ChuChu hat schon bessere Tage gesehen.

Okay, ganz so extrem wie die Überschrift es impliziert, ist es dann doch nicht. Unser ChuChu funktioniert auch nach fünf Jahren größtenteils noch. Aber wir haben uns vor fast zwei Monaten dann doch entschieden für Ersatz zu sorgen. Genauer gesagt steht jetzt auf der Ladestation im Schlafzimmer der Tineco Floor One S5*. Dieses Modell, weil es in den einschlägigen Haushaltsgruppen auf Facebook empfohlen wurde und die höheren Versionsnummern nur Features bieten, die uns den teils signifikanten Aufpreis nicht wert waren.

Aber ich presche schon wieder zu weit vor – wobei ich tatsächlich letztes Jahr erwähnt hatte, dass es vermutlich so weit kommen würde. Insofern :wink: . Damals hatte ich auch grob unsere Probleme mit ChuChu genannt: Er saugte nur noch und konnte nicht mehr Wischen. Er ist vergleichsweise laut und langsam und geht damit Lysanda gerne mal auf die Eierstöcke. Er verliert hin und wieder mal seine WLAN-Verbindung und die Neuverbindung ist dann mitunter ein kleiner Krampf. Und man muss relativ viel während seiner Arbeit auf ihn aufpassen, weil er sich sonst irgendwo verrennt (besonders gerne unterm Esstisch…). Zwischenzeitlich hatte er zudem das Sprechen verlernt aber das kam irgendwann plötzlich wieder. Keine Ahnung warum. Alles in allem macht er also zwar weiterhin ganz gut sauber, wenn wir ihn mal laufen ließen. Die Motivation ihn zu starten hatte aber einen absoluten Tiefpunkt erreicht – bei konsequenterweise gleichzeitiger Zunahme der Katzenhaarkonzentration :smile: .

Das Thema “Rückkehr zum Handgerät” wurde entsprechend letztes Jahr plötzlich zu einem Thema. Und dann stieß Lysanda auch noch auf den Tineco-Wischsauger und das viele Lob diverser Tierbesitzer. Wir (=ich) haben dann zwar noch ein paar weitere Wochen überlegt. Am Ende haben wir (=ich) aber eingesehen, dass wir mit ChuChu einfach nicht mehr glücklich werden. Also haben wir uns testweise mal das Handgerät angeschafft – und sind absolut zufrieden damit. Aus dem “testweise” ist entsprechend mittlerweile ein “wir haben ihn behalten” geworden.

Das Gerät

Der Tineco Floor One S5* ist also in die CasaLysanda eingezogen. Ein absoluter Pluspunkt gleich am Anfang: Es ist kein IoT-Gerät. Keine App, keine Netzwerkverbindung. Einfach nur klassische Knöpfe am Gerät selbst. Und selbst davon gibt es nur drei Stück direkt oben am Griff: An- und Ausschalter, Selbstreinigung starten und manueller Modus. An der Rückseite ist ein Frischwassertank mit 800ml Fassungsvermögen. An der Vorderseite der Schmutzwasserbehälter (720ml) inkl. Filter. Beide Behälter sind jeweils mit Hilfe eines Griffs herausnehmbar und werden anschließend einfach wieder reingedrückt. Simpler geht es nicht. Darüber ist ein LED-Display, auf das man von oben herab draufschaut.

Das Display zeigt den Akkustand, ein paar Meldungen wie z.B. “Frischwasserbehälter” leer (wobei er das auch verbal ansagt), die aktuelle Leistung anhand einer Linie und hat – aus meiner Sicht mehr Gimmick als wirklich nützlich – einen bunt leuchtenden Rand, der anzeigt wie viel Dreck der “iLoop”-Sensor erkannt hat. Je dreckiger, desto höher die Saugleistung und der Wasserdurchfluss. Er passt das quasi automatisch während der Arbeit an. Oder man schaltet in den manuellen Modus, dann ist er immer auf höchster Leistungsstufe unterwegs.

