The Divison (Herstellerbild)

118 Stunden zeigt der Spielzeitzähler mittlerweile für The Division und ich muss sagen: Ich bin kurz davor das mit den letzten vier Schilden einfach sein zu lassen. So fehlen mir noch vier exotische Waffen, die einfach nicht droppen wollen und von den drei notwendigen High-End-Sets habe ich sogar noch kein einziges vollständig. Und obwohl es im Spiel theoretisch 5.335 Commedations-Punkte (Mini-Achievements) zu verdienen gibt, fehlen mir immer noch 600 bis zum Ziel von 3.000 für das Schild. Das einzige Schild, welches tatsächlich in Reichweite ist, ist das wofür ich den Survival-Modus mindestens fünf Stunden lang spielen muss.

Es macht sich halt doch sehr stark bemerkbar, dass ich zum einen keine richtige Gruppe zum Zocken habe, um z.B. die Missionsherausforderungen zu meistern („Schaffe Mission X in einer Gruppe auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ohne zu sterben“). Und zum anderen die Spielerzahl grundsätzlich nicht mehr ganz so hoch ist, um es zumindest mit „Randoms“ zu versuchen. So bleibt mir nur das Farmen der stupiden Sachen wie „töte 10.000 Gegner vom Typ X“ oder „schaffe X Missionen“ und das hört sich nicht nur langwierig an, es ist es logischerweise auch. Luxusprobleme – ich weiß :smile:
.
Und sonst?

Immerhin ist Mr. Subwoofer vergangenen Mittwoch erfolgreich und funktionsfähig aus Berlin zurückgekehrt. Trotz der guten Qualität des Teufel CAGE ist es definitiv sehr angenehm endlich mal wieder ohne Kopfhörer vorm Rechner sitzen und Musik hören zu können (aktuell das Album Simple Forms von The Naked and Famous). Den Karton mit dem Teufel den Subwoofer zurückgeschickt hat, werde ich mir dieses Mal logischerweise aufheben. Allerdings sichert sich Teufel erneut ab: Es liegt ein Zettel darin, der darauf hinweist, dass zwar der Außenkarton für mehrfachen Versand geeignet ist. Für die gespritzten (Styropor?)Ecken geben sie aber keinerlei Garantie. Sprich: Schick ich Subbi mit genau der Verpackung nochmal nach Berlin und er kommt wieder beschädigt an, wird DHL erneut behaupten, dass es nicht richtig verpackt wurde. Hoffen wir einfach, dass er dieses Mal wieder länger durchhält und es dann adäquaten und bezahlbaren Ersatz gibt.

Und wenn wir schon am munteren Labern sind: Der Freizeitraum im Keller ist prinzipiell fertig. Alle Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen und die Möbel und Fitnessgeräte stehen dort, wo sie hinsollen. Am Freitag haben wir auch das erste Mal dort unten trainiert (Fitnessstudio lief am 5.9. aus). Doch Details und Fotos gibt es erst in einem der kommenden Einträge. Aktuell sieht es noch etwas aus wie auf einem Schlachtfeld (überall Werkzeug), die Dekoration fehlt und eingeräumt ist ebenfalls noch nichts in die Schränke und Regale. Lysanda muss erst noch den Rauchgeruch endgültig aus den Möbeln der Nachbarn rausbekommen.

Und sonst noch?

Der alte Feuerungsmanager unserer Ölheizung.

In Sachen Tiefbau sind wir hingegen mittlerweile soweit, dass das Entwässerungsgesuch bei den Stadtwerken eingereicht werden konnte. Hat doch etwas länger gedauert vom Ingenieur die Unterlagen erstellen zu lassen (und dadurch ca. 400 Euro mehr gekostet) als erwartet aber dafür sollte es keine großen Probleme geben und wir in 2-3 Wochen die Freigabe haben. Danach kann es dann endlich losgehen – mit der zeitlichen Planung der Maßnahme. Ja, bis der Bagger kommt wird noch ein paar Wochen dauern. Muss ja alles koordiniert werden (Zuwasser darf anfangen) :smile: .

Netterweise hat uns jetzt die Ölheizung auch nochmal kurz vor ihrem Lebensende gut 120 Euro an ungeplanten Kosten verursacht. Keine Ahnung warum aber irgendwie scheinen Sachen, die man plant abzulösen, immer plötzlich kaputt zu gehen. Hatte ich in Bezug auf meine PC-Hardware schon häufiger beobachtet. Egal: Der Feuerungsmangager hatte den Geist aufgegeben. Er empfing zwar noch das Signal, dass er loslegen soll aber die Zündung kam nicht. Somit blieb der Brenner aus und die Heizung kalt. Vermutlich ist er schon länger hinüber aber dank der Solarheizung merken wir sowas logischerweise erst, wenn draußen nicht mehr genug Sonne ist, um das Wasser im Puffer warm zu machen. Das war nun quasi der Fall. Aber das Ersatzteil war zügig da und der Einbau kein großer Akt (drei Schrauben). Jetzt wird‘s wieder warm.

Lesestoff

Nachdem nun die erste DINA4-Seite in Word voll mit Text ist, kommen wir nun zum eigentlichen Thema des heutigen Eintrags: Ich lese weiter fleißig Bücher. Ja, der Fernseher bleibt im Hause Lysanda aktuell sehr häufig aus (noch 42 Folgen Sailor Moon und 1 Film). Stattdessen lesen wir viel. Zum einen, um unseren Snackkonsum am Abend zu reduzieren. Zum anderen aber auch einfach, weil unsere Regale voll sind. Und da ich sonst nichts zu erzählen habe (spiele ja nur The Division), belästige ich euch eben mit einem weiteren Bericht zu einem Buch von meinem Nachtschrank:

(Cover)

Hints & Tips for Videogame Pioneers (2016, Englisch) – Andrew Hewson ist einer der Pioniere auf dem britischen Spielemarkts und sogar Mitbegründer der ELSPA – von 1989 bis 2003 die britische Version der USK quasi. 1984 hat er mehr zufällig als tatsächlich geplant mit Hewson Consultants einen Spielepublisher eröffnet – mit großem Erfolg. Hewson schaffte es sich einen sehr guten Ruf zu erarbeiten und so die besten britischen Programmierer anzulocken, die über ihn ihre Spiele veröffentlicht haben wollten. Darunter Titel von denen ich bisher nie gehört hatte wie Uridium, Pilot, Technician Ted oder Exolon. Ja, irgendwie weiß ich über die Spieleindustrie der 80iger echt wenig…

Hewson Consultants existierte bis 1991 ihm eine große deutsche Ladenkette plötzlich einen Abnahmevertrag kündigte. Der dadurch entstandene Einnahmeneinbruch zwang ihn zur Insolvenz. Anschließend gründete er mit 21st Century Entertainment einen weiteren Spielepublisher, der sich neben der Neuvermarktung der Hewson-Consultants-Bibliothek voll und ganz auf Pinball-Spiele konzentrierte (Pinball Dreams, Pinball Illussions, etc.) und damit zumindest bis 1998 erfolgreich war, dann aber in finanzielle Schwierigkeiten gerit und anno 2000 endgültig geschlossen wurde. Nach einer längeren Pause hat er mittlerweile mit seinem Sohn Rob Huey Games gegründet und hilft erneut Indie-Titeln auf den Markt.

