mem-o-ry – 2. The act or an instance of remembering; recollection
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Wie? 2019 ist auch schon fast vorbei? Irgendwie kann ich das nicht so recht glauben. War gefühlt ein sehr komisches Jahr. Ich musste sogar Lysanda fragen, was wir heuer überhaupt so gemacht haben, weil mir irgendwie nur der Freizeitraum einfiel. Waren wir etwa faul? Oder was war los? Vielleicht gibt ja der heutige Beim Christoph Jahresrückblick 2019 Auskunft darauf. Er ist schließlich dafür da noch einmal auf das jeweilige Jahr zurückzublicken. Bevor wir aber zu meinem persönlichen 2019 kommen, wie immer erst der Blick zurück auf das Jahr für Beim Christoph. Die nachfolgenden Zahlen in Klammern sind wie gewohnt die Werte des Vorjahres (also 2018) und alles ist Stand 29.12.2019.

Einträge und Autoren

55 (55) Einträge haben euch 2019 größtenteils an einem Montag erwartet (die anderen waren die Oster-, Weihnachts- und Neujahrsgrüße). Es gab‘ also glücklicherweise keine Überraschungen, schließlich deuten Sondereinträge ja meist auf einen Haustier-Todesfall hin und das wollen wir ja nicht.

Doch diese Zahl alleine spricht natürlich nicht die ganze Wahrheit, denn 6 (2) dieser Einträge tragen die Kategorie Gastbeiträge. Zwei davon stammen zwar auch aus diesem Haushalt und wurden technisch gesehen trotzdem von mir in den Computer gehackt, da sie mir Lysanda mehr oder weniger diktiert hat. Aber die restlichen vier sind tatsächlich seit langem mal wieder Inhalte von anderen Menschen außerhalb der Casa Lysanda. Oder genauer gesagt: Azzkickr ist „endlich“ eingeknickt und hat nicht nur seinen 25., sondern sogar gleich Gastbeitrag 25 bis 28 verfasst. Genial und erneut vielen herzlichen Dank dafür! Ich weiß, dass es dir dann doch schwerer gefallen ist als du es dir gedacht hast. War aber nicht nur nett mal wieder was von unseren Hardwareexperten zu hören – ich hatte dadurch seit langem auch mal wieder eine nette Verschnaufpause.

Ja, natürlich mache ich mir den Druck mit „Montags immer einen Eintrag“ komplett selbst und nicht jeder Eintrag fließt deshalb einfach so aus den Fingern. Aber ich kann nur erneut wiederholen (hatten wir tatsächlich letztes Jahr an gleicher Stelle schon): Zum einen ist aus meiner Sicht Regelmäßigkeit wichtig, um die Leserschaft nicht zu verprellen. Zum anderen möchte ich ja in der Schreibübung bleiben und ich befürchte durchaus, dass ohne diesen festen Termin mein innerer Schweinhund dann doch die meiste Zeit die Oberhand gewinnt. Es gibt schließlich immer etwas anderes zu tun wie z.B. FarCry Primal weiterspielen.

Doch ich schweife schon wieder ab. Die Rangliste der Autoren sieht nun so aus:

Azzkickr könnte sich nun für 2020 vornehmen die 30 voll zu machen. Warte immer noch auf seine Meinung zum Thema „VR“ und/oder eine Abhandlung über die Spiele von David Cage. Oder irgendetwas anderes, was nicht mit Religion oder Politik zu tun hat. Beim Christoph hat sein Themenspektrum ja bekanntlich in den letzten vier Jahren stark erweitert :smile: . Rondrer könnte beispielsweise nun ohne Probleme über seine Erfahrungen zum Thema „Eigentumswohnung“ berichten. Und alle anderen sind selbstverständlich ebenfalls eingeladen mir einen Text zum Veröffentlichen anzubieten, wenn ihnen etwas unter den Fingernägeln brennt und es aus ihrer Sicht interessant für die Zielgruppe ist. Ich verlange nur eine Mindestlänge (um die 900 Wörter) :smile: . Nein, die nutzlosen Marketingdeppen, die mich dauernd per Mail anschreiben und eine Kooperation wollen sind davon explizit ausgenommen. Ich veröffentliche keine Werbetexte! Wenn der ein oder andere Eintrag von mir etwas zu enthusiastisch erscheint, dann liegt das ganz alleine an mir und nicht, weil ich dafür bezahlt wurde oder er von einer Agentur verfasst wurde.

Die Inhalte

Stellt sich als nächstes die Frage, was denn so die Inhalte dieser ganzen Einträge war. Gefühlt dominierten Berichte über irgendwelche Hardware. Gleichzeitig habe ich bewusst die Anzahl der Gesundheits-Texte heuer etwas reduziert. Nicht, weil ich nicht noch genug Themen auf meiner Liste hätte. Mehr, um euch nicht zu nerven und gleichzeitig noch etwas mehr Erfahrung zu sammeln mit dem ein oder anderen Nahrungsergänzungsmittel und so. Wird also vielleicht 2020 wieder etwas mehr werden :wink: . Aber warum im Dunkeln stochern, wenn Rondrers tolle Statistik (die er ebenfalls nach dem PHP-Versionswechsel reparieren musste) direkt die Antwort ausspuckt, welche Kategorie wie oft einem Eintrag zugewiesen wurde:

Auf dem oberen Platz hat sich im Vergleich zu 2018 nur wenig getan. 21 (23) Einträge gehörten in die Kategorie Spiele und 15 (15) Stück davon enthielten irgendeine Art von Erfahrungsbericht. Trotz aller Ablenkung bleiben wir hier bei Beim Christoph also weiterhin unserem Kernthema treu (zum Leidwesen der Katzen- und Gesundheitfans :smile: ). Gut zugelegt haben hingegen die Berichte über Bücher, Filme & Musik mit 11 (3) Zugängen sowie wie erwartet Hard- und Software mit 9 (3) Einsätzen. Katzen mit 4 (6) sowie das Thema Gesundheit mit 4 (9) standen hingegen nicht so sehr im Vordergrund. Dabei hatten wir dank gleich drei Zahn-OPs und mehrere explodierende Katzenfutterdosen durchaus etwas Action in diesem Bereich.

Bleibt noch die eine Kategorie zu erwähnen, die erstmals seit 2012 einen Zuwachs verzeichnen konnte: GamersGlobal! Ja, die Seite gibt es immer noch und hat 2019 ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Da durfte ich natürlich ein bisschen mitmachen. War auch ganz nett mal wieder eine etwas größere Reichweite zu haben aber der Fokus der dortigen Berichterstattung ist halt leider mittlerweile fast zu 100% Videocontent, was ich persönlich sehr schade finde und mich überhaupt nicht anmacht. Andererseits war schon zu meiner aktiven Zeit klar, dass man mit den ausführlichen Texten zwar als Redakteur seine Befriedigung findet aber sie die aller wenigsten Leute tatsächlich komplett lesen. Wenn Videos also nun die bessere Alternative sind (kosten ja auch viel Zeit), dann ist das so.

Zwischenfazit

Aber zurück zu Beim Christoph: Unterm Strich bin ich mit meinem Output absolut zufrieden. Es gibt weiterhin eine gewisse Themenvielfalt, die es mir erlaubt Tagesformabhängig zu Tippen und eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Gleichzeitig schreibe ich im Bereich der Unterhaltungsmedien eher über alte Schinken (Spiele, Filme, Serien) oder obskurere Sachen (englischsprachige Videospielebücher). Das interessiert wahrscheinlich noch weniger Leute als es solche Erfahrungsberichte sowieso schon tun. Bei unseren Backlogs ist schließlich klar, dass ein Titel von 2014 wenig Chancen hat rausgeholt zu werden egal wie viel ich ihn über den Klee lobe. Aber am Ende des Tages muss es ja vor allem mir Spaß machen darüber zu schreiben und das tut es speziell beim Thema Videospiele einfach immer noch sehr. Da ist es mir egal wie alt das jeweilige Spiel ist. Und speziell bei den Büchern gibt es selbst im englischsprachigen Raum viel zu wenige Berichte dazu. In diesem Sinne sehe ich aktuell keine Notwendigkeit daran irgendetwas zu ändern.

Bitte? Was mit Videos, Podcasts, Garry’s Mod und Signaturen wäre? Keine Ahnung. Diese Worte sagen mir nichts. Ist das was Esoterisches? Wird das von der Krankenkasse bezahlt? Egal, damit hab‘ ich nichts am Hut. Manchmal kommt ihr auf echt komische Gedanken, liebe Besucher.

Der Umfang

Viel wichtiger als der eigentliche Inhalt, sind aber für mich natürlich die harten Zahlen, die damit am Ende verbunden sind. Nein, dieser Satz war nicht ganz ernst gemeint. Aber die oben beschriebene Mindestlänge für die Montagseinträge ist nicht nur eine Konsequenz aus den Anfangsjahren dieser Webseite, sondern soll außerdem sicherstellen, dass jeden Besucher pro Woche ein Mindestmaß an Inhalten erwartet und ich nicht einfach irgendetwas hinrotzen kann. Schließlich gibt es ja nur noch diesen einen Eintrag. Normalerweise klappt das auch, wenn einem nicht gerade eine Hand fehlt. Und – das ist der Fluch von Rondrers Statistikfunktion – es ist definitiv ein Ansporn für mich immer zumindest das Niveau des Vorjahres zu halten. Was mir heuer offensichtlich gelungen ist, denn es waren durchschnittlich 1.453,0 (1.430,8) Wörter pro Eintrag. Damit habe ich nicht nur das Niveau von 2018 gehalten, sondern sogar übertroffen und gleichzeitig erneut einen neuen Rekord aufgestellt. Wahnsinn!

An diesem Wert waren selbstverständlich auch die Gastbeiträge von Azzkickr beteiligt, der gefühlt ein wenig Angst hatte überhaupt eine DIN-A4-Seite voll zu bekommen – und dann werden daraus gleich vier Einträge mit durchschnittlich 1584,3 Wörtern. Superb!

Insgesamt stecken in den 55 Einträgen 79.913 Wörter (78.694). Quasi wieder ein ganzer Roman und über dem Durchschnitt von 73.643,6 (72.076,25) der letzten Jahre seit der Umstellung von zwei richtigen Einträgen auf einen pro Woche.

Bin gespannt, ob 2020 die Zahl ähnlich ausfallen wird. Gefühlt entwickelt sich das durchaus zu meinem aktuellen Output-Niveau. Und das finde ich gut so. Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten 52 Wochen lang über 1.400 halbwegs sinnvolle Wörter aufs (digitale) Papier zu bringen :smile: . Das sind immerhin rund 1 1/2 DIN A4-Seiten in Word. Die hab‘ selbst ich nicht immer so schnell zusammen. Übrigens sind wir damit nun bei 1.290.379 Wörtern verteilt auf 1.539 Einträge. Macht 838 (815) Wörter pro Eintrag. Mal schauen wie viele Jahre es noch dauert, bis dieser Wert bei 900 liegt.

Überschaubare Beteiligung

Bleibt zu guter Letzt noch das Thema Community-Beteiligung. Die lag mit 71 (46) Kommentaren erfreulicherweise etwas höher als in den beiden vergangenen Jahre (Danke dafür!) und entspricht damit einem Durchschnitt von 1,3 (0,8) pro Eintrag. In der Realität sind aber nur unter 19 (21) der 55 Einträge tatsächlich welche zu finden. Allein 16 Stück davon unter den vier Texten von Azzkickr. Mit 7 (13) Stück die meisten Kommentare in diesem Jahr gab es hingegen unter diesem Eintrag. Die hatten jedoch – wie in guten, alten Zeiten – größtenteils nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun :smile: .

Sonderlich lang waren diese Kommentare mit 70,3 (93,3) Wörtern aber heuer nicht. Damit liegt 2019 sogar unter dem Gesamtdurschnitt über alle derzeit 6.671 Kommentare auf Beim Christoph von 76,0 Wörter. Alle Kommentare zusammen ergeben übrigens 507.153 Wörter.

