro Sitzung. Ich hoffe, dass dieser Trend 2018 nicht weiter anhält, sonst muss ich mir doch 2019 schwer überlegen ob Beim Christoph in dieser Form tatsächlich noch Sinn macht.

Ich weiß: Ich behaupte immer es wäre mir egal ob es viele oder nur einer liest. Und das stimmt natürlich. Hauptsache ich schreibe überhaupt. Aber wenn es tatsächlich keinen mehr interessiert, dann wäre bspw. eine vollständige Rückkehr zum Tagebuchmodus zu Beginn der Neuzeit denkbar (Einträge ohne Mindestlänge und ohne festen Zeitplan). Oder wirklich eine radikale Konzeptänderung mit bspw. einer neuen Fokussierung auf ein völlig anderes Themengebiet. Mal schauen. Noch ist es zu früh Beim Christoph komplett abzuschreiben. Ich wollte damit nur sagen, dass ich mir freilich wie immer meine Gedanken mache, wie ich die Seite am besten auf meine neue Lebenssituation umstellen kann ohne euch noch weiter vor den Kopf zu stoßen.

Um diesen Absatz aber auf einer positiven Note enden zu lassen: Google Analytics trackt mittlerweile auch die Tageszeit, zu der die jeweilige Seite besucht wird. Hier das dazugehörige Bild:

Die Erkenntnis ist wenig überraschend: Die meisten Besucher waren im letzten Jahr Sonntags, Montags und Dienstags nachmittags unterwegs. Der Anstieg Dienstagnachts um 23 Uhr schiebe ich auf irgendwelche Spambots, die Google nicht rausfiltern kann. Oder ist hier tatsächlich jemand, der explizit immer um diese Uhrzeit vorbeischaut :smile: ?

Besucherspionage – Herkunft

Zu wissen wie viele Leute da waren ist schön und gut. Wichtiger und interessanter sind natürlich die Daten, die sie mitbringen. Zum Beispiel, dass heuer 51,4% (35,3% direkt www.beimchristoph.de in den Browser eingetippt oder zumindest ein entsprechendes Lesezeichen angeklickt haben. 32,1% kamen über eine Google-Suche hierher, was in Sachen Anteil an den Gesamtusern tatsächlich 10,7% mehr sind als letztes Jahr. Dafür fanden nur noch 15,1% (32%) ihren Weg über irgendwelche Verweise auf anderen Webseiten hierher. Am meisten abgesackt sind aber die Zugriffe über die sogenannten Sozialen Netzwerken mit nur noch 1,4% (11,3%). Das entspricht einem Rückgang von satten 93,95% auf nur noch 68 (1.124) Zugriffe.

Von diesen 68 Zugriffen kommen exakt 100% von Facebook – vermutlich aufgrund von Verlinkungen von Lysanda. Von allen anderen Netzwerken kam dieses Jahr niemand hierher. Wenig verwunderlich, da ich auf Twitter dieses Jahr erneut keinen einzigen Link gepostet habe (sollte ich wirklich mal wieder tun) und auf deviantART scheinbar auch keiner einen Grund hatte die dortigen Links anzuklicken. Neben meinen Dauerbrennern (die beiden Kur-Einträge), die vor allem bei Google sehr weit oben zu finden sind und den Körpertuning-Artikeln, war übrigens mein Podcast mit Harald Fränkel heuer wieder ein großer Besuchermagnet. Ist ja auch ein absolut zeitloses Werk *ist stolz auf sich*.

Besucherspionage – Hardware

Mein heimischer Arbeitsplatz (Katze im Preis inbegriffen)

Was steht als nächstes auf der Liste? Ach ja: Wie kommen die lieben Besucher eigentlich auf die Webseite. Nun, damit:

  1. Desktoprechner wurden bei 2.821 (5.904) Zugriffen verwendet was 59,50% (59,45%) entspricht
  2. Smartphones wurden bei 1.587 (3.500) Zugriffen verwendet was 33,47% (35,24%) entspricht
  3. Tablets wurden bei 333 (527) Zugriffen verwendet was 7,02% (5,31%) entspricht

Es hat sich also dieses Jahr so gut wie gar nichts getan wenn man sich die Aufteilung des Kuchens anschaut. Ein paar Zugriffe haben sich vom Smartphone aufs Tablet verschoben aber insgesamt ist das Bild unverändert. Die allermeisten unter euch nutzen immer noch den klassischen Desktop (oder Laptop), um im Internet zu surfen. Vermutlich ein Großteil davon von der Arbeit aus – böse, böse. Wie gut, dass Google Analytics sowas noch nicht trackt :smile: . Hätte tatsächlich erwartet, dass der Smartphone-Anteil weiter zu Lasten des Desktops ansteigt.

Als nächstes gibt es die Antwort auf die Frage, was für Smartphones aktuell bei unseren Besuchern so „in“ sind. Das Ergebnis:

  1. Apple iPhone mit 746 (1.447) Zugriffen unverändert auf Platz 1
  2. Apple iPad mit unverändert 213 Zugriffen (alt Platz 3)
  3. Samsung SM-G920F Galaxy S6 mit 97 (588) Zugriffen (alt Platz 2)
  4. Samsung SM-G930F Galaxy S7 mit 60 (93) Zugriffen (alt Platz 5)
  5. BQ BQS-5065 Aquaris X5 Plus als Neueinsteiger mit 43 Zugriffen

Das Samsung Galaxy S5 ist aus den Top 5 komplett rausgefallen. Im Laufe des Jahres haben also zumindest einige Besucher auf ein anderes Modell gewechselt. Von dem Android-Telefon von BQ habe ich bislang noch nie etwas gehört. Andererseits bin ich im Smartphone-Markt nicht unbedingt so tief drin. Schließlich bin ich fest in Apples Hand (auch wenn ich weiterhin mein iPhone 6+ in Betrieb behalte statt auf etwas Neueres zu wechseln). Keine Ahnung ob der Unterschied bei den Android-Sachen abseits des Supports wirklich so groß ist zwischen den Herstellern. Ich würde zwar auch eher zu einem Samsung-Gerät greifen. Aber das liegt schlicht und einfach daran, dass ich die Marke kenne und weiß, dass sie mir in der Hose explodieren kann :smile: . Ungeachtet dessen finde ich es natürlich immer toll, wenn der Markt nicht nur von zwei Firmen dominiert wird, sondern offensichtlich mal jemand anderes was interessantes rausbringt.

Besucherspionage – Anbieter

So (oder besser) muss das aussehen

Die Hardware ist die eine Sache. Für mich als Mitarbeiter eines gewissen deutschen Telekommunikationsunternehmens interessiert mich aber selbstverständlich viel mehr mit welchem Anbieter ihr im Internet unterwegs seid. Ja, die allermeisten teilen es Google tatsächlich nicht mit (auf Platz 1 ist „not set“) aber wir können eben nur die Daten nehmen, die mir zur Verfügung stehen. Leider muss ich da auch wieder ausfiltern. Habe ich schon erwähnt, dass Google bis heute nicht gescheit mit Spam richtig umgehen kann? Naja, die bereinigte Liste müsste aus meiner Sicht so aussehen:

  1. Deutsche Telekom AG mit 869 (1.383) Zugriffen
  2. OVH Hosting Inc. als Neueinsteiger mit 221 Zugriffen
  3. Vodafone GmbH mit unverändert 156 Zugriffen (alt Platz 4)
  4. Arcor AG mit immer noch 135 Zugriffen (alt Platz 5)
  5. Berolina Klink GmbH & Co. KG als Neueinsteiger mit 103 Zugriffen

Gut, dass mein Arbeitgeber immer noch Platz 1 ist, ist schön. Der letztjährige 3. Platz, Telefonica O2 Germany, ist komplett aus der Top 10 verschwunden während Kabel Deutschland (alt Platz 2) überhaupt nicht mehr auftaucht in der Statistik?! Wenn stattdessen der Vodafone-Anteil gestiegen wäre, könnte ich es ja noch nachvollziehen, aber einfach so komplett weg? Komisch. Vielleicht hat ja einer in den Kommentaren eine Idee, was ich hier übersehe.

