Sicarius

Kein Erfahrungsbericht

Demon Throttle (Herstellerbild)

Im Paket mit der neuen Soundkarte befanden sich auch wieder ein paar billige Retailversionen von Videospielen. Der erste Titel war die Day One Edition von King’s Bounty II* aus dem Jahre 2021. Ja, man kriegt über ein Jahr später noch die Erstauflage. Ihr kennt meinen Spruch dazu: Immer ein schlechtes Zeichen. Aber mich interessiert der Titel trotzdem. Nr. 2 hört hingegen auf den Namen Demon Throttle*. Zur Erinnerung: Das war der PR-Stunt (E3 2021) von Publisher Devolver Digital. Kam aus meiner Sicht ohne viel Fanfare Ende September in die Händlerregale – und auch nur dort, denn das NES-Retro-Shoot’em Up für die Nintendo Switch wird lt. Publisher niemals digital erhältlich sein (=besagter PR-Stunt). Da der Titel im regulären Handel erhältlich ist und nicht nur bei irgendwelchen FOMO (Fear of Missing Out)-Händlern wie Limited Run Games, weiß ich nicht in wie weit die Aktion wirklich gelungen ist. Aber immerhin scheint das Spiel was zu taugen.

Der dritte Titel im Paket ist Die Gilde 3*, pardon: The Guild 3. Ja, THQ Nordic hat sich das Geld/den Aufwand für ein doppeltes Design gespart. “Die Gilde 3” wird nur im Text verwendet. Überall sonst trägt das Spiel den englischen Namen. Auch irgendwie kein sonderlich gutes Zeichen. Schlimmer noch: Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht die Screenshots in der (extrem umfangreichen) Ingame-Hilfe anzupassen. Die stammen ebenfalls alle aus der englischen Version. Dabei kommen das Entwicklerstudio Purple Lamp aus Österreich…

Eine lange Zeit

Begonnen hatte die Entwicklung allerdings schon vor langer, langer Zeit durch den kanadischen Entwickler GolemLabs. Sie wurden bekannt durch die geopolitische Simulations-Serie SuperPower. Davon ist übrigens ebenfalls vor kurzem Teil 3 erschienen und die Qualität ist… nun, es ist wohl schlicht und einfach ein extrem schlechtes Spiel. Die Gilde 3 startete hingegen 2017 im Early Access auf Steam. Gibt sicherlich Titel, die schon länger in diesem Stadium verweilen, aber normal sollte das nicht sein. 2018 wechselte dann der Entwickler. Lustigerweise hieß es damals, dass Purple Lamp (“ein neues Team aus Veteranen”) den Titel nur noch über die Zielgerade tragen würde. Die Realität ist, dass sie faktisch den Hauptteil der Entwicklung übernehmen mussten und es noch bis Juni 2022 dauern sollte bevor der offizielle Release stattfinden würde. Und trotz dieser langen Zeit im Early-Access-Modus hat selbst Version 1.0 noch sehr viele Probleme. War also vermutlich eine rein wirtschaftliche Entscheidung das Ding endlich aus der Tür zu bekommen.

Auf einen langfristigen Support darf man gleichzeitig nicht hoffen. Mit Patch 1.0.4 von Ende August hat sich Purple Lamp nun ebenfalls vom Titel verabschiedet. Es soll wohl noch eine Veröffentlichung eines Editors durch ein kleines Team geben aber mit signifikanten Bugfixes und Co. rechne ich nach dieser Ankündigung nicht mehr wirklich. Ein guter Zeitpunkt also für mich mal reinzuschauen.

Die Ego-Reportage

The Guild 3 (Herstellerbild)

Ich habe The Guild 3 dann auch tatsächlich umgehend installiert. Nicht, weil es mich so brennend interessiert hätte. Stattdessen hat es die Markierung “Online Co-op” im Steam Store aber es ist NIRGENDS erklärt, wie denn der kooperative Modus aussieht/funktioniert. Also wollte ich mir fix für Co-optimus den Mehrspieler anschauen. Leider habe ich dort ebenfalls keine Antworten auf meine Fragen gefunden. Immerhin gab‘ es gleich zwei Achievements. Eins dafür, dass ich zufälligerweise eine der Hamburger Karten ausgewählt hatte. Das andere einfach nur für das Starten des Mehrspielermodus. Der Name? “Out-Of-Sync”. Fand der Designer sicherlich lustig. Blöd nur, wenn es wohl nicht sehr weiter von der Realität entfernt ist, schaut man sich mal im Steam-Forum um.

