Rondrer

Schon wieder Minecraft ?!?

Ja, richtig gelesen aber Anfangen werde ich trotzdem erst mal mit was anderem: Ich wurde ja darum gebeten einen Eintrag zu Civilization V zu schreiben. Für einen ganzen Eintrag wird es zwar nicht reichen aber ein paar Gedanken kann ich ja schon mal loswerden:

Die erste längere Partie hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich finde die meisten Neuerungen funktionieren und passen sehr gut ins Spiel. Die Verwaltung des eigenen Reiches geht einfach von der Hand, weist aber trotzdem (auf Wunsch) eine hohe Komplexität auf. Ich will aber jetzt nicht wirklich ins Detail gehen, daher komm ich direkt zu den negativen Punkten: Ich hab das erste Spiel auf der Schwierigkeitsstufe “Prinz” gespielt (was immerhin die 4. Schwierigkeitsstufe ist und die letzte bei der die KI (angeblich) nicht cheatet) und es war viel zu einfach. Die KI-Gegner haben eigentlich nie eine Gefahr dargestellt und das Fordernste an der Partie war das eigene Volk bei Laune und die Schatzkammer gefüllt zu halten.

Viel schlimmer sind aber die Probleme auf technischer Seite. Der DirectX 10/11-Modus läuft bei mir überhaupt nicht, da stürzt das Spiel schon im Hauptmenü ab. Aber auch im DX9-Modus läuft es nicht rund. Die Performance ist unabhängig von den Grafikeinstellungen relativ bescheiden, insbesondere das automatische Scrollen über längere Strecken der Karte ist sehr hakelig und fühlt sich alles andere als “smooth” an. Nachdem ich jetzt ein Spiel auf der größten Kartengröße angefangen hab, ist es jetzt im Mittelalter nicht mehr spielbar: Es stürzt alle 3-5 Runden ab und lässt sich nur noch über den Taskmanager beenden. Mit Autosaves in jeder Runde ist zwar der Spielfortschritt, den man verliert, nicht sehr groß aber dank langer Ladezeiten beim Spielstart macht das trotzdem überhaupt keinen Spaß mehr. Daher liegt Civ 5 bei mir in der Ecke und ich warte auf den ein oder anderen Patch, der hoffentlich die schlimmsten Probleme beseitigt.

Und nun zum eigentlichen Thema: Minecraft.

Bagdadsoftware wird so langsam zum Minecraft Blog und da ich nichts dagegen hätte, trage ich meinen Teil dazu bei. Viel sagen muss ich zu dem Spiel wahrscheinlich nicht mehr und ich kann mich nur Christophs Appell anschließen: Kaufen!.

Und nun folgen, der Tradition von Bagdadsoftware-Minecraft-Einträgen folgend, eine Reihe von kommentierten Screenshots:

Mein Haus

Zu Beginn zeige ich euch selbstverständlich mein Haus mit angeschlossenen Aussichtsturm, der bis in die Wolken reicht. Sehr schlicht und nüchtern und ohne unnötigen Firlefanz, wie es eben meine Art ist.

Erdgeschoss des Hauses mit Glasboden

Was einem beim Betreten des Hauses direkt ins Auge sticht ist der Boden aus reinem Glas unter dem sich ein Wasserbecken befindet. Was sich für mich in der Theorie nach nem ziemlich coolen Feature anhörte sieht in der Realität allerdings ziemlich bescheiden aus. Aber damit muss ich wohl jetzt leben :wink: .

Dachgeschoss des Hauses

Das Dachgeschoss hat bis auf dieses Raum hohe Kunstwerk und meine Handwerksecke nicht viel zu bieten, aber für die Inneneinrichtung muss ich wohl eh nochmal nen Innenarchitekten kommen lassen. Man könnte allerdings auch einfach sagen, dass das Haus völlig überdimensioniert ist. Aber wie heißt es doch so schön: “Think Big”. (Das hat sich übrigens wohl auch der Erschaffer des riesigen Darwinians in Minecraft gedacht. Sehr sehr beeindruckend…).