Mit 27 (11) stammen wie immer die meisten davon von mir. Möchte ja die Diskussion am Laufen halten. Vielleicht würge ich sie damit auch nur ab – keine Ahnung :wink: . Insgesamt haben 9 (10) verschiedene Personen unter 11 (12) Namen (speziell Rondrer wechselt gerne zwischen „Rondrer“ und „Ron“) etwas gesagt. Neben mir am mitteilsamsten waren die üblichen Verdächtigen: Azzkickr mit 12 (9), Ronder mit 8 (5) und ein gewisser DQ mit 5 (2).

Google

Bevor wir nun Beim Christoph hinter uns lassen, möchte ich euch eine weitere Statistik natürlich nicht vorenthalten. So habe ich Google Analytics zwar rausgeworfen aber ganz aus den Fängen von Google entkommen ist die Seite trotzdem nicht. Und zwar trackt Google natürlich weiterhin alles rund um das Thema Suchanfragen. Das ist für Beim Christoph komplett DSGVO-konform, da die Seite damit nichts direkt zu tun hat. Wie heißt es so schön? „Der Suchprozess ist eine Sache zwischen dem Benutzer und Google“. Ich kriege am Ende nur ein gesammeltes und völlig anonymisiertes Ergebnis angezeigt. Dieses ist in drei Kategorien unterteilt: Web-Suche, Bild-Suche und Video-Suche. Da ich aber in letzterem nur äußerst selten gefunden werde, lassen wir das mal unter den Tisch fallen.

Google Web-Suche

Auszug aus der Google Search Console

Insgesamt wurde Beim Christoph 221.485 mal Personen in der Google-Suche angezeigt und dann 2.668 mal tatsächlich angeklickt. Macht eine sogenannte Conversion-Rate von 1,2%. Und durchschnittlich steht Beim Christoph auf Platz 31,7 der Suchergebnisse.

Am häufigsten zu sehen ist die Seite lustigerweise immer noch beim Begriff „christina stürmer nackt“ mit 2.730 Impressionen und immerhin 37 Klicks. Ja, ihr lest richtig: Das schon 2006 völlig veraltete „Meme“ (gab’s den Begriff damals überhaupt schon?) Ist immer noch hochaktuell. Weniger Impressionen aber dafür mit 69 die meisten Klicks bei nur 337 Impressionen in der Web-Suche hat der Begriff „deutsche reihenhaus blog“. Fragt mich nicht, warum Google das so hoch priorisiert. Ich habe dieses Unternehmen nur ein einziges Mal erwähnt. Aber vermutlich weil es ein Link ist und der Anwender am Ende des Tages tatsächlich dort landet, wo er hin will? Auf Platz 2 liegt hingegen der Begriff „wasserstoffperoxid nasenspray“ mit 46 Klicks bei 1.049 Impressionen. Was eine wunderbare Überleitung zu den Top-3-Einträgen aus Sicht von Google ist:

  1. Köpertuning: Wasserstoffperoxid mit 430 Klicks bei 12.416 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 210 Klicks bei 13.477 Impressionen
  3. Körpertuning: Trinkwasser mit 127 Klicks bei 2.080 Impressionen

Man sieht: Wenn es um die SEO geht, dann kommt man um Gesundheitsthemen einfach herum. Einträge mit oder über Spiele sind in den Top 10 tatsächlich überhaupt nicht enthalten.

Google Bild-Suche

Beim Christoph wird in der Bild-Suche zwar mit 473.176 Impressionen mehr als doppelt so häufig angezeigt wie in der Web-Suche. Die Conversation-Rate dieser Impressionen liegt aber bei mageren 0,2% also 776 Klicks. Und auch die Position ist mit 87,8 ziemlich weit hinten in der Liste. Die Top-3-Begriffe sind zudem sehr einseitig, denn sie sind alle eine Kombination aus „garten“, „zaun“ und „katzensicher“. Gefolgt von „reha-zentrum utersum auf föhr“. Entsprechend ist die Liste der Top-3-Einträge wenig überraschend folgende:

  1. Tagebuch eines Hausherrn #23 mit 92 Klicks bei 9.444 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 68 Klicks bei 9.576 Impressionen
  3. Nochmal drei Wochen auf der Insel mit 58 Klicks bei 7.538 Impressionen

Wenn ich mich intensiver mit dem Thema Search Engine Optimization beschäftigen würde, könnte ich mit den ganzen Informationen sicherlich was Tolles anfangen. Aber so ist es immerhin ganz nett zu wissen, dass zumindest ein paar Einträge aus Sicht von Google einen Mehrwert haben :smile: .

Fazit

Und damit sind wir am Ende der Statistiken angekommen. Unterm Strich gab‘ es abseits der überraschenden Gastbeiträge von Azzkickr keine wirklichen Besonderheiten aus meiner Sicht. Ihr habt wie immer pünktlich an jedem Montag in diesem Jahr um Mitternacht einen neuen Eintrag vorgefunden und die Themenvielfalt war zwar prinzipiell wie gewohnt Spielelastig aber eben nicht nur ausschließlich. Stattdessen war 2019 erneut für jeden etwas dabei (auch für die Damen vom Katzenstammtisch :wink: ). Gleichzeitig habe ich mich über jede E-Mail gefreut, die mich über einen neuen Kommentar informierte – okay, fast jede. 2-3 Spambots haben es doch durchgeschafft… Und im Hintergrund habe ich selbstständig hier und da an ein paar Schrauben gedreht, um die Seite weiterhin möglichst zeitlos aber modern zu halten ohne Rondrer zu sehr belästigen zu müssen. Was will man als Webmaster mehr? Bitte? Mehr Besucher und mehr Kommentare? Ja, natürlich aber passt schon. Ich bin grundsätzlich weiterhin zufrieden mit meiner kleinen Ecke des Internets, die tatsächlich bald ihren 20. Geburtstag feiert (2021). Und obwohl ich immer behaupte, dass ich das alles hauptsächlich für mich tue:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Danke, dass es euch gibt und ich euch einen Mehrwert biete, für den es sich lohnt regelmäßig vorbeizuschauen!

2020 wird es vermutlich keine Überraschungen geben aber man soll ja niemals nie sagen. Außerdem ist etwas Beständigkeit in der heutigen, doch sehr turbulenten Zeit sicherlich ganz nett.

Aus dem Leben des Webmasters

Nach dem eher von Fakten dominierten Rückblick auf die Webseite, kommen wir wie immer noch zum persönlichen Teil des Jahresrückblicks. Ich halte euch zwar sowieso schon über das Jahr hinweg zumindest über die großen Sachen auf dem Laufenden. Es ist aber auch für mich praktisch die wichtigsten Highlights an einer Stelle nachlesen zu können. Außerdem muss ich noch ein bisschen was schreiben, um einen neuen Rekord bei der Anzahl der durchschnittlichen Wörter pro Eintrag aufzustellen. Wenn ich das nicht tue, muss ich oben den kompletten Abschnitt umschreiben und das wollen wir doch nicht, oder? :smile:

Die liebe Arbeit

Motivation (Symbolbild)

Wie oben geschrieben hat das Jahr irgendwie für mich nicht so recht stattgefunden. Dabei ist es nicht so, dass wir heuer nur auf der faulen Haut gelegen und die meiste Zeit nur Katzen gestreichelt haben. Das fing schon mit der Arbeit an, wo es echt drunter und drüber ging (und immer noch geht). Erst war da vor Ostern der Zwangsumzug (ja, ich bezeichne es bewusst so) in ein lautes Großraumbüro mit Desksharing. Desksharing bedeutet, dass nicht jeder einen festen Arbeitsplatz hat und sich theoretisch jeden Tag einen neuen suchen muss. Obwohl wir gar nicht so weit pendeln (13km pro Strecke) müssen und unsere Arbeitsplätze zu Hause auch dank der Katzen nicht ganz optimal sind, machen wir deshalb jetzt mehr Home Office. Der Unterschied zu einem echten Heimatsarbeitsplatz ist, dass der Arbeitgeber dafür nicht bezahlen muss – quasi eine Win-Win-Situation für ihn. Er muss weniger Arbeitsplätze im Büro bereitstellen und trotzdem keine in der Wohnung des Mitarbeiters bezahlen. Aber wenn mehrere Leute gleichzeitig telefonieren und schlimmstenfalls zusätzlich Leute laut quatschend über den Gang laufen ist das einfach kein gutes Arbeitsklima. Versteh‘ echt nicht, warum sowas in Unternehmen immer noch gemacht wird. Wem gesunder Menschenverstand nicht reicht, der hat mittlerweile Zugriff auf haufenweise Studien, die zeigen, dass Großraumbüro für die Produktivität und die Mitarbeitermoral total beschissen sind…

Und dann kam die angekündigte Umstrukturierung. Die hatte zur Folge, dass wir erst einige Monate faktisch gar keinen Vorgesetzten hatten und jetzt seit Mitte des Jahres Teil eines anderen Teams mit anderen Regeln und anderen Erwartungen/Herausforderungen sind. Immerhin kannten wir die Truppe vorher schon und haben mit ihnen zusammengearbeitet. Und wir haben unsere alten Themen mitgenommen im Gegensatz zu manch‘ anderem Kollegen. Im Zuge dessen haben wir vor kurzem auch unseren ersten Onlinevortrag live vor 90 Teilnehmern gehalten. Wie bei jeder Umstrukturierung ist das größere Problem, dass alte Kommunikationswege nicht mehr vorhanden sind (gefühlt ist das ihr einziger Zweck!) und die Neuen erst noch gefunden werden müssen. Echt blöd, wenn man seine Arbeit nicht anständig erledigen kann nur, weil sich keiner mehr zuständig fühlt. Da sinkt selbst bei mir etwas die Motivation. Aber wie heißt es so schön? Auch dafür werden wir Mitte des Monats bezahlt und aus meiner Sicht bin ich weiterhin an der für mich (und die Firma) richtigen Stelle im Unternehmen. Insofern: Bei allem Gemecker geht es mir immer noch gut auf der Arbeit.

Die liebe Freizeit

Die fertige Chill- und Leseecke

Und Zuhause? Da waren wir irgendwie fast ausschließlich mit dem Freizeitraum beschäftigt, der jetzt über Weihnachten tatsächlich endgültig fertig geworden ist (die Regale sind schon mit Büchern gefüllt). Hat sich etwas hingezogen, da wir halt nicht jedes Wochenende dran gearbeitet haben. Und die letzten Regale sind uns auch erst vor kurzem zugeflogen (fünf Regale auf einen Schlag kostenlos bekommen!). Aber unser Haus, unser Tempo :smile: . Priorität hatte sowieso nur die Hälfte mit den Fitnessgeräten, weil unser Vertrag mit dem Fitnessstudio ausgelaufen ist und die hatten wir rechtzeitig fertig. Nutzen das Angebot selbstverständlich fleißig, obwohl die Kilos trotzdem irgendwie nicht schwinden wollen. Irgendwas läuft da aktuell verkehrt. Egal. Thema für 2020. Fakt ist: Der Raum ist fertig, sieht schick aus und erfüllt unsere Anforderungen. Die offizielle Einweihung ist dann morgen Abend, wenn wir uns dort mit den Katzen die Zeit vertreiben, um dem Feuerwerk zu entgehen (Balu kriegt da echt massiv Panik!).

