Unbound ist komplett auf Bücher spezialisiert.

2014 war der „Kickstarter-Hype“ nicht nur bei mir erstmal vorüber und der Realismus kehrte (größtenteils) ein, ich fing‘ auch so langsam an mehr (oder sogar überwiegend) Projekte zu unterstützen die nichts mit Spielen zu tun hatten (von vereinzelten, vorherigen Fehltritten wie die Pebble Watch mal abgesehen). Gleichzeitig entwickelte sich immer Konkurrenz zum Platzhirsch Kickstarter: Fig, IndieGoGo, Unbound, Volume und so weiter und so fort – und da rede ich nur von den projektbezogenen Sachen. Patreon, OnlyFans oder GoFundMe sind noch ganz andere Themen.

Gefühlt gibt es mittlerweile keine Nische mehr, die nicht ihre eigene Seite hat. Aber ganz ehrlich: Ich kann mit denen allen nichts anfangen. Ich unterstütze ein Projekt lieber auf Kickstarter als auf irgendeiner anderen Plattform. Das fängt von fragwürdigen Regeln wie z.B. direktes Einsammeln des Geldes ein (ohne Rücküberweisung, wenn das Projekt scheitert) und geht bis hin zu einfachsten Komfortsachen wie das Interface oder E-Mailbenachrichtigungen. Da habe ich bislang einfach noch nichts Besseres gefunden. Scheint auch nicht nur mir so zu gehen: Die Wahrscheinlichkeit eines Projekterfolgs auf Kickstarter ist definitiv wesentlich höher ist schon allein aufgrund der Masse an potentiellen Unterstützern. Garantiert ist er aber natürlich trotzdem nicht, wie der Blick zurück zeigt:

Das Crowdfunding-Jahr 2016

„Nur“ elf Projekte habe ich 2016 unterstützt, wobei zwei davon identisch sind. Das Horror-Adventure Ghost Theory der Entwickler von Dex hatte es im ersten Anlauf nämlich nicht geschafft sein hochgestecktes Ziel von rund 110.000€ zu erreichen (es kamen nur knapp 20.000€ zusammen). Dreadlocks hat es dann nochmal mit der Hälfte des Budgets versucht (also 55.000€) und hat dieses Ziel knapp übersprungen. Es wäre allerdings besser gewesen, sie hätten keinen zweiten Versuch unternommen. Das Spiel ist nämlich immer noch nicht erschienen. Ihnen ist die Kohle ausgegangen und kein Publisher wurde gefunden. Glaube nicht, dass da noch jemals was passieren wird.

Ghost Theory (Herstellerbild)

Unter den restlichen neun Projekten finden sich drei weitere Spiele. Das eine ist vor kurzem auf den Markt gekommen: Wasteland 3. Sogar die Collector’s Edition flatterte pünktlich ins Haus. Bitte? Ob der Titel gut ist? Keine Ahnung. Als hätte ich Zeit dafür ein Rollenspiel zu zocken :wink: . Aber ja, die Kritiken sind durchweg positiv und es hat sogar einen Koop-Modus! Auf System Shock und Psychonauts 2 müssen wir hingegen noch etwas warten. Nightdive hatte ja mittendrin beim System Shock-Remake den Stecker gezogen, weil sie sich zu sehr vom „Remake“ hin zu einer „Neuinterpretation“ bewegten. Mittlerweile sind sie aber definitiv auf einem sehr guten Weg, wie auch die Alpha-Demo des Introlevels zeigt. Hätte definitiv in einem Desaster enden können das Ganze. Double Fines Werk soll hingegen nächstes Jahr endlich seinen Weg in die Händlerregale finden. Bin sehr gespannt darauf und hoffe, dass es nicht wieder wie Teil 1 als Geheimtipp endet oder schlimmer noch: Wie Broken Age die (überzogenen) Erwartungen nicht erfüllt.

Die Bücherecke

Ansonsten habe ich 2016 einen Haufen Bücher unterstützt. Der französische Verlag Third Editions hat damals in zwei Kampagnen die ersten fünf Übersetzungen aus ihrer umfangreichen Sammlung an Bücher über Spiele finanziert. Darunter Dark Souls und The Legend of Zelda. Mittlerweile läuft der Kickstarter zum glaube ich 15. Buch (The Legend of Final Fantasy IX) und ich bin natürlich wieder mit dabei. Bitmap Books aus England hat 2016 hingegen zwei Projekte aus seiner „A Visual Compendium“-Reihe finanziert. Darunter eine erweiterte Fassung des Buchs über den Commodore 64 und eins über das NES.

Anders als Third Editions scheint der Verlag übrigens mittlerweile nicht mehr so stark auf Crowdfunding zu setzen und scheint sich gut selbst finanzieren zu können. Third Editions begründet das glaube ich damit, dass sie im englischsprachigen Markt trotz ihrer Erfolge immer noch nicht gut genug Fuß gefasst haben und die Publicity dieser Kampagnen noch brauchen. Ist für mich okay. Mir ist es am Ende egal wo ich den guten Lesestoff herkriege, solange ich ihn bekomme :smile: . Tommy Tallarico hatte hingegen 2016 das 5. Video Games Live-Album finanziert und das fünfte Buch des Webcomics Sam & Fuzzy landete ebenfalls in meinem „Warenkorb“.

