Sicarius

Schau doch mal wieder fern!

1001 Movies You Must See Before You Die gehört eigentlich zu dieser Sorte von Bücher, den Auflistungen, die man niemals kaufen sollte. Vor allem weil das Ding mittlerweile jährlich erscheint und es somit praktisch zwei Tage nach der Veröffentlichung schon wieder veraltet ist.

Wenn ich dann auch noch im Vorwort lese „Wie viele Musst-Man-Gesehen-haben-Filme erscheinen denn in einem Jahr? Wenn es ein sehr gutes Jahr ist vielleicht 5.“, wirkt das durchaus wie eine schlechte Satire. Schlimmer noch: Das untergräbt höchstwahrscheinlich sogar die Qualität des Werkes. Wenn man gezwungen ist jedes Jahr eine Neuauflage und damit auch zwingend ein paar neue Filme reinzubringen, wer kann da sicher sein, dass nicht dabei echte Klassiker rausfliegen, nur um Platz für den „hippen“ neuen Kram zu machen? Gehören The Artist, das Remake von Verblendung oder gar Brautalarm wirklich in so eine Liste? Naja, egal. Immerhin hat mich das Buch auf die Idee zum heutigen Thema gebracht: Die Top 10 meiner absoluten Lieblingsfilme „aller Zeiten“ mit Stand heute. Die Plätze 6-10 folgen allerings aus Zeitgründen erst am Montag, spätestens aber kommenden Donnerstag.

Promobild zu Gesprengte Ketten

      1.

Gesprengte Ketten(The Great Escape, 1963, John Sturges)

Der Film erzählt die wahre Geschichte der Flucht von 76 Insassen aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III im Jahre 1944, konzentriert sich aber in der Erzählung nur auf die zentrale Gruppe der Planer des Ausbruchs. Diese ist auch hochkarätig besetzt: Richard Attenborough, Charles Bronson, James Garner und noch ein Dutzend weiterer (damals) sehr bekannter Schauspieler sind mit dabei. Auch Steve McQueen spielt mit und ist, wie so oft, der absolute Star. Durch ihn und seinen Charakter wird das grundsätzlich sehr ernste Thema (es gibt wie in der Realität auch kein Happy End) lockerer und amüsanter und somit ist auch der Film zumindest bis zum 3. Akt nicht ganz so ernst wie es beispielsweise Stalag 17 10 Jahre davor war. So bleiben einem weniger die tragischen Momente und mehr die netten Abenteuer des Bunkerkönigs in Erinnerung.

2. Rain Man (1988, Barry Levinson)

Der Film dreht sich um den Autisten Raymond (Dustin Hoffman) und seinen Arschlochbruder Charlie (Tom Cruise), der auf das Erbe ihrer Eltern scharf ist. Blöd nur, dass sie es Raymond vermacht haben. Als kidnappt Charlie kurzerhand Raymond, begibt sich mit ihm auf eine Reise durch die USA und lernt dabei seinen Bruder zu lieben. Klingt auf dem Papier äußerst banal und verdammt schnulzig, wird aber durch die perfekte Besetzung eine emotionale Achterbahnfahrt bei der selbst mir kein Auge trocken bleibt (auch dank Hans Zimmers „Leaving Wallbrook/On The Road“). Dustin Hoffman hat definitiv nicht umsonst den Oskar für seine mitreißende und sehr intensive Darstellung von Raymond erhalten. Und dass Tom Cruise sehr gut Egomanen spielen kann, das ist ja weder was Neues noch was schlechtes :smile: .

3. Das Boot (1981, Wolfgang Petersen)

Auch dieser deutsche Kriegsfilm beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt von der letzten Feindfahrt des U-Boots U 96 aus der Sicht eines Kriegsberichterstatters der Propagandakompanie der Marine. Entstanden mit Hilfe einer originalgetreuen Nachbildung des Innenraums des U-Boots vom Typ VII C, vermittelt der Film wie kein anderer dem Zuschauer ein Gefühl dafür, was die U-Boot-Besatzungen in den fahrenden Särgen damals durchmachen mussten und zeigt gleichzeitig ein ungeschöntes Bild der Schrecken des Krieges mitsamt den Auswirkungen auf die Menschen an der Front. Die Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar gehört zum nervenaufreibendsten, was jemals auf einer Leinwand zu sehen war. Vermutlich deshalb auch einer der wenigen Filme zum zweiten Weltkrieg, bei dem selbst Amerikaner mit den Deutschen auf der Leinwand mitfiebern.

