Die Vergangenheit ist…fragwürdig?

313 Seiten á fünf Einträge umfasst Beim Christoph mittlerweile. Zugegeben: Die ersten 47 blättere nicht einmal ich durch, schließlich hält sich der brauchbare Inhalt bekanntlich eher in Grenzen – außer man möchte sich mal wieder an eine Zeit des Internets erinnern, in denen sichtbare Besucherzähler noch total „in“ waren. Aber so war das halt vor fast 20 Jahren.

Jap, nächstes Jahr steht tatsächlich wieder ein runder Geburtstag für meine kleine Leinwand an. Schon krass. So lange und vor allem bei vergleichsweise so wenig Traffic (genaue Zahl mittlerweile unbekannt) halten die wenigsten Blogger durch. Für viele ist das entweder nur eine Phase oder sie wollen groß rauskommen und wenn das nicht klappt, lassen sie die Sache gleich wieder hinter sich und/oder wechseln ihre Webseiten grundsätzlich wie Unterhosen aus – zum Leidwesen meiner Verlinkungen. Ernsthaft: Ich habe keine Ahnung was diese Zerstörung von Kreativität soll. Schämt man sich so sehr für seine alten Inhalte, dass man sie einfach wegwerfen muss? Oder sind sie einem einfach nichts wert? Ich weiß es nicht, ist aber selbstverständlich jedem selbst überlassen. Mein innerer Archivar findet es halt schade :smile: . Garry Newman (Garry’s Mod-Erfinder) tauscht wenigstens nur alle paar Monate sein Design (ebenfalls eine nervige Sache), behält aber die Inhalte und URLs seit 2002 bei.

Der Beginn einer Überleitung?

Ich finde es echt schick so ein beständiges und langjähriges Archiv zu haben in dem ich immer mal wieder blättern kann (und dabei zumindest den ein oder anderen Schreibfehler behebe und damit technisch gesehen die Vergangenheit verfälsche). Ist schließlich nicht nur ein netter Nostalgietrip durch mein Leben inkl. den klar sichtbaren Veränderungen, die ich so gemacht habe. Es ist ebenso eine gute Inspirationsquelle über was ich mal wieder schreiben könnte und eine gute Gelegenheit alte Inhalte zurück ins Rampenlicht zu holen – auch, wenn vermutlich die wenigsten tatsächlich den Link anklicken.

Übrigens eine Sache, die ich seit bestimmt 10 Jahren mache aber vermutlich nur den wenigsten bewusst ist: Die Links in den Einträgen sind nicht aus ästhetischen Gründen fett oder nicht fett. Stattdessen soll es tatsächlich eine Hilfe für euch als Leser sein. Fette Links haben als Ziel einen Inhalt auf Beim Christoph und öffnen dabei keinen neuen Tab. Über nicht fette Links verlasst ihr hingegen die Seite und es wird dafür ein neuer Tab erzeugt. Macht für den ein oder anderen sicherlich keinen Unterschied, weil er grundsätzlich alle Links in einem zusätzlichen Tab öffnet. Aber ich finde es ganz praktisch – schon allein als Indikator ob es sich um eine interne Verlinkung handelt oder nicht. Keine Ahnung, wo ich diese Information mal sinnvoll zentral ablegen könnte.

Doch zurück zum heutigen Eintrag, der offensichtlich etwas geblubberten Art: Über die letzten 10 Jahre von Beim Christoph sprechen wir logischerweise erst am 09.03.2021. Ja, der Link führt noch ins Leere. Aber er wird ab dem Tag funktionieren, selbst wenn sich am Ende warum auch immer nur ein Katzenbild dahinter verstecken wird :smile: ! Ich hatte nur diese Woche mal wieder vergleichsweise oft das Bedürfnis im Archiv zu stöbern. Immer ein komisches Zeichen. Dabei ist mir nicht nur aufgefallen, dass mal wieder dringend Zeit wird für ein paar neue Soundtrack-Empfehlungen (Geoff Knorrs Civilization: Beyond Earth läuft bei mir gerade viel) wäre. Ich hab‘ auch schon länger nicht mehr einfach so ein bisschen aus meinem Leben berichtet. Okay, dafür gab es haufenweise Gesundheits- und Häusle-Besitzer- Einträge und natürlich die Jahresrückblicke. Aber so ein bisschen „allgemoines Geschreibsel“ habe ich schon lange nicht mehr aufs Papier gebracht.

Endlich der eigentliche Eintrag?

Das Wohnzimmer bei der Besichtigung

Vier Jahre sind wir tatsächlich schon hier im Haus – und nein, Sailor Moon trotzdem immer noch nicht durch (noch 20 Folgen – steter Tropfen höhlt den Sternenkristall). Das vierte Jubiläum eines gewissen Meilensteins steht ebenfalls an (2016 war echt vollgepackt). Gleichzeitig habe ich bald das sechste Jahr in Darmstadt voll. Auf der einen Seite technisch gesehen gar nicht viel. Ich habe schließlich davor 12 Jahre in Aschaffenburg gearbeitet und 29 Jahre meines Lebens in Gunzenbach verbracht. Auf der anderen Seite doch schon wieder eine lange Zeit in der aber gleichzeitig gefühlt mehr passiert ist als die Jahre zuvor.