Die Neueinsteiger kapiere ich allerdings genauso wenig. OVH Hosting ist, wie der Name schon sagt, eigentlich erst einmal ein Hosting-Anbieter und kein Provider. Und die Berolina Klink ist eine Reha-Klinik irgendwo bei Hannover. Ich kann mir es nur erklären, dass es sich bei beiden um ein firmeninternes Netzwerk handelt, dass sich im Netz so meldet. Ähnlich wie wir es vor ein paar Jahren schon mit dem „Network of Ariva“ hatten. Aber egal was am Ende dahintersteckt: Solange ihr keine Spambots seid, finde ich es toll, dass ihr vorbeischaut!

Besucherspionage – Browser

Ich benutze weiterhin Maxthon (der als Chrome erkannt wird)

Kommen wir als nächstes zur verwendeten Software, auch wenn es da in diesem Jahr zumindest in Sachen Browser absolut keine Veränderungen in der Rangliste gab:

  1. Chrome mit 2.075 (4.767) Zugriffen
  2. Firefox mit 1.086 (2.231) Zugriffen
  3. Safari mit 1.051 (1.753) Zugriffen
  4. Opera mit 166 (332) Zugriffen
  5. Internet Explorer mit 155 (326) Zugriffen

Erst auf Platz 6 kommt mit 54 (97) Zugriffen Microsofts Edge-Browser. Warum auch immer ist der Internet Explorer quasi weiterhin häufiger im Einsatz. Liegt vielleicht wieder an diversen Arbeitsrechnern, die ja meist ältere Software nutzen und man keine Dritt-Browser installieren darf. Wobei letzteres vermutlich gar nicht mehr so ganz stimmen dürfte. Ich gehe stark davon aus, dass viele Firmen mittlerweile erkannt haben, dass es selbst im Intranet nicht so gut ist mit einer riesigen Sicherheitslücke unterwegs zu sein und es zumindest dem Arbeitnehmer freistellen welchen Browser er nutzt. Natürlich sind dann trotzdem viele interne Seiten weiterhin nur auf den IE ausgelegt – aber ein Schritt nach dem anderen. Bitte? Ich klinge, als würde ich aus Erfahrung sprechen? Wer kommt denn auf sowas…

Wechseln wir lieber zur nächsten Übersicht: Auf welchem Betriebssystem der jeweilige Browser installiert ist. Hier gab es immerhin eine kleine Veränderung:

  1. Windows mit 2.628 (4.878) Zugriffen (unverändert Platz 1)
  2. Android mit 990 (1.822) Zugriffen (alt Platz 3)
  3. iOS mit 903 (2.155) Zugriffen (alt Platz 2)
  4. Macintosh mit 121 (789) Zugriffen (unverändert Platz 4)
  5. Linux mit 79 (181) Zugriffen (unverändert Platz 5)

iOS und Mac waren quasi die großen Verlierer durch den massiven Einbruch der Besucherzahlen. Deckt sich zwar irgendwie nicht ganz mit der Gerätestatistik, da dort Android einen stärkeren Verlust hinlegen musste. Aber hey: Bei sich so stark veränderten Grundzahlen ist eine korrekte Einschätzung durchaus schwierig (weshalb ich auch auf die Prozentangaben in diesem Jahr verzichten habe). Immerhin: Windows Phone, BlackBerry und sogar die Nintendo Wii tauchen 2017 erneut in der Top 10 auf.

Besucherspionage – Der Rest

Ich bin immer aktuell!

Google wertet auch eure Adobe Flash Player-Version aus. Aber da allein in diesem Jahr vier Versionssprünge stattgefunden haben, ist die Übersicht aus meiner Sicht nicht wirklich brauchbar ohne sie zeitlich weiter einzugrenzen. Schließlich liegt Version 24 schon allein deswegen auf Platz 1, weil sie seit November 2016 verfügbar ist und Version 28 erst seit Dezember. Immerhin: Von Version 21 (April 2016) haben die meisten auf etwas Aktuelleres gewechselt. Schließlich gehört der Flash Player heutzutage zu einer der größten Sicherheitsrisiken im World Wide Web.

Dann gibt Google noch Auskunft darüber, ob ihr Java aktiviert habt: Bei 3.965 (7.024) Zugriffen war die Java-Unterstützung nicht aktiv und nur bei 776 (2.907) war sie an. Keine Ahnung ob das tatsächlich großartige Auswirkungen auf die Nutzung von Beim Christoph hat. Das müsste uns Rondrer verraten.

Interessanter ist da schon die Statistik über die Bildschirmfarben, die mich jedes Jahr wieder mit einem Fragezeichen zurücklässt:

  1. 24-bit nutzten 2.991 (6.294) Zugriffe
  2. 32-bit nutzten 1.698 (2.988) Zugriffe
  3. 16-bit nutzten 15 (24) Zugriffe

Hier bin ich erneut auf die Analyse unserer Computerexperten angewiesen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass mittlerweile alle Geräte (sowohl Desktops als auch Smartphones) mit 32-bit Farbtiefe unterwegs sind. Dem scheint aber nicht so zu sein. Sind es immer noch die Smartphones – ggf., weil sie komisches Zeugs melden (siehe Thema Auflösung)? Oder woher könnte dieser Wert stammen? Bitte um Unterstützung in den Kommentaren! Ich finde unter Windows 10 nicht einmal mehr die Möglichkeit die Farbtiefe anzupassen…

Bei den Auflösungen hat sich allerdings tatsächlich was getan. Letztes Jahr hatte Rondrer ja festgestellt, dass sich sein Android-Handy mit „360×640“ meldet. Das scheint heuer weniger oft vorgekommen zu sein, wie die Top 5 zeigt:

  1. 1920×1080 verwenden 728 (1.300) Besucher (alt Platz 3)
  2. 1366×768 verwenden 593 (1.654) Besucher (alt Platz 1)
  3. 2560×1440 verwenden 592 (322) Besucher (Neueinsteiger)
  4. 360×640 verwenden 567 (1.519) Besucher (alt Platz 2)
  5. 1024×768 verwenden 302 (118) Besucher (Neueinsteiger)

Die Auflösungen 1680×1050 und 1920×1200 sind komplett aus der Top 10 rausgefallen. Es haben also zum einen einige unter euch tatsächlich den Monitor gewechselt. Und zum anderen scheinen einige Handys nun eine andere Auflösung zu melden (oder Google sie richtig zu interpretieren). Immer gut. Und nein, auch in diesem Jahr ist die Palit GeForce GTX 1070 Super Jetstream nicht in meinen Rechner gewandert. Ich glaube mittlerweile wäre wahrscheinlich einfach mal wieder ein Gesamtupgrade (Mainboard, RAM, CPU, SSDs, etc.) sinnvoller statt nur ein GPU-Update. Aber nächstes Jahr steht erst einmal ein Network Attached Storage (NAS) auf meiner Einkaufsliste (vermutlich von Synology mit zwei Bays, jeweils mindestens 4 TB und die dann im RAID). Aber ich halte euch natürlich wie immer auf dem Laufenden was meine Hardwarekäufe angeht :smile: .

Gesamtfazit

Und damit ist mal wieder auf einem großen Haufen DINA4-Seiten alles gesagt, was es auf Basis der zur Verfügung stehenden Statistiken zu sagen gibt. Die herausstechenden Punkte sind natürlich die endgültige Halbierung der Einträge sowie der eindeutig damit verbundene massive Rückgang der Besucher- und Kommentarzahlen. Zwar gab es heuer wieder mehr Einträge, in denen es zumindest zum Teil um Videospiele ging. Aber einen Grund darüber großartig zu diskutieren gab es trotzdem nicht. Ich kann entsprechend nur noch einmal hoffen, dass ihr mein Geschreibsel trotzdem halbwegs gerne lest und hier und da euren Nutzen daraus zieht. Auf jeden Fall gilt:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!

