Sicarius

Tagebuch eines Hausherrn #10

Das letzte Mal hatte ich so lapidar daher gesagt, dass im Wohnzimmer (und Schlafzimmer) “nur noch” sauber gemacht und die Deckenleisten an die…ja, Decke halt…müssen. Wenn ich gewusst hätte, was uns da erwartet…hätte ich auch nichts dran ändern können. Merke: Nur weil es in den Erklärvideos im Internet so einfach aussieht (sollte man tatsächlich welche finden), ist es das nicht unbedingt in der Realität.

“Tolles” Malerkrepp

Ränder nach dem Putzen

Ränder nach dem Putzen

Unser erstes Problem war das Thema “Abkleben”. Natürlich haben Anfangs vorbildlich wie wir sind (und wie ich es selbst Zuhause gelernt habe) die Türrahmen, Fensterrahmen, Bodenleisten und Übergänge zur Decke abgeklebt vor dem Streichen. Das Ergebnis? Nun, wir hatten drei Varianten (bzw. eine Kombination aus Allem):

  1. Man schafft es nicht es 100% Gerade aufzukleben, entsprechend gibt es einen unschönen Rand
  2. Wenn man das Malerkrepp abreißt, dann nimmt es am Rand unter Umständen die Farbe mit
  3. Die Farbe läuft unter das Malerkrepp

Alle drei Varianten führten dazu, dass wir zwar nicht den ganzen Türrahmen angestrichen hatten aber trotzdem nochmal nacharbeiten mussten und es dabei auch wieder nicht 100% hinbekommen haben den Rahmen frei von Farbe zu halten. So haben wir uns am Ende dafür entschieden zumindest an den Fenster- und Türrahmen das Abkleben sein zu lassen und stattdessen einfach nur zu putzen. Ja, das erfordert dann natürlich mehr Aufwand und man macht dabei unter Umständen auch nochmal die Farbe rund um den Rahmen etwas weg. Man muss aber nicht gefühlt 10mal dran. Stattdessen nochmal mit einem kleinen Pinsel hinterher und schon passt es.
Und nein, die Erfahrung haben wir sowohl mit teurem Malerkrepp zum Beispiel von tesa gemacht als auch mit billigem 08/15-Baumarktzeug. Der einzige Unterschied zwischen beidem: Letzteres fällt schon beim Anschauen wieder von der Decke.

“Einfache” Zierleisten

Da wir als den Übergang zwischen Wand und Decke nicht perfekt hinbekommen haben (bzw. es teilweise auch vom Vorbesitzer schlecht gemacht worden war) – und weil es grundsätzlich besser aussieht, wenn der Übergang nicht so hart ist -, entschieden wir uns dazu in allen Räumen Zierleisten aus Styropor an die Decke zu machen. Sieht im ersten Moment je nachdem welche ihr nehmt aus wie in einem antiken Tempel. Aber sie bilden einen sauberen Übergang und je nach Breite lässt sich auch noch das ein oder andere darunter kaschieren (wir haben 65x65mm). Außerdem ist Styropor theoretisch einfacher zu verarbeiten als zum Beispiel Holz und verzeiht eher, wenn die Wand nicht 100% gerade ist. Ach und wenn man mal die Dinger an der Decke hat, dann sieht es auch ganz gut aus. Mit der Betonung auf “wenn”.

Wir haben uns 100 Meter davon geholt (50 Leisten mit je 2m für 80 Euro), um besten Falls damit nicht nur Wohnzimmer, sondern auch Arbeits- und Schlafzimmer sowie Bad, Flur und Küche machen zu können. Wird wohl nicht ganz für alles reichen (im Wohnzimmer haben wir rund 14 Stück gebraucht) aber ist schon einmal ein Anfang und mittlerweile haben wir auch endlich halbwegs raus, wie man die Dinger verarbeitet. Hier unsere Lehren in chronologischer Reihenfolge:

  1. Fertige Innenecke und Übergang

    Innenecke und Übergang zum Rollokasten

    Holt euch eine anständige Gehrungssäge, die auch halbwegs mit Styropor umgehen kann. Nachdem es anfangs so überhaupt nicht geklappt hat mit der Säge, die wir bei der Bodenleiste verwendet haben, haben wir uns von Decosa die offizielle Zierleisten-Gehrungslade* geholt und dazu eine feinere Säge. Jetzt klappt das wesentlich besser, auch wenn es sicher trotzdem empfiehlt mit feinem Schmiergelpapier die Kanten dann nochmal nachzuschleifen.

