Azzkickr

Eine Lobeshymne

Einleitung des Webmasters: Heute feiern wir eine Premiere auf Bagdadsoftware.de. Zum allerersten Mal überlasse ich den Inhalt eines Eintrags einem “Fremden”. Ob sich das in Zukunft wiederholen wird? Keine Ahnung. Vor allem Jackie dürfte wohl auf diese Chance warten. Aber ob es mein Ego auf Dauer zulässt? Eher Unwahrscheinlich. Aber man soll ja niemals “nie” sagen (schon gar nicht in der deutschen Fassung von Die Ritter der Kokosnuss). Nun lasse ich aber erst einmal Azzkickr zu Wort kommen (804 Wörter um genau zu sein):

Der Spielzeit-Counter kommt bei knapp 70 Stunden zum Stillstand, das Outro läuft. Aber die Angabe ist verfälscht. Nicht mitgerechnet sind die unzähligen “Reloads”, die ich in den letzten Wochen durchführen musste. Insgesamt 144 angelegte Spielstände – allesamt mehrfach überschrieben – und realistische 150 Stunden Spielzeit. Das ist das Ergebnis dessen, womit ich die letzten Wochen verbracht habe und wofür ich selbst lebensnotwendige Dinge, wie z.B. Nahrungsmittelzunahme ausgelassen habe. In der Tat habe ich 2 Kilo abgenommen – ungewollt, dem Bann verfallen. Aber nicht nur durch die fesselnde Spielwelt, sondern auch durch mehrere Wutanfälle. Warum die Gothic 2 Gold Edition mit meinen Gefühlen Achterbahn gefahren ist und wieso es im Endeffekt das erste Spiel seit vielen, vielen Jahren ist, dass mich derartig gefesselt hat, soll im Folgenden erläutert werden.

Da wäre zum einen die Welt. Diese unbeschreibbare authentische Welt. Mit ihren dutzenden, eigenständigen und charakterstarken Bewohnern. Den abwechslungsreichen Landschaften und der unglaublichen spielerischen Freiheit. Hier ist die Welt nicht Mittel zum Zweck, sondern Hauptbestandteil des Spiels, worum sich alles dreht. Das “Skillen” tritt in den Hintergrund, im Vorgrund steht es, Teil der Spielwelt zu werden, sich in sie einzuleben.

Zum Anderen die sehr gut designten Quests, die die Story stets gut vorantreiben und sehr gut mit den vorhandenen Charakteren verbunden sind. So gibt es zwar auch in Gothic 2 einfache “töte X Monster an Platz Y-Missionen”, da diese aber derartig gut mit den lieb gewonnenen Charakter verknüpft sind, erfüllt man sie gerne. Nicht primär wegen den zu ergatternden Erfahrungspunkten, sondern eher um den Personen und um der Welt einen Gefallen zu tun.

Aber auch das Skillsystem hat mich trotz, oder gerade wegen seiner Einfachheit überzeugt. Es ist sehr übersichtlich und man hat nie das schlechte Gewissen “falsch geskillt” zu haben, wie zumindest ich es aus Diablo 2 kenne. Die eigentliche und sehr lobenswerte Eigenschaft von Gothic 2 ist aber, dass man diverse Fähigkeiten wie z.B. Diebstahl, Schlösser knacken, Alchemie, Schmieden lernen muss, um die Spielwelt in ihrem ganzem Umfang kennen zu lernen. (eine Tatsache, die auch mir einen bitteren Nachgeschmack verleiht, da ich es trotz 150 Spielstunden nicht geschafft habe ALLES zu entdecken).

