Anfang Januar hatte ich euch von Simulacron-3 erzählt und in einem Nebensatz erwähnt, dass es noch eine zweite Verfilmung des Romans gibt. Passenderweise hatte medimops vor kurzem mal wieder eine Rabattaktion und besagter Film landete im Warenkorb. Am Wochenende war es dann soweit und wir haben uns das Machwerk “angetan”:

(Cover)

The 13th Floor* (1999, DV) – Auf dem Cover steht riesengroß “Roland Emmerich” drauf. Er ist zwar jetzt nicht für die allerbesten Filme bekannt aber ein paar Hits hat er in seinem Leben durchaus hinbekommen und zumindest für seichte Unterhaltung reicht es meistens. Blöd nur, dass es irreführende Werbung ist. Er war nur einer der Produzenten des Films. Im Regiestuhl saß stattdessen Josef Rusnak, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Sein Name ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite der DVD-Hülle zu finden… Schlechte Vorzeichen. Aber gut, worum geht es?

Achtung: Ich nehme keine Rücksicht auf Spoiler. Ist sowieso eher unwahrscheinlich, dass ihr euch das Machwerk irgendwann mal anschauen werdet.

Wir schreiben das Jahr 1999. Die Hauptcharaktere sind Hannon Fuller und Douglas Hall, die einen Simulator gebaut haben. Darin ist eine virtuelle Welt voll mit Identitätseinheiten. Soweit, so stimmig zur Vorlage. Statt die reale Welt zu simulieren, um Marktforschung zu betreiben, hat Fuller jedoch eine Stadt aus dem Jahre 1937 nachgebaut. Warum? Weil vermutlich der Drehbuchautor das Setting spannend fand oder so. Relevant für die eigentliche Geschichte ist es überhaupt nicht. Die Erklärung im Film ist jedoch, dass es Fullers Geburtsjahr wäre. Okay, von mir aus. Fuller – so stellt sich relativ schnell heraus – besucht diese Welt häufig. Hauptsächlich, um sich mit jungen Mädels zu vergnügen. Dazu schlüpft er in die Haut eines gewissen Grierson, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht (und verheiratet ist…).

So Mysteriös!

Der Film beginnt ganz mysteriös damit, dass Fuller einen Brief an Hall schreibt von wegen “ich hab‘ ein Geheimnis entdeckt und man wird mich dafür umbringen”. Er befindet sich gerade in der Simulation und übergibt den Brief anschließend an den Barkeeper im Hotel. Ein total vertrauenswürdiger Kerl, der sich selbstverständlich sofort daran macht ihn zu öffnen und zu lesen. Währenddessen kehrt Fuller in seine Welt zurück, geht in eine Bar (in der er scheinbar vorher noch nie war…) und spricht Hall auf den Anrufbeantworter von wegen “ich hab‘ dir im Computer eine Nachricht überlassen”. Während des Telefonats taucht plötzlich jemand auf und ermordet Fuller. Die Perspektive wechselt nun zu Douglas Hall. Dieser findet blutige Klamotten im Mülleimer seines Badezimmers, kann sich aber an nichts erinnern.

Ein knallharter 08/15-Detektiv befragt Hall (und verdächtigt ihn selbstverständlich insgeheim) als sie in Fullers Apartment plötzlich auf Jane Fuller treffen. Hall kennt Jane nicht, ist aber sofort von dieser Schönheit mächtig angetan und will sie im Prinzip ohne Umwege ins Bett zerren *augenroll*. Es kommt heraus, dass Fuller sein Testament vor zwei Tagen geändert und die Firma an Hall übertragen hat (=klares Motiv. Fall gelöst!). Es folgt ein kleiner Abstecher in dem es um einen Barkepper geht, der den Mord an Fuller gesehen hat – es war Hall (wie überraschend…). Der Detektiv offenbart außerdem, dass Fuller Hall angerufen hat und der geht endlich seinen Anrufbeantworter richtig abhören. Danach entscheidet er sich selbst in die Simulation einzusteigen.