Anschließend sprach mich Azzkickr an. Ihn interessiert als Fan von Teil 2 das neuste Werk ebenfalls. Aber als mündiger Konsument hat er bereits die Berichte über die schlechte Qualität gelesen und ist entsprechend zurückhaltend. Nun wollte er von mir wissen, was mein Eindruck ist (als hätte er jemals auf mich gehört :wink: ). Und da ich passenderweise gerade A Plague Tale: Innocence* beendet hatte (klare Empfehlung!) und auf der Suche nach meinem nächsten Spiel war, habe ich mir gedacht: Warum nicht mal wieder in eine Wirtschaftssimulation reinschauen. Mein letzter Versuch in diese Richtung ist schließlich schon so lange her, dass ich euch nicht einmal mehr sagen kann, was es war. Möglicherweise tatsächlich ein paar Level Theme Hospital als es EA anno 2015 über Origin verschenkt hat… Wenn man nicht mehr so viel Zeit hat, setzt man seinen Fokus halt doch eher auf seine absoluten Lieblingsgenre. Und das sind bei mir nun einmal Shooter, Rollenspiele und Action-/Schleichtitel. Strategie kommt erst sehr viel weiter unten.

Noch mehr Hintergrundgeschichte

Doch nun genug mit dem Vorgeplänkel – sagte er und erzählt euch stattdessen kurz die Geschichte der Serie. Die begann nämlich 1988 mit Die Fugger auf dem Amiga, C64 und Atari ST. Damals führte der Tod eures Onkels im Jahr 1500 dazu, dass ihr 20 Fässer Bier und 500 Taler gerbt habt. Und wie es so mit Reichtum ist, nahmt ihr ihn als Anlass um ein (hoffentlich) erfolgreiches Handelsimperium aufzubauen. Teil 2 erschien dann 1996 und beauftragte euch damit im 17. Jahrhundert die namensgebende Fugger-Dynastie wieder an die Macht zu bringen.

The Guild 3 (Herstellerbild)

2002 kam dann Die Gilde auf den Markt, der dritte Teil der Serie. Die Namensänderung war vermutlich der echten Familie Fugger geschuldet. Zumindest war der Arbeitstitel noch Die Fugger 3. Andererseits ist der neue Titel auch besser für internationale Kundschaft geeignet. Das Grundprinzip blieb aber weiter gleich (und startete im Jahr 1400) – nur um sehr, sehr viel mehr Möglichkeiten erweitert wie ihr euer angehendes Wirtschaftsimperium aufbauen und steuern könnt inkl. einer schicken 3D-Grafik. Verkauft wurde es als Lebenssimulation, die Wirtschaftssimulation, Echtzeit-Strategie und Rollenspiel miteinander verbindet.

Ein Ansatz, den das bisherige Highlight der Reihe, Die Gilde II anno 2006, noch weiter vertiefte bevor mit Die Gilde 3 nun der Begriff “Lebenssimulation” noch um Die Sims ergänzt wurde. Zwar habt ihr euch auch im zweiten Teil schon einen Charakter gebaut und seid durch die Welt gelaufen. Aber in Teil 3 wird es in der Hinsicht noch persönlicher und kleinteiliger. Gleichzeitig orientierten sich die Entwickler beim Rest des Spiels mehr an Die Gilde. Das Rollenspiel tritt wieder etwas in den Hintergrund, stattdessen geht es stärker um den harten Alltag im Produktions- und Handelsgewerbe mit dem Ziel an die Spitze der namensgebenden Gesellschaft zu kommen und die Macht an sich zu reißen. Und da sowas nicht über Nacht passiert, baut ihr dabei gleich eine ganze Dynastie auf, die im besten Fall an allen Ecken und Enden ihre Finger im Spiel hat – oder einfach ausstirbt, weil kein Erbe mehr da ist nachdem der eigene Charakter wahlweise gestorben ist oder ins Kloster geschickt wurde.

Der kurze Ersteindruck

Kommen wir nun aber wirklich endlich zum eigentlichen Spiel. Allerdings nun sehr kurz, da ich bislang erst ~1 1/2 Stunden mit dem Tutorial verbracht habe und das reicht für so einen Titel logischerweise absolut nicht aus. Vermutlich muss ich sogar besagtes Tutorial neu starten, da mein Bankkonto leer und meine Produktion irgendwie im Eimer ist. Zumindest ist mein Lager so voll mit Rohstoffen, dass ich damit nichts mehr produzieren kann und ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich diese Situation aufgelöst bekomme.

