Sicarius

Tagebuch eines Hausherrn #5

Hier war mal eine Dusche (und kommt auch wieder eine hin)

Hier war mal eine Dusche

Es geht voran im Hause Sicarius. Muss es auch, schließlich steht in drei Wochen der Umzug an (dürften auch schon mindestens 35 gefüllte Umzugskartons im neuen Keller stehen – ja, alle Filme, Spiele und Bücher sind schon ausgewandert). Zwar sieht es immer noch aus wie auf einer Baustelle in allen Räumen der Hauptetage (es handelt sich um einen voll unterkellerten Bungalow mit teilausgebautem Dachboden), aber es ist zumindest sauberer geworden nachdem das ganze Styropor und die vielen Tapeten endlich aus dem Haus sind.

Sauber ist aktuell auch ganz wichtig, da wir nun dabei sind die ersten zwei Räume zu verputzen. Da ist es schlecht, wenn alles noch verdreckt ist und besagter Dreck an die Wände kommt. Wir wollen zwar etwas Struktur an den Wänden haben aber gezielt und nicht so, wie der Wind buchstäblich gerade weht :smile: . Die berühmte Dusche ist mittlerweile auch einer Baustelle gewichen und erwartet den nächsten Besuch des Sanitär-Handwerkers bevor der Fliesenleger weitermachen kann. Zuvor wollen allerdings noch ein paar Fliesen für Wand (irgendwas was farblich zum Rest passt) und Boden (so rutschfeste Mosaik-Platten) ausgesucht werden. Und diese Woche hat sich der Elektriker angekündigt, um endlich dieses Chaos im Keller auszuräumen.

Überall Scheiße!

Chaos im Keller ist auch ein gutes Stichwort. Mal abgesehen davon, dass der Gas-Wasser-Scheiße-Kollege auch noch die Hauptwasserzuführung zum Haus umbauen muss (die Druckanzeige ist VOR dem Filter, der Filter ist komplett dicht, die Rohre viel zu klein und der Wasserhahn außen hat keine Verbindung zu irgendwas), war vergangenen Mittwoch auch noch das Abwassersystem ein großes Thema. Da sind wir buchstäblich in der Scheiße rumgelaufen. Negatives Gefälle und Sackstellen noch und nöcher und das halbe Rohr schon dicht mit Urinstein. Hab’ ich schon erwähnt, dass ich nicht so wirklich verstehe, was der Vorbesitzer da so veranstaltet hat?

Zugegeben: In dem Raum ist nicht ganz so viel Platz zum Hantieren (es steht der Öltank drin) aber es muss doch auch ihm klar gewesen sein, dass er sich damit langfristig keinen Gefallen tut, wenn das Gefälle nicht zumindest halbwegs stimmt. Naja, wir haben das Beste draus gemacht. Sprich das negative Gefälle mindestens in ein Nullgefälle geändert, dafür die Strecken gekürzt, Spülzugänge eingebaut (T-Stücke mit Drehverschluss) und natürlich die Rohre so gut gesäubert wie möglich. War ein Arsch voll Arbeit aber nun kann man es erst einmal lassen und der Handwerker den Abfluss für die Dusche installieren.

Wie kann man so bauen?!

Der (damals noch leere) Öltank; darüber eins der Abwasserrohre

Wofür der Vorbesitzer allerdings nichts kann ist die Situation, wie es mit Wasser und Abwasser außerhalb des Hauses weitergeht. Da sind die ursprünglichen Erbauer wohl dran schuld. Und zwar war das Grundstück wohl früher mal größer und wurde geteilt. Das Ergebnis: Statt auf die Straße direkt vor dem Haus, verlaufen die Leitungen durch den Garten der beiden Grundstücke (also unser Haus und das dahinter) bis auf die andere Straße. Soweit erst einmal nicht schlimm, auch wenn ärgerlich ist die Wasseruhr nicht im Haus zu haben und zum Abstellen immer jemand anderes belästigen zu müssen. Nein, das Problem ist die Tatsache, dass zumindest das Abwasser anscheinend mit Minderdeckung (<20cm) verlegt ist. Das ist immer gut. Und nein, die Stadtwerke machen da nichts. Anders als bei Strom und Telefon ist der Eigentümer für die Rohre auf seinem Grundstück selbst verantwortlich.

Gemeinde ist aber auch ein gutes Stichwort. Bis wir überhaupt rausgefunden hatten wo unser Wasserzähler ist habe ich mich schon gefühlt wie Buchbinder Wanninger. Die Stadtwerke verweisen auf das Energieunternehmen. Das Energieunternehmen ist für Wasser in dem Ort gar nicht zuständig und verweist wieder zurück an die Stadtwerke. Die Stadtwerke verweisen nun an die Wasserwerke. Die Wasserwerke wissen auch von nichts und verweisen erneut zurück an die Stadtwerke. Die Stadtwerke finden endlich zumindest den ungefähren Zählerstandort (im besagten Nachbarhaus). Immerhin wusste der Nachbar sofort was wir wollten, als wir dann abends mal bei ihm geklingelt haben.

Mittelfristig will ich definitiv zusehen den Mist umzubauen. Nicht nur wegen der Gefahr durch Frost (auch wenn das Wasser tief genug liegt und nur das Abwasser so niedrig). Es ist auch immer so eine Sache mit den Nachbarn. Heute versteht man sich noch mit ihnen, morgen wohnt entweder ein anderer dort oder es war was und dann hat man den Salat. Immerhin: Laut Planungsbüro der Stadtwerke müsste zumindest schon ein Abwasseranschluss inklusive Revisionsschacht von der eigentlichen Straße ins Haus sein. Warum er nicht genutzt wird? Keinen Schimmer.

Learning by doing

Aber Wasser und Strom sind jetzt eh erst einmal in den Händen der Handwerker. Wir beschäftigen uns wie gesagt stattdessen mit unseren Wänden. Haben wir beide auch vorher noch nie so richtig gemacht. Aber im Baumarkt doofe Fragen stellen sowie ausführlich im Internet recherchieren können wir. Entsprechend haben wir es auch geschafft die ersten drei Wände irgendwie halbwegs plan inklusive Struktur schon zu verputzen. Bei Koordination der Arbeit sowie der Menge an Material sind wir noch etwas am Tüfteln (also wie viel Knauf Rotband muss angemischt werden für eine Wand) aber das wird schon. Haben ja noch mindestens neun weitere Wände vor uns.
Aber lasst uns doch mal konkret werden. Was haben wir im Schlafzimmer bislang gemacht und was steht uns da noch bevor bis zum fertigen Werk?