Eine Aktion, die er scheinbar noch nie selbst gemacht hat und total gefährlich und so ist. Er streitet sich sogar mit Programmierer Jason Whitney intensiv darüber ob er ihn jetzt für 90 oder 120 Minuten reinlässt. Und auch dem Zuschauer versucht der Regisseur absolut klar zu machen wie wichtig dieses Zeitlimit ist. Bloß nicht vergessen! Warum es Fuller offensichtlich schon mehrfach ohne Probleme (und vermutlich längere Zeit) gemacht hat? Stellt doch nicht solche Fragen…

Schwer zu ertragen

The 13th Floor (Columbia Pictures Promobild)

Nach einer billigen 80iger Jahre Lasershow schlüpft Hall also in die Rolle von John Ferguson, den Fuller scheinbar nach Halls Ebenbild erschaffen hat und ist total “geflasht” von dem was er erlebt. “Woah, das fühlt sich so real an” etc. Eine total bekloppte Sequenz aber irgendwie muss man ja die Laufzeit in die Länge ziehen. Naja, er landet irgendwie beim Barkeeper, der ihn aber anlügt. Dann spielt das System kurz vor Ablauf der 120 Minuten verrückt und Hall landet wieder in der “realen” Welt. Es folgt so viel unzusammenhängender Schwachsinn, dass ich gar keine Lust habe ihn hier detailliert wieder zu geben. Deswegen nur die wichtigsten Highlights:

  • Hall versucht die Charaktere in der simulierten Welt dazu zu bringen sich an das zu erinnern, was sie während ihrer Kontrolle durch Fuller getan haben und der Barkeeper wird als Briefempfänger identifiziert.
  • Der Barkeeper ist in der Zwischenzeit an die Grenze der virtuellen Welt gefahren, kann mit dieser Erkenntnis nicht umgehen und versucht Hall nun zu töten.
  • Hall entkommt dank Whitney gerade so aus der Simulation. Er hatte nämlich vergessen den Timer zu stellen. Etwas, worauf der Zuschauer ebenfalls sehr häufig und sehr genau hingewiesen wurde während Hall in die Simulation eingestiegen ist. Alter Schwede, für wie dumm kann man sein Publikum eigentlich halten?
  • Der Detektiv stellt fest, dass Jane nicht existiert und Hall findet an einer Supermarktkasse eine Natasha Molinaro, die sich nicht an ihn erinnern kann. Ein paar Minuten später sieht man den Transfer von Jane in Natashas Körper. Wenn der Zuschauer nicht total bekloppt ist, weiß er spätestens jetzt, dass Halls Welt nicht real ist.
  • Hall fährt ebenfalls an das Ende der Welt und findet eine total hippe Rasterdarstellung wieder. Habe ich schon erwähnt, dass im gleichen Jahr The Matrix in die Kinos kam?!
  • Anschließend treffen sich Hall und Jane in seinem Apartment, sie enthüllt ihm die ganze Wahrheit und es folgt eine Runde (implizierter) Sex… *noch mehr augenroll*
  • Derweil geht der Programmierer auch mal in die Simulation (warum?!), schlüpft in die Rolle des Barkeepers (der nach ihm empfunden ist) und wird vom Bus überfahren. Whitney ist tot, stattdessen wacht der Barkeeper in der realen Welt auf und ist erstmal mit einer Automatiktür überfordert… Der Simulator macht quasi einen Austausch der Gehirne, deswegen dieses Ergebnis. Ebenfalls ein wichtiger Punkt, der dem Zuschauer mehrfach eingehämmert werden muss!
  • Hall wird erneut von seinem User übernommen (der die ganzen Morde begangen hat) und will auch Jane töten. Jane ist aber pfiffig und stattdessen wird Hall vom Detektiv erschossen.
  • Hall wacht im Jahr 2024 auf, ist wieder total geflasht von dem was er dort sieht (ein paar undeutliche Hochhäuer im Wasser). Lernt kurz den echten Fuller kennen und wenn sie nicht gestorben sind, rummeln Jane und Hall noch heute im Strandhaus…