The Guild 3 (Herstellerbild)

Das ist auch gleich meine erste Erkenntnis: Holla die Waldfee fühlt sich das alles aktuell sehr kompliziert und unübersichtlich an. Zwar versucht das Tutorial einen langsam an die Sachen heranzuführen aber man wird trotzdem umgehend von Textwänden erschlagen. Und da diese Textwände keine Bilder enthalten, weiß ich mitunter erst einmal nicht was ich eigentlich jetzt für einen Button drücken soll. Es gibt schließlich keine Beschriftung und auch keinen Pfeil. Stattdessen schön altmodisch über jeden Button fahren und den Tooltip lesen. Und klickt man etwas an, öffnet sich sogleich die Ingame-Hilfe. Das ist nett gemeint und immerhin gibt es hier (besagte englischsprachige) Screenshots mit viel Erklärungen. Aber ich fühlte und fühle mich auch immer noch absolut erschlagen und völlig Ahnungslos was ich da eigentlich tue oder tun soll. Definitiv ein Fall bei dem ich mir ein gedrucktes Handbuch wünsche, das ich verschlingen bzw. wo ich schneller nachschlagen könnte.

Der Lebenssimulations-Part mit Sims-Elementen trägt ebenfalls nicht gerade dazu bei, dass mein Stresslevel sinkt. Zwar muss ich nicht jede Sekunde über meine Charaktere wachen und ihnen z.B. sagen, dass sie gefälligst aufs Klo gehen sollen. Aber dennoch braucht es sehr viel Micromanagement, das hinter einem Dutzend Buttons versteckt ist – die nach einem Klick mitunter nochmal zehn Buttons auftun. Ich habe anfangs nicht einmal verstanden wie ich die Innenansicht eines Gebäudes verlasse und suche immer noch jedes Mal die Schaltfläche. Aber immerhin hatte ich schon innerhalb von fünf Minuten eine Erbin. Zwei Blumensträuße und zwei Komplimente reichten aus, um Thilo vor den Traualtar und anschließend ins Bett zu schleifen. Realismus *yay*!

Also nein, ich kann euch faktisch noch nichts zu Die Gilde 3 erzählen abseits davon, dass die Grafik funktional aber weder überragend noch auf dem Stand von 2022 ist. Da muss ich erst noch so einige Stunden investieren. Deshalb beende ich an dieser Stelle den heutigen Eintrag und versuche noch ein bisschen Zeit mit Ivashana Sicarius, Thilo und ihrer Tochter Petra zu verbringen, bevor mich der Ruf von World of WarCraft wieder ereilt (bei der Collector’s Edition von World of WarCraft: Dragonflight waren 30 Tage Spielzeit dabei, die ich aber noch nicht aktiviert habe).

Sicarius

Tonlos in Dornheim

Klein und unscheinbar aber unglaublich mächtig.

Am 15. September 2009 hatte ich mir eine neue Soundkarte gegönnt. Und zwar nicht nur irgendeine, sondern die Creative SoundBlaser X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series für 120,98€. Dürfte das damalige Highend-Modell gewesen sein – wenn man von den Varianten mit Schnickschnack wie einem Frontpanel absieht. Warum ich sie damals gekauft habe, kann ich euch heute allerdings nicht mehr sagen. Aber vermutlich hatte ich irgendwelche Probleme mit meinem bis dato genutzten Soundblaster (ja, ich bin schon seit Jahrzehnten Creative Labs treu) und Windows Vista (Windows 7 kam erst einen Monat später auf den Markt). Creative Labs und ihre Treiber haben ja leider bis heute nicht den besten Ruf. An der Hardware selbst lag es vermutlich nicht. Erinnere mich vage daran, dass ich das Ding irgendwann mal auf eBay vertickt habe. Schon schlimm, dass ich hier auf der Webseite so ein weit zurückreichendes Archiv habe aber solche frühen Sachen nicht zu finden sind. Habe halt damals hauptsächlich nur über Spiele geschrieben. Da war die Anschaffung einer neuen Soundkarte noch keinen Eintrag wert – im Gegensatz zu heute :tongue: .

