Sicarius

Gidda Hiero

Zwischen Artikelvorbereitung und anderen Arbeiten blieb auch dieses Wochenende nicht viel Zeit für andere Sachen – darunter einen anständigen Eintrag. Aber eines musste zwischendurch doch sein:

Guitar Hero: World Tour abrocken

Yep, Guitar Hero: World Tour ist klamm und heimlich endlich auch für PC und Mac erschienen. Da die neue Klampfe neue Features wie das Slidepad oder den Starpower-Button bietet und zugleich auch noch schnurlos ist, habe ich zum entsprechenden Bundle gegriffen. Und es rockt auch wieder. Zu Beginn war die Liedauswahl zwar nicht ganz so berauschend, aber auch nicht ganz schlecht (außer das eine Rap-Lied). Gut, Tokio Hotel musste ich noch nicht ertrage. Da geht dann vielleicht die Motivation den Berg runter. Aber dafür konnte ich unter anderem bereits den Tool-Gig (Parabola, Schism und Vicarious – insgesamt rund 20 Minuten) freischalten. Danach tut mir zwar die linke Hand sowas von weh, aber es ist einfach nur geil. Gibt aber auch ein paar andere Klassiker, die ich mir schon lange gewünscht habe wie „Sweet Home Alabama“ in einer Live-Fassung von Lynyrd Skynyrd, den Klassiker „Eye of the Tiger“ von Survivor oder „About a Girl“ in der Unplugged-Version von Nirvana. Und kein einziges Cover dabei! Alles Master Tracks. Das trötest mich dann doch wieder darüber hinweg, dass es weder Guitar Hero: Metallica noch Guitar Hero: Van Halen jemals für den PC geben wird – geschweige denn irgendwelchen Downloadcontent.

Aber der Umfang ist bereits von Haus aus groß und dank Slidepad warten auch vollkommen neue Herausforderungen darauf gemeistert zu werden. Trotzdem bleibt das Spiel abwärtskompatibel zur Xplorer-Gitarre. Finde ich auch ganz praktisch, denn ich kämpfe schon so genug noch auf Hart – da heb‘ ich mir das Sliden für später auf. Außerdem darf man nun auch Solo als Bass-Spieler dran. Allerdings bislang eher langweilig. Gibt halt doch nicht so viele anspruchsvolle Bass-Tracks. Singen und Schlagzeug gibt es natürlich auch, aber das ist mir dann doch zu viel an Peripherie im Zimmer. Was mir gegenüber Guitar Hero III: Legends of Rock noch positiv aufgefallen ist: Man muss nun nicht mehr für jeden Schwierigkeitsgrad einzeln alle Gigs freispielen. Einmal freigeschaltet hat man immer auf alle Zugriff. Ganz praktisch weil ich eben wie gesagt auf Hart doch noch so meine Probleme habe stellenweise. Außerdem: Endlich sehen die Bandmitglieder auf der Bühne wie ihre echten Vorbilder aus – klar in Comicform gepresst, aber definitiv erkennbar.

Das Warten hat sich also definitiv gelohnt und ich kann es wieder für alle empfehlen, die keine Konsole und damit Zugriff auf Rock Band 2 haben. Und, es lohnt sich es zweimal zu erwähnen, ihr braucht nicht unbedingt eine neue Gitarre dafür. Wenn ihr nur die neuen Tracks wollt und ihr mit der Xplorer zufrieden seid, reicht die Retailversion vollkommen aus. Soviel also erst einmal dazu – nun muss ich aber wirklich zurück zu meinen Artikeln. Zum Abschluss noch zur Erinnerung das alte Bild zu Guitar Hero III: Legends of Rock:

Guitar Hero III: Legends of Rock abrocken

2 Kommentare

Was bin ich froh, dass die neue Gitarre wenigstens a weng besser aussieht… für den einzigen Menschen bei der letzten Laberecke, der wirklich lange Zeit Gitarre gelernt hat, sucke ich trotzdem noch derbst in GH <.<"

@ron: lol!

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