Sicarius

Umfrage: Gesundheit – Essentiell oder Überbewertet?

Da ein Schnitzel (natürlich nur echt mit Panade, Rahmsoße und Pommes), dort eine Tafel Schokolade (ja, komplett) und natürlich immer massig Cola dazu. Andere schaufeln nur Salat (manchmal mit extrem viel Dressing), Tofu-Hamburger und Soja-Milch in sich rein. Beides ist auf die Dauer sicherlich nicht die gesündeste Lebensweise. Entsprechend heute die Frage an euch: Wie viel achtet ihr auf euren Körper? Ist es euch egal wie hoch euer Risiko ist schon mit 40 an einem Herzinfarkt zu sterben? Oder zählt ihr penibel jedes Kohlenhydrat und rennt schreiend weg, wenn es auch nur nach Braten riecht?

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5 Kommentare

teils teils ..

Essenstechnisch esse ich das worauf ich Lust habe. Da kann es mal ein schönes fett(ig)es Schnitzel sein oder auch mal Salat. Ich denke, da macht es am Ende eher die Mischung :) Auch wenn ich wohl mehr auf die gesunde Seite achten sollte …

Bei Getränken habe ich meinen Konsum allerdings geändert. Vorher fast nur Süßkram wie Cola, Brause, Eistee etc. Mittlerweile fast nur noch Wasser und Tee. Zwischendurch „gönnt“ man sich dann doch mal was Süßes :) Durch diesen Schritt reagiere ich mittlerweile auch extrem krass auf Cola oder wie ich neulich festgestellt hab sogar schon Eistee. Ich kann dann die Nacht nicht richtig schlafen aufgrund des Koffeins .. also sind die beiden Getränke komplett gestrichen :) (nein Kaffee trinke ich auch nicht/noch nie)

Süßigkeiten bin ich auch eher nicht so zugetan, mal hier nen Bonbon oder nen Stück Schoki, ja, aber insgesamt esse ich da dann eher Knabberzeug in Richtung Salzstanden/Salzbrezeln

Das ist bei mir leider fast ausschließlich von meiner Stimmung abhängig. Grundsätzlich gibt es wohl kaum ein Lebensmittel(produkt) von dem ich nicht sehr genau Kalorienanzahl sowie Fett-, Eiweiß- und Zuckergehalt kenne. Und ich kenne mich generell mit dem Thema „gesunde Ernährung“ recht gut aus. Kurzum: ich weiß sehr genau, was ich meinem Körper zuführe und ob das gut oder schlecht ist.

Wenn ich gut gelaunt bin und wenig Stress habe, ist es fast immer so, dass ich mich ziemlich vorbildlich ernähre und zudem Sport treibe. Wenn ich aber – wie die letzten Monate – unglücklich (durch den Job) bin und jetzt auch noch im Umzugsstress bin (neuer Job in Bamberg), dann endet das damit, dass ich täglich mind. 3000 Kcal esse (bei einem Tagesumsatz von ca. 2400) und diese sich zu einem hohen Teil durch Schokolade, koffeinhaltige Getränke und Fettes zusammensetzen. Sport ist natürlich auch nicht drin.

Ergo: binnen kurzer Zeit zugenommen und auch optisch am Bauch zugelegt.

Hoffentlich fühl ich mich im neuen Job am neuen Wohnort wohl :)

„Früher“ (bis vor 2 Jahren) war mir das alles relativ scheiß egal. Gemüse? Gebs den Schweinen, damit Schnitzel drauß werden. Süßigkeiten? Kartonware aus dem Selgros in rauen Mengen. Nur als die Waage sich dann zu nah auf die 110kg zubewegte, da habe ich dann zumindest den Süßigkeitenkonsum komplett runtergefahren (hat auch geholfen). Und durch den Umzug nach Nürnberg wurde auch mein Essenverhalten zumindest etwas abwechslungsreicher (Gemüse aber immer noch bäh).