In der Straße gehören wir ebenfalls schon mit zu den alteingesessenen Bewohnern. Seit 2016 kam ein kleines Neubaugebiet (vier Gebäude) dazu plus so einige Eigentümerwechsel – inkl. des direkten Nachbarn. Jetzt dürfte aber erstmal wieder Ruhe einkehren was das angeht. Sind jetzt von sehr vielen Familien mit Kindern umgeben. Warum auch nicht? Wenn Lysanda und ich durch Dornheim spazieren gehen, stelle ich immer wieder fest: Wir haben die beste Straße in der Ortschaft erwischt. Wenig Verkehr (technisch gesehen eine Anliegerstraße – aber irgendwie nur von einer Seite aus?), ruhige Lage trotz der Hauptstraße eine Häuserreihe weiter und man ist sofort im Grünen. Die paar Kinder stören uns nicht – im Gegenteil haben die Katzen mehr zum Gaffen. Ihr hättet sie mal sehen sollen als der Nachbar kurzzeitig ein paar Hühner im Garten hatte.

Und mit dem Haus an sich bin ich ebenfalls absolut zufrieden. Ja, es ist nicht perfekt aber genau das ist ja der Vorteil gegenüber einer Mietwohnung. Mit jedem Jahr, das den Bach der Zeit hinabfließt, machen wir es mehr und mehr zu „unserem“ Haus. Damit meine ich zum einen das Abbezahlen des Kredits aber noch viel mehr die baulichen Veränderungen. 2019 der Freizeitraum, 2020 die ganze Sache mit der Heizung und für 2021 stehen bereits drei größere Projekte auf der ToDo-Liste. Das mag den Geldbeutel leeren aber steigert den Wohlfühlfaktor (und den Hauswert) ungemein – nicht nur, weil wir jetzt auch mal im Keller schlafen können, wenn es im Sommer wieder so heiß wird. Es ist auch einfach ein tolles Gefühl seine eigenen Entscheidungen treffen zu können und vom Ergebnis umgeben zu sein (egal wie gelungen es ist).

Ein Hauch von Wohlbehagen?

Ich fühl mich definitiv nicht nur mittlerweile hier Zuhause, ich bin auch ganz zufrieden mit meinem Leben muss ich sagen. Natürlich kann es immer besser sein. Auf der Arbeit zum Beispiel ein bisschen weniger Stress und dafür etwas mehr Sinn im eigenen Tun statt nur ein kleines Rädchen am riesigen, unverwüstlich drehenden Getriebe. Und in der Freizeit eine etwas harmonischere Katzenbande (Jules mobbt unsere Mädels) und eine freiere Nase (Schnarche wieder viel – muss wieder gelasert werden). Außerdem wiege ich aktuell mal wieder über 100kg. Aber das sind alles Kleinigkeiten. Selbst die Pandemie beeinflusst uns nicht großartig. Ja, wir sitzen seit bald drei Monaten im Home Office und es werden höchstwahrscheinlich noch mindestens 1-2 weitere Monate werden. Außerdem wird unser Katzenstammtisch noch etwas länger ausfallen müssen. Aber wir hatten und haben keine Gehaltseinbußen, müssen keine Angst vor Entlassung haben und die Katzen können uns 24/7 auf den Keks gehen. Und da wir sowieso lieber Zuhause sind als irgendwo anders, haben wir bis jetzt auch keinen Vier-Wände-Koller bekommen. Ja, auch das Klopapier ist uns nicht ausgegangen :wink: .

Valve Index (Herstellerbild)

Nein, ich kann mich definitiv nicht beschweren. Im Eigenheim mit der Frau meines Lebens, fünf liebevollen Kin…äh Katzen, einen sicheren Job mit gutem Gehalt und den entsprechenden Annehmlichkeiten die ich mir dadurch leisten kann (z.B. im Epic Games Store Megasale zuschlagen). Da bleibt beim Materiellen nur wenige Wünsche offen (eine Valve Index z.B.). Und auch körperlich und seelisch geht es mir trotz 105kg so gut wie noch nie. Ja, ich habe immer noch einen verschobenen Kiefer und dadurch einen verspannten Rücken und säge nachts zum Leidwesen von Lysanda einen halben Urwald ab. Aber ich habe mein Asthma fast vollständig im Griff (vereinzelte Situationen triggern noch einen Anfall) und – viel wichtiger – meine Depressionen ebenfalls. Man könnte sagen, dass ich mit mir mittlerweile ganz gut im Reinen bin. Das verhindert zwar nicht den ein oder anderen schlechten Tag – manchmal will der Hausgeist halt einfach, dass alles kaputt geht was man anfasst. Aber ich muss wirklich sagen, dass mich vieles nicht mehr so lange beschäftigt wie früher und ich eindeutig besser schlafen kann.

Dabei hat mir definitiv Lysandas Rat geholfen mich auch einfach mal vom ein oder anderen aus der Vergangenheit zu lösen. Egal ob es nun die Schuldgefühle gegenüber Felix und Kessy waren, weil ich glaubte nicht alles für sie getan zu haben oder negative Einflüsse durch Personen in meinem Umfeld, die ich aufgrund von gesellschaftlicher Erwartungshaltung nicht hinter mir gelassen habe. Man muss das Seil ja nicht unbedingt gleich komplett durchschneiden (ist hier und da aber mitunter die einzige Lösung). Es hilft schon die Verbindung genauer zu betrachten, um zu sehen welchen Einfluss sie auf einen hat und anschließend neu evaluieren zu können, was sie einem bringt. Das klingt erstmal hart und egoistisch. Aber am Ende des Tages bleibt bei aller Kompromissbereitschaft eben nur die Erkenntnis: Wir alle wollen unser Leben führen und glücklich sein. Ballast macht aber nur einen krummen Rücken.

Und jetzt entschuldigt mich: Ich muss LEGO Pirates of the Caribbean: Das Videospiel weiterspielen. So viele Collectibles, die noch auf mich warten…

Sicarius

Frohe Ostern!