Alles in allem war 2016 also ein übersichtliches und fast durchweg gutes Jahr was meine Crowdfunding-Unterstützungen anging. Ja, Ghost Theory war ein Reinfall aber der Rest war super bzw. wird höchstwahrscheinlich noch wie versprochen erscheinen. Zumindest ist die Kommunikation im Vergleich zu vielen anderen Projekten bei Nightdive und Double Fine absolut kritiklos. Es geht aber tatsächlich noch besser:

Das Crowdfunding-Jahr 2017

Phoenix Point (Herstellerbild)

Das bislang einzige Jahr, das tatsächlich vollständig abgeschlossen ist. Ja, alle damals u.a. mit meinem Geld finanzierten Projekte wurden mittlerweile veröffentlicht und alle Goodies sind bei mir angekommen. Die Qualität war sogar durchweg hoch! Zwölf Stück habe ich unterstützt und nur eins hat sein Ziel nicht erreicht: Shakes & Fidget – The Adventure. Ist glaube ich auch besser so. Mal wieder so ein deutsches Projekt bei dem ich mich hinreißen habe lassen obwohl ich mit den Comics sehr wenig anfangen kann. Immerhin war KING Art (The Book of Unwritten Tales als Entwickler gesetzt. Entsprechend war zumindest die Aussicht auf einen gelungenen Titel da. Aber nachdem die Kampagne relativ zügig nur noch vor sich hinplätscherte, zog der Publisher (völlig zu Recht) die Reißleine.

Dafür hatten es Phoenix Point (der Strategie-Titel vom X-COM-Erfinder), Pillars of Eternity II: Deadfire und Pathfinder: Kingmaker erfolgreich über die Ziellinie geschafft. Zugegeben: Speziell Pathfinder: Kingmaker hat anschließend noch etwas Reifezeit gebraucht und ist erst seit dem Release der Enhanced Plus Edition eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Rollenspielliebhaber. Aber hey: Besser spät als nie und der Erfolg war groß genug, um mit Pathfinder: Wrath of the Righteous einen Nachfolger zu rechtfertigen. An Pillars of Eternity II: Deadfire hat Obsidian ebenfalls noch ein ganzes Jahr weiter gefeilt (Patch-Version 5 ist die finale) – leider ist hier trotz der wohl guten spielerischen Qualität der große Erfolg ausgeblieben. Teil 3 wird’s also vermutlich nicht so schnell geben. Schade, denn die Welt ist richtig cool und interessant. Andererseits: Ich hab‘ Teil 1 eh noch nicht durch. Ja, es ist echt schlimm mit mir, ich weiß. Kaufen, kaufen, kaufen aber nichts anständig zocken…

Nicht-Videospiele

Das mit dem „nicht zocken“ gilt übrigens auch für die zwei Nicht-Videospiele-Spiele des Crowdfunding-Jahres 2017: Warehouse 13: The Board Game und Numenéra 2: Discovery and Destiny. Nachdem Lysanda und mir die Serie so gut gefallen hat und die Idee des Brettspiels super klang, hatte ich meine Kohle in den Ring geworden. Leider hatten wir bis heute keine Zeit es mal zu zocken – wie irgendwie alle Brettspiele in unserem Haushalt ein eher unterspieltes Dasein fristen. Bitte? Irgendwie ist in der Casa Lysanda überhaupt keine Zeit für Nichts? Ja, scheinbar schon. Wir schauen kein Fernsehen, kommen nicht anständig zum Lesen oder Zocken und schaffen es nicht einmal den Öltankraum fertig zu renovieren. Meine Mutter beschwert sich ebenfalls darüber, dass wir sie nicht öfters besuchen. Keine Ahnung wo die ganzen Stunden hinkommen. Während ich diese Zeilen tippe ist es auch schon wieder 15 Uhr und der Sonntag somit so gut wie vorbei…

Die Numenéra-Sammlung wächst…

Bei Numenéra wusste ich immerhin von Anfang an, dass es so passieren wird. Das Tabletop-Produkt von Monte Cook Games habe ich mir tatsächlich vornehmlich einfach nur zum Lesen geholt. Es ist völlig illusorisch, dass ich jemals eine Pen-&-Paper-Gruppe finden werde – schon gar nicht eine, die ein eher unbekanntes, englischsprachiges Produkt spielen wird. Aber da inXiles Torment: Tides of Numenéra ebenfalls in dieser Welt angesiedelt ist, wollte ich halt noch mehr darüber erfahren.

