Sicarius

Zwölf für die Einkaufsliste – 2. Quartal 2014

Der März neigt sich langsam aber sicher schon wieder seinem Ende zu und damit endet auch, wer hätte es gedacht, das 1. Quartal 2014. Wahnsinn, welche Zufälle es immer gibt. Am Dienstag kommen mit Diablo III: Reaper of Souls und Dark Souls II die letzten beiden großen Titel der ersten drei Monate des Jahres 2014, danach heißt es Platz machen für die nächste Runde. Und die enthält die nachfolgenden Titel. Wie immer führen die meisten Links zu Amazon.

The Elder Scrolls Online (Herstellerbild)

The Elder Scrolls Online (Herstellerbild)

The Elder Scrolls Online (4. April 2014 – PC) – MMOs begeistern mich jetzt schon eine ganze Weile überhaupt nicht mehr. Richtig gespielt habe ich auch schon ewig keines mehr. Das ist quasi schon das erste Problem was ich mit The Elder Scrolls: Online habe. Das zweite ist, dass „The Elder Scrolls“ draufsteht. Wie „gut“ ich diese Spieleserie finde ist Stammlesern auch bekannt. Und der dritte Punkt ist, dass sich das Spiel wohl ziemlich genau an die von World of WarCraft eingeführten Genre-Konventionen hält also nicht einmal wie beispielsweise WildStar versucht irgendwas wirklich Neues zu tun. Stattdessen ist es wohl tatsächlich einfach das, was draufsteht: The Elder Scrolls nur online. Wahnsinn. Kaufen tue ich es entsprechend nur wegen der (hoffentlich) schicken Statue in der Spezialedition.

LEGO: Der Hobbit (11. April 2014 – PC, PS3, PS4, PSV, WiiU, 3DS, X360, XONE) – Ich bin weit hintendran was die LEGO-Spiele von TT Games betrifft. Die letzten paar Titel habe ich teilweise nicht einmal angespielt bislang (LEGO: The Lord of the Rings zum Beispiel). Ich bin definitiv etwas übersättigt was die Serie angeht. Zwar kommt in jedem Spiel was Neues dazu und die Titel sehen grafisch immer besser aus. Aber im Grund macht man halt seit Lego Star Wars: The Game (2005) doch immer wieder das Gleiche. Da kann die Parodie noch so gut sein, es hat sich definitiv ein Gefühl der Langweile eingestellt. Und dann kommen jetzt auch noch zwei LEGO-Spiele zur selben Zeit raus (The Lego Movie Videogame und LEGO: Der Hobbit). Ne du, da streiche ich tatsächlich die Segel, auch wenn es sicherlich grundsätzlich wieder viel Spaß machen, vor allem im Koop launig sein und ansprechend die Vorlage durch den Kakao ziehen wird.

Eterium (Herstellerbild)

Eterium (Herstellerbild)

Eterium (15. April 2014 – PC) – Während Elite: Dangerous noch ein paar Wochen und Star Citizen sogar noch ein paar Monate auf sich warten lässt, kommt mit Eterium der erste der vielen Weltraumspiel-Kickstarter auf den Markt. Und was soll ich sagen? Spielerisch wie optisch könnte auch genauso gut Wing Commander draufstehen. Es fehlen nur die aufwendigen Zwischensequenzen und die hardwareschmelzenden Systemanforderungen. Ach und die Spielzeit ist vergleichsweise übersichtlich und die Kampagne wesentlich linearer als damals bei der Konkurrenz. Aber wir reden ja auch von einem Titel, der nur $25.000 haben wollte. Von daher verzeihe ich ihm das und freue mich stattdessen über zünftige Dogfights im Weltraum mit dem Joystick in der Hand. Die Alpha- und Betaversionen machten in dieser Hinsicht auch bereits einen guten Eindruck. Solltet ihr also definitiv im Auge behalten! Oder besser noch: Schaut euch die Demo an!

Trials Fusion (17. April 2014 – PC, PS4, X360, XONE) – Ich bin zu blöd für die Trials-Serie. Sobald es anfängt kompliziert zu werden, schaffe ich vielleicht grad noch so die Bronze-Medaille wenn überhaupt. Entsprechend habe ich schon in Trials HD und Trials Evolution nur einen Bruchteil der teilweise echt anspruchsvollen Strecken gesehen. Dabei macht das geschickte Durchlaufen der Kurse mit all ihren Hindernissen und Gemeinheiten richtig Spaß. Daran wird sich sicherlich auch in Trials Fusion nichts ändern. Evolution statt Revolution ist die Devise. Ausgelegt auf die neuen Konsolen, gibt es nicht nur eine komplett neue und in den Trailern sehr schicke Grafikengine, auch das Physiksystem wurde ausgetauscht. Dazu neben Motor- und Fahrrädern noch Quad Bikes und fertig ist das der neuste Vertreter der äußerst erfolgreichen Spielereihe.