Dachgeschoss des Hauses

Vor dem Haus befindet sich mein liebevoll angelegter Vorgarten, damit nicht alles was ich Baue nur aus kaltem, kahlem Stein besteht :wink:

Dachgeschoss des Hauses

Vom Aussichtsturm aus hat man, wenn man nicht gerade mitten in einer Wolke steckt, eine wunderbare Sicht auf das nähere Umfeld. Wie man auf dem Bild erkennen kann liegt mein Haus nahe am Strand, was insbesondere im Hinblick auf den Wert des Hauses auf dem Immobilienmarkt einen positiven Einfluss hat :wink:

Talbrücke

Und wo wir vorhin schon beim Thema “Big” waren sieht man hier auch mein bisher größtes Minecraft-Projekt: Eine riesige Talbrücke. Wo diese hinführt? Mitten in die Pampa. Am Ende der Brücke ist momentan nichts Interessantes, nicht mal ein Bergwerkszugang gibt es da. Und warum dann das ganze? Weil ichs kann!

Talbrücke

Wer immer der Meinung war, dass die Sonne rund ist, wird mit diesem Bild vom Sonnenaufgang eines Besseren belehrt: Selbstverständlich ist die Sonne ein Quadrat!

Talbrücke

Und zum Abschluss noch ein Blick in einen meiner Zugangsschächte zu einem Bergwerk. Dieser geht von der Spitze eines Berges kerzengerade bis auf die undurchdringliche Gesteinsschicht tief unten in der Erde hinab. Beim Auf- oder Abstieg von der Leiter abzurutschen wird daher nur bedingt empfohlen.

So und wenn ihr jetzt immer noch nicht genug von meiner Minecraft-Welt gesehen habt (ich kanns mir nicht vorstellen – so interessant isses nun auch wieder nicht) gibt es hier noch eine Bildergalerie mit weiteren (teilweise Kommentierten) Bildern: Minecraft-Galerie (mittlerweile offline)

Das dürfte jetzt auch die Frage beantworten, mit was ich meine Zeit verschwende (insbesondere da meine C&C Coop-Schlachten mit Jakill vorerst vorbei sind :sad:).

Kessy

Katzensorgen

Genug jetzt mit Minecraft von mir. Wer jetzt immer noch mit dem Kauf zögert, dem ist einfach nicht zu helfen. Aber ich könnte euch noch erzählen, dass ich gerade eine Zweitwohnung baue, weil ich mittlerweile viel zu lange laufen muss, um wieder nach Hause zu kommen. Und auf meiner Reise bin ich auf eine riesige Höhle gestoßen. Schon vier Dungeons gefunden – zum Ärger von Rondrer. Leider immer nur Sättel in den Kisten. Keine Schallplatten, Äpfel oder andere interessanten und einzigartigen Gegenstände. Hab‘ ich euch eigentlich schon von der Zeit erzählt…

Kessy Facepalm

Hört der Typ den niemals auf? Neben ihm stapeln sich die Blockbuster, die teilweise schon wieder seit Wochen darauf warten bei MobyGames endlich in die Datenbank zu kommen. Zudem hat die Weihnachtszeit begonnen was bedeutet, dass der Stapel noch schneller anschwillt. Und was muss ich mir trotzdem den ganzen Tag anhören, wenn ich wieder auf meinem Lieblingsplatz auf dem IKEA-Regal liege? “Klopf Klopf Klopf Blop” – immer und immer wieder. Ich ertrage es langsam nicht mehr!

Rausgehen ist leider mittlerweile keine echte Option mehr. Viel zu kalt und nass geworden draußen. Ab jetzt heißt es wieder Energie sparen und sich vermehrt im Haus aufhalten. Auf dem Sofa, auf dem Badteppich, in der Küche auf der Eckbank oder im Wasserbett, wenn mal wieder jemand freundlicherweise die Tür zum Schlafzimmer offen gelassen hat – das sind so die Orte, an denen ihr mich jetzt vermehrt antreffen werdet. Bald kommen auch die Blumen wieder rein. Da kann ich auch wieder schön drin schlafen. Und schlafen ist wichtig, vor allem für jemanden in meinem Alter.