Ich sag’s ganz ehrlich: Ich hätte diesen Eintrag fast vergessen. Ist aber auch einfach alles komisch in diesen Corona-Zeiten. Seit fünf Wochen haben wir schon unser Büro und die dazugehörigen Kollegen nicht mehr gesehen. Stattdessen den ganzen Tag im Home Office mit fünf Katzen, die scheinbar total super finden, dass wir so viel Zuhause sind. Da verliert man durchaus ein wenig das Zeitgefühl und wird von sowas banalem wie Feiertagen einfach so überrascht. Aber offensichtlich habe ich es trotzdem noch rechtzeitig bemerkt:

Das gesamte Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes Osterfest!

Schicke, selbst bemalte Steinkäfer.

Genießt es dieses Jahr die Feiertage mal ausschließlich in der engsten Familie verbringen zu dürfen. Keine Verwandtentermine, die Stress erzeugen. Keine Kurzurlaube, die garantiert nicht erholsam sind. Einfach nur Zuhause sein, bisschen Spaziergehen (aber in München bloß nicht zum Lesen auf eine Parkbank setzen!) und einfach nur chillen – also zumindest, wenn ihr keine Kinder habt, die euch den ganzen Tag auf den Senkel gehen.

P.S: Das obige Bild zeigt zehn von Lysandas selbst gemachten Steinkäfern. Sie bestehen aus 100% echtem Naturstein aus der Umgebung und sind von ihr bemalt und lackiert. Sie nutzt dafür unter anderem „Punkten“, eine Technik bei der ihr ein bisschen Farbe auf ein spitzes Werkzeug packt und dann eben Punkte setzt. Und ja, sie stehen zum Verkauf, wenn jemand welche möchte!

Sicarius

Frohes Neues Jahr 2020!

Und da war es auch schon wieder rum. Also nicht nur das Jahr 2019, sondern auch das nächste Jahrzehnt. Die Menschheit hat es erneut nicht geschafft sich auszulöschen – trotz vieler intensiver Versuche. Für 2030 mache ich mir zwar nicht ganz so viel Hoffnung, wenn man sich die weltpolitische Lage so anschaut. Aber ein Problem nach dem anderen. Während ein Großteil der Welt nun also halbbetrunken mit Feuer und explosiven Stoffen hantiert sowie hunderte von Hunden und Katzen auf nimmer wiedersehen wegen diesem Scheiß verschwinden, haben wir uns alle einfach mal einen kurzen Moment so lieb wie Balu und Nica:

In Liebe vereint (anno 2016)

Ja, Lyssi musste diesen herzzerreißenden, total emotionalen Moment natürlich mit ihrem Schwanz fotobomben. Echt schlimm, die kleine Kackbratze. In diesem Sinne:

Das Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2020!

Nutzt das neue Jahrzehnt endlich dazu euch eure Wünsche zu erfüllen – oder zumindest einen Teil davon. Und da ihr dafür vermutlich Geld braucht, vergesst wie immer heute das Sauerkraut nicht! Lysanda und ich haben es letztes Jahr vergessen und schaut, was aus uns geworden ist! Bitte? Das Geld hat immer gereicht und wir sind definitiv nicht einmal ansatzweise arm? Ach egal, Sauerkraut 4ever!

PS: Niemanden hat es übrigens gestört, dass im Neujahrs-Grüß 2019 bis jetzt noch 2017 stand. Das bestätigt mein Gefühl, dass diese Grüße mittlerweile keiner mehr liest :smile: .

mem-o-ry – 2. The act or an instance of remembering; recollection
TheFreeDictionary

Wie? 2019 ist auch schon fast vorbei? Irgendwie kann ich das nicht so recht glauben. War gefühlt ein sehr komisches Jahr. Ich musste sogar Lysanda fragen, was wir heuer überhaupt so gemacht haben, weil mir irgendwie nur der Freizeitraum einfiel. Waren wir etwa faul? Oder was war los? Vielleicht gibt ja der heutige Beim Christoph Jahresrückblick 2019 Auskunft darauf. Er ist schließlich dafür da noch einmal auf das jeweilige Jahr zurückzublicken. Bevor wir aber zu meinem persönlichen 2019 kommen, wie immer erst der Blick zurück auf das Jahr für Beim Christoph. Die nachfolgenden Zahlen in Klammern sind wie gewohnt die Werte des Vorjahres (also 2018) und alles ist Stand 29.12.2019.

Einträge und Autoren

55 (55) Einträge haben euch 2019 größtenteils an einem Montag erwartet (die anderen waren die Oster-, Weihnachts- und Neujahrsgrüße). Es gab‘ also glücklicherweise keine Überraschungen, schließlich deuten Sondereinträge ja meist auf einen Haustier-Todesfall hin und das wollen wir ja nicht.

Doch diese Zahl alleine spricht natürlich nicht die ganze Wahrheit, denn 6 (2) dieser Einträge tragen die Kategorie Gastbeiträge. Zwei davon stammen zwar auch aus diesem Haushalt und wurden technisch gesehen trotzdem von mir in den Computer gehackt, da sie mir Lysanda mehr oder weniger diktiert hat. Aber die restlichen vier sind tatsächlich seit langem mal wieder Inhalte von anderen Menschen außerhalb der Casa Lysanda. Oder genauer gesagt: Azzkickr ist „endlich“ eingeknickt und hat nicht nur seinen 25., sondern sogar gleich Gastbeitrag 25 bis 28 verfasst. Genial und erneut vielen herzlichen Dank dafür! Ich weiß, dass es dir dann doch schwerer gefallen ist als du es dir gedacht hast. War aber nicht nur nett mal wieder was von unseren Hardwareexperten zu hören – ich hatte dadurch seit langem auch mal wieder eine nette Verschnaufpause.