Was 2018 bringen wird, ist wie oben angedeutet noch nicht ganz klar. Einen Eintrag jeden Montag wird es aber auf absehbare Zeit weiterhin geben inklusive der Themenvielfalt aus Katzen, Unterhaltungsmedien, Haushalt und Gesundheit. Wie ich aber auch im letzten Jahresrückblick schon geschrieben habe: Ich bin immer offen für Themenvorschläge. Wenn es etwas gibt, was euch interessiert und wo ihr denkt, dass ich was zu sagen hätte, dann immer her damit. Und nein: Religion und Politik gehören definitiv weiterhin nicht dazu.

Aus dem Leben des Webmasters

Das war also 2017 aus Sicht von Beim Christoph. Was fehlt jetzt noch? Mal überlegen…mmmh…ist immer so kompliziert sich den Aufbau von diesen „Traditions“-Einträgen zu merken. Bitte? Die Überschrift sagt es doch schon? Ach Mist, erwischt. Natürlich fehlt jetzt noch ein Blick auf mein eigenes Leben. Wie ist es mir heuer ergangen und wie denke ich geht es 2018 weiter?

In Hinsicht auf meine Arbeit könnte ich im Prinzip grad den Text von letztem Jahr wieder hier reinkopieren. Ich mache weiterhin die Tätigkeit, die ich seit dem Wechsel nach Darmstadt mache (mittlerweile schon wieder drei Jahr her) und ich fühle mich auch prinzipiell weiter wohl dort. Gegen Ende des Jahres ist es etwas stressig geworden (wird sich im neuen Jahr sicherlich fortsetzen) weil es plötzlich in unserer IT-Landschaft eine große Bewegung gibt. Aber ich werde immer noch gut genug für die Tätigkeit bezahlt (nächste Gehaltserhöhung ist ab heute gültig) und in Sachen Work-Life-Balance kann ich mich ebenfalls absolut nicht beschweren (Gleitzeit und Home-Office-Möglichkeiten sei Dank). 2018 erwarte ich auf der Arbeit auch keine großen Überraschungen oder einschneidende Veränderungen und ganz ehrlich: Das ist völlig okay. Mir reichten die Abwechslung und die Herausforderungen, die ich jetzt schon habe. Meine Freizeit ist mir einfach mittlerweile wichtiger geworden. So mache ich zwar mit dem Japanisch nächstes Jahr nicht direkt weiter, bin aber froh es endlich zumindest mal tatsächlich angefangen zu haben es zu lernen. Darüber reden tue ich ja schon länger. Der erste Brief mit vielen japanischen Wörtern ist schon vor Weihnachten Richtung Japan ausgelaufen. Mal schauen was sie darüber denkt :smile: .

Privat – Leben

Sieht doch nett aus!

Zuhause haben wir es mittlerweile geschafft die 1. Etage komplett zu renovieren wie wir sie aktuell haben wollen. Natürlich haben gewisse Katzen schon wieder hier und da ein paar Kratzer in die Wand reingemacht, weshalb ich schon wieder zur Farbe greifen müsste. Aber die Reste von 2016 (Flur, Bad, Kabuff) wurden heuer alle von uns erfolgreich abgearbeitet. Auch im Garten sind wir einen großen Schritt weiter. Lysanda hat im Beet die ersten Eigenanbauversuche hinter sich gebracht und ansonsten haben wir überall Pflanzenkübel, Bäume, Sträucher und so weiter nach unseren Vorstellungen verteilt. Hier und da fehlt noch ein bisschen Erde (vor allem in der Einfahrt durch die Notfallgrabung) und an der Terrasse müsste ein bisschen was gemacht werden. Doch wie heißt es so schön? Eins nach dem anderen! Aktuell ist weiterhin erst einmal der Keller dran.

Erwähnenswerte Höhepunkte gab es heuer ansonsten aus meiner Sicht nicht so wirklich. Finde ich allerdings gut (und hatte ich mir letztes Jahr genau so gewünscht). Lysanda und ich leben unser neues Leben als Familie, uns geht es gut, das Geld ging auch nicht aus, ich konnte mal wieder ein bisschen zocken und wir haben uns immer noch gern und so weiter und so fort. Wie gesagt: 2017 war für mich vergleichsweise langweilig aber im positiven Sinne. Ja, wie oben schon erwähnt ist Nica viel zu früh von uns gegangen. Immerhin haben wir nicht wochenlang vergeblich auf sie gewartet. Sie war einfach morgens nicht da und nachmittags hat Tasso angerufen. Hätte den Umständen entsprechend echt nicht besser passieren sollen. Deswegen auch an dieser Stelle noch einmal mein Appell: Wenn ihr eine Katze auf der Straße liegen seht und ungefährlich anhalten könnt, dann legt sie zumindest an den Straßenrand (damit sie nicht völlig zu matsch gefahren wird). Bestenfalls nehmt ihr sie mit und bringt sie zum nächsten Tierarzt. Der Besitzer wird es euch unendlich danken!

Immerhin war 2017 in Sachen Katzen nicht nur traurig, denn Pichu und Jules sind eingezogen. Außerdem haben sich Balu und Lyssi weiter eingelebt und wollen – zumindest sieht es so aus – definitiv nicht mehr weg.

Privat – Gesundheit

In Sachen Gesundheit war 2017 etwas gemischt aber mit Tendenz zum Positiven. Wieder so einige Ärzte besucht und die Waage zeigt leider aktuell wieder etwas mehr an (die Kleidergröße halte ich aber zum Glück grade noch so). Dafür würde ich sagen, dass ich meine Psyche sehr gut in den Griff bekommen habe durch diverse Maßnahmen (Hypnose, NEMs, EFT, Reiki). Nein, eine neue „klassische“ Psychotherapie habe ich nicht gemacht. Das sehe ich mittlerweile aus diversen Gründen als reichlich sinnlos an (das gilt nur in Bezug auf mich! Das ist keine Verallgemeinerung!). Freilich habe ich wie jeder Mensch auch mal meine schlechten Tage. Aber die sind bei weitem nicht mehr so schlimm und vor allem häufig wie noch 2016. Insgesamt fühle ich mich mittlerweile also tatsächlich halbwegs wohl in meiner Haut, obwohl es weiterhin Luft nach oben gibt vor allem was so die Standardsachen betrifft (bspw. das Liebe Selbstwertgefühl). Vielleicht ist 2018 dann mal die Zeit gekommen einen entsprechenden Eintrag zu tippsen – mal schauen.

Eine zufriedene Katze (Jules-Symbolfoto)

Außerdem habe ich 2017 bekanntlich meine Nase richten lassen. Lysanda schläft zwar immer noch mit Ohrstöpseln, weil mein Schnarchen nicht zu 100% aufgehört hat. Aber es ist definitiv um einiges besser (und leiser) geworden und, was noch wichtiger ist, ich kann spürbar besser atmen. Hatte gleichzeitig überraschend wenig mit meinen Allergien zu kämpfen in diesem Jahr und mein Asthma habe ich weiterhin sehr gut im Griff (meine Lungenwerte sind so gut wie vor zwei Jahren – bei weniger Medikamenten!) mit klarer Tendenz nach oben. Ungeplant war ich nur mal zu Ostern krank, weil ich es mit dem Entgiften ein wenig übertrieben habe. Ansonsten keinen großartigen Schnupfen oder sonst irgendwelche Volks-Wehwehchen gehabt. Da sag‘ noch einer NEMs und Alternativmedizin würden nicht helfen!

Ansonsten habe ich weiter fleißig das Fitnessstudio und meine Kurse besucht (Rückenfitness, Reha-Kurs und Aqua Fitness). Dass mein Bauch sich immer noch nach vorne wölbt ist also ganz eindeutig ein Ernährungsthema. Warum müssen Süßigkeiten und Kohlenhydrate auch so gut schmecken?!