Eine Wand mit frischem Putz

Eine Wand mit frischem Putz

Nun, angefangen hat es logischerweise damit die Tapete von den Wänden zu entfernen. Ging auch ganz gut dank Tapetenlöser (08/15 aus dem Baumarkt) bzw. auf den Styroporplatten an den Außenwänden hat sie sowieso nie richtig gehalten. Anschließend habe ich besagte Styroporplatten von den Wänden entfernt. Auch kein großes Problem. Der Kleber ist zwar über die ganze Wand verteilt aber einmal mit der Spachtel hinten rein und schon fällt einem das Styorpor entgegen – der Kleber jedoch nicht. Anfangs haben wir zwar tatsächlich versucht auch den Kleber zu entfernen und im Schlafzimmer ist auch der größte Teil weg (war eine ganz schöne Schufterei weil es nur mit der Spachtel geht). Aber für alle anderen Außenwände haben wir entschieden einfach nur über den Kleber eine Schicht Putz zum Ausgleichen drüber zu packen. Sonst bin ich noch in 20 Jahren beschäftigt so bombenfest wie der an der Wand klebt.

Stuff to do

Nächster Schritt war/ist die Wand abzuschleifen (am besten mit einem Bandschleifer – wir haben allerdings auch keinen), Tiefengrund drauf zu packen (auch wieder irgendein billiger aus dem Baumarkt) und dann die großen Löcher mit Spachtel (Moltofill ist zu empfehlen, Knauf Rotband geht bei Fläche aber auch) zu schließen. Waren nicht gerade wenige, da ich sehr viel Gewalt anwenden musste, um den Dreckskleber irgendwie runter zu bekommen. Aber nun sind die Wände bereit für den Putz (wie gesagt Knauf Rotband Haftgibs – kostet ein wenig mehr, taugt aber extrem) und genau das machen wir wie jetzt schon mehrfach erwähnt gerade. Vorher natürlich alles abkleben (Folie auslegen auf dem Boden, Steckdosen/Schalter zukleben, Türrahmen und Fensterrahmen etc.).

Sobald der Putz dann trocken ist nochmal mit dem Schleifklotz die groben Überstände runtermachen und erneut Tiefengrund auf die Wand, damit der Putz die Farbe nicht aufsaugt (Rotband steht total auf Flüssigkeit). Letzter Schritt für die Wände: Streichen mit EuroClassic-Farbe von Südwest (soll sehr deckend sein) in einem hellen Orange. Sobald die Farbe dann trocken ist, kleben wir Korkplatten an die Decke (derzeit Regibs-Platten mit schlechter geklebter Raufasertapete) und verlegen auf dem Boden Kork (funktioniert ähnlich wie Laminat – aktuell war da ein Linoleumboden halbherzig auf Fliesen verlegt). Der Kork stammt übrigens in beiden Fällen von Wicanders. Dürfte am Ende dann ein sehr gemütliches und ruhiges Schlafzimmer ergeben.

Aber so weit sind wir noch nicht. Tiefengrund (24 Stunden), Putz (2-3 Tage) und dann natürlich auch die Farbe (24 Stunden) wollen trocknen. Entsprechend arbeiten wir jetzt in zwei Zimmern gleichzeitig (Schlafzimmer und Arbeitszimmer), um jeweils immer weiter machen zu können. Und damit wisst ihr wieder den aktuellen Stand. Mal schauen wo wir kommenden Montag sind. Ich halte euch auf dem Laufenden! Habe sowieso aktuell keine anderen Thema :smile: .

Sicarius

Umfrage: Neujahrsvorsätze

Technisch gesehen ist der 1. Januar genauso ein Tag wie jeder andere wie der 31. Dezember aber aus irgendeinem Grund haben wir Menschen uns dazu entschieden den (sowieso rein fiktiven weil von Menschen erfundenen) Jahreswechsel total hochzuhypen und ihm mehr Bedeutung beizumessen als er tatsächlich hat. Eine Folge davon ist es, dass viele hergehen und sich Vorsätze für das neue Jahr machen. Ihr wisst schon, sowas wie “Mit dem Rauchen/Trinken/Bumsen/Wasauchimmer aufhören”. Die Frage an euch ist heute: Gehört ihr auch zu den Menschen, die sich Dinge für das neue Jahr vornehmen? Wenn ja, was sind das so für Sachen und wie gut klappt die Umsetzung? Wenn nein, warum nicht?

Sicarius

Tagebuch eines Hausherrn #4

Mal wieder ein unnötiges Symbolbild

Mal wieder ein unnötiges Symbolbild

Macht zu Lebtagen einen Erbvertrag mit allen Beteiligten. Ich sag’s euch! Ich hätte es selbst nicht geglaubt, aber das erspart im Todesfall so unglaublich viel Ärger, wenn bereits hieb und stichfest und auch im Sinne der/des Verstorbenen aufgeteilt wurde. Selbst ein Testament ist aus meiner Sicht nicht so gut im Vergleich, weil immer noch anfechtbar (siehe unzählige Gerichtsstreitigkeiten – überraschend viele davon geführt von wohltätigen Organisationen!). Beim Erbvertrag kann keiner mehr Streiten, weil ja alle schon unterschrieben haben. Ansonsten geht es unter Umständen so aus wie bei unserem Haus, das nach drei Jahre Prozessieren – angestrebt durch den zweiten Partner – von den Kindern zwangsverkauft werden musste, um ihn auszubezahlen. Da kommt Freude auf, sag’ ich euch.

Der erste Schuldige

Passenderweise hatte besagter Partner aus zweiter Ehe auch noch Nießbrauchrecht (uneingeschränktes Wohnrecht) im Haus und konnte den eventuellen Tag des Zwangsauszugs entsprecht in Ruhe erwarten. Nachteil für uns: Es wurde sich mehrere Jahre lang nicht mehr um das Haus gekümmert. Natürlich war das teilweise schon bei den Besichtigungen sicht- und entsprechend planbar, aber erst jetzt nach der Schlüsselübergabe ist der volle Umfang der Vernachlässigung deutlich geworden. Die zwei heftigsten Ergebnisse? Zum einen, dass der Öltank (Öl- und Solarkombination) mindestens schon mehrere Monate 100% leer und somit das Haus extrem runtergekühlt war. Unsere erste Maßnahme? Diesen so schnell wie möglich wieder zu füllen und das Haus wieder warm zu bekommen. Zum Glück war der Winter mild, somit ist nichts Schlimmes passiert und auch die Heizung hat nichts abbekommen (der besagte Partner war zumindest so schlau sie komplett abzuschalten, wenn er schon bevorzugte aus Hass im Kalten zu sitzen).

Zum anderen muss die begehbare Dusche inklusive Boden (war nicht versiegelt!) und Rückwand komplett rausgerissen und eine neue eingebaut werden. Dass das nicht einfach mal mit 20 Euro erledigt ist, dürfte klar sein. Aber auch die Armaturen im restlichen Bad sind so gut wie alle fällig und müssen komplett ersetzt werden (TOOM-Baumarkt-Material), weil schwarz oder verrostet. Da kommt so richtig Freude auf. Immerhin hat sich der Sanitär-Handwerker schon für heute angekündigt und der Fliesenleger kurz danach. Es besteht also die Hoffnung, dass das alles bis zum Einzug Ende des Monats erledigt ist.

