The Last of Us: Part I (Herstellerbild)

The Last of Us: Part I für PlayStation 5 und PC also… Dabei ist das Original doch erst 2013 auf der PlayStation 3 erschienen. Die “Remastered”-Version dann 2014 für die PlayStation 4. Gibt es echt schon Leute, die nach nur acht Jahren total nostalgisch sind und sehnsüchtig darauf warten, dass der Titel neu aufgelegt wird? Ist die PS4-Version so unspielbar hässlich? Zumindest lässt sie sich auf der PS5 auch starten meines Wissens. Ich verstehe es entsprechend nicht. Okay, das stimmt natürlich nicht: Da sind die “Gamer”, die immer nur das Neuste mit der besten Grafik zocken und alles andere nicht mit dem Hintern anschauen. Dann die PlayStation-Fanboys, die eh alles kaufen was für ihre Plattform kommt, um den Xbox-Fanboys den Mittelfinger zeigen zu können. Und es verschafft der IP natürlich einen weiteren Medienzyklus. Da steckt also extrem viel sichere Kohle dahinter. Dazu der vergleichsweise geringe Aufwand für diese Art von Remake (kein Vergleich zu Final Fantasy VII Remake Intergrade*) und schon ist es ein No-Brainer für Sony so einem Projekt das grüne Licht zu geben.

Aber gut: Was soll ich mich darüber aufregen. Ich kann es eh nicht ändern und es wird unter Garantie sowohl die Kritiker wieder begeistern als sich auch erneut wie geschnittenes Brot verkaufen. Insofern macht Sony es genau richtig. Ich für meinen Teil habe zwar das Original für die PS3 im Haus, aber ich hab‘ mich bis heute paradoxerweise nur mit dem Mehrspielermodus beschäftigt. Die PC-Version wird hingegen auf meine Wunschliste gepackt und dann irgendwann mal bei irgendeinem Sale oder dank eines Bundles ihren Weg in meine Bibliothek finden. Ob ich es vor 2060 tatsächlich gespielt beomme? Schauen wir mal. Das hängt heutzutage sehr stark von meiner Tagesform ab. Aktuell ist es ja mal wieder zu warm zum kacken – geschweige denn zum spielen :smile: . Vielleicht gibt es bis dahin dann auch schon eine PC-Umsetzung von The Last of Us: Part II.

Das wiederum finde ich im Gegensatz zu den besagten PlayStation-Fanboys hingegen mega-gut. Endlich hat Sony verstanden wie lukrativ der PC-Markt sein kann, wenn man gute Spiele mit einem guten Port kombiniert. Wobei der ein oder andere schlechte Port sich trotzdem extrem gut verkauft, nicht wahr From Software? Ja, die PlayStation-First-Party-AAA-Titel werden weiterhin erstmal für einige Zeit nur exklusiv auf ihrer Plattform verfügbar sein. Aber nur weil die PS4-Version von Horizon: Zero Dawn* bereits 2017 erschienen ist, war und ist auf dem PC kein wirklich schlechteres Spiel. Im Gegenteil sieht es sogar nochmal wesentlich genialer aus mit entsprechender Hardware. Insofern lasse ich gerne allen anderen den Vortritt, wenn das Ergebnis am Ende so gut ausfällt.

Und sonst?

Aliens: Dark Descent (Herstellerbild)

In den Nicht-E3-Wochen war ja grundsätzliches einiges los. So viele Showcases von den unterschiedlichsten Quellen. Keine Ahnung wie die ESA glaubt dem 2023 irgendetwas entgegen zu setzen. Das “Hauptevent”, Summer Game Fest Showcase, war da schon fast das Langweiligste. Zumal es weniger Neuankündigungen dieses Mal hatte – was mich persönlich nicht sonderlich stört. Lieber kurz vor Release erst zeigen statt Jahre lange nichts mehr davon hören. Über alle Showcases hinweg wurden mehrere hundert Spiele in diversen Entwicklungsstatus gezeigt mit überraschend wenig Doppelungen. Allein in der Wholesome Games Direct waren es mehr als 90 Stück. Das ist schon fast wieder viel zu viel, um da noch mithalten zu können.