Ja, natürlich mache ich mir den Druck mit „Montags immer einen Eintrag“ komplett selbst und nicht jeder Eintrag fließt deshalb einfach so aus den Fingern. Aber ich kann nur erneut wiederholen (hatten wir tatsächlich letztes Jahr an gleicher Stelle schon): Zum einen ist aus meiner Sicht Regelmäßigkeit wichtig, um die Leserschaft nicht zu verprellen. Zum anderen möchte ich ja in der Schreibübung bleiben und ich befürchte durchaus, dass ohne diesen festen Termin mein innerer Schweinhund dann doch die meiste Zeit die Oberhand gewinnt. Es gibt schließlich immer etwas anderes zu tun wie z.B. FarCry Primal weiterspielen.

Doch ich schweife schon wieder ab. Die Rangliste der Autoren sieht nun so aus:

Azzkickr könnte sich nun für 2020 vornehmen die 30 voll zu machen. Warte immer noch auf seine Meinung zum Thema „VR“ und/oder eine Abhandlung über die Spiele von David Cage. Oder irgendetwas anderes, was nicht mit Religion oder Politik zu tun hat. Beim Christoph hat sein Themenspektrum ja bekanntlich in den letzten vier Jahren stark erweitert :smile: . Rondrer könnte beispielsweise nun ohne Probleme über seine Erfahrungen zum Thema „Eigentumswohnung“ berichten. Und alle anderen sind selbstverständlich ebenfalls eingeladen mir einen Text zum Veröffentlichen anzubieten, wenn ihnen etwas unter den Fingernägeln brennt und es aus ihrer Sicht interessant für die Zielgruppe ist. Ich verlange nur eine Mindestlänge (um die 900 Wörter) :smile: . Nein, die nutzlosen Marketingdeppen, die mich dauernd per Mail anschreiben und eine Kooperation wollen sind davon explizit ausgenommen. Ich veröffentliche keine Werbetexte! Wenn der ein oder andere Eintrag von mir etwas zu enthusiastisch erscheint, dann liegt das ganz alleine an mir und nicht, weil ich dafür bezahlt wurde oder er von einer Agentur verfasst wurde.

Die Inhalte

Stellt sich als nächstes die Frage, was denn so die Inhalte dieser ganzen Einträge war. Gefühlt dominierten Berichte über irgendwelche Hardware. Gleichzeitig habe ich bewusst die Anzahl der Gesundheits-Texte heuer etwas reduziert. Nicht, weil ich nicht noch genug Themen auf meiner Liste hätte. Mehr, um euch nicht zu nerven und gleichzeitig noch etwas mehr Erfahrung zu sammeln mit dem ein oder anderen Nahrungsergänzungsmittel und so. Wird also vielleicht 2020 wieder etwas mehr werden :wink: . Aber warum im Dunkeln stochern, wenn Rondrers tolle Statistik (die er ebenfalls nach dem PHP-Versionswechsel reparieren musste) direkt die Antwort ausspuckt, welche Kategorie wie oft einem Eintrag zugewiesen wurde:

Auf dem oberen Platz hat sich im Vergleich zu 2018 nur wenig getan. 21 (23) Einträge gehörten in die Kategorie Spiele und 15 (15) Stück davon enthielten irgendeine Art von Erfahrungsbericht. Trotz aller Ablenkung bleiben wir hier bei Beim Christoph also weiterhin unserem Kernthema treu (zum Leidwesen der Katzen- und Gesundheitfans :smile: ). Gut zugelegt haben hingegen die Berichte über Bücher, Filme & Musik mit 11 (3) Zugängen sowie wie erwartet Hard- und Software mit 9 (3) Einsätzen. Katzen mit 4 (6) sowie das Thema Gesundheit mit 4 (9) standen hingegen nicht so sehr im Vordergrund. Dabei hatten wir dank gleich drei Zahn-OPs und mehrere explodierende Katzenfutterdosen durchaus etwas Action in diesem Bereich.

Bleibt noch die eine Kategorie zu erwähnen, die erstmals seit 2012 einen Zuwachs verzeichnen konnte: GamersGlobal! Ja, die Seite gibt es immer noch und hat 2019 ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Da durfte ich natürlich ein bisschen mitmachen. War auch ganz nett mal wieder eine etwas größere Reichweite zu haben aber der Fokus der dortigen Berichterstattung ist halt leider mittlerweile fast zu 100% Videocontent, was ich persönlich sehr schade finde und mich überhaupt nicht anmacht. Andererseits war schon zu meiner aktiven Zeit klar, dass man mit den ausführlichen Texten zwar als Redakteur seine Befriedigung findet aber sie die aller wenigsten Leute tatsächlich komplett lesen. Wenn Videos also nun die bessere Alternative sind (kosten ja auch viel Zeit), dann ist das so.

Zwischenfazit

Aber zurück zu Beim Christoph: Unterm Strich bin ich mit meinem Output absolut zufrieden. Es gibt weiterhin eine gewisse Themenvielfalt, die es mir erlaubt Tagesformabhängig zu Tippen und eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Gleichzeitig schreibe ich im Bereich der Unterhaltungsmedien eher über alte Schinken (Spiele, Filme, Serien) oder obskurere Sachen (englischsprachige Videospielebücher). Das interessiert wahrscheinlich noch weniger Leute als es solche Erfahrungsberichte sowieso schon tun. Bei unseren Backlogs ist schließlich klar, dass ein Titel von 2014 wenig Chancen hat rausgeholt zu werden egal wie viel ich ihn über den Klee lobe. Aber am Ende des Tages muss es ja vor allem mir Spaß machen darüber zu schreiben und das tut es speziell beim Thema Videospiele einfach immer noch sehr. Da ist es mir egal wie alt das jeweilige Spiel ist. Und speziell bei den Büchern gibt es selbst im englischsprachigen Raum viel zu wenige Berichte dazu. In diesem Sinne sehe ich aktuell keine Notwendigkeit daran irgendetwas zu ändern.

