Das Spielejahr 2012 ist offiziell beendet. Gestern kam die voraussichtlich letzte Lieferung des Jahres bestehend aus Paper Mario: Sticker Stars (3DS) [noch nicht angespielt], Micky Epic: Macht der Fantasie (3DS) [die ersten paar Level machten schon einen interessanten Eindruck] und King’s Bounty: Warriors of the North (PC) [mehr vom Gleichen] rein und kommenden Donnerstag heißt es mal wieder: Herzlich Willkommen zu den Bagdadsoftware NOCAs! Hoffe ich zumindest. Die Liste steht zwar mittlerweile ziemlich fest, auch wenn ich natürlich auch noch länger in Paper Mario und Micky Epic reinschauen möchte. Vielleicht ist einer der beiden Titel ja noch eine Nominierung wert. Wer weiß
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Aber die sieben bis zehn Seiten Text zur Liste wollen ja auch noch geschrieben werden. Dabei würde ich so viel lieber Minecraft spielen. Ich hab’ da noch ein Projekte, die ich mit Rondrer umsetzen möchte. Aber ich muss ja schließlich den Eintragslängenrekord von 2011 brechen. Und die Chancen stehen ganz gut, dass ich das sogar schaffe. Warum? Na das verrate ich doch nicht hier und jetzt. Da müsst ihr euch schon noch die paar Tage gedulden. Ihr könnt ja derweil eure Nominierungs- und/oder Gewinnerliste vorbereiten. Die 15 Kategorien sind nämlich (ausnahmsweise) wieder die gleichen wie im letzten Jahr. An Weihnachten gibt es dann nicht nur den Weihnachtsgruß (mit oder ohne Kessy?), sondern auch die Bekanntgabe der Gewinner und am 31. erwartet euch an dieser Stelle der traditionelle Jahresrückblick. Den plane ich allerdings nicht ganz so extrem lang zu machen wie 2011. Ob das am Ende aber tatsächlich auch passiert? Mir egal. Ihr müsst ihn ja lesen, nicht ich
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Moving Pictures
Und da ich angesichts des Nominierungseintrags euch jetzt nicht mehr mit Eindrücken zu Spielen belästigen will, widmen wir uns doch heute seit langem mal wieder Film und Fernsehen. Hier mal wieder ein paar Ultrakurzeindrücke:
The Dark Knight Rises: Würdiger Abschluss einer grandiosen Trilogie. Nicht perfekt und das nicht nur, weil Heath Ledgers Jokerperformance fehlt. Mit dem Happy End bin ich beispielsweise nicht wirklich glücklich. Zumal mindestens zwei Szenen zu Beginn des Films schlicht nur dazu da waren dieses Ende überhaupt erst zu ermöglichen und entsprechend erzwungen wirkten. Aber im Großen und Ganzen hat Christopher Nolan sehr gute Arbeit geleistet. Besonders gut gefallen haben mir Anne Hathaway als realistischere Catwoman, Tom Hardy als Bane mit einer überraschend weniger störenden Sprachmodulation als Christian Bales Batman und dass der Film sich wieder mehr am langsameren Batman Begins orientierte. Sprich weniger Bat-Action und ein stärkerer Charakterfokus. Auch den Twist gegen Ende habe ich absolut nicht kommen sehen. So muss das sein!

Und wenn wir schon bei Superhelden sind: Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich bin tatsächlich gespannt auf Man of Steel. Klar stellt sich wie bei Spider-Man die Frage, warum wir schon wieder einen Reboot und schon wieder eine neue Origin-Story brauchen. Aber der zweite Trailer hat in mir durchaus die Lust geweckt. Vor allem erwarte ich dank Regisseur Zack Snyder einen visuell sehr interessanten Film.
Drive: Klarer Fall von irreführender Werbung. Im Trailer wirkte der Film mehr wie eine Neuauflage von The Transporter. Aber auch wenn der Driver ein Driver ist, hat der Film mit dem Fahren von Autos dann doch eher weniger zu tun. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass er schlecht ist. Nur darf man eben nicht mit den falschen Erwartungen herangehen. Stattdessen liegt die Geschichte des Drivers irgendwo zwischen Romanze, Rachegeschichte und Splatterfilm und überrascht in jedem Akt von neuem durch die dazugehörigen Änderungen im Erzählstil. So wird einem nicht langweilig dabei einen Lebensabschnitt des Drivers mitzuerleben. Ach und Ron Perlman spielt mit. Alleine dafür lohnt sich das Anschauen schon
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Iron Sky – Wir kommen in Frieden! – Nazis auf dem Mond — Das ist die simple, aber interessante Prämisse des Films, der mit Hilfe von Crowsourcing entstanden ist. Und genau hier liegt auch sein größtes Problem: Dadurch, dass die Community so viel zu sagen hatte, ist ein Werk aus Versatzstücken beziehungsweise eine Aneinanderreihung von Gags entstanden. Dadurch gibt es zwar sehr viele lustige Szenen (allein die Verarsche von der Hitler-Rede in Der Untergang. Da lag ich buchstäblich am Boden vor Lachen), aber sie wirken nicht wie aus einem Guss und da der Film auch nur 93 Minuten hat, geht gleichzeitig irgendwie alles viel zu schnell. Dafür rechne ich es den Machern sehr hoch an, dass im Original alle Beteiligten die richtige Sprache sprechen inklusive einer korrekten Besetzung der Rollen (Nazis = deutsche Schauspieler, Amerikaner = englischsprachige Schauspieler). Und für einen Indie-Film sind die CGI-Szenen im All richtig super (wobei die Schlacht ruhig etwas länger hätte dauern können). Es ist unterm Strich also definitiv keine langweilige Unterhaltung und ich empfehle ihn euch unbedingt mal anzuschauen. Aber mehr als einmal muss man ihn jetzt auch wieder nicht gesehen haben.