Der andere Kram

Ansonsten gab es 2017 noch die Crowdfunding-Kampagne zur genialen Dokumentation über Star Trek: Deep Space Nine, das zweite Album mit fantastischen C64-Remixen von Matt Gray, die sechste Comic-Sammlung von Questionable Content, zwei Bücher zum Thema SEGA Dreamcast und Final Fantasy VII des britischen Verlags Read-only Memory und die nächste Ausgabe der Visual Companion-Reihe von Bitmap Books – dieses Mal zum SNES. Das zu Final Fantasy VII habe ich immerhin mittlerweile gelesen! :wink: .

Unterm Strich war 2017 also in mehrfacher Hinsicht ein gutes Crowdfunding-Jahr: Alle Projekt sind erfolgreich abgeschlossen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ja, nicht alle Spiele und Bücher sind durchweg perfekt geworden aber die Qualität ist dennoch auf einem hohen Niveau. Definitiv alles Kampagnen die ich wieder unterstützen würde bzw. auch schon habe wie z.B. das dritte Album von Matt Grey oder die nächste Erweiterung für Numenéra von Monte Cook Games.

Epilog

So viel also zu meinen Crowdfunding-Jahren 2016 und 2017. Insgesamt „nur“ 23 Projekte unterstützt aber damit vermutlich immer noch mehr als die meisten Leser insgesamt seit dem Kickstarter-Hype. Richtig so: Ich bin wie immer kein gutes Vorbild. Freue mich natürlich trotzdem immer wieder darüber, wenn ich dabei helfen konnte eine Idee in die Tat umzusetzen und am Ende ein gutes Produkt rauskommt, das andere ebenfalls mögen. Kann mir freilich nichts davon kaufen, dass mein Name irgendwo in den Credits auftaucht und hätte ich das Werk später erstanden wäre es mitunter sogar billiger gewesen (allerdings nicht immer!). Aber hey: Jeder hat seine Hobbies :smile: .

Und so viel sei schon einmal gesagt: Seit 2018 steigt die Anzahl der unterstützten Projekte wieder stark an. Aber das könnt ihr ja auch selbst selbst sehen.

Sicarius

Ein Potpourri aus Spielen

Muss ich mir Sorgen machen, wenn Fanatical mir sogar eine Mail schickt mit dem Hinweis, dass ich noch Dutzende nicht abgerufene Keys in meinem Account habe? Kann doch nichts dafür. Die hauen fast täglich Bundles raus zu einem Preis, bei dem es sich sogar lohnt, wenn nur 2-3 Spiele davon noch nicht in meinem Besitz sind. Gleichzeitig kriegt man sie genau deswegen nicht weiterverkauft (=Markt überschwemmt), Traden ist mir zu Zeitaufwendig und meine wenigen Steam-Freunde schmeiß ich schon mit allem zu, was ich auf ihren Wunschlisten finde :smile: . Bitte? Ein Gewinnspiel auf Beim Christoph? Habe ich tatsächlich drüber nachgedacht, aber da gibt es leider zu viele rechtliche Fallstricke. Entsprechend bleiben die Keys derzeit unberührt in meinen Accounts auf den einschlägigen Bundleseiten liegen. Verfallen ja theoretisch nicht. Nein, das ist keine Einladung zum Hacken besagter Accounts…nett Fragen reicht.

Müsste vermutlich mittlerweile sogar eine eigene Tabelle machen für die ganzen ungenutzten Keys, da ich absolut keinen Schimmer mehr habe was da so rumliegt. Aber man muss ja nicht übertreiben. Reicht, wenn Lysanda und ich seit über zwei Wochen beruflich bedingt eine Excel-Tapete mit 98.010 Zeilen beackern müssen (noch ~9.000 Zeilen übrig…). Reden wir stattdessen doch mal über ein paar Spiele aus diesen ganzen Bundles. Das Sammeln an sich kann zwar bereits befriedigend sein (ja, ich hab‘ en Knall), viel besser ist selbstverständlich das Zocken der jeweiligen Neuanschaffung. Hier also mal wieder eine Runde Kurzeindrücke:

Dungeon Marathon (Herstellerbild)

Dungeon Marathon (2017; PC) – Lysanda merkt gerne an, dass ich in meinen Spielen irgendwie immer nur Leute umbringe und nichts anderes. Ganz unrecht hat sie damit nicht. Speziell im AAA-Bereich dominiert Gewalt gegen diverse Formen von Leben und Nicht-Leben sehr stark. Das es auch anders geht, zeigt dieses Werk des ehemaligen, auf budget-orientierte Titel fokussierte Entwicklers Retro Army.