Privat – Zähne

Ein großes Thema waren auch meine Rückschmerzen wo uns erst gegen Ende des Jahres ein richtiger Durchbruch gelang mit dem großen Thema „CMD“. Das ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber meine Rückenschmerzen sind definitiv schon wesentlich weniger geworden durch die dazugehörige Physiotherapie und den Spezialübungen, die ich machen soll. Ich wache dadurch nicht mehr jeden morgen damit auf, sondern nur noch ab und zu. Ich hoffe, die Schiene hält was sie verspricht und ist nicht einfach nur ein verdammt teurer Spaß (~2.000 Euro).

Wegen meiner Zahnzusatzversicherung kann ich die erst im Januar einbauen lassen (hatte Anfang 2017 gerade gewechselt…). Dieses Jahr musste die erst einmal meine Ersatzfüllungen und Implantantkrone bezahlen. Die waren nicht gut gemacht, weshalb sie mein CMD-Zahnarzt ausgetauscht hat. Wenn der Biss nicht in Ordnung ist, hilft nämlich auch die Schiene nichts. Aus meiner Sicht war es aber das Geld wert. Vor allem die Implantatkrone ist eine riesige Erleichterung. War bislang immer ein totaler Entzündungsherd aber keiner meiner bisherigen Zahnärzte hat da außer ein bisschen Salbe drauf schmieren etwas gemacht. Dabei war schlicht das Problem, dass die Krone nicht richtig an den Zwischenraum angepasst war und auf das Zahnfleisch drückte. Das sollte doch eigentlich jedem Zahnarzt auffallen…

Privat – Ausblick

Meine Japanisch-Mappe

Auch heuer muss ich für vieles aus den vorherigen Absätzen ein großes Dankeschön an Lysanda richten. Sie ist weiterhin eine unschätzbare Motivationsquelle und Unterstützung nicht nur aber vor allem was meine Gesundheit angeht. Wenn sie sich nicht in die Themen einlesen und mich anstupsen würde, würde ich immer noch in meinem Kellerloch vor mich hin weinen. Klingt hart aber was meinen Körper angeht bin ich einfach eine total faule Sau, die lieber in Selbstmitleid versinkt statt den ersten Schritt zu gehen. Doofe Angewohnheit. Solltet ihr absolut nicht nachmachen!

Und wie geht es 2018 weiter? Nun, prinzipiell hoffentlich erst einmal einfach wie dieses Jahr. Weiterhin fleißig Sport machen, Lysanda und die Katzen gernhaben, ein bisschen am Haus weitermachen und derlei völlig langweiliger, alltäglicher Kram. Ansonsten eindeutig wieder mehr für die Waage tun und schauen wie die Schiene mir weiterhilft. Auf der Arbeit erwarte ich zwar keine großen Überraschungen, bin aber natürlich trotzdem gespannt wie es weitergeht und was ggf. Neues dazu kommt. Vermutlich auch privat das eine oder andere Neue versuchen (ggf. mit Auswirkungen auf Beim Christoph – bspw. wird mein Bildungsurlaub 2018 eine Schreibwerkstatt sein) aber insgesamt trotzdem nichts überstürzen und vor allem Leben.

Epilog

Ich würde sagen, dass ist eine gute Stelle, um aufzuhören. Nach fast einer Woche Schreibarbeit und vermutlich dem 6. Platz auf der Rangliste der längsten Einträge auf der Webseite, ist es aber auch definitiv genug von mir für heute. Ich hoffe, ihr hattet Spaß am Lesen und wie es die Tradition verlangt, übergebe ich den Stab nun an euch: Wie war euer Jahr 2017?

ex-treme (adj.) – Of the greatest severity; drasic.
TheFreeDictionary

Letztes Jahr habe ich noch davon abgesehen den Jahresrückblick mit dem Wort „Extrem“ zu beginnen, obwohl ich überlegt hatte es zu verwenden. Doch für 2016 passt dieser Begriff ganz gut – sowohl im großen, weltpolitischen Sinne als auch in unserem kleinen Rahmen hier. Also lasst uns gar nicht erst viel Zeit mit der Einleitung verbringen, sondern direkt Tacheles reden und 2016 Revue passieren lassen – wie immer zuerst aus Sicht von Beim Christoph und anschließend aus meiner persönlichen.

Bitte beachten: Wenn ich von „dieses Jahr“ rede, ist 2016 gemeint und mit „nächstes Jahr“ 2017. Alles andere würde die Sache viel zu kompliziert machen. Und wie immer gilt: Die Werte in den Klammern sind die Vergleichszahlen aus 2015. Sie sowie alle dazugehörigen Tabellen sind auf dem Stand 31.12.2016. Und wenn etwas nicht stimmt, dann einfach bei Rondrer beschweren. Der hat die Statistikauswertung damals dankenswerterweise kreiert.

Einträge und Autoren

Die Anzahl der Einträge ist nun auch offiziell auf dem Weg sich quasi zu halbieren. 2016 waren es zwar noch 78 (106) weil ich die Umfrage-Einträge erst Mitte des Jahres eingestellt habe. 2017 werden es aber nach aktuellem Stand dann nur noch 55 sein (52 reguläre Montagseinträge plus die Glückwünsche zu den Feiertagen). Wie ich schon im Juni geschrieben habe ist es natürlich etwas traurig, dass diese jahrelange Tradition (2006 fing es quasi an – damals noch ohne festgelegte Wochentage) ein so unrühmliches Ende findet. Andererseits feiert Beim Christoph im März bereit seinen 16. Geburtstag und zum Erwachsen werden gehört es nun einmal dazu, dass man sich verändert. Und man kann mir alles vorwerfen aber definitiv nicht, dass ich in all den Jahren zwanghaft versucht habe den Status quo hier auf der Webseite zu erhalten. Schon allein deshalb nicht, weil mich vermutlich mittlerweile das Universal Press Syndicate verklagt hätte (wegen den Calvin & Hobbes– und Garfield-Comics).

Dass ich unter diesen Umständen 2016 keine Gasteinträge veröffentlicht habe (1), dürfte klar sein. Obwohl ich selbstverständlich immer offen dafür bin. Vor allem Azzkickr möchte ich schon irgendwann noch auf die 25 bringen :smile: . Aber hier die Übersicht:

Kessy hat dieses Jahr bekanntlich ihren letzten Eintrag geschrieben. Aber immerhin war sie dazu noch in der Lage. Und zum Trost konnten wir mit Balu, Nica und Lyssi gleich drei neue Autoren im Bunde begrüßen, die zwar Kessy niemals ersetzen (es kann nur eine Göttin der Knudeleinheiten geben) aber hoffentlich auch ihren Weg in eure Herzen finden werden.

Weitere Längenverluste

Mit der weiteren Reduzierung der Anzahl der Einträge, geht selbstverständlich auch ein erneutes Absacken in Sachen Länge einher – zumindest wollte ich das gerade schreiben, bevor ich etwas überrascht feststellen musste, dass ich es doch noch geschafft habe den Vorjahreswert zu übertreffen. Habe mich anscheinend wie so oft vor allem im Dezember noch einmal richtig reingehängt. Muss bei Gelegenheit mal Rondrer anhauen…äh…bitten, dass er die Jahresübersicht noch in Monate aufteilt :smile: . Hier die Übersicht:

Ein Anstieg von immerhin 9,48% im Vergleich zum Vorjahr (wo ich um nachvollziehbare 45,83% abgefallen bin aufgrund der Halbierung der Einträge). Damit liege ich 2016 zum einen wieder über dem Durchschnitt und bin zum anderen wieder aus dem unteren Drittel heraus. Aber erwartet nicht, dass es nun nächstes Jahr erneut diesen massiven Sprung geben wird wie zwischen 2010 und 2011. Die Geschichte wiederholt sich zwar oft aber ich glaube in diesem Fall ist es doch eher unwahrscheinlich, sollte ich nicht plötzlich in eine Schreibwut verfallen.