Acht Katzenjahre bin ich mittlerweile schon alt. Je nachdem wen man fragt habe ich also schon zwischen 46-52 Menschenjahre auf dem Buckel. Was aber nicht bedeutet, dass ich jetzt schon eine alte Dame bin. Erst ab zwölf gelte ich offiziell als Rentner – was passenderweise auch einem Alter zwischen 62 und 68 entspricht. Wobei die Futtermittelindustrie, weil sie so viel Scheiße in ihre Futterdosen packt – für was muss beispielsweise in allem Zucker drin sein? Erkläre mir das mal einer! -, behauptet ich wäre schon mit sieben ein alter Sack. Dabei ist ihr Futter oft an meinen eventuellen Krankheiten schuld – nicht die Natur. Die nachweislich älteste Katze der Welt, Puss, wurde übrigens 36 Jahre alt. Zwei Tage nach ihrem Geburtstag hat es aber dann auch sie erwischt. Armes Kerlchen.

Keine Angst: Mir geht es derzeit blendend. Überraschend viele Zecken dieses Jahr aufgesammelt, aber unterm Strich nichts was mich sonderlich beeindruckt oder gar aus den Latschen haut. Auch mein Beinbruch ist seit Ostern wieder vollständig verheilt und mit Haaren zugewachsen. Ihr Katzen-Hasser dort draußen braucht euch also gar keine Hoffnungen machen: Wenn es nach mir geht, werdet ihr noch einige Jahre mein Geschreibsel hier auf Bagdadsoftware lesen.

Anderen Katzen geht es leider nicht so gut. Die Liste der möglichen Probleme unserer Art ist lang und bedeutet meist das Aus für uns. Vor allem bei Behinderungen scheinen viele Tierärzte lieber gleich einzuschläfern statt meinen Artgenossen die Chance auf ein normales Leben zu geben. Andererseits gibt es auch nur wenige Familien, die beispielsweise eine Katze mit drei Beinen oder mit Cerebella Hypoplasia aus dem Tierheim holen würden. Völlig unbegründet, sind wir doch in der Tierwelt mit die anpassungsfähigsten und können mit fast jeder Art von Behinderung ohne große Hilfe umgehen. Andererseits: Eures Gleichen behandelt ihr in solchen Fällen oft auch nicht besser. Warum soll es also bei uns anders sein?

Ich weiß, du lieber Leser gehörst vermutlich nicht dazu. Aber ich muss meinem Unmut einfach mal Luft machen. Vor allem nachdem ich auf The Messybeast gestoßen bin (dank Lileya, die einen meiner kranken Artgenossen unter ihre Fittiche genommen hat). Besonders die Seite über Katzen mit Behinderungen war sehr informativ für mich und den Webmaster, wenn auch ein wenig traurig. Definitiv eine Homepage, die sich jeder Dosenöffner zu Gemüte führen sollte – egal ob er eine Katze besitzt oder nicht. Ein dicker Knuddel an Sarah “Moggycat” Hartwell für das Erstellen und Pflegen der Seite, auch wenn sie aussieht, als wäre sie im vorherigen Jahrhundert erstellt worden. Die Homepage – nicht Sarah…

In diesem Sinne widme ich den heutigen Eintrag allen Katzen, die nur aufgrund von Überpopulation eingeschläfert werden.

Sicarius

Minecraft Tour

Die Spiele stapeln sich schon wieder fast bis an die Decke und was macht der Herr Webmaster? Er spielt immer noch den ganzen Tag Minecraft. Und da ihr ihm anscheinend das letzte Mal nicht geglaubt habt, dass er sich wirklich so viel mit dem Spiel beschäftigt und es wahrscheinlich stattdessen nur als temporären Wahnsinn abgestempelt habt – gibt es heute noch einmal eine Runde Bilder. Das habt ihr nun davon! Wie beim letzten Mal einfach draufklicken für die größere Fassung.

Minecraft – Blick aus der Ferne auf ein Haus

Ganz schön gewachsen die kleine Hütte. Vorgarten, Terrasse, ein stark gewachsener Schornstein, ein zweistöckiger Anbau und noch eine Erweiterung auf der rechten Seite (wird größtenteils vom Baum verdeckt). Das ist schon keine Hütte mehr. Das ist schon fast eine Villa! Wie, ihr glaubt das nicht? Dann schaut doch einfach mal rein:

Minecraft – Mein Vorgarten

Hier seht ihr den Vorgarten des Webmasters wo er den ganzen Tag Getreide erntet, weil der Scheiß so extrem schnell wächst. Dabei braucht der Webmaster nicht einmal Getreide, weil er lieber Schweine schlachtet und Steaks frisst statt sich mit Schwarzbrot zu ernähren. Gewässert wird das Feld übrigens von einem unterirdischen Fluss, den der Webmaster extra für diesen Zweck angelegt hat.