Der Inhalt

Der Titel des Buchs ist eine Anlehnung an Hints and Tips for the ZX Spectrum, Hewsons erstem Buch und der Entstehungsgrund für Hewson Consultants. Nach der Veröffentlichung schickten ihm Hobbyprogrammierer einfach ungefragt ihre Spiele und er sah das Potential darin. Im Buch selbst erwarten euch jedoch weniger Hinweise und Tipps für Videospielepioniere als vielmehr eine Autobiographie über Andrew Hewson und seine beiden Firmen. Beginnend mit einer umfangreichen Historie zu seinem Familienstammbaum berichtet er auf den knapp 250 Seiten über seine Anfänge, den damaligen Zustand der britischen Spieleindustrie und reflektiert über die Entscheidungen, die er getroffen hat. Dazu gibt es viele Hintergrundinformationen über die Entstehung der zahlreichen Spiele, die seine Firmen über die Jahre veröffentlicht hat. Dazwischen kommen immer mal wieder die Entwickler selbst zu Wort und dürfen ihre Sicht der Dinge darlegen. Das hilft den logischerweise etwas einseitigen Blickwinkel etwas zu vergrößern. Zumal – und das rechne ich Andrew Hewson stark an – darüber auch kritische Aussagen über ihn und seine Arbeit ins Buch kommen.

Leider flacht der Detailgrad mit zunehmender Seitenzahl stark ab. So wird die Zeit von 1991 bis 2000 auf nur 40 Seiten abgehandelt – sehr viele davon gefüllt mit O-Tönen von DICE (ja, das Battelfield-Studio), den Machern von Pinball Dreams. Und selbst davor merkt man Hewson an, dass er entweder nichts mehr zu erzählen hat oder will. Vermutlich eher letzteres, da man im Intro erfährt, dass ihn sein Sohn faktisch dazu zwingen musste das Buch zu schreiben. Er gibt offen zu, dass er eigentlich keine Lust dazu hatte und sich mehr gequält hat als mit Freude seine Lebensgeschichte nieder zu schreiben. Das ist äußerst schade und natürlich leidet die Qualität des Werks darunter merklich. Ich bin mir sicher, dass noch mindestens 50, wenn nicht sogar 100 Seiten mit interessanten Fakten hätten gefüllt werden können. So fliegt man über die Jahre und die Spiele nur so drüber und die nicht weniger spannende Zeit Ende der 80iger (u.a. Nintendos Einschlag auf dem britischen Markt) kommt nicht richtig zur Geltung.

Beim Christoph meint: Von mir gibt es magere 2 von 5 Sics. Trotz des irreführenden Titels ist das Buch prinzipiell sehr interessant und man erfährt theoretisch einiges über die Entstehung des britischen Spielemarkts und den ersten Blockbustern. Es leidet aber einfach zu stark darunter, dass der Autor keinen Bock hatte wirklich seine Geschichte zu erzählen. Das führt nicht nur dazu, dass ich selbst als Leser schon nach dem Vorwort keinen Bock mehr habe. Warum soll ich schließlich einem Autor meine wertvolle Zeit schenken, der selbst zugibt einfach nur was hingeklatscht zu haben? Viel schlimmer ist aber wie gesagt, dass dadurch nach den ersten Kapiteln die Jahre nur so verfliegen und viele spannende Details, die so jemand liefern könnte, der tatsächlich live dabei war gefühlt nicht zur Sprache kommen. Und so super es auch ist die Entwicklersicht zu erfahren: Sehr böse ausgedrückt sind diese Textboxen nur dazu da den Umfang des Buchs zu erweitern. Und dann hätte ich mir zudem den ein oder anderen Screenshot zu den besprochenen Titeln gewünscht. Nach dem Lesen blieb ich entsprechend enttäuscht zurück. Zumal das Werk definitiv sehr viel Potential gezeigt hat. Es ist grundsätzlich gut strukturiert, Hewson hat eine gute Schreibe und es gibt die Lichtblicke hier und da, wo er viel und leidenschaftlich erzählt. Es bringt aber nichts, wenn am Ende des Tages dann doch die Hälfte des Inhalts fehlt. Somit bleibt mir als Empfehlung nur: Wenn man es für wenig Geld in der Ramschkiste findet, kann man es mitnehmen. Eine absolute Leseempfehlung ist es aber nicht. Wer sich hingegen ernsthaft für die Thematik interessiert ist mit Werken wie Britsoft: An Oral History oder A Gremlin in the Works wesentlich besser bedient.

Eine der kaputten Ecken

Mein Subwoofer ist immer noch auf Urlaub in Berlin (seit fünf Wochen). Das liegt zum einen daran, dass Teufel fast drei Wochen von Wareneingang bis zur ersten Begutachtung gebraucht hat. Zum anderen aber erneut an DHL. Ja, sie haben es wieder geschafft den Subwoofer beim Transport äußerlich zu beschädigen. Dabei habe ich ihn aus meiner Sicht dieses Mal so viel ausgepolstert wie möglich. Das Ergebnis der Nachforschungen von DHL, die auch fast zwei Wochen verschlungen haben, war vorhersehbar: Ja, der Karton ist auf dem Weg beschädigt worden. DHL ist aber nicht schuld. Ich bin schuld, weil der Subwoofer aus ihrer Sicht nicht „so verpackt wurde, dass eine
Beschädigung beim Transport ausgeschlossen ist“. Die haben doch einen absoluten Knall. Teufel kann hier logischerweise nichts machen und verweist erneut auf ihre Anleitung wie der Subwoofer zu verpacken wäre. Vielleicht sollten sie ein Geschäftsmodell daraus machen und diese Verpackungen verkaufen, die sie da als Voraussetzung verlangen. Ich hab‘ so eine auf jeden Fall nicht griffbereit. Merke: Manchmal macht es doch Sinn den leeren Originalkarton im Speicher/Keller zu lagern.

Naja, es ist wie es ist. Beim letzten Mal hatte es schon ein paar Ecken erwischt, jetzt halt noch ein paar mehr. Das nächste Mal dürften keine Ecken mehr übrig sein, welche DHL beschädigen kann. Die Funktion des Subwoofers ist dadurch zum Glück nicht beeinträchtig und jetzt hängt er in der Reparaturwarteschlange fest. Kaputt sind sowohl die Vorstufen- als auch die Endstufenplatine. Materialkosten: 6 Euro (netto); Arbeitszeit 2,5 Stunden; Kostenvoranschlag: 139 Euro (brutto). Ja, mehr als erwartet (der Transistortausch waren nur 80 Euro) aber wie erwähnt ist ein neues 5.1-System ebenfalls nicht gerade billig und angeblich die Qualität nicht so gut wie die des Concept E Magnum. Also habe ich den Kostenvoranschlag unterschrieben und warte nun auf die Rückkehr des kleinen silbernen Kastens. Und da mir mein altes Corsair-Headset dann doch aufgrund der häufigen Nutzung extrem auf den Sack gegangen ist, habe ich es am 22.08.2019 nach etwas Recherche durch etwas Neues ersetzt.