Statt der strahlende Held mit dem Schwert, seid ihr hier ein antiker Marathonläufer beim Training. Und da es zu langweilig ist die Straßen von Rom entlang zu joggen, rennt ihr eben durch diverse Dungeons auf der Suche nach dem Ausgang. Gekämpft wird nicht. Fallen und Feinden könnt ihr ausschließlich ausweichen. Ihr könnt einen kurzen Sprint zu Lasten eurer Lebensenergie ausführen und es gibt diverse Items wie „Friere kurz alle Gegner in der Umgebung ein“ oder „Unendlich lange Sprinten für kurze Zeit“. Das war es aber auch schon. Außerdem liegen in jedem Level eine bestimmte Anzahl an Äpfel herum, die eure Lebensenergie regenerieren und die ihr alle einsammeln müsst, um die beste Bewertung zu erhalten. Simples aber spaßiges Spielprinzip, das euch durchaus die 42 Levels (inkl. Bossgegnern!) bei der Stange hält. Einziges Problem für uns Deutsche: Die Tastenbelegungen können nicht geändert werden und gesprintet wird mit „Z“…

The Mars Agenda (2020; PC) – Der VR-Titel Keep Talking and Nobody Explodes hat über Nacht ein neues, immer noch namenloses Puzzle-Untergenre erschaffen. Seitdem kommen immer mal wieder Titel auf den Markt, die mit der Idee arbeiten Puzzle mit Hilfe eines meist externen Handbuchs zu lösen. The Mars Agenda, der zweite Titel von Propulsion Games (Launch Party) ist da prinzipiell nicht anders: Ihr seid ein Astronaut auf dem Mars, der mit Hilfe eines Handbuchs Reparaturarbeiten an diversen Basisstationen durchführen muss in Vorbereitung zur Besiedelung des roten Planeten.

Der Clou: Anders als die Konkurrenz ist der Puzzletitel voll auf das Einzelspielererlebnis ausgelegt. Koop geht natürlich auch, aber im Vordergrund steht tatsächlich, dass ihr allein mit Hilfe des Handbuchs (direkt im Spiel abrufbar) unter Zeitdruck die diversen, teils zufallsgenerierten Rätsel löst. Mit nur neun Landezonen nicht gerade umfangreich aber trotzdem ein netter Titel für ein 2-3 Stunden intensivem Überlebensdruck :smile: .

Neon Drive (Herstellerbild)

Neon Drive (2015; PC, PS4, NSWI, Mac, Linux, iOS) – Es gibt vermutlich mittlerweile kein Genre mehr, das nicht schon zu einem Rhythmusspiel verwurstet wurde. Im Fall von Neon Drive sind es die Arcade-Racer. Statt jedoch gegen Konkurrenten anzutreten, müsst ihr zum Takt der Musik Hindernissen auf der neon-durchfluteten Strecke ausweichen. Spielerisch nicht sonderlich tiefgründig und einfach zu erlernen. Dafür ist der Schwierigkeitsgrad trotz mehrerer Stufen zur Auswahl definitiv aus den Arcades der 80iger. Da fällt es gar nicht weiter ins Gewicht, dass es technisch gesehen nur acht Levels gibt – ihr seid trotzdem ewig beschäftigt.

Aber nicht nur der Schwierigkeitsgrad stammt aus dem letzten Jahrtausend, auch die Optik und der Sound sind voll auf die 80iger getrimmt. Der Name ist hier definitiv Programm. Wer entsprechend mit Neon und der vollen Dröhnung Disco-Musik was anfangen kann, der ist hier genau richtig.

Neon Chrome (2016; PC, XONE, NSWI, PS4, PSV, Android, iOS) – Den Soundtrack zu diesem Machwerk von 10tons hatte ich euch dieser Stelle bereits wärmstens empfohlen. Wird also Zeit, dass ich das endlich auch für das eigentliche Spiel tue. Neon Chrome ist ein Cyberpunk-Top-Down-Shooter mit Rogue-Like-Elementen. Eure Aufgabe ist es euch die Stockwerke eines Firmengebäude hoch bis zum finalen Boss (dem Overseer) vorzuarbeiten.

Am Anfang einer Runde dürft ihr zwischen drei vom Spiel zufällig ausgewählten Charakteren auswählen. Beispielsweise dem Soldaten mit einem Schild, der viel aushält und viel austeilt oder dem Hacker, der eher im Hintergrund agiert und eine Drone dabei hat. Dann geht’s ab ins erste Level. Euer Ziel? Der Aufzug in den nächsten Stock. Dazwischen? Haufenweise Feinde aber auch Goodies wie neue Waffen (ihr könnt nur eine tragen) oder Implantate (z.B. wird euer Nahkampfschaden erhöht). Außerdem sammelt ihr Geld mit dem ihr nach eurem Ablegen euren Charakter verbessern oder neue Sachen kaufen könnt, die dann zufällig in den Kisten zu finden sind. So werdet ihr wie in jedem Rogue-Like mit jedem Ableben besser, kommt weiter und schafft es irgendwann den Boss zu erreichen und ihn zu besiegen. Ihr müsst allerdings nicht alle Levels am Stück spielen: Alle fünf Stockwerke (von 30) erwartet euch ein Bossgegner. Ist dieser besiegt, dürft ihr beim nächsten Ableben direkt danach wieder starten. Definitiv ein spielerisch wie technisch (ich steh‘ einfach auf diesen Neon-Look) gelungener Top-Down-Shooter, von denen es immer noch viel zu wenige gibt.