Parallel habe ich die ganzen Vorbereitungen für den Tiefbau für Zuwasser, Abwasser und Gas getroffen. Wir hatten uns zwar gewünscht, dass das dieses Jahr noch klappt. Aber Handwerker sind bekanntlich komplett ausgebucht derzeit. Derzeit hoffen wir, dass es im Februar im Außenbereich soweit sein wird und wir dann von März bis Mai die Innenarbeiten (Austausch der Heizung, Umbau der Abwasserverteilung, Rückbau des Öltanks) durchführen können. Die zweite Jahreshälfte wird dann vermutlich durch die Renovierung des Kellerflurs dominiert. Das machte dieses Jahr noch keinen Sinn aufgrund der geplanten Arbeiten. Mal abgesehen davon, dass diese doofen Raufasertapeten einfach nicht von der Wand runterwollen. Aber jetzt bin ich schon in die Vorschau abgedriftet. Es soll doch ein Rückblick sein und ihr werdet zu dem Thema noch mehr als genug von mir Lesen. :smile: .

Die lieben Viecher

Im Dezember hatten wir dann nochmal mit dem katzensicheren Garten zu tun. Unsere Nachbarn haben nämlich gepetzt, dass der Drecksack Pichu doch wieder eine Lücke gefunden hat. Und angeblich wäre sogar Maya mal im Sommer draußen gewesen. Der ist aktuell aber zu kalt draußen, entsprechend werden wir das Loch wohl erst flicken, wenn es wieder wärmer ist. Pichus Ausgang mussten wir hingegen direkt beheben. Wir wussten auch ungefähr, wo er rausgeht und haben als erste Maßnahme das dortige Katzennetz durch eine Plexiglasplatte ersetzt. Das reichte aber nicht, wie wir dank unserer Katzenkameras (mehr dazu in einem der kommenden Einträge) feststellen mussten. Er sprang tatsächlich nicht direkt auf das Dach des kleinen Außenschuppens, sondern nutzte die Wand als Sprungbrett. Also haben wir dort ebenfalls noch eine Plexiglas-Platte hingemacht. Ja, wir sind das Plexiglas-Haus. Egal ob drinnen oder draußen, irgendwie haben wir überall einen Einsatzfall dafür, um die lieben Katzen vor sich selbst zu schützen.

Drei zufriedene Katzen

Die haben uns 2019 sowieso wieder viel Geld gekostet. Und damit meine ich nicht das Katzenfutter, sondern die besagten drei Zahn-OPs von Balu und Maya. Aber man muss ganz klar sagen: Bei Maya hätten wir das schon viel früher machen sollen. Seit die Zähne raus sind, geht es ihr so viel besser, dass ist der Wahnsinn. Sie hat deutlich zugenommen, muss nur noch hin und wieder mal nießen und ist noch munterer als sie es sowieso schon war. Entsprechend nerviger ist der kleine Wirbelwind geworden. Wir nennen sie jetzt liebevoll Tacker, weil sie ja nur noch vier Zähne hat und fleißig beim Spielen versucht irgendwo reinzubeißen. Wie gesagt: Nervig aber echt schön zu sehen, wie gut sie aufgeblüht ist. Zum Glück geht sie nicht nur uns, sondern auch ihren Mitbewohner auf den Geist. Da werden entsprechend hoffentlich 2020 ein paar neue Freundschaften entstehen. Und den anderen vier? Denen geht es auch prächtig.

Epilog

Damit wäre tatsächlich schon alles gesagt. Das Jahr ging wahnsinnig schnell rum und wir haben einiges erledigt, auch wenn nicht alles berichtenswert oder so einschneidend :wink: war wie meine Handverletzung. Wir können uns also definitiv nichts vorwerfen, höchstens, dass wir Sailor Moon immer noch nicht fertig haben (sind bei Folge 173 von 200 – 35 Folgen in 2019 geschafft quasi). Die Serie ist echt anstrengend. Im Kern leben wir aber einfach weiterhin unser Leben, haben uns immer noch lieb, arbeiten am Haus, kümmern uns um unsere Gesundheit, pflegen unsere Vierbeiner, gehen fleißig Geld verdienen und ich zocke am Wochenende ein paar Stunden. Quasi genau der gleiche Epilog, wie ich ihn im letzten Jahr verfasst habe :smile: . Aber zumindest ich persönlich finde das wirklich nicht schlimm, wie ich nochmal betonen möchte. Ich weiß, dass es Leute gibt die müssen immer auf Jück sein. Die müssen jedes Wochenende irgendwo hinfahren, freitags immer Party machen und jedes Jahr mindestens zwei Wochen irgendwo ihren Urlaub verbringen. Für Lysanda und mich wäre das nur anstrengend. Wir sind lieber in unserem schönen Zuhause bei den Katzen und machen unser Ding. Das ist für uns Entspannung.

Nun zu euch: Wie war euer Jahr 2019?

Crysis

Crysis sieht auch heute noch super aus! (Herstellerbild)

Schafft Azzkickr mit Hilfe seiner neusten Daddelkiste endlich konstante 30fps in Crysis oder muss er eine weitere Hardware-Generation warten, bevor er Cryteks FPS-Meisterwerk in aller Pracht ruckelfrei genießen kann? All das und noch viel weniger werdet ihr heute nicht erfahren, denn den vierten Eintrag u.a. mit der Enthüllung seiner Grafikkarte und den dazugehörigen Benchmarks gibt es erst frühestens kommende Woche. Und selbst dann ist es vermutlich unwahrscheinlich, dass er sich getraut hat Crysis zu testen :smile: .

Kommen wir stattdessen heute erneut zu mir. Was habe ich denn so die letzten Wochen getrieben – also außer ChuChu bei der Arbeit zuzuschauen? Nun, unter anderem habe ich ein paar Bugs auf der Webseite gefixt. Das Update auf die PHP-Version 7.73 hat BeimChristoph irgendwie nur sehr schlecht vertragen. Nein, Rondrer war daran aus meiner Sicht nicht schuld. Sein Code für das zugrundeliegende WordPress-Theme besteht größtenteils nur aus dem Aufrufen von an anderer Stelle definierten Variablen an der richtigen Stelle. Ist nicht negativ gemeint, aber dadurch kann da nicht wirklich viel kaputt gehen. Stattdessen war sowohl WordPress selbst als auch ein paar meiner Plugins die Übeltäter. Das ist halt der Nachteil, wenn man fremden Code einbindet.

Plugin-Ärger

Ein Großteil hat sich durch Updates automatisch ausgeregelt aber ein Plugin blieb übrig, das weiter fleißig PHP-Errors ausspuckte: Lightbox Plus Colorbox. Das macht u.a. die tollen Vergrößerungen, sobald ihr z.B. ein Bild in einem Eintrag anklickt. Warum auch immer wird die Lightbox Plus Colorbox in der offiziellen WordPress-Plugin-Datenbank nicht mehr geführt. Es gab‘ entsprechend seit mittlerweile über vier Jahren kein automatisches Update mehr. Auf der offiziellen Homepage des Plugins gibt es immerhin eine neuere Version 2.8 von 2016. Ebenfalls nicht taufrisch aber immerhin etwas. Also hab‘ ich mir die geholt und installiert. Problem gelöst? Nein, nicht ganz. Zum einen war PHP immer noch nicht ganz glücklich. Und zum anderen hatte der Autor mit dieser Version eine Verbindung zu einem Content Delivery Network eingebaut, um aktuelle jQuery-Bibliotheken zu ziehen. Das ist aber dank der DSGVO für mich nicht mehr vertretbar.

Lightbox Plus Colorbox

Codeauszug aus besagtem Plugin

Ich hatte also die Wahl entweder mir ein Ersatzplugin zu suchen (was extrem schwierig ist bei sowas…) oder, was man normalerweise nicht tun sollte, selbst Hand anzulegen. Grund ist ganz einfach, dass beim nächsten Update die eigenen Änderungen überschrieben werden. Da das Plugin aber scheinbar eh keinen offiziellen Support mehr erhält, habe ich mich für letztes entschieden. Und da ich niemanden Dumm sterben lassen will: In der Datei action.class.php sind die URLs zum CDN. Die habe ich einfach alle auf meinen Server abgeändert. Die angeforderten Dateien liegen eh im Plugin-Ordner bereit, falls vom CDN ein Timeout kommt. Ist vermutlich in Sachen Performance nicht die optimalste Lösung aber zum kompletten Umprogrammieren der Funktion bin ich dann doch (noch) zu blöd. Die PHP-Fehler versteckten sich hingegen in der Datei Minifier.php. Ich glaub‘ es war ein simples „Habe x erwartet, aber y bekommen“, wo ich als Lösung nur einen Begriff durch einen anderen ersetzen musste.

Update: Das Plugin ist aufgrund der Probleme mit dem €-Zeichen jetzt doch rausgeflogen. Stattdessen bin ich jetzt mal testweise auf Simple Lightbox umgestiegen.

Gleichzeitig habe ich das Plugin Lightbox Gallery deinstalliert, weil ich feststellen musste, dass sich die beiden beißen. Ich dachte bislang man benötigt beide, um die gewünschten Funktionen zu haben bzw. das eine für die Vorschauen, das andere für meine beiden Bildergalerien. Das war aber ein Irrglaube. Stattdessen führte es dazu, dass in der Großansicht der Text überlappend dargestellt wurde (passiert immer noch, wenn das Bild nicht breit genug ist, aber das lässt sich nicht ändern) und nach dem Update die Galerien wieder nicht so funktionierten, wie ich das wollte. Jetzt sollte es aber passen.

WordPress-Ärger

WordPress hat hingegen nach dem zum PHP-Update gehörenden Switch auf Version 5.3 plötzlich haufenweise „?“ in meine Einträge eingebaut. Der Fehler war schnell identifiziert: Anders als scheinbar jeder andere Blogger – zumindest ist der neue Gutenberg-Block-Editor absolut nicht darauf ausgelegt, weshalb ich weiter den Classic Editor nutze -, schreibe ich meine Einträge (wie jetzt gerade im Moment) in Microsoft Word und kopiere sie erst am Ende ins System. Leider hat Word hier und da seine eigene Interpretation was Zeichen angeht. Das ist prinzipiell für mich nichts Neues, weshalb ich schon vorher immer den Umweg über Notepad gegangen bin und z.B. die „…“ im Nachgang manuell ersetzt habe. Scheinbar ist jedoch diese Toleranz gegenüber Word-„Symbole“ ganz entfernt worden. Aber gut: Kein unlösbares Problem, weshalb auch bislang unkritische Zeichen plötzlich zum Fragezeichen wurden. Mit dem Plugin Better Search Replace konnte ich in der Datenbank aber nach und nach alle entsprechenden „?“ finden und durch das korrekte, HTML-gültige Zeichen ersetzen. Und seitdem achte ich eben noch stärker darauf in Notepad auch wirklich alle Zeichen zu korrigieren.

Blieb nur eine Sache übrig, die mir schon ewig auf den Zeiger geht, für die ich aber bislang keine Lösung gefunden hatte. Es ist nämlich durchaus keine Absicht von mir gewesen statt „€“ immer „Euro“ zu schreiben. Es hat nur schlichtweg nicht funktioniert. Also im WordPress-Editor schon aber auf der Webseite wurde daraus ein „?“. Also habe ich mich jetzt ebenfalls mal hingesetzt und geschaut woran es liegt. Zuerst hatte ich die im Verdacht, dass die Datenbank mit dem falschen Zeichensatz definiert ist. Aber dort ist das „€“ korrekt sichtbar. War also nicht der Verursacher. Am Ende meiner irgendwie doch sehr langen Recherche bin ich dann auf die Lösung gestoßen: WordPress war schuld.

Datenbankscreenshot

Auszug aus der MySQL-Datenbank

Und zwar wird der Zeichensatz beim erstmaligen Anlegen einer Datenbank durch WordPress in der wp-config.php definiert. Da stand auch „utf8“ drin (und in dem Modus sind die Datenbank), so ist es nicht. Wobei heutzutage wohl „utf8mb4“ richtiger wäre, wie ich jetzt gelernt habe. Aber ich habe mich ehrlich gesagt nicht getraut die Datenbanken zu switchen. Scheint viel zu viel schief gehen zu können dabei. Der Übeltäter war hingegen der „collate type“, bei dem so schön als Kommentar dransteht „sollte nicht geändert werden“. Die Definition war aber leer. Also habe ich spaßeshalber mal „utf8mb4_general_ci“ eingetragen (obwohl die mySQL-Datenbank technisch gesehen auf „utf8_general_ci“ sitzt) und siehe da: €s soweit das Auge reicht :smile: . Perfekt.