Der Nachfolger

Das Teufel CAGE

Meine Wahl fiel am Ende auf das Teufel CAGE. Das erste Gaming-Headset, das von den Berlinern entwickelt wurde. Und da die Jungs grundsätzlich Ahnung von Sound haben sowie das Headset heruntergesetzt und gerade die Rabattaktion zum Jubiläum war, habe ich für 127,49 Euro zugeschlagen. Zum Verfassungszeitpunkt kostet es zwar auch nur 129,99 Euro aber so ist es halt mit PC-Hardware: Es gibt einfach keinen richtigen Kaufzeitpunkt.

Im Karton enthalten ist logischerweise das Headset, ein Mikrofon, ein 3m (!) langes USB-Kabel und ein 1,3m langes Kabel mit 3,5mm Klingensteckern. Ja, das Headset hat eine integrierte 7.1-Soundkarte (was mir wichtig war, weil ich nicht dauernd unter den Tisch kriechen wollte), kann aber auch direkt an die integrierte Soundkarte von PC oder Konsole angeschlossen werden. Sehr cool. Noch cooler ist, dass ihr es in einem Parallelbetrieb mit einem Smartphone laufen lassen könnt. Sprich ihr steckt das Headset über das USB-Kabel an euer Entertainmentgerät und steckt gleichzeitig die Klinge in euer Handy. So könnt ihr „gamen“ und seid trotzdem telefonisch erreichbar oder nutzt das Smartphone als MP3-Player. Das Mikrofon ist hingegen abnehmbar und kann sowohl rechts als auch links angesteckt werden. Braucht einem also nicht ständig vor dem Gesicht rumzuhängen, wenn man es nicht benötigt. Kann dafür aber nicht hochgeklappt werden. Entweder dran oder nicht dran ist die Devise und absolut okay für mich.

Look and Feel

Ich bin freilich nicht der absolute Gaming-Headset-Experte. Aber im Vergleich zum Corsair Vengeance 1500 v2, ist das Teufel CAGE wesentlich kompakter gestaltet und wirkt…ich würde es industriell nennen. Es ist grundsätzlich hochwertig verarbeitet und fühlt sich angenehm an Kopf und Ohren an. Die Polster der Ohrmuscheln lassen sich aber nicht abnehmen und auswechseln. Die im Betrieb rot leuchtenden „T“ an den Seiten dominieren ganz klar das Gesamtbild (und sind leider nicht abschaltbar). Die Ohrmuscheln sind an Scharnieren befestigt, die es erlauben diese komplett in die Kopfhalterung einzuklappen. Dadurch reduziert sich nicht nur der Platzverbrauch bei der Lagerung, sondern macht zudem das Headset für wesentlich mehr Kopftypen angenehm tragbar. Für Lysanda sind die Hörer zwar viel zu groß aber der Tragekomfort ist definitiv um Welten besser als beim Corsair. Der Druck des Kopfbands ist auch bei längeren Sessions zwar spürbar aber nicht unangenehm (das Headset wiegt 320g). Und die Ohrmuscheln machen ebenfalls zwar etwas die Ohren warm, es lässt sich jedoch absolut aushalten und somit absolut kein Vergleich zum Corsair.

Aufgrund der Möglichkeit das Headset mit zwei verschiedenen Kabeln anzuschließen, sind die Bedienelemente logischerweise am Headset selbst und nicht am Kabel befestigt. Alle Knöpfe haben eine vorbildliche Haptik und man kann sie tatsächlich nicht verwechseln. Der Stummschalter am Mikrofon wird z.B. reingedrückt, während der Knopf zum Auswählen der Verbindung (USB oder Klinke) ist hingegen zum Schieben und Einrasten. Daneben gibt es noch einen (Gummi-)Knopf zum Annehmen von Anrufen und eine Lautstärkerolle (sehr rau und mit angenehm viel Widerstand). Je nach Modus können die Knöpfe andere Funktionen haben (z.B. zweimal den Headset-Knopf drücken, um die Musik zu starten), frei konfigurierbar sind sie aber leider nicht.

Die Software

Sogar die Abtastrate lässt sich verändern.

Grundsätzlich funktioniert das Teufel CAGE einfach, wenn ihr es ansteckt. Aber wie immer könnt ihr damit nicht das volle Potential entfalten. Dafür braucht ihr die offizielle Software und ich muss erneut sagen: Da liegen nicht nur Welten, sondern ganze Universen zwischen dem Angebot von Teufel und dem von Corsair. Konnte ich bei Corsair gerade noch ein bisschen mit dem Equalizer rummachen und zwischen simulierten 5.1- und 7.1-Sound wechseln, bietet Teufel eine Fülle von Optionen. Darunter Details wie für jedes Ohr unterschiedliche Lautstärken und Zusatzfunktionen wie der simulierte Surroundsound oder den dynamischen Bass an die eigenen Wünsche anzupassen – und zwar sowohl für die Ausgabe als auch die Aufnahme. Gut, es gibt Funktionen, die sind so nutzlos wie ein Kropf. Zum Beispiel die „Xear Magic Voice“, welches eure Stimme auf Wunsch verändert. Aber gut: Irgendeiner wird sich freuen.

Richtig genial finde ich, da mein Computer bekanntlich rechts unter dem Tisch steht, dass sich die Stereokanäle vertauschen lassen. Somit muss das Kabel nicht über meinen Schoss laufen. Die Funktion hängt mit dem Mikrofon zusammen, da alle Buttons und Anschlüsse nur an einer Ohrmuschel vorhanden sind. Das Mikrofon lässt sich somit nur vorne oder hinten an dieser Muschel befestigen. In der Software habt ihr nun die Möglichkeit zu sagen, ob das Mikrofon rechts oder links ist und entsprechend tauscht er dann die Kanäle von links nach rechts und umgekehrt. Und nein: Dazu müsst ihr nicht zwingend das Mikrofon gesteckt haben. Das ist einfach nur ein Button in der Software.

Fazit

Jetzt aber genug vom Drumherum. Ja, es ist angenehm zu tragen. Ja, es hat viele sinnvolle (und ein paar für mich nutzlose) Features. Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang. Blöd nur, dass ich absolut kein Audiophile bin. So kann ich mit Angaben wie „40-mm-Mylar-Töner“ und „Nennimpedanz 32 Ohm“ absolut nichts anfangen. Fakt ist: Die integrierte Soundkarte ist 7.1-fähig und ich kann mich absolut nicht beschweren. Im ersten Moment hörten sich z.B. die Waffen in The Division zwar im Vergleich zum Corsair-Headset etwas anders an. Aber das ist jetzt erst einmal nichts Schlechtes. Die Punkte aus diversen Tests, dass der Bass etwas schwach auf der Brust wäre und der Sound „linear“ klingen würde kann ich aufgrund meiner mangelnden Erfahrung weder bestätigen noch belegen. Der Sound bei meinem Standardtest, Iron Maidens „Ghost Of The Navigator“ (vom Album Brave New World), war wie erwartet und in den bisher gezockten Titeln habe ich keine signifikanten Unterschiede (sowohl positiv als auch negativ) bemerkt. Das heißt entweder, dass ich stocktaub bin oder Teufel grundsätzlich zumindest für Laien wie mich etwas Anständiges abgeliefert hat.