Der zweite Schuldige

Soll das so grün sein?!

Soll das so grün sein?!

Und dann war die verstorbene Partei auch noch eine Bastlernatur, die entsprechend viel selbst im Haus gemacht hat. Das ist erst einmal nichts grundsätzlich Schlimmes. So gibt es deswegen Sachen wie einen Wäscheschacht in den Keller oder eine Hausstaubsaugeranlage. Aber die Person hat dies gerne getan komplett ohne sich dabei an Regel und Vorgaben zu halten – oder wusste es schlicht nicht besser. Nächste Woche muss deswegen der Elektriker kommen und die komplette Verkabelung überprüfen und teilweise vermutlich neu verlegen, damit der Stromkasten offiziell abgenommen werden kann (wichtig für die Versicherung). Wir haben sogar eine Lampe, zu der es keinen Schalter gibt! Man muss die Birne immer rein- und rausdrehen. Dürfte auch eine Arbeit sein, die eine gute Woche und entsprechend viel Geld verschlingt. Immerhin: So kann ich gleich an die wichtigsten Stellen LAN-Kabel mit verlegen.

Wir sind hingegen seit der Übergabe dabei seine Sünden an den Wänden wegzumachen. Sprich alle schief und komisch an die Wand gemachten Tapeten (das ehemalige Schlafzimmer hatte vier unterschiedliche Wände!) und Styroporplatten (an den Außenwänden) restlos entfernen und anschließend Wiederaufbau betreiben. Also Tiefengrund drauf, Löcher spachteln, Feinputz an die Wände und dann noch Farbe drauf (wir mögen Tapete nicht besonders). Und in einem Zimmer müssen zusätzlich noch Boden (nicht richtig festgemachter Linoleum auf Uralt-Fliesen) und Decke (Regibsplatten extrem schlecht mit Raufasertapete überklebt) komplett neu machen. Dabei hatten wir durchaus die Hoffnung gehabt nach den Besichtigungen, dass das meiste Zeug hätte bleiben können (sah auf den ersten Blick okay aus). Aber wenn zwischen den Tapetenbahnen teils zentimeterbreite Abstände sind, dann ist das logischerweise absolut nicht vertretbar.

Baumärkte

Klingt nicht nur nach viel zu tun, ist es auch. Kein Wunder also, dass wir in den letzten Wochen auch viel Zeit (und Geld) in Baumärkten verbrachten haben. Der Vorbesitzer scheint selbst, wie erwähnt, ein absoluter TOOM-Fan gewesen zu sein. Wir sind es nicht. Klar, für Kleinigkeiten (Mundschutz, Spachteln, und sowas) und Sachen, die eh jeder hat (Knauf Rotband Haftputzgibs, Tiefengrund und so Zeugs), kann man da ruhig hin. Ist auch in der Nähe des Hauses. Aber die Beratung ist unterirdisch (“Ey ich hab’ grad echt kein Bock auf dich aber das Management sagt, ich muss mich trotzdem mit dir unterhalten”-Service) und die Qualität vieler Produkte auch. Zudem ist die Eigenmarke trotz niedriger Qualität sogar teurer! Immerhin sind die Servicekräfte so ehrlich und sagen einem das sogar und verweisen stattdessen auf das bessere und oft billigere Produkt.

Bauhaus und vor allem Hornbach (wenn es um Beratung klar zu empfehlen) geht, sind da eindeutig andere Kaliber wie ich schon jetzt sagen muss. Da fühlt man sich besser aufgehoben. Ach und natürlich viel im Internet recherchieren, Videos schauen und selbstverständlich die jeweiligen Eltern mit den ganzen Fragen von wegen “Wie machen wir das jetzt?!” nerven. Dafür sind sie ja da, oder etwa nicht? :smile: . Hin und wieder lohnt sich, trotz der eventuell etwas höheren Preise, auch der Besuch eines Fachhandels wie Prosol (Farben). Unseren Kork-Boden haben wir ebenfalls bei einem Innenausstatter geholt statt ihn im Internet zu bestellen. Die haben dann doch unter Umständen noch einmal einen Ticken mehr Spezialwissen als die Kollegen im Baumarkt.

Epilog

Also ich will ja lieber Lilablassblau!

Also ich will ja lieber Lilablassblau!

Viel Neuland quasi, das wir derzeit betreten und unzählige neue Fragen auf die wir eine Antwort finden müssen: “Können wir den beschissenen Styorporkleber an der Wand lassen oder müssen wir ihn zwingend entfernen was nur absolut mühselig und in tagelanger Kleinarbeit mit der Spachtel geht?”, “Wie kann jemand eine Regibsplatte falsch rum an die Wand montieren?!”, “Ist dieses Violett Violett genug für die Wand?” “Nehmen wir als Kontrastfarbe Violettgrau oder doch eher Violettblau? Und in welcher Abstufung?”, “Verlängern wir das eine Stromkabel und schneiden das andere ab oder hängen wir einfach zwei Lampen auf, um genug Licht im Raum zu haben?”, “Wie bringe ich eigentlich Putz so an die Wand, dass er nicht gleich wieder abfällt und auch noch schön glatt ist?” und so weiter und so fort.

Bei allem müssen wir im Hinterkopf behalten, dass am 30. Januar der Umzug stattfindet. Daran führt kein Weg vorbei. Bis dahin müssen wir zwingend mit allem soweit fertig sein. Wir sind aber guter Dinge, dass wir das auch hinbekommen. Wir kommen glücklicherweise ganz gut mit voran. Trotzdem bin ich extrem froh, dass die ganzen Formalien so hingehauen haben und wir schon Mitte Dezember Übergabe machen konnten und nicht erst wie im Kaufvertrag festgelegt im Januar.

Und jetzt entschuldigt mich: Ich muss erschöpft ins Bett fallen. Bis Montag!

Sicarius

Frohes neues Jahr 2016!

Wie? 2015 ist schon wieder vorbei? Das ging aber schnell heuer. Dabei habe ich doch gefühlt nur im Bett gelegen. Also nicht, weil ich krank war. Aber das führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus :smile: . Freuen wir uns lieber darüber, dass Neujahr ist und wir endlich wieder sinnlos Krach machen können. Ich habe mir dafür dieses Jahr was ganz besonderes besorgt:

Frohes Neues Jahr 2016

Frohes Neues Jahr 2016

Bitte? Das ist Kessy? Die kann man nicht in die Luft schießen egal wie lang die Zündschnur ist? Schade. Na dann lasse ich sie halt auf ihrem Lieblingsplatz liegen und wasche die Rennstreifen wieder raus. Aber jetzt noch nicht. Jetzt ist es erst einmal an der Zeit für das hier:

Das Team von Beim Christoph wünscht euch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2016!

Und das war es auch schon wieder mit diesem Eintrag. Sind ja bekanntlich nicht gerade die umfangreichsten, diese Einträge zu besonderen Anlässen. Bis Montag!