Entsprechend praktisch finde ich es wie voll Steam mittlerweile in die Sache integriert ist – natürlich nur bei Titeln, die auch auf PC erscheinen. Für 90% der gezeigten PC-Spiele gab es bereits eine entsprechende Seite dort. Da kann man sich gleich weiter darüber informieren und ggf. den Wishlist-Button drücken. Perfekt für die interessierten Spieler, die es sonst unter Umständen gleich wieder aus den Augen verloren hätten. Manchmal gibt es sogar schon eine Demo dann während des Steam Next Fest. Übrigens ebenfalls so eine Entwicklung, die ich extrem gutheiße. Demos waren ja einige Jahre tatsächlich komplett aus der Mode gekommen – selbst auf den Konsolen. Entsprechend schön zu sehen, dass mittlerweile wieder ein Comeback feiern. Der Bedarf ist offensichtlich da und geschadet hat es vermutlich den wenigsten Titeln. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Die Steamseiten passend zu den Streams sind auch für meine Arbeit bei Co-Optimus ist es eine unglaubliche Zeitersparnis. Man würde ja eigentlich erwarten, dass es von den Veranstaltern zumindest im Nachgang ein nettes Paket oder eine Webseite mit einer Übersicht über alles Gezeigte mit rudimentären Informationen gäbe. Aber nein, ich muss jedem Titel einzeln nachrecherchieren. Entsprechend gut, wenn ich einfach in Steam den Namen eintippen kann und dank der Tags zumindest sofort die Frage geklärt bekomme, ob es überhaupt ein Koop-Spiel ist.

Blind durch den Wald

Agent 64: Spies Never Die (Herstellerbild)

Die gezielte Recherche hatte natürlich gleichzeitig den Nachteil, dass ich inhaltlich faktisch nicht wirklich viel mitbekommen habe abseits besagter Koop-Titel (von denen es heuer nicht so viel gab wie 2021). Wer also gerne meine Meinung zum ein oder anderen Werk erfahren wollte, den muss ich enttäuschen. Ich hab‘ vermutlich nicht einmal den Trailer angeschaut :smile: . Ich lade euch aber selbstverständlich wie immer ein eure Meinung zum Event und eure Top-Titel in die Kommentare zu packen.

Es ist aber auch grundsätzlich so, dass ich leider nur erneut feststellen kann, dass mich das ganze Tamtam persönlich einfach absolut nicht mehr interessiert. Ja, natürlich sieht das ein oder andere Spiel cool und interessant aus und reizt mich vielleicht sogar. Aber meine Steam Wishlist umfasst mittlerweile auch schon über 1.000 Titel (DLCs nicht mitgezählt) obwohl ich mich von Early-Access-Titeln fernhalte und fast nur bereits erschienene Werke auf die Liste setze. Entsprechend ist die Realität schlicht und einfach, dass ich in diesem Leben eh nicht mehr dazu kommen werde. Entweder der jeweilige Titel landet irgendwann auf diversen Wegen in meiner Bibliothek und in einem Anfall starte ich es mal oder ich werde es wohl nie zu Gesicht bekommen. Ist halt so. Geht euch sicherlich nicht anders. Das ist halt der Nachteil der heutigen Zeit: Es ist überall alles zu viel des Guten.

In diesem Sinne: Ich muss zurück auf meine Insel in Animal Crossing: New Horizons*. Ich habe meine Routine für heute noch nicht abgeschlossen (Steine klopfen, mit den Bewohnern reden, etc.). Aber dafür bereits mehrere tausend Rüben gekauft. Hoffentlich ist der Markt mir wieder gnädig. Letzte Woche hatte ich einen starken Anstieg – bei 100 eingekauft und bei 500 verkauft. Da waren Nooks Schulden aber sowas von sofort getilgt!

Eine Ladung mittelmäßiger PC-Spiele

Rund um den Muttertag hatte ich nicht nur ein paar Nintendo-Switch-Spiele gekauft, auch meine PC-Bibliothek konnte sich über einen Zuwachs an physikalischen Produkten freuen. Es gab nämlich ein paar Titel zu absoluten Schleuderpreisen. Warum sie so billig waren, wird deutlich, wenn ihr die Einkaufsliste seht:

Marvel’s Avengers* – Man wird schon fast dafür bezahlt die PC-Version aus dem Regal zu nehmen. Aber die Einzelspielerkampagne soll ja ganz gut sein.

Empire of Sin* in der Day-One-Edition – John Romeros Rückkehr in die Welt der Videospieleentwicklung… leider unter Schirmherrschaft der DLC-Melkmaschine Paradox. Qualitativ wohl nicht der Brüller aber mein Geld hilft hoffentlich, dass das nächste Werk des Studios besser wird :smile: .

Battlefield 2042* – Über die Qualität dieses Werks wurde ja schon das halbe Internet vollgepflastert. Entsprechend wenig verwunderlich, dass es schon verramscht wird. Ich hab’ glaube ich weder Battlefield V* noch Battlefield 1* bis heute mal gestartet… Aber die Sammlung im Regal muss selbstverständlich komplett sein. Bitte? Ja, ich bin bekloppt. Das haben wir jetzt schon oft genug festgestellt. Also bitte weitergehen!