Insofern ist mein abschließendes Fazit: Anders als beim Corsair habe ich den Kauf des Teufel CAGE absolut nicht bereut. Es handelt sich hier um ein hochwertig verarbeitetes Headset mit einem angenehmen Tragekomfort, einem großen Funktionsumfang (den ich nur im Ansatz nutze) und einen für meine Ohren guten Klang. Mir fällt nach zwei Wochen intensiver Nutzung auch sonst weiter nichts Negatives ein. Ich dachte zwar, ich hätte einen Punkt aber der hatte sich nach etwas Recherche erledigt (war ein Fall von PEBCAK). Von mir gibt es somit eine klare Kaufempfehlung.

Sicarius

Die lange Division

95 Stunden zeigt aktuell der Spielzeitzähler in UPlay an – und ein Ende ist zwar geplant aber noch nicht in Sicht. Ich will unbedingt noch die letzten vier von zwölf Abzeichen (Phoenix [Spiele intensiv den Survival-Modus), Talon [Sammele tonnenweise Achievements], Prime [Sammle sehr schwer zu bekommende Klamottensets] und Marshal [Sammle alle exotischen Gegenstände]) bekommen, bevor ich mal in The Division 2 reinschaue (gibt ein paar optische Boni dafür). Und ja, das habe ich mir tatsächlich mittlerweile geholt nachdem ich so unerwartet viel Zeit mit dem Vorgänger verbracht habe und noch verbringen werde.

Es wird aber trotzdem so langsam mal Zeit, dass ich euch detaillierter über The Division berichte. Angerissen hatte ich es zwar an dieser Stelle schon einmal aber ich denke nach mehr als der dreifachen Spielzeit wird es definitiv mal Zeit genauer auf die positiven wie negativen Qualitäten des doch nicht mehr ganz so taufrischen Loot-Shooters von Ubisoft einzugehen.

Gleich vorweg: Die folgenden Aussagen gelten für die Version 1.8.3 (die vermutlich finale Version des Spiels, da der schon am 23.8.2018 veröffentlicht wurde) zusammen mit dem Season Pass. Ohne die im Season Pass enthaltenen DLCs fehlt euch speziell der Zugriff auf die Spielmodi „Untergrund“, „Survival“ und „Last Stand“.

(Cover)

The Division (2016; PC, PS4, XONE) – Das schwedische Studio Massive Entertainment ist schon 22 Jahre am Start, hat in der Zeit aber tatsächlich „nur“ vier Spiele entwickelt: Die beiden gelungen Ground Control-Titel, der geistige Nachfolger dazu namens World in Conflict (der mit der Atombombe) – alles Echtzeitstrategiespiele – und jetzt eben die Third-Person-Mehrspieler-Loot-Cover-Shooter The Division 1 & 2. Ein harter Schnitt für die Entwickler könnte man sagen, der sich aber für Ubisoft massiv (haha, Wortspiel!) ausgezahlt hat: The Division wurde in den ersten 24 Stunden mehr verkauft als jeder andere Ubisoft-Titel zuvor. Am Ende standen allein in der ersten Woche 330 Millionen US-Dollar auf der Habenseite. Aber bekanntlich ist nicht alles, was sich wie geschnitten Brot verkauft auch wirklich gut. Wie schaut es also mit The Division aus? Spoiler: Sehr gut. Aber fangen wir wie immer von vorne an:

Eine Epidemie

Wir schreiben Black Friday anno 2015. Wie immer sind alle in einem totalen Kaufrausch und stürmen überall in den USA die Läden, um ihre hart verdienten Dollar loszuwerden. Doch auch wenn es wohl nur ein Gerücht ist, dass auf jeder Dollar-Note Drogenspuren zu finden sind: In diesem Fall waren tatsächlich einige Noten zwar nicht mit Drogen aber dafür mit den Pocken „infiziert“. Ihr wisst schon: Die Krankheit, die seit 1980 als ausgerottet gilt und von der es nur noch in ein paar Hochsicherheitslaboren Proben gibt. Aber nur die Pocken wäre natürlich langweilig. Die haben wir einmal besiegt, die würden wir nochmal besiegen. Nein, der Schuldige (über den ihr im Laufe des Spiels mehr erfahrt) hat sie vorher genetisch verändert und mit den Eigenschaften der schlimmsten Krankheiten der Menschheit versehen – das Grüne Gift war geboren.

The Division (Herstellerbild)

Eine Epidemie bricht aus und Manhattan wird unter Quarantäne gestellt. Die Regierung schmeißt alles drauf, was sie hat inkl. geheimen Schläfern aus der Zivilpopulation. Das sind speziell ausgebildete Personen, die normalerweise ihr 08/15-Leben leben und nur in absoluten Notfällen aktiviert werden. Leider stellt sich heraus, dass unter der ersten Agentenwelle Personen sind die…nun, nicht so sehr an die Fähigkeiten des oberen Managements glauben und die Sache lieber in ihre eigenen Hände nimmt. Die Lage gerät entsprechend vollendens außer Kontrolle während mehrere Gruppen um die Vorherrschaft in Manhattan kämpfen (mit jeweils anderen Ansichten wie man die Lage in den Griff bekommt). Dazwischen die noch in der Stadt verbliebene Zivilpopulation, die nicht gerade pfleglich behandelt wird sowie die Regierungstruppen, die nur hilflos dabei zusehen können. Das geht sogar soweit, dass das Zentrum der Insel zur sogenannten „Dark Zone“ deklariert wurde. Der Wilde Westen quasi in dem jeder auf sich alleine gestellt ist (und damit die PVP-Zone des Spiels) aber auch die größten Belohnungen warten. Die letzte Hoffnung sind die Agenten der zweiten Welle. Und ihr seid einer dieser Agenten, die nun versuchen nicht nur Ordnung in die Stadt zu bringen, sondern außerdem dabei helfen sollen ein Gegenmittel für den Virus zu finden. Eine absolute Mammutaufgabe, die ihr wie es sich für einen Mehrspielertitel gehört mit bis zu drei Mitspielern meistern könnt.

Der Erzähltrick

Erzählt wird die Geschichte zum einen durch die gut inszenierten Hauptmissionen in denen ihr gegen die verschiedenen Gruppierungen in der Stadt antretet und z.B. die Cleaner daran hindert einen Öltank über einem Haufen Zivilisten in Brand zu setzen (ja, von allen Gruppen verabscheue ich die Cleaner definitiv am meisten) oder auf Time Square den Strom wiederherstellt. Durch die Dialoge sowie den dazugehörigen Zwischensequenzen am Ende erfahrt ihr immer ein bisschen mehr über das, was hier passiert ist. Zusätzlich helfen die zahlreichen Collectibles (allein 168 Telefon mit Sprachnachrichten) darunter speziell die sogenannten Echos. Das sind Momentaufnahmen aus diversen Quellen wie z.B. Überwachungskameras, die ihr in der Stadt verteilt findet und kurze Szenen aus der ersten Zeit nach dem Ausbruch der Epidemie zeigen. Sehr coole Sache, muss ich sagen.

