Sicarius

Das Porträt

Nach der leichten Kost in den letzten vier Einträgen, gibt es heute mal wieder ein journalistisches Meisterwerk. Die sechste Einsendeaufgabe verlangte nach einem Porträt (maximal 5500 Anschläge). Zuerst wollte ich ein „warmes“ Porträt (= mit Vorort-Besuch) machen aber leider hatten mir sowohl Jörg Langer als auch Boris Schneider-Johne abgesagt. So musste ich „kalt“ schreiben, wie es so schön heißt. Sprich mit Hilfe von Archivmaterial „von einem Menschen mit Worten ein Bild zeichnen, gleichzeitig aber auch wichtige Informationen über diesen Menschen präsentieren“. Die Auswahl an Kandidaten war damit natürlich gewachsen und zuerst wollte ich mich Richard Garriott annehmen. Dieser hatte jedoch letztes Jahr die gesamte internationale Presse (auch Mainstream) durch sein Haus geführt und dementsprechend viele Berichte sind dabei entstanden. Da wollte ich selbstverständlich nicht auch noch einmal meinen Senf dazu geben. Deswegen habe ich mich für jemanden entschieden, der gar nicht so viel Aufleben um seine Person macht aber dennoch eine unerreichbar scheinende Größe in der Spielebranche darstellt:

Der unscheinbare Weltenerschaffer
(Jetzt bei GamersGlobal)

Er bezeichnet sich selbst als obsessiv, sammelt russischen Weltraumschrott und wird als einer der größten Game Designer aller Zeit gefeiert: William Ralph Wright Jr. Im September erscheint mit Spore das bislang ehrgeizigste Werk des 49-jährigen.

Korrekturleser war dieses Mal nicht nur meine Studienleiterin Fr. Hacks, sondern auch meine Studienkollegin Eva Werren, die gerade kurz vor ihrem Abschluss steht.

Um meinem Ego noch ordentlich Futter zu geben, hier jetzt noch ein paar Zitate aus dem Korrekturschreiben. Wer so viel Positives über mein Geschreibsel nicht erträgt, kann nun also aufhören zu lesen :).

[…] Dass Sie dieses Porträt, wie Sie in Ihren Anmerkungen schreiben, sozusagen kalt formuliert haben, merkt man dem Text wirklich nicht an. Hätten Sie darauf nicht hingewiesen, hätte ich geglaubt, dass Sie einer der Zuhörer gewesen sind. Und ich denke, dass ich gar nicht so leicht zu täuschen bin…[…]
[…]Mit harten Fakten (gut recherchiert!) zeichnen Sie die wohl entscheidenden Stationen von Wrights Lebensweg auf[…]
[…]Stilistisch sind Sie Wright gewiss auch sehr gut gerecht geworden, indem Sie eine farbige und temporeich vorwärts eilende Sprache gewählt haben. Was bleibt mir da noch groß zu sagen als: Kompliment für dieses Porträt – und: gäbe es Noten, dann ist dies ein glatter Einser.

Und nach diesem kleinen Egoboost entlasse ich euch ins Wochenende. Bis Montag!

PS: Der Eintrag ist so früh wegen der *zensiert* EarlyAccess-Phase von Age of Conan…9GB in weniger als drei Tagen mit diesem Drecks*zensiert* *zensiert*!

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2 Kommentare

Na das ist wohl die Woche der Einsen ! :) Glückwunsch von mir ! Ich lese es morgen, bin eben erst heimgekommen. Dann kommt mehr von mir dazu.

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