Tubetastic: World Splashfest (Herstellerbild)

Tubetastic: World Splashfest (2020; PC, Mac, Linux) – Ein Top-Down-Arena-Shooter in einem Pool für bis zu vier Spieler Online wie Offline – aber auch alleine gegen KI spielbar. Diverse Spielmodi wie King of the Pool oder Survival inkl. Hausregeln (=höhere Geschwindigkeit, Pool voller Strandbälle, etc.) stehen genauso bereit wie unterschiedliche (und völlig absurde) Charaktere mit ihren eigenen Stärken, Schwächen und Bewaffnung. Im Pool schwimmen zusätzlich diverse Powerups, die einem das Zerstören der anderen erleichtern. Klingt so völlig Banane, wie es auch ist. Der eindeutig von LSD-inspirierte Grafikstil tut sein Übriges. Im Mehrspieler garantiert eine Mega-Gaudi. Alleine für eine kurze Runde Zwischendurch ganz nett.

Airport Madness 4 (2009; PC, iOS, Android) – Erinnert ihr euch noch an Flight Control? Das war der extrem erfolgreiche Smartphone-Titel von Firemint in dem ihr Flugzeugen die Flugbahn vorgeben musstet, damit sie gefahrlos landen konnten. Hinter der Airport Madness-Serie von Big Fat Simulations versteckt sich das gleiche Grundprinzip, aber mit einem höheren Anspruch. Angeblich wird in den Trainingsunterlagen für angehende Fluglotsen sogar dafür geworben. Der vierte und wohl erfolgreichste Teil der Serie ist der letzte in 2D.

Eure Aufgabe ist hier nicht nur den eingehenden, sondern auch den ausgehenden Flugverkehr zu managen. Auf eurem Radar seht ihr die ankommenden Flieger und könnt ihnen Befehle erteilen. Beispielsweise sie anordnen sich in eine Warteschleife zu begeben, etwas mehr Gas zu geben oder in welche Flugrichtung sie fliegen sollen. Nach dem Landen begeben sie sich dann ans Terminal, machen ihr Ding und warten anschließend am Eingang zur Startbahn auf eure Freigabe wieder starten zu dürfen. An allen Stationen kann es logischerweise zu Zusammenstößen kommen. Flieger müssen die Start- und Landebahnen im richtigen Zeitpunkt überqueren, müssen sich im Luftraum ausweichen und wenn ihr sie zu lange warten lasst, werden sie ungemütlich/ungestüm. Die Sache wird sehr schnell, sehr hektisch und äußerst anspruchsvoll. Zumal auch noch unterschiedliche Flugzeugtypen (=Geschwindigkeiten, Wendekreis, etc.) und Flughäfen simuliert werden – alle mit ihren ganz eigenen Herausforderungen. In einem der sechs Level müsst ihr sogar F15 auf Flugzeugträgern managen. Und wenn das noch nicht genug ist: Wetter und unvorhergesehene Notfälle gibt es ebenfalls. Richtig coole Sache, die man aber definitiv nicht stundenlang am Stück spielen kann. Für Zwischendurch oder angehende Lotsen aber einen Blick wert – allerdings dann vielleicht eher der neuste Teil, Airport Madness 3D. Der enthält sogar reale Flughäfen und noch wesentlich mehr Funktionen.

 

So viel zu diesen sieben kleinen aber feinen Machwerken. Ich beende jetzt diesen Eintrag und schau‘ mir den kostenlosen Titel Liquidators an. Darin schlüpft ihr in die Rolle der drei Liquidatoren, die 1986 in den Keller des Tschernobyl-Reaktors hinabgestiegen sind, um eine noch größere Explosion (extrem heißer, radioaktiver Schlamm trifft auf riesige Becken voller Kühlwasser = BOOM) zu verhindern. Bin gespannt.

Da haben sich zwei gefunden!

Ich bin mittlerweile seit über vier Jahren mit Lysanda verheiratet. So ganz nachvollziehen kann ich es weiterhin nicht, dass sie es mit mir aushält – beschweren werde ich mich darüber aber natürlich nicht :tongue: . Und nein, vor 10 Jahren hätte ich definitiv nicht gedacht, dass ich diesen Satz mal schreiben würde. Wir sind aber noch nicht über den statistischen Buckel drüber. Die durchschnittliche Ehedauer liegt in Deutschland aktuell bei 14,8 Jahren und die meisten Scheidungen gibt es nach sechs Jahren. Doch das nur am Rande. Ich richte selbstverständlich meine Beziehung nicht an irgendwelchen Statistiken aus. Schon gar nicht an solchen wie „Wieviel Sex ist normal?“, bei denen ich immer froh bin zu sehen, dass bei uns scheinbar die Sache besser läuft :wink: .