Minecraft – Mein Küche

Die Arbeitsecke wurde mittlerweile stark erweitert. Zwei große Kisten, drei Öfen und zwei Arbeitsbänke stehen bereit, um dem Webmaster nach einem harten Tag in den Minen zügig die Rohstoffe verarbeiten zu lassen. Links durch die Tür kommt ihr zum privaten Pool des Webmasters. Da baden gerade die gut aussehenden Models, weshalb wir davon kein Bild machen durften.

Minecraft – Partyraum

Wo Models sind, darf ein Partyraum natürlich nicht fehlen – Stehtische und Bar inklusive versteht sich. Rechts die Treppe führt hingegen ins Schlafzimmer und zur Terrasse.

Minecraft – Schlafzimmer

Das Schlafzimmer muss natürlich wieder ein Panoramadach haben, um die Damen so richtig zu beeindrucken. Und da normale Betten schon lange out sind, gibt es ein stilechtes Wasserbett. Wer möchte da nicht neben dem Webmaster einschlafen? Nein, ihr braucht darauf nicht zu antworten. Das war eine rein rhetorische Frage.

Minecraft – Autobahn

Vom Schlafzimmer aus kommt man wie gesagt auf die Terrasse. Neben einem Opferaltar, findet ihr dort auch den Anfangspunkt der Autobahn 1 in Richtung Nirgendwo. Derzeit nur zu Fuß nutzbar, wird sie später einmal voll mit Schienen ausgelegt sein. Für die Sicherheit ist aber selbstverständlich dank der Zäune bereits gesorgt.

Minecraft – Autobahn  Ausbauende

Derzeit besitzt die Autobahn vier Ausfahrten und eine Abzweigung Richtung Berg. Das Stück Richtung Mehr Wasser wartet jedoch noch auf seinen weiteren Ausbau und auch Berg wurde noch nicht erreicht.

Minecraft – Minenschacht

Derzeit verläuft die einzige Bahnverbindung fast senkrecht hinab in eines der ersten Bergwerke des Webmasters. Da war er allerdings schon lange nicht mehr, weshalb das Ding eigentlich nur still steht.

Wie viele Stunden der Bau all dieser Anlagen gedauert hat, dürft ihr euch gerne selbst ausrechnen. Oder ihr folgt einfach endlich dem Aufruf und kauft euch das Spiel selbst. Es sind doch nur läppische 10 Euro! Der Webmaster und Rondrer haben offensichtlich sehr viel Spaß damit. Wobei Rondrer sich jetzt gleichzeitig auf World of WarCraft: Cataclysm vorbereiten muss und Sid Meier’s Civilization V ruft auch immer noch ständig im Hintergrund. Welche Sucht wohl siegen wird? Der Neueinsteiger Minecraft, die bekannte Serie mit Sid Meier’s Civilization V oder doch der Langzeitklassiker World of WarCraft? Gebt euren Tipp in den Kommentaren ab. Vielleicht verrät er es uns in einem der kommenden Einträge dann die Antwort.

Das Kettensägenmassaker (orig. The Texas Chainsaw Massacre) gesehen? Ich meine nicht das unsägliche (see what I did there?) Michael-Bay-Remake von 2003. Und schon gar nicht dieses komische Prequel von 2006. Nein, ich spreche vom 1974er Original. Immer noch einer der besten Horrorfilme, die jemals produziert wurden. Was der Film mit dem heutigen Eintrag zu tun hat? Nun, ich bin seit Samstag nicht nur mehr ein gemeingefährlicher Killerspieler. Ich bin jetzt ein gefährlicher Killerspieler, der weiß wie man mit einer Kettensäge umgeht. Wenn das mal nicht die Alarmsirenen bei so manchem Innenminister schrillen lässt…

Der Motorsägenlehrgang war übrigens mein bislang zweiter VHS-Kurs. Der erste ist gut zehn Jahre her und war die Geburtsstunde von Killer’s World. Ja, ihr habt richtig geraten. Es war ein Kurs über Microsoft FrontPage, vermutlich die 2000er Version. Man mag über das Programm und den von ihm erzeugten Schmuddelcode so sehr schimpfen wie man möchte: Für Einsteiger war es damals das Beste und Einfachste was es auf dem Markt gab. Versteht mich aber jetzt nicht falsch: Ich finde es auch absolut nicht schade, dass es das Programm nicht mehr gibt. Ein wenig Nostalgie sei mir jedoch gegönnt. Ohne FrontPage kein Killer’s World und ohne Killer’s World kein Bagdadsoftware. Und ohne Bagdadsoftware würdet ihr jetzt diese Zeilen nicht lesen können. Ob das Fluch oder Segen ist, dürft ihr natürlich gerne selbst entscheiden :wink: .