ELEX II* – Ein Piranha Bytes-Titel halt. Und anscheinend haben sie ihre Ressourcen dieses Mal nicht in die verbesserungswürdigen Aspekte von Teil 1 gesteckt, was man so in den Bewertungen liest. War trotzdem überrascht, wie billig es schon nach zwei Monaten verfügbar ist…

Dungeons & Dragons: Dark Alliance* in der Steelbook-Edition – Der Grund für den heutigen Eintrag. Das Spiel selbst fällt wohl ebenfalls in die Kategorie *meh* und reicht nicht annähernd an die Qualität der namensgebenden Baldur’s Gate: Dark Alliance-Konsolentitel heran. Aber immerhin fand ich es sehr amüsant die Packung zu öffnen. Neben einer DVD befinden sich im Steelbook nämlich drei Handzettel mit den Codes. An sich nichts besonders ungewöhnliches. Sie waren jedoch gefaltet. Und warum waren sie gefaltet? Weil das Steelbook kleiner ist als eine DVD-Hülle. Sie passten also nicht rein! Irgendein armer Mitarbeiter bei der Verpackungsfirma musste sich also hinsetzen und JEDEN EINZELNEN (!) der Zettel per Hand falten für bestimmt mehrere hundert Hüllen. Ja, die Faltung stammt eindeutig nicht von einer Maschine. Das hätte zu einem wesentlich gleichmäßigeren Ergebnis geführt. Meine Vermutung ist, dass sich das Spiel so schlecht verkauft hat, dass sie von den Handzetteln mit den Keys noch haufenweise übrig hatten und entsprechend keine neuen, passenden drucken wollten. Im Sinne der Kosteneinsparung und Umweltbelastung natürlich eine noble Einstellung. Lustig finde ich es trotzdem. Wie sagte der Chefredakteur von Co-Optimus zu mir als ich ihm das erzählt? That’s amazing. And entirely in character for the game. Dem kann ich nur zustimmen.

Besagte Packung von Dungeons & Dragons: Dark Alliance

Die drei Neuen im Haushalt

Ich hab’ mal wieder ein paar PC-Spiele in physikalischer Form gekauft. Genauer gesagt NieR Replicant ver.1.22474487139…* (japanische Titel sind echt völlig bekloppt manchmal), DEATHLOOP* (ja, Prey – Mooncrash ist wohl besser) und Fallout 76* (weil es mittlerweile verramscht wird). Ist zwar immer noch eine Priorität für mich, wenn möglich die Retail-Box zu kaufen, aber sehr häufig tue ich es trotzdem nicht mehr. Hab’ schließlich noch mehr als genug zu spielen (und kriege dank meines Bundle-Wahns ständig Neues dazu), da brauche ich nicht zwingend noch weitere Blockbuster im Regal verstauben lassen. Dann lieber gar nicht (also weder physikalisch noch digital).

Andererseits ist der Retailmarkt für PC sowieso so gut wie ausgestorben. Ja, der Wechsel hin zum reinen Downloadmarkt war schon lange absehbar. Aber als ich anno 2012 darüber schrieb, hatte ich eher den gesamten Markt im Blick. Die Realität scheint jedoch, dass es bislang nur den PC volle Kanne getroffen hat. Für die Konsolen gibt es hingegen auch zehn Jahre später noch ein reiches Angebot an Packungen in den Regalen. Eine erste Vermutung von mir ist, dass dort noch weit mehr die “Gelegenheitskäufer” zu finden sind. Die, die halbwegs spontan im Laden zugreifen.

Das Gegenargument

In der damals erwähnten Nischenecke sieht das Bild für PC-Fans aber ebenfalls sehr düster aus. Die Sammeleditionen für Liebhaber und sowas. Selbst da: PC-Spiele? Kennsch ned, magsch ned, weg damit! Egal ob Limited Run Games, Strictly Limited Games oder wie sie alle heißen: Vom NES bis zur PS5 haufenweise Angebote aber PC-Titel? Nur in absolut extremen Einzelfällen, in denen es gefühlt zähneknirschend nicht anders geht (wie z.B. die Monkey Island 30th Anniversary Anthology). Gibt es auf dem PC keine Sammler? Alles nur Retro-DOS-Fuzzies? Kaufen PCler vielleicht sogar gar keine Spiele mehr? Gibt es überhaupt noch PC-Spieler? Bin ich etwa der einzige Überlebende?! Vermutlich nicht. 44% der initial in Europa verkauften Kopien von Elden Ring* waren schließlich die PC-Version (trotz deren schlechteren Performance).

Meine geheiligten und vollgestopften Spieleregale

Ich verstehe es also wirklich nicht, warum der PC-Retailmarkt so dermaßen ausgestorben ist. Da mittlerweile eh alles online aktiviert werden muss, kann auch das Argument “PCler sind alles Raubkopierer” nicht gegen eine Retailpackung sprechen. Es kann wohl doch nur die Erfahrung der Hersteller sein, dass PC-Spieler nicht spontan im Laden kaufen, ihren Kram nur noch über Steam holen und keinen Wert auf irgendetwas im Regal legen. Finde ich ein wenig verwunderlich – speziell wegen der heutigen Retrokultur und dem gefühlt dazugehörigen Wunsch möglichst viele sinnlosen Knickknacks zu haben – und sehr schade.