Stattdessen will ich darauf zu sprechen kommen, dass sich in vielen Familien über die Jahre das ein oder andere, gemeinsame Ritual und Traditionen in den Alltag einschleicht. Das kann der Gute-Nacht-Kuss vor dem Licht ausmachen sein, das festgelegte Menü an Heiligabend oder der eine Typ von Geschenk zum Geburtstag. Lysanda schaut mich trotzdem immer schräg an, wenn ich von Zuhause erzähle wo es beispielsweise zu Heiligabend immer Lende mit Spätzle gab (die Bockwurst mit Kartoffelsalat-Esser finde ich komisch…) oder Samstagsabends häufig Bratwurst/Steak mit frischen Brötchen bzw. wenn Mama unterwegs war eine Runde KFC. Alles ist möglich und bringt eine gewisse Routine und Vertrautheit ins Leben. Und wir Menschen bevorzugen Gleichmäßigkeit und Bekanntes über allem anderen. Es ist schließlich etwas, auf das man sich verlässlich freuen kann. Es gibt aber auch viele, denen ist das auf Dauer zu langweilig. Aber ewiges Abenteuer gibt es halt nur in den Unterhaltungsmedien und bei Motivationscoaches, die sich irgendwo in der Südsee auf einer Insel filmen lassen. Bitte? Ja, ich finde diese Leute sehr fragwürdig aber egal.

Das eigentliche Thema

Bei uns scheint sich aktuell eine relativ teure, jährliche Tradition zu entwickeln. Und zwar waren wir bereits das dritte Jahr in Folge im August in Frankfurt bei Sport Tiedje. Übrigens ein Laden, den wir uneingeschränkt empfehlen können. Sehr gute (und ehrliche!) Beratung, viele Geräte zum Testen vor Ort und etwas Verhandlungsspielraum was den ein oder anderen Preis betrifft.

Der modifizierte Crosstrainer

Angefangen hat es 2018. Da haben wir dort unseren Crosstrainer gekauft. Die Wahl fiel auf den Life Fitness Crosstrainer X1 Go. Zum einen kannten wir die Marke und das Modell (in etwas teurer) aus unserem Fitnessstudio. Zum anderen war er gerade stark reduziert. Grundsätzlich ein super Gerät mit dem wir absolut zufrieden sind. Nur bei zwei Sachen mussten wir zusätzlich Hand anlegen: Er hat keine Handy/Buchablage und wir trainieren gerne Barfuß. Ersteres haben wir durch den Kauf einer Schwanenhalshalterung behoben. Dabei allerdings darauf achten, dass sie lang genug ist. Da sie sich nur unter dem Display befestigen lässt und ihr entsprechend den Hals drumherum/darüber hinweg biegen müsst, ist die Strecke vergleichsweise lang. Das Problem beim Barfuß trainieren ist hingegen, dass die Hartplastikschalen (inkl. „Antirutscheinkerbungen“) echt unangenehm sind an den blanken Füßen. Hier haben wir als Lösung eine alte Korkplatte (war allein zu glatt) aus unserem Restposten mit einer Teppichfliese verbunden und zurecht geschnitten. Funktioniert super. Müssen sie aber demnächst mal austauschen, weil der Teppich langsam aber sicher durchgelaufen ist.

August 2019 waren wir dann dort mit dem Ziel ein Trampolin zu kaufen. Auf dem Trampolin zu Schwingen hilft den Lymphkreislauf in die Gänge zu bringen. Außerdem macht es einfach Laune rum zuspringen (und ggf. ein paar Übungen zu machen). Keine Ahnung welches menschliche Urbedürfnis dabei befriedigt wird aber gefühlt hat auch jeder Nachbar ein Außentrampolin für die Kinder im Garten stehen :smlie: . Von Sport Tiedje wurden wir zu einem cardiojump Fitnesstrampolin Premium beraten. Das ist soweit ich weiß damals erst neu auf den Markt gekommen und ist preislich in einem bezahlbareren Bereich als die Markenteile von Salta, Kettler & Co. – bei angeblich gleicher Qualität. Auch hier: Wir sind absolut zufrieden. Es ist ein Trampolin, es lässt sich leicht auf- und abbauen, steht trotz einklappbarer Füße absolut stabil und bislang hat es noch keine nennenswerte Abnutzungserscheinungen. Und, besonders wichtig, es gibt für alle Bestandteile Ersatzteile. Schließlich wird irgendwann doch der ein oder andere Gummi seinen Geist aufgeben. Zubehör wie eine Haltestange für intensiveres Sprungtraining haben wir dafür aber nicht geholt.

2020

Ende Juli kam Lysanda dann erneut an und meinte: „Wollen wir uns vielleicht ein Liegefahrrad zulegen?“. Wir hatten zwar schon mein, aus einer Praxisauflösung stammendes, Ergometer im Keller aber das haben wir faktisch nicht benutzt. Der Sattel war äußerst unangenehm, die Griffe komisch und ein Ersatz bei dem alten Ding das Geld irgendwie nicht wert. Und ein Liegefahrrad deshalb, weil es logischerweise nicht ganz so anstrengend ist wie der Crosstrainer und man etwas gechillter trainieren kann – allerdings nur die Beine, die sowieso schon stärksten Muskeln im Körper. Also wieder ab nach Frankfurt und ausgiebig die dortigen Ausstellungsstücke angeschaut. Aber nein: Es steht tatsächlich nun kein neues Liegefahrrad im Keller. Wir wurden vom netten Verkäufer stattdessen umberaten.