Auf der Ladestation

Die Action findet logischerweise ganz unten am Gerät statt. Dort ist eine Walzenrolle, die sich konstant mit 450 Umdrehungen pro Minute… ja, dreht halt. Von oben wird dann Wasser draufgespritzt und darunter dann Dreck und Wasser eingesaugt nachdem es von einem Abstreifer von der Rolle… ja, abgestreift wurde halt. Kann ich doch nichts dafür, dass der Kram so aussagekräftig benannt wurde :tongue: . Und das war die ganze Magie. Hinten sind noch zwei Plastikräder dran, um die Beweglichkeit zu gewährleisten. Aber alles in allem heißt es bei dem 4,5kg schweren Gerät einfach: Ausrasten, Einschalten, Loslegen – für 35 Minuten bei 79dB(A), dann ist spätestens der Akku leer. An dieses Limit sind wir aber tatsächlich noch nicht gestoßen. Da passiert es eher, dass der Frischwasserbehälter mal wieder gefüllt oder der Schmutzwassertank geleert werden muss.

Die Erfahrung

Die ersten Wochen mit dem Gerät waren vor allem davon geprägt, dass wir definitiv häufiger sauber gemacht haben als wir es sonst gewohnt sind. Es ist schlicht zu einfach damit mal kurz durch die Küche zu pesen, wenn Lysanda oder die Vierbeiner mal wieder Dreck verursacht haben. Und wenn man schonmal auf dem Weg in die Küche ist, kann man ihn auch schon im Schlafzimmer anmachen und ein bisschen Flur und Wohnzimmer gleich mitmachen. Durch die sich ständig drehende Walzenrolle fährt er quasi von alleine davon und nimmt (fast) alles mit, was ihm in den Weg kommt. Nur mit größeren Kartonstücken aus den Kratzbetten hatte er (aus nachvollziehbaren) Gründen seine Probleme.

Den Großteil des Schmutzes schafft er mit einmal drüberfahren direkt zu entfernen. Ab und zu hinterlässt er mal ein feuchtes Katzenhaar, wo man nochmal drüber muss. Aber nichts wildes. Bei hartnäckigeren Flecken wie z.B. an unserem Katzenfutterplatz bleibt man hingegen einfach etwas länger an der gleichen Stelle und dann schafft er es nach etwas Einweichzeit ebenfalls. Allerdings hat er das gleiche Problem vieler Staubsauger: Das Vorderteil ist relativ groß und klobig, weshalb man nicht unbedingt überall drunter kommt. Und die Bürste geht ebenfalls nicht bis zum Rand. Es bleibt entsprechend vorne, links und rechts ein Streifen an der Wand entlang übrig, der nicht gewischt wird. Die Saugleistung ist aber immerhin groß genug, dass er zumindest seitlich fleißig alles mit einsaugt, wenn er schon nicht mit Wasser hinkommt.

Außerdem kann der Griff nicht bis runter zum Boden gedrückt werden, dann hebt sich nämlich das Vorderteil an. Also selbst, wenn genug Platz wäre, kommt er deshalb nicht sonderlich tief unter die Möbelstücke drunter. Wir kommen entsprechend doch nicht um eine händische Komplettreinigung hin und wieder herum, wenn wir wirklich alles erwischen wollen :sad: . Ach und mit Teppich kann er ebenfalls nichts anfangen. Weder die Walze noch die Wasserzufuhr lässt sich nämlich abstellen, um einfach nur irgendwo zu saugen. Aber alles andere macht er wunderbar sauber und da er relativ wenig Wasser verwendet, sind zumindest die Fliesen und das Laminat zügig wieder trocken.

Auch im Keller habe ich ihn schon benutzt. Etwas, was mit ChuChu gar nicht so ohne Weiteres möglich war. Da ist der Großteil der Fläche bekanntlich mit Methacryl-Fußbodenfarbe gestrichen. Die ist relativ rau, weshalb ich mit meinem normalen Wischer nur ungern da unten entlang gehe. Und auch dem unbehandelten Kork im Fitnessraum ist bereits ein Wischerstiel zum Opfer gefallen, weil ich so viel Kraft aufwenden musste. Entsprechend gespannt war ich, wie sich der Tineco macht. Die Antwort: Man darf es auch mit ihm nicht übertreiben. Vor allem den Kork mag die Walzenrolle nur bedingt. Es ging ganz klar besser als mit der Hand aber man hörte durchaus, dass man ihm etwas Lebensenergie entzieht (immer mal wieder eine durchdrehende oder hängende Rolle). Aber für hin und wieder denke ich werde ich es weiter riskieren. Besser als gar nicht anständig dort unten sauber zu machen.