Andererseits: Spart mir natürlich Geld. Wo es nichts gibt, werde ich nicht in die Versuchung geführt etwas zu kaufen und warte bis der Blockbuster irgendwann mal in irgendeinem Sale oder Bundle enthalten ist. Wie meinte Rondrer vor kurzem zu mir? “Achja, du bist ja jetzt auch auf der dunklen Seite.” Wo er Recht hat, hat er Recht. Andererseits hat unser Azzkickr schon vor 12 Jahren gesagt KAUFT KEINE SPIELE MEHR! und getreu seinem Motto holt er sich heutzutage hauptsächlich dank günstigen GamePass-Abo-Verlängerungen seinen Fix. Insofern *schulterzuck* :tongue: .

Gähnende Leere

Einen Grund kann ich mir allerdings doch vorstellen, warum PCler nicht mehr zu einer Packung greifen: Viel drin ist in den Standard-DVD-Boxen mittlerweile nicht mehr. Hüllen mit mehreren DVDs (PC-Spiele haben nie den Sprung auf Blu-ray gemacht), die zumindest eine komplette Version des Spiels enthalten, gibt es faktisch gar keine mehr. Eine Ausnahme ist der “Casual”/Budget-Bereich. Aber das liegt daran, dass diese Titel oft sogar noch ohne Onlineaktivierung auskommen. Entsprechend müssen sie ein Medium enthalten. Überall sonst werdet ihr hingegen immer gezwungen einen Teil, wenn nicht sogar das ganze Spiel herunterzuladen. DEATHLOOP enthält sogar nur eine CD (ja, eine CD!) mit dem Steam-Installationsprogramm drauf. Keine Ahnung, was sich derjenige dabei gedacht hat. Die Kosten hätte man sich dann ebenfalls sparen können, wenn ich nicht einmal einen Teil des Spiele-Downloads einsparen kann. Die Argumentation ist einfach und verständlich: Wenn ich den Titel eh online aktivieren und mir vor dem Genuss zig Patches runterladen muss, dann brauche ich mir nicht mehr die Mühe machen ein Medium zu pressen. Dass es immer noch viele gibt, die mit langsamem Internet unterwegs sind: Details.

Entsprechend wenig verwunderlich ist es, dass viele Publisher mittlerweile komplett darauf verzichten selbst eine DVD (oder einen USB-Stick, wäre schließlich auch okay) beizulegen. In den meisten Fällen ist tatsächlich heutzutage in der Box nur noch ein mehr oder weniger kreativer Zettel mit dem Code für den jeweiligen Launcher enthalten. Ein Medium mit Daten? Fehlanzeige. Außer man heißt Square Enix und will den ultimativen Schutz. Dann packt man zwar einen Zettel mit einem Code in die Packung, der kann aber in keinem Launcher und auf keiner Webseite aktiviert werden. Stattdessen liegt immer noch eine DVD dabei, die ihr einschieben müsst. Dann startet ein Aktivierungsprogramm, das sich mit dem Internet verbindet. Erst dort gebt ihr den Code ein und bekommt zur “Belohnung” einen Steam-Key zurück. Werden in Japan aus so vielen DVD-Boxen die Keys geklaut, dass man sich so extrem absichern muss? Anders kann ich mir diesen Hochsicherheitskram nicht erklären.

Nicht mehr viel drin…

Und auf der linken Seite der DVD-Hülle? Werbezettelchen, selten mal eine Übersicht über die Tastenbelegung und maximal noch die Installationsanleitung/Supporthinweise, wenn sie nicht schon auf die Rückseite des Covers gedruckt wurde. Das war’s. Handbücher sind faktisch vollständig von der Bildfläche verschwunden (auch beim digitalen Kauf). Realistisch betrachtet bin ich also tatsächlich völlig bekloppt, dass ich überhaupt noch Geld für eine “physikalische Kopie” ausgebe. Am Ende steht außer einer leeren Hülle eh nichts im Regal. Aber, dass ich bekloppt bin, hatten wir damals ebenfalls schon erörtert. Für alle anderen gilt entsprechend: Kauft digital oder, wenn es eine Packung sein soll, eine Spezial-Edition, wenn anständiger Krimskram drin ist. Die normale Retailbox hingegen? Bei PC-Spielen einfach im Regal stehen lassen. Bei Konsolen sieht es in Bezug auf die Beilagen zwar ebenfalls mau aus. Aber da ist wenigstens noch ein Medium mit einer (in den meisten Fällen…) lauffähigen Kopie des Spiels enthalten. Gleichzeitig wäre es im Sinne des Umweltschutzes natürlich besser, wenn man einfach konsequent sein würde und die Packung komplett bleiben lässt statt einer leeren Hülle zu produzieren. Aber vermutlich haben die wenigen verbliebenen Retailer wie GameStop (ja, die gibt es noch…) derzeit noch ausreichend zahlungskräftige Argumente dagegen.