Unser beider Ziel ist (leider) immer noch wieder abzunehmen. Trotz massiver – und mittlerweile definitiv dauerhafter Ernährungsumstellung (Low Carb, ~300g Essen pro Mahlzeit und häufig nur zwei Mahlzeiten pro Tag), fast vollständigem Verzicht auf Zucker und regelmäßigem Training fallen die Kilos irgendwie nicht wie gewünscht. Entsprechend meinte der Verkäufer, dass er uns zwar natürlich gerne ein Liegefahrrad andrehen könnte. Er meinte aber gleichzeitig, dass er aus seiner Sicht etwas Besseres für uns hat: Ein Rudergerät. Und ja, er hat uns am Ende erfolgreich davon überzeugt, dass das die sinnvollere Investition in unsere Gesundheit ist als faul auf einem Liegefahrrad unsere Runden zu drehen. So ein Rudergerät ist definitiv ein umfangreiches Ganzkörpertraining – in relativ kurzer Trainingszeit.

Der zweite Einkauf

Ja, wir haben dreckige Füße…

Bevor wir aber zum Rudergerät kommen: Wir haben zusätzlich noch eine Taurus Vibrationsplatte VT5 mitgenommen. Wir hatten die ganze Zeit schon eine geschenkte aber total billige Platte aus dem Supermarkt im Keller stehen. Sie reichte aus, um festzustellen, dass uns die Idee dahinter durchaus gefällt. Aber das kleine, viereckige Ding mit seinen dicken Noppen reichte für unsere Ansprüche einfach nicht aus. Gleichzeitig haben wir im Keller definitiv nicht den Platz für die riesigen Teile aus dem Fitnessstudio. Die Taurus VT5 bildet da den perfekten Kompromiss aus starkem Motor, der einen anständig von Fuß bis Kopf durchrüttelt, Preis und Platzbedarf. Ach und Taurus ist die Eigenmarke von Sport Tiedje. Im Bereich der Vibrationsplatten haben sie gar keine anderen Firmen im Programm :smile: .

Schon allein nur mit leicht angewinkelten Knien (nie durchdrücken!) da drauf zu stehen und sich 10 Minuten (mehr geht am Stück nicht) durchrütteln zu lassen verursacht am Anfang an einigen Stellen Muskelkater. Effektiver wird es aber natürlich, wenn ihr sie mit in euer Training einbaut. Ähnlich wie die EMS-Anzüge quasi. Ne Runde Kniebeugen, Bauchübungen, etc. pp. und schon ist die Sache noch effektiver. Der Verkäufer meinte auch, dass sie Anfangs etwas übermütig dutzende von Liegestützen darauf absolviert und danach tagelang Muskelkater hatten.

Und auch auf die Gefahr wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Auch mit diesem Kauf sind wir absolut zufrieden. Das Ding hat anständig Power unter dem Hintern und kommt entsprechend an alle Stellen dran während das Supermarktding gefühlt höchstens bis zur Hüfte gekommen ist. Die drei verfügbaren Programme rütteln einen anständig und abwechslungsreich in alle Richtungen durch (manueller Betrieb geht auch – inkl. Fernbedienung) und sie ist trotzdem angenehm mobil/handlich, um sie zügig mal aus dem Weg räumen zu können. Und ja: Man hat je nach Übung mächtig Muskelkater danach. Ich persönliche finde sie vor allem super als Trainingsabschluss, um den Körper nochmal so richtig zu entspannen. Diese Aussage mag erstmal keinen Sinn machen, schließlich spreche ich von Muskelkater. Aber die Vibrationen lockern natürlich auch die Muskeln bis in die Tiefe. Ein paar Dehnungsübungen dazu machen und alles ist perfekt :smile: . Lysanda hat hingegen ihr Training (z.B. 100 Kniebeugen) vom Trampolin auf die Vibrationsplatte verlegt und macht die Entspannung auf dem Trampolin.

Das Rudergerät

Das schicke Rudergerät

Kommen wir aber nun endlich zum eigentlichen Thema: Das Rudergerät. Angeblich werden beim Rudern 80% aller Muskelgruppen im Körper in Anspruch genommen und der gesamte Bewegungsapparat genutzt. Es ist somit nicht nur Kraft-, sondern auch Ausdauertraining und ist angeblich aufgrund dieser hohen Beanspruchung ebenfalls ein gutes Mittel zum Abnehmen aufgrund des Kalorienverbrauchs. Und nach den ersten Runden auf diesem Gerät muss ich sagen: Ja, ich würde sagen das stimmt. Man drückt die Bein durch, legt sich nach hinten (=Bauchtraining) und zieht kräftig mit den Armen und das alles in einer fließenden Bewegung bei der man relativ wenig falsch machen kann (Stichwort „falsche Belastung“), wenn man den Ablauf mal verstanden hat. Aber schaut euch dazu am besten Mal ein Video an. Das auf Textbasis zu erklären ist mir zu umständlich :wink: .