Beim Christoph meint: 1 von 5 Sics. Ich hab‘ nach den ersten 45 Minuten Lysanda gefragt ob ich den Film nur schlecht finde, weil ich die Vorlage kenne oder ob er wirklich scheiße ist. Sie antwortete “Letzteres”. Aber bevor wir nochmal zum Negativen kommen: Es gibt tatsächlich eine positive Seite von The 13th Floor (da steht übrigens besagter Computer – hat sonst keinerlei Bedeutung). Und zwar fand ich es super, dass der Film versucht hat die Folgen für die Identitätseinheiten näher zu beleuchten. Also was passiert eigentlich, wenn sich jemand in die Simulation einklinkt und einen Körper übernimmt. Was hat das für Auswirkungen auf das Leben dieser Einheit? Fuller beispielsweise hurt fleißig rum, wohingegen sein Charakter Grierson seit 35 Jahren seiner Frau treu ist. Da er aber morgens immer häufiger nach Parfüm riecht, denkt sie natürlich er würde fremd gehen (was technisch gesehen ja stimmt). Das ist eine Seite der Medaille, die mich noch weiter interessiert hätte. Stattdessen zwingt Hall Grierson nur dazu sich irgendwie an die fehlende Zeit zu erinnern und damit war das gesamte Thema sofort wieder erledigt. Schade.

Was bleibt ist ein Machwerk, das mit dem Original nur Stichpunkte gemeinsam hat und selbst als eigenständiger Film aus meiner Sicht nicht funktioniert. Der Film hat zwar ein hohes Tempo (die zwei Stunden waren zügig rum) aber das ergibt sich nicht aus der packenden Geschichte, sondern alleine dadurch, dass Sachen einfach übersprungen werden. Vor allem in der ersten Hälfte passiert zu oft einfach irgendwas aus dem Nichts (z.B. die völlig aufgesetzte Liebesgeschichte mit Jane), wird etwas als gegeben angesehen oder ein Charakter hat plötzlich Informationen, die er gar nicht haben könnte. Hall zweifelt übertrieben gesagt schon innerhalb der ersten fünf Minuten daran was real ist und was nicht – dabei hat er noch überhaupt keine Gründe bekommen daran zu zweifeln?! Da bleibe ich als Zuschauer entweder ahnungslos zurück, weil ich die Vorlage nicht kenne oder – wie in meinem Fall – rege mich nur darüber auf wie unlogisch und bescheuert die Umsetzung ist. Finger weg. Welt am Draht* ist definitiv die um Längen bessere Fassung.

Sicarius

So viel Sirup!

Falls ihr euch wundert, dass ihr aktuell keinen SodaStream-Sirup im Laden findet… da könnten möglicherweise wir dran schuld sein:

War so nicht geplant aber unser Vorrat ging zu neige und es gab ein paar super billige Angebote in den Weiten des Internets. Also haben wir zugeschlagen. Keine Ahnung wie lange der reicht aber ein paar Tage bestimmt :smile: .