Der Stein des Anstoßes

Stellt sich zum Abschluss vielleicht noch die Frage, wie ich überhaupt plötzlich auf das Thema gekommen bin. Schuld daran ist tatsächlich American McGee’s Alice. Dazu habe ich vor kurzem mal wieder auf YouTube ein Videoessay geschaut. Bis heute eines meiner absoluten Lieblingsspiele (müsste die Liste trotzdem mal aktualisieren) und eine fantastische Interpretation/Fortsetzung des Originals. Hoffentlich schafft es McGee bald mal EA davon zu überzeugen Alice: Asylum zu finanzieren (oder ihm die Rechte zu verkaufen).

Besagte DVD-Hülle mit Handbuch

Anno 2000 kam in Deutschland das Spiel in einer DVD-Box in den Handel (eines der ersten in diesem Format). Die enthielt zwei CDs und ein Handbuch. Und genau dieses Handbuch ist für mich etwas Besonderes. Neben dem Standardkram (Installationsanleitung, Tastenbelegung, Beschreibung des Interface, etc.), enthält es nämlich einen Krankenbericht. Quasi die Akte über Alice ab dem Zeitpunkt, in der sie in die Psychiatrie eingeliefert wurde bis zum Ende des Spiels. Der Bericht ist sehr gelungen und gibt einen Eindruck davon, wie die Geschehnisse im Spiel sich in der Außenwelt bemerkbar machen. Der Text stammt zwar aus der Feder von Greg Roensch und ich weiß nicht, inwieweit er tatsächlich von American McGee als Kanon angesehen wird. Aber ich finde ihn echt super und eine gelungene Ergänzung. Leider bin ich noch auf kein einziges Analyse-Video gestoßen, welches diese Geschichte auch nur am Rande erwähnt. Und das finde ich schade. Möglicherweise wissen die Autoren gar nicht, dass sie existiert. Legal erhältlich ist American McGee’s Alice schließlich derzeit nicht und möglicherweise ist das Handbuch nicht einmal in der jeweiligen Fassung dabei. Mal ganz abgesehen davon, dass wir es heutzutage eh nicht mehr gewohnt sind nach einem Handbuch zu suchen/da reinzuschauen.

Das ist nicht unbedingt negativ gemeint. Alles was relevant ist, sollte Teil des Spiels sein. Ein gutes Tutorial, eine Hilfesektion zum Nachschlagen für später, eine Übersicht über die Tastenbelegungen und all das – dafür braucht weder ein echter noch ein digitaler Baum sterben. Und selbst Zusatzmaterial könnte und sollte man direkt zugänglich unterbringen. Beispielsweise als kleines Goodie nach Abschluss des Spiels im Hauptmenü. In Bezug auf American McGee’s Alice existiert der Krankenbericht aber ausschließlich, weil es ein Handbuch gibt und es gefüllt werden wollte. Es ist also schon ein wenig traurig, dass Handbücher abseits von Hardcore-Simulationen vollkommen ausgestorben sind und uns deshalb solche Nebensächlichkeiten größtenteils komplett verloren gehen.

Stattdessen geht speziell im Indiebereich der Trend heutzutage noch weiter ins extrem. Man erklärt im Spiel gar nichts mehr und verlässt sich stattdessen darauf, dass die Community ein Wiki anlegt und pflegt. Ich persönlich finde das eine absolute Sauerei. Nicht nur wegen der Ausbeutung der Freiwilligen. Auch, weil es gefühlt dazu führt, dass sich die Entwickler dann überhaupt keine Mühe mehr machen Tutorials und Hilfen einzubauen. “Man kann ja das halbfertige Wiki lesen, wenn man Spaß haben will”… *kopfschüttel*  Der frühe Erfolg von Minecraft war echt keine gute Sache in vielerlei Hinsicht.

Elden Ring (Herstellerbild)

Das Internet. Unendliches Wissen. Maximale Vernetzung. Vollgestopft mit Gatekeeper und Fanboys, die alles daran setzen einem den Spaß zu verderben. Eine Woche ist Elden Ring* nun schon auf dem Markt und allen Anschein nach ist es der bislang beste und größte Souls-Titel aus dem Hause From Software. Und was passiert auf Social Media & Co.? Nun, die PlayStation-5-Fanboys scheinen zu lamentieren, dass ihr heiß ersehnter (und wohl ebenfalls äußerst gelungener) Exklusiv-Titel Horizon: Forbidden West* nicht ausreichend gewürdigt wird. Wurde ja nun von Elden Ring überschattet. Dabei ist der Titel doch so viel besser als alles, was die Xbox zu bieten hat. Und überhaupt: Wer kauft denn noch Xbox? Keiner. Schließlich zeigen die ganzen Fotos eindeutig, dass viele davon im Laden stehen. Die PlayStation 5 im Regal daneben wird natürlich rausgeschnitten. “Sony for Life!” oder so.