Promobild zu Armee der Finsternis4. Armee der Finsternis (Army of Darkness, 1992, Sam Raimi)

Bruce Campbell bzw. sein Charakter Ash, aber das kommt sowieso auf das Gleiche raus, landet am Ende von Tanz der Teufel II – Jetzt wird noch mehr getanzt (idiotischster Filmtitel ev4r) im Mittelalter. Dort erweckt er nun erneut die Toten zum Leben und wie immer muss er die Scheiße wieder ausbaden. Mit Horror hat das Ganze nun absolut nicht mehr viel zu tun im Gegensatz zu den Vorgängern. Es geht mehr in Richtung einer makabren und völlig surrealen Komödie, in der es ganz klar nur um Ash geht, den zum unfreiwilligen Helden aufgestiegenen Dorftrottel und seine coolen Sprüche. Eine Rolle, in der sich Bruce Campbell sichtlich wohl fühlt und verdammt viel Spaß hat. Hail to the king, baby!

5. M (1931, Fritz Lang)

Berlin wird vom Kindermörder Hans Beckert heimgesucht und versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Vor Paranoia zeigt sich jeder gegenseitig an und die Polizei ist im Dauereinsatz, was wiederrum den „normalen“ Kriminellen mächtig auf den Geist geht. Also beschließt die Unterwelt kurzerhand nach M zu suchen und Gerechtigkeit walten zu lassen. Teile des Streifens sind erneut inspiriert von realen Ereignissen (unter anderem vom Serienmörder Peter Kürten, dem Vampir von Düsseldorf) und es ist der erste Tonfilm des berühmten österreichischen Stummfilmregisseurs Fritz Lang (Metropolis, Dr. Mabuse, der Spieler). Das Interessante und auch Spannende am Werk ist zum einen die Darstellung des Charakters Beckert. Heutzutage würde so jemand vermutlich als absolutes und verabscheuungswürdiges Monster dargestellt. Doch Lang hat sich tatsächlich dazu entschieden ihn stattdessen als das zu zeigen, was er ist: eine krankhaften Impulsen ausgelieferte, infantile Gestalt, die zwar nicht unser Mitleid, aber auch keinen Lynchmob verdient. Womit wir zum zweiten Aspekt kommen: Langs Darstellung der damaligen Gesellschaftsstruktur inklusive bereits ziemlich deutlicher Kritik am Nationalsozialismus, der zu dieser Zeit erst so richtig im Kommen war.

Was übrigens erneut zeigt, dass die Leute damals gar nicht so treudoof waren, wie man es heute gerne darstellt. Selbst meine (verstorbene) Tante hat bereits Anfang der 30iger in einem Brief die aktuelle Entwicklung hinterfragt und war sich sicher, dass es in den nächsten Jahren unweigerlich zum Krieg kommen wird.

Jetzt wisst ihr also schon einmal die ersten fünf. War überraschenderweise gar nicht so schwer, wie ich erwartet hatte diese zusammenzustellen. Schon die erste Fassung enthielt „nur“ 30 Filme. Und so bitter es auch anfangs war ein Das Urteil von Nürnberg, Die Jagd auf Roter Oktober oder Derr Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs rauszuwerfen: Am Ende musste ich mir dann doch eingestehen, dass vieles davon zwar sehr gut ist, aber eben doch keinen so bleibenden Eindruck hinterlassen hat wie die obigen 5 beziehungsweise dann 10.

Man könnte an dieser Stelle natürlich anfangen und analysieren, warum es gerade diese 5/10 sind. Zumal ich mit einem Großteil davon quasi aufgewachsen bin (An Gesprengte Ketten und Armee der Finsternis ist Maverick schuld, Don Quichotte hat mir Das Boot und den Film auf Platz 6 nahe gebracht), somit unter Umständen unterbewusst irgendetwas mit ihnen verbinde und sie vielleicht nur deshalb so toll finde. Aber man kann es auch genauso gut lassen. Bis Montag!

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11 Kommentare

Soll ich hier schon wieder von wegen Nostalgie ankommen? Nein? Nagut, dann schreib ich die Filme halt nur auf meine Schau-Liste (sofern sie nicht eh schon draufstehen) und bin ruig :wink:

Ne, heb' dir die Nostalgie-Diskussion für die Plätze 6-10 auf. Da sind nämlich erst die wirklich obskuren Sachen dabei :smile: . Die fünf Filme da oben (ja, auch Army of Darkness) sind ja selbst aus Sicht von Kritikern keine schlechten Werke. Vor allem "M" ist absolut nicht zu unterschätzen was seine Bedeutung für die (damalige) deutsche Filmlandschaft angeht. Und weil er schon ein Tonfilm ist, kann man ihn auch heute noch ohne Probleme guggen :tongue: .

Abgesehen davon: Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du nicht zumindest mal Das Boot gesehen hast?!