Update: Stellte sich heraus, dass das Problem scheinbar nicht die WordPress-Einstellungen war, sondern tatsächlich das Lightbox Plus Colorbox-Plugin. Ich versteh’s ned… :smile:

Und was hat sich sonst an der Seite getan, wenn wir schon dabei sind? Nun, oben unter „Serien“ habe ich mal Links zu den Serien-Einträgen zu den Themen Körpertuning, Tagebuch eines Hausherrn und Aus dem Leben des Webmasters ergänzt. Und vor längerer Zeit habe ich das Twitter-Plugin ausgewechselt, weil das alte ebenfalls keinen Support mehr hatte und nicht mehr funktionierte. Mal schauen wie lange das überhaupt noch existiert (meine Twitter-Nutzung ist massiv im Keller). Und zu guter Letzt habe ich tatsächlich Antispam Bee zumindest deaktiviert. Ich habe schon seit längerem bemerkt, dass seit meinen Änderungen für die DSGVO das Spamvolumen von teilweise 200 und mehr Kommentaren pro Tag auf faktisch „0“ gesunken ist. Also brauche ich auch derzeit das Plugin nicht. Hatte seit der Deaktivierung nur einen einzigen Spamkommentar. Mal schauen ob das so bleibt, oder ob das irgendwann wieder schlagartig ansteigt und ich das Plugin doch wieder brauche.

Und das war’s in Bezug auf die Änderungen an BeimChristoph. Nichts weltbewegendes und wenig, was für euch tatsächlich sicht- oder spürbar ist. Aber ab und zu ein bisschen Staubwischen und Putzen ist nie verkehrt :smile: .

Themawechsel

iPhone 11

Da ist ein Balu auf meinem Handy!

Kommen wir jetzt mal zu was anderem, denn ob ihr es glaubt oder nicht: Ich hatte ursprünglich nicht geplant so lange über die PHP-Umstellung zu referieren. Stattdessen standen drei andere Stichworte auf meiner Liste. Kommen wir also zumindest noch zu einem davon (die anderen sind durchgespielte Spiele): Ich habe mir ein neues Smartphone gegönnt. Der Hauptgrund ist so dämlich wie banal: Magic: The Gathering – Puzzle Quest kam mit meinem iPhone 6 Plus nicht mehr klar. Mit Version 3 fing das Spiel an immer häufiger abzustürzen und mit jedem Update wurde es schlimmer bis hin zur vollständigen Unspielbarkeit. Die Vermutung in den Foren ist (die Entwickler haben sich bis heute nicht dazu geäußert), dass schlicht die 1 GB Arbeitsspeicher nicht mehr ausgereicht haben, um alle Daten vorzuhalten.

Ein normaler Mensch hätte jetzt vermutlich einfach aufgehört das Spiel zu spielen (was ich auch einige Monate getan habe) und sich anderen Titeln gewidmet – z.B. den jeweils neusten Werken von Kairosoft (ich komm‘ schon gar nicht mehr hinterher!). Aber nach fünf Jahren, ebenso vielen übersprungenen iPhone-Generationen, dem nun erreichten Support-Ende für besagtes iPhone 6 Plus sowie tatsächlich besseren Tarifkonditionen bei einem Wechsel (zumindest für mich als Mitarbeiter) habe ich mir gedacht: Komm, hol‘ dir mal wieder was Neues.

Was es geworden ist? Ein iPhone 11 mit 128GB. Ja, ohne Zusatz. Kein Pro oder gar Pro Max. Ein Goldesel bin ich dann doch nicht und mit dem niedrigsten Tarif (mehr brauche ich nicht) hätten die Dinger immer noch extrem viel gekostet. Und ein Android ist es erneut nicht geworden, weil zum einen Lysanda gefühlt dauernd nur am Fluchen ist (hat ein Samsung Galaxy Xcover 4) und zum anderen, weil ich mir weiterhin einbilde in der iOS-Umwelt „gefangen“ zu sein. Zumindest müsste ich z.B. die Kairosoft-Spiele alle wieder neu kaufen. Und mein Spielstand lässt sich ohne Facebook-Account (ja, ich habe immer noch keinen!) bei Magic: The Gathering – Puzzle Quest sicherlich ebenfalls nicht einfach migrieren. Also bin ich Apple nicht nur erneut treu geblieben, sondern habe auch gleichzeitig noch die schlechteste Variante aus der aktuellen iPhone-Generation erstanden. Was bin ich nur für ein Versager :wink: .

Das Gerät

Und ja, auf den ersten Blick erscheint es wie ein Rückschritt: Das iPhone 6 Plus hat damals schon 1080p bei 401ppi geschafft während das iPhone 11 nur 1792×828 bei 326ppi bringt. Sprich nicht einmal 1080p trotz größerer Bildschirmdiagonale (6,1″ zu 5,5″) und hat gleichzeitig eine Art „Einkerbung“ am oberen Rand mit Lautsprecher und Frontkamera, die in das Display hineinragt, was die Auflösung einiger Apps reduziert und damit zu ungenutztem Raum oder zu Falschdarstellungen in nicht optimierten Apps führt. Und obwohl es kleiner ist (150,9×75,7×8,3 zu 158,1×77,8×7,1mm), wiegt es etwas mehr (194g zu 172g). Den Vergleich zum iPhone 11 Pro Max u.a. mit seinem OLED-Display braucht man da erst gar nicht zu versuchen.

Doch die Realität ist natürlich eine ganz andere. In fünf Gerätegenerationen hat sich einiges getan. Ja, es mag das schlechteste iPhone dieser Generation sein. Mit dem iPhone 6 Plus wischt es trotzdem den Boden auf. Das merke selbst ich als nicht wirklicher Hardcore-Nutzer. So bin ich z.B. beeindruckt wie gut Face ID funktioniert, die verbesserte Kamera (12 MP Zweifach-Kamera) mit ihren neuen Funktionen ist eine coole Sache und natürlich merke ich auch die Power des A13-Bionic-Chips im Vergleich zum alten A8. Magic: The Gathering – Puzzle Quest lädt z.B. deutlich spürbar schneller. Gleichzeitig hält zumindest aktuell noch der Akku angenehm lange.

Umgewöhnung

Magic: The Gathering - Puzzle Quest

Mein Suchtspiel

Der Wechsel ging soweit gut über die Bühne. Dank iCloud-Backup und drahtloser Übertragung vom alten auf das neue Smartphone ist das zwischen zwei iPhone ja tatsächlich nur eine Frage der Zeit. Sogar die Savegames besagter Kairosoft-Titel haben es rübergeschafft (hatte hier mit Verlusten gerechnet – Kairosoft ist in der Hinsicht ein echt unfähiger Verein). Der größte Aufwand war das Umziehen des Google Authenticators, den ich für einen Großteil meiner Zwei-Faktor-Authentifizierungen nutze. Da muss man leider in jedes einzelne Konto reingehen und mit mehr oder weniger Aufwand das alte Gerät entfernen und das neue registrieren. Dank der neuen Bankenrichtlinie PSD2 musste ich das dieses Mal zusätzlich auch noch für die diversen Zwei-Faktor-Systeme meiner Bankkonten tun. Ja, PSD2 mag gut gemeint gewesen sein aber die Umsetzung der Richtlinie ist bei manchen Banken echt total Banane.

Die größte Umstellung für mich als alter iPhone-Nutzer war logischerweise der Wegfall des Home-Buttons (inkl. Fingerabdrucksensor) sowie einer unter anderen damit verbundenen Änderung an den Funktionen der Seitentasten. Letzteres ist echt nervig für jemanden, der kein Siri benutzt. Jetzt muss ich zum Aus- und Einschalten des Smartphones zwei Tasten drücken. Und ja: Ich musste das tatsächlich googlen. Warum das nicht konfigurierbar ist, weiß vermutlich nicht einmal Apple. Ansonsten ist es eine Umgewöhnung z.B. beim Kauf im App Store doppelt auf die Seitentaste zu drücken oder die offenen Apps per Schieben von unten nach oben anzeigen zu lassen. Und bei Apps, die kein Face ID unterstützen jetzt wieder ein Passwort eingeben zu müssen ist natürlich auch eine kleine Umgewöhnung. Grundsätzlich habe ich den Home-Button aber schon nach ein paar Stunden nicht mehr vermisst. Und auch besagte „Einkerbung“ oben am Display stört mich im normalen Alltag nicht. Nur, dass irgendwie Uhrzeit, Empfang und Akkustand in vielen Ansichten nicht mehr angezeigt werden ist doof.  Das dürfte aber eher ein iOS 13-„Feature“ sein als ein iPhone 11-Problem.

Fazit

Ich bereue den Wechsel auf das iPhone 11 also absolut nicht und kann das Gerät erneut nur empfehlen – zumindest, wenn man mehrere Generationen überspringt. Hätte die Investition zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden müssen? Natürlich nicht. Das iPhone 6 Plus hätte trotz fehlender iOS-Updates sicherlich noch 1-2 Jahre durchgehalten. Und ja, auch ohne Magic: The Gathering – Puzzle Quest wäre das Leben irgendwie weitergegangen :wink: . Aber ich vermisse meinen alten Klumpen nicht. Und wenn der eBay-Käufer tatsächlich bezahlt hätte, hätte ich dafür mittlerweile abzüglich Gebühren rund 150 Euro auf dem Konto. So werde ich es wohl nach Abschluss des Kaufabbruchs nochmal neu einstellen müssen. Habe ich schonmal erwähnt, dass eBay gefühlt mittlerweile für Privatverkäufer total scheiße ist? Überall nur noch Scammer und Abmahner unterwegs…

Bis Montag! Dann vermutlich mit dem letzten Teil von Azzkickrs Bericht zu seiner neuen Daddelkiste. Alternativ gibt’s die beiden Durchgespieltberichte.

se-cu-ri-ty (n.) – 3. Something that gives or assures safety, as: c. Measures adopted, as by a sbusiness or homeowner, to prevent a crime such as burglary or assault: Security was lax at the firm’s smaller plant.
TheFreeDictionary

Die letzten Stunden des Jahres 2018 sind angebrochen. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. Dieses Mal tatsächlich mit der Betonung auf „klein“, denn dank der ganzen DSGVO-Thematik habe ich keinerlei Besucherstatistiken mehr. Der heutige Eintrag wird also anders als die letztjährige Variante (Platz 5) nicht in die Top 10 der Rekordeinträge eingehen (dazu braucht es min. 4.500 Wörter – der hier hat „nur“ um die 2.100). Ja, ich weiß nun weder wie viele Leute Beim Christoph aufrufen noch die ganzen völlig überflüssigen Details dazu wie den genutzten Browser. Ich gehe einfach davon aus, dass diese Zeilen noch irgendjemand liest und schreibe vor mich hin :smile: . Und immerhin dazu habe ich noch jede Menge Statistiken. Also lasst uns wie immer damit loslegen. Die Zahlen in Klammern sind die Werte für 2017 und alles ist Stand 30.12.2018.

Einträge und Autoren

Mit 55 (56) Einträgen habe ich euch 2018 beglückt. Das zweite Jahr in Folge in dem es nur montags einen neuen Eintrag gibt.