Erst jetzt durch Lysanda bin ich da wirklich etwas anders eingestellt und achte zumindest etwas drauf. Natürlich: Wenn mich keiner zurückhält verschwindet die Tafel Schokolade immer noch auf Ex in meinem Mund (leider nur leichte Übertreibung). Aber weniger Kohlenhydrate (wobei ich die tatsächlich ganz gut wegstecke im Vergleich zu ihr), wesentlich mehr Sport als früher und mehr Gemüse an einem Tag als in meinem bisherigen Leben. Außerdem keinen zusätzlichen Zucker mehr morgens im Kabba (und der zusätzlich ergänzt durch Eiweißpulver), auch die Cornflakes zuckerfrei (Brötchen werden keine mehr eingetunkt! Ich weiß, unfassbar.). Und auch wenn ich mir die 1-2 Gläser Cola & Co. zu den Hauptmahlzeiten einfach nicht vollständig abgewöhnen kann (wobei ich ansonsten schon immer nur Wasser trinke), zumindest jetzt nur noch die Zero-Varianten. Mit Obst kann man mich aber immer noch jagen. Deswegen ein Glas Flohsamenschalen morgens und abends (verbessert wie Äpfel die Scheißerei).

Also wie Kiri quasi kein totaler Ernährungsapostel aber doch etwas mehr Rücksicht auf meinen Körper, damit ich jetzt vielleicht doch nicht mit 40 schon an einem Herzinfarkt sterbe, sondern erst mit 41.

Ich esse grundsätzlich, worauf ich Bock habe. Ich verzichte allerdings auf Industriezucker, wo es nur geht. Das fällt mir auch nicht schwer, weil ich z. B. kaum Süßigkeiten esse und auch kein Verlangen danach habe. Einzige Ausnahme seit zig Jahren: Cola/Pepsi muss sein. Und, Überraschung: ich lebe noch, meine Gedärme sind auch noch nicht weggeätzt und ich hab ne normale Statur.

Zudem ist nicht jeder Mensch über den gleichen Kamm zu scheren. Es gibt Kettenraucher, die werden 100 Jahre alt und Profisportler, die mit 25 an nem Infarkt o. ä. sterben. Woran man stirbt, darauf hat man wohl nur bedingt Einfluss – und ob es unbedingt die Ernährung ist? Was nützt es, sich 40 Jahre gesund ernährt zu haben, um dann von ’nem Auto überfahren zu werden?

Noch ein Wort zu Coke Zero: Um chemisches Essen kommen wir ja eh nicht herum, aber von den Coke-Light-Produkten würde ich ganz speziell die Finger lassen.
Punkt 1: Light-Produkte kurbeln den Hunger an, weil der Körper sich auf Zuckerzufuhr einstellt, ihn aber nicht bekommt. Der Körper singalisiert dann Nahrungsmangel. Das war nur die Kurzform, bin ja kein Arzt.
Punkt 2: Light ist mir Aspartam versetzt. Das Zeug zerfällt im Körper in seine 3 Ausgangsstoffe und kann mit Wechselwirkungen Vergiftungen auslösen. Manchen sprechen daher bei Aspartam auch von Nervengift. hier mal nur ein Link, gibt vieles mehr zu dem Thema: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-aspartam-suessstoff.html

Und ich würde mich auch nicht auf Aussagen von irgendwelchen Gesundheitsämtern verlassen. Wir wissen ja, wenn Grenzwerte kritisch werden, werden die Grenzen hochgesetzt. Und in einer Zeit, in der die Krake Monsanto im Namen des grenzenlosen Profits immer noch behaupten darf, Glyphosat sei unschädlich, weist vieles darauf hin, dass in Sachen gesunde Ernährung nicht wirklich Aufklärung betrieben wird. Auch Blei wurde mal als harmlos eingestuft und war vor 100 Jahren in jedem Produkt zu finden. Bis die Leute starben wie die Fliegen und man es nicht mehr verheimlichen konnte. Eine sprachliche Nachwehe sieht man heute noch: Super bleifrei.

Wer weniger isst, führt seinem Körper weniger Chemie zu. Und machen wir uns nichts vor, Chemie ist doch mittlerweile überall drin. Die Frage ist nur, wieviel verträgt der Körper. Vielleicht ist meine Generation noch gut davongekommen, denn diesen Lebensmittelchemie-Boom gab es zu meiner Kindheit noch nicht.

Übrigens, das beste und gesundeste Flüssignahrungsmittel ist Wasser aus dem Kran. Nichts wird in D strenger und genauer untersucht und kontrolliert als Wasser. Da kann selbst abgefülltes Wasser einpacken. Das Zeug mit „tollen“ Mineralien in Flaschen zu füllen und es zum hundert- bis tausendfachen Preis wiederzuverkaufen, basiert auf genialem Marketing der Lebensmittelindustrie. Die würden der Masse auch Luft in Dosen andrehen können.
Ich glaube, in der aktuellen Ausgabe von Welt der Wunder war ein Artikel zur Wasserindustrie und welche Rolle Nestlé hier so spielt. Unbedingt mal lesen!

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