Abrupter Abschied

Auf jeden Fall hat mir die X-Fi Titanium 13 Jahre lang sehr gute Dienste geleistet und meinen Teufel Concept E Magnum 5.1 fleißig die richtigen Signale für satten Sound geschickt. Kann ja auch gar nicht so viel kaputt gehen an so einer Karte, wenn sie nicht gerade einen Stromschlag kriegt. Mittlerweile sind die Boxen zwar nicht mehr so häufig an aus Rücksicht auf Lysanda – sitze jetzt gerade mit dem Teufel Cage (2019) auf dem Kopf da und lausche dem Soundtrack von Q.U.B.E.*. Aber das Headset kann man ja ebenfalls (wahlweise) in die Soundkarte stecken. Insofern kam in mir höchstens für eine Sekunde der Gedanke hoch, dass ich vielleicht keine neue mehr brauche und mit der internen (irgendein Realtek-Ding) klarkomme, wenn die X-Fi mal den Geist aufgibt. Einmal Soundkarte, immer Soundkarte! Und ja, dieser Zeitpunkt war nun scheinbar erreicht.

Theoretisch kann es auch einfach nur an einem Windows 11-Update liegen, dass den völlig veralteten Treibern den letzten Rest gegeben hat und die Hardware ist noch völlig okay. Das kann ich aber leider ohne viel Aufwand nicht testen (Lysanda hat nur einen Laptop). Fakt ist allerdings, dass plötzlich aus den Boxen höchstens nur noch Rauschen kam als ich sie die Tage mal wieder nutzen wollte. Alle eingeleiteten Sofortmaßnahmen (Treiber reinstallieren, anderen PCIe-Slot und sowas) halfen ihr auch nicht mehr auf die Sprünge. Im PCIe 1x-Slot (ihre traditionelle Heimat) wurde sie zwar weiter von Windows erkannt, aber es kamen offensichtlich keine Signale an. Und nein, die Boxen/Headset funktionieren weiter einwandfrei wie ein Test an der integrierten Soundkarte zeigte. Es lag also definitiv an der X-Fi.

Die Neuanschaffung

Die neue im Gehäuse macht selbst ohne RGB schon was her.

Da 13 Jahre aber eine lange Zeit sind und ich selbstverständlich ein vorbildlicher Konsument bin, habe ich nach der erfolglosen Fehlersuche nicht lange gefackelt und mir Ersatz geordert. Es heißt zwar gerne, dass die neuen Karten (und Boxen) nicht mehr so gut sind wie die alten aber selbst, wenn es stimmt, bezweifle ich, dass ich es hören würde. So ein richtiger Audiophile bin ich einfach nicht. Insofern hat mich das jetzt nicht abgeschreckt. Und ja, die Wahl fiel erneut auf ein Bauteil von Creative. Wie gesagt: Bis auf das ein oder andere Treiberproblem über die Jahre immer nur sehr gute Erfahrungen mit den Karten gehabt.

Entsprechend läuft nun der Sound BlasterX AE-5 Plus* in meinem System. Hat mich 122,99€ gekostet, dafür kriegt man einen RGB-LED-Streifen mit der in der Schachtel – den ich nicht verbauen werde, sonst kommen die Katzen nur auf dumme Ideen :smile: . Tatsächlich ist der Unterschied zwischen der Plus und der normalen Variante für ~20€ weniger aber “nur” die Verfügbarkeit einer Dolby Digital Live / DTS-Kodierung. Gegen ein höherwertiges Modell wie die AE-7* oder gar AE-9 sprachen hingegen schlichtweg Preis (>80€ mehr) und Ausstattung (Steuerungseinheiten außerhalb des Rechners). Für Enthusiasten sicherlich super aber für meine Einsatzzwecke ist sicherlich schon die AE-5 Overkill.

Einbau und Inbetriebnahme waren technisch gesehen (siehe unten) kein Hexenwerk. Windows hat sie sofort erkannt, anschließend Creative Sound Blaster Command draufgehauen und nach einem Neustart (SBC meinte, die Karte wäre noch von etwas anderem in Benutzung) war sie einsatzbereit. Anschließend noch die Verkabelung angepasst, damit der Ton aus den richtigen Boxen kommt (warum kann das Layout zwischen den Karten nicht gleichbleiben?!), das RGB-Feature ausgeschaltet und mehr war es nicht. Der Lautsprechertest im SB Command verarscht mich zwar und lässt alle Töne aus der gleichen Box kommen aber die Kalibrierung sowie Windows zeigen deutlich an, dass alles richtig angeschlossen ist. Insofern tue ich das schlicht und einfach als Softwarefehler ab und genieße stattdessen einfach wieder meinen vollen Sound. Und bevor ihr fragt: Nein, ich höre ehrlich gesagt keinerlei Unterschied. Weder aus den Boxen noch aus dem Headset. Gut eingesetztes Geld quasi :wink: .