Ich werde wohl nie verstehen, was dieser Schwachsinn soll. Sind Sony und PlayStation so schlecht, dass ich mir den Kauf immer schönreden/rechtfertigen muss?! So kommt es zumindest bei mir aktuell rüber. Aber wen verwundert es: Die Hersteller wollen es ja genau so und nicht anders. Was gibt es schließlich besseres als Marken-Ultras, die einen unbezahlt bis in den Tod hinein verteidigen.

SPIEL NICHT MEIN SPIEL!!!!!111

Während die Sony- & Xbox-Volltrottel Dauerbegleiter sind, kommen mit Elden Ring jetzt die Souls-Gatekeeper wieder aus ihren Löchern hervorgekrochen. Diejenigen, die es euch ausschließlich erlauben das Spiel einhändig, allein und mit verbundenen Augen durch zu spielen. Wenn ihr das nicht tut und stattdessen z.B. die ins Spiel integrierte Möglichkeit nutzt Monster/andere zu beschwören, dann seid ihr es logischerweise nicht wert den Titel zu erleben – ihr Hypen00bs! Vermutlich ist denen sogar das Pferd ein Dorn im Auge. Und wehe dem, der irgendwelche Zugeständnisse wie eine Pausenfunktion oder – noch schlimmer – einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad fordert. Ab auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Auch hier wieder die Frage: Was ist bei solchen Typen im Kopf los? Ich vermute erneut eine Art “Rechtfertigung”. Von wegen “ich war zu blöd für das Spiel und habe deshalb den Boss auf die schwierigste Art und Weise besiegen müssen”. Ist ja in vielen Bereichen immer eine gute Begründung, um anderen bloß nichts zu gönnen. “Ich musste da durch, also machst du das gefälligst auch! Kann ja nicht sein, dass du es einfacher hast!”. Nene, so viel Energie an Hass verschwenden statt sich einfach zu freuen, dass sich mehr Leute das eigene Lieblingsspiel interessieren und es gut finden.

Anno 2019 war es bei Sekiro: Shadows Die Twice* übrigens gefühlt nicht so extrem. Vermutlich war der Hype um den Titel nicht groß genug. Oder die “echten” Souls-Fans hatten keinen Spaß damit. Aber gut: Es ist trotzdem jedes Mal der gleiche Mist und ich sollte einfach endlich aufhören Social Media zu konsumieren. Man bekommt irgendwie nur die Vollpfosten in die Timeline gespült. Die wirklich interessanten/nützlichen Informationen überwiegen schon lange nicht mehr… Ja, die Menschheit geht gefühlt in jederlei Hinsicht gerade den Bach runter. Das lässt sich irgendwie nicht mehr Schönreden. *seufz* Ich geh’ dann mal weiter Deus Ex: Human Revolution (Director’s Cut)* spielen.

Call of Duty: Vanguard (Herstellerbild)

$68.7 Milliarden…in bar! Holla die Waldfee. Definitiv eine Bombe nuklearen Ausmaßes, die Microsoft letzte Woche gezündet hat. Wer es wirklich absolut nicht mitbekommen hat: Microsoft möchte den umsatzstärksten Spielepublisher der Welt, Activision Blizzard, kaufen (Abschluss des Kaufs erst im Fiskaljahr 2023, also spätestens Mitte 2023). Und nein: Dem Kauf steht höchstwahrscheinlich nichts entgegen, auch keine amerikanischen Kartellämter, egal wie viele Sofa-Anwälte jetzt mit dem Zeigefinger wedeln. Damit springt Microsoft auf Platz 3 der größten Videospielefirmen der Welt hinter die chinesische Investmentfirma Tencent und den Japanern bei Sony.

Da bekam Phil Spencers Aussage von Mitte November plötzlich eine ganze neue Bedeutung. ”We are evaluating all aspects of our relationship with Activision Blizzard and making ongoing proactive adjustments” – ich glaube nicht, dass auch nur irgendjemand dahinter ein “Wir kaufen diesen Schandfleck einfach, da aufgrund der ganzen Situation der Aktienpreis in den Keller gegangen ist und räumen selbst auf” vermutete. Und ganz ehrlich? Wenn es eine Firma gibt, die so einen großen und anscheinend stark angerosteten Laden aufräumen kann, dann traue ich es tatsächlich aktuell am ehesten dem Giganten Microsoft zu. Schade nur, dass Activision Blizzards CEO Bobby Kotick zwar am Ende höchstwahrscheinlich seinen Posten räumen muss, dafür aber allein knapp $293 Millionen Abfindung sowie nochmal gut $390 Millionen für sein Aktienportfolio kassieren wird.