Aber kommen wir nun zu den Schwachpunkten des Spiels. Und davon gibt es leider auch einige. Fangen wir bei dem schwerwiegendsten Problem an: der Steuerung. Diese ist – um es kurz zu sagen – an der Grenze zum Katastrophalen. Genauer gesagt: ungenau, träge, stur, Befehle ignorierend. Noch genauer: Waffenwechsel können nicht im seitlichen Laufen vollzogen werden, der Befehl dazu wird stellenweise gänzlich ignoriert, diagonales Laufen ist unmöglich, das Fokussieren der Gegner ist teilweise fatal (wenn eine 200 Meter entfernte harmlose Fleischwanze anvisiert, der direkt vor einem stehende Endgegner aber ignoriert wird), um Heiltränke zu sich zu nehmen muss man ins Inventar gehen – womit man unbeweglich und hilflos ist – und zu guter letzt müssen Animation häufig erst vollständig ausgeführt werden, bevor man eine weitere Aktion durchführen kann.

Während eben jene Steuerungsmacken häufig für einen Reload und meine Wutausbrüche waren (das erklärt die häufige Anzahl von Savegames), gab es aber auch Situationen in denen es gar nichts ausgemacht hat. Warum? Weil die KI der Gegner stellenweise auf das Niveau einer Einbauküche fällt. Sehr oft bleiben diese nämlich an Ecken und Kanten hängen und leiden unter einer katastrophalen Wegfindung. Paradebeispiel: Brücken. Genauer gesagt: die Brücke auf dem Felsen des Banditenlagers. Stillschweigend, lachend und mit Tränen in den Augen musste ich zusehen, wie acht Banditen rechts und links der Brücke den Abhang hinuntersprangen. Stillschweigend wegen der Faszination der Szene, lachend wegen der Lächerlichkeit der KI und weinend wegen der verlorenen Erfahrungspunkte. (mehrmaliges Nachladen brachte dasselbe Ergebnis. Und über die Brücke laufen und einen Kampf auf offenem Feld fordernd wäre mein sicherer Tod gewesen).

Aber es geht noch weiter. Nicht ganz so schwerwiegend, aber dennoch stimmungsbremsend verhält sich die Balance des Spiels. Während der Anfang äußerst schwer und Frust fördernd ist, gestaltet sich das Ende viel zu leicht. Wenn man vier der Fünf Drachen mit jeweils vier-fünf Schüssen erlegt und dabei nichtmal einen Schadenspunkt erleidet, ist definitiv etwas schiefgegangen. Generell bekommt man im Minental, sowie im Addon zu viele Erfahrungspunkte pro Gegner, was das eben angesprochene Problem zur Folge hat.
Ein weiteres und letztes Ärgernis der Balance: zu Beginn des Spiels sind die Laufwege viel zu lang. Da ist man schnell mehrere Minuten unterwegs, um sich eine Quest abzuholen, die einen wieder an das andere Ende der Welt schickt. Klarer Designpatzer. Nur am Rande seien hier die selten vorkommenden Abstürze erwähnt.

Nun gut. Trotzdem ist Gothic 2 Gold für mich ein erstklassiges, wundervolles Rollenspiel. Die einzigartige und äußerst authentische Welt lässt einen über die groben Patzer hinwegsehen und macht es – für mich – zum besten erhältlichen Rollenspiel. Innos sei Dank, dass mich Sicarius zum Spielen bewegt hat. Ich würde es bereuen, hätte ich diesen Meilenstein im Genre verpasst. Meine Hoffnungen auf einen Nachfolger, welcher die Schwächen ausmerzt scheinen allerdings (vorerst) auf Eis gelegt.

Abschließende Worte des Webmasters: Da ich mich bereits zu Genüge sowohl hier auf der Seite als auch in ICQ über sein Gemecker ausgelassen habe, lasse ich das jetzt einfach vorerst so stehen :). Noch einen schönen Sonntag!

Sicarius

Gedanken zum Freitag

Da mir nichts besseres einfällt momentan und Azzkickr einen Extra-Eintrag spendiert bekommt, setze ich heute die “Gedanken zum Wochentag“-Serie fort. Bevor wir uns allerdings dem Freitag widmen, möchte ich euch noch kurz etwas zeigen:

Ich hatte im allerersten Eintrag namens “Gedanken zum Mittwoch erwähnt, dass es eine DIN-Norm geben würde für die Wochentage. Die wenigsten werden mir das geglaubt haben aber nun habe ich endlich den Beweis gefunden -> hier klicken.

