Sicarius

Christoph spielt #11: Resident Evil: Revelations

Am Montag waren wir im Wilden Westen. Da war es schön warm und sonnig (zumindest am Anfang des Spiels). Und auch heute verspricht es auf dem Papier ein angenehmer Ausflug zu werden, befinden wir uns doch auf einem Kreuzfahrtdampfer irgendwo im Mittelmeer. Einem Kreuzfahrtdampfer voller Monster und verwesender Leichen:

Christoph spielt #11: Resident Evil: Revelations


Warum ich am Anfang während meinen Erläuterungen zur Entwicklungsgeschichte nicht auch die Packung von Resident Evil: The Mercenaries 3D hochgehalten habe, weiß ich nicht. Das habe ich in dem Moment wohl einfach vergessen. Aber das ist auch das einzige, was mir zur Produktion des Videos einfällt. Der Rest war wie immer. Vielleicht noch so viel als kleines Hintergrunddetail: Bei Call of Juarez: Gunslinger habe ich wesentlich weniger Takes gebraucht, um die Einleitung aufzunehmen als bei Resident Evil: Revelations und das, obwohl beide ziemlich genau die gleiche Länge haben. Komisch.

Zum Spiel gibt es ehrlich gesagt genauso wenig zu sagen. Was PC-Ports angeht ist Capcom schon seit längerem eine sehr gute Anlaufstelle, nachdem sie ja anfangs richtig Mist gebaut hatten. Wir erinnern uns beispielsweise an die fehlenden Licht- und Schatteneffekte in der Releaseversion von Resident Evil 4. Aber die Zeiten sind schon länger vorbei. Devil May Cry 4 und Street Fighter IV sind meiner Meinung nach weiterhin die besten PC-Ports eines Konsolenspiels, die je veröffentlicht wurden.

Die Einschränkung

Natürlich: Mitunter passiert ihnen trotzdem immer noch ein Fehler wie aktuell auch bei Resident Evil: Revelations. Aber anders als früher, war der Patch pünktlich zum deutschen Release da. Entsprechend haben wir von den anfänglichen Schwierigkeiten mit der Tastatur/Maus-Steuerung gar nichts mitbekommen und stattdessen wieder einen erstklassigen Port auf Steam aktiviert. Und ja, man kann selbstverständlich weiterhin drüber streiten ob die schwarzen Balken oben und unten wirklich sein müssten bei einer 16:10 PC-Auflösung. Aber anders als gewisse Personen *hust* TotalBiscuit *hust*, stören die mich persönlich jetzt nicht. Mir ist es tatsächlich erst beim Schneiden des Videos aufgefallen.

Spielerisch hat mir, wie im Video erwähnt, bereits die 3DS-Version viel Spaß gemacht weil es sich mehr an Teil 4 orientiert und somit auch wieder mehr Survival Horror ist statt nur ständiges Geballere. Daran hat sich beim Port logischerweise jetzt nichts geändert. Im Gegenteil: Weil ich jetzt wesentlich mehr von der Spielwelt sehe und dank meiner geliebten Maus auch nicht ein ganzes Magazin für einen Gegner verschwende, macht es sogar noch mehr Laune. Wer also Fan der Resident Evil-Serie ist, speziell von Teil 4, der macht mit dem Kauf auf keinen Fall was falsch. Und wer Teil 5 mochte, der muss auch zuschlagen, weil Resident Evil: Revelations die Vorgeschichte erweitert :tongue: .

Bis Montag!

Die Details zur Folge

Thema: Resident Evil: Revelations

Länge: 01:14:55

Timestamps:
Einleitung (00:00:10)
Unboxing (00:08:52)
Beginn der Spielstunde (00:10:49)
Abschließendes Fazit (01:12:10)

Aufgezeichnet mit Logitech HD WebCam 510 (720p), Fraps 3.5.99 (30fps, Full Video, Stereo) und Adobe Soundbooth CS6
Format: F4V (H.264), 1920×1200, 30fps, 11,25MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio
Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CS6

Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners

Spieleinstellungen: 1920×1200 bei 60hz und deaktiviertem V-Sync

Frame Rate: Variable
Anti-aliasing: FXAA3HQ
Motion Blur: On
Shadow Quality: High
Texture Quality: Highest

Die Aufzeichnung mit Fraps hatte keinen Einfluss auf meine Framerate im Spiel.

Vorschau: Am Montag erscheint voraussichtlich die erste Ausgabe von Christoph zeigt, in der ich mich mit Receiver beschäftige — zumindest wenn GRID 2 nicht rechtzeitig vorher erscheint (heute ist bekanntlich Feiertag und verschickt wurde es gestern). Das würde ich nämlich dann vorziehen für Folge 12 von Christoph spielt, sollte die Performance mit FRAPS okay sein. Ist denke ich auch in eurem Sinne :smile: .

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Ein Kommentar

ja und, wie geht die Geschichte jetzt aus? wer stirbt? wird das Böse eliminiert? und wie sieht es überhaupt mit dem Bösen in den Helden selbst aus? diese moralischen Fragen können doch nicht so unbeantwortet stehen bleiben!

und musst du die Spielhülle so penetrant im Bild halten? wie wärs mit nem Rednerpult/Schreibtisch (Mahagoni oder so) wo du die Packung einfach hinstellen kannst, so dass sie einfach so im Bild bleibt? Dann noch ein Aufstellmikro, Hemd, Krawatte, Sacko und fertig ist der seriöseste aller Spielekritiker! oder noch besser: so wie bei den Wetterfröschen das Spiel im "Hintergrund" und du kommentierst den eigenes Spielen im Danebenstehen?

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