Bitte? Was mit Videos, Podcasts, Garry’s Mod und Signaturen wäre? Keine Ahnung. Diese Worte sagen mir nichts. Ist das was Esoterisches? Wird das von der Krankenkasse bezahlt? Egal, damit hab‘ ich nichts am Hut. Manchmal kommt ihr auf echt komische Gedanken, liebe Besucher.

Der Umfang

Viel wichtiger als der eigentliche Inhalt, sind aber für mich natürlich die harten Zahlen, die damit am Ende verbunden sind. Nein, dieser Satz war nicht ganz ernst gemeint. Aber die oben beschriebene Mindestlänge für die Montagseinträge ist nicht nur eine Konsequenz aus den Anfangsjahren dieser Webseite, sondern soll außerdem sicherstellen, dass jeden Besucher pro Woche ein Mindestmaß an Inhalten erwartet und ich nicht einfach irgendetwas hinrotzen kann. Schließlich gibt es ja nur noch diesen einen Eintrag. Normalerweise klappt das auch, wenn einem nicht gerade eine Hand fehlt. Und – das ist der Fluch von Rondrers Statistikfunktion – es ist definitiv ein Ansporn für mich immer zumindest das Niveau des Vorjahres zu halten. Was mir heuer offensichtlich gelungen ist, denn es waren durchschnittlich 1.453,0 (1.430,8) Wörter pro Eintrag. Damit habe ich nicht nur das Niveau von 2018 gehalten, sondern sogar übertroffen und gleichzeitig erneut einen neuen Rekord aufgestellt. Wahnsinn!

An diesem Wert waren selbstverständlich auch die Gastbeiträge von Azzkickr beteiligt, der gefühlt ein wenig Angst hatte überhaupt eine DIN-A4-Seite voll zu bekommen – und dann werden daraus gleich vier Einträge mit durchschnittlich 1584,3 Wörtern. Superb!

Insgesamt stecken in den 55 Einträgen 79.913 Wörter (78.694). Quasi wieder ein ganzer Roman und über dem Durchschnitt von 73.643,6 (72.076,25) der letzten Jahre seit der Umstellung von zwei richtigen Einträgen auf einen pro Woche.

Bin gespannt, ob 2020 die Zahl ähnlich ausfallen wird. Gefühlt entwickelt sich das durchaus zu meinem aktuellen Output-Niveau. Und das finde ich gut so. Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten 52 Wochen lang über 1.400 halbwegs sinnvolle Wörter aufs (digitale) Papier zu bringen :smile: . Das sind immerhin rund 1 1/2 DIN A4-Seiten in Word. Die hab‘ selbst ich nicht immer so schnell zusammen. Übrigens sind wir damit nun bei 1.290.379 Wörtern verteilt auf 1.539 Einträge. Macht 838 (815) Wörter pro Eintrag. Mal schauen wie viele Jahre es noch dauert, bis dieser Wert bei 900 liegt.

Überschaubare Beteiligung

Bleibt zu guter Letzt noch das Thema Community-Beteiligung. Die lag mit 71 (46) Kommentaren erfreulicherweise etwas höher als in den beiden vergangenen Jahre (Danke dafür!) und entspricht damit einem Durchschnitt von 1,3 (0,8) pro Eintrag. In der Realität sind aber nur unter 19 (21) der 55 Einträge tatsächlich welche zu finden. Allein 16 Stück davon unter den vier Texten von Azzkickr. Mit 7 (13) Stück die meisten Kommentare in diesem Jahr gab es hingegen unter diesem Eintrag. Die hatten jedoch – wie in guten, alten Zeiten – größtenteils nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun :smile: .

Sonderlich lang waren diese Kommentare mit 70,3 (93,3) Wörtern aber heuer nicht. Damit liegt 2019 sogar unter dem Gesamtdurschnitt über alle derzeit 6.671 Kommentare auf Beim Christoph von 76,0 Wörter. Alle Kommentare zusammen ergeben übrigens 507.153 Wörter.

Mit 27 (11) stammen wie immer die meisten davon von mir. Möchte ja die Diskussion am Laufen halten. Vielleicht würge ich sie damit auch nur ab – keine Ahnung :wink: . Insgesamt haben 9 (10) verschiedene Personen unter 11 (12) Namen (speziell Rondrer wechselt gerne zwischen „Rondrer“ und „Ron“) etwas gesagt. Neben mir am mitteilsamsten waren die üblichen Verdächtigen: Azzkickr mit 12 (9), Ronder mit 8 (5) und ein gewisser DQ mit 5 (2).

Google

Bevor wir nun Beim Christoph hinter uns lassen, möchte ich euch eine weitere Statistik natürlich nicht vorenthalten. So habe ich Google Analytics zwar rausgeworfen aber ganz aus den Fängen von Google entkommen ist die Seite trotzdem nicht. Und zwar trackt Google natürlich weiterhin alles rund um das Thema Suchanfragen. Das ist für Beim Christoph komplett DSGVO-konform, da die Seite damit nichts direkt zu tun hat. Wie heißt es so schön? „Der Suchprozess ist eine Sache zwischen dem Benutzer und Google“. Ich kriege am Ende nur ein gesammeltes und völlig anonymisiertes Ergebnis angezeigt. Dieses ist in drei Kategorien unterteilt: Web-Suche, Bild-Suche und Video-Suche. Da ich aber in letzterem nur äußerst selten gefunden werde, lassen wir das mal unter den Tisch fallen.