Unser Verbrauch

Wir nutzen den Sirup jetzt schon seit zwei Jahren als Alternative zu normalen Flaschen und finden ihn weiterhin super zur Stillung des “ich brauche irgendwas süßes”-Bedürfnisses vor allem zu Mahlzeiten. Zur Erinnerung: Mit jeder Flasche Sirup lassen sich ca. 9 Liter Flüssigkeit “versüßen”. Das heißt in eine 600ml-SodaStream-Flasche kommen ca. 30ml Sirup (440ml sind in einer Packung). Durchschnittlich trinkt Lysanda eine Flasche mit Pepsi Max-Geschmack am Tag (die anderen sind nicht so ihrs). Ich konsumiere definitiv mehr, da allein 600ml mit Geschmack (7up free, Schwip Schwap Zero oder Mirinda Light) beim Mittagessen “stirbt” und dann meist nochmal die gleiche Menge abends auf der Couch dazu kommt (falls wir uns dort einfinden). Ansonsten trinke ich jedoch nur (Sprudel-)Wasser, um auf mein Pensum zu kommen während Lysanda sich zusätzlich mit Kaffee und Tee ihre Flüssigkeitskante jeden Tag gibt. Ist also nicht so, dass wir uns nur von Sirup-Wasser ernähren.

Trotzdem: Die Sirups enthalten (genauso wie ihre “echten” Varianten) Sucralose, Aspartam (nicht in allen Varianten enthalten) und Acesulfam K. Das passt logischerweise nicht jedem. Und leider konnte ich keine Informationen zur enthaltenen Menge finden. Auch bei den großen Vorbildern gibt es da nur sehr wenig Informationen. Einzig bei Coca-Cola Schweiz habe ich die Behauptung gefunden, dass in einem Liter Cola-Cola Zero 130mg Aspartam enthalten sind. Da braucht es schon sehr viele Liter pro Tag bevor ich den EU-Grenzwert in Höhe von 40mg pro kg Körpergewicht erreicht hätte. Bei Sucralose liegt der Grenzwert hingegen zwar „nur“ bei 15mg pro kg Körpergewicht. Ist bei meinen 100kg auf der Waage aber immer noch eine Menge Holz. Allerdings ist der Basistext für diesen Grenzwert mittlerweile 22 Jahre alt. Da wäre ich mal für eine neue Analyse.

Wir haben mit den Inhaltsstoffen (offensichtlich) jedoch derzeit kein Problem. Unabhängig einer potentiellen Gefahr von Süßungsmitteln wäre es natürlich grundsätzlich besser einfach nur Wasser zu trinken. Aber ich sehe das so: Wenn ich dank ein bisschen Sirup in meinem Getränk stattdessen die Finger von der Tafel Schokolade lasse, dann ist das für mich am Ende des Tages eine gute Sache :smile: .

Alle Kühlfächer voller Käse

154 Käsesorten stehen mittlerweile auf meiner Wertungsliste und in der Kühltruhe warten noch weitere Sorten auf die erste Probe. Wird also mal wieder Zeit, dass ich euch ein paar davon vorstelle. Aber das Licht am Ende des Tunnels scheint dennoch sichtbar zu werden. Zumindest finden sich im Einkaufswagen mittlerweile nicht mehr ganz so oft neue Varianten. Vielleicht ist es auch immer nur der gleiche Käse, der beim tegut und anderen Läden liegen bleibt und reduziert wird. Kann natürlich auch sein. Denn ja, ich kaufe weiterhin nur die Stücke mit einem roten Aufkleber. Aber egal warum: Den Webmaster freuts, wenn die Schubladen voller Käse endlich mal weniger statt mehr werden :smile: .

Gleichzeitig hat sich mittlerweile ein Hersteller ganz klar an die Spitze gesetzt. Wenn davon etwas heruntergesetztes im Kühlregal liegt, landet in 99% der Fälle alles davon im Einkaufswagen: Die Produkte der Käserebellen aus Oberbayern. Zwar habe ich noch keine einzige ihrer Sorten mit der Note “1” bewertet (nur 2en) aber sie haben ein abwechslungsreiches Sortiment und schmecken mir. Entsprechend klare Empfehlung von mir.