Wonach bewerten die in dem Buch?
Nach Kinobesuchern? Gesamtverkauf von Kinoeinnahmen & Filmträgern? Kritiken?

Also Verblendung im Remake verstehe ich auch nicht, aber Brautalarm (auch wenn ich persönlich nichts von dem Film halte) soll für das Mini-Budget unerwartet erfolgreich gewesen sein. The Artist ist noch nachvollziehbar, da er in unserer Zeit funktioniert hat und auf mehrere Reize verzichtet. Also ein erwähnenswert guter Versuch, aber auch nicht meine Welt.

OT: Fandest du "die Rückkehr des Königs" wirklich so gut im Vergleich zu den Herr der Ringe Teilen? Klar, es ist ein schöner Abschluss und ansehnlicher Film. Sie haben den Film meiner Ansicht nach doch ziemlich zurecht gestutzt und nur in der CE sieht man noch einige Einstellungen, die wirklich auf dem Buch beruhen (Königskraut, Gespräch zwischen dem Truchsess und seinen Söhnen usw. usw.). Sowieso haben sie sich nur noch relativ lose am Buch orientiert, da sie von der Handlung zu viel ineinander übergegangen sind. "Die Gefährten" schnitt zu weit in "die zwei Türme", welcher wiederum zuviel in "die Rückkehr des Königs" schnitt. Die weiße Stadt, die in dem Buch Kapitel-weise beschrieben wird und deren einzigartige Bauweise, die der Grund für den "Sieg" ist, sowie die täglich ankommenden Menschen-Armeen gegen die Bedrohung durch Sauron werden mit keiner Silbe erwähnt. Außer Rohan kommt niemand.
Andererseits:Hätten sie nicht die Schlacht ausgeschmückt, hätten wir Frodo und Sam nur noch weitere 3 Stunden durch die Pampa stapfen sehen. :D

Hui, das ist mal ne interessante Auswahl. Richtig schön nostalgisch :) Ich hab davon nur "Rain Man" gesehen. Das Boot hab ich nur am Rande verfolgt…sollte ich wirklich mal nachholen.

Mich freuts aber doch irgendwie, hier jetzt nicht die standard-Blockbuster aus der Neuzeit zu lesen, wenngleich man da natürlich auch einiges finden könnte, das es wert wäre, in eine solche Liste zu kommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass bei alten Filmen iwie immer der Nostalgiebonus mit reinspielt und andererseits jüngere Werke erstmal altern müssen um zu Kult zu werden.

Ich hätte große Probleme, eine Top 10 aufzustellen, vor allem, weil ich entscheiden müsste zwischen den "unterhaltsamsten" und den "niveauvollsten" Filmen. oder halt zwei verschiedene Listen machen :)

So nebenbei: So richtig gut fand ich nur HdR 1… Teil 2 ging so und Teil 3 war unnötig gestreckt und zeitweise sogar langweilig.

Zum Ersten hätte ich auch tendiert, aber so richtig kann ich mich gar nicht entscheiden.

Im Nachhinein wäre es nämlich ein schönes Gedankenspiel, wenn sie es wie im Buch gehandhabt hätten: Dass man nur indirekt erfährt, wie die Gemeinschaft des Rings zerbrochen ist. Aragorn hört Boromirs Horn, kämpft sich zu ihm gegen einen Stapel Uruks und findet ihn dann mit drei Pfeilen im Körper halb tot, die Halblinge alle weg und mit den letzten Atemzügen erklärt er was passiert ist. Filmisch für das Publikum wahrscheinlich weniger spannend, aber mit Rückblicken sicherlich genial, wenn man VOR der Auflösung einen Cut zwischen dem Auffinden von Boromir und der Auflösung gemacht hätte. "Boromir? Oh nein!" – "Die Halblinge… sie haben sie… Frodo… der Ring…" *schwarzer Bildschirm* BOUNCE!

Ich seh schon: Wenn wir das nächste Mal bei Azz sind, spielen wir nicht, sondern nehmen seine Leinwand her und schauen Das Boot in der 5-Stunden-Fassung. Wäre ich absolut dafür :smile: .

Die Auswahl für das Buch "1001 Movies you must see before you die" wird federführend vom Filmkritiker Steven Jay Schneider und in Zusammenarbeit weiterer Persönlichkeiten getroffen soweit ich das verstehe. Da die einzelnen Filme von 66 verschiedenen Leuten (Schneider, Professoren, Lehrer, Festivalveranstalter, Filmhistoriker und so weiter — definitiv eine bunte Mischung) beschrieben werden, vermute ich, dass darunter viele sind, die auch beim Auswählen ein Wort mitgeredet haben. Laut Vorwort wurde wohl im ersten Anlauf eine Umfrage gemacht und geschaut wie oft welcher Film erwähnt wurde. Und dann wurde geschaut eine Balance zu finden mit ausländischen Filmen, Erscheinungsjahr (nicht 200 Stück auf 1980 und keine aus 1981) und auch die Akteure spielten wohl eine Rolle (Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor etc.).