Zwar ist Lysanda der Meinung, dass dieser feste Termin völlig Banane ist und ich einfach dann was veröffentlichen sollte, wenn ich was getippst habe – sprich wie ich anno 2006 nach der Umstellung der Seite angefangen hatte. Aber ich kenne mich: Ohne diesen festen Termin würde Beim Christoph vermutlich heutzutage ziemlich schnell ins Mittelalter (=Keine Lust-Einträge) zurückfallen. Und der Montag eignet sich einfach am besten, da ich unter der Woche keine Zeit habe am Rechner zu sitzen und der Sonntag normalerweise die 1-2 Stunden bereithält, die ich durchschnittlich fürs Tippen brauche. Ab und zu dauert es etwas länger, wenn das Thema entweder aufwendiger ist (vor allem bei den Gesundheitssachen) oder ich mir mal wieder etwas aus den Rippen saugen muss, also ich nicht so recht in den Schreibfluss komme. Aber so ist das nun einmal beim Schreiben vor allem wenn man zu wenig Erzählungswürdiges erlebt und stattdessen mittlerweile schon 58 Stunden in Kingdom Come: Deliverance versenkt hat.

Immerhin hat mir Lysanda 2018 tatsächlich etwas Arbeit abgenommen (wobei sie natürlich immer mal wieder drüber schaut und mithilft) und ihre ersten beiden eigenen Gasteinträge veröffentlicht. Ich hoffe, da kommt 2019 noch mehr. Also nicht, weil ich ein fauler Sack bin, sondern weil die weibliche Perspektive auf Beim Christoph sicherlich nicht verkehrt ist. Was nicht bedeutet, dass Azzkickr nicht auch endlich mal seinen 25. Eintrag raushauen könnte (ein Abriss über die PlayStation-4-Exklusivtitel vielleicht? Oder endlich seine Meinung zu VR? Oder warum David Cage der beste Spieleentwickler aller Zeiten ist?). Solange erhöhen halt weiter unsere Maskottchen ihren Einträgecount:

Die Inhalte

Inhaltlich hat sich ganz klar der Trend von 2017 fortgesetzt: Der Fokus liegt wieder mehr auf Spielen. Dieses Jahr hatten 23 (19) Eintrage einen entsprechenden Tag und 15 (14) davon waren in irgendeiner Form Berichte über von mir gespielte Titel. Gesundheitseinträge gab es mit 9 (10) hingegen einen weniger genauso wie Katzeneinträge mit 6 (7) Stück).

Aktuell sehe ich nicht, dass sich an dieser grundsätzlichen Verteilung in 2019 etwas ändern wird. Gesundheitsthemen gibt es zwar noch so einige auf unserer ewigen Liste (allein den Eintrag über Vitamin B schiebe ich jetzt schon länger vor mir her) und auch in Sachen Haus wird sicherlich noch das ein oder andere berichtenswerte passieren. Aber Videospiele und alles was dazugehört sind wieder mein Hauptthema – selbst wenn es dank des starken Ein-Spiel-Fokus oft in Bezug auf eigene Erfahrungen wochenlang nichts Neues zu berichten gibt (Kingdom Come: Deliverance wird micht noch seeeehr lange begleiten…). Ich habe allerdings geplant wieder ein paar Einträge mehr zum Thema Bücher, Filme & Musik zu veröffentlichen. Die kamen 2018 sehr kurz (von mir nur ein einziger). Dabei habe ich tatsächlich mal wieder das ein oder andere durchgelesen und in Sachen Soundtracks habe ich sowieso immer eine längere Liste an Empfehlungen, die ich unbedingt mal loswerden möchte. Schauen wir mal, was der kommende Montag bringt :smile: .

Unterm Strich bin ich mit den diesjährigen Einträgen auf jeden Fall zufrieden. Wie gesagt geht trotzdem nicht unbedingt jeder Eintrag beim Schreiben gut von der Hand – was sicherlich auch am Ergebnis bemerkbar ist – aber alles in allem war aus meiner Sicht nichts total Schwachsinniges/Uninteressantes dabei. Gegenteilige Meinungen gerne in die Kommentare packen :wink: . Anderweite Inhalte gab es hingegen keine. Okay, ein neues Video ist tatsächlich auf meinem YouTube-Kanal online gegangen. Aber das ist nicht gelistet, nur einer bestimmten Gruppe von Menschen zugänglich (nein, nicht der Familie) und entsprechend habe ich euch jetzt nur den Mund zu etwas wässrig gemacht, was ihr zumindest bis auf weiteres sowieso nicht sehen könnt :smile: .

Der Umfang

Kommen wir nun zu den Fakten, Fakten und Fakten: 1426,3 Wörter (1156,6) waren die Einträge durchschnittlich lang. Das ist nicht nur ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu 2017: Es ist auch ein neuer Gesamtrekord und übertrifft das bisher höchstes Ergebnis von 2014 (1.392,0). Wenn man sich die Tabelle anschaut, haben wir quasi unser Schreibvolumen (sind ja die Gastbeiträge mit eingerechnet) seit 2015 fast verdoppelt und sind trotz weniger Einträgen wieder auf dem alten Niveau angekommen:

Oder genauer gesagt: Vor allem ich labbere weiterhin viel. Betrachtet man hingegen die Gesamtzahl der geschriebenen Worte, wurden heuer mit 78.448 (64.772) mehr als halb so viel getippst wie in besagtem Rekordjahr 2014 (148.943). Nicht schlecht.

Damit sind wir nun bei insgesamt 1.208.922 Wörtern verteilt auf 1.484 Einträge und einem Gesamtdurchschnitt von 815 Wörtern pro Eintrag. Wenn ihr die aneinanderreihen würdet, dann könnte ich an dieser Stelle so einen dämlichen Vergleich bringen wie „wären das zwei Meter auf dem Äquator“ oder „ein achthunderstel Fußballfelder“ oder „die 200fache Entfernung zwischen Erde und Mond“. Gott, wie ich sowas hasse. Als könnte ich mir die Entfernung zwischen Erde und Mond besser vorstellen als eine Angabe wie „1 Milliarden Kilometer“.

Kein Kommentar

Und wie sieht der Output der anderen Seite aus? Nun, der Abwärtstrend setzt sich munter fort mit nur noch 44 (66) Kommentaren. Diese 44 Kommentare stammen von 11 verschiedenen Leuten – einer davon bin ich mit 15 (14) Stück. Platz 2 teilen sich Azz und Zille mit je 7 (7 bzw. 8 ) und auf Platz 3 kommt Rondrer mit 5 (5).

Im Ergebnis sind das magere 0,8 (1,2) Kommentare pro Eintrag.

Aber gut, die Gründe dafür hatten wir ja schon mehrfach erörtert (und das hatte ich genauso auch schon letztes Jahr geschrieben). Insofern lasse ich das einfach hier so stehen und sage an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich trotzdem die Zeit aus ihrem stressigen Alltag genommen haben und einen Kommentar mit durchschnittlich 92,5 (103,7) Wörtern hinterließen!

Die Gesamtzahl der Kommentare liegt nun bei 6.598 mit einer Länge von 501.842 Wörtern (ja, die halbe Million wurde geknackt!) und einem Gesamtdurchschnitt von 4,4 Kommentaren pro Eintrag bzw. 76,1 Wörtern pro Kommentar.

Ich werde weiter daran arbeiten euch mehr Gründe dafür zu geben euren Senf zu meinem Senf abzugeben – natürlich ohne allzu kontrovers zu werden (Politik, Religion und Konsolenhersteller sind also weiterhin tabu) und den wütenden Internetmob auf mich zu hetzen.

Fazit

Böse Leute könnten sagen, dass Beim Christoph so vor sich hin dümpelt. Sie ist halt da aber vermissen würde sie keiner, wenn sie es nicht mehr wäre. Und vermutlich stimmt das auch aber ich sehe das logischerweise nicht so :smile: . Im Gegenteil bin ich sogar weiterhin stolz auf das, was ich hier verzapfe. Die Seite gibt es nun schon bald 18 Jahre lang (über mein halbes Leben!). In der Zeit haben unzählige andere den Betrieb eingestellt oder sind dank der DSGVO nun sogar komplett verschwunden (dank des Broken Link Checkers habe ich es quasi live miterlebt). Ich habe hingegen heuer wegen der Verordnung mal wieder viel an der Seite gebastelt, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten und ich gebe mir weiterhin Mühe euch 52mal im Jahr mit neuen und interessanten Inhalten zu versorgen. Dass sie nicht immer für jeden nützlich sind war schon zu den reinen Spiele-Einträge-Zeiten so. Aber durch die neue Themenvielfalt dürfte jetzt eher noch was dabei sein als damals.

Ansonsten dient Beim Christoph mir weiterhin vor allem als Gedankenauslass (ich werde nie Social-Media-Fan werden) und Möglichkeit zumindest ein bisschen was längeres und zusammenhängendes zu schreiben, wenn ich schon sonst nicht dazu komme bzw. zu faul dazu bin (muss ja Kingdom Come: Deliverance spielen). Solange ihr es halbwegs gerne lest und vielleicht sogar den ein oder anderen Nutzen daraus zieht, dann bin ich glücklich und zufrieden. Deshalb wie immer an dieser Stelle:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Auch wenn ich eure genaue Anzahl nicht mehr kenne, motiviert mich vor allem eure Existenz zum Weitermachen!

Und weitermachen werde ich 2019 auf jeden Fall. Höchstwahrscheinlich mit der gleichen Themenvielfalt und ohne besondere Überraschungen. Aber wer weiß. 365 Tage sind lang und ab und zu juckt es mir schon in den Fingern mal wieder etwas Audiovisuelles oder zumindest für eure Ohren aufzuzeichnen. Lassen wir uns gemeinsam überraschen.

Aus dem Leben des Webmasters

Ist sie nicht hübsch, die Maya?

So viel zum Jahr 2018 aus Sicht von Beim Christoph. Bin ich gar nicht gewohnt, dass dieser Teil des Jahresrückblicks schon nach drei DINA4-Seiten beendet ist :smile: . Wie sah 2018 also aus meiner persönlichen Sicht aus? Nun, arbeitstechnisch ging es zwar etwas drunter und drüber wegen dem erwähnten Umbau der IT-Landschaft aber trotzdem soweit okay und Genaueres will/kann/darf ich euch nichts erzählen. 2019 wird’s nicht besser, denn dann wird eine Umstrukturierung (nein, werde nicht entlassen und kriege auch keine neue Tätigkeit – nur andere Chefs) sowie der Umzug in ein Großraumbüro im gleichen Gebäude mit Desk Sharing (=nicht jeder Mitarbeiter hat einen zugewiesenen Arbeitsplatz) umgesetzt. Das wird garantiert eine „lustige“ Sache. Ach und wir haben offiziell ab morgen nur noch eine 36-Stunden-Woche obwohl wir weiter 38 Stunden erbringen müssen (und 37 bezahlt bekommen – fragt nicht…). Aber man soll im Internet ja nicht schlecht über seinen Arbeitgeber reden. Deswegen beenden wir dieses Thema mit einer positiven Note: Meine Work-Life-Balance stimmt soweit und die Bezahlung ebenso.

Und im privaten Bereich? Letztes Jahr hatte ich geschrieben, dass ich ein Jahr voll mit langweiligem, alltäglichem Kram erwarte und genau das ist auch eingetreten. Wir haben weiter am Haus gebastelt (Stichwort katzensicherer Garten und Kellerrenovierung), wir haben Maya neu in unsere Familie aufgenommen, ich habe fleißig an meiner CMD gearbeitet und wir haben uns alle gerngehabt. Okay, zeitweise hat Jules Balu nicht gern, weil er ihn durch das Haus jagt aber kleine Streitigkeiten gehören ja zu jeder Beziehung dazu :smile: .

Die Highlights?

Interessant war es unsere ersten Erfahrungen mit EMS-Training zu machen obwohl wir am Ende die Challenge nicht gewonnen haben. Leider – und das gebe ich offen zu – habe ich die Kilos schon wiedergefunden, die ich in der Zeit verloren hatte. Ich bin trotz Lysanda einfach immer noch nicht konsequent genug sowohl was den Sport als auch das Essen betrifft. Nein, ich nehme mir nicht für 2019 vor das zu ändern. Vorsätze funktionieren bekanntlich nicht. Ich muss es einfach zwingend besser machen. Vor allem, da wir den Vertrag mit dem Fitnessstudio gekündigt haben und wir uns entsprechend dann ab Mitte des Jahres noch stärker selbst drum kümmern müssen wann und wie wir Sport treiben. Deswegen wird der dritte Raum im Keller ein Freizeit- und Sportraum.