Unfassbar, ich weiß. Also nicht nur diese Geldsumme. Auch mein Glaube, dass Microsoft in der Lage ist den Sauhaufen auszuräuchern. Aber unter Phil Spencer (leitet Xbox Game Studios seit 2014) hat sich die Marke Xbox und die Firma Xbox Game Studios sehr positiv entwickelt. Das gilt nicht nur für die Marke, sondern auch wie die eigenen Entwicklerstudios behandelt werden. Da kennen wir von Microsoft schließlich ebenfalls ganz andere Zeiten. Gut, so schlimm wie bei Electronic Arts oder eben Activision Blizzard war es glaube ich nie. Zumindest hat Redmond noch kein Studio in die Halo-Minen geschickt nur, weil sich der letzte Titel schlecht verkauft hat. Doch Microsoft war früher ebenfalls nur zu gerne bereit Studios aufzulösen, wenn sie nicht zur Strategie passten. Aber ich begrüße es definitiv, dass Microsoft plant zumindest ein paar von Activision Blizzards Studios aus den Call of Duty-Minen zu befreien (persönlich hoffe ich speziell auf Raven Software, High Moon Studios und Toys for Bob) und alte IPs wieder aus dem Aktenschrank hervorzuholen – und zwar nicht nur, um sie auf Game Pass zu packen. Nein, explizit auch, um neue Titel zu basteln. Und was die grundsätzliche Unternehmenskultur angeht scheint Microsoft ebenfalls weiter zu sein als so manch anderer. Sicherlich nicht an allen Ecken und Enden perfekt aber definitiv schon allein aus der Notwendigkeit heraus (riesiges und über mehrere Erdteile verteiltes Unternehmen) definitiv fortschrittlicher.

Monopolisierung!

Ein (derzeit) unschlagbares Angebot!

Natürlich kann eine Konsolidierung in diesem Maße – insgesamt 32 Entwicklerstudios (heute 23) sind nach Abschluss des Kaufs dann unter dem Xbox Game Studios-Logo vereint – durchaus besorgniserregend sein. Eine zu große Marktmacht führt unweigerlich zu Problemen bzw. eine sinkende Bereitschaft diese zu beheben. Activision Blizzard war (und ist) schließlich trotz seiner internen Probleme eine Gelddruckmaschinerie. Warum also was ändern? Bei Microsoft braucht man sich hingegen nur den Microsoft Store anschauen, um gleich das erste Negativbeispiel zu finden.

Kein Negativpunkt für mich ist jedoch, dass jetzt einige geliebte Spieleserien nicht mehr auf der PlayStation erscheinen werden. Sony ist in der Hinsicht schließlich nicht wirklich besser und drehte in der Vergangenheit ebenfalls immer den Xbox-/Nintendo-/Sega-Hahn ab (oder machte ihn erst gar nicht auf). Außerdem verabscheue ich grundsätzlich diese Grabenkämpfe. In der heutigen Zeit, in der sich die Architekturen der Xbox- und Sony-Konsolen so gut wie nicht mehr unterscheiden sogar noch mehr. Exklusivität war schon immer nur ein reines Machtbekunden, egal wer es genutzt hat und das ist alles andere als gut für die Spieler. Ja, lieber Tim Sweeney von Epic Games. Du und dein Epic Games Store sind in der Hinsicht auch nicht besser, obwohl du dich gerne als strahlender Ritter für die kleinen Leute inszenierst. Insofern begrüße ich es grundsätzlich, dass Microsoft versucht sich aus diesem Kampf zurück zu ziehen.

Klingt erst einmal Banane, diese Aussage. Schließlich habe ich ja oben geschrieben, dass der Großteil der Titel aus dem Activision Blizzard-Portfolio dann höchstwahrscheinlich nicht mehr für die PlayStation erscheinen werden. Aber tatsächlich ist es Microsoft mittlerweile völlig egal auf welcher Plattform ihr ihre Spiele konsumiert. Ja, liebe Sony-Fanboys. Die Xbox One war schwach und das Line-Up für die Xbox Series mag aus eurer Sicht nicht der Brüller sein. Doch während Sony einfach sein Ding nach altbekannter Art und Weise weitermacht, hat Microsoft aus den Erfahrungen der letzten Konsolengeneration seine Konsequenzen gezogen. Und ihre Antwort sind mittlerweile 25 Millionen Game Pass Subscriber – Tendenz stark steigend. Ich kann noch nicht einmal erahnen, wie stark die Zahlen steigen werden sobald ein neues Call of Duty dort Einzug hält. Kein Wunder: Was man hier für ein World of WarCraft-Abonnement (12,99€ pro Monat) bekommt ist einfach unglaublich und wirbelt gerade die gesamte Spieleindustrie durcheinander. Und nein, den Indies schadet das Modell derzeit überhaupt nicht. Im Gegenteil. Die Bereitschaft ihre Spiele zu erleben ist unter diesen Bedingungen sehr viel höher und selbst, wenn nicht: Dank der Abo-Gebühren kann auch mal ein Rohrkrepierer ohne Insolvenzgefahr verkraftet werden.