Doch eine Sache gibt es definitiv zu feiern: Das 1.000.000ste geschriebene Wort auf Beim Christoph konnten wir dieses Jahr verzeichnen. Genauer gesagt sind es zum Jahresende 1.042.725 Wörter (978.405) aufgeteilt auf 1.374 Einträge (1.296) gewesen. Im letzten Jahresrückblick hatte ich allerdings fälschlicherweise mit dieser Zahl behauptet, dass uns „mein“ millionstes Wort erwartet. Dabei habe ich selbstverständlich all die tollen Gastbeiträge vergessen, die auch zu der Gesamtlänge beitragen. Aber mit dem aktuellen Überschuss könnte ich es trotzdem gegen Ende des Jahres geschafft haben „mein“ millionstes Wort auf das digitale Papier zu bringen. Wenn nicht, dann auf jeden Fall 2017! Dafür braucht es wohl auch noch eine Übersicht in der Statistik, lieber Rondrer!

Die Inhalte

Neue Rekorde in Sachen Eintragslängen gab es dieses Jahr allerdings nicht. Selbst mein Kurbericht hat es mit 3.916 Wörtern nicht in die ewige Top 10 geschafft (die ging bis zu diesem Jahresrückblick bei 4.132 Wörtern los mit dem Beim Christoph Jahresrückblick 2015. Dabei dürfte das der längste Eintrag des Jahres gewesen sein (Anm. d. Red.: Auch hier Rondrer bitten die Statistik entsprechend zu erweitern!).

Die Tatsache, dass dieser Text der längste des Jahres ist, zeigt gleichzeitig die Richtung, in die sich Beim Christoph offensichtlich bewegt. Nur lausige vier (17) Einträge der Kategorie Gespielt gab es dieses Jahr. Die allgemeine Kategorie Spiele wurde auch nur auf zwölf (53) Einträge gesetzt. Eine Spielewebseite scheint Beim Christoph also definitiv nicht mehr zu sein. Was also sonst?

Nun, ein verkappter Life-Blog anscheinend, denn 20 (15) Einträge bekamen den Allgemein-Tag, den ich neben den Feiertagsgrüßen vor allem bei Einträgen mit persönlichem Charakter verwende (wird vielleicht mal eine eigene Kategorie für fällig). 16 (5) Mal kam das Thema Immobilie zur Sprache und immerhin 11 (2) Mal ging es um die Gesundheit – Tendenz steigend. Man könnte fast meinen, es hätte sich in meinem Leben irgendetwas massiv verändert und mir sind andere Dinge wichtiger geworden als Videospiele. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, dürft ihr selbst entscheiden. Auf jeden Fall musste sich dieser Veränderung auch Beim Christoph beugen obwohl ich vorgestern tatsächlich mal in einem Anfall geistiger Umnachtung (hab‘ doch eh keine Zeit zum Zocken) acht AAA-Spiele bei Amazon geordert habe. Jetzt wollt ihr natürlich wissen welche, nun gut, weil ihr es seid: Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske, Mad Max, Deus Ex: Mankind Divided, Mafia III, Just Cause 3, Tom Clancy’s Rainbow Six: Siege, Far Cry Primal und Assassin’s Creed Syndicate. Ihr könnt gar nicht nachvollziehen wie weh es mir getan hat keine der sündhaft teuren (bzw. mittlerweile ausverkauften) Spezialedition zu ordern, sondern nur die Normalfassung! Das ging gegen alles, was ich in den letzten Jahren getan habe! *sniff*

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema mit der aktuellen Gesamtübersicht über die Kategorien:

Was zusätzlich auffällt: Abseits der Einträge gab es exakt gar nichts anderes. Keine Videos, keinen Podcast, keine Bilder. Ob das jetzt wirklich schlecht ist, kann ich tatsächlich nicht so ganz beurteilen (für euch natürlich schon). Aber vielleicht findet sich im neuen Themenpool (vor allem Gesundheit) ja auch wieder ein neues Sendeformat. Mal schauen :wink: .

Kein Kommentar

Und dann wären da noch die Sachen mit den Kommentaren…oder eigentlich das fast vollständige Fehlen derselben. Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle vor allem an Kirika, die mit 39 (72) immerhin etwas die Fahne hochgehalten hat dieses Jahr. Aber es half nichts. Euch mögen die neuen Themen hier zwar vielleicht grad noch so interessieren, dazu zu sagen habt ihr aber leider so gut wie gar nichts. Das Ergebnis ist ein Abfall auf den niedrigsten Wert seit der Einstellung des Forums mit 149 (443) Kommentaren. Hier die Jahresübersicht:

Das macht pro Eintrag 1,9 Kommentare (4,2) und ist damit nicht einmal in greifbarer Nähe des Durchschnitts von 4,7. Das finde ich persönlich wie immer schade, schiebe euch aber jetzt nicht den schwarzen Peter zu und finde zumindest Trost in der Hoffnung, dass ihr trotzdem alle fleißig mitlest. Ihr dürft mir aber wie immer in den Kommentaren (ich weiß, ich bin gemein :tongue: ) aber selbstverständlich gerne mitteilen, was euch davon abhält eure Meinung zu sagen.

Mit dem Rückgang der Anzahl der Kommentare ist auch die durchschnittliche Länge um fast die Hälfte auf 52,7 Wörter (101,0) eingebrochen, wie die Übersicht zeigt:

Global betrachtet liegen wir damit bei insgesamt 6.488 (6.339) Kommentaren mit einer Gesamtlänge von 490.991 Wörtern. Ja, wir haben die halbe Millionen dann doch nicht geschafft. Vielleicht schaffen wir es in 2017? *bambiblickaufsetz*

Besucherspionage – Anzahl

Die Google Analytics-Übersichtsseite

Und damit haben wir tatsächlich relativ kurz und knapp die Inhalte von Beim Christoph analysiert. Fehlt noch der fast noch spannendere Teil: Die harten Fakten, die euch Google Analytics gemäß meiner Datenschutzerklärung aus der Tasche zieht. Es steht euch selbstverständlich frei dieses Script zu blocken aber ich mag die Zahlen, vor allem um einschätzen zu können, ob die ganze Sache hier überhaupt noch jemanden interessiert. Schauen wir also mal, ob das im Zeitraum 01.01. bis 31.12.2016 der Fall war. Die Zahlen von 2015 stehen wieder in den Klammern.

Nun, die Gesamtanzahl der Besucher ist um 23,90% auf 10.067 (13.229) zurückgegangen. Also wieder auf dem Niveau von 2014. Macht sage und schreibe 27,51 (36,24) Besucher pro Tag – hoffentlich ohne die ganzen Spammer und Bots und wer mittlerweile sonst noch alles durch das Netz grast. Auch Google tut sich teilweise schwer die korrekt rauszufiltern. In Nutzer ausgedrückt sind das 6.359 (7.901) einzigartige Sitzung und 17.089 (21.167) Seitenaufrufe. Immerhin: Das macht unterm Strich mit 1,70 (1,60) Seiten pro User 6,09% mehr Seitenaufrufe als letztes Jahr (2014 waren wir bei 1,79). Dafür ist die Sitzungsdauer auf 2 Minuten und 3 Sekunden (02:30) eingebrochen – also genauso auf dem Niveau von 2014 (02:09).

Ist für mich tatsächlich nicht weiter verwunderlich und absolut nachvollziehbar. Im Prinzip sind die Zahlen sogar noch überrascht hoch, wenn man bedenkt, dass mittlerweile faktisch nur noch montags neue Inhalte auf die Seite kommen und der Rest der Woche tote Hose ist. Wenn wir 2017 dieses Niveau halten und nicht noch weiter absacken, dann ist aus meiner Sicht alles okay für eine Seite wie Beim Christoph. Mehr kann natürlich immer aber dazu muss ich vielleicht doch mal Kosmetik-Videos oder so einen Kram machen. Das scheint ja toooootal „in“ zu sein und die Jugend von heute anzuziehen.