Genannt DIN1355, ist dort unter Punkt 1.3.2 genau die Reihenfolge und alles andere zur Kalenderwoche festgelegt. Woher genau dieser Scan stammt, ist mir nicht bekannt aber es scheint da mal ein Buch gegeben zu haben. Aber nun zurück zum Freitag.

Nach wem er genau benannt wurde, ist nicht völlig bekannt aber sich ist, dass er von einer germanischen Göttin abstammt. Zur Wahl stehen hier Freya und Frigga. Während letztere sich mit der Ehe und Mutterschaft beschäftigt, hat sich erstere die Liebe auf die Fahnen geschrieben. Freya ist allerdings aus mehreren Gründen wahrscheinlicher:

1. Das englische Friday.
2. Bei den Römern hieß der Tag “dies veneris” oder Tag der Venus. Diese ist bekanntlich ja auch die Göttin der Liebe. Zusätzlich stammen davon die Namen der Franzosen (le vendredi), Italiener (il venerdě ) und Spanier (el viernes) ab.

Da der Freitag quasi schon Wochenende ist, gibt es für ihn auch einen entsprechenden Spruch:

“Freitag nach Eins macht jeder seins.”

Dieser weist schlicht und einfach darauf hin, dass man freitags nach 13:00 Uhr nicht erwarten darf, irgendwo noch einegeöffnete Behörde zu finden, weil die alle schon Feierabend gemacht haben (bei mir ist da normalerweise auch Schicht im Schacht). Dies scheint allerdings das einzig positive am Freitag zu sein, denn durch die Geschichte hindurch hat sich dieser Tag nicht gerade mit Ruhm bekleckert wenn man ihn auch teils unberechtigt missbraucht hat.

Vor allem im katholischen Glauben hat sich der Freitag als sehr Böse in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Während im Islam der Freitag das ist, was bei den Christen der Sonntag darstellt, ist es für Christen ein Gedenktag an den Tod Jesu. Hier ist natürlich der Karfreitag der Haupttrauerfreitag. Außerdem sollen an einem Freitag Adam und Eva vom Apfelbaum genascht haben – wozu DAS führte, wissen wir ja.
Aber auch der Freitag, der 13. wurde hauptsächlich von den Christen verbrochen. Die 13 steht im christlichen Glauben nämlich für die 13 Jünger beim letzten Abendmahl. Die bringt deshalb Unglück, weil der 13. Jünger kein anderer als Judas Ischariot höchstpersönlich gewesen sein soll. Statistisch gesehen gibt es übrigens pro Jahr mindestens drei solcher Freitage. Es gibt aber auch noch einen Grund warum dieser Tag als Unglückstag bezeichnet wird. Schuld daran ist ein Franzose:

Am 13.10.1307 hat nämlich ein gewisser Philip IV., besser bekannt als König von Frankreich, gemeint er müsse mal wieder ein Massaker veranstalten. Er hat dazu in ganz Europa Tempelritter aufgegriffen und an diesem Freitag grausam abgeschlachtet.

Generell gilt allerdings, dass der Freitag regional unterschiedlich bewertet wird. Bis 1930 war im Norden z.B. der Freitag noch als Glückstag bekannt.

Zum Abschluss muss ich natürlich noch den berühmtesten Freitag der Geschichte erwähnen: den 25.10.1929 – Black Friday. Er steht sinnbildlich für den großen Börsenkrach als der Dow Jones tiefer als tief sank und den Beginn der Weltwirtschaftskrise besiegelte. Lustigerweise hat dieser Freitag damit eigentlich gar nichts zu tun. Im Gegenteil, denn an diesem Tag stieg der Dow Jones sogar wieder. Angefangen hat sowieso alles am 23.10.1929 mit einem Punktverlust von 20,66 Punkten aber erst der Black Monday und schlussendlich der Tragic Tuesday gaben dem Markt den Todesstoß mit einem Punktverlust von 38,33 am Montag und 30,57 am Dienstag, den 29.10.1929.