Wir haben uns für ein Gerät in der Farbe „Esche Natur“ der Firma WaterRower aus Deutschland entschieden. Dazu gab’s noch die Smartphone-Halterung und eine Packung Chlortabletten. „Hä? Wad? Chlortabletten?!“ – Manchmal bist du schon etwas schwer von Begriff, lieber Besucher. Es sagt doch schon der Name: „WaterRower“. Das Ding ist mit maximal 18l Wasser gefüllt und damit sich darin keine Algen bilden, muss man halt hin und wieder mal eine Chlortablette reinwerfen.

So real!

Überzeugt hat uns die Wasser-Variante im Gegensatz zu den klassischen Systemen, die man so aus dem Fitnessstudio kennt aus mehreren Gründen: Die Holzvariante (gibt’s auch in Edelstahl) sieht extrem schick aus und lässt sich einfach und schnell aufstellen (vorausgesetzt die Decke ist höher als 2,1m – so lang ist das Ding nämlich), um es nach dem Benutzen in die Ecke zu schieben. Nimmt dann ungefähr die Grundfläche eines Stuhls ein. Gleichzeitig ist das Wassergeräusch irgendwie cool und erzeugt das richtige „Ruderfeeling“. Das ist definitiv nicht zu verachten. Es macht den kleinen aber feinen Unterschied zwischen einem reinen Fitnessgerät hin zu einem etwas durchaus entspannendem Training! Und trotzdem ist es im Vergleich zu den anderen Metalldingern leise und angenehm. Außerdem sind die Wassergeräte wohl langlebiger und abseits der Chlortablette völlig Wartungsfrei. Der wichtigste und entscheidendste Vorteil ist aber: Der Wasserwiderstand führt zu einem natürlicherem und damit einem für die Gelenke schonendem Rudern. Die Aussage in manchen Tests, dass ihr vor jedem Training deshalb je nachdem die Wassermenge reduzieren oder erhöhen sollt ist aus meiner Sicht (und lt. Verkäufer) übrigens Schwachsinn. Ja, ihr steuert den Grundwiderstand über die Wassermenge. Aber ich sehe keinen Grund nicht einfach z.B. 17l reinzupacken und das so zu lassen. Zum ständigen rein- und rausholen ist der Tank zum einen nicht ausgestattet, zum anderen steuert ihr am Ende des Tages selbst den Widerstand. Zu anstrengend? Dann eben nicht mit 3,5m/s unterwegs sein, sondern vielleicht nur mit 3m/s.

Von oben

Ich schaffe aktuell übrigens 2km in ca. 15 Minuten – allerdings mit 3-4 Pausen (die erste nach ca. 800m). Das Ding ist nämlich extrem anstrengend (und ich scheinbar immer noch völlig untrainiert) und erfüllt damit eindeutig sein Versprechen. An der Seite ist ein kleiner Computer der euch die Distanz, die Zeit, die Schlagzahl und eben die Geschwindigkeit in verschiedenen Einheiten darstellt. Ein paar Trainingsprogramm gibt es wohl auch aber wir stellen derzeit einfach nur eine Kilometerzahl ein und versuchen die erstmal ohne Pause und mit dem richtigen Bewegungsablauf zu erreichen. Das ist schon anstrengend genug. Spielereien wie man sie von manch anderen Geräten kennt (z.B. ein Angelspiel) gibt es hier nicht aber das brauche ich auch nicht. Nur Barfuß trainieren, das geht hier nicht. Die Halterungen für den Fuß sind wieder aus Hartplastik wie auch die Schnürriemen zum Festzurren der Füße. Das schabt und tut sehr schnell weg. Aber ohne Schuhe Sport zu treiben scheint eh nicht besonders verbreitet zu sein irgendwie…

Der Zusammenbau ging sehr gut von der Hand und dauerte maximal 30 Minuten (16 Schrauben insgesamt). Das Auffüllen ist mit einem Eimer und der beiliegenden Handpumpe ebenfalls kein großes Problem (Wasserschlauch ist natürlich einfacher). Auch die Smartphone-Halterung war simpel und schnell zu montieren und verrichtet gute Dienste. So kann man trainieren und trotzdem dabei z.B. ein Video schauen – vielleicht wie jemand anderes gerade über einen See rudert :smile: . Insofern: Auch mit diesem teuren Einkauf sind wir absolut zufrieden. Es macht Spaß, ist sehr anstrengend und vermutlich ist das Training sogar effektiver als eine Stunde auf dem Crosstrainer oder so. Wir können das Teil bislang uneingeschränkt empfehlen. Bin echt froh, dass uns der Verkäufer umberaten hat.

Epilog

Jetzt müssen nur endlich die Kilos purzeln. Und im August 2021 schauen wir dann mal, was uns Neues einfallen wird. So langsam geht uns nämlich definitiv der Platz im Fitnessbereich aus…

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