Besucherspionage – Herkunft

Das waren jetzt die einfachen Daten. Die hat jede 08/15-Billigstatistik. Steigen wir also nun mal ein wenig tiefer ein und schauen zuallererst mal, wie die Seite überhaupt aufgerufen wird. Die einfache Antwort: 35,15% (45,99%) kommen direkt über https://www.beimchristoph.de hierher. Bei den Referral-Links ist mit 31,78% (33,04%) der Anteil relativ stabil und die Besuche über Suchmaschinen könnten sogar leicht auf 21,51% (20,43%) ansteigen. Richtig zugelegt haben aber die Klicks über Social Networks mit 11,56% (0,54%). Das ist ein Zuwachs von 1.539,44% im Vergleich zum Vorjahr (ja, ich weiß: Totaler Blödsinn so eine Prozentzahl)! So einen hohen Throughput hatte ich glaube ich nicht einmal, als ich noch wirklich aktiv auf Twitter war (poste schon lange keinen Link mehr zu meinen Einträgen – sollte ich vielleicht mal wieder tun).

Zu verdanken ist das Lysanda, die unsere Körpertuning-Texte fleißig auf Facebook postet, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Warum schließlich immer alles neutippen, wenn es schon irgendwo zusammengefasst steht? War übrigens auch der Hauptgrund, warum wir überhaupt diese Eintragsserie begonnen haben. Am beliebtesten ist bislang übrigens der Eintrag über Eisen. Eine Social Network-Top-5 macht aber erneut keinen Sinn, denn außer Facebook und weit abgeschlagen dahinter Twitter steht da nichts weiter drauf.

Besucherspionage – Hardware

Schauen wir uns stattdessen mal wieder genauer an, wie sich so die Hardware entwickelt hat, mit der Beim Christoph aufgerufen wird. Die letzten Jahre haben ja vor allem gezeigt, dass „Mobile“ immer weiter auf dem Vormarsch ist. Auch ich dürfte die Seite hauptsächlich mit dem Smartphone öffnen und ansonsten nur zu Schreiben des Eintrags den Desktoprechner verwenden. Das spiegelt sich entsprechend in der Geräteübersicht wieder, bei der ausschließlich der Desktop einen massiven Einbruch aufzeigt:

  1. Desktoprechner wurden bei 5.976 (9.116) Zugriffen verwendet
  2. Smartphones wurden bei 3.557 (3.537) Zugriffen verwendet
  3. Tablets wurden bei 534 (576) Zugriffen verwendet

Mobile Seitenansicht

Interessant ist natürlich, dass gleichzeitig die mobilen Geräte stabil geblieben sind. Aber ich denke, die Tendenz hin zum Mobilen geht trotzdem weiter nach oben. Der eigene Desktop verliert und verliert und verliert einfach an Relevanz. Wie gesagt: Selbst ich habe Worst-Case den Hauptrechner mittlerweile nur noch mal sonntags an, um den Eintrag zu schreiben. Ansonsten verbringe ich eindeutig die meiste Zeit vor dem iPhone-Bildschirm – womit wir bei der nächsten Übersicht wären:

  1. Apple iPhone mit einer Steigerung (unverändert Platz 1) von 43,38% auf 1.451 Zugriffe
  2. Samsung SM-G920F Galaxy S6 mit einer Steigerung (alt Platz 3) von 40,38% auf 591 Zugriffe
  3. Apple iPad mit einem leichten Verlust (alt Platz 4) von 12,70% auf 213 Zugriffe
  4. Samsung SM-G900F Galaxy S5 mit einer leichten Steigerung (alt Platz 5) von 4,40% auf 166 Zugriffe
  5. Samsung SM-G930F Galaxy S7 als Neueinsteiger mit 97 Zugriffen

Technisch gesehen ist auf Platz 5 eigentlich „not set“ aber wie der Name schon sagt, weiß Google Analytics hier nicht worum es sich handelt. Zwei Dinge sind auf jeden Fall interessant an der Übersicht: Zum einen ist das Google Nexus 4 sogar komplett aus der Top 10 rausgefallen (letztes Jahr noch 919 Zugriffe). Und zum anderen sind quasi nur noch Apple und Samsung-Fans auf der Seite unterwegs. Auf Platz 8 kommt zwar noch das LG D802T G2 mit 36 Zugriffen aber das musste auch schon Verluste von 7,69% hinnehmen weil unser Azzkickr entweder ein neues Handy hat oder nicht mehr oft vorbeischaut. Wird wohl mal Zeit, dass ein neuer Anbieter ein Killersmartphone auf den Markt bringt!

Besucherspionage – Anbieter und Browser

Da ich aus rechtlichen Gründen (ist in Deutschland nicht so einfach erlaubt) die demografischen Merkmale nicht auswerten darf, kommen wir nun noch zu den restlichen technischen Informationen, die ich von euch habe. Angefangen selbstverständlich bei meinem Lieblingsthema, eurem Internetprovider:

  1. Deutsche Telekom AG mit einem massiven Verlust (unverändert Platz 1 nach „not set“) von 40,56% auf 1.401 Zugriffe
  2. Kabel Deutschland mit einem Verlust (alt Platz 3) von 20,51% auf 655 Zugriffe
  3. Telefonica O2 Germany mit einer massiven Steigerung (alt Platz 5) um 98,08% auf 515 Zugriffe
  4. Vodafone mit einem starken Verlust (alt Platz 2) von 66,29% auf 415 Zugriffe
  5. Arcor AG mit einem kleinen Verlust (alt Platz 4) von 14,93% auf 342 Zugriffe

Okay…tief durchatmen, Sicarius. Was zuerst auffällt: Der letztjährige Neueinsteiger Telefonica konnte sich eindeutig bei euch durchsetzen während alle anderen dadurch Einbußen hinnehmen mussten. Während mich das vor allem bei Vodafone freut, finde ich das aus naheliegenden Gründen bei meinem Arbeitgeber überhaupt nicht gut. Warum geht ihr denn alle woanders hin, liebe Besucher?! Nur weil es drüben fünf Euro pro Monat weniger kostet, bekommt ihr doch nicht automatisch die gleiche Leistung und Qualität :( . Aber gut, weder obliegt es an mir euch zu überzeugen noch ist dies der richtige Ort dafür. Gehen wir also lieber weiter und beschäftigen uns mit der Browsernutzung:

  1. Chrome mit einem Verlust (unverändert Platz 1) von 25,20% auf 4.837 Zugriffe
  2. Firefox mit einem Verlust (unverändert Platz 2) von 21,88% auf 2.249 Zugriffe
  3. Safari mit einer soliden Steigerung (unverändert Platz 3) um 30,18% auf 1.760 Zugriffe
  4. Opera mit einem starken Verlust (unverändert Platz 4) von 50,87% auf 340 Zugriffe
  5. Internet Explorer mit einem Verlust (unverändert Platz 5) von 30,88% auf 329 Zugriffe

Die Top 5 ist dieses Jahr inhaltlich komplett unverändert. Die einzige Auffälligkeit, die aber zur obigen Erkenntnis in Sachen Reduzierung des Desktop-Anteils passt, ist der Aufstieg von Safari, der auch auf Platz 6 mit 181 Zugriffen (30,18% mehr) nochmal kommt (die In-App-Variante). Android hat hingegen klar weiter verloren (Platz 7 mit nur noch 132 Zugriffen – 61,40% weniger) während sich Microsoft Edge langsam aber stetig nach vorne arbeitet (Platz 8 mit 97 Zugriffen – Steigerung um 246,43%). Es wechseln also zum einen immer mehr auf Windows 10 und verwenden zum anderen trotzdem weiterhin den Standardbrowser. Ersteres ist gut, letzteres muss logischerweise jeder für sich selbst wissen. Wobei ich mich ehrlich gesagt nie großartig damit beschäftigt habe ob Edge endlich ein gescheiter Internet Explorer-Ersatz ist oder weiterhin nur marginal was taugt.