PS: Vergesst das Sauerkraut nicht!

make-o-ver (n.) – An overall treatment to improve something or make something more attractive or appealing.
TheFreeDictionary

Ich weiß nicht, warum ich angefangen habe den Beim Christoph Jahresrückblick mit einem Zitat aus dem TheFreeDictionary zu beginnen. Aber es steckt der Versuch dahinter das jeweilige Jahr quasi in einem Wort zusammenfassen. Heuer war das gar nicht so einfach. Mein erster Instinkt war zu “extreme” zu greifen aber das spiegelte dann doch irgendwie nicht so ganz den Grad an Veränderungen in meinem Leben wider. Doch dazu dann am Ende des Jahresrückblicks mehr. Erst einmal widmen wir uns wie gewohnt der Webseite, wenngleich die Änderungen im normalen Leben auch massive Auswirkungen auf Beim Christoph hatten. Lasst uns also am besten ohne Umschweife loslegen.

Wie immer gilt: Die Werte in den Klammern sind die Vergleichszahlen aus 2014. Sie sowie alle dazugehörigen Tabellen sind auf dem Stand 31.12.2015. Und natürlich wieder einmal einen großen Dank an Rondrer, der die Statistikfunktion gebaut hat dank der ich den ganzen Krimskrams zusammenkratzen kann.

Einträge und Autoren

Technisch gesehen hätte es auch 2015 genauso wie 2014 exakt 107 Einträge geben müssen aber es sind nur 106 geworden. Ja, ein Donnerstagseintrag fehlt tatsächlich komplett und zwar der vom 08.01.2015.  Unfassbar, ich weiß. Seit der Umstellung auf zwei Einträge pro Woche hatte ich tatsächlich keinen einzigen Eintrag verpasst. Dieses Jahr habe ich mir nun völlig überraschend eine Pause gegönnt und diesen einen Donnerstag einfach mal geschwänzt. Doch auch die “106” sind nicht ganz korrekt, denn dieser Eintrag hier ist quasi der einzige “richtige” Donnerstagseintrag in diesem Jahr. Bei allen anderen Donnerstagsbeiträgen handelt es sich um das neu eingeführte “Diskussion” bzw. ab Mitte des Jahres dann “Umfrage”-Format. Von den 106 Einträgen müsst ihr also technisch gesehen 49 abziehen, die in diese Kategorie fallen (habe mittlerweile auch eine entsprechende eingeführt) – mit den dazugehörigen Auswirkungen auf die absoluten Zahlen. Aber schauen wir uns erst einmal an, wie der aktuelle Stand bei den Autoren ist:

Eintragsautoren

Es hat sich, wie man sehen kann, quasi nichts getan. Nur 1 (3) neuen Gastbeitrag gab es und dann auch noch einer mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber dank dem Quasi-Wegfall der Donnerstagseinträge brauche ich diese Unterstützung auch gar nicht mehr. Freue mich aber natürlich weiterhin, wenn jemand etwas hier veröffentlichen möchte. Rondrer hat dadurch seine 15 einfach so vollgemacht im Gegensatz zu Azzkickr, den ich schon im letzten Jahresrückblick darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er doch die 25 dieses Jahr vollmachen könnte. Vielleicht 2016, Azz? :smile:

Keine Rekordlängen

Dass es dieses Jahr einen massiven Abfall geben wird in Sachen Eintragslänge ist nicht weiter überraschend. Die Umfrage-Einträge sind nun einmal nur ein paar Zeilen lang (sonst würde ich meinen Kommentar vorwegnehmen). Entsprechend konnte ich keine erneute Steigerung hinlegen und bin stattdessen nicht nur unter dem Gesamtdurchschnitt geblieben, sondern auch weit unter die Hochzeiten zurückgefallen:

Das ist ein Abfall um 45,83% im Vergleich zum Vorjahr (wo es eine Steigerung um 13% gab) oder in Zahlen ausgedrückt: Ganze 637 Wörter weniger zu 2014. Wäre der Jahresrückblick 2014 nicht nach 2015 gerutscht, sähe es vermutlich noch düsterer aus. Die Gründe habe ich ja schon erwähnt. Zum einen der Wegfall des Donnerstagseintrags und zum anderen definitiv auch ein Zeit- und Themenmangel aufgrund der einschneidenden Veränderungen in meinem Leben (siehe weiter unten). 2016 wird es hier garantiert keine Besserung geben. Aber ich gehe mal davon aus, dass ihr das auch soweit okay findet.

Rekordeinträge

Mangels großem Output hat sich auch die ewige Top 10 nur geringfügig verändert:

  1. Bagdadsoftware NOCAs 2013 – Die Nominierten (2013, 9367 Worte)
  2. Bagdadsoftware NOCAs 2012 – Die Nominierten (2012, 9016 Worte)
  3. Bagdadsoftware NOCAs 2014 – Die Nominierten (2014, 8892 Worte)
  4. Beim Christoph Jahresrückblick 2014 & Neujahrsgruß (2015, 5297 Worte)
  5. Bagdadsoftware NOCAs 2010 – Die Nominierten (2010, 4719 Worte)
  6. Bagdadsoftware Jahresrückblick 2011 (2011, 4646 Worte)
  7. Vier Wochen auf der Insel (2012, 4444 Worte)
  8. Bagdadsoftware NOCAs 2011 – Die Nominierten (2011, 4338 Worte)
  9. Beim Christoph Jahresrückblick 2013 (2013, 4206 Worte)
  10. Beim Christoph Jahresrückblick 2015 (2015, 4132 Worte)

Platz 4 und 10 sind neu hinzugekommen und dadurch logischerweise die bisherigen Plätze 9 und 10 rausgefallen. Wenn die Tendenz so weitergeht, dann besteht die Liste wohl bald nur noch aus Bagdadsoftware NOCAs und Jahresrückblick-Einträgen. Ist aber auch okay. 4000 Wörter sind nicht einfach mal so in ein paar Stunden auf das virtuelle Papier gepackt (auch dieser Eintrag hier entsteht in Etappen). Der erfolgreichste Eintrag aller Zeiten, was die Aufrufzahlen angeht, ist aber weiterhin mein Kur-Bericht. Er hat den zweiten Platz in der Übersicht nie verlassen und konnte 1.452 (894) Aufrufe für sich verzeichnen. Das sind immerhin 6,86% (5,11%) aller Seitenaufrufe! Auf Platz 1 ist, wie immer, die Startseite.

Nächstes Jahr feiern wir aber immerhin einen anderen Rekord: Mein Millionstes Wort in einem Eintrag. Aktuell umfassen die 1.296 Einträge seit 2001 993.198 Wörter. Angesichts der durchschnittlichen Eintragslänge würde ich sagen, dass es spätestens Ende Februar soweit sein sollte. Mitbekommen werde ich es aber vermutlich erst im Jahresrückblick 2016. Vorher ziehe ich die Auswertung vermutlich nicht neu.