  2. Die Gehrungslade hat auch den Vorteil, dass euch das Schneiden der Ecken besser gelingt. Nicht nur, weil die Markierungen und die dazugehörigen Videos euch ganz genau sagen wie die jeweilige Innen- oder Außenecke zu schneiden ist (das war anfangs ein großes Problem bei uns). Sie verhindert auch, dass ihr das Styropor zusammendrückt und ihr euch dadurch euren Schnitt versaut (damit hatten wir bei den ersten Tests zu kämpfen).
  3. Unbedingt auch offiziellen Styroporkleber holen, der für solche (aber nicht unbedingt genau die) Leisten gemacht ist. Hier definitiv nicht geizen. Sowohl was den Preis angeht, als auch die Menge, die ihr auf die Leiste packt. Wir haben uns im Baumarkt den von Decosa geholt und tragen ihn mit einer kleinen Spachtel auf. Mit der Kartusche* (590g) geht es zwar etwas besser und auch schneller, aber da ihr durchaus eine Menge davon braucht, ist es kosteneffizienter sich für den doppelten Preis den 4kg Eimer* zu kaufen (ihr braucht offiziell circa 250g/m²).
  4. Nochmal: Nicht zu wenig Kleber draufpacken. Den Fehler haben wir am Anfang gemacht und entsprechend blieb der Mist nicht oder nicht lange an der Decke hängen. Da der Kleber allein schon fünf Minuten braucht, bis er eine gewisse Grundfestigkeit erreicht hat, ist eine größere und dichtere Verteilung das A und O. Und nein, fünf Minuten das Ding an die Decke drücken bringt leider nichts. Wenn zu wenig drauf ist, ist zu wenig drauf.Man könnte es zwar mit Nägeln probieren, um das Hart werden zu unterstützen (in manchen Videos wird das auch so gezeigt), aber die Gefahr, dass das Styropor dabei beschädigt oder gar kaputt geht war uns einfach zu groß.
  5. Da unsere Rollladenkästen hervorstehen, hätten wir einen unschönen Übergang bekommen, wenn wir die Leisten unverändert drauf geklebt hätten. Deswegen einfach mit einem scharfen Messer den unteren Teil möglichst gerade soweit abschneiden, dass es zu der ankommenden Seite passt. Ist ja nur Styropor, da kann man ziemlich viel mit einem Messer dran rumschnibbeln.
  6. Ihr werdet auch hier nicht drum herum kommen zu putzen und ggf. auch die Wand an der Stelle noch einmal ein wenig zu streichen. Der Kleber quillt logischerweise auf beiden Seiten raus. Der muss weg. Und das besser im Nassen als im harten Zustand, da sich so auch noch ein wenig unter der Leiste verteilt. Außerdem lässt es sich nicht vermeiden doch mal mit einem Kleberfinger auf die Leiste zu langen und damit einen (helleren) weißen Fleck drauf zu produzieren, den ihr weg machen solltet.
  7. Test der möglichen Muster

    Test der möglichen Muster

    Wenn eure Wände nicht 100% gerade sind (oder der Kleber nicht an allen Stellen hervorquillte), dann kommt ihr um Acryl vermutlich nicht rum. Damit könnt ihr nochmal oben und an der Leiste einen sauberen Abschluss machen und eventuelle Löcher schließen. Besonders wichtig ist das bei den Übergängen sowohl auf der Gerade als auch in den Ecken (da könnt ihr so viel rumhantieren, es wird nie genau passen). Auch hier gilt: Nicht an der falschen Stelle sparen. Billiges Acryl vergilbt mit der Zeit und das sieht logischerweise suboptimal aus. Zwar könnt ihr, anders als bei Silikon, über das Acryl drüber streichen. Aber das ist wieder zusätzlicher Aufwand, den ihr euch sparen könnt wenn ihr ein paar Euro mehr ausgebt. Wir haben uns wie schon beim Putz für das von Knauf entschieden (5 Euro pro Kartusche).