The Incredible Adventures of Van Helsing 2 (17. April 2014 – PC, Mac) – Der erste Teil war vergangenes Jahr eine absolute Überraschung und wurde von mir für einen Rollenspiel-NOCA nominiert. Das lag vor allem am unverbrauchten Gothic-Setting des Action-Rollenspiels, das ansonsten eher gewohnte Genrekost bot. Vom Nachfolger erwarte ich entsprechend einfach nur das Übliche: Mehr vom Gleichen. Wieder eine starke Geschichte, viel (trockener) Humor und solides Gameplay mit dem gewohnten „nur noch ein Level“-Suchtfaktor.

Blackwell Epiphany (Herstellerbild)

Blackwell Epiphany (Herstellerbild)

Blackwell Epiphany (24. April 2014 – PC) – 2006 erschien der erste Teil der Blackwell-Adventure-Reihe des Indie-Studios Wadjet Eye Games in dem ihr die Kontrolle über ein Medium in New York und ihren geisterhaften Begleiter Joey übernehmt und anderen Geistern dabei helft ihren Tod zu akzeptieren und in die nächste Welt hinüberzutreten. Mit jeweils rund zwei-drei Stunden Spielzeit gehörten die bislang vier Titel nicht unbedingt zu den längsten Vertretern des 2D-Point & Click-Adventure-Genres. Aber was ihnen an Spielzeit fehlte, machten sie in Sachen Geschichte, Charakter- und Rätseldesign locker wieder wett. Definitiv ausnahmslos eine Kaufempfehlung. Blackwell Epiphany soll nun das Finale der Serie werden (und angeblich das bislang längste Spiel der Reihe) und die Geschichte rund um Rose und Joey zu einem würdigen Abschluss bringen. Ich freue mich wirklich drauf zu sehen ob der Geist nach all den Jahrzehnten endlich auch ins Licht übertreten darf.

Child of Light (30. April 2014 – PC, PS3, PS4, WiiU, X360, XONE) – Es ist etwas komisch, dass es bislang nur vier Spiele mit dem Ubi Art Framework gibt. Rayman Origins, Rayman Legends, Valiant Hearts: The Great War (kommt in der zweiten Jahreshälfte) und eben Child of Light. Dabei zaubert diese Engine fantastische Welten auf den Bildschirm und wird von den Ubisoft-Entwicklern offensichtlich nicht nur begeistert aufgenommen, sondern auch für ungewöhnlichere Konzepte hergenommen. So eben auch Child of Light, eine Art spielbares Aquarell wenn man sich so die Screenshots anschaut. Spielerisch soll es wohl ein Mix aus Japano-Rollenspiel und Limbo-artigem Plattformer sein. Ich bin wirklich gespannt zu sehen was da rauskommt. Klar ist aber schon jetzt: Optisch macht es richtig was her. Ein möglicher NOCA-Kandidat also? Wer weiß :smile: .

Bound by Flame (Herstellerbild)

Bound by Flame (Herstellerbild)

Bound by Flame (9. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360) – Letztes Jahr hatte ich euch Mars: War Logs im Video vorgestellt. Ein Cyberpunkt-Rollenspiel des französischen Studios Spiders. Und jetzt ratet mal, was sich hinter Bound by Flame versteckt. Genau! Das nächste Spiders-Spiel. Erneut ein Rollenspiel, allerdings dieses Mal mit einem Fantasy-Setting. Der Twist? Eure Spielfigur ist von einem Flammendämonen besessen und es liegt an euch seine Fähigkeiten für eure Zwecke zu nutzen oder sie zu unterdrücken und stattdessen zu einem ganz normalen Helden zu werden. Klingt wie immer sehr interessant und in Sachen Geschichte mache ich mir auch gar keine Gedanken. Auch die Kämpfe werden vermutlich wieder gut von der Hand gehen und die ein oder andere nette Idee bieten. Ein Geheimtipp wird also denke ich auf jeden Fall wieder werden. Ich wünsche mir allerdings schon auch mal einen Blockbuster von den Jungs und ihren Kollegen bei Cyanide Studios. Ob es Bound by Flame werden wird scheint nach dem Betrachten der Videos und Screenshots allerdings unwahrscheinlich.