Die Kategorien

Bei den Kategorien gab es dieses Jahr tatsächlich einiges an Zuwachs. So sind Geschaut, Gehört, Gelesen, Immobilien, Anime & Manga sowie Umfrage neu dazugekommen. Gleichzeitig ist bereits jetzt eine leichte Verschiebung des Themenschwerpunkts von Beim Christoph zu spüren, denn es gab dieses Jahr “nur” 53 (65) Einträge aus der Kategorie Spiele. Gleichzeitig wurden mehr der Kateogrie  Bücher, Filme & Musik zugewiesen, die dadurch heuer auf 32 (11) Einträge kam. Allerdings müsst ihr auch hier beachten: Die Umfrage-Einträge sind natürlich auch jeweils einer Kategorie zugewiesen!

Beim Christoph ist also technisch gesehen immer noch stark ein Spielemagazin (das Wort “Blog” mag ich weiterhin nicht). Aber es findet langsam aber sicher ein Paradigmenwechsel statt. Was ich allein zum Hausthema noch alles zu erzählen habe wird noch so einige Einträge füllen. Die Gesamtübersicht sieht aktuell jedoch noch so aus:

Anzahl Einträge pro Kategorie 2015

Die Kommentare

Der Hauptgrund den Donnerstagseintrag wegfallen zu lassen war ganz klar, dass ich die Zeit gut gebrauchen kann, die ich ansonsten in einen oftmals eher mittelmäßigen Eintrag stecken würde. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Hoffnung euch damit wieder etwas mehr zum Kommentieren zu bewegen. Und ich denke, das hat auch ganz gut geklappt. Zwar haben sich keine großartigen Diskussionen entwickelt aber ihr hattet dennoch endlich mal wieder einen Grund etwas öfters vorbeizuschauen. Das Ergebnis ist ein Anstieg auf 443 (325) Kommentare und damit wieder ein halbwegs guter Wert nach dem massiven Abfall im letzten Jahr. Danke dafür! Hier die Übersicht:

Pro Eintrag sind das 4,2 (3,0) Kommentare. Damit liegen wir zwar immer noch unter dem Gesamtwert von 4,9, aber eben nicht mehr so extrem tief wie 2014. Ist also völlig okay. Gleichzeitig ist zwar die Durchschnittslänge pro Kommentar auf 101,0 (137,0) eingebrochen. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben. Mir persönlich ist es definitiv wichtiger, dass ihr öfters mal kurz kommentiert statt nur hin und wieder eine meterlange Textwand hinzuklatschen. Danke entsprechend dafür und natürlich bitte im neuen Jahr genauso weitermachen!

Insgesamt sind wir nun bei 6.339 (5.896) Kommentaren mit einer Gesamtlänge von 483.072 (438.311) Wörtern. Ihr schwafelt also nur rund halb so viel wie ich :smile: . Die Top 3 der Kommentierer im Jahr 2015 sieht übrigens so aus:

  1. Kirika mit 72 (16) Kommentaren
  2. v138 mit 55 (1) Kommentaren
  3. Azzkickr mit 46 (15) Kommentaren

Gut, technisch gesehen bin ich auf Platz 1 mit 118 Kommentaren. Aber das lassen wir mal dezent unter den Tisch fallen. Ich habe schließlich eine ganz andere Motivation einen Kommentar zu hinterlassen.

Die Produktion

Abseits der Einträge ist in diesem Jahr quasi gar nichts passiert. Magere 3 (19) Folgen von Christoph spielt habe ich geschafft in den ersten Monaten zu veröffentlichen. Danach kam die faktische Einstellung meines Spielekonsums (in beiderlei Hinsicht) sowie eine gewisse Lysanda. War also ein extrem kurzes Vergnügen die Sache mit den Videos, denn auch 2016 sehe ich absolut nicht, dass sich an dieser Situation etwas ändern wird. Ist ein Stück weit natürlich schade. Aber am Ende des Tages müssen Prioritäten gesetzt werden. Dass die bei mir nun woanders liegen, kann sicherlich jeder ohne Probleme nachvollziehen. Und so richtig geschaut wurden die Videos sowieso nicht. Von daher auch in dieser Hinsicht kein großer Verlust. Vielleicht mache ich irgendwann mal wieder was oder zumindest wenn sich gerade was ergibt. Aber aktuell kann man ganz klar sagen, dass das Thema schon nach zwei Jahren wieder eingestellt wurde. Wie immer etwas schade. Andererseits vertrete ich ja bekanntlich die Ansicht, dass man entweder etwas richtig macht oder gar nicht. Entsprechend ist es nur konsequent.

In Sachen Garry’s Mod und Signaturen gibt es hingegen absolut nichts Neues zu berichten. In beiden Kategorien gab es dieses Jahr keinerlei Zuwachs. Ich habe zwar bei deviantART tatsächlich ein paar Bilder hochgeladen. Aber das war zum größten Teil altes Zeug und nichts aus den beiden Kategorien. Auch diese Zeit ist wohl bei mir einfach mittlerweile vorbei. Vielleicht wenn Garry’s Mod 2 kommt wieder.

Besucherspionage – Anzahl

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

Google Analytics (Screenshot der Hauptseite)

So viel zu den Inhalten hier Beim Christoph. Aber es ist natürlich auch interessant wer die ganzen Sachen überhaupt sieht. Dafür habe ich im Hintergrund, wie in der Datenschutzerklärung vermerkt, Google Analytics am laufen. Der eine oder andere von euch blockt zwar das dazugehörige Script. Aber wir können natürlich trotzdem den traditionellen Blick auf die dort enthaltenen Daten werfen. Schauen wir uns also mal die Zahlen für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2015 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr an.

Die erste und wichtigste Erkenntnis: Die Besucherzahlen sind erneut angestiegen und zwar auf 13.229 (9.766). Das sind satte 35,46% mehr und entspricht umgerechnet 36,24 (26,76) Besuchern pro Tag. Eine immer noch ganz gute Zahl für so eine kleine Seite wie ich finde. Zugegeben: In diesem Jahr dürften auch ein paar Spambots mit enthalten sein, die Google nicht erfolgreich rausrechnet. Aber wir tun einfach mal so als wäre das nicht so :smile: . Mit einer gestiegenen Besucherzahl einher geht natürlich auch ein Anstieg der Seitenaufrufe um 20,90% auf 21.167 (17.508). Allerdings ruft jeder Besucher immer weniger Seiten bei seinem Besuch auf. Und zwar sind es nur noch durchschnittlich 1,60 (1,79) Seiten pro Sitzung. Ein Abfall um 10,75%. Aufgrund einer höheren Anzahl an Kommentaren hatte ich eigentlich erwartet, dass der Wert wieder näher an die “2” geht (Startseite aufrufen – Kommentare aufrufen). Vielleicht versaut mir das coole Abo-Feature (ihr kriegt automatisch eine Mail mit den neuen Kommentaren) aber auch die Statistik. Sollte der Wert mal unter “1” fallen, dann sollte ich allerdings die Auswertung in Frage stellen. Immerhin: 2 Minuten und 30 Sekunden (2:09) hat es jeder Besucher durchschnittlich auf der Seite ausgehalten. Eine Steigerung um immerhin 16,71%! Ist ja auch mal was nachdem wir in den letzten Jahren mit eher sinkenden Zahlen zu tun hatten.