Aber obwohl dieser Freitag fälschlicherweise als Schwarzer Freitag bezeichnet wird, gab es tatsächlich Schwarze Freitage an denen an der Börse sehr viel Verlust gemacht wurde. Der allererste war angeblich am 24. September 1869 und betraf die Wall Street. Genauere Informationen sind mir nicht bekannt aber es sollen an diesem Tag wohl einige Goldspekulationen stattgefunden haben, die voll in die Hose gingen. Ein paar Jahre später traf es dann auch die Deutschen, denn am 9. Mai 1873 platzte die Spekulationsblase. Eine Spekulationsblase entsteht dann, wenn an einer Börse trotz bereits völlig überhöhter Preise eine Ware weiterhin eingekauft wird. Dies treibt den Preis in völlig surreale Höhen bis die Börsianer plötzlich sehen, dass die Ware gar nicht das Geld wert ist. Dann kauft keiner mehr die völlig überteuerten Sachen und der Kurs bricht dramatisch ein. Und auch am Freitag, den 13. Mai 1927 traf es uns, dieses Mal die Berliner Börse als plötzlich ein drastischer Kursverlust eintrat.

Soviel also zum Freitag. Tschüß!

Sicarius

Work Work Work

Seit Donnerstag nehme ich mir eigentlich schon jeden Tag vor, den Eintrag hier zu tipps0rn aber ihr wisst ja wie das ist, immer kommt irgendwas dazwischen. Deswegen geht es auch ohne weitere Umschweife weiter.

Okay, das war jetzt natürlich gelogen (was habt ihr den erwartet?) – eine Sache muss ich nämlich vorher doch noch berichten und zwar habe ich wieder von Blizzard gehört. Das letzte Mal war am 14.10., dass telefonische Vorstellungsgespräch. Nun haben sie mich zum persönlichen eingeladen. Ja, d.h. ich darf nach Frankreich runtertuckern. Vorher sollte ich aber dringend noch 3-4 Standard-Sätze mir einpauken damit ich auch die Fahrkarten kaufen kann, die ich da unten brauch (werde wohl, da die Hotels vor Ort alle ausgebucht sind, mit dem Nachtzug die Reise beginnen). Meine vier Jahre Schulfranzösisch sind ja schon etwas länger her…

Aber nun gut. Nachdem ich gestern wieder eine Ladung Games erhalten habe, habe ich mir gedacht mich heute mal einem Thema zu widmen, dass momentan aktueller ist als jedes andere:

Patches am Releasetag
(Leider ist dieser Artikel durch eine Unsachtsamkeit des Webmasters verloren gegangen und war auch im nicht mehr im Google-Cache zur Reaktivierung vorhanden :( .)

Gothic³ hat ja dafür gesorgt, dass dieses Thema extrem hochgepusht wurde aber dies lag wohl mehr am Hype weil die Taktik schon am Release Date einen Patch bereitzustellen, gibt es schon viel länger. Allein von den letzten Blockbustern gibt es etliche Titel die entweder schon am Releasetag einen Patch bekamen oder die in der Releaseversion quasi fast unspielbar waren. Ein paar Beispiele gefällig?

Sicarius

Das Ende ist da!

Morgen muss – falsch – DARF ich wieder arbeiten gehen. Wecker ist schon auf 05:50 gestellt. Bin richtig gespannt was mich nach den fünf Wochen erwartet. Ob ich überhaupt noch weiß, wie arbeiten funktioniert? Vielleicht müssen die mich erst neu anlernen :). Wahrscheinlicher ist, dass mein Schreibtisch vor lauter neuen Aufträgen schon zusammengebrochen ist, da die Vertretung sicher nicht nachkam. Aber das sehe ich ja morgen früh gleich. Melotron ist sicher auch froh mich wieder ständig belästigen zu können :).