Wg. HDR: Zuerst einmal geht mir die Diskussion Buch vs. Film etwas auf den Keks. Klar kann und sollte man darüber reden bzw. analyisieren warum diese und jene Entscheidung getroffen wurde und sich auch fragen, ob es anders nicht cooler gewesen wäre. Das macht ja ein Stück weit auch Spaß. Aber egal was die Vorlage ist: Ich persönlich will am Ende des Tages schlicht und ergreifend nur eines: Einen tollen Film, der halbwegs zu diesem Universum passt. Da ist es mir erst einmal ziemlich wurscht, ob der Hauptcharakter jetzt plötzlich ein schwarzes Alien vom Planeten Neptun ist oder jede Zeile 1:1 aus der Vorlage übernommen wird. Ich für meinen Teil kann beides separat genießen. Zumal es am Ende schlicht eine Interpretation bleibt, die dem Film in meinem Kopf sowieso niemals gerecht werden kann. Und mir gefällt Peter Jacksons Interpretation abseits von CGI-Legolas und Slapstick-Gimli äußerst gut (zumindest in der Extended Fassung — die Kinoschnitte kenne ich nicht).

Zur eigentlichen Frage: Das ist bei mir wie bei Star Wars: The Empire Strikes Back. Jeder behauptet es wäre der beste Teil der Reihe, aber für mich ist es abseits der Schlacht um Hoth (übertrieben gesagt) nur ein Schnarchfest. Und genauso empfinde ich auch HDR1. Ich muss mich vor allem zu Beginn durchaus ein wenig beherrschen nicht abzuschalten. Das ist für mich aber auch verständlich, schließlich geht es hier ja vor allem um Charakterbildung (genauso wie bei Star Wars). In Teil 3 bzw. dem dritten Akt der Geschichte nimmt die Sache hingegen angenehm Tempo auf und es geht endlich um was und das gefällt mir persönlich bei dieser Art von Film einfach besser. Ich bin da vermutlich etwas simpler gestrickt in der Hinsicht :smile: .

Das war auch kein Standard-Gegobbe von wegen: Buhuhu ich habe das Buch zuerst gelesen, jetzt ist der Film doof. Nein, es fehlen mir einfach viele Charakter-Bezüge zueinander (innerhalb von Gondor) oder logische Eckpfeiler (zB. Aragorn ist _kein_ gewöhnlicher Mensch), die auch in der CE nur am Rande angeschnitten werden. Und daraus resultieren störende Logikfehler, die mich trotz allen hübschen Szenen rausreißen, denn in dem Film geht es doch um Entscheidungen, Reisen und Freundschaft. Gemeint sind Logikfehler, die wirklich auffallen und nicht diese Pseudo-Aufreger, die jetzt jeder bei The Dark Knight Rises sieht (Link hatte ich im entsprechendenen Eintrag ja gegeben), von wegen: Warum fliegen sie nicht auf Adlern zum Berg? (http://youtu.be/1yqVD0swvWU) Beispiel-> Haldir kommt nach Helms Klamm, angeblich von Elrond geschickt…? Wenn wie im Film gesagt, die verschiedenen Elbenvölker nicht mehr kommunizieren, warum sollte Haldir dann auf Elrond hören? Warum überhaupt helfen die Elben den Menschen? Usw. Im Buch wächst Frodo über sich hinaus, kämpft stellenweise tapfer, lernt überhaupt erstmal kämpfen. Im Film bleibt er ein weinerliches Kind und die Schlußszene am Schicksalsberg ist auch bedenklich. Wenn ich den Ringträger am Ende sehe, dann weiß ich wieder, dass ich danach unbedingt Hooligans schauen muss. Ins Gesicht, Frodo, ins Gesicht.

"Das Imperium schlägt zurück" – war auch nicht mein Film und bei "Die Gefährten" tue ich mir bei der Bezeichnung als Bester der drei auch schwer. Aber wie du ja schreibst, ist die Charakterbildung da zentral wichtig. So gesehen mag ich Teil 1 als Personen-Epos, weswegen es bei mir wieder mit den anderen Teilen gleichauf rangiert. Bei SW5 sehe ich da solch etwas Markantes nicht. Herausragend ist da imo nur die Abschlussszene von Bespin, die ja auch nur den letzten Teil vorbereitet.

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