Allgemeine Erläuterungen

Die reduzierte Ware in der Käsetheke des tegut besteht meist aus einzeln verpackten Teilstücken. Insofern sind wir abhängig davon, was tegut auf den Kassenzettel schreibt – was mitunter nicht ganz so viel ist. Somit fehlen uns beispielsweise in den meisten Fällen die genauen Herstellernamen. Für mich unterscheide ich drei Käsearten: Schnittkäse, Hartkäse und Weichkäse (Schmelzkäse zählen wir hier ebenfalls dazu). Die Fußkäseskala sagt hingegen aus wie stark der Käse aus meiner Sicht riecht (von Fußkäseskala 0 für “gar nicht” bis zu Fußkäseskala 3 “stinkt durch die Kühlschranktür bis zum anderen Ende der Stadt”). Meine Bewertungsskala geht von Super guter Käse (Super gut) bis Bäh-Käse(Bäh) und die Preise sind hingegen logischerweise zum einen die von tegut und zum anderen zum Zeitpunkt unseres Kaufes und ohne die Reduzierung. Kann sich in der Zwischenzeit geändert haben. Wo keine Preise stehen, haben wir sie schlicht vergessen aufzuschreiben. Die Reihenfolge ist hingegen die, in der ich den jeweiligen Käse probiert habe.

Camembert affine au Calvados

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 23,95€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 2
Wertung: Bäh-Käse

Erwähnenswert ist, dass dieser Käse mit Brotkrumen paniert ist. Ansonsten musste ich feststellen, dass man den Calvados (ein Apfelbranntwein) sowohl riechen als auch herausschmecken kann. Und da ich mit Alkohol überhaupt nichts am Hut habe absolut nicht mein Fall.

Bergader Almzeit Weichkäse

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 17,09€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 0
Wertung: Guter Käse

Er ist am ehesten vergleichbar mit dem Géramont, schmeckt mir aber besser. Vermutlich, weil er schön cremig ist.

Wiesenblumenkäse

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 21,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 0
Wertung: Guter Käse

Ein mit Wiesenblumen verzierter Weichkäse mit Wiesenblumen. Hat eine cremige Konsistenz und  ist echt lecker. Die Wiesenblumen geben ihm eine angenehme, würzige Note.

Grana Padano

Typ: Hartkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 22,90€
Rinde essbar? Nein
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Er hat einen sehr milden Eigengeschmack ist aber ansonsten nichts besonderes. Geht in Richtung Parmesan. Kann man heruntergesetzt mitnehmen – eben weil er so unauffällig und langweilig ist. Aber kann man auch liegen lassen.

Géramont (normal)

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 14,95€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 0
Wertung: Naja-Käse

08/15-Weichkäse. Hat eine etwas festere Konsistenz als vergleichbare Käsesorten aber absolut nichts besonderes.

Küssnachter Käse

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 23,90€
Rinde essbar? Nein
Fußkäseskala: Fußkäseskala 3
Wertung: Bäh-Käse

“Alter Schwede!”, wie der Webmaster sagen würde. Roh ist dieser Käse absolut nicht zu ertragen. Er schmeckt wie er rieht – nach Füßen. Als ich ihn dann zum Überbacken benutzt habe, war er grad so essbar. Aber trotzdem: Kaufe ich nicht wieder!

Bio Möhrenkugelkäse

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhrohmilch
Preis pro kg: 21,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 0
Wertung: Guter Käse

Der Name hält zwar nicht was er verspricht. So schmeckt man die Möhren überhaupt nicht heraus und die Farbe ist eher Tiefgelb als Orange. Aber er ist angenehm im Geschmack. Angenehm mild bzw. fein. Insgesamt nichts herausragendes.

Urtyroler Käse

Typ: Hartkäse
Grundzutat: Kuhrohmilch
Preis pro kg: 19,90€
Rinde essbar? Angeblich (sah verdächtig aus – dick und eklig)
Fußkäseskala: Fußkäseskala 2
Wertung: Bäh-Käse

Auch dieser Käse schmeckt wie er reicht. Allerdings nicht nach Füßen, sondern einfach nur bitter. Zum Überbacken geeignet aber mehr auch nicht.