Google Web-Suche

Auszug aus der Google Search Console

Insgesamt wurde Beim Christoph 221.485 mal Personen in der Google-Suche angezeigt und dann 2.668 mal tatsächlich angeklickt. Macht eine sogenannte Conversion-Rate von 1,2%. Und durchschnittlich steht Beim Christoph auf Platz 31,7 der Suchergebnisse.

Am häufigsten zu sehen ist die Seite lustigerweise immer noch beim Begriff „christina stürmer nackt“ mit 2.730 Impressionen und immerhin 37 Klicks. Ja, ihr lest richtig: Das schon 2006 völlig veraltete „Meme“ (gab’s den Begriff damals überhaupt schon?) Ist immer noch hochaktuell. Weniger Impressionen aber dafür mit 69 die meisten Klicks bei nur 337 Impressionen in der Web-Suche hat der Begriff „deutsche reihenhaus blog“. Fragt mich nicht, warum Google das so hoch priorisiert. Ich habe dieses Unternehmen nur ein einziges Mal erwähnt. Aber vermutlich weil es ein Link ist und der Anwender am Ende des Tages tatsächlich dort landet, wo er hin will? Auf Platz 2 liegt hingegen der Begriff „wasserstoffperoxid nasenspray“ mit 46 Klicks bei 1.049 Impressionen. Was eine wunderbare Überleitung zu den Top-3-Einträgen aus Sicht von Google ist:

  1. Köpertuning: Wasserstoffperoxid mit 430 Klicks bei 12.416 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 210 Klicks bei 13.477 Impressionen
  3. Körpertuning: Trinkwasser mit 127 Klicks bei 2.080 Impressionen

Man sieht: Wenn es um die SEO geht, dann kommt man um Gesundheitsthemen einfach herum. Einträge mit oder über Spiele sind in den Top 10 tatsächlich überhaupt nicht enthalten.

Google Bild-Suche

Beim Christoph wird in der Bild-Suche zwar mit 473.176 Impressionen mehr als doppelt so häufig angezeigt wie in der Web-Suche. Die Conversation-Rate dieser Impressionen liegt aber bei mageren 0,2% also 776 Klicks. Und auch die Position ist mit 87,8 ziemlich weit hinten in der Liste. Die Top-3-Begriffe sind zudem sehr einseitig, denn sie sind alle eine Kombination aus „garten“, „zaun“ und „katzensicher“. Gefolgt von „reha-zentrum utersum auf föhr“. Entsprechend ist die Liste der Top-3-Einträge wenig überraschend folgende:

  1. Tagebuch eines Hausherrn #23 mit 92 Klicks bei 9.444 Impressionen
  2. Vier Wochen auf der Insel mit 68 Klicks bei 9.576 Impressionen
  3. Nochmal drei Wochen auf der Insel mit 58 Klicks bei 7.538 Impressionen

Wenn ich mich intensiver mit dem Thema Search Engine Optimization beschäftigen würde, könnte ich mit den ganzen Informationen sicherlich was Tolles anfangen. Aber so ist es immerhin ganz nett zu wissen, dass zumindest ein paar Einträge aus Sicht von Google einen Mehrwert haben :smile: .

Fazit

Und damit sind wir am Ende der Statistiken angekommen. Unterm Strich gab‘ es abseits der überraschenden Gastbeiträge von Azzkickr keine wirklichen Besonderheiten aus meiner Sicht. Ihr habt wie immer pünktlich an jedem Montag in diesem Jahr um Mitternacht einen neuen Eintrag vorgefunden und die Themenvielfalt war zwar prinzipiell wie gewohnt Spielelastig aber eben nicht nur ausschließlich. Stattdessen war 2019 erneut für jeden etwas dabei (auch für die Damen vom Katzenstammtisch :wink: ). Gleichzeitig habe ich mich über jede E-Mail gefreut, die mich über einen neuen Kommentar informierte – okay, fast jede. 2-3 Spambots haben es doch durchgeschafft… Und im Hintergrund habe ich selbstständig hier und da an ein paar Schrauben gedreht, um die Seite weiterhin möglichst zeitlos aber modern zu halten ohne Rondrer zu sehr belästigen zu müssen. Was will man als Webmaster mehr? Bitte? Mehr Besucher und mehr Kommentare? Ja, natürlich aber passt schon. Ich bin grundsätzlich weiterhin zufrieden mit meiner kleinen Ecke des Internets, die tatsächlich bald ihren 20. Geburtstag feiert (2021). Und obwohl ich immer behaupte, dass ich das alles hauptsächlich für mich tue:

Danke an alle Besucher! Egal ob ihr nur ab und zu vorbeischaut oder jeden Montag pünktlich um Mitternacht die Seite aufruft: Danke, dass es euch gibt und ich euch einen Mehrwert biete, für den es sich lohnt regelmäßig vorbeizuschauen!

2020 wird es vermutlich keine Überraschungen geben aber man soll ja niemals nie sagen. Außerdem ist etwas Beständigkeit in der heutigen, doch sehr turbulenten Zeit sicherlich ganz nett.