Um aber noch einmal auf das Thema “Kettensägen” zurückzukommen. Kettensägen und Zombies gehören zusammen wie Brot und Butter. Moment, das ist der falsche Vergleich. Ich habe schon ewig keine Butter mehr auf irgendwas draufgeschmiert. Geht auch so. Nehmen wir stattdessen Nudel mit Soße. Beides kann man auch ohne essen, aber nur zusammen schmeckt es gut. Und ein Zombiespiel macht zwar schon so Spaß, aber ohne Kettensäge fehlt eben doch das gewisse Etwas. Wie gut, dass der neuste Titel aus dem Publisherhause Headup Games sich zumindest in diesem Punkt keine Fehler erlaubt:

Angetestet zu Trapped Dead – Das Angetestet ist zwar schon wieder fast zwei Wochen alt, aber das Spiel hat die Aufmerksamkeit verdient, auch wenn bis zur Veröffentlichung am 25. November die Entwickler noch einiges an Arbeit vor sich haben. Die Kettensäge gehörte leider zu den Dingen dazu, die noch nicht in der Vorschau-Version enthalten waren. Auch den 4-Spieler-Koop-Modus durfte ich noch nicht anschauen. Aber reichlich Zombies gab es bereits zu sehen und das angepeilte 80iger-Jahre-Zombie-Film-Ambiente zu spüren.

Die Idee hinter dem Spiel, es ist ein Mix aus Commandos: Hinter feindlichen Linien (Taktik) und Left 4 Dead (Koop-Action), ist auf jeden Fall mal was anderes und die Vorschau-Fassung hat bereits Spaß gemacht. Ich bin entsprechend zuversichtlich, dass am Ende zwar kein perfektes, aber ein anständiges Spiel herauskommt.

Meine Zuversicht rührt auch daher, dass Headup Games mir seit ihrem ersten Auftreten im letzten Jahr sehr sympathisch geworden sind. GearGrinder, Twin Sector und GREED: Black Border waren super Midprice-Titel, bei denen es mir teilweise schon ein wenig weh getan hat, dass ich keine 8.0 oder draufpappen konnte. Und mit Grotesque Tactics: Evil Heroes und vor allem BlazBlue: Calamity Trigger haben sie auch den richtigen Riecher bewiesen und zwei richtig gute Spiele die Chance gegeben in den deutschen Handel bzw. auf den PC zu kommen. Schade nur, dass sich die PC-Version von BlazBlue: Calamity Trigger wohl nicht so gut verkauft hat.

Du bist schuld! Ja, dich da hinten meine ich! Ich weiß ganz genau, dass du das Spiel nicht gekauft hast. Und wegen dir wird es wahrscheinlich vom zweiten Teil keine PC-Umsetzung geben. Du hast die Chance vergeben endlich wieder eine gute Beat’em Up-Serie auf den PC heimisch werden zu lassen! Schäm’ dich!

PS: Der Multiplayer-Shooter Shattered Horizon, das Spiel vom Benchmark-Hersteller Futuremark, ist auch nicht schlecht – nur auf Dauer leider zu eintönig und kein Vergleich zu einem Call of Duty: Modern Warfare 2. Eine Einzelspielerkampagne – das wäre was gewesen!

Wenn man ein Blu-ray-Laufwerk hat, dann muss man es natürlich auch für Blu-rays nutzen. Und obwohl sowohl Star Trek: The Original Series (Remastered) als auch LOST bereits in diesem Format bereitliegen, will ich doch erst The Shield fertig schauen, bevor ich eine weitere Serie anfange. Was bleibt mir also anderes übrig, als ein paar Filme zu schauen? Ein schweres Los, ich weiß. Aber irgendeiner muss es ja tun – und wenn ich schon nicht ins Kino gehe…

Metallica: Français pour une nuitMetallica: Français pour une nuit – Über die Qualität der Musik und der Band kann man sich mitunter streiten. Die zwei letzten Alben, St. Anger und Death Magnetic gehören jetzt auch nicht gerade zu meinen Favoriten. Aber ihre Live-Auftritte sind immer geil und diese Blu-ray ist schlichtweg das Beste was ich bislang in diesem Sektor gesehen habe.