Das zukünftige Problem

Leider ist wie immer nicht alles eitel Sonnenschein, denn Microsoft hat sich nur aus dem Kampf um die Hardware zurückgezogen. Das Ende des Exklusivitätswahns ist damit nicht erreicht. Das zeigt ein Blick über den Tellerrand. Die Game Pass-Idee ist schließlich an sich nichts Neues. 2007 revolutionierte Netflix mit der gleichen Taktik den Filme-Markt. Mittlerweile sieht man die Auswirkungen davon: Aus dem ursprünglichen “Video-On-Demand”-Versprechen wurde ein “Wenn wir die Lizenz haben und du zufällig im richtigen Land wohnst”. Dutzende Streaming-Anbieter locken mit ihren Angeboten und natürlich ist “Exklusivität” das Wort der Stunde. Mittlerweile versucht jedes größere Studio seinen eigenen Service aus dem Boden zu stampfen und jemand wie Disney wird einen Teufel tun und ihre Werke bei Netflix anbieten. Ihr sollt ja schließlich Disney+ abonnieren. Das Ergebnis: Eine entsprechende Fragmentierung des Marktes und die Notwendigkeit mehrere Anbieter abonniert zu haben, um vieles sehen zu können. Ja, “vieles” nicht “alles”. Von heute auf morgen verschwinden Filme und Serien einfach von den Plattformen. Ob und wann sie wiederkommen? Steht in den Sternen. Unter solchen Bedingungen fühle mich ein wenig in die Steinzeit zurückversetzt. Erstausstrahlung im TV verpasst? Pech. Amazon hat meines Wissens sogar ausgeschlossen, dass ihre Eigenproduktionen jemals auf DVD/Blu-ray erscheinen werden.

Das spricht dann schon fast wieder für Monopole. Wenn Microsoft alle Spielestudios unter sich vereint hat, dann braucht man auch nur Game Pass zu abonnieren und die Gefahr, dass ein Spiel den Service verlässt ist gering. Das wäre dann selbst mit einer saftigen Preiserhöhung noch ein genialer Deal :smile: .

Fazit

Wolrd of WarCraft: Shadowlands (Herstellerbild)

Zusammengefasst sehe ich also kurzfristig die Akquise von Activision Blizzard durch Microsoft unterm Strich als positive Sache. Die Kalifornier haben sich zu lange auf ihrem Candy Crush, World of WarCraft und Call of Duty-Geld ausgeruht. So entsteht keine Änderungsbereitschaft in der Führungsriege. Es braucht aber genau dieses radikale Umdenken, um die Unternehmenskultur nachhaltig und über alle Studios hinweg zu ändern. Mit Redmond besteht nun die Chance, dass tatsächlich ein frischer Wind durchfegt. Ja, es werden dabei garantiert auch einen Haufen Arbeitsplätze speziell in den administrativen Bereichen weggeblasen. Aber am Ende könnten alle Seiten davon profitieren. Zum einen die Entwickler, die unter besseren Bedingungen ihrem Tagewerk nachgehen können. Zum anderen die Spieler, die neue (und alte) Titel aus längst vergessenen Serien erleben dürfen.

Mittelfristig sehe ich jedoch den von Microsoft angestrebten Wechsel hin zu einem Abo-Modell kritisch. Das liegt ein Stück weit natürlich daran, dass mein Herz einfach am Sammeln hängt und ich es nicht ertragen kann auch die letzte Illusion zu verlieren etwas zu besitzen. Aber Netflix & Co. zeigen halt leider, dass diese Zukunft aus meiner Sicht nicht wirklich rosig ist. Das betrifft zum einen die Verfügbarkeit (Fragmentierung, Lizenzprobleme) des Angebots an sich. Zum anderen jedoch auch die Produktion. Wie viele eigentlich gute Serien hat Netflix schon nach der ersten “Staffel” (12 Folgen sind für mich keine Staffel) getötet nur, weil irgendeine Metrik nicht gepasst hat? Unter der Schirmherrschaft von Netflix gäbe es vermutlich nur sechs Folgen von Star Trek: The Next Generation… Im Spielebereiche wäre die Konsequenz dann vermutlich auch wieder, dass es nur Call of Duty gibt und sonst nix.

Doch soweit sind wir zum Glück noch nicht. Noch gibt es in allen Bereichen der Unterhaltungsmedien mehr zu konsumieren, als jemals ein Mensch alleine konsumieren könnte. Ja, man kann dadurch nicht überall mitreden und das Gemeinschaftserlebnis geht hier und da verloren. Aber das ist nichts Neues und hat zumindest bislang noch nicht zum Aussterben der Menschheit geführt. Insofern: Passt scho‘!

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