Soviel dazu. Ich sehe gerade, dass der Counter links nach über 5 1/2 Jahren endlich die 100.000 Hits überschritten hat. Cool :). Die üblichen Dankesworte schenk ich mir, ihr kennt sie ja zu Genüge und für Statistiken habe ich gerade keine Lust. Komme nämlich direkt aus der Hauptstadt des Reiches Myrtana. Hatte eine Audienz beim König – nachdem ich die ganze Stadt von Orks gesäubert hab. Hat nicht einmal “Danke!” gesagt der Idiot. Sieht das wohl als selbstverständlich an, dass der vermutliche Avatar Innos so was macht. Pah. Nicht nur Lee will dich Tod sehen, Rhobar!

In Diablo II bin ich gestern auch endlich Level 87 geworden. Diablo II? Ja, dass urururururururalte Hack ‘n Slay da. Schon Wahnsinn wie viele Leute das immer noch zocken. Rondrer hat ja seinen Charakter wieder verfallen lassen – natürlich ohne mir vorher alle Items zu geben. Lässt sich nun aber nicht mehr ändern.

Außerdem habe ich gestern Sam & Max Season I: Culture Shock erstanden und gleich durchgespielt. Das Spiel ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite stehen die coolen Charaktere, Locations, Dialoge und auf der anderen Seite die völlig anspruchslosen Rätsel und die damit verbundene, sehr kurze Spielzeit. Gibt im offiziellen Forum auch schon einige Threads in denen anspruchsvollere Rätsel gefordert werden. Wie immer sind die Meinungen allerdings gespalten. Die eine Fraktion hat wenig Zeit und hat keine Lust ewig über etwas nachzudenken und die andere Fraktion (zu der ich gehöre) will was für ihr Geld haben und gefordert werden – nicht nur mich durch einen quasi Interaktiven Zeichentrickfilm durchklicken. Als Argument wird von der ersten Fraktion auch gerne gesagt, dass so das Spiel interessanter für Casual Gamer ist. Sie zitiert dabei alle möglichen Leute, die gesehen haben wollen wie haufenweise Nichtspieler sich auf einer Messe auf das Game gestürzt haben, obwohl ja nebenan viel besseres zu sehen war. Dies mag ja durchaus teilweise seine Richtigkeit haben aber brauchen wir so was wirklich? Haben wir für die doofe Masse dort draußen nicht genug Moorhuhnklone? Müssen wir jetzt auch noch die von Haus aus eher anspruchsvollen Genre verweichlichen, nur weil die Gesellschaft angeblich keine Zeit mehr hat? Oder ist es einfach nur ein grundsätzliches Problem des Episoden-Systems?

Ich bin gespannt auf welche Fraktion Telltale Games hört und wie Episode 2 dann aussieht. Ich persönlich befürchte allerdings, dass sie weiter ihren Kurs fahren werden. Es wäre schade um Sam & Max, aber dort draußen gibt es noch genug Full-length Adventures in Entwicklung, welche die Fahne des Genres weiterhin hochhalten mit einem guten Kompromiss an leichten und schweren Rätseln. Anhk – Herz des Osiris ist ja letzte Woche z.B. auch schon erschienen.

Ein User des Forums bezeichnete meine Aussagen (ich gebe zu, etwas aggressiv formuliert) übrigens als elitäre Ansichten (der Rest des Threads ist natürlich auch interessant). Vielleicht hat er Recht (obwohl mir mittlerweile einige Leute zugestimmt haben). Vielleicht bin ich einfach schon zu lange Hardcore Gamer um das noch wirklich Objektiv verstehen zu können aber ist es für einen Entwickler nicht auch wichtig beide Seiten zu befriedigen um wirklich erfolgreich zu sein?

In jedem Fall habe ich jetzt erstmal Hunger und lass euch mit diesen Gedanken alleine. Also, bis demnächst!