  8. Styropor ist sehr empfindlich. Ihr werdet unter Garantie mit euren Fingernägeln kleinere Macken reinmachen. Wenn man nicht so genau hinschaut, dann sieht man sie im Normalfall zwar nicht. Aber man kann sie natürlich entweder überstreichen oder auf andere Art und Weise kaschieren. Wir machen letzteres indem Lysanda ein Zentangelmuster auf die Leisten zeichnen wird (vermutlich einfach mit Resten der Wandfarbe). Sieht dann sicherlich auch cooler aus.

Bis auf das Aufmalen des Musters sind wir im Wohnzimmer nun also soweit fertig mit den Leisten. Jetzt noch einmal über die ganzen Flecken an der Wand streichen sowie den Boden reinigen und wir können ENDLICH zum langerwarteten Schritt “Möbel einräumen” kommen. Und dann ist auch der Schritt “Hauptrechner wieder aufbauen” nicht mehr all zu fern.

Bis Montag!

Da ein Schnitzel (natürlich nur echt mit Panade, Rahmsoße und Pommes), dort eine Tafel Schokolade (ja, komplett) und natürlich immer massig Cola dazu. Andere schaufeln nur Salat (manchmal mit extrem viel Dressing), Tofu-Hamburger und Soja-Milch in sich rein. Beides ist auf die Dauer sicherlich nicht die gesündeste Lebensweise. Entsprechend heute die Frage an euch: Wie viel achtet ihr auf euren Körper? Ist es euch egal wie hoch euer Risiko ist schon mit 40 an einem Herzinfarkt zu sterben? Oder zählt ihr penibel jedes Kohlenhydrat und rennt schreiend weg, wenn es auch nur nach Braten riecht?

Nur noch wenige Tage und das erste Quartal des Jahres 2016 ist schon wieder vorbei und damit auch die erste Lieferung an dicken Blockbustern (oder solchen, die es werden wollten). Aber die Spieleindustrie wäre nicht die Spieleindustrie, wenn sie uns nicht weiter stetig mit neuen Kandidaten versorgen würde. So geht das zweite Quartal vielleicht nicht ganz so weiter, wie das letzte aufgehört hat (der März ist mittlerweile auch immer etwas überfrachtet). Aber einige interessante Sachen warten doch darauf von euch gespielt zu werden: Wie immer führen die meisten Links zu Amazon soweit eine dort erhältliche Retailversion erscheinen wird.

Quantum Break (Herstellerbild)

Quantum Break (Herstellerbild)

Quantum Break (05.04.2016; PC, XONE) – Erinnert ihr euch noch an das andere Spiel, dass pompös als “Wir kombinieren eine TV-Serie mit einem Spiel” angekündigt wurde? Es war das MMO Defiance (2013). Die Serie wurde nach der 3. Staffel eingestellt und das MMO hat nur absoluten Nischencharakter. Immerhin: Bei Quantum Break wird die Serie schon mitgeliefert. Insofern muss man zumindest hier keine Angst haben, dass irgendetwas eingestellt wird, bevor die Geschichte zu Ende ist. Und das Spiel selbst? Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Zum einen, weil man gefühlt immer noch nur sehr wenig davon weiß. Zum anderen, weil es so absolut generisch klingt. Ja, auch das ganze “Zeitmanipulationsgedöhns”. Das Spiel muss am Ende definitiv schon einiges mehr bieten als nur den “Von den Machern vonAlan Wake“-Aufkleber auf der Verpackung, bevor ich mich ernsthaft dafür interessiere.

The Banner Saga 2 (19.04.2016; PC, MAC, PS4, XONE) – Teil 1 habe ich bislang nur angefangen, aber Azzkickr kann ihn absolut nur empfehlen. Teil 2 wird die Geschichte fortsetzen und mehr vom Gleichen bieten, wenn auch natürlich weiter verbessert und erweitert. Interessanter finde ich allerdings, dass eure Entscheidungen im ersten Teil Auswirkungen auf den zweiten haben werden. Das kommt einfach immer noch viel zu selten vor obwohl spätestens die Mass Effect-Serie doch durchaus eindrucksvoll gezeigt hat, wie stark das die Spieler in die Geschichte hineinziehen kann. Also auf jeden Fall im Auge behalten, wenn ihr auf 2D-Rundentaktik steht.