The Division (Herstellerbild)

Um euch trotz einer technisch gesehen persistenten Welt doch das Gefühl zu geben tatsächlich voran zu kommen, greifen die Entwickler auf ein zentrales Mittel zurück: Die „Base of Operations“. Nachdem ihr Manhattan erreicht und das Tutorial hinter euch gebracht habt, schlagt ihr im alten Postzentrum der Stadt auf. Es ist stark mitgenommen, überall liegt Müll rum, auf der Krankenstation siechen die Kranken vor sich hin und selbst einfache Annehmlichkeiten fehlen. Sprich die Situation ist angespannt und verzweifelt. Der Trick ist nun, dass ihr Verlauf des Spiels diese Basis wiederherrichtet. Dazu teilen sich bis zum Erreichen des Endgames sowohl die abwechslungsreichen Haupt- als auch die sich sehr schnell wiederholenden Nebenmissionen in drei thematische Bereiche auf: Medizin, Sicherheit und Technik. Das hat nicht nur inhaltliche Auswirkungen (bei Technik geht es z.B. darum die Stromzufuhr für die Basis wiederherzustellen): Je mehr Missionen ihr erledigt, desto mehr „Bauteile“ sammelt ihr für den jeweiligen Bereiche und desto mehr Sachen könnt ihr dort freischalten. Im Ergebnis wird die Basis immer lebendiger und gibt dem Spieler das Gefühl, dass sich durch seine Taten tatsächlich etwas ändert. Außerdem schaltet ihr zusätzliche Skills und Talente für euren Agenten frei – eine Win-Win-Situation quasi.

Übrigens: Die Spielwelt ist vollständig instanziert. Abseits der Schutzräume (wie z.B. der Base of Operations) und der Dark Zone, seid ihr ganz allein in eurer Gruppe in der Spielwelt unterwegs. Ihr werdet hier auf keinen einzigen anderen Spieler treffen. Mag auf den ersten Blick komisch sein, verstärkt aber das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und des Alleinseins noch weiter, das die winterliche und mit Müll und Wracks übersäte Landschaft sowieso schon erzeugt.

Das Gameplay

The Division ist wie oben erwähnt im Kern ein 08/15-Third-Person-Cover-Shooter. Euer Agent kann drei Waffen gleichzeitig tragen (zwei Hauptwaffen sowie eine Faustfeuerwaffe), kann zahlreiche Arten von Granaten werfen und hat Zugriff auf drei Skills. Zur Verfügung stehen diverse Waffengattungen von Pistolen über SMGs bis hin zu leichten Maschinengewehren alle mit ihren Vor- und Nachteilen. Skills umfassen hingegen solche hübschen Sachen wie ein automatisches Geschütz oder die Fähigkeit sich und andere zu heilen. Ihr könnt euch quasi euren Charakter so zusammenbauen, wie ihr gerne spielt. Wobei es natürlich wie in jedem Rollenspiel immer optimale Builds für bestimmte Situationen gibt. Vor allem seit der Einführung der Rüstungsset, die durch die entsprechenden Boni ganz genau beschreiben für welche Art von Spieler sie gedacht sind. So macht es wenig Sinn als Heiler mit einem Jägerset rumzulaufen, dass Boni auf Kopftreffer gibt.

The Division (Herstellerbild)

Zusätzlich hat jeder Gegenstand unterschiedliche Werte, wie es sich für einen Looter gehört (egal ob Rollenspiel oder Shooter). Sprich eure Haupttätigkeit ist es Sachen zu sammeln und zu vergleichen, ob sie für euch besser oder schlechter sind als das, was ihr schon anhabt. Das macht sich tatsächlich auch im Spielverlauf stark bemerkbar. Jedes substantielle Upgrade und/oder jede Änderung des Fokus (z.B. vom Tank zum Heiler) führt dazu, dass ihr bestimmte Situationen leichter oder schwerer auflösen könnt. Und mit „Situationen“ ist in 99% der Fälle gemeint, dass ihr alle Feinde abschießen müsst. Es ist schließlich immer noch ein Shooter. Hier wird nicht geredet, sondern aus der Deckung geschossen bis das Magazin leer ist. Dabei agiert die KI überraschend intelligent (inkl. fiesen Flankierungsmanövern) und bildet eine gute Herausforderung – auch, weil ihr selbst voll ausgestattet nur sehr wenig aushaltet.

Natürlich gehört zu dem ganzen Looten ein umfangreiches Crafting-System dazu mit der Möglichkeit sich selbst Sachen zu basteln, Boni von Gegenständen zu verändern oder sie grundsätzlich zu verbessern. Hier hat Massive jedoch ziemlich geschlampt, denn Blueprints gibt es im End game so gut wie gar keine mehr. Entsprechend fällt das „Selbst ist der Mann“ komplett weg und man ist nur noch damit beschäftigt Bosse zu farmen, um von ihnen die gesuchten exotischen Waffen und geheimen Rüstungssets zu sammeln. Ja, die Auswahl ist im Endgame definitiv wesentlich beschränkter als auf dem Weg auf Level 30.

Das Endgame

Spätestens wenn ihr die Geschichte abgeschlossen habt, geht es in die Dark Zone. Hier ist auf Knopfdruck jeder Freiwild und auch die KI-Gegner sind ein gutes Stück stärker als draußen. Der Witz: Alle Gegenstände, die ihr in der Dark Zone findet, sind erst einmal konterminiert. Ihr könnt sie also nicht einfach durch den nächsten Checkpoint nach draußen tragen. Stattdessen müsst ihr an speziell definierten Plätzen einen Hubschrauber rufen und eure Sachen dranhängen. Das Problem an der Sache: Das Abtransportieren dauert 2 1/2 Minuten und in der Zeit kommt nicht nur die KI angestürmt – andere Spieler sehen, dass hier jemand was macht und könnten auf die Idee kommen das Seil durchzuschneiden. Spannung pur quasi.

The Division (Herstellerbild)

Neben der Dark Zone gibt es für Nicht-DLC-Besitzer in Sachen PVE noch eine Handvoll anspruchsvoller Raids (z.B. einen von den Cleaner umgebauten Feuerwehrwagen zerstören), die Solo faktisch nicht zu schaffen sind sowie einen Horde-Modus in dem ihr gegen immer stärker werdende Gegnerwellen bestehen müsst. Für PVP muss ein Skirmish-Modus herhalten – Team-Deathmatch quasi. Mit dem DLC „Untergrund“ wird hingegen die (stillgelegte) U-Bahn geöffnet. Allein oder in der Gruppe arbeitet ihr euch hier durch teils mehrphasige Operationen mit dem Ziel…nun Erfahrungspunkte und Gegenstände zu sammeln. Ganz nett aber wenig Geschichte dahinter und sehr dunkel (weil unter der Erde).

Der DLC „Survival“ ist hingegen definitiv was anderes. Und zwar stürzt ihr hier auf dem Weg in die Dark Zone während eines Schneesturms ab und infiziert euch. Nun habt ihr eine Stunde Zeit, um in die Dark Zone vorzudringen und von dort evakuiert zu werden. Doch um dahin zu kommen müsst ihr einen Virusfilter und eine Signalpistole bauen und das Antidode einsammeln. Dazu müsst ihr wiederrum Crafting-Gegenstände sammeln, die in der Spielwelt verteilt sind. Dank des Schneesturms ist es allerdings saumässig kalt und ihr erfriert, wenn ihr zu lange draußen bleibt. Und dann nehmen euch die Entwickler auch noch so Sachen wie die Minimap oder den Navigationspfeil weg. Pfui! Aber ja: Der Survival-Modus macht aus The Division ein komplett neues Spiel. Ein Wunder, dass es Ubisoft nicht als solches verkauft hat. Vom letzten DLC „Last Stand“ kann man das hingegen nicht behaupten. Dabei handelt es sich wieder um einen PVP-Modus in dem ihr als Team Checkpoints einnehmen und halten müsst, um Punkte zu sammeln. Battlefield & Co. lassen grüßen.