Kirby: Trible Deluxe (16. Mai 2014 – 3DS) – Kirby ist wohl der letzte bekannte Nintendo-Charakter dessen Spiele ich immer noch nicht wirklich gespielt habe. Ich besitze zwar Kirby Mass Attack, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Titel nicht so richtig verstehe deswegen konnte ich mich bislang noch nicht dazu bringen es über die ersten fünf Minuten hinaus zu spielen. Allerdings war der Titel ja auch ein indirekter Plattformer, sprich ihr steuert Kirby nicht selbst, sondern gebt ihm mit dem Stylus alles vor. Von daher könnte Kirby: Trible Deluxe vielleicht endlich mein erster Kirby-Titel werden. Wie mittlerweile Super Mario und Donkey Kong, ist auch der neuste Kirby ein 2.5D-Plattformer in dem ihr euch auf einer 2D-Ebene bewegt aber hin und wieder in den Hintergrund springen könnt inklusive den dazugehörigen Puzzle und Plattformeinlagen. Ob Kirby dann auch Elemente aus der jeweiligen Ebene von der anderen ansaugen können wird? Schauen wir mal.

Wolfenstein: The New Order (23. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Wolfenstein war Mist. Da brauchen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Ich war wirklich äußerst enttäuscht von Raven Software. So extrem sogar, dass ich damals ein Gedicht zum Spiel schrieb! Der Trailer zum neusten Teil, nun aus der Feder von den Schweden bei MachineGames (ein Großteil der ursprünglichen Starbreeze Studios-Belegschaft), macht jedoch Hoffnung, dass es wieder zurück zum Niveau von Return to Castle Wolfenstein geht. Sprich eher überdrehte und knallharte Action ohne viele Schnörkel. Allerdings nicht ganz so extrem abgefahren wie in einem Rise of the Triad und mit einer Engine von id Software (id Tech 5). Außerdem: Eure Lebensenergie wird sich nicht komplett von selbst regenerieren! Endlich wieder Lebensenergiepakete suchen!

Watch Dogs (Herstellerbild)

Watch Dogs (Herstellerbild)

WATCH_DOGS (27. Mai 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Endlich ist es soweit: Die Hypetrain fährt in den Bahnhof ein. Ich weiß, wie bei Thief, immer noch nicht so richtig was ich von dem Titel halten soll. Die grundlegende Idee mit der offenen und „frei“ hackbaren Welt wo selbst Ampeln zu tödlichen Waffen werden, klingt genial und könnte theoretisch viel Laune machen. Aber wie so oft ist zum einen die Frage wie viel am Ende tatsächlich geht und zum anderen ob es auch wirklich einen echten Nutzen hat oder man doch wieder schnell nur dem roten Faden nachgeht weil das Herumspielen langfristig nur langweilig ist. Und dann auch noch der geteilte Fokus durch die Inklusion eines Mehrspielermodus, den wahrscheinlich am Ende wieder kein Schwein spielt. Das könnte echt in die Hose gehen. Allerdings muss man auch klar sagen, dass wir hier von Ubisoft Montreal reden. Die haben durchaus so einige richtig gute Spiele produziert seit ihrer Gründung 1997. Von daher sage ich tatsächlich: Wenn nicht die, wer dann?

Sniper Elite 3 (27. Juni 2014 – PC, PS3, PS4, X360, XONE) – Die PC-version wird nur digital erhältlich sein? Was soll der Mist?! Ich kauf mir doch kein Spiel bei dem ich Präzision brauche für Konsole! Grml. Und auch der noch stärkere Fokus auf die Killcam (jetzt auch mit Muskeln und Zirkulationssystem) gefällt mir nicht so wirklich. Ich zocke die Serie nicht, weil ich Blut spritzen und Gedärme fliegen sehen will, sondern weil ich einen Scharfschützen spielen möchte, der in Ruinen (dieses Mal in Afrika) rumschleicht, immer auf der Suche nach dem perfekten Winkel und dann auf größtmögliche Entfernung genau ins Ziel trifft. Da ist die Killcam hin und wieder ganz nett (so als Belohnung für einen richtig guten Treffer), aber definitiv nicht das Hauptspielelement. Hoffentlich entpuppt sich das Ganze am Ende einfach nur als Marketingstrategie und das Spiel selbst kann wieder überzeugen.

 

Jetzt stellt sich der ein oder andere natürlich noch die Frage, wie die Liste im Zusammenhang mit meinem neuen Vorsatz zu sehen ist. Also wie viele davon habe ich noch auf der Vorbestellliste (früher wäre die Antwort „alle“ gewesen)? Nun es sind aktuell fünf Stück beziehungsweise es werden vermutlich sogar sechs. Drei davon wegen der dicken Spezialeditionen (The Elder Scrolls: Online, Watch Dogs, The Incredible Adventures of Van Helsing 2), Eterium hatte ich den Kickstarter unterstützt und Wolfenstein: The New Order interessiert mich von allen genannten Titeln tatsächlich am meisten. Dazu kommt dann vermutlich noch Blackwell Epiphany. Bin zwar enttäuscht, dass es keine Box dieses Mal geben wird. Aber ich will natürlich wissen wie die Serie ausgeht und es gibt für Vorbesteller ein paar interessante Boni.

Noch Fragen? Nein? Dann bis Donnerstag!

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