Aus dem Leben des Webmasters

Nach dem eher von Fakten dominierten Rückblick auf die Webseite, kommen wir wie immer noch zum persönlichen Teil des Jahresrückblicks. Ich halte euch zwar sowieso schon über das Jahr hinweg zumindest über die großen Sachen auf dem Laufenden. Es ist aber auch für mich praktisch die wichtigsten Highlights an einer Stelle nachlesen zu können. Außerdem muss ich noch ein bisschen was schreiben, um einen neuen Rekord bei der Anzahl der durchschnittlichen Wörter pro Eintrag aufzustellen. Wenn ich das nicht tue, muss ich oben den kompletten Abschnitt umschreiben und das wollen wir doch nicht, oder? :smile:

Die liebe Arbeit

Motivation (Symbolbild)

Wie oben geschrieben hat das Jahr irgendwie für mich nicht so recht stattgefunden. Dabei ist es nicht so, dass wir heuer nur auf der faulen Haut gelegen und die meiste Zeit nur Katzen gestreichelt haben. Das fing schon mit der Arbeit an, wo es echt drunter und drüber ging (und immer noch geht). Erst war da vor Ostern der Zwangsumzug (ja, ich bezeichne es bewusst so) in ein lautes Großraumbüro mit Desksharing. Desksharing bedeutet, dass nicht jeder einen festen Arbeitsplatz hat und sich theoretisch jeden Tag einen neuen suchen muss. Obwohl wir gar nicht so weit pendeln (13km pro Strecke) müssen und unsere Arbeitsplätze zu Hause auch dank der Katzen nicht ganz optimal sind, machen wir deshalb jetzt mehr Home Office. Der Unterschied zu einem echten Heimatsarbeitsplatz ist, dass der Arbeitgeber dafür nicht bezahlen muss – quasi eine Win-Win-Situation für ihn. Er muss weniger Arbeitsplätze im Büro bereitstellen und trotzdem keine in der Wohnung des Mitarbeiters bezahlen. Aber wenn mehrere Leute gleichzeitig telefonieren und schlimmstenfalls zusätzlich Leute laut quatschend über den Gang laufen ist das einfach kein gutes Arbeitsklima. Versteh‘ echt nicht, warum sowas in Unternehmen immer noch gemacht wird. Wem gesunder Menschenverstand nicht reicht, der hat mittlerweile Zugriff auf haufenweise Studien, die zeigen, dass Großraumbüro für die Produktivität und die Mitarbeitermoral total beschissen sind…

Und dann kam die angekündigte Umstrukturierung. Die hatte zur Folge, dass wir erst einige Monate faktisch gar keinen Vorgesetzten hatten und jetzt seit Mitte des Jahres Teil eines anderen Teams mit anderen Regeln und anderen Erwartungen/Herausforderungen sind. Immerhin kannten wir die Truppe vorher schon und haben mit ihnen zusammengearbeitet. Und wir haben unsere alten Themen mitgenommen im Gegensatz zu manch‘ anderem Kollegen. Im Zuge dessen haben wir vor kurzem auch unseren ersten Onlinevortrag live vor 90 Teilnehmern gehalten. Wie bei jeder Umstrukturierung ist das größere Problem, dass alte Kommunikationswege nicht mehr vorhanden sind (gefühlt ist das ihr einziger Zweck!) und die Neuen erst noch gefunden werden müssen. Echt blöd, wenn man seine Arbeit nicht anständig erledigen kann nur, weil sich keiner mehr zuständig fühlt. Da sinkt selbst bei mir etwas die Motivation. Aber wie heißt es so schön? Auch dafür werden wir Mitte des Monats bezahlt und aus meiner Sicht bin ich weiterhin an der für mich (und die Firma) richtigen Stelle im Unternehmen. Insofern: Bei allem Gemecker geht es mir immer noch gut auf der Arbeit.

Die liebe Freizeit

Die fertige Chill- und Leseecke

Und Zuhause? Da waren wir irgendwie fast ausschließlich mit dem Freizeitraum beschäftigt, der jetzt über Weihnachten tatsächlich endgültig fertig geworden ist (die Regale sind schon mit Büchern gefüllt). Hat sich etwas hingezogen, da wir halt nicht jedes Wochenende dran gearbeitet haben. Und die letzten Regale sind uns auch erst vor kurzem zugeflogen (fünf Regale auf einen Schlag kostenlos bekommen!). Aber unser Haus, unser Tempo :smile: . Priorität hatte sowieso nur die Hälfte mit den Fitnessgeräten, weil unser Vertrag mit dem Fitnessstudio ausgelaufen ist und die hatten wir rechtzeitig fertig. Nutzen das Angebot selbstverständlich fleißig, obwohl die Kilos trotzdem irgendwie nicht schwinden wollen. Irgendwas läuft da aktuell verkehrt. Egal. Thema für 2020. Fakt ist: Der Raum ist fertig, sieht schick aus und erfüllt unsere Anforderungen. Die offizielle Einweihung ist dann morgen Abend, wenn wir uns dort mit den Katzen die Zeit vertreiben, um dem Feuerwerk zu entgehen (Balu kriegt da echt massiv Panik!).

Parallel habe ich die ganzen Vorbereitungen für den Tiefbau für Zuwasser, Abwasser und Gas getroffen. Wir hatten uns zwar gewünscht, dass das dieses Jahr noch klappt. Aber Handwerker sind bekanntlich komplett ausgebucht derzeit. Derzeit hoffen wir, dass es im Februar im Außenbereich soweit sein wird und wir dann von März bis Mai die Innenarbeiten (Austausch der Heizung, Umbau der Abwasserverteilung, Rückbau des Öltanks) durchführen können. Die zweite Jahreshälfte wird dann vermutlich durch die Renovierung des Kellerflurs dominiert. Das machte dieses Jahr noch keinen Sinn aufgrund der geplanten Arbeiten. Mal abgesehen davon, dass diese doofen Raufasertapeten einfach nicht von der Wand runterwollen. Aber jetzt bin ich schon in die Vorschau abgedriftet. Es soll doch ein Rückblick sein und ihr werdet zu dem Thema noch mehr als genug von mir Lesen. :smile: .