Soziales Engagement?

Bis Level 30 habe ich das Spiel fast vollständig alleine gezockt. Das Matchmaking ist zwar extrem simpel und es können sogar Leute zu euch stoßen, während ihr bereits mitten in der Mission seid. Aber da das Spiel eben schon drei Jahre alt ist und sogar schon der Nachfolger am Laufen ist, sind in den unteren Levelregionen nicht mehr wirklich viele Leute unterwegs. Es ist aber tatsächlich theoretisch alles alleine schaffbar mit Ausnahme der Raids, in denen ihr aufgrund der Missionsziele gezwungen werdet mindestens zu zweit zu sein. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sowohl für die Spielwelt an sich (levelbasierte Zonierung bzw. im Endgame Tier 1 bis 5) als auch die Missionen (von Normal bis Heroisch) und nur wenigen Konsequenzen für den eigenen Tod – meist wird man einfach am letzten Checkpoint wiederbelebt -, könnt ihr euch eure Herausforderung gut selbst zusammenstellen.

Natürlich belohnt euch das Spiel dafür, wenn ihr den höchsten Schwierigkeitsgrad wählt. Nur da gibt es die besten Gegenstände, die meisten Erfahrungspunkte, etc. Entsprechend kommt man im Endgame bei vielen Sachen dann doch nicht darum sich mit Fremden (oder Freunden?) zusammen zu schließen. Aber das funktioniert immer noch ganz gut. Je nachdem dauert es zwar etwas länger bis man Anschluss findet (die Server sind halt nicht mehr ganz so voll) aber abseits von den reinen PVP-Modi könnt ihr mehrere Matchmaking-Prozesse starten und einfach weiterspielen bis sich jemand findet. Ein Problem ist höchstens, dass gefühlt nur noch Russen unterwegs sind, die kein Wort Englisch verstehen. Aber selbst mit Händen und Füßen hat es bislang immer noch ganz gut geklappt.

The Division (Herstellerbild)

Beim Christoph meint: Von mir gibt es 4 von 5 Sics. Den fünften Sic gibt es nicht, weil The Division im Kern halt doch einfach nur ein simpler Third-Person-Shooter ist in dem ihr ab der ersten Stunde an immer das Gleiche tut. Was den Titel von Massive Entertainment für mich so interessant machte und mich bei der Stange hielt ist wirklich die Geschichte und die dazugehörige Spielwelt. Die Entwickler haben ein echt bedrückendes Stadtbild erbaut und schaffen es durch zahlreiche Tricks euch vorzutäuschen, dass ihr mit euren Taten irgendwas daran verändert.

Nach dem Abschluss der Hauptgeschichte halten mich hingegen die zahlreichen Auszeichnungen bei der Stange mit der dazugehörigen Lootspirale. Zwar werde ich unter Garantie sofort den Hammer fallen lassen, sobald ich alle 12 Schilde habe. Aber auch wenn der Endgamegrind voll reinschlägt und damit der Spielspaß langsam aber stetig abnimmt: Selbst wenn ich nach der letzten Mission aufgehört hätte, hätte ich für mein Geld wesentlich mehr bekommen als ich erwartet hatte und kann The Division anders als Destiny definitiv empfehlen – auch jetzt noch. Viele Veteranen sind wohl sogar von The Division 2 wieder zurückgewechselt, weil ihnen die Änderungen nicht gefallen haben. Für Koop-Freunde noch ein bisschen mehr als für Einzelspieler aber wie geschrieben, kommen auch die voll auf ihre Kosten.

Ja, ne irgendwie war die gamescom 2019 aus meiner Sicht absolut langweilig trotz Geoff „Ich werde im Alleingang die Spieleindustrie retten“ Keighleys Opening Night. Ja, es gab natürlich ein paar interessante Neuankündigungen wie Everspace 2 oder Ghostrunner und urdeutsche Titel wie Knights of Honor II: Sovereign und Port Royale 4. Aber richtig vom Hocker gehauen hat mich heuer nichts. Also höchstens die Rückkehr von Comanche als Mehrspielershooter. Ich verstehe absolut nicht was in den Köpfen von Publishern vorgeht, um jedes Mal wieder zu solchen bekloppten Entscheidungen zu kommen was alte Marken angeht.

Naja, egal. Ich lasse die gamescom 2019 entsprechend einfach hinter mir (ihr dürft euch in den Kommentaren natürlich gerne darüber auslassen) und bin gespannt darauf, ob die Tokyo Game Show 2019 wieder mehr zu bieten hat. Widmen wir uns heute stattdessen nicht-interaktiver Unterhaltung in Form von Filmen. Dank des Schlemmerblocks gehen Lysanda und ich zumindest zweimal im Jahr ins Kino. Nein, ich werde mir Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers nicht im Kino antun. Ich habe sogar bislang keinen einzigen weiteren Star Wars-Streifen seit Episode VII gesehen (stehen aber im Regal). Ja, ich bin total out-of-touch ich weiß :wink: . Stattdessen haben wir uns in diesem Jahr die folgenden zwei Werke auf der großen Leinwand (und in fast vollständig leeren Kinosälen) angeschaut:

(Plakat)

I AM MOTHER (2019, SciFi-Thriller, DV) – Die Menschheit ist ausgelöscht. Eine Tatsache, die anscheinend vorhergesehen wurde, denn es gibt eine Wiederbesiedelungsanlage (=ein High-Tech-Bunker). Dort befinden sich 63.000 Embryonen und ein Roboter namens „Mutter“. Dessen Aufgabe ist es die Menschheit wieder in die Existenz zurückzuholen. Statt jedoch gleich mehrere Kinder heranzuzüchten (die Geburt dauert nur 24 Stunden), konzentriert er sich erst einmal auf eine Tochter (Clara Rugaard) und versucht sie nach bestem Wissen und Gewissen zu einem guten Menschen zu erziehen.

Richtig los geht die Geschichte als die Tochter im Teenager-Alter ankommt. Sie fühlt sich einsam und hätte gerne Geschwister, was Mutter ihr jedoch verweigert. Ihre Begründung: Sie fühlt sich noch nicht sicher genug, dass sie das mit der Erziehung richtig macht. Auch nach draußen darf die namenlose Tochter nicht, da dort angeblich immer noch die Seuche kursieren würde, welche für das Ende der Menschheit verantwortlich ist. Also fristet sie weiter ihr trauriges Dasein im Bunker bis eines Tages der Strom ausfällt, weil eine Maus ein Kabel angenagt hat. Tochter fängt sie, Mutter tötet sie ohne mit den nicht-vorhandenen Wimpern zu zucken – die Saat des Misstrauens der Tochter gegenüber der Mutter wurde ausgebracht. Ein paar Tage später klopft es plötzlich an die Luftschleuse. Eine angeschossene Frau (Hilary Swank) bittet um Einlass und Hilfe. Ist also doch nicht alles so dort draußen, wie es Mutter erzählt? Tochters heile Welt bricht endgültig zusammen und sie muss sich entscheiden.