Der Crosstrainer steht schon (im Weg)

Ach und wir haben den monatlichen Katzenstammtisch Darmstadt gegründet (einfach mal bei Facebook schauen, wenn ihr in der Umgebung wohnt). Gut, „gegründet“ haben wir ihn technisch gesehen vermutlich nicht. Den ersten Termin hatte jemand anderes angesetzt. Aber wir haben seitdem die Organisation übernommen und kommenden Samstag findet bereits unser siebtes Treffen statt (aktuell über 20 Anmeldungen). Die Idee dahinter ist eigentlich Katzensitter zu finden. Ist schließlich einfacher jemanden in die eigene Wohnung zu lassen, wenn man ihn schon persönlich etwas kennenlernen konnte. Aber es ist natürlich auch grundsätzlich praktisch sich in einer Runde Gleichgesinnter treffen und austauschen zu können. Da hat man wenigstens schon einmal ein Grundthema (Katzenfotos kann jeder zeigen) und kommt selbst als Introvertierter ins Gespräch.

Mein Bildungsurlaub war übrigens dann doch keine Schreibwerkstatt. Die Dozentin hat sich wohl mit dem Anbieter verkracht und entsprechend wurde der Kurs abgesagt. Ich hatte stattdessen einen zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)“ besucht. War auch sehr interessiert und lehrreich, ihr **********, ********* *******!

Epilog

Und ja, irgendwie gibt es zu 2018 von meiner Seite gar nicht mehr zu sagen. Das Leben ist nun einmal kein Actionfilm in dem jede Sekunde irgendwas Spannendes passiert. Im Gegenteil ist es ganz gut, wenn nicht alles Drunter und Drüber geht und man es auch einfach mal genießen kann. Wir sind eben mittlerweile eine spießige Mittelstandsfamilie: Arbeiten gehen, Hauskredit abbezahlen, am Haus werkeln, Katzen hüten, etc. pp. 2019 wird sich daran nach aktuellem Stand erneut nichts ändern. Zumindest in Sachen „Haus“ stehen die nächsten Projekte (Freizeitraum, Wasserenthärter) schon fest, eine sechste Katze soll eigentlich nicht dazu kommen und eine ersetzen müssen wir wahrscheinlich auch nicht (können ja jetzt nur noch vom Rasenmäher überfahren werden). Ansonsten werden wir es hoffentlich schaffen Sailor Moon fertig zu schauen (Folge 138/200) und ich werde weiter fleißig vor allem am Wochenende Spiele konsumieren (hab‘ beim Steam Winter Sale wieder gut zugeschlagen…). Same ol‘, same ol‘ quasi aber mir geht es damit grad wirklich gut damit.

Und jetzt raus mit der Sprache: Wie war euer Jahr 2018?

Bevor wir uns mit anderen Sachen beschäftigen, noch ein wenig „Housekeeping“ vorweg: Zum einen habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden Google Analytics doch schon jetzt von der Seite zu verbannen. Ich hatte mir den Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google durchgelesen, den ich hätte unterzeichnen sollen und ehrlich gesagt war mir das definitiv zu doof für alles und jeden Grade stehen zu müssen. Da ich faktisch die Informationen sowieso nur für den Jahressrückblick und meine persönliche Neugier verwendet habe hält sich der Verlust in Grenzen (der Jahresrückblick wird halt nun kürzer :wink: ). Dafür werden beim Aufruf der Seite nun gar keine Cookies mehr angelegt (der Hinweis bleibt aber sicherheitshalber erst einmal da) und die Third-Party-Requests beschränken sich auf Twitter wegen der Anzeige meiner Tweets. Damit ist auch der Seitenaufruf wieder um ein paar Millisekunden schneller geworden. Ganz ohne Zugriffsstatistiken bin ich dadurch übrigens nicht, denn der Server loggt zumindest diese Information in absoluter Reinform (keine Zusatzinfos jedweder Art) mit.

Krankheitsstatus

Lyssi umgeben von ihren Gefägniswärtern

Zum anderen wollt ihr sicherlich wissen, wie es Lyssi nach ihrem Klinikaufenthalt geht. Nun, sie ist seit Dienstagabend wieder bei uns. Sie musste eine Nacht länger bleiben (was die Kosten auf zwischen 1.100 und 1.300 Euro [Rechnung haben wir noch nicht] erhöht hat) für weitere Diagnosen aber am Ende haben sie quasi nichts gefunden, was in irgendeiner Art und Weise einer weiteren Behandlung bedurfte. Stattdessen muss sich die Katze nun selbst zu Ende heilen.

Sie hat dann noch drei Tage lang jeweils fünfmal ein wenig Katzen-Morphium von uns bekommen und muss noch mindestens eine weitere Woche Schmerzmittel einmal am Tag nehmen. Was aber schlimmer ist: Sie muss mindestens zwei Wochen (eher drei) ohne Freigang auskommen und darf weder spielen noch toben. Sprich wir waren am Dienstagabend mal kurz einkaufen, haben uns ein riesiges Hundezelt gekauft (siehe Bild) und da wohnt sie nun für die nächste Zeit drin. Passt ihr logischerweise so überhaupt nicht. Also wirklich überhaupt nicht. Es hilft aber nichts: Bei den wenigen Versuchen, die sie jetzt schon unternommen hat irgendwo hochzuspringen, ist sie schmerzlich gescheitert. Entsprechend muss sie da jetzt einfach durch. Genauso wie durch das Ziehen ihres kaputten Zahns, was dann Anfang Juni ansteht. Der Rest ist nämlich offen, weshalb Bakterien ins Zahnfleisch eindringen können und das ist nicht gut. Deshalb muss er komplett raus.

Das Hauptmenü

Kommen wir nun zu dem, über was ich eigentlich schon letzte Woche reden wollte: Uralte Spiele, die (zu Recht?) keine Sau mehr interessieren:

Cover

Conflict: Denied Ops (2008; PC, X360, PS3) – Der fünfte und bislang letzte Teil der durchgehend mittelmäßigen Conflict-Reihe von Pivotal Games (wurden ein halbes Jahr nach Release geschlossen). Die ursprünglichen Titel waren 3rd-Person-Taktikshooter in denen ihr ein Squad aus vier Mann befehligt habt bzw. im Mehrspielermodus dann jeder die Hälfte. Der fünfte Ableger hingegen beschränkt sich auf zwei Personen und die Ego-Shooter-Perspektive und war ursprünglich gar nicht als Teil der Conflict-Reihe geplant. Der Grundansatz ist aber gleich: Ihr sollt als Eliteteam 10 Spezialeinsätze überall auf der Welt durchführen und den Bösewicht fangen. Dazu könnt ihr im Solomodus entweder per Knopfdruck zwischen den Protagonisten Graves (Scharfschütze) und Lang (schweres Geschütz) wechseln bzw. im Coop-Modus übernimmt euer Freund jeweils den anderen. Wenn ihr nicht wechseln wollt, könnt ihr per Knopfdruck auf simple Befehle erteilen, welche mehr oder weniger gut befolgt werden.

Conflict: Denied Ops (Herstellerbild)

Wie es das Klischee so will, mögen sich Graves und Lang nicht so wirklich was zu – aus Entwicklersicht – amüsanten Dialogen während den Missionen führt. Die Realität sieht hingegen genauso trist und langweilig aus wie die Grafik und das Leveldesign an sich. Zwar mag das Spiel von 2008 gewesen sein, aber schon damals waren wir selbst auf den Konsolen schon wesentlich weiter (siehe Gears of War von 2006). Das Gameplay kann es leider auch nicht herausreißen. Die Partner-KI ist strunzdumm, die Gegnerverteilung ist gefühlt unfair (und sie treffen euch aus den größten Entfernungen haargenau), die Waffen ohne jedweden Rums und die Geschichte um irgendeinen Bösewicht, der mit Nuklearwaffen hantiert ist so 08/15, dass sie selbst chinesische Entwickler nicht mehr kopieren würden.

Beim Christoph meint: Die Metacritic-Wertungen liegen bei 51-58% und auch von mir bekommt der Schrott gnadenlose 1 von 5 Sics. Ich bezweifle, dass das Spiel selbst im Coop-Modus einen Funken mehr Spaß gemacht hat, selbst wenn man all die viel besseren Alternativen zu der Zeit nicht mitberücksichtigt. Ja, ich frage mich wirklich warum ich das Ding damals (zum Release versteht sich!) gekauft habe. Auch wenn ihr vermutlich nicht mehr auf die Idee kommen würdet: Finger weg von dem Ding. Dann lieber zu Clive Barker’s Jericho (2007) greifen. Das bietet auch die „frei zwischen den Charakteren wechseln“-Mechanik im Solomodus und ist in allen Belangen so viel besser. *macht in Winamp Cris Velsaco – Clive Barker’s Jericho – 12 – Final Confrontation an*

Cover

Serious Sam II (2005; PC, Xbox) – Grafisch auch heute noch absolut sehenswert. Zwar im Vergleich zu den Vorgängern extrem bunt und überdreht aber man kann definitiv nicht meckern. Leider sind die Zwischensequenzen vorgerendert und haben sich entsprechend weniger gut gehalten – was auch für die Witze gilt. Aber Humor ist ja bekanntlich subjektiv und sowas kann ich einem 13 Jahre alten Titel jetzt auch nicht unbedingt vorhalten. Ansonsten ist es Serious Sam nicht nur auf 180, sondern mindestens 1800 aufgedreht. Mehr Levels, mehr Umgebungen, mehr spielerische Abwechslung (z.B. durch Fahrzeuge), mehr Gegner, mehr Waffen, mehr Secrets und so weiter und so fort.

Serious Sam II (Herstellerbild)

Das ist aber auch das Problem von Serious Sam II: Man kann es eigentlich nicht am Stück spielen. Es ist einfach viel zu viel. Da denkt man, man ist durch die aktuelle Gegnerwelle durch, schon kommt die nächste. Das macht die eigentlich nett und abwechslungsreich gestalteten Levels vor allem zum Ende hin elendig lang, erschöpfend und damit auch nervtötend. Es ist ja schön, wenn beim großen Finale noch einmal alles ausgepackt wird, was einem in den letzten Spielstunden so vorgesetzt wurde. Aber müssen es jedes Mal gefühlt 100 Wellen sein? Hätten 2 oder 3 nicht ausgereicht? Keine Ahnung – ich war auf jeden Fall froh, als Mental endlich im Dreck lag und ich das Spiel deinstallieren konnte.

Beim Christoph meint: Von mir gibt es 3 von 5 Sics. Serious Sam II ist besser als Serious Sam III aber an die beiden Vorgänger kommt es für mich nicht dran. Das liegt zum einen daran, dass ich die Duke-Witze lustiger fand und zum anderen eben daran, dass der Titel seine Willkommenszeit weit überschreitet. Ja, man kriegt viel Spiel für sein Geld (scheint ja heute wie damals ein wichtiger Faktor für so manche zu sein) aber zumindest ich kann nur eine gewisse Menge an sinnlosem Geballere ertragen – so viel Spaß es auch grundsätzlich macht. Vermutlich auch der Grund, warum ich 13 Jahre gebraucht habe bis ich es endlich durchgespielt hatte. Ach und weil es auf meinem damaligen Rechner häufig abgestürzt ist :smile: . Insofern: Wenn ihr es irgendwo auf dem Grabbeltisch seht (auf Steam kostet es zum Verfassungszeitpunkt ganze 2 Euro), ihr Serious Sam mögt und grade nichts Besseres zu tun habt könnt ihr aber definitiv zugreifen. Es hat sich sehr gut gehalten (was sicherlich auch an der hervorragenden Engine liegt) und macht in kleinen Dosen immer noch Spaß.