Während Iron Maiden für die Blu-ray von Flight 666 – The Film anscheinend nur einen Transfer der DVD gemacht hat, schleppte Metallica HD-Kameras zu ihrem Open-Air-Konzert in Nîmes am 7. Juli 2009. Deswegen auch der Name “Frankreich für eine Nacht”. Das Ergebnis ist so unglaublich scharf, das ist schon fast besser als tatsächlich live dabei zu sein. Der satte 5.1 DTS Master Audio Track tut sein Übriges, um Konzertfeeling im Wohnzimmer aufkommen zu lassen. Wobei – das stimmt nicht ganz. Der Track ist dafür schon fast zu sauber. Die Menschenmenge ist wirklich nur zu hören, wenn sie bewusst eingemischt wird. Vorbildliche technische Leistung, aber natürlich nicht ganz das echte Feeling. Und das nervige Poken oder Zuschauersurfen findet im Wohnzimmer auch nicht statt. Ach Moment – das sind ja Pluspunkte…

Zum Konzert selbst gibt es eigentlich nichts Weltbewegendes zu sagen. Von den 18 Liedern stammen fünf von der Death Magnetic und zum Glück ist kein einziger Track von der St. Anger dabei. Scheinbar haben die Jungs selbst gemerkt, dass das Album einfach nur Scheiße ist. Die Mischung und der Aufbau des Konzerts sind richtig gut gelungen und führt zu einem echten Höhepunkt hin. Auch, weil die Band wie immer eine sensationelle Stimmung im Stadion verbreitet. Als Bonusmaterial gibt es Interviews und fünf Videos von Fans, die das Konzert mitfilmen durften. Netter Fanservice, aber nichts was einen jetzt vom Hocker reißt oder gar an die Qualität des Hauptfilms heranreicht.

Bagdadsoftware meint: Wer auch nur ansatzweise Metallica hört und mag, muss sich diese Blu-ray holen (DVD gibt es nicht). Das Konzert ist schlichtweg geil und die technische Qualität ist atemberaubend. So hat man ein Live-Konzert bislang noch nicht erlebt…

GamerGamer“Von den Machern von Crank steht extra groß auf dem deutschen Cover. Ein Schelm, wer hier böses denkt, lief der Film doch im Kino nicht wirklich gut. Aber da ich die Blu-ray aus UK importiert habe, werde ich von diesem blöden Satz zum Glück nicht behelligt. Andererseits kann man den Film auch getrost im Laden stehen lassen. Was sehr schade ist, zeigt er doch in der ersten Hälfte so viel Potential.

“Slayer”, ein Killerspiel mit echten Menschen, “Society”, ein realer Chatroom (erinnert inhaltlich stark an 4Chan) und ein Konzern, der damit die Welt regiert sind so wunderbar realitätsnahe Zukunftsvisionen, das man allein vom Zuschauen Angst bekommt. Mit dieser Vorlage hätte Gamer locker eine ernsthafte Auseinandersetzung, ja eine Gesellschaftskritik werden können. In den ersten 15-30 Minuten (von 91) verfolgt der Film auch entsprechende Ansätze und zeigt gleichzeitig, dass die Regisseure sich auch tatsächlich mit der Materie auskennen – so dämlich und unpassend die “Teabagging”-Szene auch wirkte.

Aber spätestens sobald der Held Kable (Gerard Butler) den Fängen des Konzerns entwischt und seinen eigenen Willen wiedererhält, verkommt das Werk zu einem fast schon langweiligen 08/15-Actionspektakel mit flachen Charakteren und einer vorhersehbaren Handlung ohne echte Höhepunkte. Das einzige, was den Film hier noch aus der Nische rettet, ist der äußerst interessante audio-visuelle Stil sowohl bei der Wahl der Farben und Töne als auch einfach nur bei Kamera und Schnitt vor allem innerhalb des “Society”-Spiels. Mark Neveldine und Brian Taylor haben in der Hinsicht ja schon bei Crank gezeigt, dass sie wissen wie man frischen Wind ins Genre bringen kann. Aber das reicht dann doch nicht für einen guten Film. Traurig, dass ihr Talent hier so massiv verschwendet wird…

Bagdadsoftware meint: Nicht unterirdisch schlecht, aber auch nichts was man gesehen haben muss. Am besten ausleihen, sich vom Look und den zwei, drei netten Ideen für einen Abend unterhalten lassen und dann das Thema auch schon wieder abhaken.