Besucherspionage – Herkunft und Hardware

Jetzt wissen wir also, wie viele Leute sich auf die Webseite verirrt…äh…sie zielstrebig angesteuert haben. Aber woher kommen eigentlich die ganzen Leute? Ganz einfach: 45,99% (48,13%) rufen die Seite direkt auf. Das sind, wer nicht nachrechnen möchte, 6.084 (4.700) einzigartige Besucher. Prozentual gesehen also ein paar weniger als 2014. Der zweite große Batzen macht weiterhin Google aus mit zusammengerechnet 4.674 (4.017) also 35,33% (41,13%) an Weiterleitungen. Abseits von diesen zwei Quellen sind noch die 87 Besucher nennenswert, die über einen Link im GameStar-Forum hier gelandet sind. Fragt mich aber nicht in welchem Thread ich erwähnt wurde. Ich konnte es nie herausfinden da Google nicht den gesamten Link ausspuckt und die Suchfunktion im GS-Forum unter aller Sau ist. Auf jeden Fall hat jemand wohl Folge 33 des Bagdadsoftware Podcasts für empfehlenswert gehalten. Thema? Weibliche Gamer.

Die Zugriffe aus den sozialen Netzwerken sind hingegen massiv eingebrochen. Auch wenig verwunderlich: Ich bin nicht mehr auf YouTube aktiv und auf Twitter habe ich quasi auch komplett aufgehört den Montagseintrag zu bewerben. Entsprechend waren es im gesamten Jahr nur 71 (176) Besuche. Ein Einbruch von satten 59,66%. Ist halt so muss sagen. Sparen wir uns entsprechend den Blick auf die Top 5 und wenden wir uns lieber anderen, interessanteren Fragen zu. Wie zum Beispiel die mit welchem Gerät die Leute hier so landen:

  1. Desktoprechner mit 9.116 (7.813) Zugriffen
  2. Smartphones mit 3.537 (1.415) Zugriffen
  3. Tablets mit 576 (538) Zugriffen

Ja, der klassische Desktoprechner dominiert immer noch. Aber seine Vorherrschaft nimmt ab und ist dieses Jahr auf 68,91% (80,00%) gesunken. Wohin die Prozente verschwunden sind, ist klar: 26,74% (14,49%) von euch nutzen ein Smartphone um die Seite zu betrachten. Ich hoffe, dass ihr damit auch keine nennenswerten Probleme habt. Tablets können sich hingegen bei den Nutzern von Beim Christoph weiterhin nicht so richtig durchsetzen. Dabei habe ich letztes Jahr noch den Anstieg gelobt. War wohl etwas voreilig :smile: . Aber schauen wir uns doch mal die Top 5 der Geräte an, die sich hinter den mobilen Zugriffen verstecken:

  1. Apple iPhone mit einer soliden Steigerung (unverändert Platz 1) von 146,83% auf 1012 Zugriffe
  2. Google Nexus 4 mit einer massiven Steigerung (unverändert Platz 2) von 343,96% auf 919 Zugriffe
  3. Samsung SM-G920F Galaxy S6 als Neueinsteiger in die Top 5 mit 421 Zugriffen
  4. Apple iPad mit einem leichten Verlust (alt Platz 3) von 27,38% auf 244 Zugriffe
  5. Samsung SM-G900F Galaxy S5 als Neueinsteiger in die Top 5 mit einer saftigen Steigerung von 1.123,08% auf 159 Zugriffe

Es ist weiterhin schade, dass Google nicht in der Lage ist die iPhones auseinander zu halten. Aber immerhin scheinen die Nutzer des Nexus 4 weiterhin begeistert von ihrem Gerät zu sein während Samsung-Jünger gefühlt jeden Tag ihr Handy wechseln. Scheint wohl nicht so toll zu sein, so ein Android-Gerät :wink: .

Besucherspionage – Anbieter und Software

Und wenn wir schon bei Marken sind: Als weiterhin überzeugter (und gut bezahlter) Mitarbeiter beim Magenta T interessiert mich natürlich auch in diesem Jahr wieder brennend wer euch die Möglichkeit gibt ins World Wide Web einzusteigen. Die Antwort gibt diese Top 5:

  1. Deutsche Telekom AG mit einem leichten Verlust (unverändert Platz 1) von 17,34% auf 2.607 Zugriffe
  2. Vodafone mit einer starken Steigerung (alt Platz 4) um 274,16% auf 1.231 Zugriffe
  3. Kabel Deutschland mit einer starken Steigerung (alt Platz 3) von 1.454,72% auf 824 Zugriffe
  4. Arcor AG mit einem kleinen Verlust (alt Platz 2) um 16,08% auf 402 Zugriffe
  5. Telefonica O2 Germany als kompletter Neueinsteiger in die Top 5 einer Steigerung um 179,57% auf 260 Zugriffe

Gut, technisch gesehen ist es nicht ganz die Top 5. Aber da sind ein paar Sachen dazwischen, die wir einfach mal ausblenden (Spambot-Locations und Kabel Deutschland tauchen mehrfach auf). Konzentrieren wir uns lieber auf die Tatsache, dass das “Network of Ariva” nicht mehr auftaucht. Ich hoffe doch mal nicht, dass der dortige Mitarbeiter entlassen wurde – oder schlimmer noch: Ein Internetverbot bekommen hat! Wäre schade. Es handelt sich jedoch um eine Frage, die nur eine Person beantworten kann. Entsprechend schauen wir lieber, welchen Browser ihr so verwendet:

  1. Chrome mit einer guten Steigerung (unverändert Platz 1) um 67,50% auf 6.467 Zugriffe
  2. Firefox mit einem vernachlässigbaren Verlust (unverändert Platz 2) um 2,17% auf 2.879 Zugriffe
  3. Safari mit einer soliden Steigerung (alt Platz 3) um 65,08% auf 1.352 Zugriffe
  4. Opera mit einem Verlust (alt Platz 3) um 19,06%% auf 692 Zugriffe
  5. Internet Explorer als Neueinsteiger in der Top 5 mit einer Steigerung von 23,00% auf 476 Zugriffe
Maxthon während ich diesen Eintrag schreibe

Maxthon während ich diesen Eintrag schreibe

Und was sagt uns die Statistik? Nun zum einen, dass unser Azzkickr wohl Opera wieder hinter sich gelassen hat nach dem überraschenden Anstieg im letzten Jahr. Er dürfte ziemlich der Einzige gewesen sein, der den noch benutzt :smile: . Dass es hingegen der Internet Explorer in die Top 5 geschafft hat (verdrängte den Android Browser) sehe ich durchaus kritisch. Ja, die Zeiten von Version 6 sind zumindest in Europa vorbei. Aber als gut und sicher würde ich das Ding trotzdem immer noch nicht bezeichnen. Aber ich glaube meine Meinung zählt sowieso nicht. Ich benutze ja schließlich mit Maxthon (Chrome-Core) den absoluten Exoten. Der auch noch aus China kommt. Dem Land, in dem das Internet so total frei ist.