Ratchet & Clank (Herstellerbild)

Ratchet & Clank (Herstellerbild)

Ratchet & Clank (20.04.2016; PS4) – Ich ärgere mich an dieser Stelle mal einfach nur Still über den Namen des Titels. Ich mag die beiden einfach zu sehr. Natürlich verstehe ich auch nicht ganz, warum es unbedingt ein Reboot sein muss. Aber so ist das halt. Immerhin ist es kein klassisches Remake, sondern eine Art Neuinterpretation des ersten Teils. Insofern bin ich schon alleine deswegen gespannt, was uns neben einer wesentlich schickeren Grafik so erwarten wird. Zumal sich seit dem Original (2002 für PS2) schon so einiges im Plattformer-Genre getan hat. Entsprechend hoffe ich durchaus auf die eine oder andere Modernisierung (spiele das Original bekanntlich aktuell auf der PlayStation 3 durch) und vor allem Straffung. Ja, das wird jetzt die absoluten Hardcoregamer wieder zur Weißglut treiben. Es gibt aber durchaus die eine oder andere unnötige Länge, auf die ich verzichten kann. Ich bin aber guter Hoffnung, zumal die Entwickler sich aus allen Teilen der Serie bedienen was die Spielelemente betrifft und eben nicht nur stur an Teil 1.

Star Fox Zero (22.04.2016; WiiU) – Star Fox 643D habe ich zwar hier herumliegen, aber viel gespielt habe ich es bislang nicht. War mir irgendwie zu unübersichtlich und kompliziert. Somit bleibt meine Erfahrung mit dem Fuchs weiterhin vor allem auf die vielen “Do a Barrelroll”-Memes beschränkt. Als ich gelesen habe, dass zur Steuerung das WiiU-Gamepad in der Luft herumgewedelt werden muss, hat mich das auch nicht gerade in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen. Ich halte Motion-Control-Steuerung außerhalb von VR weiterhin für absolut unbrauchbar. Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass ich zumindest ein wenig Interesse an dem Titel habe. Rail-Shooter in oder her: In Raumschiffen rumfliegen und alles abballern geht immer. Ach und es steht “PlatinumGames” als Entwickler drauf und die haben jetzt schon mehrfach gezeigt (Bayonetta, Vanquish), dass sie durchaus was drauf haben.

Uncharted 4: A Thief's End (Herstellerbild)

Uncharted 4: A Thief’s End (Herstellerbild)

Uncharted 4: A Thief’s End (10.05.2016; PS4) – Warum, warum, warum? Warum musste Naughty Dog doch noch einmal Nathan Drake unter dem Sofa hervorkehren und ihm einen, angeblich nun finalen, Abschluss geben? Die Antwort ist vermutlich, dass Sony ihnen verdammt viel Geld dafür gegeben hat. Naja, egal. Ich fand bekanntlich die Trilogie ganz okay aber nicht so berauschend wie gefühlt der ganze Rest der Welt. Entsprechend erwarte ich von Teil 4 nicht übermäßig viel. Ja, es wird sicherlich gut aussehen, wieder filmreif inszeniert sein und seine 8-10 Stunden Spaß machen. Aber der heilige Gral und DER absolute Grund sich eine PlayStation 4 anzuschaffen? Zumindest für mich nicht.

DOOM (13.05.2016; PC, PS4, XONE) – Endlich ist es wieder soweit. Da verzeihe ich Bethesda gerade noch so, dass sie die “4” im Titel vergessen haben. Aber nach 12 Jahren Abstinenz bin ich einfach nur froh, dass es überhaupt erscheint, von id Software kommt und mehr als offensichtlich zurück zu den Wurzeln geht. Nein, ich gehöre nicht zu denen, die DOOM 3 scheiße fanden. Im Gegenteil habe ich die BFG Edition letztes Jahr sehr gerne durchgespielt. Doch es stimmt schon, dass es mit der spielerischen Seite des Originals nicht mehr ganz so viel zu tun hatte. Vor allem das hohe Tempo habe auch ich vermisst sowie einfach nur sinnlos tonnenweise Monster töten. Da beides offensichtlich zurück ist und id Software (wie auch RAGE gezeigt hat), immer noch sein Shooter-Handwerk versteht, steht der Gewinner des Titels “Shooter des Jahres” vermutlich schon fest. Und ja, diese Einschätzung beruht tatsächlich nicht nur auf dem Konsum diverser Medien, sondern auch auf meinen Erfahrungen mit der Alpha-Version. Wobei ich darüber glaube ich immer noch nichts sagen darf.