 

Und damit haben wir genug über uraltes Zeug geblubbert. Bis Montag!

P.S.: Backer Build One von Phoenix Point (der inoffizielle X-COM-Nachfolger vom Schöpfer von X-COM: Ufo Defense) steht für die Backer zum Testen bereiten. Mein erster Eindruck: Es orientiert sich bei den Grundlagen sehr stark an XCOM: Enemy Unkown (2012) – was erst einmal nicht schlecht ist -, versucht aber taktisch anspruchsvoller zu sein (bspw. Rückkehr zu Aktionspunkten). Wenn ich mehr Zeit hatte mit der Build zu verbringen, werde ich vielleicht mal einen Eintrag dazu machen (oder sogar ein Video?). Sollte man auf jeden Fall im Auge behalten den Titel.

Hach, wie naiv ich doch war als ich im vorletzten Eintrag schrieb Und damit wäre zu dem Thema alles gesagt und getan. Es war leider bei Weitem noch nicht alles getan, um komplett DSGVO-Konform zu sein, wie ich bei weiterer Recherche festgestellt habe. Zum Glück gibt es Blogs, die sich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt haben wie z.B. Reisen Fotografie oder Der Internetcoach wo man sich weitere Inspiration holen kann, wo es vielleicht noch Knackpunkte gibt.

Und das habe ich in meiner ersten (von nur zwei) Urlaubswochen gemacht. So gut wie nichts gespielt (noch eine Mission in Conflict: Denied Ops) und stattdessen fleißig an Beim Christoph gewerkelt. Nicht nur aber hauptsächlich für die DSGVO und dieses Mal auch dankenswerterweise mit Unterstützung von Rondrer bei ein paar Knackpunkten.

Noch sicherere Verbindung

Höchstnoten im SSL-Report!

Letztes Mal hatte ich dank eines SSL-Zertifikats https aktiviert. Das ist schon Sicher, aber es geht noch eine Stufe besser und zwar dank HSTS (HTTP Strict Transport Security). Grob zusammengefasst (die Details könnt ihr auf Wikipedia lesen), zwingt das euren Browser ausschließlich verschlüsselte Informationen von der Domain zu akzeptieren. Würdet ihr quasi auf https://www.beimchristoph.de unterwegs sein und ich hätte bspw. noch ein Bild von http://www.beimchristoph.de eingebunden, dann würde es nicht angezeigt werden.

Das kostet technisch gesehen wieder ein paar Millisekunden mehr beim Seitenaufruf aber Sicherheit ist ja nie verkehrt. Um diesen Zeitverlust aber ein wenig zu negieren, bietet Chrome eine Preload-Liste, die auch von der Konkurrenz (Firefox & Co.) benutzt wird. Erfüllt die Seite die Anforderungen, wird sie dort aufgenommen und der Browser nutzt automatisch HSTS ohne erst auf die Informationen vom Server zu warten. Beim Christoph gehört nun zu diesen Seiten dazu *yay*.

Weiterer Vorteil von HSTS: Ich habe jetzt beim SSL-Report mit A+ die höchste Wertung (letztes Mal war es nur A).

Weiterleitung

Das aktuelle Ergebnis für die Startseite

Die Aktivierung von HSTS hatte aber jetzt nichts mit der Datenschutzgrundverordnung zu tun – das habe ich einfach nur gemacht, weil es Sinn macht und kein großer Aufwand war. Das große Thema waren stattdessen Inhalte, die von extern eingebunden waren bzw. ohne eure Genehmigung nach Hause funken und Daten speichern (Cookies). Dazu musste ich natürlich erst einmal herausfinden, wer das eigentlich ist und da hilft der Web Security Check der schwedischen Firma Dataskydd. Der ruft die Seite auf wie ein normaler Nutzer und zwar ohne irgendwelche „Do Not Track“-Settings oder Ad-Blocker und spuckt eine Vielzahl an nützlichen Informationen aus. Durch die Seite bin ich übrigens auf das Thema HSTS gestoßen (prüft er mit).

Zuerst hat er das Thema „Referrers“ bemängelt. Kurz zusammengefasst: Klickt ihr einen Link, der zu einer anderen Webseite führt, wird im Normalfall die Information der ursprünglichen Webseite mit übertragen. Sprich die empfangende Webseite weiß, dass ihr von der sendenden Webseite kommt und bekommt mitunter sogar gleich noch den Cookie von der anderen Seite mitgeliefert. Ist nützlich für die Statistik (so kann ich bspw. nachvollziehen, wer zu mir verlinkt) aber für den Datenschutz eine absolute Katastrophe. Zumal das ebenso beim einfachen Laden von Bildern passiert, wenn sie von extern eingebunden sind. Um das zu beeinflussen gibt es den META-Tag „referrer“ mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten. Die härteste und auch die, die nun bei Beim Christoph aktiv ist, ist „no-referrer“. Sprich egal welchen Link ihr auf dieser Seite anklickt oder wie ich meine Daten eingebunden habe, der Ursprung wird nie mit übertragen.

Und da ich sowieso gerade im Code unterwegs war, habe ich den Internet-Explorer-Check ausgebaut. Der prüfte ob ihr mit einem Internet Explorer unter Version 7 die Webseite aufruft und blendete dann statt der Seite eine Warnmeldung ein, dass ihr doch bitte euren Browser aktualisieren sollt. Da aber zum einen die Wahrscheinlichkeit extrem klein ist (unter 0,5%), dass überhaupt noch einer Beim Christoph mit so einem alten Schinken besucht und selbst Microsoft mittlerweile seine IE6-Countdown-Seite nicht mehr aktualisiert (wurde auf der Fehlerseite verlinkt), habe ich die Prüfung entfernt.

Externe Quellen – Der Rest

Als nächstes ging es den externen Quellen an die Gurgel, was mitunter gar nicht so einfach war. Glücklicherweise habe ich z.B. diese Liste bei Blogmojo gefunden mit den WordPress-Plugins, die nicht DSGVo-Konform sind. Das Endergebnis ist, dass beim Aufruf der Startseite nur noch von Google Analytics Cookies (Beim Christoph verwendet nur für die Autoren welche, wenn sie sich eingeloggt haben) erzeugt werden aber genau dafür habe ich ja den blauen Banner eingebunden. Wobei es da ggf. 2019 mit der ePrivacy-Verordnung nochmal Änderungen geben kann. Die findet „Opt-Out“ nämlich nicht mehr ausreichend und möchte explizites „Opt-In“. Ganz ehrlich: Wenn das wirklich so kommt, werde ich Google Analytics vermutlich einfach abschalten. Die Zahlen sind dann sowieso nicht mehr wirklich aussagekräftig und bevor ich euch mit noch mehr Checkboxen quäle (kommen wir weiter unten noch dazu)…

Auch die Anfragen an andere Webseiten wurden auf nur noch zwei eingedampft. Zum einen ist es wieder Google Analytics, weil er den Tracker laden muss. Zum anderen mein Twitter-Feed auf der rechten Seite, weil er dort die Useravatare anzeigt und die im Tweet enthaltenen Bilder vorlädt. Beides liegt logischerweise nicht auf meinem Server. Das lässt sich (aktuell) nicht verhindern ohne die Tweet-Anzeige komplett abzuschalten. Es sollte aber erst einmal unkritisch sein im Sinne des DSGVO. Zum einen weise ich darauf in meiner Datenschutzerklärung hin und zum anderen fällt es aus meiner naiven Sicht unter die Klausel „wenn es notwendig für die Funktion der Seite ist, ist es okay“.

Update (09.05.2018): Ich habe Google Analytics komplett rausgeschmissen. Die Daten habe ich sowieso hauptsächlich Jahr nur für den Jahresrückblick genutzt (und Befriedigung meiner Neugier).

Externe Quellen – Die Gefallenen

die neuen Share Buttons

Die externen Zugriffe wurden also radikal zusammengestrichen aber den einen oder anderen interessiert sicher, was ich dafür genau alles getan habe. Nun, fangen wir mit den Social-Media-Buttons an. Die wurden bislang vom (WordPress-)Plugin Simple Share Buttons zur Verfügung gestellt. Problem: Sobald ihr die Seite aufgerufen habt, haben sie nach Hause gefunkt. Nicht nur, um die Buttons zu laden, sondern auch gleich noch mehr Infos an Facebook & Co. zu schicken. Das ging natürlich gar nicht, also habe ich das Plugin komplett entfernt und stattdessen c’t Shariff eingebaut, das (wie der Name schon sagt) von Heise entwickelt wurde. Das sorgt dafür, dass zum einen die Buttons nicht von extern geladen werden und zum anderen werden erst Daten übertragen, sobald ihr tatsächlich aktiv auf den Button drückt (und damit eure Absicht bekundet den Eintrag zu teilen). Weiterer positiver Nebeneffekt: Ihr müsst nun nicht mehr in den Eintrag springen, um explizit den Eintrag zu teilen. Bei Simple Share Buttons ist irgendwie ein Bug drin, der dazu führt, dass ihr dann immer die Hauptseite geteilt habt statt den eigentlichen Eintrag.

Das 2. Opfer auf der Startseite war das Amazon-Banner mit dem Partnerlink. Auch das wurde von Amazon ausgeliefert und lag nicht auf meinem Server. Entsprechend habe ich es komplett entfernt und der Partnerlink ist nun oben im Reiter „Über uns“ zu finden. Ehrlich gesagt gefiel mir das da auf der rechten Seite sowieso nie richtig und draufgeklickt habt ihr genauso wenig. Entsprechend kein großer Verlust. Im Gegensatz vermutlich zum nächsten Thema:

Avatarbeispiel

Gravatar ist tot. Ward ihr bei Gravatar registriert und habt in den Kommentaren eure E-Mail-Adresse eingetragen, wurde anschließend euer Avatar sichtbar. Das ist zwar praktisch aber es werden halt auch immer Daten gesendet, was nicht im Sinne der DSGVO ist. Jetzt hätte ich natürlich die Avatare ganz deaktivieren können aber das sah doof und etwas unübersichtlich aus. Deswegen habe ich das sowieso schon immer installierte Plugin WP User Avatar etwas anders konfiguriert. Das Ergebnis, dass jeder Kommentar erst einmal Pauschal die Silhouette meines Kopfs als Avatar hat. Nur bei den registrierten Autoren wird weiterhin (wenn sie ihren Namen und E-Mailadresse eintragen) ihr eigener Avatar dargestellt. Ist nicht die beste Lösung, weil sich der normale User natürlich nicht registrieren kann, um einen eigenen Avatar hochzuladen (beides möchte ich explizit nicht). Aber immer noch besser als kein Bild aus meiner Sicht.

Zu den sonstigen Neuerungen bei den Kommentaren kommen wir gleich noch. Noch sind wir aber nicht mit den externen Inhalten durch. Als nächstes hat es das Plugin Print, PDF & Email by Printfriendly erwischt – und zwar ersatzlos. Zwar konnte ich die Bilder auf meinen Server holen aber für das eigentliche Skript hat er trotzdem immer Kontakt zu einem CDN (Content Delivery Network) aufgenommen. Ob das wirklich schlimm ist, konnte ich bei meinen Recherchen nicht wirklich rausfinden aber aktuell gehe ich halt lieber auf Nummer sicher. Ich hab‘ dann zwar versucht ein anderes Plugin mit der gleichen Funktionalität zu finden aber die ließen sich irgendwie alle nicht anständig einbinden. Am Ende habe ich mir die Frage gestellt, ob sich überhaupt so viele Besucher die Einträge ausdrucken und bin zum Ergebnis gekommen, dass für die paar Mal die Druckfunktion des jeweiligen Browsers ausreicht.