Besucherspionage – Betriebssystem und Auflösung

Auch wenn es mich sehr interessieren würde, wie viele von euch schon Windows 10 benutzen, kann ich auf die einzelnen Windowsversionen leider nicht auswerten. Aber die grundsätzliche Top 5 sieht folgendermaßen aus und passt ebenso in das ermittelte Gesamtbild der mobilen (Apple?)-Dominanz:

  1. Windows mit einem Verlust (unverändert Platz 1) von 34,73% auf 4.918 Zugriffe
  2. Androd mit einem Verlust (unverändert Platz 2) von 21,36% auf 2.202 Zugriffe
  3. iOS mit einer starken Steigerung (unverändert Platz 3) um 45,49% auf 1.839 Zugriffe
  4. Macintosh mit einer leichten Steigerung (unverändert Platz 4) um 16,05% auf 817 Zugriffe
  5. Linux mit einer starken Steigerung (unverändert Platz 5) um 52,89% auf 185 Zugriffe

Ganze vier Leute (2) haben übrigens in diesem Jahr mit der Nintendo Wii auf Beim Christoph zugegriffen. Und nein, ich war es nicht. Ich besitze weiterhin keine und die anderen Nintendo-Systeme werden (genauso wie alle anderen Konsolen) separat aufgelistet. Es sind also tatsächlich reine Wii-Aufrufe. Die Webseite sollte aber auch darauf gut aussehen. Die Bedienung dürfte jedoch ziemlich fragwürdig sein. Wenn es also tatsächlich zum Lesen und nicht nur zum Testen war: Respekt!

Mein Desktop hat eine etwas größere Auflösung…
(Vorsicht beim Anklicken!)

Bleibt zu guter Letzt noch die Frage nach eurer Bildschirmauflösung. Schließlich muss ich ja wissen, ob das Layout jetzt überhaupt noch so passt oder ich Rondrer doch noch zwingen muss irgendetwas anzupassen. Hier die Top 5:

  1. 1366×768 verwenden 16,46% (1.657) aller Besucher und damit 5,54% mehr als 2015
  2. 360×640 verwenden 15,39% (1.549) aller Besucher und damit 48,80% mehr als 2015
  3. 1920×1080 verwenden 13,06% (1.315) aller Besucher und damit 35,16% weniger als 2015
  4. 1680×1050 verwenden 7,15% (720) aller Besucher und damit 2,56% mehr als 2015
  5. 1920×1200 verwenden 6,13% (617) aller Besucher und damit 40,04% mehr als 2015

Also ja: Ging lange Zeit der Trend zu immer größeren Bildschirmen und einer immer höheren Auflösung geht es nun wieder in die andere Richtung. Kein Wunder, dass es den PC-Herstellern so schlecht geht, wenn ihr keine entsprechende Hardware mehr kauft. Und ja, natürlich nehme ich mich davon nicht aus obwohl ich weiterhin massiv mit einer Palit GeForce GTX 1070 Super Jetstream liebäugele. Vielleicht wenn dann im Frühjahr die Nachfolger kommen…

Gesamtfazit

Und damit wurde mal wieder auf sechs DINA4-Seiten alles gesagt, was es auf Basis der zur Verfügung stehenden Fakten zu sagen gibt. Schrieb ich 2015 noch von einer Tendenz weg von Videospielen hin zu anderen Themen, war es heuer keine Tendenz mehr, sondern Fakt. Ja, Videospiele kommen ab und an noch vor aber im Großen und Ganzen ist zumindest derzeit Schluss damit und die anderen Unterhaltungsmedien (Bücher, Filme und Musik) können diese Lücke nur im Ansatz schließen. Schon allein weil ich da nicht so tief drin bin. Bei Spielen lese ich immerhin regelmäßig auf Kotaku mit und halte mich so etwas auf dem Laufenden. Ich traue mir entsprechend weiterhin nicht zu irgendetwas zu tippsen abseits von ein paar Eindrücken von gesehenen Filmen und dergleichen hier und da. Dafür sind die Lebensthemen Katzen, Gesundheit und Wohnen/Handwerkern in den Vordergrund gerückt – wo man freilich behaupteten könnte, dass ich da technisch gesehen auch noch keine richtige Ahnung von habe. Vergesst also mein Argument aus dem vorherigen Satz gleich wieder :wink: .

Das bedeutet logischerweise weiterhin nicht, dass ich den Videospielen komplett den Rücken kehre. Ich möchte auf jeden Fall zum einen wieder etwas mehr spielen und zum anderen wieder mehr darüber schreiben (ggf. sogar für GamersGlobal). Die höchste Priorität räume ich dem aber nicht ein, wie ihr sicherlich nachvollziehen könnt. Schließlich fiel schon aus diesem Grund die Entscheidung die Last des Donnerstagseintrags von meinen Schultern zu nehmen. Und wenn sich am Beim Christoph doch noch in einen 08/15-Lifestyle-Blog verwandelt, dann ist das halt so. Dass ihr als Besucher das ungewohnt findet (tue ich ja auch) und da mitunter nicht mitgeht ist okay. Deswegen wie immer an dieser Stelle:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!
Es würde mich freuen, wenn ihr auch 2017 wieder regelmäßig vorbeischaut, hier und da einen Kommentar hinterlasst und mir darin vielleicht sogar sagt, welche Themen euch eigentlich so beschäftigen und worüber ihr entsprechend gerne mehr oder überhaupt etwas von mir lesen wolltet. Nein, Politik und Religion sind weiterhin tabu. Das macht ihr schön unter euch aus. Ich rede von alltäglicheren, ungefährlicheren Diskussionsstoffen.

Aus dem Leben des Webmasters

Und damit kommen wir zu den finalen Abschnitten des traditionellen Jahresrückblicks: Dem Rück- und Ausblick auf mein eigenes Leben. Wie ist es mir persönlich so im Jahr 2016 ergangen und wie geht es 2017 weiter?

Nun, in Sachen Arbeit hat sich die Situation 2016 aus meiner Sicht nicht großartig verändert. Grundsätzlich macht sie weiterhin Spaß und ich fühle mich wohl dort. Die Bezahlung ist gut und der Arbeit entsprechend (klingt etwas formell, meine ich aber ernst), die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung zahlreich und die Balance aus neuen und mitunter stressigen Herausforderungen und gelangweilter Routine ausgeglichen. Auch die berühmte Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht gegeben. Klar gibt es die üblichen Probleme wie sie jeder Konzern hat und die mich wie alle hin und wieder etwas frustrieren (bspw. nicht gelebte Prozesse, unnötige Telefonkonferenzen, planlose Mitarbeiter). Aber zum einen lebe ich damit nun schon fast 16 Jahre und zum anderen muss man sich am Ende des Tages einfach eingestehen, dass man nur eins von vielen Rädchen im Getriebe ist und in diesem Rahmen einfach das Beste aus seinen Fähigkeiten herausholen.

Privat – Leben

Es geht weiter: Alle Tapeten sind runter!

Auf der Arbeit also nichts Neues, dafür ging es privat massiv rund. Anfang des Jahres natürlich erst einmal die Sache mit dem Haus. Ein Monat tägliches Renovieren bis zum Umzug Anfang Februar, dann nach einer kurzen Erholungsphase bis in den August hinein noch mehr oder weniger fleißig gearbeitet und in der letzten Woche des Jahres auch wieder voll losgelegt (nächster Schritt: Verputzen im Flur). War eine harte und anstrengende Zeit mit dem ein oder anderen Konflikt. Gehört schließlich dazu. Aber am Ende des Tages bin ich dann doch stolz darauf, was wir hier vollbringen, fühle mich hier Zuhause und möchte es nicht mehr Missen mein eigener Herr zu sein (kenne es vom Elternhaus sowieso nicht anders).