Homefront: The Revolution (Herstellerbild)

Homefront: The Revolution (Herstellerbild)

Homefront: The Revolution (20.05.2016; PC, PS4, XONE, MAC, Linux) – Teil 1 war etwas zu kurz und zu linear, hatte aber für mich einen deutlich größeren, emotionalen “Impact” als alle Call of Duty-Spiele zusammen. Ob Teil 2 daran anknüpfen kann, stelle ich zumindest etwas in Zweifel, würde es mir aber definitiv wünschen. Das Spiel an sich scheint auf jeden Fall dem üblichen “Mehr, mehr und noch mehr”-Muster zu folgen. Am einfachsten würde ich es tatsächlich als Dying Light ohne Zombies bezeichnen: Offene Welt, starker Fokus auf “Crafting” und ein leichter Rollenspiel-Touch. Könnte funktionieren, könnte aber auch genauso gut in die Hose gehen. Die Geschichte wird aber denke ich auf jeden Fall drunter leiden. Offene Welten eigenen sich einfach nicht so gut für spannende Unterhaltung. Vor allem nicht, wenn an jeder Ecke noch eine Nebenmission zur Ablenkung wartet.

Total War: Warhammer (24.05.2016; PC, MAC, Linux) – Endlich finden sich die zwei richtigen. Okay, Warhammer 40.000 wäre natürlich noch cooler, aber dafür haben wir ja die Dawn of War-Reihe. Die letzten Total War-Titeln gingen mir, gelinde gesagt, tatsächlich am Arsch vorbei, weil es zum einen immer noch viel zu viele technische Probleme gab. Und zum anderen mich diese historischen Settings einfach nicht ganz so stark anmachen. Aber Warhammer? Immer her damit! Mit dem Imperium in den Kampf gegen die fiesen Orks ziehen macht eindeutig mehr Laune als irgendwelche römischen Provinzen verwalten. Etwas vorsichtig bin ich aber trotzdem weiterhin. Die letzten Titel der Reihe waren zwar wieder besser als der totale Fehlschlag Empire: Total War aber an die Qualität von Rome: Total War kamen sie meiner Meinung nach trotzdem noch nicht wieder ran.

TMNT: Mutanten in Manhattan (Herstellerbild)

TMNT: Mutanten in Manhattan (Herstellerbild)

Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan (24.05.2016; PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Schon wieder ein Lizenzspiel, schon wieder von PlatinumGames und schon wieder ein interessanter Cell-Shading-Look. Aber nachdem Activison mit Transformers: The Dark Spark HighMoons Interpretation der Roboter in den Sand gesetzt hat, konnten sie sich der Publisher mit der unterhaltsamen Prügelei Transformers: Devastation tatsächlich wieder etwas aus dem Loch befreien. Action-reiche und trotzdem anspruchsvolle Kämpfe hat das Entwicklerstudio Tatsuya Minami einfach drauf. Von daher erwarte ich schlicht mehr vom gleichen nur mit Schildkröten statt mit Robotern. Für mich der einzige Negativpunkt ist tatsächlich die Lizenz, denn die Turtles finde ich tatsächlich nicht ganz so cool wie die Transformer.

Mirror’s Edge Catalyst (26.05.2016; PC, PS4, XONE) – Da ist er endlich, der langerwartete Nachfolger zum bei Kritikern und Spielern viel gelobten, aber im Handel offensichtlich nicht ganz so erfolgreichen Titel aus dem Jahre 2008. Wobei – die Aussage stimmt nicht ganz. Es handelt sich tatsächlich um einen Reboot und nicht um einen echten zweiten Teil. Immerhin hat EA davon abgesehen es einfach nochmal Mirror’s Edge zu nennen. Da wäre ich definitiv die Wände hoch… Ist aber auch egal. Wichtig ist: Es soll mehr echte Freiheiten in einer weitläufigeren Stadt geben sowie (hoffentlich) weniger Zwangsschießeinlagen und dafür eine schickere aber immer noch äußerst stilvolle Grafik. Ich freue mich definitiv drauf. Teil 1 hat einen fantastischen Flow erzeugt und ich hoffe, dass dieser trotz der offeneren Levels erhalten bleibt.