Die Wartung

Das Vorderteil ist gut zerlegbar

Ist man mit dem Putzen fertig, geht es noch nicht direkt auf die Ladestation. Es empfiehlt sich stattdessen zuerst den Frischwassertank wieder aufzufüllen und den Schmutzwasserbehälter zu leeren und zu säubern (=auskippen und mit Wasser ausspülen). Außerdem lässt sich die Abdeckung der Walzenrolle und die Walzenrolle selbst entfernen. Da hängt dann auch immer noch einiges an Katzenhaaren fest. Erst dann geht er auf die Ladestation und man startet den Selbstreinigungszyklus. Da schabt er dann nochmal fleißig die Walzenrolle ab und bläst die Röhrchen frei. Verbraucht dann nochmal ein bisschen Frischwasser und füllt den Schmutzbehälter ein wenig. Das System fordert deshalb ihn anschließend nochmal auszukippen (wegen einer möglichen Geruchsbelästigung). Aber das geht so fix, da stört es mehr, dass der Sauger einen gleich doppelt darauf hinweist :smile: .

Mit im Paket enthalten war eine Ersatzrolle, ein Ersatzfilter, ein kleiner Reinigungsstab für die Transportröhre im Schmutzwasserbehälter sowie eine Flasche Reinigungsmittel. Man soll nämlich unbedingt nur Reinigungsmittel von Tineco ins Wasser tun. Könnte ja sonst was im Zulauf stecken bleiben oder so. Wir putzen aber tatsächlich einfach nur mit unserem Leitungswasser aus der Osmoseanlage. Schon allein, damit die Katzen nicht irgendwelchen ungesunden Kram an die Pfoten kriegen. Das mag dann vielleicht nicht tiefenrein sein oder sowas. Aber für uns (und Lysandas nackten Füße) ist es sauber genug.

Fazit

Ich weiß, ich neige dazu Neuanschaffungen immer gleich über den Klee zu loben. Das liegt freilich auch daran, dass ich über den restlichen Kram meist nicht berichte. Aber wir waren von ChuChu durchaus am Anfang sehr begeistert, so ist es nicht. Die Probleme haben sich erst nach einigen Monaten/Jahren gezeigt. Insofern schließe ich nicht aus, dass ich auch den Tineco Floor One S5* irgendwann in einem negativen Licht sehe. Aber zum jetzigen Zeitpunkt haben sich die 268 EUR für uns mehr als nur gelohnt, die wir durch das damalige Angebot bezahlt haben.

Der große Vorteil ist für uns eindeutig, dass es so einfach und leicht ist ihn zum Einsatz zu bringen. Kein Staubsaugerschlauch, den man durch die Gegend schleppen muss (von unserer Hausstaubsaugeranlage). Kein Wischsaugroboter, der nicht mehr wischt und auf den man ständig aufpassen muss. Da macht das Putzen wieder Laune und wird entsprechend öfters gemacht – sogar für vermeintliche Kleinigkeiten. Und selbst Lysanda holt ihn hin und wieder raus (ihr ist der Schlauch der Hausstaubsaugeranlage zu schwer und unhandlich). Wenn das keine klare Kaufempfehlung ist, dann weiß ich auch nicht… :wink:

Poldi

Bevor der Katzenhasser angesichts der Fotos wieder in die Kommentare springt: Nein, wir haben uns nicht zwei neue Vierbeiner angeschafft. Mein Deal mit Lysanda ist, dass es erst wieder bleibende Neuzugänge gibt, sobald eine von unseren gestorben ist. Und mein dahingehender Deal mit den Katzen ist, dass sie mindestens 15 Jahre alt werden müssen. Dauert also noch ein bisschen (Balu ist 12), bevor Ersatz notwendig ist. Die zwei Kater sind hingegen hier, weil wir für zwei Wochen unseren Waschraum untervermietet haben, damit die eigentliche Besitzerin beruhigt in den Urlaub fahren konnte.

Blindfisch!

Der eine Kater heißt Poldi (nach dem Fußballer) und ist wie Pichu ein Siam-Mix aber in rot-weiß. Er ist sieben Jahre alt und hat die Besonderheit, dass er vollständig blind ist. Auch mal eine komplett neue Erfahrung für uns. Tut seinem Bewegungsdrang aber keinen Abbruch. Ständig auf Achse der Kleine und keine Ruhe im Popo. Macht dann halt ab und zu mal *bonk*, wenn er mal wieder zu stürmisch/unachtsam ist und irgendwo dagegen stößt oder *platsch*, wenn er in den Wassernapf tritt. Lasse ihn, während ich die Zeile im Keller sitzend schreibe, mal wieder ein bisschen rumlaufen damit er sich nicht so langweilt. Von Lysanda Turnschuhen im Fitnessbereich ist er scheinbar besonders begeistert. Sein gefühltes Lebensmotto scheint: “Essen oder Abenteuer” zu sein. Definitiv ein herzallerliebster Kerl. Bitte? Ja, wir geben ihn selbstverständlich wieder zurück. Was denkt ihr denn?!