Prince of Persia: Der Sand der ZeitPrince of Persia: Der Sand der Zeit“Oh mein Gott – schon wieder eine Spieleverfilmung!” wird vermutlich der oder andere unter euch schreien. Und ja, der Film erlaubt sich viele Freiheiten. Die Hintergrundgeschichte des Prinzen, sein vollkommen dämlicher, wenn auch historisch korrekter Name (“Dastan”) und große Teile der Geschichte an sich stammen nicht aus den Spielen oder werden höchstens davon inspiriert. Trotzdem ist pauschale Ablehnung vollkommen unberechtigt in diesem Fall. Im Gegenteil orientiert sich speziell bei den Slow-Motion-Sprungeinlagen der Film für meinen Geschmack stellenweise sogar zu stark an der Vorlage.

Das Aussehen des Prinzen (sehr gut besetzt mit Jake Gyllenhaal), bestimmte Kameraeinstellungen – wenn auch teilweise von Assassin’s Creed und nicht aus der Prince of Persia-Serie entnommen – und auch die Charaktere selbst erinnern alle sehr deutlich an die Spiele. Selbst der Einsatz des Dolches ist nicht nur visuell, sondern auch geschichtlich gut umgesetzt ohne Peinlich zu wirken. Und die Dialoge zwischen dem Prinzen und Farah, pardon, Tamina sind so lustig wie eh und je. Andererseits wurde es den Filmemachern aber auch in diesem Falle recht einfach gemacht. Die Prince of Persia-Spiele sind eben nicht anders als eine interaktive Version von Abenteuerstreifen wie Fluch der Karibik – auch wenn Hardcorefans das vermutlich anders sehen wollen. Praktisch, dass hinter der Filmumsetzung die gleichen Studios und ein Großteil der gleichen Leute standen wie bei der Fluch der Karibik-Trilogie.

Was euch mit diesem Film erwartet ist entsprechend spätestens beim Erscheinen des Disney-Logos klar: Unterhaltsames Popcornkino für die ganze Familie, das einfach Spaß macht. Die Landschaftsaufnahmen sind atemberaubend, die Hauptcharaktere sind das typische, unfreiwillige Paar und auf ihrem Abenteuer stoßen sie auf einen schrägen und lustigen Typen, der ein wenig den Ernst aus der Geschichte. Nichts Weltbewegendes oder gar Innovatives und trotz der Anleihen hätte nicht zwingend Prince of Persia draufstehen müssen. Aber es tut dem Film auch nicht weh. Stattdessen ist er eben gute Unterhaltung.

Ich muss an dieser Stelle aber doch kurz loswerden, dass ich Sir Ben Kingsley in der Rolle von Nizam für eine Verschwendung halte. Es ist zwar nicht so schlimm wie bei BloodRayne, aber der Mann hat so viel Talent und in seiner Karriere schon so viele sehr gute und niveauvolle Rollen gespielt (Ghandi oder Schindler’s Liste beispielsweise) – da fühlt er sich in so einem Streifen doch etwas fehl am Platz an…

Bagdadsoftware meint: Wer Fluch der Karibik mochte oder generell etwas mit klassischen, familienfreundlichen Abenteuerfilmen anfangen kann, macht mit Prince of Persia: Der Sand der Zeit nichts falsch. Und auch Fans der Spiele, wenn sie sich nicht wie so oft auf jedes kleine Detail versteifen, werden super unterhalten.

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des heutigen Eintrags angelangt. Ursprünglich wollte ich zwar auch noch was zu Iron Man 2 erzählen, aber der Eintrag ist mittlerweile schon viel länger als geplant. Da muss sich Iron Man eben hinten anstellen, der Egoist…

PS: Ja, ich habe immer noch nicht mein Angetestet zu Trapped Dead bei GamersGlobal beworben, das jetzt auch schon wieder eine Woche alt ist. Mir fallen halt derzeit zu viele gute andere Themen ein. Mal schauen, ob es am Montag klappt.

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