Die Erzählung

I AM MOTHER (Netflix-Promobild)

Die Geschichte wird über die knapp zwei Stunden auf eine sehr minimalistische Art und Weise erzählt. Es gibt faktisch nur drei Personen (Mutter, Tochter, fremde Frau) und der Großteil der Handlung findet in 5-6 Räumen des Bunkers statt. Etwas Aktion gibt es nur im dritten Akt, ansonsten lebt der Film durchweg von den Bildern und den Dialogen. Und trotzdem kommt richtig Spannung auf, man empfindet Mitleid mit der Tochter und rätselt selbst darüber mit was denn nun richtig oder falsch ist.

Und obwohl die schauspielerische Leistung sowohl von Carlar Rugaard und Hilary Swank selbstverständlich sehr gut ist, ist der eigentliche Star von I AM MOTHER ganz klar der Roboter. Es ist immer wieder faszinierend wie viel Emotionen man nur durch ein paar Lampen und etwas Bewegung rüberbringen kann. Übrigens ist der Roboter kein CGI-Element. Es handelt sich stattdessen um einen vom berühmten WETA Workshop entwickelten Anzug in dem der Neuseeländer Luke Hawker steckt. Die weibliche Stimme wurde dann im Nachgang von Rose Byrne eingesprochen.

Beim Christoph meint: Mir hat I AM MOTHER grundsätzlich sehr gut gefallen. Entsprechend gibt es 4 von 5 Sics und eine Schauempfehlung (es waren mit uns nur vier Personen im Saal). Der fünfte Sic bleibt dem Erstlingswerk von Regisseur Granz Sputore aus zwei Gründen verwehrt: Zum einen sind die Szenen außerhalb des physikalischen Bunkersets qualitativ sehr schlecht. Man sieht sehr deutlich, dass sie größtenteils vor Green Screen gedreht wurden und das Budget nicht für sehr gute CGI-Effekte ausreichte. Problem Nr. 2 sind die Logiklücken, die mir ab dem Twist etwas den Spaß verdorben haben. Speziell das große Finale, in das sehr viel CGI-Budget geflossen ist (deswegen fehlte es vermutlich für den Rest des Films), ergibt für mich selbst nach mehreren Tagen immer noch keinen richtigen Sinn.

Aber gut: Über beides kann man natürlich hinwegsehen und den Film trotzdem nicht nur genießen, sondern auch fleißig am Ende darüber diskutieren. Wie es häufig mit eher so „künstlerisch wertvollen“ Werken ist, kann man sehr viel in den Film reininterpretieren und für sich quasi eine „Moral der Geschicht‘“ ziehen. Unterm Strich hat uns der Film auf jeden Fall gut unterhalten und ich bin gespannt, was der Herr Regisseur in Zukunft noch so auf die Leinwand bringen wird.

 

Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

(Plakat)

Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu (Pokémon: Detective Pikachu, 2019, Fantasy-Abenteuer, DV) – Wie gefühlt jedes Kind in der Welt des Pokémon-Franchises wollte Tim Goodman früher ein Pokémon-Trainer werden. Nach dem Tod seiner Mutter und einem Vater, der ihn aus seiner Sicht alleine zurückgelassen hat, gab er diesen Traum jedoch auf und wurde…*trommelwirbel*…Versicherungsvertreter. Wenn das kein beißender Kommentar zur heutigen Gesellschaft ist, dann weiß ich auch nicht :wink: . Naja, auf jeden Fall hat sein Vater einen Autounfall und wird für Tod erklärt. Also fährt er nach Ryme City, um seinen Besitz abzuholen. Und auf was trifft er in der Wohnung seines Vaters? Auf ein sprechendes Pikachu, das aber nur er verstehen kann und an Gedächtnisverlust leidet (und deshalb seine Kräfte nicht mehr einsetzen kann). Und wie es sich für ein unfreiwilliges Filmteam (Tim hasst mittlerweile Pokémon) gehört, rutschen sie sogleich in ein Abenteuer rund um den angeblichen Tod des Vaters, einem entlaufenden Mewtwo und einem lilafarbenen Gas, das Pokémon aggressiv und gewalttätig werden lässt.

Auf dem Weg zur Lösung des Rätsels, lernen sie nicht nur mit Lucy Stevens den notwendigen weiblichen Side-Kick inkl. dem Comedy-Relief-Pokémon Enton kennen. Sie interagieren auch mit vielen Pokémon, gehen jeweils eine absolut vorhersehbare Charakterentwicklung durch, kommen einer Verschwörung auf die Spur und schlittern von einer CGI-Action-Sequenz in die nächste (u.a. ein Kampf zwischen Pikachu und einem Glurak). Typischer Kinderfilm halt. Nicht unbedingt schlecht aber halt nicht das absolute Non-Plus-Ultra. Und mit der Vorlage, dem 3DS-Download-Titel Meisterdetektiv Pikachu, hat das Ganze nur noch rudimentär zu tun aber das ist in diesem Fall sicherlich verschmerzbar.

Meisterdetektiv Pikachu (Warner Bros. Pictures-Promobild)

Beim Christoph meint: Von mir gibt es solide 3 von 5 Sics . Die 90 Minuten waren eine nette Ablenkung und er ist was diese Art von Filmen angeht definitiv vorne mit dabei. Im direkten Vergleich fand ich ihn z.B. besser als den Animationsfilm Zoomania. Aber nochmal sehen muss ich ihn vermutlich nicht. Wie gesagt ist die Geschichte sehr vorhersehbar, die coolen Momente sind übersichtlich und teilweise eher unlogisch (Stichwort Chelterrar-Garten) und der grundsätzliche Anspruch hält sich in Grenzen. Die Kombination aus Live-Action und CGI-Pokémon funktioniert immerhin meistens sehr gut und am Ende des Tages reden wir über einen Film für eine ganz klar jüngere Zielgruppe. Entsprechend ist das schon okay so wie er ist. Dass Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu am Eröffnungswochenende mehr eingespielt hat als Avengers: Endgame finde ich hingegen sehr amüsant.

Sicarius

Subbi und Heddi

Der dritte Monitor

Das älteste, noch in Betrieb befindliche Stück PC-Hardware an meinem Rechner dürfte mein Iiyama ProLite H540S-B sein, den ich 2004 erstanden habe. Und obwohl er letztes Jahr mal ein paar Wochen Auszeit brauchte, um sich von einer Überlast zu erholen, tut er weiterhin seine sehr guten Dienste als dritter Monitor. Gibt also keinen Grund für mich ihn auszutauschen. Anders sieht es mit meinem zweiältesten Stück Hardware aus, das lt. Rechnung am 24.11.2005 in meinem Haushalt ankam: Das Teufel Concept E Magnum 5.1. Der Subwoofer hat in der Vergangenheit zwar bereits zweimal Probleme gemacht (jeweils 2013 und 2014 nach meinen Umzügen) aber sich jetzt doch wieder einige Jahre gefangen. Selbst den letzten Umzug überlebte er ohne Murren. Leider hatte er vor zwei Wochen wieder das Furzen angefangen und ging nur nach einer Ruhephase überhaupt wieder an. Sprich aus meiner Sicht wieder der gleiche Fehler wie vor fünf Jahres. Damals wurde ein Transistor getauscht, was auf 80 Euro Reparaturkosten hinauslief.