Peanut

Nummer zwei ist das komplette Kontrastprogramm. Er hört auf den Namen Peanut und ist rot-getigert. Zwölf Jahre hat er auf dem Buckel und er ist total ängstlich. Entsprechend verbringt er die meiste Zeit des Tages in der Höhle seines Kratzbaums. Wobei Lysanda ihn jetzt nach einer Woche Aufenthalt zumindest schonmal so weit hat, dass er für Leckerlis auch mal rauskommt. Aber streicheln oder Kuscheln? Nicht, wenn man seine Hand behalten will.

Kontakt mit unseren Vierbeinern gibt es übrigens nicht. Die beiden Besucher sind zwar frisch gegen Katzenschnupfen geimpft und wir können natürlich nicht garantieren, dass hier im Keller nicht ebenfalls ein paar Maya-Viren rumfliegen. Aber man muss es ja nicht herausfordern, dass sich eine von beiden Parteien (unsere oder sie) irgendwas einfängt. Tatsächlich weiß nur Lyssi gesichert, dass hier unten mindestens eine neue Katze ist. Sie ist mal durch die Kellertür geschlupft und dann sofort erstarrt und aufgebauscht wie ein Eichhörnchen. Die anderen wundern sich hingegen nur, warum wir zwei Mal am Tag mit Essen in den Keller verschwinden und dann die Geräusche von geworfenen Leckerlis ertönen.

Das mit dem Essen dürfte tatsächlich das Schwierigste für uns bei der ganzen Sache sein. Man muss sich halt an die Diät-Vorgaben der Besitzer halten, egal was man persönlich (und offensichtlich auch Poldi) davon hält. Naja, bis Samstag noch, dann ziehen sie wieder aus. Insgesamt eine relativ gechillte Angelegenheit und ich rechne fest damit, dass wir für den nächsten Urlaub wieder gefragt werden :smile: .

Unsere Maunzer

Wir vernachlässigen also unsere Katzen? Nein, natürlich nicht! Denen geht es immer noch (viel zu) gut. Sie haben außerdem in den letzten Monaten neues Spielzeug bekommen:

  • Laserspielzeug

    Laserspielzeug* – Das Teil haben wir ausschließlich für Maya angeschafft. Es heißt ja immer Laserpointer wären schlecht, weil die Katze dann keinen Jagderfolg hat. Maya ist das tatsächlich völlig egal. Gefühlt ihr liebstes Geräusch war die ganze Zeit der Einschalter unseres Bosch Laserentfernungsmesser*. Da ist sie sofort total durchgedreht und hat uns auch aufgefordert damit mit ihr zu spielen, sonst wurde alles runtergeschmissen, was der Schrank her gab. Aber zum einen ist der Laser im Distanzmesser vermutlich nicht ganz ungefährlich für Katzenaugen. Und zum anderen haben wir auch ehrlich gesagt nicht immer Zeit mit ihr zu spielen, wenn sie gerade will. Und sie will mittlerweile immer, wenn wir am Tisch sitzen. Deswegen ist Lysanda auf die Laserkatze gekommen.

    Das verlinkte Modell hat drei Modi. Einen langsameren, einen schnelleren und einen gemischten Modus. Sie läuft 15 Minuten lang und schaltet sich dann für zwei Stunden automatisch ab. Stellt sie nach den zwei Stunden eine Bewegung fest, geht sie wieder für 15 Minuten an. Ihr könnt sie aber auch komplett ausschalten. Der Laser bewegt sich relativ zufällig durch die Gegend. Die Katze kann nämlich sowohl den Kopf nach links und rechts drehen, als auch den Laser hoch- und runterstellen. Außerdem kann am Hals noch ein bisschen der Winkel verändert werden. Geladen wird sie über USB-C.