Die lieben Viecher

Im Dezember hatten wir dann nochmal mit dem katzensicheren Garten zu tun. Unsere Nachbarn haben nämlich gepetzt, dass der Drecksack Pichu doch wieder eine Lücke gefunden hat. Und angeblich wäre sogar Maya mal im Sommer draußen gewesen. Der ist aktuell aber zu kalt draußen, entsprechend werden wir das Loch wohl erst flicken, wenn es wieder wärmer ist. Pichus Ausgang mussten wir hingegen direkt beheben. Wir wussten auch ungefähr, wo er rausgeht und haben als erste Maßnahme das dortige Katzennetz durch eine Plexiglasplatte ersetzt. Das reichte aber nicht, wie wir dank unserer Katzenkameras (mehr dazu in einem der kommenden Einträge) feststellen mussten. Er sprang tatsächlich nicht direkt auf das Dach des kleinen Außenschuppens, sondern nutzte die Wand als Sprungbrett. Also haben wir dort ebenfalls noch eine Plexiglas-Platte hingemacht. Ja, wir sind das Plexiglas-Haus. Egal ob drinnen oder draußen, irgendwie haben wir überall einen Einsatzfall dafür, um die lieben Katzen vor sich selbst zu schützen.

Drei zufriedene Katzen

Die haben uns 2019 sowieso wieder viel Geld gekostet. Und damit meine ich nicht das Katzenfutter, sondern die besagten drei Zahn-OPs von Balu und Maya. Aber man muss ganz klar sagen: Bei Maya hätten wir das schon viel früher machen sollen. Seit die Zähne raus sind, geht es ihr so viel besser, dass ist der Wahnsinn. Sie hat deutlich zugenommen, muss nur noch hin und wieder mal nießen und ist noch munterer als sie es sowieso schon war. Entsprechend nerviger ist der kleine Wirbelwind geworden. Wir nennen sie jetzt liebevoll Tacker, weil sie ja nur noch vier Zähne hat und fleißig beim Spielen versucht irgendwo reinzubeißen. Wie gesagt: Nervig aber echt schön zu sehen, wie gut sie aufgeblüht ist. Zum Glück geht sie nicht nur uns, sondern auch ihren Mitbewohner auf den Geist. Da werden entsprechend hoffentlich 2020 ein paar neue Freundschaften entstehen. Und den anderen vier? Denen geht es auch prächtig.

Epilog

Damit wäre tatsächlich schon alles gesagt. Das Jahr ging wahnsinnig schnell rum und wir haben einiges erledigt, auch wenn nicht alles berichtenswert oder so einschneidend :wink: war wie meine Handverletzung. Wir können uns also definitiv nichts vorwerfen, höchstens, dass wir Sailor Moon immer noch nicht fertig haben (sind bei Folge 173 von 200 – 35 Folgen in 2019 geschafft quasi). Die Serie ist echt anstrengend. Im Kern leben wir aber einfach weiterhin unser Leben, haben uns immer noch lieb, arbeiten am Haus, kümmern uns um unsere Gesundheit, pflegen unsere Vierbeiner, gehen fleißig Geld verdienen und ich zocke am Wochenende ein paar Stunden. Quasi genau der gleiche Epilog, wie ich ihn im letzten Jahr verfasst habe :smile: . Aber zumindest ich persönlich finde das wirklich nicht schlimm, wie ich nochmal betonen möchte. Ich weiß, dass es Leute gibt die müssen immer auf Jück sein. Die müssen jedes Wochenende irgendwo hinfahren, freitags immer Party machen und jedes Jahr mindestens zwei Wochen irgendwo ihren Urlaub verbringen. Für Lysanda und mich wäre das nur anstrengend. Wir sind lieber in unserem schönen Zuhause bei den Katzen und machen unser Ding. Das ist für uns Entspannung.

Nun zu euch: Wie war euer Jahr 2019?

Sicarius

Wiederkehrende Grüße!

Was soll das eigentlich mit diesen Oster-, Weihnachts- und Neujahrsgrüßen? Die Versauen meine Schreibstatistik, weil sie so kurz sind. Und liest das hier überhaupt jemand und fühlt sich dadurch wirklich beachtet und gerngehabt von mir? Oder ist es nur eine Tradition, die irgendwann irgendeine Webseite mal angefangen hat und seitdem machen es halt alle? Andererseits ist es eine gute Gelegenheit Katzenbilder auszupacken. Schlimmer noch: Heute ist es sogar ein Video, das jedoch aus dem letzten Jahr stammt. Heuer hatten wir noch keinen Schnee hier.

Balus Hüpfer (als Sprung kann man es nicht bezeichnen) ist schon eine einmalige Sache. Im Angesicht dieser Leichtigkeit bleibt mir nur zu sagen:

Beim Christoph wünscht euch allen schöne und erholsame Feiertage!

Nutzt wie immer die Zeit – wir machen es ja meist sonst nicht -, um ein wenig in Ruhe über euer Leben zu reflektieren. Und ja, vielleicht lohnt es sich tatsächlich dabei mal ernsthaft die Frage zu beantworten, ob man bestimmte Dinge nur tut, weil man es halt so macht und es nicht für das seelische Wohl besser wäre es nicht mehr tun? Ein gutes Beispiel ist der jährliche Stress, den man sich an diesen Tage antut, nur damit sie „perfekt“ ablaufen (was sie nie tun). Lohnt sich das wirklich dafür so viel Energie zu verbraten oder ließe sich das zugrundeliegende Bedürfnis nicht auch einfacher befriedigen?

Mit diesem Gedanken entlasse ich euch bis Montag – dann wie angekündigt mit dem Jahresrückblick 2019.

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