Nun hat das Soundsystem für seine damals 200 Euro (inkl. zwei Ständern) definitiv seinen hervorragenden Dienst geleistet und nach 14 Jahren könnte man sicherlich mal wieder was Neues gönnen. Aber zum einen habe ich immer noch Azzkickr im Ohr, der vor Jahren mal meinte, dass das Concept E Magnum immer noch das beste System auf dem Markt ist. Wobei ich davon ausgehe, dass das mittlerweile nicht mehr stimmt? Zum anderen kostet ein anständiges, neues 5.1-System auch gleich wieder 300 Euro oder mehr. Und das investieren nur, weil die Elektronik einen Knacks hat und sonst alles noch einwandfrei in Ordnung ist? Ja, ne. Da gugge ich dann doch lieber, ob ich nochmal mit unter 100 Euro davonkomme und ein paar weitere Jahre einen gelungenen Sound genießen kann. Entsprechend ging es für Subbi mal wieder ab in die Kiste und Richtung Berlin, wo ihn seit Anfang der Woche die Techniker begutachten. Mal schauen was dabei rauskommt.

Der Ersatz

Das Corsair Vengeance 1500 v2

Das heißt aber nicht, dass ich hier jetzt ohne Ton sitze. Nein, schon beim ersten Ausfall meines geliebten Subbis Ende 2013 hatte ich mir ein gescheites Headset gegönnt: Das Corsair Vengeance 1500 v2. Ein Dolby 7.1 USB Gaming Headset, also mit integrierter Soundkarte und simuliertem Raumklang. Aber irgendwie habe ich euch nie wirklich darüber berichtet obwohl es ab dann auch bei der Videoaufnahme zum Einsatz kam. Keine Ahnung warum. Doch spät ist bekanntlich besser als nie. Also: Was taugt das mittlerweile sechs Jahre alte und neu nicht mehr erhältliche Ding in der Praxis?

Die negativen Seiten

Nun, fangen wir mit dem größten Negativpunkt an: Der Treiber und die dazugehörige Software sind absoluter Scheißdreck. Man muss es wirklich so deutlich sagen. Der Grund ist einfach und simpel: Im Standard ist das Headset viel, viel zu laut. Auf mehr als 2% Lautstärke werden euch schon die Ohren ausgeblasen und alle umstehenden können mithören. Ein Problem, das Corsair NIE auch nur verstanden, geschweige denn behoben hat, wenn man so in den alten Foren liest. Die einzige Lösung bietet eine Drittsoftware namens Equalizer APO. Mit ihr habe ich die Ausgabe des Wiedergabegeräts „Corsair Vengeance 1500 Gaming Headset“ um 25dB reduziert. Jetzt kann ich den Lautstärkeregler tatsächlich benutzen und bis auf 30-50% hochgehen, ohne dass ich taub werde. Diese Information wird übrigens vom Programm direkt in die Registry geschrieben. Es läuft also nicht ständig im Hintergrund. Man muss es nur einmal ausführen und solange kein Treiberupdate passiert, bleibt die Einstellung erhalten.

Die weiteren Negativpunkte sind hingegen vermutlich individuell aber ich möchte sie natürlich nicht verschweigen. So fängt es an mit dem (abnehmbaren) Memory-Foam-Ohrpolster. Ja, das ist super weich, wirklich bequem und die Umgebung wird auch gut (allerdings zum Glück nicht komplett) ausgeklammert. Leider werden mir darunter die Ohren sehr schnell, sehr warm. Entsprechend suboptimal für langes Spielen, besonders im Sommer. Zumal ich sowieso schon sehr stark schwitze – womit wir schon beim nächsten Negativpunkt sind: Vermutlich aufgrund meiner Schwitzerei löst sich mittlerweile die Stoffummantelung der Kopfhalterung in ihre Bestandteile auf. Lysanda wundert sich öfters, warum ich schwarze Flecken auf der Stirn habe. Das sind die Reste vom Headset :smile: . Mein größtes Problem ist aber tatsächlich der Tragekomfort. Das Ding liegt extrem schwer auf dem Kopf und tut schon nach vergleichsweise kurzer Zeit tatsächlich weh.

Die positiven Seiten

Es ist jedoch nicht alles schlecht am Corsair Vengeance 1500 v2 (nein, ich weiß nicht was der Unterschied zwischen v1 und v2 ist). Das Kabel ist angenehm lang und im Gegensatz zu scheinbar jedem anderen, finde ich es ganz gut, dass an besagtem Kabel eine gut bedienbare Lautstärkeregelung (und Mikrofonstummschaltung) ist. Ich finde es an der Ohrmuschel tatsächlich ziemlich doof (sowas habe ich auf der Arbeit), da ich da bei der Bedienung logischerweise nichts sehe. Dass sie leuchtet hätte ich zwar nicht gebraucht, aber so kann man immerhin direkt sehen ob das Mikrofon an oder aus ist. Über das Mikrofon kann ich mich auch nicht beschweren, obwohl es gefühlt ziemlich weit vom Mund weg ist. Aber da ich über 30 Videos damit vertont habe und sich über besagten Ton keiner von euch beschwert hat, scheint alles zu passen.

Die Lautstärkeregelung

Und der Klang ist zumindest für meine Ohren über jeden Zweifel erhaben. Der simulierte 5.1- oder 7.1.-Raumklang ist erstklassig und kommt sowohl bei Musik, Filmen als auch Spielen sehr gut rüber. Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas verpasst habe nur weil ich das Headset statt meiner Boxen benutzt habe. Natürlich kann man sich fragen, warum ich zu einem Headset mit integrierter Soundkarte gegriffen habe. Schließlich ist in meinem Rechner eine Creative Soundblaster X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series verbaut. Aber die Antwort ist ganz einfach: Faulheit. Ich hatte keinen Bock jedes Mal unter meinen Tisch zu kriechen und die Kabel umzustecken. Also habe ich zur USB-Variante gegriffen.

Beim Christoph meint: Ich würde das Corsair Vengeance 1500 v2 nicht mehr kaufen und es auch niemandem empfehlen (einige Quake Live-Streamer hatten es damals benutzt – so kam ich drauf). Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum ich es nicht schon 2013 gleich wieder zurückgeschickt habe. Bis auf das Auflösen der Ummantelung waren alle Negativpunkte sofort erkenn- und spürbar und speziell der Tragekomfort ein absolutes NoGo. Und für 90 Euro sollte man dahingehend definitiv etwas Besseres erwarten.

Vermutlich habe ich damit argumentiert, dass es ja hauptsächlich für die Videoaufzeichnung und ein paar Notfälle war. Entsprechend hielt sich die Notwendigkeit es zu benutzen in Grenzen. Dank Lysanda, die nicht ständig das „PENG PENG“ aus dem Computer ertragen möchte, nutze ich es mittlerweile allerdings häufiger. Insofern werde ich es über kurz oder lang definitiv in Rente schicken und mir was Besseres holen. Vielleicht von Sennheiser oder so.

Nächste Seite »