Sicarius

Half Time

Bevor wir zum heutigen Thema übergehen, noch eine kleine Anmerkung:

Der potthässliche “Ältere News”-Button ist zusammen mit der Seite, zu der er führte, verschwunden. Ich habe mich mal hingesetzt und habe die dortigen News ins EasyNews-Script übernommen. Aus diesem Grund ist dies hier jetzt auch schon Eintrag 308, obwohl es eigentlich erst Nr. 262 (glaub ich… :) ) ist (muss jetzt keiner verstehen…). Die Gründe für diesen Schritt, dürften zwar offensichtlich sein aber da wir hier in Deutschland sind, hier die kurze Übersicht:

1. Der Button war hässlich.
2. Die Seite dahinter stammt noch aus Frontpage-Zeiten und war – genau – hässlich.
3. Zwei Dateien auf dem Server weniger.
4. Die komplette Information in einer Datei.

Soviel dazu. Nun also zum heutigen Thema: eine neue Kurzgeschichte ist online. Allerdings ist sie, wie Der Coup noch nicht vollständig. Ja, ich höre schon die “Du immer nur halbe Sachen-Macher”-Schreie aus den hinteren Rängen. Momentan haben sie vielleicht Recht aber ich habe mich zu diesem Schritt aus ganz einfachen Gründen entschieden:

1. Das 1. Kapitel ist komplett fertig gestellt und korrigiert. Es ist unwahrscheinlich, dass sich daran noch wesentliches ändern wird.
2. Dies entspricht der ersten Hälfte der Story.
3. Es umfasst bereits 3315 Wörter (17.293 Zeichen, ohne Leerzeichen) und ist somit fünf DINA4-Seiten lang (ein neuer Rekord übrigens).
4. Ich hatte es schon lange angekündigt.

Zusätzlich kann ich euch weiterhin versprechen, dass sowohl diese Geschichte als auch “Der Coup” (und was sonst noch kommen mag) noch zeitnah fertig gestellt werden. Priorität hat hierbei allerdings die neue Geschichte, da die schon seit geraumer Zeit auf ihren Abschluss wartet.

Aber nun genug der Entschuldigungen, Ankündigungen und so weiter. Ihr wollt ja schliesslich endlich wissen, was die geheimnisvolle Geschichte ist und loslegen mit dem Lesen. Also spanne ich euch nicht viel länger auf die Folter:

Eine heiße Angelegenheit

Es ist wieder eine Geschichte im World of WarCraft-Universum und als Grundlage diente mein erster, erfolgreicher Ausflug zur Schmelze in BRD. Wichtig ist es natürlich noch zu erwähnen, dass ich ALLEINE dorthin unterwegs war um Dunkeleisen zu schmelzen. Das ist meines Wissens nur einem Druiden oder einem Schurken möglich (korrigiert mich einer falls ich da falsch liege) und erfordert selbst dann einiges an Geschick (und einen Druiden-Kumpel, der schon weiß wie es geht – Grüße an Ishaka!).

Bevor ich euch aber nun zum Lesen entlasse, noch ein paar Worte von Daiah, die dieses Mal den Rotstift schwingen durfte (Danke nochmals!). Ich hatte sie gefragt (wieder Originalzitate aus dem Log):

Sicarius: inhalt: lässt sichs gut lesen und isses interessant?
Sicarius: abschließende Tipps?

Ihre Antwort darauf:

Daiah: lesen lässt sichs gut, interessant hängt wohl vom jeweilien interesse des lesers ab ;)
Daiah: für mich liest sich das halt wie irgendein szenario aus einem computerspiel (was es ja wohl auch ist) und da kann ich nicht soviel mit anfangen, da würd ich lieber selber spielen :)hm tipps.. kauf dir ne grammatik und guck nach, was nebensätze sind, und dann machste jedesmal vor ‘nem nebensatz ein komma ;)

Ihr seht also, ich bin – bis auf meine leidige Kommata-Schwäche (ich wage garnicht erst zu schätzen, wieviele Komma-Fehler ich allein in diesem Eintrag gemacht habe), schon sehr gut dabei. Ich denke dies werden Azzkickr und Talliah auch bestätigen :).

Aber nun genug der Profilierung -> klickt auf den Link und lest los.

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