Dazwischen dann die nächsten großen Meilensteine eines klassischen Erwachsenenlebens mit der Verlobung, der Heirat und den Flitterwochen. Ich glaube ich hatte es schon einmal irgendwo geschrieben aber ich kann es nur noch einmal betonen: Hättet ihr mich noch 2014 gefragt, wie meine Zukunft aussieht, wäre die Antwort ganz klar „Einsam“ gewesen. Ich war der festen Überzeugung, dass ich zum einen niemals jemanden finden werde (bin ja nie aus dem Haus gegangen) und wenn doch, dass das dann nicht dauerhaft gut geht, weil ich mich für nicht beziehungsfähig hielt. Wie schnell sich solche Ansichten ändern können ist durchaus überraschend (zumindest für mich). Wie immer gibt es auch in einer Beziehung gute und schlechte Tage aber allein schon wie gut ich im Vergleich zu früher einschlafe (zum Leidwesen von Lysanda – Stichwort „Schnarchen“) nur weil ein lieber Mensch daneben liegt – wahnsinn :smile: .

Privat – Ein Leben weniger

Wobei mir Lysanda nur bedingt helfen konnte, war Kessys Tod zu Verarbeiten. Das hat mich massiv in die Tiefe gerissen. Zum einen, weil es im Prinzip wieder der gleiche Ablauf wie damals bei Felix war (mit der Katze zum Tierarzt, ohne Katze heim) und zum anderen weil ich mir dafür verständlicherweise so einige Vorwürfe gemacht habe. Seit meinem Umzug nach Nürnberg hatte ich sie quasi allein bei meinen Eltern gelassen. Ich kam gefühlt nur noch, um sie zum Frisör zu fahren. Das fände ich als Katze auch doof. Dass wir mit Balu, Nica und Lyssi nun gleich drei liebevollen Katzen ein neues Zuhause geben konnten, ist für mich zwar ein Trost und selbstverständlich mag ich die drei und will sie unter keinen Umständen mehr hergeben. Aber Kessy war für mich wirklich etwas ganz Besonderes und neun Jahre ein unvergleichlicher und wichtiger Begleiter…

Unsere Kessy

Es gibt zu diesem Thema einen schönen Gedanken. Er besagt, dass ein Haustier niemals stirbt und schon gar nicht vorzeitig. Stattdessen verlässt es seinen Halter und geht es zurück zur Zentrale, um neue Aufgaben zu erhalten bzw. einem neuen Menschen zugeteilt zu werden. Aus seiner Sicht hat es quasi seine Aufgabe an diesem Ort und bei diesem Menschen erfüllt und lässt ihn hinaus in die Freiheit oder übergibt ihm jemandem, der nun das nächste Stück des Weges mit ihm geht. Wie sich das auf Kessy bezieht, dürft ihr euch selbst zusammenreimen.

Privat – Gesundheit

Und dann gab es da noch das ganze Thema mit meiner Gesundheit sowohl psychisch als auch physisch. Ich weiß schon gar nicht mehr bei wie vielen Ärzten (Neurologe, HNO, Proktologe, Orthopäde, Privatarzt, etc.) ich dieses Jahr überhaupt war plus die Reha und die vielen Stunden im Fitnessstudio sowie die ganze Ernährungsthematik. Bin leider auch immer noch nicht auf meinem Zielgewicht, da ich nicht ganz so konsequent bin was das Essen angeht (Schokolade muss halt in meinen Bauch und nicht in den Schrank…). Aber ich gehe immerhin nicht wieder auseinander.

Im Gegenteil: Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe habe ich einen Wollpulli Größe S mit Slimfit an. Hätte nie gedacht, dass das mal passieren würde. Habe fast ohne Übertreibung meinen gesamten Kleiderschrank dieses Jahr ausgetauscht von XL runter auf M – logischerweise mit weiterer Tendenz nach unten. Lysanda hat da freilich sehr viel mitgeholfen. Ohne sie hätte ich weder meine Ernährung umgestellt, noch würde ich regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und hätte schon gar nicht meinen Schrank ausgeräumt (ich sehe ja nicht, ob ich im XL-T-Shirt wie ein Landstreicher rumlaufe oder nicht). Eine Motivationsquelle zu haben ist anscheinend irgendwie wichtig :smile: .

Ein Sicarius von 2005

Aber wie gesagt, bin ich noch mit meiner Gesundheit nicht durch. Ich habe mich einfach viel zu lange nicht wirklich drum gekümmert. Mein Rücken wird 2017 ein großes Thema sein und schon diese Woche stehen zwei Nächte im Schlaflabor an wegen leichten Schlafapnoe. Von meiner Psyche brauchen wir erst gar nicht zu reden. Die psychologische Behandlung hatte ich schon Anfang des Jahres abgebrochen, weil ich auch mit meiner zweiten Psychologin nicht zurechtkam (wenn ich mir mehr Gedanken über die nächste Sitzung mache als über alles andere, dann läuft etwas falsch). Seitdem habe ich daran gearbeitet erst einmal die körperliche Seite in den Griff zu bekommen (Stichwort Vitamin- und Mineralstoffmangel). Aber obwohl es einige positive Effekte gab (werde ich mal in einem gesonderten Eintrag genauer drauf eingehen): Komplett verschwunden sind meine depressiven Episoden und vor allem die dazugehörigen Verhaltensstörungen immer noch nicht vollständig. Deswegen ganz klar der Vorsatz 2017 wieder voll einzusteigen und mich auf Basis der Tipps aus der Reha zurück in Therapie zu begeben. Über diese ganze Thematik werde ich sicherlich auch irgendwann noch einmal einen sehr ausführlichen Eintrag schreiben. Da es allerdings dann doch eine eher heikle Sache ist, deren genauen Details euch dann doch nichts angehen, warte ich noch ab bis ich halbwegs durch bin mit den Maßnahmen.

Privat – Ausblick

Ich sage sehr oft, dass ich Lysanda vieles zu verdanken habe. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es etwas komisch, ja vielleicht sogar fragwürdig klingt alles Gute nur auf sie abzuschieben. Man könnte meinen, ich würde sie auf ein Podest stellen und anbeten. „Endlich eine weibliche Person, die mich gerne hat und an die ich mich dranhängen kann – lass sie auf keinen Fall mehr weglaufen!!!!!“ – typisches „Verliebt sein“-Gelabber halt. Es lässt sich aber einfach nicht leugnen, dass sie mein Leben vollständig und komplett über den Haufen geworfen hat – oder mich zumindest dabei unterstützt hat endlich diese Transformation durchzuführen. Wie gesagt: Eine Motivationsquelle ist wichtig und ich habe zwar meine Probleme gesehen aber hatte wohl doch nicht den großen Druck etwas daran zu ändern. Den habe ich nun und die Veränderungen sind aus meiner Sicht auch eindeutig zum Positiven. So kann das Leben weitergehen!

Was das für 2017 bedeutet? Hoffentlich, dass es ein paar Extreme weniger haben wird als 2016 :smile: . Würde mich tatsächlich mit etwas durchschnittlichem Familienleben zufriedengeben. In Ruhe ein wenig am Haus werkeln, vielleicht endlich wieder in meine Hobbies zumindest ein bisschen zurückzufinden und sowas. Mal schauen was daraus wird oder ob das Leben etwas Anderes plant (nein, keine Kinder – höchstens Katze Nr. 4).

Epilog

Und damit dürfte sich diese Textwand nicht nur knapp auf Platz 7 der längsten Einträge einsortieren, sondern nun auch zu seinem Ende kommen. Wie immer wisst ihr wieder etwas mehr über mich als ihr vermutlich wissen wolltet. Zeit also den Spieß umzudrehen und euch die Frage zu stellen: Wie war euer Jahr 2016?

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