    Und was sollen wir sagen? Maya fährt voll darauf ab. Einfach irgendwo hinstellen, anmachen (am liebsten im schnellen Modus) und die Katze ist für 15 Minuten völlig aus dem Häuschen. Freilich ist es immer besser sich selbst mit seinen Vierbeinern zu beschäftigen. Aber ein bisschen Technik im Alltag schadet definitiv nicht.

  • Hunderspielzeug

    Hundespielzeug Intelligenz* –“Wie bitte? Ein Hundespielzeug?!” – ja, ein Hundespielzeug. Das ist aber auch für Katzen geeignet. Genauer gesagt beschäftigt sich tatsächlich fast ausschließlich Balu damit. Es ist rund und an der Außenseite befinden sich sechs Klappen sowie zwei Schiebedinger. Während die Schiebedinger manuell befüllt werden müssen, sind die Fächer unter den Klappen mit der durchsichtigen Kuppel in der Mitte verbunden. Da packt man dann Leckerli rein und wenn man draufdrückt, fallen sie in die Fächer.

    Das hat mittlerweile tatsächlich auch Balu verstanden. Also, dass er oben draufdrückt und dann Leckerli runterfallen. Nur die zwei Schiebedeckel, die übersteigen weiterhin sein Verständnis und/oder er ist nicht geduldig genug dafür. Aber ansonsten findet er es echt super. Also ihm wären die Leckerli pur selbstverständlich viel lieber, aber mit Pfote und/oder Nase die Klappen auf zu machen und die Leckerli rausfischen macht er gerne. Und es beschäftigt ihn durchaus eine Weile, denn die Klappen werden mehrfach von ihm kontrolliert.

  • Katzenlabyrinth

    Katzenlabyrinth* – Davon haben wir mittlerweile sogar zwei im Haus. Das erste haben wir bei Amazon gekauft und uns dann in den Hintern gebissen, weil es dort zehn Euro teurer war als bei zooplus. Man muss echt immer aufpassen…

    Das Labyrinth wurde sofort von Lyssi adoptiert. Sie ist total begeistert davon. Sie plündert den ganzen Kasten bis auf den letzten Krümel. Bei dem Spielzeug handelt es sich um ein Art Steck-Labyrinth für Leckerlis mit Pinnen und Toren, die ihr beliebig ausbauen und an einer anderen Stelle wieder reinstecken könnt. Damit könnt ihr nicht nur den Schwierigkeitsgrad regulieren, sondern euren Samtpfoten auch immer neue Herausforderungen geben. Darüber gestülpt ist ein durchsichtiges Plastikgehäuse mit Löchern. Da müssen die Vierbeiner dann ganz schön mit ihren Pfoten und ihrem Köpfen arbeiten, um an die Leckerlis ranzukommen. Unserem Balu ist das anscheinend zu anstrengend. Zumindest beschäftigt es ihn nicht so lange bis er aufgibt. Und falls ihr Angst habt, dass es eure Liebling durch die Gegend schieben: Die Saugnäpfe sind so stark, dass sie uns am Billy-Regal hängen geblieben sind und wir sie einzeln wieder abmachen mussten!

Spielzeug für Maya, Balu und Lyssi. Okay – und was haben Jules und Pichu bekommen? Wurden die mal wieder vergessen?! Ihr Tierquäler! Nein, die wurden nicht vergessen. Sie haben theoretisch die Möglichkeit ebenfalls mit den drei Sachen zu spielen. Ihr Interesse daran ist jedoch absolut nicht vorhanden. Sie fahren mehr auf unsere Minzsocke ab. Ja, Pichu hat die XXL-Maus schon zerstört. Deswegen haben wir sie in eine alte Socke gewickelt. Scheint stabiler zu sein. Ansonsten pest Pichu gerne einfach so durchs Haus und kloppt sich mit Jules. Insofern gehen wir jetzt erst einmal davon aus, dass er aus seiner Sicht gut beschäftigt ist.

Jules hingegen… ist ein schwieriger Fall. Wir sind faktisch noch auf der Suche. Am ehesten spielt er noch mit einer Regenbogenangel*. Warum auch immer versucht er die dann zu apportieren. Aber ansonsten ist er mehr der Kuscheltiger, der ständig geknuddelt und gestreichelt werden will und weniger der „mit Menschen spielen”-Typ. Möglicherweise ist seine entsprechende Langeweile ein Grund, warum er gerne unsere Mädels ärgert. Aber er hat ja noch ein paar Jahre im Haus. Wir werden schon noch was finden :smile: .

Nächste Seite »