Die anderen Probleme

Die beiden Problemkinder. Meine beiden SATA-SSDs.

Ein neues Thema hat sich allerdings doch durch den Einbau der neuen Soundkarte aufgetan: Sie hat scheinbar die empfindliche Balance in meinem Gehäuse durcheinandergebracht. Es vibriert/brummt aktuell gerne. Muss also jetzt erstmal wieder die richtige Position auf dem Laminat finden, damit wieder alles perfekt im Lot ist. Ein sehr komisches Phänomen. Genauso wie die Länge meiner Neustarts. Herunterfahren geht zackig aber bei einem Neustart braucht das System mehrere Minuten bis zum Reset. Keine Ahnung was da im Hintergrund festhängt (in den Logs ist nichts zu sehen). Vermutlich würde eine Neuinstallation von Windows helfen (die letzte habe ich glaube ich zum Release von Windows 8.1 gemacht) aber ich bin halt einfach ein fauler Hund. Das lässt sich nicht leugnen. Da warte ich lieber bzw. mache was anderes während ich auf die Rückkehr des Systems warte statt mich mal einen Nachmittag hinzusetzen und es hinter mich zu bringen.

Noch nerviger ist allerdings das Verhalten meiner SATA-SSDs (eine davon die Boot-Platte), das auch beim Einbau der Soundkarte wieder aufgetreten ist. Beim Neustart hat sich irgendwie die Boot-Platte verschluckt. Soweit so okay. Kann ja mal passieren, dass bei einem Hardwaretausch die Bits sich erst wieder sortieren müssen. Aber was in so einer (Bluescreen-)Situation mittlerweile passiert ist, dass er beide SATA-SSDs dann komplett vergisst – nicht nur die Boot-Platte. Also sie werden nach dem Reset nicht einmal mehr vom UEFI erkannt. Auch ein Abklemmen des Rechners vom Strom hilft hier meist nicht weiter. Stattdessen muss ich das interne Stromkabel (hängen beide am selben) in eine andere Buchse des (modularen) Netzteils stecken. Erst dann funktionieren sie wieder ganz normal – auch über einen längeren Zeitraum. Und ja, ich kann zwischen beiden Ausgängen hin- und herwechseln. Ist also nicht so, als wäre am Netzteil was kaputt. Entsprechend habe ich absolut keine Ahnung was das soll. Ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Verlässlich reproduzieren konnte ich den Fehler bislang übrigens beim Einsatz des Energiesparmodus. Wenn Windows den starten will, dann geht das immer in die Hose und meine SSDs sind anschließend weg. Habe ihn deswegen entsprechend deaktiviert, zumal ich meinen Rechner eh komplett ausmache, wenn ich ihn nicht benutze.

Anfangs dachte ich, die Bootplatte hätte einen Schuss weg (deswegen liegt schon ewig Ersatz auf meinem Schreibtisch). Aber nein, laut S.M.A.R.T geht es ihr wunderbar und es sind wie geschrieben ja sogar zwei SSDs, die sich dann verabschieden. Offensichtlich, weil sie am selben Kabel hängen. Sehr komische Sache, die ich mir absolut nicht erklären kann (Netzteil ist 4 Jahre alt). Nicht wirklich lustig, aber es ist gerade während ich diese Zeilen schreibe und von Lysanda kurz abgelenkt wurde schon wieder passiert. Hilft wohl so langsam echt nichts mehr als zumindest mal Windows neu zu installieren und dann mal zu schauen ob das hilft. Aber ich hab‘ sowas von keinen Bock darauf… #FirstWorldProblems

Sicarius

So viele Boxen!

Falls ihr euch wundert, dass ihr aktuell so schlecht an Orthex SmartStore Classic-Aufbewahrungsboxen* rankommt… das könnte an uns liegen:

Ja, wir sind weiterhin fleißig am Aufräumen und haben die Boxen in ihren unterschiedlichen Größen (20 Varianten gibt es) echt als absoluten Allrounder zu schätzen gelernt. Aber nicht nur das Ende des Jahres 2022 ist in Sicht – wir sind tatsächlich auch bald mit dem Aufräumen durch. Entsprechend dann mehr dazu in einem der kommenden Montagseinträge. Ich wollte euch nur die beiden Fotos nicht vorenthalten :smile: .

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