Die Frage nach dem Betriebssystem ist hingegen nicht ganz so aussagekräftig und ergibt sich quasi aus den Zugriffsquellen. So führt Windows mit 56,96% (76,11%) weiter klar, musste aber einen Teil an Andorid abgeben. Das konnte sich mit 141,17% auf 2.800 und damit einem Anteil von 21,17% (11,89%) verbessern. Platz 3 hat iOS mit 1.264 (756) Zugriffen inne während auf Platz 4 der Macintosh mit 704 (229) und Platz 5 Linux mit 121 (135) Zugriffen zu finden sind. Da finde ich folgende Auswertung schon interessanter:

  1. 1920×1080 benutzen 15,33% (22,18%) aller Besucher
  2. 1366×768 benutzen 11,87% (8,84%) aller Besucher
  3. 360×640 benutzen 7,87% (2,58%) aller Besucher
  4. 1920×1200 benutzen 7,78% (2,46%) aller Besucher
  5. 384×640 benutzen 6,93% (1,17%) aller Besucher

Es geht um die Bildschirmauflösung, falls ihr es tatsächlich nicht entschlüsselt haben solltet. Wenn ich die Entwicklung richtig deute, dann wechseln immer mehr Leute zu einem 16:10-Bildschirm (gute Entscheidung!) und gleichzeitig greifen wohl viele mit dem Laptop auf die Seite zu. Gut zu wissen.

Gesamtfazit

Was lässt sich also aus dem ganzen Zahlenwirrwarr der letzten DINA4-Seiten herauslesen? Nun ich würde sagen, dass es der Seite trotz der durchaus gravierenden Veränderungen am Jahresanfang ganz gut geht. Zwar tue ich mir logischerweise immer schwerer neue Fragen für die Umfragen zu finden (werden vermutlich in Zukunft deswegen noch allgemeiner werden). Aber ihr scheint diese Art des Donnerstagseintrags zumindest gut aufgenommen zu haben und als willkommene Möglichkeit zu sehen eure Meinung wiederzugeben. Gleichzeitig ist über das Jahr deutlich geworden, dass der Wegfall des traditionellen Donnerstagseintrags nicht die einzige Veränderung ist. Es gibt nicht nur eindeutig die Tendenz weg von Videospielen hin zu anderen Unterhaltungsmedien, sondern auch eine allgemeine Verbreiterung des Themenspektrums. Ob das langfristig gut oder schlecht ist, muss die Zeit zeigen. Aber Beim Christoph ist auch immer ein Spiegel meiner selbst und 2015 habe ich mich definitiv sehr stark verändert. Da ist es nur konsequent, dass ihr auch hier entsprechende Auswirkungen spürt. Ein Zurück zur guten alten Zeit wird es auf jeden Fall vorerst nicht geben. Deswegen an dieser Stelle:

Ein dickes Dankeschön an alle Besucher und Zuschauer, egal ob ihr nur unregelmäßig vorbeischaut und kommentiert oder Beim Christoph als Startseite eingerichtet habt. Ohne euch, würde das alles hier schon lange überhaupt keinen Spaß mehr machen!

Ich hoffe, ihr haltet der Seite auch 2016 die Treue, wenn es noch mehr um lebensnahe aber total langweilige Themen geht und die Videospiele noch weiter in den Hintergrund rücken. Andererseits: Ihr werdet ja auch nicht jünger. Vielleicht treffe ich also jetzt wieder mehr eure Interessen :smile: .

Das soll es aber nun wirklich gewesen sein mit unserem Blick zurück auf das Jahr 2015 aus Sicht von Beim Christoph. Stellt sich wie immer noch die Frage: Wie sah 2015 mein persönliches Leben so aus? Ja, natürlich habe ich euch dank der offiziellen Eintragsserie Aus dem Leben des Webmasters immer halbwegs auf dem Laufenden gehalten. Aber so ein zusammenfassender Rückblick ist doch immer ganz gut. Also, was ist mir 2015 so widerfahren? Nun, eine ganze Menge würde ich sagen!

Arbeit

Nein, dieses Jahr habe ich nicht schon wieder den Arbeitsplatz gewechselt. Ich habe es tatsächlich ein volles Jahr hier in Darmstadt ausgehalten. Und ich bin auch definitiv weiterhin glücklich und zufrieden mit der Stelle. Wie ich im letzten Jahressrückblick schon geschrieben hatte, war es in gewisser Hinsicht mein Traum mal hier zu landen. Jetzt wo ich hier bin und mich denke ich auch ganz gut eingelebt habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen: Ja, hier bin ich richtig und fühle ich mich wohl. Hier kann ich meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und zumindest gefühlt “Gutes tun”, wie es so schön heißt. Natürlich lässt sich noch nicht sagen, ob ich wirklich die nächsten 35 Jahre bis zur Rente hier verbringe (vermutlich nicht) oder ich mich nicht doch noch weiterentwickele. Aber aktuelle bin ich motiviert bei der Sache und gehe jeden Tag wieder gerne hin.

Gleichzeitig glaube ich auch eine gewisse Balance aus “Freizeit” und “Arbeitswut” gefunden zu haben. Zwar bin ich noch immer nicht ganz so weit, dass ich wirklich an allen Tagen voll abschalten kann nach Feierabend oder im Urlaub. Dazu liegt mir dann doch noch zu viel daran, dass auch in meiner Abwesenheit alles funktioniert. Natürlich würde es das trotzdem, schließlich reden wir hier von einem großen Konzern. Aber entsprechend kümmere ich mich dann doch wieder etwas mehr als ich müsste. Wobei ich Diensthandy und -Laptop definitiv nur in absoluten Ausnahmefällen mit nach Hause nehme und dort anmache. Vor allem im Urlaub versuche ich es absolut zu vermeiden (bislang mit Erfolg bis auf eine Ausnahme). Sowas darf man gar nicht erst anfangen. Das weckt nur Begehrlichkeiten.