Externe Quellen – Die eigenen Inhalte

Abseits der Plugins habe ich natürlich auch noch eigene Inhalte auf externen Servern liegen, die ich dann bei mir einbinde (statt nur dahin zu verlinken). Das war zum einen der Podcast, der bislang immer noch auf den Servern der European Codebase (Ultimate Cheatz Forum) lag. Hat mich ehrlich gesagt schon gewundert, dass das noch keinen weiter gestört hat (die Seite ist seit Jahren tot) aber hey: Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Aber mit der DSGVO ist das freililch nicht ganz so gut – zumal es eine http-Adressse ist. Also habe ich kurzerhand die Podcasts auf meinen Server umgezogen und die URLs in den Einträgen angepasst. Das war durch die integrierte „Suchen und Ersetzen“-Funktion des Plugins Blueberry Powerpress (das liefert den Play-Button in den Einträgen) tatsächlich eine Sache von zwei Sekunden – also nachdem Rondrer mich darauf hingewiesen hat, dass das Plugin diese Funktion hat :smile: .

So sieht der YT-Player jetzt aus

Zum anderen sind es die YouTube-Videos. Die konnte ich logischerweise nicht einfach mal so umziehen. Die müssen bei YouTube bleiben. Aber schon beim Aufruf einer Seite mit dem Player werden Daten an YouTube gesendet. Eine Variante wäre nun gewesen sie nicht mehr einzubinden und nur noch zu verlinken, aber das ist aus Benutzersicht natürlich extrem doof. Erneut half mir hier ein Blogpost bei Blogmojo weiter, der genau auf das Thema eingeht und entsprechende Plugins nennt, um das Einbinden von YouTube-Videos DSGVO-konform zu machen.

Ich hatte mich für die voll umfängliche Lösung mit Embed videos and respect privacy entschieden. Das zeigt euch statt des YouTube-Players einen Hinweis an, dass das Video von YouTube eingebettet ist und erst wenn ihr daraufklickt, werden tatsächlich Daten an und von YouTube übertragen – vorher nicht. Leider hat es zuerst überhaupt nicht funktioniert. Das Plugin ist zwar simpel, aber anscheinend zu simpel, denn es wollte partout die YouTube-Links nicht erkennen. Warum? Weil es eine Leerzeile im Code vor und nach dem YouTube-Link erwartet, sonst erkennt er ihn nicht. Okay, denkt man sich: Dann halt überall eine Leerzeile rein. Tja, das ist mit WordPress nicht so einfach, weil es den Code beim speichern automatisch optimiert und dabei auch aus seiner Sicht überflüssige Leerzeilen entfernt. Lange Rede, kurzer Sinn: Rondrer musste im CSS ergänzen, dass der YouTube-Player automatisch zentriert dargestellt wird und ich musste anschließend alle Einträge mit Videos einzeln bearbeiten. Zum einen, um den alten iFrame-Code zu entfernen und zum anderen, um quasi manuell vor und nach dem YouTube-Link die Leerzeilen einzufügen. Außerdem musste ich hinter die Überschrift (z.B. Christoph spielt #2: SimCity) eine Leerzeile (das nbsp) erzwingen sonst hätte WordPress die Leerzeile vor dem Link wieder entfernt beim Speichern. Total doof. Aber immerhin funktioniert es jetzt.

Zu guter Letzt musste ich beim Plugin Antispam Bee (verhindert Spamkommentare) die Konfiguration ändern. Bislang prüfte es aus welchem Herkunftsland der Kommentar kam (viele Spamkommentare kommen von ausländischen IP-Adressen). Dazu muss aber freilich die IP-Adresse an einen anderen Server schicken. Das darf neu nicht mehr sein, also wurde diese Prüfung deaktiviert. Hatte bislang aber noch keine negativen Auswirkungen auf das Spamvorkommen – was allerdings auch mit den anderen Änderungen im Bereich der Kommentare zusammenhängen dürfte.

Datenspeicherung

Hier stand auch mal die IP-Adresse

Die IP-Adresse ist ein gutes Stichwort, für den nächsten Punkt: Bislang wurde die bei den Kommentaren immer mitgespeichert. Nicht nur wegen Spam, sondern auch aus rechtlichen Gründen. Ohne IP-Adresse kann der Autor eines bösen Kommentars logischerweise nicht zurückverfolgt werden. Aber da IP-Adressen in der DSGVO explizit als persönliche Daten deklariert sind, ist aktuell die Diskussion, ob das tatsächlich noch zulässig ist. Andererseits muss ich den bösen Kommentar sowieso sofort nach Kenntnisnahme löschen und wenn ich Daten zur Strafverfolgung nicht habe, habe ich sie einfach nicht. Bislang gibt es keinen Zwang sie zu sammeln – nur sie herauszugeben. Entsprechend werden nicht nur ab sofort bei der Abgabe eines Kommentars keine IP-Adressen mehr gespeichert – ich habe sie gleichzeitig aus allen alten Kommentaren restlos entfernt.

Außerdem ist sowohl die Angabe eines Namens als auch die einer E-Mailadresse ab sofort optional. Gebt ihr keinen Namen an, werdet ihr zum „Anonymous“ und ohne E-Mailadresse ist es logischerweise nicht möglich den Eintrag zu abonnieren (ihr bekommt allerdings keine Fehlermeldung angezeigt, wenn ihr trotzdem ohne E-Mail-Adresse abonnieren wollt – auch wieder Absicht). Für die registrieren Autoren gilt logischerweise: Wenn ihr keinen Namen und keine E-Mailadresse eintragt, erkennt euch das System nicht und euer Avatar wird nicht dargestellt.

Damit speichert Beim Christoph nur noch eure E-Mailadresse, wenn ihr sie tatsächlich beim Schreiben eines Kommentars hinterlegt sowie logischerweise den Inhalt besagten Kommentars. Ansonsten habe ich nichts mehr auf dem Server liegen, was euch eindeutig identifizieren kann (an Google Analytics wird nur eine anonymisierte IP-Adresse gesendet). Wenn das nicht DSGVO-konform ist, dann weiß ich auch nicht. Freilich werden trotzdem Daten von meinem Webhoster und eben Google verarbeitet, weshalb ich mit denen jeweils sicherheitshalber einen Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen habe.

Update (09.05.18): Der Vertrag mit Google war mir zu suspekt, deswegen habe ich ihn doch nicht abgeschlossen und Google Analytics wie oben erwähnt komplett entfernt.

Sonstige DSGVO-Sachen

Der Reiter „Über uns“

Was gibt es noch? Nur noch ein paar Kleinigkeiten. So müsst ihr bevor ihr einen Kommentar hinterlassen könnt, nun erst eine Checkbox anklicken. Damit stimmt ihr zu, dass ich die Daten verarbeiten und speichern darf. Ohne könnt ihr ab sofort keinen Kommentar hinterlassen. Und auch beim Abonnieren gibt es nun ein Double-Opt-In. Ihr müsst also nicht nur das Häkchen setzen, sondern erhaltet zusätzlich eine Bestätigungsmail mit einem Link, den ihr klicken müsst. Vorher ist euer Abo nicht aktiv.

Ansonsten musste ich das Impressum noch auf der Loginseite mit einbinden. Die kennt ihr aber im Normalfall sowieso nicht und wenn könnt ihr dort nichts tun. Insofern erwähne ich das jetzt nur der Vollständigkeit halber. Und ich habe unter „Über uns“ auch noch einen Link zur Datenschutzerklärung ergänzt (obwohl es das gleiche Ziel ist wie das Impressum). Damit müsste Beim Christoph nun wirklich komplett DSGVO-konform sein. Zumindest fällt mir absolut nichts mehr ein und in den diversen Themensammlungen auf anderen Seiten konnte ich auch nichts mehr finden. Damit setze ich erst einmal einen Haken an das Thema und hoffe damit bis zur Umsetzung der ePrivacy-Verordnung nichts mehr zu tun zu haben (und vielleicht darüber hinaus).

DSGVO-unabhängig

Endlich wieder Text!

Abseits der DSGVO-Themen habe ich aber auch noch so ein bisschen an der Webseite gebastelt. Wenn ihr beispielsweise in einem Eintrag auf ein Bild klickt, sind zum einen alle dort dargestellten Texte endlich auf Deutsch und zum anderen wird nicht mehr der Eintragstitel unter dem Bild angezeigt, sondern tatsächlich die Bildunterschrift. Macht schließlich mehr Sinn. In den Untersektionen Garry’s Mod und Signaturen wird hingegen nun der Titel des Bilds direkt unter dem Thumbnail angezeigt und wenn ihr draufklickt, kommt ihr endlich auf die Seite mit den detaillierten Beschreibungen dazu. Die waren seit der Umstellung auf das neue Design nicht mehr sichtbar (nur bei deviantArt), was mir massiv auf den Sack ging. Aber die Lösung habe ich halt erst jetzt gefunden (waren tatsächlich nur paar zusätzliche Häkchen im Plugin Lightbox Plus Colorbox sowie eine Ergänzung im CSS-Template, damit die Darstellung stimmt).

Das alte Logo

Außerdem habe ich das Logo von Beim Christoph oben rechts aktualisiert. Ich bin zwar immer noch etwas fetter als ich sein möchte aber so fett wie auf dem alten Bild schon lange nicht mehr. Also habe ich eine aktualisierte Silhouette gebastelt. Und ja, die habe ich tatsächlich komplett selbst gemacht – nur mit ein bisschen Hilfe von einem YouTube-Tutorial! Auf der bin ich auch jetzt aufrecht und nicht so gekrümmt wie auf dem alten Bild. Und mit dem neuen Logo gibt es logischerweise ein neues Favicon. Das alte Plugin, All in One Favicon, habe ich dabei komplett entfernt und stattdessen den Realfavicon Generator installiert. Der erzeugt nicht nur ein Favicon aus einem Foto, sondern gleich für alle möglichen Formate eins (Android, iOS, Windows 8, etc.). Zwar fehlen die Highres-Bilder (das ursprüngliche Foto hat keine 225×225) aber die Darstellung sollte jetzt dennoch unter fast allen Umständen besser sein. Hier könnt ihr euch anschauen, was ich meine.

Zu guter Letzt habe ich fleißig Links korrigiert und bin nun Stand jetzt bei 86 kaputten und 117 mit Umleitungen (wovon technisch gesehen auch so einige eigentlich kaputt sind). Die meisten davon gehen aber zu externen Quellen und zu vielen gibt es halt einfach keinen Ersatz (z.B. für Rondrers Schlafblog). Bei den verbliebenen internen Links (z.B. in die schon lange nicht mehr existierende Fun-Sektion) habe ich lange darüber nachgedacht, was ich mache. Entweder ich bearbeite jeden Eintrag und ergänze einen Hinweis „existiert nicht mehr“ oder ich lasse es so wie es ist oder ich leite die Links auf eine Art 404-Seite um mit dem Text „Dieser Link funktioniert nicht mehr, weil die Sektionen vor Jahren abgeschafft wurden“. Ich habe mich tatsächlich jetzt für letzteres entschieden. Das hat zwar zur Folge, dass ich unter Umständen nie wieder richtig nachvollziehen kann, wohin der Link ursprünglich mal hingehen sollte. Andererseits betrifft es wirklich nur Sachen, die sowieso nicht mehr zurück kommen (Fun-Sektion, Garfield-Strips, Regalfotos, etc.). Insofern ist das aus heutiger Sicht eine vertretbare Entscheidung.

Der Schluss

Und damit wären wir am Ende des heutigen Monstereintrags (fast 3.000 Wörter) angelangt. So viel wie in den letzten Wochen habe ich definitiv an Beim Christoph schon sehr lange nicht mehr gewerkelt. Ich kann zwar nicht leugnen, dass es auch Spaß gemacht hat es mal wieder zu tun. Aber jetzt bin ich doch ganz froh erst einmal durch zu sein. Aber wie immer gilt: Wenn euch noch etwas auffällt oder ihr weitere Verbesserungsvorschläge habt, dann einfach in die Kommentare packen. Bis Montag!

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