Hearts of Iron IV (Herstellerbild)

Hearts of Iron IV (Herstellerbild)

Hearts of Iron IV (06.06.2016; PC, MAC, Linux) – Teil 3 hat tatsächlich schon sieben Jahre auf dem Buckel? Wahnsinn. Was ich mir von Teil 4 erhoffe ist eindeutig: Endlich ein schöneres, verständlicheres und übersichtlicheres Menüsystem. Komplexität kann mega-genial sein und macht vor allem bei dieser Serie absolut auch seinen Reiz aus (genauso wie bei Crusader Kings, Europa Universalis und was Paradox noch so alles an Global-Strategiespielen im Portfolio hat). Aber das hält mich jedes Mal wieder davon ab mich länger und ausführlicher mit den Titeln zu beschäftigen. Vielleicht klappt es ja endlich. Gibt selbstverständlich auch noch andere Neuerungen (bessere KI, weniger stringenter Spielablauf, mehr Micromanagementmöglichkeiten, etwas schickere Grafik). Aber von mir aus könnten sie auch nur die Bedienung vollständig überarbeiten, das würde mir schon reichen.

No Man’s Sky (22.06.2016; PC, PS4) – Kommt er also endlich raus, dieser komische Indie-Titel. Weiß eigentlich mittlerweile IRGENDJEMAND was man daran überhaupt macht? Also außer in einem grafisch durchaus ungewöhnlichen und zufällig generierten Universum herumzufliegen und Planeten zu Fuß zu erkunden, um die dortigen Ressourcen zu rauben und sein eigenes Schiffchen weiter aufzupimpen? Bitte? Das IST alles, was man machen wird? Okay. Ich glaube nicht, dass das Werk seinem Hype gerecht wird (oder es überhaupt konnte). Aber interessant zu beobachten (und natürlich auch spielen) wird es sicherlich sein.

 

Und damit haben wir die zwölf Kandidaten auch schon wieder voll. Bleiben wie immer noch zwei Fragen übrig. Die erste ist für mich: Was werde ich mir von diesen Titeln zum Releasetag kaufen? Die Antwort: Voraussichtlich keinen einzigen. Ja, auch DOOM nicht. Hey, mein Hauptrechner steht jetzt schon zwei Monate ohne Strom unten im Keller. Da investiere ich doch kein Geld in neue Sachen. Komme ja nicht einmal zu den alten.

Und wie sieht es bei euch aus? Irgendwelche Pflichttitel dabei? Oder irgendetwas relevantes, was ich vergessen habe (außer Fire Emblem: Fates)?

Sicarius

Frohe Ostern

Ostern…Ostern…das hab’ ich doch schon einmal irgendwo gehört. Aber wo? Ist das so ein komischer Pseudo-Feiertag wie der “Internationale Tag des Hamburgers” (28. Mai)? Bitte? Das ist ein katholisches Hochfest? Das Gegenstück zu Weihnachten? Ach, das interessiert doch niemanden. Es geht doch nur um Schokohasen und zwei Tage bezahlten Urlaub. Aber gut:

Frohe Ostern 2016

Das gesamte Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes Osterfest!

Erholt euch gut, knuddelt ein paar Kaninchen und versucht es zu vermeiden zum Mittagessen Lämmer oder besagte Hasen zu verspeisen. Kommt immer so schlecht an bei bestimmten Personengruppen, auch wenn in den Medien euch zahlreiche Köche aktuell entsprechende Rezepte vortragen. Und nein, eure nervigen Verwandten dürft ihr nicht als Alternative verputzen. Kannibalismus ist in Deutschland bekanntlich verboten. Total gemein, ich weiß. Ist aber halt so. Ihr müsst den Onkel Fritz mit seinen rassistischen Kommentaren über Flüchtlinge leider ertragen. Hilft nix.

Bis Montag!

Sicarius

Umfrage: Euer Lieblingsauto

Autos sind zum Fahren da – zumindest sehen das einige Fahrer so. Andere sind hingegen in ihren Gefährten schon fast einen Partner, den sie hegen und pflegen. Und wieder andere pimpen die Karre bis zum geht nicht mehr, damit auch der letzte Polizist beim Anblick der blitzblanken Alu-Felgen geblendet wird während man mit 200 Sachen durch die Nacht düst. Aber wie sieht es bei euch aus? Muss ein Auto nur eine rudimentäre Ausstattung zu haben und gerade so fahren? Oder muss es schon mehr sein, damit ihr es auch in zehn Jahren noch über die Motorhaube streichelt?

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