Es gibt übrigens auch ein Weltruam-Spiel zum Film, Iron Sky – Invasion, das gar nicht mal so schlecht ist (wurde auch erst ohne Lizenz entwickelt). Ein Wing Commander dürft ihr aber auch nicht erwarten. Die dynamischen Weltraumschlachten gegen die Nazis machen aber tatsächlich Laune. Dazu vielleicht in einem der kommenden Einträge dann mehr. Eine NOCA-Nominierung kriegt es allerdings nicht.
Battleship – Gut, die Erwartungen an dieses Machwerk waren jetzt nicht wirklich hoch und diese Haltung hat er auch voll erfüllt. Das macht es jetzt aber auch nicht viel besser. Visuell ist es durchaus ein beeindruckender Film und ich finde auch das Design der Aliens sehr cool. Aber die Geschichte ist nicht nur flacher als flach, sondern hat auch mehr Logiklücken als alle Michael-Bay-Filme zusammen. Vielleicht mal anschauen, um zu verstehen, worüber sich alle amüsieren (auch LoadingReadyRun haben einen lustigen Sketch dazu gemacht). Am besten aber einfach gleich wieder vergessen.

Der Dialog – Ihr kennt garantiert alle Der Staatsfeind Nr. 1. Den Film von 1998 mit Will Smith und Gene Hackman, in dem es um staatliche Überwachung ging und der heutzutage aktueller ist denn je. Nun, Der Dialog von Francis Ford Coppola von 1974 ist der geistige Vorgänger dazu. Und wer spielt darin die Hauptrolle? Gene Hackmann! Wer nach dem Anschauen noch einmal den Staatsfeind einlegt, wird sogar noch mehr Parallelen zwischen Harry Caul und Edward Lyle finden. Im Dialog geht es allerdings nicht nur gemächlicher zu, es steht auch ganz klar die ethische Seite der Überwachung im Vordergrund.
Harry ist Überwachungsspezialist, der beste sogar. Eines Tages bekommt er den Auftrag ein Gespräch zwischen einer hochrangigen Frau und ihrem heimlichen Geliebten zu belauschen. Dabei überkommt ihn das Gefühl, dass das Paar ermordet werden soll und sein schlechtes Gewissen nimmt langsam aber sicher überhand. Das Folgende ist ein richtig guter Psychothriller, bei dem ihr beobachtet wie Harry unter dem Druck seiner Selbstzweifel immer paranoider wird und langsam aber sicher dem Wahnsinn verfällt. Nur um am Ende einen richtig guten Storytwist mit zu erleben. Nein, es war nicht alles nur ein Traum. Sehr zu empfehlen und danach unbedingt auch noch einmal Der Staatsfeind Nr. 1 anschauen. Perfekte Kombination!

Und was habt ihr so in letzter Zeit gesehen? Schon die Kinokarten für Der Hobbit – Eine unerwartete Reise gelöst? Ich werde auf die Extended Version im nächsten Jahr warten. Ihr wisst ja: Mit Kino habe ich es nicht mehr wirklich so.
Vergangenen Donnerstag war ich also in Offenbach am Main. Hasst ihr übrigens auch diese Einleitungen, die einen Rückbezug zu einem Nebensatz aus dem 

Somit ist eigentlich erst einmal alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt und es heißt abwarten, was passiert. Wer jetzt allerdings noch tiefer einsteigen möchte, der schaut zusätzlich bei
*tab*tab*tab*tab*bling*tab*tab*tab*tab*bling* — Nein, wir reden heute nicht schon wieder über Minecraft (auch wenn es wie üblich einiges zu berichten gäbe). Es gibt aber auch noch ein anderes Spiel, wo man auf Blöcke rumhaut bis sie verschwinden. Wobei “Spiel” ist etwas übertrieben ist, denn es handelt sich um das erste der 22 Experimente von 22Cans. Ihr wisst schon, das neue Studio von Peter Molyneux. Der Typ, der immer so gerne und auch visionär redet, aber am Ende seine Visionen nur im Ansatz umgesetzt bekommt. Was Schade ist, denn seine Ideen sind größtenteils zumindest interessant.