Bauer Bayerischer Romadur

Typ: Weichläse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 19,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Die Konsistenz ist okay und klebt auch nicht. Hat aber einen bitteren Nachgeschmack und ist eher etwas für den toten (Ur-)Opa als für mich. In meinen Notizen hatte ich vermerkt “Schmeckt wie in der Werbung angepriesen “Fünf Generationen alt”.

Silberdistel Camembert

Typ: Weichläse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 11,45€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Konsistenz und Geschmack okay für einen Camembert aber mir persönlich etwas zu bitter.

Bio Manouri

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Schaf- und Ziegenmilch
Preis pro kg: 21,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Bäh-Käse

Sehr bröselig und schmeckt wie ein zusammengepresster Ricotta. Absolut nicht mein Fall.

Bergader Bergbauern Käse

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 16,60€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Schmeckt ganz leicht nach Rauch und ist bitter.

Bio Bockshornkleekäse

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Schaf- und Ziegenmilch
Preis pro kg: 21,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Guter Käse

Ein angenehm würziger Käse. Den namensgebenden Klee schmeckt man definitiv heraus. Gibt ihm eine herbe/nussige Note.

Appenzeller

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 26,90€
Rinde essbar? Nein
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Noch ein Käse mit leicht bitterer Note. Nein, ich habe die nicht extra zusammensortiert. Das hat sich einfach so ergeben. Er ist aber nicht so schlimm wie z.B. der Bergader Bergbauern Käse. Ansonsten nichts besonderes.

Zillertaler Bergtilsiter

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 16,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 2
Wertung: Bäh-Käse

Schmeckt nicht so fies wie er riecht aber ist einfach nicht meins. Viel zu bitte.

Bio Landana Organic Charmeux

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 21,90€
Rinde essbar? Nein
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Meine Empfehlung: Die Wachsrinde großzügig wegschneiden, sonst ist da so ein komischer Beigeschmack. Der Innenteil ist jedoch angenehm und nicht bitter und hat die normale Konsistenz eines Schnittkäses. Hätte eine Guter Käse bekommen, wenn die ersten Bissen nicht nach Rinde geschmeckt hätten.

Bio Gouda Old

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 18,90€
Rinde essbar? Nein
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Guter Käse

Trockener und bröckeliger als normaler Gouda. Geschmacklich aber tatsächlich besser. Genauer gesagt ist es eine intensive Geschmacksexplosion im Mund, die mir schon fast wieder zu stark ist. Mittelalter Gouda ist und bleibt mein Favorit beim Gouda.

Grünländer

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 13,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Naja-Käse

Ganz normaler Schnittkäse und nichts besonderes. Er ist grundsätzlich okay, hat aber einen leicht bitteren Geschmack.

St. Mang Rubius

Typ: Weichkäse
Grundzutat: Kuhmilch
Preis pro kg: 15,50€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Guter Käse

Hat eine minimal bittere Note, schmeckt aber grundsätzlich gut. Allerdings auch nichts besonderes. Weichkäse halt.

Schmugglerkäse

Typ: Schnittkäse
Grundzutat: Heumilch
Preis pro kg: 16,90€
Rinde essbar? Ja
Fußkäseskala: Fußkäseskala 1
Wertung: Guter Käse

Es steht zwar Schnittkäse drauf, er erinnert aber stark an einen Camembert. Sehr lecker und definitiv mal was anderes eben, weil es kein 08/15-Schnittkäse aber auch kein Camembert ist. Möglicherweise ist die leichte Schimmelschicht der Grund dafür.

So viel also zu den oben genannten Sorten. Muss mal schauen, dass ich diese Einträge häufiger mache, sonst sitzen wir noch 2030 da bis wir meine Liste durch haben. Habe ich schon erwähnt, dass es zu viele Käsesorten gibt? Ja? Okay. Gibt trotzdem zu viele…

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