Privat

Dass es mir auf der Arbeit wieder sehr gut geht, ist zumindest seit Nürnberg keine großartige Neuigkeit mehr. Viel interessanter ist selbstverständlich was sich in der Freizeit so getan hat. Zumal das Jahr doch relativ harmlos angefangen hat. Zwar begann die Lust am Spielen bereits zu schwinden und die Erkenntnis, dass ich unter diesen Umständen vielleicht endlich auch mal den Spielekonsum nach unten schrauben sollte, fruchtete endlich. Aber stattdessen habe ich halt Streams, Videopodcasts oder Filme geschaut. Also faktisch doch immer noch viel Zeit vor dem Rechner gehockt. “Same ol’, same ol'” wie man so schön sagt. Vielleicht wäre unter diesen Umständen die Spielelust auch irgendwann wieder aufgeflammt, wer weiß. Aber dabei ist es bekanntlich nicht geblieben. Stattdessen meinte eine gewisse Lysanda in mein Leben treten zu müssen und dieses mal ganz gewaltig über den Haufen zu schmeißen (umgekehrt natürlich auch).

Manchmal (oder meistens?) passiert so etwas halt doch ganz schön überraschend und unverhofft. In Gedanken hatte ich eindeutig schon mit dem Thema abgeschlossen und zumindest oberflächlich Friede mit der Erkenntnis geschlossen, dass ich noch lange alleine durchs Leben gehen werde. Unterschwellig hat mich diese Einsicht aber durchaus fertiggemacht (das bekannte Problem bei mir), das sage ich ganz ehrlich. Zumindest die Erfahrung – egal ob am Ende positiv oder negativ – wollte ich schließlich mal machen. Und jetzt sitzt da tatsächlich eine weibliche Person (ja, habe es mehrfach überprüft!) keine 5 Meter von mir entfernt an ihrem Rechner während ich diese Zeilen schreibe. Immer noch ein Stück weit unfassbar obwohl wir nun schon so einige Monate zusammen sind und sehr viel gemeinsam erlebt haben.

Extreme

Mich hat diese Zeit ganz klar verändert – und dass meine ich eindeutig positiv! Klar, Videospiele sind dafür jetzt fast komplett ins Hintertreffen geraten. Aber nur mit der rosaroten Nostalgiebrille halte ich das aktuell für etwas Schlechtes bis ich mich wieder daran erinnere, dass ich mehr als mein halbes Leben vor dem PC verbracht habe. Hatte zwar auch ein paar positive Seiten (GamersGlobal zum Beispiel) aber ein Stück weit hatte und habe ich dennoch das Gefühl deswegen etwas verpasst zu haben. Entsprechend groß ist selbstverständlich auch meine Bereitschaft mich zu verändern. Lysanda war da ein sehr willkommener Anlass endlich “alles” in die Tat umzusetzen und es mir nicht nur vorzustellen wie es sein würde. Von der immensen Horizonterweiterung ganz abgesehen.

Meine Weihnachtsarbeit

Meine Weihnachtsarbeit im zukünftigen Schlafzimmer

Nun sitze ich hier mit 25kg weniger auf den Rippen (seit Dezember 2014), einer neu entdeckten Freude an Gemüse (warum hat mir keiner gesagt, dass Spinat auch richtig genial schmecken kann?!), einem extrem praktischen Kontaktgrill (ernsthaft: Wer braucht da noch Pfannen?!), viel weniger nutzlosem Zeugs im Schrank dank eBay, einem brennenden Interesse an Animes und Mangas sowie den schönen Erinnerungen an den ersten richtigen Urlaub im Kopf, plane schon wieder den nächsten Umzug und renoviere tagsüber meine eigene Immobilie, in der ich zusammen mit Lysanda und mindestens zwei Katzen (nein, Kessy bleibt weiterhin in Gunzenbach) zumindest einen signifikanten Teil meines weiteren Daseins verbringen möchte. Ach und natürlich mit der neuen Erfahrung wie es ist jemanden an seiner Seite zu haben, den dazugehörigen neuen Gefühlen und – ganz wichtig – dem Bewusstsein, dass das Leben doch nicht nur aus Arbeit (egal ob beim Magenta T oder Zuhause am PC) besteht.

Weiterentwicklung

Vor allem aber helfen mir diese Veränderungen dabei meine Gedanken ein wenig zu sortieren und endlich mein “wahres Ich” zu entdecken. Stellt sich heraus, dass ich doch nicht so ein unbrauchbares Kellerkind bin wie ich dachte. Ich habe zwar aus meiner Sicht immer noch einen weiten Weg vor mir was meine psychischen Probleme (vor allem viel Angst) angeht. Aber seit da jemand anderes mit in meinem Bett liegt, schlafe ich tatsächlich besser. Und für den Rest habe ich mich, dank der Mithilfe von Lysanda, endlich dazu durchringen können den letzten Schritt zu gehen und tatsächlich bei einer Psychologin eine analytische (Gesprächs-)Therapie zu beginnen.

Die ersten paar äußerst anstrengenden Stunden habe ich auch schon hinter mir (jede Woche einmal). Es ist eindeutig nicht leicht für mich die Schutzmauer durchbrechen, die ich in 30 Jahren um mein Inneres herum aufgebaut habe. Das wird ein langer und schwieriger Prozess. Die Angst vor dem, was mich am Ende erwartet, hilft da logischerweise nicht gerade weiter. Doch ich fühle mich in guten Händen und bin der Überzeugung, dass es langfristig das Richtige ist. Ja, es mag jetzt weh tun. Es ist aber endlich wieder Bewegung in der Sache nach dem Stillstand all die Jahre.

Ausblick

2015 war ein Wahnsinnsjahr für mich. So viele (positive) Veränderungen wie dieses Jahr hatte ich vermutlich in meinem restlichen Leben zusammengenommen nicht. Und das fühlt sich gut an, wenn ich das mal so ganz egoistisch sagen darf. Daran dürfte sich auch 2016 erst einmal nichts ändern. Das Haus muss bis Ende Januar fertig renoviert werden (ich wohne schon fast im Baumarkt), dann kommt der Einzug, dann das Einleben in der neuen Umgebung, daneben vermutlich eine kleine Nasen-Operation (Nasengewebe weglasern wegen Schnarchen), später die zusätzliche Gesellschaft durch Katzen, Mitte des Jahres hoffentlich die nächste Kur (ja, die vier Jahre sind im März schon wieder um) und wer weiß noch alles. Oder in kurz: Es tut sich weiterhin viel in meinem Leben. Viele neue Herausforderungen inklusive den dazugehörigen gute wie schlechte Erfahrungen wollen gemeistert werden und ich fühle mich tatsächlich bereit dafür. Ja, man könnte mich vielleicht sogar aktuell als ganz glücklich und zufrieden bezeichnen. Ich weiß, total ekelhaft. Aber so ist das halt hin und wieder.

Jetzt habe ich aber eindeutig genug gelabert. Ihr wisst nun wieder mehr über mich als ihr vermutlich wissen wolltet. Pech gehabt. Deswegen überlasse ich euch nun das Ruder. Nur weil ich jetzt einen Partner habe und zum Psychologen gehe, bin ich schließlich nicht plötzlich Extrovertiert. Also raus mit der Sprache: Wie war euer Jahr 2015?

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